Monat: September 2015

Kita-Eröffnung mit Minister

Die Forscher von morgen spielen noch. Um präzise zu sein: Während am Dienstag Nachmittag Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein, Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland sowie Unipräsidentin Prof. Birgitta Wolff offiziell die neue Kita auf dem Campus Riedberg eröffneten, spielten in einigen Räumen im Erdgeschoss bereits die ersten Kinder. Die Hälfte der Plätze ist für die Goethe-Universität reserviert, ein Viertel für die Max-Planck-Gesellschaft und die übrigen 25 Prozent stehen direkt für Familien aus dem Stadtteil zur Verfügung. Es ist eine sehr große Einrichtung mit 135 Plätzen in neun Gruppen, für Kinder von drei Monaten bis zu sieben Jahren. Mit dicken Holzbalken in der modernen Fassade, die an aufeinandergestapelte Bauklötze erinnern, mit einem großen Spielflur, Rutschen und Indianer-Turm im Außenbereich und viel Raum für Phantasie. Minister Rhein sprach denn auch davon, dass die Vorzeige-Einrichtung in der Max-von-Laue-Straße vielleicht eines Tages „zukünftige Nobelpreisträger in ihren Reihen“ haben könnte.

Uni-Präsidentin Wolff betonte die Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ein Vertreter der Max-Planck-Gesellschaft sprach davon, wie wichtig es ist, Wissenschaftler „in der kreativsten Lebensphase“ nicht zu verlieren, sondern zu unterstützen. Wissenschaftsminister Boris Rhein sagte: „Wer die besten Menschen anziehen will, sollte nicht nur in die Infrastruktur investieren.“ Am heutigen Mittwoch will das Land eine weitere Milliarde Euro für Hochschulbauten freigeben. Im „Wettbewerb um die klügsten Köpfe“ sei aber gerade ein Angebot wie die neue Kita am Riedberg wichtig. Die Einrichtung, in der Kinder wahlweise von 7.30 bis 17 Uhr oder 8.30 bis 18 Uhr betreut werden, heißt übrigens „Kita Kairos“. Kairos kommt aus dem Altgriechischen, bedeutet „Zeit des glücklichen Moments“. Oder einfach: „Der beste, der perfekte Augenblick“. In dem alles gelingt. Das erinnerte wiederum den Minister und auch Frankfurts Reformdezernenten Jan Schneider an die Schulzeit im gleichen humanistischen Gymnasium, allerdings mit ein paar Jahren Zeitunterschied.

Fakt ist: Frankfurt ist die Großstadt mit der höchsten Geburtenrate in Deutschland. Der Riedberg – nach Worten von Wissenschaftsminister Boris Rhein – „der jüngste und der am dynamischten wachsende Stadtteil“. Auch die neue Uni-Kita, deren Träger die Gesellschaft zur Förderung betrieblicher und betriebsnaher Kindereinrichtungen e.V ist, soll Teil des Campus und Teil des Riedbergs werden. Es sind ja auch kleine Riedberger willkommen. Auch wenn’s mit dem Nobelpreis in spe äußerst schwierig werden dürfte…

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Bei der offiziellen Schlüsselübergabe: Wissenschaftsminister Boris Rhein, Unipräsidentin Prof. Birgitta Wolff, Ortsbeirats-Vorsitzende Carolin Friedrich und Frankfurts Reformdezernent Jan Schneider

(Fotos/ Text: cd)

Meine ostdeutsche Geschichte

25 Jahre Deutsche Einheit – das wird nächste Woche nicht nur mit einem großen Bürgerfest in der City gefeiert. Auch am Riedberg gibt es Gelegenheit zu Gesprächen mit Zeitzeugen. Zum Glück auch mit einer Autorin, die mit ihrer Familie bei uns im Stadtteil wohnt und in einem bewegenden Buch den Lebensgeschichten ihrer Familie eine Stimme gab. „Ostdeutsche Geschichten“ heißt der Erzählband von Beate Thieswald-Schechter (45). „Raupi – eine deutsch-deutsche Kindergeschichte“ nannte sie ein weiteres Buch. Beide Titel sind im Verkaufsprogramm des Mauermuseums am Checkpoint Charly in Berlin aufgenommen. Beate aber geht in einer Erinnerungsmail an Freunde und Bekannte auf diese Wertschätzung und Ehre gar nicht ein. Sie schreibt nur: „Ich würde mich super freuen, die Eine oder den Anderen von Euch dort zu treffen“

