Kategorie: AktuelleNEWS

Frankfurts Bevölkerungszahl auf einem Höchststand

Aktuelle Statistik zur Einwohnerentwicklung

Es zeichnete sich bereits seit den früher 2000er Jahren ab: die Frankfurter Bevölkerung wächst und nähert sich dem Wert von 800.000

Der Trend ist beständig und wird bestätigt durch Statistiken, welche die Stadträtin O’Sullivan kürzlich in einer Pressemitteilung vorgestellt hat.
„Die Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Frankfurt erreichte zum 31. Dezember vergangenen Jahres ein neues Allzeithoch. Zum Jahresende waren insgesamt 770.166 Menschen mit Hauptwohnung in Frankfurt gemeldet. Dies entspricht einem Zuwachs von 2557 Bürgerinnen und Bürgern oder 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt. „Unsere Stadt bleibt weiterhin attraktiv und wächst kontinuierlich“, kommentiert die für die Frankfurter Statistik zuständige Dezernentin Eileen O’Sullivan die aktuellen Bevölkerungszahlen.“

Die meisten Einwohner leben weiterhin in den Stadtteilen Gallus (44.123) und Bockenheim (43.545), am Ende der Liste stehen das Bahnhofsviertel (3679) und Berkersheim (3856).
Die Zahlen für Kalbach-Riedberg belaufen sich auf 5.866 (Stadtbezirk 650=Kalbach) und 17.023 (Stadtbezirk 651=Riedberg).

Stichtag für die Einwohnerzahlen ist jeweils der 31.12.2023. Zu diesem Zeitpunkt wurden insgesamt 770.166 Menschen mit Wohnsitz in Frankfurt erfasst. Das entspricht einem Zuwachs von 2557 Einwohnern bzw. 0,3 Prozent. „Besonders in Niederrad (+1 038), im Ostend (+555) und in Bockenheim (+424) konnte ein deutliches Plus verzeichnet werden. Ihnen folgten Nordend-West (+302), Sachsenhausen-Süd (+207), Niederursel (+231), Frankfurter Berg (+199) sowie Kalbach-Riedberg (+183).

 

Frankfurt wird internationaler
Ein weiterer Trend wird durch das statistische Material bestätigt: der Zuwachs geht vor allem auf neue Einwohner mit nicht-deutschem Pass zurück. Deren Zahlen stiegen von 240.007 im Jahr 2022 auf 244.401 Menschen zu Ende 2023 – das entspricht einem Plus von 4.394.
Dagegen sank im gleichen Zeitraum die Zahl deutscher Staatsangehöriger von 527.600 auf 525.770 Einwohner, ein Minus von etwa 1.840.
Damit beträgt der Anteil der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Frankfurt 31,7 Prozent. Von den ausländischen Frankfurterinnen und Frankfurtern haben 95.178 einen Pass eines EU-Mitgliedslandes (-1 129), ihr Anteil an den ausländischen Staatsangehörigen in Frankfurt beträgt demnach 38,9 Prozent.“

Männer und Frauen, Jung und Alt
Auch hierzu gibt es Zahlen.
das zahlenmäßige Verhältnis von Frauen und Männer in der Stadt ist ziemlich ausgewogen:
die Frauen machen 50,5 %, die Männer 49,5 % der Stadtbevölkerung aus.

Insgesamt waren 16,9 % (130.045) der Frankfurter Bevölkerung 17 Jahre und jünger und 15,8 % (121.895) der Menschen sind älter als 65 Jahre. Das Durchschnittsalter aller Einwohner beträgt 41,1 Jahre.
Die Alterspyramide für den Stadtteil Kalbach-Riedberg sieht so aus:

Quelle: Frankfurt statistik.Portal

Weitere Zahlen (auch für die einzelnen Stadtteile) lassen sich über das Statistikportal der Stadt https://statistikportal.frankfurt.de/ beziehen. Hier einmal eine Übersicht über die Altersgruppen aus dem Jahr 2022 für Kalbach-Riedberg.

Quelle: Frankfurt statistik.Portal

 

Links:
https://frankfurt.de/-/media/frankfurtde/global/aktuelles-meldungen/aktuelles/pdf/2024/april/kw-14/2024-04-frankfurt-statistik-aktuell.ashx

https://frankfurt.de/service-und-rathaus/zahlen-daten-fakten/publikationen/fsa

 

 

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Riedberg: Wohnungen für Menschen, die fliehen mussten

Platz für Flüchtlingsunterkunft März 2023

Die Errichtung der Übergangswohnungen am Riedberg, da wo eigentlich Schrebergärten entstehen sollten, schreitet voran. Mit einer Eröffnung im kommenden Mai ist zu rechnen.

