Kategorie: AktuelleNEWS

Finanztipps für Familien

Geldscheine
  • Einnahmen aus nebenberuflicher Tätigkeit, Überleitungspauschale werden bis zu einem Betrag von 3.000 € kalenderjährlich nicht mehr als Einkommen berücksichtigt.
  • Mutterschaftsgeld nach dem Mutterschutzgesetz wird nicht mehr als Einkommen berücksichtigt.
  • Einkommen aus Ferienjobs werden von Schülern nicht mehr berücksichtig.
  • Bei Erwerbseinkommen zwischen 520 € bis 1.000 € wird ein Freibetrag in Höhe von
    30 % (anstatt 20 %) angesetzt.
  • Schüler, Studierende, Auszubildende unter 25 Jahren dürfen außerhalb der Ferienzeit bis zu 520 € monatlich anrechnungsfrei dazuverdienen. Das gilt auch für Freiwilligendienstleistende unter 25 Jahren.
  • Seit Beginn des Jahres ist die obere Verdienstgrenze bei Midijobs auf 2.000 € brutto gestiegen. Bei einem Gehalt bis zu dieser Grenze fallen geringere Beiträge in die Sozialversicherungen an.
  • Der Kinderzuschlag unterstützt Alleinerziehende und Familien mit kleinen Einkommen. Um die zusätzlichen Belastungen aufgrund der Inflation abzumildern, wurde der Höchstbetrag des Kinderzuschlages am 01.01.2023 nochmals erhöht und auf 250 € monatlich angehoben.
  • Unabhängig vom Pflegegrad steht ein Entlastungsbetrag von 125 € monatlich von der Pflegekasse zur Verfügung, um Pflegebedürftige und pflegende Angehörige zu unterstützen.


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Neue Bauaktivitäten am Unicampus Riedberg

Die Bauaktivitäten beginnen am Unicampus Riedberg

Wer von der U-Bahnhaltestelle Unicampus Riedberg auf die Institutsgebäude und das davor liegende Gelände blickt, kann die ersten Vorbereitungen für die kommenden Bauaktivitäten erkennen.

Die naturwissenschaftlichen Disziplinen sollen alle am Riedberg zusammengeführt werden, so der Plan, der vor Jahrzehnten aufgestellt wurde. 2018 war es dann endlich so weit. 19 Entwürfe für einen Neubau auf dem Riedberg waren eingereicht worden und die Siegerentwürfe wurden von einer Jury ermittelt.

In den neu geplanten Gebäuden sollen folgende Teile der Goethe-Universität untergebracht werden:

  • Fachbereich Informatik
  • Fachbereich Mathematik
  • Hörsäle, Lernzentren, Flächen für die Verwaltung
  • Zentrale Serverräume und das Hochschulrechenzentrum
  • Eine Anlage für „fußballspielende Roboter“
  • Großzügige Aufenthaltsbereiche
  • Eine Magistrale sprich, eine Hauptachse, die von Norden nach Süden durch das Gebäude verläuft. Vier Achsen mit Büros und Räumen gehen davon ab.
  • Außerdem ist ein Aufbau des Fachs Didaktik der Informatik geplant.

Die gesamte Nutzfläche des Gebäudes wird 7.700 Quadratmeter betragen. Die Baukosten wurden 2018 auf über 50 Millionen Euro geschätzt. Sechzig Prozent davon sollte das Land Hessen bezahlen, der Rest die Goethe-Universität. Als Baubeginn hatte man Ende 2019 anvisiert. Jetzt wird es konkreter: Auf einem Schild wird darauf hingewiesen, dass der bisherige Parkplatz wegen Neubaumaßnahmen ab dem 15.08.2023 geschlossen wird. Was die Verzögerung um 3-4 Jahre für die Baukosten bedeutet, werden wir spätestens bei der feierlichen Eröffnung erfahren. Die Bauzeit soll etwa 3 Jahre betragen. Aktuelle Schätzungen liegen derzeit bei 80 Millionen Euro.

