Kategorie: AktuelleNEWS

Karte des Monats: Wochenmärkte in Nord-Frankfurt

In unregelmäßigen Abständen präsentiert die Stadt Frankfurt eine „Karte des Monats“. Immer steht dabei ein Thema im Mittelpunkt, das in einer Frankfurter Stadtkarte dargestellt wird: im Dezember 2024 sind es die Wochenmärkte.

Die Stadt kommentiert die aktuelle Karte des Monats wie folgt:
„In Frankfurt locken über 20 Wochenmärkte mit einem frischen Warenangebot sowie persönlichem Einkaufserlebnis. Sie bieten in unverwechselbarer Atmosphäre regionale, nationale und internationale Spezialitäten, aber auch Klassiker zur Adventszeit, wie die beliebten Frankfurter Bethmännchen, an. Wegen ihres überwiegend regionalen Bezugs gehören die Wochenmärkte zudem zu den umweltfreundlichsten Vermarktungsmöglichkeiten unserer Zeit. Weiterhin gibt es in der Stadt auch zwei überdachte Markthallen: die Kleinmarkthalle und die Markthalle Höchst – Lokalkolorit pur!“

Die Wochenmärkte im Frankfurter Norden haben wir hier kurz zusammengestellt:

Wochenmarkt Bonames
Am Wendelsgarten, 60437 Frankfurt am Main
Markttage- und Zeiten: donnerstags 13.00 Uhr – 20.00 Uhr

Wochenmarkt Heddernheim
Karl-Perott-Platz, 60439 Frankfurt am Main
Markttage- und zeiten: freitags 09.00 Uhr – 18.00 Uhr

Wochenmarkt Riedberg
Riedbergplatz, 60438 Frankfurt am Main
Markttage- und zeiten: samstags 09.00 Uhr – 16.00 Uhr

Wochenmarkt Nieder-Eschbach
Ben-Gurion-Ring 54, 60437 Frankfurt am Main
Markttage- und zeiten: samstags 08.00 Uhr – 13.00 Uhr

Wochenmarkt Frischezentrum
Josef-Eicher-Straße 10, 60437 Frankfurt am Main
Markttage- und zeiten: Termine online

Außerdem:
Nordwestzentrum
Nidacorso/vor der Bücherei, 60439 Frankfurt am Main
Markttage- und zeiten: mittwochs 09.00 Uhr – 18.00 Uhr

Links:
Wochenmärkte im Überblick

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Neues aus dem Bereich der Lastenfahrräder

Lastenfahrrad betreut vom Biokaiser am Riedberg

Die Initiative MAIN–LASTENRAD hat von der Stadt Frankfurt einen finanziellen Zuschuss bekommen, mit dem sie 7 weitere Lastenräder anschaffen konnte. Jetzt wird für diese Neuanschaffung noch eine Betreuungseinrichtung gesucht, z.B. ein Kiosk, ein Kaffee, ein Stadtteilbüro oder ein Quartiersbüro, ein Einzelhändler oder ein Nachbarschaftszentrum. Als Standorte sind die Ortsteile Niederrad, Nied, Griesheim, Ginnheim oder Praunheim angedacht. Wer dorthin gute Kontakte und eine entsprechende Idee hat, sollte sich unter folgender eMail-Adresse melden: post@main-lastenrad.de.

Die Kehrseite der Medaille

Je mehr eLastenräder im Verleihprogramm verfügbar sind, umso mehr steigen auch die damit verbundenen Wartungs- und Reparaturkosten. Hier hat die Initiative MAIN–LASTENRAD noch Finanzierungsbedarf. Wer hier unterstützen möchte, kann das am besten über die Plattform Betterplace machen. Dort kann man auch eine monatliche Spende einrichten.

Die Firma Alnatura steigt aus der Betreuung aus

Die Geschäftsleitung von Alnatura hat entschieden, den Verleih von Lastenfahrrädern in ihren verschiedenen Filialen in Deutschland zum Jahresende einzustellen. Damit sind auch 7 Verleihstationen in Frankfurt weggefallen. Natürlich bleiben die Lastenräder der Verleih-Initiative erhalten aber dafür werden neue Betreuungsstationen gesucht. Optimalerweise wieder in den Stadtteilen Bockenheim, Westend, Nordend, Ostend und in Sachsenhausen. Auch hier kann die Initiative Main-Lastenrad wieder die Unterstützung aus der Bevölkerung gebrauchen. Wenn genügend Kontakte in die entsprechenden Stadtteile zu neuen Betreuungsstationen führen, können ab März wieder alle Räder genutzt werden.

