Kategorie: AktuelleNEWS

EZB-Chefin Lagarde verärgert über Frankfurts Schulpolitik

Europäische Schule

Bei der Eröffnung neuer Unterrichtscontainer für die Europäische Schule Frankfurt (ESF) am Praunheimer Weg in Niederursel entlud sich die Wut von EZB-Präsidentin Christine Lagarde über die anhaltende Provisorien-Politik der Stadt. „Es ist beschämend, dass wir immer noch Container eröffnen müssen“, erklärte sie vor Eltern und Medienvertretern.

Platznot und wachsende Schülerzahlen

Die ESF, ursprünglich für 900 Kinder konzipiert, platzt mit aktuell 1.650 Schülern aus allen Nähten. Bis 2032 wird ein Anstieg auf 2.244 Schüler erwartet. Die beiden neuen Containergebäude – finanziert von der EZB mit 6,9 Millionen Euro – bieten nur kurzfristige Entlastung. George Betts, Geschäftsführer der Euro-Kids gGmbH, warnt: „Ohne dauerhafte Lösung droht 2028 ein Aufnahmestopp.“

Standort-Debatte: Festplatz oder andere Alternativen

Seit Jahren ringt die Stadt um einen neuen Standort. Der Festplatz am Ratswegkreisel gilt als Favorit, stößt aber auf Widerstand von Anwohnern und Schaustellern. Planungsdezernent Marcus Gwechenberger (SPD) kündigte an, in drei Wochen mit der EZB über 20 geprüfte Alternativen zu beraten. Der Offenbacher Vorschlag einer Ansiedlung am Kaiserlei wurde von Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) jedoch als „zu klein“ abgelehnt.

Bereits 2019 erklärte Günter Murr, Sprecher von Stadtrat Jan Schneider (CDU): „Mehrere mögliche Standorte für die Schule würden derzeit gleichberechtigt geprüft.“ Damals wurden bereits 900 Schüler an der ESF unterrichtet, und dabei war die Schule anerkannter Maßen schon am Limit. Aus dem Prüfen ist die Stadt seitdem nicht mehr rausgekommen. Die Chance im Mertonviertel nach dem Abriss des Lurgi-Gebäudes und eines Rechenzentrums der Telekom das Gelände für die ESF zu nutzen, wurde nicht ergriffen.

Wenn den Verantwortlichen bei der EZB der Geduldsfaden platzt, kann es womöglich das Ende für bestehende und zukünftige EU-Behörden in Frankfurt bedeuten. Der Wegzug der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) nach München sollte Frankfurt eine Warnung sein.

Politische Schelte und Imageschaden

Die FDP-Stadtverordnete Isabel Schnitzler spricht von einem „enormen Imageschaden für Frankfurt“. Sie wirft Frau Weber „Verschleppung“ vor und fordert OB Mike Josef (SPD) auf, das Thema zur Chefsache zu machen. Andreas Beckmann, Generalsekretär der Europäischen Schulen, kritisiert: „Wir erleben Container-Eröffnungen statt langfristiger Schul-Visionen.“

Druck von der Europäischen Union

Direktor Christian Linder, als Vertreter der Europäischen Union, betont die strategische Bedeutung: „Diese Schule ist essenziell, um Frankfurt als Finanzstandort attraktiv zu halten.“ Lagarde pocht auf schnelle Entscheidungen – insbesondere zur Nutzung des benachbarten Ackers, der Teil des geplanten „Stadtteils der Quartiere“ ist.

Ausblick: Entscheidung bis Jahresende?

Frau Weber versprach eine Lösung bis Ende 2025: „Wir sind uns unserer Versprechen bewusst.“ Bis dahin bleibt die ESF ein Symbol für Frankfurts Balanceakt zwischen Bildungsauftrag, Stadtentwicklung und kulturellem Erbe. Für die Eltern bleibt die Frage: Wann wird aus dem Provisorium endlich ein Zuhause?


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Kultur in der Aula: Fischer & Rabe – Wenn Gegensätze zur magischen Melodie werden

Fischer und Rabe Live

Manchmal entsteht Großartiges ganz ungeplant. So auch bei Julia „Jules“ Fischer und Karin Rabhansl, die sich 2018 erstmals für ein gemeinsames Konzert auf der Bühne trafen. Was als spontane Finalnummer begann, entwickelte sich zum elektrisierenden Duo „Fischer&Rabe“ – eine Mischung aus samtigem Piano-Soul und rebellischem Mundart-Rock, die seitdem Kleinstadt-Pop neu definiert.

Vom Zufall zur Bühnen-Explosion

„Wenn Menschen Pläne schmieden – fangen die Engel im Himmel zu kichern an!“ Dieses Motto bewahrheitete sich, als die beiden Musikerinnen mit scheinbar unvereinbaren Stilen aufeinandertrafen. Fischer, bekannt für ihre gefühlvollen Balladen, und Rabhansl, die mit niederbayerischer Wortakrobatik provoziert, schufen durch ihre Chemie etwas völlig Neues. „Es hat einfach »gefunkt« – wie Stromschläge zwischen Gitarre und Klavier“, verrät Rabhansl in einem Facebook-Post.

Mehr als nur Musik: Ein Erlebnis

Mit 2 Stimmen, 3 Zungen (Englisch, Hochdeutsch, Dialekt) und Instrumenten, die von zarten Tönen bis zu rockigen Riffs alles bieten, wird jeder Auftritt zum Überraschungspaket. Ihr aktuelles Programm „Schuppen poliert, Gefieder geputzt!“ zeigt dies deutlich:

  • Soulige Coverversionen mit Twist
  • Grantige Blues-Nummern über Großstadthektik
  • Dunkel-poetische Waldgeschichten aus der Heimat
  • Eigenkompositionen, die Ohrwürmer garantieren

Warum man dabei sein sollte

„Wir spielen nicht nur Musik – wir erzählen Geschichten zum Mitschnurren“, erklärt Frau Fischer. Tatsächlich bestätigen Konzertmitschnitte auf fischerundrabe.de: Hier entsteht eine unverwechselbare Mischung aus Humor, Tiefgang und purem Lebensgefühl.

