Kategorie: AktuelleNEWS

SC Riedberg: Training startet wieder!

Markierung auf Rasen

Auch beim nach Mannschaften größten Fußballverein Hessens rollt seit gestern der Ball wieder. Um präzise zu sein: Der Trainingsbetrieb beim SC Riedberg wird stufenweise wieder hochgefahren. Vorab wurden die Trainer in einer Trainingssimulation mit mehreren Mannschaften gleichzeitig auf dem Sportplatz in der Altenhöferallee geschult. Das große Areal macht es möglich, getrennte Laufwege für Zu- und Abgang zum Training zu realisieren, so dass sich auf der Anlage möglichst wenige Sportler begegnen. „Erhöhte Disziplin und Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln werden es möglich machen, dass wir ab sofort wieder eine Art Sportbetrieb auf der Anlage haben können“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Den Anfang machen die U12-Mannschaften und älter. Die „alten Herren“ hatten bereits am Freitag zum ersten Mal wieder gegen den Ball getreten, selbstverständlich  ohne Grätschen und Körperkontakt, sondern hauptsächlich mit Übungen, die den Spaß am Fußball zurückholen.

Basketballer trainieren auf dem Sportplatz

Auch die mehr als 250 Basketballer des SC Riedberg nehmen das Training wieder auf – allerdings nicht in der Halle, sondern auf der Sportanlage in der Altenhöferallee und unter den dort geltenden strengen Auflagen. So wird es einen Sammelpunkt geben, wo die Kids bereits 15 Minuten vor Beginn eintreffen sollen. Dann kann nur maximal zu fünft trainiert werden.

Das Training ist kontaktfrei. Es wird also keine Zweikämpfe geben und eher Individual-Training sein. Auch ein Mindestabstand muss eingehalten werden und Hände sollen vorab desinfiziert werden. Die Umkleiden sind geschlossen, die Toiletten dürfen benutzt, sollen aber stets ebenfalls desinfiziert werden.

Doch die allermeisten sind sicher froh, dass es endlich wieder losgehen kann!

Photo by Sandro Schuh on Unsplash

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Absage von Ferien-Freizeiten – Workshops sollen stattfinden

Das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt sagt aus aktuellem Anlass alle für die Sommerferien geplanten Ferienfreizeiten ab. Das „Ferienkarussell“ mit Bildungs- und Freizeitangeboten soll aber stattfinden. Auch im Familienzentrum Billabong am Riedberg laufen noch die Gespräche, ob und in welcher Form die beliebten Ferienspiele möglich sind. Sobald es Neuigkeiten dazu gibt, werden wir auf MainRiedberg darüber berichten.

Zurück zu den städtischen Ferien-Angeboten. An den Bildungswochen im Stadtgebiet wird zurzeit festgehalten. Mit veränderten Konzepten der Ferienmaßnahmen möchte das Ferienkarussell zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln beitragen und die Maßnahmen an die, zu diesem Zeitpunkt aktuelle, Situation anpassen. Daher arbeiten die Mitarbeiter des Ferienkarussells gemeinsam mit den Mitwirkenden mit Hochdruck an Alternativen für die Feriengestaltung der jungen Menschen.

Nicht nur in dieser besonderen und turbulenten Zeit hat das Ferienkarussell das Ziel, Langeweile und Isolation bei Kindern und Jugendlichen zu vermeiden und ihnen positive Anregungen für die aktive und kreative Gestaltung ihrer Freizeit zu ermöglichen. Es ist geplant, Projekte kurzfristig in digitalen Formaten an den Start zu bringen, um Kindern, Jugendlichen und deren Familien eine attraktive Freizeitgestaltung anzubieten.

Diese und alle weiteren Informationen sind auf der Homepage unter http://www.ferienkarussell-frankfurt.de oder über das Infotelefon unter 069-212-33010 erhältlich.

Die Jugenddezernentin Daniela Birkenfeld wünscht allen Frankfurter Familien und Mitwirkenden des Ferienkarussells ein großes Durchhaltevermögen und alles Gute in dieser Zeit.

