Kategorie: AktuelleNEWS

Trickdiebstahl in Kalbach

Teil eines Polizeiwagens

Gemeine Betrüger-Masche: Trickdiebe gaben sich als Mitarbeiter einer Apotheke aus und verschafften sich so Zutritt zur Wohnung einer 80-Jährigen in Kalbach.

Am Dienstag gegen 16.25 Uhr klingelte es an der Wohnungstür einer 80-jährigen Frau in der Kalbacher Hauptstraße. Vor der Tür stand ein Paar, welches gegenüber der 80-Jährigen angab, von einer hiesigen Apotheke zu sein. Schließlich drängten sie an der Geschädigten vorbei ins Wohnzimmer. Dort wurde dann der Puls der Geschädigten gemessen und nach weiteren Gesundheitsdaten gefragt. Als der Mann das Wohnzimmer verließ, wurde die Geschädigte unruhig. Sie ertappte ihn dabei, als er mit einer Klarsichthülle aus der Küche kam. Anschließend ging alles sehr schnell und das Pärchen verließ die Wohnung.

Die Geschädigte musste nun feststellen, dass man ihre Handtasche durchwühlt und daraus das Portemonnaie mit etwa 55 Euro Bargeld, die Gesundheitskarte sowie den Personalausweis gestohlen hatte.

Diese Täter werden gesucht

Das Paar wird wie folgt beschrieben: Der Mann soll 45 bis 50 Jahre alt und korpulent sein. Er trug eine schwarze Mütze, eine schwarze Jacke und eine schwarze Hose. Heller Teint, Dreitagebart. Die Frau soll ca. 40 Jahre alt und korpulent sein. Sie trug ebenfalls eine schwarze Mütze, eine schwarze Jacke, schwarze Handschuhe und eine hellblaue Mund-Nasen-Bedeckung. Sie hat offenbar einen hellen Teint und spricht akzentfrei Deutsch.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Frankfurter Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069/755-52499 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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Testen und öffnen: Frankfurt will Modellregion werden

Kultur, Veranstaltungsbranche und Gastronomie brauchen eine Perspektive – und die Stadt benötigt ein verbessertes Infektionsschutz-Konzept. Deshalb will sich Frankfurt als Modellregion des Landes Hessen bewerben.

Das hat der Verwaltungsstab der Stadt heute beschlossen. „Diese Wirtschaftszweige wurden bisher stark benachteiligt“, so Oberbürgermeister Peter Feldmann. Und weiter: „Dazu kommt, dass Kultur und Veranstaltungen für uns Menschen essenziell sind, wir müssen hier dringend Perspektiven bieten. Frankfurt ist ideal für ein solches Projekt – denn hier sind nicht nur national bedeutende Kultur- und Veranstaltungsinstitutionen beheimatet, sondern auch das nötige fachkundige wissenschaftliche Personal.“

Negativer Test vor dem Eintritt

Für Gesundheitsdezernent Stefan Majer steht fest, dass zugleich alles dafür getan werden muss, die Inzidenzzahlen wieder zu senken: „Deswegen favorisieren wir ein Modellprojekt, bei dem der Gesundheitsschutz im Vordergrund steht.“ Geplant ist das Projekt unter der Federführung des Gesundheitsamtes und mit wissenschaftlicher Begleitung in ausgewählten Kultur-, Veranstaltungs- und Gastronomiebetrieben in einem begrenzten Gebiet des Frankfurter Stadtgebiets.

Kultur und Veranstaltungen könnten dort wieder stattfinden – mit den üblichen derzeit geltenden Hygienestandards, mit negativen Schnelltests beim Eintritt und digitaler Kontakpersonennachverfolgung. Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen bekommen bei negativem Test eine entsprechende Bescheinigung via QR-Code, die einen Tag gültig ist. Die Veranstalterinnen und Veranstalter kontrollieren die Einhaltung der Hygienestandards sowie die Testergebnisse und melden die Besucherinnen und Besucher per App an.

