Kategorie: AktuelleNEWS

Kidical Mass Fahrradtour

Fahrrad fahren im Winter

Jedes Jahr rollen hunderte Fahrräder durch Frankfurt beim Kidical Mass. Am Sonntag, 10.07, ist es wieder soweit – die zweite Kidical Mass in diesem Jahr startet und diesmal findet das Event auf dem Riedberg statt.

Um 15:30 Uhr rollen die Fahrräder vom Riedbergplatz aus los. Der SC Riedberg unterstützt die Aktion und ruft Familien mit ihren Kindern dazu auf, mit zu fahren. Das Tempo wird hierbei an die kleinsten Teilnehmer angepasst – bis etwa 17 Uhr haben diese Zeit den Piratenspielplatz im Kätscheslachpark zu erreichen.

Die Protestbewegung Kidical Mass findet seit 2017 regelmäßig in Deutschland statt. Es soll auf Kinder und Jugendliche im Radverkehr aufmerksam gemacht werden. Ziel dahinter ist der Ausbau sicherer Radwege, mehr Spielstraßen und die Förderung nachhaltiger Mobilität.

Dank einer Zusammenarbeit mit der Klimainitiative Riedberg findet die Veranstaltung nun auch einmal auf dem Riedberg statt. Die Fahrraddemo wird von der Polizei begleitet und die entsprechenden Straßen und Wege werden für die Zeit von Ordnern und Ordnerinnen abgesperrt.

Weitere Informationen zu dem Event: https://www.radentscheid-frankfurt.de/kidicalmass/

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Bald hat auch der SVN einen Kunstrasenplatz

Markierung auf Rasen

Für die Sportler in Niederursel gibt es seit über hundert Jahren den „Sportverein 1919 Niederursel e. V.“ (SVN). Seine Spielstätten hat er am Dorfwiesenweg 35. Der Verein stellt zur Saison 2022/2023 insgesamt 12 Mannschaften im Spielbetrieb des Hessischen Fußballverbands, davon eine Herren-Mannschaft, zwei Damen-Mannschaften, sieben Junioren-Mannschaften und zwei Juniorinnen-Mannschaften. Hinzu kommen eine Altherren-Mannschaft, sowie eine G-Jugend zum Einstieg in den Sport.

Aktuell steht dem Verein und seinen Mannschaften ein Rasen- und ein Hartplatz für die Trainingseinheiten und die Heimspiele zur Verfügung. Als Herr Eugen Gross, derzeit der erste Vorsitzende des Vereins 2004, Mitglied beim SV Niederursel wurde, gab es schon den großen Wunsch des Vereins nach einem Kunstrasenplatz.

Der derzeit genutzte Tennenplatz ist hart und staubig. In den heißen, trockenen Sommermonaten ist sportliche Aktivität dort der Gesundheit nicht sehr förderlich. Der alternative Rasenplatz ist durch die häufige Nutzung und die klimatischen Veränderungen schon längst vertrocknet und verdichtet.

Der SV Niederursel ist einer der letzten Vereine in Frankfurt, der noch nicht von dem vom damaligen Sportdezernenten Markus Frank initiierten Kunstrasen-Programm profitieren konnte. In Frankfurt wurden seit 2012 etwa 50 Kunstrasenplätze aus diesem Programm finanziert und an die Vereine übergeben.

Der Grund für die sehr lange Wartezeit ist die herausfordernde Lage der Sportgelände. So liegt der Hartplatz im Überschwemmungsgebiet des Urselbachs. Der Rasenplatz ist zwar etwas weiter vom Platz entfernt, hat aber keine Lichtanlage und ist deswegen nur am Tag bespielbar.

Daher mussten Fachspezialisten an die Planung gesetzt werden. Auch waren besondere Genehmigungen vom Umweltamt erforderlich. Jetzt soll ein großer und ein kleiner Kunstrasenplatz, sowie ein sogenannter Käfig mit noch kleineren Plätzen, erhöht und somit außerhalb der Überschwemmungszone angelegt werden. Auch in eine Flutlichtanlage wird Geld investiert.

