Kategorie: Allgemein

16-jähriger Toter vom Main – Polizei sucht Zeugen

Weiter Rätselraten um den Tod des 16-jährigen Sulemane Vicente Macele aus Offenbach, der am Dienstagnachmittag auf Höhe des Eisernen Stegs leblos aus dem Main geborgen wurde. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und die Kriminalpolizei führen umfangreiche Ermittlungen zur Todesursache und den Umständen seines Todes durch, auch ein Tötungsdelikt wird nun nicht mehr ausgeschlossen.

Von Bedeutung ist für die Ermittler die Nacht von Sonntag (15.07.2018) auf Montag (16.07.2018). Der 16-Jährige hielt sich im Laufe des Sonntagabend bis in die frühen Morgenstunden des Montags an verschiedenen Örtlichkeiten im Bereich der Frankfurter Innenstadt auf.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die den jungen Mann in dieser Nacht gesehen haben, sowohl im Innenstadtbereich, am nördlichen und südlichen Mainufer und möglicherweise auch im Bereich des Eisernen Steges. Hilfreich sind dabei vor allem Hinweise auf mögliche Begleiter oder weitere Personen, die bei dem 16-Jährigen waren. Hat jemand Beobachtungen hinsichtlich einer Auseinandersetzung gemacht? Wer kann Hinweise zu den Umständen seines Todes geben?

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat eine Belohnung in Höhe von 5.000,- Euro für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des oder der Täter führen, ausgesprochen. Außerdem erhoffen sich die Ermittler mit einer Plakataktion wichtige Erkenntnisse zum möglichen Tathergang.

Der 16-Jährige wird wie folgt beschrieben: 172 cm groß, 80 kg schwer, kräftige Statur, schwarzafrikanisches Erscheinungsbild, kurze, schwarze, krause Haare. Am Sonntagabend war er bekleidet mit einem schwarzen Sweatshirt mit hellem Frontaufdruck „CK“ und „Calvin Klein Jeans“, einer schwarzen verwaschenen Jeans und schwarzen Nike-Sneaker.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Frankfurt unter der Rufnummer: 069 – 755 53111 bzw. jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Foto & Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Bitte kein Wasser aus den Bächen schöpfen

Die bereits seit mehreren Wochen anhaltende Trockenheit bei hohen Temperaturen hat bei zahlreichen Frankfurter Bächen zu kritischen Niedrigwasserständen oder stellenweise sogar zum Austrocknen der Bachbetten geführt. Der Kalbach, der aus Richtung Oberursel durch Kalbach fließt, und der Eschbach im nahen Nieder-Eschbach sind davon betroffen. Auch der Wasserstand des Kätcheslachweihers am Riedberg, in dem man ohnehin nicht baden sollte und darf, ist stark gesunken.

Das Umweltamt warnt jetzt: Die starke Erwärmung der Gewässer und eine geringe Wasserführung sind ein hoher Stressfaktor für das Ökosystem der Fließgewässer. Darüber hinaus stellt die mittlerweile dramatische Verringerung und Einengung des Lebensraumes eine massive Gefährdung für Pflanzen und Tiere in den Bächen dar.

Jegliche zusätzlichen Belastungen – insbesondere durch Wasserentnahmen – führen in vielen Bächen im Stadtgebiet zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Ökosystems. Vor diesem Hintergrund bittet das Umweltamt die Bürgerinnen und Bürger bis auf Weiteres kein Wasser aus den Bächen zu entnehmen. Aufgrund der aktuell angespannten Lage bewertet die Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde im Umweltamt die Wasserentnahme aus Bächen kritisch. Eine zusätzliche Beeinträchtigung durch private Entnahmen sollte deshalb vermieden werden.

Das Wasserrecht räumt den Bürgern zwar mit dem sogenannten Eigentümer-/Anlieger- und Gemeingebrauch eine erlaubnisfreie Wasserentnahme aus Fließgewässern durch Schöpfen mit Handgefäßen ein. Doch diese Rechte stehen unter dem Vorbehalt, dass keine wesentliche Verminderung der Wasserführung oder eine Beeinträchtigung der Gewässer zu erwarten ist. Für die Entnahme mittels Pumpen muss in jedem Fall bei der zuständigen Wasserbehörde eine Erlaubnis beantragt werden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto des Eschbachs: Umweltamt/ Krumpholz

Der Riedberg feiert zwei Tage Sommerfest!

