Kategorie: AktuelleNEWS

Nach dem Fest: Frankfurts Weihnachtsbäume im nachhaltigen Kreislauf

Enge Straße für die Tannenbaumentsorgung der FES

Wenn die Weihnachtszeit endet, stellt sich für viele Frankfurter die gleiche Frage: Wohin mit dem ausgedienten Baum? Was für die Bewohner das Ende der Feiertage markiert, ist für die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) der Beginn eines logistischen Kraftakts. Jährlich sammelt das Unternehmen rund 150 Tonnen Tannen und Fichten im Stadtgebiet ein. Das entspricht etwa 15.000 Bäumen, die innerhalb weniger Wochen einer nachhaltigen Verwertung zugeführt werden.

Die Sammeltouren der FES

Vom 7. bis zum 27. Januar ist die FES mit speziellen Weihnachtsbaum-Sonderfahrzeugen im Einsatz. Diese Fahrzeuge, die normalerweise für die Sperrmüllentsorgung genutzt werden, arbeiten sich Stadtteil für Stadtteil durch die Mainmetropole. Ein Team besteht in der Regel aus 4 Personen, wobei die Arbeit in den oft engen und zugeparkten Straßen Frankfurts – etwa in Bockenheim – echtes Fingerspitzengefühl erfordert.

Die gesammelten Bäume werden direkt im Fahrzeug von einer hydraulischen Presse zermalmt und zu einer kompakten Masse verdichtet. Fahrer wie Carsten Ponke schätzen dabei den angenehmen Tannenduft, der sich deutlich von der täglichen Arbeit mit Bioabfall abhebt.

Wichtige Regeln für die Entsorgung

Damit die Abholung reibungslos funktioniert, müssen die Bürger bestimmte Vorgaben beachten:

  • Abschmücken: Der Baum muss vollständig von Lametta, Kugeln und anderem Schmuck befreit sein.
  • Kürzen: Bäume dürfen eine Länge von 1 Meter nicht überschreiten. Größere Exemplare müssen zersägt werden, da sie sonst nicht in die Verladeluke passen oder stehen gelassen werden.
  • Bereitstellung: Die Bäume sollen gut sichtbar an der Grundstücksgrenze bereitgelegt werden.

Für den Stadtteil Kalbach-Riedberg ist die Sammlung beispielsweise für Mittwoch, den 21. Januar, angesetzt.

Alternative Entsorgungswege

Neben der Sonderabholung gibt es weitere Möglichkeiten:

  • Biotonne oder Restmülltonne: Klein geschnittene Bäume können über die regulären Tonnen entsorgt werden.
  • Wertstoffhöfe: Die Abgabe ist an den FES-Wertstoffhöfen möglich.
  • Direktabgabe: Bäume können auch direkt bei der Rhein-Main Biokompost GmbH (RMB) im Osthafen abgegeben werden.

Vom Abfall zum wertvollen Rohstoff

Die Weihnachtsbäume sind kein nutzloser Abfall, sondern Teil eines ökologischen Kreislaufs. In der Kompostieranlage der RMB werden sie geschreddert und zu Humus sowie hochwertiger Erde verarbeitet. Zudem wird aus den Abfällen Biogas gewonnen, das in Strom und Wärme umgewandelt wird. Den fertigen Kompost können die Bürger später für den eigenen Garten erwerben.

Ein zweites Leben im Zoo

Ein besonderes Schicksal erfahren unverkaufte Bäume von Händlern. Diese landen oft im Frankfurter Zoo. Während Ziegen und Trampeltiere die Zweige fressen, dienen sie Löwen oder Menschenaffen aufgrund ihrer ätherischen Öle als Spielzeug und Beschäftigung. Wichtig ist hierbei: Nur unverkaufte Bäume werden verfüttert, um sicherzustellen, dass keine vergessenen Dekorationsreste die Tiere gefährden.

Giraffe mit Tannenbaum

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Riedberg im Puzzle-Fieber: Großer Puzzletag angekündigt

Puzzles

Der Stadtteil Riedberg rüstet sich für ein besonderes Ereignis: Am Samstag, den 3. Januar 2026, lädt die Riedberggemeinde zur 4. Auflage des „Riedberger Puzzletags“ ein. Was während der Pandemie in kleinem Kreis begann, hat sich mittlerweile zu einer festen Institution entwickelt, die viele Menschen anzieht und den Gemeindesaal in der Riedbergallee 61 regelmäßig an seine Kapazitätsgrenzen bringt.

