Kategorie: AktuelleNEWS

Politisches Speeddating am Samstag ab 17 Uhr im Café Mutz

Oberbürgermeisterkandidatin, Maja Wolff

Im Rahmen ihrer „Kneipen-Tour“ durch verschiedene Stadtteile wird Frau Maja Wolff, parteifreie Oberbürgermeister-Kandidatin morgen Abend (11.02.23 ab 17:00 Uhr) im Café Restaurant Mutz in Niederursel in der Straße „Alt-Niederursel 27“ erscheinen.

Zu erwarten ist das Thema Josefstadt / Stadtteil der Quartiere:
Die Stadtverordnetenversammlung hat in der letzten Woche den Magistrat beauftragt, die Planung für den neuen Stadtteil mit der Region abzustimmen mit dem Ziel, in Frankfurt weitere bezahlbare Wohnungen zu errichten und attraktive Quartiere zu entwickeln.

Frau Wolff setzt sich nicht für dieses Projekt ein und möchte gern in diesem Zusammenhang eine angeregte Diskussion führen zum Thema „Bezahlbarer Wohnraum versus neue Wohngebiete“.

Aber auch alle anderen anstehenden Herausforderungen können vom Publikum angesprochen werden.

Der Eintritt ist frei.

Empfohlen wird eine kurze Reservierung unter der eMail-Adresse: mail@cafemutz.de oder telefonisch unter 069 – 968 64 758.


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Fastnacht hat auch in Frankfurt-Heddernheim Tradition

H.P. Müller-Team

Vor vielen, vielen Jahren lebte in Heddernheim ein Mann mit dem Namen Heinz Philipp Müller, meist nur H. P. Müller genannt. Er hatte viele Talente. Er war Mundartdichter, Verleger und leidenschaftlicher Fastnachter. Er war so berühmt, dass nach ihm der Platz an der U-Bahn-Haltestelle Heddernheim benannt wurde.

Im November letzten Jahres wurde die renovierte Bronzefigur, die seit 1989 auf dem dort gelegenen dreistöckigen Brunnen thronte, wieder aufgestellt. Sie steht für den Ur-Narren, dem Ursprung der Fastnacht. An diesem Platz startet traditionell auch jedes Jahr am 11. November der Umzug zur örtlichen Gemeindepumpe (Gemaa Bump).

Das Denkmal wurde errichtet anlässlich des Jubiläums zur 150. „Klaa Pariser Fastnacht“. Sponsor war damals die Firma Lurgi aus dem Mertonviertel. Etwa 30.000 DM hatte der Brunnen damals gekostet.

Doch zurück zu H. P. Müller (* 04.05.1920 – † 22.05.1998). In seiner Berufung als Autor und Verleger hatte er knapp 30 Werke verfasst, von denen noch 19 lieferbar sind. Über 3.000 Buchexemplare seines Verlages lagern in Kellerräumen, die von einem begeisterten H.P.-Müller Anhänger dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wurden.

Um das Andenken an den Lokalpatrioten und Mundartdichter zu erhalten, hat sich eine Fangemeinde zusammengefunden. Eine eigene Internetseite wurde gegründet (http://www.hp-hpmueller.de/de) um die Erinnerung an dieses Frankfurter, Pardon – Heddernheimer Original am Leben zu halten.

Nachdem Frau B. Degelmann von der FNP im Dezember einen tollen Bericht (https://www.fnp.de/frankfurt/ein-schatz-den-keiner-haben-will-92001761.html) über den Nachlass verfasst hatte, hatten sich eine ganze Reihe von Interessierten gemeldet, die entweder Interesse an den Restbeständen hatten, oder sich dafür einsetzen wollten, den übrig gebliebenen Buchbestand zu retten und so der Nachwelt zu erhalten.

So organisierte der Gastwirt der Frankfurter Kult-Jazzkneipe „Mampf“ Michael Damm (auch Mischi genannt) in seinem Lokal in der Sandstraße 64 ein Treffen, um Ideen zu sammeln und Mitstreiter zu finden. Wer noch Interesse an dem Nachlass bzw. an einer Mitarbeit hat, kann sich per eMail an mischi@mampf-jazz.de wenden.

Selbst die Beerdigung von H. P. Müller war damals ein besonderes Erlebnis. Nicht nur, weil die Zahl der Trauergäste die Kapazitäten der Trauerhalle sprengte, sondern weil es eine der wenigen Bestattungen war, bei der auch mal gelacht wurde – als nämlich ein Gedicht von H. P. Müller vorgetragen wurde, in dem er sich vorstellt, wie er nach seinem Tod als Taube über sein geliebtes Frankfurt fliegt und dabei manchem Zeitgenossen ein Häufchen auf den Kopf setzt.

