Kategorie: AktuelleNEWS

Medaillenregen und Teamgeist: Kalbacher Turnerinnen glänzen auf Landes- und Bundesebene

Zwei Turnerinnen posieren zum Siegerbild

Das Turnteam des TV Kalbach blickt auf eine außerordentlich erfolgreiche Wettkampfphase zurück. Von lokalen Landesligen bis hin zum Bundesfinale in Berlin stellten die Athletinnen ihr Können unter Beweis und brachten zahlreiche Auszeichnungen mit nach Hause.

Silberner Erfolg beim Bundesfinale in Berlin

Für Heidi vom TV Kalbach ging es gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Audrey, Emilia (TV Dreieichenhain) und Tiffany (TSV Ginsheim) zum Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in die Hauptstadt.

  • Starke Teamleistung: In einem hochkarätigen LK4-Wettkampf präsentierten sich alle Turnerinnen sturzfrei und sicherten sich in einer tollen Atmosphäre den 2. Platz hinter dem Team aus Stuttgart.
  • Historischer Sieg: Erstmals wurde ein Mixed-Format ausgetragen, bei dem Heidi und Audrey sogar den 1. Platz erzielen konnten.
  • Rahmenprogramm: Neben dem Sport kam auch die Kultur nicht zu kurz, als die Mannschaft gemeinsam Berlin besichtigte.

Hessische Landesfinals: Ein Meistertitel für Kalbach

In 35216 Biedenkopf zeigten die Turnerinnen bei den Hessischen Landesfinals, dass sie zur Landesspitze gehören. Besonders der Teamgeist und der kämpferische Einsatz standen hier im Fokus.

Turnerin Wettkampfklasse Platzierung Besonderheiten
Eleonora LK 3 1. Platz Hessische Meisterin; 13,15 Punkte am Balken
Maria LK 3 7. Platz Top-Platzierung trotz Sturz am Balken
Maila LK 2 4. Platz Nur 0,1 Punkte Unterschied zu Platz 5
Elisa LK 2 5. Platz Starke Höchstschwierigkeiten am Sprung
Liya P 5 7. Platz Starke Übung am Barren bei 38 Teilnehmerinnen
Frida LK 4 13. Platz Guter Wettkampf bei den ersten Landesfinals
Lea LK 4 36. Platz Bewies großen Kampfgeist trotz Schwierigkeiten

Goldener Auftakt in die Liga-Saison

Auch der Start in die hessische Liga-Saison in Großostheim verlief für den TV Kalbach äußerst vielversprechend.

In der Bezirksliga West feierten Louisa, Malin, Maria, Eleonora, Hannah und Sarah ein Debüt nach Maß. Mit sauberen Übungen setzten sie sich deutlich von der Konkurrenz ab und gewannen mit fast 5 Punkten Vorsprung souverän die Goldmedaille.

Parallel dazu starteten Charleen, Elisa, Heidi, Maila und Samira erstmals in der Landesliga 1, der höchsten hessischen Spielklasse. Das junge Team erkämpfte sich gegen die stärkste Konkurrenz des Landes einen beachtlichen 5. Platz. Die Trainerinnen zeigten sich mit der Entwicklung und dem Zusammenhalt beider Mannschaften hochzufrieden.

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Romance meets Rock und Pop

Accordion Soundscapes: Romance meets Rock und Pop

…und das bei strahlendem Wetter und kurz vor Muttertag. Dennoch war die Kirche der evangelischen Riedberggemeinde gut gefüllt, als die ersten Klänge von Enyas „Only Time“ zu hören waren. So sollte es auch bleiben, denn keiner der rund 60 Besucher ließ sich von Schlagzeug, starken Bässen oder der digitalen E-Gitarre in die Flucht schlagen. Stattdessen wurde genickt, gewippt und applaudiert.

Accordion Soundscapes waren angetreten, um zu zeigen, dass das Akkordeon mehr kann als Seemannslieder oder Schunkelmusik – und dies, wurde eindeutig bewiesen. Man muss sich ein wenig darauf einlassen und diesen anderen Klang einmal riskieren, aber verstaubt oder altbacken kamen die Musikerinnen und Musiker nicht daher.

In der Moderation wurde versprochen, dass die Instrumente alles zeigen würden, von romantischer Liebe bis hin zur Wut im schönsten Rosenstreit. Symphonic Rock aus der Feder des Akkordeonweltmeisters Matthias Matzke verwandelte die Kirche eher in einen Metal-Club als in einen besinnlichen Ort, nur der Nebel fehlte. Aber das Publikum quittierte auch diese moderne Facette des Instrumentes mit viel Applaus. Galt es nicht zuletzt auch zu zeigen, was das Instrument des Jahres alles kann.

Entspannter und grooviger wurde es mit Hits, die viele Jahre schon Grill- und Sommerpartys dominiert haben: Roxette und Bon Jovi spielten dank Accordion Soundscapes auf dem Riedberg auf, kräftig unterlegt vom neuen Schlagzeuger der Gruppe. Insgesamt ist diese seit ihrem Weihnachtskonzert im vergangenen Jahr auch deutlich gewachsen und umfasst nun 10 Musikbegeisterte, deren Ziel es ist, das Akkordeon wieder flott zu machen und auf dem Riedberg sesshaft zu werden.