Ein Programm für alle Generationen

Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr und bietet Aktivitäten für jede Altersklasse. Im Mittelpunkt steht die „Turn-Table-Puzzelei“: An „Drehtischen“ können die Teilnehmer in Team-Runden alle 30 Minuten das Motiv wechseln und so gemeinsam mit immer neuen Partnern an verschiedenen Bildern arbeiten. Für ambitionierte Einzelpersonen wird Solo-Speed-Puzzeln gegen die Uhr angeboten, während strategische Köpfe sich beim Puzzleschach messen können. Auch an die jüngsten Besucher wurde gedacht: Eine spezielle Kinderecke bietet Raum für altersgerechten Legespaß.

Benefiz-Flohmarkt für die Jugendarbeit

Parallel zum Geschehen findet ein umfangreicher Puzzleflohmarkt statt. Dank einer massiven „Monsterspende“ und ganzjähriger Sammlungen verfügt die Gemeinde über einen enormen Vorrat an Legespielen aller Schwierigkeitsgrade – von einfachen Kindermotiven bis hin zu komplexen Herausforderungen für Experten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Qualität: Zahlreiche Helfer haben im Vorfeld in ehrenamtlicher Arbeit die Vollständigkeit vieler Puzzles geprüft.

Die Erlöse in diesem Jahr werden geteilt. Die Einnahmen aus dem Flohmarkt sind für die Kinder- und Jugendarbeit der Riedberggemeinde und die Einnahmen aus dem Getränke- und Speisenverkauf geht an die »Kaffeestube Gutleut» der ev. Hoffnungsgemeinde in der Gutleutstraße 131.

Vorbereitungen und Helfereinsatz

Ein Event dieser Größenordnung erfordert eine detaillierte Planung. Bereits am Freitag, den 2. Januar, beginnt ab 18:00 Uhr der Aufbau im Kirchenhaus. Die Organisatoren suchen hierfür noch tatkräftige Unterstützung. Zudem werden für den Veranstaltungstag noch Kuchenspenden sowie Freiwillige für den Kassendienst und die Annahme von Last-Minute-Spenden gesucht. Also wer noch mithelfen möchte, einfach unter Helfer@riedberggemeinde.de kurz melden.

Ausblick: Das 32.000-Teile-Projekt im März 2026

Nach dem Puzzletag im Januar steuert die Gemeinde bereits auf das nächste Großprojekt zu. Am Wochenende des 21. und 22. März 2026 soll ein Riesenpuzzle des Künstlers Keith Haring gelegt werden. Mit insgesamt 32.000 Teilen und einer Endgröße von etwa 6 mal 2 Metern stellt dies eine logistische Meisterleistung dar.

Interessierte können für einen Beitrag von 2 Euro eine Tüte mit 50 zusammenhängenden Teilen erwerben und so ihren Teil zum Gesamtkunstwerk beitragen. Jede verkaufte Tüte dient gleichzeitig als Los für eine Tombola. Das Projekt startet samstags um 12:00 Uhr und soll bis Sonntagabend vollendet werden.

Die Riedberggemeinde freut sich auf zahlreiche Besucher, die das neue Jahr gemeinsam und mit Fokus auf das verbindende Element des Puzzelns begrüßen möchten. Eine Anmeldung für den Puzzletag am 3. Januar ist nicht erforderlich.


Weiterführende Links

Historie
Erster Puzzletag: 07.01.2023 mit 7.016 Puzzleteilen
Zweiter Puzzletag: 06.01.2024 mit 14.516 Puzzleteilen und 750 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit
Dritter Puzzletag: 04.01.2025 mit 22.449 Puzzleteilen und 1.600 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit

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Der lange Weg zur eigenen Mehrzweckhalle

Mehrzweckhalle Symbolbild

Der Ortsbezirk 12 zählt mittlerweile über 23.000 Einwohner, verfügt jedoch bis heute über kein eigenes Bürgerhaus oder eine zentrale Versammlungsstätte. In der letzten Sitzung des Jahres 2025 hat der Ortsbeirat nun ein deutliches Signal gesetzt: Einstimmig wurde die Forderung verabschiedet, 50.000 Euro für Planungsmittel in den städtischen Haushalt 2026 einzustellen. Ziel ist die Errichtung einer Mehrzweckhalle am Kalbacher Stadtpfad.

Ein strukturelles Defizit seit der Stadtteilplanung

Die Forderung nach einer Versammlungsstätte ist nicht neu. Bereits im Jahr 2007 wurde kritisiert, dass im Baugebiet Riedberg eine kommerziell orientierte Halle für den sogenannten „Abenteuerplaneten“ geplant war, während der Bedarf für eine sportliche und kulturelle Mehrzweckhalle zur Entlastung bestehender Einrichtungen bereits damals absehbar war.

