Alle Artikel von Dieter Walz

Erster öffentlicher Kinderbücherschrank in Bonames

Die Stadt Frankfurt informiert:

Zum „Welttag des Buches“ wurde am Montag, 22. April, in Bonames der erste öffentliche Bücherschrank nur für Kinder und Jugendliche eröffnet.

Das Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) Am Bügel – im Kooperationsverbund mit Kita Frankfurt und dem Evangelischen Regionalverband Frankfurt und Offenbach – hatte das gemeinsame Projekt mit dem Stadtplanungsamt und der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) ins Leben gerufen.

Viorica Tatar von der Fachberatung für Kinder- und Familienzentren und Orte für Familien begrüßte im Namen von Kita Frankfurt die Kinder, Familien, Nachbarn und Kooperationspartnerinnen sowie -partner, die zur Eröffnungsfeier gekommen waren. „Der Kinderbücherschrank ist ein Angebot, das die Familien genau dort erreicht, wo sie leben und hingehen, und zwar ins Kinder- und Familienzentrum. Damit ist ein wichtiger Schritt zur mehr Teilhabe und Bildungszugängen gemacht worden – zwei Ziele von Kita Frankfurt. Auf dieses Ergebnis sind wir sehr stolz!“, betonte Tatar.

FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler war ebenfalls zur Eröffnung des Gemeinschaftsprojektes erschienen. „Alle Kinder sollten Zugang zu Büchern haben, denn diese fördern die Sprachkompetenz, erweitern den Horizont und regen die Fantasie an. Mit dem ersten Kinderbücherschrank Frankfurts, entworfen und gebaut von FES-Azubis, ist das hier Am Bügel möglich. Für FES und auch für mich persönlich ist es eine besondere Freude, einen Teil dazu beigetragen zu haben“, sagte Scheffler.

Den Worten seines Vorredners schloss sich Clemens Niekrawitz, Leiter der Evangelischen Familienbildung, an: „Nicht alle Familien haben die finanziellen Mittel, um eine größere Auswahl an Büchern für ihre Kinder zu kaufen. Ein offener Kinderbücherschrank bietet den Kindern freien Zugang zu Büchern, ganz unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien.“

Nach den Begrüßungsreden warteten die Kinder aus dem KiFaZ Am Bügel, bis einige von ihnen gemeinsam mit den Einrichtungsleitungen das Eröffnungsband zum Bücherschrank durchschneiden durften. Im Anschluss nahmen die Kinder an Workshops zum Thema „Bücherschrank“ und „Buchkino“ teil.

Am Buffet kamen alle Teilnehmenden zusammen und anschließend wurden die ersten Bücherspenden in den Schrank einsortiert. Die Kinder und Familien aus dem KiFaZ und dem Quartier freuen sich, künftig im Kinderbücherschrank stöbern und Bücher tauschen zu können.

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Neue Schilder sollen die Renaturierungen in Höchst und Bonames schützen

Die Stadt Frankfurt informiert:

Für mehr Rücksicht an der Nidda
Neue Schilder sollen die Renaturierungen in Höchst und Bonames schützen

Die Renaturierung der Nidda erleichtert nicht nur den Aufstieg der Fische. Am früheren Höchster Wehr und am Bonameser Altarm haben seltene Libellen, Amphibien wie der Teichfrosch und geschützte Vogelarten wie der Eisvogel einen Lebensraum gefunden. Doch die Natur leidet unter übermäßiger Nutzung seitens der Bevölkerung. Obwohl der Magistrat im Mai 2023 zwei Allgemeinverfügungen mit klaren Verhaltensregeln erlassen hat, wurden die geschützten Bereiche weiterhin zum Grillen, Spazieren, Picknicken, als Hundeauslauf und zum Baden genutzt.

Jetzt sollen sechs Schilder für Klarheit sorgen. Die Hinweisschilder an gut sichtbaren Standorten enthalten die Regelungen der Allgemeinverfügungen samt dem zugehörigen Kartenausschnitt. An einem roten Punkt auf der Karte erkennen Spaziergängerinnen, Spaziergänger und Erholungssuchende, wo genau sie sich befinden und können nachlesen, welche Regelungen dort gelten. Über allem hängt ein weithin sichtbares Schild mit dem grün umrandeten Symbol „Landschaftsschutzgebiet“. So erkennen die Besuchenden schon auf einen Blick, dass sie sich in einem besonders wertvollen Naturraum bewegen. Auch der Stadtpolizei soll diese Beschilderung die Arbeit erleichtern. Die Streifen können bei der Untersagung verbotener Nutzungen direkt auf die ausgeschilderten Regeln verweisen.

Verboten ist das Betreten und Befahren gekennzeichneter Uferbereiche. Auch Hunde darf man dort nicht laufen lassen, mit und ohne Leine. In den geschützten Bereichen ist auch das Befahren der Nidda mit Booten, Kanus, Flößen, Schlauchbooten, Luftmatratzen, Stand Up Paddle Boards oder anderen Wasserfahrzeugen und -sportgeräten verboten. Modellflugzeuge, Drohnen oder andere Flugobjekte darf man dort nicht starten oder landen lassen beziehungsweise den geschützten Bereich nicht überfliegen. Ausnahmen gelten nur für dienstliche oder genehmigte berufliche Zwecke.

