Kategorie: Allgemein

Einsätze durch Sturmtief „Bennet“

Heute hat das Sturmtief „Bennet“ zwischen 09:30 Uhr und 15:30 Uhr insgesamt 39 Einsätze in Frankfurt verursacht. Hauptsächlich waren abgerissene Baumteile, abgedeckte Ziegel von Dächern und umherfliegende Gegenstände durch die Feuerwehr als Einsätze zu verzeichnen.

Ein teilweise abgedecktes Flachdach an der Hanauer Landstraße, welches entfernt und provisorisch gesichert wurde, forderte den Einsatz der Höhenrettungsgruppe sowie eines Abrollbehälters für Bauunfälle. Hier waren 17 Einsatzkräfte über vier Stunden im Einsatz.

Ein umgestürzter Baum auf eine Fahrleitung der VGF in der Nähe der Haltestelle Louisa sorgte ebenfalls für einen umfangreicheren Einsatz. Hier wurde zusammen mit der Verkehrsgesellschaft Frankfurt die Oberleitung abgeschaltet, geerdet und der Baum zerkleinert.

Informationen: Feuerwehr Frankfurt

Foto: Archiv

Die aktuellen Pläne zur Einhausung der A 661

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Planungsdezernent Mike Josef begrüßen die Einigung der Koalitionsfraktionen von CDU, SPD und Grünen zur Teil-Einhausung der Autobahn A 661 als „große Chance für Stadtgrün, Stadtklima und Stadtentwicklung“. In einer vertraulichen Sitzung hatten sich zuvor führende Vertreter der Koalition darauf verständigt, die sogenannte Variante L2 weiterzuverfolgen. Diese sieht eine Einhausung der A 661 zwischen der Friedberger Landstraße und dem Galeriebauwerk Seckbacher Landstraße auf einer Länge von rund 1300 Metern vor.

„Die Autobahn A 661 trennt heute die Stadtteile Bornheim und Seckbach. Zudem fehlt an vielen Stellen ausreichender Lärmschutz“, führt Oberbürgermeister Peter Feldmann aus. „Die nun vereinbarte Lösung ist städtebaulich überzeugend: Die Stadtteile werden wieder miteinander verbunden. Die Lärmbelastung wird reduziert. Der Bau von rund 3000 zusätzlichen Wohnungen auf zum Teil heute bereits versiegelten Flächen wird ermöglicht. Und neue große zusammenhängende Grünflächen zwischen dem Günthersburgpark und dem Huthpark werden geschaffen.“

Stadtrat Josef ergänzt: „Mit der Einhausung gehen wir ein stadtentwicklungspolitisches Jahrhundertprojekt an. Das Projekt zeigt exemplarisch, dass wir in Frankfurt einen städtebaulichen Aufbruch gestalten, bei dem wir immer ökonomische, ökologische und soziale Aspekte gemeinsam betrachten. Wir wollen kein Stückwerk, sondern denken Wohnungsbau und Grünflächenentwicklung immer zusammen. Konkret schaffen wir hier neben neuem bezahlbarem Wohnraum auch einen rund 80 Hektar großen, zusammenhängenden Park. Deswegen ist es richtig, dass wir uns für die L2-Variante eingesetzt haben und einen neuen Grünzug bis zum Lohrberg schaffen. Damit stellen wir das grüne Netz wieder her, das durch die Autobahn zerschnitten ist. Ich starte nach dem heutigen Tag direkt in vertiefende Gespräche mit Bund und Land, um die Planung und Finanzierung der Einhausung auf solide Beine zu stellen. Von diesem Jahrhundertprojekt wird auch die nächste und übernächste Generation profitieren!“

Mit der Einhausung sind umfassende stadtentwicklungspolitische, städtebauliche und landschaftsgestalterische Potenziale sowie positive stadtklimatische Effekte verbunden. Das gilt sowohl für die potenziellen Baugebiete als auch für die angrenzenden Bestandsquartiere. Die Stadt hat nun den Auftrag, eine Entwurfsplanung und einen verlässlichen Kosten- und Finanzierungsplan zu erstellen, um eine Entscheidung über den Bau der Einhausung durch die Stadtverordnetenversammlung vorzubereiten. Das ist die Voraussetzung, um mit Bund und Land Gespräche über eine Kostenbeteiligung für die weiteren Planungen, den Bau und den Unterhalt führen zu können.

