Alle Artikel von Andreas Woitun

Wasser – ein teures Gut: Die Entwicklung der Frankfurter Trinkwasserpreise

Symbolbild: Entwicklung der Wasserpreise in Frankfurt

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, doch die Versorgung in Frankfurt wird für die Verbraucher zunehmend teurer. Zum 1. Juli 2026 passt der regionale Versorger Mainova AG die Wasserpreise im Tarif „Aqua Classic“ erneut an. Ein genauer Blick auf die vergangenen Jahre zeigt eine kontinuierliche Aufwärtsspirale sowohl beim Mengenpreis als auch beim jährlichen Grundpreis.

Kontinuierliche Steigerungen im Tarif Aqua Classic

Mit der jüngsten Preisanpassung steigt der Brutto-Mengenpreis für einen Kubikmeter Trinkwasser von 2,44 € auf 2,58 €. Gleichzeitig erhöht sich der jährliche Grundpreis von 52,22 € auf 55,35 €. Für einen durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 80 Kubikmetern bedeutet dies Gesamtkosten von 261,65 € im Jahr – ein Anstieg von 5,77 % gegenüber dem Vorjahr.

Diese Erhöhung reiht sich nahtlos in die Entwicklung der Vorjahre ein: Bereits zum 1. Juli 2025 kletterte der Mengenpreis von 2,35 € auf 2,44 € und der Grundpreis von 49,73 € auf 52,22 €, was einer Mehrbelastung von 3,92 % für den Musterhaushalt entsprach. Ein Jahr zuvor, im Juli 2024, fiel die Anhebung mit 7,23 % besonders deutlich aus, nachdem der Preis bereits im August 2023 um 5,72 % angehoben worden war. Im Jahr 2022 lag das Plus bei 3,49 %. Innerhalb von fünf Jahren kletterten die jährlichen Gesamtkosten für 80 Kubikmeter Wasser damit von rund 203 € im Jahr 2021 auf über 261 € im Jahr 2026.

Wasserpreisentwicklung versus Inflation

Ein Vergleich mit der allgemeinen Teuerungsrate in Deutschland verdeutlicht die Dynamik. Während die Erhöhungen in den Jahren 2022 (3,49 % Erhöhung bei 6,90 % Inflation) und
2023 (5,72 % Erhöhung bei 5,90 % Inflation) noch knapp unter oder auf dem Niveau der bundesweiten Jahresinflation lagen, kehrte sich dieser Trend danach um. Im Jahr 2024 überstieg die Preisanhebung mit 7,23 % die durchschnittliche Inflation von 2,20 % erheblich. Auch 2025 (3,92 % Erhöhung bei 2,20 % Inflation) und im aktuellen Jahr 2026 (5,77 % Erhöhung bei prognostizierten 2,70 % Inflation) wachsen die Wasserpreise deutlich schneller als der allgemeine Verbraucherpreisindex.

Argumente des Versorgers

Die Mainova begründet die Anpassungen stets als moderat und verweist darauf, dass die monatliche Mehrbelastung für die Haushalte überschaubar bleibe – so bedeute der aktuelle Schritt für zwei Personen lediglich rund 1,19 € mehr pro Monat. Als Hauptgründe nennt das Unternehmen den anhaltenden Investitionsbedarf im Zuge des Klimawandels und einer wachsenden Metropole. Zudem belasten allgemein steigende Material- und Personalkosten sowie signifikant höhere Aufwendungen für den externen Trinkwasserbezug die Bilanz des Versorgers. Die Investitionen seien jedoch zwingend notwendig, um die städtische Infrastruktur zukunftsfest zu machen und Transportverluste im Leitungsnetz zu minimieren.

Blick auf die Infrastruktur

Das Frankfurter Trinkwassernetz ist ein komplexes, unterirdisches System. Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH verantwortet ein insgesamt rund 14.500 Kilometer umfassendes Energie- und Wassernetz in der Region. Allein das Frankfurter Trinkwassernetz erstreckt sich über eine Länge von 2.080 Kilometern und stellt die tägliche Versorgung über rund 73.500 Wasserzähler sicher. Das städtische Netz bewegt gewaltige Mengen: Der jährliche Wasserabsatz in Frankfurt beläuft sich auf rund 47 Millionen Kubikmeter, was einer mittleren Tagesabgabe von etwa 128.770 Kubikmetern entspricht. Der Erhalt dieses riesigen Verteilungssystems im Frankfurter Untergrund bleibt eine dauerhafte technologische und finanzielle Herausforderung.

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Streit um die Kalbächer Bachgärten: Tradition trifft auf Hochwasserschutz

Symbolbild: Grabeland in Bachnähe

Es ist eine Nachricht, die viele Alteingesessene im Stadtteil tief trifft: Das Frankfurter Umweltamt fordert einschneidende Veränderungen für die sogenannten Bachgärten nördlich des Kalbachs. Zäune, die seit Jahrzehnten mühsam angelegte Gemüsebeete vor Wildfraß und unbefugtem Zutritt schützen, sowie traditionsreiche Gartenhütten sollen zurückgebaut werden. Was von Behördenseite als notwendige Maßnahme für den Naturschutz und die Hochwasserprävention deklariert wird, entpuppt sich vor Ort als schwerer Schlag für den sozialen Zusammenhalt und ein Stück lebendige Stadtteilgeschichte.