Die Unterbringung von Geflüchteten in Frankfurt ist kein Hobby der Stadtverwaltung, sondern ein Auftrag des Gesetzgebers. Von daher kann die Stadtverwaltung nur schauen, dass die lokale „Belastung“ im Rahmen bleibt. Die permanente Alternativnutzung von Sporthallen im Ortsteil Kalbach-Riedberg war auch keine Dauerlösung, sondern der zeitlichen Dringlichkeit geschuldet.

Betroffenheit

Wie weit eine erfolgreiche Integration in den Stadtteil gelingt, ist von vielen Faktoren abhängig. Dass es funktionieren kann, zeigt ein anderes „Haus für Geflüchtete“, das vor Ort betrieben wird. Angst vor Neuem entsteht vor allem dort, wo Informationen und Konzepte fehlen, um mit der neuen Situation positiv umzugehen.

Öffentlichkeitsarbeit

Es gibt Anwohner, die das gefühlte Informationsdefizit über die sozialen Medien auszugleichen versucht. Doch dabei kann man schnell in „Fettnäpfchen“ treten. Aber immerhin, es ist ein gut gemeinter Versuch, mehr Transparenz zu ermöglichen.

Dieses Bemühen und der Einsatz des Ortsbeirats haben nun Erfolg gezeigt. Die Stadtverwaltung will am 18. April im Familienzentrum Billabong um 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung durchführen.

Eine Vertreterin der Stabsstelle Unterbringungsmanagement der Stadt, der Ortsbeirat und Mitarbeiter der Diakonie als Träger des Hauses werden dann den Anwohnern Fragen beantworten. Dabei sollen das Konzept und das Team (sofern schon komplett) vorgestellt werden. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Unterstützungsmöglichkeiten erörtert.

Voraussichtlich Ende Mai soll dann das neue Gebäude an einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Eine unter vielen

Die neue Unterkunft wird eine von mehr als 100 Unterkünften in der Stadt sein, in denen Flüchtlinge untergebracht werden. Auch für den Betreiber, die Diakonie, ist es nicht das erste Projekt dieser Art. In der Regel klappt die Integration ganz gut. So werden aus Flüchtlingen vielleicht neue Mitbürger, die die Vielfalt des Stadtteils bereichern. Und wer weiß, vielleicht haben wir demnächst fleißige Helfer bei der Obstbaumpflege auf den angrenzenden Wiesen?


Verwandte Links

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Semesterstart: Universität des 3. Lebensalters stellt ihr Programm vor

Informationsveranstaltung am 4. April auf dem Campus Bockenheim der Goethe-Universität und Online

Donnerstag, den 04. April, präsentierte die Universität des 3. Lebensalters (U3L) eine Informationsveranstaltung anlässlich des kommenden Sommersemesters 2024; eingeladen wurde in den Hörsaal H IV auf dem Campus Bockenheim als auch Online via Zom.
Damit war schon mal ein wichtiger Punkt angedeutet: Lehrveranstaltungen, die in Präsenz, Online, oder als Hybridveranstaltung angeboten werden:
Hörsaal oder Bildschirm? Für ältere Studierende sind Online- und Präsenzveranstaltungen gleichermaßen attraktiv. Online-Veranstaltungen, die in der Corona-Pandemie an der Universität des 3. Lebensalters (U3L) neu eingeführt wurden, ergänzen auch im Sommersemester 2024 das bewährte Präsenzangebot der U3L.“ – so hieß es in der Einladung.
An der Veranstaltung haben online etwa 50 Personen teilgenommen, präsent waren mehr als 200.

Neben dem umfangreichen Informationsmaterial, das die U3L bereits im Internet unter www.u3l.uni-frankfurt.de anbietet, wurden noch einige Schwerpunktthemen aufgegriffen:

  • das Studienangebot richtet sich an alle; es bestehen keine Altersgrenzen, das Abitur als Schulabschluss ist nicht erforderlich
  • die Studiengebühr beträgt 150,00 € pro Semester; Ermäßigungen sind möglich
  • jeder Studierende stellt sich sein seinen Stundenplan selbst und aus dem gesamten Angebot aller Veranstaltungen zusammen; Prüfungen und Tests werden nicht durchgeführt.
  • Kleiner Wehrmutstropfen für die Kalbach-Riedberger: die meisten Präsenzveranstaltungen finden in Bockenheim statt. Es werden nur zwei Veranstaltungen auf dem Campus Riedberg angeboten (siehe unten).