Heute, da die bauliche Entwicklung am Riedberg nahezu abgeschlossen ist, wird das Fehlen eines Gemeinschaftszentrums als Versäumnis der ursprünglichen Planung gewertet. Aktuell müssen kulturelle Veranstaltungen, Vereinsaktivitäten und sogar die Sitzungen des Ortsbeirats in Kirchengemeinden oder Schulaulen stattfinden.

Die Grenzen der Übergangslösungen

Zwar dient die »Alte Turnhalle« in Kalbach derzeit gelegentlich als Veranstaltungsort, doch stößt sie an ihre Kapazitätsgrenzen und ist in die Jahre gekommen. So muss beispielsweise die renommierte Kinderbuchmesse »Klapperschlange« aufgrund der begrenzten Besucherzahlen in der Halle teilweise ins Freie ausweichen – auch bei schlechtem Wetter. Zudem ist der Zustand der Halle technisch und infrastrukturell für langfristige kulturelle Nutzungen wie Theater- oder Tanzvorführungen unzureichend.

Parallel dazu bemüht sich der Ortsbeirat um die Öffnung von Schulstandorten. Ein Antrag vom Januar 2025 fordert einen verbindlichen Zeitplan, um etwa die Aula der Josephine-Baker-Gesamtschule für Stadtteilgruppen zugänglich zu machen. Dennoch betont die Politik, dass Schulräume die steigende Nachfrage mittelfristig nicht allein decken können.

Standortfragen und Verwaltungshürden

Der Magistrat prüft derzeit die Errichtung der Halle am Kalbacher Stadtpfad, direkt neben einem geplanten Kinderzentrum. Ein Hindernis stellt die Eigentumssituation dar, da sich das Areal überwiegend nicht im Besitz der Stadt Frankfurt befindet. Gespräche mit der Eigentümerin dauern an.

In der politischen Debatte zeichnen sich unterschiedliche Schwerpunkte ab:

  • Verwaltung: Die SPD forderte erfolgreich, dass die Halle unter städtischer Verwaltung stehen muss, um den barrierefreien Zugang für alle Bürger zu garantieren und Probleme bei der Trägersuche zu vermeiden.
  • Infrastruktur: Während die CDU betont, dass ausreichend Parkplätze vorhanden seien, äußerten die Grünen Bedenken hinsichtlich der engen Zufahrtswege im Kalbacher Stadtpfad.
  • Kulturelles Potenzial: Die neue Halle soll nicht nur Vereinen dienen, sondern auch Platz für Ausstellungen bieten, etwa für Funde aus dem fränkischen Gräberfeld in der Talstraße oder zur Entstehungsgeschichte des Riedbergs.

Obwohl der Magistrat noch im September 2024 keine konkrete Zusage über den Zeitpunkt der Realisierung machen konnte, unterstreicht die nun beschlossene Etatanregung die Entschlossenheit des Ortsbeirats, das Projekt „Mehrzweckhalle“ nach jahrelangem Warten in die Umsetzungsphase zu überführen.


Ironie der Geschichte: Kalbach hatte bis in die 1990er Jahre noch ein Bürgerhaus mit Kegel- oder Bowlingbahn und Gastronomie am Weißkirchener Berg. Dort stehen jetzt Reihenhäuser.

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Neues Chorprojekt: Alexandra Ziegler-Liebst sucht Stimmen

Frau Alexandra Ziegler-Liebst vom Stimminstitut Frankfurt

Die regionale Chorlandschaft erhält im kommenden Jahr hochkarätigen Zuwachs. Die Frankfurter Gesangsexpertin und Buchautorin Alexandra Ziegler-Liebst hat die Gründung eines neuen ambitionierten Ensembles angekündigt: Der FrauenPopChor Hochtaunus wird im Februar 2026 seine Arbeit aufnehmen. Für interessierte Sängerinnen läuft die Bewerbungsfrist bereits.

Ein Herzensprojekt mit dänischen Einflüssen

Nach 10 Jahren erfolgreicher Arbeit mit Frauenchor-Wochenenden verwirklicht Frau Ziegler-Liebst nun ein lang geplantes „Herzensprojekt“. Unter dem Dach des Sängerkreises Hochtaunus entsteht ein Auswahlchor, der sich anspruchsvoller Popchor-Literatur widmet. Das Repertoire umfasst 6 Songs, die in 7 Sonntagsproben erarbeitet werden und im September 2026 in einem Konzert gipfeln.

