Schlagwort: Billabong Familienzentrum e. V.

Kreativer Herbstmarkt im Familienzentrum Billabong

Kreativmarkt bei Billabong 2022 - Stand mit Handwerksartikeln

Am Sonntag, dem 2. November findet von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr in den Räumen des Familienzentrums Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg ein »Kreativer Herbstmarkt« statt.

Dieser Kreativmarkt hat bei Billabong inzwischen Tradition. Auch im Frühjahr wurde beispielsweise schon ein Kunsthandwerker-Frühlingsmarkt veranstaltet.

Abseits von jahresendzeitlicher Hektik kann nun das lokale Angebot in Ruhe betrachtet und vielleicht auch mal in die Finger genommen werden. (Manche sehen mit den Fingern besser, als mit den Augen 😉)

Handwerkliches Angebot

Wer sich rechtzeitig um Dekoratives für die Adventszeit und um die ersten Geschenke für Weihnachten und Neujahr kümmern möchte hat hier die beste Gelegenheit.

  • Gehäkeltes & Gestricktes
  • Kinderbekleidung & Accessoires
  • Dekorationen & Bastelideen
  • Handgemachter Schmuck
  • und viele weitere Highlights werden angeboten

Viel Handarbeit – in die Stunden mühevoller leidenschaftlicher Arbeit gesteckt wurde – sucht den passenden Liebhaber. Ein erfolgreicher Verkauf ist das größte Lob für die schöpferischen Hände der Hersteller.

Gastronomie

Die gute Fee Jana Zahn zaubert Köstlichkeiten in der Billabong-Küche: Neben Kaffee und Kuchen wird auch Herzhaftes angeboten.

Erreichbarkeit

Zu erreichen ist das Familienzentrum über die U-Bahn-Haltestelle »Unicampus Riedberg« (U8/U9) und dann mit einem etwa 15-minütigen Fußmarsch. Alternativ kann an der Haltestelle auch der Bus 29 in Richtung »Nieder-Erlenbach Hohe Brück« genommen werden. An der vierten Haltestelle mit dem Namen »Hans-Leistikow-Straße« liegt das Familienzentrum. Fahrtzeit etwa 5 Minuten. Der Bus kommt planmäßig alle halbe Stunde.

Werbeplakat Kreativmarkt Herbst bei Billabong

Billabong Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus

Das Mehrgenerationenhaus ist ein offener Treffpunkt, an dem Kurse, Begegnung und Kreativität genauso selbstverständlich sind wie Kinderlachen und gute Gespräche.

Regelmäßig trifft sich im Familienzentrum die Kreativgruppe. Sie häkeln, stricken, filzen – und tauschen sich aus. Ganz nebenbei entstehen dabei Mützchen für Neugeborene oder viele andere kleine Geschenke.

Informationen über die handwerklichen Angebote finden Sie hier:

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Lösungsfestival „Von Daten zu Taten“ lädt Kalbach-Riedberger zur Mitgestaltung ein

Bildungskommune Frankfurt - Gemeinschaft Symbolbild

Am Samstag, dem 15. November 2025, verwandelt sich das Billabong Familienzentrum (in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b) in eine Werkstatt für Stadtteilentwicklung. Das Team des Stadtteillabors Kalbach-Riedberg lädt von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr zum interaktiven Lösungsfestival ein, bei dem Bürger konkrete Ideen für die Bildungslandschaft ihres Viertels entwickeln können.

Vormittagsprogramm: Austausch bei Brunch und Ausstellung

Von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr erwartet Besucher ein kostenloser Brunch mit Kaffee und Croissants. Parallel präsentiert eine interaktive Ausstellung bestehende Lernorte im Stadtteil – von Bibliotheken über Familienzentren bis zu informellen Bildungsangeboten. Besucher können an Selfie-Stationen, Gesprächsecken und Bastelaktionen teilnehmen sowie über Post-its eigene Wünsche äußern. „Wir wollen zeigen, was bereits existiert, und gleichzeitig Impulse für Neues sammeln“, erklärt Anna Hornik vom Stadtschulamt. Für diesen Teil ist keine Anmeldung erforderlich. Je mehr mitmachen, desto besser.