 

Fischer & Rabe als Abenteurer in einer Höhle

Fischer & Rabe, © Bilderbube

Wo und wann?

Kultur in der Aula lädt am 26.09.2025 um 20:00 Uhr zum mitreißenden Abend.
In die Aula der Grundschule Riedberg (Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 FFM)

Tickets

Vorverkauf 12 € (ermäßigt 10 €)
Abendkasse 14 € (ermäßigt 12 €)
Vorverkauf und Infos per eMail: info@josua-gemeinde.net

Dank freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt.


Tipp
Wer das Duo vorab erleben möchte, findet auf ihrer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/FischerundRabe/ aktuelle Live-Mitschnitte und Tour-Updates. Für Blues- und Rock-Fans gilt: Dieses Konzert steht bereits jetzt als Highlight der Saison fest!

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Gottesdienst in leichter Sprache

Inklusion auch ein Thema in der Kirche St. Edith Stein

Warum sich Jan und Anja die liturgischen Gewänder anziehen, erklärten sie bereits bei der Begrüßung. Am Sonntag, 7. September, lud die katholische Kirche St. Edith Stein zur inklusiven Eucharistiefeier und ermöglichte Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, der Messe in leichter Sprache zu lauschen. Ab 11 Uhr führten Pfarrer Hanns-Jörg Meiller, Pastoralreferent Jan Quirmbach und Referentin für Inklusive Seelsorge Anja Scherer das Publikum zusammen mit den Messdienern und unter musikalischer Begleitung von Christof Stadelmann durch den Gottesdienst. Die inklusive Eucharistiefeier fand unter besonderem Einsatz von Sabrina Geller (Mitglied des Ortsbeirats Kalbach-Riedberg, SPD) in Kooperation mit dem Sozialwerk Main-Taunus e.V. statt, das vom 03.09. bis zum 12.09. die Frankfurter Psychiatriewoche ausrichtete. Sie wirkt der Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen entgegen, indem sie Projekte zur Teilhabe fördert und Raum für persönliche Begegnungen schafft.

Nah am Leben und mit allen Sinnen

Die Messe folgte im Großem dem Ablauf einer klassischen Eucharistiefeier, streute unter dem Motto „Engel – mehr als Boten Gottes“ jedoch zahlreiche interaktive Angebote und vielschichtige Berührungspunkte ein, von denen die Teilnehmer nach der Feier selbst am besten zu berichten wussten. Bei einer Tasse Kaffee an den vor der Kirche aufgebauten Tischen und Bänken kam schnell zur Sprache, dass die Messe alle Sinne reizte und sich durch ihre bildhafte Gestaltung hervortat. Nadine, die mit ihrer Tochter gekommen war, sagte, sie habe gezielt den Inklusionsgottesdienst aufgesucht, da dieser für Kinder verständlicher und die Ansprache intensiver sei. Tatsächlich hatten Jan und Anja im Wortgottesdienst die Frage gestellt, wie Engel aussehen, sich anfühlen und riechen. Letzteres entlockte dem Publikum vorsichtiges Gelächter – passend, denn „Engel können auch Humor haben“. Auch dass die Hauptrede über Engel – Helfer in Jeans, Pflegedienstkleidung oder Feuerwehrstiefeln – in Dialogform gehalten war, brach tradierte Strukturen auf und sorgte für eine gelöste Stimmung. „Abwechslungsreich“ sei der Gottesdienst gewesen, so Andreas und Bernd, die als zusätzliche Bereicherung zu herkömmlichen Gottesdiensten auch das Zusammenkommen mit Kaffee und Gitarre im Anschluss an die Feier hervorhoben.

„Klar und deutlich“ nannten Brigitte, die mit dem Sozialwerk Main Taunus in Verbindung steht, und Alberta, die als Altenpflegerin tätig ist, den Gottesdienst. So wurden das Evangelium und Psalmen in einfacher Sprache vorgetragen: Statt „denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91, Vers 11) galt „Gott schickt dir seine Engel/Die Engel sollen dich behüten/Die Engel sollen bei dir sein: Immer/Auf allen deinen Wegen“ (Psalm 91, Vers 11 in leichte Sprache übersetzt).

Der Flyer zur Eucharistiefeier der Kirche St. Edith Stein folgt den Regeln leichter Sprache: In jedem Satz ist nur eine Aussage. Jeder Satz steht in einer Zeile. Der Text ist in Abschnitte unterteilt.

„Nah am Leben“ sei die Messe gewesen, ergänzte Brigitte weiter und bezog sich wie viele andere Teilnehmer auf die an das Publikum gerichtete Aufforderung, darüber nachzudenken, wer ihnen das letzte Mal geholfen hatte und wem sie selbst das letzte Mal geholfen hatten. Bei der eigens für den inklusiven Gottesdienst entworfenen Engel-Aktion beschrifteten Teilnehmer ausgeschnittene Papierengel mit einer Person, die ihnen zu Hilfe gekommen war und für sie einen ganz persönlichen Engel darstellte. Familienangehörige, Kollegen und viele Namen tummelten sich auf der Tafel. Mancher Engel offenbarte auch erstaunliche Lebensgeschichten.