Besonderes Augenmerk liegt auf modernen, oft dänischen Arrangements und erstklassiger Stimmbildung nach der Complete Vocal Technique (CVT). Für das Ensemble werden insgesamt 40 Frauen gesucht. Da der Chorklang im Vordergrund steht, erfolgt die Auswahl über ein Online-Casting. Interessierte können sich noch bis zum 05.01.2026 für die Teilnahme bewerben.

Jubiläen und Workshops in der Landesmusikakademie

Neben dem neuen festen Ensemble stehen 2026 weitere musikalische Highlights an. Im März feiert Ziegler-Liebst gemeinsam mit der dänischen Expertin Tine Fris-Ronsfeld das 10-jährige Jubiläum der CVT Frauenchorwochenenden. Während das Projekt bereits weitgehend ausgebucht ist, sind aktuell noch zwei Plätze in der Stimmlage »Alt 2« verfügbar.

Ein weiteres Angebot richtet sich an Frauen, die Freude an moderner und „grooviger“ Chorliteratur haben: Vom 24. bis 26.04.2026 findet in der Landesmusikakademie Schlitz ein Workshop statt. Das Programm reicht von gefühlvollen Balladen bis zu kraftvollen Upbeat-Songs. Unterstützt wird Ziegler-Liebst dabei von einem Team aus erfahrenen Stimmbildnerinnen, bestehend aus Anna Liebst, Susanna Keye und Nadja Jamiro.

Singen als Gemeinschaftserlebnis: „Choir for one night“

Dass das Interesse am gemeinsamen Singen stetig wächst, beobachtet Ziegler-Liebst auch bei ihren niederschwelligen Formaten. Das Projekt „Choir for one night“, bei dem an einem einzigen Abend ein kompletter Song erarbeitet wird, verzeichnet einen signifikanten Zuspruch.

Interessanterweise finden auch immer mehr Männer den Weg in diese Projekte. Während im April noch 2 Männer teilnahmen, waren es im Oktober bereits 17 Teilnehmer. Für die kommenden Termine im Februar, März und April 2026 sind noch Plätze frei, während für den Januar bereits eine Warteliste besteht.


Über Alexandra Ziegler-Liebst

Die Initiatorin ist in der Fachwelt keine Unbekannte. Alexandra Ziegler-Liebst ist Autorin von 5 preisgekrönten Fachbüchern, die unter anderem ins Chinesische übersetzt wurden. Als Expertin für Chorgesang war sie in diesem Jahr zudem zweifach Gast in der HR-Sendung „hallo hessen“. Neben ihrer Tätigkeit als Chorleiterin und Komponistin bietet sie im kommenden Jahr auch Kurse in speziellen Nischen wie dem Jodeln oder dem Circlesinging an.

Weitere Informationen zu den Projekten, Bewerbungsmodalitäten und Anmeldungen sind über das Stimminstitut Frankfurt erhältlich.


Weiterführende Links

 

Kontakt
Stimminstitut Frankfurt
Alexandra Ziegler-Liebst
Hennegasse 6a
60439 Frankfurt

Mobil: 0176-21190100
eMail: singen@alexandra-ziegler-voice.com

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Sportzentrum Kalbach: Sanierte Leichtathletikhalle setzt neue Maßstäbe für den Leistungssport

Sport- und Freizeitzentrum Übersichtsplan

Nach einer intensiven sechswöchigen Sanierungsphase erstrahlt die Leichtathletikhalle im Sport- und Freizeitzentrum Kalbach in neuem Glanz. Auslöser für die Arbeiten waren außergewöhnliche Regenfälle im Frühjahr, die zu einer Überflutung der Halle geführt hatten. Die Stadt Frankfurt nutzte die notwendige Instandsetzung für eine Modernisierung, die das Zentrum nun bundesweit in den Fokus rückt.

Innovative Technik für den Erfolg

Rund 390.000 Euro investierte die Stadt Frankfurt, um auf 7.000 Quadratmetern den Bodenbelag komplett zu erneuern. Das Highlight der sanierten Halle ist eine deutschlandweit einzigartige Neuheit: Ein spezieller Trainingsradius für die Staffelstab-Übergabe im 400-Meter-Sprint. Diese Anlage stieß bereits vor der offiziellen Eröffnung auf großes Interesse und wurde bereits von der deutschen Nationalmannschaft für Trainingseinheiten gebucht.

