Kategorie: AktuelleNEWS

E-Scooter-Sharing jetzt auch am Riedberg

E-Scooter am Riedberg

Beim heutigen Dauerregen sind sie vermutlich weniger begehrt, am Wochenende waren sie schon mal der Hingucker rund um den Riedbergplatz: Der E-Scooter-Anbieter TIER hat jetzt unseren Stadtteil in sein Verleihgebiet aufgenommen. Heute Nachmittag waren beispielsweise mehr als 40 Roller im Bereich von Riedberg, dem Uni-Gelände und den Büros im Mertonviertel verfügbar. Das Berliner Start-up ist inzwischen in mehr als 45 europäischen Städten aktiv und kooperiert hier in Frankfurt mit dem RMV.

Fakt ist: Rund 70 Prozent der Frankfurterinnen und Frankfurter kombinieren regelmäßig verschiedene Verkehrsmittel. Das Scooter-Sharing funktioniert im Prinzip wie beim Auto, mittels eigener App. Die Roller können geliehen werden, indem man den QR-Code eines Rollers scannt oder dessen ID-Nummer in der App eingibt. Für die Aktivierung entfällt eine Gebühr von einem Euro. Danach fällt pro Minute eine Leihgebühr von 19 Cent an. Ganz billig ist die mobile Heimfahrt von der U-Bahn also nicht.

Denn E-Scooter eignen sich laut Anbieter perfekt für die letzte Meile von der Haltestelle bis zum Ziel. Als im vergangenen Jahr TIER und RMV die Zusammenarbeit bekannt gaben, sprach RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat davon, dass die App des Verkehrsverbundes „Schritt für Schritt zum Schweizer Taschenmesser der Mobilität“ werden soll. Nutzerinnen und Nutzer können sich neben Mietfahrrädern, Carsharing-Fahrzeugen und Taxis dort auch über verfügbare E-Scooter informieren. Die Reservierung und Buchung klappt dann allerdings nur über die App des Anbieters.

Foto: MAINRiedberg

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Herzlichen Glückwunsch an unsere Gewinnerin!

Erinnern Sie sich daran, dass wir kürzlich einen Macarons-Workshop verlosen konnten – bei einer passionierten Bäckerin aus unserem Stadtteil, die ihr Hobby zum Nebenberuf gemacht hat? Wir haben zahlreiche Einsendungen bekommen, teils mit Fotos der jüngsten Back-Kreationen. Übrigens von Frauen und Männern, so viel darf man auch am Weltfrauentag verraten. Die Gewinnerin der Verlosung hat ebenfalls Bilder mitgeschickt und geschrieben: „Ich würde gerne den Workshop gewinnen, da ich bunte Backwaren liebe und es das perfekte Geburtstagsgeschenk für mich wäre.“ Die Riedbergerin hat am 13. März Geburtstag. Einen Tag später wird Macarons-Expertin Yvonne Ludwig-Akin zu ihr nach Hause kommen und  gemeinsam werden sie die himmlischen Mini-Törtchen backen. Herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit diesem Gewinn!

Macarons-Expertin Yvonne Ludwig-Akin hat ihr Hobby zum Nebenberuf gemacht – und wird am 14. März gemeinsam mit der Gewinnerin der MAINRiedberg-Verlosung die himmlischen Mini-Törtchen backen     Foto: MAINRiedberg

Wie die kleinen Kunstwerke gelingen…

Yvonne Ludwig-Akin hat MAINRiedberg schon vorab zu einem Schnuppertermin eingeladen. Es ist Samstag, kurz nach 11 Uhr, als ich in die Back-Geheimnisse der himmlischen Macarons eingeweiht werde. Aus Zeitgründen ist die Füllung bereits vorbereitet, mit weißer Schokolade und Himbeeren, wie die Macarons-Expertin verrät.

In der Küche wartet dann die größte Herausforderung: Die Herstellung der Macarons-Masse, was auf den ersten Blick ziemlich simpel erscheint. Denn als Zutaten sind nur Eiweiß, Zucker, Mandelmehl und Puderzucker angegeben. Doch die Tücke liegt im Detail. Das Eiweiß muss ebenso wie die übrigen Zutaten grammgenau abgewogen werden. Dann heißt es: Mandeln und Puderzucker sieben, Farbstoff bereithalten und Spritzbeutel mit einer Tülle von 7 Millimetern bis 8,5 Millimetern. Der Ofen sollte schon mit Umluft vorgeheizt sein, bei exakt 150 Grad. Hier ist ein Backofenthermometer hilfreich.

„Sie müssen wissen, Macarons sind zickige Dinger“, erklärt Yvonne Ludwig-Akin und wendet ihre Aufmerksamkeit wieder der Küchenmaschine zu. Denn das Eiweiß muss geschlagen werden, „bis keine Bläschen mehr zu sehen sind“. Dann erst sollte ein Drittel des Zuckers langsam zugefügt werden und nach 45 bis 60 Sekunden jeweils ein weiteres Drittel. Dann wird der Farbstoff „messerspitzenweise“ je nach gewünschter Intensität hinzugefügt.