DORT – das ist schon am Montag, 28. September, um 20 Uhr bei ihrer Lesung in der Buchhandlung „LeseZeit“ am Dortelweiler Platz in Bad Vilbel. Ein zweiter Termin ist am 6. Oktober um 20 Uhr direkt bei uns am Riedberg, in der Evangelischen Riedberggemeinde, Riedbergallee 61. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Doch wovon handeln ihre Erzählungen, die als „ein wichtiges Stück Wendeliteratur“ bezeichnet werden? Von Anna, die 1949 in Gedanken und Träumen bei ihrem Mann ist, der sich seit sechs Jahren in sibirischer Kriegsgefangenschaft befindet. Von Hans, der 1964 den Wehrdienst total verweigert. Doch nicht nur er geht damit ein großes, politisches und persönliches Risiko ein. Die Autorin erzählt auch von einem Paar, das sie Gabriele und Robert nennt. Die beiden fliehen 1989 über Ungarn aus der DDR. Sie wissen nicht, was sie erwartet. Sie wissen nur, was sie verlieren. Beate Thieswald-Schechter, Tochter eines Pastors, der der Zugang zur Oberschule verwehrt war, ist im Sommer 89 selbst über Ungarn in die Bundesrepublik geflohen…

Ostdeutsche Geschichten

TERMINE:

– Alle Informationen zum großen Frankfurter Bürgerfest zu 25 Jahre Deutscher Einheit von 2. bis 4. Oktober finden Sie unter http://tag-der-deutschen-einheit.de/programmheft

Am 02.10.15 um 15.30 Uhr gibt es im Rahmen einer Feierstunde die Gelegenheit, mit einem Zeitzeugen deutsch-deutsche Geschichte zu beleuchten und besser zu verstehen. Albrecht Kaul war evangelischer Diakon und lebte 40 Jahre in der DDR. Er ist Verfasser des Buches „Wegen Gefährdung des sozialistischen Friedens – bewegende Schicksale von Christen in der DDR“. Die Feierstunde findet im Casa-Reha-Heim „Bettinahof“ in der Altenhöferallee statt.

– Im Rahmen der ökumenischen Bildungsabende („ökumenischer Dienstag“) laden Josua Gemeinde, katholische St. Laurentius Gemeinde und evangelische Riedberggemeinde zu einer Lesung am 06.10. um 20.00 Uhr mit Beate Thieswald-Schechter ein. Veranstaltungsort: Riedberggemeinde, Riedbergallee 61.

(Foto: privat)

Gemeinsam gegen die Sucht

Eberhard (63) sucht nicht nach schönen Worten. Er sagt klipp und klar: „Der typische Alkoholiker ist Mitte 40. Man trinkt sich in die Droge ein. Das geht leider solange und teils über Jahre gut, bis man es im Alltag oder im Job spürt, bis man schlicht nicht mehr funktioniert.“ Heute Abend wird Eberhard die erste Selbsthilfegruppe für Alkohol-, Medikamenten-Abhängige und andere Sucht-Erkrankungen am Riedberg leiten. Er war selbst abhängig, arbeitet beruflich im Management eines großen Unternehmens und ehrenamtlich für die Freiwillige Suchtkrankenhilfe. Er hat 180 Stunden Ausbildung zum Suchtkrankenhelfer absolviert, um anderen zu helfen, den Weg zu gehen, der ihn zurück in ein selbst bestimmtes Leben ohne Alkohol führte.

Unser Stadtteil ist für den gemeinnützigen Suchthilfe-Verein mit Sitz in Bad Homburg ein idealer Standort für eine neue Selbsthilfegruppe. Der Riedberg ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar, der Frankfurter Norden bietet kaum vergleichbare Angebote. Die ersten Interessenten haben sich bereits gemeldet. Eberhard wird die Gruppe mit einem Kollegen gemeinsam leiten. Für MAINRiedberg skizziert er den Ablauf der Zusammentreffen, schickt aber gleich vorweg: “Eine Suchtkrankheit kann man nur zum Stillstand bringen, aber nicht heilen.“ Völlige Freiwilligkeit und völlige Anonymität sind in der Gruppe garantiert. „Wir kontrollieren niemanden und telefonieren keinem hinterher.“ Wer raus aus der Sucht will, muss es selbst wollen und freiwillig Unterstützung suchen.

Dabei wird sehr darauf geachtet, dass „sich keiner angegriffen fühlt, was auch immer er oder sie berichtet“. In der so genannten „Blitz-Runde“ zu Beginn der Treffen, wo jeder schildert, wie es ihm momentan geht. Wo man auch einen Rückfall beichten kann. Gemeinsam wird dann im Verlauf der Treffen ein Thema gesucht, das alle trifft und betrifft. Beispielsweise, wie man bei Festen oder auch Firmenfeiern den Kontakt mit Alkohol komplett vermeidet. Wie man einsame Abende und Seelentiefs überwindet oder was hilft, wenn es kribbelt. Wenn der besondere Kick fehlt und das Verlangen im Casino oder Online weiterzuzocken übermächtig wird. Hier zählen die Erfahrungen von allen. Jeder kann im Prinzip jedem helfen.

