Kategorie: Allgemein

Singen Sie gerne? Das ist eine Einladung…

Mögen Sie Musik von Klassik bis Jazz, von Pop bis Gospel? Und singen Sie gerne? Am Riedberg ist ein ungewöhnliches Projekt gestartet, zu dem Dirigentin Burcu Özcanyüz Seymen weitere Interessierte willkommen heißt: Ein „Projektchor“ für das ökumenische Gemeindefest Ende September.

„Herzlich eingeladen sind all jene, die Freude am mehrstimmigen Chorgesang haben“, erklärt Seymen und fügt hinzu: „Wir haben zwar genügend Leute im Chor, das Projekt wäre aber mit externen Teilnehmern schöner.“ Musikalische Vorerfahrung ist sinnvoll. Denn die neuen Mitsängerinnen und Mitsänger werden den seit 2007 bestehenden Riedbergchor verstärken.  

Der Projektchor ist kostenlos. Anmeldung unter info@riedbergchor.de oder wie es die Dirigentin einladend formuliert: „Komm einfach vorbei!“

Der „Projektchor“ probt bereits am heutigen Donnerstag ab 20 Uhr in der evangelischen Kirche in der Riedbergallee, sowie am 19. September ab 19.30 Uhr. Auftritt ist beim ökumenischen Gemeindefest am Sonntag, 22. September.

Verbunden ist das Projekt mit einer weiteren Einladung: Denn wer Lust am gemeinsamen Singen bekommen hat, kann einfach dabei bleiben. „Ausgewählten Stücke für den Projektchor sind aus unserem Herbstkonzertprogramm“, sagt die Chorleiterin. Herbstkonzert ist am 2. November. Übrigens: Teilnehmer beschreiben den Chor als eine „glückliche Mischung“ von Menschen im Alter zwischen 30 und 75 Jahren, die sich nach den Proben meist auch noch zum Plaudern treffen…

Foto oben: Archiv

MAINRiedberg in der Zeitung…

Ehrlich gesagt mussten wir uns etwas verwundert die Augen reiben, als am Wochenende die September-Ausgabe von „Die Lokale“, einer Monatszeitung für den Frankfurter Norden, im Briefkasten lag. Neben Nachrichten von Harheim bis Nieder-Eschbach und Bad Homburg war auf Seite 10 ein großer Bericht mit der Überschrift „Hinter den Kulissen des Stadtteilmagazins“ zu lesen – unsere MAINRiedberg-Story. Die 2015 begann und inzwischen so richtig Fahrt aufgenommen hat. Mit drei hochwertigen Print-Ausgaben pro Jahr und 7500 Exemplaren Auflage. Plus immer mehr tagesaktuellen News und Hintergrundberichten auf unserem Web-Portal www.main-riedberg.de

Warum ein Magazin für den Frankfurter Norden ausgerechnet über die MAINRiedberg-Gründerinnen, also vermeintliche Konkurrentinnen, berichtet? Ganz einfach: Weil sich Redaktionsleiter Günther Michels und das MAINRiedberg-Team um Katja Markert und Claudia Detsch schon längst zu schätzen wissen und sich keinesfalls als Konkurrenz betrachten. Und weil die MAINRiedberg-Geschichte einfach verdammt gut ist.

Die fing eigentlich schon kurz nach der Sportplatzeröffnung 2011 an. Immer mehr Menschen zogen in eines der größten Neubaugebiete der Republik. Der Riedberg wuchs zur kleinen Stadt in der Metropole Frankfurt. Alle waren neu hier und „man musste sich zunächst gemeinsam finden“, wie sich Katja erinnert. Ein Sportverein war eine gute Gelegenheit sich kennenzulernen, beruflich wie privat. Schnell stellten wir, Kommunikations-Designerin plus Journalistin, fest, dass wir gemeinsam ein Projekt stemmen und eine große Lücke für künftig mehr als 16.000 Riedbergerinnen und Riedberger aus aller Welt schließen könnten: Ein Informationsmagazin für den Stadtteil. Von Riedbergern, für Riedberger, über Riedberger. Nicht als kreatives Hobby, sondern mit einem journalistischen und betriebswirtschaftlichen Konzept, inklusive Gründung einer Firma.

