Kategorie: AktuelleNEWS

Stadt Frankfurt geht auf Bluesky an den Start

BlueSky-App-Display

Wie von Oberbürgermeister Mike Josef in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 30. Januar, verkündet, erweitert das städtische Presse- und Informationsamt (PIA) sein Social-Media-Portfolio und wird von nun an auch auf der Plattform Bluesky unter frankfurt.de/bluesky aktiv sein.

„Wir möchten mit dem Einstieg auf Bluesky all jenen Bürgern ein Angebot machen, die sich direkt und digital über die Aktivitäten der Frankfurter Stadtverwaltung informieren wollen, ohne dafür X (Twitter) oder eine Meta-Plattform (Facebook, Instagram, Threads, WhatsApp, …) zu benötigen. Wir hoffen, dass uns möglichst viele unserer rund 270.000 Twitter-Nutzer auf Bluesky folgen und den neuen Kanal rasch mit Leben füllen“, sagt Josef.

Derzeit ist die Stadt Frankfurt neben der Plattform Twitter (X), die vor allem in Kooperation mit Polizei und Feuerwehr in Fällen der Krisenkommunikation ein wichtiges Instrument darstellt, auch auf Facebook, Instagram, Threads, LinkedIn sowie YouTube vertreten. Zusammengerechnet folgen rund 600.000 Menschen den Social-Media-Accounts von frankfurt.de. Hier informiert das PIA tagesaktuell über die Aktivitäten von Ämtern und Dezernaten, beantwortet niedrigschwellig Bürgeranfragen und begegnet Fake News mit sachlichen und verlässlichen Informationen.

Die Social-Media-Redaktion setzt dabei auf organisches Wachstum und verzichtet auf werbefinanzierte Postings.


Weiterführende Links

Über Bluesky

  • Ursprünglich ausgegliedert von Twitter Inc, stellte Bluesky 2021 die ersten Mitarbeiter ein und wurde im selben Jahr als gemeinnützige Gesellschaft gegründet.
  • Bluesky wurde 2021 als Initiative zur Entwicklung eines dezentralisierten Protokolls gegründet.
  • 2022 startete Bluesky als Warteliste für einen Dienst, der dieses Protokoll nutzt.
  • Anfang 2023 startete Bluesky ein eigenes Netzwerk, Bluesky Social.
  • Im Februar 2023 wurde die Bluesky-App für iOS und im April 2023 für Android als reine Einladungsversion veröffentlicht, und der Dienst war nur für Benutzer verfügbar, die einen Einladungscode vom Unternehmen oder einem registrierten Nutzer erhalten hatten.
  • Nach dem Start der Android-App erreichte das soziale Netzwerk im April 2023 etwa 50.000 Nutzer.
  • Der Code der Bluesky Social App (also nur der des Clients) wurde im Mai 2023 unter der MIT-Lizenz als Open Source veröffentlicht, so dass die Öffentlichkeit den Quellcode einsehen und verändern kann.
  • Im September 2023 erreichte Bluesky die Marke von über einer Million Nutzern, am 13. November 2023 zwei Millionen und am 9. Januar 2024 drei Millionen.
  • Am 22. Dezember 2023 führte Bluesky einen blauen Schmetterling als Logo ein.
  • Seit dem 6. Februar 2024 bedarf es keiner dedizierten Einladung mehr, um Bluesky beitreten zu können.
  • Das Wachstum lag Ende November 2024 bei circa 250.000 neuen Nutzern pro Tag. Die Marke von 25 Millionen Nutzern wurde am 13.12.2024 erreicht.
  • Ende Januar 2025 wurde mit Version 1.97 ein Video-Tab im Nutzerprofil ergänzt.

Quelle: Wikipedia

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Sehen lernen: Eine Mischung aus Vorgabe und Erfahrung

Antwort des Gehirns Augen geschlossen - geöffnet

Internationale Forschung zum „Durchblick“ beweist anpassungsfähiges Gehirn

Das Gehirn ist schon vor dem ersten Augenöffnen gewappnet: Bestimmte Muster sind in der Verschaltung der Neuronen vorgegeben. Aber es bedarf einiger Tage Erfahrung des Sehens, um die Netzwerke so umzustrukturieren, dass ein konstanter Seheindruck entsteht. Das zeigen Forschende des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) zusammen mit Kollegen aus Florida in einer in Nature Neuroscience veröffentlichten Studie.

