Kategorie: AktuelleNEWS

14. Korean Film Festival Frankfurt: Grenzen überwinden mit koreanischem Kino

Korean Film Festival Frankfurt

Vom 21. bis 26. Oktober 2025 verwandelt sich Frankfurt erneut in die europäische Hauptstadt des koreanischen Films. Das 14. Korean Film Festival Frankfurt (KFFF) präsentiert unter dem Motto „Grenzen und Freiheit“ 30 Langfilme in vier Kinos – darunter Blockbuster, Independent-Produktionen und eine Hommage an Regielegende PARK Chan-wook.

Festival-Highlights im Überblick

  • 30 Filme in Originalsprache mit deutsch/englischen Untertiteln
  • 4 Spielstätten: CineStar Metropolis, Arthouse Eldorado, Massif E Kino, DFF
  • Korea Culture Day am 25.10.: Kostenloses Kulturprogramm in der Jugend-Kultur-Kirche St. Peter
  • Eröffnung am 21.10. im CineStar Metropolis mit Generalkonsulin Eunjeong Kim, Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig und epd Film-Chefredakteurin Sabine Horst

Thema: Wo Grenzen Freiheit schaffen

„Grenzen sind nicht nur Barrieren, sondern auch Wegweiser“, erklärt das Festivalteam. Die ausgewählten Filme hinterfragen gesellschaftliche, kulturelle und persönliche Schranken – von Sprachbarrieren (überwunden durch Untertitel) bis zu politischen Konflikten. Ein Beispiel: Der Eröffnungsfilm „Harbin“ (Regie: WOO Min-hi) über koreanische Unabhängigkeitskämpfer in der Mandschurei.

Filmprogramm: Von Blockbustern bis Klassikern

Das Programm gliedert sich in 5 Kategorien:

  • Blockbuster wie Actionthriller „Yadang: The Snitch“ (HWANG Byeong-gug)
  • Indie-Filme u.a. „What Does That Nature Say to You?“ (HONG Sang-soo)
  • Dokumentarfilme wie „The Sense of Violence“ (KIM Moo-young)
  • Project K Selection mit themenbezogenen Werken wie „3670“ (PARK Joon-ho)
  • Retrospektive zu PARK Chan-wook: Gezeigt werden „The Handmaiden“ und „Decision to Leave“

Tickethinweis: Vorverkauf ab 6. Oktober 2025 über die Festival-Website. Abendkassen-Tickets nur im Eldorado-Kino (Barzahlung).

Korea Culture Day: Kulinarik, Workshops & Live-Acts

Am 25. Oktober lädt die Jugend-Kultur-Kirche St. Peter zum Mitmachen ein:

  • Kulinarische Stände mit koreanischen Spezialitäten
  • Workshops zu traditioneller Musik und Tanz
  • Bühnenprogramm mit Taekwondo-Vorführungen, K-Pop-Covers und Diskussionsrunden


Hintergrund: Project K e.V.
Der gemeinnützige Verein organisiert das Festival seit 2012 in Kooperation mit der Goethe-Universität. Mit jährlich über 30 Filmen ist es das viertgrößte koreanische Filmfestival Europas.

Weiterführender Link

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Spatenstich für 71 energieeffiziente Wohnungen in Frankfurt-Heddernheim

2025-07 Baufortschritt an der Sandelmühle

Mit einem symbolischen Spatenstich haben die ABG Frankfurt Holding und das Bauunternehmen Ten Brinke heute den Startschuss für ein neues Wohnprojekt im Frankfurter Norden gegeben. Auf dem ehemaligen Tennisgelände am Oberschelder Weg entstehen bis 2027 drei Passivhaus-Mehrfamilienhäuser mit 71 Mietwohnungen und 180 m² Bürofläche.

Das Projekt im Detail

  • Wohnungsmix: 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen (40 % gefördert)
    • 15 Wohnungen nach Förderweg 1 (ca. 7 €/m²)
    • 11 Wohnungen nach Förderweg 2 (ca. 10 €/m²)
    • 45 freifinanzierte Einheiten (ca. 18 €/m²)
  • Energiestandard: Passivhaus mit Photovoltaik und Dachbegrünung
  • Mobilität: 68 Tiefgaragenstellplätze + U-Bahn-Anbindung (Station Heddernheim)
  • Besonderheit: Mieterstrommodell der Mainova für Solarstrom

Planungsdezernent Marcus Gwechenberger betonte die doppelte Signalwirkung: „Dieses Projekt sichert nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern stärkt auch die regionale Bauwirtschaft.“ Das Bauvorhaben umfasst eine Bruttogeschossfläche von 7.900 m².