Ehrenamtliche kümmern sich um die Organisation im Hintergrund

Eine ganze Reihe von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen aus den verschiedensten Organisationen unterstützen die Initiative damit die Buchungsseite rund läuft, damit die Räder gesichert werden, wenn sie nicht in Nutzung sind und damit kleinere Schäden schnell repariert und die Räder wieder freigegeben werden können. Auch die Kommunikation mit den Nutzern wird von den Ehrenamtlichen erledigt. An dieser Stelle dafür einen herzlichen Dank.

Der VCD Hessen als Unterstützer im Hintergrund

Falls es doch einmal einen Engpass in der Begleichung der Rechnung gibt springt der VCD Hessen ein, der auch die Verantwortung für den eLastenradverleih übernommen hat. Der VCD ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für nachhaltige Mobilität und die Umsetzung der Verkehrswende engagiert. Wer dieses Thema unterstützen möchte, kann unter folgendem Link Mitglied werden und damit auch die Initiative MAIN–LASTENRAD unterstützen (https://www.main-lastenrad.de/unterstuetzt-uns/).


Über das Projekt
MAIN–LASTENRAD ist ein kostenloser Lastenradverleih der Regionalgruppe Rhein-Main des VCD Landesverband Hessen. Die Gruppe konnte mit dieser Idee die Jury beim Ideenwettbewerb Klimaschutz 2017 des Energiereferats der Stadt Frankfurt am Main überzeugen. Mit dem Preisgeld wurde die Grundlage für MAIN-LASTENRAD gelegt: Im Juni 2018 wurden in Frankfurt erstmals Lastenräder zum kostenlosen Ausleihen angeboten.

Viele weitere Räder sind hinzugekommen: Die Lastenradler Frankfurt konnten mit einem Crowdfunding 3 Räder finanzieren. Der Bio-Lebensmittelhändler Alnatura unterstützte die Initiative mit seinen Lastenrädern und seit Oktober 2021 stellt das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Offenbach 4 eLastenräder zum Verleih zur Verfügung.
Auch die gemeinnützigen Vereine AdAptiv aus Bockenheim und TrotzDem-Aktiv aus Kalbach stellen in Frankfurt mittlerweile Lastenräder zur Verfügung.

Die Betreuungsstation am Riedberg ist die Bäckerei Biokaiser.


Nachrichtlich (07.12.24)
Main-Lastenrad ist keine Firma, sondern eine Initiative des VCD Landesverband Hessen.
Es gibt viele ähnliche Initiativen in Deutschland und Europa, die Teil des Verbandes freier Lastenräder sind. (https://dein-lastenrad.de/wiki/Verband_Freie_Lastenr%C3%A4der)
Der kostenlose Lastenradverleih entspringt der Idee der gemeinschaftlichen Nutzung von Gütern. (Er ist weitestgehend ehrenamtlich und durch Spenden finanziert: Teilen statt besitzen, kostenlos nutzen.)

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Baum-Wilderer am Werk

Halbkugel-Bäume

Auf dem Riedberg gibt es eine Reihe von schönen Spazierwegen, die an der Schnittstelle zwischen Stadt und Landwirtschaft verlaufen. Einer der interessantesten Wege führt südlich der Carl-Hermann-Rudloff-Allee entlang.

Der Spaziergänger hat dabei auf der einen Seite einen schönen Ausblick auf eine landwirtschaftliche Nutzfläche und auf der anderen Seite einen Blick auf die »Weißen Villen«, die rund um drei Ringstraßen errichtet wurden.

Im Winter fällt es vielleicht nicht so auf, weil die Bäume kein Blätterkleid tragen, aber in den Sommermonaten kann man feststellen, dass die Bäume entlang dieses Weges keine Rundkrone tragen, sondern nur eine Halbkugel an Blätterwerk aufzuweisen haben.