Musikalisch ist so ein Wachstum einerseits toll. Andererseits aber auch Arbeit, wie der Leiter und erste Vorsitzende des sich gerade in Gründung befindlichen Vereins erzählt. Bei jedem Neuzugang muss das Klangbild neu überdacht werden, damit alles zueinander passt – denn was wären Songs wie „Power of Love“ oder die Musik aus „König der Löwen“, wenn man die Melodie aufgrund der Begleitstimmen nicht hören könnte?

Beim abendlichen Konzert waren diese Melodien zu hören und viele Besucher verließen das Konzert strahlend und bedankten sich bei den Musikerinnen und Musikern persönlich. Vielleicht lag es auch daran, dass die kleine Gruppe nun so langsam auf Orchestergröße anwächst, oder am Einsatz zusätzlicher Percussioninstrumente, damit die Stücke auch komplett abgerundet werden. Egal, was es war, den Musikern war die Spielfreude anzusehen und auch die Moderation, mal frech, mal informativ lud dazu ein, die Stücke auf sich wirken zu lassen. Die Musikauswahl des Abends spiegelte sich mehr als passend im Titel wider. Egal ob mit den lauten oder gar den leisen Tönen, wie beispielsweise von Ennio Morricone.

Das Publikum jedenfalls hatte an dem Abend keine Lust, den Grill anzuwerfen, befeuert von Rock and Romance bestand es auf zwei Zugaben, die man so auch nicht erwartet hätte: „Wind of Change“ von den Scorpions, mit passenden Pfeif-Intro und „Mission Impossible“ – vielleicht ein Hinweis auf eines der nächsten Konzerte?

Accordion Soundscapes freut sich weiterhin auf neue Spielerinnen und Spieler, egal ob am Akkordeon, bei der Percussion oder am Keyboard / Klavier. Wenn Sie meinen, dass es auf dem Riedberg musikalisch bunter werden soll, Sie aber kein Instrument spielen, so können Sie auch Fördermitglied des neuen Vereins werden. Weitere Informationen zu Accordion Soundscapes und den anstehenden Konzerten finden Sie unter www.accordionsoundscapes.de. Das nächste Konzert dieser Truppe, mal schauen, wie groß sie dann ist, findet am ersten Advent in der katholischen Kirche am Riedberg statt – dann wohl ohne Rock- und Metalsound, aber weitere musikalische Überraschungen werden Accordion Soundscapes bestimmt im Gepäck haben.

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Frisches Grün für das eigene Zuhause: Große Kräuter-Verschenkaktion in Niederursel

Kräuter zu verschenken

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Grüne Soße Festivals 2026 suchen tausende Kräuter ein neues Zuhause. Am heutigen Montag und am morgigen Dienstag lädt das Festival-Team alle Garten- und Kochfreunde ein, sich ein Stück des Bühnenbilds kostenlos abzuholen.

Das Grüne Soße Festival 2026 ist zu Ende, und während die Darmstädter Ratskeller Hausbrauerei als diesjähriger Sieger gefeiert wurde, bleibt eine beeindruckende Menge an frischem Grün zurück. Insgesamt 3.000 Kräuterpflanzen, die während der Veranstaltungen das Bühnenbild schmückten, werden nun verschenkt.

Gewinner des Grüne Soßen Festivals

© Grüne Soße Festival GmbH

Abholung in Niederursel

Interessierte können die Pflanzen am Montag, den 11. Mai, sowie am Dienstag, den 12. Mai, direkt am Büro der Festival GmbH in Frankfurt-Niederursel abholen. Die Aktion läuft jeweils von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr – allerdings nur, solange der Vorrat reicht.

Der Abholort befindet sich im Krautgartenweg 1, 60439 Frankfurt. Das Festival-Team bittet darum, für den Transport eigene Taschen oder Tüten mitzubringen.

Hinweise für die Anfahrt

Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, steht ein großer Parkplatz unmittelbar vor dem Büro zur Verfügung. Die Zufahrt erfolgt über die Seibertsgasse, an der markanten Trauerweide links.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich die originalen Kräuter des Festivals in die eigene Küche oder den Garten zu holen und den Pflanzen einen dauerhaften Platz zu geben.

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Der neue Ortsbeirat (12) ist fertig zum Start

Glückwünsche für Frank Weißke

In der gestrigen Sitzung trat der neue Ortsbeirat das erste Mal zur (konstituierenden) Sitzung in der 13. Wahlperiode zusammen.

CDU Carolin Friedrich
Dr. Matthias Heiler
Eva Maria Lang
Axel Leonhardt
Daniela Reinmann-Rhinow
Jakob Seubert
Frank Weißke
Grüne Ronald Bieber
Ulrike Neißner
Janina Strahl
Rebecca Sünder
SPD Sabrina Geller
Matthias Jakob
Susanne Kassold
FDP Dr. Rainer Behrend
Eva Bieber
Volt Sandra Thoms
Linke Filiz Akbas
BFF Manuel Brück
  • Als Ortsvorsteher wurde Frank Weißke gewählt.
  • Als stellvertretender Ortsvorsteher wurde Dr. Rainer Behrend gewählt.
  • Als parlamentarische Schriftführerin wurde Frau Sabrina Geller gewählt.
  • Als hauptamtliche Bedienstete der Stadt Frankfurt zur Schriftführerin wurde Tanja Zelenic gewählt.

