Kategorie: AktuelleNEWS

Kultur in der Aula: Christian Wustrau & Band

Kultur in der Aula: Christian Wustrau & Band

***  Wegen Erkrankung des Künstlers muss der Auftritt abgesagt werden. ***

Am 15. Februar wird Christian Wustrau mit seiner Band um 19:30 Uhr in der Aula der Grundschule Riedberg (Zur Kalbacher Höhe 15) auftreten und die Zuhörer mit Musikpoesie verzaubern.

Christian Wustrau ist ein Mensch mit vielfältigen Talenten. Das Interesse für Musik und Literatur begleitet ihn schon seit frühester Kindheit. Er entstammt aus einer künstlerisch veranlagten Familie. Sein Großvater war Kirchenmusiker. Er machte ihn mit dem Klavier vertraut. Seine Mutter, die Gedichte und Romane schrieb, entwickelte bei ihm die Sensibilität für die Kraft und Tiefe, die von Sprache ausgehen kann.

Die ersten Banderfahrungen sammelte er als Keyboarder und Sänger in regionalen Coverbands im Saarland. Christian Wustrau ist von Berufs wegen Diplom-Sozialarbeiter, Mediator und systemischer Traumafachberater. Während des Studiums der sozialen Arbeit in Frankfurt wurde Musik dann auch Teil seines Lebensunterhaltes.

Seine langjährige Tätigkeit als Jugendbildungsreferent, Lehrbeauftragter und Streetworker begleitete er durch Veröffentlichungen in den Bereichen Erlebnispädagogik in der Stadt, Rechtsextremismus und Jugendschutz. Themen, die heute auch noch von brisanter Aktualität sind. Mittlerweile wohnt er in Marburg.

Deutschlandweit gab er gemeinsam mit seinem langjährigen musikalischen Weggefährten André Rößler über 500 Konzerte auf Festivals und anderen musikalischen Veranstaltungen. In Marburg erfolgte dann die Gründung der Marburg Acoustic Company – Klassik meets Rock sowie des Chanson-Quartetts Trulleberg, mit dem er seit nunmehr 15 Jahren auf der Bühne steht.

Neben seinen musikalischen Projekten widmet er sich gerne seiner zweiten Leidenschaft, dem Schreiben von Büchern. Nachdem er bisher im Bereich Fachbuch veröffentlichte, ist „Wo die Reise beginnt“ sein Debüt als Romanautor.


Weiterführende Links

 

Ort: Aula der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 Frankfurt
Eintritt: 14 € (ermäßigt: 12 €)
Im Vorverkauf: 12 € (ermäßigt: 10 €)
Vorverkauf & Infos per eMail: info@josua-gemeinde.net

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Wird der Bau von Bunkern wieder notwendig?

Bunker in Heddernheim

In Russland und in der Ukraine suchen Menschen Schutz vor Bomben- und Drohnenangriffe.

In der Ukraine

  • Viele Menschen suchen Schutz in öffentlichen Bunkern, die in Städten eingerichtet wurden.
  • In großen Städten wie Kiew nutzen viele die U-Bahn-Stationen als Notunterkünfte.
  • Private Keller und Schutzräume in Wohngebäuden bieten an manchen Orten auch eine sichere Zuflucht.
  • Einige Menschen versuchen, in weniger betroffene ländliche Gebiete zu fliehen.
  • Frauen und Kinder sind teilweise ins (europäische) Ausland geflohen, um sich in Sicherheit zu bringen.

In Russland

  • In einigen Städten gibt es staatlich betriebene Zivilschutzbunker.
  • In größeren Städten können unterirdische Anlagen genutzt werden.
  • Einige wohlhabendere Bürger haben private Schutzräume oder Bunker gebaut.

China

Wie die BILD-Zeitung vor Kurzem berichtete, zeigen Satellitenbilder, dass China 30 Kilometer südwestlich von Peking den Bau eines groß angelegten militärischen Komplexes vorantreibt. Er soll offenbar künftig als Kommandozentrale für die chinesische Militärführung dienen und Schutz vor „klassischen Bombardements“ aber auch vor nuklearen Angriffen bieten.

Deutschland

Bei uns haben wir immerhin schon die Phase der Grundsatzdiskussion erreicht, ob der Zivilschutz wieder ausgebaut werden soll. Vor dem 2. Weltkrieg gab es in Frankfurt fast keine bombensicheren Schutzräume. Erst nach den Erfahrungen aus den Bombardements

  • 1937 in Guernica (Spanien)
  • 1940 in Coventry, London (beide in England) und Rotterdam (Holland) und den darauf folgenden Retourkutschen in Berlin, Hamburg und dann auch in Frankfurt

wurde das Führer-Sofortprogramm beschlossen und 1940 mit dem Bau von Bunkern aller Art begonnen.

