Schlagwort: Billabong Familienzentrum e. V.

Kinderrechten eine Stimme geben: Ausstellungs-Führer gesucht

Plakat zum Kinderrechte-Ehrenamt

Kinderrechte sind das Fundament für eine gerechte Zukunft, doch sie brauchen Menschen, die sie sichtbar machen. Im Frankfurter Ortsbezirk Kalbach-Riedberg bietet sich nun eine besondere Gelegenheit für alle, die sich ehrenamtlich engagieren und einen echten Unterschied machen möchten: Das Familienzentrum Billabong sucht motivierte Ausstellungs-Guides für die Wanderausstellung „Kinder haben Rechte“.

Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Frankfurter Kinderbüro realisiert wird, hat ein klares Ziel: Bewusstsein, Respekt und bessere Zukunftschancen für Kinder weltweit zu fördern. Als Guide sind Sie das Gesicht dieser Botschaft. Sie begleiten Gruppen, treten in den Austausch mit Besuchern und helfen dabei, dieses wichtige Thema im Stadtteil lebendig zu vermitteln.

Warum sich ein Mitmachen lohnt

Es handelt sich um ein sinnvolles Ehrenamt mit echter Wirkung. Wer seine Zeit schenkt, trägt direkt dazu bei, die Rechte von Kindern in die Öffentlichkeit zu tragen. Zudem ist nach vorheriger Absprache eine Aufwandsentschädigung möglich.

Werden Sie Teil dieses wichtigen Projekts und geben Sie den Kinderrechten Ihre Stimme! Interessierte können sich ab sofort direkt per E-Mail bei Anja Hohmann unter anja.hohmann@billabong-family.de melden.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Ihre Meinung zählt: Wie lebt es sich am Riedberg? – Teilnehmer für Forschungsprojekt gesucht

Symbolbild Riedberg-Gespräche

Der Riedberg ist mehr als nur ein moderner Stadtteil am Rande Frankfurts – er ist ein dynamischer Lebensraum, der sich ständig wandelt. Doch wie fühlen sich die Menschen hier wirklich wohl? Wie steht es um die Nachbarschaft, die Versorgung und die Verbindung zur Innenstadt? Um diese Fragen zu beantworten, braucht die Wissenschaft Ihre Unterstützung!

Worum geht es in dem Projekt?

Im Rahmen des Forschungsprojekts »Sozialstruktur und Sozialitätsformen im neuen Suburbia« untersucht die Forschungsgruppe „Neue Suburbanität“ der Universität Kassel Quartiere an den Rändern von Großstädten. Der Riedberg spielt dabei eine zentrale Rolle. Das Team rund um Prof. Dr. Carsten Keller, Kilian Guensche und Jonas Jehnichen möchte von Ihnen aus erster Hand erfahren, wie Ihre Wohnsituation vor Ort aussieht und wie Sie die Entwicklungen in Ihrem Viertel wahrnehmen.

Werden Sie zum Gesprächspartner!

Gesucht werden Bewohnerinnen und Bewohner des Riedbergs, die Lust haben, in einem etwa 30- bis 45-minütigen Gespräch ihre Erfahrungen zu teilen. Ihre Perspektive ist wertvoll, um ein realistisches Bild des Lebens im Quartier zu zeichnen.

Wann und wo finden die Gespräche statt?

Das Forschungsteam ist von Montag, den 27. April, bis Donnerstag, den 30. April, direkt vor Ort am Riedberg. Bei der Wahl des Ortes sind die Forscher ganz flexibel und richten sich nach Ihren Wünschen:

  • Am Universitätscampus (Geozentrum oder Bibliothek BNat).
  • Im Billabong Familienzentrum.
  • In der Grundschule Riedberg.
  • Bei Ihnen zu Hause oder – bei schönem Wetter – an der frischen Luft.

Sicherheit und Dankeschön

Ihre Teilnahme erfolgt selbstverständlich anonym. Alle Daten werden vertraulich, nur für wissenschaftliche Zwecke und streng nach der Datenschutzgrundverordnung behandelt. Als kleines Dankeschön für Ihre Zeit und Ihre Bereitschaft erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 10 €.

So machen Sie mit

Haben Sie Interesse oder noch Fragen zum Ablauf? Das Team freut sich über jede Nachricht! Melden Sie sich einfach bei Jonas Jehnichen:

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie zudem online unter https://suburbanitaet.de/teilprojekte/teilprojekt-8/.