Die Allgemeinverfügungen sind im Amtsblatt Nr. 19 vom 9. Mai 2023 auf den Seiten 634 ff. nachzulesen.

Quelle:
https://frankfurt.de/de-de/aktuelle-meldung/meldungen/mehr-ruecksicht-an-der-nidda/

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Rosa-Luxemburg-Straße: Stadteinwärts eine Fahrspur weniger

[18.04.2024] Amt für Straßenbau und Erschließung und Straßenverkehrsamt informieren:

Rosa-Luxemburg-Straße: Stadteinwärts eine Fahrspur weniger Höhe Ginnheimer Landstraße / Platenstraße
Aufgrund einer defekten Übergangskonstruktion an einer Brücke auf der Rosa-Luxemburg-Straße in Höhe Ginnheimer Landstraße / Platenstraße muss die rechte der beiden Fahrspuren in Fahrtrichtung stadteinwärts vorübergehend gesperrt werden. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat den Schaden festgestellt und prüft derzeit die Möglichkeiten einer kurzfristigen Reparatur beziehungsweise eines Austauschs. Die Fahrspur bleibt bis zu einer Behebung des Schadens gesperrt. Die Straße bleibt einspurig befahrbar, entlang des abgesperrten Bereichs gilt Tempo 30.

Auswirkungen auf den Verkehr
Wegen der dringenden Maßnahme kommt es in der Rosa-Luxemburg-Straße nach der Ausfahrt Ginnheim zur Einspurigkeit stadteinwärts. Eine Umfahrungsempfehlung erfolgt über Dillenburger Straße, Maybachbrücke, Am Weißen Stein und Eschersheimer Landstraße.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich im Internet unter:
https://mainziel.de/

 

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Harheim: Männliche Wasserleiche aufgefunden

Das Polizeipräsidium informiert:

Am gestrigen Samstagmittag (20. April 2024) bargen Einsatzkräfte der Feuerwehr an dem Fluss Nidda einen leblosen Mann.

Gegen 13:15 Uhr stellten Polizeibeamte unter Hinzuziehung des Einsatzhubschraubers ein unbekanntes Objekt im Wasser der Nidda fest, welches sich am Grund des Flusses befand. Hinzugerufene Feuerwehrkräfte bargen sodann das Objekt, welches sich anschließend als leblosen männlichen Leichnam herausstellte.

Bei dem Toten handelt es sich um einen 43-jährigen Mann aus Harheim, welcher bereits am Freitag (19. April 2024) durch Zeugen der Polizei gemeldet wurde, da dieser sich vollständig entkleidet habe und entlang der Nidda laufe. Die Polizei leitete in Folge dessen umfangreiche Suchmaßnahmen ein.

Eine Obduktion wurde angeregt. Die Ermittlungen dauern an.

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Zu Besuch beim Lesekreis

Der Lesekreis wurde bereits 2010 ins Leben gerufen. Man trifft sich in Abständen von etwa sechs Wochen in der Bibliothek der St.-Edith-Stein-Gemeinde.

Getragen wurde die Gründung des Lesekreises nicht von einem hochtrabenden Konzept – vielmehr von der schlichten Idee, dass sich Literaturbegeisterte zur Lektüre eines Buches verständigen und anschließend darüber sprechen.  So kommt es immer wieder vor, dass eine Teilnehmerin des Lesekreises (es sind tatsächlich nur Frauen dabei) ein tolles Buch für sich entdeckt und zur Besprechung vorschlägt.
Anregungen erhält die Gruppe auch von außen: z.B. einer Buchbesprechung in der Tagezeitung oder dem Fernsehen, oder bei einem Besuch der Buchmesse; mitunter schlägt auch das Bistum einen Buchtitel vor. „Wir haben auch immer an Frankfurt liest ein Buch mitgemacht“, betont die Leiterin des Lesekreises, Frau Vera Landua.

Die literarischen Themen strecken sich über ein weites Feld: von den bekannten Klassikern (z.B. Gustave Flauberts „Madame Bovary“), über zeitgenössische Romane (z.B. Bernhard Schlinks „Der Vorleser“), Jugendbücher (z.B. Wolfgang Herrndorfs „Tschick“), bis zu religiösen Themen (z.B. „Auf einen Tee in der Wüste“ von Schwester Jordana) gehört alles dazu, was die Teilnehmerinnen interessiert und deren Neugier weckt.
„Und daraus ergibt sich auch immer eine Diskussion: sei es über Religionen, das Judentum, über das Klonen, über Demenz … Wir versuchen dabei, den Bezug zum Leben und zur Realität herzustellen. Der Hauptgedanke ist der Austausch“ von eigenen Ideen und Erfahrungen, erklärt Frau Landua.

Konfessionszugehörigkeit spielt bei dem Lesekreis keine Rolle. Die (katholische) Gemeinde selbst gibt weder Themen noch Titel vor, sie stellt nur die Räumlichkeiten zur Verfügung. Begeisterung für die Literatur ist die einzige Voraussetzung zur Teilnahme.