Eine Nachfrage beim Grünflächenamt hat jüngst dazu geführt, dass die Situation vor Ort noch einmal kontrolliert wurde und in den entsprechenden Auftragsdokumenten geprüft wurde, welchen Arbeitsumfang die Fachfirmen vom Grünflächenamt übertragen bekommen hatten.
Die Feldahorne müssen regelmäßig fachgerecht zurückgeschnitten werden, da sich die Bäume an der Grenze zu privaten Gärten befinden. Da jedoch die Hecken der Privatgärten relativ hoch ausfallen, musste bei dem beauftragten Formschnitt zusätzlich bei einigen Bäumen auch noch die Krone gekürzt werden.

Ende August Anfang September hatten sich die beauftragten Firmen an die Arbeit gemacht und das Arbeitsergebnis wurde dann vom Grünflächenamt fachlich geprüft und abgenommen.
Beim Vergleich des aktuellen Zustandes dieser Bäume mit dem damals abgenommenen Zustand hat das Amt leider eine erhebliche Abweichung festgestellt. Es besteht daher der Verdacht, dass noch jemand anderes verbotenerweise nachgeschnitten haben muss.

Dies ist kein Einzelfall! Das Grünflächenamt stellte in der Vergangenheit schon des Öfteren solche Baumfrevel fest. Durch diesen »Wildschnitt« erhöht sich das Risiko deutlich, dass die Bäume zu Schaden kommen. Wenn nach solchen Attacken die Bäume eingehen, erfolgt die erneute Pflanzung junger Feldahorne zulasten des Steuerzahlers aus dem städtischen Budget.
Von daher ist es in unser aller Interesse, wenn solche Umwelt-Frevler dingfest gemacht und für den entstandenen Schaden zur Kasse gebeten werden.

Das Grünflächenamt selbst hat als oberste Aufgabe das Ziel, „das Grün auf öffentlichen Flächen zu schützen, zu pflegen und im Sinne einer klimagerechten Stadt auszubauen“. Aber sie brauchen die Unterstützung der Bürger, um den zerstörerischen Kräften Einhalt zu bieten.

Um das an dieser Stelle noch einmal klar auszudrücken: Die Pflege der städtischen Bäume ist Aufgabe des Grünflächenamtes und darf nicht von anderen Interessenten durchgeführt werden, es sei denn, es gibt entsprechende vertragliche Vereinbarungen.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Sportangebote vom Riedberger SV

Gruppe Kinder beim Hürdenlauf im Sportunterricht in der Schule

Tai-Chi

Montagabend, 20:15 bis 21:15 Uhr
Tai-Chi ist eine chinesische Kampfkunst, die langsame, fließende Bewegungen mit Atemtechniken kombiniert. Es fördert die Körperwahrnehmung, Balance und Flexibilität und wirkt stressreduzierend.

Kickboxen

Mittwochs, 19:30 bis 20:30 Uhr (in Niederursel)
Unser Training bringt den ganzen Körper in Form, macht einen schneller, beweglicher und verbessert Koordination, Ausdauer, Kraft und Konzentration. Lassen Sie den Alltagsstress hinter sich und machen Sie mit unserem Trainer Dalgat schnelle Fortschritte, während Sie Körper und Geist in Einklang bringen.
Der Kurs ist für alle ab 14 Jahren geeignet.

Lauftreff

Dienstags, donnerstags um 18:30 Uhr und sonntagvormittags
In unseren roten RSV-Trikots waren wir bei vielen Laufveranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet nicht zu übersehen! Auch im kommenden Jahr haben wir viel vor, aber vor allem geht es uns um den Spaß an der Bewegung in der Gruppe. Genießen Sie die schönen Laufstrecken rund um den Riedberg und kommt Sie mit uns „in den Flow“. Sie müssen nicht bei jedem Termin dabei sein, aber es wäre toll, wenn wir regelmäßig mit Ihnen planen können. So kann unser Trainer Matthias Sie bestmöglich unterstützen!

Fußball

1. Herren – es wird wieder Zeit, dass der Ball im Herrenfußball in der Kreisklasse zu rollen beginnt, mit unserer neuen RSV-Herrenmannschaft.
Gleich zum Jahresstart möchten wir mit einer neuen 1. Herrenmannschaft starten, frisch, motiviert, mit verbesserten Trainingszeiten, ein Team das zum RSV und seinen Werten (Gemeinschaft/Teamgeist/Fairness) passt. 16 Mann sind es schon, und haben Sie Lust direkt beim TEAM-Start dabei zu sein, denn ein paar Mann brauchen wir, um ab Sommer gemeinsam durchzustarten? Dann melden Sie sich, wir freuen uns auf alle, die Spaß am Fußball haben, gemeinsam trainieren und sonntags in den Ligaspielen gemeinsam das Runde ins Eckige kriegen wollen.
Anmeldung siehe unten …

Leichtathletik

Montags, 17 bis 18 Uhr
Für Kinder von 9 bis 12 Jahren
Du hast Lust, dich auszutoben? Du möchtest schneller rennen, weiter werfen und höher springen können? Dann werde mit uns spielerisch athletischer!