Noch liegt das Ferienende (zum Glück!) in weiter Ferne. Doch dieses Stadtteil-Highlight wird den Neustart in Richtung Schule und Arbeit für uns alle garantiert viel schöner machen. Denn am 11. und 12. August, also am ersten Wochenende danach, findet das große Sommerfest im Bonifatiuspark statt – erstmals zwei Tage lang. Mit lokalen und überregionalen Bands, kulinarischen Spezialitäten der Riedberger Gastronomen, Vorführungen der Vereine, Public Viewing des Supercups Eintracht Frankfurt gegen FC Bayern München und dem Sponsorenlauf der Grundschüler. Die Vorbereitungen von Veranstalter IG Riedberg laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren.

Musikalischer Top-Act des Sommerfestes ist das moderne Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg

Familienprogramm plus Musikfestival

Es gibt natürlich wieder vielfältige Attraktionen mit Spiel, Sport und Spannung für Groß und Klein. Inklusive Programm „für Sie und Ihn“, etwa einen Outdoor-Friseursalon oder die bereits erwähnte Live-Übertragung des Fußballspiels am Sonntag. Noch mehr als in den vergangenen Jahren steht das Thema Musik im Vordergrund. Top-Act dieses Jahres ist das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. Nervling sind Moira Serfling und Tom Baetzel, die mit akustischem Gitarrenspiel sowie technisch ausgefeilten Rhythmus-Loops immer mehr Fans in der Republik überzeugen.

Am Samstagabend wollen wieder die sechs Männer von Riedberg Underground für Stimmung sorgenAlles begann in einer Bunkeranlage aus Stahlbeton. Am anderen Ende der Stadt, wo sie sich immer noch regelmäßig nach Feierabend treffen. Fenster gibt es nicht, Musik von nebenan dringt auch nicht durch. Bunker eben. Im Sommer eher: Künstler-Sauna. Was ein Sales Manager, ein Business Analyst, ein Key-Account-Manager, ein Jurist, ein Apron Controller vom Airport und ein Pharma-Experte hier machen? Na, natürlich abrocken. Als Freunde, die sonst freitagabends bei der „Traditionself“ des SC Riedberg kicken und reichlich Rock und Metal im Blut mitbringen. Am 11. August wollen sie das wieder zeigen.

Die großen und kleinen TänzerInnen des Ballattförderzentrums von Dr. Thom Hecht werden wieder auftreten…

…und die Männer von „Riedberg Underground“ sorgen für Stimmung am Samstag Abend

Am Samstag ist Sponsorenlauf der Schüler

Im Rahmen des Sommerfests startet auch wieder der Sponsorenlauf des Fördervereins der Grundschule Riedberg. Schülerinnen und Schüler suchen sich im persönlichen Umfeld „Sponsoren“, die pro gelaufener Runde einen frei wählbaren Betrag spenden. Jedes Kind bekommt am Ende des Laufes eine Urkunde ausgestellt. Der Erlös soll in diesem Jahr für einen Aktionstag an der Schule verwendet werden mit dem interkontinentalen Team der Gruppe „Trommelzauber„. Die Anmeldung ist per E-Mail unter sponsorenlauf@fvgs-riedberg.de möglich. Treffpunkt ist wieder die große Treppe am Zugang zum Bonifatiuspark.

Auch in diesem Jahr startet wieder der „Sponsorenlauf“ der Grundschüler

Demnächst werden auch Plakate und Flyer über das Sommerfest informieren. Doris Bartosch und Michel Gladis von der IG Riedberg schreiben vorab: „Wir möchten wieder gerne etwas in Richtung Musikfestival gehen, daher ist das Fest dieses Jahr erstmals wieder zweitägig.“ In Anlehnung an die Riedbergfestivals „Live im Park“, die sechs Jahre lang unter Federführung der Hessenagentur geplant und ausgerichtet wurden. Mit großem Erfolg. Eine weitere gute Nachricht: In den nächsten Jahren ist die Veranstaltung „gerne noch ein bisschen ausbaufähig…“