Nutzen Sie die Chance, die Forschung über Ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten. Wir sind gespannt auf Ihre Geschichten und Erfahrungen am Riedberg!

Flyer

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Durchblick im Rentendschungel: Die Digitale Rentenübersicht als Lotse für die Altersvorsorge

Symbolbild zur Digitalen Rentenübersicht

Die deutsche Rentenlandschaft galt lange Zeit als eines der komplexesten Gebiete für Verbraucher. Wer wissen wollte, wie viel Geld im Alter tatsächlich zur Verfügung steht, musste meist mühsam jährliche Standmitteilungen aus verschiedenen Papierordnern zusammensuchen, Formate vergleichen und komplizierte Prognosen selbst addieren. Seit dem Start der „Digitalen Rentenübersicht“ steht den Bürgern nun ein Werkzeug zur Verfügung, das dieses Informationschaos beenden soll.

Ein zentrales Portal für alle Vorsorgesäulen

Die Kernleistung der Digitalen Rentenübersicht besteht in der Konsolidierung von Daten aus allen drei Säulen der Altersvorsorge: der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen Altersversorgung und der privaten Vorsorge (wie Riester- oder Rürup-Verträge). Das kostenlose Online-Portal, das unter der Adresse https://www.rentenuebersicht.de/ erreichbar ist, führt diese Informationen an einem Ort zusammen.

Nutzer erhalten dort eine strukturierte Übersicht über bereits erreichte garantierte Ansprüche sowie Prognosen über zukünftig erreichbare Rentenwerte. Ein besonderes Merkmal ist das integrierte „Renten-Labor“. Da nominale Rentenbeträge durch die Inflation an Wert verlieren, bietet das Portal einen Inflationsrechner an. Mit diesem Tool können Bürger fiktiv durchspielen, wie sich unterschiedliche Teuerungsraten auf die Kaufkraft ihrer zukünftigen Rente auswirken könnten.

Von der Gesetzesinitiative zum Regelbetrieb

Die Entstehung dieses digitalen Werkzeugs ist eng mit der Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung verknüpft. Den rechtlichen Grundstein legte das im Februar 2021 in Kraft getretene Rentenübersichtsgesetz. Mit der Umsetzung wurde die Deutsche Rentenversicherung Bund betraut, die hierfür die „Zentrale Stelle für die Digitale Rentenübersicht“ einrichtete.

Die Entwicklung des Portals erfolgte in Rekordzeit unter Anwendung „agiler Methoden“. Bereits im Dezember 2022 startete eine erste Pilotphase mit Testnutzern. Im Juni 2023 ging die Plattform für die breite Öffentlichkeit online, bevor sie im Dezember 2023 offiziell in den Regelbetrieb überging. Ein wesentlicher Teil der Finanzierung wird bis Ende 2026 durch den Europäischen Aufbauplan (NextGenerationEU) gedeckt, was den Stellenwert des Projekts als digitales Vorzeigevorhaben unterstreicht.

Warum die persönliche Planung jetzt wichtiger ist

Die Relevanz einer frühzeitigen und präzisen Altersvorsorgeplanung ist angesichts sinkender Rentenniveaus und einer alternden Gesellschaft massiv gestiegen. Die Digitale Rentenübersicht dient dabei als entscheidendes Kontrollinstrument. Sie ermöglicht es, etwaige Versorgungslücken frühzeitig zu identifizieren, bevor es für Gegenmaßnahmen zu spät ist.

Besonders wertvoll ist die Plattform für Menschen mit fragmentierten Erwerbsbiografien. Wer häufig den Arbeitgeber gewechselt hat, verliert oft den Überblick über kleine Anwartschaften in der betrieblichen Altersvorsorge. Das Portal macht diese „vergessenen“ Ansprüche wieder sichtbar. Experten weisen jedoch darauf hin, dass das Portal eine professionelle Beratung nicht ersetzt, sondern die dafür notwendige Datenbasis liefert. Die exportierbaren Daten (als PDF oder CSV) können direkt als Grundlage für Gespräche bei Rentenberatern oder Verbraucherzentralen genutzt werden.

Die Kehrseite: Hohe Hürden für digital weniger affine Menschen

Trotz des hohen Nutzens steht das Portal auch in der Kritik, da der Zugang eine signifikante Hürde darstellt. Um die sensiblen Finanzdaten zu schützen, ist ein hohes Sicherheitsniveau erforderlich. Nutzer benötigen für die Anmeldung einen Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion (eID), ein NFC-fähiges Smartphone sowie die „AusweisApp“.