Öffnung ist „überlebensnotwendig“

Wirtschaftsdezernent Markus Frank freut sich über die Chance für die betroffenen sowie wirtschaftlich angeschlagenen Betriebe, einen wissenschaftlich fundierten Nachweis für sichere Orte erbringen zu können: „Das hiesige Gastgewerbe hat sich selbst hohe Qualitätsstandards auferlegt. Organisierte Räume schaffen Sicherheit und Perspektiven für einen höheren Infektionsschutz. Überlebensnotwendig ist die gesamtheitliche Betrachtung für Tourismus, Hotels und Restaurants, sowohl in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und fachliche Qualifikation auch für pandemische Sondersituationen.“

Kulturdezernentin Ina Hartwig begrüßt die Initiative: „Dringender denn je benötigt der Frankfurter Kulturbetrieb eine Öffnungsperspektive. Bereits in der Vergangenheit haben unsere städtischen Museen sowie viele weitere Kultureinrichtungen mit ihren professionellen Hygienekonzepten bewiesen, dass sie alle Standards erfüllen und damit einen verantwortungsvollen Betrieb gewährleisten können. Digitale Hilfsmittel, die uns hierbei unterstützen, sind hochwillkommen.“

Modellprojekt mit „Signalwirkung“ für andere Städte

Von dem Modellprojekt erhofft sich die Stadt außerdem eine Signalwirkung für andere Städte und übrige Wirtschaftszweige, wie auch eine weitere Öffnung unter den gegebenen Voraussetzungen. Die wissenschaftliche Begleitung soll in der Tat Hinweise liefern, wie das Übertragungsrisiko insgesamt gesenkt werden kann.

Die Stadt Frankfurt möchte sich mit dieser Strategie als eine von drei Modellregionen des Landes Hessen bewerben. Erste Gespräche auf Landesebene haben bereits stattgefunden.

Foto: Stadt Frankfurt/ Moritz Bäuml

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Zwei neue Stadtverordnete aus Kalbach-Riedberg

Künftig sind zwei Ortsbeiräte aus Kalbach-Riedberg in der Stadtverordnetenversammlung vertreten. Carolin Friedrich und Dr. Sascha Vogel (beide CDU) haben den Sprung in den Römer geschafft. Sie wollen jetzt auch den Belangen des Frankfurter Nordens mehr Gehör verschaffen.

Beide haben aufgrund der direkten Wählerstimmen ihr Ziel erreicht. „Ich freue und bedanke mich sehr für das Vertrauen der Wähler, die mich von Platz 21 auf der CDU Liste mit 53.694 Stimmen hoch auf Platz 12 kumuliert und panaschiert haben“, erklärt Carolin Friedrich. „Es macht mich unglaublich glücklich, da es zeigt, dass mein großer persönlicher Einsatz wahrgenommen wird.“ Friedrich ist 53 Jahre alt, wohnt seit 2001 in Kalbach und ist seit 2012 Ortsvorsteherin. Als Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern liegt ihr „immer noch das Thema Bildung sehr am Herzen“. Dazu Stadtentwicklung, Wohnungsbau und unter anderem auch der Lückenschluss der U4 mit einer direkten Verbindung vom Hauptbahnhof bis Riedberg.

Wofür sich die Carolin Friedrich und der Physiker Dr. Sascha Vogel (39) im Römer einsetzen können, hängt auch von den jeweiligen Fachausschüssen ab, in denen sie künftig ihre Partei vertreten. Doch aktuell überwiegt die Freude über den auch persönlichen Wahlsieg. Bei Sascha Vogel, dem Vorsitzenden der CDU im Ortsbeirat, stand am Wochenende das Telefon kaum still. Als alle Stimmen ausgezählt waren und das amtliche Endergebnis feststand, dankte er den Kalbach-Riedbergern und Wählerinnen und Wählern in ganz Frankfurt „für das Vertrauen, dass ich Sie in der Stadtverordnetenversammlung vertreten darf“. Vogel erklärte zudem: „In der Zeit nach der Corona-Pandemie werden entscheidende Weichen für unsere Stadt gestellt werden, hier kommt es auf uns alle an – wenn Sie Ideen und Anregungen haben, kommen Sie gerne auf mich zu und gemeinsam schauen wir, was man daraus machen kann.“

Fotos: CDU Kalbach/ Riedberg

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Jugendlicher hantiert mit Softairwaffe

Teil eines Polizeiwagens

Gestern Abend löste ein 14-Jähriger einen größeren Polizeieinsatz im Nordwestzentrum (NWZ) aus. Er hatte zuvor im Bereich des Busbahnhofs mit einer Waffe auf Menschen gezielt.