Warum man vom Macarons-Backen Muskelkalter bekommen kann…

Wenn ein Drittel der gesiebten Mandel-Puderzucker-Mischung mit einem Teigschaber untergehoben ist, wird’s endgültig knifflig. Denn jetzt sollte man das zweite Drittel und schließlich die übrige Menge Mandeln und Puderzucker mit der typischen „Macaronage-Bewegung“ unterarbeiten. Das bedeutet: Immer wieder mit viel Feingefühl rühren und die Eiweiß-Masse mit einer Drehbewegung an den Rand drücken, um Blasenbildung und Klümpchen zu verhindern. Das sollte man so lange machen, bis der Teig „wie Lava fließt“. Also nicht zu flüssig und nicht zu fest ist.

Da die so genannte Macaronage einige Minuten dauern kann, ist ein bisschen Muskelkater danach nicht ausgeschlossen. „Am Anfang wird jeder Fehler machen. Aber wenn man’s draufhat, ist es wie Fahrrad fahren. Das verlernt man nicht mehr so schnell“, verspricht Yvonne Ludwig-Akin.

„Halten Sie den Spritzbeutel gerade und drücken Sie nicht zu fest“, rät sie mir, als ich kleine Kreise auf die Backmatte spritze. Die Macarons sollten dann 15 bis 20 Minuten bei normaler Lufttemperatur trocknen, bis kein Teig mehr am Finger kleben bleibt, „denn sonst platzen sie im Ofen auf wie Kokosmakronen“.

Dann geht’s ab in den Backofen, während in aller Ruhe „und bitte ohne Hektik“ das nächste Blech vorbereitet werden kann. Gebackene Macarons sollten nach der Fertigstellung über Nacht im Kühlschrank bleiben, damit Füllung und Keks verschmelzen. Die Mini-Törtchen sind dort ein paar Tage haltbar, ohne Füllung sogar länger. Theoretisch. Meine ersten selbstgemachten Himbeer-Macarons waren leider schon wenige Minuten nach meiner Rückkehr nach Hause verschwunden…

Die Back-Workshops von Yvonne Ludwig-Akin dauern ca. 3 – 4 Stunden. Jeder Teilnehmer kann am Ende etwa 15 Macarons genießen. Die Kosten bei 3 Personen liegen bei 60 Euro pro Person. Kontakt und weitere Informationen unter macarons-selbstgemacht@gmx.de

Fotos: privat (3)/ Unsplash.com

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Was wir beim Tanzen über unsere Stärken erfahren…

Selbstmarketing, Businessplan, Tipps für Bewerbungsgespräche – all das waren schon Themen bei unserer Weiterbildungs-Initiative FEMALE FUTURE Riedberg, die MAINRiedberg und das Familienzentrum Billabong 2019 gemeinsam gestartet haben. Am nächsten Montag ist wieder Female-Future-Abend, mit einem diesmal ungewöhnlichen Thema: Denn Sandra Klee, Tanzpädagogin und Systemischer Coach, möchte zeigen, wie wichtig es ist, den Kopf einfach mal auszuschalten und der Musik und dem Körper zu folgen. Und dabei viel über sich selbst zu erfahren und neue Kräfte für Job und Alltag zu sammeln. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Lockere Kleidung wäre gut.

„Selbstführung und Selbstreflexion durch Tanzimprovisation“ mit Tanzpädagogin Sandra Klee am Montag, 9. März 2020, um 19 Uhr im Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b. Der Eintritt ist kostenlos.

Expertin Sandra Klee ist überzeugt davon, dass man durch diese Art der Tanzimprovisation auch Themenfeldern der Selbstführung wie Veränderungsbereitschaft, Flexibilität, Grenzen, Kommunikation und Gestaltungsspielräume bei sich selbst erkunden kann. Letztlich auch die Frage: Wo liegen die persönlichen Ressourcen, aber auch die beruflichen oder unternehmerischen Grenzen? Es wird am Montag Abend für alle Teilnehmerinnen also garantiert spannend werden….

Das ist FEMALE FUTURE Riedberg

Job, Karriere, Familie oder Wiedereinstieg in den Beruf – was will ich und wie kann ich meinen Weg finden? Von Agilem Arbeiten bis zur Altersvorsorge, von Tipps für Bewerbungsgespräche bis zum Businessplan – all das sind Themen der Weiterbildungs-Initiative FEMALE FUTURE Riedberg, die das Stadtteilmagazin MAINRiedberg und das Familienzentrum Billabong im vergangenen Jahr gemeinsam gestartet haben. Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag eines Monats im Café Billabong statt. Die Teilnahme ist kostenlos, jeder ist willkommen. Stets sind Expertinnen zu Gast, die bei einem kurzen Vortrag und in lockerer Runde ihr Wissen weitergeben und für Fragen zur Verfügung stehen.