Nachmittagsworkshop: Kreative Ideenwerkstatt

Ab 14:00 Uhr startet die dreistündige Ideenwerkstatt (Hier ist eine Anmeldung erforderlich). Unter dem Motto „Wie macht man Lernen im Stadtteil für alle möglich?“ arbeiten Teilnehmer mit Recyclingmaterialien wie Pappe, Stoffresten oder ausgedienter Technik. „Durch das haptische Gestalten entstehen konkretere Visionen als durch reine Diskussionen“, so Frau Hornik. Die entstandenen Modelle sollen später der Politik und Verwaltung präsentiert werden.

Die Ausstellung zeigt, welche Lernorte es schon in unserem Viertel gibt –
die Ideenwerkstatt am Nachmittag macht daraus Lösungsideen.

Vier Gründe mitzumachen

  • Praxisnahe Bürgerbeteiligung: Konzepte werden direkt in Modelle umgesetzt
  • Generationenübergreifend: Angebote für Kinder, Erwachsene und Senioren
  • Nachhaltiger Ansatz: Wiederverwendung von Materialien steht im Fokus
  • Direkte Wirkung: Ergebnisse fließen in die Bildungsplanung ein

Interessierte können bis zum 12. November unter [Veranstaltungslink] einen Workshop-Platz reservieren. Wer Materialspenden (Pappkartons, Stoffreste, Elektrokleinteile) beisteuern möchte, kann diese direkt zur Veranstaltung mitbringen.

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„Tür auf für Bildung!“ – Kalbach-Riedberg feiert Erntezeit mit buntem Aktionstag

Bildungskommune Frankfurt - Gemeinschaft Symbolbild

Am Sonntag, den 5. Oktober 2025, verwandelt sich Kalbach-Riedberg in einen lebendigen Begegnungsort: Unter dem Motto „Erkunden. Spielen. Bauen. Wir machen Bildung zugänglich“ laden die Stadtteil-Labore zu einem facettenreichen Programm für Groß und Klein ein. Ob kulinarische Entdeckungen, kreative Workshops oder gemeinsames Feiern – dieser Tag verspricht Bildung zum Anfassen und Mitmachen!

Programm-Highlights: Von Suppe bis Mitbring-Buffet

🎨 Kreativität & Gemeinschaft

Ab 14 Uhr steigt das Familienfest beim Billabong Familienzentrum (Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b):

– 🍲 Mitbring-Buffet: Teilen Sie kulinarische Schätze Ihrer Kultur!

– ✂️ Bastelworkshops: Laternen, Herbstdekoration und mehr für Kinder

– 🎪 Spiel & Spaß: Kinderanimation sorgt für strahlende Gesichter

 

🍲 Saisonal genießen

Ab 10 Uhr kocht Barbara Albert von »riedberg.grüne.beete« in der Küche der Evangelischen Riedberggemeinde (Riedbergallee 61) eine duftende „vegetarische Suppe“ – ab 12 Uhr wird gemeinsam gelöffelt!

Brücken schlagen: Glaube & Gemeinwohl

⛪ Ökumenischer Gottesdienst um 11 Uhr

Die evangelische und die katholische Gemeinde feiern gemeinsam. Mitgebrachte Lebensmittel zieren nicht nur den Altar, sondern gehen anschließend an die Frankfurter Tafel – ein Symbol der Solidarität.

Warum mitmachen?

– 🌍 Vielfalt erleben: Begegnungen über kulturelle Grenzen hinweg

– 🧠 Bildung neu denken: Praxisnahe Angebote statt trockener Theorie

– 👨👩👧👦 Familienzeit: Qualitätszeit mit Spiel, Spaß und gemeinsamen Erlebnissen

Jeder kann gestalten!

Die Bildungskommune Frankfurt sucht noch Mitstreiter:

🔹Präsentieren Sie Ihr Bildungsangebot unter dem Aktionstage-Motto

🔹Bringen Sie Ideen für neue Formate ein

🔹Engagieren Sie sich bei Gemeinschaftsaktionen

„Bildung ist Teamwork – mit Ihnen!“ – unter diesem Leitgedanken können Interessierte noch bis zum Aktionstag ihren Beitrag anmelden. Einfach den Umfragebogen ausfüllen oder eine Mail an stadtteillabore.amt40@stadt-frankfurt.de senden.