Als Sieger aus dem Architekten-Wettbewerb ging die Firma »Auer Weber Assoziierte GmbH Architekten BDA« aus Stuttgart hervor. Der Entwurf soll sich in die Campusbebauung mit den angrenzenden Gebäuden des Max-Planck-Instituts und des Otto-Stern-Zentrums integrieren. Dieses Architektenbüro hatten bereits 2004 das angrenzende Max-Planck-Institut für Hirnforschung gebaut.

Schon 2018 war die Zahl der Studenten in der Mathematik und Informatik um 50 % im Vergleich zu 2012/2013 (von 3.400 Studenten auf 5.300 Studenten) gestiegen. Während sich der alte Campus in Bockenheim in einen Kulturcampus wandelt, steht die Science City Niederursel auf dem Riedberg vor ihrer Vollendung. Der Neubau der Chemie und die Ausweitung des Wissenschaftsgartens schreiten voran und jetzt kommen die letzten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nach der Fertigstellung der Gebäude auf den Riedberg.

Warnhinweis auf dem Parkplatz des Unicampus Riedberg

Warnhinweis auf dem Parkplatz des Unicampus Riedberg

Spannend wird die Frage wie die über 5.000 Studenten und ihre Dozenten sowie die universitären Mitarbeiter im Ortsteil Kalbach-Riedberg von der bestehenden Infrastruktur bewältigt werden sollen. Benötigt werden sicherlich:

  • Wohnungen (Studentenwohnheime)
  • Parkplätze
  • Kitaplätze, Grundschulen, …
  • Platz im öffentlichen Personennahverkehr
  • und so manches mehr

Auch wenn die Verantwortlichen noch mindestens 3 Jahre Zeit haben, sich darauf vorzubereiten, werden sie von dem dann einsetzenden Ansturm sicherlich überrascht werden.


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Riedberg: Kollision zwischen U-Bahn und PKW

Kollision U-Bahn mit PKW 2023-09-06

Gestern Abend gegen 17:30 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Altenhöferallee, Ecke Riedbergallee ein Verkehrsunfall. Dabei kollidierte der 55-jährige Fahrer mit seinem Mercedes-Benz am dortigen Bahnübergang mit einer U-Bahn. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 11.000 Euro.

Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand der Ermittlungen.

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„Tag der Feuerwehr“ in Kalbach

FFW-Kalbach

Die Freiwillige Feuerwehr Kalbach präsentiert sich: Am letzten Sonntag stellte sich die Freiwillige Feuerwehr Kalbach der Öffentlichkeit vor: Die Tore der Feuerwache wurden geöffnet, man konnte in die Einsatzfahrzeuge klettern und eine Menge Fragen stellen.

Im Gespräch äußerten die Wehrführer Simon Fischer und Benjamin Janny die Hoffnung, mit dieser Veranstaltung die öffentliche Wahrnehmung für die Feuerwehr zu erhöhen, denn es gäbe mittlerweile selbst in Kalbach viele Menschen, die von der Existenz der Freiwilligen Feuerwehr nichts wüssten. Darüber hinaus habe auch die Freiwillige Feuerwehr Kalbach mit Fluktuation unter ihren Mitgliedern zu kämpfen: Jugendliche, die nicht länger am Ball bleiben, und Erwachsene, die altersbedingt nicht mehr aktiv eingesetzt werden dürfen. Man würde sich also freuen, könnten durch diese Veranstaltung ein paar neue Mitglieder gewonnen werden.

Die Kalbacher Freiwillige Feuerwehr organisiert sich in drei Abteilungen:

  • Die Minifeuerwehr für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren.
    Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Bereich der Brandschutzerziehung, also was sind die Aufgaben der Feuerwehr, wie funktionieren Notrufsysteme und Alarmierung, wie und wodurch kann ein Brand entstehen und – vor allem – wie kann man einen Brand verhindern. Wie verhält man sich im Ernstfall (im Kindergarten, in der Schule oder zu Hause)?
    Diese Abteilung ist mit ca. 30 Kindern derzeit voll belegt.
  • Die Jugendfeuerwehr für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren.
    Hier, so heißt es auf der Homepage, wird realitätsnah der Umgang mit feuerwehrtechnischen Geräten geübt: „Dazu gehören Löschangriff, einfache, technische Maßnahmen und auch Personenrettung/Erste Hilfe.“ Auch erste – wenig riskante – Einsätze werden durch die jungen Leute schon durchgeführt.
    Die Abteilung hat zurzeit 16 Mitglieder. Interessierte Jugendlich mögen sich bitte melden.