Oberbürgermeister und Sportdezernent Mike Josef, der die Halle im Rahmen des Festes des Hessischen Leichtathletikverbandes (HLV) offiziell eröffnete, betonte die überregionale Bedeutung: „Was hier geschaffen wurde, hat bundesweit Strahlkraft“.

Zentrale Stätte für Breiten- und Leistungssport

Das 1992 eröffnete Zentrum am Martinszehnten dient seit jeher als wichtige Brücke zwischen Nachwuchsförderung und Spitzensport. Während des Winterhalbjahres fungiert die Anlage als Bundes- und Landesstützpunkt für die Leichtathletik. Für etwa 60 Bundeskaderathleten und 140 Landeskaderangehörige stellt die Halle die zentrale Heimtrainingsstätte dar. Auch Bobsportler nutzen die optimalen Bedingungen zur Saisonvorbereitung.

Doch nicht nur Profis profitieren: Die Anlage ist ebenso die Heimat zahlreicher Frankfurter Vereine und des Breitensports. Neben der Leichtathletikhalle (56 x 135 m) umfasst der Komplex eine dreifach unterteilbare Mehrzweckhalle für Mannschaftssportarten wie Handball oder Volleyball sowie eine Tennishalle mit 3 Feldern und Außenplätzen.

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Sport- und Freizeitzentrum Kalbach

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Sport- und Freizeitzentrum Kalbach 50.186887, 8.651218

Ein Ort der Begegnung

Über den reinen Sportbetrieb hinaus hat sich das Zentrum als vielseitiger Veranstaltungsort etabliert. Regelmäßige Höhepunkte im Kalender sind das Deutsche Down-Sportlerfestival, das Integrative Spiel- und Sportfest sowie verschiedene deutsche Hallenmeisterschaften.
Die barrierefreie Gestaltung und die gute Anbindung an das Verkehrsnetz machen das Zentrum zudem für kulturelle Events, Seminare oder Firmenjubiläen attraktiv.
Mit der Wiedereröffnung nach dem Unwetterschaden ist sichergestellt, dass das Sportzentrum Kalbach auch in Zukunft seinem Ruf als eine der bedeutendsten Sportstätten in Hessen gerecht wird.


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Rückblick und Ausblick: Kalbach-Riedberg gestaltet seine Bildungslandschaft

Das vergangene Jahr stand im Frankfurter Stadtteil Kalbach-Riedberg ganz im Zeichen der Bestandsaufnahme und Vernetzung. Unter dem Motto des Zusammentragens wurde intensiv untersucht, wie die dortige Bildungslandschaft aktuell beschaffen ist, welche Angebote bereits existieren und an welchen Stellen Bürger sowie Akteure noch Bedarf sehen.

Durch ein breites Spektrum an Beteiligungsformaten – darunter Interviews, Infoveranstaltungen, Infostände im öffentlichen Raum sowie Aktionstage und ein Lösungsfestival – wurde ein vielfältiges Bild des Stadtteils gezeichnet. Ziel war es, gemeinsam Ansätze zu entwickeln, um die Bildungsangebote vor Ort weiter zu verbessern. Das Stadtteil-Tandem »Kalbach-Riedberg« dankte nun allen Beteiligten für das große Engagement und die aktive Mithilfe bei dieser Ideensammlung.

Von der Idee zum Projekt: Termine im Frühjahr 2026

Für das kommende Jahr ist der Übergang von der Theorie zur Praxis geplant. Die gesammelten Impulse sollen in konkrete Umsetzungsvorschläge und erste Prototypen überführt werden, um diese anschließend direkt im Stadtteil zu erproben. Hierfür stehen bereits wichtige Termine fest:

  • 4. Februar 2026 – „Einfach Machen“: Diese Veranstaltung bietet einen Überblick über bestehende Strukturen und Fördermöglichkeiten. Sie richtet sich an alle, die eigene Ideen für bessere Bildung im Stadtteil realisieren möchten und praktische Unterstützung bei der Projektumsetzung suchen.
  • 28. Februar 2026 – Quartierslab: Im Billabong Familienzentrum sind alle Bürger eingeladen, aus Ideen konkrete Lösungsskizzen zu entwickeln. Diese Projekte sollen so konzipiert sein, dass sie sich innerhalb eines kurzen bis mittleren Zeitrahmens im Stadtteil testen lassen.
  • 3. Juni 2026 – Abschlusstour: Zum Abschluss werden die Ergebnisse und Konzepte aus den Quartierslabs im Rahmen einer Tour durch Kalbach-Riedberg der Öffentlichkeit präsentiert.