Nächster Termin: 11.05.2020 „Alles rund um Datenschutz“ mit Datenschutz-Expertin Claudia Tascher

Weitere Informationen unter www.main-riedberg.de sowie www.billabong-family.de

Logo: Katja Markert/ MAINRiedberg

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KZ-Außenlager in Frankfurt – aber keine Gedenkstätte

In den Jahren 1944/45 existierte mitten in Frankfurt unter dem Decknamen „Katzbach“ ein Konzentrationslager. Die Gefangenen, die zum Großteil aus Polen stammten, wurden auf dem Gelände der Adlerwerke im Gallus unter grauenhaften Bedingungen festgehalten und zur Zwangsarbeit gezwungen. Im März 1945 wurden sie nach der Auflösung des Lagers auf einen Todesmarsch geschickt, den die wenigsten überlebten. Nach Kriegsende schwiegen die Frankfurter Öffentlichkeit und die Adlerwerke die Existenz des Lagers in der Öffentlichkeit systematisch tot. Eine nun abgeschlossene Studie durch das Fritz Bauer Institut liefert die wissenschaftliche Grundlage für das künftige Gedenken an das KZ im Gallusviertel. Die mit der Studie beauftragte Historikerin Andrea Rudorff stellte die Ergebnisse am Donnerstag bei einem Vortrag in Anwesenheit von Kulturdezernentin Ina Hartwig, dem polnischen Generalkonsul Jakub Wawrzyniak und Horst Koch-Panzner, Vorsitzender des Fördervereins für die Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ-Katzbach, vor.

„Frankfurt war ein Teil des nationalsozialistischen Arbeits- und Vernichtungslagersystems. Dieser Teil der Stadtgeschichte ist beschämend, darf aber nicht schamvoll kaschiert werden. Die Erinnerung an das Konzentrationslager muss vielmehr dauerhaft im Gallusviertel verankert werden“, sagte Hartwig.

Rudorff beschäftigte sich intensiv mit der Genese des Lagers, der Eingliederung als Außenlager in das KZ-System, der Lagerverwaltung, der Existenzbedingungen und Überlebensstrategien der Häftlinge, dem Arbeitseinsatz, der Verantwortung des Unternehmens, der Rolle der Nachbarschaft und der städtischen Behörden, der Lagerräumung und der Strafverfolgung. Durch den Zugriff auf neue und zum großen Teil erst seit wenigen Jahren zugänglich gemachte Quellen bringt Rudorffs Arbeit wichtige Erkenntnisse.

Die Verfolgungsgeschichten der einzelnen Häftlinge lassen sich nun detailliert nachvollziehen. Insbesondere über die Zusammensetzung des letzten Häftlingstransports, der Anfang Februar 1945 in Frankfurt eintraf, wusste man bisher nur sehr wenig. Im Gegensatz zu den ersten Transporten, die ausschließlich aus Polen bestanden, die während des Warschauer Aufstands deportiert wurden, kamen nun sehr heterogene Häftlingsgruppen in das Lager. „Die Studie des Fritz Bauer Instituts gibt vielen bislang anonymen Opfern ein Gesicht. Sie legt außerdem Zeugnis ab von der Verstrickung der Stadt und der Adlerwerke in die nationalsozialistischen Verbrechen”, erklärte Hartwig.

Zusammen mit zivilgesellschaftlichen Initiativen vor Ort arbeitet das Kulturdezernat der Stadt Frankfurt seit einigen Jahren daran, für diesen Teil der Frankfurter Geschichte einen angemessenen Ort der Erinnerung zu schaffen. „Die Stadt Frankfurt braucht dringend diese Bildungs- und Gedenkstätte – wir sind es den vielen Opfern der grausamen Taten im KZ Katzbach schuldig. Es bleibt unsere Verpflichtung, aller, die durch die Hölle des KZ Katzbach gingen, entsprechend zu gedenken. Es war auch der Wunsch eines der letzten Zeitzeugen, Andrzej Korczak-Branecki, der kürzlich von uns gegangen ist”, erklärte der Generalkonsul der Republik Polen Jakub Wawrzyniak.

Da die Einrichtung einer dauerhaften Gedenkstätte vor Ort ohne Kooperationsbereitschaft der Immobilieneigentümer derzeit nicht möglich ist, reichte die Römerkoalition einen Etatantrag zur Verwirklichung einer Ausstellung ein. Diese soll eine zeitgemäße künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Zwangsarbeit ermöglichen und als Wanderausstellung genutzt werden – ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Gedenkstätte.

„Diskussion schadet dem Ansehen der Stadt“

Oberbürgermeister Peter Feldmann schaltete sich am heutigen Freitag in die Diskussion um die Errichtung der Gedenkstätte Katzbach mit deutlichen Worten ein: „Wer einen Gegensatz zwischen Gedenkstätten und anderen, notwendigen Formen der Erinnerungskultur aufbaut, schadet am Ende beidem und wird der Herausforderung, vor der wir stehen, nicht gerecht.“

