Kategorie: AktuelleNEWS

Niederursel: Die neue Sportanlage ist fertig

SV 1919 Platzeinweihung

Die Modernisierung der Sportanlage Niederursel ist nach erfolgreichen und umfassenden Arbeiten abgeschlossen. Der Oberbürgermeister und Sportdezernent Mike Josef hat die Sportanlage feierlich an den Verein übergeben.

Herr Josef betonte dabei: „Mit der neu gestalteten Anlage hier im Stadtteil haben Bürger sowie Sportler vieler Altersklassen die Möglichkeit, sich auf modernen Plätzen zu bewegen. Es ist wichtig, dass für sie alle und insbesondere für unsere Sportvereine die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung gestellt wird, um durch den Sport Menschen miteinander zu verbinden. Ich bin froh, dass die Bauarbeiten allen Herausforderungen zum Trotz gelungen sind. Ich danke allen am Projekt Beteiligten, die dies möglich gemacht haben.“

Die Maßnahme war bereits im Jahr 2022 beschlossen worden, die Finanzierung von 2,23 Millionen Euro erfolgte aus Mitteln des Sonderbauprogramms Kunstrasenplätze des Frankfurter Sportamtes. Während der Modernisierung erhielt die Sportanlage auf der Fläche des bisherigen Rasenspielfeldes ein Kunstrasengroßspielfeld sowie einen Soccer Court. Das ehemalige Tennenspielfeld wurde renaturisiert und als Freizeitanlage mit angrenzender Fitness- und Calisthenicsanlage ausgestattet. Diese ist auch für die öffentliche Nutzung zugänglich.

Lange Zeit wurde auf dem Rasen- oder dem Tennenplatz gekickt, was vor allem in den heißen trockenen Sommermonaten eine Tortur war. Die Wiese war vertrocknet und vom Saisonbetrieb her kaputt. Auf dem Hartplatz flog der rote Staub, zudem war es dort unendlich heiß.

Zwei Unwetter im Herbst 2023 und im Mai 2024 warfen die Baumaßnahme in der Fertigstellung immer wieder zurück. Umso größer ist die Freude auch des Vereins SV Niederursel 1919 darüber, nun mit dem neu errichteten Spielfeld in die kommende Saison starten zu können. Auch zahlreiche Schüler nutzen die Sportanlage für den Schulsport.

Tatsächlich ist der SV Niederursel einer der letzten Vereine in Frankfurt, der noch nicht von dem vom damaligen Sportdezernenten Markus Frank (CDU) vor einigen Jahren initiierten Kunstrasen-Programm profitiert hatte.

Die Planungen für die Anlage am Dorfwiesenweg waren schwierig. Das hatte auch Markus Frank stets betont, als er den Verein immer und immer wieder vertrösten musste. Das Problem ist die Lage der Plätze. So liegt der Hartplatz im Überschwemmungsgebiet des Urselbachs. Der Rasenplatz ist zwar etwas weiter vom Platz entfernt, hat aber keine Lichtanlage und ist deswegen nur am Tag bespielbar. Es waren zusätzliche Genehmigungen vom Umweltamt nötig.


Foto: (von links) Der Vorstand des Sponsoring, Ugur Erdal, Oberbürgermeister und Sportsdezernent Mike Josef, der zweite Vorsitzende des SV 1919 Niederursel Ümit Erdal und der erste Vorsitzende des Vereins Eugen Gross, bei der Übergabe der Sportanlage, © Stadt FFM, Foto: Maik Reuß

Kontakt:
Sportverein 1919 Niederursel e.V.
Dorfwiesenweg 35
60439 Frankfurt am Main

Vertreten durch:
Eugen Gross, 1. Vorsitzender
c/o SV 1919 Niederursel e.V.
Postfach 550341
60402 Frankfurt am Main

Ümit Erdal, 2. Vorsitzender
c/o SV 1919 Niederursel e.V.
Postfach 550341
60402 Frankfurt am Main

eMail: svn.vorstand@t-online.de
Web: https://svniederursel.de/impressum

 

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Die digitale Weiterentwicklung ist ein Problem für Senioren

Liebevolle Hände

Während in den letzten 20 Jahren die Digitalisierung sich noch relativ gemütlich entwickelte, hat die Geschwindigkeit in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Gründe dafür sind …

  • Die zunehmende Verbreitung von Mobiltelefonen in der Gesellschaft.
  • Die hohe Akzeptanz in den jüngeren Generationen
  • Der Druck auf die Wirtschaft Kosten zu sparen und Dienstleistungen digital anzubieten.

Während bisher der digitale Vertriebsweg und die digitale Kommunikation zusätzlich zu den Standard-Verfahren wie Verkauf in Läden, Präsenz beim Kunden, Kommunikation über Fax, Telefon oder auf dem Postweg etabliert wurde, ändert sich das zunehmend.

Läden, Bankfilialen, Bahnhöfe werden immer weniger für Transaktionen genutzt. Der Online-Handel gewinnt weiter dazu und der Kontakt zum Kunden kann einfacher und kostengünstiger über SMS, WhatsApp, eMail und ähnliche Kanäle erfolgen.

