Kategorie: AktuelleNEWS

Riedberg: Sexuelle Nötigung einer 14-Jährigen – Tatverdächtiger identifiziert

Teil eines Polizeiwagens

Am gestrigen Sonntagnachmittag (22.06.2025) berührte ein zunächst unbekannter Tatverdächtiger nach aktuellen Erkenntnissen eine 14-jährige Geschädigte mehrfach unsittlich und hielt sie kurzzeitig fest.

Das Mädchen war zur Tatzeit gegen 15:50 Uhr zu Fuß auf der Riedbergallee unterwegs. Nachdem es ihr gelang sich loszureißen, flüchtete der Mann in unbekannte Richtung. Eine umgehend eingeleitete Fahndung der Polizei verlief zunächst ergebnislos.

Durch polizeiliche Ermittlungsarbeit konnte jedoch ein dringend tatverdächtiger 42-jähriger Mann identifiziert werden. Die Ermittlungen dazu dauern an.

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Extremhitze in Europa – Jedes Jahr zählt

Heiße Sonne über Frankfurt

Eine neue Studie des Exzellenzclusters CLICCS der Universität Hamburg und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie zeigt alarmierende Ergebnisse zur zukünftigen Hitzeentwicklung in Europa. Selbst bei einem sofortigen Stopp aller Treibhausgasemissionen werden extreme Hitzerekorde in Europa über Jahrhunderte hinweg bestehen bleiben. Die Forschungsergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit sofortiger Klimaschutzmaßnahmen.

Langfristige Auswirkungen von Emissionen

Die Studie, die im Fachmagazin »Environmental Research Letters« veröffentlicht wurde, verdeutlicht, dass jede Verzögerung beim Stopp von Emissionen langfristige Konsequenzen für das Klima hat. Simulationen zeigen, dass eine Verzögerung von nur 5 Jahren signifikante Auswirkungen auf die Häufigkeit und Intensität extremer Hitzetage haben kann. Insbesondere im Mittelmeerraum könnte sich die Häufigkeit von Hitzewellen dramatisch erhöhen, wenn das Netto-Null-Ziel erst 2060 erreicht wird. In Mittel-, Ost- und Nordeuropa steigen die Risiken um das Zwei- bis Fünffache.

Eduardo Alastrué de Asenjo, Doktorand am CLICCS, erklärt: „Es zählt jedes Jahr, in dem wir Emissionen nicht deutlich senken. Was heute entschieden wird, bestimmt, wie heiß es in Europa über viele Generationen hinweg sein wird.“

Missverständnisse über Netto-Null

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist die Aufklärung eines weit verbreiteten Missverständnisses: Auch wenn der Zustand der Netto-Null-Emissionen, wie ihn das Pariser Klimaabkommen vorsieht, erreicht wird, wird das Klima nicht sofort stabilisiert. Die langsame Erwärmung der Ozeane führt dazu, dass die Klimaveränderung weiterhin spürbar bleibt. Alastrué de Asenjo betont, dass die aktuellen Hitzerekorde in einem stabilisierten Klima der Zukunft zur durchschnittlichen maximalen Jahrestemperatur werden könnten.

Notwendigkeit von Anpassungsstrategien

Die Studie fordert die Entwicklung langfristiger Strategien zur Anpassung an die klimatischen Veränderungen, insbesondere in den Bereichen Hitzeschutz in Städten, Landwirtschaft und Gesundheit. Es ist entscheidend, dass diese Strategien für viele Generationen ausgelegt sind, um den Herausforderungen extremer Temperaturen zu begegnen.

Handeln erforderlich

Die Ergebnisse der Studie sind ein dringender Aufruf zum Handeln. Um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden, müssen sofortige und umfassende Maßnahmen ergriffen werden. Die Forschungsergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für die regionale Klimaanpassung und verdeutlichen, dass jede Verzögerung beim Klimaschutz langfristige und schwerwiegende Konsequenzen hat.


Quellen

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Die Johanna-Tesch-Schule bekommt endlich ein neues Zuhause

Visualisierung Aussenansicht Johanna-Tesch-Schule

Die Johanna-Tesch-Schule, eine integrierte Gesamtschule (IGS), erhält endlich einen festen Standort neben dem Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins. Bildungs- und Baudezernentin Sylvia Weber (SPD) verkündete am Mittwoch, dass die Schule in den Neubau an der Homburger Landstraße 285-289 in Preungesheim einziehen wird. Nach Jahren der Ungewissheit und provisorischen Lösungen ist dies eine bedeutende Entscheidung für die Zukunft der Schulgemeinde und die Bildungslandschaft im Frankfurter Norden.