Nach dem aktuellen Planungsstand werden über 2 Millionen Euro verbaut werden. Zudem ist die Errichtung einer Fitness- und Calisthenicsanlage geplant. Diese Ertüchtigungen und Erweiterungen sind für den Verein von immenser Bedeutung. Immer mehr Sportler waren zu anderen Vereinen abgewandert, die schon über Kunstrasenplätze verfügten.

In zwei Jahren, vielleicht schon in der Saison 2023/2024, kann der SV – wenn nichts dazwischen kommt – auf der neu gestalteten Anlage kicken. Bis dahin heißt es Zähne zusammenbeißen und sich auf der bisherigen Anlage möglichst nicht verletzen!

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Gemeindefest der Evangelischen Riedberggemeinde

Gemeindefest ev. Riedberggemeinde

Bei warmem Sommerwetter waren nach zwei Jahren Corona-Pause am letzten Sonntag die Mitglieder der evangelischen Riedberggemeinde dem Aufruf der Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Frau Ulrike Naumann gefolgt und trafen sich zu einem gemeinsamen Gemeindefest auf dem Gelände der Gemeinde am Margarete-Susman-Weg bei der U-Bahnstation »Riedberg«.

Gemeindefest ev. Riedberggemeinde

Die Veranstaltung eröffnete mit einem Gottesdienst um 11:00 Uhr im Kirchengebäude, aber danach wurden die Bierzeltgarnituren rund um die Kirche besetzt. Ehrenamtliche Helfer hatten die Grillstation angeworfen und dort Würste und Grillkäse zubereitet. Auch ein Buffet mit leckeren Salaten und ein stand mit diversen Kuchen standen den Gemeindemitgliedern und Gästen zu günstigen Preisen zur Verfügung. Schade, dass die Hitze den Appetit etwas dämpfte. Umso mehr waren kalte Getränke und Eis zur Abkühlung gefragt.

Gemeindefest ev. Riedberggemeinde

Für die Kinder waren zahllose Angebote vorbereitet worden. Bastelarbeiten, freies Spielen auf dem Gelände der Kita und ein kleines Planschbecken sorgten für viel Spaß und Abkühlung. Für die älteren Kinder wurde ein Raum mit Elektronik für Karaoke zur Verfügung gestellt. Damit war das musikalische Angebot jedoch noch nicht zu Ende…

Gemeindefest ev. Riedberggemeinde

Ab 14:00 Uhr tauchten aus allen Richtungen die Mitglieder des Riedbergchors mit ihren Gesangsmappen auf und versammelten sich singend vor dem zentralen Zelt, in dem ein Klavier positioniert worden war. Unter Leitung der Dirigentin, Frau Burcu Özcanyüz Seymen, die neben dem Dirigieren auch das Klavier spielte, wurden dem Publikum viele bekannte Lieder präsentiert und der Beifall des Publikums kam von Herzen. Zum Glück gab es an der Stelle, wo der Chor stand, etwas Schatten, denn Singen ist eine schweißtreibende Tätigkeit auch ohne die aufheizende Wirkung der Sonne.

Während die Gäste in den Nachmittagsstunden wieder davonzogen, sorgten die fleißigen Helfer der Kirchengemeinde dafür, dass alles wieder aufgeräumt wurde, um den laufenden Betrieb der nächsten Tage wieder zu ermöglichen. Ihnen einen herzlichen Dank, für das schöne Gemeindefest, das sie ermöglicht haben.

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RMV: Preiserhöhung zur Jahresmitte

Fahrkartenautomat des RMV

Aufgrund des 9-Euro-Tickets werden es die meisten Kunden erst im September spüren. Nicht nur, dass dann die temporäre Vergünstigung der Bundesregierung ausläuft, sondern auch, dass der RMV gemäß Aufsichtsratsbeschluss vom Januar zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Preise anpassen musste.

