Kategorie: AktuelleNEWS

Solaranlagen einfach digital anmelden

Solarpanel

Die Netzdienste Rhein-Main (NRM) haben einen neuen, effizienten Prozess zur Anmeldung von ortsfesten Solaranlagen auf Gebäuden eingeführt. Damit beschleunigt der Verteilnetzbetreiber den direkten Zugang zu sauberer Energie. Dank der neuen digitalen Lösung der Mainova-Tochter geht es schneller zur Sonne.

In Deutschland gilt: Mit Ausnahme sogenannter Balkonkraftwerke muss derzeit jede mit dem Stromnetz verbundene Solaranlage vor Inbetriebnahme beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden. Das dient insbesondere der Netzsicherheit und Netzstabilität, die für einen Verteilnetzbetreiber zwei wesentliche Säulen seiner Arbeit darstellen. Mit Blick auf die zunehmende Anzahl dezentraler Anlagen zudem eine immer herausforderndere Aufgabe, der sich die NRM gerne annimmt.

Bisher war die Anmeldung von ortsfesten privaten und gewerblichen Solaranlagen auf Hausdächern oder Gebäuden wie Schulen mit dem Versenden vieler Formulare verbunden. Um diesen Prozess zu vereinfachen, bietet die NRM eine digitale Anmeldung auf ihrer Website unter nrm-netzdienste.de/de/einspeisungen/strom/einspeisung-eeg  an.

Mainova-Vorstand Peter Arnold unterstreicht: „Die Stadt Frankfurt am Main hat ehrgeizige Ziele für den Ausbau von erneuerbaren Energien und den Klimaschutz. Als Mainova wollen wir gemeinsam mit unserer Netz-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main aktiv dazu beitragen, dass sich private, gewerbliche und städtische Photovoltaik-Engagements einfach umsetzen lassen. Unsere neue kundenfreundliche Online-Anmeldung ist ein wichtiger Beitrag dazu, neue Anlagen so schnell wie möglich ans Netz zu bringen.“

Das System führt durch den gesamten Ablauf. Es gibt klare Vorgaben zu den notwendigen Unterlagen und Schritten. Dadurch steigt die Qualität der abgegebenen Daten. Das ermöglicht eine schnellere und zuverlässigere Prüfung durch den Verteilnetzbetreiber. Kunden können zusätzlich den aktuellen Stand jederzeit im System einsehen. So hilft die neue Online-Strecke, die steigende Anzahl der Anmeldungen von Solaranlagen effizienter zu bedienen. So verdreifachte sich im Jahr 2023 die Zahl der Anmeldungen im Vergleich zum Vorjahr und allein 70 Anmeldungen gingen in den ersten beiden Monaten 2024 digital bei der NRM ein.

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In der Ruhe liegt die Kraft – Schildkröte überquert Autobahn

Polizeibeamter mit Schildkröte

Polizeibeamte führten am gestrigen Sonntagmorgen eine tierische Rettungsaktion auf der Bundesautobahn 661 durch.

Die Polizei erhielt gegen 09:40 Uhr die Mitteilung, dass eine Schildkröte auf der Fahrspur der Bundesautobahn 661 in Höhe der Anschlussstelle Heddernheim gesichtet wurde. Eine Streifenbesatzung machte sich umgehend auf den Weg, um ihr zur Hilfe zu eilen.

Vor Ort angekommen musste allerdings niemand mehr gerettet werden. Der Schildkröte war es bereits gelungen, von der Fahrbahn mit Fahrtrichtung Norden über den Mittelstreifen auf die Seite in Fahrtrichtung Süden zu gelangen. Dabei hatte sie mindestens drei Fahrspuren überquert, ohne erfasst worden zu sein. Sie wartete seelenruhig in den Armen eines Passanten, der auf dem Standstreifen hielt, nachdem er das Tier bemerkt hatte.

Es kann nur gemutmaßt werden, wie viele Fahrzeuge den Weg der Schildkröte kreuzten. Keine Überraschung also, dass die Polizisten sie „Lucky“ tauften, bevor sie sie in ein örtliches Tierheim transportierten.

