Schlagwort: Stadt Frankfurt

Sicherheit in unsicheren Zeiten: Das Versicherungsamt unterstützt Bürger

Symbolbild Versicherungsberatung

Versicherungsfragen sind für viele Menschen mit Unsicherheit verbunden: Was steht mir zu? Welche Entscheidung ist die richtige? Und welche Folgen hat sie für meine Zukunft? Genau hier setzt das Versicherungsamt der Stadt Frankfurt am Main an – mit schnellen Terminen, persönlicher Beratung, verständlichen Antworten und einem offenen Ohr für die Anliegen der Bürger.

Ob Kranken-, Renten-, Unfall- oder Pflegeversicherung, ob Erwerbsminderung- oder Witwenrente. Das Versicherungsamt bietet schnelle, kompetente und unkomplizierte Unterstützung in einer Vielzahl von Themenfeldern. „Viele Menschen wissen gar nicht, dass es uns gibt und dass unsere Aufgabe ist, sie zu beraten, wir sind quasi ein Versicherungsfragen-Servicepoint“, erklärt Mounira Kouider, stellvertretende Leiterin des Amtes. Und weiter: „Unsere Beratung ist unabhängig, kostenfrei und vor allem eines: individuell auf die jeweilige Lebenssituation zugeschnitten.“

Ein Thema, das Menschen beispielsweise bewege, sei die vorgezogene Altersrente in Kombination mit einer Weiterbeschäftigung. Immer wieder zeige sich, dass selbst nach intensiver eigener Recherche oder Beratung bei den Rententrägern, Unsicherheiten bei den Bürgern blieben.

Die Auswirkungen seien oft schwer zu überblicken – und die Sorge, eine falsche Entscheidung zu treffen, sei groß. „Wir hier beim Versicherungsamt nehmen uns gerne Zeit, auch mehrfach, wenn nötig, um diese Fragen umfassend zu klären. Komplexe Zusammenhänge versuchen wir klar zu strukturieren und bei Bedarf weitere Informationen direkt bei den zuständigen Stellen einzuholen“, sagt Kouider. Das Ziel sei, den Menschen Orientierung zu geben – und vor allem: ein gutes Gefühl bei wichtigen Entscheidungen.

Auch in schwierigen Lebenssituationen steht das Versicherungsamt verlässlich zur Seite: So wurde vor wenigen Wochen beispielsweise eine Witwe bei der Beantragung ihrer Hinterbliebenenrente begleitet. Neben der Berücksichtigung ihres aktuellen Einkommens wurde auch ihr eigener Altersrentenanspruch frühzeitig ermittelt und vorbereitet. „Als sie den Wunsch äußerte, auch nach Renteneintritt weiterzuarbeiten, wurden ihr die Regelungen der Flexirente verständlich erklärt. Besonders wichtig war dabei die Information, dass ein Hinzuverdienst zwar die eigene Altersrente nicht mindert, jedoch Auswirkungen auf die Witwenrente haben kann“, erklärt Kouider.

Das Versicherungsamt gehört zum Rathaus für Senioren, welches im Jugend- und Sozialamt verortet ist. Es versteht sich als verlässlicher Partner für Frankfurter – mit verständlicher Sprache und nah an den Anliegen der Menschen. Gerade in einer immer komplexer werdenden Versicherungswelt ist diese Unterstützung von unschätzbarem Wert.

Das Jugend- und Sozialamt möchte Bürger dazu ermutigen, das Angebot des Versicherungsamtes stärker zu nutzen. Denn oft genügt ein Gespräch, um aus Unsicherheit Klarheit zu machen.


Das Versicherungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Sandgasse 6, Eingang Sandhofpassage, ist telefonisch unter 069-212-44077 oder per E-Mail an versicherungsamt@stadt-frankfurt.de zu erreichen. Eine Terminvereinbarung wird empfohlen und ist unter Versicherungsamt | Stadt Frankfurt am Main möglich.

Zum Rathaus für Senioren gehören ebenso die Zentrale Heimplatzvermittlung, die Leitstelle Älterwerden mit dem Pflegestützpunkt und die Betreuungsbehörde bei Fragen rund um rechtliche Betreuung von Menschen inklusive Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten.

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Stadt Frankfurt geht auf Bluesky an den Start

BlueSky-App-Display

Wie von Oberbürgermeister Mike Josef in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 30. Januar, verkündet, erweitert das städtische Presse- und Informationsamt (PIA) sein Social-Media-Portfolio und wird von nun an auch auf der Plattform Bluesky unter frankfurt.de/bluesky aktiv sein.

„Wir möchten mit dem Einstieg auf Bluesky all jenen Bürgern ein Angebot machen, die sich direkt und digital über die Aktivitäten der Frankfurter Stadtverwaltung informieren wollen, ohne dafür X (Twitter) oder eine Meta-Plattform (Facebook, Instagram, Threads, WhatsApp, …) zu benötigen. Wir hoffen, dass uns möglichst viele unserer rund 270.000 Twitter-Nutzer auf Bluesky folgen und den neuen Kanal rasch mit Leben füllen“, sagt Josef.