Wandel hin zu inklusiver Gesellschaft

Das Sozialwerk Main Taunus hatte die Zusammenarbeit auf seiner Website mit „Jeder Mensch ist von Gott gewollt und geliebt, einmalig und unverwechselbar, auch bei Krankheit, Alter, Behinderung, Schwachheit und Gebrechlichkeit, bei geistiger und seelischer Veränderung.“ beworben. Das Thema Inklusion und mit ihm das Thema leichte Sprache erfährt derzeit eine gesellschaftsweite Beachtung. Nicht nur Ämter sind nach der Barrierefreien-Informations-Technik-Verordnung (kurz BITV 2.0) bereits seit 2011 verpflichtet, ihre Internetauftritte barrierefrei zu gestalten. Auch Kultureinrichtungen wie Museen und Bildungseinrichtungen wie Universitäten sind bemüht, ihre Websites in leichter Sprache anzubieten. Seit dem 28. Juni 2025 gilt außerdem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (kurz BFSG), das auch private Anbieter dazu verpflichtet, digitale Produkte und Dienstleistungen barrierefrei aufzubereiten.

Wohl ist ein Gottesdienst kein digitales Produkt, Inklusion laut Pastoralreferent Jan Quirmbach dafür aber ein „Herzensprojekt“. Bereits in der Vergangenheit hat die Kirche St. Edith Stein kreative Gottesdienste abgehalten und vor 2 Jahren damit begonnen, auch inklusive Gottesdienste auszurichten. Sie folge dabei ihrem Grundverständnis, „dass Kirche drei Dinge sein soll: offen, nahbar und gemeinschaftlich“. Die Idee: Für alle Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft und Einschränkungen Räume schaffen, in denen sie ihren Platz finden. Für die Zukunft sind in diesem Sinn auch weitere inklusive Eucharistiefeiern geplant. Eine Inspiration für die Gestaltung dieser Feiern gab es derweil von einer anonymen Teilnehmerin des Sozialwerks Main Taunus, die sich vor allem von der weiblichen Beteiligung an der Hauptrede begeistert zeigte: „Mehr Frauen!“

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Was tun, wenn man sich in am Riedberg ausgesperrt hat – Schritt für Schritt erklärt

SOS Schlüsseldienst Werkstattwagen

Ruhe bewahren und strukturiert vorgehen

Wer kennt es nicht? Nur kurz den Müll hinausgebracht oder die Post geholt – und im nächsten Moment fällt die Tür ins Schloss. Der Schlüssel liegt unerreichbar in der Wohnung, die Panik steigt. In dieser Situation ist es entscheidend, ruhig zu bleiben und systematisch vorzugehen. Mit einem klaren Plan lassen sich unnötige Kosten und Ärger vermeiden, und schon bald ist der Weg zurück in die eigenen vier Wände wieder frei. Soufian Seffar zeigt Ihnen nun im 2. Teil unserer Serie, wie Sie sich verhalten sollten, wenn Sie sich ausgesperrt haben.

Schritt 1: Sicherheit geht vor

Bevor Sie über die Türöffnung nachdenken, gilt es, mögliche Gefahren auszuschließen. Befindet sich ein Kleinkind oder eine hilfsbedürftige Person allein in der Wohnung, brennt der Herd oder droht eine andere akute Gefahr, ist der Notruf die erste Anlaufstelle. Wählen Sie in solchen Fällen die Notrufnummer 112 und ziehen Sie Rettungskräfte hinzu. Auch wenn Sie unter Druck gesetzt oder bedroht werden, zögern Sie nicht, die Polizei unter der Notrufnummer 110 einzuschalten.
Was Sie in jedem Fall vermeiden sollten, sind riskante Eigenversuche wie das Erklettern eines Balkons oder gewaltsames Aufhebeln der Tür. Diese Methoden führen häufig zu Verletzungen oder teuren Schäden.

Schritt 2: Eigene Möglichkeiten prüfen

Nicht immer muss sofort ein Schlüsseldienst gerufen werden. Überlegen Sie, ob ein Ersatzschlüssel bei einer Vertrauensperson hinterlegt ist – bei Nachbarn, Freunden, Familie, dem Hausmeister oder der Hausverwaltung. In vielen Fällen lässt sich das Problem dadurch schnell lösen. Vielleicht ist auch noch ein gut erreichbares Fenster oder eine Balkontür geöffnet, die sich mit der Leiter eines Nachbarn erreichen lässt. Allerdings sollten Sie sich dabei keinesfalls selbst in Gefahr bringen.

Schritt 3: Einen seriösen Schlüsseldienst auswählen

Wenn ein Dienstleister nötig wird, ist die Auswahl entscheidend. Achten Sie auf einen Anbieter mit lokaler Adresse und vollständigem Impressum, damit Sie nicht an überregionale Callcenter geraten. Fragen Sie unbedingt nach einem verbindlichen Festpreis für eine zugefallene, nicht abgeschlossene Tür. Dieser Preis sollte sämtliche Kosten enthalten – inklusive Anfahrt sowie Zuschlägen für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagseinsätze. Misstrauen ist geboten, wenn mit unrealistischen Lockpreisen von wenigen Euro geworben wird oder die Anfahrtszeit unrealistisch kurz angegeben wird. Seriöse Anbieter arbeiten bevorzugt mit zerstörungsfreien Methoden wie Perkussionsöffnung1 oder Lockpicking2 und greifen nur im Ausnahmefall zum Bohrer.

Schritt 4: Am Telefon die richtigen Fragen stellen

Noch bevor der Monteur sich auf den Weg macht, sollten alle Eckdaten geklärt sein. Fragen Sie konkret nach dem Endpreis, nach möglichen Zuschlägen und nach der geplanten Öffnungsmethode. Auch eine klare Aussage zu den Kosten im Falle eines Zylinderwechsels ist wichtig. Notieren Sie sich den Namen Ihres Gesprächspartners, die Uhrzeit und die gemachten Zusagen. Auf diese Weise haben Sie später eine sichere Grundlage, falls es Unstimmigkeiten geben sollte.