Diese Anforderungen stellen insbesondere ältere Generationen oder Menschen, die mit digitalen Endgeräten weniger vertraut sind, vor große Herausforderungen. Viele wissen nicht, ob ihre eID aktiviert ist oder haben den dazugehörigen PIN-Brief verlegt. Kritiker bemängeln, dass genau die Gruppen, für die eine Rentenplanung am dringlichsten wäre, durch diese technologischen Eintrittsbarrieren ausgeschlossen werden könnten.

Während digital versierte „Digital Natives“ das Portal mühelos nutzen, bleibt die Registrierungsquote im Vergleich zu den Zugriffszahlen gering. Zwar wurde der Prozess bereits optimiert – etwa durch die Möglichkeit, sich mit neu ausgestellten Ausweisen einfacher anzumelden –, doch bleibt der „digitale Graben“ ein zentrales Problem für die gesellschaftliche Durchdringung des Angebots.


Die Digitale Rentenübersicht ist ein mächtiges Instrument zur finanziellen Souveränität. Sie schafft die notwendige Transparenz in einem zuvor undurchsichtigen System, erfordert von den Bürgern jedoch eine gewisse digitale Bereitschaft, um von diesen Vorteilen zu profitieren.


 

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Weniger Müll, mehr Stadt: Frankfurts Weg zur Zero Waste City

Müll rund um den Eimer

Ein schneller Kaffee to-go am Morgen, der Wocheneinkauf samt Obst, Gemüse oder Milchprodukten und eine Online-Bestellung mit neuer Kleidung für den Frühling- und schon ist der Mülleimer wieder voll. Obwohl der Einsatz von Plastik in Bau, Verkehr, Verpackung oder Konsumgütern erst seit dem Zweiten Weltkrieg seinen weltweiten Durchbruch erlebte, ist der Werkstoff nicht einmal 100 Jahre später aus unserem Leben kaum mehr wegzudenken. Jährlich werden demnach rund 280.000 Tonnen an Haushaltsabfällen produziert- nicht etwa deutschlandweit, sondern alleine in Frankfurt am Main. Gemeinsam mit vielen anderen Städten will Frankfurt deshalb zur „Zero Waste City“ werden.

Was ist der Zero Waste Guide?

Entgegen der direkten Übersetzung soll der Müll aber nicht auf Null reduziert werden: Vielmehr bemüht man sich um eine möglichst geringe Ressourcenverschwendung. Bereits 2022 konzipierte die Stadt Frankfurt einen entsprechenden Maßnahmenplan zur Abfallvermeidung, der seitdem Schritt für Schritt umgesetzt wird. Durch Bürgerbeteiligung an Workshops und diversen Projekten soll zusätzlich ein bewussterer Umgang mit Ressourcen im Alltag entstehen. Gemeinsam mit Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez und dem oekom Verein hat das Umweltamt der Stadt nun den „Zero Waste Guide“ als alltagstaugliche Hilfestellung entwickelt. Der rund 100-seitige Ratgeber ist seit Februar 2026 für alle Frankfurter Bürger kostenlos zugänglich und sowohl online als auch in gedruckter Form erhältlich. Die Broschüre soll mit praktikablen Tipps unter anderem zeigen, wie man an verschieden Stellen im Alltag einen Teil des eigenen Abfalls vermeiden kann. Dabei stößt man zunächst unweigerlich auf das Herzstück des Ratgebers: die 5 großen »R«.

Refuse: Ablehnen, was wir nicht brauchen

Der erste Schritt klingt simpel, ist aber überraschend wirkungsvoll: freundlich „Nein“ sagen. Gratisproben, Werbeflyer oder das fünfte Stoffbeutel-Give-away landen oft ungenutzt in der Schublade. Wer bewusst ablehnt, verhindert also Müll, bevor er entstehen kann. Ein „Bitte keine Werbung“-Aufkleber am Briefkasten oder das Mitbringen eines eigenen Kaffeebechers sind ebenso kleine Gesten mit großer Wirkung. Refuse bedeutet in dem Sinne nicht unhöflich zu sein, sondern sich klarzumachen, dass man nicht alles, was kostenlos ist, auch wirklich benötigt.