Da die Einhausung der A 661 in direktem Zusammenhang mit der vom Land Hessen beabsichtigten Vervollständigung der Autobahn steht, gibt es einen gewissen Zeitdruck. Denn nach der Vervollständigung der A 661 mit der bisher von Hessen Mobil vorgesehenen Errichtung von bis zu zehn Meter hohen Lärmschutzwänden ist die nachträgliche Erstellung einer Einhausung auf Jahrzehnte sehr unwahrscheinlich. Und da das Land die Inbetriebnahme der vervollständigten A 661 einschließlich des Riederwaldtunnels für das Jahr 2028 plant, muss es bis dahin seine Verpflichtung zur Erstellung des Lärmschutzes erfüllt haben.

Um die erforderlichen Schritte zur gemeinsamen Realisierung beider Vorhaben – der Einhausung und der Vervollständigung der Autobahn – festzulegen, soll nun eine Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt abgeschlossen werden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Sportreporter eröffnet „House of Waffles“

Was macht ein Sportreporter hinterm Tresen? Na, am Riedberg zumindest fragt er die großen und kleinen Besucher, welche Waffel sie am liebsten haben möchten. Um ganz präzise zu sein: Heike Brockmeier, die Café-Expertin und Frau von hr-Sportreporter Tim Brockmeier, wird insbesondere da sein und versuchen, alle Wünsche zu erfüllen. Von Waffeln bis Kaffee, von Cola bis Crepes. In ihrem neuen „House of Waffles“ in der Altenhöferallee, wo bis vor einigen Wochen noch die Luna Vino Bar zuhause war. Eröffnet wird schon am nächsten Freitag, den ersten März, ab 9 Uhr.

„Es war schon immer unser Traum“

Anfang dieser Woche sind Stühle, Tische, Staubsauger und Handwerks-Utensilien noch eng zusammengeschoben, teils unter einer schützenden Folie. Die Decke, die früher Grau gewesen ist, strahlt bunt in Lila, Grün und Weiß. „Auch das haben wir überwiegend selber gemacht. In Handarbeit, wie unsere Waffeln“, meint Tim Brockmeier. Der Schriftzug draußen wird gerade erst angebracht, die Homepage ist im Aufbau.

Eigentlich hatten sie beide schon lange damit geliebäugelt, „in diese Richtung etwas zu machen“. Heike arbeitete mehrere Jahre und „sehr gerne“ im Café Riedberg im Riedbergzentrum. Doch als Tim zufällig in puncto freier Gewerbeflächen entdeckte, dass das 60-Quadratmeter-Ladenlokal seit kurzem zu mieten ist, waren sie sofort interessiert. Als Konzept und Business-Plan bei der Bank ebenfalls Anklang fanden, „hat uns das weiter bestärkt, es zu machen“. Hinzu kam auch der Wunsch, den Menschen hier im Stadtteil, dem sie sich sehr verbunden fühlen, etwas zurückzugeben.

Bubble-Waffeln – ein neuer Food-Trend aus den USA

Denn sie wollen nicht irgendwelche Waffeln machen, sondern so genannte „Bubble-Waffeln“ – ein Foodtrend, der ursprünglich aus den USA kommt und inzwischen schon andere Länder Europas erobert hat. Was das Besondere daran ist? Die achteckigen Waffeln sehen ein bisschen so aus, als hätten sie Luftpolster. Nach dem Backen werden sie zu einer Art Waffeltüte zusammengefaltet. Der fluffige Kern und der knackige Außenmantel sind aber nur das halbe Geheimnis. „Die wahre Kunst sind die Füllungen und Toppings“, wie die neuen Café-Betreiber verraten. Frische Früchte, Eis, Nutella, Kekse – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Zunächst wird es am Riedberg zwölf Varianten plus die bei Kindern so beliebten Lolli-Waffeln geben. Man muss ja erst mal gucken, wie das alles ankommt.