Wie Neugeborene das Sehen lernen, ist die zentrale Frage der Forschung von Sigrid Trägenap, Doktorandin in der Gruppe von FIAS-Senior-Fellow Matthias Kaschube. Das Gehirn ist bereits vor Öffnen der Augen vorstrukturiert für Sehreize. Doch was passiert, wenn beim ersten Augenöffnen echte Informationen auf diese Strukturen stoßen? Aus bisherigen Messmethoden schloss man, dass die Antworten des jungen Gehirns erstaunlich schwach und unorganisiert seien. Doch die neuen Untersuchungen am FIAS zeigen, dass die neuronalen Antworten bereits enorm strukturiert sind. Auf neue Reize reagieren sie allerdings erstmal sehr variabel. Es dauert einige Tage, bis der gleiche Reiz eine verlässliche Antwortspur in den Neuronen hinterlässt. Dann erst wird ein Bild „erkannt“.

Wie das Gehirn Seheindrücke sortiert

Wie das Gehirn Seheindrücke sortiert, © Sigrid Trägenap, FIAS

Die Antwort des Gehirns ändert sich, wenn ein Tier, das die Augen bislang geschlossen hatte, nun mehrere Tage die Augen geöffnet hat. Erst nach mehreren Tagen Erfahrung sind die gleichen Neuronen bei wiederholter Präsentation des gleichen Reizes aktiv, eine verlässliche Antwort entsteht und der Reiz wird erkannt. Ein mathematisches Modell beschreibt diesen Vorgang wie in einer Murmelbahn: Werden Murmeln auf eine nicht passende Stelle gesetzt (Verarbeitung der Bildreize), ist unklar, wo sie auf der Bahn (neuronales Netzwerk) landen. Mit Erfahrung verbessert sich dieses Zusammenspiel; Eingabe und Netzwerk koordinieren sich und zuverlässige Antworten entstehen.

Am FIAS wertete Trägenap die Daten aus, die David Whitney aus der Arbeitsgruppe von David Fitzpatrick am Max-Planck-Florida-Institut für Neurowissenschaften in Jupiter (Florida, USA) sammelte. Sie arbeiten mit Frettchen, die erst einen Monat nach der Geburt die anfangs geschlossenen Augen öffnen. Ihnen präsentierten die Forschenden schwarz-weiße Bilder auf Bildschirmen und beobachteten mit Fluoreszenzmikroskopen, welche Neuronen dabei aktiv sind. Die äußerst komplexen Daten wertete Trägenap am FIAS aus und erstellte ein mathematisches Modell, um sie zu beschreiben.

Solange die Augen geschlossen sind, bilden sich nicht-spezifische Muster in der Sehrinde, sodass man nicht auslesen kann, welches Bild präsentiert wurde. Erst mit der Öffnung werden die Reaktionen verlässlich und zeigen eine bevorzugte Aktivität. Aus den Daten und aufwendigen Modellierungen schließt Trägenap, dass die vorstrukturierten neuronalen Netzwerke eine Art „Erwartungshaltung“ haben – die sich aber dann nicht vollständig mit dem tatsächlichen Bildreiz decken. Nach einigen Tagen bildet sich eine Mischform, bei der sich die alte Struktur durch den neuen Impuls verändert: die Neuronenverbindungen arrangieren sich um und passen sich den neuen visuellen Reizen an.

Moderne Sensoren erlauben die Untersuchung der Gehirnfunktionen in kurzen Zeitskalen eines Wimpernschlags und winzigen Abstände, vergleichbar der Dicke einer Frischhaltefolie. „Die dabei gemessenen Muster sind mit dem Auge nicht mehr auszuwerten“, erklärt die Doktorandin die Bedeutung ihrer aufwendigen Computerberechnungen. Aus den vorliegenden Daten kann sie so detailliert die Veränderungen im Gehirn auswerten und Modelle mit dem Computer simulieren.

Zu klären ist nun, ob diese Erkenntnisse für alle Gehirnstrukturen gelten, ob auch Formen, Farben und andere Sinneseindrücke so geprägt werden. „Und wir können die Erkenntnisse nutzen um auszuprobieren, ob auch KI-Systeme schneller lernen, wenn man ihnen Struktur vorgibt wie beim Neugeborenen-Gehirn,“ erklärt Trägenap. Es werde jedenfalls deutlich, dass das Gehirn auf der Basis von altem Wissen immer Neues lernen könne. „Probieren, Erfahrungen sammeln und ein eigenes System für das beste Lernen finden“ rät die Neurowissenschaftlerin anhand ihrer Erkenntnisse – und das lebenslang: Neues verarbeiten und Anpassung sei in den Gehirnstrukturen immer möglich.