Nach der Verpflichtung der neuen Ortsbeiratsmitglieder und der öffentlichen Fragestunde und der Besprechung der Anträge zog sich das neue Gremium zur internen Beratung und zur Besetzung der folgenden Ämter zurück:

  • Wahl der Sozialbezirksvorsteher
  • Wahl des Seniorenbeirats / der Seniorenbeiräte
  • Kinderbeauftragte für Kalbach und den Riedberg

Die Wahlergebnisse können auf den Seiten des Statistikportals noch einmal nachgelesen werden: https://statistikportal.frankfurt.de/fwa/kw2026/kap2/Ortsbeirat-12.html

Wer sich über Vertreter im Ortsbeirat informieren möchte, findet Infos auf den folgenden Seiten:

An dieser Stelle noch herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Ortsbeirat (12) aus der 12. Wahlperiode für ihren ehrenamtlichen Einsatz und das was sie alles geleistet haben.

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Neugestaltung des Riedbergplatzes: Ein Kompromiss für mehr Schatten und Lebensqualität

Riedbergplatz Juni 2018

Der Riedbergplatz steht vor einer umfassenden Transformation. Nach jahrelangen Planungen und intensiven politischen Diskussionen konkretisiert sich das Bild eines klimafreundlichen Stadtteilzentrums, das den Herausforderungen steigender Temperaturen begegnen soll. Ein zentrales Element dieser Neugestaltung sind drei großflächige Schattendächer, deren Materialwahl und technische Ausführung zuletzt für hitzige Debatten zwischen dem Ortsbeirat 12 und der Stadtverwaltung sorgten.

Vom „Beton-Schock“ zum Material-Kompromiss

Ursprünglich sah die im Frühjahr 2025 vorgestellte Bau- und Finanzierungsvorlage des Magistrats Schattendächer in massiver Betonbauweise vor. Dies stieß im Ortsbeirat auf geschlossenen Widerstand. Die Stadtteilpolitiker kritisierten, dass man den Platz mühsam von Beton befreien wolle, um dann neue Betonstrukturen in der Höhe zu errichten. Man erinnerte an ursprüngliche Zusagen aus dem Jahr 2021, die leichtere Holzkonstruktionen vorgesehen hatten.

In einem konstruktiven Abstimmungsprozess zwischen dem Grünflächenamt und Vertretern des Ortsbeirates wurde im August 2025 schließlich ein Kompromiss erzielt. Das Ergebnis: Der Beton ist vom Tisch. Stattdessen werden die Pergolen nun als Hybridkonstruktion geplant. Die tragenden Stützen und der äußere Rahmen bestehen aus belastbarem Stahl, während die schattenspendenden Elemente als Holzlamellen ausgeführt werden. Diese Kombination vereint Langlebigkeit mit einer ansprechenden Ästhetik und ist zudem rund 30 % kostengünstiger als die ursprüngliche Betonvariante.

Präzise Schattenplanung nach Sonnenstand

Die technische Planung der Dächer ist hochgradig spezialisiert. Um eine optimale Kühlwirkung zu erzielen, werden die Holzlamellen je nach Standort in unterschiedlichen Winkeln ausgerichtet. Eine Schattenfallstudie bildet die Grundlage dafür, dass die Bereiche genau dann geschützt sind, wenn sie am stärksten genutzt werden:

  • Das östliche Dach bietet ab 12:30 Uhr maximalen Schatten.
  • Das mittlere Dach ist auf den Sonnenstand um 14:00 Uhr optimiert.
  • Das westliche Dach über dem Kleinkinderspielbereich erreicht seine höchste Schutzwirkung um 16:00 Uhr, wenn die Frequenz am Spielplatz am höchsten ist.

Ergänzend wird für das mittlere und östliche Dach eine Begrünung mit Kletterpflanzen wie wildem Wein oder Knöterich geprüft, um die Verdunstungskühlung zu erhöhen. Am Spielbereich wird auf eine Berankung verzichtet, um die Fallschutzbereiche freizuhalten und die Sichtbarkeit nicht einzuschränken.

Herausforderungen im Zeitplan

Trotz der inhaltlichen Einigung sieht sich das 3,2 Millionen Euro teure Gesamtprojekt zeitlichen Verzögerungen gegenüber. Eine europaweite Ausschreibung für die Landschaftsarchitekturleistungen blieb zunächst erfolglos, da keine geeigneten Angebote eingingen. Zudem beendete das bisher beauftragte Hochbauarchitekturbüro die Zusammenarbeit aufgrund fehlender Kapazitäten, was eine Neuausschreibung für die Pergolen-Planung erforderlich machte.

Nach aktuellem Stand wird ein Baubeginn für Ende 2026 angestrebt. Mit der Fertigstellung des neu gestalteten Platzes, der neben den Dächern auch 29 neue Bäume und großflächige Entsiegelungen erhalten soll, ist frühestens Ende 2027 zu rechnen. Bis die neuen Bäume wie Magnolien oder Amberbäume groß genug sind, um selbst signifikanten Schatten zu spenden, werden die nun geplanten Pergolen die wichtigste Schutzfunktion auf dem Riedbergplatz übernehmen.

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Kalbach-Bonames: Das GrünGürtel-Tier-Fest auf dem »Alten Flugplatz«

Tower am Alten Flugplatz Frankfurt Kalbach-Bonames

Ein Fest für das GrünGürtel-Tier am »Alten Flugplatz Frankfurt Kalbach-Bonames«: Es feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum am Sonntag, den 10. Mai von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Mehr als 30 Initiativen, Umweltbildner und Ämter bieten Mitmach- und Experimentierstationen an, an denen geforscht und gebastelt werden kann. Und immer spielt das GrünGürtel-Tier die Hauptrolle.