Das Studienangebot der U3L umfasst eine Vielzahl von Disziplinen aus den Bereichen der Geistes-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften; Lehrveranstaltungen zur Gerontologie und Medizin, zu juristischen und medizinischen Themen, sogar eine Rahmenprogramm Sport gehören ebenfalls zum Angebot. Spitzenreiter sind seit Jahrzehnten Kurse aus den Themenbereichen Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie.
Auch die Formate der einzelnen Lehrveranstaltungen unterscheiden sich erheblich: das reicht von Vorlesungen mit einigen hundert Hörern, bis zu Seminaren in kleinen Gruppen, die teilweise sogar selbstorgansiert sind.

Die Veranstaltungen (Vorlesungen, Seminare und Projektgruppen) finden statt als

  • Präsenzveranstaltungen (überwiegend auf dem Campus Bockenheim, ca. 50 Veranstaltungen)
  • Online-Veranstaltungen (Videokonferenzen mit Zoom und Vortragsaufzeichnungen, auch hier ca. 50 Veranstaltungen)
  • Hybridveranstaltungen (Online- mit vereinzelten Präsenzterminen,
    7 Veranstaltungen).

Waren im Wintersemester 2019/20 (vor der Corona-Pandemie) noch 3600 Studierende an der U3L gemeldet, so haben sich im Wintersemester 2023/24 2707 Personen registriert. Die Vor-Corona-Zahlen bleiben aber das Ziel: „Wir wollen da wieder hin“, wie Frau Silvia Dubo-Cruz, Leiterin der Geschäftsstelle, betont.

Einige Informationen zum Thema Anmeldung trug Frau Elisabeth Wagner, wissenschaftliche Mitarbeiterin, vor:

  • anmelden kann man sich ab sofort und bis zum 30. April;
  • die Vorlesungszeit beginnt am 15.April, am 19.Juli endet das Semester
  • registrieren können sich Interessierte am besten über die Home-Page der U3L: dort findet sich das Anmeldeformular zur Erstanmeldung
  • die Zahlungsaufforderung erfolgt anschließend via Email; nach Zahlungseingang stellt die U3L einen Studienausweis aus, der durch die Post zugestellt wird; per Email werden die Anmeldedaten für den Online-Zugang mitgeteilt.
  • Eine erneute Anmeldung ist für Personen, die schon einmal an der U3L eingeschrieben waren, nicht notwendig: Interessenten überwiesen nur die Anmeldegebühr für das kommende Semester und die Uni schaltet den Online-Zugang wieder frei. (Die Gültigkeit des Studienausweises muss u.U. verlängert werden.)
  • Zu den einzelnen Kursen muss man sich nicht anmelden; die eine Anmeldung gilt für alle Lehrveranstaltungen
  • Eine Abmeldung ist ebenso wenig erforderlich – ein Aussetzten für ein oder mehrere Semester ist immer möglich
  • Wichtig ist eine Anmeldung für den Online-Zugang zur OLAT-Plattform (Online Learning and Training): OLAT ist die zentrale E-Learning-Plattform der Goethe-Universität. Jede Lehrveranstaltung der U3L ist als Kurs auf der Plattform angelegt. In den verschiedenen Kursen werden Materialien ab Vorlesungsbeginn, wie z.B. Texte, Präsentationen, ggf. Zugangslinks für Onlineveranstaltungen, Videos und Podcasts hinterlegt. Es können aber auch Mitteilungen versandt, Aufgaben gestellt und Diskussionsforen eingerichtet werden.

Die U3L ist ein eingetragener Verein an der Goethe-Universität. Eine Satzung regelt die Arbeit der Gremien des Vereins sowie die Mitgliedschaft. Studierende der U3L können deshalb das Lehrangebot der Uni (Seminare und Vorlesungen) und das Uni-eigene WLAN leider nicht nutzten; offen stehen die Mensa (die Preise sind allerdings nicht reduziert) und die Universität-Bibliothek.

(Lehr-)Veranstaltungen auf dem Campus Riedberg:

1. Flora Incognita: Ein Traktat gegen die Pflanzenblindheit

Pflanzenblindheit ist ein wissenschaftlich belegtes Phänomen. Viele moderne Menschen nehmen Pflanzen bestenfalls als grünen „Hintergrund“ des eigentlichen Lebens wahr. Dabei gilt noch immer: Ohne Pflanzen, keine Menschheit. Woher kommt unser Sauerstoff? Welche Teile ihres Autos werden aus Pflanzen gemacht? Wie heilt das Madagaskar Immergrün Krebs? Was genau essen wir da eigentlich? Und wie bewegen und rühren uns Pflanzen kulturell und ästhetisch? Mit diesen und anderen Fragen werden wir uns dem Thema annähern, in welch vielschichtiger Form sich die Schicksale von Mensch und Pflanze zu allen Zeiten gegenseitig beeinflusst haben.