Frankfurt

Unsere Stadt wird sicherlich eines der primären Ziele bei einer kriegerischen Auseinandersetzung mit Russland sein weil,

  • Großstadt (FFM + OF haben zusammen 1 Mio. Einwohner)
  • Viel zerstörbare Bausubstanz (Hochhäuser) auf engstem Raum
  • Verkehrsknotenpunkt (Bahnhof, Flughafen, Autobahnkreuz, Wasserstraße, …)
  • Datentechnischer Knotenpunkt (Internetknoten, an die 100 Rechenzentren, …)
  • Finanztechnischer Knotenpunkt (Bankenmetropole, EZB, Börse, …)

Andere Situation als im 2. Weltkrieg

  • Bevölkerungswachstum: 1939: 550.000 Einwohner, heute: 780.000 Einwohner
  • Betonstoffe wie zum Beispiel Sand sind nicht mehr so reichlich verfügbar
  • Hochbunker können modernen Waffensystemen kaum mehr widerstehen
  • Die Stadt ist wesentlich dichter bebaut, vor allem auch in der Tiefe (U-Bahn, S-Bahn, Tunnel, Hochhausfundamente, Versorgungsleitungen (Strom, Fernwärme, Gas, …), Entsorgungsleitungen (Abwasser), Tiefgaragen, …

Aktuelle Schutzraum-Bestands-Lage

  • Nach einem offiziellen Sachstandsbericht gibt es in Deutschland nur wenige einsatzfähige Bunkeranlagen (etwas über 500 Anlagen). Sämtliche noch dem Zivilschutz gewidmeten Anlagen sind weder funktions- noch einsatzbereit.
  • Der Staat wird nicht genügend Schutzraum schaffen können, jedenfalls nicht rechtzeitig.
  • Dezentrale Hausschutzräume könnten beim ursprünglichen Bau mitgedacht, nachträglich eingefügt oder separat „unterirdisch angelegt“ werden.
  • Bauliche Selbstschutzräume: Dabei kann es sich um Kellerräume handeln, die provisorisch durch Abdichtungen der Fenster sicher(er) gemacht werden können.

Die Lage am Riedberg und in Kalbach

Durch das Industriegebiet »Am Martinszehnten« mit den dort befindlichen Rechenzentren muss mit erhöhtem Bombardement gerechnet werden. Auch das kommende Hochschul-Rechenzentrum am Riedberg wird ein potenzielles Ziel sein.

Am Riedberg gibt es glücklicherweise relativ moderne Bauten mit viel Beton und oft mit Kellern und Tiefgaragen. Hier besteht ein gewisses Schutzpotenzial. U-Bahnschächte oder Tunnel sind leider nicht in Reichweite.

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Die Gefahren im Müll: Hohe Brandgefahr bei falscher Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus

Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH informiert:

Sie befinden sich in elektrischen Werkzeugen, Gartengeräten, Spielsachen, Zahnbürsten, Elektro-Fahrrädern, Tablets, Handys und vielem mehr. Lithium-Ionen-Akkus sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Doch da ihre Zahl stetig steigt, kommt es auch immer häufiger zu Problemen bei der Entsorgung.

Werden Lithium-Ionen-Akkus nicht fachgerecht entsorgt, ist die Brandgefahr sehr hoch. Bei Entsorgung über die Restmülltonne kann es beim Pressvorgang im Müllfahrzeug zu einer Beschädigung der Akkus kommen. Der Kontakt mit Sauerstoff führt zu einer gefährlichen Kettenreaktion. Die Akkus fangen an, sehr heiß zu brennen. Kammer für Kammer, zum Teil sogar unter Wasser. Kommt es zu einer Entzündung eines Akkus in einem Müllfahrzeug, fängt die restliche Ladung ebenfalls an zu brennen und muss dann bisweilen im öffentlichen Raum abgekippt werden, was wiederum einen Einsatz der Feuerwehr auslöst.

Auch in die anderen Mülltonnen gehören Lithium-Ionen-Akkus nicht. Um die Brandgefahr zu minimieren und die in den Akkus enthaltenen wertvollen Stoffe wie Lithium, Zink und Kobalt wieder in den Kreislauf zu bringen, müssen die Akkus korrekt entsorgt werden. Das geht über die Sammelboxen im Handel, bei der mobilen Schadstoffsammlung oder auf den Wertstoffhöfen der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), wo es spezielle Behälter für Batterien und Akkus gibt.

