Kategorie: AktuelleNEWS

So kommt man gut durch heiße Tage

Sonne Wärme Energie

Mit Höchstwerten bis zu 34 Grad soll es am Dienstag, 13. August, in Frankfurt sehr heiß werden. Derart hohe Temperaturen können belastend sein, besonders für ältere Menschen oder jene mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Herzkreislauferkrankungen oder hohem Blutdruck.

Damit die Frankfurterinnen und Frankfurter gut und gesund durch heiße Tage kommen, hat das Gesundheitsamt ein paar einfache und effektive Tipps zusammengestellt:

  • Ein Tipp, den jeder kennt, der aber umso wichtiger ist: ausreichend trinken. Wasser, Tee oder verdünnte Säfte sind besonders geeignet, auf Alkohol besser verzichten. Personen, die Medikamente einnehmen, die den Wasserhaushalt beeinflussen, oder eine begrenzte Trinkmenge medizinisch verordnet bekommen haben, sollten mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin die geeignete Trinkmenge für Hitzetage besprechen.
  • Es empfiehlt sich, den Aufenthalt im Freien, insbesondere körperliche Anstrengung und Sport, zu vermeiden und sich möglichst in kühlen Innenräumen aufzuhalten. Notwendige Besorgungen kann man in den kühleren Morgenstunden erledigen.
  • Innenräume und Wohnungen können kühl gehalten werden, indem man, wenn möglich, die Fenster von außen verschattet und in den kühleren Morgen- und Abendstunden sowie in der Nacht lüftet. Kühle Wickel oder Fußbäder können zusätzlich für Abkühlung sorgen.
  • Ein Besuch eines kühlen Ortes kann ebenfalls Abkühlung bringen. Auf der Website des Gesundheitsamts unter frankfurt.de/kuehle-orte sind rund 150 Frankfurter kühle Orte verzeichnet. Rund 20 dieser kühlen Orte liegen in der Innenstadt und sind auf der faltbaren Stadtkarte im Miniformat vermerkt. Die Karte gibt es kostenlos in der Bürgerberatung, den Bürgerämtern, im Seniorenrathaus und im Gesundheitsamt.
  • Bei großer Hitze besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen. Bei diesen Personengruppen sollte regelmäßig, mindestens zweimal am Tag, auf Zeichen von Erschöpfung durch Hitze geachtet werden. Diese kann sich durch Überwärmung, Schwäche, Schwindel, Benommenheit, gegebenenfalls Übelkeit und Erbrechen äußern. Für diese Personen ist es ratsam, vorab mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt zu besprechen, was im Besonderen für sie bei Hitze zu beachten ist, beispielsweise bei der Medikamenteneinnahme unnd dergleichen.
  • Kleinkinder und Säuglinge sind ebenfalls besonders gefährdet, da sie ihre Bedürfnisse oder Symptome wie Durst oder Unwohlsein nicht klar formulieren können. Daher sollte man auch auf sie besonders achten.
  • Bei Verdacht auf Hitzschlag, der sich durch eine Körpertemperatur von über 40 Grad, heiße, trockene Haut und Bewusstseinsstörungen äußern kann, sollte man den Notruf 112 wählen, die betroffene Person ins Kühle bringen, ihre Kleidung öffnen und sie mithilfe von feuchten Umschlägen kühlen. Ein Hitzschlag ist lebensgefährlich.

Weitere Informationen sowie die aktuelle Hitzebroschüre des Gesundheitsamtes finden sich unter frankfurt.de/hitze.

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Fernwärmeversorgung in Nordweststadt und Hedderheim wird unterbrochen

Die mainova informiert:

Fernwärmeversorgung in der Nordweststadt wegen Arbeiten im Müllheizkraftwerk kurzzeitig unterbrochen

An den Wochenenden 17./18. August und 7./8. September 2024 ist die Fernwärme in der Nordweststadt für jeweils rund 30 Stunden unterbrochen. Im Zuge dringend notwendiger Maßnahmen im Müllheizkraftwerk wird die Versorgung in der Nordweststadt jeweils
ab Samstag, ca. 4 Uhr morgens, bis Sonntag, ca. 10 Uhr morgens, abgestellt.
In dieser Zeit steht kein warmes Wasser zur Verfügung.
Die Arbeiten dienen der Sicherung der Heizungs- und Warmwasserversorgung.
Betroffen sind rund 1.250 Anschlüsse, über die Mainova rund 10.500 Haushalte sowie zahlreiche Gewerbebetriebe in der Nordweststadt und Teilen von Heddernheim versorgt.