Wann? 5. Oktober 2025, ab 10 Uhr
Wo? Evangelische Riedberggemeinde & Billabong Familienzentrum
Für wen? Alle Frankfurter – besonders Familien!

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Neues vom Programm „Bildungskommune“

Kalbach-Riedberg erörtert, wie bürgernahe Bildung funktioniert

Neue Erkenntnisse vom Programm „Bildungskommune“ im Stadtteil Kalbach-Riedberg öffnen den Raum für Fragen und Anregungen. Das durch den Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt, das 2023 angelaufen war, verfolgt das Ziel, Bildung für alle zugänglich zu machen und dabei gezielt auf die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse der Frankfurter Bürger und ihrer Stadtteile einzugehen. Wie sich die Kalbacher und Riedberger Bildung vorstellen, an welchen Orten sie stattfindet und wo Entwicklungsbedarf besteht, erörterten Vertreter verschiedener Initiativen am Freitag, 5. September, gemeinsam mit Herrn Dr. Elard Apel, Stabsstelle „Pädagogische Grundsatzplanung“ des Stadtschulamtes, und der wissenschaftlichen Referentin Carola Schlögl-Ngum bei der Veranstaltung „Tür auf für Bildung“ im Regionalen Beratungs- und Förderzentrum Nord. Bereits im Zeitraum zwischen Mai und Juli dieses Jahres hatten Passanten mithilfe von interaktiven Karten, Stellwänden und Abstimmungssäulen in den mobilen Stadtteillaboren ihre Meinung zu bestehenden Angeboten sowie Verbesserungsvorschläge zusammengetragen.

Tür auf für Bildung in Kalbach-Riedberg

In den Laboren hatte sich gezeigt, dass vor allem die Riedberger den ansässigen Campus sowie die zugehörige Universitätsbibliothek als bedeutende Bildungsstätte im Stadtteil erachten. Als wichtiges Bildungsereignis wurde in diesem Zusammenhang die „Night of Science“ genannt, die auch vielen Teilnehmern von „Tür auf für Bildung“ ein Begriff war. Blieben Vertreter von Schulen der Abendveranstaltung auffallend fern, war der Bildungsklassiker dennoch ein wichtiges Thema, sowohl in den Stadtteillaboren als auch bei der Infoveranstaltung. Umtriebig wurde diskutiert, was es mit dem Stadtteil mache, wenn Schüler diesen beim Wechsel auf weiterführende Schulen verlassen müssen. In Kalbach-Riedberg gebe es zu wenige weiterführende Schulangebote, so der Konsens.

Dabei blicken die Kalbacher und Riedberger bei der Frage, wie sie Bildung definieren, weit über den Tellerrand. Urban gardening, therapeutisches Reiten und die Naturlotsen am Alten Flughafen durften auf der interaktiven Klebezettelkarte im Förderzentrum nicht fehlen. Auf dieser versammelten sich außerdem verschiedene spirituelle Orte und nicht zuletzt ein 3D-Drucker. Die Stadtteillabore hatten als wichtige Alternative zu herkömmlichen Bildungsstätten das Familienzentrum Billabong ausgemacht, wo Besucher unter anderem ihr Englisch auffrischen, sich im Schach üben oder digitale Kenntnisse aufbessern können. Da Bildung nicht allein auf das Trimmen von Gehirnzellen beschränkt ist, tragen auch Sportangebote ihren Teil zu geistiger Reifung, persönlicher Ein- und sozialer Weitsicht bei, wie Bürger bestätigten. So findet auf dem Fußballplatz im Riedberger Westen oder der Calisthenics-Anlage nahe dem Uni Campus „gemeinschaftliches Lernen“ statt.

Viele Kinder und Menschen mittleren Alters

Dass Demokratie Bildung braucht, ist eine Binsenwahrheit. Dass viele Bildungsträger überlastet und schlecht ausgestattet sind, legte jedoch erst im vergangenen Jahr der Nationale Bildungsbericht nahe: Immer mehr Schulabbrecher und immer weniger Fachkräfte lassen den Zustand des deutschen Bildungssystems in einem besorgniserregenden Licht erscheinen. Initiativen wie das Projekt „Bildungskommune“ können gegensteuern und sich lokal mit den Bürgern vernetzen, verstehen, woran es vor Ort hapert und Anwohner einbeziehen. Andreas Woitun, Redakteur von MainRiedberg und selbst Besucher von „Tür auf für Bildung“, erwähnte das Haus des Jugendrechts für straffällig gewordene Heranwachsende und deutete im selben Atemzug an, dass Bildung auch dem Zweck diene, dass diese dort gar nicht erst aufkreuzen müssten.