Derzeit ist die Stadt Frankfurt neben der Plattform Twitter (X), die vor allem in Kooperation mit Polizei und Feuerwehr in Fällen der Krisenkommunikation ein wichtiges Instrument darstellt, auch auf Facebook, Instagram, Threads, LinkedIn sowie YouTube vertreten. Zusammengerechnet folgen rund 600.000 Menschen den Social-Media-Accounts von frankfurt.de. Hier informiert das PIA tagesaktuell über die Aktivitäten von Ämtern und Dezernaten, beantwortet niedrigschwellig Bürgeranfragen und begegnet Fake News mit sachlichen und verlässlichen Informationen.

Die Social-Media-Redaktion setzt dabei auf organisches Wachstum und verzichtet auf werbefinanzierte Postings.


Weiterführende Links

Über Bluesky

  • Ursprünglich ausgegliedert von Twitter Inc, stellte Bluesky 2021 die ersten Mitarbeiter ein und wurde im selben Jahr als gemeinnützige Gesellschaft gegründet.
  • Bluesky wurde 2021 als Initiative zur Entwicklung eines dezentralisierten Protokolls gegründet.
  • 2022 startete Bluesky als Warteliste für einen Dienst, der dieses Protokoll nutzt.
  • Anfang 2023 startete Bluesky ein eigenes Netzwerk, Bluesky Social.
  • Im Februar 2023 wurde die Bluesky-App für iOS und im April 2023 für Android als reine Einladungsversion veröffentlicht, und der Dienst war nur für Benutzer verfügbar, die einen Einladungscode vom Unternehmen oder einem registrierten Nutzer erhalten hatten.
  • Nach dem Start der Android-App erreichte das soziale Netzwerk im April 2023 etwa 50.000 Nutzer.
  • Der Code der Bluesky Social App (also nur der des Clients) wurde im Mai 2023 unter der MIT-Lizenz als Open Source veröffentlicht, so dass die Öffentlichkeit den Quellcode einsehen und verändern kann.
  • Im September 2023 erreichte Bluesky die Marke von über einer Million Nutzern, am 13. November 2023 zwei Millionen und am 9. Januar 2024 drei Millionen.
  • Am 22. Dezember 2023 führte Bluesky einen blauen Schmetterling als Logo ein.
  • Seit dem 6. Februar 2024 bedarf es keiner dedizierten Einladung mehr, um Bluesky beitreten zu können.
  • Das Wachstum lag Ende November 2024 bei circa 250.000 neuen Nutzern pro Tag. Die Marke von 25 Millionen Nutzern wurde am 13.12.2024 erreicht.
  • Ende Januar 2025 wurde mit Version 1.97 ein Video-Tab im Nutzerprofil ergänzt.

Quelle: Wikipedia

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Die Stadt fördert Stadtteilfeste finanziell

Finanzielle Förderung

Seit August fördert die Stadt Frankfurt Feste, die in den 46 Stadtteilen veranstaltet werden. Der Sondertopf trägt den Namen „Stadtteilfeste unterstützen“ und ist mit 413.500 Euro gefüllt worden.

Rein rechnerisch sind das für jeden Stadtteil rund 9.000 Euro. Werden in dem Stadtteil im Jahresverlauf drei Feste organisiert, sind das immerhin 3.000 Euro Zuschuss für jedes Event.

Die Kappungsgrenze für die Unterstützung pro Fest liegt daher auch bei 6.000 Euro.

Wer kann gefördert werden?

  • Verbände
  • Vereine und
  • Ehrenamtliche Veranstalter

Bei der Unterstützung handelt es sich um eine einmalige Zuwendung. Hintergrund für dieses Angebot der Stadt sind zum einen gestiegene Kosten, etwa für Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Außerdem …

  • fließen Spenden- und Sponsoringmittel nach Corona nur noch eingeschränkt
  • muss so manche Initiative überlegen, ob sie ihr traditionelles Stadtteilfest noch stemmen kann
  • sind bunte, ehrenamtlich organisierte Feiern essenziell für die Kultur und den Zusammenhalt in unseren Stadtteilen

Die Förderung kann auch nachträglich für Feste aus dem Jahr 2023 beantragt werden.

Welche Voraussetzungen sind noch zu erfüllen:

  • Das Fest muss grundsätzlich einen nicht kommerziellen Charakter haben
  • Der zuständige Ortsbeirat muss den Antrag geprüft und befürwortet haben
  • Die Antragsunterlagen müssen ausgefüllt eingereicht werden

Bezüglich der erforderlichen Anträge steht das Kulturamt
per eMail (kulturfoerderung@stadt-frankfurt.de) zur Verfügung.

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