Dirk Remmert, Geschäftsführer der FES, sagt: „Aktuell kommt es in Frankfurt nahezu jeden Tag zu einem Brand in einem Entsorgungsfahrzeug oder in einer Entsorgungsanlage. Die Lithium-Ionen-Akkus sind eine Gefahr für die Gesundheit der Mitarbeitenden und führen zu hohen Sachschäden. Daher mein Appell an die Bürgerinnen und Bürger: Entsorgen Sie die Akkus richtig.“

Die meisten Brände konnten 2024 bereits kurz nach dem Entstehen von den Mitarbeitenden der FES selbst gelöscht werden. Im November vergangenen Jahres kam es jedoch im Müllheizkraftwerk Frankfurt zu einem Brand, bei dem die Feuerwehr mehrere Stunden lang im Einsatz war. Auf einem abgestellten Entsorgungsfahrzeug hatte sich die Ladung entzündet.

In der Altpapiersortieranlage der FES war 2022 ein Millionenschaden entstanden, als sich wahrscheinlich ein falsch entsorgter Lithium-Ionen-Akku entzündet hatte und sich daraufhin brennendes Altpapier über die Förderbänder in die Sortiertrommel und weitere Anlagenteile verbreitet hatte. Die Anlage konnte erst 2023 wieder in Betrieb genommen werden.

„Die Batteriesammelquote lag 2023 nur bei etwas über 50 Prozent. Das heißt, jede zweite Batterie wird nach der Nutzung nicht fachgerecht entsorgt. Diese Quote deutlich zu steigern, muss aus ökologischen Gründen und aus Sicherheitsaspekten oberste Priorität haben“, betont Remmert.

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Kalbach-Riedberg: Graffitisprayer festgenommen

Polizeiwagen

Am Mittwochmorgen (05.02.2025) nahmen Polizeibeamte einen jungen Mann fest, der gerade einen Stromkasten und eine Straßenlaterne besprühte.

Gegen 09:10 Uhr meldete ein Zeuge den Sprayer, woraufhin eine Streife zum Tatort in die Eugen-Kaufmann-Straße fuhr. Im Rahmen der Fahndung bemerkten die Beamten den 27-jährigen Tatverdächtigen und nahmen ihn fest, die Sprühdose hatte er noch bei sich.

Die Graffiti wiesen keine politischen Inhalte auf. Der Mann muss sich jetzt wegen der entstandenen Sachbeschädigung verantworten.

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FES bietet kostenfreie Grün- und Gehölzschnittabholung an

Der Frühling lässt sich gerade noch ein bisschen Zeit, doch viele Frankfurterinnen und Frankfurter wollen bald mit den ersten Arbeiten im Garten starten. Abgeschnitten ist das organische Material schnell, wohin aber mit Grün- und Gehölzschnitt?

Ab Montag, 17. Februar, bietet die FES eine kostenfreie Grün- und Gehölzschnittabholung an. Drei Wochen lang werden die Frankfurter Stadtteile abgefahren und bis zu drei Kubikmeter Grün- oder Gehölzschnitt von den Männern und Frauen in Orange mitgenommen. Voraussetzung für den kostenfreien Service ist die vorherige Anmeldung.

Die Anmeldung ist über das FES-Callcenter unter Telefon 0800/200-800-70 möglich und muss spätestens zwei Tage vor dem Abholtermin erfolgt sein. Das Kontingent ist begrenzt.

Das Schnittgut sollte auf einen Meter gekürzt und in Bündeln zusammengebunden an der Grundstücksgrenze abgelegt werden. Außerdem kann kleinteiliger Grünschnitt wie die Überbleibsel aus dem Rückschnitt von Hecken in kompostierbaren Papiersäcken bereitgestellt werden. Die Bündel und Säcke sollten nicht schwerer als 15 Kilogramm sein. Laub und Rasenabfall sind von der Aktion ausgenommen, ebenso Hölzer, die dicker als zehn Zentimeter sind.

Alle Termine auf einen Blick:  

  • Montag, 17. Februar: Frankfurter Berg, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Harheim, Bonames (inklusive Ben-Gurion-Ring)
  • Dienstag, 18. Februar: Kalbach-Riedberg, Niederursel, Heddernheim, Mertonviertel
  • Mittwoch, 19. Februar: Eschersheim, Ginnheim, Hausen
  • Donnerstag, 20. Februar: Praunheim, Rödelheim
  • Freitag, 21. Februar: Berkersheim, Eckenheim, Dornbusch, Preungesheim, (inklusive Frankfurter Bogen)
  • Montag, 24. Februar: Bergen-Enkheim, Fechenheim, Riederwald, Seckbach, Bornheim, Ostend
  • Dienstag, 25. Februar: Sachsenhausen-Süd, Schwanheim, Goldstein
  • Mittwoch, 26. Februar: Niederrad, Sachenhausen-Nord, Oberrad, Nordend
  • Donnerstag, 27. Februar: Unterliederbach, Zeilsheim, Sindlingen, Flughafen
  • Freitag, 28. Februar: Nied, Höchst, Sossenheim (inklusive Henri-Dunant-Siedlung)
  • Montag, 3. März: Frankfurter Berg, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Harheim, Bonames (inklusive Ben-Gurion-Ring)
  • Dienstag, 4. März: Kalbach-Riedberg, Niederursel, Heddernheim, Mertonviertel
  • Mittwoch, 5. März: Eschersheim, Ginnheim, Hausen
  • Donnerstag, 6. März: Praunheim, Rödelheim
  • Freitag, 7. März: Gallus, Gutleut, Griesheim, Bahnhofsviertel, Bockenheim, Westend, Innenstadt, Altstadt
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Die Filterung von Abwässern muss ausgebaut werden