Foto: Archiv

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Stadt investiert in WLAN und in digitale Infrastruktur der Schulen

Die Corona-Auszeit hat den digitalen Nachholbedarf an den Schulen deutlich gemacht. Jetzt will die Stadt 56 Millionen Euro in WLAN und eine verbesserte digitale Infrastruktur an allen Frankfurter Schulen investieren.

Am Freitag hat der Magistrat eine Vorlage von Bildungsdezernentin Sylvia Weber beschlossen, die die Verwendung von knapp 50 Millionen Euro aus dem Digitalpakt für die Digitalisierung der Schulen auf den Weg bringt. Sechs Millionen Euro bringt die Stadt Frankfurt als Eigenanteil in diesen Betrag ein.

„Ich freue mich, dass der Magistrat meinem Vorschlag folgt und auf einen zügigen Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen setzt. Der Beschluss ermöglicht die Ausrüstung aller Frankfurter Schulen mit WLAN und eine verbesserte Ausstattung mit Laptops und Tablets. Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Digitalisierung der Schulen nun sofort angegangen werden muss. Aber es geht nicht nur um Soforthilfen in der Krise, sondern auch um den langfristigen und strukturierten Ausbau der digitalen Ressourcen“, sagt Weber.

Nach den Osterferien hatte die Bildungsdezernentin bereits ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung des digitalen Unterrichts in der Corona-Krise vorgestellt. Teil des Maßnahmenpakets war unter anderem die Möglichkeit der Ausleihe von mobilen Endgeräten an Schüler, die Freischaltung von schulischen Computern für Videokonferenzen, ein breites Angebot von Online-Fortbildungen und Webinaren für Lehrer über das Medienzentrum Frankfurt und die Entwicklung eines Netzwerks, in dem Lehrkräfte Materialien und Methoden vorstellen und weitergeben.

WLAN in allen Klassenzimmern

Ein großer Teil der Mittel des Digitalpakts, nämlich 13 Millionen Euro, gehen in die flächendeckende Ausstattung der Schulen mit WLAN und die Anschaffung zusätzlicher Endgeräte. Zukünftig werden die Schulen in allen Klassenräumen mit drahtlosem Internet ausgestattet, zudem wird die Quote der mobilen Endgeräte zu den stationären Computern von 30:70 auf 50:50 erhöht.

„Unser WLAN-Pilotprojekt hat gezeigt, dass sich die Schulen eine flächendeckende Abdeckung der Räume mit WLAN wünschen. Dies ist auch aus schulorganisatorischen und pädagogischen Gründen nachvollziehbar und sinnvoll. Zusammen mit dem drahtlosen Internet erhalten die Schulen auch mehr mobile Endgeräte“, erläutert Weber.

Im Rahmen eines Pilotprojekts waren vor einem Jahr 14 Schulen mit WLAN ausgestattet worden. Die Erfahrungen der Schulen fließen nun in den Ausbau des drahtlosen Internet in der Fläche ein. Pro Jahr werden etwa 30 Schulen mit WLAN und neuen Endgeräten versorgt, so dass bis zum Ende der Laufzeit des Digitalpakts im Jahr 2024 alle 167 Schulen in Trägerschaft der Stadt Frankfurt entsprechend ausgestattet sind.

Unterstützung auch für inklusiven Unterricht

Ein Teil der Mittel des Digitalpakts ist auch für die Unterstützung des inklusiven Unterrichts vorgesehen. Gerade Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen, beispielsweise im Hinblick auf die Förderschwerpunkte Hören und Sehen, können in ihren Lernmöglichkeiten profitieren, wenn sie Geräte mit speziell auf sie zugeschnittenen Anwendungen nutzen. Darüber hinaus ist der Ausbau von Clouddiensten vorgesehen sowie Investitionen in die Serverstruktur und die Gebäudeverkabelung an den Schulen.

Die digitale Ausstattung wird von den Schulen jeweils separat beim Schulträger beantragt und von der Stadt Frankfurt dann in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt in Auftrag gegeben. „Der Magistrat legt nun seinen Vorschlag zur digitalen Ausstattung der Schulen der Stadtverordnetenversammlung vor, die im Juni darüber entscheiden wird. Danach werde ich die Schulen über das weitere Vorgehen und die Antragstellung informieren“, erläutert Weber die weiteren Schritte.

