Kategorie: AktuelleNEWS

Gedenken am Campus Riedberg: 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Schuhe an der Donau,, Holocaust Memorial, Budapest

„Nur niemals aufgeben“

Am 27.01.2025 jährt sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz zum 80. Mal. Dieser Tag ist weltweit der zentrale Anlass, um der Millionen Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Auch am Campus Riedberg wird dieses Datum mit einer besonderen Abendveranstaltung gewürdigt. Das „Centre for Dialogue“ (CfD) lädt Anwohner, Studierende und Interessierte ein, gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, den 3. Februar, um 17:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Josephine-Baker-Gesamtschule, in der Gräfin-Dönhoff-Str. 11. Im Mittelpunkt des Abends steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte und deren Bedeutung für die heutige Gesellschaft.

Die Schülerinnen und Schüler haben hierzu eindrückliche Kollagen erarbeitet, die unterschiedliche Themenschwerpunkte in der Geschichte des Nationalsozialismus sichtbar machen. Diese werden jeweils mit Rodika Rosenbaum auf besondere Art und Weise beleuchtet und reflektiert.

Begleitet wurden sie vom Lehrer Paul Renk, Dr. Dominiek Lootens und Jan Quirmbach (Centre for Dialogue), Dr. Johannes Lorenz (Katholische Akademie) und Dr. Dr. Peter Noss (Zentrum Ökumene).

Es erwarten Sie an diesem Abend …

  • Die Schülerinnen und Schüler der Josephine-Baker-Schule
  • Rodika Rosenbaum (Zeitzeugin)
  • Paul Renk (Josephine-Baker-Schule)
  • Die »Bosephine Jakers« (Josephine-Baker-Schule)
  • Dr. Dr. Peter Noss (Zentrum Ökumene)
  • Dr. Dominiek Lootens (Centre for Dialogue)
  • Jan Quirmbach (Centre for Dialogue)

Die Schüler moderieren den Abend und führen die Interviews. Die »Bosephine Jakers« sorgen für die musikalische Begleitung.

Alle Besucher sind anschließend eingeladen, am warmen veganen Buffet des israelischen Restaurants Kuli Alma teilzuhaben.

Musikalischer Rahmen und Raum für Austausch

Begleitet wird der Abend durch musikalische Beiträge, die den feierlichen und nachdenklichen Charakter der Veranstaltung unterstreichen. Die Organisatoren legen Wert darauf, dass neben dem Zuhören auch Raum für Begegnung bleibt. Im Anschluss an den offiziellen Teil gibt es bei einem kleinen Empfang die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Impulse des Vortrags zu vertiefen.

Der 27. Januar ist seit 1996 in Deutschland ein gesetzlich verankerter Gedenktag. Dass eine solche Veranstaltung direkt am Riedberg stattfindet, unterstreicht die Rolle des Campus als Ort des gesellschaftlichen Austauschs, der über den rein wissenschaftlichen Betrieb hinausgeht.

Organisatorische Hinweise

  • Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
  • Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei.


Über das „Centre for Dialogue at Campus Riedberg“
Das Centre for Dialogue (CfD) ist eine gemeinsame Initiative der Evangelischen und Katholischen Hochschulgemeinden in Frankfurt am Main. Es versteht sich als ein offener Ort der Begegnung für Studierende, Wissenschaftler und die Bewohner des Stadtteils Riedberg. Ziel der Institution ist es, den Dialog zwischen Religionen, Kulturen und der Wissenschaft zu fördern. Mit regelmäßigen Veranstaltungen zu gesellschaftspolitischen, ethischen und religiösen Themen bietet das CfD Raum für kritische Reflexion und persönlichen Austausch in einer von Vielfalt geprägten Umgebung.

 

Der Titel „Nur niemals aufgeben“ stammt aus der Autobiographie von Rodika Rosenbaum (Nur niemals aufgeben! Eine jüdische Familiengeschichte, Kelkheim: Pauer, 2024).

 

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Frankfurt wählt: Kommunalwahl 2026 bringt weitreichende Entscheidungen

Symbolbild hessische Kommunalwahl in FFM

Am 15.03.2026 sind die Bürger in Frankfurt aufgerufen, die politischen Weichen für die kommenden 5 Jahre zu stellen. Bei der anstehenden Kommunalwahl werden gleich 3 Gremien neu besetzt: die Stadtverordnetenversammlung (der sogenannte „Römer“ mit 93 Stadtverordneten), die 16 Ortsbeiräte sowie die Kommunale Ausländervertretung (KAV). Insgesamt treten 213 Listen mit 3.175 Personen an.

Neues Wahlrecht als Hürde für kleine Parteien

Für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung hat der Wahlausschuss 22 Wahlvorschläge zugelassen – das sind 6 Gruppen weniger als bei der Wahl im Jahr 2021. Ein Grund für diesen Rückgang ist vermutlich das neue Wahlrecht. Durch ein geändertes Auszählverfahren wird es für kleine Gruppierungen deutlich schwieriger, in den Römer einzuziehen. Während zuletzt etwa 0,6 % der Stimmen für einen Sitz ausreichten, liegt die Hürde nun voraussichtlich bei etwa 1,1 Prozent.

Die Reihenfolge auf dem Wahlzettel richtet sich nach dem Ergebnis der letzten Landtagswahl. Daher steht die CDU an oberster Stelle, gefolgt von der AfD. Erst danach folgen die weiteren Parteien und Wählervereinigungen.

Personalien und abhängige Ämter

Die Ergebnisse vom 15. März entscheiden nicht nur über die Sitzverteilung in den Parlamenten, sondern ziehen weitreichende personelle Konsequenzen nach sich. So wählen die neuen Gremien in den einzelnen Stadtteilen u.a. die Kinderbeauftragten, Seniorenbeauftragten sowie die Stadtbezirksvorsteher/-innen (Ehrenbeamte) und deren Stellvertretungen.