Der Oberbürgermeister erinnert daran, dass er angesichts der Kranzniederlegung an diesem Ort und in Anwesenheit des polnischen Generalkonsuls am 1. August des letzten Jahres im Namen der ganzen Stadt auf die wichtige Bedeutung von Erinnerungsorten hingewiesen hat. Solche Erinnerungsorte nicht mehr zu errichten, weil die Gefahr bestehe, dass Rassisten und Nazis dort demonstrieren, sei im Ergebnis eine Kapitulation der Demokratie vor ihren Feinden: „Die Jüdische Gemeinde weiß, auf welcher Seite der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt steht und ich danke ihr für ihre klaren und mutigen Worte!“

Der Oberbürgermeister versichert zugleich dem polnischen Generalkonsul, dass er sich wie versprochen für die Errichtung der Gedenkstätte einsetzen werde: „Das wird so nicht stehen bleiben. Von verantwortlichen Kommunalpolitikern erwarte ich, dass sie sich bald und eindeutig äußern, damit kein weiterer Schaden für das Ansehen unserer Stadt entsteht.“

Hintergrundinformationen

Erst in den letzten Jahren ist das KZ Katzbach als Teil der Geschichte des Gallus in der Stadt bekannt geworden, besonders durch das Engagement zivilgesellschaftlicher Initiativen vor Ort. Die Arbeit von Ernst Kaiser und Michael Knorn, die 1994 unter dem Titel „Wir lebten und schliefen zwischen den Toten“ in erster Auflage verlegt wurde, hat einen großen Teil der wichtigen Quellen befragt und wissenschaftlich aufbereitet. Seitdem blieb eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema aus, bis die Stadtverordnetenversammlung Anfang 2018 einen Etatantrag von 100.000 Euro für einen Forschungsauftrag zur Aufarbeitung der Geschichte des Konzentrationslagers bewilligte, der nun abgeschlossen ist.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Förderverein für die Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ-Katzbach

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Was dieser „Stadtmüllsauger“ alles kann…

Er ist ein „Tausendsassa“, ein „Nimmersatt“ und vor allem eines: Ein „Vielfraß“ – der Stadtmüllsauger von FES und der Frankfurter Sauberkeitskampagne #cleanffm. Das Gerät zur Straßenreinigung soll überall dort für Ordnung und Sauberkeit sorgen, wo es ein Besen nicht hinschafft und Kehrmaschinen nicht einsetzbar sind. Tatsächlich kann der Rüssel des Stadtmüllsaugers fast sämtliche Verschmutzungsarten aufnehmen: Papier, Karton, Getränkedosen, Glas- und Plastikflaschen, Metalldosen, Fäkalien, Laub, Abfall in Baumgittern, Holz-, Stahl- oder Aluspäne. Er kommt sogar mit kleinen Ritzen und Fugen im Kopfsteinpflaster klar und kann dort Glasscherben und vor allem Zigarettenkippen raussaugen.

„Achtlos weggeworfene Zigarettenkippen sind eines unser großen Abfallprobleme in der Stadt“, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig am Montag bei der Vorstellung des Stadtsaugers am Montag in Frankfurts Apfelweinviertel Alt-Sachsenhausen. „Acht von zehn Zigaretten landen nicht im Müll, sondern in den Grünanlagen oder auf den Straßen. Sonne und Regen zersetzen sie, ihre giftigen Inhaltstoffe wie Nikotin, Blei, Arsen landen im Boden und im Wasser. Dort ist jede weggeworfene Zigarettenkippe eine Gefahr für Vögel und Fische.“ Sie erhoffe sich durch den Stadtsauger nicht nur ein sauberes Straßenbild, sondern auch, „dass der Stadtsauger all denjenigen einen Impuls gibt, die achtlos Müll und Zigarettenkippen wegwerfen, ihr Verhalten zu ändern und umweltbewusster mit ihrer Stadt umgehen.“

Künftig wird der Stadtmüllsauger weithin sichtbar sein durch das grüne Marken-Branding der Sauberkeitskampagne #cleanffm. Täglich von 12.30 bis 20.30 Uhr ist der grüne Stadtsauger mit dem #cleanffm-Team von FES im Einsatz. Neben dem Apfelweinviertel in Alt-Sachsenhausen, der vielfrequentierten Haupteinkaufsstraße Zeil und der neuen Altstadt mit dem Römerberg wird man den Stadtmüllsauger auch auf den Wegen am Mainufer antreffen, aber auch auf zentralen Stadtteilstraßen wie der Königsteiner Straße in Höchst. Die Maschine wird mit einem Elektromotor betrieben und ist angenehm leise, ein Vorteil für den Einsatz auf repräsentativen Flächen und in sensibler Umgebung. Das Gerät kostete 20.000 Euro und wurde aus Mitteln der Sauberkeitskampagne #cleanffm finanziert, die von der Stadt Frankfurt und FES gemeinsam getragen wird. Hersteller des Stadtsaugers ist die belgische Firma Glutton. Glutton ist Englisch und bedeutet Vielfraß.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: FES

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Wir wollen die beste Klasse Deutschlands werden!