LEITUNG       Meier, Iris
TERMIN        Mi 12:00–14:00 Uhr, ab 22.05.2024
RAUM            N/B3, Gebäude N100, Biozentrum
FORMAT       Präsenzveranstaltung

2. Geführte Tour um und in den Wissenschafts-Campus Riedberg

Die Science City mit den Lehr- und Forschungsgebäuden des Campus Riedberg sowie den außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen ist weiter im Wandel. Wurde für das Chemie-Gebäude 1973 auf freiem Feld der erste Spatenstich getätigt, so wird nun, nur 50 Jahre später, ein großzügiger Nachfolgekomplex gebaut. Für den letzten Fachbereich, der den Campus kennenlernen wird – die „Informatik und Mathematik“ – haben 2023 aber überhaupt erst Bauarbeiten begonnen. Natürlich werden wir, wie üblich, auch die eine oder andere Institution von innen kennenlernen. Daneben beobachten wir beiläufig auch einen Wandel der Wohn- und Geschäftswelt im Stadtteil Riedberg, denn auch hier lassen neue Bedürfnisse und klimatische Herausforderungen die früheren Konzepte teilweise schon „alt“ aussehen.

Die Führung beginnt pünktlich um 14:00 Uhr auf dem Riedbergplatz bei der U8/U9-Haltestelle „Uni-Campus Riedberg“ an der Ecke Riedbergallee/Otto-Schott-Straße. Beachten Sie bitte, dass wir für diese Führung längere Fußwege zwischen den Gebäuden zu absolvieren haben.

LEITUNG                   Streit, Bruno
TERMIN                    Do, 11.04.2024, 14:00–16:00 Uhr
TREFFPUNKT           Riedbergplatz
FORMAT                   Präsenzveranstaltung

Anmeldung erforderlich bis zum 08.04.2024:
u3l@em.uni-frankfurt.de oder 069 / 798-28861

 

Wichtige Links:

die U3L-Home-Page, mit  Anmeldeformular und OLAT-Veranstaltungsliste
https://www.u3l.uni-frankfurt.de/

das Veranstaltungsverzeichnis für das Sommersemester 2024 und wichtige Details zur Anmeldung und den Veranstaltungen:
https://www.uni-frankfurt.de/149889690/Programmheft-SoSe-2024-0102_pdf.pdf

weitere Unterstützung findet sich in der U3L-Geschäftsstelle:

U3L Geschäftsstelle
Campus Bockenheim
Neue Mensa, 4. OG, Raum 425
Bockenheimer Landstraße 133
60325 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 798 – 28861
Fax: 069 / 798 – 28975
E-Mail: u3l@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeiten
vor Ort: Di, Mi, Do 9:30 – 12:30 Uhr
telefonische Erreichbarkeit
Mo bis Do 9:30 -12:30 & 13:30 – 16:00 Uhr

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Kleinbus auf Anfrage: Knut soll weiterhin fahren!

Knut-Flotte

Mobilitätsdezernent Siefert: Lieb gewonnenes Projekt als Baustein der Mobilitätswende fortführen – Landeszuschüsse müssen gesichert sein

Deutlich mehr als 1.700 Menschen nutzen allmonatlich das komfortable On-Demand-Angebot im Frankfurter Norden, »KNUT«, und sind ihm auch über den Betreiberwechsel im vergangenen Herbst treu geblieben.

Die Stadt, so Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert, möchte das von seinen Fahrgästen lieb gewonnene Pilotprojekt als Baustein der Mobilitätswende fortführen. „Der Aufsichtsrat hat traffiQ (traffiQ organisiert als lokale Nahverkehrsgesellschaft für die Stadt Frankfurt den gesamten Bus- und Bahnverkehr) daher gebeten zu prüfen, ob und wie ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist, auch wenn die erhebliche Förderung aus Bundesmitteln zum Jahresende ausläuft“, erklärt der traffiQ-Aufsichtsratsvorsitzende Siefert.

Die Idee ist, dass die On-Demand-Shuttles in einem sogar etwas erweiterten Bediengebiet zukünftig täglich von 18:00 Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens auf Achse sind. Damit decken sie die stärksten Nachfragezeiten nach »KNUT« ab.

Um die Wirtschaftlichkeit des Betriebs zu gewährleisten, sollen die Shuttles dabei in den Nachtstunden die ergänzenden Nachtverkehre der Linien 28, 29, 39 und 63 im Bediengebiet ersetzen.

„Die wenigen Fahrgäste sind in dieser Zeit mit den sauberen und leisen Elektro-Kleinbussen, die sie bedarfsgerecht fast bis vor die Haustür bringen, besser bedient als mit großen Dieselbussen, die nur an festen Haltestellen stoppen“, ist traffiQ-Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Tom Reinhold überzeugt.

