Kategorie: AktuelleNEWS

RSV feiert 10-jähriges Jubiläum und öffnet Wartelisten für beliebte Sportkurse

Jubiläum

Der Riedberger Sportverein (RSV) blickt stolz auf ein Jahrzehnt Vereinsgeschichte zurück und startet mit neuen Angeboten in die nächste Saison. Nach dem erfolgreichen 10-Jahre-Jubiläum öffnet der Verein nun die Wartelisten für über 15 Sportkurse – von actionreichen Ballspielen bis zu entspannendem Tai-Chi.

Für junge Sportfans: Bewegung mit Spaßfaktor

🏀 Basketball & Ballspiele

Basketball I (Jg. 2014–2017)
Dienstags 18:15–19:15 Uhr | Kalbach
Freizeitorientiertes Training mit Fokus auf Teamgeist

Basketball II (bis 10 Jahre)
Mittwochs 17:30–18:50 Uhr | Kalbach
Kreative Ballspielmix-Stunden mit Trainer Matthias

Ballspielgruppe (11–14 Jahre)
Donnerstags 19–20 Uhr | Riedberg
6 freie Plätze – Fußball trifft auf Multiball-Action

💦 Schwimmen

Bronzekurs (mit Seepferdchen)
Samstags 16–17 Uhr | Riedberg
Mitgliedschaft erforderlich

🎶 Zumba Teens
Mittwochs 19–20 Uhr | Kalbach
Latin-Fitness mit Reggaeton-Beats

Erwachsenenprogramm: Von Power bis Entspannung

🥋 Selbstverteidigung & Kampfsport

Open Mind System (ab 15 Jahren)
Di 19–20:30 Uhr (Niederursel) | Sa 13–15 Uhr (Kalbach)
Wing Tsun meets moderne Selbstschutzstrategien

🧘 Wellness für Körper und Geist

Tai-Chi (Anfänger willkommen)
Montagabende | Kalbach
Fließende Bewegungen mit Trainer Cezar

Rücken-AKTIV
Donnerstags 19–20:30 Uhr | Niederursel
Kräftigungstraining mit Sabine

🏃 Lauftreff & Fitness

Laufgruppen
Di/Mi 18:30 Uhr (Kalbach) | So 8:35 Uhr (Riedberg-Kalbach-Route)
Walken oder Joggen – Einstieg jederzeit möglich

Zumba Adults
Dienstags 20:30–21:30 Uhr | Kalbach
Kalorienverbrennung zu lateinamerikanischen Rhythmen

🏊 Schwimmen für Fortgeschrittene

Kraultraining
Mittwochs ab 21 Uhr | Riedberg
Nur für geübte Schwimmer

So sichert man sich einen Platz

Interessierte melden sich per eMail an warteliste@riedberger-sv.de mit:

✅ Kursname im Betreff

✅ Bei Kindern: Altersangabe

„Wir organisieren alles ehrenamtlich“, betont das RSV-Team, „bitte habt etwas Geduld – wir antworten garantiert, wenn auch nicht so schnell wie Amazon.“

Erfolgsmeldung: 2.600 Rewe-Scheine für den Verein

Dank der Unterstützung der Mitglieder konnte der RSV Prämien im Wert von über 5.000 € einlösen:

  • 120 Joola-Tischtennisbälle
  • 50 Softbälle für Schulsportgruppen
  • 6 Profi-Schlagpolster für Kampfsport

„Jeder Schein zählt – wir freuen uns aufs nächste Sammeljahr!“, so der Vorstand.


Zum Verein
Der RSV bietet seit 2015 sportliche Heimat für über 1.200 Mitglieder. Das aktuelle Kursprogramm und Details zur Mitgliedschaft finden Sie unter www.riedberger-sv.de.

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Jazz trifft Dialog: Das Noor Jazz Ensemble lädt Jugendliche zum Gesprächskonzert ein

Unterstand für Jugendliche am Riedberg

– Veranstaltung abgesagt – 

Am Dienstag, den 14. Oktober 2025 ab 17:00 Uhr, verwandelt sich die Aula der Josephine-Baker-Gesamtschule in einen Ort der Begegnung, des Zuhörens und des musikalischen Erlebens. Das Noor Jazz Ensemble aus dem Bridges-Netzwerk, ein multikulturelles Quartett aus Frankfurt, lädt Jugendliche aus dem Ortsbezirk Kalbach-Riedberg zu einem besonderen Gesprächskonzert ein – einem Format, das Musik und Dialog auf Augenhöhe verbindet.