Die aktuelle Ausgabe von MAINRiedberg erschien vergangene Woche Foto: MAINRiedberg

Jetzt kommt ein kleiner Zeitsprung: In unserer aktuellen 13. Ausgabe, die vergangene Woche erschienen ist, berichten wir natürlich wieder über Menschen, die den Riedberg prägen. Aber auch über Themen wie die steigenden Immobilienpreise und Mieten, die Sorge um den Fortbestand der Kita Sonnenwind und den Einsatz von Jugendlichen für mehr Platz und mehr „Rückzugsorte“. Wir konnten außerdem mit Persönlichkeiten sprechen, deren Bedeutung weit über den Riedberg hinausgeht. Ein Astrophysiker der Uni Frankfurt skizziert den Weg der Wissenschaftler zur mutmaßlich ersten Aufnahme eines Schwarzen Lochs. Die TV-Köchin und frisch gekürte Europaabgeordnete Sarah Wiener erklärt, warum kochen kinderleicht ist und sein sollte.

„Die Lokale“ berichtet auch über Female Future Riedberg

Neben der MAINRiedberg-Story berichtet „Die Lokale“ in der aktuellen Ausgabe auch über die Weiterbildungs-Initiative Female Future Riedberg, die wir gemeinsam mit dem Familienzentrum Billabong ins Leben gerufen haben. Am nächsten Montag, 9. September, um 19 Uhr ist der nächste (interaktive) Info- und Gesprächsabend zum Thema „Website – Gestaltung inhaltlich und rechtlich“. Wo? Im Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Alle 46b. Der Eintritt ist frei.

Foto oben: Die Lokale

Die schönsten Fotos vom Sommerfest

Woran erkannt man ein gelungenes Sommerfest? Daran, dass vor der Bühne erst die Kleinen, dann die Großen tanzen. Daran, dass schon am frühen Samstagabend alle Nackensteaks weg sind, während es sonst natürlich noch genug zu essen gibt und Wasser plus andere Getränke nachgekauft werden müssen. Und daran, dass auch Tage nach der großen Party die Riedberger darüber sprechen. Das Stadtteil-Sommerfest, wieder organisiert von der IG Riedberg, war ein voller Erfolg. Auch der Plan, erstmalig schon am Freitag mit einer Afterwork Flip-Flop Party ab 17.30 Uhr zu beginnen, lockte viele direkt von der Arbeit zum loungigen Start ins vergangene Wochenende in den Bonifatiuspark.

Schüler erlaufen 2151 Euro für Kinder in Not

Um exakt 12 Uhr begann dann der Samstag mit dem Sponsorenlauf der Grundschulkinder. 74 Schülerinnen und Schüler, aber erstmals auch Lehrerinnen und Lehrer nahmen teil, liefen bei 28 Grad im Schatten Runde um Runde im Bonifatiuspark – und Mamas, Papas, Omas, Opas oder Freunde spendeten pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag für einen guten Zweck. Am Ende strahlten alle: Der Förderverein der Grundschule konnte dank der erlaufenen Spenden exakt 2151,71 Euro an die Initiative „Nest Ooty“ überreichen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich für eine bessere Schulbildung und für eine lebenswertere Zukunft der Mädchen und Jungen in Tamilnadu/Südindien ein. Eine Lehrerin der Grundschule Riedberg besuchte die Initiative bereits vor Ort und machte sich selbst ein Bild über das Hilfsprojekt.(www.nest-suedindien.de)

Danach startete das Bühnenprogramm, unter anderem mit den Auftritten der kleinen und großen Eleven des Thom Hecht Ballettförderzentrums und Hip Hop und Breakdance mit dem Riedberger SV.  Top-Act am Abend war das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. „Cool und mitreißend“ – so beschreiben Zuhörer im Publikum die Musiker Moira Serfling und Tom Baetzel, die mit akustischem Gitarrenspiel sowie technisch ausgefeilten Rhythmus-Loops immer mehr Fans in der Republik überzeugen.