Schritt 5: Kontrolle vor Ort behalten

Wenn der Monteur eintrifft, lassen Sie sich den vereinbarten Preis noch einmal bestätigen. Achten Sie darauf, dass zunächst zerstörungsfreie Methoden ausprobiert werden. Ein Bohren des Schlosses darf nur erfolgen, wenn es technisch wirklich notwendig ist, etwa bei einem Defekt oder einem speziellen Sicherheitszylinder. Wichtig ist auch, dass Ihnen keine unnötigen Zusatzleistungen aufgeschwatzt werden. Ein Zylinderwechsel sollte nur dann erfolgen, wenn der Schlüssel verloren wurde oder das Schloss tatsächlich defekt ist. Bitten Sie in diesem Fall darum, dass Ihnen die ausgebauten Teile ausgehändigt werden.

Schritt 6: Auf die Rechnung achten

Nach erledigter Arbeit sollte eine vollständige Rechnung ausgestellt werden. Diese muss die Firmendaten, die Steuernummer, Datum und Uhrzeit des Einsatzes sowie eine genaue Leistungsbeschreibung enthalten. Achten Sie darauf, dass die einzelnen Positionen transparent aufgelistet sind und der vereinbarte Endpreis nicht überschritten wird. Zahlen Sie nur gegen Rechnung oder Quittung, und notieren Sie gegebenenfalls „unter Vorbehalt“ auf dem Beleg, wenn Sie sich zu einer Zahlung gedrängt fühlen. So haben Sie später bessere Chancen, überhöhte Forderungen anzufechten.

Schritt 7: Wenn etwas schiefgeht

Sollten trotz aller Vorsicht überzogene Beträge verlangt werden oder ein Dienstleister Sie unter Druck setzen, bewahren Sie Ruhe. Weisen Sie auf die getroffenen Vereinbarungen hin und verweigern Sie Zusatzforderungen, die nicht abgesprochen waren. Im Falle von Drohungen oder Nötigung ist die Polizei die richtige Anlaufstelle. Auch nachträglich können Sie noch gegen unrechtmäßige Forderungen vorgehen, indem Sie die Verbraucherzentrale oder einen Anwalt einschalten. Haben Sie per Girocard (die frühere EC-Karte) gezahlt, prüfen Sie mit Ihrer Bank die Möglichkeit einer Rückbuchung.

SOS Schlüsseldienst Verkaufsraum

© SOS Schlüsseldienst

Vorbeugen ist besser als Aussperren

Damit es gar nicht erst zu einer solchen Notsituation kommt, lohnt sich etwas Vorsorge. Hinterlegen Sie einen Ersatzschlüssel bei einer Person Ihres Vertrauens. Entwickeln Sie eine feste Routine, damit Sie Ihre Schlüssel beim Verlassen der Wohnung stets bei sich haben.

Mit kühlem Kopf und klarer Strategie

Ein versehentliches Aussperren ist zwar ärgerlich, aber kein Grund zur Panik. Wer die beschriebenen Schritte beachtet, findet schnell wieder zurück in die Wohnung und behält gleichzeitig die Kosten im Griff. Entscheidend ist, seriöse Schlüsseldienste von unseriösen Anbietern zu unterscheiden und immer auf transparente Preise zu bestehen. So bleibt der Schreckmoment kurz und die Erfahrung ohne böse Überraschungen.


  1. Die „Perkussion Öffnung“ ist eine von mehreren Techniken, die ein Schlüsseldienst beim Öffnen von Stiftschlössern anwendet. Bei dieser Methode wird das Schloss kurzzeitig einer Vibration durch „Klopfen“ oder „Impulse“ ausgesetzt. Dies versetzt die einzelnen Schließstifte in eine kurze Schwebe, was ein kurzes Zeitfenster schafft, um den Schließzylinder zu drehen und das Schloss zu öffnen.
  2. Unter Lockpicking, Nachschließen oder Schlossknacken, umgangssprachlich Picking, versteht man die Aufsperrtechnik zum Öffnen von Schließzylindern (Schlössern), ohne einen dafür passenden Schlüssel zu benutzen und ohne das Schloss zu beschädigen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Lockpicking)


Kontaktdaten
SOS-Schlüsseldienst
Soufian Seffar
Am Brunnengarten 4
60437 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0) 69 780 50987

eMail: info@sos-schluesseldienst.de
Web: sos-schlüsseldienst-frankfurt.de

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Magistrat stimmt für Dreifeld-Halle und Außensportanlage

Planung Sportplatz 2

Sport-Großbauprojekt am Riedberg

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat dem Raumprogramm für eine Dreifeld-Sporthalle mit integriertem Funktionsgebäude für die Außensportanlage am Riedberg zugestimmt. Damit ist die Stadt dem Bau der langersehnten Sportanlage ein großes Stück nähergekommen.

Das Grundstück befindet sich direkt gegenüber der bisher einzigen Sportanlage im Stadtteil. Der Riedberg ist bereits heute über die prognostizierte Einwohnerzahl von 16.000 auf 18.300 Einwohner gewachsen und entwickelt sich stetig weiter. „Für die ortsansässigen Sportvereine und die angrenzenden Schulen ist es dringend notwendig, dass wir die Sportinfrastruktur vor Ort ausbauen. Wir haben heute einen Meilenstein für ein zukunftsfähiges Großbauprojekt im Sport beschlossen, und darüber freue ich mich sehr“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef.