Ein neuer Standort

Seit ihrer Gründung 2019 in Bockenheim war die Johanna-Tesch-Schule auf zwei Standorte verteilt, das ehemalige Gebäude der Sophienschule (Hauptschule) und ein zusätzlicher Containerstandort in der Ginnheimer Straße.

Die Stadtverordneten haben Anfang des Jahres den Ankauf eines Grundstücks mit einer Gesamtfläche von rund 13.500 Quadratmetern beschlossen. Acht Jahre dauerten die Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer. Ein angrenzendes Grundstück von 2.500 Quadratmetern gehörte bereits der Stadt, sodass nun ausreichend Platz für die inzwischen 6-zügige IGS zur Verfügung steht. Der Kaufvertrag sieht vor, dass der Verkäufer das Gelände für die Schulnutzung herrichtet und ein schlüsselfertiges Gebäude übergibt.

Der Platzmangel und die Unsicherheit über einen dauerhaften Standort belasteten Schüler, Eltern und Lehrkräfte gleichermaßen. „Seitdem schweben wir in den Wolken“, beschreibt Schulleiterin Anette Günther die Erleichterung nach der Entscheidung. „Darauf haben wir lange hingefiebert.“

Der Neubau

Geplant sind:

  • Ein 4-geschossiges Schulgebäude
  • Zwei Dreifeld-Sporthallen
  • Eine Wettkampfhalle mit Tribünen
  • Ein Außengelände mit Kleinfußballfeld, Basketballfeld und einer Laufbahn
  • Auf dem Dach ist die Installation einer Photovoltaikanlage geplant
  • Das Schulgebäude wird von einer Wärmepumpe beheizt werden

Die Fertigstellung des Neubaus ist für das Schuljahr 2028/2029 vorgesehen.

Mit dem Neubau werden nicht nur die aktuellen Bedürfnisse der Schule gedeckt. Die zusätzlichen Sportflächen sollen künftig auch Vereinen aus der Umgebung (Eckenheim, Preungesheim, Frankfurter Berg, …) zur Verfügung stehen.

Die Errichtung einer weiteren Turn- und Schwimmhalle auf einem Grundstück in der Martin-Zahn-Straße 1 in Eckenheim wird noch geprüft.

Historische Entwicklung

Ursprünglich war das Grundstück für eine andere Schule im Schulentwicklungsplan vorgesehen (die kooperative Gesamtschule Mitte-Nord sollte dort ihren Platz finden), doch aufgrund der Notwendigkeit, der Johanna-Tesch-Schule endlich eine Perspektive zu geben, wurde in den Abteilungen der Bildungs- und Baudezernentin Frau Weber umdisponiert.

Als weitere Strandorte waren noch der Ben-Gurion-Ring 172-174 und ein Grundstück an der Talstraße in Kalbach-Riedberg in der engeren Auswahl. Auch das ehemalige Postbankgebäude an der Eckenheimer Landstraße kam nicht infrage, weil es einen Umbau im Rahmen der Regeln des Denkmalschutzes erfordert und das erfordert viel mehr Zeit.

Für Familien im Frankfurter Norden bedeutet der neue Standort kürzere Wege. Mit dem Neubau der Johanna-Tesch-Schule erhält Frankfurt nicht nur eine moderne und nachhaltige Schule, sondern er setzt auch ein Zeichen für zukunftsorientierte Bildung und bessere Infrastruktur in Frankfurts nördlichen Stadtvierteln.

Visualisierung Aussenansicht Johanna-Tesch-Schule

Visualisierung Aussenansicht Johanna-Tesch-Schule, © Stadt FFM

Mit der U5 – die noch verlängert werden soll – sind dann

  • die IE Lichtigfeld-Schule,
  • die Musterschule,
  • die Heinrich-Kleyer-Schule,
  • die geplanten Schulen im ehemaligen Postscheckamt,
  • die Theobald-Ziegler-Schule
  • die Münzenberger Schule und
  • die Johanna-Tesch-Schule gut zu erreichen.

Auf dem Gelände an der Homburger Landstraße stehen derzeit noch diverse Gebäude. Die Parkplätze, Werkstätten und Weiterbildungsräume sollen weichen. Die bisherigen Nutzer haben bereits entsprechende Umzugspläne ins Auge gefasst. Ab Frühjahr 2026 soll der Neubau beginnen.