Wäre doch schade, wenn so ein Kulturgut den Frankfurtern und vor allem den Heddernheimern nicht erhalten bliebe.

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Wie geht es weiter nach der Abgabe der Grundsteuererklärung?

Geldscheine

Die Abgabefrist für die Grundsteuererklärung ist am 31.01.2023 abgelaufen. Falls Sie Ihre Erklärung bisher noch nicht abgegeben haben, wird es höchste Zeit. Die Pflicht zur Abgabe der Erklärung besteht auch weiterhin nach Ablauf der Frist am 31. Januar.

Nachdem die Erklärung über das ELSTER-Portal an die Finanzverwaltung übermittelt worden ist, muss sie von den Finanzämtern bearbeitet werden. Sollte einem in der Zwischenzeit aufgefallen sein, dass in der Erklärung ein Fehler steckt, kann man eine Berichtigung veranlassen. Details dazu finden sich im Internet unter folgendem Link: Berichtigung

Anhand der abgegebenen Daten erstellt das Finanzamt zwei Dokumente, die es den Eigentümern zuschickt: den Grundsteuerwertbescheid und den Grundsteuermessbescheid. Beide Bescheide und die darauf ermittelten Werte bilden lediglich die Basis für die spätere Berechnung der Grundsteuer.

Nach dem Erhalt der beiden Dokumente kann man noch einmal prüfen, ob die Grundstücksdaten und die Art der Grundstücksnutzung korrekt sind. Die Einspruchsfrist für Korrekturanträge beträgt maximal 4 Wochen.

Ist der Steuerpflichtige mit den erfassten Daten einverstanden, übermittelt das Finanzamt den berechneten Steuermessbetrag (zu finden auf dem Grundsteuermessbescheid) an die zuständige Kommune, d. h. an die Stadt Frankfurt.

Auf dieser Datenbasis legt Frankfurt seinen Hebesatz fest. Aus der Multiplikation von Hebesatz und Steuermessbetrag ergibt sich dann die Grundsteuer, die ab 2025 entrichtet werden muss. Die Höhe der zu entrichtenden Grundsteuer erfahren die Bürger von der Stadt Frankfurt im finalen Grundsteuerbescheid. Dies wird aber sicher noch eine Zeit dauern und es kann sein, dass so mancher Immobilieneigentümer erst kurz vor dem 01.01.2025 erfährt, was er zukünftig zu zahlen hat.

Es kann in Ausnahmefällen auch passieren, dass man ein Erinnerungsschreiben bekommt, obwohl man die Erklärung bereits erfolgreich abgegeben haben. Bitte in diesem Fall direkt das für sein Grundstück zuständige Finanzamt anrufen und die Situation klären.

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Bildungsstätte Anne Frank: Wettbewerb für Nachwuchsfilmer

Kunstwettbewerb Bildungsstätte Anne Frank

Die »Bildungsstätte Anne Frank« in Frankfurt ist bundesweit aktiv, um Jugendliche und Erwachsene für Antisemitismus, Rassismus und andere Formen der Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren – und sie für die aktive Teilhabe an einer offenen, demokratischen Gesellschaft zu stärken.

Aktuell steht der Filmwettbewerb „Cut! – Junge Blicke auf Demokratie“ an. Junge Menschen sind gefragt, ihre (Handy-)Kamera zu nutzen und zu dokumentieren, wo es bei den Prozessen der Mitbestimmung hakt. Die Kernfrage ist: Wer kann sich an demokratischer Mitbestimmung beteiligen und wer ist ausgeschlossen?

Ob man eine Mini-Reportage dreht, Knetfiguren zu einem Stopp-Trickfilm animiert, ein TikTok-Film aufnimmt oder einen Experimentalfilm inszeniert – die »Bildungsstätte Anne Frank« ist gespannt auf eine Einreichung in Form einer gängigen Videodatei von maximal drei Minuten Länge.

Hintergrund

Was bedeutet Demokratie? Wortwörtlich übersetzt „Herrschaft des Volkes“ – aber wer ist „das Volk“? Alle Personen, die in einem Land wohnen? Oder nur bestimmte Gruppen? Und ist das fair?