Der Digitalpakt ist ein Förderprogramm des Bundes und der Länder für den Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur. Er hat eine Laufzeit von 2019 bis 2024. In Hessen sind die Förderrichtlinien für den Digitalpakt im Dezember 2019 verabschiedet worden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Photo by Mika Baumeister on Unsplash

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Schulstart mit Kleingruppen, Masken und Laufwegeplan

Buchstäblich bis zuletzt haben Schulleitung, Kollegium und Schulelternbeirat am Konzept für den Neustart nach der Corona-Auszeit gearbeitet. Ab morgen wird jeweils ein Drittel der Schülerinnen und Schüler wieder das Gymnasium Riedberg besuchen, in Kleingruppen und im täglichen Wechsel. Unter strengen Hygiene-Regeln, Masken inklusive. 

Es wird bis zu den Sommerferien keine offiziellen Schularbeiten geben. Anders als die Jugendlichen des nächsten Abi-Jahrgangs, die bereits seit 27. April wieder die Schule besuchen, werden die Schülerinnen und Schüler der anderen Jahrgangsstufen nur ein- bis zwei Mal pro Woche Präsenzunterricht haben. Was viele Eltern weiterhin vor Betreuungsprobleme stellt, während sich so manche Kids freuen, „dass wir nur noch neun oder zehn Schultage bis zu den Sommerferien haben“.

Das alles ist den strengen Corona-Vorgaben geschuldet. Vorab hatte Schulleiter Helmut Kühnberger erklärt, dass unter Einhaltung der neuen Vorschriften zeitgleich maximal 500 Schüler das Gymnasium an der Friedrich-Dessauer-Straße besuchen könnten. Es musste also ein Schichtplan entwickelt werden, der sich am bisherigen Stundenplan orientiert. Was bei mehr als 1400 Schülern insgesamt eine Unterteilung der meisten Klassen in drei Lerngruppen notwendig machte. Jeweils rund zehn Schüler pro Klasse werden dann in täglichem Wechsel unterrichtet.

Der Unterricht geht mit den Verhaltensregeln los

Morgen zum Neustart sollen die Verhaltensregeln, Fragen zur Organisation des Präsenzunterrichts und zur Notengebung geklärt werden. Danach beginnt der normale Unterricht.

Die wichtigsten Regeln werden auch auf Plakaten im Schulgebäude erläutert: Mindestens 1,5 Meter Abstand halten, keine Gruppenbildung, keine Umarmungen, die Schule nur durch den für die Klasse oder Klassenstufe vorgesehenen Ein- und Ausgang betreten und verlassen, das „Einbahnstraßensystem“, das mit Pfeilen am Boden und Absperrbändern markiert ist, beachten. Und natürlich Hände regelmäßig waschen. Desinfektionsmittel und Seife sind ausreichend vorhanden, warmes Wasser gibt es allerdings wie in vielen anderen Schulen in Frankfurt nicht.

Im Schulgebäude müssen alle Schutzmasken tragen

Die Lehrer haben sogar ein Video erstellt, das nochmals alle wichtigen Regeln erklärt. Insbesondere das Thema Schutzmasken. Denn im Schulgebäude müssen alle einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der darf nur am Sitzplatz abgenommen werden. „Bitte bringt alle eine eigene Maske mit“, heißt es in einer Info-Mail an die Schülerinnen und Schüler. Die Maske sollte möglichst aus Stoff und wiederverwertbar sein. Einwegmasken seien zwar in ausreichender Zahl vorhanden, jedoch werden diese nur im Notfall morgens an den Eingängen ausgegeben. 

Auch die Pausenregelung wurde verändert, um die Kontakte in den Pausen zu reduzieren.