Publikation

Sigrid Trägenap, David E. Whitney, David Fitzpatrick und Matthias Kaschube, The developmental emergence of reliable cortical representations. Nature Neuroscience (2025). https://www.nature.com/articles/s41593-024-01857-3

 

Kontakt
Sigrid Trägenap
Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS)
Tel.: +49 69 798 47503
eMail: traegenap@fias.uni-frankfurt.de
Web: https://www.fias.science/de/lebens-und-neurowissenschaften/gruppen/matthias-kaschube/

 

Anja Störiko
FIAS-Pressestelle
Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS)
Tel.: +49 (0)69 798 47507
stoeriko@fias.uni-frankfurt.de

 

Das FIAS (Frankfurt Institute for Advanced Studies)
ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung in Frankfurt am Main. Hier entwickeln international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Theorien zu komplexen naturwissenschaftlichen Zukunftsthemen in den Bereichen theoretische Naturwissenschaften, Computerwissenschaften und KI-Systeme sowie Lebens- und Neurowissenschaften. Über die Grenzen der Disziplinen hinweg erforschen sie mit Hilfe mathematischer Algorithmen und Simulationen die komplexen selbstorganisierenden Systeme der Natur. Das FIAS ist eine gemeinnützige Stiftung zwischen der Goethe-Universität und privaten Stiftern und Sponsoren. https://fias.institute/

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Spendenaktion am Gymnasium Riedberg: Gemeinsam für die »Frankfurter Tafel«

Gymnasium Riedberg - Die Projektgruppe und der Lieferwagen der Tafel

„Manche essen dreimal am Tag, andere nur jeden dritten Tag“

So wurde am Gymnasium Riedberg (GRB) zu einer Spendenaktion für die Frankfurter Tafel aufgerufen. Wie bereits in den Vorjahren organisierten Herr Christian Ballauff, Lehrer am GRB, sowie die Mitglieder der Schülervertretung (SV) die Aktion.

Im Vorfeld wurde in allen Klassen für das Projekt geworben. Zudem informierten wir durch E-Mails und eine Durchsage über den Ablauf der für den 23.01.2025 geplanten Aktion.

Pünktlich um 08:00 Uhr trafen sich die 11 freiwilligen Helfer und Herr Ballauff in der Schule. Gemeinsam bauten wir einen Stand auf und verteilten die leeren Spendenkisten an die Klassensprecher*innen und Tutorensprecher*innen.

Diese sammelten die Lebensmittelspenden dann in ihren Klassen und Kursen und gaben sie schließlich bei unserem Stand ab. Hier wurden die Spenden systematisch nach Art der Lebensmittel in Kisten umsortiert, wobei sich die Kisten unter anderem durch die Spenden der Lehrkräfte rasch füllten.

Gegen Mittag wurden die letzten Spenden angenommen, bevor wir alle prall gefüllten 44 Kisten vor unserer Schule stapelten. Mehr als eine Tonne an Lebensmitteln wurde durch die Schulgemeinde gespendet. Diese enthielten Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Linsen, Konserven, Kaffee und Fertiggerichte.

Leider erhält die Tafel häufig zwar lieb gemeinte, aber frische und dadurch schlecht lagerfähige Spenden. Aus diesem Grund hat sich unsere Schule auf noch mindestens 3 Monate haltbare und ungeöffnete Lebensmittelspenden fokussiert.

Gymnasium Riedberg - Die Projektgruppe und die Lebensmittelspende

Die Projektgruppe und die Lebensmittelspende, © Gymnasium Riedberg

Gemeinsam verstauten wir die Kisten in einen Lieferwagen der Tafel und beendeten so die Aktion. Wir freuen uns über die zahlreichen Spenden und dass wir gemeinsam als Schule etwas erreichen konnten.

Gerade jetzt, da die Tafel wegen anhaltender Lebensmittelknappheit und steigender Nachfrage einen Aufnahmestopp verhängen musste und wir momentan Winter haben, halten wir es für sehr wichtig, die bedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft durch solche Spenden zu unterstützen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich weitere Schulen der Aktion des Gymnasium Riedberg anschließen würden, um gemeinsam als Schulen etwas zu bewirken. Uns persönlich hat die Aktion sehr gut gefallen und wir freuen uns, nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Franziska Braun und Sarah Dierbach (Schülerinnen des Gymnasium Riedberg)

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Mittwoch: Warnstreiks in Frankfurt und der Region

Der RMV informiert:

Die Gewerkschaft ver.di hat einen ganztägigen Warnstreik angekündigt, der voraussichtlich auch den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt beeinträchtigen wird. Es ist damit zu rechnen, dass alle neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahnlinien am Mittwoch, 12. Februar, ab Betriebsbeginn den ganzen Tag bestreikt werden. S-Bahnen, Regionalzüge und Busse sind nicht betroffen.