Wilder Urselbach

Die Kläranlagen von Bad Homburg und Oberursel stehen in der Kritik: Ohne eine 4. Klärstufe, die speziell für die Entfernung von Mikroverunreinigungen entwickelt wurde, gelangen zahlreiche schädliche Chemikalien in die Nidda. Diese Situation wirft nicht nur Fragen zur Umweltverträglichkeit auf, sondern auch zur Gesundheit der Bevölkerung und der Tierwelt.

Ein informativer Vortrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Oberursel zeigte die Gefahren der Oberurseler Kläranlage für den Urselbach. Für Menschen haben die Flüsse der Erde eine ganz entscheidende Funktion: Sie stellen Trinkwasser zur Verfügung, bieten Lebensraum für Tiere, bewässern Regionen und kühlen ihre Umgebung.

Verschmutzte Gewässer sind nicht nur tödlich für die (noch) darin lebenden Organismen, sondern gefährden auch die Menschen, die mit dem Wasser in Kontakt kommen!

Dr. Peter Seel, der vor seinem Ruhestand als Dezernatsleiter für Gewässergüte im Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie tätig war, berichtete von seinen neuesten Erkenntnissen. „Eines der Hauptverursacher dieser Qualitätsprobleme im Wasser sind unsere Kläranlagen“, erläutert der Experte.

Sterblichkeit von Kleinstlebewesen

Die Nidda wird von mehreren Wasserzuläufen gespeist. Einer davon ist der Horloff.
„Dort wurde einerseits die Sterblichkeit von Bachflohkrebsen und andererseits die Anzahl der Nachkommen untersucht“, erläutert Peter Seel. Ergebnis: Mit jeder Passage durch das System einer Kläranlage steigt die Sterblichkeitsrate der Bachflohkrebse und sinkt die Zahl der Nachkommen.

Welche Stoffe aus Abwässern gelangen derzeit in Flüsse?

  • Pharmazeutische Wirkstoffe
    dazu gehören Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac und Paracetamol, Antidepressiva wie Fluoxetin, Antibiotika, jodierte Röntgenkontrastmittel sowie Hormone wie Östrogen und Testosteron.
  • Drogen
    Rückstände von Drogen wie Kokain und Amphetaminen wurden ebenfalls in Kläranlagen nachgewiesen. Diese Substanzen gelangen häufig über menschliche Ausscheidungen in das Abwasser.
  • Chemikalien aus Haushaltsprodukten
    Reinigungsmittel, Pestizide und andere chemische Produkte, die im Haushalt verwendet werden, tragen ebenfalls zur Belastung bei. Viele dieser Stoffe sind nicht biologisch abbaubar und reichern sich in der Umwelt an.

Die Spurenstoffe sind unterschiedlich giftig. Fische und andere Wasserlebewesen sind beispielsweise besonders anfällig für hormonelle Veränderungen, die durch die eingeleiteten Medikamente verursacht werden. Langfristig gelangen solche Chemikalienreste auch in die Nahrungskette, an deren Ende der Mensch sitzt.

Anteil teil-geklärtes Wasser

  • Im Urselbach fließen pro Sekunde rund 300 Liter. Das entspricht etwa 9 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr.
  • Die Abwassermenge der Oberurseler Kläranlage beträgt zwischen 5 Millionen und 6 Millionen Kubikmeter pro Jahr.
  • Konsequenz: Der Abwasseranteil im Urselbach liegt in einem Bereich von 50 % bis 65 % der Wassermenge nach dem Durchlaufen der Kläranlage.

Achtung: In niederschlagsarmen Zeiten, typischerweise im Hochsommer, kann der Anteil auf über 90 % der Wassermenge ansteigen.

 

Gesundheit und Naturschutz kostet finanziellen Einsatz

Die Kläranlagen von Bad Homburg und Oberursel stehen vor einer entscheidenden Herausforderung. Ohne die Implementierung einer 4. Klärstufe fließen zahlreiche schädliche Chemikalien und Medikamente ungeklärt in die Nidda. Um die Gewässerqualität zu verbessern und die Umwelt zu schützen, ist es dringend erforderlich, in moderne Klärtechnologien zu investieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Nidda nicht weiter zur Gefahrenquelle für Mensch und Natur wird.