FFW-Kalbach

Die Zukunft der Kalbacher Feuerwehr

  • Die Einsatzabteilung
    Diese Abteilung kommt nun bei ernsten und durchaus gefährlichen Einsätzen zum Zug. Sind sie als Erste am Einsatzort, koordinieren sie die Lösch- und Rettungsaktivitäten. Kommt dann die Berufsfeuerwehr an, übernimmt diese die Einsatzleitung und die Kalbacher Kollegen unterstützen.
    Der letzte große Einsatz fand – infolge des Starkregens – Mitte August statt. Die ganze Nacht durch, mussten die Kalbacher Einsatzkräfte auf dem Riedberg, im Mertonviertel und in Niederursel hauptsächlich Keller leerpumpen.
    Die Abteilung umfasst derzeit 18 Mitglieder. Interessenten sind herzlich willkommen.

Der „Tag der Feuerwehr“ stieß bei den Kalbachern auf viel Begeisterung. Bereits kurz nach 11:00 Uhr war der Vorplatz der Feuerwache gut besucht. Erwartungsgemäß lockten insbesondere die beiden Löschfahrzeuge die Besucher an.

FFW-Kalbach

Großer Andrang vor einer Rundfahrt mit Löschfahrzeug LF 10/6

Einmal in einem großen, echten Feuerwehrauto sitzen zu dürfen, hat so manches Kind glücklich gemacht. Die Erwachsenen konnten sich inzwischen die technischen Details erklären lassen.

FFW-Kalbach

Mal ganz oben im Löschfahrzeug LF 20/16 sitzen

Kulinarisch waren die Besucher ebenfalls bestens versorgt: die Einsatzabteilung, die Kalbacher Kerbeburschen und die Kochgruppe der Johanniter Unfallhilfe sorgten dafür, dass niemand mit leerem Magen gehen musste.

FFW-Kalbach

Nicht für den Tanztee geeignet: echte Feuerwehrstiefel

 


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Kalbach-Riedberg: Keine Leihfahrräder an den U-Bahn-Haltestellen

Call a Bike Verleihstation Unicampus Riedberg 1

Seit Mai 2016 dringt der Ortsbeirat 12 darauf, dass der Magistrat Gespräche mit der Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG führt, die damals bereits erfolgreich in Frankfurt ein Fahrradvermietsystem etabliert hatte.

Damals hieß das 1996 gegründete Tochterunternehmen noch »DB Rent GmbH«. Im Jahr 2020 wurde die Firma in »Deutsche Bahn Connect GmbH« umfirmiert.

Zur Produktpalette des Unternehmens gehört unter anderem Carsharing und Bikesharing. Unter der Marke »Call a Bike« wird das Bikesharing im Frankfurter Raum betrieben. Dieses telefongestützte System der Fahrradvermietung wurde 2001 in München als Pilotversuch gestartet. Nach der Übernahme durch die »DB Rent GmbH« ist es in ca. 40 Städten ausgebaut worden. Je nach Stadt in einer von zwei Varianten.

Es gibt die Varianten Call a Bike Fix (Fahrräder können an Stationen entliehen und wieder zurückgegeben werden) und Call a Bike Flex (in einem festgelegten Kerngebiet können Fahrräder ausgeliehen und an jeder Straßenkreuzung zurückgegeben werden).

Nachdem »Call a Bike« bis 2010 der führende Anbieter von Fahrradverleihsystemen in Deutschland war, hatte es in den letzten Jahren zunehmend Marktanteile an den Hauptkonkurrenten Nextbike verloren, der viele städtische Ausschreibungen gewinnen konnte.

