Schlagwort: Billabong Familienzentrum e. V.

Der Sozialverband VdK auf Wachstumskurs

Seniorenhände

Im Ortsverband Kalbach-Riedberg des VdK fanden Neuwahlen statt. Der Vorstand setzt sich jetzt folgendermaßen zusammen:

  1. Harald Mausolf als Vorsitzender
  2. Alfred J. Ströhle als stellvertretender Vorsitzender
  3. Rainer Mehlem als Kassenführer
  4. Rolf Rüdiger Traub als Schriftführer
  5. Walter Schumm und Annemarie Irnersberger als Beisitzer
  6. Ellen Traub als Frauenbeauftragte

Mitgliederentwicklung

Die Mitgliederzahl im Ortsverband Kalbach-Riedberg ist in den vergangenen 10 Jahren von etwa 150 Mitgliedern auf derzeit 237 Mitglieder gewachsen, und es kommen ständig neue Mitglieder hinzu. Etwa 60 Mitglieder wohnen auf dem Riedberg.

Lokale Aktivitäten

Jeden dritten Dienstag im Monat, außer während der hessischen Schulferien findet von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr im »Familienzentrum Billabong« in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b eine kostenlose Sozialberatung, die auch von (noch) Nichtmitgliedern besucht werden kann, statt.
Themen sind: Alter, Krankheit, Behinderung und Pflege.

Der Sozialverband

Der Sozialverband VdK Deutschland e. V. ist mit 2,2 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband Deutschlands. Er vertritt sozialpolitische Interessen und setzt sich für einen starken Sozialstaat, eine tragfähige gesetzliche Sozialversicherung und soziale Gerechtigkeit ein. Die Themen des als gemeinnützig anerkannten Sozialverbands reichen von Rente, Gesundheit und Pflege bis hin zu Teilhabe, Barrierefreiheit, Leben im Alter und soziale Sicherung.

Kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges initiierten Kriegsüberlebende in Städten und Gemeinden Selbsthilfegruppen, um die Interessen von Kriegsgeschädigten, Witwen und Waisen gegenüber der Verwaltung zu vertreten. In den Jahren zwischen 1946 und 1952 etablierten sich die Landesverbände des VdK e. V.

Nach dem 2. Weltkrieg stand die Abkürzung VdK für Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands. Seit 1994 heißt die Organisation offiziell Sozialverband VdK Deutschland. Der VdK ist konfessionell neutral. Er finanziert sich über die Beiträge seiner Mitglieder und Unternehmenskooperationen.

Neben der sozialpolitischen Interessenvertretung berät der VdK seine Mitglieder im Sozialrecht, vor allem im Bereich der gesetzlichen Sicherungssysteme. (Quelle: Wikipedia)


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Die digitale Weiterentwicklung ist ein Problem für Senioren

Liebevolle Hände

Während in den letzten 20 Jahren die Digitalisierung sich noch relativ gemütlich entwickelte, hat die Geschwindigkeit in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Gründe dafür sind …

  • Die zunehmende Verbreitung von Mobiltelefonen in der Gesellschaft.
  • Die hohe Akzeptanz in den jüngeren Generationen
  • Der Druck auf die Wirtschaft Kosten zu sparen und Dienstleistungen digital anzubieten.

Während bisher der digitale Vertriebsweg und die digitale Kommunikation zusätzlich zu den Standard-Verfahren wie Verkauf in Läden, Präsenz beim Kunden, Kommunikation über Fax, Telefon oder auf dem Postweg etabliert wurde, ändert sich das zunehmend.

Läden, Bankfilialen, Bahnhöfe werden immer weniger für Transaktionen genutzt. Der Online-Handel gewinnt weiter dazu und der Kontakt zum Kunden kann einfacher und kostengünstiger über SMS, WhatsApp, eMail und ähnliche Kanäle erfolgen.

Wenn aber traditionelle Vertriebswege entfallen, wird es eng für einen Teil unserer Gesellschaft. Hier ein paar Beispiele:

  • Nur etwa 55 % der Senioren über 80 Jahre nutzt das Internet und nur 41 % dieser Senioren besitzt überhaupt ein Mobiltelefon.
  • Von Armut betroffene Bürger können sich oft kein Handy leisten.
  • Gesundheitlich eingeschränkte Menschen, Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen können gegebenenfalls kein Mobiltelefon bedienen.