🗣️ Musik als Brücke zwischen Kulturen und Generationen

Das Ensemble besteht aus 4 Musikern mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die sich über ihre gemeinsame Leidenschaft für Jazz gefunden haben. Ihre Musik ist geprägt von Improvisation, Vielfalt und einem offenen Geist – genau das, was auch das Gesprächskonzert vermitteln will: Offenheit für neue Perspektiven, gegenseitiges Zuhören und die Kraft des kreativen Ausdrucks. Im Zentrum steht nicht nur das Konzert selbst, sondern der Austausch mit den Jugendlichen: Wie sollen Orte für junge Menschen in einem vielfältigen Stadtteil aussehen? Wie können wir Orte für Jugendliche gestalten, die zum Zusammenkommen einladen?

🎧 Ein Erlebnis für alle Sinne – und für den eigenen Weg

Gerade für junge Menschen im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg, einem Stadtteil im Wandel, bietet das Format eine wertvolle Gelegenheit: Hier geht es nicht um Konsum, sondern um Teilhabe. Um das gemeinsame Erleben von Musik und um Fragen, die sonst eher selten gestellt.

📍 Veranstaltungsdetails

  • Wann: Dienstag, 14. Oktober 2025, ab 17:00 Uhr
  • Wo: Aula der Josephine-Baker-Gesamtschule, in der Gräfin-Dönhoff-Straße 11, 60438 Frankfurt
  • Eintritt: Frei, Snacks und Drinks for free
  • Zielgruppe: Jugendliche ab der 9. Klasse aus dem Ortsbezirk Kalbach-Riedberg
  • Es lädt ein: das Stadtschulamt der Stadt Frankfurt

 


Aktualisierung 13.10.2025 13:40 Uhr:

Wir möchten Sie leider darüber informieren, dass das für Dienstag, den 14. Oktober 2025, geplante Gesprächskonzert „Global Sounds – Local Talk“ nicht wie geplant stattfinden kann.

Trotz intensiver Bemühungen in der Vorbereitung und Bewerbung hat sich gezeigt, dass die Teilnahmezahlen nicht ausreichen, um das Format in der vorgesehenen Form sinnvoll durchzuführen.


 

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Im Hilgenfeld startet der Hochbau

Die wichtigen Meldungen zur Bebauung des Hilgenfeldes am Frankfurter Berg erscheinen im Jahresrhythmus: Im September letzten Jahres meldeten die Stadt Frankfurt, Mainova und die AGB Frankfurt den Abschluss der Geothermiebohrungen. Damit waren die wichtigsten Voraussetzungen für das nachhaltige Energiekonzept des kommenden Quartiers abgeschlossen.

Seitdem wurden von der ABG Frankfurt eingereichten Bauanträge immerhin 17 Bau-genehmigungen für knapp 700 Wohnungen durch die Stadt Frankfurt erteilt. Zusätzlich passierten Bauvorhaben der Wohngruppe „Freunde für‘s Leben“ sowie für das Projekt der BSMF, das Wohnraum für Auszubildende bieten wird, erfolgreich die Genehmigungsverfahren.
Die verbliebenen Tiefbauarbeiten im Hilgenfeld konnten mittlerweile komplett abgeschlossen werden.

Damit kann es mit dem Hochbau jetzt losgehen. Anfang letzten September meldete die Stadt, dass mit Errichtung einer Lärmschutzwand längs zur Schienentrasse der Deutschen Bahn die erste Hochbaumaßnahme in Angriff genommen wird.
Der Beginn weiterer Baumaßnahmen ist für das erste Quartal 2026 geplant.


die ersten Bauarbeiten an der Lärmschutzwand; Foto: D.Walz

Besonders freuen dürften die in Gang gekommenen Baumaßnahmen den 2016 gegründeten Verein Freunde für´s Leben e.V..  Im Rahmen eines Konzeptverfahrens gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte der Stadt Frankfurt erhielt der Verein den Zuschlag für einen Neubau mit 1.700 m² Bruttogeschossfläche. Dort sollen in zwei 6er-Wohn-gemeinschaften Menschen „mit unterschiedlichen, z. T. umfassenden Behinderungen, in einer Hausgemeinschaft von jungen Familien, Studierenden und Älteren“ wohnen und leben. Die Bewohner sollen „dadurch mehr Teilhabe und Selbstbestimmtheit erfahren können.“
Das bunte Haus der Vielfalt soll neben 15 Wohneinheiten einen Gemeinschaftsraum mit Garten sowie ein Gästezimmer erhalten. Durch vielfältige Angebote möchte sich das Projekt in die Nachbarschaft öffnen und einen Beitrag zur Schaffung eines inklusiven Sozialraums leisten.“  Die Bauarbeiten sollen ebenfalls in 2026 beginnen.