Die Eckdaten des Programms

Samstag

13:00 Beginn des Verkaufs und der Musik, 13:30 Start Sponsorenlauf, 14:00 Eröffnung und Grußwort, 14:00 – 16:00 Schachturnier für Jung und Alt, 14:30 – 15:00 Modeschau, 15:15 – 15:45 Jumping Kids / Gardetanz, 16:00 – 17:15 Ballettvorführungen, 17:30 – 18:15 New Logic, 18:30 – 21:30 Big-T (trio), 22:00 – 23:00 Riedberg Underground, danach Musik „Querbeet“

Sonntag

12:00 – 12:30 Warm up Jumping Nicole Walter / Pure Shape, 13:00 – 13:40 Gardetanz, 14:00 – 16:00 Minus Meier, 17:00 – 20:00 Nervling, ab 20:30 Public Viewing Super-Cup Eintracht Frankfurt gegen FC Bayern München

Weitere Informationen unter www.ig-riedberg.de

Fotos: Archiv/ IG Riedberg/ Nervling

Wie groß sind Neutronensterne?

Die bisherigen Schätzungen lagen zwischen acht und 16 Kilometern Durchmesser. Astrophysikern der Goethe Universität und des FIAS ist es jetzt gelungen, die Größe von Neutronensternen bis auf 1,5 Kilometer genau zu bestimmen, indem sie einen aufwändigen statistischen Ansatz wählten und Daten aus der Messung von Gravitationswellen zuhilfe nahmen. Das berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe von Physical Review Letters.

Neutronensterne sind die dichtesten Objekte in unserem Universum. Ihre Masse ist weitaus größer ist als die unserer Sonne, zusammengeballt in einer vergleichsweise kleinen Kugel, deren Durchmesser mit dem der Stadt Frankfurt vergleichbar ist. Allerdings ist das nur eine grobe Abschätzung. Seit mehr als 40 Jahren gilt die Bestimmung des Radius‘ von Neutronensternen als eine der grundsätzlichsten Fragen der Astro- und Kernphysik, da aus dieser Größe wichtige Informationen über die fundamentalen Wechselwirkungen von dichter Kernmaterie abgeleitet werden können.

Einen wichtigen Beitrag zur Lösung des Rätsels bieten die Daten aus der Detektion von Gravitationswellen (GW170817), die bei der Verschmelzung von zwei Neutronensternen entstanden sind. Ende letzten Jahres nutzten Prof. Luciano Rezzolla, Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität und FIAS, und seine Studenten Elias Most und Lukas Weih diese Daten bereits, um die maximalen Masse von Neutronensternen zu berechnen, bevor sie zu einem schwarzen Loch kollabieren. Das Ergebnis wurde fast zeitgleich von anderen Forschungsgruppen bestätigt. Nun hat dieselbe Gruppe zusammen mit Prof. Jürgen Schaffner-Bielich von Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität auch strenge Grenzen für die Größe von Neutronensternen ermittelt.

Die Crux des Problems ist, dass die Zustandsgleichung, welche die Materie in Neutronensternen beschreibt, nicht bekannt ist. Die Physiker entschlossen sich deshalb, einen anderen Weg zu gehen: Sie wählten statistische Methoden, um die Größe von Neutronensternen innerhalb enger Grenzen zu bestimmen. Hierzu berechneten sie mehr als zwei Milliarden theoretische Modelle von Neutronensternen, indem sie Einsteins Gleichungen numerisch lösten und diesen riesigen Datensatz mit den Daten der Gravitationswellendetektion kombinierten.

„Ein solcher Ansatz ist nicht unüblich in der theoretischen Physik“, sagt Rezzolla und fügt hinzu: „Wir können Unsicherheiten einschränken, indem wir die Ergebnisse für alle möglichen Werte der entsprechenden Parameter analysieren.“ So ist es den Wissenschaftlern gelungen, den Radius eines typischen Neutronensterns auf 1.5 Kilometer genau anzugeben: Er liegt zwischen 12-13.5 Kilometern- ein Ergebnis, das mit künftigen Detektionen von Gravitationswellen weiter verbessert werden kann.