Die Abstände zwischen den Lesekreisabenden hängen mitunter von der Dicke des Buches ab, so dass bei einem Titel von 500 bis 600 Seiten auch eine ein größere Zeitspanne liegen kann, bis man sich wieder sieht. Während der Sommerferien kommt die Gruppe gar nicht zusammen. Der nächste Termin wird im aktuellen Monatsblatt der Gemeinde oder im Aushang am Pfarrbüro bekannt gemacht.
Die Zahl der Teilnehmer schwankt bei jedem Treffen, zumal es keine feste Mitgliedschaft zum Lesekreis gibt. Vor der Corona-Pandemie kamen zwischen fünf und 18 Personen zusammen, was mitunter zu einem echten Gedränge in dem Bibliotheksraum geführt hatte. Seitdem man sich ab September 2023 wieder treffen darf, wurden diese Spitzenwerte nicht mehr erreicht. Am letzten Donnerstagabend waren neben der Leiterin fünf Frauen anwesend – „der Lesekreis muss sich erst wieder finden“. Das Alter der Teilnehmerinnen schätzt Frau Landua auf 50 plus; „Jüngere haben die Zeit einfach nicht“, vermutet die Lesekreisleiterin.

Warum Männer diese Veranstaltung nicht besuchen, bleibt auch dieses Mal wieder ungeklärt. Männer tauchen zu den Lesekreisabenden schon mal auf, „aber echt selten !“, wie zu erfahren ist. Dem Autor dieses Artikels wird nur empfohlen: „Das müssen Sie Ihre Geschlechtsgenossen fragen.“
Dabei werden in der Hauptsache keine „weibliche Themen“ gelesen.

Bei dem letzten Treffen stand der Titel „Die Teehändlerin“ von Susanne Popp im Mittelpunkt. Der Roman hat seit seinem Erscheinen i.J. 2021 eine große Leserschaft gewonnen und – nicht weniger entscheidend für die Auswahl – die Geschichte spielt sich im Frankfurt der Jahre 1839/40 ab. Der historische Hintergrund wurde von der Autorin gut recherchiert, was für die Lesekreis-Teilnehmerinnen immer wieder Anlass war, einige Details der Stadtgeschichte selbst nachzuschlagen. Thematisiert wurden im Roman Fragen wie die der Rolle der Frauen im 19.Jahrhundert, die ungleiche Behandlung der jüdischen Bevölkerung in Frankfurt und die Anfänge der Demokratie in Deutschland. Dennoch wurde die Geschichte von der Gruppe als ziemlich seicht bewertet, der Ablauf als allzu vorhersehbar, die Charaktere als zu glatt (also nur gut oder nur böse) dargestellt. Das Buch ist flüssig und leicht lesbar, gehört aber eher zur Kategorie literarischer Schnellkost.
MainRiedberg konnte an einer lebhaften Diskussion über das Buch und die Biedermeierzeit teilnehmen.  Man kann diesem Lesekreis nur etwas mehr Zulauf wünschen; die Veranstaltung stellt für den Stadtteil Kalbach-Riedberg eine echte Bereicherung dar.

Für das nächste Treffen (voraussichtlich am 28.Mai) hat man sich auf „Olga“ von Bernhard Schlink verständigt. Für die Zukunft wurde noch eine Reihe anderer Titel vorgeschlagen:

  • Ayelet Gundar-Goshen:   Löwen wecken
  • Philipp Peyman Engel:     Deutsche Lebenslügen
  • Katja Riemann:                  Zeit der Zäune
  • Celeste Ng:                         Kleine Feuer überall
  • Florian Wecker:                 Zebras im Schnee (Titel des diesjährigen
    Lesefestes „Frankfurt liest ein Buch“)

Links:
S. Fischer Verlag:
https://www.fischerverlage.de/buch/susanne-popp-die-teehaendlerin-9783596706037

Monatsblatt St. Edith Stein (dort das PDF-Dokument anklicken)
https://www.sankt-katharina-frankfurt.de/gemeinden-termine/st-edith-stein/

 

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Jam-Session vor dem „Fliegenden Künstlerzimmer“

Zu Besuch beim „Fliegenden Künstlerzimmer“ in Frankfurt-Preungesheim

Selbst für alteingesessene Frankfurter ist die Siedlung Frankfurter Bogen unbekannt.
Hier ist seit 1999 eine neue Siedlung am östlichen Rand des Stadtteils Preungesheim entstanden. Der Gravensteiner Platz ist das Zentrum der Siedlung mit verschiedenen Geschäften und einem Wochenmarkt. Der Zugang zum weiträumigen Platz ist für den Straßenverkehr – bis auf den öffentlichen Linienbus – durch Schranken  gesperrt.

der Gravensteiner Platz in Preungesheim; Foto: D.Walz

Hier hat man im Februar 2023 einen hölzernen Pavillon aufgestellt, der für die Dauer von zwei Jahren als Ausgangspunkt für vielerlei künstlerische Aktivitäten im Quartier fungiert.
Das fliegende Künstlerzimmer … dient an einem Standort zwei Jahre lang als Arbeits- und Wohnort für Künstler:innen, die als „Artists in Residence“ gemeinsam mit der ganzen Schulgemeinschaft bzw. mit Bewohner:innen des Stadtteils kreative Arbeitsprozesse erproben.
Das Atelier gastiert mittlerweile an sieben Standorten:

  • das „Fliegende Künstlerzimmer an Schulen“ mit sechs mobilen Künstlerateliers auf sechs Schulhöfen im ländlichen Raum in Hessen
  • das „Fliegende Künstlerzimmer im Quartier“ (= das siebte der mobilen Künstlerateliers) befindet sich in Preungesheim/Frankfurter Bogen. Hier arbeitet z.Z. Frau Janis Jirotka seit Januar bis April 2024 als „Artist in Residence“.  Als nächster Standort für das Atelier ist Frankfurt-Ginnheim geplant.

das Atelier des Fliegenden Klassenzimmers; Foto: D.Walz

Über das aktuelle Angebot an Veranstaltungen am Gravensteiner Platz informiert die Home-Page:    (https://quartier.fliegendes-kuenstlerzimmer.de/kalender/) .

Veranstaltungen Fliegendes Künstlerzimmer/Preungesheim; Foto: D.Walz

Gegründet wurde das „Fliegende Künstlerzimmer“ von der Crespo Foundation, einer gemeinnützigen Stiftung mit Sitz in Frankfurt. Die Stiftung initiierte im Jahr 2018 das Programm „Das fliegende Künstlerzimmer“ vorerst an hessischen Schulen auf dem Land. Dabei wurde ein Artist-in-Residence-Stipendium mit kultureller Schulentwicklung verknüpft. Die mobilen Ateliers sollten dort einen Ort erschaffen mit „kreativer und kollektiver Begegnungen auf Augenhöhe, der allen Beteiligten einen partizipativen Zugang zu künstlerischen Prozessen“ ermöglicht. Mit dem Programm „Das fliegende Künstlerzimmer im Quartier“ hat sich dieses Konzept auf ein ganzes Stadtquartier mit all seinen Bewohnern ausgeweitet.
Die Crespo Foundation steuert und finanziert die Architektur, die Bauantragsstellung sowie den Antransport, die Aufstellung und den anschließenden Weitertransport. Daneben koordiniert und finanziert sie die Künstler-Stipendien und Materialkosten, die Honorierung und Steuerung von begleitenden Praktikanten sowie die mit dem fliegenden Künstlerzimmer verbundene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Unterstützung und Kooperation erfährt das Projekt finanziell durch das Land Hessen und die Stadt Frankfurt. In der Projektarbeit stehen die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt, das Quartiersmanagement Preungesheim u.v.m. zur Seite.

Infokarte; Foto: D.Walz

Die Jam-Session fand letzten Donnerstag in Kooperation mit der Aufsuchenden Jugendarbeit Preungesheim sowie dem Arbeitskreis Musik in der Sozialen Arbeit statt. Zur Jam-Session waren Kinder und weitere Bewohner der Stadtteils aufgetreten: auf den Congas lieferten die Kinder den Grundbeat, ein Gitarrist steuerte die Akkorde hinzu, ein Saxophonist solierte über das Ganze – die Improvisationen hörten sich wunderbar an und fanden Gefallen beim Publikum.

die Jam-Session in Preungesheim; Foto: D.Walz

Links:

zum „Frankfurter Bogen“:
https://preungesheim.net/frankfurter-bogen/
https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Bogen

zum „Fliegenden Künstlerzimmer“:
https://preungesheim.net/eroeffnung-des-fliegenden-kuenstlerzimmers/
https://www.fliegendes-kuenstlerzimmer.de/

 

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Linien U1, U3, U8 und U9: Gleisbauarbeiten am Zeilweg

Betriebsstörung

Presse-Information von traffiQ und VGF:
Umleitungen bei U-Bahn und Bus wegen Streckensperrung / SEV im Einsatz

Von Montag, 15. April, circa 4 Uhr, bis Montag, 13. Mai, circa 3 Uhr, kommt es auf den Linien U1, U3, U8 und U9 zu einer Streckenunterbrechung am Zeilweg, die Umleitungen erfordert. Ein Schienenersatzverkehr (SEV) wird eingerichtet.

In der Nähe der Station Zeilweg müssen Gleisbauarbeiten durchgeführt werden, da sich hier der Boden durch eingesickertes Regenwasser abgesenkt hatte. Die A-Strecke, auf der die Linien U1, U2, U3, U8 und U9 unterwegs sind, ist die längste und am stärksten befahrene Strecke im Frankfurter Nahverkehr. Deshalb sind gerade hier regelmäßige Instandhaltungsarbeiten unverzichtbar.

Um die Auswirkungen der Bauarbeiten für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, wird die anstehende Streckensperrung auch genutzt, um Vorarbeiten für den Anschluss eines neuen Gleichrichterwerks durchzuführen.

Schienenersatzverkehr und viele alternative Fahrtmöglichkeiten

Im Bauzeitraum verkehrt die Linie U1 verkürzt zwischen Südbahnhof und Heddernheim. Sie fährt in verstärktem Takt, um die Linien U3 und U8 in diesem Abschnitt zu ersetzen. Die Linien U2 und U9 sind tagsüber auf ihrem gewohnten Linienweg unterwegs.