Wenn aber traditionelle Vertriebswege entfallen, wird es eng für einen Teil unserer Gesellschaft. Hier ein paar Beispiele:

  • Nur etwa 55 % der Senioren über 80 Jahre nutzt das Internet und nur 41 % dieser Senioren besitzt überhaupt ein Mobiltelefon.
  • Von Armut betroffene Bürger können sich oft kein Handy leisten.
  • Gesundheitlich eingeschränkte Menschen, Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen können gegebenenfalls kein Mobiltelefon bedienen.

Daraus ergeben sich für die Betroffenen bittere Konsequenzen:

  • Nur Online-Geschäfte werden günstig(er) angeboten. Rabatte gibt es oft nur bei Nutzung der Firmen-Apps.
  • Bahntickets, Bahncards gibt es zunehmend nur noch digital.
  • Termine bei Ärzten, Behörden und anderen werden nur online vergeben.
  • Die Teilnahme am Wirtschaftsverkehr muss stellvertretend für die Betroffenen von Drittpersonen erledigt werden. (Die eigene Familie, Freunde, Betreuer, …)
  • Gerade die ältere Generation wird zunehmend von Betrügern mit Schockanrufen, IT-Betrügereien (Fake-Shops, …), Identitätsdiebstahl und ähnlichen kriminellen Taktiken um ihre Ersparnisse gebracht. Pech für die Erben und die Solidargemeinschaft, die dann einspringen muss, wenn die Lebenshaltungskosten nicht mehr aus den bisher vorhandenen Ersparnissen bestritten werden können.
  • Vereinsamung: Wer am Geschäftsleben nicht mehr teilnehmen kann, hat einen weiteren Schritt in die Isolation zurückgelegt.

Was kann man dagegen tun?

  • Gesetzlicher Anspruch auf analoge Dienstleistungen
  • Digitale Trainingseinheiten für Senioren in Wohnortnähe.
    Beispielsweise bietet das Familienzentrum Billabong nach den Ferien wieder einmal im Monat im Rahmen der »Digitalen Senioren« individuelle Unterstützung an. Ehrenamtliche Helfer sind dabei herzlich willkommen.
  • Institutionen und Vertrauenspersonen, die für Betroffene digital aktiv werden.
  • Digitale Infrastruktur für Seniorenwohnheime und Altersheime (W-LAN, Computer, …)
  • Viel Aufklärungsarbeit was Internet-Betrug angeht.
  • Investition in Sicherheit im Internet und harte Bestrafung und Verfolgung von Internet-Betrügern.
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Zu Besuch im Heimatmuseum Bonames

Der Heimat- und Geschichtsverein e.V. ist ein kleiner Verein in Bonames, der das Heimatmuseum Bonames (im Saalbau Nidda, Harheimer Weg 18-22) betreibt. MainRiedberg traf dort die Vorstandsmitglieder Reiner Herkner (2.Vorsitzender) und Jochen Ditschler (Schriftführer).

Das Museum:
Bis in das Jahr 2001 war das Museum in der „Alten Schule“ (Homburger Landstraße 626) angesiedelt. Das Bürgerhaus ist zwar keineswegs die Traumlokation für das Museum, liegt aber zentraler im Stadtteil und ist für Besucher besser erreichbar. Wünschenswert wäre dem Verein mehr Ausstellungsfläche für Wechselausstellungen, um Besucher anzulocken, die sich – auch wenn sie die ständigen Exponate bereits kennen – ebenso für andere Aspekte der Bonameser Geschichte interessieren.

Thematischer Schwerpunkt ist die Lebenswirklichkeit der Menschen zu ihrer Zeit. Historische Innenräume mit allerlei Mobiliar, Haushaltsutensilien und selbst Grabplatten sind zu sehen. Das sind nicht immer Ausstellungsstücke mit spezifisch Bonameser Vergangenheit, sie dokumentieren aber Alltag wir er überall im Land gelebt wurde.

Die gute Stube; Foto: D.Walz

Die Küche; Foto: D.Walz

Ein anderes Thema ist dem Wirtschaften und Produzieren gewidmet:
ausgestellt werden Gerätschaften und Werkzeuge aus den Bereichen Landwirtschaft und Handwerk sowie Bilder zu verschiedenen Gewerben und Betrieben als auch der industriellen Produktion in Bonames.


Die Wiemer Mühle um 1930; Foto: A.Woitun

Landwirtschaftliches Gerät; Foto: D.Walz

Das Museum dokumentiert ebenfalls das soziale Leben der Bonameser in ihrer Stadtteilgemeinschaft und ihren Vereinen. Hier belegen Fotos von Sportvereinen, Chören, den Landfrauen u.v.m. das Zusammenleben in dem Stadtteil, der schon seit 1367 zu Frankfurt gehört.


Menschen im alten Bonames; Foto: D.Walz

Historische Karten und Ausgrabungsstücke machen die Bonameser Geschichte des Mittelalters sichtbar.

