Kategorie: AktuelleNEWS

ADFC: Bike Night 2023

Fahrrad

Heute Abend um 20:00 Uhr startet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die diesjährige Radler-Nacht, die insgesamt zum 13. Mal stattfindet.

Auftaktkundgebung: 20:00 Uhr am Mainkai auf Höhe des »Eisernen Stegs«

Aufbruch: Etwa 20:30 Uhr

Besonderheit: Einen Teil der Strecke wird mit Geleitschutz auf der Autobahn 661 gefahren.

Zielpunkt: Etwa 22:00 Uhr bis 22:30 Uhr am »Eisernen Steg«

Die Veranstaltung wird auch in diesem Jahr wieder zum Treffpunkt Tausender Radfreunde.
Bunte Verzierungen, ausgefallene Beleuchtung und die Unterhaltung aus mittransportierten Musikanlagen dürfen zum stimmungsvollen Nachtbummel ebenso dazugehören, wie die unterschiedlichsten Formen der Fortbewegungsmittel. Hier einige Beispiele:

  • Liege- oder Lastenrad
  • Tandem oder Hollandrad
  • Rennrad oder Pedelec
  • Mountainbike
  • Faltrad oder Fixie (martialische und zugleich wunderbare puristische Bikes)

Hauptsache, das Gefährt rollt, hat Licht und kann gut gebremst werden.

Auch ein Helm sollte getragen werden.

Unerwünscht ist Werbung für politische Parteien während der Veranstaltung!

Die zentrale Forderung: „Mehr Platz fürs Rad – nicht nur heut’ Nacht“.
Zwar wurde in den vergangenen Jahren viel für Radler gemacht. Falschparken auf Radwegen, Tempo-50-Straßen ohne jede Radverkehrsinfrastruktur, hochstehende Gullydeckel auf Radwegen und viele Probleme mehr müssen aber noch angegangen werden. „In den äußeren Bezirken wirken die Radwege – sofern es sie überhaupt gibt – häufig wie aus den 1960er-Jahren“.


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10 Jahre schulische Entwicklung

Neue Gymnasiale Oberstufe (NGO)

Eine neue gymnasiale Oberstufe (NGO) wurde 2012/2013 als Außenstelle der Max-Beckmann-Schule aus Bornheim am Riedberg gegründet. Ein Gesetz hinderte die NGO daran, eigenständig zu agieren[1]. Die grauen Container waren damals nicht gerade ein „Hingucker“. Doch die 300 Schüler und Lehrer der NGO waren mit den Bedingungen am provisorischen Standort auf dem Riedberg durchaus zufrieden.

Die Containeranlage war ursprünglich für das Gymnasium Riedberg errichtet worden und war bestens ausgestattet. Unzufrieden war die Schulgemeinde allerdings mit ihrem Status als Außenstelle der Max-Beckmann-Schule. Sie forderte ihre Unabhängigkeit – und wandte sich in diesem Sinne auch an den damaligen Oberbürgermeister. Da dessen damalige Bildungsministerin sich zu wenig in den Schulen blicken ließ, besuchte der OB jeden Monat eine der zahlreichen Frankfurter Schulen. Dies verband er geschickt mit einer Werbung für die Nutzung der Lehrstellen bei der Stadt Frankfurt.

Der gute Zusammenhalt der Schulgemeinde, die Entwicklung eines ganz eigenen Profils und moderne Konzepte wie „Lernateliers“ führten zu dem ausgeprägten Wunsch, bald eigenständig zu werden. Die Schüler waren aus 65 verschiedenen Schulen – von der Hauptschule bis zum Gymnasium – auf die NGO gewechselt. Die Zahl der Jugendlichen mit Migrationshintergrund lag höher als an Gymnasien und den anderen Oberstufen. So entwickelte die Schule ihr eigenes ganz besonders Flair.

Im Februar 2017 war es so weit. Die NGO zog von der Gräfin-Dönhoff-Straße in ein neues Provisorium nach Bockenheim in die Voltastraße 1b um. Aber graduell war es eine deutliche  Verbesserung. Keine Container mehr, sondern ein richtiges Gebäude, ein ehemaliger Bürokomplex, der bereits von einer Privatschule (Mundanis-Schule) genutzt worden war. Die Stadt hatte das Gebäude für mindestens 10 Jahre gemietet und dann für die Bedürfnisse der NGO umgebaut.