Reduce: Weniger besitzen und bewusster konsumieren

„Weniger ist mehr“- auch dieser Gedanke zieht sich durch den Guide. In vielen Haushalten sammeln sich unbenutzte Küchengeräte, doppelte Pflegeprodukte oder Kleidung, die nicht richtig passt. Reduce heißt, vor dem Kauf kurz innezuhalten und sich selber zu fragen: Brauche ich das wirklich? Kann ich es alternativ leihen oder gebraucht kaufen? Gerade bei Kleidung oder Elektronik spart bewusster Konsum eine Menge Ressourcen und CO₂. Wer zwei passende Kleidungsstücke vor Ort kauft, statt mehrere online zu bestellen und zurückzuschicken, spart ein Kilogramm CO₂ ein. Weniger Besitz schafft zudem Übersicht und oft auch ein Gefühl der Leichtigkeit.

Reuse: Wiederverwenden statt wegwerfen

Alte Dinge wiederzuverwenden, ist kreativ und gemeinschaftlich zugleich. Mehrwegflaschen, Brotdosen und Stofftaschen sind im Alltag schnell integriert. Auch Glasbehälter für Vorräte oder Essensreste ersetzen Plastikverpackungen dauerhaft. Besonders spannend wird Reuse, wenn Dinge repariert oder weitergegeben werden. Im Repaircafé Riedberg im Billabong Familienzentrum zeigen Ehrenamtliche immer am letzten Mittwoch des Monats, wie Toaster, Lampen oder Fahrräder wieder fit gemacht werden können. Hier wird nicht nur geschraubt, sondern Wissen geteilt. Reuse bedeutet also, zu nutzen, statt wegzuwerfen und dabei vielleicht sogar neue Fähigkeiten zu entdecken.

Recycle: Wertstoffe im Kreislauf halten

Auch wenn Vermeiden und Wiederverwenden Vorrang haben, bleibt Recycling ein wichtiger Baustein. Papier, Glas, Bioabfall oder Verpackungen gehören getrennt entsorgt, damit sie verwertet werden können. Mehrwegflaschen aus der Region schneiden in der Gesamtbilanz besser ab als Einwegverpackungen, da sie mehrfach genutzt werden. Wer beim Einkauf auf Pfandsysteme achtet und Müll korrekt trennt, unterstützt funktionierende Kreisläufe. Recycling allein löst das Problem freilich nicht, aber es ist unumstritten ein unverzichtbarer Teil der Lösung.

Rot: Zurück zur Erde

„Rot“ steht für Kompostieren. Organische Abfälle wie Obst- und Gemüseschalen sind kein Müll, sondern wertvoller Rohstoff. In der Biotonne oder im eigenen Kompost verwandeln sie sich in nährstoffreiche Erde. Gerade in einem Stadtteil mit einigen Grünflächen und Gärten kann Kompost einen sichtbaren Beitrag leisten- egal, ob im Balkonkasten oder dem Gemeinschaftsgarten. Wer Bioabfälle richtig trennt, schließt den natürlichen Kreislauf und reduziert gleichzeitig Restmüll.

Der Zero Waste Guide zeigt: Nachhaltigkeit beginnt nicht mit radikalen Umbrüchen, sondern mit bewussten Entscheidungen im Alltag. Niemand muss von heute auf morgen plastikfrei leben, denn schon kleine Schritte summieren sich. Neben dem bewussten privaten Konsum sind allerdings gute Rahmenbedingungen, zugängliche Angebote und Orte der Begegnung genauso wichtig. Wenn Stadtverwaltung, lokale Initiativen, Bildungseinrichtungen und engagierte Bürger zusammenwirken, entsteht eine Kultur, in der Ressourcenschonung zu einem präsenteren Thema wird. Der Riedberg bietet mit Initiativen wie dem Repaircafé gute Voraussetzungen dafür. Zero Waste soll dabei kein perfektes Endziel, sondern vielmehr ein Prozess sein, der gemeinsam gestaltet wird. Je sichtbarer nachhaltige Alternativen im Stadtteil werden, desto leichter fällt es den Konsumenten, Teil dieser Entwicklung zu sein und Schritt für Schritt auf ein Frankfurt hinzuarbeiten, das Ressourcen klug nutzt und Verantwortung teilt.

Download Link Zero Waste Guide

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Die Sehkraft schwindet – wie kann ich das ausgleichen?

Digitale Senioren Symbolbild zur Veranstaltungsankündigung

Vielleicht können Sie sich noch an die Fernsehlegende Jean Pütz erinnern, der bis 2004 im WDR die „Hobbythek“ leitete. Er ist inzwischen respektable 89 Jahre alt, doch er hat nur noch eine Sehkraft von zwei Prozent!