Zudem hat die neu zusammengesetzte Stadtverordnetenversammlung maßgeblichen Einfluss auf die Zusammensetzung des Magistrats, die „Regierung“ der Stadt, und wählt u.a.  den/die Stadtverordnetenvorsteher/-in. Auch die Besetzung zahlreicher Ausschüsse und Aufsichtsräte städtischer Unternehmen hängt unmittelbar von den Mehrheitsverhältnissen nach dem Wahltag ab.

Wahlhelfende gesucht

Für den reibungslosen Ablauf der Kommunalwahlen werden am Wahlsonntag in Frankfurt am Main insgesamt etwa 4.900 Wahlhelfende benötigt. Der ehrenamtlich tätige Wahlvorstand jedes einzelnen Wahlraums besteht aus bis zu 9 Personen. Sie sorgen für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlhandlung. Für die 11 Wahlbezirke in Kalbach-Riedberg haben sich erst mal genügend Wahlhelfende gemeldet. Es werden aber noch Bürger/-innen als Nachrücker/-innen gesucht, die einspringen, wenn Wahlhelfende kurzfristig ausfallen. Wahlbeisitzende erhalten eine Aufwandsentschädigung von 75 €.

Interessenten melden sich bitte bei:
Frau Gudrun Sulzer-Gram
Stadtbezirksvorsteherin Kalbach/Riedberg – 12.79 –
Tel.: 069-53 05 83 62
Mobil: 0170-34 22 584
eMail: sulzer.gram@googlemail.com

Bekannte Gesichter und strategische Herausforderungen

Alle derzeit im Römer vertretenen Parteien treten erneut an. Ein strategisches Problem stellt für einige kleine Listen die Anzahl der Bewerber dar. Um das volle Stimmenpotenzial auszuschöpfen, sollte eine Liste mindestens 31 Kandidaten umfassen. Da jeder Wähler bis zu 93 Stimmen vergeben kann, aber pro Kandidat maximal 3 Stimmen (Kumulieren) möglich sind, verschenken Gruppen mit wenigen Bewerbern Stimmen.

Panaschieren

Eines der mächtigsten Werkzeuge für den Wähler bei der kommenden Wahl. Statt nur ein Kreuz bei einer einzigen Partei zu machen, kann der Wähler einzelne Kandidaten von unterschiedlichen Listen wählen. Er stellt sich also quasi seine eigene „Traum-Mannschaft“ zusammen. Das Panaschieren kann mit dem Kumulieren („Häufeln“) verbunden werden. Das heißt, man gibt einer Person von Liste A zwei Stimmen, einer Person von Liste B drei Stimmen und so weiter. Der Wähler kann zusätzlich eine Liste oben ankreuzen. Seine restlichen Stimmen, die er nicht einzeln an Personen vergeben hat, wandern dann automatisch an die Kandidaten dieser Liste (von oben nach unten).

Wahlbenachrichtigung

Rechtzeitig vor der Wahl werden alle Wahlberechtigten mittels Wahlbenachrichtigung über ihre Eintragung in das Wählerverzeichnis informiert. Vor dem Wahltag besteht die Möglichkeit das Wählerverzeichnis einzusehen, es wird im Briefwahllokal (Stiftstraße 29) im Zeitraum vom 23. bis 27. Februar 2026 während der allgemeinen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme bereitgehalten. Am Wahltag sind die Wahllokale von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.


Weiterführende Links

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Bündnis 90/Die Grünen Kalbach-Riedberg tritt mit engagiertem Team für die Kommunalwahl 2026 an – „Unsere Energie für Eure Zukunft“

Grüne - Kalbach-Rriedberg - Liste Kommunalwahl - Gruppenfoto

v. l. n. r.: Ronald Bieber, Bianca Bellchambers, Christiaan Vink, Ulrike Neißner, Markus M. Muth, Rebecca Sünder, Thomas Jaeger, Ulrike Gauderer, Janina Strahl, Foto: © Katrin Probst

Mit einem ausgewogenen Team aus 16 Kandidat*innen und klaren inhaltlichen Schwerpunkten startet Bündnis 90/Die Grünen Kalbach-Riedberg in den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 15. März 2026. Angeführt von Ulrike Neißner (Kalbach) und dem Fraktionsvorsitzenden Ronald Bieber (Riedberg) ist das Ziel, stärkste Kraft im Ortsbeirat 12 zu werden und die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen.

In der vergangenen Wahlperiode konnte die grüne Ortsgruppe zentrale Projekte voranbringen: Die Neuplanung des Riedbergplatzes mit mehr Grünflächen, die Wiedereröffnung des Bürgerbüros Kalbach mit erweitertem Service und die Integration der Unterkunft für Geflüchtete auf dem Riedberg. „Unsere Arbeit zeigt, dass engagierte Kommunalpolitik spürbare Verbesserungen bewirkt – ob bei der ärztlichen Versorgung, der Schulentwicklung oder den Anpassungen an den Klimawandel“, betont Sprecher Christian Dilger. „Wir wollen das fortführen und unseren Stadtteil lebenswert, sozial und klimagerecht gestalten.“

Für die nächste Legislaturperiode stehen mehrere zentrale Handlungsfelder im Fokus:

  • Umwelt, Natur und Klima: Naturräume schützen, Begrünung ausweiten und den 10-spurigen Ausbau der A5 verhindern.
  • Kinder & Jugendliche: Schulen stärker mit dem Stadtteil vernetzen und attraktive Treffpunkte für Jugendliche schaffen.
  • Mobilität: U8 im 10-Minuten-Takt, Radwege über die A5/A661 und Tempo 30 für den Riedberg.
  • Miteinander: Begegnungsstätten schaffen, Vereinsleben stärken und Demokratie vor Ort erlebbar machen.
  • Wohnen und Arbeiten: Bezahlbaren Wohnraum fördern, Leerstände nutzen und den Glasfaserausbau beschleunigen.
  • Gesundheit und Sport: Zweite Sportanlage bauen, Kinderärzt*innen anwerben und Lärmschutz an der A5/A661 durchsetzen.