Eberhard und seine Kollegen sind aber auch behilflich dabei, wenn jemand Therapie-Möglichkeiten ausloten und Therapie-Anträge stellen möchte. Er appelliert auch an Familie, Freunde und Arbeitskollegen von Abhängigen „nicht wegzuschauen“, sondern aktiv zu werden, notfalls und rechtzeitig Druck auszuüben. Er weiß aus eigener Erfahrung, „dass man eine hohe Chance hat, wenn die Fassade noch stimmt“.

Die neue Selbsthilfegruppe am Riedberg trifft sich ab sofort jeden Mittwoch von 19.30 bis 21.30 Uhr in den Räumen des CASA-Reha-Heims in der Altenhöferallee 74 – 78. Infos unter Tel.: 01805/222118 sowie www.f-s-h.de

Schüler schnuppern Uni-Luft

Etwa 3.000 Teilnehmer werden heute und morgen zum 13. Tag der Naturwissenschaften auf dem Campus Riedberg erwartet. Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse aus dem Rhein-Main-Gebiet, die kurz vor der Kurswahl stehen, können sich im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung (jeweils 9.00-13.30 Uhr) über Fächer, Studiengänge und berufliche Perspektiven informieren. In Vorträgen, Experimenten und Laborführungen werden Disziplinen wie Mathematik, Physik, Biowissenschaften, Chemie, Medizin, Pharmazie, Geowissenschaften, Meteorologie und Informatik vorgestellt. Auch der beliebte Roboterfußball mit den Bembelbots wird wieder zu sehen sein.

Wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende erteilen den jungen Besuchern Auskunft rund um das Studium. Auch für Lehrkräfte wird wieder etwas geboten: In Workshops erhalten Lehrende unter anderem Einblicke in die Arbeit der Schülerlabore.

Für morgen, Mittwoch, gibt es sogar noch einige, wenige freie Plätze in einzelnen Workshops und Veranstaltungen. Anmeldung und Informationen auch zum Programm unter www.tdn.uni-frankfurt.de

„Wir sind ein offenes Haus“

Manchmal steht eine ältere Dame in der Altenhöferallee vor Haus Nummer 163. Sie zieht ganz langsam an einer Zigarette, guckt dem Verkehr zu. Lächelt höchstens, wenn die Kinder auf dem Weg zur Grundschule an ihr vorbeieilen. Wenn sie dabei miteinander quatschen, manchmal streiten oder sogar singen. Da gibt es noch einen Mann, der besonders gerne seine Runden in den Straßen des Neubaugebiets dreht. Zu Fuß und tagtäglich. Und da gibt es noch 18 weitere Bewohner und Einrichtungsleiterin Charlotte Fern, die sich über den Besuch zahlreicher Riedberger zum Nachbarschaftsfest am Samstag ab 15 Uhr freuen würden. Das 2011 erbaute Heim des Sozialwerks Main Taunus will „ein offenes Haus sein“, unsichtbare Grenzen überwinden. Die Einrichtungsleiterin wägt jedes Wort. Sie sagt dann: „Wenn man sich gegenseitig kennt, wächst auch das Verständnis füreinander.“

Das Sozialwerk ist seit vier Jahrzehnten in der gemeindepsychiatrischen Versorgung der Stadt Frankfurt aktiv. Auch in die Einrichtung am Riedberg mit 20 Betreuungsplätzen und sechs externen Wohngruppen, engagierten Mitarbeitern und Betreuern, „geht niemand freiwillig“. Doch hier gibt es Ansprechpartner, Angebote, Struktur, Begleitung, Feste, eine Gemeinschaft und auch Selbstbestimmung. Wenn es einzelnen im Laufe der Betreuung besser geht, wenn es gelingt, vom Haus in einer der Wohngruppen in angrenzenden Stadtteilen zu wechseln, ist das „schon ein großer Erfolg“, wie Charlotte Fern erklärt. Dann haben sie die Chance, ihr Leben Stück für Stück besser in den Griff zu kriegen. Trotz psychischer Erkrankungen, die teils schon in der Kindheit bedingt sind, trotz schizophrener Wahrnehmungen oder Angst- und Zwangsstörungen. In der Regel wird die Einrichtung von gesetzlichen Betreuern, Kliniken oder Angehörigen von Kranken angefragt, für die ein Platz im Wohnheim oder in einer der betreuten Gruppen der bestmögliche Weg ist.

Einige Bewohner leben in ihrer eigenen Welt. Auch eine Dame, die sich schon mal in Nachbarschaftsgärten „verirrt“ hat und dann auch nicht weichen wollte. Charlotte Fern und ihre Kollegen würden sich wünschen, dass in einem solchen Fall Nachbarn anrufen und sinngemäß fragen: „Gehört die zu Ihnen? Was sollen wir tun?“ Sie appelliert an gegenseitiges Wohlwollen und Verständnis und hofft: „Wenn man sich kennt, die Gesichter kennt und auch uns kennt, ist das alles leichter.“ Umso herzlicher ist deshalb auch die Einladung zum Nachbarschaftsfest, zu dem auch Kinder herzlich willkommen sind. Es wird eine Hüpfburg, den Auftritt von Illusionskünstlern und Führungen durch das Wohnheim geben. Natürlich auch Kaffee und Kuchen und viel Zeit für interessante Gespräche.