Die Linie U3 wird von Ginnheim kommend über die Station Heddernheimer Landstraße zur Station Wiesenau umgeleitet. Von dort fährt sie wie gewohnt nach Oberursel-Hohemark. Ein SEV verkehrt zwischen Heddernheim und Heddernheimer Landstraße. Für Fahrten zum Bahnhof Oberursel kann auch die S-Bahn der Linie S5 als Ersatz dienen.

Die Linie U8 wird in besagtem Zeitraum eingestellt. Zwischen Südbahnhof und Heddernheim dient die Linie U1 als Ersatz, zwischen den Stationen Heddernheimer Landstraße und Riedberg die U9. Um die U8 gut ersetzen zu können, verlängert sich die Betriebszeit der U9 in den Abendstunden. Von montags bis freitags verkehrt sie zudem durchgehend mit Drei-Wagen-Zügen.

In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag sowie vor Feiertagen fährt die Linie U2 als Ersatz für die sonst den Nachtverkehr übernehmende U8 vom Südbahnhof bis zur Station Nieder-Eschbach. Zwischen Heddernheim und Riedberg fahren im Nachtverkehr Busse des Schienenersatzverkehrs.

Buslinie 29 und Metrobuslinie M60 ebenfalls betroffen

Betroffen von der Baumaßnahme sind auch die Buslinie 29 und die Metrobuslinie M60. Die Buslinie 29 umfährt den Zeilweg über die parallel verlaufende Hessestraße. Dort ist eine Ersatzhaltestelle Zeilweg eingerichtet. Ab der Haltestelle Sandelmühle verkehrt die Linie 29 auf ihrem gewohnten Weg.

Um Platz für den SEV zu schaffen, fährt die Metrobuslinie M60 in Heddernheim nicht durch die Schleife an der U-Bahnstation, sondern bedient in beide Richtungen die Nachtbushaltestellen der Linie N8. Fahrten, die regulär in Heddernheim enden, werden bis zur Haltestelle Im Uhrig verlängert.

RMV-Fahrplanauskunft ist aktuell

VGF und traffiQ bitten darum, etwas mehr Reisezeit einzuplanen. Über die App RMVgo und online unter rmv-frankfurt.de können sich Fahrgäste über die Fahrpläne und ihre besten Verbindungen informieren. Auch die Mitarbeitenden am RMV-Servicetelefon 069/2424-8024 sind rund um die Uhr erreichbar und beraten gerne.

Informationen zum geänderten Linienweg und zu alternativen Fahrtmöglichkeiten finden sich auch auf dem Plakat zur Fahrgastinformation im Anhang.

Quelle:
https://www.traffiq.de/traffiq/medien/presse-informationen/presse-information/linien-u1-u3-u8-und-u9-gleisbauarbeiten-am-zeilweg.html

Link:
https://tb2dcbbd3.emailsys1a.net/c/139/7428927/6207/0/64265275/2194/892152/e85b8be72d.html

 

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Frankfurts Bevölkerungszahl auf einem Höchststand

Aktuelle Statistik zur Einwohnerentwicklung

Es zeichnete sich bereits seit den früher 2000er Jahren ab: die Frankfurter Bevölkerung wächst und nähert sich dem Wert von 800.000

Der Trend ist beständig und wird bestätigt durch Statistiken, welche die Stadträtin O’Sullivan kürzlich in einer Pressemitteilung vorgestellt hat.
„Die Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Frankfurt erreichte zum 31. Dezember vergangenen Jahres ein neues Allzeithoch. Zum Jahresende waren insgesamt 770.166 Menschen mit Hauptwohnung in Frankfurt gemeldet. Dies entspricht einem Zuwachs von 2557 Bürgerinnen und Bürgern oder 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt. „Unsere Stadt bleibt weiterhin attraktiv und wächst kontinuierlich“, kommentiert die für die Frankfurter Statistik zuständige Dezernentin Eileen O’Sullivan die aktuellen Bevölkerungszahlen.“

Die meisten Einwohner leben weiterhin in den Stadtteilen Gallus (44.123) und Bockenheim (43.545), am Ende der Liste stehen das Bahnhofsviertel (3679) und Berkersheim (3856).
Die Zahlen für Kalbach-Riedberg belaufen sich auf 5.866 (Stadtbezirk 650=Kalbach) und 17.023 (Stadtbezirk 651=Riedberg).

Stichtag für die Einwohnerzahlen ist jeweils der 31.12.2023. Zu diesem Zeitpunkt wurden insgesamt 770.166 Menschen mit Wohnsitz in Frankfurt erfasst. Das entspricht einem Zuwachs von 2557 Einwohnern bzw. 0,3 Prozent. „Besonders in Niederrad (+1 038), im Ostend (+555) und in Bockenheim (+424) konnte ein deutliches Plus verzeichnet werden. Ihnen folgten Nordend-West (+302), Sachsenhausen-Süd (+207), Niederursel (+231), Frankfurter Berg (+199) sowie Kalbach-Riedberg (+183).