„Das Ganze birgt allerdings noch eine Tücke, und zwar die Möglichkeit von Zwillingssternen“, kommentiert Prof. Schaffner-Bielich. Es ist nämlich möglich, dass bei extrem hohen Dichten ein Phasenübergang stattfindet. Die Materie hat dann plötzlich ganz andere Eigenschaften, so wie Wasser hart wird, wenn es zu Eis gefriert. Im Fall von Neutronensternen wird spekuliert, dass beim Phasenübergang gewöhnliche Materie in „Quarkmaterie“ umgewandelt wird. Bezieht man diese Möglichkeit ein, ist noch eine weitere Gleichgewichtslösung der Einsteingleichungen möglich: Ein exotischer Zwilling mit exakt dergleichen Masse und einem deutlich kleinerem Radius.

Obwohl es für die Existenz dieser zweiten Klasse von Neutronensternen keine Beweise gibt, sind sie zumindest theoretisch möglich. Das Team um Rezzolla und Schaffner-Bielich hat sie deshalb trotz der zusätzlichen Komplikationen, die mit der Berechnung von Zwillingssternen einhergehen, berücksichtigt. Diese Mühe wurde mit einem unerwarteten Ergebnis belohnt: Zwillingssterne sind statistisch gesehen sehr selten und können während der Verschmelzung zweier Neutronensterne nur wenig verformt werden. Dieses Ergebnis ist deshalb wichtig, weil es Wissenschaftlern durch künftige Beobachtungen erlaubt, die Existenz dieser Zwillinge potentiell auszuschließen. So wird sich mit zuküngftigen Gravitationswellenbeobachtungen auch zeigen, ob Neutronensterne tatsächlich exotische Zwillinge haben.

Informationen & Foto: Pressestelle Goethe-Universität

Wie erleben Eltern mit Baby Frankfurt?

„Zeig uns, was Du mit Deinem Baby in Frankfurt machst!“ Unter diesem Motto lädt das Frankfurter Kinderbüro Eltern dazu ein, einfach ein Foto mit Baby vom Lieblingsort zu schicken. Es winkt ein Dankeschön.

Das Willkommenspaket der Stadt Frankfurt erfreut sich großer Beliebtheit. Seit diesem Jahr gibt es ein neues Highlight: Das Handbuch für Familien „Frankfurt mit Kind“ von Bernd Buchterkirch und Julia Söhngen, unterstützt vom Societäts-Verlag. In Frankfurt gibt es mit Baby viel zu entdecken. Wer noch Anregungen braucht, findet sie im Buch „Frankfurt mit Kind“.

Ab Juni können Familien zeigen, was sie an Frankfurt toll finden: Einfach ein Foto mit Baby am Lieblingsort machen und auf der Website des Frankfurter Kinderbüros http://www.frankfurter-kinderbuero.de hochladen. Dafür bekommt jede Familie ein schönes Geschenk und die Einladung zu einer Babyparty am 22. August.

Das Frankfurter Kinderbüro beglückwünscht seit 2007 die frischgebackenen Eltern mit dem Willkommenspaket zu ihrem Nachwuchs und informiert sie zudem über die vielfältigen Angebote und Anlaufstellen in Frankfurt. Dazu Bildungsdezernentin Sylvia Weber: „In Frankfurt gibt es viele Angebote für Familien. Mit unserm Geschenkheft oder der Infobroschüre ,Frankfurt mein Zuhause-Wegweiser für das Leben mit Baby‘, die wir in verschiedenen Sprachen veröffentlicht haben, sind sie leicht zu finden“.

Und René Heinen, Verlagsleiter des Societäts-Verlags, ergänzt: „Wir vom Societäts-Verlag sind sehr froh darüber, Teil des Willkommenspakets der Stadt Frankfurt zu sein und so einen Beitrag zum Start junger Familien in Frankfurt zu leisten. Für Familien mit Babys oder jüngeren Kindern geben die Autoren jede Menge praktische Tipps, die Orientierung im neuen Lebensgefühl sowie in der neuen Stadt vermitteln.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Ramona Heim

News: 2 Schulfeste, mehr Farbe – aber keine Pavillons im Park

Von Improvisationstheater bis zum Sportprojekt Lacrosse, von Latin Vibes bis Jonglage, von Kunst, der Selbstverteidigung für Mädchen bis zum präventiven Fotoprojekt zum Thema „Drogen, Junkies, Polizei“ – die Projektwoche für 1500 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Riedberg war ein großer Erfolg. Heute ab 17 Uhr wird das diesjährige Sommerfest gefeiert, mit zahlreichen Darbietungen und der Vorstellung der Projekte.