Bereits heute, Freitag, ist von 14 bis 18 Uhr ein Tag der offenen Türe.

Das Nachbarschaftsfest am Samstag beginnt um 15 Uhr und dauert bis 18 Uhr. Große und kleine Besucher sind herzlich willkommen!

Einrichtungsleiterin Charlotte Fern freut sich auf viele interessierte Besucher                  Foto: Detsch

Einrichtungsleiterin Charlotte Fern freut sich auf viele interessierte Besucher Foto: Detsch

Bauen für die Zukunft

Im Keller ist ein Eisspeicher, der der Wärmeversorgung dient. Dach und Süd-Fassade sind komplett aus Solarmodulen. In der Tiefgarage stehen Elektrofahrzeuge und E-Fahrräder. Und 200 taschenbuchgroße Batterien sorgen dafür, dass die selbst erzeugte Energie gespeichert und teils auch ins Frankfurter Stromnetz abgegeben werden kann. „Wir haben hier alles umgesetzt und praktisch nutzbar gemacht, was theoretisch möglich ist“, erklärte Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte, gestern nicht ohne Stolz. Auch Wohnungsbauministerin Priska Hinz kam zur feierlichen Einweihung des EnergieHaus PLUS in der Graf-von-Stauffenberg-Allee. Dabei waren natürlich auch die ersten Mieter, die sich laut Heimstätte als „Wohnpioniere“ fühlen dürfen und weitergeben sollen, „wenn’s noch irgendwo hakt“.

Zugegeben: Hessens Bauministerin war anfangs „etwas skeptisch“, was das Zukunftshaus am Riedberg betrifft. Optisch, wegen des ungewöhnlichen Grundrisses mit fünf Ecken, der das Grundstück maximal ausnutzt. Aber auch, was das Zusammenspiel neuester und teils wenig erprobter Technik anbelangt. Jetzt, so bekennt sie, findet sie das Vorzeigeprojekt „sehr gelungen“. Insbesondere die beeindruckenden Zahlen: Das Gebäude unmittelbar neben der Marie-Curie-Schule verrichtet die Arbeit von fünf Hektar Mischwald, spart also diese Menge Kohlendioxid ein, und wird im Jahresschnitt 40 bis 60 Prozent mehr Strom produzieren, als hier vor Ort verbraucht wird. Stadt, Land, Bund sowie die staatliche Förderbank KfW haben das Pilotprojekt möglich gemacht. Entworfen hat das Mehrfamilienhaus Prof. Manfred Hegger mit seinem Kasseler Büro HHS Planer + Architekten.

Das Zukunftshaus in Zahlen

– Gebaut wurden 17 Zwei- bis Vier-Zimmer- Mietwohnungen mit sozialer Wohnungsbauförderung. Hier ist sozialer, günstiger Wohnraum entstanden – und noch einige Wohnungen sind frei! Weitere Infos unter www.naheimst.de

– Verantwortlich für den Stromertrag sind vor allem die hauseigenen Photovoltaikmodule. Sie sind in das um zehn Grad geneigte Dach und in die Südfassade des Gebäudes integriert und liefern 86.500 Kilowattstunden pro Jahr. Aber nur rund 62.000 Kilowattstunden werden in den 17 Wohnungen verbraucht.

– Der Eisspeicher funktioniert folgendermaßen: Um Wasser von einer Temperatur von 0 Grad zu gefrieren, muss dem Wasser noch eine Wärmemenge entzogen werden, die in etwa der Wärmemenge entspricht, um Wasser von 80 Grad auf 0 Grad herunterzukühlen. Exakt diese Wärme wird ab sofort genutzt. Im Jahresverlauf soll rund ein Viertel der Wärme für das gesamte Haus aus dem Eisspeicher kommen. Den Rest übernehmen Solar-Luft-Kollektoren.

– 5,1 Millionen Euro, rund 30 Prozent mehr als herkömmliche Niedrigenergie-Bauten, hat das Pilotprojekt gekostet. Die Nassauische Heimstätte, die rund 60.000 Wohnungen in 140 Städten und Gemeinden besitzt, konnte auch auf Fördermittel zurückgreifen. Unter der Bedingung, dass das Projekt zwei Jahre lang wissenschaftlich begleitet werden kann.