Bei der Schildkröte könnte es sich um eine Rotwangen- oder Gelbwangenschmuckschildkröte handeln. Sie ist in Nordamerika beheimatet und verbringt die meiste Zeit ihres Lebens im Süßwasser. Sie ist inzwischen auch in den mittleren und östlichen USA und bis ins nordöstliche Mexiko verbreitet. In Deutschland gibt es durch ausgesetzte Tiere inzwischen ebenfalls Populationen. In Österreich sind die Schildkröten durch Aussetzen im Wiener Dehnepark heimisch geworden.

Die entstandenen Populationen können zur Konkurrenz für heimische Tierarten werden. Deshalb wurde der Import zu Handelszwecken mittlerweile untersagt. Die Art zählt zu den 100 gefährlichsten invasiven Arten weltweit.


Weiterführende Links

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Podiumsdiskussion über mentale Gesundheit am Gymnasium Riedberg

Gymnasium Riedberg

Am Donnerstag, den 06. Juni findet um 19:00 Uhr in der Aula des Gymnasiums Riedberg eine Podiumsdiskussion über mentale Gesundheit statt: „Mit Mythen aufräumen – wir sprechen über mentale Gesundheit “ ist das Thema der Gesprächsrunde.

Obwohl immer mehr Menschen, darunter auch immer mehr Kinder und Jugendliche davon betroffen sind, ist eine mentale Krankheit leider noch ein Tabuthema.

Ängste, Essstörungen, Depressionen … mentale Krankheiten können viele Gesichter haben.

Wir möchten ein bisschen dazu beitragen, dass mehr darüber gesprochen wird.

An unserem Gespräch nehmen unter anderem Herr Henni Nachtsheim vom Dou Badesalz als Schirmherr des Bündnisses gegen Depressionen Frankfurt und Frau Prof. Dr. Christine Freitag, die Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Frankfurt teil.

Organisiert wird das Gespräch vom Förderverein des Gymnasiums Riedberg e. V.

Bitte melden Sie sich für unsere bessere Planung bis spätestens Dienstag, den 4. Juni 2024 über diesen Link zur Veranstaltung an: https://forms.gle/N8CeVFMZL5uJbRT56

Gabriele Greiff

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Übergangswohnungen: Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür im Übergangswohnheim im OT Kalbach-Riedberg

Am gestrigen Freitag fand der Tag der offenen Tür in den Übergangswohnungen im Ortsteil Kalbach-Riedberg statt. Die Mitarbeiter der Diakonie führten die zahlreichen Gäste durch die neu angelegten Wohncontainer.

Ja nach Familiengröße gibt es Wohnungen für 4 und für 6 Personen. Ab Juni sollen die zukünftigen Mieter in die Unterkünfte einziehen. Dann wird auch der Hausalarm scharf geschaltet.

Tag der offenen Tür im Übergangswohnheim im OT Kalbach-Riedberg

noch nicht aktivierter Alarm

Jede Wohneinheit besteht aus einer Küche mit Essbereich, aus 2 bis 3 Schlafzimmern und aus einem Bad mit Dusche.

Tag der offenen Tür im Übergangswohnheim im OT Kalbach-Riedberg

Küchenzeile mit Essbereich

Tag der offenen Tür im Übergangswohnheim im OT Kalbach-Riedberg

Schlafzimmer

Tag der offenen Tür im Übergangswohnheim im OT Kalbach-Riedberg

Bad mit Dusche

In den kommenden 5 Jahren sollen hier Familien mit höchster Wohn-Dringlichkeitsstufe eine Übergangswohnung finden. Für die Kinder steht Platz in den umliegenden Kindergärten sowie der Marie-Curie-Grundschule zur Verfügung. Das Wohnungsamt hat die schwierige Aufgabe einen optimalen Bewohnermix herzustellen, um Konflikten vorzubeugen und die Integration der Kinder in den Stadtteil zu ermöglichen.

