Kategorie: AktuelleNEWS

Bonames: Polizist rettet sich durch Sprung in den Streifenwagen

Polizeikelle

In der Nacht vom 21. auf den 22. Januar 2026 kam es zu einer Verfolgungsfahrt von der Bundesautobahn 661 auf der Höhe Frankfurt-Ost bis in die Homburger Landstraße in Bonames, wobei sich ein Polizeibeamter bei der Flucht eines 35-jährigen deutschen Staatsangehörigen nur durch einen Sprung vor dem auf ihn zufahrenden Fahrzeug des Beschuldigten retten konnte. Der Tatverdächtige konnte wenige Zeit später an seiner Wohnanschrift in Neu-Isenburg festgenommen werden und befindet sich nun wegen des Verdachts des versuchten Mordes u. a. in Untersuchungshaft.

Der Beschuldigte sollte auf der Bundesautobahn 661 in Höhe der Autobahnausfahrt Frankfurt-Ost polizeilich kontrolliert werden. Er soll die Anhaltesignale jedoch ignoriert und versucht haben, sich durch überhöhte Geschwindigkeit der Kontrolle zu entziehen. Auf Höhe der Friedberger Landstraße verließ der 35-Jährige die Autobahn und fuhr – nun von drei Polizeifahrzeugen verfolgt – in Richtung Friedberger Landstraße/Stadtmitte.

Bei der weiteren Fahrt soll er mehrere rot zeigende Ampeln überfahren, seine Geschwindigkeit in einer 30er-Zone auf bis zu 120 km/h erhöht sowie eines der Polizeifahrzeuge gerammt haben. Nachdem der Beschuldigte in der Nähe der Bushaltestelle Bonameser Hainstraße in der Homburger Landstraße gestoppt werden konnte, soll er einen weiteren Streifenwagen frontal gerammt und im Anschluss durch eine Lücke zwischen dem Streifenwagen und geparkten Fahrzeugen davongefahren sein.

Dabei soll er sein Fahrzeug beschleunigt und auf einen Polizeibeamten zugefahren sein, um sich erneut der Kontrolle zu entziehen und die Begehung der vorherigen Straftaten zu vertuschen sowie die Identifizierung seiner Person zu verhindern. Nur durch das sofortige Reagieren und Zurückspringen in das Fahrzeug konnte der Polizeibeamte eine Kollision mit dem Fahrzeug des Beschuldigten verhindern.

Der Tatverdächtige wurde gestern dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes (Mordmerkmal der Verdeckungsabsicht) in Tateinheit mit versuchter gefährlicher Körperverletzung, gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Fahren ohne Fahrerlaubnis erließ.

Potentiellen Zeugen, die im betroffenen Bereich zur genannten Uhrzeit den oben beschriebenen Sachverhalt gesehen oder möglicherweise mit ihrem Smartphone gefilmt haben, werden gebeten sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069- 7555-1199 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Modernisierung im Frankfurter Norden: Stromnetz verschwindet unter die Erde

Ersatz von Freileitungen durch Erdleitungen, Symbolbild

Die Energieversorgung im Frankfurter Norden steht vor einem bedeutenden technologischen Wandel. In Stadtteilen wie Harheim und Nieder-Eschbach werden seit einiger Zeit die jahrzehntelang prägenden Freileitungen demontiert und durch moderne Erdkabel ersetzt. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Infrastrukturstrategie, um das Stromnetz für künftige Anforderungen zu rüsten und die Versorgungssicherheit massiv zu erhöhen.

Gemeinsamkeiten beim Ausbau der Strom-Infrastruktur

Ein zentrales Motiv für die Erneuerung in allen betroffenen Stadtteilen ist die veraltete Technik der bestehenden Freileitungen, die den modernen Belastungen – etwa durch den verstärkten Einsatz von Wärmepumpen und Elektroautos – nicht mehr dauerhaft standhalten können. Durch die Verlegung der Kabel unter die Erde wird das Stromnetz deutlich robuster gegenüber äußeren Einflüssen.

Die Vorteile der Erdverkabelung im Überblick:

  • Witterungsbeständigkeit: Unterirdische Leitungen sind immun gegen Sturmschäden, Blitzeinschläge oder Schneelast, die bei Freileitungen regelmäßig zu Störungen führen.
  • Höhere Kapazität: Die neuen Niederspannungskabel (230/400 Volt) sind auf eine höhere Leistungsfähigkeit ausgelegt.
  • Optische Aufwertung: Das Stadtbild profitiert durch das Verschwinden der Masten und der auf den Dächern installierten Dachständer.
  • Wartungskosten: Sind geringer als bei Freileitungen.

Die Nachteile:

  • Baggerarbeiten beschädigen immer wieder mal verlegte Leitungen, was zu Stromausfällen führt, deren Reparatur dann langwieriger und aufwendiger ist, als bei Freileitungen.
  • Kosten: Die Verlegung ist teurer.

Regionale Unterschiede: Harheim und Nieder-Eschbach

Trotz der gemeinsamen Ziele weisen die Projekte in den einzelnen Stadtteilen spezifische Besonderheiten auf. In Harheim investierten die Netzdienste Rhein-Main (NRM) rund 600.000 Euro in die Modernisierung. Hier wurden auf einer Strecke von 1,5 Kilometern Freileitungen demontiert und durch etwa 2,5 Kilometer Erdkabel ersetzt. Ein technisches Detail in Harheim ist die Kopplung der Maßnahmen mit der Erneuerung der Straßenbeleuchtung, die nun ebenfalls über Erdkabel versorgt wird.

Ein markanter Unterschied zu anderen Projekten ist der in Harheim aufgeflammte Konflikt um die notwendigen Kabelverteilerschränke. Da die Technik nun am Boden installiert wird, um Zugang bei Wartungsarbeiten zu ermöglichen, wurden zahlreiche etwa 1,2 Meter hohe graue Kästen im öffentlichen Raum platziert. Dies führte zu Unmut bei Anwohnern, die eine „Verschandelung“ des Ortsbildes beklagen und zusätzliche Risiken bei Hochwasser sehen.

In Nieder-Eschbach hingegen liegt der Fokus primär auf dem technischen Generationswechsel. Die dortigen Maßnahmen folgen dem Ziel, das Ende der Freileitungs-Ära konsequent umzusetzen, um die technische Zuverlässigkeit zu garantieren, ohne dass hier über vergleichbare ästhetische Debatten wie in Harheim berichtet wurde. Außerdem nutzt man Synergieeffekte: Der Ausbau der Stromleitungen erfolgt teilweise zeitgleich mit der dringend notwendigen Erneuerung von Wasserleitungen, um die Baustellenbelastung für die Bürger zu minimieren.