Keine Schularbeiten bis zu den Sommerferien 

Der teilweise Präsenzunterricht könne, auch zusammen mit dem Arbeiten zu Hause, kein vollwertiger Ersatz zum normalen Unterricht sein, schreibt Schulleiter Kühnberger in einem Brief an die Eltern. Es gehe vielmehr darum, auch verbesserte Lernchancen zu eröffnen und das Wesentliche für die Zeit nach den Sommerferien im Gedächtnis zu verankern. Klassenarbeiten und schriftliche Lernkontrollen sind wegen der Einteilung in Lerngruppen nicht mehr möglich. Kurze schriftliche Abfragen der Hausaufgaben sind jedoch möglich und dürfen auch benotet werden. Mündliche Leistungen dürfen auch bewertet werden. Für die Zeugnisnoten werden  aber die Leistungen bis 13. März, dem letzten Schultag vor dem Lockdown, entscheidend sein.

Notbetreuung Montag bis Freitag bis 13.30 Uhr

Weiterhin gibt es eine Notbetreuung von Montag bis Freitag von 8  bis 13.30 Uhr. Ein Antrag auf Notbetreuung kann über die KlassenlehrerInnen gestellt werden.

Das Corona-bedingte Unterrichts-Konzept gilt bis zu den Sommerferien.

Foto: Archiv

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Neustart und Boot Camp beim FC Kalbach

Endlich kann auch das Training in den Vereinen wieder beginnen – unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzeptes und mit 1,5 Metern Mindestabstand. Beim FC Kalbach geht’s morgen wieder los und auch das angekündigte „Outdoor Boot Camp“, an dem auch Nicht-Mitglieder teilnehmen können, soll ab dieser Woche stattfinden.

„Wir im FC Kalbach starten mit eingeschränkten Trainings ab Montag, den 18. Mai. Unsere Jugendmannschaften ab D aufwärts beginnen morgen, ab E-Jugend und jünger schrittweise zeitlich versetzt“, erklärt Sprecherin Doreen Abelt. Die Alten Herren und SoMa dürfen ebenfalls ab morgen ran. Das Training findet unter strikten Corona-Vorschriften, die auch auf der Vereinswebseite und in den sozialen Medien zu finden sind. Nähere Abstimmungen, wer in welcher Größe und wie lange trainieren wird, nehmen die Abteilungsleiter und Trainer gerade vor.

„Boot Camp“ startet am Mittwoch

Auspowern unter freiem Himmel – das ist dann insbesondere ab Mittwoch möglich, auch für Nicht-Mitglieder. Das „Boot Camp“, das eigentlich schon nach Ostern starten sollte, ist kontaktlos und kann somit jetzt endlich beginnen. 

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, männlich, weiblich, jung oder alt. Für jeden soll „das optimale Workout“ möglich sein, dank Fitness-Coach Nadine Orfao Pereira. Es geht darum, die Muskeln zu kräftigen, die Ausdauer zu trainieren und auch darum, effektiv Kalorien zu verbrennen. „Wir nutzen unser eigenes Körpergewicht sowie Tools, die das Training intensivieren, beispielsweise Autoreifen.“ Eine Schnupperstunde ist kostenlos

„Der Auftakt unseres Outdoor Boot Camps ist am nächsten Mittwoch, was uns sehr freut! Wir trainieren auf dem Sportplatz dann immer mittwochs um 19 Uhr und freitags um 20 Uhr“, so Doreen Abelt.

TeilnehmerInnen sind noch gern willkommen. Interessenten sollen sich direkt an bootcamp@fc-kalbach.de wenden. 

Weitere Informationen unter fc-kalbach.de

Foto: FC Kalbach
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Neubau der IGS liegt im Zeitplan

Ein Jahr nach Baubeginn liegt der Neubau der IGS Kalbach-Riedberg im Zeitplan. Die Rohbauarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss, in den nächsten Tagen beginnt auf der Baustelle in der Gräfin-Dönhoff-Straße der Einbau der Gebäudetechnik. 