Gegen 20.15 Uhr verständigte ein Sicherheitsmitarbeiter des NWZ die Polizei, weil zuvor ein Jugendlicher mit einer Schusswaffe auf ihn gezielt hatte. Zudem hatte der Jugendliche mit der Waffe hantiert und sie in verschiedene Richtungen gehalten. Daraufhin rückte die Polizei mit einem Großaufgebot inklusive Überfallkommando an. Im Rahmen der Fahndung gelang dann die Festnahme des 14-Jährigen. Über die Videoüberwachung konnten die Beamten dessen Fluchtweg nachvollziehen und so auch das Versteck der Waffe finden. Bei ihr handelte es sich glücklicherweise um eine Softairwaffe.

Der Jugendliche wurde im Anschluss seinen Eltern übergeben. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten und Verstoß gegen das Waffengesetz zu.

Foto: Maximilian Scheffler / Unsplash

 

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Keine Freiräume, Zukunftsängste – wie Jugendliche die Pandemie erleben

Jugendliche Teenager

Die Pandemie belastet viele junge Menschen erheblich: Sie haben keine offenen Räume mehr, haben keine Mitsprache und die Ungleichheiten manifestieren sich. Dies sind Ergebnisse der JuCo-Studie II des Forschungsverbunds „Kindheit – Jugend – Familie in Zeiten von Corona“ der Goethe-Universität Frankfurt und Stiftung Universität Hildesheim. 12.500 Jugendliche haben an der Studie teilgenommen.

Nicht alle Jugendlichen brauchen „Orte zum Abhängen“. Doch diejenigen, die sich dort sozial austauschen, werden von den Folgen der Pandemie besonders stark belastet. Sie fühlen sich nicht nur unwohler und einsamer, sondern haben auch vermehrt Angst vor der Zukunft. Für das psychosoziale Wohlbefinden sind offene Räume sogar wichtiger als das Ausüben von Hobbys wie Sport, Musik, Jugendarbeit oder gesellschaftliches Engagement etwa in Umweltverbänden. Das ergibt eine vertiefte Auswertung der beiden bundesweiten Onlinebefragungen, an denen im April und November 2020 insgesamt 12.500 junge Menschen teilgenommen haben.

Psychische Belastung und Zukunftsängste

Und noch etwas macht die Studie deutlich, die Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung entstanden ist: Jugendliche, die seit Corona stärker durch finanzielle Sorgen belastet sind, fühlen sich auch emotional und psychisch stärker beeinträchtigt. Besonders hoch ist hier der Anteil von jungen Menschen mit Zukunftsängsten. Ein Befund, der besonders ernst genommen werden sollte, betont Johanna Wilmes, Familienforscherin an der Goethe-Universität: „In der jungen Generation manifestieren sich diese erlebten Ungleichheiten besonders nachhaltig. Wir wissen, dass Armutserfahrungen maßgeblich Bildungs- und Lernerfolge prägen. Das heißt aber auch, wenn wir hier etwas verändern, gestalten wir Zukunft zum Positiven.“

Mehr Mitsprache für junge Menschen!

Mehr Mitspracherecht für junge Menschen fordert auch das Team von Jugendlichen, das mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Ergebnisse der Studien diskutiert und in der Publikation „Fragt uns 2.0“ zusammengefasst hat. Corona zeige deutlicher, „was ohnehin nicht gut funktioniert“ – ein veraltetes Schulsystem, fehlendes Mitspracherecht und fehlende Ansprechpersonen für Kinder und Jugendliche. „So wär´s besser“: Unter diesem Titel machen die Jugendlichen Änderungsvorschläge in Bezug auf ihre Situation in Familie, Schule und Ausbildung. „Wir brauchen mehr Verständnis für die Situation von Jugendlichen in der Pandemie“, fordern sie. Und: „Die zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie müssen Thema in Schulen sein“ sowie „Medien sollten auf Stereotype verzichten und Jugendliche nicht nur als Regelbrecher:innen darstellen.“