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Neubaugebiet Oberschelder Weg

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Neubaugebiet Oberschelder Weg 50.163602, 8.640357

Statements der Projektpartner

Frank Junker (ABG):
„Trotz schwieriger Rahmenbedingungen zeigen wir, dass bezahlbares Wohnen möglich ist. Für langfristige Lösungen brauchen wir bundesweite Förderkonzepte.“

Julia Schönhals (Ten Brinke):
„Die Zusammenarbeit mit der ABG ermöglicht kosteneffizientes Bauen ohne Qualitätsverlust. Frankfurt bleibt ein Schwerpunkt unserer Wohnbauaktivitäten.“

Nachhaltigkeit im Fokus

Das Projekt setzt auf:

  • Passivhausstandard (minimaler Energiebedarf)
  • Photovoltaik-Anlagen mit Mieterstrommodell
  • Extensive Dachbegrünung zur Klimaanpassung
  • Flächenrecycling (keine Neuversiegelung)

Weitere Kooperationsprojekte

  • „An der Sandelmühle“: 123 Mietwohnungen (Fertigstellung Oktober 2025)
  • Nieder-Erlenbach: 275 Wohneinheiten Status: In Planung
  • Oberschelder Weg: Geplante Übergabe: Ende 2027
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Feministisches Frankfurt: Vergessene Frauen sichtbar machen

Erna Pinner, Fotografie um 1925, Schenkung von Alexander Oldham, London, HMF

Wer sich auf Frankfurter Straßen bewegt, merkt schnell, dass der Großteil dieser Straßen nach Männern benannt ist. Wenn man an berühmte Frankfurter Persönlichkeiten denkt, fallen einem sofort einige Männer ein, allen voran natürlich Johann Wolfgang von Goethe.

Doch auch viele Frauen haben die Geschichte der Stadt geprägt und gestaltet. Durch systematische Benachteiligung und Verdrängung sind ihre Biografien und Errungenschaften jedoch oft in Vergessenheit geraten.

Aus diesem Anlass widmet sich der neue Themenlayer „Feministisches Frankfurt” in der Frankfurt History App den Lebensgeschichten von bedeutenden, aber unbekannten Frauen und queeren Persönlichkeiten aus Frankfurt.

Als wissenschaftliches und theoretisches Fundament dienen dabei Interviews mit Dr. Katharina Hoppe. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe Universität und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit sozialer Ungleichheit.

Außerdem wurde mit der Feministischen Bibliothek am Campus Bockenheim und dem Archiv Frauen und Musik zusammengearbeitet.

Die History App ist einfach zu handhaben und kann kostenlos auf jegliches mobiles Endgerät heruntergeladen werden.

Neben dem Themenlayer „Feministisches Frankfurt”, gibt es Rundgänge zu den Schauplätzen der Revolution und dem Nationalsozialismus. Die App ist auch in englischer Sprache verfügbar. Eine klare Empfehlung für jeden, der mehr über die vielfältige Geschichte Frankfurts erfahren will!

Um richtig ins feministische Frankfurt abtauchen zu können, bietet die History App eine Einführung, in der ein Glossar enthalten ist, das themenspezifische Begriffe wie „FLINTA*” und „intersektional” verständlich erklärt.

Nachdem die Basics geklärt sind, kann man sich ganz frei durch verschiedene Themenbereiche wie zum Beispiel „Gegen das Patriarchat” und „Feminismen der Gegenwart” klicken.

Die bekanntesten Frauen sind dabei wohl Rosa Luxemburg, die nicht zuletzt aufgrund der Rosa-Luxemburg-Straße allen Riedbergern ein Begriff sein dürfte, und Johanna Tesch, Namensgeberin eines Platzes in Riederwald.

Rosa Luxemburg hielt in Frankfurt zahlreiche Reden gegen Militarismus und imperialistische Kriege. Wegen des Aufrufs gegen den Militärdienst verurteilte sie das Landgericht Frankfurt zu einem Jahr Haft.