Frankfurt: S-Bahnen und Busse fahren

Gerade die U-Bahnen bilden das „Rückgrat“ des städtischen Nahverkehrsnetzes, ihr Ausfall durch den Warnstreik wird viele Fahrgäste schmerzhaft treffen. Da aber S-Bahnen, Regionalzüge und Buslinien planmäßig verkehren, können sie im dichten Frankfurter Nahverkehrsnetz vielfach als Alternative weiterhelfen – ein vollwertiger Ersatz für die wegen des Streiks nicht verkehrenden Linien können sie aber nicht sein.

Streikaufruf in weiteren Kommunen

Zum Warnstreik aufgerufen sind zudem die Beschäftigten der Stadt und des Landkreises Offenbach, der Städte und Gemeinden im Main-Taunus-Kreis, des Hochtaunuskreises und des Wetteraukreises. Ob es hier zu Einschränkungen im städtischen Nahverkehr kommt, ist noch nicht absehbar. Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald uns Informationen dazu vorliegen.


Informieren und Alternativen nutzen

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt mit den Auswirkungen des Warnstreiks vertraut zu machen. Die neuesten Informationen liefern:

  • die aktuellen Verkehrsmeldungen
  • RMV-Servicetelefon 069 / 24 24 80 24, das rund um die Uhr erreichbar ist
  • lokale Radiosender

Bitte planen Sie generell mehr Zeit für Ihre Fahrt ein.

Tipp für die Verbindungsauskunft

In der Verbindungsauskunft lassen sich die U-Bahn- und Straßenbahnverbindungen ausblenden, so dass nur die alternativen S-Bahnen, Regionalbahnen und Busse angezeigt werden, die tatsächlich verkehren: Unter „Womit“ wählt man „Optionen anzeigen“ und entfernt dort für Frankfurt die Häkchen bei „U-Bahn“ und bei „Straßenbahn“ für Wiesbaden für „Bus“.

Wer Start und Ziel direkt „von Haustür zu Haustür“ (Ort, Straße und Hausnummer) eingibt, bekommt von der Fahrplanauskunft auch gleich mitgeteilt, welche Fußwege eventuell auf ihn zukommen.

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Kultur in der Aula: Christian Wustrau & Band

Kultur in der Aula: Christian Wustrau & Band

***  Wegen Erkrankung des Künstlers muss der Auftritt abgesagt werden. ***

Am 15. Februar wird Christian Wustrau mit seiner Band um 19:30 Uhr in der Aula der Grundschule Riedberg (Zur Kalbacher Höhe 15) auftreten und die Zuhörer mit Musikpoesie verzaubern.

Christian Wustrau ist ein Mensch mit vielfältigen Talenten. Das Interesse für Musik und Literatur begleitet ihn schon seit frühester Kindheit. Er entstammt aus einer künstlerisch veranlagten Familie. Sein Großvater war Kirchenmusiker. Er machte ihn mit dem Klavier vertraut. Seine Mutter, die Gedichte und Romane schrieb, entwickelte bei ihm die Sensibilität für die Kraft und Tiefe, die von Sprache ausgehen kann.

Die ersten Banderfahrungen sammelte er als Keyboarder und Sänger in regionalen Coverbands im Saarland. Christian Wustrau ist von Berufs wegen Diplom-Sozialarbeiter, Mediator und systemischer Traumafachberater. Während des Studiums der sozialen Arbeit in Frankfurt wurde Musik dann auch Teil seines Lebensunterhaltes.

Seine langjährige Tätigkeit als Jugendbildungsreferent, Lehrbeauftragter und Streetworker begleitete er durch Veröffentlichungen in den Bereichen Erlebnispädagogik in der Stadt, Rechtsextremismus und Jugendschutz. Themen, die heute auch noch von brisanter Aktualität sind. Mittlerweile wohnt er in Marburg.

Deutschlandweit gab er gemeinsam mit seinem langjährigen musikalischen Weggefährten André Rößler über 500 Konzerte auf Festivals und anderen musikalischen Veranstaltungen. In Marburg erfolgte dann die Gründung der Marburg Acoustic Company – Klassik meets Rock sowie des Chanson-Quartetts Trulleberg, mit dem er seit nunmehr 15 Jahren auf der Bühne steht.