Dabei hängt die Antwort auf die Frage, welche Bildungsmittel und -Schauplätze sich als gute Lebensratgeber erweisen, auch mit der sozio-ökonomischen und demografischen Zusammensetzung der jeweiligen Stadtteilbevölkerung zusammen. Um die Bürger auf ihren individuellen Bildungswegen begleiten zu können, fragte das Projekt „Bildungskommune“, wer die Menschen sind, die die örtlichen Bildungsangebote in Anspruch nehmen oder selbst welche beisteuern. Neben dem teils kritisch kommentierten Eindruck, beim Thema Bildung gehe es oft um einkommensstarke Kalbacher und Riedberger, zeigten die statistischen Erhebungen des Programms, dass im Stadtteil vor allem zwei Altersgruppen prominent sind: Kinder und Menschen mittleren Alters.

Wunsch nach mehr Räumlichkeiten und Angeboten für Jugendliche

Was heißt das für die Bildungsarbeit? Tatsächlich fordern viele Bürger mehr Orte für die Zusammenkunft nicht von Kindern, sondern von Jugendlichen. Mutmaßlich richtet sich der Blick der Kalbacher und Riedberger in die Zukunft, denn auch der eigene Nachwuchs kommt irgendwann ins Jugendalter, so die Überlegung am Freitagabend. Dabei sollen nicht nur Jugendzentren Lernmöglichkeiten für Gleichaltrige schaffen. In den Stadtteillaboren war deutlich geworden, dass es zum Zweck des intergenerationellen Lernens auch mehr Orte für gemeinsame Treffen von Jung und Alt geben solle. Senioren hatten sich ihrerseits einen besseren Zugang zu nahegelegenen Sportangeboten (Marie-Curie-Schwimmbad) sowie seniorengerechte Busse gewünscht. Sie verdeutlichten damit, dass Bildung auch eine Frage der Mobilität ist.

Am Freitagabend kam außerdem ein für den Stadtteil spezifisches Manko zur Sprache: In Kalbach-Riedberg gibt es kein eigenes Bürgerhaus. Der in Experteninterviews geäußerte Wunsch vieler Kalbacher und Riedberger nach mehr Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Vereine erfuhr am Freitagabend zustimmendes Nicken. Bei „Tür auf für Bildung“ ergänzten Teilnehmer, nicht nur mehr Innenräume würden benötigt. Vor allem für junge Menschen sollten mehr Orte zum Lernen im Freien geschaffen werden. Das Handy, das aktuell aus zahlreichen Schulen verbannt wird, hatte in den Stadtteillaboren eine Aufwertung erfahren: Sollte es ein Bildungsportal geben, dann bitte für mobile Endgeräte optimiert und so auch unterwegs abrufbar.

So geht es weiter

Künftige Aktionstage im Oktober stehen bereits. Das interkulturelle Erntedankfest am 5. Oktober soll dem Wunsch nach mehr Bilingualität und interkultureller Vernetzung nachkommen. Das für Mitte Oktober geplante Gesprächskonzert mit den Bridges Ensembles reizt nicht nur die Ohren, sondern erläutert auch Hintergründe zur vorgetragenen Musik. Das Projekt „Bildungskommune“ selbst läuft noch bis Dezember 2027. Nach den ersten öffentlichen Aktionen und Reflexionsrunden ist für die kommenden Monate die Erarbeitung konkreter Maßnahmen geplant. Weitere Infos gibt es auf der Website https://frankfurt.de/bildungskommune/. Die Ergebnisse der Stadtteillabore lassen sich unter https://frankfurt.de/bildungskommune/bibliothek/dokumentationen/stadtteillabore abrufen.

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Freude und Leid (nur) zu zweit geteilt?