Schutz kritischer Infrastruktur vor Sabotage und Angriffen

Über die technische Modernisierung hinaus spielt die Sicherheit der kritischen Infrastruktur eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung für Erdkabel. In Zeiten einer veränderten Sicherheitslage rückt der Schutz vor gezielten Störungen in den Fokus der Planer.

Freiliegende Stromleitungen und Masten sind im Vergleich zu Erdkabeln wesentlich leichter zugänglich und damit anfälliger für Sabotageakte oder terroristische Anschläge. Die unterirdische Verlegung dient daher als effektive Schutzmaßnahme:

  • Erschwerter Zugang: Die Kabel liegen tief im Erdreich und sind für Unbefugte ohne schweres Gerät nicht erreichbar.
  • Sabotageschutz: Durch die physische Barriere des Bodens wird die Infrastruktur vor physischen Angriffen geschützt, was die allgemeine Resilienz der städtischen Versorgung stärkt.

Die Modernisierung im Frankfurter Norden sichert somit nicht nur den steigenden Energiebedarf der Haushalte, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur staatlichen Sicherheitsvorsorge.

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Ein neuer Nachbar am Erlenbach: Baumeister Biber lädt zum Staunen ein

Biber

In Nieder-Erlenbach gibt es einen spektakulären Neuzugang: Ein Biber hat sich direkt neben dem Parkplatz der Sportanlage der Turn- und Sportgemeinschaft niedergelassen und dort ein beeindruckendes Reich erschaffen. Mit bewundernswerter Präzision hat der fleißige Nager den Erlenbach aufgestaut, sodass dort mittlerweile kleine Wasserfälle und eine wahre „Luxusburg“ entstanden sind.

Ein starkes Comeback für die Natur

Was Manfred Sattler vom Frankfurter Grünflächenamt als „aufsehenerregend“ beschreibt, ist ein Zeichen für den Erfolg des Naturschutzes. Nachdem der Biber in Hessen lange Zeit als ausgestorben galt, erobert er sich seit etwa 40 Jahren Stück für Stück seinen Lebensraum zurück. Dass er sich nun ausgerechnet den Frankfurter Norden als Bauplatz ausgesucht hat, ist ein Gewinn für die Artenvielfalt: Die neu entstandenen Feuchtgebiete locken bereits andere seltene Gäste wie die Wasserralle an.

Die Experten geben zudem Entwarnung für alle Anwohner und Nutzer der Sportanlagen. Da die umliegenden Flächen deutlich höher liegen, besteht keine Gefahr durch das gestaute Wasser. Der Biberbau wird vielmehr als gesetzlich geschützter, natürlicher Teil der Gewässerentwicklung gefeiert.

Einladung zum Info-Abend: Auf den Spuren des Bibers

Wer mehr über den cleveren Baumeister und seine Lebensweise erfahren möchte, hat dazu am kommenden Wochenende die Gelegenheit. Der Naturschutzbund (NABU) lädt die Bevölkerung zu einer spannenden Informationsveranstaltung ein.

  • Titel: „Der Biber als Landschaftsgestalter – auf den Spuren des Bibers im Erlenbach“
  • Wann: Sonntag, 25. Januar 2026, um 18:00 Uhr
  • Wo: Saalbau Nieder-Erlenbach, »Im Sauern 10«
  • Referenten: Die Biber-Experten Christian Kehrenberg (Hessen-Forst) und Manfred Sattler (Regierungspräsidium Darmstadt)

Die Experten werden über den aktuellen Stand des Bauprojekts am Erlenbach berichten, beeindruckende Bilder präsentieren und alle Fragen rund um unseren neuen, pelzigen Nachbarn beantworten.

Kommen Sie vorbei und entdecken Sie, wie viel Wildnis und faszinierende Baukunst direkt vor unserer Haustür steckt!

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Zwischen Lärmschutz und Begrünung: Bilanz nach fünf Jahren Ortsbeirat

Riedbergplatz

Ergänzungspflanzungen auf dem Nelly-Sachs-Platz, neue Parkmöglichkeiten oder der alte Kampf um die Gestaltung des Riedbergplatzes? Der aktuelle Ortsbeirat 12 (Kalbach-Riedberg) begegnete seit seiner Amtseinführung im März 2021 nicht nur vielen neuen Herausforderungen, sondern auch langjährigen Problemen des Bezirks. Nun neigt sich die aktuelle Legislaturperiode dem Ende zu. Bevor am 15. März neu gewählt wird, lohnt sich ein Rückblick auf die Themen, die den Stadtteil in den vergangenen fünf Jahren besonders prägten.

Tempolimit A5

Die von der A5 ausgehende Lärmbelästigung sorgt bei ansässigen Riedbergern und Kalbachern schon seit Jahren für Ärgernis. Anwohner konnten wegen der stark befahrenen Autobahn im Sommer beispielsweise nicht im Garten sitzen oder nachts das Fenster geöffnet lassen. Bereits 2021 stellte der Ortsbeirat deshalb den Antrag auf ein Tempolimit von 100 km/h- solange es keine adäquaten Lärmschutzwälle gebe.  Auch der Ausbau der existierenden acht Spuren zu einer zehnspurigen Fahrbahn wurde vom Gremium entschieden abgelehnt. Im Oktober 2025 wurde jüngst ein neuer Antrag zum Tempolimit von der SPD eingereicht. Ob dieser Aussicht auf Erfolg haben wird, bleibt jedoch fraglich. Der Ortsbeirat sehe es als selbstverständlich an, die Bürger in ihrem berechtigten Interesse auf Lärmschutz zu unterstützen, so Ortsvorsteherin Ulrike Neißner. Allerdings sind dem Ortsbeirat rechtlich die Hände gebunden. Da es sich lediglich um ein beratendes Gremium handelt, können die Mitglieder zwar anregen und Stellung nehmen, jedoch selbst kein Tempolimit anfordern. Die Anträge gehen demnach zunächst beim Magistrat der Stadt Frankfurt ein, welcher dann mit den eigentlich zuständigen Straßenverkehrs- und Autobahnbehörden verhandeln muss.