Es gibt auch „ein paar positive Dinge“

„Fragt uns 2.0“ bestätigt aber auch ein weiteres Resultat der JuCo I und II-Studien: Junge Menschen haben auch positive Effekte der Pandemie wahrgenommen. Unter „Ein paar Dinge, die man behalten kann“ nennen sie: weniger Stress, mehr freie Zeiteinteilung, Selbstorganisation, Wertschätzung von sozialen Beziehungen, Digitalisierung vorantreiben und ein umweltfreundlicheres Leben.

Informationen: Goethe-Universität

Foto: Jesús Rodríguez / Unsplash

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Das ist der neue Ortsbeirat für Kalbach & Riedberg

Jetzt sind die Karten neu gemischt: Im Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg sind ab sofort sieben Parteien vertreten. Die CDU verzeichnet Einbußen, bleibt aber stärkste Partei vor den Grünen, SPD und FDP. Je einen Sitz erhalten Linke, BFF und die neue paneuropäische Partei Volt.

Bis Freitag wurde ausgezählt, jetzt steht das Endergebnis fest: Die CDU erhält 30,2 Prozent der Stimmen im Bezirk Kalbach/ Riedberg und verliert knapp sieben Prozentpunkte im Vergleich zu 2016, bleibt aber stärkste Partei im Ortsbeirat. Die Grünen gewinnen sechs Prozent hinzu und erreichen 26,5 Prozent. Die SPD verliert deutlich und landet bei 15 Prozent. Gefolgt von der FDP mit 12,8 Prozent. Sonstige Parteien kommen wie bei Kommunalwahlen nicht unüblich auf 15,4 Prozent, darunter Linke, BFF und die neue paneuropäische Partei Volt. Die Wahlbeteiligung liegt bei 50,5 Prozent.

Auf Sitze umgerechnet bedeutet das: Die CDU hat ab sofort sechs Sitze (minus 1), die Grünen haben fünf Sitze (plus 1), die SPD nur noch drei (minus 1). Die FDP bleibt bei zwei Sitzen. Linke und BFF weiterhin bei einem Sitz und Volt gewinnt ebenfalls einen von 19 Sitzen.

Das ist das Endergebnis der Kommunalwahl 2021 für unseren Ortsbezirk Kalbach/Riedberg Grafik: Stadt Frankfurt/ Wahlleitung

Das sind die neuen Ortsbeiräte

Die Palette an Themen ist groß: Den Riedbergplatz verschönern und begrünen als einen zentralen Treffpunkt für den Stadtteil – das stand auf der Prioritäten-Liste gleich mehrerer Parteien ganz oben. Dazu die Themen Bildung, Umweltschutz, Räume für Vereine und Jugendliche und die Forderung nach dem Lückenschluss der U4 mit direkter Verbindung vom Riedberg zum Hauptbahnhof. Aber wer sind die neuen Volksvertreter und was wollen sie bewirken? Hier ein kurzer Überblick:

Für die CDU sind die bisherige Ortsvorsteherin Carolin Friedrich (53) und der Fraktionsvorsitzende Dr. Sascha Vogel (39) erneut in den Ortsbeirat und erstmals auch in die Stadtverordnetenversammlung gewählt worden. Im Ortsbeirat 12 ist auch Eva Maria Lang (74) vertreten und neu der Physiker Dr. Matthias Heiler (49), der Wirtschaftsinformatiker Dr. Sebastian Martin (48) sowie Thomas Schmidt 35/ Kfz-Meister). Ihre Themen: eine bessere ÖPNV-Anbindung, mehr niedergelassene Arztpraxen und eine bessere medizinische Versorgung für Jung und Alt, der Bau einer Mehrzweckhalle am Kalbacher Stadtpfad auch für mehr kulturelles Angebot und „Evolution statt Revolution“ beim Umweltschutz.