Stadtweite Entwicklungen und digitale Angebote

Auch auf gesamtstädtischer Ebene zieht die Bildungskommune Frankfurt eine positive Bilanz für das Jahr 2025. Neben der Arbeit in den Stadtteilen wurde ämterübergreifend an der Stärkung des Datenmanagements und der digitalen Barrierefreiheit gearbeitet. Ein wichtiger Meilenstein ist zudem das „Frankfurter Bildungsverständnis“, das vor gut einem Jahr von Bildungsakteuren erarbeitet wurde und nun in der finalen Fassung vorliegt.

Interessierte Bürger können die Erkenntnisse aus der bisherigen Auftaktphase nun auch in Audioform online abrufen. Zudem wird für die Weiterentwicklung des städtischen Bildungsportals ein Feedback-Workshop angeboten, um die Bedürfnisse der Nutzer noch besser zu berücksichtigen.

Für das Jahr 2026 hat sich das Programmteam vorgenommen, Pilotprojekte konsequent umzusetzen und aus den lokalen Erfahrungen für ganz Frankfurt zu lernen. Aktuelle Informationen und weitere Termine werden fortlaufend auf der Plattform „Frankfurt fragt mich“ sowie über den alle 8 Wochen erscheinenden Newsletter veröffentlicht.


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Jahresrückblick der Schilasmühle in Niederursel

Schafe in der Schilasmühle

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Mitarbeiter der Schilasmühle nutzen diesen Moment, um innezuhalten und zurückzublicken. Sie berichten von den wunderbaren Momenten und großen Fortschritten, die sie dank Ihrer Unterstützung im Naturpädagogischen Zentrum Schilasmühle im Laufe dieses Jahres erleben durften.

Was in diesem Jahr gemeinsam erreicht wurde

Das Jahr 2025 war voller Erneuerungen und gleichzeitig auch Verstetigungen in der Schilasmühle. Unsere Mission, Kindern und Jugendlichen einen tiefen Bezug zur Natur und den Tieren zu vermitteln, hat mehr Früchte getragen denn je und wir haben uns organisatorisch und auch baulich weiter etablieren können:

Gruppenprogramme: Erneut haben uns zahlreiche Kindergarten-Gruppen und Schulklassen aus der Region besucht. Durch feste Kooperationen konnten wir vielen jungen Menschen regelmäßige Natur- und Tiererfahrungen ermöglichen.

Ferienspiele: Unsere Ferienspiele in den Oster-, Sommer- und Herbstferien waren ein voller Erfolg! Die Kinder verbrachten 4 Wochen mit spannenden Entdeckungen, kreativen Projekten und unvergesslichen Erlebnissen rund um die Mühleninsel.

Neue Tieroase: Ein besonderes Highlight war die Errichtung der neuen Tieroase. Mithilfe von engagierten Freiwilligen, insbesondere im Rahmen mehrerer »Social Days«, konnten wir diese neue Anlage bauen und unseren neuen Pferden und den Eseln ein artgerechtes und wunderschönes Zuhause ermöglichen.

Naturhafen Mühleninsel: Mit dem Projekt „Schulkinder-Fördergruppe Naturhafen Mühleninsel“ haben wir ein neues Angebot ins Leben gerufen, um Kinder der 1.-3. Klasse gezielt in ihrer sozial-emotionalen Entwicklung zu stärken.

Offene Farm: Wir hatten bei jedem Wetter Mittwochnachmittags unsere offene Farm geöffnet.

Neue Terrasse im Innenhof: Unser Innenhof erstrahlt nun mit einer neuen, wunderschönen Terrasse vor der Farmküche und Holzwerkstatt.

Und dafür brauchen wir noch Unterstützung

Die Schilasmühle ist ein Ort des Wachsens und Lernens, aber unsere Gebäude und Anlagen benötigen ständige Pflege. Um unsere Arbeit in einem inspirierenden und sicheren Umfeld fortführen zu können, bitten wir Sie heute um Ihre weitere Unterstützung …

Vollendung des Innenhofs: Obwohl die Terrasse fertig ist, muss der restliche Innenhof dringend fertiggestellt werden, um ihn vollständig barrierefrei, sicher und nutzbar zu machen.

Ausbau der Kleintierstallungen: Um den Kindern eine tiefere Beziehung und Kontakt zu unseren Kleintieren zu ermöglichen, planen wir die Erweiterung und den Ausbau unserer Kleintierstallungen.