Die Sporthalle soll auf dem Grundstück entlang des Valentin-Schmetzer-Wegs errichtet werden. Im Norden wird sich im Zuge der weiteren Bebauung die Außensportanlage mit 400-Meter-Laufbahn und einem Kunstrasengroßspielfeld, einem Multifunktionsspielfeld, einem Kunstrasenkleinspielfeld und zwei Soccer Courts angliedern. Die Barrierefreiheit aller Räume wird dank eines Aufzugs gewährleistet sein. Der voraussichtliche Beginn der Bauarbeiten ist für 2026 vorgesehen.

Als nächster Schritt müssen die beschlossenen Planungsmittel in Höhe von 1,6 Millionen Euro brutto noch vom Haupt- und Finanzausschuss bewilligt sowie freigegeben werden. Dann kann die Bau- und Finanzierungsvorlage erarbeitet und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme werden auf knapp 29 Millionen Euro brutto geschätzt.

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Sehen lernen ist Teamarbeit

Sehenlernen - Abbildung eines kunstvollen Auges

Internationales Forschungsteam untersucht das Sehen als Abstimmung vernetzter Neuronen.

Eine Studie von Forschenden des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) und internationaler Partner zeigt, wie das Gehirn nach dem Augenöffnen lernt, visuelle Reize zuverlässig zu verarbeiten. Durch Erfahrung werden Eingangssignale präziser und stimmen sich zunehmend mit vernetzten Schaltkreisen ab. Ein Prozess, der eindeutige Seheindrücke erst ermöglicht. Diese Kenntnisse können Künstliche Intelligenz (KI) und Therapien verbessern.

Wie das Gehirn lernt, die Welt zu sehen, war lange ein Rätsel. Frühere Studien deuteten darauf hin, dass die neuronalen Antworten bei Augenöffnung noch unreif und unkoordiniert sind. Die neue Arbeit von Forschenden am Max-Planck-Florida-Institut für Neurowissenschaften (MPFI) in enger Zusammenarbeit mit dem FIAS zeigt ein anderes Bild: Visuelle Erfahrung schärft nicht nur die eingehenden Signale, sondern stimmt sie auch präzise mit den vernetzten Schaltkreisen ab. So entsteht aus anfänglich variablen Mustern eine stabile, zeitlich kohärente Abbildung der visuellen Welt.

Das Team in Jupiter, Florida verfolgt diese Abstimmung in Frettchen – ideal, weil diese ihre Augen erst Wochen nach der Geburt öffnen. So lässt sich gezielt beobachten, wie visuelle Erfahrung die Entwicklung neuronaler Schaltkreise beeinflusst. Mit einer einzigartigen Kombination aus verschiedenen modernen Methoden simultaner Elektrophysiologie, Kalzium-Imaging und Zell-Ableitungen – erfassen sie die Aktivität einzelner Neuronen und ganzer Netzwerke gleichzeitig.

Diese Kombination erlaubt es erstmals, die Aktivität einzelner Neuronen direkt mit den Aktivitätsmustern des Gehirns zu verknüpfen – ein Blick aus verschiedenen Winkeln auf die Entwicklung. Darauf basierend entwickelten Forschende aus der Gruppe von FIAS-Senior-Fellow Matthias Kaschube ein Computermodell, das die unterschiedlichen Beiträge der biologischen Prozesse entwirrt: Nur wenn sich im Laufe der Zeit sowohl die Präzision der Eingangssignale als auch ihre Abstimmung mit den vernetzten Netzwerken verbessern, entstehen eindeutige Seheindrücke. Diese methodische Breite – möglich durch die bewährte internationale Zusammenarbeit – erlaubt es, vom einzelnen Neuron bis zum Netzwerk und über verschiedene Schichten der Hirnrinde hinweg ein konsistentes Bild der Reifung zu zeichnen.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass das Gehirn beim Sehenlernen nicht einfach nur vorhandene Strukturen verfeinert“, sagt FIAS-Doktorandin Sigrid Trägenap, die das Modell mit entwickelt, „sondern es passt seine internen Netzwerke aktiv an die Welt an, die es wahrnimmt“. Damit demonstriert es eine Anpassungsfähigkeit, die zu den größten Stärken unseres Denkorgans zählt und künstliche Intelligenz bislang in den Schatten stellt.

Die Forschenden vermuten, dass die Entwicklung dieses Zusammenspiels ein Grundprinzip des Gehirns ist – weit über das visuelle System hinaus. Dies könnte erklären, wie das Gehirn in unterschiedlichen Sinnesbereichen und kognitiven Funktionen präzise und flexibel arbeitet. Das eröffnet neben neuen Perspektiven für die Grundlagenforschung auch Chancen für Anwendungen in der KI, die vom Gehirn durchaus noch lernen kann. Zudem sind die Erkenntnisse nützlich in der medizinischen Therapie, beispielsweise bei der Rehabilitation von Gehirnausfällen nach Schlaganfällen.


Kontakt:
Sigrid Trägenap
Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS)
Tel.: +49 69 798 47501
eMail: traegenap@fias.uni-frankfurt.de
Web: https://www.fias.science/de/lebens-und-neurowissenschaften/gruppen/matthias-kaschube/


Das FIAS (Frankfurt Institute for Advanced Studies) ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung in Frankfurt am Main. Hier entwickeln international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Theorien zu komplexen naturwissenschaftlichen Zukunftsthemen in den Bereichen theoretische Naturwissenschaften, Computerwissenschaften und KI-Systeme sowie Lebens- und Neurowissenschaften. Über die Grenzen der Disziplinen hinweg erforschen sie mit Hilfe mathematischer Algorithmen und Simulationen die komplexen selbstorganisierenden Systeme der Natur. Das FIAS ist eine gemeinnützige Stiftung zwischen der Goethe-Universität und privaten Stiftern und Sponsoren. (https://fias.institute/)

Die Stiftung Giersch fördert Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie medizinische Projekte unter dem Motto „die Zukunft fördern“. Der Frankfurter Unternehmer, Senator E.h. Prof. h.c. Carlo Giersch und seine Frau Karin Giersch knüpfen damit an die stolze bürgerliche Stiftertradition ihrer Heimatstadt Frankfurt am Main und der Region an. Sie unterstützen die Forschung am FIAS seit vielen Jahren.


