Kategorie: AktuelleNEWS

Mahnwache für den Frieden

Ukraine Krieg

Ende Februar 2014 begann der russisch-ukrainische Konflikt mit der Besetzung der ukrainischen Halbinsel Krim. Seitdem kämpft Russland gegen die Ukrainer. Nach einem relativen Abflauen baute Russland ab Sommer 2021 massiv Truppen an der ukrainischen Grenze auf, bestritt aber Angriffspläne. Ab dem 24.02.2022 folgte ein groß angelegter Angriff durch die russische Armee aus mehreren Richtungen mit dem Ziel, die ukrainische Regierung zu stürzen und durch ein prorussisches Regime zu ersetzen.

Millionen Ukrainer flohen daraufhin nach Europa, viele davon nach Deutschland. Seitdem kämpfen beide Seiten mit tausenden von Toten jeden Monat. Schwere Kriegsverbrechen wurden und werden begangen. Das Morden und Schlachten hat kein Ende. Weitere Konfliktherde sind in der Zwischenzeit dazugekommen: Der Israelisch-Palästinensische Krieg im Gaza-Streifen und der Terror der Huthi-Rebellen.

Rückblick

Anfang März 2022 wurde eine der ersten Mahnwachen auf dem Riedbergplatz vom Ortsbeirat (12) organisiert.

Im März 2022 machte sich Herr Metzler mit einem Hilfsgüter Konvoy auf in die Ukraine.

Im April 2022 sammelten die Schüler der Judith-Kerr-Schule durch einen Sponsoren-Lauf über 10.000 Euro für die Unterstützung der Menschen in der Ukraine. Die Organisatoren des „Grüne Soße Festivals“ stellten ihren neuen Foodtruck vor die Flüchtlingsunterkunft in Kalbach und versorgte die Menschen mit Essen.

Im Mai 2022 bedankten sich die ukrainischen Mitbürger am Riedberg durch eine gemeinsame Müllsammelaktion.

Im Juni 2022 konnten die Teilnehmer an der Mahnwache, die der Ortsbeirat (12) organisiert hatte, Augenzeugenberichte aus dem Kriegsgebiet hören.

Im Oktober 2022 liefen die Mahnwachen am Riedbergplatz aus. Der Krieg war zum neuen Alltag geworden.

Jetzt soll am 24. Februar (von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr) eine neue Mahnwache auf dem Riedbergplatz stattfinden, für die Ukraine und gegen die Kriege in der Welt. Der Ortsbeirat (12) wird sie organisieren und zahlreiche Vereine und Institutionen werden sie unterstützen, damit die Kriege und ihre Opfer nicht vergessen werden.


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Künstliche Intelligenz verhindert wetterabhängige Schwankungen im Stromsystem

AI RenewableEnergy

FIAS-Forschende entwickeln Technologie, um den Einsatz erneuerbarer Energien im Netz zu stabilisieren.

Die zunehmenden Anteile von Sonnen- und Windenergie erschweren eine stabile Stromversorgung.  Diese wetterabhängigen Schwankungen gleicht ein hochmodernes KI-System aus, das Forschende des FIAS entwickelten. Es gewährleistet eine effiziente und zuverlässige Verteilung von Strom aus Quellen wie Sonne und Wind, um den Energiebedarf auch bei veränderlichen Wetterbedingungen zu decken und gleichzeitig die Kosten zu minimieren.

In einer bahnbrechenden Studie präsentiert Doktorand Chen Li unter Leitung von FIAS-Fellow Kai Zhou eine neue KI-Technologie, die den Einsatz erneuerbarer Energien in das Stromnetz revolutionieren könnte, denn die Integration erneuerbarer Energiequellen wie Wind- und Sonnenenergie ist nicht ganz einfach. Wetterveränderungen wirken sich schnell auf die Stromerzeugung aus und machen häufige Anpassungen des Stromnetzes erforderlich.

Beispielsweise verursacht schon eine einzige Wolke über einer Photovoltaik-Anlage starke Stromschwankungen innerhalb kürzester Zeit. Herkömmliche Anwendungen sind von dieser Variabilität überfordert, insbesondere große Energiesysteme.

Das FIAS-Forschungsteam entwickelte eine hochmoderne, physikalisch fundierte Methode des maschinellen Lernens, die sich schnell an veränderte Bedingungen anpassen kann und damit ideal für Echtzeitanwendungen ist.  Auf der Grundlage von Stromnachfrage und Wettermuster bietet das System eine Lösung zum umgehenden Ausgleich der Schwankungen.

Grundlage sind neuartige neurale Netzwerke, die auf grafischen Daten zu Wetter und Energiebedarf beruhen, die »Graph-Attention-Networks«. Sie identifizieren die Schlüsselknoten im Stromnetz, die das Muster der Stromabgabe maßgeblich beeinflussen.