Neben seinen musikalischen Projekten widmet er sich gerne seiner zweiten Leidenschaft, dem Schreiben von Büchern. Nachdem er bisher im Bereich Fachbuch veröffentlichte, ist „Wo die Reise beginnt“ sein Debüt als Romanautor.


Weiterführende Links

  • https://www.christian-wustrau.de/
  • https://www.youtube.com/watch?v=32iKUuoH27o
  • https://www.youtube.com/watch?v=PN4i9_T_e7k

 

Ort: Aula der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 Frankfurt
Eintritt: 14 € (ermäßigt: 12 €)
Im Vorverkauf: 12 € (ermäßigt: 10 €)
Vorverkauf & Infos per eMail: info@josua-gemeinde.net

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Wird der Bau von Bunkern wieder notwendig?

Bunker in Heddernheim

In Russland und in der Ukraine suchen Menschen Schutz vor Bomben- und Drohnenangriffe.

In der Ukraine

  • Viele Menschen suchen Schutz in öffentlichen Bunkern, die in Städten eingerichtet wurden.
  • In großen Städten wie Kiew nutzen viele die U-Bahn-Stationen als Notunterkünfte.
  • Private Keller und Schutzräume in Wohngebäuden bieten an manchen Orten auch eine sichere Zuflucht.
  • Einige Menschen versuchen, in weniger betroffene ländliche Gebiete zu fliehen.
  • Frauen und Kinder sind teilweise ins (europäische) Ausland geflohen, um sich in Sicherheit zu bringen.

In Russland

  • In einigen Städten gibt es staatlich betriebene Zivilschutzbunker.
  • In größeren Städten können unterirdische Anlagen genutzt werden.
  • Einige wohlhabendere Bürger haben private Schutzräume oder Bunker gebaut.

China

Wie die BILD-Zeitung vor Kurzem berichtete, zeigen Satellitenbilder, dass China 30 Kilometer südwestlich von Peking den Bau eines groß angelegten militärischen Komplexes vorantreibt. Er soll offenbar künftig als Kommandozentrale für die chinesische Militärführung dienen und Schutz vor „klassischen Bombardements“ aber auch vor nuklearen Angriffen bieten.

Deutschland

Bei uns haben wir immerhin schon die Phase der Grundsatzdiskussion erreicht, ob der Zivilschutz wieder ausgebaut werden soll. Vor dem 2. Weltkrieg gab es in Frankfurt fast keine bombensicheren Schutzräume. Erst nach den Erfahrungen aus den Bombardements

  • 1937 in Guernica (Spanien)
  • 1940 in Coventry, London (beide in England) und Rotterdam (Holland) und den darauf folgenden Retourkutschen in Berlin, Hamburg und dann auch in Frankfurt

wurde das Führer-Sofortprogramm beschlossen und 1940 mit dem Bau von Bunkern aller Art begonnen.

Frankfurt

Unsere Stadt wird sicherlich eines der primären Ziele bei einer kriegerischen Auseinandersetzung mit Russland sein weil,

  • Großstadt (FFM + OF haben zusammen 1 Mio. Einwohner)
  • Viel zerstörbare Bausubstanz (Hochhäuser) auf engstem Raum
  • Verkehrsknotenpunkt (Bahnhof, Flughafen, Autobahnkreuz, Wasserstraße, …)
  • Datentechnischer Knotenpunkt (Internetknoten, an die 100 Rechenzentren, …)
  • Finanztechnischer Knotenpunkt (Bankenmetropole, EZB, Börse, …)
  • …

Andere Situation als im 2. Weltkrieg

  • Bevölkerungswachstum: 1939: 550.000 Einwohner, heute: 780.000 Einwohner
  • Betonstoffe wie zum Beispiel Sand sind nicht mehr so reichlich verfügbar
  • Hochbunker können modernen Waffensystemen kaum mehr widerstehen
  • Die Stadt ist wesentlich dichter bebaut, vor allem auch in der Tiefe (U-Bahn, S-Bahn, Tunnel, Hochhausfundamente, Versorgungsleitungen (Strom, Fernwärme, Gas, …), Entsorgungsleitungen (Abwasser), Tiefgaragen, …

Aktuelle Schutzraum-Bestands-Lage

  • Nach einem offiziellen Sachstandsbericht gibt es in Deutschland nur wenige einsatzfähige Bunkeranlagen (etwas über 500 Anlagen). Sämtliche noch dem Zivilschutz gewidmeten Anlagen sind weder funktions- noch einsatzbereit.
  • Der Staat wird nicht genügend Schutzraum schaffen können, jedenfalls nicht rechtzeitig.
  • Dezentrale Hausschutzräume könnten beim ursprünglichen Bau mitgedacht, nachträglich eingefügt oder separat „unterirdisch angelegt“ werden.
  • Bauliche Selbstschutzräume: Dabei kann es sich um Kellerräume handeln, die provisorisch durch Abdichtungen der Fenster sicher(er) gemacht werden können.