Die Schulgemeinde zog mit einem lachenden und einem weinenden Auge um. Zwei Jahrgänge hatte man durchs Abitur auf dem Riedberg gebracht. Für die Abiturienten waren das auch Erinnerungen an ihre Zeit auf dem Riedberg. Doch der Umzug hatte die Schule ihrem finalen Standort räumlich deutlich nähergebracht, sodass sie in ihrem zukünftigen Schulgebiet schon mal Wurzeln schlagen konnte.

Ihren endgültigen Standort soll die NGO zwischen Krifteler und Idsteiner Straße im Bildungscampus Gallus erhalten und damit in direkter Nachbarschaft zur Paul-Hindemith-Schule.

Der Befreiungsschlag

Durch den Umzug wurden drei wichtige Dinge ermöglicht:

  1. Die Oberstufe konnte endlich in ein Gebäude umziehen, das nah am endgültigen Standort im Gallus war.
  2. Die Container der NGO wurden frei für das neue Gymnasium Mitte-West, das am Römerhof starten sollte.
  3. Früher als erwartet konnte mit den Planungen und der Ausschreibung für den Neubau der integrierten Gesamtschule »Josephine Baker« begonnen werden.

Ein neuer Name für die NGO

2021 durfte sich die NGO einen neuen Namen geben. Sie wurde zur Toni-Sender-Oberstufe. Eine auffallende Figur war die Politikerin Toni Sender (1888-1964) in vielerlei Hinsicht – nicht nur wegen ihrer Kleidung. Noch viel wichtiger waren die politischen Verdienste von Frau Sender. Sie saß von 1919 bis 1924 in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung, wo sie sich in verschiedenen Ämtern für Frauenrechte und gegen das NS-Regime einsetzte.

Von 1927 bis 1933 war sie Reichstagsabgeordnete in Berlin. Ihren Kampf gegen das NS-Regime setzte sie im Exil fort, nachdem ihr in Deutschland mit dem Tod gedroht wurde. Da viele der Schüler einen Migrationshintergrund haben, war Toni Sender ein gutes Vorbild.


[1] Das hessische Schulgesetz verbot damals die Eröffnung eigenständiger Schulen, an denen nur die Klassen 11-13 unterrichtet werden.


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Die E-Mobilität in Kalbach-Riedberg heute

Mainova Stromtankstelle

Was hat sich seit unserem letzten Bericht geändert?

In unserem Artikel vom 10. Januar 2022 haben wir uns der aktuellen Entwicklung in der E-Mobilität gewidmet. Der Beitrag heute soll sich als Update verstehen und einen Überblick über den derzeitigen Stand der verfügbaren öffentlichen Ladestationen vermitteln.

Will man den Erfolg der E-Mobilität an der Zahl der öffentlichen Ladestationen messen, wird man sich schwertun, in Kalbach-Riedberg den Durchbruch dafür zu erkennen. Deutlich gestiegen sind die Zahlen der Stationen seit letztem Jahr leider nicht.

Ein lokaler Schwerpunkt beim Ausbau der Lade-Infrastruktur liegt nach wie vor im Gewerbegebiet „Am Martinszehnten“. In den Wohngebieten Kalbach und Riedberg selbst gibt es z.Z. jeweils nur eine öffentliche Ladestation.

Eine Übersicht der Ladestationen in der näheren Umgebung von Kalbach-Riedberg:

– ALDI-Parkplatz, Olaf-Palme-Straße 7
(die Ladestation bei ALDI, Berner Straße 40-42, wurde nach Auskunft
eines Mitarbeiters vor zwei Monaten deinstalliert, der Bau einer neuen
ist nicht geplant)

– LIDL-Parkplatz, Berner Str. 44-48

– IKEA-Parkplatz, Züricher Straße 7

– HORNBACH-Parkplatz, Züricher Straße 11

– MERCEDES-BENZ-Parkplatz, Heinrich-Lanz-Allee 33 (nach Auskunft einer
Mitarbeiterin nur von 22:00 bis 06:00 Uhr für die öffentliche Nutzung freigeschaltet)

– MAINOVA, Heinrich-Lanz-Allee 1

– REWE-Parkplatz, Lange Meile 33

Wie schon im Artikel letzten Jahres erwähnt, führt nicht die Stadt Frankfurt selbst den Ausbau des Ladenetzes durch, sondern verfährt hier nach einem „Open-Market-Modell“:
gewerbliche Anbieter reichen demnach einen Antrag auf Errichtung einer Ladestation auf öffentlichen Flächen ein – nach erfolgreicher Standortprüfung durch die städtischen Fachämter können die Anbieter Ihre Ladestation installieren.