Die aktuelle Veröffentlichung zeigt die Überlegenheit dieser Methode gegenüber bestehenden datengesteuerten Techniken in zwei unterschiedlich großen Szenarien für erneuerbare Energiesysteme. Der neue Ansatz liefert nicht nur schnelle und praktikable Lösungen, sondern ermöglicht auch die Interpretierbarkeit, die für Verständnis und Vertrauen in KI-basierte Systeme entscheidend ist.

Noch befindet sich diese Technologie in einem frühen Stadium. Sie wurde hauptsächlich in kleinen und mittelgroßen Stromnetzen getestet. „Sie kann die modernen Energiesysteme verändern“, ist Chen Li überzeugt: „Sie ermöglicht die nahtlose Integration von dezentralen Energiequellen ins Netz, also vor allem Solarzellen und Windturbinen“. Dadurch werden erneuerbare Energien zuverlässiger und leichter einsetzbar.

Das System verbessert die Effizienz, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit der Stromverteilung und ermöglicht ein intelligentes Management sowie eine regelmäßige Anpassung des Stromnetzes. Darüber hinaus schafft es die Grundlage für eine wirtschaftliche Optimierung, indem es physikalische Faktoren und die Dynamik des Energiemarkts berücksichtigt.

Publikation: Chen Li, Alexander Kies, Kai Zhou, Markus Schlott, Omar El Sayed, Mariia Bilousova, Horst Stoecker, Optimal Power Flow in a Highly Renewable Power System Based on Attention Neural Networks, Applied Energy 359 (2024) 122779, https://doi.org/10.1016/j.apenergy.2024.122779


Abbildung: Stromerzeugung und Stromübertragung im europäischen Stromnetzmodell mit 33 Verteilungsknoten. Der KI-Ansatz von Chen Li et al.  verknüpft die Stromerzeugung aus verschiedenen Quellen, einschließlich konventioneller und erneuerbarer Ressourcen (Tortendiagramme an verschiedenen Orten), sowie die Stromübertragung (Pfeile, die die Tortendiagramme miteinander verbinden) und stellt umgehend sicher, dass der Strombedarf überall auf der Grundlage der eingegebenen Wetterbedingungen gedeckt ist.

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Sperrung des Weißkirchener Bergs

U-Bahn U3 und Straßenverkehr erheblich eingeschränkt

Wie einige unsere Leser bereits bemerkt haben werden, befindet sich an der Kreuzung ‚Am Weißkirchener Berg‘ und ‚Rosa-Luxemburg-Straße/Frankfurter Landstraße‘ ein Baustelle. Grund dafür sind Gleisbauarbeiten: Gleise und Gleisbett werden auf der Strecke kurz vor der Einmündung zum Weißkirchener Berg bis knapp zur Station ‚Weißkirchen-Ost‘ erneuert.

Heute sind die zwei ausgehenden Spuren in Richtung Oberursel-Weißkirchen bereits auf eine verengt. Das Gleisbett in Richtung Oberursel wird schon bearbeitet.

das Gleisbett in Arbeit; Foto: D.Walz

Mit weiteren Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs ist zu rechnen. Zwischen dem dem 07. und 15. März wird der Weißkirchener Berg komplett gesperrt, so dass sich Autofahrer in Richtung Nordweststadt und Oberursel spätestens ab der Altenhöferallee um eine Alternativroute bemühen müssen. Der Verkehr, der in Richtung Frankfurt-Kalbach den Weg zur Autobahn sucht, wird einen Umweg über den Riedberg wählen oder die Autobahnzufahrten in Oberursel/Bad Homburg benutzen müssen.

eingeschränkter Verkehr; Foto: D.Walz

Der Verkehr zwischen Nordweststadt und Oberursel wird von dieser Baumaßnahme nicht betroffen.

Die U-Bahn-Linie U3 zwischen Niederursel und Oberursel-Bommersheim ist bereits vollständig eingestellt. Ersatzweise verkehren in der Zeit bis zum 15.März zwischen der Hohemark und Riedberg Busse, zwischen Südbahnhof und Heddernheim bzw. Riedberg werden die Linien U1, U2, U8 und U9 verstärkt.

Links:
https://www.rmv.de/c/de/start/frankfurt/rmv-frankfurt-aktuell/u3-streckensperrung-wegen-gleisbau
https://mainziel.de/verkehrsinfo

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„Schockanruf“ durch falsche Juristen

Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main informiert und bittet um Mithilfe:

Trickbetrüger haben am 08.02.2024 ein am Frankfurter Berg wohnhaftes Ehepaar mittels eines so genannten „Schockanrufs“ getäuscht und mehrere zehntausend Euro erbeutet.