Autobahn A5

Fertigstellung der Kleingartenanlagen

Positive Neuigkeiten gab es für die Kleingärtner in Riedberg. Zu Beginn des Jahres 2025 hatte der ansässige Kleingartenverein wiederholt bemängelt, dass die geplante Fertigstellung der Anlagen an der Kreuzerhohl sowie an der Hans-Leistikow-Straße noch nicht erfolgt sei. Obwohl einzelne Restarbeiten wie etwa Netzanschlüsse weiter ausstehen, sind die Bauarbeiten nun größtenteils abgeschlossen. Zäune, Hecken, Wege sowie Wasser- und Stromleitungen konnten im letzten Jahr demnach installiert werden. Die 74 übergebenen Kleingärten werden inzwischen bereits mit entsprechenden Gartenhütten bebaut, sodass die neuen Anlagen im Sommer 2026 ihre volle Funktion aufnehmen können.

Umgestaltung des Riedbergplatzes

Die Umgestaltung des Riedbergplatzes stellte in der vergangenen Legislaturperiode wohl die größte Herausforderung für den Ortsbeirat 12 dar. Vier Jahre nachdem die Pläne vorgestellt wurden, nimmt das Vorhaben nun Gestalt an. Insgesamt werden die Kosten des Umbaus auf rund 3,2 Millionen Euro geschätzt. Zudem sollen die Bauarbeiten frühestens im Herbst 2026, spätestens aber Anfang 2027 beginnen und etwa ein Jahr andauern. Geplant sind gleich eine ganze Reihe an Umgestaltungsmaßnahmen: Die Entsiegelung von rund 20 % der Fläche, deutlich mehr Schatten durch zusätzliche Bäume und Dächer, eine verbesserte Regenwassernutzung mithilfe von Zisternen und ein neuer Trinkbrunnen sollen den zentralen Platz vor allem bei hohen Temperaturen im Sommer angenehmer gestalten. Für Diskussionen sorgten in diesem Zusammenhang jedoch vor allem die vom Magistrat ursprünglich geplanten Schattendächer aus Beton, welche der Ortsbeirat nicht als geeignete Auflockerung des ohnehin schon versiegelten Riedbergplatzes erachtete. Der fraktionsübergreifende Wunsch nach natürlichen Materialien konnte in den Plänen letztendlich berücksichtigt werden. Da ein reines Holzdach nicht langlebig genug wäre, einigte man sich nun auf eine Stahl-Holz-Konstruktion, die nicht nur eine ästhetisch ansprechende Gestaltung mit sich bringt, sondern auch noch günstiger ist: die Holzvariante spart rund 30 % gegenüber den angedachten Betondächern.

Nelly-Sachs-Platz mit Tischtennisplatte

Tiny Forest auf dem Nelly-Sachs-Platz

Das Projekt um den Nelly-Sachs-Platz stockt in seiner Umsetzung. Ursprünglich war ein sogenannter Tiny Forest auf dem Platz neben der Riedberger U-Bahn-Station angeregt. Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich bei dem Konzept um einen dicht bepflanzten Mini-Wald. Bereits 2023 wurde dieses Vorhaben vom Ortsbeirat beschlossen: Auf zwei konkreten Standorten sollten die Bäume gepflanzt werden. Ulrike Neißner muss nun allerdings berichten, dass es den Wald leider nicht geben werde. Wie bei den Vorhaben um die A5, muss sich der Ortsbeirat auch in diesem Fall an den Magistrat der Stadt Frankfurt wenden. Für diesen sprechen gleich mehrere Umstände gegen das Projekt: Die vielen unterirdischen Leitungstrassen, Feuerwehrzufahrten sowie Wendehammer und die Anleiterstellen der Feuerwehrfahrzeuge stehen dem Tiny Forest entgegen. Auch das vom Ortsbeirat vorgeschlagene Jugendhaus eigne sich laut dem Magistrat nicht als Standort für den kleinen Wald. Als Kompromiss schlug die Stadt Ergänzungspflanzungen von einzelnen Bäumen angrenzend an die Katholische Kirche St. Edith Stein vor. Das wäre besser als nichts, so Neißner.

Kurz und knapp: Unsere Top 3 Good News

1. Nachtbus Knut erweitert bisheriges Angebot

Der On-Demand-Shuttle verkehrt seit Dezember 2025 zusätzlich im gesamten Stadtgebiet von Bad Vilbel.

2. Zusätzlicher Arztsitz in Kalbach-Riedberg

Um dem lokalen Hausärztemangel entgegenzuwirken, steht kassenärztlichen Patienten nun die bestehende Hausarztpraxis Sfendonis mit einer weiteren Ärztin in Kalbach (Talstraße 72A) zur Verfügung.

3. Aus dem Kinderwanderweg wird ein Rundwanderweg

Künftig soll der Wanderweg im Bonifatiuspark auf 17 Stelen erweitert werden, die jeweils ein UN-Nachhaltigkeitsziel repräsentieren. Es wird weiterhin Fragen für Kinder geben, die interaktiv und spielerisch Quizfragen zur nachhaltigen Entwicklung beantworten. Ältere können per QR-Code weitergehende Informationen einholen.

 

Der Rückblick zeigt: Kommunalpolitik beginnt nicht im Rathaus, sondern im direkten Lebensumfeld- vor der eigenen Haustür, auf Plätzen, Straßen und Grünflächen. Die Projekte der vergangenen Legislaturperiode forderten viel Engagement und können nur durch aktive Mitbestimmung auf lokaler Ebene ermöglicht werden. Die Kommunalwahl am 15. März bietet nun wieder die Chance, diese Entscheidungen aktiv mitzutragen und neue Impulse für den Stadtteil zu setzen.

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Kultur in der Aula: Erleben Sie einen Abend voller Inspiration mit Andi Weiss!

Der Künstler Andi Weiss

Einladung zu einem besonderen Erlebnis

Suchen Sie nach mehr als nur Unterhaltung? Möchten Sie einen Abend erleben, der berührt, zum Nachdenken anregt und neue Perspektiven eröffnet? Dann laden wir Sie herzlich zu einem ganz besonderen kulturellen Highlight hier bei uns auf dem Riedberg ein.

Am Samstag, den 24. Januar 2026, um 19:30 Uhr öffnet die Grundschule Riedberg ihre Türen für ein Konzert im Rahmen der beliebten Reihe »Kultur in der Aula«. Freuen Sie sich auf einen einzigartigen Solokünstler, dessen Musik und Botschaften weit über den Moment hinaus wirken: Andi Weiss.