Gültig ab dem 01.07.2022 wurden die Preise um durchschnittlich weitere 3,9 % erhöht. Im Januar betrug die Erhöhung im Schnitt 1,5 %. Zusammengerechnet kommt man da schon auf 5,5 %, wenn man den Zinseszinseffekt mitberücksichtigt. Bei einer aktuellen Inflation von 7 % – 8 % kommen diese Preisanpassungen nicht überraschend. Lohnanpassungen (+10 % seit 2017) und steigende Kosten für Diesel (+15 % seit 2017) und Strom (+33 % seit 2017) machten die Erhöhung erforderlich.

Um der Stammkundschaft entgegenzukommen und für ihre Treue in der Pandemie zu danken, sind Jahreskarten von der Erhöhung ausgenommen. Auch die Preise von Schüler- und Seniorentickets bleiben gleich.

Bei folgenden Produkten blieben die Preise stabil:

  • Einzelfahrten in Frankfurt (2,75 Euro)
  • Seniorenticket/Schülerticket (365 Euro)
  • Hessenticket (36 Euro)
  • Jahreskarte Erwachsene (926,10 Euro)

Hier ein paar Beispiele für Preisanpassungen in Frankfurt:

  • Tagesfahrkarte 5,50 Euro (vorher 5,35 Euro)
  • Gruppentageskarten 12,30 Euro (vorher 11,50 Euro)
  • Wochenkarte Erwachsene 27,90 Euro (vorher 27,20 Euro)
  • Monatskarte Erwachsene 97,10 Euro (vorher 94,50 Euro)

Rabattsystem im kommenden Jahr

Geplant ist ein Rabattangebot von 25 % bei Kurzstrecken-, Einzel- und Tagesfahrkarten im kommenden Jahr. Allerdings müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Nutzung nur mit RMV-App oder dem eTicket
  • Die Rabattperiode ist immer nur 30 Tage lang und kostet vorab 10 Euro

Ein Rechenbeispiel: Der Kunde zahlt 10 Euro ein und bekommt seine Tageskarten für 4,13 Euro statt für 5,50 Euro. Er spart also an diesem Tag 1,37 Euro. Wenn er an 8 Tagen ein vergünstigtes Tagesticket erwirbt, hat er rund 11 Euro eingespart und die Anfangszahlung von 10 Euro wieder ausgeglichen. Mit jedem weiteren Tagesticket in dieser 30-Tage-Periode erhöht sich seine Gesamtersparnis um weitere 1,37 Euro pro Ticket.

Als Zielgruppe für das neue Rabattangebot stellte sich der RMV-Aufsichtsratschef und der Oberbürgermeister von Frankfurt, Peter Feldmann die gestiegene Zahl von Homeoffice-Nutzern und Wochenendpendlern vor. Ob dieses Angebot jedoch in größerem Umfang in Anspruch genommen wird, bleibt abzuwarten.

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Alte Regeln bei der Vergabe von Plätzen in Kitas und Kindergärten

Zahlen lernen

Sie wohnen auf dem Riedberg und möchten ihr Kind in einer Kita oder in einem Kindergarten in Kalbach betreuen lassen? Kein Problem. Sie wohnen in Kalbach und wollen ihr Kind in eine Kita oder einen Kindergarten geben, der auf dem Riedberg liegt? „Das geht leider nicht“, so eine oft gehörte Auskunft.

Die Stadtverordnete Carolin Friedrich erkundigte sich daraufhin in der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung nach dem Hintergrund. Die Bildungsdezernentin Sylvia Weber wusste mehr darüber: Es gibt eine entsprechende Absprache zwischen dem Stadtschulamt und den Trägern der Einrichtungen am Riedberg.

Die 12 Kindertageseinrichtungen auf dem Riedberg wurden vom Projektentwickler Hessen-Agentur gebaut und finanziert. Dazu gibt es einen Rahmenvertrag mit der Stadt Frankfurt, in dem vereinbart wurde, dass die von der Hessen-Agentur gebauten und finanzierten Kindertagesstätten vorrangig für die Bewohner des Neubaugebietes Riedberg zur Verfügung stehen. Nur wenn es dort freie Kapazitäten gibt, könnten auch Kinder aus den benachbarten Stadtteilen berücksichtigt werden.