Ein streitendes Ehepaar mit 3 Kindern im Hintergrund

Wie das Statistische Bundesamt auf seinen Internet-Seiten mitteilt, gab es 2024 bundesweit etwa 350.000 Eheschließungen und 130.000 Ehescheidungen. Eine Ehe hielt im Schnitt 15 Jahre. In Hessen gab es im gleichen Zeitraum 26.000 Eheschließungen und 9.500 Scheidungen. Am häufigsten trennten sich im vergangenen Jahr Ehepartner, die 5 bis 8 Jahre lang verheiratet waren.

Frankfurt ist bei der Scheidungsrate ein Spitzenreiter (53 %) und zum Trost für die „Rote Laterne“: Im Kreis Offenbach ist es noch schlimmer (57 %)!

Umgerechnet auf den Ortsbezirk Kalbach-Riedberg mit seinen 23.652 Einwohnern (etwa 3 % der Frankfurter Bevölkerung) entfallen somit statistisch 85 Eheschließungen und 45 Ehescheidungen.

Von Scheidungen sind nicht nur die beiden Ehepartner betroffen. Oft gibt es in den Familien auch Kinder, die das Auseinanderleben ihrer Eltern hautnah mitbekommen. Daher bietet das Familienzentrum Billabong seit 2023 das Projekt „Elternfreie Zone“ an. Hier können Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren entspannte Spiel- und Bastelzeit genießen, wenn zu Hause die Bude brennt.

Es ist keine Anmeldung erforderlich und die Teilnahme für die Kinder ist kostenfrei. Zwei Sozialpädagogen kümmern sich um das Wohl der Kinder. Doch was ist mit Kindern im Alter zwischen 12 und 16 Jahren. Auch diese leiden unter den familiären Spannungen. Daher will Billabong sein Angebot ausweiten und hat daher einen Antrag auf eine jährliche Förderung über 8.000 Euro über den Ortsbeirat (12) an den Magistrat der Stadt Frankfurt gerichtet.

Jetzt kam die Rückmeldung: Der Magistrat stellt dem Billabong-Familienzentrum finanzielle Mittel in Höhe von maximal 4.000 Euro aus dem Budget des Ortsbeirates für die Realisierung der Einrichtung eines offenen Angebots noch in diesem Jahr für Trennungskinder im Alter von 10 bis 16 Jahren auf dem Riedberg zur Verfügung. „Über die Notwendigkeit eines solchen Angebotes bestehen keine Zweifel. Mit den zugesagten Mitteln hat Billabong die Chance das Projekt nach den Ferien ins Leben zu rufen und bis Ende des Jahres zu evaluieren, ob das Projekt gemäß dem angemeldeten Bedarf auch Anklang findet.


Letzte Aktualisierung: 14.08.2025

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Vereine am Riedberg passen sich an

Symbolbild zum Thema Satzung und Rechtsprechung für Riedberger Vereine

Mit der Besiedlung des Riedbergs suchten die neuen Bewohner Lösungen für die Herausforderungen des täglichen Lebens. Gleichgesinnte fanden hier zusammen und Kontakte wurden geknüpft. So manches Projekt ließ sich auch nur in der Rechtsform eines Vereins anpacken.

Vereinsgründungen am Riedberg

  • 2005 IG Riedberg
  • 2005 Josua Gemeinde
  • 2006 Billabong
  • 2006 Der Riedbergchor
  • 2011 SC Riedberg
  • 2015 Riedberger SV
  • 2016 Culture Club
  • 2017 Bee Friends
  • 2019 Kleingartenverein Riedberg
  • 2021 Klimaschutz-Initiative Riedberg
  • 2024 Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft
  • 2024 Accordion Soundscapes Ensemble

Die ältesten Vereine am Riedberg sind inzwischen 15 bis 20 Jahre alt und man könnte sagen, sie kommen in die „Pubertät“. Die Gründer der Vereine, die mit viel Enthusiasmus und Optimismus an die Arbeit gegangen sind, haben inzwischen den Stab an andere Verantwortungsträger weitergegeben.