Wie muss man eigentlich sein, um die beste Klasse Deutschlands zu werden? Schlau und perfekt? Stark und cool? Oder einfach nur schön? Die Antwort darauf hat sich die Klasse 6b des Gymnasiums Riedberg in ihrem Bewerbungsvideo selbst gegeben. „Klar müssen wir schlau sein. Aber das Wichtigste ist, dass wir füreinander da sind, zusammenhalten und uns respektieren!“ Ganz besonders heute, wenn sie in der KIKA-Show „Die beste Klasse Deutschlands“ um den Einzug in die nächste Runde kämpfen. Unter rund 750 Bewerbungen wurden in diesem Jahr nur 32 Klassen ausgewählt – darunter die 6b.

Ende Dezember hat die Klasse bereits auf sich aufmerksam gemacht, als zehn Schülerinnen mehr als 900 Euro für ein Kinderhospiz sammelten. Noch länger tüftelten sie an einem Masterplan für ein weiteres großes Ziel: Der Teilnahme am KIKA-Schulquiz, um die beste Klasse Deutschlands zu werden. „Ganze Wochenenden und in den Ferien hat sich eine kleine Gruppe getroffen und an einem Drehbuch und an einem Songtext geschrieben“, berichtet eine Mutter. Bekannt war, dass man mit Amateurbildern wohl wenig Chancen hat. Deshalb bekamen die Kids, auf Initiative von Eltern, Hilfe von professionellen Kameraleuten. 

Stars und Hauptdarsteller aber sind sie natürlich selbst. In einem tollen Video mit einer ebenso tollen Version von Sidos „Astronaut“. Statt „Ich heb‘ ab“ geht’s um die Kids der 6b, die „alle ganz besonders“ sind. Das weiß auch Klassenlehrer Simon Steuer, der vom Engagement und der Hartnäckigkeit seiner Schülerinnen und Schüler „richtig begeistert“ ist. Er will sie zur Aufzeichnung der KIKA-Sendung begleiten. Heute um 8.45 Uhr ist der Bus in Frankfurt losgefahren und soll gegen Mittag die Fernsehstudios in Köln erreichen. Ein erstes Highlight kommt schon kurz nach der Ankunft. Denn Moderator Ben von KIKA LIVE wird die Klasse in Empfang nehmen und interviewen – offenbar hat man die 6b gezielt ausgesucht. Dann geht’s für Lara und Efran, die in der „Ersten Reihe“ am Quizpult stehen werden, ab in die Maske. Wie in anderen großen Fernsehshows. Mit-Raten wird später die gesamte Klasse. Alle für einen, einer für alle – das ist ihr Motto. Nicht nur im Video.

Der Fahrplan für „Die beste Klasse Deutschlands“

32 Schulklassen mit Schüler*innen aus je sechzehn 6. und 7. Klassen aus ganz Deutschland haben es geschafft: Sie haben sich für „Die beste Klasse Deutschlands“ qualifiziert – aus Hessen kommen noch die Klasse 6gD der Fürst Johann Ludwig Schule aus Hadamar sowie die 7b der Gesamtschule Gießen. Seit Ende Februar treten die Klassen im Studio in Köln gegeneinander bei Deutschlands größtem Schulquiz an. Die Ausstrahlungstermine der Shows sind ab 4. Mai auf KIKA, das große Superfinale am 30. Mai um 10:00 Uhr im Ersten.

Hier noch eine kurze Nachhilfe zum Ablauf der Sendung: In der ersten Spielrunde werden jeweils abwechselnd an beide Teams vier Fragen aus vielen unterschiedlichen Themengebieten gestellt, darunter auch welche zu vorgeführten Experimenten. Pro Frage gibt es vier Antwortmöglichkeiten. Bei jeder Frage haben zunächst 20 Schüler aus dem Publikum der betreffenden Klasse zehn Sekunden Zeit, um ihr Votum abzugeben, dieses wird jedoch erst bekannt, wenn auch die „Erste Reihe“ die Frage richtig beantwortet hat. Die Klasse, der die Frage gestellt wurde, erhält nur dann Punkte, wenn auch die Antwort der Kandidaten richtig war. Während der Abstimmungszeit dürfen die Schüler sich nicht beraten. Wer zu viel redet, kann disqualifiziert werden…

Der Bericht über „unsere“ 6b ist demnächst auf KIKA LIVE zu sehen. Informationen unter kika.de

Sobald der genaue Sendetermin für das Quiz-Duell mit der Klasse 6b des Gymnasiums Riedberg feststeht, werden wir auf main-riedberg.de darüber informieren

***

FOTO: Screenshot aus dem Video der Klasse 6b/ Gymnasium Riedberg

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Kostenloser Test von E-Lastenrädern in Frankfurt

eLastenrad

Neben der Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr durch Einrichtung von Radfahrstreifen, Rotmarkierung, Einrichtung von Protected Bikelanes und der Verbreiterung von Radwegen will die Stadt Frankfurt am Main nun auch die Bevölkerung zum vermehrten Umstieg auf das umweltfreundliche Fahrrad animieren. Um auch längere Strecken oder Strecken mit Steigungen leicht bewältigen zu können, aber auch zum Transport von Kindern oder Einkäufen, können E-Lastenräder oder E-Bikes eine umweltfreundliche Alternative zum Auto darstellen.