Für das leibliche Wohl während des Fests sorgt das Team Höchster Röstgenuss im TowerCafé und auf dem Hangarvorplatz, das Feuerwehrmuseum in seinen Räumlichkeiten und das MainÄppelhaus ebenfalls auf dem Hangarvorplatz.

GrünGürtel-Tier-Fest

Zeichnung GrünGürtel-Tier: Philip Waechter

Adresse: Alter Flugplatz Frankfurt; Am Burghof 55, 60437 Frankfurt am Main

Anfahrt: U-Bahnlinie U2 oder U9 bis zur Haltestelle „Kalbach“, dann 10 Minuten dem ausgeschilderten Fußweg bis zum »Alten Flugplatz« folgen.

Anfahrt-Alternativ: Buslinie 27 bis zur Haltestelle »Nordpark / Alter Flugplatz«, dann 12 Minuten Fußweg mit Überquerung der Homburger Landstraße (insgesamt ca. 900 m) bis zum »Alten Flugplatz«.

Wichtiger Hinweis: Es gibt vor Ort keine Parkmöglichkeiten. Bitte reisen Sie mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln an oder nutzen Sie bei Anreise mit dem Auto andere Parkmöglichkeiten, etwa die kostenlose Park + Ride Anlage Kalbach an der Haltestelle „Kalbach“.

Barrierefreiheit: Zugang für Menschen mit Rollstuhl möglich. Für Fragen vorab gerne das GrünGürtel-Funktionspostfach nutzen: info.gruenguertel@stadt-frankfurt.de

Weitere Informationen zum Fest: Geburtstagsfest am Alten Flugplatz | Stadt Frankfurt am Main


Mit dabei sind:

  • Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt am Main e.V.,
  • BUND Ortsgruppe Frankfurt-Nord,
  • #cleanffm Sauberkeitsbotschafter:innen,
  • EAT – ErlebnisAcker Taunus & Best Farm,
  • Feuerwehr Frankfurt am Main,
  • Feuerwehr-Museumsverein Rhein-Main e.V.,
  • FÖJ-AG – „GrünGürtel Jugend“,
  • Hochwasserkompetenzcentrum Köln,
  • IG Riedberg e.V.,
  • Informationszentrum StadtWaldHaus/Fasanerie,
  • Jägervereinigung Usingen,
  • Jagdverein Hubertus Bad Homburg e.V.,
  • Jagdpächter Bonames/Kalbach,
  • Klimawerkstatt,
  • Koordinierungsgruppe Bildungsraum GrünGürtel,
  • Künstlergruppe „gruppe finger“,
  • MainÄppelHaus Lohrberg Streuobstzentrum e.V.,
  • NABU/NAJU Frankfurt,
  • Naturlots:innen,
  • Naturpark Taunus,
  • Naturschule Hessen gGmbH,
  • Naturschutzverein Bonames e.V.,
  • Pfadfinder Nieder-Eschbach,
  • Philip Waechter,
  • Polizei Frankfurt,
  • Projektgruppe GrünGürtel,
  • Regionalpark RheinMain/Wetterpark Offenbach,
  • Senckenberg Naturmuseum,
  • Stefan Cop,
  • Höchster Röstgenuss,
  • TSV 1875 Bonames e.V.,
  • Umweltamt Frankfurt,
  • Umwelt-Exploratorium e.V.,
  • Umweltlernen Frankfurt e.V.,
  • Vogelkundliche Beobachtungsstation Untermain e.V.,
  • Zero Waste Frankfurt,
  • Zoo Frankfurt
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Kalbach-Riedberg tritt in die Pedale: Stadtradeln 2026 startet durch!

Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert und Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez rufen zur Stadtradeln-Aktion unter dem Motto „Tschau Stau“ auf.

Frankfurt macht sich bereit für den Endspurt in Sachen Klimaschutz. Am Freitag, den 1. Mai, fällt in unserer Stadt der offizielle Startschuss für die diesjährige Stadtradeln-Kampagne. Drei Wochen lang, bis zum 21. Mai, sind alle Bürger aufgerufen, das Auto stehen zu lassen und möglichst viele Wege im Alltag mit dem Fahrrad zurückzulegen. Es geht darum, ein deutliches Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen und gemeinsam Kilometer für eine grünere Zukunft zu sammeln.

Kalbach-Riedberg aufgepasst: Werden wir der aktivste Stadtteil?

Für uns im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg gibt es dieses Jahr eine ganz besondere Motivation. Neu im Programm ist nämlich die Prämierung der zwei Stadtteile, die die meisten Teilnehmer mobilisieren können. Das ist die perfekte Gelegenheit für alle Riedberger und Kalbacher, Teamgeist zu beweisen. Ob beim Weg zur Arbeit, zum Einkaufen im Riedberg Zentrum oder zum Sport – jeder Kilometer zählt.

Die Anmeldung ist kinderleicht: Jeder, der in Frankfurt lebt, arbeitet, zur Schule geht oder einem hiesigen Verein angehört, kann online ein Team gründen oder einem bestehenden beitreten. Über die praktische Stadtradeln-App lassen sich die zurückgelegten Strecken ganz bequem erfassen. Die so gesammelten Daten werden übrigens anonymisiert ausgewertet, um die Radverkehrsinfrastruktur der Stadt gezielt weiter zu verbessern.