Tanzkurs Jazz/Modern/Contemporary

Donnerstags, 18 bis 19 Uhr
Wir haben eine neue Tanzgruppe für Kinder von 9 bis 14 Jahren gestartet, um die Vielfalt im Tanz zu erweitern. In diesem Kurs werden elegante, fließende Bewegungen mit Elementen aus modernen Tanzstilen kombiniert. Jazz, Modern und Contemporary sind Teil des zeitgenössischen Tanzes und erinnern etwas an Ballett, sind aber durch die Mischung mit anderen Tanzrichtungen vielseitig und ausdrucksstark. Wenn du Lust hast, Tanz auf eine ganz neue Weise zu erleben, bist du hier genau richtig!

Ballsportgruppe

Donnerstags, 19 Uhr bis 20 Uhr
Für Kinder/Jugendliche ab 12 Jahre
Du möchtest jedes Mal aufs Neue mitentscheiden, welchem Ball wir hinterherjagen? Bewegung ist dir wichtig? Du spielst gern in der Gruppe? Dann komm zu uns! Basketball, Handball, Fußball… Das alles ist bei uns möglich!
Anmeldung siehe unten …

Frühaufsteherkurse für Wasserratten!

Bronze Frühaufsteherkurs

Samstags, 7:00 – 8:00 Uhr
Ort: Schwimmhalle der Marie-Curie-Schule
Voraussetzung: Aktive Mitgliedschaft im Riedberger SV und erfolgreich abgelegtes Seepferdchen-Abzeichen

Silber Frühaufsteherkurs

Samstags, 7:00 – 8:00 Uhr
Ort: Schwimmhalle der Marie-Curie-Schule
Voraussetzung: Aktive Mitgliedschaft im Riedberger SV und erfolgreich abgelegtes Bronzeabzeichen

Seepferdchen-Kurse

Samstags morgens
Ort: Schwimmhalle der Marie-Curie-Schule
Voraussetzung: Kinder müssen aktives Mitglied im Riedberger SV und mindestens 5 Jahre alt sein. Um auf die Warteliste aufgenommen zu werden, müssen sie mindestens viereinhalb Jahre alt sein – und Mitglied im RSV.

Anmeldung für Kurse
unter warteliste@riedberger-sv.de

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Eine App für alle Verkehrsmittel

Knut-Flotte

Ein vom Bund und vom Land gefördertes Projekt ist erwachsen geworden und geht nun in den Dauerbetrieb.

Zu Beginn des neuen Jahres geht das von Bund und Land maßgeblich geförderte Projekt „On-demand-Verkehr“ in den Regelbetrieb der Kommune über. Die Fortsetzung aller zehn regionalen Angebote ist erst mal gesichert. »On demand Verkehr« bedeutet ein Nahverkehrsangebot durch eine Art Großraumtaxi, das nur fährt, wenn es bestellt wird.

Zum Jahresanfang soll es auch eine neue App (ein Programm fürs Handy) geben, mit der die Angebote für alle Bediengebiete verfügbar sind. Dazu zählen dann auch:

• LahnStar (Limburg),
• Colibri (Hofheim),
• Emil (Idstein),
• SiGGi (Kelsterbach)
• HeinerLiner aus Darmstadt (ab Februar)

Mit der Umwandlung zu einer verbundweiten App geht ein Namenswechsel einher: »OnDemand@RMV«. Fahrgäste dieser vier Angebote können sie ab Januar in den gängigen App-Stores herunterladen und direkt nutzen.

Mit dem Übergang in den Regelbetrieb endet auch die finanzielle Unterstützung durch den Bund. Der RMV unterstützt die Kommunen beziehungsweise lokalen Nahverkehrsorganisationen als Betreiberinnen der »On-demand-Verkehre« mit 10 % bis 25 % der Betriebskosten und stellt zudem das einheitliche Hintergrundsystem für App und Abwicklung zur Verfügung.