Die ausgewogene Liste verbindet politische Erfahrung und engagiertes Fachwissen aus beiden Ortsteilen, um diese Ziele zu erreichen: Von der Studentin Rebecca Sünder (Platz 3), die sich für Generationengerechtigkeit einsetzt, bis zum IT-Berater Christiaan Vink (Platz 4), der Digitalisierung und Energiewende vorantreiben will. „Kalbach und Riedberg haben unterschiedliche Bedürfnisse, denen wir im Sinne unseres gemeinsamen Stadtteils gerecht werden wollen.“, so Dilger weiter. „Unser Team spiegelt diese Vielfalt wider und steht für eine Politik, die alle mitnimmt und für die zukünftigen Herausforderungen rüstet.“

Die vollständige Liste und weitere Informationen finden sich unter gruene-kalbach-riedberg.de und natürlich im direkten Gespräch.

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Frankfurter Kunst in Groß-Umstadt

Rathaus von Groß-Umstadt

– Ein Ausflugstipp zum Wochenende –

Wer ein Deutschlandticket besitzt und am Wochenende Kunst mit dem Besuch eines historischen Ortes verbinden möchte, sollte in der nächsten Zeit Groß-Umstadt besuchen.

Dort stellen 10 Frankfurter Künstler, darunter auch der Riedberger Künstler Sören Pürschel ihre Kunst aus. Geboten wird eine malerische Altstadt, das Renaissance-Rathaus der Stadt Groß-Umstadt und abwechslungsreiche Kunst aus und von Frankfurt. Am Ausstellungsort findet samstags auch ein Bauernmarkt statt und eine Auswahl an Gaststätten bietet die Möglichkeit, sich vor Antritt der Rückreise noch zu stärken.

Bubble Tea Shop, ein Bild von Sören Pürschel

Sören Pürschel

Himmel, Wolken, Erd von Joe Wilhelm Arts

Himmel, Wolken, Erd von Joe Wilhelm Arts

rabirius, Road Blocks, Fotomontage

rabirius, Road Blocks


Ausstellungs-Titel: Leben in der Mainmetropole

Ausstellungszeitraum: bis 22.02.2026

Ort: Kunstforum Säulenhalle im Rathaus am Markt 1 in 64823 Groß-Umstadt

Geöffnet: samstags und sonntags jeweils von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Veranstalter: Eine Gemeinschaftsausstellung des Frankfurter Künstlerclubs mit dem Stadtmarketing Groß-Umstadt (www.gross-umstadt.de)

Kosten: Der Eintritt ist frei.

Teilnehmende Künstler: Jo-Wilhelm Arts, Jeanette Bohn, Thorsten Faber, Barbara Fuentes-Jelinek, Christiane Gehlhar, Monika Gimbel, Angelika Hintzmann, Henning Lierow, Sören Pürschel, Rabirius, Udo Schmidt und Vitus Thanner.

Anfahrt: Vom Frankfurter Südbahnhof aus mit dem RE85 in Richtung Erbach (Odw.), Ausstieg am Bahnhof Groß-Umstadt (Mitte), mit etwa 50 Minuten Fahrtzeit.

Beschreibung: Ein Feuerwerk der Kunst. Vielfalt in Stil und Ausdruck. Freude am Schaffen und am Leben. Dies sind die ersten Gedanken, welche uns bei dieser Ausstellung in den Kopf kommen. In einer Zeit multipler Krisen einen Hort der künstlerischen Gestaltung Jahr um Jahr neu zu erschaffen ist sicherlich eine große Herausforderung, wird vom Frankfurter Künstlerclub allerdings sehr erfolgreich gemeistert, wie diese Gemeinschaftsausstellung wieder einmal deutlich zeigt. Malerei, Skulptur, Fotografie und konzeptionelle Kunst prägen diese Ausstellung. Hierbei wird bei dem interkulturellen Mix deutlich, dass Menschen von Jung bis Alt in der Kunst zusammenkommen und einen gemeinsamen Raum für gefühlvolles Erleben schaffen. 10 Künstler demonstrieren ein erfolgreiches Miteinander in der Ausstellung. Die Stadt Frankfurt am Main ist das pulsierende Zentrum der Rhein-Main Region. Es reiben sich urbane und ländliche Einflüsse, hessischer Lokalpatriotismus und Globalismus. Dadurch entsteht eine hochkomplexe Umgebung in welcher der Frankfurter Künstlerclub diese Einflüsse in seinen Werken umsetzt.


Der Frankfurter Künstlerclub
seit fast 70 Jahren bietet der Frankfurter Künstlerclub e.V. eine „offene Bühne im Grünen“ für Kunst, Musik und Literatur.
Künstlern, überwiegend aus Frankfurt und der Region, gibt der Künstlerclub Gelegenheit für einen Auftritt im Nebbienschen Gartenhaus im Park der Bockenheimer Anlage. Das Nebbiensche Gartenhaus wurde 1810 im klassizistischen Stil erbaut. Sein Namensgeber, der Verleger Marcus Johann Nebbien, ließ das heutige Kulturdenkmal anlässlich seiner 3. Hochzeit im Jahre 1810 errichten. Dank dem Engagement der ehrenamtlich tätigen Spartenleiter und den Beiträgen und Spenden von über 300 Mitgliedern und Förderern, finden dort Konzerte der klassischen und zeitgenössischen Musik, Weltmusik und des Jazz, Lesungen mit Schauspielern, Autoren sowie wechselnde Ausstellungen statt.