Tag der offenen Tür im Übergangswohnheim im OT Kalbach-Riedberg

Gemeinschaftsraum

Es gibt einen großen Gemeinschaftsraum, ebenfalls ausgestattet mit einer Kochzeile. Im ersten Stock gibt es einen Gemeinschaftsraum zum Wäsche waschen.

Tag der offenen Tür im Übergangswohnheim im OT Kalbach-Riedberg

Die Außenanlagen werden noch errichtet

Vor der Unterkunft werden gerade noch die Grünanlagen und der Kinderspielplatz hergerichtet.

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75 Jahre demokratische Basis

Grundgesetz-Feier Gedenkplakette

Menschliche Gemeinschaften brauchen eine Basis als Grundlage für ihr soziales Zusammenleben. Die alten Völker hatten als Minimalkonsens beispielsweise die 10 Gebote aus der Bibel. Andere Kulturen mit anderen Glaubensrichtungen hatten dementsprechend auch andere Grundsatzvereinbarungen.

In Deutschland existierte über Jahrhunderte hinweg ein Feudalsystem das bis zum Anfang des 20 Jahrhunderts reichte. Auch wenn bereits seit 1848 die Kritik am bestehenden System immer lauter wurde und sich schlaue Köpfe intensiv Gedanken machten, welcher Normenkatalog für die Zukunft für das Zusammenleben der Bürger dieses Landes sinnvoller sein könnte.
Die erste demokratische Verfassung gab es dann nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs im Zweiten Weltkrieg mit der Weimarer Verfassung. Leider führten große Wirtschaftskrisen und politischer Extremismus zum vorzeitigen Zusammenbruch der Weimarer Republik und zum Aufstieg der Nationalsozialisten. Erst nach dem erneuten Zusammenbruch im Zweiten Weltkrieg, bekam Deutschlands durch die Geburtshilfe der Alliierten eine zweite Chance, eine demokratische Verfassung zu erstellen.
Diese Verfassung feiert nun ihr 75-jähriges Jubiläum und es gibt viele Menschen auf der Welt, die uns um dieses Gesetzeswerk beneiden!

Grundgesetz-Feier: Ansprache Frau Neißner vom Ortsbeirat (12)

Grundgesetz-Feier: Ansprache Frau Neißner vom Ortsbeirat (12)

Anlässlich dieses Gedenktages haben die Mitglieder des Ortsbeirats, eine denkwürdige Veranstaltung vor Ort organisiert, um der Bevölkerung ein niederschwelliges Angebot zu unterbreiten und dieses demokratische Werk gebührend zu feiern.

Neben Essen und Trinken gab es die feierliche Enthüllung einer Gedenkplakette, die an einem Eckstein auf dem Riedberg angebracht wurde. Der Volkswirt Dr. Rainer Behrend berichtete über die Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes und die intensiven Diskussionen der daran beteiligten Parlamentarier.

Anschließend wurden die ersten 20 Artikel des Grundgesetzes feierlich verlesen und die Anwesenden konnten über die Bedeutung der darin getroffenen Regelungen nachdenken. Zum krönenden Abschluss, trug der Riedbergchor noch drei musikalische Stücke aus seinem Repertoire, die zum aktuellen Anlass passten, vor.

Grundgesetz-Feier mit Riedbergchor

Grundgesetz-Feier mit Riedbergchor

Insgesamt eine würdige Veranstaltung, die leider von viel zu wenig Teilnehmern aus unserem Ortsteil besucht wurde. Den Wert einer Demokratie weiß man erst dann richtig zu würdigen, wenn man sie verloren hat und sich plötzlich in diktatorischen Strukturen wiederfindet.

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Kurzinfos aus dem Stadtteil

Kurzmeldungen

Uni Campus Riedberg: Neue Sportanlage

Der multifunktionale Sportplatz der Goethe-Universität soll während des Frühlingsfestes am kommenden Sonntag eingeweiht werden.