Im Tatzeitraum von 18:30 Uhr bis 20:45 Uhr gingen bei einer 71-jährigen Frau und ihrem 69-jährigen Mann nacheinander Anrufe über Festnetz sowie später über ein Mobiltelefon ein. Zunächst meldete sich eine angebliche Rechtsanwältin, die mitteilte, dass die Tochter der Eheleute an einem Verkehrsunfall beteiligt gewesen und bei dem der Unfallgegner zu Tode gekommen sei.

Der Gesprächspartner wechselte in der Folge zu einem angeblichen Richter, der nun für die Tochter eine Kautionssumme in Höhe von 40.000 Euro verlangte, wobei man das Ehepaar anwies, das Gespräch stets aufrecht zu erhalten.

Im weiteren Verlauf vereinbarte man die Geldübergabe, die im Stadtteil Nieder-Eschbach erfolgte. Ein „Kurier“ einer angeblichen Rechtsanwaltskanzlei erschien in Höhe der Homburger Landstraße 748 und nahm die geforderte Geldsumme in Briefumschlägen entgegen. Anschließend entfernte sich der Mann über die Arnoldstraße in den Ben-Gurion-Ring und weiter in unbekannte Richtung.

Personenbeschreibung des Abholers:
männlich, circa 170 cm groß, circa 30 bis 35 Jahre alt, dunkle und zurückgekämmte Haare, kräftige Statur, südosteuropäische Erscheinung; bekleidet mit einer schwarzen Steppjacke, einer dunklen Hose, trug zudem eine weiße FFP2-Maske.

Die Frankfurter Kriminalpolizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 52499 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Sounds of Spring – Konzert zum chinesischen Neujahr

Jahr des Drachen

Das kommende Jahr ist etwas ganz Besonderes – es ist das Jahr des Drachen!
In der chinesischen Tradition ist der Drache das stärkste Tierkreiszeichen, das Kraft, Stärke und Energie symbolisiert. Dementsprechend verspricht das neue Jahr Glück und Wohlstand.

Feiern Sie das chinesische Neujahrsfest zusammen mit dem Konfuzius-Institut Frankfurt mit dem bezaubernden Konzert „Sounds of Spring 2024“.

Die Feiern des Konfuzius-Instituts Frankfurt zum chinesischen Neujahrs- oder Frühlingsfest haben in früheren Jahren jedes Jahr viele Menschen begeistert.

Auch dieses Jahr setzen wir unsere Tradition einzigartiger chinesisch-deutscher Konzerterlebnisse fort. Freuen Sie sich mit uns auf die Künstlerinnen Lydia Maria Bader (Klavier), in China bekannt als the „German Piano Princess“, und Katerina Luo (Guzheng).

Bader Luo

Bader / Luo, © Konfuzius-Institut

Das Konzert findet in dem Festsaal der Freimaurer-Loge »Zur Einigkeit« statt. Die Loge befindet sich in der Kaiserstr. 37, in 60329 Frankfurt.

Termin: Samstag, der 17.02.2024

Einlass ab 18:45 Uhr

Konzert-Beginn: 19:00 Uhr

Konzert-Ende: ca. 21:30 Uhr

Eintritt: 18 € (ermäßigt: 15 €)

Eine Anmeldung ist erforderlich. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie unten auf der Website des Konfuzius-Institutes.

Hinweis: Bei dieser Veranstaltung werden Fotos und Videoaufnahmen gemacht. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie unter Umständen auf Bildern bzw. in Filmsequenzen zu sehen sind.

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Karin Rabhansl im Interview

Letzten Samstagabend hat die Josua-Gemeinde die Musikerin Karin Rabhansl eingeladen. Sie trat mit ihrem Solo-Programm in der Aula der Grundschule Riedberg auf. Vor dem Auftritt gewährte Karin Rabhansl dem Stadtteilmagazin MainRiedberg ein Interview.

MainRiedberg:
Zunächst ein Frage, die wahrscheinlich alle stellen: wann hast du angefangen mit Musik?

Karin Rabhansl:
Ich war schon im Kindergarten total fasziniert von der Gitarre. Klettergerüste und Schaukeln haben mich gar nicht interessiert. Ich wollte eine Gitarre haben und habe meine Eltern solange genervt, bis die mir eine Gitarre gekauft haben. Gesungen habe ich schon immer: ich hatte einen dieser roten Sony-Kassettenrekorder mit dem quietschroten Mikrophon und bin damit durchs ganze Haus gesprungen und habe alles darauf zusammen gesungen.
Und dann habe ich die Gitarre für mich entdeckt und damit angefangen.
Gitarrenunterricht habe ich in der zweiten Klasse bekommen, mit acht.