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CDU Kalbach-Riedberg geht mit starker Ortsbeiratsliste in die Kommunalwahl 2026

CDU-Team Kalbach-Riedberg

Die CDU Kalbach-Riedberg geht mit 18 Kandidatinnen und Kandidaten in die Ortsbei­ratswahl 2026. Angeführt wird die Liste von der Stadtverordneten und Vorsitzenden der CDU Kalbach-Riedberg, Carolin Friedrich. Sie tritt zudem auf dem aussichtsrei­chen Listenplatz 12 für die Stadtverordnetenversammlung an. Ebenfalls für den Orts­beirat (Platz 2) und die Stadtverordnetenversammlung (Platz 26) kandidiert Axel Le­onhardt. Auf dem dritten Platz steht der aktuelle stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU im Ortsbeirat 12, Frank Weißke. Auf dem vierten Platz kandidiert die erfahrene Kom­munalpolitikerin Eva Maria Lang, die sich seit vielen Jahren zudem als Kinderbeauf­tragte in Kalbach um die Belange der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil kümmert Dr. Matthias Heiler, der ebenfalls bereits dem Ortsbeirat angehört, belegt Platz fünf.

Carolin Friedrich

Carolin Friedrich, Bild: CDU Kalbach-Riedberg

Neu auf der Liste sind Bodo Wessel (60) und Johannes Kuhn (61). Beide wohnen seit vielen Jahren auf dem Riedberg und bewerben sich um die Plätze 6 und 7. Dem Wirt­schaftsinformatiker Johannes Kuhn sind Bildungs- und Digitalisierungsthemen wichtig, der kaufmännische Leiter Bodo Wessel möchte sich für mehr Sicherheit und Sauberkeit stark machen. Bereits seit der letzten Legislaturperiode gehört der Rechtsanwalt Simon Scherer (Platz 7) dem Gremium an. Ihm auf der Liste folgten Daniela Reinmann-Rhinow aus Kalbach, die sich seit vielen Jahren in der ev. Miriamgemeinde engagiert und die beiden jungen Kandidaten Jakob Seubert (20, Student der Sportwissenschaften und -management aus Kalbach) und Nick Leonhardt (18, Schüler aus Riedberg), die sich erstmals um einen Einzug in den Ortsbeirat bewerben. Auf den Plätzen 12 bis 18 vervollständigen Dr. Sebastian Martin, Thomas Hartung, Agnes Verspohl, Irene Syha-Truber, Lutz Papalau, Heinz-Dieter Matejka und Jan Schneider die Liste.

Axel Leonhardt

Axel Leonhardt, Bild: CDU Kalbach-Riedberg

„Mit diesem Personaltableau machen wir dem Stadtteil ein hervorragendes Angebot. Mit einem Team, dass alle Altersgruppen abdeckt und verschiedenste Stärken und Erfahrungen für die politische Arbeit mitbringt, gehen wir in die Kommunalwahl 2026“, betont Carolin Friedrich. „Bei der Aufstellung der Liste war uns insbesondere wichtig, dass das neue Team das Ohr wieder im Stadtteil hat. Dies ist erneut gelungen und der Wahlvorschlag ist eine hervorragende Mischung aus Erfahrung auf der einen und neuen Gesichtern und Ideen auf der anderen Seite. Wir danken insbesondere auch denen, die in den vergangenen Jahren die Arbeit in der CDU-Fraktion mitgestaltet ha­ben und nun auf eigenen Wunsch ausscheiden.“, so Friedrich abschließend.


Auf dem Gruppenfoto von links nach rechts: Simon Scherer, Frank Weißke, Daniela Reinmann-Rhinow, Nick Leonhardt, Axel Leonhardt, Bodo Wessel, Eva Maria Lang, Jakob Seubert, Carolin Friedrich, Johannes Kuhn und Dr. Matthias Heiler.

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Bonames: Polizist rettet sich durch Sprung in den Streifenwagen

Polizeikelle

In der Nacht vom 21. auf den 22. Januar 2026 kam es zu einer Verfolgungsfahrt von der Bundesautobahn 661 auf der Höhe Frankfurt-Ost bis in die Homburger Landstraße in Bonames, wobei sich ein Polizeibeamter bei der Flucht eines 35-jährigen deutschen Staatsangehörigen nur durch einen Sprung vor dem auf ihn zufahrenden Fahrzeug des Beschuldigten retten konnte. Der Tatverdächtige konnte wenige Zeit später an seiner Wohnanschrift in Neu-Isenburg festgenommen werden und befindet sich nun wegen des Verdachts des versuchten Mordes u. a. in Untersuchungshaft.

Der Beschuldigte sollte auf der Bundesautobahn 661 in Höhe der Autobahnausfahrt Frankfurt-Ost polizeilich kontrolliert werden. Er soll die Anhaltesignale jedoch ignoriert und versucht haben, sich durch überhöhte Geschwindigkeit der Kontrolle zu entziehen. Auf Höhe der Friedberger Landstraße verließ der 35-Jährige die Autobahn und fuhr – nun von drei Polizeifahrzeugen verfolgt – in Richtung Friedberger Landstraße/Stadtmitte.