Die täglichen Probleme der Vereine

Inzwischen kämpfen auch einige der Riedberger Vereine mit den gleichen Problemen wie die sonstigen Vereine in Frankfurt und Deutschland:

  • Verantwortliche, qualifizierte Vorstände finden
  • Nachwuchs und Mitglieder finden
  • Raumprobleme lösen:
    • Flächen für Training
    • Räume für Veranstaltungen
    • Lagerflächen für Material
  • Macher finden, die reichlich vorhandenen Ideen und Ansprüche umsetzen
  • Sponsoren für kostenintensive Projekte finden
  • Hilfe bei der Bewältigung administrativer Herausforderungen finden

Krisenmanagement

Auch die ersten Krisen sind inzwischen bei den zahlreichen Vereinen eingekehrt. Der Culture Club beispielsweise wurde mangels Bürgerengagement inzwischen wieder geschlossen. Machtmissbrauch, Richtungsstreit, und viele andere streitige Themen setzen den Verantwortlichen der Vereine zu.

So wie bei Schlangen und Krebstieren wird die Haut, in diesem Fall die Satzung, zu eng und muss abgestreift bzw. in wesentlichen Teilen neu formuliert werden. Gerade das Wachstum der Vereine wurde zur Gefahr. Interne Kontrollen bei immer höheren Umsätzen und Verantwortlichkeiten wurden vernachlässigt. Die Schäden für die Vereinsmitglieder waren erheblich.

Wie man am Beispiel der Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt und Wiesbaden in den vergangenen Jahren sehen konnte, führte das zu Strafverfahren, Rückforderungen von Fördergeldern und zum temporären Verlust der Gemeinnützigkeit mit entsprechenden Steuernachzahlungen.

Die Satzung – Hilfe oder Pflicht

Die Satzung wurde und wird bei vielen (vor allem jüngeren) Vereinen bisher als Pflichtübung angesehen. Dabei ist sie das Grundgesetz der Vereinsmitglieder und der rechtliche Rahmen für Schadensersatzansprüche gegenüber verantwortlichen Vorstandsmitgliedern.

Auch organisatorische Neuausrichtungen wie zum Beispiel die Wandlung in eine Spartenorganisation wird in der Satzung oft nicht abgebildet. Das Thema Mitgliedsbeiträge und deren Einzug bei den Vereinsmitgliedern wird gerne stiefmütterlich behandelt. Eine eigene Beitragsordnung, rechtzeitig beschlossen, würde hier klare Rechte und Pflichten beschreiben. Auch die Frage von Pflicht-Arbeitseinsätzen kann hier beschrieben werden.

Externe Unterstützung

Hilfe bei diesen oft verzwickten Fragen bieten spezialisierte Fachanwälte, Verbände oder Vereinsringe, die sich mit solchen Themen stellvertretend für die vielen Vereinsvorstände auseinandersetzen. Denn der Vereinsvorstand soll sich zwar um alles kümmern und soll für alles verantwortlich sein, aber seine Arbeitszeit und sein Fachwissen sind doch beschränkt.

Nicht außer Acht lassen sollte man dabei auch, dass sich die Rechtsprechung und die Gesetze immer mal wieder ändern und man auch präventiv aus den Fehlern anderer lernen kann!

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VdK startet große Ehrenamtsaktion „Alles geht zusammen“

Gruppenfoto: Alles geht zusammen

Am 12.06.2025 hat der Sozialverband VdK Deutschland die bundesweite Aktion „Alles geht zusammen“ ins Leben gerufen. Diese Initiative würdigt die über 60.000 ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Verbands und setzt ein starkes Zeichen für das Engagement in der Zivilgesellschaft. VdK-Präsidentin Verena Bentele betont die zentrale Rolle des Ehrenamts für eine lebendige Demokratie: „Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Jeder Einsatz zählt – sei es in der Nachbarschaftshilfe, im Sportverein oder in der Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche.“

Auftaktveranstaltung und Podiumsdiskussion

Die Auftaktveranstaltung fand im Berliner Kino „Delphi Lux“ statt, wo Frau Bentele zusammen mit Katarina Peranić, vom Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, über die Bedeutung des Ehrenamts diskutierte. Frau Peranić unterstrich, dass eine vielfältige und kritische Zivilgesellschaft besonders in bewegten Zeiten wichtig ist, um den gesellschaftlichen Wandel aktiv zu gestalten.

Frau Bentele forderte die Aufnahme des Ehrenamts ins Grundgesetz, um nicht nur die Motivation der Bürger zu stärken, sondern auch den Staat zu verpflichten, das Ehrenamt aktiv zu fördern und zu schützen. In einigen Bundesländern, wie Hessen und Bayern, ist das Ehrenamt bereits als Staatsziel in die Landesverfassungen aufgenommen worden.