Ein ähnliches Schicksal kann jeden von uns treffen. Daher ist es gut, sich beizeiten einmal damit auseinanderzusetzen, wie man sein Leben – bei nachlassender Sehkraft – mit Unterstützung aktueller Handy-Technik gestalten kann.

Dazu veranstaltet der Arbeitskreis »Digitale Senioren« in den Räumlichkeiten des Familienzentrums Billabong e. V. in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b am Donnerstag, dem 5. März, ab 15 Uhr eine Veranstaltung mit Vortrag, die sich diesem Thema widmet.

Der Besuch der Veranstaltung ist für die Teilnehmer kostenlos, Spenden sind aber herzlich willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: Mit der U8 oder der U9 an der Haltestelle Uni Campus Riedberg aussteigen. Dort fährt ein Bus mit der Nummer 29 in Richtung »Nieder-Erlenbach Hohe Brück« in etwa 6 Minuten zum Familienzentrum Billabong (Haltestelle Hans-Leistikow-Straße).

Da das Familienzentrum nur etwa 1 Kilometer von der Haltestelle Uni Campus Riedberg entfernt ist, können Sie die Strecke auch zu Fuß über die Graf-von-Stauffenberg-Allee zurücklegen.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Frankfurt will Bildung für alle zugänglicher machen

Wortbildmarke Bildungskommune FFM

Im Pilotstadtteil Kalbach-Riedberg wird am Samstag, 28. Februar 2026 gemeinsam daran gearbeitet, den Stadtteil für Kinder und Jugendliche zu verbessern – kostenlose Burger  inklusive.

Mit dem ESF-Plus-Programm „Bildungskommunen“ entwickelt die Stadt Frankfurt am Main gemeinsam mit Bürger*innen Wege zu einem niedrigschwelligen Zugang zu Bildung. Als Pilotstadtteile wurden Kalbach-Riedberg sowie Ginnheim, Höchst und Ostend ausgewählt. Seit Mai 2025 entstehen dort „Stadtteillabore“ – offene Beteiligungsformate, in denen Bürger*innen, Bildungsakteur*innen und Verwaltung Erfahrungen austauschen, Ideen entwickeln und konkrete Maßnahmen vorbereiten.

Bildung wird dabei breit verstanden: Sie findet ein Leben lang und an unterschiedlichen Orten statt, von der Schule bis zum Skatepark. Ziel ist es, Menschen besser zu erreichen, die Bildungsangebote bislang wenig nutzen und lokale Perspektiven mit Daten zu verbinden. Die Ergebnisse fließen in ein datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement ein.

Im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg fanden bereits mehrere Veranstaltungen statt, darunter Auftakt-Touren, Aktionstage und Werkstattformate. Dabei wurde deutlich, dass vor allem (Frei-)Räume für Jugendliche fehlen. Erste Verbesserungsideen liegen bereits vor. Beispielsweise die Öffnung von Schulhöfen außerhalb der Schulzeiten.

Im Quartiers-Lab am 28. Februar 2026 im Billabong Familienzentrum werden diese Ansätze zu Prototypen weiterentwickelt. Ziel ist es, konkrete Lösungen zu entwerfen und anschließend im Stadtteil umzusetzen. Alle Interessierten sind eingeladen, sich zu beteiligen – besonders Jugendliche.

Anmeldung zum Quartierslab:
Anmeldung Quartierslab Kalbach-Riedberg | Stadt Frankfurt am Main | Paperless

Aktuelle Infos auf Mitmachen – Bildungskommune – Frankfurt fragt mich

Bei Interesse an Zusammenarbeit oder Aufnahme in den Verteiler freut sich das Programmteam über Ihre Nachricht. E-Mail: stadtteillabore.amt40@stadt-frankfurt.de

Flyer Burger braten


Hintergrund: Bildung ist ein Schlüssel für eine erfolgreiche Teilhabe an unserer Gesellschaft. Doch werden nicht alle Menschen gleichermaßen von den Bildungsangeboten dieser Stadt erreicht. Ziel des Programmes Bildungskommune Frankfurt ist es, Bildung für alle Menschen dieser Stadt zugänglich zu machen. Mit dem Fokus auf „Integration und Inklusion durch Bildung“ richtet sich das Programm an alle Bürger*innen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation.

Projektdaten Laufzeit: 01.12.2023 – 30.11.2027

Verantwortlich: Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Stadtschulamt (Programmleitung und Programmumsetzung), Förderung: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, kofinanziert von der Europäischen Union.