Rechtliche Grauzone: Kleingarten versus Freizeitgarten

Der Konflikt rührt an ein grundlegendes strukturelles Problem in der Frankfurter Grünflächenpolitik. Während offizielle Kleingartenanlagen durch das Bundeskleingartengesetz (BKleingG) streng reguliert, aber eben auch umfassend rechtlich geschützt sind – inklusive eines Anspruchs auf Ersatzflächen bei einer baulichen Inanspruchnahme –, sieht die Situation für Freizeitgärten und das sogenannte Grabeland völlig anders aus.

Für diese Flächen greifen lediglich die allgemeinen Verordnungen wie das Hessische Nachbarrechtsgesetz, das Bundesnaturschutzgesetz oder lokale Landschaftsschutzgebietsverordnungen. Einen echten Bestandsschutz oder gar einen Anspruch auf Entschädigung gibt es für die Nutzer hier nicht. Obwohl die Freizeitgärten im städtischen Alltag eine fast identische soziale und ökologische Funktion wie klassische Kleingärten erfüllen, hängen die Pächter und Eigentümer rechtlich oft in der Luft. Jede Änderung von Umweltauflagen kann die gewohnte Nutzung von heute auf morgen existentiell bedrohen.

Unverzichtbar für das Stadtklima und die lokale Flora

Dabei steht der ökologische und klimatische Wert dieser grünen Oasen für die Frankfurter Stadtlandschaft außer Frage. Frankfurt wächst kontinuierlich, Freiflächen werden zunehmend versiegelt. Gartenareale wie die Bachgärten wirken in den heißen Sommermonaten als natürliche Klimaanlagen und Frischluftschneisen für die umliegenden Wohngebiete.

Zudem bieten sie im Vergleich zu den oft stark reglementierten Kleingärten einen unschätzbaren Vorteil für die Biodiversität: Weil hier auch größere Bäume wachsen dürfen und die Bewirtschaftung individueller erfolgt, entstehen artenreiche Biotope. Sie bieten Vögeln, nützlichen Insekten und Kleinsäugern mitten in der Stadt einen geschützten Rückzugsraum.

Die Rolle des Bachlaufs bei Starkregen

Das Hauptargument des Umweltamtes für den Rückbau der Zäune und Hütten betrifft den Gewässerschutz und die Funktionsfähigkeit des Kalbachs bei Extremwetterereignissen. Bei Starkregen schwellen kleine Bachläufe innerhalb kürzester Zeit massiv an. Unberührte, freie Grünflächen entlang des Ufers sind in solchen Momenten überlebenswichtig, da sie als natürliche Retentionsflächen dienen. Sie nehmen die Wassermassen auf, bremsen die Fließgeschwindigkeit und verhindern, dass tiefer gelegene urbane Infrastrukturen überflutet werden.

Aus Sicht der Wasserwirtschaft können feste Zäune und Gartenlauben den natürlichen Abfluss behindern, Treibgut blockieren und im schlimmsten Fall zu einem gefährlichen Rückstau führen. Der Schutz der Allgemeinheit vor Hochwasser kollidiert an dieser Stelle direkt mit den privaten Nutzungsinteressen.

Emotionaler Wert und gelebte Kalbächer Tradition

Was in den bürokratischen Vorlagen der Ämter jedoch oft zu kurz kommt, ist die tiefgehende emotionale Dimension des Konflikts. Viele der betroffenen Parzellen parallel zum Kalbacher Stadtpfad befinden sich seit mehreren Generationen im Besitz oder in der Pflege lokaler Familien. Sie sind Orte gelebter Identität und lokaler Tradition. Hier haben Großväter mit ihren Enkeln die ersten Kartoffeln gesteckt, hier trifft sich die Familie seit Jahrzehnten zur Erholung abseits des Alltagsstresses.

Die Gärten sind untrennbar mit den Biografien der Menschen in Kalbach verbunden. Die geforderten Auflagen, insbesondere das Verbot schützender Einfriedungen, bedrohen diese Lebensrealität massiv. Ohne Zäune sind die mühsam gepflegten Gemüsebeete schutzlos dem Wild und Vandalismus ausgeliefert, wodurch die Gärten für viele Familien faktisch unnutzbar werden. Im Ortsbeirat 12 regt sich daher bereits politischer Widerstand: Ein aktueller Antrag fordert den Magistrat auf, nach Kompromissen – etwa durch umweltverträgliche, zurückgesetzte Zäune – zu suchen, um die Bachgärten für die Menschen vor Ort zu erhalten.