Heike Brockmeier testete im vergangenen Jahr zum ersten Mal eine Bubble-Waffel – und war sofort begeistert      Foto: privat

Nachhaltigkeit, möglichst viel Bio, Fairtrade – auch das ist ihnen wichtig. Vegane Waffeln sind ebenfalls zu haben. Ein kurzer Nachsatz: Der Name des neuen Waffel-Cafés bedeutet abgekürzt „HOW“. Nach dem Motto: How are you? Heike und Tim Brockmeier hoffen: Natürlich bestens!

Das neue „House of Waffles“ wird ab 1. März von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr geöffnet sein, am Wochenende 10 bis 17 Uhr. Weitere Infos unter www.houseofwaffles.de

Anfang der Woche war noch viel Arbeit angesagt…

…inzwischen ist schon (fast) alles perfekt für den Start!

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Übrigens wird im neuen ABG-Gewerbe- und Wohnkomplex in der Riedbergallee bald ein weiteres tolles Café eröffnen – darüber werden wir demnächst berichten!

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Fotos: Hessischer Rundfunk (hr) / privat/ MAINRiedberg

Jetzt wird wieder gelesen!

Die große Lesesaison für die „Kalbacher Klapperschlange“ hat schon wieder begonnen: Alle Kinder, die im vergangenen Jahr fünf Bücher aus der Auswahlliste für den beliebten Jugendbuchpreis gelesen haben, dürfen von heute an bis zum 7. März mitbestimmen, was 2019 auf dieser Auswahlliste sein wird.

In der Kalbacher Kinderbücherei stehen die Bücher bereit, aus denen die Kinder ihre Favoriten auswählen können. Während der Öffnungszeiten der Bücherei kann man es sich dort gemütlich machen, die Bücher anschauen und die eigenen Favoriten in eine Liste eintragen. Anhand dieser Vorschläge wird dann die Liste der diesjährigen Klapperbücher zusammengestellt. „Wir sind gespannt, welche Bücher in diesem Jahr dabei sein werden“, heißt es beim Kinderverein Kalbach.

Spaß am Lesen: Das ist die Kalbacher Klapperschlange

Die Kalbacher Klapperschlange ist ein Literaturpreis, der seit 1988 jährlich von einer Kinderjury im FrankfurterStadtteil Kalbach-Riedberg  vergeben wird. Gegründet von der Autorin Regina Rusch war die Kalbacher Klapperschlange der erste Jugendliteraturpreis Deutschlands, der von einer reinen Kinderjury vergeben wurde. Zu dieser Jury gehören alle Schüler der dritten bis neunten Schulklassen, die bis Mitte Oktober mindestens fünf Bücher der Auswahlliste gelesen und bewertet haben.

Im Rahmen der jährlich im November stattfindenden Kalbacher Kinderbuchmesse bekommt die Autorin oder der Autor des Siegerbuches den Ehrenpreis, die Kalbacher Klapperschlange. Die Kalbacher Buchmesse und die Klapperschlange werden von einem Team von Ehrenamtlichen organisiert. Bis heute beteiligen sich jedes Jahr weit über hundert Schülerinnen und Schüler an der Kinderjury.

Weitere Informationen unter www.kalbacher-klapperschlange.de

Babysitterbörse bei Billabong

„Hilfe, wir brauchen unbedingt einen Babysitter!“ So hört man es sicher in vielen Wohnzimmern am Riedberg. Aber wer könnte das übernehmen? Es gibt bestimmt viele Schüler/innen oder auch rüstige Senioren, die hier gerne helfen würden. Aber wie finden wir die?

Das Familienzentrum Billabong engagiert sich hier bereits und bietet allen einen Anlaufpunkt. „Ganz unkompliziert versuchen wir, die passenden Babysitter für die jungen Familien zu finden“, sagt Claudia Spahn, die seit Anfang des Jahres die Babysitterbörse koordiniert.