Der Künstler, der die Seele berührt

Andi Weiss ist weit mehr als nur ein Musiker. Er ist ein Geschichtenerzähler, ein Lebenskünstler und ein Solokünstler, der es versteht, mit seiner einfühlsamen Art und tiefgründigen Texten Brücken zu bauen – von Mensch zu Mensch. Seine Lieder und Geschichten sind wie kleine Mutmacher für den Alltag. Sie spenden Trost, wecken Hoffnung und erinnern uns an das, was wirklich zählt im Leben.

Werfen Sie gerne einen Blick auf seine offizielle Homepage unter www.andi-weiss.de, um einen Vorgeschmack auf seine Arbeit zu bekommen. Seine Musik ist eine wohltuende Mischung aus Pop, Folk und Chanson, die direkt ins Herz trifft.

Ein Abend, der bleibt

»Kultur in der Aula« steht für Begegnungen, die inspirieren. Der Auftritt von Andi Weiss verspricht einen Abend der Entschleunigung und des emotionalen Auftankens. Es ist die perfekte Gelegenheit, dem Trubel des Alltags für ein paar Stunden zu entkommen und neue Kraft zu schöpfen.

Ob Sie eingefleischter Fan seiner Musik sind oder ihn zum ersten Mal live erleben: Dieser Abend wird Sie mit einem Lächeln und neuen Impulsen nach Hause gehen lassen. Andi Weiss schafft eine Atmosphäre der Nähe, in der sich jeder sofort willkommen und verstanden fühlt.

Seien Sie dabei!

Verpassen Sie nicht dieses besondere Event in Ihrer Nachbarschaft. Merken Sie sich den Termin vor:

Datum: Samstag, 24.01.2026

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Ort: Aula in der Grundschule Riedberg

Adresse: Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 Frankfurt am Main

Eintrittskarten: bestellen Sie über info@josua-gemeinde.net

Abendkasse: 14 € (ermäßigt 12 €)  im Vorverkauf: 12 € (ermäßigt 10 €)
Vorbestellte Karten müssen bis spätestens 20 Minuten vor Beginn abgeholt werden.


Über Andi Weiss
Wer sich mit Andi Weiss unterhält bekommt rasch folgendes zu hören: „in diesen verrückten Zeiten.“ Meist dauert es nicht lange, bis sie fallen, meist mit einem Lächeln. Und genau diese verrückte Zeit haben den Münchner Songpoeten zu seinem Programm inspiriert. Rund 1.000 Auftritte und weit über 100.000 verkaufte Bücher und CDs prägten die letzten 10 Jahre seines Schaffens als Solokünstler. Eigene Lieder, gewürzt mit Texten und Geschichten, regen zum Nachdenken, Schmunzeln, Weinen und Träumen an. Dafür wurde er u.a. mit dem Musikpreis DAVID in der Kategorie „Bester Nationaler Künstler“ ausgezeichnet. Seine Lieder entspringen durchlebten Begegnungen – mit sich und anderen Menschen – und geben den flüchtigen Momenten des Lebens ein Gesicht. Diese nachhaltige Begegnung gelingt Andi Weiss mit anrührenden Geschichten, wunderschönen Piano-Arrangements, kurzweiligen Erzählungen und bebilderten Liedern.

 

Über »Kultur in der Aula«
ist eine Veranstaltungsreihe der Josua Gemeinde Frankfurt, einer Freikirche, die seit 2008 in der Aula der Grundschule Riedberg (Frankfurt am Main, Stadtteil Kalbach-Riedberg) durchgeführt wird. Ziel ist es, ein vielfältiges kulturelles Programm für die lokale Bevölkerung anzubieten. Die Organisation erfolgt vollständig ehrenamtlich durch Mitglieder der Gemeinde.

„Kunst und Kultur sind Ausdrucksformen der Kreativität des Menschen. Liest man den Schöpfungsbericht in der Bibel, dann war Gott selbst der erste Kreative und Kulturschaffende.“ Daher liegen der Gemeinde Kunst und Kultur sehr am Herzen, denn der Weg zu den Herzen der Menschen führt oftmals über ein kulturelles Erlebnis.“

Die Aula bietet etwa 165 Sitzplätze. Es gibt Abende mit Musik, Kabarett, Lesungen und Kleinkunst. Zielgruppe sind Bewohner des Stadtteils Riedberg sowie Interessierte aus dem Frankfurter Raum.

Das Format – mit jahrelanger Tradition – trägt zur kulturellen Vielfalt im Stadtteil bei und bietet eine niederschwellige Möglichkeit, regionale und überregionale Künstler kennenzulernen. Durch die ehrenamtliche Organisation und die moderaten Eintrittspreise ist es besonders auf die lokale Gemeinschaft ausgerichtet.

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40 Jahre Spielmobile: Ein Herz für den Riedberg und seine Kinder

Spielfest auf dem Riedberg mit dem Abenteuerspielplatz e. V.

Seit 4 Jahrzehnten prägen die leuchtend roten Spielmobile des Vereins Abenteuerspielplatz Riederwald (gegründet 1974) das Stadtbild Frankfurts. Was 1985 mit einem einzelnen Anhänger begann, hat sich unter der Leitung des Gründers und Vorsitzenden Michael Paris zu einem der weltweit größten Betreiber von Spielmobilen entwickelt. Ein besonderer Fokus der Vereinsarbeit lag dabei in den vergangenen zwei Jahrzehnten auf dem Stadtteil Riedberg, wo innovative Konzepte und persönliches Engagement Hand in Hand gingen.

Spiel und Spaß im Kätcheslachpark

Die Präsenz des Vereins auf dem Riedberg ist heute fester Bestandteil des Stadtteillebens. Seit dem Jahr 2016 veranstaltet der Verein ein jährliches Spielfest im Kätcheslachpark. Die Resonanz ist enorm: Im Jahr 2023 besuchten rund 1.500 Kinder die Veranstaltung. Aufgrund dieses großen Erfolgs wurde das Angebot für das Jahr 2024 sogar auf zwei Feste ausgeweitet, die im Juni und im September stattfinden. Diese Aktivitäten unterstreichen den Anspruch des Vereins, Kindern auch in modernen Neubaugebieten Räume für kreative Entfaltung und Bewegung zu bieten.

Bungy Aktion Spielfest ASP Riederwald e. V.

Foto: ASP Riederwald e. V.