Daraus ergeben sich für die Betroffenen bittere Konsequenzen:

  • Nur Online-Geschäfte werden günstig(er) angeboten. Rabatte gibt es oft nur bei Nutzung der Firmen-Apps.
  • Bahntickets, Bahncards gibt es zunehmend nur noch digital.
  • Termine bei Ärzten, Behörden und anderen werden nur online vergeben.
  • Die Teilnahme am Wirtschaftsverkehr muss stellvertretend für die Betroffenen von Drittpersonen erledigt werden. (Die eigene Familie, Freunde, Betreuer, …)
  • Gerade die ältere Generation wird zunehmend von Betrügern mit Schockanrufen, IT-Betrügereien (Fake-Shops, …), Identitätsdiebstahl und ähnlichen kriminellen Taktiken um ihre Ersparnisse gebracht. Pech für die Erben und die Solidargemeinschaft, die dann einspringen muss, wenn die Lebenshaltungskosten nicht mehr aus den bisher vorhandenen Ersparnissen bestritten werden können.
  • Vereinsamung: Wer am Geschäftsleben nicht mehr teilnehmen kann, hat einen weiteren Schritt in die Isolation zurückgelegt.

Was kann man dagegen tun?

  • Gesetzlicher Anspruch auf analoge Dienstleistungen
  • Digitale Trainingseinheiten für Senioren in Wohnortnähe.
    Beispielsweise bietet das Familienzentrum Billabong nach den Ferien wieder einmal im Monat im Rahmen der »Digitalen Senioren« individuelle Unterstützung an. Ehrenamtliche Helfer sind dabei herzlich willkommen.
  • Institutionen und Vertrauenspersonen, die für Betroffene digital aktiv werden.
  • Digitale Infrastruktur für Seniorenwohnheime und Altersheime (W-LAN, Computer, …)
  • Viel Aufklärungsarbeit was Internet-Betrug angeht.
  • Investition in Sicherheit im Internet und harte Bestrafung und Verfolgung von Internet-Betrügern.
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Fahrplan Riedberger Sommerfestival am 5. und 6. Juli

Sommerfestival

Freitag, den 05. Juli 2024

18:00 Uhr Eröffnung des Sommerfestivals
Sommerlounge mit Musik zum Chillen und Tanzen
18:00 Uhr EM-Spiel Deutschland – Spanien
Die EM-Spiele während des Festivals können auf den großen Monitoren im Aufenthaltszelt verfolgt werden.
20:00 Uhr Die Band dEFFtig übernimmt,
das sind 5 reifere Herren, die es auch im fortgeschrittenen Alter nicht lassen können, ihrer Leidenschaft, der deutschsprachigen Rockmusik, zu frönen.Gecovert werden dabei u.a. Titel von Herbert Grönemeier, H.R. Kunze, Wolf Maahn, Rio Reiser, Laith-al-Deen, Extrabreit, Udo Lindenberg, Toten Hosen, Edo Zanki, BAP und und …„Wir wollen Spaß haben mit unserem Publikum und mit der Musik, die wir lieben. Wir müssen kein Geld mehr damit verdienen, möchten aber auch keine Live-Band für „en Appel und en Ei“ sein.Deshalb finden viele unsere Auftritte in Frankfurt als Benefizkonzerte zu Gunsten der Frankfurter Tafel statt.“