Der Ortsbeirat wollte nun erreichen, dass auch an den Haltestellen der U-Bahn, bzw. der Busse im Ortsteil Kalbach-Riedberg Leihfahrräder positioniert werden. Auch die Ortsbeiräte 8 und 10, auf deren Gebiet sich U-Bahnstationen befinden, wurden mit eingebunden. Mit diesem Anliegen sollte der Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr verbessert werden.

Im September 2016 gab es noch eine positive Stellungnahme der Beteiligten: Die Anregung, weitere Call-a-Bike-Standorte im Ortsbezirk 12 Kalbach-Riedberg zu errichten, sieht die DB Rent als positiv an. Die DB Rent hat bereits Anträge für Standorte gestellt, die teils mit der Anregung des Ortsbeirates übereinstimmen. Diese und weitere Standorte im Ortsbezirk 12 Kalbach-Riedberg sind bereits in Prüfung. Eine Entscheidung ist im Laufe des Jahres zu erwarten.

2022 wurde das Thema vom Ortsbeirat (12) erneut aufgegriffen, nachdem seitdem nichts vorangekommen war. Ergänzend wurde angeregt, auch mit der »nextbike GmbH« Gespräche aufzunehmen und einen Softwarevertrag mit »DB Connect« über »Curbside Management« abzuschließen.

Immerhin leben inzwischen mehr als 20.000 Menschen im Ortsteil mit einem daraus resultierenden Nutzungspotenzial für Leihfahrräder. Auch machte der Ortsbeirat (12) das Angebot selbstständiger Vertragsverhandlungen und Pflege der Standorte.

Dann, endlich am 14.08.2023 erfolgte eine Stellungnahme des Magistrats. Fast 7 Jahre nach Stellung des ersten Antrags. Doch leider war es nur eine Absage.

Generell wird das Produkt „Call a Bike“ nur noch in Stadtteilen angeboten, wo es profitabel betrieben werden kann. Anscheinend gehört unser Ortsteil nicht dazu. Aber es wird eine Brücke aufgezeigt: »Call a Bike« könnte gegebenenfalls mit finanzieller Beteiligung der Stadt Frankfurt am Main zur Verfügung gestellt werden.

Was lässt diese dürftige Antwort vermissen?

  • Warum ist ein Betrieb hier im Ortsteil nicht profitabel?
  • Was unterscheidet unseren Ortsteil von anderen Ortsteilen an denen „Call a Bike“ angeboten wird?
  • Wie hoch müsste denn der Zuschuss der Stadt sein, damit das Angebot auf Kalbach-Riedberg ausgeweitet werden kann?
  • Warum sind auf dem Unicampus Riedberg 2 Fahrräder stationiert und an den Verkehrsknotenpunkten (Haltestellen des ÖPNV) nicht?
  • Wie hat sich denn der Konkurrent nextbike GmbH zu dem Ansinnen geäußert?

 

Fazit

Bikesharing reduziert den Flächenverbrauch und Schadstoffemissionen. Leihräder legen bis zu 10.000 Kilometer im Jahr zurück und werden damit stärker genutzt als die meisten Privaträder. Bei einer optimalen Verfügbarkeit steigt die Fahrradnutzung durch Leihräder an – was für Sevilla, aber auch für die Niederlande nachweisbar ist.

Trotzdem wird der Fokus in Frankfurt eher auf Leih-Roller als auf Leih-Fahrräder gelegt. Erstaunlich, wo Paris sich gerade für die Abschaffung der Leih-Roller im Stadtgebiet entschieden hat.


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Call a Bike Verleihstation Unicampus Riedberg 2

Call a Bike Verleihstation Unicampus Riedberg 2

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Kultur in der Aula: „ISCHUNMEINBRUDER“

Auf hessisch: ISCH UN MEIN BRUDER

Am Samstag, den 09.09.2023 findet um 19:30 Uhr in der Grundschule Riedberg (Zur Kalbacher Höhe 15) der Auftritt der Gebrüder Lutz und Martin Beberweil aus Kelkheim statt. Ihre Combo (kleinere Jazzband) hat den interessanten Titel: »ISCHUNMEINBRUDER«.