Eine 4. Klärstufe, die häufig mit Verfahren wie Ozonierung oder Pulver-Aktivkohlefiltration arbeitet, wurde speziell für die Entfernung von Mikroverunreinigungen entwickelt. Die Kläranlagen in Bad Homburg und Oberursel sind bisher nur mit einer dreistufigen Abwasserbehandlung ausgestattet, die mechanische, biologische und chemische Prozesse umfasst.

EU-Gesetzgebung

Deutschland und viele andere EU-Länder haben gesetzlich beschlossen, dass alle Gewässer bis 2027 in einer guten beziehungsweise sehr guten Verfassung sein müssen. Bei hoher Belastung des Wassers mit Schadstoffen könnten die Anlagen mit einer 4. Reinigungsstufe allerdings auch schnell an ihre Grenzen kommen.

Die gesetzlichen Anforderungen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie für die 4. Reinigungsstufe betreffen auch die Kläranlage Oberursel. Das bedeutet unter anderem, dass bis 2033 etwa 10 % der betroffenen Siedlungsgebiete eine Kläranlage der Reinigungsstufe 4 benötigen.

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Kurzinfos aus dem Stadtteil

Kurzmeldungen

Neuer Paketshop öffnet in Niederursel

Die Deutsche Post eröffnet einen neuen Paketshop. In Niederursel macht heute, vor dem Rewe-Markt im Weißkirchener Weg 4, eine Vertretung auf. Kunden können dort Pakete und Päckchen abgeben und abholen. (Quelle: Frankfurter Neue Presse)

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Niederursel: Weißkirchener Weg 4

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Niederursel: Weißkirchener Weg 4 50.166247, 8.621156

Neue Ampel auf der Marie-Curie-Straße

Im kommenden Monat soll auf der Marie-Curie-Straße, auf Höhe des 14. Polizeireviers eine neue Verkehrsampel installiert werden. Der Umsetzungsprozess litt unter Verzögerungen, weil noch Kampfmittelsondierungen ein Bodengutachten erforderlich waren. Mitte Februar sollen die restlichen signaltechnischen Tiefbauarbeiten ausgeführt werden, dann folgen die Straßenbaumaßnahmen. In Betrieb gehen soll die Ampel nach aktuellen Planungen Ende März.

Immer wieder Müll neben der Autobahn

An der Anschlussstelle A 661 Heddernheim sammelt sich immer wieder Müll zwischen den U-Bahn-Gleisen und der Straße.

Mehrmals im Jahr werde die Stelle im Rahmen von Mäh- und Pflegearbeiten durch die Autobahn GmbH gereinigt, teilte der Magistrat dem Ortsbeirat 12 mit.

Müllansammlungen, die auf die Fahrbahn gelangten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen könnten, würden umgehend entfernt.

Meldungen über Ablagerungen seien im Internet über www.autobahn.de/buergerservice möglich.

Brückenköpfe: Ortsbeirat springt ein

Die beschmierten Brückenköpfe nahe des Kätcheslachweihers wurden Anfang Januar aufgefrischt. Einen Dank an die Schüler der Josephine-Baker-Schule für ihren Einsatz.

Die Materialkosten in Höhe von 160 Euro zahlte der Ortsbeirat 12 nach einstimmigem Votum aus seinem Budget.

Leitung Freitagskrabbler im Familienzentrum Billabong

© Billabong

Familienzentrum Billabong: Freitagskrabbler suchen eine neue Leitung

Die »Freitagskrabbler« (Treffen von 15:30 Uhr – 17 Uhr) sind ein Ort der Begegnung, des Spiels und der Kreativität.

Gesucht wird eine engagierte und kreative Person (w/m/d), die Freude an der Kommunikation mit Eltern und Kindern hat und die Leidenschaft mitbringt, die wöchentlichen Treffen zu leiten.

In diesem Treff stehen Spielen, Singen und kreative Aktivitäten im Vordergrund. Sie haben die Chance, eine warme und einladende Atmosphäre zu schaffen, in der Familien sich wohlfühlen und neue Freundschaften knüpfen können.

Bei Interesse Kontaktaufnahme unter info@billabong-family.de oder kindertreff@billabong-family.de.

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Preis für Hochleistungs-Rechnen an Dr. Luciano Rezzolla

Luciano Rezzolla, FIAS Senior Fellow, erhält den mit 20.000 Euro dotierten PRACE HPC Excellence Award 2024 für seinen Beitrag zu Bildern supermassereicher Schwarzer Löcher

FIAS Senior Fellow für Bilder vom Schwarzen Loch ausgezeichnet

Am 05.02.2025 erhält Herr Dr. Luciano Rezzolla, Senior Fellow am Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) und Professor für »Theoretische Astrophysik« an der Goethe-Universität Frankfurt, den PRACE HPC Excellence Award 2024. Der Preis würdigt bahnbrechende Forschungen und wissenschaftliche Fortschritte durch den Einsatz von Hochleistungsrechnern (high-performance computing, HPC).