 

Frankfurt wird internationaler
Ein weiterer Trend wird durch das statistische Material bestätigt: der Zuwachs geht vor allem auf neue Einwohner mit nicht-deutschem Pass zurück. Deren Zahlen stiegen von 240.007 im Jahr 2022 auf 244.401 Menschen zu Ende 2023 – das entspricht einem Plus von 4.394.
Dagegen sank im gleichen Zeitraum die Zahl deutscher Staatsangehöriger von 527.600 auf 525.770 Einwohner, ein Minus von etwa 1.840.
Damit beträgt der Anteil der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Frankfurt 31,7 Prozent. Von den ausländischen Frankfurterinnen und Frankfurtern haben 95.178 einen Pass eines EU-Mitgliedslandes (-1 129), ihr Anteil an den ausländischen Staatsangehörigen in Frankfurt beträgt demnach 38,9 Prozent.“

Männer und Frauen, Jung und Alt
Auch hierzu gibt es Zahlen.
das zahlenmäßige Verhältnis von Frauen und Männer in der Stadt ist ziemlich ausgewogen:
die Frauen machen 50,5 %, die Männer 49,5 % der Stadtbevölkerung aus.

Insgesamt waren 16,9 % (130.045) der Frankfurter Bevölkerung 17 Jahre und jünger und 15,8 % (121.895) der Menschen sind älter als 65 Jahre. Das Durchschnittsalter aller Einwohner beträgt 41,1 Jahre.
Die Alterspyramide für den Stadtteil Kalbach-Riedberg sieht so aus:

Quelle: Frankfurt statistik.Portal

Weitere Zahlen (auch für die einzelnen Stadtteile) lassen sich über das Statistikportal der Stadt https://statistikportal.frankfurt.de/ beziehen. Hier einmal eine Übersicht über die Altersgruppen aus dem Jahr 2022 für Kalbach-Riedberg.

Quelle: Frankfurt statistik.Portal

 

Links:
https://frankfurt.de/-/media/frankfurtde/global/aktuelles-meldungen/aktuelles/pdf/2024/april/kw-14/2024-04-frankfurt-statistik-aktuell.ashx

https://frankfurt.de/service-und-rathaus/zahlen-daten-fakten/publikationen/fsa

 

 

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Semesterstart: Universität des 3. Lebensalters stellt ihr Programm vor

Informationsveranstaltung am 4. April auf dem Campus Bockenheim der Goethe-Universität und Online

Donnerstag, den 04. April, präsentierte die Universität des 3. Lebensalters (U3L) eine Informationsveranstaltung anlässlich des kommenden Sommersemesters 2024; eingeladen wurde in den Hörsaal H IV auf dem Campus Bockenheim als auch Online via Zom.
Damit war schon mal ein wichtiger Punkt angedeutet: Lehrveranstaltungen, die in Präsenz, Online, oder als Hybridveranstaltung angeboten werden:
Hörsaal oder Bildschirm? Für ältere Studierende sind Online- und Präsenzveranstaltungen gleichermaßen attraktiv. Online-Veranstaltungen, die in der Corona-Pandemie an der Universität des 3. Lebensalters (U3L) neu eingeführt wurden, ergänzen auch im Sommersemester 2024 das bewährte Präsenzangebot der U3L.“ – so hieß es in der Einladung.
An der Veranstaltung haben online etwa 50 Personen teilgenommen, präsent waren mehr als 200.

Neben dem umfangreichen Informationsmaterial, das die U3L bereits im Internet unter www.u3l.uni-frankfurt.de anbietet, wurden noch einige Schwerpunktthemen aufgegriffen:

  • das Studienangebot richtet sich an alle; es bestehen keine Altersgrenzen, das Abitur als Schulabschluss ist nicht erforderlich
  • die Studiengebühr beträgt 150,00 € pro Semester; Ermäßigungen sind möglich
  • jeder Studierende stellt sich sein seinen Stundenplan selbst und aus dem gesamten Angebot aller Veranstaltungen zusammen; Prüfungen und Tests werden nicht durchgeführt.
  • Kleiner Wehrmutstropfen für die Kalbach-Riedberger: die meisten Präsenzveranstaltungen finden in Bockenheim statt. Es werden nur zwei Veranstaltungen auf dem Campus Riedberg angeboten (siehe unten).

Das Studienangebot der U3L umfasst eine Vielzahl von Disziplinen aus den Bereichen der Geistes-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften; Lehrveranstaltungen zur Gerontologie und Medizin, zu juristischen und medizinischen Themen, sogar eine Rahmenprogramm Sport gehören ebenfalls zum Angebot. Spitzenreiter sind seit Jahrzehnten Kurse aus den Themenbereichen Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie.
Auch die Formate der einzelnen Lehrveranstaltungen unterscheiden sich erheblich: das reicht von Vorlesungen mit einigen hundert Hörern, bis zu Seminaren in kleinen Gruppen, die teilweise sogar selbstorgansiert sind.