Johanna Tesch wurde in Sachsenhausen geboren und setzte sich als SPD-Politikerin für die Bildung von Frauen ein. 1945 starb sie im Konzentrationslager Ravensbrück.

Auch Riedberger Straßen, von denen übrigens nur etwa 25% nach Frauen benannt sind, bieten interessante Geschichten von weiblichen Persönlichkeiten, die oft von männlichen Machtstrukturen unsichtbar gemacht wurden.

Erna Wilhelmine Pinner wurde 1890 in Frankfurt geboren und begann schon mit 16 ein Studium am Städelschen Kunstinstitut. Sie spezialisierte sich auf Tierdarstellungen und wurde eine gefragte Illustratorin. 1935 emigrierte sie, da sie aufgrund ihrer jüdischen Herkunft zunehmend Ausgrenzungen erfuhr, nach England, wo sie sich mit der Illustration von zoologischen und paläontologischen Büchern eine neue Existenz aufbaute.

Später erhielt sie von Bundespräsident Theodor Heuss das Bundesverdienstkreuz.

Gräfin Dönhoff, die einer Straße in der Nähe der St. Edith-Stein-Kirche ihren Namen gibt, war geachtete Publizistin und Chefredakteurin der »Zeit«.

Die Ruth-Moufang-Straße, die am Otto-Stern Zentrum entlangführt, ehrt die Mathematikerin Ruth Moufang, die als erste Frau Deutschlands 1957 zur ordentlichen Mathematikprofessorin berufen wurde.

Es lohnt sich also definitiv, beim nächsten Spaziergang über den Riedberg die Augen nach weiblichen Straßennamen offen zu halten und so vielleicht einige interessanten Frauen kennenzulernen.

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RSV feiert 10-jähriges Jubiläum und öffnet Wartelisten für beliebte Sportkurse

Jubiläum

Der Riedberger Sportverein (RSV) blickt stolz auf ein Jahrzehnt Vereinsgeschichte zurück und startet mit neuen Angeboten in die nächste Saison. Nach dem erfolgreichen 10-Jahre-Jubiläum öffnet der Verein nun die Wartelisten für über 15 Sportkurse – von actionreichen Ballspielen bis zu entspannendem Tai-Chi.

Für junge Sportfans: Bewegung mit Spaßfaktor

🏀 Basketball & Ballspiele

Basketball I (Jg. 2014–2017)
Dienstags 18:15–19:15 Uhr | Kalbach
Freizeitorientiertes Training mit Fokus auf Teamgeist

Basketball II (bis 10 Jahre)
Mittwochs 17:30–18:50 Uhr | Kalbach
Kreative Ballspielmix-Stunden mit Trainer Matthias

Ballspielgruppe (11–14 Jahre)
Donnerstags 19–20 Uhr | Riedberg
6 freie Plätze – Fußball trifft auf Multiball-Action

💦 Schwimmen

Bronzekurs (mit Seepferdchen)
Samstags 16–17 Uhr | Riedberg
Mitgliedschaft erforderlich

🎶 Zumba Teens
Mittwochs 19–20 Uhr | Kalbach
Latin-Fitness mit Reggaeton-Beats

Erwachsenenprogramm: Von Power bis Entspannung

🥋 Selbstverteidigung & Kampfsport

Open Mind System (ab 15 Jahren)
Di 19–20:30 Uhr (Niederursel) | Sa 13–15 Uhr (Kalbach)
Wing Tsun meets moderne Selbstschutzstrategien

🧘 Wellness für Körper und Geist

Tai-Chi (Anfänger willkommen)
Montagabende | Kalbach
Fließende Bewegungen mit Trainer Cezar

Rücken-AKTIV
Donnerstags 19–20:30 Uhr | Niederursel
Kräftigungstraining mit Sabine

🏃 Lauftreff & Fitness

Laufgruppen
Di/Mi 18:30 Uhr (Kalbach) | So 8:35 Uhr (Riedberg-Kalbach-Route)
Walken oder Joggen – Einstieg jederzeit möglich

Zumba Adults
Dienstags 20:30–21:30 Uhr | Kalbach
Kalorienverbrennung zu lateinamerikanischen Rhythmen