22.06.2026 Dazu erreichte die Redaktion folgender Leserbrief:

Ein sehr emotional gehaltener Artikel, vorangestellt ein idyllisches Foto das jedoch mit der Wirklichkeit am Ufer des Kalbachs nichts zu tun hat. So sollte es viel mehr sein und angestrebt werden um einen Hochwasserschutz am Bachlauf zu gewährleisten. Aber die Wirklichkeit ist eine ganz andere. Anstatt Abstände vom Bachufer einzuhalten, wie es schon lange gesetzliche Pflicht ist, werden Hütten, Zäune und sonstige Baulichkeiten direkt an der Uferkante errichtet. Wen interessiert schon die Überschwemmungsgefahr in Kalbach, besonders für die Unterlieger an den Seewiesen oder Am Burghof. Hat das kleine Gartenstück direkt am Bachufer Vorrang vor der eventuell überfluteten Wohnung? Natürlich sind die betroffenen Gartenbesteller völlig ahnungslos und unrechtmäßig der Behördenwillkür ausgeliefert. Wen interessiert schon die Schutzregeln für die heimatlichen Gewässer. Woher hätten die Gartenbesteller auch wissen sollen, dass die Freilegung des Bachufers schon seit Jahrzehnten von den Naturschützern und den Gewässerverantwortlichen angestrebt wird. Schon im Grenzänderungsvertrag zwischen der damals noch selbstständigen Gemeinde Kalbach und der Stadt Frankfurt vom Dezember 1971 ist in § 7, Abs. 3 festgelegt, dass sich die Stadt Frankfurt verpflichtet, baldmöglichst im Anschluss an die im Ortskern ausgewiesene Grünzone entlang des Kalbachs einen Spazierweg herzustellen und diesem Bereich den Charakter eines Naherholungsgebietes zu geben.
Vermutlich schwebte den Altvorderen damals das Bild mit dem der Artikel illustriert ist vor Augen. Gar nicht so unvernünftig für die damalige Zeit, wo Umweltschutz noch nicht das aktuelle Thema war. 55 Jahre später muss diese Planungsabsicht nicht allen mehr gegenwärtig sein, von den verantwortlichen Stadtteilpolitikern sollte man aber etwas Kenntnis der Stadtteilgeschichte erwarten können. Um nochmals auf das schöne Bild des Artikels hinzuweisen, was spricht dagegen das Bachufer wie dargestellt freizugeben. Mehr Grün am Bachlauf, ein kleiner Spazierweg, ein naturnah eingezäunter Garten und im Falle eines Starkregens Ausweichfläche für die Wassermassen. Für den kleinen Spaziergang ein Weg in der Natur, für die Gartenbesteller sein eingezäuntes Refugium und für den Wohnungsbesitzer in Bachnähe ein verbesserter Schutz vor Überflutung. Für Alle etwas aber nicht für jeden Alles.

Wolfgang Diel

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Rückblick: Wenn aus geretteten Lebensmitteln ein Festmahl wird

Bierzelttisch mit Geschirr und Essen

Mit kostenfreiem Essen die Welt ein bisschen besser machen – das war das klare Ziel, als auf dem Riedberg zum zweiten Mal das Format „Retter-Essen“ an den Start ging. Die Motivation hinter der Aktion ist aktueller denn je: Es geht darum, auch direkt vor der eigenen Haustür auf dem Riedberg ein Zeichen gegen die Lebensmittelverschwendung zu setzen. Auf die Beine gestellt wurde das Ganze von der Hochbeetgruppe »Riedberg grüne Beete«, einer Arbeitsgemeinschaft der Klimaschutzinitiative Riedberg (KIR).

In der Küche der evangelischen Riedberggemeinde herrschte folglich großes Gewusel. „Bei geretteten Lebensmitteln läuft es meist auf Suppe und Salat hinaus“, stellte Bärbel Albert schmunzelnd fest. Sie hatte kurz zuvor noch frische Kräuter und bunte Blüten direkt von den hauseigenen Hochbeeten geerntet, um den Gerichten den letzten Schliff zu verleihen. Für die aktuelle Ausgabe suchte sich die Hochbeetgruppe zudem tatkräftige Unterstützung und kooperierte mit dem Foodsharing e.V.. Frau Meral, eine Helferin, stieß zur Aktion dazu.

Das Prinzip hinter Foodsharing ist denkbar einfach, aber effektiv: Die sogenannten „Foodsaver“ absolvieren zunächst eine Fortbildung und werden damit Teil des Netzwerks. Der Einzelhandel vergibt anschließend feste Termine, zu denen die Ehrenamtlichen die bereitgestellten Lebensmittel einpacken dürfen. Über einen Post in der Foodsharing-Gruppe werden die Funde geteilt. Wer etwas gebrauchen kann, kommt einfach zur Verteilerstelle. Das Beste daran: Jeder Interessierte darf vorbeikommen und die Lebensmittel weiterverwerten.