Bürgerverein Niederursel

Der Bürgerverein Niederursel feiert am kommenden Samstag sein Maifest ab 15:00 Uhr im Gemeindehaus Karl-Kautsky-Weg 62.

Betreutes Wohnen der Parea gGmbH

Die Betreibergesellschaft unterhält seit 10 Jahren eine kleine Begegnungsstätte in der Hans-Leistikow-Straße. Gesucht werden Mitbürger, die sich für meist ältere Menschen engagieren wollen und Lust haben zu unterstützen oder zu helfen.
Ansprechpartnerin ist Frau Arabia Hernandez-Ostwald (eMail: arabia.hernandez@parea.de).

Kino in Niederursel (Café und Restaurant Mutz)

Am letzten Mittwoch des Monats (29.05.) gibt es ab 20:00 Uhr Kino. Gezeigt wird „Past Lives“ ein berührender Romantikfilm über drei Menschen (morgens um drei) in einer Bar in New York.

Wasserspiele am Riedbergplatz

Der Ortsbeirat (12) hat den Magistrat gebeten an dem Wasserspiel am Riedbergplatz eine Kennzeichnung (Hinweisschild) anzubringen, auf dem erkennbar ist, ob das Wasser hier Trinkwasserqualität hat oder nicht. Diese Wasseranlage wird in der warmen Jahreszeit gerne von Kleinkindern als „Wasserspielplatz“ genutzt, ohne dass bekannt ist, von welcher Qualität das Wasser ist.

Aufhebung der Kita-Grenze Kalbach-Riedberg

Der Ortsbeirat (12) hat den Magistrat gebeten, die Kita-Grenze zwischen Kalbach-Riedberg aufzuheben. Die Kitas in Kalbach hatten im vergangenen Jahr Kapazitäten für Kinder ab drei Jahren frei und konnten Kinder vom Riedberg aufnehmen.
Das ist aber bei den Kitaplätzen für die U3-Kinder nicht so. Hier gilt der umgekehrte Fall. In Kalbach fehlen aus Personalmangel U3-Plätze, jedoch in den Kitas am Riedberg sind U3-Plätze frei. Hier ist die Personalausstattung im U3-Bereich relativ gut. Doch eine Aufnahme der Kinder unter drei Jahren aus Kalbach gibt es nur mit der Sondergenehmigung der Stadt Frankfurt. Dies ist umso verwirrender, da ja Kalbach-Riedberg ein Stadtteil ist.
Daher ist es an der Zeit, dass die imaginäre Grenze zwischen Kalbach-Riedberg endlich fällt und alle Kinder des Stadtteils, ob U3 oder Ü3, alle Kindertagesstätten des Stadtteils Kalbach-Riedberg besuchen können.

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Immer wieder sonntags …

Frühlingsfest Wissenschaftsgarten

Die Goethe-Universität und ihr Wissenschaftsgarten laden wieder zum Frühlingsfest am 26. Mai, von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, auf dem Campus Riedberg.

Es ist bereits eine schöne Tradition, die von Jahr zu Jahr mehr Interessierte anlockt: Das Frühlingsfest im Wissenschaftsgarten der Goethe-Universität bietet eine gute Gelegenheit, Wissenschaft und Wissenschaftler im Grünen kennenzulernen und dabei einiges über Biodiversität und Nachhaltigkeit zu erfahren. In diesem Jahr gibt es gleich doppelten Anlass zu feiern, denn der Wissenschaftsgarten wird 10 Jahre alt!

Das reichhaltige Programm hält neben Interessantem und Anschaulichem aus der Welt der Wissenschaft jede Menge Musik, Improvisationstheater, Kunst, Sport und kurzweilige Unterhaltung bereit, natürlich auch für die jungen Besucher. Und das Catering verspricht vielfältige kulinarische Genüsse.

Zentraler Anlaufpunkt wird wieder die Bühne des Frühlingsfestes sein: Der Universitätspräsident wird es sich nicht nehmen lassen, die Besucher aus nah und fern morgens zu begrüßen. Ein weitgefächertes Musikprogramm zwischen Swing, Jazz und Funk wird dann für die richtige Stimmung sorgen und auch die Tanzwütigen mit den nötigen Rhythmen versorgen.