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Zinsentwicklung und ihre Auswirkungen auf Baufinanzierungen in Hessen

Symbolbild zum Thema Baufinanzierung und Riedberg,

Zinsentwicklung im Zeitablauf

Seit 2016 sanken die Zinsen für 10-Jährige Baukredite etwa von 2 % bis auf 0,75 % in 2021. Dies änderte sich stark mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine am 24.02.2022. Im selben Jahr schossen die Kreditzinsen auf fast 4 %. 2024 erreichten sie im Herbst mit 4,25 % ihren vorläufigen Höhepunkt.

Durch starke Leitzinserhöhungen der EZB und die weitere Entwicklung entspannte sich die Lage und die Inflation sank wieder auf ein Niveau von etwa 2 % ab. Während sich die kurzfristigen Zinsen mit der Inflation und den Leitzinsen der Zentralbank wieder nach unten anpassten, blieben die Zinsen für 10-jährige Bankkredite auf relativ hohem Niveau (3,6 % derzeit).

Schlechte Zeiten für Bauherren

Bauherren wurden in den letzten 3 Jahren gleich von mehreren Seiten in Bedrängnis gebracht:

  • Anstieg der Baufinanzierungskosten
  • Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe auf Grund gestiegener Risiken
  • Hoher Anstieg der Preise für Baumaterialien z.B. Zement (+56 %), Stahl (+42 %), …
  • Deutlicher Anstieg der Kosten für Handwerker (8 %) und Fachkräftemangel
  • Steigende Arbeitslosigkeit und schwache Konjunktur bei ausgeprägter Inflation

Die Konsequenz war ein deutlicher Rückgang bei den Baugenehmigungen von Wohngebäuden (2021: 175.000 Einheiten, 2024: 108.000 Einheiten).

Auswirkung für bestehende Baufinanzierungen

Die steigenden Zinsen haben nicht nur die Kosten für neue Baukredite erhöht, sondern auch die Anschlussfinanzierungen verteuert. Viele Eigentümer, die in der Vergangenheit zu günstigen Konditionen Kredite aufgenommen hatten, sehen sich nun mit hohen Raten konfrontiert, die sie oft nicht mehr bedienen können.

Hier ein paar Rechenbeispiele

Kreditaufnahmen: 2016
Darlehensbetrag: 300.000 €
Sollzins: 2 %
Anfängliche Tilgungsrate: 1 % p.a.
Monatliche Annuität: 750 €
Restschuld zum 30.06.2026: 267.000 €

Bei einer höheren Tilgungsrate
Anfängliche Tilgungsrate: 3 % p.a.
Monatliche Annuität: 1.250 €
Restschuld zum 30.06.2026: 200.000 €

 

Kosten für eine Anschlussfinanzierung
Kreditaufnahmen: 2026
Darlehensbetrag: 267.000 €
Sollzins: 4 %
Anfängliche Tilgungsrate: 1 % p.a.
Monatliche Annuität: 1.112 €
Restschuld zum 30.06.2036: 234.000 €

Bei einer höheren Tilgungsrate
Anfängliche Tilgungsrate: 3 % p.a.
Monatliche Annuität: 1.557 €
Restschuld zum 30.06.2036: 168.000 €

Bei einer noch höheren Tilgungsrate
Anfängliche Tilgungsrate: 5 % p.a.
Monatliche Annuität: 2.002 €
Restschuld zum 30.06.2036: 103.000 €

Dies führt zu einer steigenden Zahl von Zwangsversteigerungen, da viele Eigentümer inzwischen in finanzielle Not geraten.

Zwangsversteigerungen in Hessen

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2022 wurden in Hessen 1.685 neue Zwangsversteigerungsverfahren registriert. Zwei Jahre später stieg diese Zahl auf 2.084, was einen Anstieg von fast 400 Verfahren bedeutet.

Die Rechtspflegerin, Frau Susanne Kassold vom Amtsgericht Frankfurt berichtet, dass sich die Verfahren oft über Jahre hinziehen. Neben Erbstreitigkeiten sind auch offene Schulden häufige Gründe für Zwangsversteigerungen. Banken und Finanzämter sind oft die Antragsteller, wenn Immobilieneigentümer ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können.

Ausblick

Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Baufinanzierungen in Hessen sind beunruhigend. Die Zinssteigerungen haben nicht nur die Erschwinglichkeit von Immobilien beeinträchtigt, sondern auch zu einem Anstieg der Zwangsversteigerungen geführt.