Herr Dr. Rezzolla und sein Team waren an den ersten Bildern supermassereicher »Schwarzer Löcher« beteiligt und ermöglichten deren Interpretation mit Hilfe numerischer Simulationen und dem Aufbau eines theoretischen Rahmens, der Interpretationen und tiefergehende Informationen erlaubt. Die faszinierenden Aufnahmen entstanden im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit am Event Horizon Telescope (EHT).

Die EHT-Bilder zeigen die Schwarzen Löcher M87* in der Galaxie M87 und Sagittarius A* (Sgr A*) im Zentrum unserer Milchstraße als einen hellen Ring, der den „Schatten des Schwarzen Lochs“ umgibt. Das Team um den theoretischen Physiker von FIAS und Goethe-Universität trug wesentlich zur theoretischen Modellierung der durch die Teleskope aufgenommenen Daten bei.

»Schwarze Löcher« abzubilden ist nicht einfach, da nur sehr wenig bekannt ist über die physikalischen Bedingungen in der Nähe des »Schwarzen Lochs« und die Dynamik des Plasmas, das Licht aussendet, bevor es vom »Schwarzen Loch« verschluckt wird. Daher sind ausgeklügelte Methoden und Hochleistungsrechner für die astronomische Forschung von großer Bedeutung.

Herr Dr. Rezzolla betont, hinter dem gewaltigen Aufwand für diese Bilder eines supermassereichen »Schwarzen Lochs« stecke die gewaltige gemeinsame Anstrengung vieler Forschender weltweit. Die Interpretation der physikalischen Bedeutung eines solchen Bildes und die Bestimmung seiner Auswirkungen auf unser Verständnis von »Schwarzen Löchern« sei nur möglich durch fortschrittliche theoretische Modellierung und Hochleistungsrechner. „Ich fühle mich privilegiert, weil ich Zugang zu diesen Forschungseinrichtungen am FIAS und der Goethe-Universität habe“, so Dr. Rezzolla.

Den Preis in Höhe von 20.000 Euro samt Urkunde und einem gravierten Pokal erhält der FIAS Fellow am 05.02.2025 im Rahmen des PRACE Intersection Seminars in der Fondation Universitaire in Brüssel (Belgien). PRACE steht für Partnership for Advanced Computing in Europe und ist eine europäische Initiative zur Bündelung der Rechenleistung von Hochleistungsrechnern in 25 europäischen Ländern.

Herr Dr. Rezzolla wird seine Arbeiten in einem Plenarvortrag vorstellen – der Preis sei ihm eine Ehre: „Er ist ein bescheidenes Beispiel für die zahlreichen Bemühungen in Frankfurt und anderswo, Supercomputer zu nutzen, um unser Verständnis des Universums zu vertiefen“.


Kontakt:
Prof. Dr. Luciano Rezzolla
Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS)
Tel.: +49 (0)69-798-47871
eMail: rezzolla@itp.uni-frankfurt.de


Das FIAS (Frankfurt Institute for Advanced Studies)
ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung in Frankfurt am Main. Hier entwickeln international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Theorien zu komplexen naturwissenschaftlichen Zukunftsthemen in den Bereichen theoretische Naturwissenschaften, Computerwissenschaften und KI-Systeme sowie Lebensund Neurowissenschaften. Über die Grenzen der Disziplinen hinweg erforschen sie mit Hilfe mathematischer Algorithmen und Simulationen die komplexen selbstorganisierenden Systeme der Natur. Das FIAS ist eine gemeinnützige Stiftung zwischen der Goethe-Universität und privaten Stiftern und Sponsoren.

Aktuelle Informationen zu Forschung, Projekten und Veranstaltungen unter https://fias.institute/

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Die Weiterentwicklung des »Alten Flugplatzes Frankfurt« in Kalbach-Bonames

Aufbruch der Asphaltoberfläche

Im November 2023 hatte das Umweltamt Frankfurt auf dem Gelände des »Alten Flugplatzes« ein Konzept vorgestellt, wie es mit diesem Gelände in den nächsten Jahren weitergehen soll. Jetzt, 14 Monate später berichteten Vertreter des Umweltamts den betroffenen Ortsbeiräten (Ortsbeirat 10 und Ortsbeirat 12), was sie von den Plänen in der Zwischenzeit schon umsetzen konnten, inwieweit die Pläne weiterentwickelt wurden und was für die nächste Zeit geplant ist.