Der Wissenschaftsgarten wurde am 01.06.2014 eröffnet. Er dient der naturwissenschaftlichen Lehre und Forschung. So finden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Stände, an denen Wissenswertes aus der Pflanzenwelt erklärt wird. Auch die große Bedeutung der Honigbiene wird erläutert. Nachhaltigkeit ist mittlerweile nicht nur für die Forschung, sondern auch für die Institution Universität ein großes Thema: So können Interessierte mit den Mitarbeitenden des Nachhaltigkeitsbüros ins Gespräch kommen und sich über Projekte und Initiativen informieren. Wie Nachhaltigkeit wiederum in der Lehre verankert werden kann, können die Mitarbeitenden des Projekts „Goethe Teaches Sustainability“ anschaulich erläutern.

Sehr beliebt sind immer auch Themenführungen im Garten: von der Apfelbaumpflege und den Arzneipflanzengarten über Tomaten und Pilze bis hin zu den hochaktuellen klimatischen Herausforderungen für den Wald. Wer gerne etwas mit nach Hause nehmen möchte, kann auf der Pflanzenbörse des Frühlingsfests Pflanzen und Ableger aus dem Wissenschaftsgarten erstehen, Beratung durch die Gärtner inklusive.

Nicht nur der Blick auf Pflanzen, sondern auch der Blick ganz nach oben wird auf dem Frühlingsfest anschaulich vermittelt: Der Physikalische Verein, der gerade seinen 200. Geburtstag feiern darf, bietet auf dem Frühlingsfest mit einem speziellen Sonnenteleskop beeindruckende Blicke auf die Sonnenoberfläche. Das Clusterprojekt ELEMENTS wiederum hat das Modell eines Neutronensterns im Gepäck, das auseinandergebaut und untersucht werden darf. Es gibt viel über Schwerkraft, Materie und die Entstehung von Elementen zu erfahren.

Von dem Weltall zurück auf die Erde: Wer sich lieber mit der Welt des ‚Unbelebten‘ beschäftigt, kann die Architektur auf dem Campus Riedberg auf einem Fotospaziergang erkunden: Die BSW-Fotogruppe ermöglicht allen Teilnehmenden mit Kamera oder Smartphone den Blick auf das Besondere des mit ganz unterschiedlichen Gebäudetypen bestückten Campus. Eine Fotoausstellung zeigt zudem die Vielfalt an Themen, die über die Jahre von der BSW-Fotogruppe behandelt wurden.

Eine weitere Facette der ästhetischen Seite des Campus stellen die zahlreichen Kunstwerke dar: Der langjährige Kurator des KunstRaums Riedberg, Dr. Carsten Siebert, erläutert auf seiner Führung Konzepte, Themen und Stile der Kunst im öffentlichen Raum.

Wie sieht es eigentlich mit dem Studierendenleben auf dem Campus Riedberg aus, wo trifft man sich, wo und wie chillt man? Wer sich schon einmal diese Frage gestellt wird, sollte an einer Campusführung teilnehmen, die natürlich von Studierenden angeboten wird.

Wer sich gerne bewegen möchte, wird ganz besonders auf seine Kosten kommen, denn auf dem Frühlingsfest wird ein neuer Multifunktionsplatz eingeweiht: Ein Fußballturnier für Arbeitsgruppen und Freunde wird die Vorfreude auf die EM in Deutschland sicherlich in die Höhe treiben. Darüber hinaus wird das Goethe Play Bike des Hochschulsports unzählige Spiele bereithalten, und wer es exotischer mag, kann einmal in den »Canne de Combat«, einen Fechtkampfsport, hineinschnuppern.