Zum Schluss rockt Riedberg Underground 

Gegen 22.30 Uhr, etwas später als geplant, ging’s dann noch einmal so richtig los. Die Local Heroes von Riedberg Underground hatten versprochen: „Wir werden wieder alles geben, damit die Menschen vor der Bühne genauso viel Spaß haben wie wir Sechs auf der Bühne!“ Mit Musik von Metallica bis Neil Young, von den Foo Fighters bis zu den Böhsen Onkelz. Diesmal waren auch Green Day und „Everything about You“ von Ugly Kid Joe dabei. Verdammt schade, dass das tolle Sommerfest 2019 dann leider schon Geschichte ist…

Hier unsere schönsten Fotos vom Fest…

Um exakt 12 Uhr begann der Samstag mit dem „Sponsorenlauf“ der Grundschulkinder 
Der Förderverein der Grundschule konnte dank der erlaufenen Spenden exakt 2151,71 Euro an die Initiative „Nest Ooty“ überreichen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich für eine bessere Schulbildung und für eine lebenswertere Zukunft der Mädchen und Jungen in Tamilnadu/Südindien ein.
Am Nachmittag tanzten unter anderem wieder die kleinen und großen Eleven des Thom Hecht Ballettförderzentrums. Auch die Mädchen der inklusiven Tanzgruppe waren richtig toll!
Top-Act am Abend war das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. Sie rockten Bühne und Publikum…
…bis die sechs Local Heroes von „Riedberg Underground“ mit Musik von Metallica bis Green Day, von den Foo Fighters bis zu Ugly Kid Joe für Stimmung sorgten
Mit Metal-Mähne am Mikro…
… und cooler Sommerfest-Show!

Fotos: MAINRiedberg/ Claudia Detsch

So toll ist unser Sommerfest – noch bis Mitternacht!

Waren Sie gestern oder heute schon am großen Riedberg-Sommerfest? Nein? Dann müssen Sie unbedingt noch hin! Denn heute bis Mitternacht wird noch im Bonifatiuspark, direkt zu Füßen der Grundschule Riedberg 1, gefeiert. Dank der IG Riedberg, die dieses Fest wieder für den Stadtteil organisiert hat. Was uns alle heute noch erwartet: Top-Act ist das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. Nervling sind Moira Serfling und Tom Baetzel, die mit akustischem Gitarrenspiel sowie technisch ausgefeilten Rhythmus-Loops immer mehr Fans in der Republik überzeugen.

Ab 22.15 Uhr geht’s dann so richtig los. Die Local Heroes von Riedberg Underground haben versprochen: „Wir werden wieder alles geben, damit die Menschen vor der Bühne genauso viel Spaß haben wie die 6 Menschen auf der Bühne!“ Mit Musik von Metallica bis Neil Young, von den Foo Fighters bis zu den Böhsen Onkelz. Diesmal sind auch Green Day und „Everything about You“ von Ugly Kid Joe dabei. Mindestens sechs neue Songs und insgesamt rund 90 Minuten Programm wollen sie bieten. 

Das große Sommerfest auf dem Riedberg findet am heutigen Samstag noch bis Mitternacht statt. Wo? Natürlich wieder im Bonifatiuspark, unterhalb der Grundschule Riedberg. 

Und hier kommen die (bisher) schönsten Sommerfest-Fotos:

 

Um exakt 12 Uhr begann heute alles mit dem Sponsorenlauf der Grundschulkinder…
74 Kinder, aber erstmals auch Lehrerinnen und Lehrer nahmen teil, liefen bei 28 Grad im Schatten Runde um Runde im Bonifatiuspark – und Mamas, Papas, Omas, Opas oder Freunde spendeten pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag für einen guten Zweck…
Toll gelaufen! Lilia und die anderen Grundschulkinder bekamen vom Förderverein der Grundschule natürlich noch eine Urkunde..
Am Ende strahlten alle: Der Förderverein der Grundschule konnte dank der erlaufenen Spenden exakt 2151,71 Euro an die Initiative „Nest Ooty“ überreichen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich für eine bessere Schulbildung und für eine lebenswertere Zukunft der Mädchen und Jungen in Tamilnadu/Südindien ein. Eine Lehrerin der Grundschule Riedberg besuchte die Initiative bereits vor Ort und machte sich selbst ein Bild über das Hilfsprojekt.(www.nest-suedindien.de)

Dann gab es natürlich wieder tolle Auftritte von den kleinen und großen Eleven des Thom Hecht Ballettförderzentrum Riedberg. Begonnen haben die Allerkleinsten mit dem getanzten Märchen um Aladin und die Wunderlampe..
Auch Matrosen können tanzen!
Auch die Mädchen der inklusive Tanzgruppe waren richtig toll!
… und diese jungen Ballett-Ladies!