Text: Stadtschulamt (Stabstelle Pädagogische Grundsatzplanung)


Verwandte Links

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Frische Ideen und Erfahrung: Das SPD Thema für Kalbach-Riedberg

Das 4 Personen Team der SPD am Riedbergplatz

Die SPD tritt für die Wahl zum Ortsbeirat Kalbach-Riedberg mit einem starken zukunftsorientierten Team aus erfahrenen und neuen Kräften an.

Die bisherige Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Ortsvorsteherin Susanne Kassold führt die Liste an. Sie kümmert sich um die großen und kleinen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Ihr Themenschwerpunkt ist die Klima- und Umweltpolitik.

Mit Matthias Jakob steht ein erfahrener Ortsbeirat auf Platz 2, der für naturnahe Erholungsflächen eintritt. Ausreichende Gewerbeflächen für eine starke Wirtschaft sind für ihn Voraussetzung für eine soziale Stadt.

Sabrina Geller (Platz 3) ist Sozialbezirksvorsteherin Riedberg, steht für Bürgernähe, soziale Teilhabe, Barrierefreiheit und Inklusion. Sie engagiert sich beim FC Kalbach und der kath. Gemeinde Riedberg.

Detlef Precht (Platz 4) ist beruflich mit körperlich hart arbeitenden Kolleginnen und Kollegen täglich in Kontakt und weiß daher, dass Solidarität ein für ihn wichtiger Grundpfeiler unserer Demokratie ist.

Kandidat Daniel Mietzschke

Daniel Mietzschke, © SPD Kalbach-Riedberg

Digitale Teilhabe für alle und ein barrierefreier Zugang überall sind Daniel Mietzschke (Platz 5) ein Anliegen. Er ist ehrenamtlich bei Billabong, dem Kleingartenverein Riedberg sowie im Förderverein des Gymnasiums Riedberg aktiv.

Kandidatin Zuzana Pastyrik

Zuzana Pastyrik, © SPD Kalbach-Riedberg

Für Zuzana Pastyrik (Platz 6) sind bezahlbarer Wohnraum, ein familiengerechtes Umfeld und soziale Gerechtigkeit die politischen Schwerpunkte.

Kandidat Joachim Diesner

Joachim Diesner, © SPD Kalbach-Riedberg

Joachim Diesner (Platz 7) ist Experte für Landwirtschaft und Naturschutz. Zur Schaffung von Wohnraum ist er für die Nutzung von Baulücken und Sanierung alter Bausubstanz statt Versiegelung.

Die Ziele der SPD für 2026-2031 sind:

  • Mehr Biodiversität durch Entsiegelung und Begrünung (u. a. des Riedbergplatzes, vor der Sporthalle des Gymnasiums Riedberg), Regenwassernutzung, Konsequentes Nachpflanzen gefällter Bäume, Bau von Radwegen ohne Fällung von jahrzehntealten Bäumen
  • Verlässliche und bessere Taktung bei U-Bahn und Bussen. Eine Quartiersbuslinie soll für häufigere Verbindungen im Ortsteil sorgen. Lückenschluss der U-Bahn zum Hauptbahnhof. Mehr Verkehrssicherheit für Radfahrende und Fußgänger durch u. a. Kontrollen der Ordnungsbehörden. Bessere Barrierefreiheit, Bau einer Ladeinfrastruktur für E-Autos und Lastenräder
  • Bau der 2. Sportanlage auf dem Riedberg, aber auch Ertüchtigung der Sportanlage in Kalbach, Bau von Umkleidecontainern auf der 1. Sportanlage Riedberg sowie die Sanierung der Sporthallen des „Sport- und Freizeitzentrums Am Martinszehnten“
  • Nachschulische Betreuungsangebote und Plätze für Jugendliche zur freien Entwicklung
  • Kein Ausbau der A 5. Lärmschutzanlagen entlang der A5 sowie der A661, Tempolimit im Bereich dieser Stadtautobahnen und Tempo 30 innerorts
  • Bezahlbarer Wohnraum bei neuen Bauprojekten

Mit diesen politischen Inhalten sowie den Kandidierenden bietet die SPD Kalbach-Riedberg allen Wählerinnen und Wähler ein breites Spektrum an Kompetenzen für ein gutes soziales Miteinander im Stadtteil.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.spd-kalbach-riedberg.de/gruppen/kommunalwahl-2026-kandidatinnen-und-kandidaten/

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Rückblick und Ausblick: Kalbach-Riedberg gestaltet seine Bildungslandschaft

Das vergangene Jahr stand im Frankfurter Stadtteil Kalbach-Riedberg ganz im Zeichen der Bestandsaufnahme und Vernetzung. Unter dem Motto des Zusammentragens wurde intensiv untersucht, wie die dortige Bildungslandschaft aktuell beschaffen ist, welche Angebote bereits existieren und an welchen Stellen Bürger sowie Akteure noch Bedarf sehen.