In der IGS Kalbach-Riedberg ist morgen Sommerfest von 16 bis 20 Uhr. Eingeladen sind alle Kinder und Eltern des zukünftigen fünften und jetztigen fünften Schuljahrs. Am Anfang sind Präsentionen, ab 18 Uhr wird gefeiert.

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Mehr Farbe für den Riedbergplatz

Graue Wände, grauer Boden – unser zentraler Riedbergplatz ist ziemlich farblos. Deshalb hat der Ortsbeirat – wie berichtet – in der Sitzung im Mai beschlossen, dass Kinder und Jugendliche den Platz „ansprechend gestalten“ und verschönern können. Mit Graffiti, für die zuerst Entwürfe erstellt werden, die wiederum dem Ortsbeirat vorgelegt werden. In Zusammenarbeit mit Jugendhaus und Schulen. Der Kinderbeauftragte Ronald Bieber erklärte gestern: „Hier steht die Arbeit noch am Beginn.“ Nach einer ersten Information im Stadtteilarbeitskreis wird er sich als nächstes mit der Beauftragten der Stadt Frankfurt für Kunst im öffentlichen Raum treffen, um auch dort Erfahrungen einzuholen. Es ist davon auszugehen, dass der Riedbergplatz aufgrund der notwendigen Planungen erst im Laufe des Jahres 2019 bunter wird. „Auch die Finanzierung wird noch spannend werden“, sagt der Kinderbeauftragte.

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Der „Bauernhof“ ist fast fertig…

Sind Sie in letzter Zeit vom Kätcheslachpark Richtung Norden spaziert? Dann haben Sie sicher bemerkt, dass neben der Verlängerung des Parks mit Bänken und Liegewiese in der „Frischluftschneise“ Richtung Taunus auch ein Traktor mit Heuwagen plus Mühle Einzug hält. Aus Holz. Denn dieser Themenspielplatz soll das Highlight des Grünzugs werden. Landschaftsarchitekt Wilfried Baumgärtner spricht von „Spiel- und Aufenthaltsbereichen für Kleine und Große“. Und darauf kann man sich freuen: eine Doppelseilbahn mit Startrampe, die durch das natürlich abfallende Gelände zum Wettgleiten einlädt plus eine Kletterlandschaft, die einem Getreideland nachempfunden ist, und eine Windmühle mit einzelnen Stockwerken. Drinnen kann man sich wunderbar verstecken oder wie in einer Höhle fühlen – und über eine Rutsche geht’s dann wieder raus. Im Kleinkind-Spielbereich gibt es eine Sandfläche mit buntem Klettertrecker und einem Heuwagen. Bald kann es also losgehen…

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Stadt lehnt Pavillons in den Parks ab

Apropos Park: Der Ortsbeirat hatte in der Sitzung im März um die Aufstellung von Pavillons in Kätches- und Bonifatiuspark gebeten. Diese könnten Regen- und Windschutz bieten, mit Plätzen zum Verweilen, Plaudern oder auch, um mal in Schach zu spielen oder die Natur zu genießen. „Wir hatten die Pavillons nicht nur, aber auch gerade als Aufenthaltsmöglichkeit für Jugendliche gesehen“, erklärte gestern Jörg Rohrmann (SPD), dessen Fraktion den Antrag eingebracht hatte. Denn viele Aufenthalts-Möglichkeiten für Teenager gibt es im Stadtteil nicht. Der Magistrat indes hat in seiner Stellungnahme in dieser Woche den Antrag abgelehnt. Auf Grund der aktuellen Haushaltssituation muss das zuständige Fachamt bereits jetzt Einsparungen vornehmen und man sieht „keine Möglichkeiten, die gewünschten Pavillons aufstellen zu lassen“. Hinzu komme, dass diese Unterstände mit wetterfesten Tischen und Stühlen relativ kostenintensiv in der Unterhaltung sind. Neben der häufigeren Entsorgung von Müll werden Pavillons laut Stadt öfter durch Vandalismus beschädigt und müssen repariert werden. Jörg Rohrmann nennt diese klare Absage „enttäuschend.“