Spenden

Jede Spende, ob groß oder klein sichert die Zukunft der Schilasmühle als einzigartigen Ort für die junge Generation. Helfen Sie uns, diesen besonderen Ort zu bewahren und weiterzuentwickeln.

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Schilasmühle e.V.
Bei der GLS Bank mit der IBAN: DE14 4306 0967 6042 9669 00
Verwendungszweck: Spende

Spenden Sie hier direkt online: https://www.betterplace.org/de/projects/152538?wirwunder=164

Es danken Ihnen der Geschäftsführer Laurens Lohn, sowie die Mitglieder des Vorstands: Andrea Engler, Kersten Oschmann und Claudia Grah-Wittich.

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Marktzeiten an Weihnachten und Silvester

Symbolbild Gemüse

Die Frankfurter Wochenmärkte haben an Weihnachten und Silvester geänderte Verkaufstage und Öffnungszeiten.

Hier eine Übersicht

  • Rödelheim, Bornheim, Höchst, Bockenheim und der Erzeugermarkt Konstablerwache haben an Heiligabend, 24. Dezember, bis 13 Uhr geöffnet.
  • Die Wochenmärkte City West, Bonames, Campus Westend, Kaiserstraße, Blumenmarkt, Gallus, Heddernheim, Nordend, Preungesheim, Sachsenhausen und Schillerstraße entfallen am Donnerstag, 25. Dezember, und Freitag, 26. Dezember.
  • Die Wochenmärkte Bornheim, Bockenheim und Konstablerwache haben an Silvester, 31. Dezember, bis 14 Uhr geöffnet.
  • Die Wochenmärkte City West, Rödelheim, Bonames, Campus Westend und Kaiserstraße entfallen am Donnerstag, 1. Januar.
  • Die Wochenmärkte Preungesheim und Gallus entfallen darüber hinaus am Freitag, 2. Januar.
  • Der Wochenmarkt Kaiserstraße hat letztmalig am Donnerstag, 18. Dezember, geöffnet und beginnt wieder am 22. Januar.

Am Mittwoch, 24., und Mittwoch, 31. Dezember, ist auf den Märkten möglicherweise nur ein eingeschränktes Angebot vorhanden.

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Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. berichtet …

Symbolbild Veganes Kochen

Auch die Klimaschutz-Initiative Riedberg war dieses Jahr wieder mit tollen Projekten unterwegs. Hier ein paar Beispiele:

Der Verein sammelt Kerzenreste

Gerade in der Weihnachtszeit fallen viele Kerzenreste an. Wer ihnen ein zweites Leben geben und damit Ressourcen schonen möchte, kann sie gerne an einer der beiden Sammelstationen abgeben:

  • in der Katholischen Gemeinde St. Edith Stein (Zur Kalbacher Höhe 56)
  • oder im Familienzentrum Billabong (Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b)

Der Verein kümmert sich anschließend darum, dass die Kerzenreste recycelt werden.

Brillen für Bedürftige

Nicht mehr benötigte Brillen bitte nicht in den Hausmüll entsorgen. An 3 neuen Sammelstellen können die Alt-Brillen abgegeben werden:

  • In der Katholische Gemeinde St. Edith Stein (Zur Kalbacher Höhe 56)
  • oder im Familienzentrum Billabong (Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b)
  • oder in der Evangelischen Riedberggemeinde (Riedbergallee 61)

Der Verein gibt die Brillen weiter an »Brillen Weltweit«. Diese Aktion steht unter der Trägerschaft des Deutschen Katholischen Blindenwerks e. V. und stellt die Brillen nach fachmännischer Prüfung und Aufarbeitung Nichtregierungsorganisationen (z. B. Ärzte ohne Grenzen, Misereor, Brot für die Welt, …) weltweit zur Verfügung, die diese wiederum an Sehhilfebedürftige kostenlos abgeben.

Ihre Brillen-Spende bewirkt:

  1. Die Unterstützung Sehhilfebedürftiger auf der ganzen Welt
  2. Die Integration von Arbeitslosen, die in solchen Projekten arbeiten
  3. und die Schonung von Ressourcen (Brillengestelle, Gläser, Beschichtungen)

Gemeinschaftliches Kochen veganer Speisen

Dieses Jahr gab es wieder 4 Kochevents:

  • Im Mai – Spargel und Erdbeeren
  • Im August – Vegan kochen mit gerettetem Essen
  • Im Oktober – Vegane Herbstküche
  • Im November – Winterliches Fingerfood

Wer die Rezepte nachkochen möchte, findet sie hier: Rezepte

Diese für die Teilnehmer kostenlose Veranstaltung (wobei Spenden durchaus willkommen sind), wird unterstützt durch das Centre for Dialogue at Campus Riedberg und gefördert durch die Stadt Frankfurt. Auch der Ortsbeirat 12 hatte einen finanziellen Zuschuss gewährt.