Die Lage am Riedberg und in Kalbach

Durch das Industriegebiet »Am Martinszehnten« mit den dort befindlichen Rechenzentren muss mit erhöhtem Bombardement gerechnet werden. Auch das kommende Hochschul-Rechenzentrum am Riedberg wird ein potenzielles Ziel sein.

Am Riedberg gibt es glücklicherweise relativ moderne Bauten mit viel Beton und oft mit Kellern und Tiefgaragen. Hier besteht ein gewisses Schutzpotenzial. U-Bahnschächte oder Tunnel sind leider nicht in Reichweite.

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Die Gefahren im Müll: Hohe Brandgefahr bei falscher Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus

Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH informiert:

Sie befinden sich in elektrischen Werkzeugen, Gartengeräten, Spielsachen, Zahnbürsten, Elektro-Fahrrädern, Tablets, Handys und vielem mehr. Lithium-Ionen-Akkus sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Doch da ihre Zahl stetig steigt, kommt es auch immer häufiger zu Problemen bei der Entsorgung.

Werden Lithium-Ionen-Akkus nicht fachgerecht entsorgt, ist die Brandgefahr sehr hoch. Bei Entsorgung über die Restmülltonne kann es beim Pressvorgang im Müllfahrzeug zu einer Beschädigung der Akkus kommen. Der Kontakt mit Sauerstoff führt zu einer gefährlichen Kettenreaktion. Die Akkus fangen an, sehr heiß zu brennen. Kammer für Kammer, zum Teil sogar unter Wasser. Kommt es zu einer Entzündung eines Akkus in einem Müllfahrzeug, fängt die restliche Ladung ebenfalls an zu brennen und muss dann bisweilen im öffentlichen Raum abgekippt werden, was wiederum einen Einsatz der Feuerwehr auslöst.

Auch in die anderen Mülltonnen gehören Lithium-Ionen-Akkus nicht. Um die Brandgefahr zu minimieren und die in den Akkus enthaltenen wertvollen Stoffe wie Lithium, Zink und Kobalt wieder in den Kreislauf zu bringen, müssen die Akkus korrekt entsorgt werden. Das geht über die Sammelboxen im Handel, bei der mobilen Schadstoffsammlung oder auf den Wertstoffhöfen der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), wo es spezielle Behälter für Batterien und Akkus gibt.

Dirk Remmert, Geschäftsführer der FES, sagt: „Aktuell kommt es in Frankfurt nahezu jeden Tag zu einem Brand in einem Entsorgungsfahrzeug oder in einer Entsorgungsanlage. Die Lithium-Ionen-Akkus sind eine Gefahr für die Gesundheit der Mitarbeitenden und führen zu hohen Sachschäden. Daher mein Appell an die Bürgerinnen und Bürger: Entsorgen Sie die Akkus richtig.“

Die meisten Brände konnten 2024 bereits kurz nach dem Entstehen von den Mitarbeitenden der FES selbst gelöscht werden. Im November vergangenen Jahres kam es jedoch im Müllheizkraftwerk Frankfurt zu einem Brand, bei dem die Feuerwehr mehrere Stunden lang im Einsatz war. Auf einem abgestellten Entsorgungsfahrzeug hatte sich die Ladung entzündet.

In der Altpapiersortieranlage der FES war 2022 ein Millionenschaden entstanden, als sich wahrscheinlich ein falsch entsorgter Lithium-Ionen-Akku entzündet hatte und sich daraufhin brennendes Altpapier über die Förderbänder in die Sortiertrommel und weitere Anlagenteile verbreitet hatte. Die Anlage konnte erst 2023 wieder in Betrieb genommen werden.

„Die Batteriesammelquote lag 2023 nur bei etwas über 50 Prozent. Das heißt, jede zweite Batterie wird nach der Nutzung nicht fachgerecht entsorgt. Diese Quote deutlich zu steigern, muss aus ökologischen Gründen und aus Sicherheitsaspekten oberste Priorität haben“, betont Remmert.

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Kalbach-Riedberg: Graffitisprayer festgenommen

Polizeiwagen

Am Mittwochmorgen (05.02.2025) nahmen Polizeibeamte einen jungen Mann fest, der gerade einen Stromkasten und eine Straßenlaterne besprühte.