„Als öffentliches Unternehmen muss die Nassauische Heimstätte eine Vorreiterrolle einnehmen bei Themen wie Energieeffizienz oder nachhaltiger Stadtentwicklung. Ich freue mich sehr, dass die Nassauische Heimstätte dieser Vorreiterrolle auch gerecht wird“, erklärte Bauministerin Priska Hinz, die zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Heimstätte ist. Auch für die Landespolitik spielten solche Bauprojekte eine bedeutende Rolle, sagte Hinz. Denn sie könnten helfen, das von der Landesregierung gesetzte Ziel zu erreichen, bis 2050 klimaneutral zu werden.

Noch während der Ansprachen im Foyer waren spielende Kinder und Jubelschreie zu hören. Von oben, aus den oberen Stockwerken. Ein Journalist kommentierte belustigt: „Das Haus lebt.“ Die Dame neben ihm entgegnete nur: „Zum Glück!“

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Auf dem Foto der Einweihung sehen Sie: Dr. Constantin Westphal/ Nassauische Heimstätte, Stadtrat Peter Mensinger, Ministerin Priska Hinz, die Mieterfamilie Gerd, Contessa und Miles DuCros sowie Ulrich Caspar, Landtagsabgeordneter (Fotos (2): Nassauische Heimstätte).

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Staatssekretär Bomba aus Berlin besucht Effizienzhaus Plus auf dem Riedberg.

Erste Flüchtlinge in Kalbach

Heute Nacht sind die ersten Flüchtlinge in Kalbach eingetroffen. Seit gestern um 14 Uhr hatten zahlreiche Helferinnen und Helfer Schlafplätze für rund 350 Menschen in der Tennishalle und der 3-Felder-Halle am Martinszehnten geschaffen. Die Feldbetten standen am Abend schon bereit, dazwischen Bänke aus Holz. Die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Kalbach sowie THW und Malteser Hilfsdienst hat diese Arbeit geleistet. CDU-Politiker Jan Schneider, Kalbacher und seit 2013 Frankfurter Dezernent für Reformprojekte, schreibt in seinem Facebook-Account: „Eine starke Leistung aller Beteiligten, denen ein großer Dank gilt!“ Schneider, der mit Ortsvorsteherin Carolin Friedrich selbst vor Ort war, ergänzt: „So sehr man sich freut, rechtzeitig fertig geworden zu sein, ist doch allen klar, dass das schwerste Stück der Arbeit noch vor den Helferinnen und Helfern liegt.“

Frankfurt hatte dem hessischen Innenministerium angeboten, erhöhte Zuweisungen aus den Erstaufnahmeeinrichtungen aufzunehmen, um Platz für die am Wochenende neu eingereisten Flüchtlinge zu schaffen. Zudem will man auch Solidarität mit München zeigen und in dieser schwierigen Situation ebenfalls anpacken. Dem Magistrat ist sehr daran gelegen, aus humanitären Gründen eine Notunterbringung in Zelten zu vermeiden. Sporthallen sind die (vorübergehend) beste Alternative.

Auch deshalb hatten Frankfurts Sozialdezernentin und der Sportdezernent gestern entschieden, dass durch den großen Flüchtlingsstrom nun auch eine Unterbringung in Sporthallen wie Kalbach notwendig wird. Die Flüchtlinge, die hierher kommen, sind noch nicht registriert und sollen demnächst auf verschiedene Erstaufnahmelager verteilt werden. Für sie ist Kalbach vielleicht eine allererste Atempause nach langer Flucht. Wie lange die Flüchtlinge bleiben werden und wie lange überhaupt die Hallen für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt werden, ist noch unklar. Die Sportvereine sind von Sportdezernent Markus Frank informiert worden, dass dort derzeit kein Sport stattfinden kann. Die Stadt weiß, „dass wird der Bevölkerung durch die Nutzung von Sporthallen viel Solidarität abverlangen“, hofft aber bei betroffenen Sportlern und Vereinen auf Rücksicht und Verständnis.

Flüchtlinge sind jetzt auch in der Uni untergebracht. Der Sportcampus Ginnheim der Goethe-Universität wird temporär als Unterkunft für bislang rund 150 Flüchtlinge genutzt. Die Menschen hatten Sonntagnacht Frankfurt erreicht und waren mit Bussen nach Ginnheim gefahren worden. Einsatzteams der beteiligten Hilfsorganisationen Rotes Kreuz, ASB und Feuerwehren hatten zusammen mit Mitarbeitern der Goethe-Universität die Voraussetzungen geschaffen, um bis zu 250 Personen aufnehmen zu können. Es werden dafür vier „kleine“ Sporthallen und zahlreiche Versorgungsräume genutzt.