MainRiedberg:
Mit eigenem Gitarrenlehrer?

Karin Rabhansl:
Ja, in Niederbayern, aus der Nähe von Passau, wo ich herkomme, da hat mich meine Mutter jede Woche hingefahren, und dass obwohl wir nur ein Auto hatten, das sich meine Eltern teilen mussten.

MainRiedberg:
Und wann hast du angefangen selbst Stücke zu schreiben, also auch Texte zu verfassen?

Karin Rabhansl:
Witzigerweise während meiner Ausbildung zur Bankkauffrau. Ich habe eine Banklehre bei der Sparkasse gemacht und da war ich so frustriert, dass ich angefangen habe, die ersten Songs zu schreiben.

MainRiedberg:
Karin, bei Liedermachern stelle ich mir oft die Frage, hätte es auch eine Lyrikerin/Schriftstellerin Karin Rabhansel werden können?

Karin Rabhansl:
Nein, weil für mich beides immer zusammen gehört: ich finde Texte wahnsinnig wichtig. Es gibt Musiker die sagen, nein ich schreibe den Text ja nur, weil ich einen Text haben muss. Aber ich finde beides, Musik und Text, ist gleich wichtig. Ich lese unfassbar gerne und viel – schon seit frühester Kindheit.  Aber nur Texten war immer zu abstrakt für mich.

Auch ob ich wirklich Musikerin werden sollte – ich komme aus einem sehr unmusikalischen Haushalt – war immer sehr ‚unnaheliegend‘. Ich hatte zwar immer viel Spaß beim Aufsätze- und Geschichten-Schreiben, aber nur Texte schreiben, ist mir nie in den Sinne gekommen.

MainRiedberg:
Und spätestens nach deiner Bank-Lehre wusstest du, dass du mit Finanzen nichts am Hut hast, und hast die Musikschule besucht. Und was hat dir die Ausbildung künstlerisch und beruflich gebracht?

Karin Rabhansl:
Ich habe mich plötzlich nicht mehr so allein gefühlt. Ich war in meinem Dorf in Niederbayern die Einzige, oder eine der Wenigen, die eigene Lieder geschrieben haben. Ansonsten gab es einige Cover-Bands, die auf Festen aufgetreten sind. Ich selbst habe in einer mitgespielt.

Aber die Berufsfachschule war für mich ein totales Erweckungserlebnis. Das war und ist eine kleine Schule in Mittelfranken, in Dinkelsbühl, wo es einen Pop- und einen Klassik-Zweig gab. Da habe ich mit klassischer Gitarre angefangen. Und habe dort so viele Gleichgesinnte getroffen. Da hat sich das Lebensgefühl eingestellt: ich bin nicht komisch, es gibt ganz viele mit der gleichen Begeisterung für Musik und die den – fast schon – Wahnsinn für die Musik teilen, den ich schon immer in mir gespürt habe.

Bei den Jam-Sessions haben mir die Leute gesagt, dass ich gut singen kann, weshalb ich noch Pop-Kurse dazu genommen und meine Songs weiter geschrieben habe. Ich bin dabei selbstbewusster geworden und habe erkannt, dass ich das gut kann und es für mich Sinn macht, damit meinen Beruf, oder mein Leben, zu bestreiten.

MainRiedberg:
Dazu kommen ja sicherlich die Verbindungen zu anderen Musikern. Du spielt ja heute noch zusammen mit ehemaligen Mitschülern?

Karin Rabhansl:
Ja, genau. Der Joschi Joachimsthaler war mit mir in Dinkelsbühl.

MainRiedberg:
Hat dich die Schule auch in Hinblick auf den Beruf als Musikerin und das „Musik-Business“ vorbereitet?

Karin Rabhansl:
Es gab das Fach ‚Musik und Business‘, wo man rudimentär darüber geredet hat. Ich habe mir das aber dann selber drauf geschafft und man lernt im Laufe der Zeit dazu.
Letzten Endes muss man es einfach ausprobieren. Es gibt nicht den einen richtigen Weg: jeder Musiker, jeder Musikerin muss einfach kucken, wie es für einen selbst am besten funktioniert.

MainRiedberg:
Wie hat der Einstieg in die Professionalität für dich funktioniert. Sicherlich gab es da ja auch ein paar Hindernisse zu überqueren?