Bei der weiteren Fahrt soll er mehrere rot zeigende Ampeln überfahren, seine Geschwindigkeit in einer 30er-Zone auf bis zu 120 km/h erhöht sowie eines der Polizeifahrzeuge gerammt haben. Nachdem der Beschuldigte in der Nähe der Bushaltestelle Bonameser Hainstraße in der Homburger Landstraße gestoppt werden konnte, soll er einen weiteren Streifenwagen frontal gerammt und im Anschluss durch eine Lücke zwischen dem Streifenwagen und geparkten Fahrzeugen davongefahren sein.

Dabei soll er sein Fahrzeug beschleunigt und auf einen Polizeibeamten zugefahren sein, um sich erneut der Kontrolle zu entziehen und die Begehung der vorherigen Straftaten zu vertuschen sowie die Identifizierung seiner Person zu verhindern. Nur durch das sofortige Reagieren und Zurückspringen in das Fahrzeug konnte der Polizeibeamte eine Kollision mit dem Fahrzeug des Beschuldigten verhindern.

Der Tatverdächtige wurde gestern dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes (Mordmerkmal der Verdeckungsabsicht) in Tateinheit mit versuchter gefährlicher Körperverletzung, gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Fahren ohne Fahrerlaubnis erließ.

Potentiellen Zeugen, die im betroffenen Bereich zur genannten Uhrzeit den oben beschriebenen Sachverhalt gesehen oder möglicherweise mit ihrem Smartphone gefilmt haben, werden gebeten sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069- 7555-1199 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Modernisierung im Frankfurter Norden: Stromnetz verschwindet unter die Erde

Ersatz von Freileitungen durch Erdleitungen, Symbolbild

Die Energieversorgung im Frankfurter Norden steht vor einem bedeutenden technologischen Wandel. In Stadtteilen wie Harheim und Nieder-Eschbach werden seit einiger Zeit die jahrzehntelang prägenden Freileitungen demontiert und durch moderne Erdkabel ersetzt. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Infrastrukturstrategie, um das Stromnetz für künftige Anforderungen zu rüsten und die Versorgungssicherheit massiv zu erhöhen.

Gemeinsamkeiten beim Ausbau der Strom-Infrastruktur

Ein zentrales Motiv für die Erneuerung in allen betroffenen Stadtteilen ist die veraltete Technik der bestehenden Freileitungen, die den modernen Belastungen – etwa durch den verstärkten Einsatz von Wärmepumpen und Elektroautos – nicht mehr dauerhaft standhalten können. Durch die Verlegung der Kabel unter die Erde wird das Stromnetz deutlich robuster gegenüber äußeren Einflüssen.

Die Vorteile der Erdverkabelung im Überblick:

  • Witterungsbeständigkeit: Unterirdische Leitungen sind immun gegen Sturmschäden, Blitzeinschläge oder Schneelast, die bei Freileitungen regelmäßig zu Störungen führen.
  • Höhere Kapazität: Die neuen Niederspannungskabel (230/400 Volt) sind auf eine höhere Leistungsfähigkeit ausgelegt.
  • Optische Aufwertung: Das Stadtbild profitiert durch das Verschwinden der Masten und der auf den Dächern installierten Dachständer.
  • Wartungskosten: Sind geringer als bei Freileitungen.

Die Nachteile:

  • Baggerarbeiten beschädigen immer wieder mal verlegte Leitungen, was zu Stromausfällen führt, deren Reparatur dann langwieriger und aufwendiger ist, als bei Freileitungen.
  • Kosten: Die Verlegung ist teurer.

Regionale Unterschiede: Harheim und Nieder-Eschbach

Trotz der gemeinsamen Ziele weisen die Projekte in den einzelnen Stadtteilen spezifische Besonderheiten auf. In Harheim investierten die Netzdienste Rhein-Main (NRM) rund 600.000 Euro in die Modernisierung. Hier wurden auf einer Strecke von 1,5 Kilometern Freileitungen demontiert und durch etwa 2,5 Kilometer Erdkabel ersetzt. Ein technisches Detail in Harheim ist die Kopplung der Maßnahmen mit der Erneuerung der Straßenbeleuchtung, die nun ebenfalls über Erdkabel versorgt wird.

Ein markanter Unterschied zu anderen Projekten ist der in Harheim aufgeflammte Konflikt um die notwendigen Kabelverteilerschränke. Da die Technik nun am Boden installiert wird, um Zugang bei Wartungsarbeiten zu ermöglichen, wurden zahlreiche etwa 1,2 Meter hohe graue Kästen im öffentlichen Raum platziert. Dies führte zu Unmut bei Anwohnern, die eine „Verschandelung“ des Ortsbildes beklagen und zusätzliche Risiken bei Hochwasser sehen.

In Nieder-Eschbach hingegen liegt der Fokus primär auf dem technischen Generationswechsel. Die dortigen Maßnahmen folgen dem Ziel, das Ende der Freileitungs-Ära konsequent umzusetzen, um die technische Zuverlässigkeit zu garantieren, ohne dass hier über vergleichbare ästhetische Debatten wie in Harheim berichtet wurde. Außerdem nutzt man Synergieeffekte: Der Ausbau der Stromleitungen erfolgt teilweise zeitgleich mit der dringend notwendigen Erneuerung von Wasserleitungen, um die Baustellenbelastung für die Bürger zu minimieren.

Schutz kritischer Infrastruktur vor Sabotage und Angriffen

Über die technische Modernisierung hinaus spielt die Sicherheit der kritischen Infrastruktur eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung für Erdkabel. In Zeiten einer veränderten Sicherheitslage rückt der Schutz vor gezielten Störungen in den Fokus der Planer.