Last but not least wird auf dem Frühlingsfest auch bei den jungen Besuchern keine Langeweile aufkommen: So dürfen sie sich nach Herzenslust am Stand des Museums Giersch der Goethe-Universität mit bunten Farben, Mustern und Papierflächen austoben, inspiriert durch die farbenprächtigen Bilder von Louise Rösler, die gerade im Museum ausgestellt werden. Und in der Teddyklinik, einem studentischen Projekt, wird den Kids auf spielerische Art die Angst vor dem Zahnarzt genommen. In der Teddyzahnklinik dürfen sie nämlich, unterstützt von Studierenden der Zahnmedizin, ihre Kuscheltiere behandeln.

Die Goethe-Universität dankt folgenden Unterstützern des Frühlingsfestes 2024:

  • BBBank
  • Engelhard
  • NordWestZentrum

Anschrift: Wissenschaftsgarten Campus Riedberg, Max-von-Laue-Str. 13, Frankfurt am Main. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U8/U9, Haltestelle Uni Campus Riedberg) wird empfohlen. Ein Hinweis: Hunde sind im Wissenschaftsgarten nicht erlaubt!

Weitere Informationen zum vielfältigen Programm, zum Zeitplan und zu Treffpunkten unter www.uni-frankfurt.de/fruehlingsfest

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Zeugenaufruf der Frankfurter Polizei

Polizeiwagen

Die Polizei bitte um Mithilfe:

Wie aus den Medien bekannt, wurde am Morgen des 20.04.2024 ein 43-jähriger Mann tot aus der Nidda bei Frankfurt-Harheim geborgen. Zeugen hatten den Mann bereits am Abend des 19.04.2024 nackt in Richtung Flussufer laufen sehen.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe, wer den 43-Jährigen in der Zeit vom 19.04.2024 gegen 20:00 Uhr bis zum 20.04.2024 gegen 13:45 Uhr gesehen oder sonstige Wahrnehmungen gemacht hat, die in einem Sachzusammenhang stehen könnten.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 069/755-53110 erbeten.

Weiterer Link:
https://main-riedberg.de/harheim-maennliche-wasserleiche-aufgefunden/

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Mertonviertel: Sanierung statt Abriss

Emil-von-Behring-Straße 2

In der Emil-von-Behring-Straße 2 existiert ein sechsgeschossiges Bürogebäude auch (als ICI-Gebäude bekannt), aus dem Jahr 1988/1989. Nicht besonders alt, aber auch nicht mehr jung. Es wurde anfangs von der Unternehmensberatung KPMG genutzt, bis zu deren Umzug an den Flughafen. Die Unternehmensberatung PWC saß im Gebäude gegenüber.

Seit 2011 wurde das Gebäude von der alstria office REIT-AG an Dertour bzw. DER Touristik vermietet. Das Touristikunternehmen nutzte die Büros ergänzend zum weiterhin bestehenden Sitz in der Emil-von-Behring-Straße 6. Inzwischen wurde das Gebäude an Cresco Capital verkauft. Seit einiger Zeit steht das Bürohaus leer.

Auf der zweiten Hälfte des Gesamtgeländes, dem ehemaligen Parkplatz, wurden ab Mitte 2016 bis Oktober 2021 etwa 230 Mikro-Apartments unter der Marke „Neon Wood“ für Studenten errichtet. Bauherr war die Cresco Capital Riedberg Campus. Die Bruttogeschossfläche beträgt etwa 10.000 qm.

2023 hat der Projektentwickler Benchmark Real Estate GmbH das benachbarte Bürogebäude von Cresco Capital erworben und jetzt einen Bauantrag für das rund 6.000 Quadratmeter große Grundstück gestellt. Der Bau soll umfassend saniert werden, und eine „zukunftsorientierte Büroimmobilie mit rund 9.500 Quadratmeter Mietfläche“ entstehen.

Das Gebäude wird entkernt und dann vollständig erneuert. Der Baubeginn soll noch in diesem Jahr stattfinden, 2026 will man mit dem Umbau fertig sein. Neben Büroflächen sind auch rund 600 Quadratmeter spezielle Mietflächen vorgesehen, die zum Beispiel für ein Fitnessstudio oder Co-Working-Spaces genutzt werden könnten. Angrenzend kommt eine Tiefgarage mit circa 52 Parkplätze. Ein guter Teil davon wird mit E-Ladevorrichtungen ausgerüstet. Dazu kommen noch 77 Außenstellplätze. 60 diebstahlsichere Fahrradplätze sind auch geplant.