Fotos: MAINRiedberg/ Claudia Detsch

Neu! Die aktuelle MAINRiedberg

Haben Sie’s schon in Ihrem Briefkasten entdeckt? Seit gestern werden die neuen MAINRiedberg-Magazine in unserem Stadtteil verteilt. Mit vielen interessanten News und Berichten über tolle Menschen, die den Riedberg prägen. Themen sind aber auch die steigenden Immobilienpreise und Mieten, die Sorge um den Fortbestand der Kita Sonnenwind und der Einsatz von Jugendlichen für mehr Platz und mehr „Rückzugsorte“. Vielen Dank an die Fotografin PeVe Horn für die Fotos zu diesem Thema!

Wir sind auch ein bisschen stolz darauf, dass wir mit Persönlichkeiten sprechen konnten, deren Bedeutung weit über den Riedberg hinausgeht. Ein Astrophysiker der Uni Frankfurt berichtet über den Weg der Wissenschaftler zur mutmaßlich ersten Aufnahme eines Schwarzen Lochs. Die TV-Köchin und frisch gekürte Europaabgeordnete Sarah Wiener spricht mit uns über gesunde Ernährung und erklärt, warum Dreijährige schon mitkochen können. Einer IT-Unternehmensberaterin, die in unserem Stadtteil wohnt, haben wir die Frage gestellt: Wie arbeiten wir in Zukunft?

Neugierig geworden? Die MAINRiedberg-Magazine werden am Riedberg verteilt und liegen auch bei unseren Kooperationspartnern im Stadtteil sowie in angrenzenden Stadtteilen, in Cafés und Gaststätten, im Familienzentrum Billabong, im Jugendhaus sowie in der Kinderbücherei Kalbach aus. Sollten Sie bis Ende der nächsten Woche kein neues Magazin im Briefkasten haben – eine Nachricht an mail@main-riedberg.de genügt. Dann werden wir Ihnen umgehend eine MAINRiedberg zukommen lassen.

Die Magazine gibt’s auch noch hier: im neuen „Karrys & Barrys“ in der Riedbergallee, im „House of Waffeln“ in der Altenhöferallee, im Thom Hecht Ballettförderzentrum/Riedberg, dem DER Reisebüro am Riedbergplatz, in der Merton-Apotheke, der Receptura-Apotheke in der Altenhöferallee, der Metzgerei Kaiser in Kalbach, dem „Lahmen Esel“ in Niederursel sowie Papeterie & Bürobedarf Kannemann in Eschersheim. MAINRiedberg kann man dort einfach kostenlos mitnehmen.

Lassen Sie sich vom neuen MAINRiedberg-Magazin überraschen! Wir warten gespannt auf Ihr Feedback…

Ihr MAINRiedberg-Team

„Eva“ gräbt U-Bahn-Tunnel ins Europaviertel

Von September 2019 an wird eine 80 Meter lange Tunnelvortriebsmaschine die Tunnel für die Verlängerung der Stadtbahnlinie U5 ins Europaviertel auffahren. Am Montag, 26. August, wurde die Maschine im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Anwesenheit des hessischen Staatsministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen Tarek Al-Wazir, Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling und der Geschäftsführungen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF), der Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft (SBEV) sowie der PORR GmbH getauft.

Die Vortriebsmaschine erhält den Namen „Eva“, der 2018 aus einem Namenswettbewerb hervorging und für „Europaviertel anbinden“ steht. Tunnelpatin, deren Namen die Tunnel erhalten, ist Journalistin und „Lottofee“ Franziska Reichenbacher. Nach alter Bergmannstradition ist die Tunnelpatin die irdische Stellvertreterin der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute und Mineure.

Frankfurt gehört zu den Städten mit dem höchsten Pendleraufkommen und Staatsminister Tarek-Al-Wazir weiß: „Diese Stadt ist das Zentrum der dynamischen Metropolregion Rhein-Main. Die U-Bahn hat sich seit 1968 zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs entwickelt und ist aus der Stadt nicht wegzudenken. Ihre Leistungsfähigkeit muss durch Modernisierung und Instandsetzung der bestehenden Anlagen erhalten und durch den Bau neuer Strecken ausgeweitet werden. Letzteres, nachdrücklich durch das Land Hessen und den Bund mit 157 Millionen Euro gefördert, geschieht mit dem U-Bahnbau im Zentrum Frankfurts auf sehr eindrückliche Weise.“