Die Veranstaltungen (Vorlesungen, Seminare und Projektgruppen) finden statt als

  • Präsenzveranstaltungen (überwiegend auf dem Campus Bockenheim, ca. 50 Veranstaltungen)
  • Online-Veranstaltungen (Videokonferenzen mit Zoom und Vortragsaufzeichnungen, auch hier ca. 50 Veranstaltungen)
  • Hybridveranstaltungen (Online- mit vereinzelten Präsenzterminen,
    7 Veranstaltungen).

Waren im Wintersemester 2019/20 (vor der Corona-Pandemie) noch 3600 Studierende an der U3L gemeldet, so haben sich im Wintersemester 2023/24 2707 Personen registriert. Die Vor-Corona-Zahlen bleiben aber das Ziel: „Wir wollen da wieder hin“, wie Frau Silvia Dubo-Cruz, Leiterin der Geschäftsstelle, betont.

Einige Informationen zum Thema Anmeldung trug Frau Elisabeth Wagner, wissenschaftliche Mitarbeiterin, vor:

  • anmelden kann man sich ab sofort und bis zum 30. April;
  • die Vorlesungszeit beginnt am 15.April, am 19.Juli endet das Semester
  • registrieren können sich Interessierte am besten über die Home-Page der U3L: dort findet sich das Anmeldeformular zur Erstanmeldung
  • die Zahlungsaufforderung erfolgt anschließend via Email; nach Zahlungseingang stellt die U3L einen Studienausweis aus, der durch die Post zugestellt wird; per Email werden die Anmeldedaten für den Online-Zugang mitgeteilt.
  • Eine erneute Anmeldung ist für Personen, die schon einmal an der U3L eingeschrieben waren, nicht notwendig: Interessenten überwiesen nur die Anmeldegebühr für das kommende Semester und die Uni schaltet den Online-Zugang wieder frei. (Die Gültigkeit des Studienausweises muss u.U. verlängert werden.)
  • Zu den einzelnen Kursen muss man sich nicht anmelden; die eine Anmeldung gilt für alle Lehrveranstaltungen
  • Eine Abmeldung ist ebenso wenig erforderlich – ein Aussetzten für ein oder mehrere Semester ist immer möglich
  • Wichtig ist eine Anmeldung für den Online-Zugang zur OLAT-Plattform (Online Learning and Training): OLAT ist die zentrale E-Learning-Plattform der Goethe-Universität. Jede Lehrveranstaltung der U3L ist als Kurs auf der Plattform angelegt. In den verschiedenen Kursen werden Materialien ab Vorlesungsbeginn, wie z.B. Texte, Präsentationen, ggf. Zugangslinks für Onlineveranstaltungen, Videos und Podcasts hinterlegt. Es können aber auch Mitteilungen versandt, Aufgaben gestellt und Diskussionsforen eingerichtet werden.

Die U3L ist ein eingetragener Verein an der Goethe-Universität. Eine Satzung regelt die Arbeit der Gremien des Vereins sowie die Mitgliedschaft. Studierende der U3L können deshalb das Lehrangebot der Uni (Seminare und Vorlesungen) und das Uni-eigene WLAN leider nicht nutzten; offen stehen die Mensa (die Preise sind allerdings nicht reduziert) und die Universität-Bibliothek.

(Lehr-)Veranstaltungen auf dem Campus Riedberg:

1. Flora Incognita: Ein Traktat gegen die Pflanzenblindheit

Pflanzenblindheit ist ein wissenschaftlich belegtes Phänomen. Viele moderne Menschen nehmen Pflanzen bestenfalls als grünen „Hintergrund“ des eigentlichen Lebens wahr. Dabei gilt noch immer: Ohne Pflanzen, keine Menschheit. Woher kommt unser Sauerstoff? Welche Teile ihres Autos werden aus Pflanzen gemacht? Wie heilt das Madagaskar Immergrün Krebs? Was genau essen wir da eigentlich? Und wie bewegen und rühren uns Pflanzen kulturell und ästhetisch? Mit diesen und anderen Fragen werden wir uns dem Thema annähern, in welch vielschichtiger Form sich die Schicksale von Mensch und Pflanze zu allen Zeiten gegenseitig beeinflusst haben.

LEITUNG       Meier, Iris
TERMIN        Mi 12:00–14:00 Uhr, ab 22.05.2024
RAUM            N/B3, Gebäude N100, Biozentrum
FORMAT       Präsenzveranstaltung

2. Geführte Tour um und in den Wissenschafts-Campus Riedberg

Die Science City mit den Lehr- und Forschungsgebäuden des Campus Riedberg sowie den außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen ist weiter im Wandel. Wurde für das Chemie-Gebäude 1973 auf freiem Feld der erste Spatenstich getätigt, so wird nun, nur 50 Jahre später, ein großzügiger Nachfolgekomplex gebaut. Für den letzten Fachbereich, der den Campus kennenlernen wird – die „Informatik und Mathematik“ – haben 2023 aber überhaupt erst Bauarbeiten begonnen. Natürlich werden wir, wie üblich, auch die eine oder andere Institution von innen kennenlernen. Daneben beobachten wir beiläufig auch einen Wandel der Wohn- und Geschäftswelt im Stadtteil Riedberg, denn auch hier lassen neue Bedürfnisse und klimatische Herausforderungen die früheren Konzepte teilweise schon „alt“ aussehen.