Bis zur Aufsichtsratssitzung im Juni wird traffiQ neben ganz praktischen Fragen der Umsetzung vor allem prüfen, ob durch die eingesparten Busleistungen die zukünftige Finanzierung von »KNUT« sichergestellt werden kann. Natürlich sollen auch die Ortsbeiräte eingebunden werden. Voraussetzung wird sein, dass auch weiterhin der Betriebskostenzuschuss des RMV möglich ist, und dafür wiederum das Landes Hessen die entsprechend benötigten Mittel zu den gewohnten Konditionen bereitstellt.


Auf diesen Linienabschnitten könnte »KNUT« in den Nachtstunden als komfortabler Busersatz dienen:

  • Linie 28: U-Bahnstation Kalbach – Harheim Tempelhof
  • Linie 29: Nieder-Eschbach U-Bahnstation – Nieder-Erlenbach Hohe Brück
  • Linie 39: U-Bahnstation Preungesheim – Berkersheim Mitte
  • Linie 63: Weißer Stein – U-Bahnstation Preungesheim

»KNUT« ist Bestandteil des OnDeMo-Projektes des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV). Dessen Geschäftsführer Prof. Knut Ringat ist optimistisch, dass sich die On-Demand-Angebote in verschiedenen Kommunen und Städten im RMV fortführen lassen: „Perspektivisch autonome On-Demand Mobilität als Ergänzung zu Bus und Bahn bietet die Chance, öffentliche Mobilität vor allem auch im ländlichen Raum flexibel und rund um die Uhr anzubieten. Das ist ein weiterer Schritt zum Nahverkehr der Zukunft. Die Signale der Landespolitik stimmen positiv, dass das Erfolgsprojekt über 2024 hinaus weitergehen kann.“


Nachtrag vom 10.04.2024
Die Idee für eine Fortführung von KNUT ab 2025 sieht vor, KNUT an jedem Tag der Woche von „sechs bis sechs“, also von 18:00 Uhr am Abend bis 06:00 Uhr morgens, verkehren zu lassen. In den Nachtstunden soll KNUT den bisherigen Nachtverkehr der Linien 28, 29, 39 und 63 ersetzen. Die Linien 28 und 29 verkehren nicht zwischen 00:00 Uhr und 5:00 Uhr, die Linien 39 und 63 legen zwischen 01:00 Uhr und 04:00 Uhr eine Pause ein.

 

 

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Rauschgift-Konsum im Ortsteil Kalbach-Riedberg

Bubatzkarte

Seit Anfang des Monats hat sich die Gesetzeslage in Teilbereichen des Rauschgift-Konsums geändert. Da Rauschgift für viele Menschen direkt oder indirekt ein Thema sein kann, wurde in den Medien ausführlich darüber berichtet.

Obwohl es sich nur um eine Teillegalisierung handelt, ist es für Deutschland ein wichtiges Experiment im sinnvollen Umgang mit Drogen. Da die Zahl der Rausch erzeugenden Mittel in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist, man denke nur an die Party-Droge Lachgas (Distickstoffmonoxid) der Kick für Zwischendurch, als auch an Designerdrogen wie Amphetamine, Ecstasy und andere, versucht der Gesetzgeber den damit verbundenen kriminellen Handel zurück zu drängen.

Jetzt wurden Besitz und Anbau von Cannabis in kleinen Mengen mit Einschränkungen legalisiert. Rauschgift-Fans haben auf Grundlage der neuen Gesetzesregelung auf Basis von Karten (OpenStreetMap) Zonen rot markiert, in denen der öffentliche Konsum weiterhin nicht erlaubt ist.

Die Karte bekam den Namen „Bubatz“ (Jugendsprachlich für Joint oder allgemein Cannabis) und erhebt nicht den Anspruch fehlerfrei und vollständig zu sein. Das Kartenmaterial kann daher nur erste Hinweise geben.

Verbotszonen sind:

  • Im Radius von 100 Metern rund um Schulen, Kitas, Spielplätze sowie öffentlichen Sportstätten
  • In Fußgängerzonen zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr
  • Im Bereich sogenannter Cannabis Social Clubs und in deren Sichtweite

Die Bubatz-Karte findet sich unter folgendem Link (https://bubatzkarte.de/#14/50.1835/8.6435)

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Beratung für Immobilienbesitzer – Kommunale Wärmeplanung

Sonne Wärme Energie

Am Donnerstag, den 18.04.2024, ab 18:30 Uhr findet im Haus Ronneburg (SAALBAU), in der Gelnhäuser Straße 2 (60435 FFM), ein Vortrag mit dem Thema …

Wärmewende, Wärmenetze, Wärmepumpe – Wohin führt uns die kommunale Wärmeplanung?

statt. Referent ist Herr Dr. Jens Clausen, Mitglied in den Fachgruppen Energie und Kommunaler Klimaschutz und Mitarbeiter beim Borderstep Institut in Hannover.