Auf dem Gelände des Alten Flugplatzes sollen Maßnahmen zu 3 Schwerpunktthemen umgesetzt werden:

  • Umweltbildung / Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Naherholung
  • Natur und Landschaft

An der Umsetzung sind vorrangig drei Akteure beteiligt: das Umweltamt, das Amt für Bau und Immobilien und der Regionalpark Rhein-Main. Über 100 Vorschläge wurden erarbeitet, um den »Alten Flugplatz« für die kommenden Jahre zu ertüchtigen und zu einem Juwel im Frankfurter GrünGürtel auszubauen.

Erste Umsetzungen

Im ersten Schritt wurde ein Gestaltungsleitfaden erstellt, um dem Flugplatz ein optisches Leitmotiv zu geben und ihn dadurch zu einer Marke weiterzuentwickeln. Ein weiterer Punkt ist die Sanierung des Gabionenbandes. Hier wird ein stabileres und engmaschigeres Metallgitter zum Einsatz gebracht.

Steg über geflutete Liegewiese

Steg über geflutete Liegewiese, © Umweltamt Frankfurt, Nina Kuschik

Nicht zuletzt das Starkregenereignis im letzten Jahr hat gezeigt, dass die Erstellung eines naturnahen Regenwasserbewirtschaftungskonzeptes notwendig ist. Bei der Erarbeitung des Konzeptes müssen viele Punkte berücksichtigt werden. Die Einbindung des Kalbachs, die chemische Belastung der Böden, die Struktur des Geländes, der Schutz der Gebäude und anderes mehr.

Ein anderer spannender Punkt ist die Trennung des Fahrradverkehrs und des Fußgängerverkehrs. Beide treffen auf der Brücke über die Nidda und von dort bis zu den Gebäuden intensivst aufeinander.

Um die damit verbundene Unfallgefahr zu reduzieren, sollen diese Verkehrsströme beruhigt und entflochten werden. Erste Bodenprints mit der Aufschrift „Rücksicht macht Wege breit – Danke!“ wurden bereits in Nähe der Gebäude und auf dem Niddauferweg angebracht, um die Situation zu entschärfen bis die weiteren geplanten Maßnahmen umgesetzt werden.

Auch auf dem Schollenfeld werden die Besucherströme nun durch neue „Leitplanken“ so gelenkt, dass die Naturflächen nicht gestört oder zerstört werden.

Absperrung und Hinweisschild Betreten nur für Frösche

Absperrung und Hinweisschild Betreten nur für Frösche, © Umweltamt Frankfurt, Nina Kuschik

Baumstandortsanierung

Um den Bäumen vor den Gebäuden das Wachstum zu erleichtern und sie klimaresistenter zu machen, soll die versiegelte Fläche über dem Wurzelwerk entfernt werden. Dabei besteht jedoch grundsätzlich die Gefahr, dass die Bäume geschädigt werden. Daher musste einer der Bäume als Versuchsobjekt dienen.

Wurzelwerk des Test-Baums

Wurzelwerk des Test-Baums, © Umweltamt Frankfurt, Nina Kuschik

Und tatsächlich, es war durchaus möglich, den Beton zu entfernen, ohne das Wurzelwerk dabei zu beschädigen. Beim Eingriff in den Boden wird man nun jedoch auch mit den Spuren der Nutzung der Fläche als Hubschrauber-Landeplatz konfrontiert.

Nicht nur, dass die Asphaltdecke und der Schotter mit PAKs [polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen] und Schwermetallen belastet ist (was die fachmännische Entsorgung entsprechend teuer macht), sondern die Erde, auf der die Bäume gewachsen sind, ist stark verdichtet, sodass es dem Wurzelwerk nicht gelungen ist, in die Tiefe vorzudringen und dem Baum unter anderem Halt und die benötigten Nährstoffe zu geben.

Bodenbelüftung auf der Baumscheibe

Bodenbelüftung auf der Baumscheibe, © Umweltamt Frankfurt, Nina Kuschik

Erst eine Kombination von Bodenaustausch, Lufteinpressungen sowie die Untermengung von gedüngtem Granulat mit einem Mykorrhiza Vitalpilzimpfstoff bietet jetzt dem Test-Baum die Chance, auch in die Tiefe vorzudringen und gesund weiter zu wachsen. Die Kosten für diese Operation liegen für einen so großen Baum wie dem Test-Baum bei etwa 10.000 €. Im Mittel und bei mehrfachem Einsatz werden sich die Kosten pro behandelten Baum jedoch senken. Zusätzlich fallen noch die Entsorgungskosten für das aufgebrochene und abgesaugte Oberflächenmaterial an, das zum Teil stark kontaminiert ist.