Pfalzwerke Stromtankstelle

Pfalzwerke Stromtankstelle auf dem Hornbach-Parklplatz

Eine Entwicklung könnte der (schwächelnden) Dynamik im Ausbau des Ladenetzes sehr förderlich werden: derzeit werden weltweit intensive Forschungen und Tests neuer PKW-Batterien durchgeführt, mit dem Ziel einer kürzeren Ladedauer, längerer Laufzeit, gesteigerter Ladeleistung (auch im Winter), Verringerung der Brandgefahren und verbesserter Umweltfreundlichkeit (bei Herstellung und Entsorgung) zu erreichen. Damit dürften mittelfristig die Karten im Konkurrenzkampf E-Autos versus Verbrenner neu gemischt werden. Wir bleiben an Ball …


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AWO löst 876 Versprechen ein!

Weil ein guter Schulstart viel ausmacht

Jedes zehnte Frankfurter Schulkind startet dieses Jahr mit einem nagelneuen Ranzen – unterstützt von der AWO Frankfurt

Herausforderung angenommen! Selbst wenn es sich die Familien nicht leisten können: Kindern von Frankfurter Familien und Flüchtlingsfamilien sollen mit einem neuen Ranzen das Schulleben beginnen. Auch wenn der Geldbeutel das eigentlich nicht zulässt. Und die AWO hat es geschafft – fast 880-mal. Das sind – gemessen an den Zahlen des letzten Jahres – rund 10 %[1] aller eingeschulten Kinder in Frankfurt.

Nicht nur auf den Ranzen, auch auf den Inhalt kommt es an: Neben Sportbeutel und Mäppchen war in diesem Jahr noch mehr drin: eine Trinkflasche der Familienkasse Hessen aber auch Materialien der Kampagnen „Stark durch Erziehung“, „Stadt der Kinder“, „Frankfurt kann günstig“ sowie Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) – bereitgestellt vom Frankfurter Kinderbüro sowie dem Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt.

„In diesem Jahr haben wir den Kindern sprichwörtlich Chancen in den Ranzen gepackt!“, zeigt sich Steffen Krollmann, Vorstandsvorsitzender der AWO Frankfurt, begeistert, „Damit erhalten die Familien konkrete Angebote, woher sie noch mehr Unterstützung bekommen können.“

Die AWO selbst übernimmt alle organisatorischen Kosten, so geht jeder Spenden-Euro ohne Abzug in das Projekt. Ein riesiges Danke daher an zahlreiche Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen Frankfurts.

Besonders hervorzuheben sind:

„Seit 2008 verteilen die Ehrenamtlichen der AWO Frankfurt Schulranzen in der Stadt“, stellt Barbara Schwarz, Mit-Initiatorin der Aktion, fest und zeigt sich zudem dankbar für die Unterstützung, „Hauptamt der AWO, Privatpersonen, Organisation – alle, die in diesem Jahr etwas dazu­gegeben haben, machen es möglich, für die Kinder der Stadt da zu sein.“


Die ersten Spenden für das Jahr 2024 sind bereits eingegangen – seien auch Sie dabei!

Empfänger: AWO Kreisverband Frankfurt e. V.
IBAN: DE38 5005 0201 0000 0262 29
BIC: HELADEF1822
Verwendungszweck: Schulranzen 2024


[1] https://statistikportal.frankfurt.de/ASW/ASW.dll?aw=Bildung/Schulanf%C3%A4ngerinnen%20und%20Schulanf%C3%A4nger%20an%20Grundschulen

[2] Verwaltet von der Frankfurter Sparkasse

[3] Verwaltet von der Frankfurter Sparkasse

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Schnellere Verbindung vom Riedberg zum Hauptbahnhof möglich

Ausbau Main-Weser-Bahn

Der Ausbau der S-Bahn-Strecke der S6 zwischen Westbahnhof und Bad Vilbel wird, wenn nichts dazwischenkommt, in wenigen Monaten fertiggestellt sein. Die Strecke ist insgesamt 13 Kilometer lang und durch Corona, Lieferengpässe, Vandalismus, Pannen und andere Störungen war der Bau eine echte Herausforderung.