Durch ein breites Spektrum an Beteiligungsformaten – darunter Interviews, Infoveranstaltungen, Infostände im öffentlichen Raum sowie Aktionstage und ein Lösungsfestival – wurde ein vielfältiges Bild des Stadtteils gezeichnet. Ziel war es, gemeinsam Ansätze zu entwickeln, um die Bildungsangebote vor Ort weiter zu verbessern. Das Stadtteil-Tandem »Kalbach-Riedberg« dankte nun allen Beteiligten für das große Engagement und die aktive Mithilfe bei dieser Ideensammlung.

Von der Idee zum Projekt: Termine im Frühjahr 2026

Für das kommende Jahr ist der Übergang von der Theorie zur Praxis geplant. Die gesammelten Impulse sollen in konkrete Umsetzungsvorschläge und erste Prototypen überführt werden, um diese anschließend direkt im Stadtteil zu erproben. Hierfür stehen bereits wichtige Termine fest:

  • 4. Februar 2026 – „Einfach Machen“: Diese Veranstaltung bietet einen Überblick über bestehende Strukturen und Fördermöglichkeiten. Sie richtet sich an alle, die eigene Ideen für bessere Bildung im Stadtteil realisieren möchten und praktische Unterstützung bei der Projektumsetzung suchen.
  • 28. Februar 2026 – Quartierslab: Im Billabong Familienzentrum sind alle Bürger eingeladen, aus Ideen konkrete Lösungsskizzen zu entwickeln. Diese Projekte sollen so konzipiert sein, dass sie sich innerhalb eines kurzen bis mittleren Zeitrahmens im Stadtteil testen lassen.
  • 3. Juni 2026 – Abschlusstour: Zum Abschluss werden die Ergebnisse und Konzepte aus den Quartierslabs im Rahmen einer Tour durch Kalbach-Riedberg der Öffentlichkeit präsentiert.

Stadtweite Entwicklungen und digitale Angebote

Auch auf gesamtstädtischer Ebene zieht die Bildungskommune Frankfurt eine positive Bilanz für das Jahr 2025. Neben der Arbeit in den Stadtteilen wurde ämterübergreifend an der Stärkung des Datenmanagements und der digitalen Barrierefreiheit gearbeitet. Ein wichtiger Meilenstein ist zudem das „Frankfurter Bildungsverständnis“, das vor gut einem Jahr von Bildungsakteuren erarbeitet wurde und nun in der finalen Fassung vorliegt.

Interessierte Bürger können die Erkenntnisse aus der bisherigen Auftaktphase nun auch in Audioform online abrufen. Zudem wird für die Weiterentwicklung des städtischen Bildungsportals ein Feedback-Workshop angeboten, um die Bedürfnisse der Nutzer noch besser zu berücksichtigen.

Für das Jahr 2026 hat sich das Programmteam vorgenommen, Pilotprojekte konsequent umzusetzen und aus den lokalen Erfahrungen für ganz Frankfurt zu lernen. Aktuelle Informationen und weitere Termine werden fortlaufend auf der Plattform „Frankfurt fragt mich“ sowie über den alle 8 Wochen erscheinenden Newsletter veröffentlicht.


Weiterführende Links

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Möchtest Du Helfer/Helferin mit Herz werden?

Wir suchen Menschen mit Herz, die einmal pro Woche Zeit schenken – dienstags von 12:55 Uhr bis 13:40 Uhr. Um Kindern bei ihren Schulaufgaben beizustehen. Eine Stunde, in der Geduld, Zuhören und klare Erklärungen der Schlüssel sind. Eine Stunde, in der kleine Fortschritte, Lachen und neue Zuversicht entstehen.

Warum das so wichtig ist:

  • Für jedes Kind zählt eine verlässliche Unterstützung, die es spürt und daran erinnert: Du bist nicht allein.
  • Ehrenamtliche Vorbilder zeigen, dass Lernen Spaß machen kann – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Vorwissen.
  • Eine Stunde macht den Unterschied: Jedes Kind hat andere Stärken – gemeinsam finden wir den Weg zum Erfolg.