Mit dem nötigen Rückenwind aus der Politik hat die »On-demand-Mobilität« das Potenzial eines attraktiven öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für viele Nutzer.

Der Hopper im Kreis Offenbach, der Mainer in Hanau, auch Knut in Frankfurt oder Emil in Taunusstein sollen Vorboten einer Ära sein, in der öffentlicher Nahverkehr jederzeit und flächendeckend verfügbar ist.

Autonomes Fahren

Autonomem Fahren (auch hochautomatisches oder vollautomatisiertes Fahren) wird seit Jahren vom RMV getestet (als Partner des von Bund und Land geförderten Projekts Kira). Ein Testbetrieb mit ausgewählten Fahrgästen soll im nächsten Jahr in Teilen der Stadt Darmstadt und im westlichen Gebiet des Kreises Offenbach an den Start gehen.

Wie funktioniert das Angebot?

Die flexiblen Verkehrsangebote sind digital per App, aber auch telefonisch buchbar. Sie können dorthin bestellt werden, wo sie gebraucht werden – und das zu der Uhrzeit, zu der sie benötigt werden. Der Preis liegt etwas über dem normalen Fahrpreis des Rhein-Main-Verkehrsverbunds. Sie heißen Knut, Hopper oder Colibri, fahren in Frankfurt, Limburg, Darmstadt, Hanau, den Kreisen Offenbach, Main-Taunus, Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg, Rheingau und Main-Kinzig.

Die App im Überblick

Um den Service nutzen zu können, die RMV-On-Demand-App aus dem Apple App Store oder dem Google Play Store herunterladen und sich anmelden.

Start- und Zielort eingeben und auswählen, wie viele mitfahren möchten. Außerdem kann eingegeben werden, ob beispielsweise bereits ein gültiges RMV-Ticket vorhanden ist, um günstiger zu fahren.

Fahrt buchen und zu einer nahe gelegenen Abhol-Haltestelle navigieren lassen. Anschließend ist es möglich, per App live mitzuverfolgen, wo sich das Fahrzeug befindet. Während der Fahrt steigen gegebenenfalls weitere Mitfahrer ein, die ein ähnliches Ziel haben.

Am Ziel angekommen, kann die Fahrt bewertet werden.


Weiterführende Links
• RMV on Demand Video

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Feierliche Eröffnung des Nachbarschaftspavillons „Haus am See“

Das Haus am See

Am Mittwoch, dem 4. Dezember, wird von 14 bis 16 Uhr der Nachbarschaftspavillon „Haus am See“ in der Nähe des Ben-Gurion-Rings 58 feierlich eröffnet. Das Quartiersmanagement lädt gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt alle Anwohner herzlich ein, diesen neuen Treffpunkt für das Viertel willkommen zu heißen.

Die Eröffnung wird von Herrn Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, begleitet. Auch Vertreter von der TU Darmstadt, die für die Planung des Gebäudes verantwortlich zeichnen, sowie der Firma Holzarchitektur, die den Bau ausführte, werden anwesend sein. „Kirche in Aktion“ als Betreiberin des in Zukunft dort stattfindenden Nachbarschaftstreffs wird ebenfalls zugegen sein.

Das „Haus am See“ ist als ein mehrjähriger und trotzdem „temporärer Ort der Begegnung“ für alle Bewohner des Viertels konzipiert. Es bietet Raum für Austausch, Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten. Interessierte können sich während der Eröffnung über die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten informieren und sich direkt für künftige Veranstaltungen eintragen.

Für musikalische Unterhaltung sorgen die DJs „Zweite Sahne“ und „Olga Rhythmus“. Heiße Suppe und wärmende Getränke runden das Programm ab. Das Quartiersmanagement freut sich auf eine rege Teilnahme und darauf, das „Haus am See“ als neuen Ort der Begegnung und des Miteinanders im Viertel einzuweihen.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Darmstädter Hof fürchtet um seine Zukunft als kulturelles Zentrum

Darmstädter Hof

In Nieder-Eschbach gibt es kein Bürgerhaus. Anders als zum Beispiel in Bonames. Dort findet sich am Ben Gurion Ring 110A das „Zentrum am Bügel“. Doch dafür gibt es eine seit Jahren bewährte Lösung. Mit einem überschaubaren Zuschuss der Stadt von 5.000 Euro im Monat können die Räumlichkeiten des Darmstädter Hofes an Vereine deutlich vergünstigt angeboten werden.

icon-car.png
Darmstädter Hof

Karte wird geladen - bitte warten...