Wie sind die Gruppe und ihre Lieder entstanden?

Seit über 30 Jahren spielen die beiden Gitarre, auch in verschiedenen Formationen. Seit 2016 treten sie gemeinsam auf. Ihre Lieder sind aus dem Lebensalltag heraus entstanden. Hier ein paar Beispiele:

Besonders „uffgerescht“ hatten sich die beiden zuletzt über einen Handwerker aus dem Heizungsbau. Leider schickte die Sanitäranlagenfirma einen Mann mit zwei linken Händen, sozusagen „En Wasserbumbezange-Legastheniker“. So wurde daraus schnell ein Lied.

Für den Zusammenschluss zum gemeinsamen Duett war dieser Vorfall das entscheidende Erlebnis. Und wenn man mal die Witterung aufgenommen hat, dann finden sich immer mehr Alltagssituationen, über die man sich „uffresche könnt“.

So entstand auch die Nummer „Termine“. Eine Situation, die viel zu häufig vorkommt: die Terminabsprache mit einem Arzt. Vom Anruf in der Warteschleife bis zur Terminvereinbarung in einer fernen Zukunft …

Oder der Besuch in einer Kunstausstellung: Da so manche Kunstwerke schwer verständlich sind, lautete der darauf folgende Titel „Kunst“: „Was ist hier der Sinn, was ist hier der Zweck. Ist das jetzt Kunst oder kann das weg.“

Wo verortet sich die Gruppe?

Die beiden Brüder sehen sich zwischen Liedermacherei und Kabarett. Sozialkritische und politische Lieder inklusive, gespielt auf akustischen Gitarren. Obwohl die Zahl derer, die in Frankfurt regelmäßig „Hessisch babbele“ deutlich rückläufig ist, bringen Sie Lieder nicht nur auf Deutsch, sondern besonders volksnah sogar in hessischer Mundart. Ein seltener Leckerbissen!

Wer die beiden mit anderen bekannten Künstlern vergleichen möchte, denkt vielleicht an Mike Krüger, Fredl Fesl, ein bisschen was von Gerhard Polt. Auch Anklänge von BAP schwingen mit.

Während sie anfangs nachgespielte Coversongs nutzten, die sehr bald Texte in hessischer Mundart erhielten, entwickelten sie sich weiter zu ersten, „völlig eigenständig auf ihrem Mist gewachsenen Stücken“.

Mitte 2018 erschien ihre erste CD mit dem Titel „Horschemaa“. Inzwischen liegt das neue Doppelalbum mit dem Titel „Weider“ vor. Es besticht durch Kurzweiligkeit und Tiefgang.

Was war der amüsanteste Preis, den sie gewonnen haben?

2018, am zweiten Weihnachtsfeiertag gewann die Band den „Sauerkrautpreis“ (1. Platz) der Kulturgemeinde Kelkheim und so avancierte der kleine, aber feine Musikwettbewerb zu einem spaßigen Alternativprogramm in der besinnlichen Zeit. Geschickt hatten die Künstler in Kürze den Kontakt zum Publikum hergestellt, und schon waren alle Zuhörer mittendrin statt „nur dabei“. Seitdem sind sie am Markt gefragter denn je.


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ADFC: Bike Night 2023

Fahrrad

Heute Abend um 20:00 Uhr startet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die diesjährige Radler-Nacht, die insgesamt zum 13. Mal stattfindet.

Auftaktkundgebung: 20:00 Uhr am Mainkai auf Höhe des »Eisernen Stegs«

Aufbruch: Etwa 20:30 Uhr

Besonderheit: Einen Teil der Strecke wird mit Geleitschutz auf der Autobahn 661 gefahren.