„Speed-Dating“ zwischen Babysitter und Eltern am 14. März

Jeder, der gerne als Babysitter im Stadtteil helfen möchte, kann ein Formular ausfüllen und ist damit automatisch in der Kartei des Familienzentrums erfasst. Für die Eltern gibt es dementsprechend einen Elternfragebogen. Die Formulare finden interessierte Familien und potentielle Babysitter auf der Homepage www.billabong-family.de oder direkt vor Ort während der Büroöffnungszeiten.

Am 14. März findet bei Billabong zusätzlich ein Kennenlernabend statt. Hierzu sind alle Babysitter und auch alle Eltern, die noch auf der Suche sind, eingeladen. In einer Art Speed-Dating können die Familien gleich mehrere Babysitter kennen lernen und herausfinden, wer persönlich und zeitlich zu ihnen passt.

„Riedberger helfen Riedbergern – so einfach kann es sein“, heißt es bei Billabong.

Weitere Infos zur Babysitterbörse und zum Kennenlernabend am 14. März um 19 Uhr im Familienzentrum in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b unter www.billabong-family.de

Foto: Adobe Stock

Riedberg und Kalbach haben jetzt 20.756 Einwohner

Der Riedberg war nicht nur eines der größten Neubaugebiete Deutschlands, der gesamte Stadtteil wächst noch stetig weiter: Ende vergangenen Jahres waren 20.756 Einwohnerinnen und Einwohner in Riedberg und Kalbach verzeichnet. Das sind 868 Menschen mehr als Ende 2017 und macht ein Plus von 4,2 Prozent. Die Anzahl von Frauen und Männern ist fast identisch. Von den knapp 4800 Riedberger und Kalbachern ohne deutschen Pass kommt die Mehrheit aus Nicht-EU-Staaten. Bis 2020 sollten allein am Riedberg mehr als 16.000 Menschen leben – das dürfte aber noch etwas länger dauern.

Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner ist in der gesamten Stadt weiter kräftig gestiegen. „Zum Stichtag am 31.12.2018 waren insgesamt 747.848 Frankfurterinnen und Frankfurter im Melderegister der Stadt verzeichnet“, erläutert der für die Frankfurter Statistik zuständige Dezernent, Jan Schneider, die aktuellen Daten. Die Frankfurter Bevölkerung ist damit im letzten Jahr um insgesamt 6755 Personen beziehungsweise 0,9 Prozent angewachsen.

Jeden Monat sind durchschnittlich 563 Neu-Frankfurterinnen und -Frankfurter hinzugekommen. Das bedeutet einen Zuwachs um mehr als 18 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Tag. Stadtrat Schneider kündigt an: „In Kürze werden wir die Marke von 750000 überschreiten“. 525.227 (+2909) Frankfurterinnen und Frankfurter sind Deutsche. Insgesamt 222.621 (+3846) haben eine andere Staatsangehörigkeit. Der Ausländeranteil beträgt damit aktuell 29,8 Prozent, ein Anstieg um 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. 179 der 197 verschiedenen Staaten der Welt leben hier. „Diesmal neu hinzugekommen sind Äquatorialguinea, Belize und Suriname“, führte Schneider aus.

Die Bevölkerungsentwicklung war zu großen Teilen auch von melderechtlichen Vorgängen im Nachgang der Direktwahl des Oberbürgermeisters 2018 beeinflusst. Nach der Bearbeitung der unzustellbaren Wahlbenachrichtigungen mussten rund 6500 Personen von Amts wegen abgemeldet werden. „Dabei handelte es sich vor allem um EU-Wahlberechtigte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Ausland weggezogen sind, ohne die Meldebehörde zu informieren“, erläutert Stadtrat Schneider. Deshalb sei auch die Zahl der EU-Staatsangehörigen zurückgegangen.

Mit minus 7 Prozent (-191) am stärksten betroffen sind Bürgerinnen und Bürger aus dem Vereinigten Königreich. „Hier dürfte aber vor allem der anstehende Brexit ein Grund sein. Angesichts der sich immer weiter zuspitzenden Entwicklung sind vermutlich viele kurzfristig im Rahmen der Freizügigkeitsregelung innerhalb der Europäischen Union umgezogen oder haben durch Einbürgerung die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen“, so Schneider. „Nach dem Austritt zählen Engländer, Waliser, Schotten und Nordiren nicht mehr zu den EU-Ausländerinnen und -Ausländern. Insgesamt 2536 Frankfurterinnen und Frankfurter sind davon unmittelbar betroffen.“ Aufgrund des langen zeitlichen Nachlaufs der entsprechenden Bundesstatistiken stünden nähere Informationen hierzu allerdings frühestens Endes dieses Jahres zur Verfügung.