Samstag, den 06. Juli 2024

14:00 Uhr Es beginnt der zweite Tag des Sommerfestivals
15:00 Uhr Taunus-Tanz!Schule aus Oberursel
Deutschlands einzige Tanzschule in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude! Drei wunderschöne Tanzsäle über den Dächern von Oberursel.
Das Team im Tanz-Bahnhof Oberursel bietet Lebensfreude pur ab ca. drei Jahren bis ins hohe Seniorenalter. Über 100 Tanzkurse erwarten Sie vom Gesellschaftstanz über Kindertanz, HipHop, BreakDance, Line-Dance, Sh-Bam bis zu Salsa, Latinos, DiscoFox oder Bachata!
16:00 Uhr Auftritt des Riedberg-Chors mit einem 30-minütigem Programm.
Am Sonntag, den 07.07. um 17 Uhr findet ihr Sommerkonzert mit dem Titel »Here comes the Sun« in der Aula des Gymnasiums Riedberg statt.
Neben dem namensgebenden Beatles-Song kann sich das Publikum u.a. auf den Queen-Klassiker »Bohemian Rhapsody« freuen, bei dem sie eine Band musikalisch begleitet. Nach dem Konzert laden sie zu einem Umtrunk ein.
17:00 Uhr Scherbenhaufen
Eine Rockband aus Frankfurt
19:00 Uhr The Funk and the Curious
Funk und Soul aus der Feinkostabteilung: The Funk and the Curious ist eine 8-köpfige Soulband aus dem Main-Taunus-Kreis. Sie erwartet feinste Soul- und Funk-Musik, mit allem, was dazu gehört: von Stevie Wonder über Otis Redding und Al Green bis hin zu neuen Klängen von Elektro Deluxe, den Monophonics, aber auch eigene stimmungsvolle Stücke.
Von tanzbaren Funk-Tunes bis zur Soulballade haben die 8 Musiker alles im Gepäck. Präsentiert wird das Ganze im passenden Rahmen: Drums, Bass, Gitarre, Soul-Orgel und Piano, unsere dreiköpfige Horn-Section und eine hervorragende Sängerin schaffen den Rahmen für einen Abend mit Tanz, Stimmung und Emotion.
21:30 Uhr The Paper Sailors
Ihr Markenzeichen, ein gefaltetes Papierboot – gründete sich im Sommer 2016. Beim Vermischen von Indie-Folk mit Elementen aus Blues und Classic-Rock kreierte die Band den unverwechselbaren und faszinierenden Vintage-Sound, durch den sie sich heute auszeichnen.
The Paper Sailors, das sind Martin Persch am Gesang, Jens Kühnle am Bass, Andre Steiner am Schlagzeug und Philipp Wetzel an der Gitarre.

 

Und außerdem gibt es:

  • Wasserspiele
  • Trampolin
  • Karussell
  • Tombola
  • Abwechslungsreiches Familienprogramm
  • Attraktionen für Jung und Alt
  • Leckeres vom Grill
  • Burger
  • Bier vom Fass
  • Cocktails
  • Eine Weinbar
  • Internationale Spezialitäten
  • Handkäs-Shop
  • Eisverkauf der Fachschaft Physik der Goethe Universität

Viele lokale Vereine sind bei der Ausrichtung des Festes mit viel ehrenamtlicher Arbeit engagiert, wie zum Beispiel:

Folgende Firmen sind ebenfalls engagiert:

  • ThermoMix Vertretung Dilyana Moster
  • Crepes Suzette
  • Royal Coaching
  • Handkäs´ Shop
  • Gümüs Feinkostparadies

Sonstige Beteiligte

  • Ailinas Tombola

Veranstalter ist die IG Riedberg.

Es werden noch Helfer für die Durchführung benötigt. Unter dem Link Helferliste 2024 findet ihr, wie schon im letzten Jahr, eine Helferliste in die ihr euch direkt eintragen könnt. Wer helfen möchte, kann auch gerne eine eMail schicken an kontakt@ig-riedberg.de.

 

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Zehn Jahre Stadtteilarbeitskreis Riedberg

Stadtteilarbeitskreis-Jubiläum

Im Januar 2014 fand das konstituierende Treffen des Stadtteilarbeitskreises in der Grundschule Riedberg statt. Ziel war es, insbesondere die Angebote für Familien und Kinder besser zu vernetzen, Kooperationen zu initiieren und damit die Qualität der Arbeit weiter zu entwickeln. Unterstützt wurde die Gründung des Stadtteilarbeitskreises durch das Stadtschulamt Frankfurt am Main. In der „Kick-off“ Veranstaltung wurden die verschiedenen Bedarfe erhoben. Das Ergebnis führte zur Gründung von zwei Arbeitskreisen in Riedberg: dem „Arbeitskreis Ganztag“ und dem „Stadtteilarbeitskreis Riedberg“.

Sandra Lorenz von Kaleidoskop e. V. moderierte im ersten Jahr die verschiedenen Treffen. Durch ihren begeisternden Elan, ihre professionelle Moderationstechniken und einem, die Teilnehmenden motivierendem Leitungsstil, gelang es ihr, einen ebenso motivierten Arbeitskreis auf die Beine zu stellen. Seit 2015 leitet Franz Biebl, Sozialwerk Main Taunus und Josua Gemeinde, den Arbeitskreis. Einzelne Gründungsmitglieder sind noch heute mit dabei.

Im ersten Jahr versuchte man in jedem Treffen an einem bestimmten Thema zu arbeiten. Generelle Bedürfnisse von Kindern mit ihren Familien im Stadtteil und fehlende Räume zur temporären Nutzung durch Vereine und Privatpersonen nahmen anfangs einen großen Raum ein.