Ehrenamtskarte und Gleichstellung

Ein zentrales Anliegen des VdK ist die flächendeckende Einführung einer Ehrenamtskarte mit bundesweiten Vergünstigungen, um die unterschiedlichen regionalen Bedingungen auszugleichen. Zudem soll die Unterstützung von Frauen auf dem Weg in ehrenamtliche Leitungsfunktionen verstärkt werden, da derzeit nur etwa jede fünfte engagierte Frau eine solche Position einnimmt, während es bei Männern knapp jeder Dritte ist. Bentele fordert daher Angebote zur Förderung echter Gleichstellung in Leitungsfunktionen.

Filme und neue Website

Im Rahmen der Veranstaltung wurden erstmals Filme präsentiert, die die Aktion „Alles geht zusammen“ begleiten. Diese Filme porträtieren ehrenamtlich engagierte Mitglieder und zeigen die vielfältige Arbeit des VdK. Zudem wurde die neue Website zur Aktion freigeschaltet, auf der alle Filme und weitere Informationen zum Ehrenamt des VdK abrufbar sind.

Ein Zeichen für das Ehrenamt in Deutschland

Die Aktion „Alles geht zusammen“ des VdK ist ein bedeutendes Zeichen für das Ehrenamt in Deutschland. Sie würdigt nicht nur das Engagement der Mitglieder, sondern ruft auch dazu auf, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

In einer Zeit, in der die Herausforderungen in der Gesellschaft zunehmen, ist das Ehrenamt wichtiger denn je. Der VdK setzt sich dafür ein, die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement zu verbessern und die Bedeutung dieser wichtigen gesellschaftlichen Säule zu stärken.

Der VdK vor Ort

Mitglieder der Ortsgruppe Kalbach-Riedberg des VdK beraten Sie ehrenamtlich zu allen Fragen rund um Alter, Krankheit, Behinderung und Pflege. Die Beratung findet im Familienzentrum Billabong jeden 3. Dienstag im Monat von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Kommen Sie einfach vorbei.


Weiterführende Links

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Alte Hardware weiter nutzen

Personal Computer

Die sicherheitstechnische Neukonzeption von Windows 11 führte dazu, dass eine sehr große Anzahl von Rechnern, die sich derzeit im Betrieb befinden, den neuen Systemanforderungen nicht mehr gerecht wird.
Die Konsequenz: Der Umstieg auf das aktuelle Betriebssystem erfordert auch die Anschaffung neuer Hardware oder das Umrüsten bestehender Rechner auf neue Platinen mit neuen Prozessoren.

Wer sich jedoch neue Technik nicht leisten will (Ressourcenschonung) oder kann (ist ja nicht ganz billig), hat die Möglichkeit, einen Betriebssystem-Wechsel der besonderen Art durchzuführen. Statt auf das neue System von Microsoft zu wechseln, kann ein Umstieg auf eine der zahllosen Linux-Distributionen in Betracht gezogen werden, so der gute Vorschlag eines aufmerksamen Lesers von MainRiedberg.

Doch dieser Umstieg sollte in Ruhe geplant werden. Dazu empfehlen sich folgende Schritte:

  • Datensicherung auf externe Datenträger oder in die Cloud.
  • Notieren der bisher genutzten Windows-Programme und das Heraussuchen von Open Source-Alternativen (z. Bsp.: MS-Office -> Libre Office).
  • Sichern der Zugangsdaten zu eMail, Internet-Passwörtern, Zugriffe auf den Router …
  • Auswahl einer Linux-Distribution, die zu den eigenen Anforderungen passt.
    Für Laien könnte sich Ubuntu oder Linux Mint anbieten.
  • Bereitlegen eines leeren USB-Sticks (mit ausreichender Größe [8 GB]) auf dem die Installationsdateien abgelegt werden können.
  • Herunterladen des kostenlosen Programms „balenaEtcher“ oder eines ähnlichen Programms, um damit aus der ISO-Datei einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen.

Lesen Sie sich die weiterführenden Links in Ruhe durch und drucken Sie sich die wichtigsten für Sie zutreffenden Passagen aus.