Neben der Hochbeetgruppe packten diesmal auch einige Helfer und Interessierte mit an, die über die sozialen Medien von der Aktion erfahren hatten. Dank der vielen Hände waren im Handumdrehen zwei köstliche Gemüsesuppen, frische Salate, Bananenmilch sowie Obst und Rohkost zum „Snacken“ appetitlich auf einem Büfett angerichtet.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wurde das Büfett dieses Mal direkt am Gehweg an der evangelischen Kirche aufgebaut. Das Konzept ging voll auf: Es entwickelten sich wunderbare Gespräche mit Passanten, es wurde fleißig probiert und das eine oder andere Lebensmittel direkt mit nach Hause genommen. Auch Bäckerware war reichlich vorhanden – und sollte doch einmal etwas übrigbleiben, wandert es zur Not einfach in den Gefrierschrank.

Fleißige Helfer beim Schnippeln

© Riedberg grüne Beete

Am Ende zeigten sich Bärbel und Meral glücklich über das große Interesse am Foodsharing und die neu geknüpften Kontakte. Besonders die Basketball-Kids freuten sich riesig, da sie kein Geld dabeihatten und trotzdem mitessen durften. Auch die Mitglieder des Riedberg-Chors waren nach einer langen Extraprobe glückliche Abnehmer, sodass am Ende kein einziger Krümel mehr übrig war. Das Angebot blieb für alle komplett kostenfrei, obwohl viele der Besucher gerne etwas spenden wollten.

Aufgrund der großen Nachfrage wird das erfolgreiche Format am Riedberg nun öfter stattfinden. Der nächste Termin steht auch schon fest: Am 4. Oktober wird zur Erntedank-Suppe geladen.

Bierzelttisch mit Geschirr und Essen

© Riedberg grüne Beete

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Aktiv und fit ab dem Spätsommer: Neues Gesundheitstraining beim TV Kalbach startet im August

Symbolbild Hantelsport

Wer auf der Suche nach einem optimalen Einstieg in die sportliche Betätigung ist, nach einer langjährigen Pause endlich wieder aktiv werden möchte oder schlichtweg effektiv etwas für die eigene Fitness tun will, bekommt jetzt im Frankfurter Norden die perfekte Gelegenheit dazu.

Der Turnverein Kalbach 1890 e. V. erweitert sein sportliches Angebot und lädt ab August 2026 zu einem neuen Kurs ein: Das „Allgemeine Gesundheitstraining M“ richtet sich gezielt an die Altersgruppe der Erwachsenen ab 40 Jahren und verspricht eine gelungene Kombination aus sportlicher Aktivität, Gesundheit und jeder Menge Spaß.

Ganzheitliches Training für Körper und Geist

Das Konzept des Kurses setzt auf ein abwechslungsreiches Programm unter Gleichgesinnten, bei dem das nachhaltige Wohlbefinden im Mittelpunkt steht. Die Teilnehmer erwartet ein ausgewogenes Konzept:

  • Kraft & Ausdauer: Durch motivierende Kräftigungsübungen und spielerische Ausdauereinheiten mit Musik – wie etwa dem bewährten „Gang-ABC“ im Stationstraining – wird die allgemeine Leistungsfähigkeit gestärkt.
  • Beweglichkeit & Koordination: Neben den Hauptschwerpunkten werden auch die motorischen Fähigkeiten ganz nebenbei im Training gefördert.
  • Praxisnahes Wissen: Neben der Bewegung auf der Matte wird auch theoretisches Hintergrundwissen vermittelt. Der Kurs beleuchtet die direkten Zusammenhänge zwischen Training und Gesundheit. Dank zahlreicher praktischer Tipps für zu Hause gelingt der Transfer des Gelernten in den eigenen Alltag spielend leicht.

Das Training wird flexibel sowohl mit als auch ohne Hilfsmittel durchgeführt. Sämtliche benötigte Trainingsutensilien und Geräte werden den Teilnehmenden direkt in den Kursstunden zur Verfügung gestellt.

Zertifizierte Qualität mit Krankenkassen-Zuschuss

Ein besonderes Qualitätsmerkmal des neuen Kurses ist seine offizielle Zertifizierung. Das Angebot trägt das renommierte Qualitätssiegel „SPORT PRO GESUNDHEIT“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), welches in enger Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer entwickelt wurde. Dieses Prädikat garantiert, dass das Programm höchsten Ansprüchen an die Gesundheitsförderung und medizinische Prävention genügt.

Für die Teilnehmenden bringt dieses Siegel zudem einen handfesten finanziellen Vorteil mit sich: Gesetzliche Krankenkassen erstatten bei solchen zertifizierten Präventionskursen in der Regel 80 % bis 100 % der Kursgebühren. Bei einer regulären Teilnahmegebühr von 150,00 € bleibt der persönliche Eigenanteil somit erfreulich gering.

Alle Eckdaten zum Kursstart auf einen Blick

Geleitet wird das professionelle Training von der erfahrenen Übungsleiterin Andrea Puhl, die über eine qualifizierte B-Lizenz verfügt. Der Kurs umfasst insgesamt 10 Einheiten à 60 Minuten und findet in der sportlichen Infrastruktur des Stadtteils statt.