In Frankfurt haben Bürger von März bis August 2020 die Möglichkeit, sich im Rahmen der Aktion „Radfahren neu entdecken“ über einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen gratis von den Vorteilen einer Pedelec-, Lastenrad- oder E-Bike-Nutzung zu überzeugen. Unterstützt wird die Stadt Frankfurt dabei durch das Land Hessen und die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH). Hessenweit stehen knapp 200 Fahrräder für die Aktion zur Verfügung. „Unsere Teilnahme an ‚Radfahren neu entdecken‘ setzt einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Stärkung des Radverkehrs“, betont Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. „Elektrisch unterstützte Fahrräder sind aus einer zukunftsfähigen Mobilität nicht wegzudenken – sie sind moderne Alltagsgefährte und für jeden Einsatzzweck und für jede Altersgruppe gleichermaßen geeignet. Davon können sich unsere Bürgerinnen und Bürger jetzt persönlich überzeugen.“

Am Samstag, 29. Februar, übergaben der Hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und Verkehrsdezernent Oesterling die ersten 48 E-Lastenräder und E-Bikes am für den Autoverkehr gesperrten nördlichen Mainufer an die Frankfurter Bürger.

Die E-Lastenräder und E-Bikes werden jeweils für zwei Wochen an die interessierten Nutzer ausgeliehen. Die Übergabe der E-Lastenräder und E-Bikes erfolgt an wechselnden Standorten im Frankfurter Stadtgebiet. Zum Beispiel auch an der Bockenheimer Warte, dem Friedberger Platz, dem Buchrainplatz oder dem Höchster Schlossplatz. Die interessierten Frankfurter erfahren nach Registrierung auf der Website, wann und wo sie „ihr“ E-Lastenrad oder E-Bike für den kostenlosen zweiwöchigen Test abholen können.

Mit dem Pedelec bequem die Einkäufe erledigen oder auf dem E-Bike ganz locker ins Wochenende durchstarten – und das ohne zusätzliche Kosten. Für die Aktion „Radfahren neu entdecken“ können sich Interessierte auch weiterhin ganz einfach online auf http://www.radfahren-neuentdecken.de/registrierung bewerben. Während des bis zu zweiwöchigen Ausleihzeitraums können die Tester ausgiebig und je nach Lebenssituation sowie individuellem Mobilitätsbedürfnis das Radfahren mit elektrischer Unterstützung neu entdecken.

Die Teilnahmebedingungen und alle Informationen zur Aktion „Radfahren neu entdecken“ gibt es auf http://www.radfahren-neu-entdecken.de im Internet.

Die Stadt Frankfurt plant, im Anschluss an dieses Projekt ein Förderprogramm aufsetzen, bei dem Frankfurter Bürger, aber auch Vereine und Gewerbetreibende, mit Hauptsitz in Frankfurt bei Anschaffung eines E-Lastenrades finanziell unterstützt werden. „Das Verkehrsdezernat beabsichtigt dafür zunächst für das Jahr 2020 200.000 Euro zur Verfügung zu stellen“, erläutert Oesterling. „Die Förderung soll pro E-Lastenrad maximal 1000 Euro betragen.“ Das Förderprojekt ist gerade in Planung und wird mit Unterstützung der IVM voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2020 starten. Die Stadt Frankfurt übernimmt somit Verantwortung zu einer weiteren Veränderung der Verkehrsmittelwahl hin zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln. Die Bürger, die nach dem Test eines E-Lastenrads die Vorteile des umweltfreundlichen Gefährts für sich entdeckt haben, aber auch alle anderen interessierten Frankfurter, erfahren eine deutliche finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung durch die Stadt Frankfurt.

„Die finanzielle Förderung bei der Anschaffung von E-Lastenrädern stellt somit einen weiteren Baustein der Frankfurter Radverkehrsförderung auf dem Weg zur Fahrradstadt dar“, sagt der Verkehrsdezernent.

Foto: radfahren-neu-entdecken.de

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Hier wird „Ein Fall für zwei“ gedreht

Ein Catering-Bus, dazu Wohnwagen und Laster für Maske, Kostüm und Aufenthalt der Schauspiel-Crew und ein paar vorübergehende Parkverbotsschilder – als einige Riedberger heute Morgen den ungewohnten Trubel auf der Graf-von-Stauffenberg-Allee bemerkten, riefen sie in der Redaktion an und fragten: „Wisst Ihr, was hier los ist?“ Die Antwort bekam MAINRiedberg wenige Minuten später bei einem Kurz-Besuch am Set. „Wir drehen hier eine neue Folge für „Ein Fall für zwei“ und werden voraussichtlich zwei Tage lang am Riedberg sein“, erklärte Amelie Kessler, die für die Motivaufnahmeleitung verantwortlich ist. 

Dreh-Location ist ein Privathaus plus ein Garten, in einer Nebenstraße der Graf-von-Stauffenberg-Allee. Im Vorübergehen sieht man gegen 9 Uhr ein Kamerateam bei den letzten Vorbereitungen und hört, dass im Garten noch schnell die Scheinwerfer in eine andere Position gebracht werden müssen, damit’s für den Dreh später perfekt passt. 