der geplante Neubau; Bildnachweis: Freunde für’s Leben e.V. / mo+ messerschmidt l oligmüller l architekten PartGmbB

 

Links:
BSMF, das Wohnraum für Auszubildende
Freunde für’s Leben
aktuelle Pressemeldung der Stadt Frankfurt
AGB Holding Frankfurt

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Wasserversorgung in Zeiten des Wandels

Gartenschlauch

Dezernat für Klima, Umwelt und Frauen lud zum Dialog ins Haus am Dom ein

Die Wasserversorgung der Stadt Frankfurt stand im Mittelpunkt des „Dialogs Wasserversorgung“, zu dem das Dezernat für Klima, Umwelt und Frauen ins Haus am Dom geladen hatte. „Die kommenden Jahrzehnte werden geprägt sein von Wandel – klimatisch, demographisch und gesellschaftlich“, sagte Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez. „Es liegt an uns allen, diesen Wandel nachhaltig zu gestalten. Die Ressource Wasser ist dabei ein ganz besonders sensibles, emotionales und heiß diskutiertes Thema.“

Teilnehmer tauschen sich aus

Ziel der nicht öffentlichen Veranstaltung war es, eine Plattform für den Austausch über den aktuellen Stand und die Zukunft der Wasserversorgung der Stadt Frankfurt sowie deren Auswirkungen auf die Gewinnungsgebiete zu etablieren. Zur Auftaktveranstaltung waren Vertreter des Landes Hessen, der Wasserversorger Hessenwasser, Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (OVAG), der Wasserverband Kinzig und der Stadt Frankfurt sowie mehrerer Interessenverbände geladen – darunter der Bund für Umwelt und Naturschutz Frankfurt (BUND), Greenpeace Frankfurt, die Interessengemeinschaft zum Schutz des Wasserhaushalts im Vogelsberg, der Naturschutzbund Frankfurt (NABU) und die Schutzgemeinschaft Vogelsberg.

Vortragsprogramm

Auf dem Programm standen Vorträge des Landes Hessen, von Hessenwasser und der Stadt Frankfurt. Im Anschluss stellten die anwesenden Interessenverbände ihre Positionen in Form von Impulsvorträgen vor. Durch eine externe Moderation wurden die vorgetragenen Kernthesen festgehalten und anschließend diskutiert.

Regionale Interessen

Wie komplex das Thema Wasserversorgung ist, wurde – wie bereits in der Vergangenheit – schnell deutlich. So bestärkten die Interessenverbände aus den Gewinnungsgebieten ihre Forderungen nach einer Erhöhung der lokalen Wasserförderung und einer Reduzierung der Wasserlieferung aus dem Umland nach Frankfurt.

Sparen statt Verschwenden

Auch die Forderung nach einer besseren Ausschöpfung von Einsparpotenzialen beispielsweise durch die Nutzung von Betriebs- bzw. Brauchwasser oder der Reduzierung von Wasserverlusten im Netz wurde vorgetragen. Zudem forderten die Verbände verbindliche Ziele und einen Zeitplan zur Umsetzung von Maßnahmen. Neben diesen Forderungen brachten die Teilnehmer auch konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und zur Umsetzung von niedrigschwelligen Einsparmaßnahmen ein. Auch der Schutz des Trinkwassers im Stadtgebiet soll gegenüber anderen Interessen gestärkt werden.

Fortschritte der vergangenen Jahre

Hessenwasser verwies auf enorme Fortschritte der vergangenen Jahre, darunter die Wiederinbetriebnahme des Wasserwerks Hattersheim und den Neubau des Wasserwerks Allmendfeld. Zudem sei die Weiterentwicklung der Mainwasserinfiltration, bei der Grundwasser nachhaltig und klimaresilient gefördert wird, bereits in Planung.

Wasserkonzept in Bearbeitung

Das Umweltamt Frankfurt betonte, dass die Fortführung des Wasserkonzeptes mit konkreter Ausgestaltung vieler der angesprochenen Themen bereits in Vorbereitung sei. Bereits heute gibt es vielversprechende Projekte, wie die vermehrte Nutzung von Betriebswasser durch das Grünflächenamt.

Erreichung eines einheitlichen Kenntnisstands

Im Mittelpunkt des Treffens stand weniger die Diskussion einzelner Maßnahmen als vielmehr die Schaffung eines einheitlichen Kenntnisstands, der Benennung der jeweiligen Positionen und der Förderung des gegenseitigen Verständnisses. Auch gemeinsame Schnittmengen wollte man ausloten.