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Grafik oben: Gymnasium Riedberg

Fotos: Fotolia/ Archiv/ MAINRiedberg

Bus: Umleitungen am Wochenende

Am Freitag, 22. Juni, und Samstag, 23. Juni, werden die Buslinien 28 und 29 in Kalbach und am Ben-Gurion-Ring gleich zweimal behindert, in der Nacht auf Freitag auch die Nachtbuslinie n4.

Am Freitagabend muss traffiQ die Linie 29 wegen Kranarbeiten ab 22 Uhr und die Linie n4 in der Nacht auf Samstag umleiten. Sie verkehren zwischen den Haltestellen Rathaus und Hopfenbrunnen über die Lange Meile und die L 3019. Die Haltestellen Am Weißkirchener Berg und Schwalbenweg entfallen, die Haltestelle Rathaus wird an die Einmündung Lange Meile verlegt.

Am Samstag, 23. Juni, fährt der Bus 29 von 13 bis 16 Uhr wegen einer Veranstaltung eine Umleitung über Züricher und Berner Straße statt über den Ben-Gurion-Ring. Die Haltestellen Seniorenwohnanlage Bügel bis Ben-Gurion-Ring entfallen kurzzeitig.

Informationen: Stadt Frankfurt/ Foto: Archiv

Weltmeister wird …

Die deutschen Fußballfans sehnen sich nach einem weiteren Stern auf dem Trikot, was für den fünften Gewinn der Fußballweltmeisterschaft stünde. Doch nach der Prognose des Portals fussballmathe.de hat das Team Brasiliens die größten Chancen: Die Siegwahrscheinlichkeit Brasiliens liegt bei 25,67 Prozent, Deutschland folgt mit 17,84 Prozent, knapp dahinter Spanien mit 17,11 Prozent. Prof. Matthias Ludwig, Mathematik-Didaktiker an der Goethe-Universität, betreibt mit seinem Team seit sechs Jahren die Seite – und ermöglicht eine spannende Beschäftigung mit Statistik im schulischen Kontext, aber auch für andere Fußball-Fans. Der Didaktiker möchte mit dem Portal vor allem das Verständnis für die mathematischen Grundlagen der Statistik stärken, Fußball ist dafür ein geeigneter Anwendungsbereich.

Anhand dreier Parameter werden die fußballerischen Wahrscheinlichkeiten berechnet: historische Ergebnisse, die erreichten ELO-Punkte (ein Ranglistensystem) sowie der aktuelle Mannschaftswert fließen in die Prognose ein. Die aktuellen Spielergebnisse der Fußball-WM 2018 werden natürlich eingearbeitet. Die online abrufbaren und jeweils aktuellen Prognosen erfreuen sich auch bei wettfreudigen Zeitgenossen jenseits von Schule und Hochschule einer großen Beliebtheit. Matthias Ludwig rechnet während der WM mit gewaltigen Zugriffszahlen.

Informationen: Pressestelle Goethe-Universität

Foto: Thaut

Riedberger im Vorstand des Sportkreises Frankfurt

Der Sportkreis Frankfurt hat einen neuen Vorstand, dem ein Sport-Experte vom Riedberg angehört. Alex Markert, ehemals Vorsitzender und Gründungsmitglied des SC Riedberg, ist für den Bereich Marketing und Events zuständig. Gewählt haben die Frankfurter Delegierten der hessischen Sportverbände und der Sportvereine am vergangenen Freitag beim alle drei Jahre stattfindenden Sportkreistag. Neben den rund 120 Delegierten waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Sport und Politik gekommen, darunter der Präsident des Landessportbundes Dr. Rolf Müller sowie der Frankfurter Sportdezernent Markus Frank. Neben den Wahlen berichtete der Sportkreis-Vorstand über seine Arbeit der letzten drei Jahre und die Entwicklung des organisierten Sports.