Hier an der Graf-von-Stauffenberg-Allee stehen der Catering-Bus sowie Wohnwagen und Laster für Maske, Kostüme & Co Foto:MAINRiedberg

„Die falsche Schlange“ – so lautet der bisherige Arbeitstitel der Krimi-Folge, die teils am Riedberg, überwiegend aber in der City oder Sachsenhausen spielt. Und worum geht’s? Um ein Pärchen, das hier lebt. Doch der Mann ist ständig auf Geschäftsreise und sie glaubt zu wissen, dass es nicht nur berufliche Gründe dafür gibt, sondern dass der Partner eine Affäre hat. Als er am nächsten Morgen nach Hause kommt, stürzt er und ist tot. War es Mord? Hier werden wieder Privatdetektiv Leo (Wanja Mues) und Rechtsanwalt Benni Hornberg (Antoine Monot, Jr.) ermitteln. Die Ausstrahlung ist in der nächsten Staffel von „Ein Fall für zwei“ in etwa einem Jahr geplant, wie immer als Freitags-Krimi im ZDF um 20.15 Uhr sowie online abrufbar.

Das Erfolgsgeheimnis der Kult-Krimireihe

Die Ausstrahlung der ersten Folge von „Ein Fall für zwei“ war am 11. September 1981 – als viele hier im Stadtteil noch gar nicht geboren waren. 300 Episoden lang holte Privatdetektiv Josef Matula alias Claus Theo Gärtner Millionen Zuschauer vor den Fernseher, mit „Rechtsanwalt“ Günther Strack und weiteren Kollegen.

2014 meldete sich ein neues Ermittler-Duo zurück auf dem Bildschirm. Der Frankfurter Anwalt Benni Hornberg (Antoine Monot, Jr.) und sein Kumpel, Privatdetektiv Leo (Wanja Mues), ermitteln in den unterschiedlichsten Kriminalfällen. Das Ziel der beiden ist es, Menschen zu helfen, die unschuldig ins Gefängnis gesperrt werden sollen oder bereits inhaftiert sind. „Das Duo setzt sein gesamtes Potential an Fachwissen, Intelligenz, Mut und Witz ein, um die Wahrheit aufzudecken“, heißt es beim ZDF. Werden sie auch das Rätsel um den möglichen Mord am Riedberg lösen?

Weitere Informationen und aktuelle Folgen unter zdf.de

Foto oben: MAINRiedberg

Serien-Foto: ZDF/ Felix Holland

Seit 2014 ermitteln Privatdetektiv Leo (Wanja Mues) und Rechtsanwalt Benni Hornberg (Antoine Monot, Jr.) in der Kult-Krimireihe „Ein Fall für zwei“ Foto: ZDF/ Felix Holland
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Haben Sie Lust auf Macarons?

Zart, unwiderstehlich, süß oder salzig – Macarons sind längst auch jenseits der berühmten französischen Patisserien ein absoluter Hit. Es sind kleine Kunstwerke, die Zeit und Erfahrung für das richtige „Timing“ erfordern, die aber jede Minute in der Küche wert sind. Yvonne Ludwig-Akin möchte ab sofort ihre Liebe zu Macarons nebenberuflich weitergeben. Sie wohnt mit ihrer Familie am Riedberg und bietet am 14. März einen Back-Workshop exklusiv für MAINRiedberg-Leser an, den wir jetzt verlosen dürfen. Vielen lieben Dank vorab!

Möchten Sie einen Macarons-Workshop für zwei Personen mit Yvonne Ludwig-Akin gewinnen? Schreiben Sie uns bis Dienstag, 3.3.2020, um 12 Uhr eine Mail mit dem Stichwort „Macarons-Workshop“ an mail@main-riedberg.de. Verraten Sie uns bitte noch, warum Sie mitmachen möchten – oder schicken Sie uns ein Foto von einer Ihrer letzten Back-Kreationen mit. Adresse nicht vergessen. Dann werden wir unter allen Einsendungen das Los entscheiden lassen.

Der Kurs findet am Samstag, 14. März, von 11 bis 14 Uhr bei der Gewinnerin oder dem Gewinner zuhause statt. Einzige Einschränkung: Der Wohnort sollte nicht mehr als zehn Kilometer vom Riedberg entfernt sein. 

Wie die kleinen Kunstwerke gelingen…

Yvonne Ludwig-Akin hat MAINRiedberg schon vorab zu einem Schnuppertermin eingeladen. Es ist Samstag, kurz nach 11 Uhr, als ich in die Back-Geheimnisse der himmlischen Macarons eingeweiht werde. Aus Zeitgründen ist die Füllung bereits vorbereitet, mit weißer Schokolade und Himbeeren, wie die Macarons-Expertin verrät.