Darmstädter Hof 50.199551, 8.672287

Der Darmstädter Hof hat für den Stadtteil Nieder-Eschbach die Funktion eines Bürgerhauses übernommen. Die Nutzung des »Großen Saales« kostet einen Verein in der Woche dann nur noch 2.000 Euro. Ohne den Zuschuss müssten die Preise verdoppelt oder verdreifacht werden um kostendeckend zu arbeiten. Für die Stadt, für die Pächter des Hofes und für das kulturelle Leben im Ortsteil eine Situation in der alle Beteiligten von der Zuschuss-Lösung profitieren.

Hängepartie

Das Gebäude ist inzwischen in die Jahre gekommen und bräuchte Sanierungen die ins Geld gehen. Doch ohne einen langfristigen Vertrag mit der Stadt, wie das in den kommenden Jahren mit der Förderung weitergeht, ist der Pächter vorsichtig. Auch die vorgesehene Firma, die die Renovierungen umsetzen soll, die Firma ABG Nova hat aktuell nicht genügend Kapazitäten um das Vorhaben umzusetzen. Und so baut sich ein Investitionsstau auf.

Widersprüchliche Signale

„Die Eigentümer arbeiten darauf hin, dass der Darmstädter Hof zu einem Muster für Klimaschutz, erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Wärmeschutz für Gebäude ähnlicher Nutzung wird. Um diesen Weg auch seitens der Stadt aktiv zu unterstützen, haben wir gemeinsam 2021 einen Letter of Intent unterzeichnet, der ohne zusätzliche Kosten für die Stadt den Darmstädter Hof bis 2040 als Bürgerhaus für die Vereine vor Ort sichert“, so der damalige Kämmerer Uwe Becker nach der Unterzeichnung mit den Eigentümern, den Eheleuten Frau Martina Heß-Hübner und Herrn Andreas C. Hübner in deren Räumen.

In einer Video-Konferenz mit Vertretern des Amts für Immobilien wurde 2024 dann signalisiert, dass seitens der Stadt kein Interesse bestehe, den Vertrag zu verlängern. Die Frankfurter Neue Presse startete deswegen eine Anfrage und bekam als Antwort zurück, dass die Stadt langfristig die Nutzung als bürgerhausähnliche Einrichtung gewährleisten möchte.

Als ein Feuer 2023 Technik und Heizanlage im Keller zerstörte, wurde vom Pächter die Ölheizung durch eine Hybridheizung mit Erdgas und zwei großen Wärmepumpen ersetzt. Die Versicherung übernahm nur die Hälfte der Kosten für die Ersatzinvestition. Die andere Hälfte musste der Pächter aus eigener Tasche bezahlen. Von städtischer Seite kam kein Zuschuss.

Wenn sich die politische Einstellung nicht ändert, ist spätestens am 14.08.2030 Schluss mit der Förderung. Dann erlischt die Bürgerhaus-Funktion für den Stadtteil die es schon seit 1986 gab, als im umgebauten und renovierten „Darmstädter Hof“ das Bürgerhaus eröffnet wurde.

Etwa 27 Vereine wären davon betroffen. Seit 2005 hatte das Hotel „Darmstädter Hof“ nach zwei Jahren Leerstand einen neuen Eigentümer, der die Gästezimmer und das Lokal übernahm. Ob das Gasthaus nach 2030 noch weiterbetrieben werden kann, muss man sehen. Jetzt wird die Situation erst mal im Ortsbeirat 15 besprochen.


Haltung des Ortsbeirates
Nieder-Eschbach hat nach seiner Eingemeindung nach Frankfurt kein eigenes Bürgerhaus bekommen, anders als z.B. die Stadtteile Harheim, Nieder-Erlenbach und Bergen. Den Fortbestand des „Darmstädter Hofs“ sehen die Ortsbeiräte insgesamt bei Einstellung der städtischen Unterstützung als stark gefährdet. Veranstaltungen aller Art müssten in andere Stadtteile verlegt werden, was völlig inakzeptabel wäre. Für die älteren Mitbürger des Stadtteils würde das das Ende von fußläufig erreichbaren Treffen bedeuten, was einer Vereinsamung weiter Vorschub leisten würde. OF 334