Fehlende Räume sind bis heute ein Thema, auch wenn durch die Eröffnung des Familienzentrums Billabong im Oktober 2017 und dem Begegnungsraum „Dessauer“ im Jugendhaus teilweise Abhilfe geschaffen werden konnte. Wir bedauern, im Stadtteil nicht ausreichend Multifunktionsräume zu haben, die von Vereinen und auch von Privatpersonen angemietet werden können. Von den 25 Bürgergemeinschaftshäusern der SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH ist leider keines im Ortsteil Kalbach-Riedberg.

Der Arbeitskreis setzt sich, ebenso wie der Ortsbeirat auf lokalpolitischer Ebene, auch mit dem auseinander, was (noch) nicht vorhanden ist. Um nur ein Beispiel zu nennen: über die Jahre wurde immer wieder bemängelt, dass es kaum außerschulische Angebote für Kinder unter 13 Jahren und auch keinen „unbeaufsichtigten“ Treffpunkt für Jugendliche im Stadtteil gibt.

Heute ist der Stadtteilarbeitskreis ein vielfältiger informeller Zusammenschluss von ca. 50 Vereinen, Schulen, Kindertagesstätten, erweiterter Schulbetreuung, Jugendhaus, der IG Riedberg, dem Familienzentrum Billabong, einem Mutter-Kind-Haus, Kirchen, drei Sportvereinen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, sowie der Alten- und Behindertenhilfe, einer Klimainitiative u.v.m.
Vertreterinnen des Sozialrathaus Nord, des Stadtschulamtes und des Ortsbeirats nehmen an den Arbeitskreis-Sitzungen teil. Der aktuelle eMail-Verteiler umfasst über 120 eMail-Adressen.

Ein studentisches Lehrforschungsprojekt der Goethe-Universität, Institut für Humangeographie stellte 2020 ihre Befragung unter Familien am Riedberg im Stadtteilarbeitskreis vor. Aus ihrer abschließenden Zusammenfassung: „Die Lage des Riedbergs am Rand und doch in der Stadt ist ein zentrales Merkmal und wichtiger Zuzugsgrund für Familien. Hinzu kommen Infrastruktur, Familienfreundlichkeit und die Möglichkeit, Wohneigentum zu erwerben.

Zusammengefasst sind die befragten Riedberger Familien zufrieden bis sehr zufrieden mit ihrem Stadtteil. Es lassen sich jedoch auch klare Kritikpunkte und Wünsche ausmachen: Mangel an Betreuungsplätzen (U3, Kindergarten und Hort), zu wenig Ärzte, vor allem Haus- und Kinderärzte; fehlende Freizeitangebote für die wachsende Zahl an Jugendlichen; Wunsch nach mehr Gastronomie und Ausgehmöglichkeiten; Wunsch nach mehr Sportangeboten bei gleichzeitiger Zufriedenheit mit den vorhandenen Angeboten.“

Auch wenn der Stadtteilarbeitskreis mit dem Blick auf Familien mit Kindern und ihren Bedürfnissen gestartet ist, versuchen wir auch die Bedürfnisse anderer Gruppen im Blick zu haben. Singles, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Alleinerziehende und Menschen in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe haben z.T. andere Bedürfnisse als Familien.

Der Stadtteilarbeitskreis ist ein Forum zum Austausch und zur Vernetzung. Durch gegenseitiges Vernetzen arbeiten verschiedene Vereine und Institutionen für ein gutes Gelingen zusammen, so z.B. bei den, von der IG Riedberg initiierten Stadtteilfesten (Osterfeuer, Sommerfest) oder dem Adventsmarkt.

Highlight in vielen Arbeitskreissitzungen ist es, wenn Teilnehmende feststellen, dass andere die sie ergänzenden Möglichkeiten und Ressourcen haben und Kooperationen auf den Weg gebracht werden. Auch 10 Jahre nach Gründung des Arbeitskreises bleibt es das Anliegen der teilnehmenden „Stadtteilakteure“, gemeinsam für den Stadtteil und seine Menschen aktiv zu sein und so dazu beizutragen, dass gute Nachbarschaften gestärkt und gefördert werden.