Alle Kundinnen und Kunden wurden bereits per Anschreiben und
Aushänge informiert.

Link:
https://www.mainova.de/de/ihre-mainova/presse/pressemitteilungen/2024/fernwaermeversorgung-in-der-nordweststadt-wegen-arbeiten-im-muellheizkraftwerk-kurzzeitig-unterbrochen–140426

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Für die Babyboomer ist noch lange nicht Schluss

Ehrenamtliche ermöglichen das Fest

Als Babyboomer bezeichnet man unter anderem die Generation, die zu den Zeiten steigender Geburtenraten (dem „Babyboom“) nach dem 2. Weltkrieg … in den vom Krieg betroffenen Staaten geboren wurden.

In Deutschland begann der ausgeprägte Geburtenanstieg 1957 und endete 1963. Danach sackten die Geburtenzahlen ab. Je nach Renteneintrittsalter verabschieden sich diese Jahrgänge zunehmend aus dem Berufsleben.

Babyboomer und ihr Renteneintritt

Jahre des Renteneintritts für Babyboomer

In Deutschland gehören nach Angaben des »zukunftsInstituts« inzwischen schon 5,3 % der Bevölkerung (3,7 Mio. Menschen) zu den Senioren, die sich noch oft noch aktiv betätigen wollen.

Inzwischen haben sich nette Begrifflichkeiten dafür herausgebildet:

Best Agers: Begriff aus dem Marketing und verwandten kommerziellen Bereichen. So wird eine Zielgruppe von Personen mit einem Lebensalter von über 50 Jahren benannt, mit im Durchschnitt relativ hohem Wohlstandsniveau.

Silver Surfer: Begriff aus dem Online-Marketing. So werden Internetnutzer ab einem Alter von 50 Jahren bezeichnet. Der Begriff spielt auf die silbergrauen Haare an, die Menschen in dieser Altersklasse häufig schon haben.

Entrepreneure: Ein Entrepreneur ist eine Person, die eine unternehmerische Geisteshaltung besitzt und bereit ist, innovative Ideen in die Tat umzusetzen. Entrepreneure erkennen Chancen, sind risikobereit und setzen ihre Fähigkeiten ein, um neue Unternehmen oder Projekte zu gründen.

Silverpreneure: Der Begriff „Silverpreneur“ setzt sich aus der den Worten „Silver Surfer“ und „Entrepreneur“ zusammen. Er ist eine Person, die über umfangreiche Berufs- und Lebenserfahrung verfügt und Selbstverwirklichung sowie mentale Fitness durch eine berufliche Tätigkeit im Rentenalter anstrebt. Hauptantrieb ist der Wunsch, die neue, frei verfügbare Lebenszeit produktiv zu nutzen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist nur für rund 40 % der Rentner (Stand 2022) aus der „Babyboomer-Generation“ in Deutschland die ausgeübte Tätigkeit die Hauptquelle, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Für die anderen Babyboomer-Rentner ist ihr Einkommen nur ein Zuverdienst. Sie leben in erster Linie von ihrer Rente beziehungsweise ihrem Vermögen. Das Zukunftsinstitut geht davon aus, dass die Zahl an Silverpreneuren insgesamt wachsen wird. Im Ruhestand nur die Füße hochlegen und die Rente verprassen, ist für diese Generation keine Zukunftsperspektive. Viele fühlen sich 10 Jahre jünger als ihr biologisches Alter. So mancher kann es mit Teens und Twens aufnehmen, was Kräfte, Beweglichkeit und Professionalität angeht.