🏊 Schwimmen für Fortgeschrittene

Kraultraining
Mittwochs ab 21 Uhr | Riedberg
Nur für geübte Schwimmer

So sichert man sich einen Platz

Interessierte melden sich per eMail an warteliste@riedberger-sv.de mit:

✅ Kursname im Betreff

✅ Bei Kindern: Altersangabe

„Wir organisieren alles ehrenamtlich“, betont das RSV-Team, „bitte habt etwas Geduld – wir antworten garantiert, wenn auch nicht so schnell wie Amazon.“

Erfolgsmeldung: 2.600 Rewe-Scheine für den Verein

Dank der Unterstützung der Mitglieder konnte der RSV Prämien im Wert von über 5.000 € einlösen:

  • 120 Joola-Tischtennisbälle
  • 50 Softbälle für Schulsportgruppen
  • 6 Profi-Schlagpolster für Kampfsport

„Jeder Schein zählt – wir freuen uns aufs nächste Sammeljahr!“, so der Vorstand.


Zum Verein
Der RSV bietet seit 2015 sportliche Heimat für über 1.200 Mitglieder. Das aktuelle Kursprogramm und Details zur Mitgliedschaft finden Sie unter www.riedberger-sv.de.

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Jazz trifft Dialog: Das Noor Jazz Ensemble lädt Jugendliche zum Gesprächskonzert ein

Unterstand für Jugendliche am Riedberg

– Veranstaltung abgesagt – 

Am Dienstag, den 14. Oktober 2025 ab 17:00 Uhr, verwandelt sich die Aula der Josephine-Baker-Gesamtschule in einen Ort der Begegnung, des Zuhörens und des musikalischen Erlebens. Das Noor Jazz Ensemble aus dem Bridges-Netzwerk, ein multikulturelles Quartett aus Frankfurt, lädt Jugendliche aus dem Ortsbezirk Kalbach-Riedberg zu einem besonderen Gesprächskonzert ein – einem Format, das Musik und Dialog auf Augenhöhe verbindet.

🗣️ Musik als Brücke zwischen Kulturen und Generationen

Das Ensemble besteht aus 4 Musikern mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die sich über ihre gemeinsame Leidenschaft für Jazz gefunden haben. Ihre Musik ist geprägt von Improvisation, Vielfalt und einem offenen Geist – genau das, was auch das Gesprächskonzert vermitteln will: Offenheit für neue Perspektiven, gegenseitiges Zuhören und die Kraft des kreativen Ausdrucks. Im Zentrum steht nicht nur das Konzert selbst, sondern der Austausch mit den Jugendlichen: Wie sollen Orte für junge Menschen in einem vielfältigen Stadtteil aussehen? Wie können wir Orte für Jugendliche gestalten, die zum Zusammenkommen einladen?

🎧 Ein Erlebnis für alle Sinne – und für den eigenen Weg

Gerade für junge Menschen im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg, einem Stadtteil im Wandel, bietet das Format eine wertvolle Gelegenheit: Hier geht es nicht um Konsum, sondern um Teilhabe. Um das gemeinsame Erleben von Musik und um Fragen, die sonst eher selten gestellt.

📍 Veranstaltungsdetails

  • Wann: Dienstag, 14. Oktober 2025, ab 17:00 Uhr
  • Wo: Aula der Josephine-Baker-Gesamtschule, in der Gräfin-Dönhoff-Straße 11, 60438 Frankfurt
  • Eintritt: Frei, Snacks und Drinks for free
  • Zielgruppe: Jugendliche ab der 9. Klasse aus dem Ortsbezirk Kalbach-Riedberg
  • Es lädt ein: das Stadtschulamt der Stadt Frankfurt

 


Aktualisierung 13.10.2025 13:40 Uhr:

Wir möchten Sie leider darüber informieren, dass das für Dienstag, den 14. Oktober 2025, geplante Gesprächskonzert „Global Sounds – Local Talk“ nicht wie geplant stattfinden kann.

Trotz intensiver Bemühungen in der Vorbereitung und Bewerbung hat sich gezeigt, dass die Teilnahmezahlen nicht ausreichen, um das Format in der vorgesehenen Form sinnvoll durchzuführen.