Während das hessische Justizministerium die Zahlen im langfristigen Vergleich als weiterhin niedrig einstuft, spüren viele betroffene Familien die unmittelbaren Folgen dieser finanziellen Belastungen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Zinsentwicklung weiter gestalten wird und ob Maßnahmen ergriffen werden, um betroffenen Eigentümern zu helfen.


Weiterführende Links

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Heidi Nele Sieh glänzt beim Bärchenpokal 2025

Heidi Nele Sieh beim Bärchenpokal 2025

Berlin, 10./11. Mai 2025 – Einen großartigen Erfolg feierte die junge Turnerin Heidi Nele Sieh vom TV Kalbach beim Bärchenpokal der Altersklasse 11 in Berlin. Für das überregionale Team Frankfurt-Berlin-Hannover angetreten, dominierte sie das Teilnehmerfeld eindrucksvoll – mit einem erneuten Einzelsieg im Mehrkampf, mehreren Podestplätzen in den Gerätewertungen und dem Mannschaftsgold.

Titelverteidigung im Mehrkampf und Geräte-Gold

Wie bereits im Vorjahr ließ Heidi Nele Sieh auch 2025 keinen Zweifel an ihrer Spitzenform: Mit einer Gesamtpunktzahl von 72,600 Punkten sicherte sie sich souverän den Einzeltitel im Mehrkampf der AK 11. Neben dem Mehrkampfsieg gewann sie auch die Gerätewertung am Boden (19,10 Punkte) und am Balken (18,50 Punkte).

Doch damit nicht genug: Am Stufenbarren erturnte sie sich einen starken 2. Platz, am Sprung landete sie auf dem 3. Rang. Diese geschlossene Spitzenleistung an allen Geräten machte sie zur erfolgreichsten Turnerin des gesamten Wettkampfs.

Mannschaftsgold für Team Frankfurt-Berlin-Hannover

Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Paula Borrmann, Anna Hellrung und Anna Ivanov triumphierte Heidi Nele Sieh auch in der Mannschaftswertung: Mit 193,100 Punkten verwies das Team Frankfurt-Berlin-Hannover die Konkurrenz aus Mannheim/Herbolzheim (187,850 Punkte) und Dresden/Chemnitz (162,800) deutlich auf die Plätze.

TV Kalbach stolz auf Ausnahmeturnerin

Der TV Kalbach zeigt sich stolz auf die herausragenden Leistungen seiner jungen Turnerin, die erneut bewiesen hat, dass sie bundesweit zur Spitze ihres Jahrgangs gehört. Mit der Titelverteidigung im Mehrkampf, zwei Gerätetiteln und weiteren Podestplatzierungen feierte Heidi Nele Sieh ein rundum gelungenes Wettkampfwochenende.

Mit einem Koffer voller Pokale und Sachpreisen kehrte sie strahlend nach Frankfurt zurück – belohnt für ihre konsequente Trainingsarbeit und Nervenstärke im Wettkampf.  Zeit für eine Pause bleibt nicht, Heidi befindet sich bereits in der Vorbereitung auf die nächsten sportlichen Herausforderungen – schon in Kürze kann sie beim Kaderturncup der Altersklasse 11 erneut ihr Können unter Beweis stellen.

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Starke Auftritte der TV Kalbach – Turnerinnen beim Deutschen Turnfest in Leipzig

Turnerinnen TVK bei der Stadtralley

Jelena Bennewitz verteidigt ihren Meistertitel – Nachwuchs überzeugt mit Spitzenleistungen

Leipzig, 01. Juni 2025 – Das Deutsche Turnfest in Leipzig war für die Turnerinnen des TV Kalbach ein voller Erfolg. Vom 28. Mai bis 1. Juni 2025 zeigten sie bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften sowie den Deutschen Jugendmeisterschaften herausragende Leistungen – mit einer Titelverteidigung, mehreren Top-Platzierungen und persönlichen Bestleistungen.