Die Verlängerung der U5 über den Hauptbahnhof hinaus wird einen wachsenden Stadtteil ans Nahverkehrsnetz der Stadt anschließen. Oberbürgermeister Peter Feldmann resümiert: „Wir haben mit dem Beschluss, das Europaviertel mit einer leistungsfähigen U-Bahn ans ÖPNV-Netz anzuschließen, 2012 eine richtungsweisende Entscheidung getroffen. Nach dem Spatenstich im Spätsommer 2017 folgt mit dem Bohrbeginn durch die Tunnelvortriebsmaschine nun der nächste Meilenstein. Die Menschen, die hier wohnen und arbeiten oder dies in Zukunft tun werden, finden mit der ins Europaviertel verlängerten U5 von 2024 an ein modernes, schnelles, öffentliches Verkehrsmittel vor, wie sie das von einer Stadt wie Frankfurt erwarten dürfen.“

Während des Vortriebs arbeiten pro Schicht acht Mineure auf der Maschine und zwölf Mineure der Logistik. Insgesamt besteht das Team aus 60 Mineuren. „Bei all den Anforderungen, die solch eine Großbaustelle mitten in der Stadt bedeutet, bleibt doch das Wichtigste: Dass bei den Bauarbeiten niemandem etwas und nichts passiert“, sagt Reichenbacher. „Deshalb ,Glück auf‘ allen Mineuren, die in den kommenden Monaten in bis zu 25 Metern Tiefe im Frankfurter Untergrund den neuen Tunnel bauen.“

Das Bauprojekt umfasst eine 2,7 Kilometer lange Strecke mit vier Stationen. Der Streckenverlauf führt von der unterirdischen Station „Güterplatz“ über eine Rampe an die Oberfläche und in der Mitte der Europa-Allee auf einem Rasengleis weiter Richtung Westen. Die Stationen „Emser Brücke“, „Europagarten“ und „Wohnpark“ werden nach der Erstellung der Tunnel an der Oberfläche gebaut.

„Eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Frankfurt“

Die Frankfurter Tunnelvortriebsmaschine fährt zwei Tunnelröhren von je circa 850 Meter Länge auf und beginnt mit der Südröhre. Dabei durchfährt „Eva“ die Tiefstation Güterplatz und bohrt sich ihren Weg zwischen Hohenstaufenstraße und Mainzer Landstraße bis drei Meter vor die Dichtungskonstruktion am Bestandsbauwerk unter dem Platz der Republik. Anschließend wird die Maschine in Teilen abgebaut und durch den zuvor hergestellten Tunnel an ihren Ausgangspunkt zurückgezogen. Nach dem Wiederaufbau wird die Maschine erneut auf die Reise geschickt, um auch die zweite annähernd parallele Tunnelröhre zu bohren.

„Der Ausbau der U5 – und damit die Erschließung des Europaviertels mit einer U-Bahn – ist auf Jahre hinaus eines der wichtigsten Infrastruktur-Projekte in Frankfurt. Für die VGF ist es eine personelle und technische Herausforderung, der wir uns stellen und an der wir die Leistungsfähigkeit des städtischen Verkehrsunternehmens unter Beweis stellen können“, sagt VGF-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Thomas Wissgott.

Eine Tunnelvortriebsmaschine gleicht einer unterirdisch arbeitenden Fabrik. Vorne am Kopf befindet sich das Schneidrad. Bei der im Europaviertel eingesetzten Maschine hat es einen Durchmesser von 7,10 Metern. Vor einem circa 9,20 Meter langen Stahlzylinder, auch Schild genannt, rotiert dieses Schneidrad und arbeitet sich mit Hilfe von rund 100 Schälmessern und Schneidrollen durch das Erdreich. Die Ortsbrust, das Erdreich im Bereich des Schneidrades, wird durch das bereits abgetragene Material – den Erdbrei – gestützt. Den Kräften von außen wird damit entgegengewirkt und das unkontrollierte Einbrechen des Erdreichs verhindert. Über Förderschnecke und Förderband wird das abgetragene Erdreich aus der Maschine hinausbefördert. Direkt hinter dem Schild werden Betonsegmente, sogenannte Tübbinge, ringförmig eingebaut. Sie bilden die Tunnelwände. Am jeweils letzten Tübbingring drückt sich die Maschine mit Hilfe von hydraulischen Pressen ab. So entsteht nach und nach der Tunnel.