Veranstaltet wird das aktuelle Thema von den »Scientists for Future FFM« im Rahmen der „Learning Lounge“.

Die Themenschwerpunkte sind:

  1. Versuch einer historischen Einordnung
  2. Wohin führt uns die Wärmewende?
  3. Können wir alle mit Wasserstoff heizen?
  4. Können wir alle mit Holz heizen?
  5. Was ist kommunale Wärmeplanung?
  6. Was heißt es, wenn ich im Fernwärme-Satzungsgebiet wohne?
  7. Was sind Prüfgebiete für Fernwärme und Nahwärme?
  8. Was passiert in den Gebieten mit dezentraler Versorgung?
  9. Da war doch noch was: Solarthermie
  10. Wie wirtschaftlich sind die verschiedenen Heizungen und was kosten sie?

Anmelden können Interessenten sich über die Homepage der Scientists for Future.

Spenden zur Ausrichtung dieser und anderer Veranstaltungen der »Scientists for Future FFM« werden gerne unter DE35 8309 4495 0003 5588 86 (Ethik-Bank) angenommen.

Die Konzeptstudie zur Vorbereitung der kommunalen Wärmeplanung finden Sie hier: Link

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Der Ben-Gurion-Ring erhält einen Nachbarschaftstreff

Bau beginnt im April, Eröffnung Anfang Mai

Der Baubeginn für den temporären Nachbarschaftstreff im Ben-Gurion-Ring startet im April. Am sogenannten Bügelsee, einem kleinen Ententeich inmitten des Grünzugs, wird der Nachbarschaftstreff in einer dreiwöchigen Bauzeit entstehen. Das für fünf Jahre geplante, einfache, aber funktionale Gebäude wurde nach Plänen von Studierenden der TU Darmstadt entworfen und geplant. Der in Holzbauweise konstruierte Nachbarschaftstreff wird von einem Zimmerei-Fachbetrieb unter Zuhilfenahme der Mitarbeit von Bürgerinnen und Bürgern aufgebaut und am Mittwoch, 8. Mai, vom Dezernenten für Planen und Wohnen, Marcus Gwechenberger, feierlich eröffnet.

Bisher fehlte es an einem solch zentralen und öffentlichen Begegnungsorts für die Bewohnerschaft im Ben-Gurion-Ring. Der temporäre Bau in Leichtbauweise wird zunächst für fünf Jahre mitten auf der Wiese am Bügelsee im Grüngürtel platziert. Im Anschluss soll in unmittelbarer Nähe an einem neu zu gestaltenden Quartiersplatz ein langfristiger Neubau entstehen, der als zentraler Begegnungsort für den Bügel mit gastronomischem Angebot und öffentlicher Toilette fungieren wird. Finanziert werden beide Projekte aus dem Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt Ben-Gurion-Ring, welches die Lebensverhältnisse vor Ort mit baulichen und sozialen Maßnahmen verbessern soll.

Der temporäre Bau soll als Labor zur Etablierung von nachbarschaftlichem Engagement dienen. Die Organisation und Belebung des Gebäudes wird vom Quartiersmanagement am Bügel übernommen. Da ein wöchentlicher Nachbarschaftstreff unter diesem Namen in den Räumen des Quartiersmanagements bereits seit einiger Zeit existiert, war die Bewohnerschaft aufgerufen, bis Sonntag, 31. März, Vorschläge für einen passenden Namen des neuen Gebäudes einzureichen. Nun wird das Quartiersmanagement eine Umfrage starten, welchen Titel der temporäre Nachbarschaftstreff tragen soll.

„Die Namensfindung ist der Startschuss, die neuen Möglichkeiten eines Nachbarschaftstreffs in der Bewohnerschaft bekannt zu machen. Schließlich streben wir eine intensive Nutzung des neuen Gebäudes der Menschen im Quartier an“, erzählt der seit Anfang des Jahres tätige neue Quartiersmanager Kai Schmidt. „Gerade in den wärmeren Monaten bietet das Gebäude die Möglichkeit, die Seitenwände individuell zu öffnen, was sicherlich sehr ansprechend wirken wird“, erläutert der Kulturmanager die Pläne der Studierenden der TU Darmstadt. „Zudem werden wir am Tag der Städtebauförderung mit Jugendlichen aus dem Quartier einen Möbelbau-Workshop veranstalten, um dementsprechendes Mobiliar nutzbar für den Innen- und Außenbereich zu erstellen“, ergänzt Marcus Schenk, Leiter des Quartierbüros.