Vor 175 Jahren haben sich zum ersten Mal die Mitglieder des deutschen Parlaments in der Frankfurter Paulskirche versammelt. Frauen waren nicht dabei, außerdem nur ein Bauer und vier Handwerker. Nicht gerade repräsentativ. Wie ist das heute? Wem wird zugehört – und wer landet „unter ferner liefen“?

Der Jugendkunstwettbewerb wird jährlich ausgeschrieben und widmet sich stets unterschiedlichen Kunstformen. So prämierte er 2022 unter dem Motto „Das Private ist poetisch“ Storytelling-Audiobeiträge. Davor ging es um Rapsongs oder Plakate.

Teilnahmebedingungen

Die Bewertung durch eine unabhängige Fachjury findet in 3 Alterskategorien statt:

  • bis 14 Jahre
  • 15 bis 19 Jahre
  • 20 bis 29 Jahre

Einsendeschluss ist der 19.03.2023, die Preisverleihung findet am 19.05.2023 statt.

Die besten Beiträge werden im Rahmen des Bürgerfests vom 18. bis 23. Mai zum Paulskirchenjubiläum als Videoausstellung präsentiert und bei einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet.


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Wechsel in der CDU-Fraktion Kalbach-Riedberg

Simon Scherer, CDU Kalbach-Riedberg

Am Freitag, den 27. Januar war ein neues Gesicht in den Reihen der CDU Kalbach-Riedberg im Ortsbeirat 12 zu sehen. Der Rechtsanwalt Simon Scherer rückte für Sebastian Martin nach, der sein Mandat aus beruflichen Gründen niedergelegt hat. „Wir bedanken uns für das Engagement von Sebastian Martin in den vergangenen beiden Jahren und heißen Simon Scherer herzlich willkommen“, so der Fraktionsvorsitzende Thomas Schmidt.

Simon Scherer ist 39 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie seit 2020 am Riedberg. Vor allem die Kinderfreundlichkeit und Sauberkeit im Stadtteil gefallen dem Familienvater sehr gut. „Leider gibt es noch zu wenig Freizeitangebote und Gastronomie“, bedauert er. Einsetzen möchte er sich künftig bei den Themen Verkehr, Sauberkeit und dafür, dass der Stadtteil so familien- und kinderfreundlich bleibt.

Die erste Sitzung im Ortsbeirat 12 hat ihm gefallen: „Ich empfand die Sitzung als sehr abwechslungsreich. Es gab viele spannende Beiträge – auch von den teilnehmenden Bürgern.“ Herr Scherer kann das beurteilen, denn Kommunalpolitik ist für ihn nichts Neues. In seiner alten Heimat war er viele Jahre Mitglied der Gemeindevertretung Aarbergen und Vorsitzender der CDU-Fraktion. Zudem Ortsbeiratsmitglied im Ortsteil Hausen über Aar und aktiver Feuerwehrmann bei der Freiwilligen Feuerwehr Aarbergen. Nun freut er sich darauf, diese Erfahrung an seinem neuen Wohnort einzubringen.

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Neuer Geburtsrekord im Bürgerhospital

Baby liegend

Zur Erhebung der Geburtenzahlen führt der wissenschaftliche Außendienst von Nutricia Milupa eine Abfrage bei den einzelnen Kliniken durch. Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr. Die Nutricia Milupa Geburtenliste wird bereits seit 1999 jährlich erhoben.

Der absolute Spitzenreiter ist im Jahr 2021 die München Klinik mit 6.637 Geburten. Auf Platz 4 folgt dann aber schon das Bürgerhospital mit 4.373 Geburten. Die Geburtshilfe und die medizinische Versorgung haben sich am Bürgerhospital positiv weiterentwickelt. Selbst in Hochrisikosituationen kann eine umfassende Versorgung für Mütter und ihre Kinder gewährleistet werden.

Bei den 4.373 Geburten waren insgesamt 255 Zwillinge und 8 Drillinge zu verzeichnen. Auch 100 Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm kamen neu auf die Welt. Der Geburtenanstieg zum Vorjahr betrug 6,5 %.

Die Zentralisierung der Geburtshilfe wird weiter vorangetrieben

Im Vergleich zum Vorjahr sind 2021 wieder viele Klinikschließungen zu beobachten. Auch wenn diese zum Teil – bedingt durch den Ausbruch des Coronavirus – nur vorübergehend erfolgten, ist zu erkennen, dass in größeren Klinken mehr Geburten zu verzeichnen sind als in kleineren Kliniken. Somit zentralisiert sich die Geburtshilfe immer weiter in großen Kliniken.