Steckbrief des Stadtteilarbeitskreises

 

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Jugendliche sammeln Ideen für ihr Viertel

Eine Ideenwerkstatt für Jugendliche wirft einen kritischen Blick auf Orte und Plätze in Kalbach-Riedberg

Letzten Freitag wurde durch die Solon gGmbH, einer gemeinnützigen GmbH, eine Ideenwerkstatt veranstaltet. Dazu wurden Jugendlichen zwischen 13 und 26 Jahren aus Kalbach und Riedberg eingeladen. Sie sollten, wie es in der Einladung hieß, „darüber sprechen, was ihre Anforderung an Orte sind, was „Unorte“ für sie sind und warum – und vor allem, was konkrete Verbesserungsideen von Ihnen sind“. Ziel sei, „ihre Idee weiterzutragen und gemeinsam … einen Stadtteildialog zu organisieren.“
Die gesammelten Vorschläge – auch die der Ideenwerkstätten anderer Frankfurter Stadtteile – werden am 12. Dezember in einem Ideenforum zentral zusammen getragen.

Die Solon gGmbH versteht sich nach eigenen Worten als „eine gemeinnützige Unternehmung, die in Städten und Gemeinden deutscher Metropolregionen Bürger zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft einlädt.“ Mit unterschiedlichen Veranstaltungs- und Dialogformaten „arbeiten wir an ganz konkreten Zukunftslösungen.“

Organisiert wurde die Veranstaltung in Kalbach-Riedberg mit Unterstützung des Kinder- und Jugendhauses Kalbach und des Billabong Familienzentrum Riedberg.

Geleitet wurde die Werkstatt durch die Solon-Mitarbeiter Elisabeth Primavera und Alexander Michel; die Kinderbeauftragten aus Kalbach und Riedberg, Eva-Maria Lang und Eva Bieber, als auch die Ortsvorsteherin Urlike Neißer besuchten die Veranstaltung.

Die Jugendlichen – insgesamt 7 Teilnehmerinnen (keine Jungs!) – trafen sich zunächst im Jugendhaus Kalbach. Dort wurden die Orte benannt, an denen man zusammen kommt, was man dort mit wem unternimmt. Die positiven und negativen Kriterien wurden auf einem gemeinsamen Arbeitsblatt aufgelistet.

erste Resultate

Anschließend wurden die Treffpunkte benannt und im Einzelnen bewertet in Kalbach:

  • Grundschule Kalbach
  • REWE-Mark
  • vor der Bäckerei Gangel
  • Freizeitpark

auf dem Riedberg:

  • Riedbergplatz
  • Nelly-Sachs-Platz
  • und der alte Flugplatz Bonames

Die Arbeitsblätter für den einzelnen Orte wurden im Billabong bearbeitet; hier eine kleine Auswahl:

Arbeitsblatt Nelly-Sachs-Platz

Arbeitsblatt REWE-Markt

Der Abschluss bildete eine Hitliste der Vorschläge: die Vorschläge mit den meisten Stimmen (blaue Punkte) haben die höchste Priorität bei den Jugendlichen und sollen in naher Zukunft „mit ausgewählten Entscheidungsträgern der Politik ins Gespräch über Jugendorte und Jugendbeteiligung“ eingebracht werden.

Das Gesamtergebnis

Die von den Jugendlichen gemachten Vorschläge (z.B. eine bessere Beleuchtung, mehr Grün, zusätzliche Sitzgelegenheiten und einiges mehr) machen durchaus Sinn. Das bestätigen die bereits geplanten Umgestaltungen des alten Flugplatzes und des Riedbergplatzes, die in eben dieselbe Richtung gehen.

Das persönliche Fazit der Projektleiterin, Frau Elisabeth Primavera:
„Wir sind überrascht, dass den teilnehmenden Jugendlichen Angebote zum Mittagessen am wichtigsten sind. Dafür werden wir uns nochmal mit Ihnen treffen, gemeinsam an die Geschäfte herantreten und mit ihnen Möglichkeiten der Umsetzung ausloten.“


Weiterführender Link

  • http://www.solon-ggmbh.de/projekte/unsere-hood-das-quartier-gestalten-wir/

Verwandter Link

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Selbstbehauptung für Frauen ab 14 Jahren

Gewalt gegen Frauen

Nicht selten werden Frauen Opfer sexueller Belästigungen. Das fängt im Kleinen an, mit Anstarren, Anmachen, steigert sich über frauenfeindlicher Sprache, Witze und Beschimpfungen. Bestimmte Regionen der Stadt werden von Frauen gemieden, weil ihnen das Risiko dort zu hoch ist. Der Exzess gipfelt in sexueller Belästigung/Nötigung, Demütigung, Beleidigung, Prügel, Bedrohung, soziale Kontrolle, Stalking oder womöglich Vergewaltigung.