Die Tunnelarbeiten laufen sieben Tage in der Woche rund um die Uhr. Die Dauer des Vortriebs beträgt rund ein Jahr.

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Informationen: Stadt Frankfurt/ Foto: Rainer Rueffer/ Stadt Frankfurt

Foto oben: OB Peter Feldmann, „Lotto-Fee“ und Tunnelpatin Franziska Reichenbach sowie  Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (von links)

Gymnasium Riedberg feiert 10-jähriges Jubiläum

Diese Schule ist auch ein Stück Stadt-Geschichte: Als das Gymnasium Riedberg 2009 – zunächst in einer Stahlcontaineranlage – eröffnet wurde, war es die erste Neugründung eines Gymnasiums in Frankfurt seit dem Jahr 1913. Vier Jahre später konnten dann bereits 640 Schülerinnen und Schüler den Neubau in der Friedrich-Dessauer-Straße beziehen. Inzwischen ist diese Zahl auf 1352 angewachsen. Das Gymnasium ist eine der größten Schulen der Stadt.

Der Beginn dieses Schuljahres steht ganz im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums. Am morgigen Samstag, 24. August, findet von 15.30 bis 20 Uhr eine große Jubiläumsfeier auf dem Schulgelände statt. Die Schülerinnen und Schüler haben mit den Lehrkräften mehr als 30 Projekte vorbereitet und laden alle zum Mitmachen ein.

Feierliche Eröffnung ist um 15.30 Uhr in der Aula, mit Bigband des Gymnasiums und Chor der 6. und 7. Klassen. Zuerst werden Schulleiter Helmut Kühnberger, später auch noch Baudezernent Jan Schneider sowie der Schulelternbeiratsvorsitzende Grußworte sprechen.

Das sind die Highlights des Fest-Programms

Zeitgleich beginnt das umfangreiche Programm, von naturwissenschaftlichen Präsentationen bis zu Hockey-Parcours oder Poetry-Slam. Weitere Highlights: Im Großprojekt „GRB forscht“ haben die Schüler mit der App „Actionbound“ eine digitale Schatzsuche zum Gymnasium Riedberg erstellt. Die App kann noch vor Ort heruntergeladen werden. Es gibt auch kleine Preise zu gewinnen.

Die Projektgruppe „GRB engagiert sich“ stellt sich ebenfalls vor und präsentiert die schulweite Lebensmittelspenden-Aktion zugunsten der Frankfurter Tafel, im Flur vor der Schülerbücherei. Auch die Schulbücherei präsentiert sich und sucht, um noch attraktiver zu werden und um Schülerwünsche erfüllen zu können, Buchpaten zum 10-jährigen Jubiläum.

Der Erlös von Speisen- und Getränkeverkauf beim morgigen Fest fließt in die Finanzierung des nächsten Abiballs. Hungrige BesucherInnen sind also herzlich willkommen.

Hervorragender Abi-Schnitt und ein „lebendes“ Logo 

Das Gymnasium ist eine internationale Begegnungsschule mit naturwissenschaftlichem und bilingualem Schwerpunkt. Stolz verweist man auf folgende Zahlen: Im Sommer konnten 142 Abiturientinnen und Abiturienten mit einem „hervorragenden Schnitt“ die Schule verlassen. Sechsmal konnte die Note 1,0 vergeben werden.

Das Foto oben zeigt übrigens das Schul-Logo. Präsentiert von den Schülern selbst, nach einer genauen Choreographie. Wichtig war nur, dass jeder ein T-Shirt in der „richtigen“ Farbe trägt…

Weitere Informationen unter www.gymnasium-riedberg.de

Foto: Gymnasium Riedberg

Kinder haben am Sonntag Vorfahrt in der City

Vergangene Woche haben Stadtplaner Alexander Breit und der Kalbacher Jochen Taeschner von der Bürgerinitiative „Radentscheid Frankfurt“ im Ortsbeirat über die neuen Pläne für eine fahrradfreundlichere Stadt informiert – an diesem Sonntag verschafft die Initiative auch den allerkleinsten Radlern Vorfahrt mitten in der City.