Zielpunkt: Etwa 22:00 Uhr bis 22:30 Uhr am »Eisernen Steg«

Die Veranstaltung wird auch in diesem Jahr wieder zum Treffpunkt Tausender Radfreunde.
Bunte Verzierungen, ausgefallene Beleuchtung und die Unterhaltung aus mittransportierten Musikanlagen dürfen zum stimmungsvollen Nachtbummel ebenso dazugehören, wie die unterschiedlichsten Formen der Fortbewegungsmittel. Hier einige Beispiele:

  • Liege- oder Lastenrad
  • Tandem oder Hollandrad
  • Rennrad oder Pedelec
  • Mountainbike
  • Faltrad oder Fixie (martialische und zugleich wunderbare puristische Bikes)

Hauptsache, das Gefährt rollt, hat Licht und kann gut gebremst werden.

Auch ein Helm sollte getragen werden.

Unerwünscht ist Werbung für politische Parteien während der Veranstaltung!

Die zentrale Forderung: „Mehr Platz fürs Rad – nicht nur heut’ Nacht“.
Zwar wurde in den vergangenen Jahren viel für Radler gemacht. Falschparken auf Radwegen, Tempo-50-Straßen ohne jede Radverkehrsinfrastruktur, hochstehende Gullydeckel auf Radwegen und viele Probleme mehr müssen aber noch angegangen werden. „In den äußeren Bezirken wirken die Radwege – sofern es sie überhaupt gibt – häufig wie aus den 1960er-Jahren“.


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10 Jahre schulische Entwicklung

Neue Gymnasiale Oberstufe (NGO)

Eine neue gymnasiale Oberstufe (NGO) wurde 2012/2013 als Außenstelle der Max-Beckmann-Schule aus Bornheim am Riedberg gegründet. Ein Gesetz hinderte die NGO daran, eigenständig zu agieren[1]. Die grauen Container waren damals nicht gerade ein „Hingucker“. Doch die 300 Schüler und Lehrer der NGO waren mit den Bedingungen am provisorischen Standort auf dem Riedberg durchaus zufrieden.

Die Containeranlage war ursprünglich für das Gymnasium Riedberg errichtet worden und war bestens ausgestattet. Unzufrieden war die Schulgemeinde allerdings mit ihrem Status als Außenstelle der Max-Beckmann-Schule. Sie forderte ihre Unabhängigkeit – und wandte sich in diesem Sinne auch an den damaligen Oberbürgermeister. Da dessen damalige Bildungsministerin sich zu wenig in den Schulen blicken ließ, besuchte der OB jeden Monat eine der zahlreichen Frankfurter Schulen. Dies verband er geschickt mit einer Werbung für die Nutzung der Lehrstellen bei der Stadt Frankfurt.

Der gute Zusammenhalt der Schulgemeinde, die Entwicklung eines ganz eigenen Profils und moderne Konzepte wie „Lernateliers“ führten zu dem ausgeprägten Wunsch, bald eigenständig zu werden. Die Schüler waren aus 65 verschiedenen Schulen – von der Hauptschule bis zum Gymnasium – auf die NGO gewechselt. Die Zahl der Jugendlichen mit Migrationshintergrund lag höher als an Gymnasien und den anderen Oberstufen. So entwickelte die Schule ihr eigenes ganz besonders Flair.

Im Februar 2017 war es so weit. Die NGO zog von der Gräfin-Dönhoff-Straße in ein neues Provisorium nach Bockenheim in die Voltastraße 1b um. Aber graduell war es eine deutliche  Verbesserung. Keine Container mehr, sondern ein richtiges Gebäude, ein ehemaliger Bürokomplex, der bereits von einer Privatschule (Mundanis-Schule) genutzt worden war. Die Stadt hatte das Gebäude für mindestens 10 Jahre gemietet und dann für die Bedürfnisse der NGO umgebaut.

Die Schulgemeinde zog mit einem lachenden und einem weinenden Auge um. Zwei Jahrgänge hatte man durchs Abitur auf dem Riedberg gebracht. Für die Abiturienten waren das auch Erinnerungen an ihre Zeit auf dem Riedberg. Doch der Umzug hatte die Schule ihrem finalen Standort räumlich deutlich nähergebracht, sodass sie in ihrem zukünftigen Schulgebiet schon mal Wurzeln schlagen konnte.