Alter und neuer Vorsitzender des Sportkreises Frankfurt ist Roland Frischkorn, der zum siebten Mal gewählt wurde. Neben Frischkorn wurden auch zwei der Stellvertreter bestätigt: Im Amt bleiben sowohl Haci Hacioglu als Beauftragter für Integration sowie Alexander Markert. Neu im Gremium ist Dany Kupczik, die seit 2004 unter anderem als Trainerin beim TSV Bonames tätig ist. Vier weitere engagierte Vereinsvertreter gehören ebenfalls dem Vorstand an.

Das OCR-Team mit Klettermobil ist beim Museumsuferfest

Alexander Markert erklärte nach seiner Wiederwahl: „Ich bedanke mich ganz herzlich für das Vertrauen in mich und gratuliere auch ganz herzlich allen neu- und wiedergewählten im Vorstand des Sportkreis Frankfurt.“ Seine Schwerpunkte für die nächsten drei Jahre sind weiterhin die Sportweltarena auf dem Museumsuferfest, die Vortragsreihe „Spuren des Sports“, sowie die Arbeit und Unterstützung in den Frankfurter Bezirken Nieder-Eschbach, Harheim und Bergen-Enkheim. Übrigens: Auf dem diesjährigen Museumsuferfest im August sind auch unser Riedberger Verein Obstacle Course Race mit einem Klettermobil vertreten sein.

Im Bericht des Vorstands wurde die Entwicklung der letzten drei Jahre skizziert, aber auch die Herausforderungen der kommenden Amtszeit. Neben den Mitgliederzahlen der Frankfurter Vereine, die seit 2015 um rund 25.000 auf über 215.000 gestiegen sind, haben sich auch die Aktivitäten des Sportkreises ausgedehnt. Beispielsweise in der seit 2017 durch den Sportkreis betreuten Fabriksporthalle in Fechenheim, den hinzugekommenen Projekten im Bereich Sport und Integration oder Veranstaltungen wie der Europäischen Woche des Sports, an der der Sportkreis maßgeblich beteiligt ist.

Sportkreis fordert generell Dreifelderhallen

Die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen führte Frischkorn einmal mehr auf das große Engagement der Vereine zurück: „Unter den Vereinen sind vor allem diejenigen gewachsen, die vorhandene Sportinfrastruktur clever nutzen oder selber Flächen geschaffen haben.“ Sportflächen zu schaffen sieht Frischkorn denn auch als eine der zentralen Herausforderungen an, und adressierte Anregungen an die Stadt Frankfurt. So seien Schwerpunktzentren, wie sie für den Schwimmsport in Zusammenarbeit zwischen Stadt, den Frankfurter Bädern und der Goethe-Universität geplant seien, für weitere Sportarten wie beispielsweise Turnen sinnvoll. Auch sollten bei Schulneubauten generell Dreifelderhallen vorgesehen werden. Dadurch würde nicht nur der Schulsport ideale Bedingungen erhalten, sondern auch die umliegenden Vereine, die die Nahversorgung aller Bürgerinnen und Bürger mit Sport und Bewegung sicherstellten. Fakt ist aber auch: Viele Schulen haben veraltete Hallen oder zu wenig Hallen-Kapazität. Denn auch die Schülerzahlen steigen stetig.

Informationen & Foto: Sportkreis Frankfurt

Gibt es eine Gesamtlösung für Kitas und Schulen?

Der Riedberg wächst. Was Kinder betrifft, wesentlich stärker als prognostiziert. Die Zahl der Schüler in der gesamten Stadt Frankfurt wird sich von aktuell 61.000 auf 73.000 in sechs Jahren erhöhen. Hier im Stadtteil wird bereits jetzt die Situation in Kitas und Schulen immer angespannter. Insbesondere in der Marie-Curie-Schule, der zweiten Grundschule. Hier werden ab Sommer voraussichtlich mehr als 600 statt der rund 500 Schüler gehen, für die sie gebaut worden ist. Aber auch in der wachsenden IGS Kalbach-Riedberg gibt es mehr Schüler, weniger Pausenhof wegen neuer Holzmodule und derzeit noch keine Turnhalle (MAINRiedberg berichtete). Auch die Betreungsplatzsituation für Kleinkinder und in den Kindergärten ist angespannt. Deshalb wird Dezernentin Sylvia Weber (SPD) nächsten Freitag in den Ortsbeirat kommen, „um eine Gesamtlösung für die Kita- und Schulsituation vorzustellen“. Das hat eine Sprecherin des Dezernats für Integration und Bildung erklärt.