Derzeit gibt es noch in allen Altersgruppen entsprechenden Nachfragen von Riedberger Familien. Deshalb können auch noch keine anderen Kinder aufgenommen werden.

Das Univiertel gehört organisatorisch zu Niederursel

Eigentlich ist das Universitätsviertel kein Wohnviertel. Aber es gibt dort drei Einrichtungen für Kinder (die FIZ Kids, die Kita „Kairos“ und die Kita „Zauberberg“). Die Kindereinrichtungen wurden für die Studenten und die Mitarbeiter der Goethe-Universität errichtet.

Warum das Universitätsviertel zum Ortsteil Niederursel gehört – auch wenn es auf dem Riedberg liegt – das hat historische Gründe.

Nun wurde jedoch ein Grundstück für eine Wohnbebauung durch die ABG Frankfurt Holding genutzt. Es liegt an der Ecke Altenhöferallee/Riedbergallee und beherbergt unter anderem den EDEKA. Auch für die Familien in dieser Immobilie gilt die oben genannte Regel, selbst wenn sie, geografisch gesehen, eigentlich auf dem „Riedberg“ wohnen. Nur, wer wird schon beim Abschluss eines Mietvertrages auf diese Besonderheit hingewiesen?

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Projekt „Soziale Berufe“

Teenager mit Schulbüchern

Der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt e. V. bietet im Jugendhaus am Riedberg eine kostenlose Fortbildung für Frauen, die einen sozialen Beruf erlernen möchten.

Fachkräfte in den sozialen Berufen werden dringend gesucht, zum Beispiel für die Betreuung von Kindern in der Grundschule, in Kindergärten oder in Freizeiteinrichtungen. Daher startete im November 2020 der Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit das neue Berufsvorbereitungsprojekt „Soziale Berufe“. Im Rahmen des Projektes kooperieren die Arbeitsbereiche „Jugendberufshilfe“ und „Erweiterte schulische Betreuung“.

 

Dieses Angebot richtet sich an:

  • Engagierte Frauen bis 30 Jahre in besonderen Lebenssituationen mit Haupt- oder Realschulabschluss
  • Junge Mütter und / oder alleinerziehende Frauen, die eine Ausbildung absolviert haben, und aktuell keine Beschäftigung haben oder sich umorientieren möchten

Voraussetzungen:

  • Frauen bis 30 Jahre (Ausnahmen sind möglich), die sich für den Beruf der Sozialassistentin oder Erzieherin interessieren und motiviert sind, erste Einblicke in die Anforderungen und Aufgaben einer solchen Tätigkeit erhalten.
  • Deutschkenntnisse, die ausreichend sind, mit Unterstützung Fachtexte zu verstehen.
  • Zeit, am Unterricht Dienstag bis Freitag von 09:30 Uhr bis 14:30 Uhr teilzunehmen (der Verein unterstützt, bei der Suche nach Betreuungsplätzen für Kinder)

 

Das Projekt wird finanziert durch das Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget des Landes Hessen und ist daher für die Teilnehmerinnen kostenlos. Auch die Fahrtkosten werden übernommen. Die Steuerung erfolgt über das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main.

Anknüpfend an den individuellen Voraussetzungen und Biografien der Teilnehmerinnen, bieten der Verein eine Orientierung im Feld sozialpädagogischer Berufe und die Grundlagen pädagogischen Handelns. (Orientierung an dem Lehrplan für Sozialassistentinnen).

Der Evangelische Verein vermittelt folgende Inhalte:

  • Einblick in soziale Berufe
  • Theorie und Praxis
  • Praktika
  • Raum für eigene Ideen und Mitgestaltung
  • Erwerb von digitalen Kompetenzen
  • Unterricht in Deutsch als Zweitsprache
  • Bewerbungstraining
  • Begleitung beim Übergang in Arbeit oder Ausbildung

Die Kinderbetreuung für teilnehmende Mütter wird vom Verein organisiert.