Saisonale Highlights: Die Plätzchenback-Tour

Ein besonderes saisonales Angebot ist die „Plätzchenback-Tour“, die seit dem Winter 2021 auch regelmäßig auf dem Riedberg Station macht. Die Idee für dieses Projekt entstand während der Corona-Pandemie als Alternative zum entfallenen Weihnachtsmarkt im Römer. Um den Kindern dennoch ein Backerlebnis zu ermöglichen, baute der Verein einen Anhänger über mehrere Wochen zu einer mobilen Backstube aus. In einem Zelt können Kinder bei Weihnachtsmusik Butterplätzchen ausrollen und diese gemeinsam mit den Mitarbeitern in den Ofen schieben.


Die ersten 5 Leser, die sich per eMail an mail@main-riedberg.de wenden, mit dem Stichwort »Abenteuerspielplatz« und ihre postalische Adresse mit angegeben haben, bekommen vom Abenteuerspielplatz Riederwald e. V. ein Exemplar des anlässlich des 40-jährigen Jubiläums erschienenen Buches „Auf Achse für Kinder – 40 Jahre Frankfurter Spielmobile“ zugesandt.


Der „Abenteuerplanet“: Ein historischer Meilenstein

Ein bedeutendes Kapitel der Vereinsgeschichte auf dem Riedberg war der „Abenteuerplanet“. Im Jahr 2003 eröffnete der Verein in einer ehemaligen Reithalle den ersten Hallenspielplatz Frankfurts. Die Hessenagentur stellte das über 1.500 Quadratmeter große Gelände im Rahmen einer Werbemaßnahme für das neue Wohnviertel kostenfrei zur Verfügung und übernahm zudem die Kosten für Wasser und Heizung.

Das Konzept des Abenteuerplaneten unterschied sich grundlegend von kommerziellen Einrichtungen: Anstatt auf Geldautomaten oder computergesteuerte Unterhaltung setzte der Verein auf pädagogische Betreuung durch bis zu 10 Mitarbeiter. Das Angebot war vielfältig und reichte von Hüpfkissen und Trampolinen über einen Riesensandkasten bis hin zu einer Mini-Eisenbahn, die durch einen Tannenwald fuhr. Besondere Attraktionen waren eine Rollenrutschbahn, die aus einer Rakete startete, sowie Bullriding und ein Aerotrim-Gerät. Mit bis zu 1.000 Besuchern pro Wochenende und zahlreichen Kindergeburtstagen war die Einrichtung ein voller Erfolg, bis die Halle nach 5 Jahren wegen der fortschreitenden Bebauung des Geländes geräumt werden musste.

Von der Reithalle in die Vereinsführung

Die Zeit auf dem Riedberg prägte auch die Karrieren langjähriger Mitarbeiter. Sebastian Ackermann begann seine Laufbahn vor über 20 Jahren genau dort. Er verbrachte seine Wochenenden als Betreuer im Hallenspielplatz auf dem Riedberg, nachdem er von Patrick Paris, dem Sohn des Vereinsvorsitzenden, angeworben worden war. Diese historische Verbindung zum Riedberg legte den Grundstein für seine spätere berufliche Entwicklung innerhalb des Vereins.

Familiäre Bindungen und tragische Verluste

Die Geschichte des Vereins ist untrennbar mit der Familie Paris verbunden. Patrick Paris, der älteste Sohn von Michael Paris, war eine zentrale Figur bei den Aktivitäten auf dem Riedberg. Er leitete den „Abenteuerplanet“ während dessen Betriebszeit und war über 16 Jahre lang Mitglied des Vorstands, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender des Vereins.

Michael Paris betont in der Jubiläumsschrift die enge persönliche und berufliche Bindung zu seinem Sohn. Er hatte gehofft, dass Patrick eines Tages den Vereinsvorsitz übernehmen würde, um sein Lebenswerk fortzuführen. Diese Pläne wurden jedoch durch den plötzlichen Tod von Patrick Paris Ende 2023 jäh beendet. Patrick Paris, der auf dem Riedberg zudem beruflich als Immobilienmakler verwurzelt war und dessen Unternehmen „Riedberg Immobilien“ den Verein als Sponsor unterstützte, hinterlässt eine Lücke, die den Verein nun zu einer Neuausrichtung zwingt.

Ein Blick in die Zukunft

Trotz dieses schweren persönlichen Verlustes bleibt die Vision von Michael Paris ungebrochen. Er wünscht sich für die Zukunft weiterhin die Realisierung eines dauerhaften Hallenspielplatzes nach dem Vorbild des einstigen Projekts auf dem Riedberg, um Frankfurter Kindern ganzjährig wetterunabhängige Spielmöglichkeiten zu bieten.


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Buchmann Institute for Molecular Life Sciences: Neues Rasterelektronenmikroskop

Rasterelektronenmikroskop mit Nanomanipulator

Blick ins Innerste des Lebens: Erstes Rasterelektronenmikroskop mit Nanomanipulator in Hessen an der Goethe-Universität eingeweiht. Eines von wenigen Geräten weltweit ermöglicht Aufnahmen lebender Zellen.

Die Goethe-Universität Frankfurt hat am Donnerstag feierlich ein hochmodernes Cryo Plasma-FIB-Rasterelektronenmikroskop mit Nanomanipulator im Wert von mehr als 5 Millionen Euro in Betrieb genommen. Das von der Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung unterstützte Großgerät ist das erste seiner Art in Hessen und eines von nur wenigen in Deutschland. Es ermöglicht präzise Nanobiopsien biologischer Proben, wie Gewebe oder Zellverbände, und ist eine Schlüsseltechnologie für den Exzellenzcluster SCALE, in dem Forschende die molekularen Grundlagen von Zellen untersuchen.

Rasterelektronenmikroskop mit Nanomanipulator

Das Großgerät arbeitet mit einem fokussierten Plasma-Ionenstrahl, mit dem winzige Schnitte aus biologischen Zellen präpariert werden können – sogenannte Nanobiopsien mit Abmessungen im Nanometer-Bereich. Der entscheidende Vorteil gegenüber herkömmlichen Ionenstrahl-Mikroskopen: Der Plasmastrahl arbeitet schonender und schneller, was besonders bei empfindlichen biologischen Proben wie wasserhaltigen Zellen von Bedeutung ist. Diese ultradünnen Schnitte können anschließend sowohl im Rasterelektronenmikroskop als auch im Transmissionselektronenmikroskop untersucht werden. So lassen sich etwa Proteinstrukturen in ihrer natürlichen Umgebung sichtbar machen oder zelluläre Veränderungen bei Krankheiten, wie Alzheimer oder Krebs, auf molekularer Ebene nachvollziehen.