Mehr Anstrengung von Nöten

Einig waren sich die Teilnehmer darüber, dass die Anstrengungen, die Ressource Wasser nachhaltig und schonend zu bewirtschaften, gesteigert werden müssen. Unabdingbar für eine erfolgreiche Umsetzung der Themen ist die Einbindung weiterer beteiligter Stellen der Stadt Frankfurt. Bei der Fortführung des Dialogs soll der Beteiligtenkreis daher erweitert werden.

 

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Frankfurts Stadtwald in der Klimakrise: Bürger pflanzen für die Zukunft

Symbolbild Waldkronen

Während Satellitendaten einen alarmierenden Waldverlust von 8,5 % in Deutschland seit 2017 belegen, setzt Frankfurt ein lokales Zeichen gegen die Klimakrise: Am 25. Oktober startete eine große Pflanzaktion im Stadtwald – und jeder Frankfurter konnte mithelfen.

Deutschlands Wälder schwinden – auch Frankfurt spürt den Druck

Laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gingen bundesweit 900.000 Hektar Wald verloren, vor allem in Regionen wie dem Harz oder Sachsen. Zwar ist der Frankfurter Stadtwald nicht im gleichen Ausmaß betroffen, doch Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodriguez (Grüne) warnte: „Unser Stadtwald kämpft. Hitze, Trockenheit und Schädlinge setzen ihm zu. Wenn wir nicht handeln, leidet die Lebensqualität künftiger Generationen.“

Frankfurts Antwort: Bürger pflanzten Traubeneichen und Esskastanien

Zum 25. Oktober 2025 rief die Stadt zur gemeinsamen Aufforstung nahe der Bushaltestelle Schwanheimer Wald auf. Vor allem klimaresistente Arten wie Traubeneichen und Esskastanien wurden gepflanzt. Frankfurter Bürger konnten mitmachen nach vorheriger kostenloser Anmeldung. Maximal 10 Setzlinge pro Person konnten in die Erde gesetzt werden, um möglichst vielen Bürgern eine Teilnahme zu ermöglichen.

Auch im letzten Jahr eine erfolgreiche Aktion

Letztes Jahr beteiligten sich 400 Freiwillige und pflanzten Tausende Bäume. „Jeder Baum zählt“, betonte Tina Baumann, Leiterin der Stadtforst-Abteilung. „Mit Spenden können wir die Jungpflanzen jahrelang pflegen, bis sie stabil sind.“

Warum der Stadtwald überlebenswichtig ist

Der Frankfurter Stadtwald ist nicht nur Erholungsort, sondern auch:

  • Klimaanlage der Stadt: Bäume kühlen bei Hitze und binden CO₂.
  • Artenvielfalt-Hotspot: Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
  • Schutz vor Extremwetter: Wälder mindern Starkregen und Erosion.

„Nur was man kennt, schützt man auch“, so Zapf-Rodriguez. Die Pflanzaktion sollte daher nicht nur Bäume, sondern auch den Bezug zur Natur stärken.

So können Sie helfen – auch ohne Spaten

Wer am 25. Oktober keine Zeit hatte, kann den Stadtwald trotzdem durch Spenden unterstützen:

Überweisung an die IBAN DE34 5005 02010000 0002 08 mit Verwendungszweck 103854289000-6704724.22.07.01.09A9-Stadtwald.

Frankfurt als Vorbild?

Die Pflanzaktion ist Teil einer größeren Strategie. „Langfristig brauchen wir mehr solcher Initiativen – und eine bundesweite Waldwende“, sagt Zapf-Rodriguez. Mit jeder gepflanzten Eiche wächst die Hoffnung, dass Frankfurt zeigt: Gemeinsam kann die Klimakrise gebremst werden.


Informieren: Details zur Aktion auf stadtwaldhaus-frankfurt.de.

Weitersagen: Teilen Sie den Aufruf in sozialen Netzwerken.

 

Hintergrund: Warum der Wald deutschlandweit schrumpft
Die DLR-Daten zeigen: Seit 2021 hat sich der Waldverlust fast verdoppelt. Gründe sind:

  • Klimastress: Dürren schwächen Bäume, Schädlinge wie der Borkenkäfer breiten sich aus.
  • Extremwetter: Stürme und Brände zerstören Flächen.
  • Flächennutzung: Rodungen für Infrastruktur oder Landwirtschaft.

Für Frankfurt bedeutet das: Lokales Engagement ist kein Luxus, sondern Überlebenshilfe.