Für die Grünen ist wieder Spitzenkandidatin Ulrike Neißner dabei, die sich seit Jahren für ausreichend Betreuungsplätze im Stadtteil einsetzt, der Riedberger Kinderbeauftragte Ronald Bieber, selbst Vater von drei Kindern und engagiert in Sachen Verkehr und Energie, sowie Rechtsanwältin Ulrike Gauderer und IT-Experte Markus Muth. Neu im Ortsbeirat und mit Abstand jüngstes Mitglied ist Nils Müller, derzeit noch Mitglied im SV-Vorstand des Gymnasiums Riedberg. Er will Kreativität und innovative Ideen mitbringen, „um frischen Wind in den Ortsbeirat zu bringen“. Und möchte den Jugendlichen im Stadtteil eine Stimme geben und sie bei Entscheidungen mehr miteinbeziehen.

Für die SPD sind wieder die langjährige Fraktionsvorsitzende Susanne Kassold, Sven Moulden (25, Student und jugendpolitischer Sprecher) sowie neu Sabrina Geller dabei, die beim Sozialwerk Main Taunus arbeitet und sich ehrenamtlich beim ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt engagiert. Die Themenliste der SPD: die Begrünung des Riedbergplatzes, mehr Sport- und Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche wie ein Skatepark am Riedberg, bezahlbaren Wohnraum und den Ausbau naturnaher Flächen.

Für die Liberalen ist wieder der Frankfurter FDP-Vorsitzende, der Rechtsanwalt Dr. Thorsten Lieb (47), im Ortsbeirat und neu die Projekt-Managerin Franziska Limberg (31). Die direkte U-Bahn-Verbindung zwischen Riedberg und Hauptbahnhof über die sogenannte Ginnheimer Kurve hat für sie oberste Priorität, dazu die Digitalisierung der Schulen, ein Schulcampus Kalbach und „Ideen statt Ideologien“.

Für die Linke ist weiterhin Filiz Akbas im Ortsbeirat vertreten. Sie wird sich weiterhin für soziale Gerechtigkeit, bezahlbaren Wohnraum und gegen Rassismus einsetzen.

Für die BFF ist erstmals Francesco De Palma dabei. Er will sich für die Sanierung der Talstraße einsetzen, für die Begrünung des Riedbergplatzes und für ein Verkehrskonzept, das alle gleichberechtigt behandelt.

Für die neue paneuropäische Partei Volt, die es auf Abhieb auch in die Stadtverordnetenversammlung geschafft hat, sitzt ab sofort Adrianna Richter im Ortsbeirat 12. Volt will sich für eine bessere Digitalisierung, „intelligente Stadtlösungen“ und mehr Lebensqualität einsetzen.

Fotos: CDU Kalbach/ Riedberg, Grüne Kalbach/ Riedberg, SPD Kalbach/ Riedberg, FDP Kalbach/ Riedberg, Linke

Von BFF und Volt lagen leider keine Fotos der Ortsbeirats-Kandidaten vor.

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Frankfurter Oster-Box zum Genießen

Tolle Oster-Überraschung: Das neue LabRestaurant im Frankfurter Innovationszentrum am Riedberg bietet ein 3-Gang-Menü für zwei Personen als „Oster-Box“ an. Einfach bestellen, abholen, in 15 Minuten zubereiten und genießen…

Erst im Januar haben die Genuss-Experten Bastian und Moritz Karst, die auch das Restaurant und Café im St. Martin Tower und weitere Eventlocations betreiben, das LabRestaurant im Frankfurter Innovationszentrum in der Altenhöferallee eröffnet. Noch gibt es die kreativen Menüs und Gerichte coronabedingt nur to go. Aber für Ostern haben sie sich eine besondere Überraschung ausgedacht: Die „Frankfurter Oster-Box“, die man einfach bestellen, am Gründonnerstag abholen oder sich liefern lassen und in 15 Minuten zubereiten kann.