Eine über 5 Millionen Euro teure Investition

„Dieses Mikroskop schafft eine Brücke zwischen Medizin und struktureller Zellbiologie und eröffnet somit völlig neue Möglichkeiten für unsere Forschung“, betont Prof. Achilleas Frangakis, der das Großgerät im Wert von 5,6 Millionen Euro eingeworben hat. „Wir können nun biologische Prozesse im Mikroskop sichtbar machen, die bisher verborgen blieben – etwa wie Proteine in Zellen im immer noch unbekannten physiologischen Kontext zusammenarbeiten oder sogar wie sich Krankheiten auf Nanoebene entwickeln.“

Erste Aufnahmen konnten bereits eine Zellstruktur entschlüsseln, die für die menschliche Nierenfunktion entscheidend ist. Das Mikroskop steht nun für vielfältige Forschungsprojekte zur Verfügung.

Einschätzungen von Wissenschaftlern

Prof. Bernhard Brüne, Vizepräsident für Forschung an der Goethe-Universität, hob hervor: „Ohne diese großzügige Förderung wäre diese Anschaffung nicht möglich gewesen. Das Gerät ist für die Arbeit im Exzellenzcluster SCALE unverzichtbar – es erlaubt den Forschenden, die Architektur von Zellen in bisher unerreichter Detailgenauigkeit zu untersuchen.“

Prof. Maike Windbergs, Forschungsdekanin am Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie, verwies darauf, dass das Gerät den Standort Frankfurt für internationale Kooperationen deutlich attraktiver mache.

Prof. Martin Pos, Studiendekan am Fachbereich, betonte zudem, dass Studierende und Promovierende hier Zugang zu einer Technologie erhielten, die weltweit nur an wenigen Standorten verfügbar sei – ein wichtiger Baustein für ihre wissenschaftliche Ausbildung und spätere Karriere.

Prof. Inga Hänelt, Sprecherin des Exzellenzclusters SCALE, unterstrich, dass das Mikroskop von Forschenden beider RMU-Partneruniversitäten sowie den weiteren Partnern genutzt werde und neue Einblicke in die subzelluläre Architektur des Lebens erlaube.


Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung
Die gemeinnützige Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung leistete einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung des Mikroskops, wofür sie mit einer Plakette am Gerät gewürdigt wurde. Für die Stiftung ist die Unterstützung qualitativ hochwertiger, medizinischer Forschungsprojekte ein zentrales Anliegen, um einen Beitrag zur Verbesserung von Forschungsbedingungen und zur Weiterentwicklung medizinischer Erkenntnisse zu leisten.

Subcellular Architecture of Life (SCALE)
ist ein gemeinsames Forschungsprojekt von Goethe-Universität und Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Verbund der Rhein-Main-Universitäten (RMU), den Max-Planck-Instituten für Biophysik und Hirnforschung sowie weiteren Partnern. Forschende untersuchen dort, wie zelluläre Strukturen aufgebaut sind und wie Fehler in diesem molekularen Bauplan zu Krankheiten führen. Das neue Mikroskop ermöglicht es, genau diese fehlerhaften Strukturen in Krebszellen oder bei neurodegenerativen Erkrankungen dreidimensional abzubilden und zu analysieren.

Plasma Focused Ion Beam (FIB)
Mit einem sogenannten Cryo Plasma-FIB Rasterelektronenmikroskop mit Nanomanipulator erweitert die Goethe-Universität ihre Forschungsinfrastruktur um ein leistungsstarkes Instrument. Am Buchmann Institute for Molecular Life Sciences auf dem Campus Riedberg wurde das Mikroskop am Donnerstag eingeweiht – als erstes seiner Art in Hessen und eines von nur wenigen in ganz Deutschland.


Bildtext: Prof. Dr. Achilleas Frangakis zeigt das von der Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung unterstützte Rasterelektronenmikroskop mit Nanomanipulator (Bild: Uwe Dettmar/Goethe-Universität).


Weitere Informationen

Prof. Dr. Achilleas Frangakis
Institut für Biophysik
Buchmann Institute for Molecular Life Sciences
Goethe-Universität

Tel.: 0 69 – 798 46462
eMail: achilleas.frangakis@biophysik.uni-frankfurt.de
Web: https://frangakis.biophysik.org/

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Frankfurter Kultgericht trifft Weltküche: Internationaler Abend beim Grüne Soße Festival 2026

Atmosphäre Grüne Sosse Festival

Frankfurt feiert Grüne Soße international ++ Premiere am 1. Mai ++
Grüne Soße Festival jetzt vom 1. bis 9. Mai auf dem Roßmarkt

Am Freitag, den 1. Mai 2026, startet das Grüne Soße Festival auf dem Frankfurter Roßmarkt erstmalig mit einem Internationalen Abend – mit englischsprachiger Moderation und Show. Das Festival rückt die Frankfurter Grüne Soße in einen internationalen Kontext und öffnet sich damit dem Publikum über Sprachgrenzen hinaus. Der Internationale Abend markiert einen Meilenstein in der Festivalgeschichte und unterstreicht die weltoffene Identität Frankfurts.

Weltküche meets Lokalkolorit

An diesem besonderen Abend treten internationale Gastronomiebetriebe aus Frankfurt und der Region mit ihren eigenen, kreativen Interpretationen des Klassikers gegeneinander an. Es wird spannend sein, welche kulturellen Besonderheiten sich in den Soßen-Kreationen wiederfinden. So wird die Grüne Soße zur kulinarischen Brücke zwischen regionaler Identität und internationaler Vielfalt. Wie an allen Festivalabenden entscheidet das Publikum über die Sieger-Soße. Der Gewinner des Internationalen Abends qualifiziert sich für das große Finale am 9. Mai, in dem die Zuschauer dann aus acht Grünen Soßen einen Sieger küren. Mehr Konkurrenz, mehr Spannung, mehr Geschmackserlebnis.

Englischsprachiges Bühnenprogramm mit Carrington-Brown

Moderiert wird der Internationale Abend ebenfalls von Andy Ost, der an diesem Abend auf Englisch durch das Programm führt. Zu Gast in der Abendshow ist das mehrfach ausgezeichnete britische Musik-Comedy Duo Carrington-Brown. Seit über einem Jahrzehnt verbinden Rebecca Carrington und Colin Brown klassische und zeitgenössische Hits mit brillantem britischem Humor und sorgen damit international für Begeisterung. Und immer mit dabei: Joe, das Cello.