  • Kursbeginn: Donnerstag, 06. August 2026
  • Uhrzeit: Jeweils von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Ort: Mittlere Halle, TV Kalbach
  • Zielgruppe: Erwachsene 40+, insbesondere auch „Nichtsportler“ und Wiedereinsteiger
  • Teilnahmegebühr: 150,00 € (Erstattung durch Krankenkasse möglich)

Interessierte Bürger aus Kalbach-Riedberg und Umgebung können sich für Informationen und zur Anmeldung direkt per E-Mail an den Verein unter tv-kalbach@t-online.de wenden. Wer seinem Körper etwas Gutes tun und in einer motivierenden Gruppe durchstarten möchte, sollte sich rechtzeitig einen Platz sichern.

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Kalbach: Trickdiebstahl durch Amtsanmaßung

Symbolbild: Trickbetrüger am Werk

Gestern Nachmittag (14.06.2026) kam es zu einem Trickdiebstahl von Bargeld, nachdem sich zwei Personen als Polizeibeamte ausgaben. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Nach aktuellen Erkenntnissen befand sich ein 62-Jähriger gegen 16:00 Uhr gemeinsam mit seinem Begleiter in der Heinrich-Lanz-Allee, als zwei Männer an ihn herantraten und sich als Zivilpolizisten ausgaben. Unter einem Vorwand und mit viel Kommunikationsgeschick begannen sie den Mann zu durchsuchen. Während einer der beiden den 62-Jährigen ablenkte, entwendete der andere das Bargeld aus dem Portemonnaie. Dies geschah so flüssig und schnell, dass es nicht sofort bemerkt wurde. Nach der fingierten „Kontrolle“ stiegen die beiden in einen Kleinwagen und fuhren davon.

Die Fachdienststelle hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Der Riedberg klingt gut! 20 Jahre Riedbergchor feiert Jubiläum

Jubiläumslogo Riedbergchor

Der Riedbergchor feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Gemeinsam mit dem noch jungen Stadtteil ist das Ensemble gewachsen, hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und bereichert das kulturelle Leben im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg sowie über die Stadtteilgrenzen hinaus. Ein runder Geburtstag, der 2026 mit einer Vielzahl von Konzerten und Aktionen gebührend zelebriert wird.

Von der Zukunftswerkstatt zum festen Kulturakteur

Die Wiege des Chores liegt im Jahr 2006. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt der evangelischen Riedberggemeinde wurden die damaligen Gemeindemitglieder und Riedberger gefragt, was sie sich von einer Kirchengemeinde wünschen. Die Antwort war eindeutig: Ein Chor muss her!

Unterstützt von der ansässigen Pfarrerin und dem ersten Chorleiter Friedrich Vette startete im November 2006 die Gründungsphase. Parallel zum rasanten Wachstum des neuen Stadtteils vergrößerte sich auch die Sängergemeinschaft:

  • Die Anfangsjahre: Im Frühjahr 2007 übernahm Barbara Köhler die Leitung bis 2009 und organisierte erste Konzerte.
  • Kirchenmusikalische Professionalisierung: Anfang 2010 folgte Nikolay Agarkov mit der Einrichtung einer hauptamtlichen kirchenmusikalischen Stelle. Neben der musikalischen Weiterentwicklung etablierte sich eine starke gesellige Komponente mit jährlichen Ausflügen.
  • Struktur und Gegenwart: Im Frühjahr 2015 übernahm Burcu Özcanyüz Seymen die musikalische Leitung. Im selben Sommer folgte der nächste Meilenstein: die Überführung in den eigenständigen Verein „Riedbergchor e.V.“, wobei die enge Kooperation und Probenarbeit mit der Kirchengemeinde bis heute erfolgreich fortbestehen. Nach den coronabedingt ausgefallenen Feierlichkeiten zum 15-jährigen Bestehen blickt das aktuelle Ensemble aus 42 aktiven Mitgliedern nun voller Stolz auf zwei Jahrzehnte Chorgeschichte.

Einladung zum Highlight: Jubiläumskonzert „Rhythm of Life“

Das absolute Highlight des Jubiläumsjahres bildet das große Konzert unter dem Motto „Rhythm of Life“ am Samstag, den 20. Juni 2026 um 18:00 Uhr in der Aula des Gymnasiums Riedberg.

Unter der musikalischen Leitung von Burcu Özcanyüz Seymen erwartet die Besucher eine emotionale und energiegeladene Reise durch die Chorgeschichte. Das breit gefächerte Repertoire spiegelt die gelebte Vielfalt des Chores wider. Zu hören sind unter anderem:

  • „Adiemus“ von Karl Jenkins und „Baba Yetu“ von Christopher Tin
  • Ein „Gershwin Showcase“ mit Jazz- und Musicalklängen
  • John Rutters „Look at the World“, sowie die bekannten Pophits „Viva la Vida“ und „Fly Me to the Moon“.