Die größte Gefahr für Frauen Opfer von Gewalt zu werden besteht im sozialen Umfeld (Bekanntenkreis und Familie). Wer mit dieser Art von Aggression konfrontiert wird, verliert schnell die Kontrolle, wird unsicher und steigert damit die Angriffslust männlicher Akteure.

Untersuchungen haben gezeigt, Teilnehmerinnen an Selbstbehauptungskursen / Selbstverteidigungskursen und haben bessere Möglichkeiten, kritische Situationen zu bewältigen und werden dadurch seltener Opfer einer Gewalttat.

Durch gezieltes Training lernen die Teilnehmerinnen, wie die eigenen Gefühle wahrzunehmen. Wer auf sein „Bauchgefühl“ hört, kann sich rechtzeitig um klare Abwehrsignale und Verteidigungsmöglichkeiten kümmern, oder aus der gefährdenden Situation herausgehen.

Die Kursteilnehmer entdecken ihre eignen Stärken. Das wiederum fördert das Selbstvertrauen. Durch Rollenspiele und praktischen Übungseinheiten lernen sie, Gefahrensituationen einzuschätzen sowie eine selbstbewusste Körpersprache einzusetzen. Die Wirkung eines „starken“ Auftretens auf seine Umwelt ist auch eine wichtige Erkenntnis, die man mal erlebt haben muss.

Weitere Ausbildungsthemen sind:

  • Wie hole ich schnell und effektiv Hilfe?
  • Was muss ich beachten, wenn ich Ausgehen möchte, egal ob bekannte oder fremde Orte aufgesucht werden?
  • Wie schütze ich mich vor Betäubungsmitteln?
  • Was mache ich, wenn ich trotzdem „Opfer“ geworden bin?

Wichtige Hintergrundinformationen von Polizei und Frauen-Hilfsstellen fließen in die Ausbildung mit ein. Schwerpunkt des Trainings ist das Erlernen und Einüben von einfachen, aber effizienten Selbstverteidigungstechniken zum körperlichen Schutz, zur persönlichen Befreiung und als Gegenwehr. Im Training werden Szenarien eingesetzt, um unter Druck und Stress den Einsatz der Verhaltensmöglichkeiten und Selbstverteidigungstechniken zu erleben. Auf Wünsche und Erfahrungen der Teilnehmerinnen wird dabei gezielt eingegangen.

Es gibt nicht die eine richtige Verhaltensweise, sondern eine Vielzahl von Optionen! Der Betroffene hat viele Möglichkeiten und kann sie gezielt nutzen! Doch egal, welche Variante man zur Verteidigung wählt, die Verantwortung und Schuld für die Folgen liegen nie beim Opfer, sondern immer beim Angreifer!

Details

  • Der Kurs findet in den Räumlichkeiten des Familienzentrums Billabong statt.
  • Termin: 27. bis 29. Oktober 2023 jeweils von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
  • Kosten: 25 Euro pro Teilnehmerin, Nachlässe gibt es für Familien und Schülerinnen
  • Anmeldung bei: tina.benz@billabong-family.de

 

Das Training erfolgt durch:
Christina Hegerding
eMail: schlaukopf-sicherheitstraing@t-online.de
Mobil: 0160 – 61 26 211

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Ideenwerkstatt: Spotlight auf dein Viertel!

Ideenwerkstatt: Spotlight auf dein Viertel!

Jugendliche zwischen 12 und 26 Jahren, die etwas anstoßen wollen und das direkt vor ihrer Haustür sind gefragt. Am 20.10.2023 von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr findet die Veranstaltung im Kinder- und Jugendhaus Kalbach (Brunnengarten 19, 60437 Frankfurt) statt.

Während der Start der Veranstaltung im Jugendhaus stattfindet, endet das Event im Billabong Familienzentrum (Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b, 60438 Frankfurt).

Wir wollen von dir wissen:

  • Wo verbringst du deine Freizeit im Viertel?
  • Was würde diese Orte besser machen?
  • Welche Plätze meidest du und weshalb?
  • Gemeinsam sammeln wir Ideen für eure Orte im Viertel.

Die Teilnahme ist kostenlos und benötigt keine Vorbereitung – wer im Besitz eines Smartphones mit funktionierender Kamera ist, bringe es gerne mit.

Für Snacks und Getränke ist gesorgt.