Klimaschutz, der Spaß macht und sich auszahlt

Dass sich der Einsatz für die Umwelt lohnt, beweisen die beeindruckenden Zahlen des Vorjahres. Über 8.000 Teilnehmer legten in Frankfurt insgesamt mehr als 1,6 Millionen Kilometer auf dem Sattel zurück. Das entspricht etwa 40 Erdumrundungen. Dabei wurden über 264 Tonnen CO2 eingespart. Um diese Zahl zu verdeutlichen: Eine Tonne CO2 wird bei einer Autofahrt von rund 3.300 Kilometern oder einem Flug von Frankfurt nach New York ausgestoßen.

Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, betont, dass jeder Kilometer auf dem Fahrrad nicht nur Emissionen spart, sondern auch die eigene Gesundheit stärkt. Auch Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert hebt hervor, dass das Rad gerade auf Kurzstrecken oft die schnellste und effizienteste Wahl ist.

Neben dem guten Gewissen winken auch attraktive Sachpreise:

  • Familien können einen Gutschein über 500 Euro als Zuschuss für ein neues Fahrrad gewinnen.
  • Unternehmen haben die Chance auf einen Cateringgutschein im Wert von 1.000 Euro.
  • Schulen werden in einer eigenen Kategorie für ihr Engagement ausgezeichnet.

Wichtige Termine für den Kalender

Wer zum Auftakt direkt dabei sein möchte, hat mehrere Möglichkeiten:

  • Freitag, 1. Mai: Das Umweltamt ist mit einem Infostand am Opernplatz vertreten, passend zum Radklassiker Eschborn-Frankfurt.
  • Sonntag, 3. Mai: Das große „Anradeln“ startet um 14:30 Uhr am Opernplatz. Gemeinsam mit Dezernentin Zapf-Rodríguez und Dezernent Siefert geht es auf eine Tour, die gegen 16 Uhr im Hafenpark endet.
  • Sonntag, 10. Mai: Beim Jubiläumsfest „25 Jahre Grüngürtel-Tier“ am Alten Flugplatz informiert das Umweltamt an einem Stand über die Aktion. Zudem startet dort ein Kilometersammel-Rekordversuch unter dem Motto „Um die Welt!“.

Organisiert wird die Aktion vom Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main, unterstützt von Partnern wie dem Radfahrbüro, dem Sportamt und dem ADFC. Alle weiteren Informationen und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie unter frankfurt-greencity.stadtradeln.de.

Also Kalbacher & Riedberger: Schwingt euch auf die Räder und zeigt Frankfurt, welcher Stadtteil den stärksten Tritt in die Pedale hat!


Ergänzende Links

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Wissenschaft im Grünen mit Musik, Sport und Kulinarik

Frühlingsfest Wissenschaftsgarten

Die Goethe-Universität lädt zum Frühlingsfest auf den Campus Riedberg

Wenn der Frühling in der ersten Maihälfte so richtig in Fahrt kommt, lädt die Goethe-Universität alljährlich zum Fest auf den Campus Riedberg. In der vielfältigen Botanik des nach wissenschaftlichen Kriterien angelegten Wissenschaftsgartens können Besucher beim Frühlingsfest am Sonntag, den 10. Mai, von 11:00 bis 17:00 Uhr auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität, in der Max-von-Laue-Straße 13 an Führungen teilnehmen, Pflanzen kaufen, das musikalische Programm genießen – und einfach einen schönen Tag verbringen.

Nach der Eröffnung durch Vizepräsidentin Prof. Viera Pierker, Biologieprofessorin Meike Piepenbrink und Robert Anton, Leiter des Wissenschaftsgartens, um 11 Uhr informieren zahlreiche Stände über die Forschung an der Goethe-Universität.

Die Themen reichen von Astrophysik über Biodiversität im Schulgarten bis hin zu Pflanzen im globalen Wandel. Was geschieht, wenn Biologie von der Erde ins All fliegt? Welche Pflanzen blühten um 1900 auf dem Riedberg? Und warum ist die Ressource Boden gefährdet?

Diese und andere Fragen lassen sich direkt mit den Experten diskutieren. Auch das Nachhaltigkeitsbüro, die AStA-Fahrradwerkstadt und die Zoofreunde Frankfurt sind mit einem Stand vertreten und andere mehr.

Von 11:30 Uhr bis 15:30 Uhr werden wieder mehr als 20 Führungen angeboten, das Themenspektrum ist groß. Da geht es um Tiny Forests als grüne Inseln in der Stadt, die Flora der Parkplätze, um Arzneipflanzen und die Biologie der Honigbiene; gemeinsam besucht werden aber auch die Kunstwerke auf dem Campus und das Biomolekulare Magnetresonanzzentrum (BMRZ).

Um 11:45 Uhr startet ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit den Bands „gelinde gesagt“, „NIEMALS“, „The Odd Projekt“ und Feinschmeckerfolk.

Sportinteressierte können unter anderem an einer Pilates- oder Yogastunde teilnehmen, die Tänze Zouk und Bachate erlernen.