Die angehenden Rentner haben sich oft lange vorher mit ihrem letzten Lebensabschnitt auseinandergesetzt und Pläne geschmiedet, was sie noch alles anpacken wollen. Die frei verfügbare Zeit soll sinnvoll genutzt werden. Das heißt vor allem: ihr Wissen und ihre Erfahrung konstruktiv einzusetzen, oft auch mit dem Ziel, etwas an die nächsten Generationen weiterzugeben. 71 % legen großen Wert auf soziales Engagement. Umweltschutz ist sogar für 94 % ein wichtiges Thema.

Selbstverwirklichung und Wertschätzung sind wichtige Motivatoren. Ideal für ehrenamtliche Aufgaben. Das künftige Engagement soll neue Erlebnisse, soziale Kontakte, Erfolge, innere Zufriedenheit und geistige Anregungen bringen. Ein optimales Anti-Alterungs-Programm. Arbeiten ja, aber bitte mit weniger Stress. Wichtig ist die Herrschaft über die Nutzung der täglichen Zeit.

Zum Schluss noch der Werbeblock in eigener Sache

Interessenten, die sich gerne neue Sachverhalte erarbeiten, die über das Zeitgeschehen im eigenen Stadtteil informiert sein wollen, bietet sich eine ehrenamtliche Mitarbeit bei MainRiedberg an. Jeder kann sich mit so viel Zeit einbringen wie er möchte. Eine Ausbildung als Reporter oder Ähnliches ist nicht erforderlich. Wir sammeln unsere Erfahrungen bei der täglichen Arbeit und im geselligen Erfahrungsaustausch. Bei Interesse melden Sie sich unter mail@main-riedberg.de. Dann treffen wir uns zu einem Kennenlern-Gespräch.


Weiterführende Links

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Die Fertigstellung des Rohbaus konnte gefeiert werden

Nachdem das Richtfest für den Nachbarschaftstreff bereits mehrfach verschoben wurde,
konnten die Zimmerleute heute endlich ihren Richtspruch auf den Rohbau des Nachbarschaftstreff aussprechen.


Der Dezernent bei der Ansprache; Foto: D.Walz

Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, eröffnete das Richtfest mit einer kurzen Ansprache. Das Gebäude, das nach einer Bürgerumfrage „Haus am See“ heißt, wurde in Holzrahmen-Bauweise erbaut. Eröffnet werden soll das Nachbarschaftstreff im Herbst diesen Jahres.

Die Feierlaune war – trotz eines kleinen musikalischen Rahmenprogramms – leider durch einsetzenden Regen etwas getrübt worden.


beim Richtspruch; Foto: D.Walz

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Riedberg: Angriff auf 13-jähriges Mädchen

Teil eines Polizeiwagens

Am Dienstagabend (06.08.2024) kam es am Riedbergzentrum zu einem Angriff, bei dem eine 13-Jährige, welche Angehörige der LGBTQIA+ Szene ist, beleidigt, gestoßen und mit Plastikflaschen beworfen wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich die 13-Jährige gegen 19:30 Uhr dort mit zwei Freundinnen, als eine dreiköpfige Jungengruppe plötzlich lautstarke homophobe Beleidigungen gegen sie äußerte, sie mehrfach schubste und mit Plastikflaschen bewarf.

Die alarmierte Polizei konnte einen Tatverdächtigen im Rahmen der Fahndung unverzüglich im Nahbereich feststellen. Bei diesem handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen aus Frankfurt, welcher nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an seine Erziehungsberechtigten überstellt wurde.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Frankfurter Kriminalpolizei geführt.

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Es war einmal eine Anschlussstelle der A661 in Bonames

MainRiedberg hat sich auf der ehemaligen Zu-/Abfahrt umgeschaut

Am 16.07.2005 wurden die Ab- und Zufahrten zur Autobahn A661 in Bonames geschlossen. Ersatz war bis dahin geschaffen worden über Nieder-Eschbach (via „Am Martinszehnten“ und „Züricher Straße“). Die Erschließung der Gewerbegebiete Am Martinszehnten und Nieder-Eschbach machten diesen Schritt erforderlich.  Für die Bonameser Bevölkerung war diese Verlagerung wohl ebenso sinnvoll, da der Weg von und zur A661 nicht mehr ausschließlich über Bonames führte: Preungesheim/Frankfurter Berg und Berkersheim erhielten ihre eigene Zufahrt, ebenso das Mertonviertel; Kalbach-Riedberg, Steinbach, Weißkirchen und Bommersheim (letztere alle Oberursel) konnten über die Landstraße (L3019) angebunden werden.