Anmeldungen
bitte über diesen Link: https://solon-ggmbh-25621240.hubspotpagebuilder.eu/ideenwerkstatt-kalbach-riedberg
oder
– direkt beim Kinder- und Jugendhaus Kalbach
– im Billabong Familienzentrum
– über WhatsApp: +49 177 925 3365

Fragen werden beantwortet unter:
eMail: info@solon-ggmbh.de
oder über WhatsApp: +49 177 925 3365
oder über Festnetz: 069-247 45 51-0


Die Veranstaltung wird gefördert von:

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Billabong Familienzentrum: Zoff zu Hause – Elternfreie Zone

Elternfreie Zone bei Billabong

„Elternfreie Zone“, ist ein neues Projekt für Kinder, von 5 bis 11 Jahren aus Trennungsfamilien.

Wenn zu Hause die Bude brennt, bietet Billabong jeden Montag von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr (auch in den Sommer-Schulferien) einen Ort für Kinder von 5 bis 11 Jahren, um in Ruhe zu Spielen, Basteln, Quatschen oder auch einfach nur zum Chillen.

Betreut werden sie von zwei Sozialpädagogen (Maren und Tobias). Hier dürfen die Kinder –  fernab von den Problemen zu Hause – einfach mal ausspannen.

  • Dieses Angebot ist kostenlos.
  • Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Bei Fragen einfach anrufen unter 069 – 98 95 77 95 oder
eine eMail schreiben an info@billabong-family.de.

Trouble at home - come to Billabong

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Billabong: Ein Netzwerk für Alleinerziehende

Familiennetzwerk

Alleinerziehende sind – wie die Bezeichnung schon andeutet: alleine und meist alleinig verantwortlich für die Erziehung sowie die finanzielle Sicherung und das Wohlergehen ihrer Kinder. Oft gibt es obendrein noch rechtliche Auseinandersetzungen mit dem anderen Elternteil.

Kurzgesagt, Alleinerziehende leiden oft massiv unter einer Mehrfachbelastung. Aufgrund der fehlenden Freizeit kann kein helfendes Netzwerk aufgebaut werden, sofern es nicht schon vorher existierte.

Die Seele Alleinerziehender ist in diesem Belastungsumfeld stark gefährdet zu erkranken. Burn-out-Erscheinungen und Überforderungssymptome aller Art sind daher keine Seltenheit.

Was passiert mit den kleinen Familien, den Kindern, wenn die oder der Alleinerziehende für einen längeren Zeitraum ausfällt?

Das Familienzentrum Billabong möchte daher Alleinerziehenden als Stütze zur Seite stehen. Unser monatlich stattfindender Treff für Alleinerziehende mit ihren Kindern ist ein niedrigschwelliges, offenes Angebot, barrierearm erreichbar plus Kinderbetreuung.

Hierfür öffnet das Familienzentrum jeden letzten Sonntag im Monat sein Café. Wir bieten ein kostenloses Frühstück, Vernetzungsmöglichkeiten, niedrigschwellige Beratung und eine Betreuung der Kinder an.

Die Alleinerziehenden sollen die Möglichkeit haben, ihren Bedürfnissen nachzukommen. Das mag nur ein Tapetenwechsel und kurzes Durchatmen sein. Es kann aber auch der Austausch und die Vernetzung mit Gleichgesinnten sein.

Zwei Billabong-Fachkräfte helfen als „Moderatorinnen“ und Ratgeberinnen, die Menschen zusammenzubringen und sie bei Ihren Herausforderungen zu unterstützen.

Billabong lädt jede/n Alleinerziehende/n mit oder ohne Kind/ern ein, zu ihnen zu kommen. Einfach vorbeikommen ohne vorherige Anmeldung, es lohnt sich!

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9. Laternenumzug beim Familienzentrum Billabong

Kinder feiern zusammen Sankt Martin mit einem Laternenumzug im November

Der 11. November hat es in sich. Nicht nur aktuell, wenn wieder die karnevalistische fünfte Jahreszeit beginnt, sondern schon vor Jahrhunderten, als an diesem Tag die jährliche Pachtabgabe (der Zehnte) fällig wurde. Straßen wie „Am Martinszehnten“ (im Gewerbegebiet Kalbach) oder „Zum Margaretenzehnten“ (auf dem Riedberg) zeugen davon. Da im Mittelalter sehr oft Naturalien das Geld ersetzten, beglichen die Schuldner in vielen Fällen ihre Pacht mit einer Gans.