Begleitet wird der Chor vom Kammerorchester Camerata Babylon, das 2025 von der Chorleiterin gegründet wurde. Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden zur Unterstützung sind herzlich willkommen.

Riedbergchor - Aufstellung in Herzform

© Privat

Weitere Termine im Jubiläumsjahr

Wer das Jubiläum miterleben möchte, hat im Laufe des Jahres noch mehrfach die Gelegenheit dazu – ebenfalls jeweils bei freiem Eintritt:

  • Mittwoch, 24.06.2026 (19:00 Uhr): Benefizkonzert zugunsten des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. in der Katharinenkirche an der Hauptwache.
  • Samstag, 29.08.2026 (ab 15:00 Uhr): „SingAlong und Sommerlaune“ in der Kirche der evangelischen Riedberggemeinde.
  • Sonntag, 06.12.2026: Traditionelles Adventskonzert in der Kirche der evangelischen Riedberggemeinde.

Erleben Sie die Begeisterung und feiern Sie mit einem der dynamischsten musikalischen Akteure unserer Gemeinschaft!

Riedbergchor - Aufstellung vor Wand

© Thabea Hübsch

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Zukunft ungewiss: Das zähe Ringen um den ehemaligen Campingplatz an der Sandelmühle

Behelfs-Brück mit Zaun davor

Der Campingplatz an der Sandelmühle im Mertonviertel (Heddernheim), einst ein beliebter Anlaufpunkt und der letzte seiner Art auf Frankfurter Stadtgebiet, ist seit rund 3 Jahren geschlossen. Während das verlassene Gelände zunehmend verwildert und Anwohner über unhaltbare Zustände sowie eine nächtliche Partyszene klagen, herrscht hinter den Kulissen ein kompliziertes Geflecht aus Eigentümerwechseln, einer Insolvenz und behördlichen Auflagen, so dass eine Wiedereröffnung in weite Ferne rückt.

Verwicklungen um Eigentum und Insolvenz

Das rund 20.000 Quadratmeter große Areal war ursprünglich aufgeteilt: Eine Hälfte gehört der Stadt Frankfurt, die andere befand sich im Privatbesitz des vormaligen Betreibers, der den Platz Anfang 2024 aus Altersgründen stilllegte. Dieser Teil wurde an die Gesellschaft „City Camp Frankfurt“ verkauft. Deren österreichischer Hauptinvestor beabsichtigte fälschlicherweise, dort Wohnungen zu errichten, ohne den strengen Schutz des Frankfurter Grüngürtels zu berücksichtigen. Nachdem sich der Investor zurückgezogen hatte, meldete die City Camp Frankfurt im Februar 2026 Insolvenz an.

Dies traf vor allem den Frankfurter Unternehmer Patrick Melzer, der die privaten Flächen im Dezember 2025 gekauft hatte, um wieder einen Campingplatz mit integrierten Saunawagen zu betreiben. Da er noch nicht im Grundbuch eingetragen war, annullierte der Insolvenzverwalter den Vertrag, um das Grundstück zu einem höheren Preis zu veräußern. Zudem machte die Stadt Frankfurt für 1.000 Quadratmeter dieses privaten Areals ein Vorkaufsrecht geltend.

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City Camp an der Sandelmühle

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City Camp an der Sandelmühle 50.163896, 8.650274

Flächenverlust durch Urselbach-Renaturierung

Unabhängig vom Verkauf steht fest, dass ein zukünftiger Campingplatz nur noch maximal die Hälfte der ursprünglichen Fläche umfassen würde. Die Stadt Frankfurt hat die Pachtverträge für ihren nördlichen Teil dauerhaft gekündigt. Dieser Bereich wird für die ökologische Renaturierung des Urselbachs sowie den Rückbau des Eschersheimer Wehrs benötigt – eine Ausgleichsmaßnahme der Deutschen Bahn für den dreigleisigen und viergleisigen S6-Ausbau nach Bad Vilbel.

Nach langen Verzögerungen starteten die Arbeiten im Januar 2025. Hierbei wird der Bach aus seiner Betonröhre befreit und erheblich verbreitert, um ein naturnahes Ökosystem zu schaffen. Die Fertigstellung ist für den Jahreswechsel 2026/2027 vorgesehen.

Forderung nach Rundem Tisch und rechtliche Hürden

Da die beteiligten Behörden die Verantwortung seit Jahren gegenseitig abschieben, forderte der Ortsbeirat 8 kürzlich die Einrichtung eines runden Tisches mit allen Akteuren, um das Projekt im Einvernehmen mit den Anwohnern voranzubringen. Der Magistrat wies dies jedoch zurück und betonte, dass eine öffentliche Diskussion ohne konkrete Anträge nicht zielführend sei.

Zwar hofft die Ortspolitik weiterhin auf eine Reaktivierung des Campingplatzes auf den verbleibenden Flächen, doch das Planungsdezernat bremst: Da das Areal im Gewässerrandstreifen liegt und durch die Umgestaltung fast vollständig zum Überschwemmungsgebiet wird, stehen natur- und wasserschutzrechtliche Interessen einer erneuten gewerblichen Nutzung entgegen. Für eine Wiedereröffnung wäre ein völlig neues, komplexes Genehmigungsverfahren notwendig, weshalb eine Rückkehr der Camper an die Sandelmühle äußerst unwahrscheinlich bleibt.