Bis zur Fertigstellung wird es auch noch mal eine Strecken-Vollsperrung von 5 bis 7 Wochen brauchen, so der aktuelle Stand. Dann werden die restlichen S-Bahnsteige errichtet, Zwischen-Provisorien werden wieder zurückgebaut und diverse andere finale Arbeiten werden noch erledigt.

Was dann noch bleibt, ist der „Schlussstein“, das heißt die neue Station Ginnheim. Hier warten die Organisatoren bei der Bahn noch auf die erforderliche Genehmigung (den sogenannten Planfeststellungsbeschluss). Sollte alles zügig über die Bühne gehen, kann eine Fertigstellung noch im kommenden Jahr erfolgen, sonst wird es halt 2025, bis alles steht.

An der Station Ginnheim wird künftig eine Umsteigemöglichkeit zu den U-Bahn-Linien U1 und U9 bestehen. Der Betrieb der S6 soll dann zuverlässiger und schneller erfolgen. Güterzüge, die zwischen den Nordseehäfen und Südosteuropa verkehren, sollen in einer fernen Zukunft über eine Umfahrungsstrecke von Friedberg über Hanau nach Aschaffenburg und Darmstadt an Frankfurt vorbeilaufen.

Der neue Bahnhof Ginnheim soll in unmittelbarer Nachbarschaft zur U-Bahn-Station Niddapark errichtet werden. Die alte Station Niddapark war seit Mitte der 1970er-Jahre unter dem Projektnamen »Rosengärtchen« geplant worden, als sich zu Beginn der 1960er-Jahre die Stadt Frankfurt erfolgreich um die Bundesgartenschau 1969 bewarb. Wegen der Finanznot der Stadt sagte der Magistrat im September 1965 jedoch die Veranstaltung ab. 1979 bewarb sich die Stadt Frankfurt erneut um die Bundesgartenschau, diesmal für 1989. Der Bau des Parks begann 1984, die Einrichtung der Gartenschau 1986.

Die Station wird seitdem wenig frequentiert, da sich keine Wohnungen, Geschäfte oder Büros in unmittelbarer Nähe befinden. Wegen der geringen Zahl an Nutzern gab es umfangreiche Schäden durch Vandalismus. Bis Ende 2024 will die Verkehrsgesellschaft VGF die Station Niddapark sanieren. Anschließend soll die seit Jahrzehnten meist verlassene Station erstmals regelmäßig von vielen Fahrgästen genutzt werden.

Nebenan soll mit Wiedereröffnung 2024 (2025) die S-Bahnen der Linie S6 alle 15 Minuten an der neuen Station Ginnheim halten. Beide Haltestellen zusammen sollen zum Umsteigeknoten zwischen der S6, der U1 und der U9 werden. Man erwartet, dass ihn täglich 6.000 Menschen nutzen werden. Die Fahrt beispielsweise vom Frankfurter Berg ins Nordwestzentrum oder vom Riedberg zum Hauptbahnhof wird dann deutlich schneller sein.

Die Erneuerung umfasst:

  • die Entfernung nicht notwendiger Bausubstanz
  • die Schließung offener Flächen durch ein filigranes Drahtgeflecht
  • die Erhöhung der Bahnsteige
  • die Erneuerung der Überdachung
  • die Ertüchtigung des Stationsgebäudes
  • den Einbau von 3 Aufzügen
  • und vieles mehr …

Neun bis zehn Millionen Euro wollen VGF und Stadt investieren. Das Land übernimmt davon etwa die Hälfte.

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Riedberg: Diebstahl von Baugeräten und Baumaterialien

Teil eines Polizeiwagens

Gestern Morgen (28.08.2023) gegen 07:30 Uhr stellten Mitarbeiter auf einer Baustelle in der Konrad-Zuse-Straße fest, dass diverse Baumaterialien, darunter Baumaschinen, Werkzeuge und Kabeltrommeln im Wert von rund 25.000 Euro fehlten.

Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich diese Gegenstände noch am Freitagnachmittag bis 14:30 Uhr auf dem Baustellengelände. Bei der näheren Untersuchung der Gerätelagerräume stellten die Baustellenmitarbeiter an einigen verschlossenen Stahltüren Aufbruchspuren fest.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Personen, die sachdienliche Hinweise zur Tat machen können, werden gebeten, sich mit dem örtlich zuständigen 14. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-755-11400 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Einige Obstbäume suchen noch ihre Paten

Ein Platz für einen Baum

Sie möchten das Anpflanzen traditioneller Apfelbäume in unserem Stadtteil finanziell unterstützen? Ein paar wenige Baum-Patenschaften sind noch zu haben. Mit 70 Euro sind Sie dabei.

In unserem Stadtteil Kalbach-Riedberg hat seit 6 Jahren einer der Frankfurter Imkervereine seinen Sitz. Die »Bee Friends Frankfurt« haben inzwischen in der Nähe des Fußballplatzes des FC Kalbach von der Stadt ein Grundstück gepachtet und begonnen, darauf einen Lehrbienenstand zu errichten. Hier werden zukünftige Imker und Imkerinnen im Handwerk der Bienenhaltung ausgebildet.

Das Gelände liegt in einem Landschaftsschutzgebiet. Aus diesem Grund wollen die Vereinsmitglieder dort wieder den Charakter einer Streuobstwiese herstellen. Insgesamt werden dort im Herbst 15 Obstbäume gepflanzt, und zwar überwiegend nur historische Sorten. Gerade im Zeichen des Klimawandels sind diese Sorten besser als Neuzüchtungen geeignet, um mit der Hitze und Trockenheit umgehen zu können.

Hierfür bieten die »Bee Friends« Frankfurter Naturfreunden Obstbaumpatenschaften an. Für den einmaligen Betrag von 70 € kann man eine solche Patenschaft erwerben. Der Pate oder die Patin erhält eine Urkunde und ein Glas des ersten dort geernteten Honigs sowie eine Spendenquittung. Natürlich werden die Paten eingeladen, wenn die Bäume gepflanzt werden, damit sie dabei sind, und Verbindung zu „ihrem“ Baum aufnehmen können.

Interessierte können sich unter der E-Mail-Adresse contact@bee-friends.org melden. Die ersten Patenschaften sind übrigens bereits vergeben worden.

Nachtrag (06.09.2023): Für den 5.11. wird die Baumpflanzaktion geplant.


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Kulturzentrum mit neuer Innenausstattung

Kinderbücherei Kalbach

Während Kinder und Jugendliche im Sommerurlaub neue Eindrücke sammelten, wurde in der Kalbacher Kinderbücherei fleißig gearbeitet. Nach einem Jahr Planung ging es in der ersten Ferienwoche endlich mit der Renovierung los!

Gleichzeitig stand auch noch die regelmäßige Inventur an. Im Akkord hat das Bücherei-Team 3.700 Medien erfasst und in Kisten verpackt. 500 Medien waren verliehen und brauchten daher nicht eingepackt werden. Die alten Regale wurden abgebaut und innerhalb von zwei Tagen war die Bücherei komplett leergeräumt.

Frisch gestrichen war alles vorbereitet für die neuen Möbel. Per Spedition wurde eine neue, professionelle Bibliothekseinrichtung geliefert. Zwei Tage später standen die neuen Möbel frisch zusammengeschraubt zum Einräumen bereit.

Wieder wurde das 11-köpfige Team tätig und hat alle Medien aus den Kisten in die Regale einsortiert. „Ich bin unheimlich stolz, was mein ehrenamtliches Team aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen hier in den letzten Wochen geleistet hat“, lobt Bücherei-Leiterin Lena Grothe das Engagement ihrer Mitstreiter.

Bereits seit dem 22. August hat die Bücherei wieder geöffnet. „Alle Leser profitieren von unserer neuen Ausstattung, da bin ich mir sicher. Wir können die Medien noch besser präsentieren, zum Beispiel mit speziellen Trögen für die Bilderbücher, und unsere Räumlichkeiten optimal nutzen“, so Lena Grothe weiter.

Die große Renovierung ist für sie gleichzeitig ein Abschied und ihr letztes Projekt in der Bücherei. 2014 hatte Frau Grothe die Leitung der Bücherei übernommen, kurz nach ihrem erfolgreichen Abitur. Parallel dazu hatte sie ihr Studium absolviert und mit einem Master of Science abgeschlossen. Ab Herbst beginnt sie ihre berufliche Laufbahn.