Weiterführende Links

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Zu Besuch auf der Streuobstwiese von Wolfgang Diel

Wolfgang Diel ist ein Kalbacher Urgestein und hat in seinem Stadtteil bereits tiefe Spuren hinterlassen: ob als Grünen-Fraktionschef im Ortsbeirat oder als stellvertretender Ortsvorsteher, im Vorstand des  Bürgervereins Kalbach oder Ortsgerichtsvorsteher für den Ortsgerichtsbezirk 12 – wahrscheinlich ist die Liste längst nicht vollständig.
Er hat MainRiedberg auf die von ihm betreute Streuobstwiese eingeladen.

Ab der 1950er Jahren wurden hochstämmige Obstbaumflächen zunehmend durch Ackerflächen der modernen Landwirtschaft und niederwuchsige Obstplantagen ersetzt. Vielerorts wurden Streuobstwiesen aber auch durch Bebauung (Straße, Wohnraum, Gewerbe) verdrängt. Um die Obstplantagen zu fördern, hat die EG bis 1974 sogar Rodungsprämien für jeden Hochstammobstbaum gezahlt. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist heute noch sichtbar:
„Obwohl Streuobstwiesen in Hessen mittlerweile geschützt sind und als Kulturlandschaft gelten, gibt es nur noch etwa 17.500 Streuobstbiotope auf einer Fläche von insgesamt etwa 9.100 Hektar.“ *

Seit den 1980er Jahren setzte ein Umdenken ein und man begann, Streuobstwiesen in Hinblick auf den Naturschutz und Biodiversität neu zu bewerten. Streuobstwiesen werden heute als „gefährdete“ Lebensräume in der „Roten Liste“ aufgeführt und mittlerweile durch das Bundes- und das Hessische Naturschutzgesetz als geschützte Biotope eingestuft.

Eine allgemeine Definition von Streuobstwiese lautet wie folgt:
„Streuobstanbau ist eine Form des extensiven Obstbaus, bei dem größtenteils starkwüchsige, hochstämmige und großkronige Obstbäume in weiträumigen Abständen stehen. Charakteristisch für Streuobstbestände ist die regelmäßige Unternutzung als Dauergrünland. Daneben gibt es Streuobstäcker mit ackerbaulicher oder gärtnerischer Unternutzung, Streuobstalleen sowie sonstige linienförmige Anpflanzungen. Häufig sind Streuobstbestände aus Obstbäumen verschiedener Arten  und Sorten, Alters- und Größenklassen zusammengesetzt, sie sollten eine Mindestflächengröße von 0,15 ha umfassen. Im Unterschied zu modernen Dichtpflanzungen mit geschlossenen einheitlichen Pflanzungen ist in Streuobstbeständen stets der Einzelbaum erkennbar.“ *
Wesentlich für die Pflege der Bäume und der dauerhaften Obstproduktion ist ein regelmäßiger Baumschnitt, „der die Erhaltung der Bäume bis ins hohe Alter sichert und die Baumhöhlen-entstehung fördert„.*
Im Rahmen einer extensiven Landwirtschaft (Bodennutzung mit geringem Einsatz von Arbeitskraft und Kapital) wird auf Düngung und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichtet. Neben dem Baumschnitt ist die Pflege des Unterwuchses unter den Obstbäumen wichtig: das Mähen entzieht dem Boden Nährstoffe und fördert damit die krautigen Blühpflanzen.

Rentabilität und Vermarktung sind also nicht die zentralen Motive für den Erhalt einer Streuobstwiese; man muss schon Begeisterung für die Pflege eines kleinräumigen Biotops mitbringen und es als Erfolg der eigenen Bemühungen sehen, wenn ein Spechtpaar in einem der alten Bäume brütet oder ansässige Bienen die Blüten der eigenen Obstbäume bestäuben. Und sicher schmeckt der auf der eigenen Wiese gewonnene Apfelsaft oder -wein viel besser als der, den man im Supermarkt erhält.
–
Die von Wolfgang Diel gepflegte Streuobstwiese liegt am Weißkirchener Berg, eingeklemmt zwischen landwirtschaftlich genutzten Feldern, am äußeren Rand Kalbachs. Der Kalbacher Kerbeverein betreut ebenfalls eine Obstwiese auf der anderen Straßenseite.
Das Feld von Herrn Diel – er ist Pächter des Grundstücks – misst etwa 20 auf 80 Meter, gepflanzt sind dort in der Hauptsache Apfelbäume, aber auch Edelkastanie, Mirabelle und Kirche. Die Bäume sind in zwei Reihen gesetzt, darunter finden sich alte wie auch junge.