Gegen 09:10 Uhr meldete ein Zeuge den Sprayer, woraufhin eine Streife zum Tatort in die Eugen-Kaufmann-Straße fuhr. Im Rahmen der Fahndung bemerkten die Beamten den 27-jährigen Tatverdächtigen und nahmen ihn fest, die Sprühdose hatte er noch bei sich.

Die Graffiti wiesen keine politischen Inhalte auf. Der Mann muss sich jetzt wegen der entstandenen Sachbeschädigung verantworten.

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FES bietet kostenfreie Grün- und Gehölzschnittabholung an

Der Frühling lässt sich gerade noch ein bisschen Zeit, doch viele Frankfurterinnen und Frankfurter wollen bald mit den ersten Arbeiten im Garten starten. Abgeschnitten ist das organische Material schnell, wohin aber mit Grün- und Gehölzschnitt?

Ab Montag, 17. Februar, bietet die FES eine kostenfreie Grün- und Gehölzschnittabholung an. Drei Wochen lang werden die Frankfurter Stadtteile abgefahren und bis zu drei Kubikmeter Grün- oder Gehölzschnitt von den Männern und Frauen in Orange mitgenommen. Voraussetzung für den kostenfreien Service ist die vorherige Anmeldung.

Die Anmeldung ist über das FES-Callcenter unter Telefon 0800/200-800-70 möglich und muss spätestens zwei Tage vor dem Abholtermin erfolgt sein. Das Kontingent ist begrenzt.

Das Schnittgut sollte auf einen Meter gekürzt und in Bündeln zusammengebunden an der Grundstücksgrenze abgelegt werden. Außerdem kann kleinteiliger Grünschnitt wie die Überbleibsel aus dem Rückschnitt von Hecken in kompostierbaren Papiersäcken bereitgestellt werden. Die Bündel und Säcke sollten nicht schwerer als 15 Kilogramm sein. Laub und Rasenabfall sind von der Aktion ausgenommen, ebenso Hölzer, die dicker als zehn Zentimeter sind.

Alle Termine auf einen Blick:  

  • Montag, 17. Februar: Frankfurter Berg, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Harheim, Bonames (inklusive Ben-Gurion-Ring)
  • Dienstag, 18. Februar: Kalbach-Riedberg, Niederursel, Heddernheim, Mertonviertel
  • Mittwoch, 19. Februar: Eschersheim, Ginnheim, Hausen
  • Donnerstag, 20. Februar: Praunheim, Rödelheim
  • Freitag, 21. Februar: Berkersheim, Eckenheim, Dornbusch, Preungesheim, (inklusive Frankfurter Bogen)
  • Montag, 24. Februar: Bergen-Enkheim, Fechenheim, Riederwald, Seckbach, Bornheim, Ostend
  • Dienstag, 25. Februar: Sachsenhausen-Süd, Schwanheim, Goldstein
  • Mittwoch, 26. Februar: Niederrad, Sachenhausen-Nord, Oberrad, Nordend
  • Donnerstag, 27. Februar: Unterliederbach, Zeilsheim, Sindlingen, Flughafen
  • Freitag, 28. Februar: Nied, Höchst, Sossenheim (inklusive Henri-Dunant-Siedlung)
  • Montag, 3. März: Frankfurter Berg, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Harheim, Bonames (inklusive Ben-Gurion-Ring)
  • Dienstag, 4. März: Kalbach-Riedberg, Niederursel, Heddernheim, Mertonviertel
  • Mittwoch, 5. März: Eschersheim, Ginnheim, Hausen
  • Donnerstag, 6. März: Praunheim, Rödelheim
  • Freitag, 7. März: Gallus, Gutleut, Griesheim, Bahnhofsviertel, Bockenheim, Westend, Innenstadt, Altstadt
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Die Filterung von Abwässern muss ausgebaut werden

Wilder Urselbach

Die Kläranlagen von Bad Homburg und Oberursel stehen in der Kritik: Ohne eine 4. Klärstufe, die speziell für die Entfernung von Mikroverunreinigungen entwickelt wurde, gelangen zahlreiche schädliche Chemikalien in die Nidda. Diese Situation wirft nicht nur Fragen zur Umweltverträglichkeit auf, sondern auch zur Gesundheit der Bevölkerung und der Tierwelt.

Ein informativer Vortrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Oberursel zeigte die Gefahren der Oberurseler Kläranlage für den Urselbach. Für Menschen haben die Flüsse der Erde eine ganz entscheidende Funktion: Sie stellen Trinkwasser zur Verfügung, bieten Lebensraum für Tiere, bewässern Regionen und kühlen ihre Umgebung.