 

Veranstaltungsort: Jugendhaus in der Friedrich-Dessauer-Straße 4-6, 60438 Frankfurt

Beginn: Ab sofort, jederzeit

Mobil-Rufnummer für weitergehende Informationen: 0157-851 36 938 oder Festnetznummer 069-95102-252
Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 15:30 Uhr

eMail-Kontakt über: soziale.berufe@frankfurt-evangelisch.de

Webseite: https://www.jugendsozialarbeit-evangelisch.de/

Facebook: https://www.facebook.com/JugendSozialFFM


Träger des Projektes

Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in FFM e. V.
Rechneigrabenstraße 10
60311 Frankfurt

Tel.: 069-9210569-00
Fax: 069-9210569-99

eMail: ev.verein@frankfurt-evangelisch.de


Weiterführender/Verwandter Link

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E-Ladestationen für Wohngebäude

Veranstaltung KIR

Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. (KIR) informiert am Samstag, den 09.07.2022 ab 17:00 Uhr im Familienzentrum Billabong, in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b über die Einrichtung von E-Ladestationen für Wohngebäude.

E-Autos sind im Kommen – aus Klimaschutzgründen, als Ergänzung zur eigenen Solaranlage oder wegen Zweifeln an der Zukunftsfähigkeit von Verbrennungsmotoren. Insbesondere der schleppende Ausbau von E-Ladestationen – nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch im privaten Bereich – bremst den Verkauf von E-Fahrzeugen.

Bürger berichten über Schwierigkeiten eine E-Ladestation in ihrem Haus installieren zu dürfen. In vielen Fällen müssen Vermieter, Miteigentümer und Hausverwaltungen ins Boot geholt werden, von denen einige angesichts der neuen Technik offene Fragen und Vorbehalte haben.

Der Riedberger Thomas Lahl wird über das erfolgreich abgeschlossene Projekt der Installation von mehreren E-Ladesäulen in der Tiefgarage einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) berichten. Er erzählt, wie seine WEG vorgegangen ist und das Projekt erfolgreich realisiert hat.

Auf Einladung der KIR wird zudem Rechtsanwalt Niklas Graf von „Haus & Grund Frankfurt am Main e.V.“ rechtliche Informationen zur Installation von E-Ladestationen geben und dabei auch auf die Situation von Miteigentümern, WEGs und Mietern eingehen.

Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit eines »Get Together«, um andere Interessierte kennenzulernen und sich über geplante Projekte und E-Mobilität auszutauschen.

„Unser Projekt ist für viele andere Leute von Bedeutung und das Interesse ist groß. Daher hatte ich die Idee, zusammen mit der KIR eine Informationsveranstaltung auf den Weg zu bringen. Auch der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir interessiert sich inzwischen für unser Projekt“, meint Thomas Lahl. „Wir waren sofort begeistert von der Idee, haben einen weiteren Referenten eingeladen und uns dann um die Organisation gekümmert“, ergänzt Ina Mirel von der KIR. Und RA Niklas Graf von Haus & Grund fügt hinzu: „Auch unsere tägliche Beratungspraxis zeigt, dass die Installation von E-Ladesäulen für viele Immobilienmiteigentümer inzwischen ein wichtiges Thema ist und viele Fragen aufwirft.“ Das neue Wohnungseigentumsgesetz räume jedem einzelnen Wohnungseigentümer das Recht ein, angemessene bauliche Veränderungen im Gemeinschaftseigentum zu verlangen, die dem Laden elektrisch betriebener Fahrzeuge dienten (§ 20 Abs. 2 WEGesetz). „Doch Vorsicht“, so Graf, „Wohnungseigentümer haben zwar einen gesetzlichen Anspruch, doch keinesfalls dürfen sie diese Maßnahme durchführen, ohne ihre Miteigentümer mit ins Boot zu nehmen. Die Baumaßnahme braucht auf jeden Fall einen vorherigen Beschluss der Eigentümerversammlung.“

Die Veranstaltung ist kostenlos.
Anmeldung unter mobilitaet@klimaschutz-initiative-riedberg.de.