Baudezernent Jan Schneider ist zuversichtlich, dass die Schule trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wie geplant im Sommer 2021 fertiggestellt werden kann. „Ich bin sehr froh, dass die Baufirmen unter Einhaltung der Hygienevorschriften weiterarbeiten und wir dieses wichtige Projekt zusammen mit der Hessen Agentur voranbringen können“, sagte Schneider bei einem Ortstermin. „Jetzt hoffen wir, dass es keine Engpässe bei Materiallieferungen oder andere von der Pandemie verursachten Probleme gibt, die den Zeitplan in den kommenden Monaten doch noch gefährden könnten.“

Im Mai 2019 wurde mit dem symbolischen ersten Spatenstich offiziell mit dem Neubau für die Integrierte Gesamtschule direkt an der U-Bahn-Station Riedberg begonnen. Zuvor waren die vorbereitenden Erdarbeiten auf dem rund 14.000 Quadratmeter großen Grundstück abgeschlossen worden. In diesen Tagen hätte unter normalen Umständen das Richtfest stattgefunden. Aus Gründen des Infektionsschutzes ist das aber derzeit nicht möglich. „Deshalb bedanke ich mich auf diesem Weg bei allen, die am Bau beteiligt sind“, sagte Schneider. „Ich hoffe, dass wir deren Leistungen später mit einem Fest würdigen können.“ Die Bauherrenfunktion für den Neubau liegt beim Amt für Bau und Immobilien, die Projektsteuerung hat die Hessen Agentur übernommen, der Entwicklungsträger des Neubaugebiets am Riedberg.

Rund 50 Personen sind derzeit auf der Baustelle tätig. Für sie gelten strenge Hygienevorschriften: So müssen sie zum Beispiel zeitlich versetzt Pause machen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Baubesprechungen laufen meist über Videokonferenzen. Auf der Baustelle lässt sich bereits erahnen, wie das Ensemble aus Schule, Zwei-Felder-Sporthalle und dem regionalen Beratungs- und Förderzentrum aussehen wird. Der Rohbau der Turnhalle ist abgeschlossen. Hier beginnt in den kommenden Tagen die Montage der Fassade. An der Schule selbst wird der Rohbau im Juni abgeschlossen. Noch fehlen einige Wände und Decken. Dennoch lässt sich zum Beispiel die Dimension der 400 Personen fassenden Aula bereits erahnen.

Die 2017 gegründete IGS Kalbach-Riedberg ist derzeit in einem in Holzmodulbauweise errichteten Übergangsquartier an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee untergebracht. Dort ist jedoch der Platz für das weitere Wachstum der Schule beschränkt. Das endgültige Quartier ist für rund 600 Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 ausgelegt. Entworfen hat den Neubau das Büro h4a Architekten, das 2016 bei einem Architektenwettbewerb den ersten Preis gewonnen hatte.

Leitidee für das u-förmige Schulgebäude ist die Aufteilung der Nutzungen in sogenannte Lernhäuser. In diesen werden die Unterrichtsräume der einzelnen Klassen jahrgangsstufenweise angeordnet. Das heißt: Je vier Klassenräume werden um einen zentralen, multifunktionalen und aufteilbaren Gruppenraum angeordnet und mit einem Stützpunkt für das Lehrerteam ergänzt. So erhält jede Jahrgangsstufe ihre überschaubare Einheit. Die öffentlichen Bereiche und Verkehrsflächen werden als Kommunikations- und Lernzonen, Treffpunkte oder Rückzugsräume nutzbar gemacht. Das drei- bis viergeschossige Gebäude ist barrierefrei.

Ein Alleinstellungsmerkmal der neuen Schule ist die Aussicht: Von den Räumen in den oberen Geschossen wird man einen einzigartigen Blick auf die Frankfurter Skyline haben.

Das Investitionsvolumen liegt bei rund 47 Millionen Euro. Nach derzeitigem Stand – rund 70 Prozent aller Gewerke sind vergeben – wird dieser Kostenrahmen eingehalten. „Mit dem Neubau der IGS auf dem Riedberg wird die Bildungslandschaft in Frankfurts jüngstem Stadtteil um einen weiteren Baustein bereichert“, betonte Schneider.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Rainer Rüffer

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Frankfurter Jura-Professorin wird Bundesverfassungsrichterin

Die Goethe-Universität gratuliert „ihrer“ Jura-Professorin Astrid Wallrabenstein, die seit 2010 in Frankfurt Öffentliches Recht lehrt: Sie ist heute als Richterin in den 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts gewählt worden.