Publikation:
Augusto Abel Lempel, Sigrid Trägenap, Clara Tepohl, Matthias Kaschube und David Fitzpatrick. Development of coherent cortical responses reflects increased discriminability of feedforward inputs and their alignment with recurrent circuits. Neuron (2025). https://doi.org/10.1016/j.neuron.2025.08.014

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„Inklusion mit Humor und Tiefgang“: Wanderausstellung in St. Edith Stein lädt zum Perspektivwechsel ein

Phil Hubbe-Ausstellung

Wie begegnen wir Menschen mit Behinderungen? Die Wanderausstellung „Inklusion – Die Ausstellung“ des Bistums Limburg in der katholischen Kirche St. Edith Stein gibt überraschende Antworten – mit Karikaturen zum Schmunzeln und biblischen Impulsen zum Nachdenken.

Cartoons, die Brücken bauen

Im Mittelpunkt stehen 14 humorvolle Zeichnungen des Magdeburger Künstlers Phil Hubbe, der seit 1988 mit der Erkrankung »Multiple Sklerose« lebt. Seine Cartoons zeigen Alltagssituationen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung – mal augenzwinkernd, mal nachdenklich. „Gerade Betroffene loben die treffsichere Darstellung ohne falsche Rücksichtnahme“, erklärt ein Ausstellungssprecher. Hubbe, der für über 20 Zeitungen zeichnet, beweist: Über Barrieren kann man lachen – wenn man sie gemeinsam abbaut.

Bibelgeschichten neu entdeckt

Die Ausstellung verknüpft moderne Inklusionsfragen mit 2000 Jahre alten Texten:

Markus 10,51: Jesus fragt einen Blinden direkt: „Was willst du, dass ich dir tue?“

Lukas 14,21: Ein Hausherr lädt gezielt Menschen mit Behinderungen zum Festmahl ein

Psalm 139,14: „Ich bin wunderbar gemacht“ – ein Lobpreis auf die Einzigartigkeit jedes Menschen

„Diese Texte zeigen: Inklusion ist kein moderner Trend, sondern ur-christliches Programm“, betont Pfarrer Michael Bauer.

7 Praxis-Tipps für den Alltag

Die Schau übersetzt biblische Impulse in konkrete Handlungsanleitungen:

  1. Augenhöhe herstellen
    „Setzen Sie sich bei Rollstuhlfahrenden hin – wortwörtlich und im übertragenen Sinn.“
  2. Hilfe anbieten – nicht aufdrängen
    „Fragen Sie höflich, statt ungefragt zu handeln.“
  3. Natürlich kommunizieren
    „Sagen Sie ‚Auf Wiedersehen‘ auch zu blinden Menschen – sie hören es gerne.“
  4. Hilfsmittel respektieren
    „Ein Rollstuhl ist kein Möbelstück, sondern Teil der Persönlichkeit.“
  5. Bewusste Sprache
    „Sagen Sie ‚Mensch mit Behinderung‘ statt ‚Behinderter‘.“
  6. Barrierefrei grüßen
    „Stellen Sie sich beim Betreten eines Raums immer vor.“
  7. Neugier kanalisieren
    „Fragen Sie nicht nach der Behinderung – warten Sie, bis es thematisiert wird.“

Warum sich der Besuch lohnt

  • Interaktive Elemente laden zum Selbsttest ein: Wie würde ich in dieser Situation reagieren?
  • Karikaturen als Eisbrecher ermöglichen Gespräche über schwierige Themen
  • Konkrete Handlungsimpulse für Schulen, Vereine und Nachbarschaft
  • Multimediale Begleitung über die Website bistumlimburg.de
„Inklusion ist nicht bloß ein Zeitgeistphänomen, sondern von Anfang an ein zentrales Anliegen des Christentums.“ bzw. „Diese Ausstellung eröffnet neue Perspektiven“ […] „Man verlässt sie mit einem Lächeln auf den Lippen und frischen Gedanken im Gepäck.“
– Jan Quirmbach (Pastoralreferent)

Ausstellungsort
Katholische Kirche St. Edith Stein
Zur Kalbacher Höhe 56
60438 Frankfurt (Kalbach-Riedberg)

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Das NOVA-Prinzip der Netzwerktechniker

Umspannwerk Frankfurt-Nord

Nein, dabei handelt es sich nicht um eine Supernova wie wir sie aus der Astronomie kennen. Sondern es ist eine Abkürzung für Netz-Optimierung vor Ausbau der Netzdienste Rhein-Main. Dabei hat die Verstärkung bestehender Netze Vorrang vor dem Ausbau neuer Leitungen.

Wozu neue Leitungen?

Die Integration von erneuerbaren Energien (Wind- und Sonnenkraft) mit ihrer dezentralen Erzeugung erfordert andere Techniken, damit unsere Stromnetze damit fertig werden. Hessen will bis 2037 die Windkapazität auf 5 GW (bisher 2,5 GW) und die Photovoltaik auf 12 GW (bisher 4 GW) erhöhen.

Derzeit arbeiten in Frankfurt schon 70 Rechenzentren, wobei ihre Größe von Jahr zu Jahr zunimmt. Weitere 40 Rechenzentren sind im Planungs- und Genehmigungsprozess. Der Flughafen als größter Stromkunde wurde von ihnen schon lange (ca. 2019) von Platz 1 verdrängt.