2007 ist die Kalbacher Kinderbücherei nach der Sanierung des »Alten Rathauses« in Kalbach in die Räumlichkeiten im ersten Stock gezogen. Vorher stand der seit 1987 bestehenden Bücherei nur ein Raum im Erdgeschoss zur Verfügung.

Inzwischen hat sich die Bücherei zu einer wichtigen Institution entwickelt. Zahlreiche Familien im Stadtteil Kalbach-Riedberg nutzen das kostenlose Angebot zur Ausleihe und freuen sich über den umfangreichen Medienbestand. Ermöglicht hat das der Kinderverein Kalbach e. V. als Träger der Einrichtung.


Über die Kalbacher Kinderbücherei
Die Kalbacher Kinderbücherei wurde 1987 von einer Elterninitiative rund um die Kinderbuchautorin Regina Rusch gegründet. Momentan verfügt sie über mehr als 4.200 Medien. In der Bücherei finden Leser Klassiker und Neuerscheinungen, Bestseller und Geheimtipps – für jedes Interesse und alle Altersstufen von 0 bis 12 Jahre.

Die Bücherei verfügt über etwa 3.300 Bilderbücher, Bücher zum Vorlesen, Comics, Erstlesebücher, Romane und Sachbücher aus allen Themenbereichen. Außerdem werden über 900 CDs, DVDs und Hörspielfiguren zur Ausleihe angeboten. Träger der Kinderbücherei im Alten Rathaus ist der Kinderverein Kalbach. Geöffnet ist dienstags von 16:00 bis 19:00 Uhr, donnerstags von 16:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr. Während der hessischen Schulferien ist nur dienstags geöffnet.

Kontaktdaten
Kinderbücherei
Altes Rathaus, 1. Stock
Kalbacher Hauptstr. 36
60437 Frankfurt am Main

eMail: kinderbuecherei@kinderverein-kalbach.de
Web: https://kinderbuecherei-kalbach.web-opac.de/search

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Mit High-Speed durchs Internet

Glasfaserausbau: Baustelle in Kalbach

Der aktuelle Stand der Glasfaser-Verkabelung in Kalbach-Riedberg

In der letzten Woche sind Arbeiten für die Verlegung von Glasfaserkabeln in der Kalbacher Hauptstraße abgeschlossen worden. Der Glasfaser-Anschluss eines Hauses in dieser Straße wäre damit ab Anfang Januar 2024, die Montage der Glasfaser-Dose bis Ende Mai 2024 möglich (Abweichungen schließt die Telekom nicht aus). Das gilt mittlerweile für ganz Kalbach.

Auf dem Riedberg muss man sich dagegen noch etwas gedulden

Auf einer Infoveranstaltung der Telekom vom 18.08.2022 wurde folgende Frage gestellt und beantwortet:
Frage: Wenn ich die Ausbau-Karte Ihres Vortrags für Kalbach-Riedberg richtig erkenne, beschränkt sich der Ausbau zunächst auf den Teil Kalbach. Gibt es schon Überlegungen für den Teil Riedberg? Da wären wir interessiert …
Antwort: Ja gibt es, vermutlich wird dieser Teil innerhalb der nächsten 1-2 Jahren buchbar.“

(Quelle: https://telekomhilft.telekom.de/t5/Glasfaserausbau/Glasfaser-fuer-Frankfurt-am-Main/ba-p/5046550)

So erhält man auf aktuelle Anfragen nach der Glasfaser-Verfügbarkeit auf dem Riedberg stets die gleiche Auskunft: „Bei Ihnen ist der Glasfaser-Ausbau noch nicht geplant.“ Der komplette Ausbau des Glasfasernetzes für Frankfurt soll lt. Telekom-Planungen bis 2026 abgeschlossen sein.

Die Telekom vergräbt zwar die Kabel – als Kunde eines anderen Telefon- und Internet-Anbieters muss man aber nicht auf die Telekom umsteigen, wenn man auf Glasfaser aufrüsten will. Ein Neu-Vertrag mit der Telekom ist nicht erforderlich. Was die technischen Voraussetzungen (Kabel und Router) als auch die jeweiligen Glasfaser-Tarife betrifft, informiert man sich am besten beim eigenen Telefon- und Internet-Anbieter.