Quelle:
https://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/ben_gurion_ring_erh_lt_neuen_nachbarschaftstreff__24514.html?psid=euq0ocflf38a0sr33j53h0d6l3

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Der Frankfurter Mängelmelder im Test

MainRiedberg hat einen Mangel auf der Altenhöferallee gemeldet und wollte sehen, was passiert  …

Unter dem Label Frankfurt Fragt Mich bietet die Stadt Frankfurt eine Reihe von Diensten zur Bürgerbeteiligung an. Darunter findet sich der Mängelmelder mit dessen Hilfe diverse Schäden und technische Probleme in den Kategorien

  • Ampel defekt
  • Müll
  • Parkbank defekt
  • Spielgerät defekt
  • Straßenbeleuchtung defekt
  • Straßenschild defekt
  • Straßenschäden

angezeigt werden können; die Internet-Adresse dafür:
https://www.ffm.de/frankfurt/de/flawRep/43535


MainRiedberg hatte einen Straßenschaden auf der Altenhöferallee, gegenüber der Hausnummer 67, gemeldet: Teile der Asphaltdecke hatten sich gelöst und eine längliche Bruchstelle in Fahrtrichtung von etwa einem halben Meter hinterlassen. Vermutlich ein klassischer Winterschaden, für motorisierte Zweiradfahrer aber nicht ganz risikofrei.
Ein paar Fotos und eine Kurzbeschreibung ergänzten die Dokumentation:
https://www.ffm.de/frankfurt/de/flawRep/43535/flaw/87407

Ist ein Defekt gemeldet, wird der Melder per Email benachrichtigt und die Meldung der zuständigen Behörde zur Bearbeitung zugewiesen; mithilfe einer zugeordneten Mängelkennung (hier ID: 87407) kann der aktuelle Bearbeitungsstatus (im Prinzip) geprüft werden.

Das Resultat:
Der Schaden war am 20. März gemeldet worden und tatsächlich bis zum letzten Osterwochenende behoben worden: die Bruchstelle ist nun geschlossen. Ob die Reparatur dauerhaft Bestand hat, kann man nicht sicher sagen. Was vorerst zählt ist, dass das potentielle Unfallrisiko beseitigt wurde.

Altenhöferallee nach der Reparatur; Foto: D.Walz


Wann die Straßenarbeiten tatsächlich stattgefunden haben, wissen wir nicht. Es wurde keine erneute Email versandt und im aktuellen Logbuch des Melde-Tickets findet sich bis heute kein Eintrag. Eine spätere Suche des Melde-Tickets war nicht ganz einfach, da sich die eingebaute Suchfunktion als umständlich erwies. Die fünfstellige Mängelkennung an diese Internet-Adresse angehängt https://www.ffm.de/frankfurt/de/flawRep/43535/flaw/ war der schnellste Weg (siehe das Beispiel oben).

Apropos Straßenschäden:
Das Amt für Straßenbau nimmt Meldungen hierzu auch direkt auf. Der für Kalbach-Riedberg zuständige Baubezirk Nord/Ost ist erreichbar über:

Oberschelder Weg 16 a
60439 Frankfurt am Main
Tel.: (0 69) 2 12 – 4 69 26
Fax : (0 69) 2 12 – 3 20 53
E-Mail: bbznord.amt66@stadt-frankfurt.de

Und am Ende bleiben uns leise Zweifel, ob die schnelle Behebung des Schadens auf der Altenhöferallee tatsächlich auf unsere Initiative zurückgeht, oder nicht doch ein anderer aufmerksamer Mensch den Schaden vor uns gemeldet hat …
Hauptsache das Loch im Straßenasphalt ist zu und Sie, liebe Leserschaft, wissen, was man in so einem oder vergleichbaren Fall tun kann.


Weiterführende Links
Frankfurt Fragt Mich
https://www.ffm.de/frankfurt/de/home

Amt für Straßenbau
https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/amt-fuer-strassenbau-und-erschliessung/baubezirke

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Naturerlebnisse vor der Haustür

Reiher am Riedberg

Es muss nicht immer der Zoo sein, wenn man den Kindern ein wenig Natur zeigen möchte. Schon Spaziergänge in den zahlreichen Parkanlagen unseres Ortsteils können einem die Vielfalt der Natur erleben lassen.

Der Kalbach

Haben Sie sich schon einmal den Kalbach näher angeschaut? Der Kalbach fließt am Freizeitpark Kalbach vorbei, einer grünen Oase mit einem Teich mitten im Ort. Der Bach lädt zum Spazierengehen ein, und die Wege führen in weiten Teilen entlang des Kalbachs durch landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzte Flächen.