Die Leistungen der Netze müssen auf 4.000 Ampere erhöht werden, wenn Heizung und Kühlung von Gas, Kohle und Erdöl auf Strom umgestellt werden (Wärmewende). Dazu noch der Anstieg der Elektromobilität. Allein Frankfurt benötigt einen Kapazitätsausbau mit einer Anschlussleistung in der Größenordnung von zwei Städten wie Hannover (500 Megawatt).

Dieses Energie- und Netzwerk-Thema soll eine kleine Gruppe von Unternehmen stemmen:

  • Regionale Energieversorger, wie zum Beispiel die Mainova, die Süwag, …
  • Die Netzdienste Rhein-Main, Avacon Netz, …
  • Überregionale Übertragungsnetzbetreiber wie TenneT, Amprion, TransnetBW, 50Hertz, die den Betrieb, die Instandhaltung und den Ausbau der Hochspannungsleitungen verantworten und so den stabilen Transport von Strom über die „Stromautobahnen“ Deutschlands sicherstellen sollen.

Als Hochtechnologieland will Deutschland im internationalen Wettbewerb mitschwimmen, hat aber seine Hausaufgaben (der kritische Strom-Infrastrukturausbau) noch nicht geschafft.

Die Wichtigkeit des Stromnetzes

Stromnetze, Straßennetze und Blutkreisläufe haben eines gemeinsam: Von dicken Adern, die den Langstreckentransport bewältigen (380.000 Volt) über Regionalbereichs-Adern (220.000 Volt) die den Transport in die Regionen bewältigen, bis hin zu Nahbereichsverteilern (110.000 Volt) fließt der Strom in die Städte und Dörfer. Dort wird er dann weiter verteilt über kleine regionale Umspannwerke, bis er mit 220 Volt in den Haushalten landet. Mini-Transformatoren wandeln ihn dann noch mal um, bis er mit wenigen Volt in Elektroendgeräten zum Beispiel in Smartphones eingespeist wird.

Darüber hinaus gibt es Schnittstellen zwischen den vier überregionalen Übertragungsnetzbetreibern. Gerade dort, wo ihre Netzabdeckungsgebiete aneinander grenzen. Über Schnittstelle ins benachbarte „Ausland“ wird dann noch der europäische Energieaustausch gesteuert.

Phasenschiebertransformator

Phasenschiebertransformator

Was macht ein Phasenschiebertransformator

Die Energieerzeugung in Deutschland hat sich radikal verändert. Von großen Erzeugungsstandorten hin zu ganz viele kleinen Erzeugungsstandorten. Viel Wind aus dem Norden erzeugt hohe Stromleistungen die von Nord nach Süd zu den Abnehmern transportiert werden müssen. Und im Herzen Deutschlands, zwischen Nord und Süd, liegt Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet. Schlechtes Wetter im Norden und gutes Wetter im Süden bedeuten eine Umkehr der Energieströme.

Der Strom ist ein Faulenzer, er geht den bequemsten Weg, der sich ihm bietet. Wenn gut ausgebaute Stromstraßen in Frankfurt vorhanden sind, wird der Strom den Weg durch Frankfurt nutzen. Obwohl der Strom, ja noch viel weiter nach Süden muss und in Frankfurt gar nichts zu tun hat. Das stresst und verschleißt die Stromstraßen in Frankfurt. Da gibt es seit Kurzem die Möglichkeit, zu sagen: nein, mein lieber Strom, du darfst aber nicht hier durch Frankfurt gehen.

Die Energieverantwortlichen ließen daher einen Phasenschiebertransformator entwickeln und machen es dem Strom unbequemer, durch Frankfurt zu fließen. Das heißt, der Strom fließt nun um Frankfurt herum. Das ist eine extrem intelligente Lösung, die es so erstmals in dieser Spannungskonstellation in Deutschland und nur hier an diesem Standort gibt. So kann das Frankfurter Stromnetz ungestört für die Kunden genutzt und ausgebaut werden.

Die Energiewende in Frankfurt

Frankfurt mit derzeit etwa 780.000 Einwohnern und täglich etwa 300.000 Einpendlern.

Heizung (im Winter) in Frankfurt:

  • 58 % nutzen Erdgas
  • 15 % nutzen Erdöl
  • 27 % nutzen Fernwärme, Strom, Erdwärme und andere Quellen

Früher wurde der höchste Stromverbrauch an den Weihnachtsfeiertagen gemessen, wenn die Christbäume brannten, der Braten in der Röhre schmorte und die Wohnungen geheizt wurden.

Inzwischen haben wir den höchsten Stromverbrauch im Juni/Juli/August, wenn die Sonne die Temperaturen auf über 40 Grad hochpeitscht und Wohnungen, Bürotürme, Lebensmittel-Lagerhallen, Rechenzentren und andere Gebäude gekühlt werden müssen (neue Jahreshöchstlast: 850 Megawatt).

Geschäftsleiter und Mitarbeiter vor Phasenschiebertransformator

Geschäftsleiter und Mitarbeiter vor Phasenschiebertransformator

Geplante Weiterentwicklung

Im Umspannwerk Frankfurt Nord mit 220 KV/110 KV läuft der Umbauprozess schon seit Ende 2021. Die Mainova erneuert das Umspannwerk in vier Bauabschnitten. Um den laufenden Betrieb nicht zu beeinträchtigen, kann das Werk nicht einfach abgerissen und neu errichtet werden. Daher erfolgt die Modernisierung in Abschnitten. Derzeit wird der letzte Bauabschnitt umgesetzt. Das Herzstück dieser Anlage sind die neuen Phasenschiebertransformatoren. Davon stehen schon drei neue Geräte auf diesem Gelände.