Dieses Menü ist in der Box versteckt…

Aber was versteckt sich in dieser Genießer-Box? Hausgemachtes Sauerteigbrot mit gesalzener Butter, Bärlauchsuppe mit gebeiztem Lachs und knusprigen Croûtons, Kalbstafelspitz – oder für Veggies gekochte Bio-Eier – mit Wurzelgemüse, Röstkartoffeln und Frankfurter Grüne Soße, Schokoladenmousse mit Himbeerpüree und Karamell-Nuss Crunch, Wein nach Wahl (weiß, rot oder Apfelwein), ein Hessischer Absacker von der Kelterei Steden, eine kleine Überraschung und ein Geschenk.

Frisch gekocht – und in der Kühlbox geliefert

Das Frankfurter 3-Gang-Menü wird frisch gekocht und am Gründonnerstag in einer gekühlten Box geliefert. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Box am Gründonnerstag direkt im Restaurant im Innenhof der Altenhöferallee 3 abzuholen. „Die Box kann ohne Probleme im Kühlschrank aufbewahrt werden und von Gründonnerstag bis Ostermontag zubereitet werden“, heißt es bei Karst Catering. Damit auch der Osterhase keinen Stress hat…

Bestellung und weitere Infos unter karst-catering.de/osterbox/ Das 3-Gang-Menü für 2 Personen mit einer Flasche Wein kostet 99 Euro.

Fotos: Karst Catering

Dieses 3-Gang-Menü verbirgt sich in der leckeren Oster-Box des LabRestaurant in der Altenhöferallee Foto: Karst Catering

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Die Klapperschlange geht wieder los!

Klapperschlange

Dieser Schlange ist Corona völlig schnuppe: Am 30. März beginnt die 34. Lesesaison für den Kinderbuchpreis der „Kalbacher Klapperschlange“. Hier haben nur die Kids das Sagen! Und Lesespaß ist garantiert.

Inzwischen hat die so genannte Vorjury digital stattgefunden, die zahlreich zugegangenen Wünsche von rund 60 Kindern wurden ausgewertet, und die finale Zusammenstellung für die neue Klapper-Saison ist auch abgeschlossen. Die Bücher sind bestellt und schon auf dem Weg nach Frankfurt. Außerdem drehen Hanna und Jasmin vom Team der Kalbacher Kinderbücherei momentan wieder Vorstellungsvideos für alle Bücher, die dann zusammen mit den Bücherlisten auf der Website www.kinderverein-kalbach.de/klapperschlange/ veröffentlicht werden.

Um am 30. März direkt in die Lesesaison starten zu können, können sich die Kinder und Jugendlichen ab sofort – wie im letzten Jahr – per Briefkasteneinwurf am Eingang zum Alten Rathaus Kalbach (Kalbacher Hauptstraße 36) für die Kinder-Jury anmelden. Bitte dort den Anmeldebogen sowie die Teilnahmegebühr von 5 Euro einwerfen. „Wir kontaktieren Euch nach der Anmeldung per E-Mail“, heißt es beim Kinderverein Kalbach. „Wie die Ausleihe stattfinden wird, teilen wir euch zeitnah mit.“

Eine freche, kleine Hexe gewann 2020

Auch im vergangenen Jahr hatten es trotz Lockdown und Corona-Beschränkungen 135 Kinder und Jugendliche geschafft, mindestens 5 Bücher zu lesen und zu bewerten. Gesamtsieger und Sieger in der Altersgruppe 4.-6. Klasse war das im Coppenrath Verlag erschienene Buch „Green Witch“ von Andrea Russo. Dabei geht es um ein Mädchen namens Lizzy, das zur Hexe ausgebildet werden soll. Die Kinder fanden das Buch „total wunderschön“. Und richtig cool, dass Lizzy eine Wasserhexe und Kräuterhexe ist.

Weitere Infos zur Klapperschlange und das Anmeldeformular für den Buchpreis unter  https://www.kinderverein-kalbach.de/klapperschlange/

Foto: MAINRiedberg

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Kein Neustart an den Schulen

Der für die letzten beiden Wochen vor den Osterferien geplante vorsichtige Einstieg der weiterführenden Schulen in den Wechselunterricht kann nicht umgesetzt werden. Dies hat die Hessische Landesregierung gestern bekanntgegeben.