Jelena Bennewitz mit ihrer Trainerin Kathrin Poppelreuther

Jelena Bennewitz mit ihrer Trainerin Kathrin Poppelreuther

Jelena Bennewitz holt erneut Gold im Deutschen Sechskampf

Den größten Erfolg feierte Jelena Bennewitz in der Altersklasse 16/17 Jahre. Nach einem etwas holprigen Start in den turnerischen Disziplinen zeigte Jelena Nervenstärke und drehte in der Leichtathletik richtig auf. Mit beeindruckenden Leistungen auf der Laufbahn, beim Weitsprung und im Kugelstoßen kämpfte sie sich an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Am Ende entschied sie den Wettkampf hauchdünn für sich – mit 73,479 Punkten und einem knappen Vorsprung von nur 0,1 Punkte auf die Zweitplatzierte. Damit verteidigte sie erfolgreich ihren Vorjahrestitel und unterstrich ihre Klasse als vielseitige Athletin.

Malin Mayers DMKM

Malin Mayers DMKM

Starke Leistungen auch in jüngeren Altersklassen

Auch der Nachwuchs des TV Kalbach konnte bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften glänzen. Im Deutschen Sechskampf der Altersklasse 14/15 Jahre gingen Malin Mayers und Grethe Lehinat an den Start. Malin überzeugte mit einem tollen sechsten Platz (66,087 Punkte) und verpasste das Podium nur um zwei Zehntelpunkte. Grethe erreichte mit 52,520 Punkten einen soliden 18. Rang in einem stark besetzten Teilnehmerfeld und sammelte wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene.

Grethe Lehinat DMKM

Grethe Lehinat DMKM

Im Jahn-Sechskampf der Altersklasse 12/13 Jahre überzeugte Elisa Bastos Henseler Caps mit einem starken 14. Platz (53,338 Punkte). Besonders glänzte sie am Boden: Mit 13,45 Punkten erzielte sie das zweitbeste Ergebnis aller Teilnehmerinnen.

Elisa Caps und Maila Peters DMKM

Elisa Caps und Maila Peters DMKM

Ebenfalls im Jahn-Sechskampf, diesmal der Altersklasse 14/15 Jahre, trat Maila Peters an. Sie belegte mit 59,342 Punkten einen ausgezeichneten 12. Platz. Auch sie brillierte am Boden mit 13,6 Punkten – ebenfalls dem zweitbesten Resultat ihrer Altersklasse.

Elenia Krick DJM

Elenia Krick DJM

Elenia Krick überzeugt bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

Elenia Krick verzichtete zugunsten der gleichzeitig stattfindenden Deutschen Jugendmeisterschaften auf ihre Teilnahme an den Mehrkämpfen der Altersklasse 12/13 Jahre. Dort trat sie in einem starken Teilnehmerfeld an und belegte mit 39,068 Punkten einen beachtlichen 15. Platz. Kleine Unsicherheiten an Balken und Barren verhinderten eine noch bessere Platzierung. Am Boden verpasste sie das Gerätefinale nur knapp, wurde aber als Ersatzturnerin nominiert – eine besondere Ehre. In der gleichen Halle, in der tags zuvor noch die Turn-Europameisterschaften stattfanden, durfte sie sich auf den Ernstfall vorbereiten – ein unvergessliches Erlebnis in einer beeindruckenden Kulisse.

Fazit: Starke Leistungen und wertvolle Erfahrungen

Die Turnerinnen des TV Kalbach haben beim Deutschen Turnfest 2025 nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch durch Teamgeist und Kampfeswillen geglänzt. Der Verein blickt stolz auf eine erfolgreiche Wettkampfwoche zurück – mit einem Meistertitel, Spitzenplatzierungen und wichtigen Entwicklungsschritten für den Nachwuchs.

Herzlichen Glückwunsch an alle Athletinnen zu ihren hervorragenden Leistungen!

Ein Turnfest voller Erlebnisse – mehr als nur Wettkampf

Neben den sportlichen Erfolgen bot das Deutsche Turnfest in Leipzig ein abwechslungsreiches und unvergessliches Rahmenprogramm für die Teilnehmerinnen. Die Übernachtung in einer Gemeinschaftsschule förderte das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team und sorgte für viele gemeinsame Momente abseits der Wettkampfhallen. Mitmachangebote in den Leipziger Messehallen, Besuch der Tuju-Party, der Stadiongala sowie der Turn-Europameisterschaften waren besondere Highlights.

Eine gemeinsame Stadtralley zur Erkundung von Leipzig und ein Schwimmbadbesuch zur Entspannung rundeten das vielseitige Programm ab und machten die Turnfestwoche 2025 für die Teilnehmerinnen zu einem unvergesslichen Erlebnis – für die Turnerinnen des TV Kalbach ein Höhepunkt des Jahres!

 

Bildrechte: © TV Kalbach 1890 e. V.