Die Sohle des Kalbachs ist größtenteils mit Betonplatten ausgekleidet, aber es gibt auch Abschnitte mit Schatten spendenden Bäumen und Gehölzsäumen. Der Kalbach nimmt Wasser von mehreren Entwässerungsgräben auf, darunter die Kätcheslach die vor allem die Riedberger kennen. Im Mündungsbereich zur Nidda fließt der sogenannte “Schwarze Kalbach” aus Bonames zu.

Der Kätcheslachweiher

Die Grünanlage mit dem Teich und den Wassergräben wurde von 2006 bis 2010 eingerichtet. Der Kätcheslachweiher dient hauptsächlich dem Hochwasserschutz durch Entwässerung und Wasseraufbereitung. Mehrere kleine Regenwasser-Rückhaltebecken sammeln Oberflächenwasser von Dach- und versiegelten Verkehrsflächen der Riedberg-Bebauung. Der kleine See ist ein Refugium für Vögel, Fische und andere wasserliebende Tiere. Von daher darf es auch nicht verwundern, dass sich hier zwei Reiher heimisch fühlen.

Reiher am Riedberg

Foto: H. Drews

Wie ein Naturbeobachter berichtet, hat einer der beiden Reiher vor Ort mit seinem Lebensgefährten jahrelang gelebt, bis dieser verstarb. Nun gibt es einen Jungvogel, der neu dazugekommen ist. Ob die beide wieder eine Lebensgemeinschaft bilden, wird sich zeigen.

Quellen

Neben der berühmten Bonifatiusquelle gibt es noch weitere Quellen. Die wichtigste ist die Bornfloßquelle. Sie besteht aus mehreren Einzelaustritten, die am oberen Rand einer stark vernässten Feuchtwiese liegen. Bereits 1998 wurde die Entwässerung in die „Riedwiesen“ im Mertonviertel geleitet. Dort speist sie eines der 7 Naturschutzgebiete, die Frankfurt besitzt.

Die Stadt Frankfurt hat den Hang zwischen der Bornfloßquelle und der Altenhöferallee zu einem Biotop umgestaltet. Ausufernde Brombeerbüsche und Sträucher wurden zurückgeschnitten. Das Biotop wurde eine Mischung aus einer Wiese (die nur einmal im Jahr gemäht wird) und verschiedenen Gehölzgruppen, um Bodenbrüter und andere Tiere anzulocken.

Einige Bäume blieben stehen, um Greifvögeln eine Nistmöglichkeit zu bieten. Die Bornfloßquelle ist dadurch nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Wasserwirtschaft, sondern auch ein Ort der Erholung und des Naturschutzes inmitten der Stadt.

Bornfloßquelle

Bornfloßquelle

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Kalbach-Riedberg: Zwei Festnahmen nach Trunkenheitsfahrt

Polizeikelle

Am Sonntag, den 31.03.2024 fiel Polizeibeamten gegen 21:20 Uhr ein Fahrzeug im Bereich „Am Oberschlag“ mit auffälliger Fahrweise auf. Die Beamten hielten das Fahrzeug an, um es einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.

Sowohl der 62-jährige Fahrer, als auch die 62-jährige Beifahrerin zeigten sich hierbei von Beginn an unkooperativ und verweigerten die Herausgabe der Ausweispapiere. Da die Beamten einen deutlichen Alkoholgeruch im Fahrzeug wahrnahmen, sollte bei dem Fahrer ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt werden.

Auch diesen verweigerte der Mann. Stattdessen versuchte er das Fahrzeug erneut zu starten und die Fenster zu schließen. Dies konnte durch die Polizisten verhindert werden. Bei der folgenden Festnahme verletze sich ein Polizeibeamter leicht.

Zeitgleich zu der Festnahme kam es zwischen der Beifahrerin und einem unbeteiligten Mann, der die Kontrollstelle mit seinen Hunden passierte, aus ungeklärten Gründen zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Beifahrerin den 77-jährigen Passanten ins Gesicht schlug. Auch die Frau wurde nun festgenommen. Dabei beleidigte sie die Beamten und verletzte einen Polizisten leicht.

Als den beiden Beschuldigten nun eröffnet wurde, dass man eine Blutentnahme auf der Dienststelle durchführen werde, klagte der 62-jährige Fahrer plötzlich über körperliche Beschwerden. Durch einen hinzugerufenen Rettungswagen wurde er in ein Krankenhaus verbracht, akute Gesundheitsprobleme konnten nach ärztlicher Begutachtung nicht festgestellt werden.

Da der Beschuldigte sich auch im Krankenhaus weiter weigerte an der Blutentnahme mitzuwirken, musste diese unter Zwang durchgeführt werden. Seine 62-jährige Begleitung wurde zwischenzeitlich auf die Polizeidienststelle verbracht, wo sie bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen mitwirkte. Beide wurden nach Abschluss dieser Maßnahmen jeweils vor Ort entlassen.

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