Auch diejenigen, die sich für andere Mobilitätsthemen, wie etwa Carsharing und Verbesserungen beim ÖPNV in Kalbach-Riedberg und Umgebung, gemeinsam mit anderen einsetzen möchten, können sich gerne an die oben angegebene eMail-Adresse wenden.


Corona-Schutz
Zur Vermeidung von Corona-Ansteckungen ist ein Abstand zwischen den einzelnen Sitzplätzen vorgesehen und der Raum wird durchgängig gelüftet werden. Darüber hinaus wird um das Tragen zumindest eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes gebeten.

Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V.
ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Klima- und Umweltschutz im Stadtteil Kalbach-Riedberg einsetzt. Sie ist mit Projekten und Arbeitsgruppen unter anderem tätig in den Bereichen CO2-Reduktion, Solar, Mobilität, Radfahren, Klimaschutz für Kinder, Müllvermeidung und Wildblumenwiesen. Nähere Infos zur KIR und weitere Kontaktadressen gibt es auf der Vereinswebseite unter www.klimaschutz-initiative-riedberg.de

Kontakt: mobilitaet@klimaschutz-initiative-riedberg.de

Haus & Grund Frankfurt am Main e. V.
Seit 1883 vertritt der Verein die Anliegen von inzwischen mehr als 10.500 Mitgliedern. Damit ist er der größte Ortsverein in Hessen und eine der größten Eigentümerschutzgemeinschaften in Deutschland. Mit seinen erfahrenen und spezialisierten Rechts- und Fachanwälten kümmern sie sich um die ganz persönlichen Rechtsfragen ihrer Mitglieder rund um deren Immobilie.

Kontakt: Haus & Grund Frankfurt am Main e.V., Grüneburgweg 64, 60322 Frankfurt, Telefon: (069) 95 92 91-0, eMail: willkommen@haus-grund.org; Web: http://www.haus-grund.org

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Kätcheslachpark – Unbekannter belästigt Mädchen

Fahrrad-Polizei-Streife

Ein mutmaßlicher Heranwachsender belästigte am Mittwochnachmittag (29.06.2022) ein 12-jähriges Mädchen, das sich im Kätcheslachpark aufhielt.

Die 12-Jährige befand sich gegen 15:10 Uhr auf dem Heimweg von der Schule, als ihr im Kätcheslachpark, in Höhe eines Spielplatzes, ein Radfahrer entgegenkam, welcher direkt auf sie zusteuerte.

Der junge Mann bremste unmittelbar vor ihr ab, griff ihr von vorne an das Shirt und versuchte es herunterzuziehen. Währenddessen forderte er von ihr, „zu zeigen, was sie drunter trägt“. Die 12-Jährige setzte sich jedoch zur Wehr, weshalb der Unbekannte wieder davonfuhr.

Täterbeschreibung

Männlich, circa 18 Jahre alt, schwarze Locken. Er fuhr ein schwarzes Mountainbike mit gerader Lenkstange.

Die Frankfurter Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgrund der sexuellen Belästigung aufgenommen und bittet Zeugen, die in diesem Zusammenhang Angaben zu dem unbekannten Radfahrer machen können, sich unter der 069-7551-1400 zu melden.


Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Telefon: 069-755-82110 (CvD)
Fax: 069-755-82009
Homepage Polizeipräsidium Frankfurt: http://www.polizei.hessen.de/ppffm

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Trickdiebstahl im Gewerbegebiet Kalbach

Polizeiwagen

Am Mittwoch, den 29.06.2022, gegen 11:50 Uhr, stellte ein 20-Jähriger seinen Wagen auf dem Parkplatz „Am Martinszehnten“, in Höhe der Hausnummer 10, ab. Dort wurde er von einer ihm unbekannten Frau angesprochen, welche ihn nach einem Putzjob fragte. Dabei fasste sie ihn am Arm an und äußerte, „auch andere Dinge für Geld zu machen“. Der 20-Jährige zog seinen Arm zurück und entfernte sich vom Parkplatz. Die Frau stieg in einen dunklen VW-Kombi mit Dortmunder Kennzeichen und fuhr vom Parkplatz. Kurze Zeit später stellte der Geschädigte fest, dass ihm die hochwertige Armbanduhr gestohlen worden war.