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Frankfurt hält Fahrpreise für Kinder und Gelegenheitsfahrer stabil

Fahrkartenautomat des RMV

Während der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ab Januar 2026 seine Tarife im Schnitt um 4,75 % anhebt, gibt es für Frankfurter gute Nachrichten: Die Preise für Kinderfahrkarten, Einzeltickets und Kurzstrecken bleiben bis auf Weiteres unverändert. Die Stadt Frankfurt gleicht die Differenz zu den RMV-Tarifen aus – ein Schritt, der Familien und Gelegenheitsnutzern entgegenkommen soll.

Was ändert sich – und was nicht?

  • Kinderfahrkarten kosten weiterhin 1,55 € (Einzelticket), 1 € (Kurzstrecke) und 3 € (Tageskarte).
  • Erwachsene zahlen 2026 vorerst noch 3,80 € für Einzeltickets und 2,35 € für Kurzstrecken. (Für 1 Jahr befristet)
  • RMV-weit steigen dagegen die Preise für andere Tickets wie Monatskarten oder Zusatzangebote.

Warum steigen die Preise überhaupt?

Hintergrund sind gestiegene Kosten für Energie (+ 50% seit 2020), Löhne und Gleisnutzung. „Die Alternative wären Streichungen von Bus- und Bahnverbindungen – das konnten wir bisher vermeiden“, erklärt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. Gleichzeitig kündigt der RMV eine Tarifreform ab 2027 an, die sich am Deutschlandticket orientieren soll.

Frankfurt geht Sonderweg

Die Stadt übernimmt die Mehrkosten für die stabilen Preise, um den ÖPNV attraktiv zu halten. Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) betont: „Bus und Bahn müssen bezahlbar bleiben, gerade für Familien. Stabile Preise sind ein Anreiz, öfter umzusteigen.“ Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert ergänzt: „Langfristig brauchen wir aber Lösungen, die die ganze Region im Blick haben.“

Diese Tickets fallen weg

  • 9-Uhr-Monats-/Jahreskarten (nachlassende Nachfrage durch Deutschlandticket)
  • 65-Plus-Monatskarte
  • Eingeschränkte Jobticket-Variante (nur zwischen Wohn- und Arbeitsort)

Deutschlandticket bleibt Schlüssel

Trotz der geplanten Erhöhung auf 63 € ab 2026 sieht der RMV das Deutschlandticket als Erfolgsmodell: Über 640.000 Abonnements zählte der Verbund im ersten Halbjahr 2025. Ringat ist optimistisch: „63 Euro sind immer noch ein hochattraktiver Preis – vor allem für Pendler.“

Ausblick: Tarifreform und Infrastruktur

Der RMV plant eine Vereinfachung des Tarifsystems unterhalb des Deutschlandticket-Niveaus. Parallel sollen Investitionen in die Schieneninfrastruktur die Pünktlichkeit verbessern. „Eine starke Schiene bringt mehr Fahrgäste“, so Ringat.


Weitere Infos: RMV-Tarifänderungen im Detail: www.rmv.de

 

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Das Leben vom Alter aus begreifen und neu verstehen

Universität des 3. Lebensalters - Hörsaal

Studienstart an der Universität des 3. Lebensalters (U3L) – Wintersemester 2025/2026

Seit über 40 Jahren steht die Universität des 3. Lebensalters e.V. (U3L) für „lebenslanges Lernen“ und eröffnet vor allem Menschen in der nachberuflichen Phase neue Bildungsräume. Neben dem kostenpflichtigen Studium mit rund 100–120 Lehrveranstaltungen pro Semester gibt es auch frei zugängliche Angebote für die breite Öffentlichkeit.

Im Wintersemester 2025/2026 wird die Ringvorlesung „Medizin im Alter 2.0“ neu aufgelegt. Experten aus Medizin, Ethik, Rechtswissenschaft und Philosophie beleuchten dabei zentrale Fragen rund ums Älterwerden. Außerdem thematisiert die Vortragsreihe „Digitalisierung im Alter“ die Chancen und Herausforderungen neuer Technologien – von künstlicher Intelligenz bis zur Nutzung digitaler Gesundheitsangebote. Diese beiden Veranstaltungsformate sind für alle Interessierten zugänglich und kostenfrei.

Wer sich darüber hinaus für das breite Veranstaltungsangebot der U3L interessiert, dem wird die Teilnahme an der Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 8. Oktober, von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr im Hörsaal H IV (am Campus Bockenheim, in der Gräfstraße 50–54) empfohlen. Eine Teilnahme via Zoom ist ebenfalls möglich; der Link wird rechtzeitig unter www.u3l.uni-frankfurt.de veröffentlicht.