Im Namenskalender findet sich hier der Vorname Martin. Der männliche Vorname Martin bedeutet übersetzt „Sohn des Mars“ und „der dem Kriegsgott Mars Geweihte“. Martin geht auf den Namen Martinus zurück und hat daher eine lateinische Herkunft. Bis 1985 gehörte Martin zu den beliebtesten Namen für neugeborene Jungen in Deutschland. Auch Luther wurde an diesem Tage getauft und hatte daher seinen Vornamen.

Im katholischen Kirchenjahr wird am 11. November das Fest des heiligen Martin, des Bischofs von Tours gefeiert, der im Jahre 397 nach Christi Geburt bestattet wurde. Seitdem ist der Martinstag in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgansessen, der Martinszug und das Martinssingen.

Sankt-Martins-Umzug (Laternenlaufen)

In vielen Regionen Deutschlands sind Umzüge zum Martinstag üblich. Bei den Umzügen ziehen Kinder mit Laternen durch die Straßen der Dörfer und Städte. Begleitet werden sie häufig von einem auf einem Schimmel sitzenden Reiter, der mit einem roten Mantel den heiligen Martin als römischen Soldaten darstellt.

Bei dem Umzug werden Martinslieder gesungen. Die Laternen werden oft vorher im Unterricht der Grundschulen und in Kindergärten gebastelt. Im Oktober 2017 beantragte eine Initiative von über 70 Sankt-Martins-Vereinen in Nordrhein-Westfalen die Anerkennung der von ihnen gepflegten Tradition als immaterielles Kulturerbe im Sinne der UNESCO. Die Anerkennung erfolgte 2018.

Das Rollenspiel der „Mantelteilung“ akzentuiert den Appell zum mitmenschlichen Helfen, der im nachträglichen Rückgriff auf die Martinslegende den teilnehmenden Kindern vermittelt werden soll. Zum Abschluss gibt es häufig ein großes Martinsfeuer. Heutzutage erhalten Kinder in manchen Regionen Westdeutschlands dann einen Weckmann aus Hefeteig mit Rosinen.

Der Martins-Mantel

Der Legende nach teilte vor über 1.600 Jahren ein römischer Soldat (der Bischof von Tours) an einem kalten Wintertag seinen Mantel mit einem Bettler und rettete ihn so vor dem Tod. Seither steht seine Tat für Barmherzigkeit und Nächstenliebe.

Das Martinssingen

Im Anschluss an den Martinszug wird vielerorts auch das Martinssingen praktiziert, bei dem die Kinder mit ihren Laternen beziehungsweise Lampions von Haus zu Haus ziehen und mit Gesang Süßigkeiten, Gebäck, Obst und andere Gaben erbitten.

Die Martinsgans

Ein weiterer Brauch, der neben den Martinszügen an Sankt Martin erinnern soll, ist das Martinsgansessen, das traditionell am selben Tag zelebriert wird. So soll Martin von Tours sich aus Bescheidenheit in einem Gänsestall versteckt haben, als er zum Bischof geweiht werden sollte. Das laute Geschnatter der Gänse verriet jedoch seinen Aufenthaltsort und er wurde entdeckt. Seit diesem Tag gilt Bischof Martin von Tours als Schutzpatron der Gänsezüchter.

Der Laternenumzug des Familienzentrums Billabong

Es wird gemeinsam am 12.11.2022 um 16:30 Uhr durch den Park hinter dem Familienzentrum gelaufen, sofern das Wetter mitspielt. Bei Musik, Feuer, heißen Getränken, Brezeln und Weckmännern möchten die Mitarbeiter des Familienzentrums Billabong den Abend mit ihren Gästen gemütlich ausklingen lassen. Treffpunkt ist in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b.


Bekannte Martinslieder

Durch die Straßen auf und nieder
Durch die Straßen auf und nieder
Durch die Straßen, auf und nieder,
leuchten die Laternen wieder,
rote, gelbe, grüne, blaue:
lieber Martin, komm und schaue!

 

Ich geh’ mit meiner Laterne
Ich geh’ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne
und unten da leuchten wir.
Laternenlicht,
verlösch mir nicht!
rabimmel, rabammel, rabum.

Ich geh’ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne
und unten da leuchten wir.
Mein Licht ist aus,
ich geh’ nach Haus.
rabimmel, rabammel, rabum.

 

Laterne, Laterne

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
brenne auf mein Licht,
brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.


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