Informationen: Stadt Frankfurt

Schwerer Verkehrsunfall auf der A5

Schwerer Verkehrsunfall auf der nahen Autobahn: Heute gegen 15.10 Uhr fuhren mehrere Fahrzeuge hintereinander auf der linken Spur der A5 in Fahrtrichtung Basel. Kurz vor Erreichen der Rastanlage Taunusblick kam es zu einem Auffahrunfall der genannten Pkw, wobei sich die Trümmerteile auch über die restlichen Fahrspuren verteilten. Die Autobahn musste zunächst voll gesperrt werden, gegen 16.25 Uhr konnte zumindest die Standspur freigegeben werden.

Bei dem Unfall wurden mehrere Personen verletzt, eine Person musste von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit werden. Auch der Rettungshubschrauber wurde angefordert und landete an der Unfallstelle. Mittlerweile konnten die Fahrzeuge abgeschleppt werden, die Räumungsarbeiten dauern noch an. Die Verletzten wurden ärztlich versorgt.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Veranstaltung zum Thema „Wiedereinstieg in den Beruf“

Wie kann der Wiedereinstieg in den Beruf klappen? Wie bekomme ich die Balance zwischen Familie und Beruf? Woran sollte ich schon in der Elternzeit denken – oder was sollte ich vielleicht in einem neuen Beruf wagen? All das sind Fragen, welche die Wirtschaftspsychologin Brigitta Honecker am Montag, 18. Februar, um 19 Uhr bei einer Veranstaltung im Familienzentrum Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee ansprechen möchte. Insgesamt finden erstmals unter dem Motto „Frauen für Frauen“ drei Gesprächsabenden zu verschiedenen Berufsthemen im Februar und März auf Initiative von Billabong und MAINRiedberg statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Brigitta Honecker hat lange Jahre als Personalentwicklerin bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gearbeitet. Sie wohnt am Riedberg und berät nun beruflich Privatpersonen wie Unternehmen. Einer ihrer Gründe, sich mit ihrem Expertenwissen zur Verfügung zu stellen, war, dass sie die Fragen und Nöte beim Wiedereinstieg in den Beruf auch aus vielen Gesprächen kennt. Sie sagt: „Häufig geht es nach einer längeren Auszeit in einem ersten Schritt darum, das Selbstwertgefühl wieder nach oben zu bringen.“ Frauen würden „viel zu oft ihr Licht unter den Scheffel stellen“. Ein Job plus Gehalt wiederum bedeuten Unabhängigkeit und stärken das Selbstbewusstsein.

Gestik, Mimik, Bewerbungsgespräche, Auftreten, „Selbstmarketing“ – all das kann man sozusagen trainieren. Die Wirtschaftspsychologin möchte auch darüber sprechen, wie eine „gute Organisation“ und Arbeitseinteilung beruflich wie privat gelingen kann. Hinzu kommen die vielen Herausforderungen, die eine zunehmend digitale Arbeitswelt bedeuten. Und die Chancen, die vielleicht auch der Einstieg in einen neuen Beruf bieten könnte.

Drei Gesprächsabende mit diesen Expertinnen

Ein kurzer Vortrag der Expertin, dann umso mehr Zeit für Fragen und persönliche Gespräche – das sind die neuen Informationsabende unter dem Motto „FRAUEN für FRAUEN“ im Februar und März. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Kinderbetreuung bei Bedarf (bitte nach Rückfrage mit Billabong).

WIEDEREINSTIEG IN DEN BERUF– Wie ein Neustart klappt. Veranstaltung mit Wirtschaftspsychologin Brigitta Honecker am 18. Februar um 19 Uhr

SELBSTÄNDIGKEIT ALS CHANCE– Möglichkeiten und Wege. Veranstaltung mit Buchautorin Martina Peukert am 25. Februar um 19 Uhr

ALTERSVORSORGE & CO – Finanz-Tipps für Frauen mit der selbständigen Vermögensberaterin Manuela Kurze am 18. März um 19 Uhr

WO?

Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, 60438 Frankfurt/ Riedberg

weitere Informationen unter www.main-riedberg.de und www.billabong-family.de

Foto: MAINRiedberg

Umfrage: Was fehlt am Riedberg?

Von Daleyla Büttner

In den vergangenen beiden Wochen sind Claudia und ich über den kalten Riedberg gelaufen und haben Bewohner gefragt, was sie hier im Stadtteil vermissen. Wie zu erwarten, haben wir ein paar Körbe bekommen, aber dafür ein paar wertvolle Antworten. Aber lesen Sie selbst:

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Pankaj Upadhyay geht mit seinem Sohn inzwischen zu einem Kinderarzt in Bonames – weil er hier am Riedberg keinen Termin bekommt                                Foto: Büttner

Es gibt zu wenige Kinderärzte

„Was mich persönlich am meisten betrifft, ist die Tatsache, dass es hier nur eine Praxis mit Kinderärzten gibt. Seit drei Jahren wird uns gesagt, dass sie dort keinen Platz für meinen Sohn haben. Wir gehen inzwischen zu einem Arzt nach Bonames. Das Problem ist, dass es hier viel zu wenige Kinderärzte gibt für so viele Kinder.“

Pankaj Upadhyay, Investmentbanker, mit Sohn Kushagra

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Es gibt noch viel zu tun…

„Es kommt darauf an, wem man diese Frage stellt. Wenn man Eltern fragt, die kleinere Kinder haben, würden sie sicher sagen, dass es an Kita-Plätzen fehlt, da die, die zur Verfügung stehen, überfüllt sind. Das wurde wohl bei der jüngeren Planung nicht ausreichend bedacht. Oder es wird gesagt, dass es nicht genügend Sporthallen und Platz für die Sportvereine gibt. Das Familienzentrum Billabong beispielsweise vermietet Räume, aber diese können nicht als eine Sporthalle dienen. Fragt man Jugendliche, würden sie sagen, dass es keine unabhängigen Treffpunkte für sie gibt, und schnell Beschwerden kommen und sogar die Polizei gerufen wird, weil sie zu laut seien. Sie finden das unfair und möchten ihre Freiheit. Andererseits gibt es da auch das Müllproblem oder es sind Glasscherben auf den Spielplätzen – das geht natürlich nicht. Was ich schade finde, ist, dass es zu wenig Vernetzung zu den Studenten gibt. Man sieht sie eigentlich nur, wenn sie an der U-Bahn-Station warten oder über den Riedbergplatz zu Aldi laufen.“

Franz Biebl, Leiter des Stadtteilarbeitskreises

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Es gibt mehr als 10 Spielplätze am Riedberg – aber für Jugendliche gibt es wenig bis nichts   Foto: MR

Viele Spielplätze – aber wo ist Platz für Jugendliche?

„Es gibt hier viele Spielplätze, aber es gibt kaum einen Ort für Jugendliche. Es wäre für viele Jugendliche am Riedberg super, wenn es eine Art Pavillon geben würde, der überdacht ist, und wo Bänke und Tische im Pavillon und vor dem Pavillon sind. Man könnte sich dann hinhocken, wenn es regnet, und auch mal in der Sonne sitzen. Ein super Vorschritt ist, das die U8 jetzt nachts durchfährt, so dass man abends irgendwo hinfährt und nach Mitternacht nach Hause kann.“

Gianluca Guccione, Schulsprecher am Gymnasium Riedberg

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Anja Hohmann vom Familienzentrum Billabong wünscht sich mehr Kontakt zwischen den Generation      Foto: MR