Karin Rabhansl:
Klar. Ich war von 2006 bis 2009 an dieser Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl und habe mich nach meinem Abschluss 2009 selbstständig gemacht. Anschließend bin nochmal kurz zurück zu meinen Eltern gezogen und habe dann an der dortigen Musikschule angefangen privat zu unterrichten.
Dann habe ich immer mehr Konzerte gespielt und den Unterricht zurück geschraubt. In Nürnberg, wo ich seit 2011 wohne, habe ich immer noch meine Privatschüler, die ich in Gitarre und Gesang unterrichte.
Du musst heutzutage als Musiker/in so aufgestellt sein wie eine Spinne: ein bisschen unterrichten, Konzerte geben, in anderen Bands mitspielen – ich spiele in meiner Rockband Bass -, mal Solo-Konzerte geben. Dann habe ich noch ein Duo – Fischer&Rabe (*1) heißt es – und moderiere noch eine Radio-Sendung (*2).
Alles, damit man verschiedene Sachen unternimmt und nie stehen bleibt. Das ist das Schlimmste, wenn man sich selbst so genügt, dass man keine Lust mehr hat zu lernen. Ich nehme selber immer noch Gesangsunterricht bei einer klassischen Sängerin und habe auch einen Bass-Lehrer.

MainRiedberg:
Und deine erste CD hast du noch in Eigenproduktion erstellt? (*3)

Karin Rabhansl:
Ja, genau.

MainRiedberg:
Und du bist dabei mit einer kompletten Vorstellung, wie das Ganze klingen soll, ins Tonstudio gegangen, hast ein paar Musikerfreunde zusammengesucht, „kommt wir machen mal was, hier sind die Noten, lasst uns mal was einspielen“?

Karin Rabhansl:
(lacht) Nee, die Vorstellung ist völlig übertrieben. Das war eher ein Blindflug!
Das ist das Schöne an einem Debüt-Album, dass du noch keinen Erwartungsdruck von irgendwelche Menschen hast, inklusive dir selber, sondern dass du ganz jungfräulich daran gehst. Und einfach keinen Druck verspürst, sondern machst, was du denkst. Da gab es tatsächlich ein paar Bekannte – auch Freunde auch aus Dinkelsbühl -, die mich unterstützt haben; dann habe ich in Nürnberg, Passau und Berlin aufgenommen und das Ganze zusammen gewurschtelt. Und es klingt auch so ein bisschen wie Kraut und Rüben. Aber jeder Titel ist immer eine Momentaufnahme, wie ein Zeitstempel, der deinen Stand zu dieser Zeit wiedergibt.

MainRiedberg:
Und im Studio, oder wenn ihr zusammen probt, bist du dann die Chefin?

Karin Rabhansl:
Ja. Bei meinem letzten Album ‚Rodeo‘ habe ich versucht, 30 Vorproduktionen zu erstellen, also selber Schlagzeug zu programmieren, Bass und Gitarre allein einzuspielen und drüber zu singen, um dann ein grobes Demo für jeden Titel zu haben.

MainRiedberg:
Und die Aufnahmen davon teilst du den Musikern aus?

Karin Rabhansl:
Genau. Ich schreibe keine Noten aus. Die Musiker hören die Noten und Akkorde raus, ich gebe noch ein grobes Lead-Sheet über den Aufbau des Titels aus. Dann wird die Band eingeladen und es werden die Titel vorgespielt. Und bei einem Ranking, wo jeder seinen Senf dazu geben kann, wird entschieden, mit welchen Titeln wir ins Studio gehen.

Ein Kollege von mir hat mal gesagt, er pflegt die ‚demokratische Monarchie‘ – und das trifft es auch bei mir ganz gut. Natürlich schreibe ich die Melodie und den Text, setze die Harmonien, aber du kannst einem grandiosen Gitarristen wie dem Joschi Joachimsthaler, nicht einfach sagen, was er für ein Solo zu spielen hat, oder einer Julia Fischer, was sie so zaubert. Oder mein Schlagzeuger Simon Weber, der sich einen eigenen Beat für ‚Schaufema‘ überlegt hat, weil das Demo für ihn nicht funktioniert hat.

Ich habe im Prinzip das letzte Wort. Auf dem Album steht halt ‚Karin Rabhansl‘ drauf und die Produktion ist eben mein Ding.

MainRiedberg:
Und wie entsteht ein Song? Fängt das mit einer Akkordfolge, einer Melodie oder einer Textzeile an?

Karin Rabhansl:
Es gibt nicht wirklich eine Regel. Ich brauche Inspiration. Meistens weil ich keinen Bock habe, das Bad zu putzen, oder die Steuer zu machen. Und dann fällt mir eher etwas auf der Gitarre oder am Bass ein. Oder: ich bin mal eine Zeit lang mit dem Fahrrad gefühlte hunderttausend mal an einen Werbeplakat von ‚Parship‘ mit dem Spruch ‚alle elf Minuten verliebt sich ein Single‘ vorbeigefahren, der sich bei mir so eingebrannt hat, dass dieser als Textzeile in ‚Amor‘ einging.