„Wir möchten mit Euch eine Runde durch Frankfurt drehen. Dort, wo für Euch sonst wenig Platz ist“, heißt es auf der Homepage, „und weil wir finden: Auch Kindern gehört die Straße!“

Der „Kidical Mass“ startet am Sonntag, 25. August, um 15:30 Uhr vor der Alten Oper. Ziel ist diesmal der Holzhausenpark. Jeder, der selbst Rad fahren kann, darf mitfahren. Eltern dürfen „mitgebracht werden“.

Rund 1 Stunde geht es in kinderfreundlichem Tempo durch Frankfurt. Die “Kidical Mass” ist als Demonstration angemeldet. Die Polizei unterstützt sichert die Wege und begleitet die Veranstaltung.

Angelehnt an die Critical Mass, mit der Millionen von Radfahrenden in tausenden Städten weltweit jeden Monat auf ihre Bedürfnisse hinweisen, möchten die Bürgerinitiative Radentscheid mit der Kidical Mass den Blick auf die Kinder lenken. Die Initiatoren der Meinung sind überzeugt: Die Infrastruktur in den Großstädten vernachlässigt die Bedürfnisse der jüngsten Verkehrsteilnehmer und der Radfahrer generell. Man will sich dafür einsetzen, „dass jeder Mensch, egal ob 8 oder 108 Jahre alt, die Infrastruktur bekommt, die er braucht“.

Weitere Informationen unter www.radentscheid-frankfurt.de

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Foto: Radentscheid Frankfurt

Mehr als Kultur & Party: Ab Freitag ist Museumsuferfest

Erstmalig beteiligen sich in diesem Jahr 25 Museen am Frankfurter Museumsuferfest. Vom 23. bis 25. August formieren sich Museen, 16 Bühnen, 12 Projekte und etwa 500 Stände an beiden Ufern des Mains „zu einem besonderen kulturellen Festival mit einem hochkarätigen und kreativen Programm“, erklärte OB Peter Feldmann bei einer Pressekonferenz mit den beteiligten Museen, Projekten und Bühnenproduzenten.

Die Frankfurter Museen geben an diesem Wochenende mit großem organisatorischem Aufwand und vielen unterschiedlichen kreativen Blickwinkeln und Herangehensweisen einmalige Einblicke in ihre Häuser und Gärten. Beeindruckend ist das Programm der 16 Bühnen mit Konzerten aller Genres. Man kann sich einfach treiben lassen und an einer der Bühnen nach seiner Lieblingsmusik suchen und sogar an Schnupperkurse im Tango oder Zumba teilnehmen. Neu dabei in diesem Jahr die Aquiles Denkbar-Bühne am nördlichen Mainufer auf Höhe Nizza. Die „Denkbar“ im Frankfurter Nordend ist, angelehnt an die Salonkultur des frühen 20. Jahrhunderts, ein Ort kultureller Vielfalt. Zum Museumsuferfest präsentiert die Aquiles‘ Denkbar-Bühne das Beste aus Blues, Folk, Jazz und Latin Fusion.

Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer werden Skulpturen, Gemälde und Installationen unter freiem Himmel gezeigt. Auf dem internationalen Künstlermarkt am Ufer und auf dem Schaumainkai können hochwertige und besondere Objekte, Schmuck und Kleidung erworben werden. Außerdem werden kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt und natürlich aus der Frankfurter Küche angeboten. Der Main selbst bietet in der Mitte des Festes die Rennstrecke für die Drachenbootrennen. Von der Untermainbrücke bis zum Ziel am Holbeinsteg hallen die Trommelschläge bei den rasanten Wettfahrten. Es sind die zweitältesten Wettkämpfe dieser Art in Deutschland.

Musikfeuerwerk am Sonntagabend

„Ich empfehle allen Besucherinnen und Besuchern ganz eindringlich die Gelegenheit zu nutzen, mit dem tollen Angebot des Museumsuferfest-Buttons auch mal ein Haus zu besuchen, welches auf den ersten Blick nicht ihren Interessen entspricht oder das sie vermeintlich schon kennen. Erobern Sie drei Tage lang unsere renommierten und vielfältigen Museen und lassen Sie sich überraschen“, sagte Thomas Feda, Geschäftsführer der veranstaltenden Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main.

Die Eröffnung wird in diesem Jahr am Fahrtor auf den Treppen des Museumsplatzes vor dem Historischen Museum am Freitag, 23. August, um 17 Uhr stattfinden. Den traditionellen Abschluss des Festes bildet das spektakuläre Musikfeuerwerk am Sonntagabend, das dieses Jahr wieder um 22 Uhr stattfindet.