Und es gibt wieder eine Pflanzenbörse – Pflegetipps inklusive –, Kinderbetreuung und ein Kinderprogramm. Und an den kulinarischen Ständen ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das umfangreiche Programm finden Sie hier: https://tinygu.de/Fruehlingsfest2026

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Infrastruktur-Modernisierung in Bonames: Seulberger Straße vor umfangreichen Bauarbeiten

Symbolbild

In der Siedlung Galgenstraße im Osten von Bonames steht ein größeres Bauprojekt bevor. Ab Ende April 2026 startet die Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM), eine Tochtergesellschaft der Mainova, mit einer umfassenden Modernisierung der Versorgungsleitungen in der Seulberger Straße. Diese Maßnahmen sind Teil eines größeren Infrastrukturprojekts, das bereits im April 2024 im östlichen Teil des Stadtteils begonnen hat und nun in die nächste Phase geht.

Umfangreiche Erneuerung der Versorgungsnetze

Auf einer Länge von etwa 230 Metern werden grundlegende Verbesserungen an der Infrastruktur vorgenommen. Im Zentrum der Arbeiten steht der Austausch des Stromnetzes, bei dem veraltete Kabel durch moderne und leistungsfähige Leitungen ersetzt werden. Parallel dazu ist die Erneuerung der Trinkwasser- und Erdgasleitungen vorgesehen.

Zusätzlich zu den Hauptleitungen werden rund 40 Gebäude in der Straße neue Hausanschlüsse erhalten. Auch die Sicherheit und Effizienz der Straßenbeleuchtung wird verbessert: Hier ist geplant, die vorhandene Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten.

Zeitplan und Verkehrsbeeinträchtigungen

Die Bauarbeiten in der Seulberger Straße sind in zwei Abschnitte unterteilt. Nach dem geplanten Start Ende April sollen die Maßnahmen bis zum Ende des Jahres 2026 vollständig abgeschlossen sein.

Da die Modernisierungen für das Energie- und Wassernetz zeitgleich ablaufen, sind umfangreiche Tiefbauarbeiten im öffentlichen Raum notwendig. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse in der Seulberger Straße müssen Anwohner und Verkehrsteilnehmer mit spürbaren Einschränkungen rechnen:

  • Es wird zu punktuellen Sperrungen im Straßenverlauf kommen.
  • Die Verkehrsführung wird vorübergehend angepasst.
  • Öffentliche Parkplätze können während der Bauphasen zeitweise entfallen.

Die beteiligten Unternehmen betonen, dass die aufeinander abgestimmte Ausführung der verschiedenen Gewerke dazu dient, die Bauzeit insgesamt so kurz wie möglich zu halten.

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5. Mai 2026: Tag des Lokaljournalismus

Symbolbild Redaktion MainRiedberg

Unsere Ära ist geprägt von globalen Krisen, digitaler Beschleunigung (KI &Robotik) und einem zunehmenden Auseinanderbrechen der gemeinsamen Welt in viele kleine, isolierte Gruppen, die kaum noch eine gemeinsame Sprache finden. So rückt ein oft unterschätztes Element der demokratischen Architektur wieder in den Fokus: der Lokaljournalismus.

Er bildet das „Basislager der Demokratie“ und fungiert als entscheidendes Bindeglied zwischen den abstrakten politischen Prozessen in den Machtzentren (Brüssel, Berlin, Wiesbaden, …) und der unmittelbaren Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterstrich bei einem Empfang für Lokaljournalisten im Schloss Bellevue im April 2026, dass Lokalzeitungen und lokale Informationsportale weit mehr als ein bloßes Ritual des Alltags sind: sie sind eine der Säulen, die die offene Gesellschaft tragen und stabil halten.

Ohne ein gemeinsames Informationsfundament, das auf verifizierten Fakten und lokaler Nähe basiert, droht ein „Kommunikationsinfarkt“, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet.

Die demokratische Architektur des Lokalen

Demokratie wird nicht allein in den Parlamenten von Berlin oder Brüssel entschieden. Sie wird jeden Tag in Schulen, Vereinen, Ortsbeiräten und Nachbarschaften gelebt. Der Lokaljournalismus übernimmt hierbei die unverzichtbare Aufgabe, diese Prozesse sichtbar zu machen. Er dient in seiner professionellen Form (FAZ, FNP/ FR, …) als Wächter, der Missstände aufdeckt, und als Moderator, der den öffentlichen Diskurs strukturiert.

Der Auftrag zur Herstellung von Öffentlichkeit

Das Bundesverfassungsgericht hat die Bedeutung der freien Presse als Wesenselement des freiheitlichen Staates wiederholt bekräftigt. Im lokalen Raum wiegt dieser Auftrag besonders schwer, da hier die Machtbalance oft direkter und persönlicher ist.

Lokalredaktionen dienen der Öffentlichkeit, indem sie Skandale wie Fehlplanungen bei Großprojekten ans Licht bringen oder die Auswirkungen von Verwaltungsentscheidungen auf den einzelnen Bürger erklären.

Erst durch die Herstellung von Transparenz wird es den Bürgern ermöglicht, ihre Rolle als Souverän (in einer Demokratie ist das Volk der eigentliche „Boss“) wahrzunehmen und informierte Entscheidungen zu treffen.

Die Zeitung als Kontext-Maschine und Heimatanker

In der Flut ungefilterter Informationen aus sozialen Medien fungiert der professionelle Lokaljournalismus als Filter und Einordnungsinstanz. Er wird zur „Kontext-Maschine“, die globalen Entwicklungen auf die lokale Ebene herunterbricht.