Der Umbau soll besonders ökologisch erfolgen. Die Kriterien der EU-Taxonomie für nachhaltige Bürogebäude sollen erfüllt werden. Unter dem Projektnamen EFEUS können die wesentlichen Komponenten in einer Broschüre eingesehen werden. Der Architektenentwurf stammt von der Theiss Planungsgesellschaft, Frankfurt.


Über benchmark. REAL Estate
benchmark. REAL Estate GmbH konzipiert, plant, realisiert und vermarktet Immobilienprojekte in deutschen Zukunftsregionen. Mit dem Fokus auf Büro-, Hotel- und Wohnimmobilien bietet das Unternehmen mit Standorten in Frankfurt am Main, Duisburg, Berlin und Monheim bundesweit seine Leistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Immobiliendevelopments an. Benchmark entwickelt in Eigenregie nachhaltige Projekte von hoher baulicher Qualität schlüsselfertig bis zu deren Übergabe an Nutzer sowie die Käufer. Dabei blickt die Geschäftsführung auf eine fast 60-jährige Expertise im Projektentwicklungsgeschäft zurück. www.benchmarkgroup.de

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Erste Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft (FraBeG) gegründet

FraBeG-Vorstand

Gestern hatte der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Mike Josef, bei der Pressekonferenz der Bürgerenergiegenossenschaft (FraBeG) die Hoffnung geäußert, dass die Genossenschaft die Unterstützung vieler Bürger im Rhein-Main-Gebiet gewinnen kann. Die FraBeG hat sich das Ziel gesetzt, Projekte im Bereich erneuerbarer Energien zu planen und umzusetzen. Die Stadt Frankfurt will das Vorhaben politisch unterstützen, da es die Ziele Frankfurts bis 2035 klimaneutral zu werden fördert.

Oberbürgermeister Mike Josef hob die Bedeutung des Klimaschutzes hervor:
„Es ist erst knapp zwei Wochen her, dass ein Unwetter über dem Rhein-Main-Gebiet tobte. Die Leitstelle der Feuerwehr rief den Ausnahmezustand aus, es wurden Wasserschäden, überflutete Straßen und umgestürzte Bäume gemeldet. Dies zeigt, die Auswirkungen des Klimawandels sind auch hier bei uns in Frankfurt deutlich spürbar.“

„Es ist daher entscheidend, dass die Investitionen für den Klimaschutz konsequent in unserer Infrastruktur ankommen. Daher freut es mich, dass die FraBeG zum Start den Schwerpunkt auf Fotovoltaikprojekte gelegt hat, da diese relativ zügig zu verwirklichen sind. Ich begrüße die niedrigschwellige Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, sich zu beteiligen.“

Seit 2006 sind bundesweit rund 950 Bürgerenergiegenossenschaften gegründet worden. Etwa 220.000 Bürger sind Mitglied geworden. Über 3 Milliarden Euro wurden für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien investiert.

Klima- und Umwelt-Dezernentin Rosemarie Heilig:
„Die Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft war die erste Initiative, die das neue Beratungsangebot der Stadt genutzt hat und in der Gründungsphase vom Klima- und Umweltdezernat begleitet wurde, und sie ist die erste Initiative, die sich voll auf den Ausbau der erneuerbaren Energien in unserer Stadt konzentriert. Eine unglaublich wertvolle Initiative, in einer Zeit, in der wir die Auswirkungen des Treibhausgasausstoßes und des voranschreitenden Klimawandels immer stärker zu spüren bekommen. Wir brauchen auf kommunaler Ebene eine Vielzahl solcher Initiative, um uns auf die Folgen der Klimakrise einzustellen.“

Klimadezernentin Heilig freut sich, zum Ende ihrer Amtszeit die Gründung der FrabeG zu feiern. „Sobald ich keine Dezernentin mehr bin, steige ich ein“, verspricht sie.