Das Bürgerhospital
Das Bürgerhospital befindet sich seit 1903 im dicht besiedelten Stadtteil Nordend an der Nibelungenallee, unweit der Deutschen Nationalbibliothek. Es war das erste Krankenhaus in Frankfurt, das auch ortsansässige Bürger behandelte. Der ursprüngliche Gebäudekomplex wurde zwischen 1771 und 1779 südöstlich des Eschenheimer Tors durch die Dr. Senckenbergische Stiftung errichtet. Zuvor hatte es in Frankfurt zwar bereits das erstmals 1267 urkundlich erwähnte und gleichfalls noch heute bestehende Hospital zum Heiligen Geist gegeben, das allerdings nur für die Beherbergung von Fremden, Pilgern, Wandergesellen, Dienstboten und Mittellosen offenstand. Kranke Frankfurter Bürger mussten sich hingegen zu Hause ärztlich versorgen und pflegen lassen. Das Bürgerhospital ist seit 2002 Akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität und seit 2007 die geburtenstärkste Klinik in Hessen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerhospital_(Frankfurt_am_Main)

Nutricia Milupa
Nutricia Milupa hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualität der Menschen durch bestmögliche Ernährung zu erhöhen – in den ersten 1.000 Lebenstagen ebenso wie in kritischen Abschnitten des Lebens mit besonderen medizinischen Anforderungen.

Das Portfolio umfasst zahlreiche bekannte Marken (u. a. Aptamil, Milupa, Neocate, Fortimel, Nutrison) mit insgesamt 380 Produkten. Es reicht von Säuglingsmilchen und Breien über spezielle Produkte bei Frühgeburt, Gedeihstörung oder Nahrungsmittelallergien bis hin zu Trink- und Sondennahrungen zur Therapie von krankheitsbedingter Mangelernährung bei chronischen Erkrankungen, Altersgebrechlichkeit oder Krebs. Auch hoch spezialisierte Produkte für seltene erbliche Stoffwechselstörungen zählen zum Portfolio. Seit jeweils mehr als 30 Jahren bietet Nutricia Milupa zudem eine spezielle Beratung für Eltern sowie ein Ernährungsteam zur medizinischen Versorgung zu Hause an.

Mit den Standorten Frankfurt und Erlangen gehört Nutricia Milupa zum führenden internationalen Lebensmittelunternehmen Danone. Danone ist einer der 10 weltweit größten Lebensmittel- und Getränkekonzerne.


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In welcher Stadt wird am meisten Koks konsumiert?

Heroin-Konsum

Die Frankfurter lieben es, wenn sie in irgendwelchen Rankings auf den vorderen Spitzenplätzen erscheinen. Egal ob die Liste der lebenswertesten Städte (Platz 7) oder wichtigster Finanzplatz in Kontinentaleuropa (Platz 9) oder Wettbewerbsfähigkeit (Platz 4) ….

Weniger stolz ist man, wenn es darum geht, wer in Deutschland am meisten kokst. Wer an die Zustände im Bahnhofsviertel denkt, fürchtet sogar, auf dem ersten Platz zu landen. Gott sei Dank ist es aber „nur“ der (3. Platz). Dortmund mit 477 mg Kokain/1.000 Einwohner ist in diesem Fall Spitzenreiter, dicht gefolgt von Hamburg mit 460 mg und Frankfurt mit 428 mg.

Noch besser sieht es bei einem Blick auf Europa aus. Die unrühmliche Statistik führt mit einem deutlichen Vorsprung Antwerpen (1.582 mg/1000 Einwohner) vor St. Gallen (888 mg/1000 Einwohner) an.

In einem Drogenbericht wird dies anhand von Abwasseranalysen (aus dem Jahr 2021) des European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (EMCDDA) deutlich. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass auch ein Großteil der Offenbacher Abwässer in Frankfurt-Niederrad landet, dann sieht relativiert sich der Spitzenplatz.

In dem Bericht wird jedoch darauf hingedeutet, dass auf Grund von Covid-19 ein moderater Rückgang des Kokainverbrauchs zu erkennen ist. Durch die Schließung der Nachtqastronomie und zahlloser Unterhaltungseinrichtungen wurde wahrscheinlich weniger konsumiert.

Aber es gibt erste Anzeichen, dass der Konsum mit Abflauen der Pandemie wieder steigt. Somit bleibt der Aufwärtstrend im Drogenkonsum bestehen. Es wird geschätzt, dass in der EU in 2021 etwa 3,5 Millionen Erwachsene Kokain konsumiert haben.