„Wir sind sehr stolz und freuen uns: Wieder wird ein Mitglied der Goethe-Uni in ein wichtiges öffentliches Amt berufen. Zu dieser überaus ehrenvollen Wahl gratuliere ich der künftigen Verfassungsrichterin Prof. Dr. Astrid Wallrabenstein und unserem Fachbereich Rechtswissenschaft von Herzen“, reagierte Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, auf die Bekanntgabe der Wahl. Es sei für die Goethe-Universität sehr ehrenvoll, dass nach Winfried Hassemer und Lerke Osterloh mit Wallrabenstein wieder eine Frankfurter Rechtswissenschaftlerin Frankfurter Ideen in ein solch hohes Amt in unserem Staat einbringen könne.

„Das ist eine wirklich erfreuliche Nachricht in diesen schwierigen Zeiten: Unsere Kollegin Astrid Wallrabenstein geht als Nachfolgerin von Andreas Voßkuhle ans Bundesverfassungsgericht. Mit ihrer anerkannten wissenschaftlichen Expertise vor allem im Sozialrecht sowie im Ausländer- und Migrationsrecht wird sie eine wichtige Rolle in diesem für unseren Verfassungsstaat zentralen Gericht spielen. Neben dem großen persönlichen Erfolg, zu dem ich ihr herzlich gratuliere, zeigt dieses Wahl erneut, dass Frankfurter Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler bundesweit wahrgenommen werden“, kommentiert Prof. Dr. Klaus Günther die Entscheidung.

In der heutigen Sitzung des Bundesrates ist Prof. Dr. Astrid Wallrabenstein einstimmig in den 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts gewählt worden. Sie übernimmt damit das Amt von Andreas Voßkuhle, der nach zwölf Jahren in Karlsruhe als Präsident des Verfassungsgerichts von Stephan Harbarth abgelöst wird. Bundesverfassungsrichter werden wechselweise mit Zweidrittelmehrheit von Bundestag oder Bundesrat gewählt. Das Vorschlagsrecht liegt bei den Parteien. Wallrabenstein ist von den Grünen nominiert worden. Sie ist nun – wie alle anderen 15 Verfassungsrichter – für zwölf Jahre ins Amt gewählt.

Astrid Wallrabenstein hat seit Oktober 2010 die Professur für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Sozialrecht an der Goethe-Universität inne. 2012 wurde sie Mitglied im Sozialbeirat der Bundesregierung, seit 2013 ist sie außerdem als Richterin am Hessischen Landessozialgericht tätig. An der Goethe-Universität hat Wallrabenstein die Einrichtung einer Law Clinic initiiert, wo Studierende der Rechtswissenschaft kostenlose Rechtsberatung im Aufenthalts- und Sozialrecht anbieten. Wallrabenstein selbst hat unter anderem an der Justus-Liebig-Universität in Gießen studiert, bevor sie nach Promotion und Habilitation an die Goethe-Universität kam, hatte sie von 2008 bis 2010 den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Bildungsrecht und Recht der sozialen Sicherung an der Universität Bielefeld inne. Wallrabenstein ist 50 Jahre alt und hat zwei Kinder.

Informationen: Goethe-Universität

Foto: privat

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Große Erleichterung: Die Viertklässler können am Montag starten!

Schon wieder drohte der Unterrichtsstart für die 4. Klassen in Hessen an der Klage einer Frankfurter Schülerin zu scheitern. Heute machte sie einen Rückzieher, dem Schulbeginn steht nichts mehr im Wege. Die Erleichterung auch am Riedberg ist groß.

„Wir vermissen Euch!“ Das steht in Großbuchstaben auf einem bunten Plakat vor dem Eingang der Grundschule Riedberg. Doch ab Montag kehrt zumindest ein bisschen Normalität in die Grundschulen in Hessen zurück. Eingeschränkt kann wieder der Unterricht beginnen. Die Viertklässler dürfen wie von der Landesregierung geplant in ihre Klassenräume zurückkehren. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel teilte heute mit, dass eine Schülerin aus Frankfurt ihren Eilantrag gegen den Schul-Neustart zurückgenommen hatte.