Die Widerstände gegen die Stilllegung waren damals erheblich, sogar eine Bürgerinitiative zur Reaktivierung der Bonameser Anschlüsse wurde gegründet. Auch die lokalen Ortsbeiräte beteiligten sich intensiv an der politischen Diskussion. Die Medien berichteten zu dem Thema ausgiebig.

Die Stadt Frankfurt blieb beharrlich bei ihrem ursprünglichen Vorhaben. Auch ein in der Öffentlichkeit erwogener Plan einer doppelten Anschlussstelle, d.h. alte Zu-/Abfahrt in Bonames plus der neuen in Nieder-Eschbach, wurde wegen des erhöhten Unfallrisikos für den Autobahnverkehr verworfen.

Jahrelang war die Asphaltoberfläche dem Verfall preisgegeben. Die Stadt hatte sich dem Land Hessen aber zum Rückbau, zur Renaturierung verpflichtet, um erhaltene Zuschüsse nicht zurückzahlen zu müssen. Im ersten Schritt war die Asphaltdecke durch einen Kiesweg ersetzt, später zu einer Grün- und Rasenfläche umgebaut worden.

MainRiedberg ist die ehemalige Anschlussstelle auf der Fahrspur vom Bad-Homburger-Kreuz nach Offenbach hinaufgegangen und hat sich ein Bild (und ein paar Bilder mehr) gemacht.

Zur Kalbacher Hauptstraße hin wird die alte Zu-/Abfahrt durch Steinbrocken abgegrenzt.

Schon nach wenigen Schritten ähnelt die ehemalige Fahrbahn einer Parklandschaft.

Teilweise hat sich der Durchgang schon erheblich verengt.

Weiter oben verzweigt sich der Weg in die einstige Abfahrt und Auffahrt.
In Richtung Offenbach findet sich als Relikt der alten Auffahrt noch die Schallschutzmauer mit den autobahntypischen Kunstwerken diverser Sprayer.


Die Abfahrt (vom Bad-Homburger-Kreuz kommend) ist noch klar zu erkennen.

Prächtig entwickeln sich auf dem Gelände Flieder und Hagebutte.


Am gemähten Rasen sieht man, dass die ehemalige Fahrbahn wohl weiterhin durch Gärtner betreut wird.

Wie bereits berichtet, wird z.Z. ein kombinierter Rad- und Fahrradweg zwischen Bonames und Kalbach gebaut; hier ein Foto der Arbeiten vom letzten Juli nahe der U-Bahnstation Kalbach.

Links:
https://main-riedberg.de/autobahn-ausfahrt-bleibt-vergangenheit/
https://main-riedberg.de/neuer-geh-und-radweg-bei-bonames/

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Wohnsitzanmeldung in Frankfurt jetzt online möglich

Das Bürgeramt führt einen neuen Onlineservice ein.

Ab Donnerstag, 1. August, können viele Frankfurterinnen und Frankfurter ihren Wohnsitz digital an- und ummelden. Möglich sind Anmeldungen in neue Haupt- oder sogenannte alleinige Wohnungen. Mit der neuen „Elektronischen Wohnsitzanmeldung“ digitalisiert das Bürgeramt eine für die Bürgerinnen und Bürger zentrale Verwaltungsleistung. Der Betrieb des neuen Onlineservices wird im Jahr 2024 vom Land Hessen finanziert.

Die neue „Elektronische Wohnsitzanmeldung“ spart künftig den Behördenbesuch. „Wir unterstützen damit die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, sich zeitlich und örtlich flexibel umzumelden und sich auf den Umzug zu konzentrieren“, sagt die für das Bürgeramt zuständige Dezernentin Eileen O’Sullivan. „Wir leisten damit einen weiteren Beitrag, um den Bürgerservice moderner und innovativer zu gestalten.“

Die Amtsleiterin des Bürgeramtes, Statistik und Wahlen, Lisa Rühmann, ergänzt: „Zuletzt haben rund 95.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Jahr das Bürgeramt besucht, um sich an- oder umzumelden. Der neue digitale Service bildet hierzu eine großartige Alternative und ist damit ein echter Meilenstein.“

Technische Voraussetzungen und Sicherheit

Die technischen Voraussetzungen zur Nutzung des Onlineservices sind ein Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion und PIN, ein Servicekonto (zum Beispiel bundID) und ein NFC-fähiges Smartphone mit installierter AusweisApp. Alternativ zur AusweisApp kann auch ein Kartenlesegerät und anstelle des Personalausweises die eID-Karte genutzt werden.