Freiliegende Stromleitungen und Masten sind im Vergleich zu Erdkabeln wesentlich leichter zugänglich und damit anfälliger für Sabotageakte oder terroristische Anschläge. Die unterirdische Verlegung dient daher als effektive Schutzmaßnahme:

  • Erschwerter Zugang: Die Kabel liegen tief im Erdreich und sind für Unbefugte ohne schweres Gerät nicht erreichbar.
  • Sabotageschutz: Durch die physische Barriere des Bodens wird die Infrastruktur vor physischen Angriffen geschützt, was die allgemeine Resilienz der städtischen Versorgung stärkt.

Die Modernisierung im Frankfurter Norden sichert somit nicht nur den steigenden Energiebedarf der Haushalte, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur staatlichen Sicherheitsvorsorge.

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Ein neuer Nachbar am Erlenbach: Baumeister Biber lädt zum Staunen ein

Biber

In Nieder-Erlenbach gibt es einen spektakulären Neuzugang: Ein Biber hat sich direkt neben dem Parkplatz der Sportanlage der Turn- und Sportgemeinschaft niedergelassen und dort ein beeindruckendes Reich erschaffen. Mit bewundernswerter Präzision hat der fleißige Nager den Erlenbach aufgestaut, sodass dort mittlerweile kleine Wasserfälle und eine wahre „Luxusburg“ entstanden sind.

Ein starkes Comeback für die Natur

Was Manfred Sattler vom Frankfurter Grünflächenamt als „aufsehenerregend“ beschreibt, ist ein Zeichen für den Erfolg des Naturschutzes. Nachdem der Biber in Hessen lange Zeit als ausgestorben galt, erobert er sich seit etwa 40 Jahren Stück für Stück seinen Lebensraum zurück. Dass er sich nun ausgerechnet den Frankfurter Norden als Bauplatz ausgesucht hat, ist ein Gewinn für die Artenvielfalt: Die neu entstandenen Feuchtgebiete locken bereits andere seltene Gäste wie die Wasserralle an.

Die Experten geben zudem Entwarnung für alle Anwohner und Nutzer der Sportanlagen. Da die umliegenden Flächen deutlich höher liegen, besteht keine Gefahr durch das gestaute Wasser. Der Biberbau wird vielmehr als gesetzlich geschützter, natürlicher Teil der Gewässerentwicklung gefeiert.

Einladung zum Info-Abend: Auf den Spuren des Bibers

Wer mehr über den cleveren Baumeister und seine Lebensweise erfahren möchte, hat dazu am kommenden Wochenende die Gelegenheit. Der Naturschutzbund (NABU) lädt die Bevölkerung zu einer spannenden Informationsveranstaltung ein.

  • Titel: „Der Biber als Landschaftsgestalter – auf den Spuren des Bibers im Erlenbach“
  • Wann: Sonntag, 25. Januar 2026, um 18:00 Uhr
  • Wo: Saalbau Nieder-Erlenbach, »Im Sauern 10«
  • Referenten: Die Biber-Experten Christian Kehrenberg (Hessen-Forst) und Manfred Sattler (Regierungspräsidium Darmstadt)

Die Experten werden über den aktuellen Stand des Bauprojekts am Erlenbach berichten, beeindruckende Bilder präsentieren und alle Fragen rund um unseren neuen, pelzigen Nachbarn beantworten.

Kommen Sie vorbei und entdecken Sie, wie viel Wildnis und faszinierende Baukunst direkt vor unserer Haustür steckt!

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Zwischen Lärmschutz und Begrünung: Bilanz nach fünf Jahren Ortsbeirat

Riedbergplatz

Ergänzungspflanzungen auf dem Nelly-Sachs-Platz, neue Parkmöglichkeiten oder der alte Kampf um die Gestaltung des Riedbergplatzes? Der aktuelle Ortsbeirat 12 (Kalbach-Riedberg) begegnete seit seiner Amtseinführung im März 2021 nicht nur vielen neuen Herausforderungen, sondern auch langjährigen Problemen des Bezirks. Nun neigt sich die aktuelle Legislaturperiode dem Ende zu. Bevor am 15. März neu gewählt wird, lohnt sich ein Rückblick auf die Themen, die den Stadtteil in den vergangenen fünf Jahren besonders prägten.

Tempolimit A5

Die von der A5 ausgehende Lärmbelästigung sorgt bei ansässigen Riedbergern und Kalbachern schon seit Jahren für Ärgernis. Anwohner konnten wegen der stark befahrenen Autobahn im Sommer beispielsweise nicht im Garten sitzen oder nachts das Fenster geöffnet lassen. Bereits 2021 stellte der Ortsbeirat deshalb den Antrag auf ein Tempolimit von 100 km/h- solange es keine adäquaten Lärmschutzwälle gebe.  Auch der Ausbau der existierenden acht Spuren zu einer zehnspurigen Fahrbahn wurde vom Gremium entschieden abgelehnt. Im Oktober 2025 wurde jüngst ein neuer Antrag zum Tempolimit von der SPD eingereicht. Ob dieser Aussicht auf Erfolg haben wird, bleibt jedoch fraglich. Der Ortsbeirat sehe es als selbstverständlich an, die Bürger in ihrem berechtigten Interesse auf Lärmschutz zu unterstützen, so Ortsvorsteherin Ulrike Neißner. Allerdings sind dem Ortsbeirat rechtlich die Hände gebunden. Da es sich lediglich um ein beratendes Gremium handelt, können die Mitglieder zwar anregen und Stellung nehmen, jedoch selbst kein Tempolimit anfordern. Die Anträge gehen demnach zunächst beim Magistrat der Stadt Frankfurt ein, welcher dann mit den eigentlich zuständigen Straßenverkehrs- und Autobahnbehörden verhandeln muss.