Diese Termine waren nur möglich, weil viele engagierte Menschen mit Begeisterung dabei waren, um Teil-Aufgaben zu übernehmen. So konnte der Verein die Vorbereitungen auf viele Schultern verteilen und alle Teilnehmer hatten ihre Freude daran. Herzlichen Dank an alle ehrenamtlich Tätigen!

Fürs kommende Jahr 2026 sind auch schon wieder neue Termine geplant.

  • 07. Februar
  • 30. Mai
  • 22. August
  • 07. November

Da sollten Sie schon mal Platz in Ihrem Terminkalender einplanen.

 

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Goethe-Universität sucht neue Unterstützer für weitere Projekte

Tiny-Forest Aktion der Goethe-Universität - Die setzlinge liegen bereit

Die Goethe-Universität Frankfurt baut ihr Engagement für Nachhaltigkeit weiter aus – und setzt dabei bewusst auch auf die Unterstützung privater Spender. Denn gerade auch private Zuwendungen ermöglichen viele der Projekte, die Umwelt- und Klimaschutz auf den Campi sichtbar und erlebbar machen.

Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür sind die neu entstehenden Tiny Forests – kleine, schnell wachsende Miniwälder, die nicht nur Lebensraum für Tiere schaffen, sondern auch das Mikroklima verbessern. Bereits nach wenigen Jahren können Tiny Forests vergleichbare Mengen CO₂ binden wie herkömmliche, deutlich ältere Waldflächen und sind daher vor allem für urbane Räume mit wenig Platz und Freiflächen geeignet. Sie dienen zudem als Reallabore für Biodiversität, Klimaforschung und partizipative Umweltbildung.

Der Impuls für die ersten 4 Tiny Forests auf 3 Campi ging von den privaten Förderern Claudia und Hendrik Leber aus. „Deren Unterstützung hat im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln geschlagen. Es zeigt, dass unsere Förderer nicht nur hinter unseren Zielen in Forschung, Lehre und Transfer, sondern auch hinter der Nachhaltigkeit stehen. Gerade in diesem Bereich können wir als Universität Pilotprojekte starten und ihre Wirkung evaluieren, um einfach Lösungen für unsere Gesellschaft vorschlagen zu können“, sagte der Präsident der Universität.

Die Tiny Forests stehen exemplarisch für verschiedene Maßnahmen, die die Goethe-Universität im Rahmen ihrer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Diese formuliert die Strategien um Forschung, Transfer, Lehre und Studium, unsere Campus, Strukturen und Kultur kontinuierlich nachhaltiger auszugestalten. Private Förderung ist eine wichtige Unterstützung bei der Umsetzung von wirkungsvollen Projekten.

Unter dem Dach des Goethe-Nachhaltigkeitsfonds (GNF) sollen künftig Mittel bereitstehen, um Initiativen von Beschäftigten und Studierenden zu fördern. Dazu gehören Projekte wie der Einsatz wiederverwendbarer Labormaterialien, bienenfreundliche Bepflanzung auf Institutshöfen oder die Erweiterung der vom AStA betriebenen Fahrradwerkstatt. „Nachhaltigkeit lebt von vielen kleinen Schritten, die zusammen eine große Wirkung entfalten“, so Fabienne Beck, Leiterin des Nachhaltigkeitsbüro der Universität. „Der GNF soll genau diese Bewegungen ermöglichen und sichtbar machen.“

Um diese Projekte voranzubringen, stellt die Goethe-Universität ihr diesjähriges Weihnachtsspenden-Mailing vollständig unter das Motto Nachhaltigkeit. Gesucht werden Unterstützer, die mit ihrer Spende Miniwälder und weitere ökologische Initiativen auf den Campi ermöglichen – und damit auch neue, kreative Projektideen aus der Universitätsgemeinschaft unterstützen.

Auch hier gibt es einen zusätzlichen Impuls durch die Förderung eines Unternehmens: Merz Lifecare – bekannt durch Marken wie tetesept oder Merz Spezial und ansässig auf dem Riedberg – ist so überzeugt von der Aktion, dass sie einen weiteren Mini-Wald auf dem Campus Riedberg finanzieren, sobald der erste durch private Spenden realisiert wird.

Den Spendenaufruf der Goethe-Universität finden Sie hier: https://tinygu.de/GNF.

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