Das gesamte Veranstaltungsangebot der Universität des 3. Lebensalters e.V. finden Sie auf der Startseite www.u3l.uni-frankfurt.de, das auch über die Mailadresse u3l@em.uni-frankfurt.de erfragt werden kann. Das Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2025/2026 kann in elektronischer Form ebenfalls auf der Homepage der U3L heruntergeladen und in den Partnerbuchhandlungen und der Geschäftsstelle für 2 € erworben werden.


Sprechzeiten im Geschäftszimmer sind: Di., Mi., Do. von 09:30 Uhr – 12:30 Uhr sowie telefonisch unter 069-798 288 61 Mo. – Do. 9:30 Uhr bis 12 Uhr und 13:30 Uhr bis 15 Uhr.

Kontakt
Sabine Rupp, Tel. +49 (0)69-798 28861, rupp@em.uni-frankfurt.de

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Stressfreier Pendelverkehr: Was sich für Kalbach ändern soll

Pendlerstöme Symbolbild

Frankfurt wächst – und mit ihm der tägliche Pendelverkehr. Rund 463.000 Menschen fahren werktags in die Stadt, viele davon aus dem Umland. Die Mehrheit nutzt das Auto, was zu überfüllten Straßen und Parkplatznot führt. Um dem entgegenzuwirken, hat das Mobilitätsdezernat der Stadt Frankfurt ein neues Park-and-Ride-Konzept (P+R) vorgestellt. Es soll den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn erleichtern – auch für die Menschen im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg.

Warum P+R jetzt wichtiger wird

Mit dem Deutschlandticket ist der öffentliche Nahverkehr für viele attraktiver geworden. Doch wer außerhalb Frankfurts wohnt, muss oft erst mit dem Auto zur nächsten S-Bahn-Station fahren. Hier setzt das neue P+R-Konzept an: Es sieht rund 2.000 zusätzliche Stellplätze an strategisch günstigen Orten vor, damit Pendler ihr Auto bequem abstellen und auf den ÖPNV umsteigen können.

Kalbach als Schlüsselstandort

Für den Ortsbezirk Kalbach-Riedberg ist besonders ein Punkt des Konzepts von Bedeutung: Der Standort Kalbach wurde als möglicher Ausbauort für eine neue P+R-Anlage genannt. Zusammen mit den Standorten Taunusblick und Frankfurter Berg könnten hier insgesamt 836 neue Stellplätze entstehen. Kalbach liegt verkehrsgünstig und bietet gute Voraussetzungen für eine solche Anlage – allerdings sind noch umfangreiche Prüfungen nötig, etwa zur Umweltverträglichkeit und zur rechtlichen Machbarkeit.

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Park & Rideplatz Kalbach

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Park & Rideplatz Kalbach 50.183137, 8.657291

Die Nähe zur A661/A5 macht den Standort zusätzlich attraktiv. Sollte die Umsetzung gelingen, würde Kalbach-Riedberg vom besseren Zugang zum ÖPNV profitieren.

Was passiert als Nächstes?

Die Stadt plant den Ausbau in mehreren Phasen: kurzfristige Lösungen, mittelfristige Projekte und langfristige Infrastrukturmaßnahmen. Während die großen Anlagen wie in Kalbach noch geprüft werden, setzt Frankfurt bereits auf Übergangslösungen. So wurde etwa die Kooperation mit dem Hessen-Center als temporäre P+R-Anlage gestartet. Auch am Standort Gateway Gardens wird geprüft, ob P+R mit Veranstaltungsparken kombiniert werden kann – etwa für Stadionbesucher oder die geplante Multifunktionsarena.

Zusammenarbeit gefragt

Die Stadt Frankfurt betont, dass P+R nur im Schulterschluss mit dem Umland funktionieren kann. Kommunen, Verkehrsverbünde und das Land Hessen sind eingeladen, sich zu beteiligen. Ziel ist es, den sogenannten Umweltverbund – also die Kombination aus Bus, Bahn, Fahrrad und Fußverkehr – zu stärken und den Autoverkehr nicht weiter zu fördern.

Für Kalbach bedeutet das: Wenn sich die Pläne konkretisieren, könnte der Stadtteil zu einem wichtigen Knotenpunkt für Pendler aus dem Norden und Nordwesten Frankfurts werden. Das würde nicht nur die Lebensqualität vor Ort verbessern, sondern auch die gesamte Region entlasten.