Das bedeutet, dass die Jahrgangsstufen ab Klasse 7 zunächst weiter Distanzunterricht erhalten werden. Sowohl für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 (Wechselunterricht mit Notbetreuung) als auch für die Abschlussklassen (Präsenzunterricht) bleiben die aktuellen Regelungen bestehen. „Ich bedauere sehr, dass uns das jetzt wieder deutlich dynamischere Infektionsgeschehen dazu zwingt, den für die Zeit bis zu den Osterferien vorgesehenen kleinen Öffnungsschritt für die älteren Schülerinnen und Schüler nicht gehen zu können“, sagte Kultusminister Alexander Lorz.

Ursache ist der hohe Inzidenzwert

Die Landesregierung hatte den weiterführenden Schulen auf Wunsch der Landesschülervertretung und des Landeselternbeirats die Möglichkeit eingeräumt, noch vor den Osterferien mit mindestens einem Präsenztag die Woche in den Wechselunterricht einzusteigen, sofern der Inzidenzwert landesweit unter 100 liegt. „Wir haben diese Entscheidung vor allem unter sozialen Gesichtspunkten getroffen, um Schülerinnen und Schülern, die bereits seit Monaten von zuhause lernen müssen, den unmittelbaren Kontakt zu ihren Klassenkameradinnen und Klassenkameraden und Lehrkräften in der Schule zu ermöglichen“, betonte Lorz. „Heute hat der Inzidenzwert leider die Marke von 100 überschritten.“

Die Vorbereitungen, welche die Schulen in den vergangenen Tagen zur Rückkehr der Schülerinnen und Schüler getroffen hätten, seien aber keineswegs vergebens, betonte der Minister. Denn für die Zeit nach den Osterferien wolle Hessen nach jetzigem Stand am jüngst verkündeten Öffnungsvorhaben festhalten. „Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen ab dem 19. April landesweit die Jahrgangsstufen 1 bis 4 an fünf Tagen in der Woche und die Jahrgangsstufen ab Klasse 5 im Wechselmodell unterrichtet werden“, so Lorz weiter.

Nach den Osterferien erhalten die Schulen Selbsttests

Währenddessen investiert die Landesregierung weiter in die Sicherheit des Schulunterrichts. So erhalten die Schulen nach den Osterferien bis zum Ende des Schuljahrs einfach zu handhabende Laienselbsttests, mit denen sich Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche selbst testen können. Dafür bekommen die Schulen leicht verständliche Anwendungsvideos und Anleitungen. Damit die Tests nach den Ferien reibungslos starten können, werden zudem bereits ab nächster Woche an einigen Pilotschulen in Hessen in einem Probelauf wichtige Erkenntnisse gesammelt.

Foto:  Azzedine Rouichi / Unsplash

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Wann hat der Stau am Wertstoffhof ein Ende?

Bis zu einer Stunde Wartezeit und mehr sind am Wertstoffhof Nord in Kalbach seit Corona keine Seltenheit. Der Ortsbeirat spricht von „chaotischen Zuständen“ und hat von einer Einbahnstraßen-Regelung bis zur Online-Buchung schon diverse Vorschläge gemacht, um die Situation zu entzerren. Spielt die Stadt auf Zeit?

Montag morgen, Nieselregen. Es ist kurz vor 10 Uhr. Also noch vor Öffnung des Wertstoffhofs Nord in Kalbach. Doch schon jetzt reicht die Warteschlange bis zum Schild „Wartezeit ab hier ca. 30 Minuten“. Und da hatte ich offenbar noch Glück, wie mir andere Wartende erzählen. Im ersten Lockdown, als gefühlt alle die Keller entrümpelten und den Garten neu planten, sei das alles noch viel schlimmer gewesen.

So viel zum „Selbstversuch“ der MAINRiedberg-Redaktion. Im Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg, wo derzeit noch die Stimmen für die neue Legislaturperiode ausgezählt werden, war dies in den vergangenen Monaten immer wieder Thema. Erst wurde der Magistrat gebeten, zu prüfen und zu berichten, wie die Situation an der Zufahrt zum Wertstoffhof im Gewerbegebiet am Martinszehnten entzerrt werden kann. Ob beispielsweise längere Öffnungszeiten, die Einrichtung einer Wartespur oder eine Einbahnstraßenregelung Teil der Lösung sein könnten. Denn zu chaotischen Situationen kam es auch, weil irgendwann das Warten an den Nerven zehrte und unter anderem kaum einer wusste, ob gerade die Autos aus nördlicher Richtung oder die aus Richtung Autobahn zuerst in den Wertstoffhof einbiegen dürfen. Manchmal war die Straße irgendwann auch ganz blockiert. 