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Photovoltaikanlagen für Frankfurter Schuldächer: Stadt und Mainova statten 3 weitere Schulen aus

Photovoltaik-Anlage

Auf den Dächern der Marie-Curie-Schule, der Grundschule Kalbach und der Carlo-Mierendorff-Schule wurden neue Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen. So wird zusätzliche Energie gewonnen und die Schulen werden nachhaltiger versorgt. In der Marie-Curie-Schule und der Carlo-Mierendorff-Schule erzeugen die Anlagen rund 50 % des Jahresstromverbrauchs. In der Grundschule Kalbach sind es rund 25 %. Die genaue Stromerzeugung hängt dabei aber immer von der tatsächlichen Solareinstrahlung des Betrachtungsjahres ab.

Alle drei Anlagen wurden von der AHS Solar errichtet und werden von der Mainova betrieben. Die Anlage der Marie-Curie-Schule erzeugt 263 Kilowatt-Peak (kWp), an der Grundschule Kalbach sind es 29,7 kWp und an der Carlo-Mierendorff-Schule 75,6 kWp. Die drei Anlagen zusammen können bilanziell den Stromverbrauch von etwa 82 Vier-Personen-Haushalten erzeugen. Der Jahresstromverbrauch von 4 Personen im Einfamilienhaus, ohne elektrische Warmwasserbereitung, liegt bei durchschnittlich 3.800 Kilowattstunden pro Jahr.

„Wenn wir unsere gesetzten Klimaziele erreichen wollen, spielen die öffentlichen Gebäude der Stadt dabei eine entscheidende Rolle. Daher setzen wir darauf, auf möglichst allen Schuldächern Photovoltaikanlagen zu installieren. Ich freue mich, dass wir nun in Zusammenarbeit mit der Mainova AG drei weitere Schulen ausstatten konnten. Für die Schulgemeinden ist es ein doppelter Gewinn – das Gebäude wird nachhaltiger mit Energie versorgt und das Thema Nachhaltigkeit kann anschaulich mit den Schülern bearbeitet werden. So schaffen wir ein Bewusstsein für Klimaschutz schon bei den Jüngeren“, sagte die Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.

Martin Giehl, Vorstandsmitglied der Mainova, ergänzt: „Der Ausbau von Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden ist ein wesentlicher Bestandteil einer zukunftsfähigen Energieversorgung in Frankfurt. Gemeinsam mit der Stadt erschließen wir vorhandene Dachflächen konsequent für die klimafreundliche Stromerzeugung und unterstützen sie dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Jede neue Solaranlage auf einem Schuldach bringt uns auf diesem Weg einen Schritt weiter.“

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Riedberg: Aktionswoche »Gemeinsam sicher vor Diebstahl und Einbruch« am 9. Juni – Infostand zum Thema Wohnungseinbruchdiebstahl

Symbolbild: Einbruch in einem bewohnten Haus

In der 24. Kalenderwoche (8. bis 14. Juni 2026) findet die hessenweite Aktionswoche „Gemeinsam Sicher vor Diebstahl und Einbruch“ statt. Am Dienstag, den 9. Juni 2026 von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr gibt es dazu einen Infostand am Riedbergplatz. Dort erfahren Sie alles zum Thema Wohnungseinbruchdiebstahl und wie Sie sich effektiv davor schützen können. An dem Infostand wird unter anderem der Schutzmann vor Ort des 14. Polizeireviers, Herr Tolksdorff anwesend sein.

Die landesweite Kampagne der hessischen Polizei dient der Bekämpfung der Fallzahlen im Zusammenhang mit Wohnungseinbrüchen. Die Kampagne hat das Ziel, durch eine Kombination aus präventiven und repressiven Maßnahmen sowie einer breiten Öffentlichkeitsarbeit die Fallzahlen, insbesondere in regionalen Brennpunkten, zu reduzieren, und gleichzeitig die Bevölkerung für wirksamen Einbruchschutz zu sensibilisieren.

Denn wirksamer Einbruchsschutz fängt bereits an der eigenen Wohnungstür an, wie ein aktuelles Beispiel zeigt. Unbekannte versuchten, am 5. Juni im dicht besiedelten Nordend in einem Mehrfamilienhaus in der Leibnizstraße in eine Wohnung einzubrechen Die Täter scheiterten jedoch an der Wohnungseingangstür im Dachgeschoss und flüchteten unverrichteter Dinge und vor allem ohne Beute.

Damit Sie ihr Zuhause schützen können, bietet die polizeiliche Beratungsstelle am Aktionstag und das ganze Jahr über kostenlose Beratung an. Interessierte Bürger können sich hier individuell zum Thema Einbruchschutz beraten lassen.