Mehr als nur Parkplätze

Das Konzept berücksichtigt nicht nur die Anzahl der Stellplätze, sondern auch deren Qualität. Sicherheit, Sauberkeit und kurze Umsteigezeiten sind entscheidend, damit Pendler das Angebot auch nutzen. Die Stadt will dafür sorgen, dass die neuen Anlagen diesen Anforderungen gerecht werden.

Für Kalbach bietet das neue P+R-Konzept eine echte Chance: Weniger Verkehr, bessere Anbindung und mehr Lebensqualität. Noch sind viele Fragen offen, doch die Richtung stimmt. Wenn Stadt, Region und Land gemeinsam an einem Strang ziehen, könnte Kalbach bald ein Vorzeigeprojekt für stressfreies Pendeln werden.


Weiterführende Links

  • https://frankfurt.de/themen/verkehr/auto/ruhender-verkehr/pundr
  • https://frankfurt.de/-/media/frankfurtde/frankfurt-themen/verkehr/pdf/pundr/pundr-konzept-frankfurt-am-main.pdf?dmc=1
  • https://frankfurt.de/-/media/frankfurtde/frankfurt-themen/verkehr/pdf/pundr/pundr-bewertungsmatrix.pdf?dmc=1
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Die »Alte Schmiede« in Bonames

Die alte Schmiede Westerfeld in Bonames

In Bonames gibt es noch Bauwerke mit historischer Patina. Ein herausragendes Beispiel ist das Haus Westerfeld in der Homburger Landstraße 631. Es wurde 1780 erbaut und ist damit nun 245 Jahre alt.

Gut, Bonames selbst wurde erstmals 1030 urkundlich erwähnt. Als eine der Frankfurter Landgemeinden siedelten sich dort Wollweber an. Dann entstanden ein Färberhaus, eine Waffenschmiede, eine Büchsenmacherei und mehrere Mühlen. Und vor über zwei Jahrhunderten eben das Haus Westerfeld mit seiner Schmiede. Wobei ein Vertreter der Familie Westerfeld bereits seit 1710 als Schmiedemeister in Bonames tätig war.

Seitdem lebten dort Generationen von Westerfeld-Familien. Auf einer verkürzten Ahnentafel, die am Haus angebracht ist, kann man es noch nachlesen:

  • Johann Philipp Westerfeld: 1682 – 1751
  • Heinrich Kaspar Westerfeld: 1721 – 1769
  • Johann Jakob Westerfeld: 1751 – 1812
  • Johann Hektor Westerfeld: 1770 – 1847
  • Johann Jakob Westerfeld: 1796 – 1857
  • Hektor Westerfeld: 1829 – 1899
  • Johann Jakob Westerfeld: 1862 – 1936
  • Philipp Jakob Westerfeld: 1892 – 1988

Vermutlich gab es mehrere wichtige Gründe, warum an dieser Stelle eine Schmiede erforderlich war:

Wartung von Rüstung und Waffen

Bereits seit dem 13. Jahrhundert gab es Hinweise auf eine Burganlage. Ab 1345 durften auch Soldaten aus Frankfurt – von der Burg als Dienstsitz aus – ihren Dienst verrichten. Ihre Waffen mussten repariert und geschliffen werden. Ebenso verlangten ihre Rüstungen nach Instandhaltung.

Wartung von Fuhrwerken und Reisegefährten

Kaufmannszüge von und nach Frankfurt machten in Bonames Halt. Oft übernachteten die Kaufleute dort und ließen ihre Fuhrwerke reparieren. Egal ob Einspänner oder Zweispänner, wer auf den ehemaligen römischen Fernstraßen unterwegs war, brauchte immer wieder mal kleinere Reparaturen.

Wartung für Bauern, Mühlenbesitzer und andere Handwerker

Auch die Bauern, die damals auf den umliegenden Feldern ihr Getreide (vorwiegend Gerste) anbauten, brauchten jemanden, der ihre Geräte instand hielt. Die Eigentümer der etwa fünf Mühlen, die es in der Region gab, brauchten auch jemanden, der ihre Mechaniken und Mühlräder wartete und instand setzte. Auch die Webstühle der Wollweber erforderten gelegentlich eine Reparatur.

Die Konkurrenz war „weit“ weg

Die nächste verfügbare Schmiede wäre erst wieder in Niederursel zu finden gewesen. Sie wurde dort vermutlich um 1880 errichtet. Der erste Schmiedemeister war der 1801 geborenen Johann Heß und das Schmiedehandwerk wurde ebenfalls von Generation zu Generation weitergegeben.