Im April hatte dasselbe Mädchen mit seiner ersten Klage Erfolg. Die Wiederöffnung der Grundschulen wurde verschoben. Die Begründung: Die Viertklässler würden im Vergleich zu Schülern, denen aus Gründen des Infektionsschutzes der Schulbesuch weiter untersagt werde, ohne hinreichenden Grund ungleich behandelt.

Schulleiterin erklärt zum Neustart: „Ich freue mich sehr“

Jetzt aber steht dem Schulbeginn am Montag nichts mehr im Wege. „Wir sind hier alle erleichtert!“, erklärt eine Mutter gegenüber MAINRiedberg.

Die Schulleiterin der Marie-Curie-Schule, Inken Matzen, schrieb in der vergangenen Woche in einem Brief an die Eltern: „Ich freue mich sehr, wenn wir Ihre Kinder endlich wieder in der Schule begrüßen können. Der direkte Kontakt mit den Kindern ist doch die grundlegende Basis für die Arbeit an einer Grundschule und der fehlt uns allen.“

Aber auch zahlreiche Eltern hatten sich in den vergangenen Tagen FÜR den Wiederbeginn der Schule engagiert. Binnen weniger als 48 Stunden hatten mehr als 12.000 Mütter und Väter die Online-Petition unterstützt, die eine Mutter aus Oberursel gestartet hatte. Auch viele Stimmen vom Riedberg waren dabei, wo Eltern aktiv für die Petition geworben haben.

Foto: MAINRiedberg

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Corona-Alltag: Jugendliche wollen gehört werden!

Teenager mit Schulbüchern

Wie gehen Jugendliche mit der Corona-Krise um? Jugendforscher*innen der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Hildesheim haben hierzu eine Onlinebefragung durchgeführt. Circa 6.000 Jugendliche haben sich in sehr kurzer Zeit an der bundesweiten Studie JuCo beteiligt, um von ihren Erfahrungen und Perspektiven während der Corona-Krise zu berichten. Die Forscher*innen des Verbundes sehen darin ein Signal und einen Auftrag, die Ergebnisse der Studie möglichst schnell der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Zwei Ergebnisse stechen heraus: „Jugendliche“, so Tanja Rusack aus dem Forschungsteam, „wollen nicht nur auf die Rolle als Homeschooler*in reduziert werden“. Ihr veränderter Lebensalltag und ihre Sorge werden kaum wahrgenommen. Zudem, ergänzt Johanna Wilmes, die ebenfalls in dem Verbund mitarbeitet: „Die Jugendlichen sehen nicht, dass sie mit ihren Anliegen Gehör finden, die Beteiligungsformate von jungen Menschen scheinen nicht krisenfest“. Die jungen Menschen hätten den Eindruck, dass gegenwärtig die Erwachsenen allein entscheiden, wie sie in der Corona-Krise ihren Alltag zu gestalten haben. Die Jugendlichen haben die Befragung genutzt, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. „Dies sehen wir auch daran, wie viele Jugendliche die Freitextfelder ausgefüllt haben, die es auch im Fragebogen gibt“, berichtet Anna Lips aus der Auswertungsarbeit. „Schon daran kann abgelesen werden, wie groß das Bedürfnis ist, gehört zu werden.“

Die ersten Ergebnisse können open access unter https://doi.org/10.18442/120 heruntergeladen werden. In den kommenden Wochen werden weitere Ergebnisse veröffentlicht, unter anderem auch aus der Studie KiCo, in der zeitgleich Eltern mit Kindern unter 15 Jahren befragt wurden.

Informationen: Goethe-Universität

Photo by Element5 Digital on Unsplash

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Gastronomie: Hier geht’s wieder los!

Die Gastronomie trifft die Krise besonders hart – jetzt freuen sich (fast) alle über die ersten Lockerungen. Trotz der strengen Corona-Regeln. „Aber grundsätzlich ist es natürlich schön, wenn wir endlich wieder das sein können, weswegen wir das Ganze machen. Nämlich, um Gastgeber zu sein“, schreiben Heike und Tim Brockmeier vom „House of Waffles“ in der Altenhöferallee. Kollege Baris Celik vom Café „Karrys & Barry“ hatte heute ausnahmsweise ganz geschlossen, um auf den lang ersehnten Neustart morgen bestmöglich vorbereitet zu sein. 