Autobahn A5

Fertigstellung der Kleingartenanlagen

Positive Neuigkeiten gab es für die Kleingärtner in Riedberg. Zu Beginn des Jahres 2025 hatte der ansässige Kleingartenverein wiederholt bemängelt, dass die geplante Fertigstellung der Anlagen an der Kreuzerhohl sowie an der Hans-Leistikow-Straße noch nicht erfolgt sei. Obwohl einzelne Restarbeiten wie etwa Netzanschlüsse weiter ausstehen, sind die Bauarbeiten nun größtenteils abgeschlossen. Zäune, Hecken, Wege sowie Wasser- und Stromleitungen konnten im letzten Jahr demnach installiert werden. Die 74 übergebenen Kleingärten werden inzwischen bereits mit entsprechenden Gartenhütten bebaut, sodass die neuen Anlagen im Sommer 2026 ihre volle Funktion aufnehmen können.

Umgestaltung des Riedbergplatzes

Die Umgestaltung des Riedbergplatzes stellte in der vergangenen Legislaturperiode wohl die größte Herausforderung für den Ortsbeirat 12 dar. Vier Jahre nachdem die Pläne vorgestellt wurden, nimmt das Vorhaben nun Gestalt an. Insgesamt werden die Kosten des Umbaus auf rund 3,2 Millionen Euro geschätzt. Zudem sollen die Bauarbeiten frühestens im Herbst 2026, spätestens aber Anfang 2027 beginnen und etwa ein Jahr andauern. Geplant sind gleich eine ganze Reihe an Umgestaltungsmaßnahmen: Die Entsiegelung von rund 20 % der Fläche, deutlich mehr Schatten durch zusätzliche Bäume und Dächer, eine verbesserte Regenwassernutzung mithilfe von Zisternen und ein neuer Trinkbrunnen sollen den zentralen Platz vor allem bei hohen Temperaturen im Sommer angenehmer gestalten. Für Diskussionen sorgten in diesem Zusammenhang jedoch vor allem die vom Magistrat ursprünglich geplanten Schattendächer aus Beton, welche der Ortsbeirat nicht als geeignete Auflockerung des ohnehin schon versiegelten Riedbergplatzes erachtete. Der fraktionsübergreifende Wunsch nach natürlichen Materialien konnte in den Plänen letztendlich berücksichtigt werden. Da ein reines Holzdach nicht langlebig genug wäre, einigte man sich nun auf eine Stahl-Holz-Konstruktion, die nicht nur eine ästhetisch ansprechende Gestaltung mit sich bringt, sondern auch noch günstiger ist: die Holzvariante spart rund 30 % gegenüber den angedachten Betondächern.

Nelly-Sachs-Platz mit Tischtennisplatte

Tiny Forest auf dem Nelly-Sachs-Platz

Das Projekt um den Nelly-Sachs-Platz stockt in seiner Umsetzung. Ursprünglich war ein sogenannter Tiny Forest auf dem Platz neben der Riedberger U-Bahn-Station angeregt. Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich bei dem Konzept um einen dicht bepflanzten Mini-Wald. Bereits 2023 wurde dieses Vorhaben vom Ortsbeirat beschlossen: Auf zwei konkreten Standorten sollten die Bäume gepflanzt werden. Ulrike Neißner muss nun allerdings berichten, dass es den Wald leider nicht geben werde. Wie bei den Vorhaben um die A5, muss sich der Ortsbeirat auch in diesem Fall an den Magistrat der Stadt Frankfurt wenden. Für diesen sprechen gleich mehrere Umstände gegen das Projekt: Die vielen unterirdischen Leitungstrassen, Feuerwehrzufahrten sowie Wendehammer und die Anleiterstellen der Feuerwehrfahrzeuge stehen dem Tiny Forest entgegen. Auch das vom Ortsbeirat vorgeschlagene Jugendhaus eigne sich laut dem Magistrat nicht als Standort für den kleinen Wald. Als Kompromiss schlug die Stadt Ergänzungspflanzungen von einzelnen Bäumen angrenzend an die Katholische Kirche St. Edith Stein vor. Das wäre besser als nichts, so Neißner.

Kurz und knapp: Unsere Top 3 Good News

1. Nachtbus Knut erweitert bisheriges Angebot

Der On-Demand-Shuttle verkehrt seit Dezember 2025 zusätzlich im gesamten Stadtgebiet von Bad Vilbel.

2. Zusätzlicher Arztsitz in Kalbach-Riedberg

Um dem lokalen Hausärztemangel entgegenzuwirken, steht kassenärztlichen Patienten nun die bestehende Hausarztpraxis Sfendonis mit einer weiteren Ärztin in Kalbach (Talstraße 72A) zur Verfügung.

3. Aus dem Kinderwanderweg wird ein Rundwanderweg

Künftig soll der Wanderweg im Bonifatiuspark auf 17 Stelen erweitert werden, die jeweils ein UN-Nachhaltigkeitsziel repräsentieren. Es wird weiterhin Fragen für Kinder geben, die interaktiv und spielerisch Quizfragen zur nachhaltigen Entwicklung beantworten. Ältere können per QR-Code weitergehende Informationen einholen.

 

Der Rückblick zeigt: Kommunalpolitik beginnt nicht im Rathaus, sondern im direkten Lebensumfeld- vor der eigenen Haustür, auf Plätzen, Straßen und Grünflächen. Die Projekte der vergangenen Legislaturperiode forderten viel Engagement und können nur durch aktive Mitbestimmung auf lokaler Ebene ermöglicht werden. Die Kommunalwahl am 15. März bietet nun wieder die Chance, diese Entscheidungen aktiv mitzutragen und neue Impulse für den Stadtteil zu setzen.

