Schlagwort: Hochwasserschutz

Streit um die Kalbächer Bachgärten: Tradition trifft auf Hochwasserschutz

Symbolbild: Grabeland in Bachnähe

Es ist eine Nachricht, die viele Alteingesessene im Stadtteil tief trifft: Das Frankfurter Umweltamt fordert einschneidende Veränderungen für die sogenannten Bachgärten nördlich des Kalbachs. Zäune, die seit Jahrzehnten mühsam angelegte Gemüsebeete vor Wildfraß und unbefugtem Zutritt schützen, sowie traditionsreiche Gartenhütten sollen zurückgebaut werden. Was von Behördenseite als notwendige Maßnahme für den Naturschutz und die Hochwasserprävention deklariert wird, entpuppt sich vor Ort als schwerer Schlag für den sozialen Zusammenhalt und ein Stück lebendige Stadtteilgeschichte.

Rechtliche Grauzone: Kleingarten versus Freizeitgarten

Der Konflikt rührt an ein grundlegendes strukturelles Problem in der Frankfurter Grünflächenpolitik. Während offizielle Kleingartenanlagen durch das Bundeskleingartengesetz (BKleingG) streng reguliert, aber eben auch umfassend rechtlich geschützt sind – inklusive eines Anspruchs auf Ersatzflächen bei einer baulichen Inanspruchnahme –, sieht die Situation für Freizeitgärten und das sogenannte Grabeland völlig anders aus.

Für diese Flächen greifen lediglich die allgemeinen Verordnungen wie das Hessische Nachbarrechtsgesetz, das Bundesnaturschutzgesetz oder lokale Landschaftsschutzgebietsverordnungen. Einen echten Bestandsschutz oder gar einen Anspruch auf Entschädigung gibt es für die Nutzer hier nicht. Obwohl die Freizeitgärten im städtischen Alltag eine fast identische soziale und ökologische Funktion wie klassische Kleingärten erfüllen, hängen die Pächter und Eigentümer rechtlich oft in der Luft. Jede Änderung von Umweltauflagen kann die gewohnte Nutzung von heute auf morgen existentiell bedrohen.

Unverzichtbar für das Stadtklima und die lokale Flora

Dabei steht der ökologische und klimatische Wert dieser grünen Oasen für die Frankfurter Stadtlandschaft außer Frage. Frankfurt wächst kontinuierlich, Freiflächen werden zunehmend versiegelt. Gartenareale wie die Bachgärten wirken in den heißen Sommermonaten als natürliche Klimaanlagen und Frischluftschneisen für die umliegenden Wohngebiete.

Zudem bieten sie im Vergleich zu den oft stark reglementierten Kleingärten einen unschätzbaren Vorteil für die Biodiversität: Weil hier auch größere Bäume wachsen dürfen und die Bewirtschaftung individueller erfolgt, entstehen artenreiche Biotope. Sie bieten Vögeln, nützlichen Insekten und Kleinsäugern mitten in der Stadt einen geschützten Rückzugsraum.

Die Rolle des Bachlaufs bei Starkregen

Das Hauptargument des Umweltamtes für den Rückbau der Zäune und Hütten betrifft den Gewässerschutz und die Funktionsfähigkeit des Kalbachs bei Extremwetterereignissen. Bei Starkregen schwellen kleine Bachläufe innerhalb kürzester Zeit massiv an. Unberührte, freie Grünflächen entlang des Ufers sind in solchen Momenten überlebenswichtig, da sie als natürliche Retentionsflächen dienen. Sie nehmen die Wassermassen auf, bremsen die Fließgeschwindigkeit und verhindern, dass tiefer gelegene urbane Infrastrukturen überflutet werden.

Aus Sicht der Wasserwirtschaft können feste Zäune und Gartenlauben den natürlichen Abfluss behindern, Treibgut blockieren und im schlimmsten Fall zu einem gefährlichen Rückstau führen. Der Schutz der Allgemeinheit vor Hochwasser kollidiert an dieser Stelle direkt mit den privaten Nutzungsinteressen.

Emotionaler Wert und gelebte Kalbächer Tradition

Was in den bürokratischen Vorlagen der Ämter jedoch oft zu kurz kommt, ist die tiefgehende emotionale Dimension des Konflikts. Viele der betroffenen Parzellen parallel zum Kalbacher Stadtpfad befinden sich seit mehreren Generationen im Besitz oder in der Pflege lokaler Familien. Sie sind Orte gelebter Identität und lokaler Tradition. Hier haben Großväter mit ihren Enkeln die ersten Kartoffeln gesteckt, hier trifft sich die Familie seit Jahrzehnten zur Erholung abseits des Alltagsstresses.