Wer sich solch einen Umstieg selbst nicht zutraut, sollte im Bekanntenkreis nachfragen, ob da ein versierter Anwender behilflich sein kann. Auch offene Computer-Treffs wie die Digitalen Senioren beim Familienzentrum Billabong oder das Café Anschluss im Dornbusch können bei der Umstellung unterstützen.

Wichtig: Für den Umstieg sollte man sich genügend Zeit reservieren. So mal schnell zwischen „Tür und Angel“ geht das nicht, bzw. sind die damit verbundenen Risiken zu groß. (Datenverlust, Fehlentscheidung, streikender Computer …)


Weiterführende Links

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Familienzentrum Billabong – Neues Mittagskonzept

Herzlich willkommen im FMZ Billabong

Ein neues Jahr – ein neues Betriebskonzept. Das Familienzentrum Billabong hat bei seinen Kunden aktuelle Bedürfnisse festgestellt und möchten ein beständiges Angebot und verlässliche Öffnungszeiten in seinem Café anbieten.

Dabei sind jedoch Limitierungen durch Personalkapazitäten und Finanzmittel zu berücksichtigen.

So entstand die gute Idee, leckeres, saisonales und veganes Essen einzukochen und im Glas zum Mitnehmen anzubieten. Die neue Produkt-Linie läuft unter dem Titel „Billabongs Genuss im Glas“. Das Angebot reicht von einer Suppe für 4,50 € bis hin zur beliebten gefüllten Paprika (nur anders) für 7,00 €, wahlweise mit einer Portion Nudeln oder Reis.

Folgende Ziele können damit erreicht werden:

  • Beständiges Angebot
  • Umweltfreundliches Angebot
  • Reduzierung der Lebensmittelverschwendung um bis zu 90 %
  • Angebot zu einem fairen Preis

Um ihren neuen „Baby`s“ Namen zu geben, wurden einige Gerichte – als kleine Hommage an ihre ehrenamtlich Tätigen – nach ihnen benannt. Unter anderem gibt es den „Grünkohl-Andreas und die Hühnersuppe Hannelore“. 😊

Das Kuchenangebot am Nachmittag bleibt natürlich weiterhin bestehen!

Kaffeetasse im FMZ Billabong

Das Bistro soll durch diese Initiative weiterhin viele Gäste anlocken und so wieder ein, im wahrsten Sinne des Wortes, nährendes Stadtteilcafé werden.

Speisekarte Familienzentrum Billabong

Die jeweils aktuelle Speisekarte finden Sie unter: https://www.billabong-family.de/bistro-cafe-billabong.

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Familienzentrum Billabong sucht Unterstützung

Weihnachtswichtel

Kreative Weihnachtswichtel

Weil es uns letztes Jahr so viel Freude bereitet hat, suchen wir wieder fleißige und kreative Weihnachtswichtel die uns Weihnachtsbilder oder Basteleien anfertigen, um den Senioren und Seniorinnen unserer Kooperationspartner (Bettinahof, Parea, Sozialwerk Main Taunus) eine Freude zu bereiten. Bringen Sie uns Ihre Kunstwerke bis zum 08.12.2024 vorbei und wir verteilen sie in den verschiedenen Einrichtungen.

Welcome Engel

Wellcome Engel

Gesucht werden engagierte Menschen, die unsere jungen Familien unterstützen möchten! Wenn Sie kinderlieb sind und etwas Zeit zu verschenken hast, dann sind Sie bei uns genau richtig.

Was wir suchen: Ehrenamtliche Helfer, die Freude daran haben, Zeit mit Kindern zu verbringen und Familien in der Eingewöhnungszeit zu unterstützen.

Infos und Anmeldung: riedberg@wellcome-online.de

Digitale Senioren

Handy & Computertreff Digitale Senioren

Sie haben Erfahrung im Umgang mit Mobiltelefon, Laptop, Tablet und/oder PC. Dann sind Sie bei uns richtig. Sie brauchen kein Experte sein. Wir bilden uns gegenseitig fort und teilen unser Wissen mit anderen Menschen die Einstiegsschwierigkeiten überwinden müssen. Wir sind eine kleine ehrenamtliche Truppe und haben viel Spaß bei unseren Einsätzen. Schauen Sie einfach mal vorbei. Kostet nix.

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