Ihren endgültigen Standort soll die NGO zwischen Krifteler und Idsteiner Straße im Bildungscampus Gallus erhalten und damit in direkter Nachbarschaft zur Paul-Hindemith-Schule.

Der Befreiungsschlag

Durch den Umzug wurden drei wichtige Dinge ermöglicht:

  1. Die Oberstufe konnte endlich in ein Gebäude umziehen, das nah am endgültigen Standort im Gallus war.
  2. Die Container der NGO wurden frei für das neue Gymnasium Mitte-West, das am Römerhof starten sollte.
  3. Früher als erwartet konnte mit den Planungen und der Ausschreibung für den Neubau der integrierten Gesamtschule »Josephine Baker« begonnen werden.

Ein neuer Name für die NGO

2021 durfte sich die NGO einen neuen Namen geben. Sie wurde zur Toni-Sender-Oberstufe. Eine auffallende Figur war die Politikerin Toni Sender (1888-1964) in vielerlei Hinsicht – nicht nur wegen ihrer Kleidung. Noch viel wichtiger waren die politischen Verdienste von Frau Sender. Sie saß von 1919 bis 1924 in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung, wo sie sich in verschiedenen Ämtern für Frauenrechte und gegen das NS-Regime einsetzte.

Von 1927 bis 1933 war sie Reichstagsabgeordnete in Berlin. Ihren Kampf gegen das NS-Regime setzte sie im Exil fort, nachdem ihr in Deutschland mit dem Tod gedroht wurde. Da viele der Schüler einen Migrationshintergrund haben, war Toni Sender ein gutes Vorbild.


[1] Das hessische Schulgesetz verbot damals die Eröffnung eigenständiger Schulen, an denen nur die Klassen 11-13 unterrichtet werden.


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Die E-Mobilität in Kalbach-Riedberg heute

Mainova Stromtankstelle

Was hat sich seit unserem letzten Bericht geändert?

In unserem Artikel vom 10. Januar 2022 haben wir uns der aktuellen Entwicklung in der E-Mobilität gewidmet. Der Beitrag heute soll sich als Update verstehen und einen Überblick über den derzeitigen Stand der verfügbaren öffentlichen Ladestationen vermitteln.

Will man den Erfolg der E-Mobilität an der Zahl der öffentlichen Ladestationen messen, wird man sich schwertun, in Kalbach-Riedberg den Durchbruch dafür zu erkennen. Deutlich gestiegen sind die Zahlen der Stationen seit letztem Jahr leider nicht.

Ein lokaler Schwerpunkt beim Ausbau der Lade-Infrastruktur liegt nach wie vor im Gewerbegebiet „Am Martinszehnten“. In den Wohngebieten Kalbach und Riedberg selbst gibt es z.Z. jeweils nur eine öffentliche Ladestation.

Eine Übersicht der Ladestationen in der näheren Umgebung von Kalbach-Riedberg:

– ALDI-Parkplatz, Olaf-Palme-Straße 7
(die Ladestation bei ALDI, Berner Straße 40-42, wurde nach Auskunft
eines Mitarbeiters vor zwei Monaten deinstalliert, der Bau einer neuen
ist nicht geplant)

– LIDL-Parkplatz, Berner Str. 44-48

– IKEA-Parkplatz, Züricher Straße 7

– HORNBACH-Parkplatz, Züricher Straße 11

– MERCEDES-BENZ-Parkplatz, Heinrich-Lanz-Allee 33 (nach Auskunft einer
Mitarbeiterin nur von 22:00 bis 06:00 Uhr für die öffentliche Nutzung freigeschaltet)

– MAINOVA, Heinrich-Lanz-Allee 1

– REWE-Parkplatz, Lange Meile 33

Wie schon im Artikel letzten Jahres erwähnt, führt nicht die Stadt Frankfurt selbst den Ausbau des Ladenetzes durch, sondern verfährt hier nach einem „Open-Market-Modell“:
gewerbliche Anbieter reichen demnach einen Antrag auf Errichtung einer Ladestation auf öffentlichen Flächen ein – nach erfolgreicher Standortprüfung durch die städtischen Fachämter können die Anbieter Ihre Ladestation installieren.