MainRiedberg:
Was ich mich anfangs überrascht hat war, wie man die Telecaster (*4) und die akustische Gitarre unter einen Hut kriegt, zumal sich mit den beiden Instrumenten oft ein unterschiedlicher Stil verbindet?

Karin Rabhansl:
Ich will alles machen und mir selbst nicht irgendwelche Regeln oder Grenzen auferlegen, weil darunter meine Kreativität leidet. Sobald ich mich selbst einschränke, leidet alles darunter. Ich finde in jedem Genre, das die Musik zu bieten hat, etwas Spannendes. Klar könnte man sagen, jetzt fehlt der rote Faden: da folgt auf eine tot-traurige Akustiknummer ein Rockbrett und wie passt das zusammen? Aber ich glaube der rote Faden ist bei mir die Stimme, die alles zusammenhält.

MainRiedberg:
Damit wäre ich bei meiner nächsten Frage: einerseits singst du in hochdeutsch, andererseits im bayerischen Dialekt. Wie entscheidest du, wann du einen Titel auf hochdeutsch oder bayerisch singst? Das Versmaß ist in jeder Sprache unterschiedlich und damit wirkt sich Text doch unmittelbar auf die Melodie und den Rhythmus aus?

Karin Rabhansl:
Total. Beim Bayerischen ist so, das es weicher ist, ähnlich wie das Englische, wogegen das Hochdeutsche sehr hart ist. Ich finde auf Hochdeutsch kann man etwas nüchterner, vielleicht ein bisschen kühler, beschreiben. Das Bayerische ist etwas erdiger, manches ist etwas derber, vielleicht bisschen grantiger. Z.B. Eine Lied wie ‚Schaufema‘ würde auf hochdeutsch nicht funktionieren: da geht es ja um eine bayerische Sagengestalt. Auf der anderen Seite klingt ‚Baby lauf‘ auf bayerisch fast schon wieder zu harmlos: das Thema häuslicher Gewalt ist so massiv, dass ich es im Text sehr nüchtern halten wollte.

MainRiedberg:
Es gibt sicherlich Titel, die du sowohl akustisch (oder solistisch) als auch elektronisch (mit Band) spielst?

Karin Rabhansl:
Ja. ‚Baby lauf‘ spiel ich heute Abend solo, aber auch mit Band. Es gibt aber Titel, die funktionieren solistisch nicht so gut: „Rodeo“ lebt von dem Gitarrensolo, das Riff habe ich zwar  geschrieben, aber ich könnte das fantastische Gitarrensolo nicht wie Joschi spielen.
Wenn ich solo spiele finde ich es schon wichtig, dass von allen fünf Alben so ein paar Lieder dabei sind und das Publikum am Abend die komplette Bandbreite hören kann.

Die Bühne ist gerichtet; Foto: D.Walz

MainRiedberg:
Ich persönlich würde dich schon als Band-Musikerin sehen. Worin liegt für dich der Reiz eines Solo-Konzerts? Davon abgesehen, dass man die Gage nur alleine kassiert!

Karin Rabhansl:
(lacht) Nur monetäre Gründe!! Die alte Bankkauffrau!!
Ich liebe alles. Ich habe ja gerade vier Formationen: eine Punk-Band ‚Pets‘ – da bin ich ’nur‘ die Gitarristin, spiele einige Soli und singe die zweite Stimme; dann habe ich mit der Keyboarderin meiner Band ein Duo ‚Fischer und Rabe‘, die Rock-Band macht unfassbar Spaß, da kann man richtig die Sau rauslassen.

Aber solo ist immer ein bisschen intimer, im kleineren Rahmen – das hat seinen eigenen Reiz.
Da ist man mehr bei sich.

Karin Rabhansl live; Foto: D.Walz

 

Anmerkungen MainRiedberg:
*1 Julia Fischer (Piano und Keyboards) und Karin Rabhansl
*2 „Die große Karin Rabhansl Show“ https://radiobuh.de/team/?d=karin-rabhansl
*3 „Mogst schmusn, mia wad’s wurscht“
*4 Modelltyp einer elektrischen Gitarre

 

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Preis für Bürgersinn

Citoyenne 2024

Für den Erhalt der Demokratie Kante zu zeigen und sich gemeinsam in der Stadtmitte zu treffen, um gegen Rechtsradikalismus zu demonstrieren ist eine wichtige Möglichkeit. Eine andere Möglichkeit ist, Projekte für ein demokratisches Miteinander durchzuführen und sich gemeinsam für die „Gute Sache“ einzusetzen.