Ein weiterer Vorschlag des Ortsbeirates war die Einführung eines Online-Ticketsystems mit Zeitfenstern. Das würde, so hieß es kurze Zeit später bei der FES, den Betriebsablauf verkomplizieren. Auch sei es aus logistischen und arbeitsrechtlichen Gründen kurzfristig schwierig, mehr Personal einzustellen.

„Die aktuellen Wartezeiten sind der Corona-Situation geschuldet“

Fakt ist: Der Wertstoffhof Nord wurde ursprünglich für eine Benutzung an drei Tagen in der Woche konzipiert. Inzwischen wird die Entsorgungsleistung an sechs Tagen in der Woche angeboten. Und, darauf wird Anfang Februar in einem Bericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung ebenfalls hingewiesen, „die aktuellen Wartezeiten sind ausdrücklich der Corona-Situation geschuldet“.

In der Zeit vor Corona sah sich die FES täglich mit rund 250 Anlieferungen konfrontiert. Während des Lockdowns sind die Zahlen auf bis zu 1100 gestiegen und haben sich somit mehr als vervierfacht. Aktuell beläuft sich der Andrang auf etwa 450 bis 500 Entsorgungen und ist damit noch immer nicht auf dem Normalstand. Wartezeiten, wie sie noch im vergangenen Jahr üblich waren, könnten daher derzeit nicht garantiert werden. 

So ist beispielsweise die vom Ortsbeirat geforderte Trennung des Kofferraumservice von der gewerblichen Entsorgung allein aus logistischen Gründen, mit der begrenzten Fläche des Wertstoffhofes, nicht umsetzbar. Zudem haben auch die an die Abfallsatzung angeschlossenen Gewerbebetriebe das Anrecht auf Entsorgungsmöglichkeiten am Wertstoffhof. 

Kein Bonus für Fußgänger und Radfahrer

Eine Anlieferung für Fußgänger und Radfahrer wird derzeit auch ausgeschlossen, „da auch bei dieser Zielgruppe am Eingang eine Vorkontrolle durchgeführt wird und auch hier der Abstand gewährleistet werden muss“.  Langfristig, wenn sich die Wartezeiten wieder normalisiert haben, ist die getrennte Zuführung von Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern geplant, um jenen, die meist nur kleine Mengen entsorgen wollen, eine unkomplizierte Anlieferung zu ermöglichen. 

Grundsätzlich wird im Laufe der Zeit eine Normalisierung der Situation erwartet, auch durch die Öffnung des neuen Wertstoffhofes in Höchst. Mit der kommenden Änderung der Abfallsatzung wird dieser Wertstoffhof als zusätzliche Annahmestelle für Bauabfälle eingeführt. Die Stadt geht davon aus, „dass dadurch zumindest ein Teil der gewerblichen Anlieferungen von Kalbach nach Höchst umgeleitet wird“.

Im Dezember gab es einen Ortstermin mit Vertretern der FES. Ansonsten, so die Bilanz eines Ortsbeiratsmitglieds, sei viel Papier entstanden. „In der Sache selbst ist nichts passiert! Übrigens haben wir bald wieder die längeren Sommeröffnungszeiten. Ich glaube, der Magistrat versucht, das auszusitzen, und denkt, dass es nach Corona wieder weniger Müll gibt.“

Die Öffnungszeiten am Wertstoffhof Nord sind derzeit noch Mo. – Sa. von 10 – 16 Uhr. Ab 1. April gelten die Sommeröffnungszeiten, Mo.  -Sa. von 8 – 17 Uhr

Weitere Informationen unter fes-frankfurt.de

Fotos: MAINRiedberg

Auch dieses Schild gibt es inzwischen am Wertstoffhof Nord Foto: MAINRiedberg

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