Bei der elektronischen Wohnsitzanmeldung steht die Sicherheit im Vordergrund: Die Nutzerinnen und Nutzer authentifizieren sich datenschutzkonform über die Online-Ausweisfunktion ihres deutschen Personalausweises oder der eID-Karte in ihrem Servicekonto. Dann erhalten sie Zugriff auf ihre bisher im Melderegister gespeicherten Daten, können diese überprüfen und ihre neue Adresse eingeben. Die sogenannte Wohnungsgeberbestätigung kann anschließend direkt hochgeladen werden. Nachdem die Meldebehörde die Angaben geprüft und den Vorgang abschlossen hat, kann im Onlineservice eine elektronische Meldebestätigung abgerufen werden. Die neuen Daten aus dem Melderegister können nun per AusweisApp direkt auf den Chip im Personalausweis oder der eID-Karte übertragen werden. Der Adressaufkleber für das Ausweisdokument und den Reisepass kommt innerhalb weniger Tage von der Bundesdruckerei per Post und kann einfach aufgeklebt werden.

Entwicklung und Finanzierung des neuen Onlineservices

Der Onlineservice „Elektronische Wohnsitzanmeldung“ wurde von der Stadt Hamburg im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) nach dem „Einer-für-alle-Prinzip“ entwickelt. Jetzt steht es anderen Ländern und Kommunen zur Verfügung. Es handelt sich dabei um den bisher einzigen Onlineservice zur Wohnsitzanmeldung, der den Behördenbesuch vollständig ersetzt.

„Frankfurt war maßgeblich an der Adaption für Hessen beteiligt. Dafür haben viele Menschen sehr engagiert zusammengearbeitet und gezeigt, wie die Digitalisierung der Verwaltung gelingen kann. Herzlichen Dank an das ganze Team des Bürgeramts und an alle Beteiligten“, sagt O’Sullivan. „Wir freuen uns jetzt auf zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer, denn Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern lebt von der Anwendung.“

Das Land Hessen finanziert den Betrieb des Online-Dienstes für seine Kommunen im Jahr 2024. Die hessischen Städte Frankfurt am Main, Wiesbaden, Kassel, Darmstadt, Offenbach, Hanau, Gießen, Fulda und Rüsselsheim haben den Dienst stellvertretend für später einführende hessische Städte und Gemeinden als Pilotkommunen getestet und führen diesen nun ein. Damit steht die Online-An-/Ummeldung jetzt bereits mehr als 1,8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern in Hessen zur Verfügung.

Der neue Onlineservice kann über die Website des Bürgeramts frankfurt.de/buergeramt oder direkt über wohnsitzanmeldung.de aufgerufen werden.

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Richtfest am Ben-Gurion-Ring

Nachbarschaftstreff am Ben-Gurion-Ring

Am Mittwoch, den 7. August, findet um 15:00 Uhr das Richtfest des neuen Nachbarschaftstreffs „Haus am See“ mit dem Dezernenten für Planen und Wohnen, Herrn Marcus Gwechenberger statt.

Inmitten des Grünzugs am Ben-Gurion-Ring direkt am sogenannten Bügelsee wird derzeit der Nachbarschaftstreff in Holzrahmen-Bauweise erbaut.

„Der Bewohnerschaft im Ben Gurion Ring fehlte ein zentraler und öffentlicher Begegnungsort. Mit dem »Haus am See« schaffen wir nun einen Anlaufpunkt für Jung und Alt. Heute feiern wir das Richtfest, die Eröffnung soll vor den Herbstferien stattfinden“, freut sich Stadtrat Gwechenberger.