 

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Im Hilgenfeld startet der Hochbau

Die wichtigen Meldungen zur Bebauung des Hilgenfeldes am Frankfurter Berg erscheinen im Jahresrhythmus: Im September letzten Jahres meldeten die Stadt Frankfurt, Mainova und die AGB Frankfurt den Abschluss der Geothermiebohrungen. Damit waren die wichtigsten Voraussetzungen für das nachhaltige Energiekonzept des kommenden Quartiers abgeschlossen.

Seitdem wurden von der ABG Frankfurt eingereichten Bauanträge immerhin 17 Bau-genehmigungen für knapp 700 Wohnungen durch die Stadt Frankfurt erteilt. Zusätzlich passierten Bauvorhaben der Wohngruppe „Freunde für‘s Leben“ sowie für das Projekt der BSMF, das Wohnraum für Auszubildende bieten wird, erfolgreich die Genehmigungsverfahren.
Die verbliebenen Tiefbauarbeiten im Hilgenfeld konnten mittlerweile komplett abgeschlossen werden.

Damit kann es mit dem Hochbau jetzt losgehen. Anfang letzten September meldete die Stadt, dass mit Errichtung einer Lärmschutzwand längs zur Schienentrasse der Deutschen Bahn die erste Hochbaumaßnahme in Angriff genommen wird.
Der Beginn weiterer Baumaßnahmen ist für das erste Quartal 2026 geplant.


die ersten Bauarbeiten an der Lärmschutzwand; Foto: D.Walz

Besonders freuen dürften die in Gang gekommenen Baumaßnahmen den 2016 gegründeten Verein Freunde für´s Leben e.V..  Im Rahmen eines Konzeptverfahrens gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte der Stadt Frankfurt erhielt der Verein den Zuschlag für einen Neubau mit 1.700 m² Bruttogeschossfläche. Dort sollen in zwei 6er-Wohn-gemeinschaften Menschen „mit unterschiedlichen, z. T. umfassenden Behinderungen, in einer Hausgemeinschaft von jungen Familien, Studierenden und Älteren“ wohnen und leben. Die Bewohner sollen „dadurch mehr Teilhabe und Selbstbestimmtheit erfahren können.“
Das bunte Haus der Vielfalt soll neben 15 Wohneinheiten einen Gemeinschaftsraum mit Garten sowie ein Gästezimmer erhalten. Durch vielfältige Angebote möchte sich das Projekt in die Nachbarschaft öffnen und einen Beitrag zur Schaffung eines inklusiven Sozialraums leisten.“  Die Bauarbeiten sollen ebenfalls in 2026 beginnen.


der geplante Neubau; Bildnachweis: Freunde für’s Leben e.V. / mo+ messerschmidt l oligmüller l architekten PartGmbB

 

Links:
BSMF, das Wohnraum für Auszubildende
Freunde für’s Leben
aktuelle Pressemeldung der Stadt Frankfurt
AGB Holding Frankfurt

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Wasserversorgung in Zeiten des Wandels

Gartenschlauch

Dezernat für Klima, Umwelt und Frauen lud zum Dialog ins Haus am Dom ein

Die Wasserversorgung der Stadt Frankfurt stand im Mittelpunkt des „Dialogs Wasserversorgung“, zu dem das Dezernat für Klima, Umwelt und Frauen ins Haus am Dom geladen hatte. „Die kommenden Jahrzehnte werden geprägt sein von Wandel – klimatisch, demographisch und gesellschaftlich“, sagte Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez. „Es liegt an uns allen, diesen Wandel nachhaltig zu gestalten. Die Ressource Wasser ist dabei ein ganz besonders sensibles, emotionales und heiß diskutiertes Thema.“

Teilnehmer tauschen sich aus

Ziel der nicht öffentlichen Veranstaltung war es, eine Plattform für den Austausch über den aktuellen Stand und die Zukunft der Wasserversorgung der Stadt Frankfurt sowie deren Auswirkungen auf die Gewinnungsgebiete zu etablieren. Zur Auftaktveranstaltung waren Vertreter des Landes Hessen, der Wasserversorger Hessenwasser, Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (OVAG), der Wasserverband Kinzig und der Stadt Frankfurt sowie mehrerer Interessenverbände geladen – darunter der Bund für Umwelt und Naturschutz Frankfurt (BUND), Greenpeace Frankfurt, die Interessengemeinschaft zum Schutz des Wasserhaushalts im Vogelsberg, der Naturschutzbund Frankfurt (NABU) und die Schutzgemeinschaft Vogelsberg.