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„Krautschau“ auf dem Riedberg – mit dem Handy auf botanischer Spurensuche

Symbolbild einer Straße in Frankfurt mit Unkraut

Am Samstag, den 28. Juni, um 17 Uhr, lädt die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. alle Naturinteressierten zu einer ganz besonderen Entdeckungstour ein: der Krautschau. Treffpunkt ist der Riedbergplatz, von wo aus es gemeinsam losgeht – mit wachen Augen, einem Smartphone in der Hand und viel Neugier im Gepäck.

Überregionale Aktion

Was auf den ersten Blick vielleicht klingt wie eine skurrile Wortschöpfung, ist in Wirklichkeit eine deutschlandweite Aktion, bei der die oft übersehene Pflanzenwelt in unseren Städten ins Rampenlicht rückt. Auf Gehwegen, an Straßenrändern und zwischen Pflastersteinen wächst eine erstaunlich vielfältige Flora – sie wird im Alltag meist übersehen, ist aber Teil eines wichtigen städtischen Ökosystems. Genau hier setzt die Krautschau an: Sie möchte Menschen dafür sensibilisieren, wie viel Leben auch im scheinbar Unscheinbaren steckt.

Geleitet wird die Veranstaltung auf dem Riedberg von Bettina und Mane, zwei ehrenamtlich engagierten Naturbegeisterte, die ihr Wissen und ihre Begeisterung für Wildpflanzen gerne teilen. Es ist faszinierend, was alles wächst, wenn man genauer hinsieht – und das mitten in der Stadt. Viele Pflanzen, die wir als »Unkraut« abtun, haben spannende Geschichten, ökologische Bedeutung und sind oft sogar essbar oder heilkräftig.

Nutzung von Handy und Apps

Ein zentrales Werkzeug der Krautschau ist die kostenlose App „Flora Incognita“, mit der sich Pflanzen einfach per Foto bestimmen lassen. Wer mitmachen möchte, braucht daher lediglich ein Smartphone mit installierter App und Lust, genauer hinzuschauen. Gemeinsam werden die Teilnehmenden Wildpflanzen suchen, bestimmen und dokumentieren – ganz nebenbei entsteht so auch ein Beitrag zur Biodiversitätsforschung.

Die Krautschau ist Teil einer bundesweiten Mitmachaktion, initiiert von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dem Naturkundemuseum Berlin. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung von Stadtnatur zu schärfen und wissenschaftliche Daten über die Verbreitung von Wildpflanzen zu sammeln. Auch wer nicht bei der Führung dabei sein kann, ist eingeladen, auf eigene Faust Pflanzen zu entdecken und über die App zu erfassen.

Naturbildung vor Ort

Für den Riedberg ist die Veranstaltung ein schönes Beispiel dafür, wie Naturbildung, Umweltbewusstsein und moderne Technik Hand in Hand gehen können. Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. möchte mit dieser Aktion nicht nur für mehr Achtsamkeit im Umgang mit unserer Umgebung werben, sondern auch zeigen, wie spannend und lehrreich Naturschutz direkt vor der Haustür sein kann.

Ob Familien mit Kindern, Senioren, Studierende oder einfach neugierige Spaziergänger – alle sind herzlich eingeladen, bei der Krautschau mitzumachen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Infos zur Aktion und wie sie genau abläuft, finden Sie im Internetauftritt der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung (https://www.senckenberg.de/de/krautschau/) und auf der Webseite der Klimaschutz-Initiative-Riedberg e. V. (https://www.klimaschutz-initiative-riedberg.de/blog/).

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Sanierung der Bastionen und Stützwände in der Römerstadt

Bastion in der Römerstadt

Die Bastionen und Stützwände in der Römerstadt, ein markantes Beispiel für das „Neue Frankfurt“, werden derzeit denkmalgerecht saniert.

Diese Maßnahme kommt nach über 25 Jahren des Wartens und ist Teil der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des »Neuen Frankfurt«, das in der gesamten Stadt mit Ausstellungen und Veranstaltungen gewürdigt wird.

Historische Bedeutung der Römerstadt

Die fast zwei Kilometer lange Mauer mit ihren halbrunden Bastionen wurde in den 1920er-Jahren unter der Leitung des Städteplaners Ernst May errichtet. Diese Bauwerke sind nicht nur architektonisch bedeutsam. Die Bastionen sind strategisch entlang der Uferlinien platziert und bestehen aus robusten Materialien.