Die Gebäude werden nun grundlegend renoviert

Es wird keinen überraschen, zu erfahren, dass das Gebäudeensemble unter Denkmalschutz steht. Bauliche Änderungen müssen daher von der zuständigen Behörde genehmigt werden. Das charakteristische Erscheinungsbild der Gebäude ist zu erhalten, auch wenn aktuell eine Weiterentwicklung der Räume zu einem zeitgemäßen Wohnort erfolgt.

Folgende Maßnahmen sind geplant:

  • Die energetische Eigenschaft der wärmeübertragenden Hülle wird schrittweise verbessert.
  • Sämtliche historischen Fenster werden erhalten aber zu Kastenfenstern umgebaut, um die Wärmedämmung zu verbessern.
  • Durch Tiefenbohrungen wird Erdwärme für die Gebäude erschlossen (Heizung- und Warmwasser).
  • Strom wird zukünftig über eine Photovoltaik-Anlage erzeugt.
  • Die bestehenden Scheunen werden durch Einbau von Geschossdecken und Öffnungen in den Fassaden zu Wohnungen umgebaut.
  • Die Freiflächen werden – wo möglich – entsiegelt und bepflanzt.

Auf das Ergebnis können wir gespannt sein

Bonames hat noch viel original erhaltene historische Bausubstanz. Ein guter Teil davon ist in Fachwerkbauweise errichtet worden. Wer sich damit näher beschäftigen möchte: Der Bonameser Heimat und Geschichtsverein bietet Stadtführungen im historischen Ortskern an und in seinem Museum finden sich noch eine Reihe von historischen Aufnahmen und Gemälden.


Weiterführende Links

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„Tür auf für Bildung!“ – Kalbach-Riedberg feiert Erntezeit mit buntem Aktionstag

Bildungskommune Frankfurt - Gemeinschaft Symbolbild

Am Sonntag, den 5. Oktober 2025, verwandelt sich Kalbach-Riedberg in einen lebendigen Begegnungsort: Unter dem Motto „Erkunden. Spielen. Bauen. Wir machen Bildung zugänglich“ laden die Stadtteil-Labore zu einem facettenreichen Programm für Groß und Klein ein. Ob kulinarische Entdeckungen, kreative Workshops oder gemeinsames Feiern – dieser Tag verspricht Bildung zum Anfassen und Mitmachen!

Programm-Highlights: Von Suppe bis Mitbring-Buffet

🎨 Kreativität & Gemeinschaft

Ab 14 Uhr steigt das Familienfest beim Billabong Familienzentrum (Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b):

– 🍲 Mitbring-Buffet: Teilen Sie kulinarische Schätze Ihrer Kultur!

– ✂️ Bastelworkshops: Laternen, Herbstdekoration und mehr für Kinder

– 🎪 Spiel & Spaß: Kinderanimation sorgt für strahlende Gesichter

 

🍲 Saisonal genießen

Ab 10 Uhr kocht Barbara Albert von »riedberg.grüne.beete« in der Küche der Evangelischen Riedberggemeinde (Riedbergallee 61) eine duftende „vegetarische Suppe“ – ab 12 Uhr wird gemeinsam gelöffelt!

Brücken schlagen: Glaube & Gemeinwohl

⛪ Ökumenischer Gottesdienst um 11 Uhr

Die evangelische und die katholische Gemeinde feiern gemeinsam. Mitgebrachte Lebensmittel zieren nicht nur den Altar, sondern gehen anschließend an die Frankfurter Tafel – ein Symbol der Solidarität.

Warum mitmachen?

– 🌍 Vielfalt erleben: Begegnungen über kulturelle Grenzen hinweg

– 🧠 Bildung neu denken: Praxisnahe Angebote statt trockener Theorie

– 👨👩👧👦 Familienzeit: Qualitätszeit mit Spiel, Spaß und gemeinsamen Erlebnissen

Jeder kann gestalten!

Die Bildungskommune Frankfurt sucht noch Mitstreiter:

🔹Präsentieren Sie Ihr Bildungsangebot unter dem Aktionstage-Motto

🔹Bringen Sie Ideen für neue Formate ein

🔹Engagieren Sie sich bei Gemeinschaftsaktionen

„Bildung ist Teamwork – mit Ihnen!“ – unter diesem Leitgedanken können Interessierte noch bis zum Aktionstag ihren Beitrag anmelden. Einfach den Umfragebogen ausfüllen oder eine Mail an stadtteillabore.amt40@stadt-frankfurt.de senden.


Wann? 5. Oktober 2025, ab 10 Uhr
Wo? Evangelische Riedberggemeinde & Billabong Familienzentrum
Für wen? Alle Frankfurter – besonders Familien!

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