Die Gärten sind untrennbar mit den Biografien der Menschen in Kalbach verbunden. Die geforderten Auflagen, insbesondere das Verbot schützender Einfriedungen, bedrohen diese Lebensrealität massiv. Ohne Zäune sind die mühsam gepflegten Gemüsebeete schutzlos dem Wild und Vandalismus ausgeliefert, wodurch die Gärten für viele Familien faktisch unnutzbar werden. Im Ortsbeirat 12 regt sich daher bereits politischer Widerstand: Ein aktueller Antrag fordert den Magistrat auf, nach Kompromissen – etwa durch umweltverträgliche, zurückgesetzte Zäune – zu suchen, um die Bachgärten für die Menschen vor Ort zu erhalten.


22.06.2026 Dazu erreichte die Redaktion folgender Leserbrief:

Ein sehr emotional gehaltener Artikel, vorangestellt ein idyllisches Foto das jedoch mit der Wirklichkeit am Ufer des Kalbachs nichts zu tun hat. So sollte es viel mehr sein und angestrebt werden um einen Hochwasserschutz am Bachlauf zu gewährleisten. Aber die Wirklichkeit ist eine ganz andere. Anstatt Abstände vom Bachufer einzuhalten, wie es schon lange gesetzliche Pflicht ist, werden Hütten, Zäune und sonstige Baulichkeiten direkt an der Uferkante errichtet. Wen interessiert schon die Überschwemmungsgefahr in Kalbach, besonders für die Unterlieger an den Seewiesen oder Am Burghof. Hat das kleine Gartenstück direkt am Bachufer Vorrang vor der eventuell überfluteten Wohnung? Natürlich sind die betroffenen Gartenbesteller völlig ahnungslos und unrechtmäßig der Behördenwillkür ausgeliefert. Wen interessiert schon die Schutzregeln für die heimatlichen Gewässer. Woher hätten die Gartenbesteller auch wissen sollen, dass die Freilegung des Bachufers schon seit Jahrzehnten von den Naturschützern und den Gewässerverantwortlichen angestrebt wird. Schon im Grenzänderungsvertrag zwischen der damals noch selbstständigen Gemeinde Kalbach und der Stadt Frankfurt vom Dezember 1971 ist in § 7, Abs. 3 festgelegt, dass sich die Stadt Frankfurt verpflichtet, baldmöglichst im Anschluss an die im Ortskern ausgewiesene Grünzone entlang des Kalbachs einen Spazierweg herzustellen und diesem Bereich den Charakter eines Naherholungsgebietes zu geben.
Vermutlich schwebte den Altvorderen damals das Bild mit dem der Artikel illustriert ist vor Augen. Gar nicht so unvernünftig für die damalige Zeit, wo Umweltschutz noch nicht das aktuelle Thema war. 55 Jahre später muss diese Planungsabsicht nicht allen mehr gegenwärtig sein, von den verantwortlichen Stadtteilpolitikern sollte man aber etwas Kenntnis der Stadtteilgeschichte erwarten können. Um nochmals auf das schöne Bild des Artikels hinzuweisen, was spricht dagegen das Bachufer wie dargestellt freizugeben. Mehr Grün am Bachlauf, ein kleiner Spazierweg, ein naturnah eingezäunter Garten und im Falle eines Starkregens Ausweichfläche für die Wassermassen. Für den kleinen Spaziergang ein Weg in der Natur, für die Gartenbesteller sein eingezäuntes Refugium und für den Wohnungsbesitzer in Bachnähe ein verbesserter Schutz vor Überflutung. Für Alle etwas aber nicht für jeden Alles.

Wolfgang Diel

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Anlage einer neuen Retentionsfläche in Oberursel

Die Bauarbeiten haben im Käsbachtal begonnen

In der vorletzten Woche sind die schweren Baumaschinen im Käsbachtal, unmittelbar am Ortseingang zu Oberursel-Stierstadt, angerückt. Die Bauarbeiten umfassen die Neuanlage von Retentionsbecken, das Anlegen von Versickerungsmulden und das Neuverlegen von Durchlassrohren.  Der Bereichsleiter Forst- und Jagdwesen des Bau & Service Oberursel (BSO), Luis Kriszeleit, beschreibt die Maßnahmen:
„Die Arbeiten sind Teil des im April 2024 von der Betriebsleitung vorgestellten Programms mit kurz- und mittelfristigen Maßnahmen. Ziel ist es, die Überschwemmungsgefahr zu mindern, den Regenwasserabfluss aus dem Wald zu verringern und zu verzögern, die Grundwasserneubildung zu fördern und mehr Wasser im Wald zu halten.