Vortragsprogramm

Auf dem Programm standen Vorträge des Landes Hessen, von Hessenwasser und der Stadt Frankfurt. Im Anschluss stellten die anwesenden Interessenverbände ihre Positionen in Form von Impulsvorträgen vor. Durch eine externe Moderation wurden die vorgetragenen Kernthesen festgehalten und anschließend diskutiert.

Regionale Interessen

Wie komplex das Thema Wasserversorgung ist, wurde – wie bereits in der Vergangenheit – schnell deutlich. So bestärkten die Interessenverbände aus den Gewinnungsgebieten ihre Forderungen nach einer Erhöhung der lokalen Wasserförderung und einer Reduzierung der Wasserlieferung aus dem Umland nach Frankfurt.

Sparen statt Verschwenden

Auch die Forderung nach einer besseren Ausschöpfung von Einsparpotenzialen beispielsweise durch die Nutzung von Betriebs- bzw. Brauchwasser oder der Reduzierung von Wasserverlusten im Netz wurde vorgetragen. Zudem forderten die Verbände verbindliche Ziele und einen Zeitplan zur Umsetzung von Maßnahmen. Neben diesen Forderungen brachten die Teilnehmer auch konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und zur Umsetzung von niedrigschwelligen Einsparmaßnahmen ein. Auch der Schutz des Trinkwassers im Stadtgebiet soll gegenüber anderen Interessen gestärkt werden.

Fortschritte der vergangenen Jahre

Hessenwasser verwies auf enorme Fortschritte der vergangenen Jahre, darunter die Wiederinbetriebnahme des Wasserwerks Hattersheim und den Neubau des Wasserwerks Allmendfeld. Zudem sei die Weiterentwicklung der Mainwasserinfiltration, bei der Grundwasser nachhaltig und klimaresilient gefördert wird, bereits in Planung.

Wasserkonzept in Bearbeitung

Das Umweltamt Frankfurt betonte, dass die Fortführung des Wasserkonzeptes mit konkreter Ausgestaltung vieler der angesprochenen Themen bereits in Vorbereitung sei. Bereits heute gibt es vielversprechende Projekte, wie die vermehrte Nutzung von Betriebswasser durch das Grünflächenamt.

Erreichung eines einheitlichen Kenntnisstands

Im Mittelpunkt des Treffens stand weniger die Diskussion einzelner Maßnahmen als vielmehr die Schaffung eines einheitlichen Kenntnisstands, der Benennung der jeweiligen Positionen und der Förderung des gegenseitigen Verständnisses. Auch gemeinsame Schnittmengen wollte man ausloten.

Mehr Anstrengung von Nöten

Einig waren sich die Teilnehmer darüber, dass die Anstrengungen, die Ressource Wasser nachhaltig und schonend zu bewirtschaften, gesteigert werden müssen. Unabdingbar für eine erfolgreiche Umsetzung der Themen ist die Einbindung weiterer beteiligter Stellen der Stadt Frankfurt. Bei der Fortführung des Dialogs soll der Beteiligtenkreis daher erweitert werden.

 

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Frankfurts Stadtwald in der Klimakrise: Bürger pflanzen für die Zukunft

Symbolbild Waldkronen

Während Satellitendaten einen alarmierenden Waldverlust von 8,5 % in Deutschland seit 2017 belegen, setzt Frankfurt ein lokales Zeichen gegen die Klimakrise: Am 25. Oktober startete eine große Pflanzaktion im Stadtwald – und jeder Frankfurter konnte mithelfen.

Deutschlands Wälder schwinden – auch Frankfurt spürt den Druck

Laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gingen bundesweit 900.000 Hektar Wald verloren, vor allem in Regionen wie dem Harz oder Sachsen. Zwar ist der Frankfurter Stadtwald nicht im gleichen Ausmaß betroffen, doch Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodriguez (Grüne) warnte: „Unser Stadtwald kämpft. Hitze, Trockenheit und Schädlinge setzen ihm zu. Wenn wir nicht handeln, leidet die Lebensqualität künftiger Generationen.“

Frankfurts Antwort: Bürger pflanzten Traubeneichen und Esskastanien

Zum 25. Oktober 2025 rief die Stadt zur gemeinsamen Aufforstung nahe der Bushaltestelle Schwanheimer Wald auf. Vor allem klimaresistente Arten wie Traubeneichen und Esskastanien wurden gepflanzt. Frankfurter Bürger konnten mitmachen nach vorheriger kostenloser Anmeldung. Maximal 10 Setzlinge pro Person konnten in die Erde gesetzt werden, um möglichst vielen Bürgern eine Teilnahme zu ermöglichen.