Es fehlt der Schulterschluss zwischen den Generationen

„Es fehlt noch der Schulterschluss zwischen den Generationen. Es fehlt nicht an Raum, sondern es gibt am Riedberg kaum Kontakt zwischen Senioren und beispielsweise jungen Familien. Das versuchen wir nun Schritt für Schritt zu ändern. Ich habe eine Vision, dass sich hier eine 75-jährige Frau und eine junge Mutter mit zwei Kindern kennenlernen und sich die beiden so gut verstehen, dass die junge Mutter, die mobil ist, die 75-jährige Frau etwa zu einer Lesung bei Billabong mitnehmen könnte.“

Anja Hohmann, Familienzentrum Billabong e.V

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Ein pünktlicher Bus und Tischtennisplatten

„Es fehlen mir Tischtennisplatten im Park und ein pünktlicher Bus. Die sind beispielsweise morgens, wenn ich zur Schule muss, immer zu spät.“

Schülerin (14 Jahre)

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Ich wünsche mir einen richtigen Kiosk

„Ich wünsche mir einen Kiosk, wo man Süßigkeiten und Zeitschriften kaufen kann oder auch mal ein Eis oder etwas zu trinken.“

Schülerin (11 Jahre)

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„Es gibt zu wenig Gewerbe am Riedberg“, sagt Sabine Rupp, Inhaberin des Café Riedberg                  Foto: MR

Zu wenig Gewerbe und zu wenig Sauberkeit

„Es gibt zu wenig Gewerbe für zu viele Leute. Das wurde bei der Planung wohl nicht ausreichend bedacht. Mir fehlt auch die Saubereit in den Gebüschen, wo so viel Müll liegt, und hier am und im Einkaufszentrum. Das ist doch unsere Visitenkarte.“

Sabine Rupp, Inhaberin des Café Riedberg

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WAS IST IHRE MEINUNG? Schreiben Sie uns gerne unter mail@main-riedberg.de

Die Umfrage wird fortgesetzt!

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Fotos oben: Stadt Frankfurt/ MR/ anatoliycherkas

Diskussion mit Bildungs-Innovatorin Margret Rasfeld

Sie gilt als „Bildungs-Innovatorin“. Margret Rasfeld war Schulleiterin, 30 Jahre lang. In Berlin baute sie mit Lehrkräften, Eltern und Schülern die Evangelische Schule Berlin Zentrum auf, die als Vorzeigeschule in puncto Lernkultur gilt. Sie ist überzeugt: Schule sollte Kinder zu Gemeinsinn, Verantwortung, Kreativität und Unternehmergeist inspirieren. Aber wie kann das gelingen? Die IGS Kalbach-Riedberg lädt jetzt Margret Rasfeld und SchülerInnen aus Berlin zu einer Diskussion ein unter dem Motto: „Schule frei denken: Warum machen wir Schule anders an der IGS Kalbach-Riederg?“

An der IGS Kalbach-Riedberg entscheiden die Schülerinnen und Schüler jeden Tag mit, wo und was sie lernen, und formulieren ihre eigenen Fragen, die sie in Kleingruppen verfolgen. Sie lernen, vor großen Gruppen zu präsentieren und „ihren Lernweg selbstständig zu gestalten und mit Vielfalt umzugehen“. Es gibt keine Fächer, sondern „Lerngelegenheiten“ und Lernentwicklungsgespräche sind im Alltag verankert. So umschreibt es die Schulleitung.

Immer wieder wird die Frage gestellt: Welche Freiräume brauchen verschiedene Kinder zum Lernen? Warum und wie lernen Kinder am besten in leistungsheterogenen Gruppen? Wieviel Begleitung brauchen Kinder? Wie geht Lernen ohne Noten?  „Wir freuen uns auf eine lebendige Diskussion mit unseren Gästen aus Berlin, zu der wir auch Besucherinnen und Besucher aus anderen Schulen herzlich einladen“, erklärt Dr. Susanne Gölitzer, Schulleiterin der IGS Kalbach-Riedberg.

Dienstag, den 5.2.2019, 18 Uhr, Einlass 17:30 Uhr
Aula des Gymnasiums Riedberg,
Eintritt: 5 Euro, Getränke und Brezel werden angeboten,
Anmeldung über foerderverein@igs-kalbach-riedberg.de

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Frankfurter Netzwerk „Schulen im Aufbruch“ mit IGS-Süd, KGS-Niederrad und IGS-West