Ihre Form und Struktur sind darauf ausgelegt, den Druck des Wassers abzufangen. Sie wurden im Rahmen der städtischen Hochwasserschutzmaßnahmen entwickelt. Früher sorgten immer wieder Hochwasser der Nidda für Überschwemmungen der umliegenden Landschaften.

Neben ihrer Schutzfunktion bieten die Bastionen auch Freiflächen und Grünanlagen, die den Bewohnern und Besuchern der Stadt zur Erholung dienen.

Sie bilden den südlichen Abschluss der Römerstadt zum Landschaftsraum der Nidda und stehen seit 1971 unter Denkmalschutz. Sie gelten als bedeutendes Beispiel für Bauten aus Eisenbeton und waren ein wichtiger Bestandteil des städtebaulichen Gesamtkonzepts. Die Sanierung ist daher ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des baukulturellen Erbes von Frankfurt.

Ein Besuch dieser Bastionen bietet nicht nur einen Einblick in die Ingenieurskunst, sondern auch in die Geschichte des Hochwasserschutzes in Frankfurt.

Sanierungsdetails und Vorgehensweise

Bei der Sanierung kooperieren die Stadt Frankfurt und die ABG Frankfurt Holding. Während die eigentlichen Bastionen im Eigentum der Stadt stehen, gehören die Stützwände der ABG. Die Maßnahme wurde bereits 2020 in das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ aufgenommen, zur Sicherstellung einer hohen baulichen Qualität.

Um eine denkmalgerechte Umsetzung zu gewährleisten, werden vorab Musterflächen angelegt. Der neue Deckputz wird dem historischen Putz nachempfunden, um die Originalsubstanz bestmöglich zu erhalten. Ziel der Sanierung ist eine substanzschonende Grunderneuerung, die die historische Integrität der Mauern wahrt.

Verkehrsmaßnahmen während der Sanierung

Im Zuge der Sanierungsarbeiten muss der Weg vor den Stützwänden und Bastionen gesperrt werden. Der Fuß- und Radverkehr wird auf einen südlicheren Weg umgeleitet, der entlang der Gärten verläuft. Zudem wird ein Teil des Parkplatzes in der Hadrianstraße für die Baustelleneinrichtung und Anlieferung gesperrt. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Sicherheit der Passanten während der Bauarbeiten zu gewährleisten.

Kooperation von Stadt Frankfurt und ABG Holding

Die Sanierung der Bastionen und Stützwände in der Römerstadt ist ein bedeutendes Projekt, das nicht nur die bauliche Substanz erhält, sondern auch das kulturelle Erbe Frankfurts würdigt. Nach Jahrzehnten des Wartens wird mit dieser Maßnahme ein wichtiger Schritt zur Aufwertung des Stadtteils unternommen.

Die Römerstadt, als Teil des historischen Erbes, wird damit für zukünftige Generationen erhalten und bleibt ein zentraler Bestandteil des Frankfurter Stadtbildes. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für Februar 2026 geplant, und die Stadtverwaltung sowie die ABG Frankfurt Holding setzen alles daran, die Sanierung so schnell und sorgfältig wie möglich durchzuführen.

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VdK startet große Ehrenamtsaktion „Alles geht zusammen“

Gruppenfoto: Alles geht zusammen

Am 12.06.2025 hat der Sozialverband VdK Deutschland die bundesweite Aktion „Alles geht zusammen“ ins Leben gerufen. Diese Initiative würdigt die über 60.000 ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Verbands und setzt ein starkes Zeichen für das Engagement in der Zivilgesellschaft. VdK-Präsidentin Verena Bentele betont die zentrale Rolle des Ehrenamts für eine lebendige Demokratie: „Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Jeder Einsatz zählt – sei es in der Nachbarschaftshilfe, im Sportverein oder in der Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche.“

Auftaktveranstaltung und Podiumsdiskussion

Die Auftaktveranstaltung fand im Berliner Kino „Delphi Lux“ statt, wo Frau Bentele zusammen mit Katarina Peranić, vom Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, über die Bedeutung des Ehrenamts diskutierte. Frau Peranić unterstrich, dass eine vielfältige und kritische Zivilgesellschaft besonders in bewegten Zeiten wichtig ist, um den gesellschaftlichen Wandel aktiv zu gestalten.