Die Antwort auf Frankfurts Vielfalt

Frankfurt ist eine der internationalsten Städte Deutschlands, das spiegelt sich längst auch im Festival wider. Bereits in der Vergangenheit waren internationale Gastro-Betriebe fester Bestandteil des Festivalmarktes, wo sie den Roßmarkt mit ihrem kulinarischen Angebot bereicherten. Der Ruf nach einem eigenen Internationalen Abend wurde immer lauter, jetzt wird er Wirklichkeit.

„Wir freuen uns riesig, mit dem Internationalen Abend ein ganz besonderes Kapitel in der Geschichte unseres Festivals aufzuschlagen“, erklärt Veranstalterin Maja Wolff. „Die Grüne Soße, das Herzstück unseres Festivals, wird an diesem Abend zum kulinarischen Botschafter zwischen den Nationen. Das zeigt wunderbar, dass Tradition und Innovation, lokale Verwurzelung und globale Offenheit Hand in Hand gehen.“

Für Expats, Locals und alle Kulturfans

Der Internationale Abend richtet sich an die internationale Community in Frankfurt und Rhein-Main ebenso wie an alle Einheimischen, die interkulturelle Begegnungen schätzen. In Kooperation mit dem Newcomers Network Frankfurt entsteht an diesem Abend ein Treffpunkt für Menschen aus aller Welt, die gemeinsam Frankfurts Kultgericht neu entdecken möchten.

Dabei sein am 1. Mai

Buchbar sind Einzeltickets oder Gruppentische. Gruppen können ihre Tische als Ländertische gestalten und so ihr Heimatland oder ihre internationale Community repräsentieren. Auch für Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, an einem Firmentisch mit ihren internationalen Teams gemeinsam zu feiern. Zudem gibt es VIP-Tisch-Optionen. Im Ticketpreis enthalten sind wie immer sieben Grüne Soßen mit Kartoffeln und Eiern, alle Getränke (Wein, Apfelwein, Bier, Softdrinks) sowie das komplette Showprogramm.

Maja Wolff vor Frankfurt-Kulisse

Maja Wolff, Bild: © Christoph Müller

Das Festival 2026

Mit dem Internationalen Abend startet der Wettkampf um die beste Grüne Soße 2026. An insgesamt acht Abenden treten 56 Gastronomiebetriebe gegeneinander an, bevor im großen Finale am 9. Mai alle acht Abendsieger um Frankfurts Kräuterkrone kämpfen. Kulinarik, Live-Unterhaltung und das Publikumsvoting machen das Festival zu einer der größten kulinarischen Kulturveranstaltungen der Region.

Und wer schon vorab Festivalluft schnuppern möchte: Der Festivalmarkt öffnet bereits
am 28. April.

Alle Informationen zum Grüne Soße Festival gibt es auf www.gruene-sosse-festival.de

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BUND kritisiert „Stadtteil der Quartiere“: Nachhaltigkeit in Gefahr?

Neuer Stadtteil der Quartiere

Der BUND Kreisverband Frankfurt äußert erhebliche Bedenken gegen das geplante Großprojekt „Stadtteil der Quartiere“ an der Autobahn A5. Obwohl der Magistrat der Stadt Frankfurt erst im November 2025 die Nachhaltigkeitsstrategie 2030+ verabschiedet hat, sieht der Umweltverband in der aktuellen Planung des neuen Stadtteils massive Widersprüche zu diesen Zielen. Am 11.12.2025 beschloss die Stadtverordnetenversammlung mit breiter Mehrheit die städtebauliche Satzung für das Areal, was den Startschuss für die Bebauungspläne markiert.

Klimaschutz und Bodenverlust

Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die Versiegelung wertvoller Flächen. Während die Stadt betont, dass der regionale Grünzug westlich der A5 erhalten bleibt, warnt der »BUND«, dass die östliche Hälfte des Grünzugs durch das geplante Lachgrabenquartier bebaut werden soll. Dieser Bereich besteht aus fruchtbarem Lehmlössboden, der für die Landwirtschaft und den Wasserhaushalt von hoher Bedeutung ist. Zudem fungiert die Fläche als wichtiges Kaltluftentstehungsgebiet, das in heißen Nächten die angrenzenden Stadtteile wie Praunheim und Heddernheim kühlt. Eine geplante Lärmschutzwand, die inklusive Wall eine Höhe von bis zu 16 Metern erreichen könnte, würde zudem wie eine Barriere wirken und den Kaltluftfluss von Westen her blockieren.

Widersprüche im Verkehrskonzept

Auch die Verkehrsplanung wird scharf kritisiert. Laut BUND verspricht die Politik zwar eine Entlastung für den Ortskern von Praunheim, verzichtet jedoch gleichzeitig auf die seit Jahrzehnten zugesagte Umgehungsstraße. Stattdessen soll der Verkehr für 17.000 Einwohner und 5.000 Arbeitsplätze sowie der Durchgangsverkehr durch die neuen Quartiersstraßen geleitet werden. Dies führe laut Planungsunterlagen zu einer hohen Lärmbelastung von bis zu 70 Dezibel am Tag, was die Lebensqualität in den neuen Wohngebieten gefährde.

Verzögerungen durch Hochspannungsleitung

Ein technisches Hindernis könnte die Realisierung weiter Teile des Projekts zudem um Jahre verzögern. Eine bestehende 380-KV-Höchstspannungsleitung verläuft derzeit östlich der Autobahn. Aufgrund geltender Vorschriften müssen Wohngebäude einen Mindestabstand von 400 Metern zu solchen Leitungen einhalten. Eine Verlegung der Leitung auf die Westseite durch den Betreiber Tennet wird voraussichtlich erst in den 2030er Jahren abgeschlossen sein. Solange dieser Umbau nicht erfolgt ist, können weite Teile des Lachgrabenquartiers und der Neu-Weststadt nicht gebaut werden (ohne gegen die bestehenden Vorschriften zu verstoßen).

Der BUND fordert den Magistrat auf, die Planung im Sinne der Hitze-Resilienz und einer ehrlichen Verkehrsplanung zu überarbeiten.


Hintergrund: Was ist der BUND?