Auch im letzten Jahr eine erfolgreiche Aktion

Letztes Jahr beteiligten sich 400 Freiwillige und pflanzten Tausende Bäume. „Jeder Baum zählt“, betonte Tina Baumann, Leiterin der Stadtforst-Abteilung. „Mit Spenden können wir die Jungpflanzen jahrelang pflegen, bis sie stabil sind.“

Warum der Stadtwald überlebenswichtig ist

Der Frankfurter Stadtwald ist nicht nur Erholungsort, sondern auch:

  • Klimaanlage der Stadt: Bäume kühlen bei Hitze und binden CO₂.
  • Artenvielfalt-Hotspot: Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
  • Schutz vor Extremwetter: Wälder mindern Starkregen und Erosion.

„Nur was man kennt, schützt man auch“, so Zapf-Rodriguez. Die Pflanzaktion sollte daher nicht nur Bäume, sondern auch den Bezug zur Natur stärken.

So können Sie helfen – auch ohne Spaten

Wer am 25. Oktober keine Zeit hatte, kann den Stadtwald trotzdem durch Spenden unterstützen:

Überweisung an die IBAN DE34 5005 02010000 0002 08 mit Verwendungszweck 103854289000-6704724.22.07.01.09A9-Stadtwald.

Frankfurt als Vorbild?

Die Pflanzaktion ist Teil einer größeren Strategie. „Langfristig brauchen wir mehr solcher Initiativen – und eine bundesweite Waldwende“, sagt Zapf-Rodriguez. Mit jeder gepflanzten Eiche wächst die Hoffnung, dass Frankfurt zeigt: Gemeinsam kann die Klimakrise gebremst werden.


Informieren: Details zur Aktion auf stadtwaldhaus-frankfurt.de.

Weitersagen: Teilen Sie den Aufruf in sozialen Netzwerken.

 

Hintergrund: Warum der Wald deutschlandweit schrumpft
Die DLR-Daten zeigen: Seit 2021 hat sich der Waldverlust fast verdoppelt. Gründe sind:

  • Klimastress: Dürren schwächen Bäume, Schädlinge wie der Borkenkäfer breiten sich aus.
  • Extremwetter: Stürme und Brände zerstören Flächen.
  • Flächennutzung: Rodungen für Infrastruktur oder Landwirtschaft.

Für Frankfurt bedeutet das: Lokales Engagement ist kein Luxus, sondern Überlebenshilfe.

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Frankfurt hält Fahrpreise für Kinder und Gelegenheitsfahrer stabil

Fahrkartenautomat des RMV

Während der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ab Januar 2026 seine Tarife im Schnitt um 4,75 % anhebt, gibt es für Frankfurter gute Nachrichten: Die Preise für Kinderfahrkarten, Einzeltickets und Kurzstrecken bleiben bis auf Weiteres unverändert. Die Stadt Frankfurt gleicht die Differenz zu den RMV-Tarifen aus – ein Schritt, der Familien und Gelegenheitsnutzern entgegenkommen soll.

Was ändert sich – und was nicht?

  • Kinderfahrkarten kosten weiterhin 1,55 € (Einzelticket), 1 € (Kurzstrecke) und 3 € (Tageskarte).
  • Erwachsene zahlen 2026 vorerst noch 3,80 € für Einzeltickets und 2,35 € für Kurzstrecken. (Für 1 Jahr befristet)
  • RMV-weit steigen dagegen die Preise für andere Tickets wie Monatskarten oder Zusatzangebote.

Warum steigen die Preise überhaupt?