Pfalzwerke Stromtankstelle

Pfalzwerke Stromtankstelle auf dem Hornbach-Parklplatz

Eine Entwicklung könnte der (schwächelnden) Dynamik im Ausbau des Ladenetzes sehr förderlich werden: derzeit werden weltweit intensive Forschungen und Tests neuer PKW-Batterien durchgeführt, mit dem Ziel einer kürzeren Ladedauer, längerer Laufzeit, gesteigerter Ladeleistung (auch im Winter), Verringerung der Brandgefahren und verbesserter Umweltfreundlichkeit (bei Herstellung und Entsorgung) zu erreichen. Damit dürften mittelfristig die Karten im Konkurrenzkampf E-Autos versus Verbrenner neu gemischt werden. Wir bleiben an Ball …


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AWO löst 876 Versprechen ein!

Weil ein guter Schulstart viel ausmacht

Jedes zehnte Frankfurter Schulkind startet dieses Jahr mit einem nagelneuen Ranzen – unterstützt von der AWO Frankfurt

Herausforderung angenommen! Selbst wenn es sich die Familien nicht leisten können: Kindern von Frankfurter Familien und Flüchtlingsfamilien sollen mit einem neuen Ranzen das Schulleben beginnen. Auch wenn der Geldbeutel das eigentlich nicht zulässt. Und die AWO hat es geschafft – fast 880-mal. Das sind – gemessen an den Zahlen des letzten Jahres – rund 10 %[1] aller eingeschulten Kinder in Frankfurt.

Nicht nur auf den Ranzen, auch auf den Inhalt kommt es an: Neben Sportbeutel und Mäppchen war in diesem Jahr noch mehr drin: eine Trinkflasche der Familienkasse Hessen aber auch Materialien der Kampagnen „Stark durch Erziehung“, „Stadt der Kinder“, „Frankfurt kann günstig“ sowie Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) – bereitgestellt vom Frankfurter Kinderbüro sowie dem Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt.

„In diesem Jahr haben wir den Kindern sprichwörtlich Chancen in den Ranzen gepackt!“, zeigt sich Steffen Krollmann, Vorstandsvorsitzender der AWO Frankfurt, begeistert, „Damit erhalten die Familien konkrete Angebote, woher sie noch mehr Unterstützung bekommen können.“

Die AWO selbst übernimmt alle organisatorischen Kosten, so geht jeder Spenden-Euro ohne Abzug in das Projekt. Ein riesiges Danke daher an zahlreiche Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen Frankfurts.

Besonders hervorzuheben sind:

„Seit 2008 verteilen die Ehrenamtlichen der AWO Frankfurt Schulranzen in der Stadt“, stellt Barbara Schwarz, Mit-Initiatorin der Aktion, fest und zeigt sich zudem dankbar für die Unterstützung, „Hauptamt der AWO, Privatpersonen, Organisation – alle, die in diesem Jahr etwas dazu­gegeben haben, machen es möglich, für die Kinder der Stadt da zu sein.“


Die ersten Spenden für das Jahr 2024 sind bereits eingegangen – seien auch Sie dabei!

Empfänger: AWO Kreisverband Frankfurt e. V.
IBAN: DE38 5005 0201 0000 0262 29
BIC: HELADEF1822
Verwendungszweck: Schulranzen 2024


[1] https://statistikportal.frankfurt.de/ASW/ASW.dll?aw=Bildung/Schulanf%C3%A4ngerinnen%20und%20Schulanf%C3%A4nger%20an%20Grundschulen

[2] Verwaltet von der Frankfurter Sparkasse

[3] Verwaltet von der Frankfurter Sparkasse

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