Die FraBeG hat aktuell rund 45 aktive und weitere fördernde Mitglieder. Jedes Mitglied hat in der Generalversammlung – unabhängig von der Zahl der gezeichneten Genossenschaftsanteile – eine Stimme. „Die Bürgerenergiegenossenschaft steht somit für ein demokratisch organisiertes, solidarisches Wirtschaften“, sagte Andreas Heming, Aufsichtsratsvorsitzender der FraBeG.
350 Anteile à 150 Euro wurden schon gezeichnet. Mit dem Geld und ihrem Fachwissen plant die Genossenschaft Projekte, berät ihre Mitglieder und gibt den Bau etwa von Fotovoltaikanlagen bei Fachfirmen in Auftrag.

Alle Bürger im Rhein-Main-Gebiet haben nun die Möglichkeit, vor Ort einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende zu leisten. Wer Mitglied werden möchte, füllt eine Beitrittserklärung aus und zeichnet mindestens einen Anteil in Höhe von 150 Euro. Hinzu kommt ein Aufgeld von maximal 5 Euro, dessen Höhe mit der Zahl der gezeichneten Anteile sinkt.

Anderswo würden den Genossenschaften die Anteile aus den Händen gerissen, wenn ein neues Windkraftwerk oder eine große PV-Anlage ansteht. Heming: „Das müssen wir in Frankfurt auch hinkriegen, nach dem Motto: Energiewende in Bürgerhände“.

Die Arbeit der FraBeG wird von einem dreiköpfigen Vorstand gesteuert und von einem Aufsichtsrat kontrolliert. Alle Aktiven in der FraBeG arbeiten ehrenamtlich. Die Eintragung der Bürgerenergiegenossenschaft in das Handelsregister hat im März 2024 stattgefunden.

Vergleicht man bundesweit den Zuwachs an Energieproduktion aus erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren, dann fällt die Steigerungsrate in denjenigen Städten und Gemeinden am stärksten aus, in denen Bürgerenergiegenossenschaften aktiv sind, betonen die drei Vorstände der FraBeG, Markus Schaufler, Lothar Stanka und Christian Stenglein.

„Im ersten Schritt bietet insbesondere der Ausbau der Solarenergienutzung auf den Dachflächen in Frankfurt ein erhebliches Potenzial für klimaneutrale und lokal produzierte Energie, das bisher nur wenig ausgeschöpft ist.“ Sogar von Windkraftanlagen ist die Rede, auch wenn das Stadtgebiet dafür zu eng ist. Vernetzung mit der Region sei gefragt, in jeder Hinsicht, sagt Vorstandsmitglied Markus Schaufler.

Das erste Projekt der FraBeG wird daher die Errichtung einer Solaranlage auf dem Dach der Josephine- Baker-Gesamtschule auf dem Riedberg sein. Aktuell beträgt der Stromverbrauch der Schule jährlich etwa 150 Megawattstunden (MWh). „Wir gehen davon aus, dass durch die projektierte Anlage künftig rund 60 % des Stromverbrauchs im Tagesverlauf durch Solarenergie gedeckt werden kann“, erklären die drei Vorstände. Die Installation der Anlage ist in den Schulsommerferien 2024 geplant. Für die Finanzierung müssen die Mitglieder etwa 1.000 Anteilsscheine zeichnen.

Umfang und Geschwindigkeit, mit der weitere Projekte angegangen werden können, werden maßgeblich von der Bereitschaft der Bürger abhängen, sich bei der FraBeG zu engagieren. „Wir sind für weitere Projekte bereits in Gesprächen mit verschiedenen Partnern, unter ihnen beispielsweise die Mainova“, erläutern die drei Vorstände.


Kontakt
FraBeG Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft eG
Zur Kalbacher Höhe 56
60438 Frankfurt am Main

Web: https://www.frabeg.de/
eMail: info@frabeg.de

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