Hintergrund sind gestiegene Kosten für Energie (+ 50% seit 2020), Löhne und Gleisnutzung. „Die Alternative wären Streichungen von Bus- und Bahnverbindungen – das konnten wir bisher vermeiden“, erklärt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. Gleichzeitig kündigt der RMV eine Tarifreform ab 2027 an, die sich am Deutschlandticket orientieren soll.

Frankfurt geht Sonderweg

Die Stadt übernimmt die Mehrkosten für die stabilen Preise, um den ÖPNV attraktiv zu halten. Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) betont: „Bus und Bahn müssen bezahlbar bleiben, gerade für Familien. Stabile Preise sind ein Anreiz, öfter umzusteigen.“ Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert ergänzt: „Langfristig brauchen wir aber Lösungen, die die ganze Region im Blick haben.“

Diese Tickets fallen weg

  • 9-Uhr-Monats-/Jahreskarten (nachlassende Nachfrage durch Deutschlandticket)
  • 65-Plus-Monatskarte
  • Eingeschränkte Jobticket-Variante (nur zwischen Wohn- und Arbeitsort)

Deutschlandticket bleibt Schlüssel

Trotz der geplanten Erhöhung auf 63 € ab 2026 sieht der RMV das Deutschlandticket als Erfolgsmodell: Über 640.000 Abonnements zählte der Verbund im ersten Halbjahr 2025. Ringat ist optimistisch: „63 Euro sind immer noch ein hochattraktiver Preis – vor allem für Pendler.“

Ausblick: Tarifreform und Infrastruktur

Der RMV plant eine Vereinfachung des Tarifsystems unterhalb des Deutschlandticket-Niveaus. Parallel sollen Investitionen in die Schieneninfrastruktur die Pünktlichkeit verbessern. „Eine starke Schiene bringt mehr Fahrgäste“, so Ringat.


Weitere Infos: RMV-Tarifänderungen im Detail: www.rmv.de

 

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Das Leben vom Alter aus begreifen und neu verstehen

Universität des 3. Lebensalters - Hörsaal

Studienstart an der Universität des 3. Lebensalters (U3L) – Wintersemester 2025/2026

Seit über 40 Jahren steht die Universität des 3. Lebensalters e.V. (U3L) für „lebenslanges Lernen“ und eröffnet vor allem Menschen in der nachberuflichen Phase neue Bildungsräume. Neben dem kostenpflichtigen Studium mit rund 100–120 Lehrveranstaltungen pro Semester gibt es auch frei zugängliche Angebote für die breite Öffentlichkeit.

Im Wintersemester 2025/2026 wird die Ringvorlesung „Medizin im Alter 2.0“ neu aufgelegt. Experten aus Medizin, Ethik, Rechtswissenschaft und Philosophie beleuchten dabei zentrale Fragen rund ums Älterwerden. Außerdem thematisiert die Vortragsreihe „Digitalisierung im Alter“ die Chancen und Herausforderungen neuer Technologien – von künstlicher Intelligenz bis zur Nutzung digitaler Gesundheitsangebote. Diese beiden Veranstaltungsformate sind für alle Interessierten zugänglich und kostenfrei.

Wer sich darüber hinaus für das breite Veranstaltungsangebot der U3L interessiert, dem wird die Teilnahme an der Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 8. Oktober, von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr im Hörsaal H IV (am Campus Bockenheim, in der Gräfstraße 50–54) empfohlen. Eine Teilnahme via Zoom ist ebenfalls möglich; der Link wird rechtzeitig unter www.u3l.uni-frankfurt.de veröffentlicht.

Das gesamte Veranstaltungsangebot der Universität des 3. Lebensalters e.V. finden Sie auf der Startseite www.u3l.uni-frankfurt.de, das auch über die Mailadresse u3l@em.uni-frankfurt.de erfragt werden kann. Das Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2025/2026 kann in elektronischer Form ebenfalls auf der Homepage der U3L heruntergeladen und in den Partnerbuchhandlungen und der Geschäftsstelle für 2 € erworben werden.


Sprechzeiten im Geschäftszimmer sind: Di., Mi., Do. von 09:30 Uhr – 12:30 Uhr sowie telefonisch unter 069-798 288 61 Mo. – Do. 9:30 Uhr bis 12 Uhr und 13:30 Uhr bis 15 Uhr.

Kontakt
Sabine Rupp, Tel. +49 (0)69-798 28861, rupp@em.uni-frankfurt.de

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