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Kultur in der Aula: Erleben Sie einen Abend voller Inspiration mit Andi Weiss!

Der Künstler Andi Weiss

Einladung zu einem besonderen Erlebnis

Suchen Sie nach mehr als nur Unterhaltung? Möchten Sie einen Abend erleben, der berührt, zum Nachdenken anregt und neue Perspektiven eröffnet? Dann laden wir Sie herzlich zu einem ganz besonderen kulturellen Highlight hier bei uns auf dem Riedberg ein.

Am Samstag, den 24. Januar 2026, um 19:30 Uhr öffnet die Grundschule Riedberg ihre Türen für ein Konzert im Rahmen der beliebten Reihe »Kultur in der Aula«. Freuen Sie sich auf einen einzigartigen Solokünstler, dessen Musik und Botschaften weit über den Moment hinaus wirken: Andi Weiss.

Der Künstler, der die Seele berührt

Andi Weiss ist weit mehr als nur ein Musiker. Er ist ein Geschichtenerzähler, ein Lebenskünstler und ein Solokünstler, der es versteht, mit seiner einfühlsamen Art und tiefgründigen Texten Brücken zu bauen – von Mensch zu Mensch. Seine Lieder und Geschichten sind wie kleine Mutmacher für den Alltag. Sie spenden Trost, wecken Hoffnung und erinnern uns an das, was wirklich zählt im Leben.

Werfen Sie gerne einen Blick auf seine offizielle Homepage unter www.andi-weiss.de, um einen Vorgeschmack auf seine Arbeit zu bekommen. Seine Musik ist eine wohltuende Mischung aus Pop, Folk und Chanson, die direkt ins Herz trifft.

Ein Abend, der bleibt

»Kultur in der Aula« steht für Begegnungen, die inspirieren. Der Auftritt von Andi Weiss verspricht einen Abend der Entschleunigung und des emotionalen Auftankens. Es ist die perfekte Gelegenheit, dem Trubel des Alltags für ein paar Stunden zu entkommen und neue Kraft zu schöpfen.

Ob Sie eingefleischter Fan seiner Musik sind oder ihn zum ersten Mal live erleben: Dieser Abend wird Sie mit einem Lächeln und neuen Impulsen nach Hause gehen lassen. Andi Weiss schafft eine Atmosphäre der Nähe, in der sich jeder sofort willkommen und verstanden fühlt.

Seien Sie dabei!

Verpassen Sie nicht dieses besondere Event in Ihrer Nachbarschaft. Merken Sie sich den Termin vor:

Datum: Samstag, 24.01.2026

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Ort: Aula in der Grundschule Riedberg

Adresse: Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 Frankfurt am Main

Eintrittskarten: bestellen Sie über info@josua-gemeinde.net

Abendkasse: 14 € (ermäßigt 12 €)  im Vorverkauf: 12 € (ermäßigt 10 €)
Vorbestellte Karten müssen bis spätestens 20 Minuten vor Beginn abgeholt werden.


Über Andi Weiss
Wer sich mit Andi Weiss unterhält bekommt rasch folgendes zu hören: „in diesen verrückten Zeiten.“ Meist dauert es nicht lange, bis sie fallen, meist mit einem Lächeln. Und genau diese verrückte Zeit haben den Münchner Songpoeten zu seinem Programm inspiriert. Rund 1.000 Auftritte und weit über 100.000 verkaufte Bücher und CDs prägten die letzten 10 Jahre seines Schaffens als Solokünstler. Eigene Lieder, gewürzt mit Texten und Geschichten, regen zum Nachdenken, Schmunzeln, Weinen und Träumen an. Dafür wurde er u.a. mit dem Musikpreis DAVID in der Kategorie „Bester Nationaler Künstler“ ausgezeichnet. Seine Lieder entspringen durchlebten Begegnungen – mit sich und anderen Menschen – und geben den flüchtigen Momenten des Lebens ein Gesicht. Diese nachhaltige Begegnung gelingt Andi Weiss mit anrührenden Geschichten, wunderschönen Piano-Arrangements, kurzweiligen Erzählungen und bebilderten Liedern.

 

Über »Kultur in der Aula«
ist eine Veranstaltungsreihe der Josua Gemeinde Frankfurt, einer Freikirche, die seit 2008 in der Aula der Grundschule Riedberg (Frankfurt am Main, Stadtteil Kalbach-Riedberg) durchgeführt wird. Ziel ist es, ein vielfältiges kulturelles Programm für die lokale Bevölkerung anzubieten. Die Organisation erfolgt vollständig ehrenamtlich durch Mitglieder der Gemeinde.

„Kunst und Kultur sind Ausdrucksformen der Kreativität des Menschen. Liest man den Schöpfungsbericht in der Bibel, dann war Gott selbst der erste Kreative und Kulturschaffende.“ Daher liegen der Gemeinde Kunst und Kultur sehr am Herzen, denn der Weg zu den Herzen der Menschen führt oftmals über ein kulturelles Erlebnis.“

Die Aula bietet etwa 165 Sitzplätze. Es gibt Abende mit Musik, Kabarett, Lesungen und Kleinkunst. Zielgruppe sind Bewohner des Stadtteils Riedberg sowie Interessierte aus dem Frankfurter Raum.

Das Format – mit jahrelanger Tradition – trägt zur kulturellen Vielfalt im Stadtteil bei und bietet eine niederschwellige Möglichkeit, regionale und überregionale Künstler kennenzulernen. Durch die ehrenamtliche Organisation und die moderaten Eintrittspreise ist es besonders auf die lokale Gemeinschaft ausgerichtet.

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