Der temporäre Bau in Leichtbauweise wird zunächst für wenige Jahre mitten auf der Wiese am Bügelsee im Grünzug platziert. Im Anschluss soll in unmittelbarer Nähe an einem neu zu gestaltenden Quartiersplatz ein Neubau entstehen, der als zentraler Begegnungsort für den Bügel mit gastronomischem Angebot und öffentlicher Toilette fungieren soll.

Der Übergangs-Bau soll als Labor zur Etablierung von nachbarschaftlichem Engagement dienen. Das einfache, aber funktionale Gebäude wurde nach Plänen von Studierenden der TU Darmstadt entworfen und geplant.

Die Organisation und Belebung des Gebäudes wird vom Quartiersmanagement am Bügel übernommen.

In einer Umfrage der Anwohnerschaft des Quartiers wurde der naheliegende Name „Haus am See“ als Favorit ausgewählt. Am 26. Juni und am 11. Juli haben Anwohner gemeinsam mit dem Quartiersmanagement ebenfalls nach Plänen der TU Darmstadt Holzmöbel für das „Haus am See“ gebaut.

Schon jetzt können sich Interessenten für eine regelmäßige Nutzung des neuen Nachbarschaftstreffs beim Quartiersbüro melden. Dabei sind die unterschiedlichsten Nutzungen denkbar.

Der Nachbarschaftstreff, der aktuell jeden Mittwoch im Quartiersbüro stattfindet, wird nach Fertigstellung in das „Haus am See“ übersiedeln.

Weitere Informationen gibt es im Quartiersbüro „Mach Deinen Bügel“ bei Kai Schmidt unter Telefon 069-5000-4060 oder per eMail an qm-bgr@qurban.de.

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Es ist nicht so wie es aussieht …

Ablagerungen auf geplantem Sportareal

Wer die Altenhöferallee in Richtung Nordnordwest fährt, findet am Ende gegenüber dem Sportplatz des SC Riedberg eine große Freifläche auf der aktuell Baumaterialien gelagert sind.

Wer die Entwicklung der Vergangenheit verfolgt hat, denkt vielleicht, jetzt geht es los mit den Bauarbeiten.

Ein kurzer Blick zurück:

2012 Ist die Sportanlage des SC Riedberg, mit ihren zwei Großspielfeldern sowie dazugehörigem Umkleide- und Funktionsgebäude fertig geworden.
2015 Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, … den vorgestellten Vorentwurf für eine Sportanlage östlich der Altenhöferallee, abschließend planerisch fertigzustellen.
2016 Eine ernsthafte Bedrohung für die Planung stellt indes ein Nagetier dar: Der europäische Feldhamster.
Der Feldhamster wird dem Bau jedoch nicht im Weg stehen. Die wenigen Tiere, die in den Feldern nordöstlich der Altenhöferallee noch leben, sollen zuvor noch gerettet werden. Bei genauerem Hinsehen wurde erkannt, dass es nur 2 männliche Tiere sind.
2018 Der Riedberg wächst. Die Kapazitäten der Sportanlagen stoßen allmählich an ihre Grenzen. Sehnsüchtig erwarten die Vereine den Bau der zweiten Sportanlage. Da mit der Fertigstellung erst im Jahr 2020 zu rechnen ist, müssen die Vereine bis dahin Kompromisse finden und weiter zusammenzurücken. 2019 soll die zweite Sportanlage ausgeschrieben werden.

Die Details stehen jetzt fest: Die von Sportlern und den beiden Vereinen SC Riedberg und Riedberger SV schon lange ersehnte Sportplatz-Erweiterung östlich der Altenhöferallee kommt – aber voraussichtlich nicht vor Ende 2020.

2019 Jetzt hat die Stadt Eckdaten für den Bau der Anlage mitgeteilt, die östlich der Altenhöferallee, also gegenüber der bisher einzigen Sportstätte im Stadtteil entstehen wird. Das Vergabe-Verfahren läuft bereits. Bis Herbst soll die Baugenehmigung stehen. Bis Oktober 2021 soll die Anlage fertiggestellt sein.