Die Führung beginnt pünktlich um 14:00 Uhr auf dem Riedbergplatz bei der U8/U9-Haltestelle „Uni-Campus Riedberg“ an der Ecke Riedbergallee/Otto-Schott-Straße. Beachten Sie bitte, dass wir für diese Führung längere Fußwege zwischen den Gebäuden zu absolvieren haben.

LEITUNG                   Streit, Bruno
TERMIN                    Do, 11.04.2024, 14:00–16:00 Uhr
TREFFPUNKT           Riedbergplatz
FORMAT                   Präsenzveranstaltung

Anmeldung erforderlich bis zum 08.04.2024:
u3l@em.uni-frankfurt.de oder 069 / 798-28861

 

Wichtige Links:

die U3L-Home-Page, mit  Anmeldeformular und OLAT-Veranstaltungsliste
https://www.u3l.uni-frankfurt.de/

das Veranstaltungsverzeichnis für das Sommersemester 2024 und wichtige Details zur Anmeldung und den Veranstaltungen:
https://www.uni-frankfurt.de/149889690/Programmheft-SoSe-2024-0102_pdf.pdf

weitere Unterstützung findet sich in der U3L-Geschäftsstelle:

U3L Geschäftsstelle
Campus Bockenheim
Neue Mensa, 4. OG, Raum 425
Bockenheimer Landstraße 133
60325 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 798 – 28861
Fax: 069 / 798 – 28975
E-Mail: u3l@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeiten
vor Ort: Di, Mi, Do 9:30 – 12:30 Uhr
telefonische Erreichbarkeit
Mo bis Do 9:30 -12:30 & 13:30 – 16:00 Uhr

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Der Ben-Gurion-Ring erhält einen Nachbarschaftstreff

Bau beginnt im April, Eröffnung Anfang Mai

Der Baubeginn für den temporären Nachbarschaftstreff im Ben-Gurion-Ring startet im April. Am sogenannten Bügelsee, einem kleinen Ententeich inmitten des Grünzugs, wird der Nachbarschaftstreff in einer dreiwöchigen Bauzeit entstehen. Das für fünf Jahre geplante, einfache, aber funktionale Gebäude wurde nach Plänen von Studierenden der TU Darmstadt entworfen und geplant. Der in Holzbauweise konstruierte Nachbarschaftstreff wird von einem Zimmerei-Fachbetrieb unter Zuhilfenahme der Mitarbeit von Bürgerinnen und Bürgern aufgebaut und am Mittwoch, 8. Mai, vom Dezernenten für Planen und Wohnen, Marcus Gwechenberger, feierlich eröffnet.

Bisher fehlte es an einem solch zentralen und öffentlichen Begegnungsorts für die Bewohnerschaft im Ben-Gurion-Ring. Der temporäre Bau in Leichtbauweise wird zunächst für fünf Jahre mitten auf der Wiese am Bügelsee im Grüngürtel platziert. Im Anschluss soll in unmittelbarer Nähe an einem neu zu gestaltenden Quartiersplatz ein langfristiger Neubau entstehen, der als zentraler Begegnungsort für den Bügel mit gastronomischem Angebot und öffentlicher Toilette fungieren wird. Finanziert werden beide Projekte aus dem Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt Ben-Gurion-Ring, welches die Lebensverhältnisse vor Ort mit baulichen und sozialen Maßnahmen verbessern soll.

Der temporäre Bau soll als Labor zur Etablierung von nachbarschaftlichem Engagement dienen. Die Organisation und Belebung des Gebäudes wird vom Quartiersmanagement am Bügel übernommen. Da ein wöchentlicher Nachbarschaftstreff unter diesem Namen in den Räumen des Quartiersmanagements bereits seit einiger Zeit existiert, war die Bewohnerschaft aufgerufen, bis Sonntag, 31. März, Vorschläge für einen passenden Namen des neuen Gebäudes einzureichen. Nun wird das Quartiersmanagement eine Umfrage starten, welchen Titel der temporäre Nachbarschaftstreff tragen soll.

„Die Namensfindung ist der Startschuss, die neuen Möglichkeiten eines Nachbarschaftstreffs in der Bewohnerschaft bekannt zu machen. Schließlich streben wir eine intensive Nutzung des neuen Gebäudes der Menschen im Quartier an“, erzählt der seit Anfang des Jahres tätige neue Quartiersmanager Kai Schmidt. „Gerade in den wärmeren Monaten bietet das Gebäude die Möglichkeit, die Seitenwände individuell zu öffnen, was sicherlich sehr ansprechend wirken wird“, erläutert der Kulturmanager die Pläne der Studierenden der TU Darmstadt. „Zudem werden wir am Tag der Städtebauförderung mit Jugendlichen aus dem Quartier einen Möbelbau-Workshop veranstalten, um dementsprechendes Mobiliar nutzbar für den Innen- und Außenbereich zu erstellen“, ergänzt Marcus Schenk, Leiter des Quartierbüros.

Quelle:
https://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/ben_gurion_ring_erh_lt_neuen_nachbarschaftstreff__24514.html?psid=euq0ocflf38a0sr33j53h0d6l3

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