Bitte mit dem Mundschutz bis zum Tisch…

Generell gilt: Die Lokale dürfen öffnen, aber Kellner und Personal müssen Mundschutz tragen. Auch für Gäste wird das Tragen eines Mundschutzes empfohlen. Außerdem müssen Adresse und Namen der Gäste notiert werden und Hygiene- und Abstandsregelungen müssen eingehalten werden. Zum Thema Mundschutz erklärt Matteo Giudice von der „Villa Belvedere“ am Riedberg: „Die Situation ist auch für uns nicht einfach. Aber wir möchten die Gäste bitten, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie einen Tisch erhalten, die Maske zu tragen, und dann auch wieder, wenn sie gehen.“

Öffnungen vor allem im Außenbereich

Viele Restaurants in Frankfurt bleiben ganz dicht – weil die Corona-Regeln dazu führen, dass sich die Öffnung unterm Strich nicht lohnt. Auch bei uns bleiben die Innenräume größtenteils zu, aber dafür wird der Außenbereich geöffnet. Zumal die Stadt gestern ankündigte, angesichts der Corona-Krise unbürokratisch auch eine Ausweitung der Außengastronomie zu erlauben, wenn Feuerwehrzufahrten und Fluchtwege plus sonstige Bestimmungen eingehalten sind. Das bedeutet: Jetzt ist es teilweise sogar möglich, auch einen Teil des Bürgersteigs mit zu nutzen. Mit entsprechend mehr Tischen draußen. 

Von Grüner Soße bis Pizza, von Waffeln bis zu köstlichen Kuchen & Co. Hier das Ergebnis unserer heutigen Blitz-Umfrage bei einigen Gastronomen am Riedberg und Umgebung, die wir bei Infos an mail@main-riedberg.de gerne ergänzen!

  • Im Café „Karrys & Barrys“, ist ab sofort der Außenbereich wieder geöffnet und konnte erweitert werden. Adresse: Alfred-Wegener-Str. 10, Riedberg, Öffnungszeiten von 12 – 18 Uhr, Infos unter karrysandbarrys.de
  • Im Eiscafé La Piazza am Riedbergplatz kann man das leckere Eis auch wieder an Tischen draußen genießen/ https://www.facebook.com/LaPiazzaFRA/
  • Im „House of Waffles“ in der Altenhöferallee 27 gibt es Bubble-Waffeln, Crepes & Sandwiches endlich auch wieder im erweiterten Außenbereich, Tel. 069-90757194,  www.houseofwaffles.de
  • Der „Lahme Esel“ im Krautgartenweg in Niederursel hat seine Gasträume gründlich renoviert und wird mit den vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregelungen auch die Innenräume wieder öffnen! Zusätzlich bleibt der weltweit erste Drive-In in einer Äppelwoi-Kneipe offen und es gibt Essen zum Mitnehmen. Tel. 069 / 573974, Infos unter www.lahmer-esel.de
  • Im Restaurant „Die Linse“ in der Riedberg-nahen Krebsmühle heißt es auf der Homepage: „Ab Freitag, den 15.05., öffnen wir dann unsere Sonnenterrasse und freuen uns schon sehr darauf, Euch mit all unserer angestauten Gastfreundschaft wieder am Tisch begrüßen zu dürfen.“ Adresse: Krebsmühle 1, Oberursel.
  • Das Park Avenue am Riedbergplatz ist wieder geöffnet, park-avenue-frankfurt.de.  
  • Im Restaurant „Villa Belvedere“ am Kautenhof am Riedberg freut sich Gastronom Matteo Giudice, dass es wieder losgeht. Und zwar mit 72 Plätzen im Außenbereich, immer Dienstag – Sonntag von 12 bis 14.30 Uhr und 18 bis 22 Uhr, Tel. 069 50 68 4144, villabelvedere-ffm.de

Fotos: privat/ MAINRiedberg

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