Die Baustellenzufahrt ist bereits angelegt; Foto: D.Walz

Die Arbeiten im Käsbachtal finden im Rahmen eines umfangreichen Hochwasserschutzprogrammes „Wasser im Wald halten“ statt. Im Frühjahr d.J. kündigte die Stadt Oberursel dieses Projekt an, das Baumaßnahmen in Bommersheim, Oberstedten, Weißkirchen und Stierstadt vorsieht. Anlass waren die in letzter Zeit häufiger auftretenden Hochwasserereignisse, speziell im August 2023 und Mai 2024, die sich ebenfalls in Niederursel und Heddernheim auswirkten. „Alle Maßnahmen dienen dem Schutz der Siedlungsgebiete vor Überschwemmungen, dem Schutz der Waldwege vor Ausspülung, der Entlastung der Kanalisation, der besseren Verteilung von Oberflächenabfluss im Wald, um Fließwege zu verlängern, den Wasserabfluss Richtung Siedlungen zu verlangsamen oder zu einem großen Teil durch Versickerung im Wald zu halten“, heißt es in einer Erklärung der Stadt.

Das im Retentionsbecken aufgestaute Wasser könne darüber hinaus  der Feuerwehr als Löschwasser dienen, sollte es in heißen Sommern zu Waldbränden kommen. Dagegen fließt das in den Becken verbliebene Wasser zukünftig nicht mehr (über den Stierstädter Bach) in das Stadtgebiet, sondern versickert vor Ort im Boden und erhöht somit lokal den Grundwasserstand. Sind die Becken voll, gelangt das Wasser durch Überläufe in die Waldfläche. Man hofft auch darauf, dass die dazugewonnen Feuchtgebiete die Entwicklung von mehr Biodiversität fördern: für Amphibien, Kleinsäuger, aber auch Rotwild wären solche Bereiche wertvolle Rückzugsorte. Vor diesem Hintergrund sollen die Bereiche um die Retentionsbecken als „Wildtierruhezone“ deklariert werden, zu denen der Zutritt verboten wird.


Das Käsbachtal: jetzt schon ein schöner Flecken; Foto: D.Walz

Da diese Maßnahmen sicherlich auch Einfluss auf den Wasserstand des Urselbaches haben werden, insbesondere  bei Starkregen, hat MainRiedberg bei der Stadt Oberursel nachgefragt, ob bei diesem konkreten Bauvorhaben als auch bei dem anvisierten Hochwasserschutzprogramm insgesamt eine Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt stattgefunden hat. Gerade die gewünschte und oft unbefriedigende Kooperation zwischen Frankfurt und seinen Nachbarstädten ist immer wieder Thema, wenn Wasserschäden im Frankfurter Norden zu beklagen sind und nach umfassenden Lösungen gesucht wird. Eine Stadt allein wird das Thema Hochwasserschutz nicht stemmen können.

Leider blieben entsprechende Anfragen an die Stadt Oberursel unbeantwortet.
MainRiedberg bleibt am Thema ….

Links:
Übersicht Handlungsempfehlungen Hochwassermanagement.

Nachtrag:
Kaum war dieser Artikel veröffentlicht, hat uns der Magistrat der Stadt Oberursel/Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung, Bürgerbeteiligung und Kommunikation folgende Antwort zukommen lassen:

Das Wasser wird weiter über den Stierstädter Bach (Altbach) abgeführt. Der Abfluss soll verzögert werden. Zudem soll mehr Wasser im Wald versickern.

Die Arbeiten sind Teil des im April 2024 von der Betriebsleitung des Bau & Service Oberursel (BSO) vorgestellten Programms mit kurz- und mittelfristigen Maßnahmen. Ziel ist es, die Überschwemmungsgefahr zu mindern, den Regenwasserabfluss aus dem Wald zu verringern und zu verzögern, die Grundwasserneubildung zu fördern und mehr Wasser im Wald zu halten.

 Eine direkte Wirkung der Maßnahme wird nur ca. ein bis zwei Kilometer entlang des Stierstädter Bachs spürbar sein. Deshalb hat keine direkte Abstimmung mit den Frankfurter Stadtteilen Niederursel und Heddernheim stattgefunden. Eine Zusammenarbeit zwischen den Kommunen Frankfurt, Oberursel und Bad Homburg zu vorbeugenden Hochwasserschutzmaßnahmen findet bereits statt.

 

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Die Wege des Urselbaches durch Niederursel

Urselbach

Der 18 km lange Urselbach kommt aus der Hohemark über Oberursel in unseren Nachbar-Stadtteil Niederursel. Dabei unterquert er zahlreiche Brücken. Die bekannteste davon ist die Urselbachtalbrücke der Bundesautobahn 5, die 1936 während des Ausbaus der Reichsautobahn eröffnet wurde. Von Oberursel bis zur Mündung bei Heddernheim sind insgesamt 42 historische, die Wasserkraft nutzende Gewerbebetriebe bekannt. Von 20 davon sind durch Abriss und jüngere Überbauungen keine oberirdisch sichtbaren Spuren mehr vorhanden.