Wann werden die zugesagten Holzmodule in der Marie-Curie-Schule aufgebaut und benutzbar sein? Auch das werden Eltern der Grundschule fragen

„Sie alle wissen, wie angespannt die Situation in unserem Stadtteil ist. Daher sollten viele Eltern vor Ort sein, um Frau Weber durch Anwesenheit oder auch Wortmeldung zu demonstrieren, wie wichtig dieses Thema für uns ist“, heißt es in einem Brief des Elternbeirates der Marie-Curie-Schule an alle Eltern. Die Sitzung wurde extra eine Stunde vorverlegt, um Raum für eine ausführliche Erklärung sowie Fragen und Antworten in der Bürgersprechstunde zu lassen.

Mehr Fläche für IGS und die folgende 3. Grundschule

Das Thema Schule lässt auch die folgende Ortsbeiratssitzung nicht los. Es gibt einen Antrag der CDU bezüglich möglicher Erweiterungsflächen für die Integrierte Gesamtschule in Riedberg-West, der nach dem Umzug in einen Neubau nahe der U-Bahn voraussichtlich eine dritte Grundschule folgen wird. Die Grünen stellen den Antrag, für die Erweiterung des Pausenhofs und der Errichtung einer provisorischen Turnhalle Flächen unmittelbar südlich des Holzbaus zu erschließen. Dazu sind „Teilflächen der derzeitigen öffentlichen Grünfläche unter Erhaltung des alten Baumbestands und des schutzwürdigen Speierlingbaums einzubeziehen“, was bisher der Knackpunkt bei Gesprächen mit Grünflächenamt und Naturschutzbehörden war.

Diese Apfelbäume waren bisher der Grund dafür, dass der Pausenhof der Gesamtschule nicht erweitert werden konnte. Doch diese könnte man schützen und trotzdem der Schule mehr Raum bieten – sagen die Grünen

Verkehr und ein runder Tisch für Jugendliche sind weitere Themen

In der Vergangenheit wurde mehrmals die Polizei gerufen, weil Jugendlich sich draußen an den Spielplätzen trafen, laut unterhielten und feierten. Das geschah manchmal sogar, wenn die Teenager fernab der Bebauung am Kätcheslachweiher waren, wie ein Sprecher der Polizei gegenüber MAINRiedberg feststellte. „Ganz offensichtlich fehlt den Jugendlichen eine Rückzugsmöglichkeit nach deren Bedürfnissen“, heißt es bei der SPD. Deshalb wird beantragt, dass aus Vertretern der Ortsbeirats, dem Jugendhaus Riedberg, der Schülervertretung des Gymnasiums Riedberg und interessierten Jugendlichen aus dem Stadtteil ein runder Tisch einberufen werden soll, um den Belangen und Wünschen der Jugendlichen eine Plattform zu bieten.

Auf der Tagesordnung steht auch wieder das Thema Verkehr am Riedberg, der stetig zunimmt. Die Gefahr von Unfällen wächst, unter anderem durch die Tatsache, dass zu Stoßzeiten Autos direkt vor dem Riedbergzentrum wenden oder generell zu schnell fahren und Radfahrer und Fußgänger zu gefährden. Hier gibt es den Antrag der Christdemokraten, eine bauliche Trennung der Fahrbahnen zu überprüfen. Das Argument: Damit könnte die Verkehrssituation entschärft werden. Eine von mehreren Fragen dazu wird voraussichtlich sein, ob die Breite der Fahrbahn dafür genügt.

Die Ortsbeiratssitzung mit Bildungsdezernentin Sylvia Weber findet am Freitag, 15. Juni, ab 19 Uhr in der Grundschule Riedberg, zur Kalbacher Höhe 15, statt.

Fotos: Archiv/ MAINRiedberg