In der Küche wartet dann die größte Herausforderung: Die Herstellung der Macarons-Masse, was auf den ersten Blick ziemlich simpel erscheint. Denn als Zutaten sind nur Eiweiß, Zucker, Mandelmehl und Puderzucker angegeben. Doch die Tücke liegt im Detail. Das Eiweiß muss ebenso wie die übrigen Zutaten grammgenau abgewogen werden. Dann heißt es: Mandeln und Puderzucker sieben, Farbstoff bereithalten und Spritzbeutel mit einer Tülle von 7 Millimetern bis 8,5 Millimetern. Der Ofen sollte schon mit Umluft vorgeheizt sein, bei exakt 150 Grad. Hier ist ein Backofenthermometer hilfreich.

„Sie müssen wissen, Macarons sind zickige Dinger“, erklärt Yvonne Ludwig-Akin und wendet ihre Aufmerksamkeit wieder der Küchenmaschine zu. Denn das Eiweiß muss geschlagen werden, „bis keine Bläschen mehr zu sehen sind“. Dann erst sollte ein Drittel des Zuckers langsam zugefügt werden und nach 45 bis 60 Sekunden jeweils ein weiteres Drittel. Dann wird der Farbstoff „messerspitzenweise“ je nach gewünschter Intensität hinzugefügt.

Warum man vom Macarons-Backen Muskelkalter bekommen kann…

Wenn ein Drittel der gesiebten Mandel-Puderzucker-Mischung mit einem Teigschaber untergehoben ist, wird’s endgültig knifflig. Denn jetzt sollte man das zweite Drittel und schließlich die übrige Menge Mandeln und Puderzucker mit der typischen „Macaronage-Bewegung“ unterarbeiten. Das bedeutet: Immer wieder mit viel Feingefühl rühren und die Eiweiß-Masse mit einer Drehbewegung an den Rand drücken, um Blasenbildung und Klümpchen zu verhindern. Das sollte man so lange machen, bis der Teig „wie Lava fließt“. Also nicht zu flüssig und nicht zu fest ist.

Da die so genannte Macaronage einige Minuten dauern kann, ist ein bisschen Muskelkater danach nicht ausgeschlossen. „Am Anfang wird jeder Fehler machen. Aber wenn man’s draufhat, ist es wie Fahrrad fahren. Das verlernt man nicht mehr so schnell“, verspricht Yvonne Ludwig-Akin.

„Halten Sie den Spritzbeutel gerade und drücken Sie nicht zu fest“, rät sie mir, als ich kleine Kreise auf die Backmatte spritze. Die Macarons sollten dann 15 bis 20 Minuten bei normaler Lufttemperatur trocknen, bis kein Teig mehr am Finger kleben bleibt, „denn sonst platzen sie im Ofen auf wie Kokosmakronen“.

Dann geht’s ab in den Backofen, während in aller Ruhe „und bitte ohne Hektik“ das nächste Blech vorbereitet werden kann. Gebackene Macarons sollten nach der Fertigstellung über Nacht im Kühlschrank bleiben, damit Füllung und Keks verschmelzen. Die Mini-Törtchen sind dort ein paar Tage haltbar, ohne Füllung sogar länger. Theoretisch. Meine ersten selbstgemachten Himbeer-Macarons waren leider schon wenige Minuten nach meiner Rückkehr nach Hause verschwunden…

Die Back-Workshops von Yvonne Ludwig-Akin dauern ca. 3 – 4 Stunden. Jeder Teilnehmer kann am Ende etwa 15 Macarons genießen. Die Kosten bei 3 Personen liegen bei 60 Euro pro Person. Kontakt und weitere Informationenunter macarons-selbstgemacht@gmx.de

Und hier noch ein paar Back-Impressionen…

Die Macarons-Masse muss so lange gerührt werden, bis sie „wie Lava fließt“ …
„Halten Sie den Spritzbeutel gerade und drücken Sie nicht zu fest“, rät mir die Macarons-Expertin
Wenn die „zickigen Dinger“ fluffig im Ofen aufgehen, hat sich jede Minute in der Küche gelohnt
Dann muss nur noch die Füllung rein…
…und die himmlischen Mini-Törtchen sind fertig!

Fotos: MAINRiedberg

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Schulessen falsch abgerechnet

Eine Tochtergesellschaft des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) hat der Stadt Frankfurt von 2015 bis 2018 zu hohe Beiträge für Schulessen berechnet – auch am Gymnasium Riedberg. Das berichtet der Hessische Rundfunk.

Der entstandene Schaden von 181.000 Euro sei mittlerweile zurückgezahlt, teilte der ASB auf Anfrage des hr mit. Zudem habe man drei leitende Mitarbeiter entlassen. Mitarbeiter am Gymnasium Riedberg, der Bettinaschule, der Carl-Schurz-Schule, Ziehen- und Schillerschule verbuchten teilweise Einnahmen aus Kiosk-Verkäufen als Schulessen. Anders als Mahlzeiten bezuschusst die Stadt Snacks und Limo nicht mit drei Euro. Durch die falsche Abrechnung kassierte der ASB aber Zuschüsse für Schokoriegel, Brezeln & Co. Der Fehler fiel internen Prüfern auf.

Symbolfoto: Daniel Schludi / Unsplash.com

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