Die Täterin wird beschrieben als etwa 40 Jahre alt und ca. 170 cm groß. Dunkelbraune Haare, hellblaue Blümchenbluse.

Bereits am Dienstag, den 14.06.2022 war es auf diesem Parkplatz zu einem ähnlichen Diebstahl gekommen. Damals hatten sich zwei Frauen an einen Geschädigten gedrängt und ihm ebenfalls die Uhr entwendet.


Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main

Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069-755-82110 (CvD)
Fax: 069-755-82009
Homepage Polizeipräsidium Frankfurt: http://www.polizei.hessen.de/ppffm

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Baumrettung – Gießgemeinschaften bilden

Gießkanne

Der Klimawandel ist da, die Sommer werden immer heißer. Schon im Juni hatten wir 5 Tage mit Temperaturen über 30 Grad. Während wir uns mit Klimaanlagen, schattigen Räumen und Schwimmbädern über die Tage retten, stehen unserer Bäume in der prallen Sonne.

Sie filtern Schadstoffe aus der Luft, sind Lebensraum für Insekten und Vögel, schlucken Lärm, erhöhen die Luftfeuchtigkeit, speichern Wasser und vor allem kühlen sie die Umgebung und spenden Schatten.

Seit den drei Sommern 2018-2020 leiden unsere Bäume messbar unter Trockenstress. So wie wir von den Bäumen abhängig sind, so sind die Bäume auf unserer Mithilfe angewiesen. Ob die teuer gekauften und gepflanzten Bäume überleben, hängt unter anderem von unserer Unterstützung ab. Eine gute Idee ist, wenn Anlieger mit ihrer Nachbarschaft Gießgemeinschaften gründen.

Risse in Baumrinde

Risse in Baumrinde

Gemeinschaftliches Gießen macht nicht nur Spaß, sondern verteilt die Versorgung der Bäume mit ausreichend Wasser auf mehreren Schultern – denn jeder Baum braucht pro Woche im Schnitt 8 bis 10 große Gießkannen Wasser. Das entspricht etwa 80 bis 100 Litern.

  • Durstige Bäume erkennt man an lichten Baumkronen und trockenen Blättern, die sich einrollen oder sogar bereits herbstlich verfärben.
  • Mit der ersten Kanne die Baumscheibe – also den Bereich rund um den Stamm – vorsichtig anfeuchten, damit der Boden das restliche Wasser aufnehmen kann. Das restliche Wasser nach und nach hinzufügen.
  • Wichtig ist es, die gesamte Wassermenge auf einmal zu gießen – den Baum also einmal pro Woche mit 8 bis 10 Gießkannen zu wässern. Sonst erreicht das Wasser die tieferen Erdschichten nicht.
  • Noch umweltfreundlicher wird die Bewässerungsaktion mit Grau- bzw. Regenwasser, wenn man auf solches zurückgreifen kann.
  • Am einfachsten transportieren Sie Ihre Wasserbehälter mit einer Schubkarre, einem Bollerwagen oder Lastenrad. Mit geschlossenen Behältern vermeiden Sie, Wasser unterwegs zu verlieren. Dafür eignen sich Kanister oder Eimer mit Deckel (z. B. leere Ketchup-Eimer vom Imbiss).

Über ihr Smartphone können Sie sich zum Beispiel über WhatsApp mit den Nachbarn austauschen, wer wann die nächste Gießaktion durchführt.

Weitere Tipps und unterstützende Materialien finden Sie unter https://www.bund-hessen.de/naturschutz/stadtnatur/aktion-baeume-giessen/.

Wer die Natur rettet, rettet die Umwelt, in der wir alle leben. Eine Zweite gibt es nicht!

Der Baum - ein Wunder der Natur

Der Baum – ein Wunder der Natur

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