In Niederursel befanden sich im Jahr 1885 insgesamt 10 Wassermühlen. Sechs Fruchtmühlen, eine Tabaksmühle, eine Papiermühle, eine Farbmühle und eine Ölmühle. Den meisten bekannt sein, dürften die Krebsmühle und die Schilasmühle. Mitten im alten Ortskern von Niederursel gelegen, befindet sich die Obermühle – die alte Bannmühle von Niederursel – auf dem Gelände der ehemaligen Burg.

Noch vor dem alten Ortskern gibt es einen Abzweig des Urselbaches hin zu Obermühle. Es handelt sich um den sogenannten Mühlgraben. Er wurde 1720 angelegt, um die Obermühle mit Wasserenergie zu versorgen. Seit der Stilllegung der Obermühle 1952, entlastet der Mühlgraben nur noch gelegentlich den Urselbach bei Hochwasser. Auf Höhe der Obermühle fließt der Bach inzwischen unterirdisch. Erst an der Obermühlgasse tritt er wieder ans Tageslicht.

Mühlgraben

Kartendaten © 2022 GecBasis-DE/BKG (®2009).Google

Von seiner Abzweigung bis zur Obermühlgasse fließt der Bach über Privatgelände. Danach, bis zur Spielsgasse kommt er wieder in die Obhut der Stadt Frankfurt. Da fließendes Wasser Erosion in seinem Bachbett erzeugt, wurde die Wasserzufuhr für den Graben durch einen Schieber gesperrt. Dies ist für die Hochwassergefahr insoweit nicht bedeutend, als der Mühlgraben sowieso nur einen kleinen Teil (≈ 1,5 m3 pro Sekunde) eines Urselbach-Hochwassers aufnehmen könnte.

Bei Normalwasser wäre der Bach eine Bereicherung des Altstadtkerns. Murmelnde Bachgeräusche und die kühlende Wirkung sind willkommen. Allerdings müsste dazu sichergestellt sein, dass es zu keinerlei Schäden an den Gebäuden kommt. Auch muss geregelt werden, wer die Kosten für die laufende Pflege dieses Bachabschnitts übernimmt.

Da der Mühlgraben nicht mehr durch fließendes Wasser regelmäßig freigespült wird, kommt es dort wegen des vorhandenen Schlamms gelegentlich zu erheblichen Geruchsbelästigungen.

2021 wurde letztmals bei einem Starkregen die Spielsgasse in Teilen überflutet. Fast jedes Jahr sind die Straßen rund um den Bach überflutet, wenn es heftig regnet oder es Schneeschmelze im Taunus gibt. Weiter unten in Heddernheim sind viele Flächen versiegelt, die somit als Ablaufflächen wegfallen. Bei einem Jahrhunderthochwasser, das zum Beispiel durch sehr hohe Niederschläge am Taunuskamm hervorgerufen werden kann, muss beim Urselbach statt mit 0,3 m3 Wasser pro Sekunde mit etwa 20 m3 Wasser pro Sekunde (= 20.000 Liter) gerechnet werden.

Im Januar 2022 hat der Verein „Deutsch-Bengalische Gesellschaft“ (aus der Franziska-Kessel-Str. 21) die Mitbürger aufgefordert, mit einer Unterschriftenaktion für mehr Hochwasserschutz einzutreten. Über die Ufer tretendes Wasser hatte schon Vereinstiere ertrinken lassen und das, obwohl die Gehege neben dem gepflasterten Weg leicht erhöht sind, damit das Wasser sie nicht erwischt. Auch das Aufschütten von Erde und bereitstehende Sandsäcke konnte die Tiere nicht retten. Mehr als 30 Anwohner waren zusammengekommen, um sich zu informieren, Anwohner, die Sorge haben, dass ihre Häuser und Wohnungen wie im Jahr 2003 wieder voller Wasser laufen.

Einmal im Jahr, meistens im Frühjahr, erfolgt durch die Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde eine Gewässerschau. Dabei wird der Urselbach in seiner vollen Länge von 4,5 km (nur Frankfurter Gebiet) abgeschritten. Bei den Überprüfungen wird die Wasserqualität des Gewässers und seines Umfeldes geprüft. Ob es irgendwelche Verstöße gibt (illegale Bauten), ob man irgendetwas verbessern kann, oder ob Anzeigen erstattet werden müssen …

Gegenüber vom Freibad Eschersheim fließt der Urselbach letztendlich in die Nidda. Urselbach und Nidda sind als einzige Flüsse Frankfurts Teil des Renaturierungsprogramms „100 wilde Bäche“ des hessischen Umweltministeriums. Von 2020 bis 2023 soll den Gewässern ein unberührtes Ufer und ein natürliches Bachbett zurückgegeben werden. Damit verbunden ist auch die Hoffnung, dass seltene Fischarten wie die Groppe oder das Bachneunauge zurückkehren.

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