In der Europäischen Union wurde 2020 eine Rekordmenge von 213 Tonnen Kokain sichergestellt. Der Anstieg der Anzahl der im Jahr 2020 ausgehobenen Kokain-Labore, die Sicherstellungen von aus Südamerika eingeführten Rohstoffen und damit verbundenen Chemikalien deuten gemeinsam auf eine groß angelegte Kokainverarbeitung in Europa hin.


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Eine gute Oberbürgermeisterin ist eine, die motivieren kann!

Oberbürgermeisterkandidatin, Maja Wolff

Was das für eine Stadtverwaltung bedeutet, wenn das Oberhaupt sich mit allen Führungskräften zerstritten hat, haben wir ja jetzt über viele Jahre hinweg erlebt. Kein Wunder, dass im November hier einen klaren Schlussstrich von den Wählern gesetzt wurde. Bei den Neuwahlen im März stehen 20 Kandidaten zur Verfügung, davon 8 parteilose Kandidaten.

Sich als parteiloser Kandidat für dieses Mandat zu bewerben erfordert viel Optimismus und eine engagierte Mannschaft, die einem eine eigene Partei ersetzt. Dass Frau Maja Wolff aus Niederursel diese Herausforderung annimmt, hat sie bei ihrer Auftaktveranstaltung im „Lahmen Esel“ vor Kurzem unter Beweis gestellt. Die Zahl der Menschen, die ihre Kandidatur finanziell und mit Rat und Tat unterstützen, war beeindruckend.

Bei der Vorstellung ihres Wahlprogramms überraschte sie ihr Publikum mit einer prägnanten, gesungenen Vorstellung ihres Programms (Mensch Maja, Maja mach‘s. Ohne eigene Partei ist sie für uns alle frei. Mensch Maja, Maja mach‘s.) von einer befreundeten Musikerin (Sabine Fischmann). Klar, dass sie für die zahlreichen Konfliktzonen in der Stadt keine Musterlösungen parat hat. Aber sie zeigte Wege auf, wie Fachleute aus den verschiedensten Disziplinen, wenn man sie in Arbeitsgruppen Lösungen entwickeln lässt, oft erstaunliche Alternativen erarbeiten können.

Als Motivator kann ein Oberbürgermeister die vielfältigen Talente einer Stadtverwaltung erwecken und ihnen den benötigten Freiraum verschaffen. Danach kommt dann der ebenso wichtige Schritt: Test und Umsetzen. Pläne die in den Schubladen liegen gibt es in Frankfurt zu Genüge. Aber das „Hier müsste mal was gemacht werden“ ist oft der Grabstein von Konzepten die wieder in den Schubladen verschwinden, aus Angst mal einen Fehler zu machen.

Also auch hier ist ein Dirigent gefragt, der eine Arbeitsatmosphäre schafft, in der das Lernen aus gemachten Fehlern zulässt zugunsten eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Was in der Wirtschaft schon lange bekannt ist, sollte auch in der Verwaltung wieder verstärkt Einzug halten. Sei es bei Themen wie Digitalisierung, Schulbildung oder Nachwuchsförderung oder bei so heißen Themen wie bezahlbarer Wohnraum, Erreichung der Klimaziele oder Wassermangel im Sommer.

Dass Frau Maja Wolff hier eine ernst zu nehmende Kandidatin ist, hat sie in ihrem beruflichen Leben schon mehrfach unter Beweis stellen müssen. Ihr zwei herausforderndsten Projekte waren in den letzten Jahren neben der Erhaltung des „Grüne Soße Festivals“ in Pandemie-Zeiten der Aufbau einer schwimmenden Knast-Theaterbühne für die Aufführung von Carmen (von Georges Bizet) mit Gefängnisinsassen und Freigängern als Resozialisierungsprojekt.

Dazu mussten nicht nur mehrere Schiffe (mit den dazu notwendigen Sponsoren) besorgt werden, sondern auch ein Platz im Osthafen, ein Umbau des Theaterschiffes (MS Carmen), die logistische Versorgung der Schauspieler und Crewmitglieder mit Essen und Trinken inclusive Entsorgung.

Gerade der Umgang mit Menschen, die eine ganz andere Lebensbiografie hatten und denen es oft nicht gut gegangen ist, hat Frau Wolffs Fähigkeiten als Moderatorin und Motivatorin sehr geschärft. Vielleicht gelingt es ihrem Talent auch, die Stadtgesellschaft mit ihrem Dauerbrennpunkt „Bahnhofsviertel“ einer Verbesserung zuzuführen.