Die Stiftung „Citoyen – aktiv für Bürgersinn“ hat dafür dieses Jahr wieder ein Preisgeld von insgesamt 9.500 Euro ausgelobt, mit dem solche Projekte prämiert werden können.

Daher sucht die Stiftung Menschen jeden Alters, die im Rhein-Main-Gebiet Initiativen gestartet, Ideen entwickelt und/oder Projekte initiiert haben, mit dem Ziel, das demokratische Miteinander zu stärken.

Beispiele aus den früheren Jahren:

  • Einsatz für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen
  • Solidarisches Miteinander für Klima- und Umweltschutz
  • Suizidpräventionstage
  • Waldläufe mit Kindern
  • Unterstützung Geflüchteter
  • Lebensmittelretter

Wer sich für das einsetzt, was zu einer lebendigen und stabilen Demokratie gehört, also für Meinungsfreiheit und gegen Radikalisierung, für soziale Gerechtigkeit, Toleranz, Dialog und Gleichberechtigung – kurz: für die Grundwerte unserer Demokratie – ist eingeladen, sich bis zum 27. März 2024 zu bewerben. Dies können Personen und Initiativen sein, die aus Frankfurt, Offenbach oder den benachbarten Landkreisen kommen.

Mehr Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung gibt es hier: https://www.citoyenne.de/

Preisgelder

Der Preis ist mit insgesamt 9.500 Euro dotiert (1. Preis 5.000 €, 2. Preis 3.000 € 3. Preis 1.500 €) und wird am 10.06.2024 im Frankfurter Gallus Theater an die Hauptpreisträger vergeben. Die Preisgelder werden von der Bethmann Bank, der Mediengruppe Frankfurt und dem Lions Club Frankfurt Römer bereitgestellt. Medienpartner ist die Frankfurter Neue Presse.

Die Stiftung CITOYEN – aktiv für Bürgersinn

Die Stiftung CITOYEN ist eine Bürgerstiftung, die seit ihrer Gründung im Jahre 2004 gesellschaftliches, künstlerisches und ehrenamtliches Engagement im Rhein-Main-Gebiet fördert. Helga Dierichs, Gründungsstifterin der Stiftung CITOYEN erklärt: „Mit der CITOYENNE 2024 wollen wir Menschen auszeichnen und ermutigen, die sich ideenreich und verantwortungsbewusst für unsere Demokratie einsetzen.“

Die Gründungsstifterin Helga Dierichs

Die Stiftung CITOYEN wurde 2004 von Helga Dierichs ins Leben gerufen. Der politisch und sozial engagierten Journalistin ist es wichtig, sich nachhaltig für die Stärkung von Bürgerengagement und Bürgerrechten einzusetzen. Sie hat die gegenseitige Hilfe der Nachkriegsjahre und die 1968er Jahre mit ihrer Kultur gemeinschaftlichen Handelns und kollektiver Projekte erlebt. Daher hat sie einen großen Teil des ehemaligen „Fördervereins Familie Dierichs“ und ihres Erbes gemeinnützigen Zwecken gewidmet und zwei Stiftungen ins Leben gerufen. Beide Stiftungen dienen dazu, Menschen zu ermutigen, sich aktiv für die Gesellschaft einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.


Informationen zur Stiftung

Weitere Informationen zur Stiftung CITOYEN und dem Stiftungspreis CITOYENNE finden Sie auf www.stiftung-citoyen.de und www.citoyenne.de. Bei Fragen wenden Sie sich per eMail an info@citoyenne.de oder telefonisch an Frau Edda Arenz (069-69 76 73 75) oder Frau Kerstin Reimers (069-69 86 93 60).

Alle zwei Jahre wird die „CITOYENNE“ vergeben, der Preis für Bürgersinn der Stiftung CITOYEN. Ausgezeichnet werden beispielhafte Projekte und Initiativen, für Ideen, von denen neue Impulse für die Gesellschaft ausgehen.

Mit unserem Preis für Bürgersinn werden Menschen gewürdigt und gefördert, die sich tatkräftig und verantwortungsvoll, aber oft wenig bemerkt von der Öffentlichkeit, für die Allgemeinheit einsetzen. Solche Menschen sind Citoyens.

Der Name der Stiftung CITOYEN steht in der Tradition und im Geist der Aufklärung: Die Bürger, die aktiv und eigenverantwortlich am Gemeinwesen teilnehmen und dieses mitgestalten, sind Citoyens und Citoyennes. Mit der Bezeichnung CITOYENNE wollen wir zum Ausdruck bringen, dass sich Bürgersinn aus dem Engagement von Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen speist.