Bis 2040 sollen rund 400 Kilometer Leitungen erneuert oder ersetzt werden und zusätzlich insgesamt 30 Umspannwerke im hessischen Raum entweder komplett erneuert oder komplett neu gebaut werden.


Weiterführender Link
https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungstransformator

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So geht es weiter mit dem Kinderwanderweg in Kalbach-Riedberg

Drehscheiben Spielplatz im Kätcheslachpark

2012 begann dank der Initiative der damaligen Kinderbeauftragten Manuela Roll die Planung eines Kinderwanderweges in Kalbach-Riedberg, die dann die Kinder der Grundschule Riedberg mit ins Boot holte. Dieser Wanderweg konnte durch die tatkräftige Mitwirkung der Elternschaft und des Ortsbeirats zeitnah errichtet werden. Finanziell wurde das Projekt sowohl aus Mitteln des Grünflächenamtes als auch von privaten Sponsoren getragen.

Der Wanderweg setzte sich ursprünglich aus 15 Holzstelen zusammen, die verteilt über eine kindgerechte Strecke von viereinhalb Kilometern aufgestellt wurden. An jeder Station konnten die Kinder Aufgaben beantworten, um die Lösungen dann an der nächsten Stele zu erfahren. Dieses Prinzip soll auch auf dem zukünftigen Kinderwanderweg erhalten bleiben.

Wie schon beim ursprünglichen Kinderwanderweg wurde auch dieses Mal bei der Planung verstärkt auf die Mitwirkung der Zielgruppe gesetzt: Die Bilder auf den Stelen wurden von Schülern der Marie-Curie-Grundschule gemalt. Zehntklässler des Riedberg Gymnasium entwickelten ein neues Konzept, nach dem sich die zukünftig 17 Stelen an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen orientieren sollen.

Zusätzlich sollen die Stelen QR-Codes zum Scannen enthalten. Diese bieten die Möglichkeit, Fragen für ältere Teilnehmer zu formulieren, die digital geändert und angepasst werden können. Um den Kinderwanderweg in der Zukunft integrativer zu gestalten, ist auch eine englische Übersetzung der Fragen und Antworten geplant.

Der neue Wanderweg soll nicht mehr am Bonifatiusbrunnen, sondern am »Drehscheiben Spielplatz« beginnen und in Form einer Acht verlaufen. So kann der Weg auch in zwei Etappen gelaufen werden. Insgesamt sind vier neue Stelen bestellt worden. Dafür wurden Restbeträge aus dem Topf für die Finanzierung des ursprünglichen Kinderwanderwegs genutzt. Neben den zwei ergänzenden Stelen müssen eine verschwundene und eine marode Holzstele ersetzt werden.

Um die Tafeln künftig besser vor witterungsbedingtem Zerfall zu schützen, soll eine Folie angebracht werden, um die Texte länger lesbar zu halten. Damit das Projekt pünktlich zum geplanten Datum, dem 15. März 2026, an den Start gehen kann, werden noch helfende Hände gesucht, die bei der Sanierung unterstützen wollen.

Interessierte können sich bei Eva Bieber: eva.bieber@riedberg-kinder.de oder Ulrike Neißner: Ortsvorsteherin-Kalbach-Riedberg@web.de melden.

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Leckere Grüne Soße: Food-Truck in Kalbach lädt ein!

Foodtruck von Maja Wolff

Von der Ukraine-Hilfe zur kulinarischen Herzenssache – warum Sie diesen Truck nicht verpassen sollten.

Das Grüne-Soße-Festival ist zurück – und mit ihm der beliebte Food-Truck „World of Grüne Soße“! Seit Anfang September steht der Imbisswagen auf dem Gelände der Grundhöfer GmbH in Frankfurt-Kalbach (Johann-Georg-Fahr-Anlage 1, gegenüber dem Frischezentrum) und verwöhnt Feinschmecker mit Frankfurts besten Köstlichkeiten. Doch dieser Truck ist mehr als nur Streetfood: Er steht für Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft und pure Lebensfreude.

Was macht diesen Truck so besonders?

  • Die besten »Grüne-Soßen« der am Festival beteiligten Betriebe
  • Die besten Handkäse und Fleischwürste von prämierten Metzgereien
  • Apfelwein, Wein (Grauburgunder), Bier, Kaffee, …

 

Gemeinschaft schmeckt man hier

Der Truck hat bereits Geschichte geschrieben: Von April bis Juni 2022 kochte das Team um Festival-Gründerin Maja Wolff gemeinsam mit ukrainischen Geflüchteten in einer Frankfurter Notunterkunft. „Wir haben Pommes für Kinder gemacht, ukrainische Suppen gekocht und dabei gelernt, was echte Solidarität bedeutet“, erzählt Frau Wolff. Aus dieser Initiative entstand sogar eine ukrainische Food-Gruppe, die während der Festspiele Spezialitäten mit Grüner Soße anbot – ein Brückenschlag der Kulturen!

🕒 Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr (Perfekt für ein Mittagessen mit Kollegen!)

🚀 Kommen Sie vorbei – gute Laune inklusive!

Adresse: Johann-Georg-Fahr-Anlage 1, 60437 Frankfurt (gegenüber Frischezentrum)

Mehr Infos zum Thema »Grüne Soße Festival«: www.gruene-sosse-festival.de

Warum Sie zeitnah vorbeikommen sollten

Limitierte Zeit: Der Truck bleibt nur vorübergehend in Kalbach.

Kulinarisches Erlebnis: Hier gibt’s Grüne Soße, wie Sie sie noch nie gegessen haben!

„Wir freuen uns auf jeden Gast – und auf viele lächelnde Gesichter!“
– Maja Wolff, Grüne Soße Festival GmbH

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