Neue Pflanzen müssen durch einen Drahtkorb, der um die Pflanzenwurzeln gelegt wird, vor den Wühlmäusen geschützt werden. Aktiv bekämpft werden die Nager jedoch nicht – sie leben hier unbehelligt. An einigen Stellen zeichnen sich entlang ihrer festen Routen sogar richtige Trampelpfade ab.
Kleintiere, Insekten und Vögel fühlen sich hier ohnehin wohl – was auch durchaus gewollt ist. Auf kleineren Flächen wird eine Verbuschung (Brombeere) zugelassen oder wurde Altholz zusammengetragen und liegen gelassen, damit dort Kleinsäugetiere (Kaninchen, oder doch ein Fuchs?) Unterschlupf finden und Bienen, Wespen oder andere Insekten heimisch werden können.


Verschiedene Nistkästen und Steinkauzröhren bieten neben den natürlichen Baumnestern eine Brutgelegenheit für Vögel. Alte Bäume bleiben stehen, solange es geht; auch hier siedeln sich gerne Insekten und Vögel an, bevorzugt Spechte, an. So manch alter Baum konnte durch radikalen Astschnitt sogar revitalisiert werden, wenn nämlich anschließend neue Asttriebe schießen und diese wieder Früchte tragen.


Die benachbarte Landwirtschaft bietet den Vorteil, dass die Rasenfläche einmal im Jahr durch einen großen Mäher geschnitten werden kann. Die Insellage der Streuobstwiese inmitten agrarwirtschaftlicher Nutzflächen kann aber eine begrenzte Anwendung chemischer Hilfsmittel an den äußeren Rändern der Streuobstwiese nicht ganz ausschließen. Die Ackerflächen als auch die Obstwiese zwischen Kalbach und Riedberg sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, so dass eine andere Nutzung durch Bebauung weitestgehend ausgeschlossen ist.

Der Arbeitsaufwand hält sich für Herrn Diel insgesamt in Grenzen: die extensive Bewirtung erlaubt es, nicht täglich, und auch nicht jede Woche, auf der Streuobstwiese aktiv sein zu müssen: Baumschnitt, wenn nötig, einmal im Jahr, eigenhändiges Rasenmähen zwei Mal jährlich, die Ernte im Herbst, die Prüfung der Nistkästen und Steinkauzröhren, das Wässern der jungen Bäume in trockenen Sommern, regelmäßig nach dem Zustand der Fläche schauen. Bei der jährlichen Mostäpfel-Ernte helfen Freunde und Bekannte – die gewonnenen 300-400 Liter Saft und Apfelwein teilt man sich.


                                                                                                                                                           Foto: W.Diel

Trotzdem bemüht sich Herr Diel um einen (jüngeren) Partner, um sich Verantwortung und Arbeit teilen zu können und vor allem den Fortbestand der Streuobstwiese auch für die Zukunft zu gewährleisten.  Wünschenswert wäre, wenn die Pflege dieser Obstwiese am Ortsrand Kalbachs nicht nur eine One-Man-Show bliebe.

Links:
Allgemein
https://de.wikipedia.org/wiki/Streuobstwiese#Begriffsentwicklung
https://www.mainaeppelhauslohrberg.de/index.php/streuobst-erleben/lebensraum-streuobstwiese.html
https://www.mainaeppelhauslohrberg.de/index.php/streuobst-erleben/lebensraum-streuobstwiese.html

Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat:
https://landwirtschaft.hessen.de/naturschutz/streuobstwiesenstrategie

Das Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie:
https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/lebensraeume-und-biotopkartierungen/gesetzlich-geschuetzte-biotope

Streuobst-Wissen
https://www.klimaenergie-frm.de/Nachhaltigkeit/Streuobst/Streuobst-Wissen/
https://www.mainaeppelhauslohrberg.de/

unverzichtbar:
https://www.mainaeppelhauslohrberg.de/images/dokumente/Handbuch_Biotopmanager.pdf

 

 

 

Teile diesen Beitrag mit Freunden