Aus derselben Info-Veranstaltung vom 18.08.2022:
Frage: Wird der Glasfaseranschluss auch mit Tarifen anderer Service-Provider genutzt werden können?
 Antwort: Ja, sofern diese mit der Telekom eine entsprechende Nutzung vereinbart haben.“


Weiterführende Links

Will man prüfen, ob Glasfaser in der eigenen Straße verlegt wurde, bietet sich der Verfügbarkeits-Check der Telekom an:

https://www.telekom.de/netz/glasfaser

Diese Prüfung sollte man beim eigenen Telefon- und Internet-Anbieter ebenfalls vornehmen.

 

Verwandte Links
Das Video einer Info-Veranstaltung der Telekom zum Glasfaserausbau in Kalbach-Riedberg findet sich hier:

https://ebs09.telekom.de/magenta-infoveranstaltungen/mgiv/frankfurt_kalbach-riedberg1808/
Fragen und Antworten zum Glasfaserausbau:
https://telekomhilft.telekom.de/t5/Glasfaserausbau/Glasfaser-fuer-Frankfurt-am-Main/ba-p/5046550

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Neues aus dem SC Riedberg

Container für die jeweilige Sparte des SC Riedbergs

Der SC Riedberg plant sein Oktoberfest für den 7. Oktober. Daher, diesen Termin schon mal reservieren! Für Dezember sind erneut ein Zipfelmützenlauf und ein kleiner Weihnachtsmarkt angedacht.

Die Herrenmannschaft des SC Riedberg blieb in der Vorbereitung auf die kommende Saison unbesiegt, gewann das erste Pokalspiel gegen Nieder-Eschbach und hat sich so gegen Teams aus höheren Klassen bewiesen.

Jugendtrainer

Jugendtrainer werden weiterhin gesucht. Der Verein bietet eine exzellente Ausstattung und eine hervorragende Sportanlage. Unterstützung wird bei der Ausbildung durch die Spartenleiter und Eltern gewährleistet. Außerdem zahlt der Verein eine Übungsleiterpauschale sowie die Kosten für die Fortbildungsmöglichkeiten für Trainerlizenzen.

Auch Helfer werden noch gesucht, die den Verein bei seinen Festen beim Auf- und Abbau, sowie bei der Ausgabe von Speisen und Getränken unterstützen.

Auch das wuchernde Unkraut will beseitigt werden. Wer hierbei unterstützen möchte (ideal für Menschen die keinen grünen Daumen haben), kann sich per eMail an: geschaeftsstelle@scriedberg.de melden.

Materialcontainer

Seit einiger Zeit verfügt der Verein über die Genehmigung des Sportamts zur Aufstellung von zwei Materialcontainern. Bis in den April hinein wurden in dieses Projekt zahlreiche Stunden in Zusammenarbeit mit einem Architektenbüro investiert, jedoch keine Lösung gefunden.

Der neu gewählte Vorstand hatte sich dieses Problems als Erstes gewidmet und entschieden, mit anderen Kooperationspartnern weiterzumachen. Durch die Neuausrichtung konnten die beiden neuen Container innerhalb von nur 6 Wochen beschafft und dank der Expertise und der guten Zusammenarbeit des neu formierten Teams, an geeigneten Standorten auf der Sportanlage platziert werden. Die Sparten Rugby und Fußball freuen sich nun über die neugeschaffene Lagerfläche.

Auch die Aufstellung von zwei weiteren Containern wären für den Verein in der Zukunft wichtig. Mit der Unterstützung des Ortsbeirats und der Stadtverordnetenversammlung sollte die erforderlichen Genehmigungen bald vorliegen. Dadurch kann der vorhandene Platz sinnvoller genutzt werden. Neben der bereits zugesagten Unterstützung der SPD, haben inzwischen auch Vertreter der CDU und der FDP ihr Engagement signalisiert. Gespräche laufen mit Vertretern aller Parteien.

Vereinsheim und Sportplatzausrüstung

Das Hauptziel ist es, einen zügigen Prozess für den Bau des Vereinsheims einzuleiten.

Zusätzlich strebt der Vorstand die Umwandlung des Rasenplatzes in einen Kunstrasenplatz an oder zumindest die Installation einer Flutlichtanlage für den bestehenden Rasenplatz sowie die Überdachung der roten Gummi-Flächen.

Freuen wir uns auf die weiteren Entwicklungen.

 

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