Das Uni-Präsidium hat die Aufnahme der Flüchtlinge in Abstimmung mit der Landesregierung und der Stadt kurzfristig ermöglicht. Uni-Präsidentin Prof. Birgitta Wolff sagt: „Nicht-Helfen geht schlichtweg nicht.“

Wer Flüchtlingen in Frankfurt helfen will, kann sich an folgende Info-Stellen wenden:

Spendentelefon: 069/212-34398

Servicenummer des Jugend- und Sozialamtes: 069/212-44900

Servicenummer für Adoption und Pflegekinderhilfe: 069/212-31695

In Kooperation mit neun Frankfurter Stiftungen baut das Sozialdezernat zurzeit das Projekt „Frankfurt hilft – Engagement für Flüchtlinge“ auf. Voraussichtlich am 22. September wird die Homepage freigeschaltet, die Informationen zur Situation von Flüchtlingen in Frankfurt und Möglichkeiten der Integration bündelt. Bürger können sich dann über die Webseite www.frankfurt-hilft.de und gegebenenfalls auch telefonisch informieren und beraten lassen, wenn sie selbst aktiv werden wollen.

(Foto: fotolia)

Pausenbrot von der Dezernentin

Kurz vorher tobten sie noch in der ersten Pause herum. Jetzt sehen mehr als 200 Erst- und Zweitklässler der Marie Curie Schule die Dame, die ihnen als „Umwelt-Bürgermeisterin“ vorgestellt wird, neugierig, manche auch ein bisschen skeptisch an. Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig hat eine gelbe, selbstverständlich frisch gefüllte Bio-Brotbox in der Hand und will zuerst wissen: „Wer von euch hat denn heute schon gefrühstückt?“ Die meisten Finger schnellen nach oben. Und während die Grünen-Politikerin und Schirmherrin des Projekts erklärt, was zu einem „richtig guten und gesunden Frühstück“ gehört und wo dieses richtig gesunde Frühstück herkommt, sagt ein Vertreter des Umweltforums Rhein-Main leise: „Wir machen die Aktion jetzt im zehnten Jahr. Aber das ist die erste Schule, wo so viele Kinder schon etwas gefrühstückt haben und auch schon auf einem Bauernhof gewesen sind.“

Die Initiatoren wollen Kinder aus allen Familien und Stadtteilen erreichen und ihnen viel Wissenswertes rund um das Thema Ernährung mit auf den Weg geben. Auch, dass eine ausgewogene Ernährung körperlich und geistig fit macht. Normalerweise kommen nur Schulanfänger in den Genuss der besonderen Schulstunde. Da beide Grundschulen am Riedberg im Flex-System, also erste und zweite Klassen gemeinsam lernen, können sich an diesem Montagmorgen in der neuen Grundschule auch Sieben- und Achtjährige über Obst, Brot, Gemüse und spannende Informationen freuen.

Auch ein wichtiger Partner der Aktion, der Dottenfelderhof in Bad Vilbel, stellt sich vor. Die Kinder erfahren, dass es auf dem Schulbauernhof zwar keinen Esel, aber „ein riesengroßes Ackerpferd, den Fritz“ gibt. Dass die Rinder „Super-Mist machen, der die Erde fruchtbar macht“ und in den Ländereien auch viele Bienen leben, die wiederum besten Honig produzieren. Wer in der großen Schlange Richtung Bio-Brotboxen steht, kann auf einem Tisch auch viele Erzeugnisse des Hofs sehen, riechen und anfassen. Von der Gurke bis zur Paprika, von Kartoffeln bis Blumen. Kommenden Samstag von 14 bis 17 Uhr findet übrigens ein großes Herbstfest auf dem Hof statt. Kinder können Kürbisse ernten, Rübengeister schnitzen und erfahren, warum hier Getreidesaatgut für die Zukunft gezüchtet wird.

Die Umwelt-Dezernentin hat unterdessen alle Hände voll zu tun. Wortwörtlich genommen. Denn sie verteilt mit Schulleiterin Inken Matzen, Claudia König vom Elternbeirat der Grundschule sowie Monika Dorn von der FES Pausenbrote an die wartenden Kinder. Oder fragt schon mal nach, was sie denn am liebsten zum Frühstück essen und welche Brotsorten denn besonders gut schmecken.

Den Namen der Dezernentin, „Frau Heilig“, können sich viele Kinder gut merken. Und der Herr bei der Begrüßung neben ihr? „Der sieht aus wie der Meister Eder“, sagt ein Erstklässler leise, aber hörbar. Zugegeben: Über die vermeintliche Ähnlichkeit ließe sich streiten. Hans-Georg Dannert vom Umweltforum Rhein-Main hat dennoch allen Grund, den Start der Bio-Brotboxen-Aktion als großen Erfolg zu verbuchen. Rund 7500 Schulanfänger aus 89 Grund- und Förderschulen sind in diesem Jahr dabei. Die Riedberger Kinder machten den Anfang.