Was du bekommst:

  • Die Anerkennung eines wertvollen Beitrags für die Gemeinschaft.
  • Inspirierende Begegnungen, neue Perspektiven und das Gefühl, wirklich etwas zu bewegen.
  • Eine strukturierte, gut organisierte Unterstützung – du bist Teil eines herzlichen Teams.

In unserer Kooperation mit der Grundschule Riedberg geht es uns um viel mehr als nur um Zahlen, Grammatik und Vokabeln. Es geht um Vertrauen, Mut und die leise Gewissheit: Jemand glaubt an dich. Und genau dann werden Hemmungen zu Brücken, Ängste zu Fragen, und Schwierigkeiten zu Chancen.

Also: Wenn du Herz hast und eine wöchentliche Stunde investieren möchtest, melde dich bei uns. Gemeinsam schaffen wir eine Lernwelt, in der jedes Kind wachsen kann – Schritt für Schritt, mit Geduld, Mut und ganz viel Herz.

Kontaktiere uns unter info@billabong-family.de oder rufe an: 069-98957795

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Weihnachtsdeko-Tauschmarkt

Weihnachtsdeko-Tauschmarkt Werbeplakat

Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V. lädt ganz herzlich ein zu ihrem »Weihnachtsdeko-Tauschmarkt« am kommenden Samstag, den 22.11.2025 von 12 Uhr bis 14 Uhr im Familienzentrum Billabong (in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b).

Deko im Keller?

Habt Sie auch die eine oder andere Weihnachtsdeko im Schrank oder Keller, die Sie eigentlich nicht mehr verwenden? – Dann geben Sie ihr doch auf dem Weihnachtsdeko-Tauschmarkt die Chance, ein neues Heim zu finden, das sie von nun an schmücken kann!

Sie suchen eher eine neue Deko?

Suchen Sie nach einer hübschen neuen Deko, wollen aber Ressourcen schonen und nebenbei auch ihren Geldbeutel? – Dann kommen auch Sie gerne vorbei und suchen Sie sich einfach etwas Schönes bei uns aus! Das können Sie auch sehr gerne tun, ohne selbst etwas mitzubringen. So helfen Sie, das Weihnachtsfest nachhaltiger und anderen eine Freude zu machen.

Kerzenreste

Eine Spendenbox für alte Kerzenreste zur Wiederverwendung wird es ebenfalls geben.

Abgabeort

Weihnachtsdeko-Spenden jeder Art (von Baumschmuck über Figuren oder Lichterketten ist alles willkommen) könnt Sie entweder direkt am Termin mitbringen oder auch schon vorher abgeben, falls Sie am Samstag keine Zeit haben – entweder am Freitag, den 21.11. zwischen 9 Uhr und 18 Uhr beim Familienzentrum Billabong, oder Sie melden sich bei uns unter muellvermeidung@klimschutz-initiative-riedberg.de zur Terminvereinbarung.


Zum Hintergrund
Diese Aktion findet im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung statt, deren umfangreiches Programm für Frankfurt Sie hier finden: Frankfurt kann abfallfrei

Auf dem Riedberg finden Sie gleich mehrere Veranstaltungen:

  • Das Familienzentrum Billabong bietet mit seinem „Repair Café – das Event“ am 22.11. von 12 Uhr bis 14 Uhr den Rahmen für verschiedene Aktionen – neben dem »Repair Café« selbst und dem Weihnachtsdeko-Tauschmarkt sind dies ein Barfußlauf, Vorstellung von »WindelFrei« sowie für Kinder eine Mal- und Lese-Ecke mit Schildkröte Sammy, die über Plastik in den Meeren informiert und den Eltern Alternativen zu Plastikprodukten vorstellt: Frankfurt kann abfallfrei – Billabong – Das Event
  • Außerdem lädt die Evangelischen Riedberggemeinde in Kooperation mit der Hochbeet-Gartengruppe »riedberg.gruene.beete» am 27.11. von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr zum „Retter-Essen & Tauschbörse für vergessene Elektrogeräte“ ein. Sie sind herzlich eingeladen, in der Küche der Evangelischen Riedberggemeinde (Riedbergallee 61) gemeinsam aus ihren mitgebrachten „vergessenen“ Lebensmitteln ein leckeres Essen zu kochen und sich an der Tauschaktion für nicht mehr benötigte Küchengeräte zu beteiligen: Retter-Essen & Tauschbörse für Küchengeräte – Frankfurt kann abfallfrei

Kommen Sie vorbei, die Mitglieder der Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V.  freuen sich auf Sie!

Teile diesen Beitrag mit Freunden