Schulungsthemen Umweltbildung / Bildung für nachhaltige Entwicklung

Der Standort bietet gute Voraussetzungen um über Themen wie

  • Klimaschutz und Anpassungen an die Klimaveränderungen
  • Biodiversität
  • Geschichtliche Themen
    • Die Entwicklung des Flugplatzes nach dem 2. Weltkrieg
    • Die Friedensphase nach der Regierungszeit Gorbatschows
    • Das Flüchtlingsmanagement der Bundesrepublik im 21. Jahrhundert

zu berichten und zu diskutieren.

Gebäudesanierung

Bei den verschiedenen Gebäuden auf dem Flugplatzgelände muss durch verschiedene Fach-Gutachter der jeweilige Sanierungsbedarf ermittelt werden, aus dem sich dann eine fundierte Kostenschätzung ableiten lässt. Allein für die verschiedenen Gutachten werden Kosten von etwa 200.000 Euro veranschlagt.

Das Ergebnis der Gutachten wird dann in eine Bau- und Sanierungsvorlage einfließen die der Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung vorgelegt werden kann. Zum Jahresende soll diese Phase abgearbeitet sein. Mit Kosten von 5 bis 10 Millionen Euro muss gerechnet werden. Erst nach der Entscheidung des Stadtparlaments können die einzelnen Gewerke zur Vergabe ausgeschrieben werden.

Wie geht es weiter mit der Gastronomie

In den letzten Monaten konnten unter anderem die Elektroinstallationen sowie die Wasserversorgung so weit ertüchtigt werden, dass jetzt die Räumlichkeiten im Tower-Café bei schlechtem Wetter von einem Gastronomen als Ausweichort wieder genutzt werden können.

Die Erstellung eines Betreiberkonzeptes zum jetzigen Zeitpunkt macht noch keinen Sinn, da noch zu viele Rahmenparameter ungeklärt sind. Wenn in der Zukunft die Renovierungsarbeiten auf der Zielgeraden liegen (so etwa ein halbes Jahr vor Sanierungsende), kann die konkrete Suche nach Gastronomen beginnen, für die ein Engagement in dieser Location vergaberechtskonform infrage kommen könnte.

Kurzfristiger Ausblick

Für die Bewirtschaftung der Außenfläche auf niedrigem Level wird sicher auch für die diesjährige Saison (März bis Oktober) ein Interims-Betreiber gefunden, damit die Kinder und ihre Begleiter nicht mit knurrendem Magen über die Rollbahn flitzen müssen.

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Krankenhaus Nordwest erhält Da Vinci Operationsroboter XI

Das Krankenhaus Nordwest informiert:

Das Krankenhaus Nordwest hat einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung seiner chirurgischen Behandlungsmethoden getan: Im Januar wurde der hochmoderne Da Vinci
Operationsroboter XI in Betrieb genommen und hebt damit die minimal invasive
Chirurgie auf das nächste Level. Der Da Vinci XI kommt in mehreren Kliniken des
Hauses zum Einsatz – insbesondere in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und
Tumorchirurgie, der Klinik für Urologie sowie der Klinik für Thoraxchirurgie.

Der Operationsroboter XI baut auf den Erfolgen seines Vorgängermodells, des Da Vinci
X, auf, das bereits seit 2021 im Krankenhaus Nordwest im Einsatz war. Die besondere
Stärke des Da Vinci XI liegt in seiner verbesserten Funktionalität, die den Chirurgen
eine noch präzisere Steuerung der Instrumente und eine hochauflösende 3D-
Visualisierung ermöglicht. Diese Fortschritte steigern die Sicherheit und Effektivität bei
schwierigen Operationen. Dank dieser Weiterentwicklungen profitieren die Patienten
von verkürzten Heilungszeiten und einem verringerten Risiko für postoperativen
Schmerz.
„Mit dem Da Vinci XI bieten wir unseren Patienten die bestmögliche medizinische
Versorgung. Diese Technologie stellt sicher, dass wir auch bei den komplexesten
Eingriffen stets auf dem neuesten Stand der Technik arbeiten“, erklärt Prof. Dr. Thilo
Welsch, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie am
Krankenhaus Nordwest.
In der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie wird der Da Vinci XI unter
anderem bei der Behandlung von Tumoren im Magen-Darm-Trakt, bei komplexen
Darmoperationen, der Chirurgie von Magen- und Speiseröhrentumoren sowie bei
Eingriffen an der Leber und der Bauchspeicheldrüse eingesetzt. Auch in der Urologie
kommt der Roboter zum Einsatz, insbesondere bei der Entfernung von Prostatakrebs
und der Nierenteilresektion bei Nierentumoren. In der Thoraxchirurgie findet er seine
Anwendung beispielsweise bei der Resektion von Lungenlappen bei Lungenkarzinomen
oder der Thymusresektion bei Myasthenia gravis.

Prof. Dr. Thilo Welsch, Chefarzt Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie vor
dem Da Vinci XI; Copyright: Krankenhaus Nordwest

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