In den Bio-Brotboxen ist je ein Vollkornbrötchen, eine Karotte, vegetarischer Brotaufstrich, Rosinen

In den Bio-Brotboxen ist je ein Vollkornbrötchen, eine Karotte, vegetarischer Brotaufstrich, Rosinen, ein Gutscheinheft, Infos des Kindersorgentelefons und „Rote Nasen Clown-Tee“

(Text: cdet/ Fotos: Presseamt)

Dicke Luft im Ortsbeirat

Es ist kurz vor 21 Uhr am Freitag Abend. Der Ortsbeirat tagt seit einer Stunde. Thema ist inzwischen die Sportplatz-Erweiterung östlich der Altenhöferallee. Noch sind exakte Größe und Gestaltung offen. Gespräche zwischen Sportamt, HA Stadtentwicklungsgesellschaft, Vereinen, Schulen und weiteren Betreuungseinrichtungen laufen. Die SPD möchte mit einem Antrag im Ortsbeirat erreichen, dass die Stadt eine mögliche „Kaltlufthalle“ in die Planungen miteinbezieht. Als kostengünstige Alternative und Mittel gegen die Hallen-Knappheit am Riedberg. Plötzlich wird es hektisch. „Das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht angebracht“, heißt es aus der stärksten Fraktion, der CDU. Andere fürchten, der Vorschlag und damit ein Vorpreschen des Ortsbeirats könnte die weiteren Gespräche belasten. Auch als SPD-Frau Susanne Kassold (übrigens OB-Kandidatin für die Stadt Karben) den Antrag zurückstellen und demnächst wieder vorlegen will, bleibt die Stimmung gereizt. Nicht einmal dafür scheint sie eine Mehrheit zu bekommen.

Eine solche Bitte wird normalerweise durchgewunken. Rechtsanwalt Rainer Venino, seit 26 Jahren für die FDP im Ortsbeirat, ist angesichts des Parteiengezänks empört. „Ich halte das für einmalig. Das habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt.“ Ortsvorsteherin Carolin Friedrich ordnet um 21.07 Uhr eine Sitzungspause an. Nach kurzer Besprechung kommt man um 21.10 Uhr wieder zusammen. Jetzt stimmt die Mehrzahl der Ortsbeiräte doch für die Verschiebung der Kaltlufthallen-Debatte, die aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht in der nächsten oder übernächsten Sitzung zu lösen sein wird. Dieses Argument also sticht. Und die (Ver-)Stimmung bleibt.

Näher sind sich alle Parteien beim Thema Verkehrssicherheit. Am 8. Juli kam es im Kreuzungsbereich Marie-Curie-Straße/ Olof-Palme-Straße/ Zur Kalbacher Höhe zu einem Unfall mit drei Schwerverletzten. Vermutlich, weil ein aus Olof-Palme-Straße kommender Pkw das Rotlicht missachtete. Was aus der Beobachtung einiger Ortsbeiräte keineswegs die absolute Ausnahme ist. Mehrfach schon hatte man beim Magistrat um mehr Verkehrsüberwachung an dieser Kreuzung gebeten, wo viele Autofahrer mit Tempo von oder zur A661 unterwegs sind. Bisher wurde argumentiert, dass es sich nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt. Jetzt unternimmt der Ortsbeirat einen neuen Anlauf und bittet Stadt und Polizei ausdrücklich um mehr Kontrolle. Im Antragstext ist auch von der Möglichkeit fest installierter Blitzer auf der Marie-Curie-Straße die Rede.

Nur einige hundert Meter weiter, auf der Kalbacher Höhe und somit einer der Hauptzugangsstraßen den Riedberg hinauf gab’s zuletzt Umbauarbeiten, Verbreiterung der Mittelinsel und schmälere Fahrbahnen inklusive. Das ist einerseits sicherer für den Schulweg zur Grundschule 1, bewirkt andererseits auch eine Entschleunigung des Verkehrs. Durch die Neugestaltung fielen die Radspuren weg und die Grünen argumentieren: Radfahrer, die bergauf unterwegs sind, fühlen sich so unsicher und gefährdet. Mit 9 Ja-Stimmen wurde deshalb beschlossen: Die Stadt soll nun prüfen, ob zumindest bergauf wieder „eine von der Fahrbahn getrennte Radwegespur ausgewiesen werden kann“.

Unter den Zuschauern kam nach der Sitzung die Frage auf, ob man dieses Dilemma nicht vielleicht schon bei gründlicher Durchsicht der Umbau-Pläne hätte vorausahnen können, auch seitens des Ortsbeirats. Das war allerdings schon vor der Türe zur Alten Turnhalle in Kalbach, als auch die Ortsbeiräte sich bereits auf den Heimweg machten.