Frau Bentele forderte die Aufnahme des Ehrenamts ins Grundgesetz, um nicht nur die Motivation der Bürger zu stärken, sondern auch den Staat zu verpflichten, das Ehrenamt aktiv zu fördern und zu schützen. In einigen Bundesländern, wie Hessen und Bayern, ist das Ehrenamt bereits als Staatsziel in die Landesverfassungen aufgenommen worden.

Ehrenamtskarte und Gleichstellung

Ein zentrales Anliegen des VdK ist die flächendeckende Einführung einer Ehrenamtskarte mit bundesweiten Vergünstigungen, um die unterschiedlichen regionalen Bedingungen auszugleichen. Zudem soll die Unterstützung von Frauen auf dem Weg in ehrenamtliche Leitungsfunktionen verstärkt werden, da derzeit nur etwa jede fünfte engagierte Frau eine solche Position einnimmt, während es bei Männern knapp jeder Dritte ist. Bentele fordert daher Angebote zur Förderung echter Gleichstellung in Leitungsfunktionen.

Filme und neue Website

Im Rahmen der Veranstaltung wurden erstmals Filme präsentiert, die die Aktion „Alles geht zusammen“ begleiten. Diese Filme porträtieren ehrenamtlich engagierte Mitglieder und zeigen die vielfältige Arbeit des VdK. Zudem wurde die neue Website zur Aktion freigeschaltet, auf der alle Filme und weitere Informationen zum Ehrenamt des VdK abrufbar sind.

Ein Zeichen für das Ehrenamt in Deutschland

Die Aktion „Alles geht zusammen“ des VdK ist ein bedeutendes Zeichen für das Ehrenamt in Deutschland. Sie würdigt nicht nur das Engagement der Mitglieder, sondern ruft auch dazu auf, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

In einer Zeit, in der die Herausforderungen in der Gesellschaft zunehmen, ist das Ehrenamt wichtiger denn je. Der VdK setzt sich dafür ein, die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement zu verbessern und die Bedeutung dieser wichtigen gesellschaftlichen Säule zu stärken.

Der VdK vor Ort

Mitglieder der Ortsgruppe Kalbach-Riedberg des VdK beraten Sie ehrenamtlich zu allen Fragen rund um Alter, Krankheit, Behinderung und Pflege. Die Beratung findet im Familienzentrum Billabong jeden 3. Dienstag im Monat von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Kommen Sie einfach vorbei.


Weiterführende Links

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Aktuelles aus dem Stadtteillabor Kalbach-Riedberg

Stadtteillabor-Symbolbild: Menschen an einem Infostand

Die Stadtteillabore in unseren 4 Pilotstadtteilen Kalbach-Riedberg, Ginnheim, Höchst und dem Ostend sind offene Räume zum Mitreden und Mitmachen. Dort wird gemeinsam mit Bürgern und Bildungsakteuren beleuchtet, wie Bildung in Frankfurt funktioniert, wie Bildungsbarrieren aussehen und wie Zugänge zu Bildung verbessert werden können.

Dazu soll es unterschiedliche digitale und analoge Formate und Aktionen mit Teilnahmemöglichkeiten für alle Bürger geben – von Kindern bis hin zu Senioren.

Auftaktveranstaltung

Als Auftakt ist eine Stadtteiltour geplant, bei der man mit Bürgern ins Gespräch über Bildungsthemen kommt – und das direkt an den Orten, an denen sie sich im Alltag aufhalten.

Am Riedberg wird am Mittwoch, den 18.06.2025 von 10 Uhr bis 16 Uhr ein Pavillon/Infostand auf dem Riedbergplatz stehen. Sie sind herzlich eingeladen den Stand zu besuchen! Gleichzeitig besucht ein mobiles Team unterschiedliche Stationen und Einrichtungen im Stadtteil.

In Kalbach sind die Organisatoren am Donnerstag, den 03.07.2025 von 10 Uhr bis 16 Uhr mit ihrer mobilen Station unterwegs.

Was soll erreicht werden

Mit dem Programm „Bildungskommune“ setzt die Stadt Frankfurt einen besonderen Fokus auf Bildungsteilhabe und lädt Bürger sowie Akteure ein, gemeinsam an der Weiterentwicklung der Bildungslandschaft in ihrem Quartier zu arbeiten.


Weiterführende Links

  • https://frankfurt.de/bildungskommune
  • https://frankfurt.de/bildungskommune/veranstaltungen/stadtteillabore
  • https://frankfurt.de/bildungskommune/veranstaltungen/stadtteillabore/kalbach-riedberg
  • Postkarte Stadtteillabore
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