Mittlerweile sei das Vergabeverfahren nicht nur initiiert, sondern bereits abgeschlossen worden, so der Magistrat. Ein Büro sei beauftragt worden, die bestehende Planung zu verfeinern. Ebenso sei die Baugrunduntersuchung beauftragt worden, heißt es weiter.
Bevor der Bau der neuen Anlage startet, muss das Gelände noch nach Blindgängern aus dem 2. Weltkrieg und Bodendenkmäler untersucht werden.

Ein Hilferuf aus dem Schuldezernat stoppt vorerst den Bau der zweiten Sportanlage auf dem Riedberg. Die Kollegen hätten darum gebeten, eine dringend benötigte Mehrfeldhalle für die dritte Grundschule und die IGS zu integrieren. So verzögert sich die Fertigstellung bis Ende 2022.

2020 Es ist vorgesehen, die Mittel für den Bau für den Haushalt 2022 anzumelden, heißt es in einer Stellungnahme des Magistrats. Wann mit dem Bau begonnen wird, könne deswegen derzeit noch nicht beantwortet werden.
2021 Dem Ortsbeirat (12) wurden die Pläne (Machbarkeitsstudie) für die Sportanlage präsentiert. (Kostenplanung 15 Mio. Euro)
Frühestens 2023 könne der Spatenstich erfolgen. Man rechne mit zwei Jahren Bauzeit, so dass die Anlage 2025 eröffnet werden könnte.
2022 Der Ortsbeirat 12 drängt auf einen baldigen Baubeginn der zweiten Sportanlage. Allein beim SC Riedberg stünden für rund 40 Mannschaften nur 2 Spielfelder zur Verfügung, im Winter sogar nur eines.

Dem Wunsch des Ortsbeirates 12, die Fläche vor Beginn des Baus freizumachen, wird nicht nachgekommen. Dies geschehe erst kurz vor Baubeginn, teilt der Magistrat mit. Ziel sei es, alle Flächen, inklusive derer, die aktuell noch landwirtschaftlich genutzt werden, in einem Arbeitsgang zu bearbeiten, um die Kosten durch eine einmalige Kampfmittelsondierung gering zu halten, so die Begründung.

2024 Bisher fehlt noch die Magistratsvorlage für einen Beschluss durch die Stadtverordneten und damit auch die EU-weite Ausschreibung.

Der Magistrat wird gebeten zu berichten, … auf welche neuen Zeitpläne sich Bürger und Vereine im Stadtteil nun einstellen müssen.

Seitdem
  • wurde das Gelände ab und an von einem Zirkus zum Überwintern genutzt.
  • ist das Gelände seit ca. 2 Jahren auf Drängen der Ortsvorsteherin mit Zäunen abgesperrt worden.

Doch leider ist noch kein Baubeginn in Sicht. Die Ortsvorsteherin Frau Neißner berichtet dazu: „Das Areal wird vorübergehend als Lagerplatz für eine Maßnahme der Netzdienste Rhein-Main in Heddernheim genutzt. Zunächst erst einmal für drei Monate“, sagte sie. Das hätten nicht nur Gespräche mit den dortigen Arbeitern ergeben, sondern auch die Nachfrage beim Sportamt bestätigt.

Also heißt es weiterhin Warten und Hoffen!

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U-Bahn- und Straßenbahnnetz: Baustellen im 2. Halbjahr

Die VGF informiert über Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten;
Kalbach-Riedberg ist zwischen Riedwiese/Mertonviertel und Ober-Eschbach betroffen.

Geplant sind Arbeiten zur Fahrstrom-Verstärkung  in der Zeit
vom 15.09.2024 ca. 04:00 Uhr bis 16.09.2024 ca. 03:00 Uhr.

Betroffen sind:
– die Linie U2 verkehrt nur zwischen Südbahnhof <> Heddernheim
– die Linie U9 wird eingestellt.
Es wird eine Schienenersatzverkehr eingerichtet zwischen Heddernheim <> Mertonviertel<> Riedberg <> Kalbach <> Bonames <> Nieder-Eschbach <> Ober-Eschbach <> Gonzenheim

Alle Frankfurter VGF-Baustellen im Überblick:
https://www.vgf-ffm.de/de/aktuelles/news/einzelansicht/baustellen-im-2-halbjahr-2024

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