Hinter der Abkürzung »BUND« verbirgt sich nicht die Bundesregierung, sondern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Es handelt sich um eine unabhängige Umweltorganisation, die sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzt. Der Kreisverband Frankfurt am Main begleitet kritisch städtische Bauvorhaben und setzt sich gezielt für den Klimaschutz sowie den Erhalt lokaler Grünflächen ein. Als einer der großen Naturschutzverbände arbeitet der BUND unabhängig von staatlichen Stellen, um ökologische Belange gegenüber der Politik zu vertreten.

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Kurzinfos aus dem Stadtteil

Kurzmeldungen

Digitale Senioren: Hilfe bei Sehschwäche am Smartphone

Der Handy- & Computertreff „Digitale Senioren“ lädt alle Interessierten – insbesondere Senioren ab 60 Jahren – ein, sich in gemütlicher Runde mit der digitalen Welt vertraut zu machen. Ziel des offenen Treffs ist es, Hemmschwellen vor neuen Medien abzubauen, den Umgang mit Technik zu erleichtern und den Austausch in der Gemeinschaft zu fördern.

Der nächste Termin widmet sich einem besonders wichtigen Thema: „Wie unterstützt mich mein Handy bei zunehmender Sehschwäche?“. Die Veranstaltung am 5. Februar 2026 beginnt um 15:00 Uhr mit einem einleitenden Vortrag über Bedienungshilfen bei Mobiltelefonen.

Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, individuelle Fragen zur Handhabung ihrer Geräte zu stellen. In kleinen Gruppen oder Einzelgesprächen stehen ehrenamtliche Experten bereit, um ganz gezielt auf spezifische Anliegen einzugehen.

Wichtige Informationen auf einen Blick:

  • Wann: Donnerstag, 05.02.2026 um 15:00 Uhr.
  • Wo: Familienzentrum Billabong.
  • Anfahrt: Buslinie 29, Haltestelle Hans-Leistikow-Straße.
  • Kosten: Das Angebot ist kostenfrei.
  • Anmeldung: Nicht erforderlich – kommen Sie einfach vorbei.
  • Ausrüstung: Bitte bringen Sie Ihre eigenen Geräte (Smartphone, Tablet oder Laptop) mit.

Maßnahmen zur Eindämmung der Waschbärpopulation beantragt

Mitglieder des Ortsbeirats 12 fordern gezielte Maßnahmen gegen die wachsende Waschbärpopulation in Kalbach. Der Magistrat soll Jäger bei der Bestandsreduktion finanziell und logistisch unterstützen, etwa durch die Förderung TÜV-geprüfter Fallen. Laut der Goethe-Universität gefährdet die invasive Art heimische Tiere und birgt durch den Waschbärspulwurm gesundheitliche Risiken für Menschen, insbesondere Kinder. Eine geplante Aufklärungskampagne soll über Hygiene und den Umgang mit Sichtungen informieren. Da eine effektive Kontrolle im urbanen Raum primär über die Fallenjagd möglich ist, wird eine stärkere Kooperation mit den Jägern angestrebt.

Antrag auf Eislauffläche im Kätcheslachpark

Mitglieder des Ortsbeirats 12 regen die Schaffung einer natürlichen Eisfläche im westlichen Kätcheslachpark an. Der Magistrat soll prüfen, ob die Mulde zwischen dem Piratenspielplatz und der Altenhöferallee bei Frost gezielt geflutet werden kann. Durch eine geringfügige Erhöhung des Abflussgitters könnte eine Fläche zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen entstehen. Die baulichen Gegebenheiten mit seitlichen Begrenzungen und Treppenzugängen gelten als ideal. Aufgrund der geringen Wassertiefe bestehe kein Ertrinkungsrisiko, während der Freizeitwert für Familien bei kalten Wetterlagen deutlich steigen würde.

Antrag auf wettergeschützte Wartehäuschen am Uni-Campus

Mitglieder des Ortsbeirats 12 fordern die Errichtung überdachter Bushaltestellen an der Station „Uni Campus Riedberg“. Da eine ursprünglich geplante Verlegung der Haltestelle zugunsten der Neugestaltung des Riedbergplatzes entfällt, sollen nun beidseitig wettergeschützte Unterstände mit ausreichenden Sitzgelegenheiten entstehen. Der Antrag begründet dies mit der hohen Frequentierung durch Schulkinder, Einkäufer und ältere Bürger, die insbesondere in Richtung Kalbach bisher ungeschützt warten müssen. Ziel ist die Anpassung an den Standard anderer Haltestellen der Buslinie 26, um den Komfort und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Nahverkehr zu erhöhen.

Containeranlage für den SC Riedberg

Die Sportanlage an der Altenhöferallee, die vom SC Riedberg betreut wird, ist für die mittlerweile mehr als 1.200 Mitglieder zu klein. 120.000 Euro sollen daher in den Haushalt eingestellt werden, damit auf dem Gelände eine Containeranlage errichtet werden kann. Diese soll vor allem den Engpass rund um die Umkleidekabinen abdecken. Vier gibt es derzeit auf der Anlage, was für bis zu 8 gleichzeitig spielende Mannschaften zu wenig sei, so die Begründung. Einstimmig hat der Ortsbeirat 12 (Kalbach, Riedberg) den Antrag der CDU beschlossen.

Stromanschluss auf dem Kerbeplatz

5.000 Euro sollen dem Kerbeverein Kalbach zur Verfügung gestellt werden, um auf dem Kerbeplatz einen festen Stromanschluss sowie in diesem Zuge Ladesäulen für Elektrofahrzeuge einzurichten.

Einstimmig hat der Ortsbeirat 12 einen gemeinsamen Antrag von SPD und CDU verabschiedet. So könnten neben der Kerb eben auch andere Veranstaltungen durchgeführt werden, zudem würde die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität ausgebaut. (Quelle: FNP 13.01.2026)

Ortsbeirat regt Nachtruhe für Mähroboter an

Mitglieder des Ortsbeirats 12 haben den Magistrat um die Einführung einer Nachtruhe für Mähroboter in Kalbach-Riedberg gebeten. Die Regelung soll zum Schutz von Kleintieren sowie zur Vermeidung von nächtlicher Ruhestörung dienen. Vorgeschlagen wird ein Betriebsverbot von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang. Da der Stadtteil überdurchschnittlich viele Gärten mit Mährobotern aufweist, soll zudem eine begleitende Informationskampagne über die Hintergründe der Maßnahme aufklären. Vergleichbare Regelungen bestehen bereits in anderen deutschen Städten.

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