Wenn etwa die Energiepolitik in Berlin debattiert wird, erklärt das Lokalmedium, was dies für die Stadtwerke vor Ort und die Heizkosten im Quartier bedeutet. Steinmeier bezeichnete die Lokalzeitung daher im besten Sinne als „Stück Heimat“, das Übersichtlichkeit im Nahraum bewahrt.

Diese psychologische Relevanz ist ein entscheidender Grund für die Mediennutzung, da Menschen wissen wollen, was in ihrer direkten Umgebung passiert, wer den ehrenamtlichen Preis gewonnen hat oder warum der Bus nicht fährt.

Nutzungsverhalten und regionale Bindung

Laut dem Ergebnisbericht der Studie „Lokaljournalismus und Demokratie“ von »GIM Sozialforschung« nutzen über 80 % der Bevölkerung wöchentlich lokaljournalistische Angebote. Mehr als die Hälfte greift sogar täglich darauf zu. Diese „Fans“ der lokalen Berichterstattung fühlen sich nicht nur besser informiert, sondern weisen auch eine stärkere regionale Verbundenheit auf.

Das Problem der Medienkonzentration und „Nachrichtenwüsten“

Ein besorgniserregender Trend ist der Rückgang der Vielfalt. In vielen Regionen entstehen sogenannte „Ein-Zeitungs-Gebiete“, in denen mangels Wettbewerbs die pluralistische Meinungsbildung gefährdet ist. In den USA und Teilen Ostdeutschlands ist bereits zu beobachten, dass in Regionen ohne Lokalzeitung das bürgerschaftliche Engagement abnimmt und die Korruption steigt. Wenn Reporter fehlen, die Ratsmitgliedern auf die Finger schauen und kritische Fragen stellen, geschieht politisches Handeln „im Schatten“.

Glaubwürdigkeit und politische Ausgewogenheit

Die Langzeitstudie „Journalismus und Demokratie“ der TU Dortmund zeigt, dass 53 % der Deutschen den Journalismus für glaubwürdig halten. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede: Während im Westen das Vertrauen stabiler ist, hält im Osten jeder Vierte den Journalismus für nicht glaubwürdig.

Kritisch diskutiert wird zudem die politische Nähe von Medienschaffenden. Der Lokaljournalismus muss hier durch extreme Nahbarkeit und Faktenorientierung gegensteuern, um alle Bevölkerungsgruppen zu erreichen.

Personalisierung und KI-Einsatz

Die Nutzung digitaler Angebote unterscheidet sich fundamental von Printmedien. Da 70 % der Nutzer nach dem Besuch der Startseite keinen Artikel lesen, wird der Einsatz von Personalisierungsalgorithmen essenziell. Diese sorgen dafür, dass dem Nutzer genau die lokalen Nachrichten angezeigt werden, die für sein Leben relevant sind.

Auch künstliche Intelligenz wird genutzt, um die Datenqualität zu sichern und Redaktionen von Routineaufgaben zu entlasten, damit mehr Zeit für investigative Recherche bleibt. MainRiedberg: Ein Spiegelbild der Stadtteilentwicklung

Der Frankfurter Ortsbezirk Kalbach-Riedberg bietet ein ideales Feld für modernen Lokaljournalismus. Von der „grünen Wiese“ im Jahr 1993 hat sich der Riedberg zu einem urbanen Zentrum mit über 17.000 Einwohnern entwickelt. Das Online-Magazin MainRiedberg begleitet diesen Prozess als Chronist und Impulsgeber.

Wachstum und Infrastruktur

Der Riedberg wurde konzipiert, um jungen Familien und Gutverdienern ein Zuhause in der Stadt zu bieten. Die Berichterstattung auf MainRiedberg dokumentiert die Erfolge und Reibungspunkte dieser Entwicklung. So wird über die Fertigstellung von Parks wie dem Kätcheslachpark, den Bau von Schulen und die Umgestaltung des Riedbergplatzes berichtet.

Die demografische Dynamik ist beachtlich:

  • Bis Ende 2023 erreichte die Frankfurter Bevölkerung einen Höchststand von 770 Tausend Einwohnern.
  • Der Riedberg trug wesentlich zu diesem Wachstum bei, wobei der Anteil internationaler Bürger stetig steigt.
  • Das Zusammenleben der Riedberger mit den Bewohnern von Kalbach und den Bewohnern der umliegenden Ortsbezirke (Niederursel, Bonames, …), die oft auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken können, muss erst erlernt werden.

Bürgerengagement und Gemeinschaftsaktionen

MainRiedberg ist daher mehr als eine Nachrichtenquelle. Es ist ein Motor für bürgerschaftliches Engagement. Das Online-Magazin motiviert zur Teilnahme an Aktionen wie dem „Frankfurter CLEANUP Day“, bei dem Anwohner Müll sammeln, oder dem „Klimathon“, einer Challenge für nachhaltiges Leben. Solche Berichte fördern die Identifikation mit dem Wohnort und zeigen, dass jeder Einzelne etwas bewegen kann.

Bürgerjournalismus: Wenn Leser zu Reportern werden

Die Grenze zwischen Produzent und Konsument verschwimmt im digitalen Zeitalter immer mehr. Der Bürgerjournalismus (partizipativer Journalismus) bietet eine enorme Chance, die Vielfalt der Meinungen zu erhöhen und das Vertrauen in Medien wieder zu stärken.