Weitere Infos und eine detaillierte Veranstaltungsübersicht gibt es im Programmheft sowie unter https://www.museumsuferfest.de im Internet.

Drachenbootrennen am Holbeinsteg

Zusammen mit seinen Partnern fügt der Sportkreis mit der Sportwelt-Arena am Holbeinsteg ein einzigartiges Teil in das Fest-Puzzle ein: Vereine und Verbände aus der Region präsentieren auf großer Bühne ganztägig Mitmachangebote und über 50 Aufführungen. 

Aufführungen von Vereinen aus Tanz, Kampfsport, Akrobatik, Kunstradfahren und vielem mehr zu sehen. Teil des Programms sind auch die Drachenbootrennen mit Zieleinlauf am Holbeinsteg. Die Abende feiert der Sportkreis mit lokalen Musikbands. 

Teil des Programms sind auch die Drachenbootrennen mit Zieleinlauf am Holbeinsteg Foto: Sportkreis Frankfurt e. V.

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Fotos oben: www.museumsuferfest.de

Bewusst genießen im neuen 
“Karrys & Barrys“

Text von Monika Nowicka

Gönnen Sie sich eine Auszeit vom Alltag und besuchen Sie den neuen „Place to Be“ auf dem Riedberg! Das Motto des Café Karrys & Barrys, das in der Alfred-Wegener-Straße 10 am 9. August seine Tore öffnet, lautet: saisonal, regional, frisch und nachhaltig.

Kenner und Liebhaber eines guten Kaffees werden diesen Ort zu schätzen wissen. Denn die Inhaber, Kader und Baris Celik, die seit 2014 auf dem Riedberg wohnen, legen viel Wert auf Qualität ihrer Produkte und Nachhaltigkeit. „Kaffee ist unsere Leidenschaft“, sagen beide begeistert und wollen diese mit ihren Kunden teilen. Die Sorte, die sie in ihrem Lokal anbieten wollen, ist ein Bio Fairtrade Kaffee, die Rösterei ist zugleich Lieferant des Holländischen Königshauses. Im Geschmack stark, dennoch mild. Gemahlen wird frisch vor Ort.

Neben Kaffee in allen Variationen und mit diversen Milchvarianten werden in dem hippen und dennoch gemütlichem Lokal über 40 Teesorten, Snacks wie Wraps, Salate, Kuchen, zahlreiche Eierspeisen zum Frühstück und frisch gepresste Säfte aus saisonalem Obst angeboten, etwa Granatapfelsaft. Natürlich wird es auch den original zubereiteten türkischen Mocca geben. Die Kaffeeliebhaber, selbst Eltern von vier Kindern im Alter von zwei bis sieben Jahren, haben auch an die kleinen Besucher gedacht, so dass es eine Spielecke geben wird.

Im Herzen von Europa ….

Foto: Alexander Markert

Foto: Alexander Markert

Generell findet hier jeder etwas nach seinem Geschmack. Als Bonus für alle Sportfreunde werden Eintracht-Spiele ausgestrahlt – schließlich ist auch Besitzer Baris Celik ein großer Fußball-Fan.

Vom Frühstück über Mittagssnack bis hin zum entspannten Glas Wein am Abend – im Karrys & Barrys kann man den ganzen Tag verweilen. Das Café bleibt täglich auch abends geöffnet und offeriert dann kleine Köstlichkeiten, dazu Wein und Bier (Kaffee geht natürlich immer, auch zu später Stunde!) Das neue Café soll ein „Ort der Begegnung“ werden, eine Symbiose von Kulturen und Geschmäckern.

Als Special zur Eröffnung verlosen wir 10 x einen personalisierten Cappuccino

Schreiben Sie uns eine Email an mail@main-riedberg.de mit dem Stichwort „Color up your Coffee“, die ersten Zehn gewinnen!

Das neue Café „Karrys & Barrys“ wird ab 9. August von Montag bis Freitag von 7 bis 22 Uhr geöffnet sein, am Wochenende von 10 bis 22 Uhr. Wo? Alfred-Wegener-Straße/ Ecke Riedbergallee, direkt am Campus Riedberg – und direkt gegenüber vom Riedbergzentrum.