Darüber hinaus helfen auch einige einfache Verhaltenstipps dabei, Ihr Zuhause sicherer zu machen:

  • Ziehen Sie Ihre Wohnungs- oder Haustür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie immer zweifach ab, auch wenn Sie nur kurz unterwegs sind.
  • Verschließen Sie grundsätzlich immer alle Türen und Fenster beim Verlassen der Wohnung, das gilt ebenfalls für gekippte Fenster-, Balkon- und Terrassentüren. Gekippte Fenster sind offene Fenster !
  • Nutzen Sie insbesondere bei längerer Abwesenheit verschiedene Möglichkeiten, um Ihre Anwesenheit vorzutäuschen. Gerade am Abend ziehen dunkle Wohnungen potentielle Einbrecher an!
  • Nutzen Sie die Möglichkeit der kostenlosen und auf Ihre individuelle Wohnsituation abgestimmten Beratung durch die polizeiliche Beratungsstelle.


Kontakt:

Polizeiliche Beratungsstelle
Zeil 33, 60313 Frankfurt
Tel: 069 – 755 – 55555

E-Mail: beratungsstelle.ppffm@polizei.hessen.de

Öffnungszeiten:
Montag / Mittwoch / Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag: 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten führen die Beamten nach Terminvereinbarung auch Beratungen bei Ihnen zuhause durch.

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Bau eines Mini-Kreisels

Symbolbild Baustelle

Höhere Verkehrssicherheit an der Einmündung »Am Martinszehnten« / Ben-Gurion-Ring

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) der Stadt Frankfurt am Main startet ein neues Infrastrukturprojekt zur Verbesserung der lokalen Verkehrsverhältnisse. Die Einmündung Am Martinszehnten / Ben-Gurion-Ring wird in einen Mini-Kreisel umgebaut. Grundlage für diese Maßnahme ist die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Bau- und Finanzierungsvorlage M 193 aus dem Jahr 2023.

Ziel des Projekts ist es, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Durch den neuen Kreisverkehr wird eine allgemeine Geschwindigkeitsdämpfung im Kreuzungsbereich erreicht. Für Fußgänger werden sichere und barrierefreie Querungsmöglichkeiten mit Zebrastreifen außerhalb des Kreisels geschaffen. Auch der Radverkehr profitiert durch neue Schutzstreifen im Ben-Gurion-Ring und in der Straße »Am Martinszehnten«, die direkt auf den Kreisel zuführen. Während des gesamten Zeitraums können Fußgänger die Baustelle jederzeit in alle Richtungen passieren.

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Kreiselneubau

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Kreiselneubau 50.188783, 8.658106

Der Zeitplan und die Bauphasen im Überblick

Die Bauarbeiten beginnen am 25.06.2026 und werden voraussichtlich Ende August 2026 abgeschlossen sein. Das Vorhaben ist in zwei zentrale Bauphasen unterteilt:

  • Bauphase 1 (ab 25.06.2026, Dauer: ca. 6 Wochen): In diesem Zeitraum ist der Ben-Gurion-Ring südlich der Einmündung in Richtung »Am Martinszehnten« sowie in der gegenläufigen Fahrtrichtung geöffnet. Der Verkehr wird hier über eine Baustellenampel geregelt. Die Zufahrt aus nördlicher Richtung ist gesperrt.
  • Bauphase 2 (ab voraussichtlich Mitte August 2026, Dauer: ca. 2 Wochen): In der finalen Phase kommt es zu einer Vollsperrung des gesamten Einmündungsbereichs.

Für Fragen oder Anregungen steht die Bauleitung des Amtes für Straßenbau und Erschließung unter der Telefonnummer 069-212-33173 oder per E-Mail an andreas.quint@stadt-frankfurt.de zur Verfügung.

Auswirkungen auf den Nahverkehr und die Verkehrsströme

Die Baustelle bringt spürbare Veränderungen für den täglichen Verkehr mit sich:

  • Buslinie 29: Die Haltestellen „Seniorenwohnanlage Bügel“ werden für die Dauer der Arbeiten um rund 50 Meter in südliche Richtung verlegt. Bis voraussichtlich Mitte August verkehrt die Linie 29 regulär. Während der zweiwöchigen Vollsperrung in Bauphase 2 kann der Bus die Kreuzung jedoch nicht mehr passieren; die Busse aus südlicher Richtung wenden dann direkt vor der Baustelle.
  • Veränderung der Verkehrsströme: Autofahrer müssen sich während der gesamten Bauzeit auf Einschränkungen einstellen. Die Fahrbeziehung im Ben-Gurion-Ring von Norden in Richtung »Am Martinszehnten« ist permanent gesperrt. Da in Phase 1 nur der südliche Bereich per Ampel einspurig freigegeben ist und in Phase 2 überhaupt kein Durchgangsverkehr mehr möglich ist, wird der gewohnte Verkehrsfluss komplett unterbrochen. Kraftfahrzeuge müssen großräumig ausweichen und der aufgestellten Umfahrungsbeschilderung folgen.
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