Warum Bürgerjournalismus wichtig ist

Bürgerreporter bringen Perspektiven ein, die professionelle Redaktionen aufgrund begrenzter Ressourcen oft übersehen. Sie verfügen über lokales Fachwissen und sind nah an den Themen ihrer Nachbarschaft.

Projekte wie „Bürger machen Journalismus“ in Sachsen zielen darauf ab, medienskeptische Menschen durch aktives Mitmachen für die Herausforderungen der Recherche und die Standards des Handwerks zu sensibilisieren.

Motivationen und Ziele engagierter Bürger

Die Gründe für eine Mitarbeit sind vielfältig:

  1. Sichtbarkeit: Themen und Interessen, die in klassischen Medien fehlen, eine Stimme geben.
  2. Kreativität: Freude am Schreiben, Fotografieren oder Erstellen von Podcasts.
  3. Community: Kontakt zu anderen engagierten Menschen suchen und das soziale Leben im Heimatort fördern.
  4. Kontrolle und Transparenz: Verstehen, wie Nachrichten entstehen, um Desinformation besser erkennen zu können.

Ebenen der Beteiligung

Die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und einer Redaktion wie MainRiedberg kann in verschiedenen Intensitätsstufen erfolgen:

 

Ebene Aktivität Anforderungen
Crowdsourcing Tipps geben, auf Missstände hinweisen Gering; Neugier genügt.
Add-on Reporting Fotos von Ereignissen liefern, Fachwissen teilen Mittel; Smartphone & Grundwissen.
Bürgerredaktion Eigene Artikel verfassen, Interviews führen Hoch; Interesse an Recherche & Stil.
Projektbegleitung Langfristige Betreuung eines Themas (z.B. Baufortschritt) Sehr hoch; Ausdauer & Verlässlichkeit.

 

Konkrete Aufgabenpakete

Sie müssen kein Profi sein, um bei uns einzusteigen. Wir bieten maßgeschneiderte Aufgaben, die zu Ihren Talenten und Ihrem Zeitbudget passen:

  • Terminkalender pflegen: Halten Sie die Nachbarschaft über Feste, Sitzungen und Sportevents auf dem Laufenden.
  • Veranstaltungsberichte: Besuchen Sie Sitzungen des Ortsbeirats oder Stadtteilarbeitskreises und fassen Sie die wichtigsten Entscheidungen für die Leser zusammen.
  • Foto-Safari: Dokumentieren Sie die Veränderungen im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg durch Ihre Linse.
  • Themenspezialist: Brennen Sie für Sport, Kultur, Geschichte oder Umweltschutz? Übernehmen Sie ein Ressort und werden Sie zum Experten für dieses Gebiet.
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Warum es sich lohnt, dabei zu sein

Journalistisches Engagement fördert nicht nur Ihre Ausdrucksfähigkeit und Ihr kritisches Denken, sondern gibt Ihnen auch das befriedigende Gefühl, einen wertvollen Dienst für die Gemeinschaft zu leisten. Sie lernen, Informationen zu hinterfragen, Quellen zu prüfen und komplexe Sachverhalte verständlich aufzubereiten – Kompetenzen, die in der heutigen „Informationsflut“ Gold wert sind.

Der Blick nach vorn: Tag des Lokaljournalismus 2026

Um die Bedeutung der Branche sichtbar zu machen, findet am 5. Mai 2026 erstmals im gesamten deutschsprachigen Raum der „Tag des Lokaljournalismus“ statt. Unter dem Motto „Raus aus den Redaktionen, rein ins Leben“ laden Zeitungen und Portale zu mobilem Austausch, Redaktionsbesuchen und Newscamps ein.

Ein Signal für die Zukunft

Die Kampagne wird von führenden Köpfen der Branche und Verbänden wie dem BDZV unterstützt. Sie soll vor allem junge Zielgruppen überzeugen, dass lokaler Journalismus auch in der „Generation TikTok“ als Vertrauensanker und Lebensbegleiter unverzichtbar ist. Bundespräsident Steinmeier würdigte diese Initiative als wichtiges Signal für eine nachhaltige Zukunft der regionalen Berichterstattung.

Werden Sie Teil der Lösung

Der Lokaljournalismus steht an einem Scheideweg. Während die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig sind, war seine gesellschaftliche Bedeutung nie größer. Er ist das Gegengift zu Desinformation, Hass und politischer Apathie. Online-Zeitungen wie MainRiedberg bieten die Plattform, auf der dieser Journalismus lebt – durch die Menschen, die dort wohnen.

Demokratie lebt vom Mitmachen, nicht von der Empörung am Bildschirm. Indem Sie selbst zum Stift oder zur Kamera greifen, helfen Sie dabei, den Ortsbezirk Kalbach-Riedberg nicht nur als Wohnort, sondern als lebendige, informierte und diskussionsfreudige Gemeinschaft zu erhalten. Wir laden Sie herzlich ein, sich unverbindlich bei uns zu melden. Ihre Perspektive, Ihr Wissen und Ihr Engagement sind die Bausteine für ein positives demokratisches Miteinander.

Schreiben Sie uns eine E-Mail an mail@main-riedberg.de und lassen Sie uns gemeinsam die Geschichten unseres Stadtteils erzählen.


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