Verschmutzte Gewässer sind nicht nur tödlich für die (noch) darin lebenden Organismen, sondern gefährden auch die Menschen, die mit dem Wasser in Kontakt kommen!

Dr. Peter Seel, der vor seinem Ruhestand als Dezernatsleiter für Gewässergüte im Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie tätig war, berichtete von seinen neuesten Erkenntnissen. „Eines der Hauptverursacher dieser Qualitätsprobleme im Wasser sind unsere Kläranlagen“, erläutert der Experte.

Sterblichkeit von Kleinstlebewesen

Die Nidda wird von mehreren Wasserzuläufen gespeist. Einer davon ist der Horloff.
„Dort wurde einerseits die Sterblichkeit von Bachflohkrebsen und andererseits die Anzahl der Nachkommen untersucht“, erläutert Peter Seel. Ergebnis: Mit jeder Passage durch das System einer Kläranlage steigt die Sterblichkeitsrate der Bachflohkrebse und sinkt die Zahl der Nachkommen.

Welche Stoffe aus Abwässern gelangen derzeit in Flüsse?

  • Pharmazeutische Wirkstoffe
    dazu gehören Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac und Paracetamol, Antidepressiva wie Fluoxetin, Antibiotika, jodierte Röntgenkontrastmittel sowie Hormone wie Östrogen und Testosteron.
  • Drogen
    Rückstände von Drogen wie Kokain und Amphetaminen wurden ebenfalls in Kläranlagen nachgewiesen. Diese Substanzen gelangen häufig über menschliche Ausscheidungen in das Abwasser.
  • Chemikalien aus Haushaltsprodukten
    Reinigungsmittel, Pestizide und andere chemische Produkte, die im Haushalt verwendet werden, tragen ebenfalls zur Belastung bei. Viele dieser Stoffe sind nicht biologisch abbaubar und reichern sich in der Umwelt an.

Die Spurenstoffe sind unterschiedlich giftig. Fische und andere Wasserlebewesen sind beispielsweise besonders anfällig für hormonelle Veränderungen, die durch die eingeleiteten Medikamente verursacht werden. Langfristig gelangen solche Chemikalienreste auch in die Nahrungskette, an deren Ende der Mensch sitzt.

Anteil teil-geklärtes Wasser

  • Im Urselbach fließen pro Sekunde rund 300 Liter. Das entspricht etwa 9 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr.
  • Die Abwassermenge der Oberurseler Kläranlage beträgt zwischen 5 Millionen und 6 Millionen Kubikmeter pro Jahr.
  • Konsequenz: Der Abwasseranteil im Urselbach liegt in einem Bereich von 50 % bis 65 % der Wassermenge nach dem Durchlaufen der Kläranlage.

Achtung: In niederschlagsarmen Zeiten, typischerweise im Hochsommer, kann der Anteil auf über 90 % der Wassermenge ansteigen.

 

Gesundheit und Naturschutz kostet finanziellen Einsatz

Die Kläranlagen von Bad Homburg und Oberursel stehen vor einer entscheidenden Herausforderung. Ohne die Implementierung einer 4. Klärstufe fließen zahlreiche schädliche Chemikalien und Medikamente ungeklärt in die Nidda. Um die Gewässerqualität zu verbessern und die Umwelt zu schützen, ist es dringend erforderlich, in moderne Klärtechnologien zu investieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Nidda nicht weiter zur Gefahrenquelle für Mensch und Natur wird.

Eine 4. Klärstufe, die häufig mit Verfahren wie Ozonierung oder Pulver-Aktivkohlefiltration arbeitet, wurde speziell für die Entfernung von Mikroverunreinigungen entwickelt. Die Kläranlagen in Bad Homburg und Oberursel sind bisher nur mit einer dreistufigen Abwasserbehandlung ausgestattet, die mechanische, biologische und chemische Prozesse umfasst.

EU-Gesetzgebung

Deutschland und viele andere EU-Länder haben gesetzlich beschlossen, dass alle Gewässer bis 2027 in einer guten beziehungsweise sehr guten Verfassung sein müssen. Bei hoher Belastung des Wassers mit Schadstoffen könnten die Anlagen mit einer 4. Reinigungsstufe allerdings auch schnell an ihre Grenzen kommen.

Die gesetzlichen Anforderungen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie für die 4. Reinigungsstufe betreffen auch die Kläranlage Oberursel. Das bedeutet unter anderem, dass bis 2033 etwa 10 % der betroffenen Siedlungsgebiete eine Kläranlage der Reinigungsstufe 4 benötigen.

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