Auch ihre anderen Fähigkeiten wie Belastbarkeit und Humor konnte Frau Wolff kurz zeigen, denn bei einem solchen Event läuft nicht immer alles rund. Dass sie sich ihr eigenes Wahlkampfteam zusammenstellen musste, und nicht auf die Organisationsstrukturen einer etablierten Partei zurückgreifen konnte, mag ein Nachteil sein. Aber daher hat sie den Rücken frei und muss sich keinem Parteizwang unterwerfen.

In der Politik und Verwaltung können Akteure ihre Ideen oft nicht umsetzen, da ihnen – wie es so schön heißt -, die Hände gebunden sind (Vorschriften, Rücksichtnahmen, Traditionen, …). Vielleicht kann eine „Fesselsprengerin“ in verkrustete Strukturen wieder etwas Bewegung bringen. Zumindest macht die Arbeit wieder mehr Spaß, wenn man Hoffnung und Ziele hat.

 

Zur Person
Frau Maja Wolff, (* 07.12.1964 in FFM), ist Künstlerin, Unternehmerin und seit 2009 Geschäftsführerin der Grüne Soße Festival GmbH. Als Veranstalterin und Gastgeberin leitet sie das jährlich stattfindende Festival gemeinsam mit ihrem Partner Torsten Müller. Als Vorstandsvorsitzende des Kulturvereins Art-Q e. V. setzt sie seit 2011 Kulturprojekte in Frankfurt unter anderem für sozial benachteiligte Menschen um. Sie ist ausgebildete Arzthelferin, Schauspielerin und Sängerin, Therapeutin und studierte Sozialarbeiterin.


Weiterführende Links

  • Gesungenes Wahlprogramm von Sabine Fischmann & Ali Neander
  • Frau Maja Wolffs Homepage
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Der Turnverein Kalbach 1890 kehrt in die Mehrzweckhalle zurück

Mehrzweckhalle im Sport und Freizeitzentrum Kalbach

Nach langem Warten erhält der Turnverein Kalbach 1890 e. V. endlich die freudige Nachricht: Die Mehrzweckhalle ist wieder verfügbar! Nachdem in den vergangenen 11 Monaten Flüchtlinge aus der Ukraine in der Kalbacher Mehrzweckhalle untergebracht waren, kann der Verein zum 1. Februar seinen Sport wieder in der Mehrzweckhalle am Martinszehnten ausüben.

Somit finden alle Sportangebote des Vereins in Kürze wieder in der altbekannten Umgebung statt. Der Turnverein Kalbach lädt alle herzlich dazu ein, an den zahlreichen Sportangeboten teilzunehmen.

Darüber hinaus bietet der Turnverein erneut Stellen als Trainer für alle Sportarten auf Honorarbasis an.

Interessenten bewerben sich bitte unter der eMail-Adresse: info@tv-kalbach.de oder kommen einfach dienstags zwischen 12:00 Uhr und 17:00 Uhr in die Geschäftsstelle des Vereins „Am Martinszehnten 2“.

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Matthias Jakob erneut Mitglied im Ortsbeirat 12

Matthias Jakob

Seit dem 27.01.2023 vertritt das langjährige Ortsbeiratsmitglied Matthias Jakob wieder die SPD im Ortsbeirat 12 (Kalbach-Riedberg).

Matthias Jakob gehörte diesem Gremium von 2001 bis zur Kommunalwahl am 14.03.2021 an. Durch das Ausscheiden von Sven Moulden rückte Matthias Jakob jetzt nach.

Seine politischen Schwerpunkte sind der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), besonders der Lückenschluss der U4 zwischen Bockenheim und Ginnheim. Der Umwelt- und Naturschutz liegt ihm ebenso am Herzen wie die Stadtentwicklung mit bezahlbaren Wohnungen. Ausreichende Gewerbeflächen für eine starke Wirtschaft sind für ihn Voraussetzung für eine soziale Stadt.

Matthias Jakob hat sich als IG-Metall-Gewerkschafter und ehemaliges Ersatzbetriebsratsmitglied aktiv für die Interessen der Beschäftigten eingesetzt. Sein Engagement gilt auch dem Deutschen Allergie- und Asthmabund und der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Sein großes Hobby sind seine Aquarien und er ist gerne mit dem Rad unterwegs.

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