Ein weiterer Antrag zum Thema Verkehr wurde abgelehnt. Die SPD hatte angeregt, die Altenhöferallee für das Frankfurter Pilotprojekt der Tempo-30-Zonen in den Stunden zwischen 22 Uhr nachts und 6 Uhr morgens vorzuschlagen. Die Lärmminderung durch Tempo 30 ist wissenschaftlich bewiesen. Die Mehrheit des Ortsbeirats argumentiert, dass der Modellversuch bereits läuft und auf Hauptverkehrsstraßen wie die Eschersheimer Landstraße abzielt.

Noch Positives zum Schluss: Der Ortsbeirat setzt sich dafür ein, dass die Gehwege von Unkraut befreit und das „Straßenbegleitgrün“ besser gepflegt wird. Erwähnt in dieser Debatte wurde unter anderem das Quartier Am Bonifatiusbrunnen. Auch das Areal rund um den Lidl könnte somit etwas grüner und schöner werden. Die Riedberger hätten sicher nichts dagegen.

In den kommenden Tagen und Wochen halten die Parteien im Bezirk Kalbach/ Riedberg Versammlungen ab, um ihre Kandidaten für die Kommunalwahl im März 2016 zu bestimmen. Wir werden Sie natürlich auch darüber informieren!

(Foto: fotolia/ Text: cdet)

Großer Tag für 180 Erstklässler

Die Schultüte steht schon bereit, der neue Ranzen oder Rucksack auch. 180 Riedberger Schulanfänger konnten in der vergangenen Nacht vermutlich nicht ganz so ruhig und selig wie sonst schlafen. Vielleicht trotz Lieblingskissen und Kuscheltier. Denn heute ist Schulstart – ihr großer Tag! An der Grundschule 1 an der Kalbacher Höhe beginnt die Einschulung um 10.30 Uhr. An der Grundschule 2, die seit August offiziell Marie Curie Schule heißt, waren die Planungen aufgrund des Zuzugs und der Neubauten im Einzugsbereich zeitintensiv und bis zuletzt aufwändig. Jetzt steht fest, dass aus rund 100 Schulanfängern plus Zweitklässlern neun so genannte „Flex-Klassen“ gebildet werden und es drei neue dritte sowie drei vierte Klassen geben wird. Auch am Gymnasium Riedberg starten morgen 185 Fünftklässler ihre neue Schul-Etappe.

Für die neuen Schüler am Gymnasium sind zwei separate Feierstunden in der Aula (Friedrich-Dessauer-Straße) geplant. „Wir mussten das aufteilen, das ist räumlich leider gar nicht anders möglich“, heißt es im Sekretariat. Im Anschluss gehen die Schüler mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen und – Lehrern in die Klassenzimmer, um sich kennen zu lernen und um erste Informationen zu erhalten.

Zudem gibt es folgende Neuigkeiten aus den Schulen am Riedberg:

– Auch die Grundschule 1 an der Kalbacher Höhe ist ab sofort Ganztagsschule. Die Kinder können einschließlich der Ferien bis 17 Uhr (oder wahlweise bis 15 Uhr) betreut werden. Es gibt nur 25 Schließtage. Ausführliche Informationen bekommen die Eltern natürlich in den nächsten Tagen.

– Die Grundschule 2, die jetzt Marie Curie Schule heißt, wurde ohnehin schon als ganztägig arbeitenden Schule konzipiert. Hier ist allerdings neu, dass dank Frankfurter „Pakt für den Nachmittag“ der Hortplatz für Dritt- und Viertklässler im Prinzip kostenfrei zur Verfügung steht. Wichtig: Auch dieser Betreuungsplatz muss beantragt werden. Zudem fallen Kosten für Mittagessen (rund 60 Euro pro Monat) oder Mittags-Snack (20 Euro) sowie für die Teilnahme an der Ferienbetreuung (75 Euro pro Woche) an. Zum Vergleich: Zweitklässler-Eltern mussten bisher 118 Euro zahlen. Träger Kaleidoskop erläuterte deshalb bereits vor den Ferien in einer Mail an die Eltern, dass die Gelder der Stadt nicht ausreichen, um das gewünschte Personal für die Betreuung zu finanzieren. Als Anhang zum Vertrag wird es die Möglichkeit einer freiwilligen, monatlichen Spende geben. Trägerverein und Elternbeirat hoffen, dass möglichst viele Eltern davon Gebrauch machen.

Apropos Informationen: Bislang war es schwierig, einen Überblick über die Vielfalt der Frankfurter Schulen und über die Bildungswege generell zu erhalten. Das soll nun besser werden. Seit dieser Woche gibt es erstmals eine digitale Zusammenstellung der Bildungsangebote für Schulen der Stadt Frankfurt am Main. Auf www.frankfurt.de können unter dem Link

http://www.frankfurt.de/bildungsangebote 

über eine Suchmaske die Angebote einfach gefunden werden.

MAINRiedberg wünscht allen Schülern jedenfalls schon jetzt viel Glück, Motivation, Durchhaltevermögen und natürlich auch Erfolg!