Die von Helga Dierichs gegründeten Stiftungen sind auch in ihrem Aufbau und ihrer Arbeitsweise dem bürgerschaftlichen Engagement verpflichtet. Die Stiftungsarbeit wird maßgeblich von Ehrenamtlichen getragen. Das finanzielle und persönliche Engagement weiterer Stifter ist ebenso herzlich willkommen wie Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und anderen Stiftungen.

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Wollten Sie schon immer mit Kindern arbeiten?

Tagesfamilien

Oder Ihnen liegen Kinder am Herzen?  Begleiten Sie Kinder in ihrer Entwicklung…

  • Sie suchen eine neue Herausforderung und wollen einen beruflichen Traum verwirklichen?
  • Sie arbeiten gerne selbständig und flexibel?
  • Sie wollen sich damit Ihren Lebensunterhalt verdienen?

Dann sind Sie bei uns richtig!

Werden Sie Tagesmutter/Tagesvater im Ortsteil Kalbach-Riedberg.

Die nächste Qualifizierung zur Tagespflegeperson startet am 18. September 2024 und dauert ca. 14 Monate. Der erste Teil der Qualifizierung kann berufsbegleitend absolviert werden. Schon ab spätestens Januar/Februar 2025 können Sie Ihr erstes Tageskind aufnehmen und in Ihrem neuen Beruf starten.

Voraussetzungen sind die persönliche und räumliche Eignung sowie mindestens ein anerkannter Hauptschulabschluss und sehr gute Deutschkenntnisse (B2-Zertifikat).

Das Stadtschulamt bietet am 19.02.2024 und am 06.05.2024 jeweils von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr eine Informationsveranstaltung an. Melden Sie sich hier an:

Infoveranstaltung | Stadt Frankfurt am Main

Oder Sie melden sich bei mir vom Fachdienst Kindertagespflege

Cäcilia Eiser Tel. 069-13 30 77 90-20


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185 Jahre Heddernheimer Fastnacht

Faschingstreiben

Ja, die Frankfurter – da überwiegend evangelisch geprägt – habens nicht so mit Faschingstreiben. Im katholischen Mainz oder in Köln geht es da ganz anders zur Sache. Aber so bunt, wie Frankfurt nun mal ist, gibt es auch hier eine Ausnahme.

Schon im 1. Jahrhundert nach Christus wurde ja auf Heddernheimer Gebiet die erste Römersiedlung namens „NIDA“ gründeten. Hier wurden Frühlingsfeste gefeiert und wahrscheinlich zogen auch bunt geschmückte Wagen und Menschen durch die Straßen.

Jahrhunderte später findet sich in dem Kassenbuch des damaligen Gemeinderechners, dass bereits im Jahre 1837 in Heddernheim Fastnacht gefeiert wurde, denn dort steht: „Zahlt für Tanzmusik an Fastnacht 3 Kreuzer“. Es gab also schon damals eine Art Vergnügungssteuer.

Mündlichen Überlieferungen zufolge ist die erste nennenswerte Fastnacht im Jahre 1839 gefeiert worden. Der Anlass zu diesem Umzug war die Schenkung und Entstehung einer sogenannten „Gemeinde Pumpe“ – heddemerisch „Gemaa Bumb“ genannt, durch den damaligen Gemeinderat. Bis dahin waren am Ort nur Ziehbrunnen in Gebrauch.

Im „Scharfen Eck“, damals noch eine kleine niedrige Gastwirtschaft am Eingang des Ortes, wurde die Gemeinde-Pumpe durch die Handwerksburschen fertiggestellt und dann am Fastnacht-Dienstag-Mittag im Triumph, begleitet von Musik und fröhlichen Maskierten, durch die Straßen Heddernheims gefahren und umjubelt vom närrischen Publikum. Es war ein Riesenspaß, ein neues Volksfest in Heddernheim, die Straßenfastnacht und der erste Fastnachtszug waren geboren.

Wer jetzt am Faschingsdienstag, den 13. Februar ab 14:31 Uhr den diesjährigen Faschingsumzug bewundern will, sollte sich mit folgenden Infos vertraut machen:

Gerade beim Toiletten-Plan empfiehlt es sich, ihn in gedruckter Form dabei zu haben. Und kommen Sie nicht auf die Idee, mit dem Auto anzureisen. Öffentlicher Personennahverkehr, Laufen, ggf. Fahrrad oder Ähnliches sind die wesentlich sinnvolleren Alternativen. Gerechnet wird mit mindestens 100.000 Besuchern.

In diesem Sinne: Alle Narren wissen’s schon: Klaa Paris hat Tradition! Insgesamt 111 Punkte umfasst der Zugplan in diesem Jahr. Am Ende heißt es dann:

Es is jetzt Schluss,
drum red kaan Stuss,
mir gehe noch aan trinke
un duhn dem Zuch nachwinke.

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