Zeitlich wird grundsätzlich der gesamte historischen Zeitrahmen, von den Anfängen bis zur nahen Gegenwart, im Museum erfasst. In der Natur der Sache ist, dass Exponate in der Mehrzahl aus dem letzten und vorletzten Jahrhundert ausgestellt werden. Das Gleiche gilt für den reichhaltigen Bestand an Fotos und anderem Bildmaterial.
Die Ausstellungsstücke stammen in der Hauptsache aus Schenkungen und z.T. aus gelegentlichen Ankäufen.

Bei manchen Besuchern, Bonameser oder Nicht-Bonameser, alt oder jung, stellt sich sicherlich das eine oder andere Mal ein Déjà-vu ein: da wird man durch einzelne Gegenstände oder Bilder an die Besuche bei den Großeltern aus Kindheitstagen erinnert.

Der Verein:
Großen Anteil an der Museumsarbeit nimmt seit geraumer Zeit die Digitalisierung von Bild-, Karten- und Textmaterial ein. Am Ende sollen die Exponate und Archivalien in einer Datenbank dauerhaft erfasst sein und damit für die Zukunft gesichert werden. Die Digitalisierung versteht sich auch als Maßnahme, das unterschiedliche Material vor dem natürlichen Verfall zu retten, z.B. Fotos vor altersbedingtem Verblassen oder Verfärben.
Führungen im Museum und im Stadtteil, Vorträge zur Bonameser Geschichte umfassen weitere Aktivitäten des Heimat- und Geschichtsvereins.

Schwierig ist die Finanzierungsgrundlage des Vereins. Die Aktivitäten sind bislang weitestgehend selbstfinanziert und auf Spenden angewiesen. Die Mitgliedsbeiträge decken allerdings nicht mal die Mietkosten für das Museum.

Zu kämpfen hat der Verein damit, neue und jüngerer Mitglieder zu gewinnen, um die Arbeit des Vereins auf eine breitere personelle Basis zu stellen und den Fortbestand des Museums auch in Zukunft zu gewährleisten. Die Mitgliederwerbung hat sich in den letzten Jahren jedoch als zähes Geschäft mit mäßigem Erfolg erwiesen.

Planungen des Heimat- und Geschichtsverein für 2024 (Termine liegen noch nicht fest):
– Vortrag über Luftaufnahmen von Bonames aus dem Jahr 1927
– Herbstliche Führungen durch den alten Ortskern

Termine für die nächsten Öffnungszeiten des Museums:
Sonntag, 18. August         14.00 – 16.00
Sonntag, 15. September  14.00 – 16.00
Sonntag, 20. Oktober       14.00 – 16.00
Sonntag, 17. November   14.00 – 16.00


li: Jochen Ditschler;  re: Reiner Hernkner; Foto: A.Woitun

weitere Links für Geschichtsinteressierte:
Heimatmuseum Bonames:
http://museum-bonames.de/

Historisches Museum Frankfurt
https://historisches-museum-frankfurt.de

Institut für Stadtgeschichte
https://www.stadtgeschichte-ffm.de/

 

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Starkregen ist Gift für das »Alte Rathaus« in Kalbach

Gewitterwolke mit Blitz

Als Frankfurt Anfang Mai wieder einmal von einem Starkregen erwischt wurde, war auch das »Alte Rathaus« in der Kalbacher Hauptstraße 36 betroffen. Im Keller stand das Wasser etwa 15 cm hoch und wanderte durch die Wände nach oben.

Beim Blick auf die Starkregengefährdungskarte der Stadt Frankfurt, sind in der Gegend rund um das Bürgeramt keine besonderen Gefahrenpunkte zu erkennen. Kaum kam der nächste größere Regenguss, war trotzdem schon wieder Feuchtigkeit im Gebäude.

Besonders ärgerlich dabei ist, dass dieses historische Gemäuer ja erst vor wenigen Jahren mit reichlich Geld saniert worden war. Bei näherer Untersuchung der Ursachen stieß man auf zwei Belüftungsfenster, die auf Straßenniveau liegen und vermutlich zum Einfallstor für die Wassermassen dienten.

Ein ähnliches Problem gibt es in der Stichstraße zwischen der Kita St. Laurentius und den Pavillons der Grundschule. Auch hier bildet sich immer wieder eine große Pfütze, die auch längeren Trockenperioden widersteht und sich bei Starkregen zu einer entsprechend großen Wasserlache ausweitet. Für Frösche ein tolles Biotop (was auch den Gast-Storch in der Nähe interessieren könnte), aber für die angrenzende Mauer und die benachbarten Immobilien eine Gefährdung.

Stichweg von der Talstraße 24

Stichweg von der Talstraße 24

Der Ortsbeirat (12) hat diese Probleme entsprechend an die Stadtverwaltung adressiert, damit Fachleute prüfen können, ob die Entwässerungssysteme mit den steigenden Niederschlagsmengen mithalten können und welche baulichen Anpassungen an historischen Gebäuden wie dem »Alten Rathaus« erforderlich sind, um das Wasser von der Bausubstanz fern zu halten.

In der Bekämpfung von Feuer ist Frankfurt führend. Dank hervorragender Fachleute die rechtzeitig die entsprechenden weichen gestellt haben. Es sieht so aus, als ob die Stadt auch auf dem Gebiet des Überschwemmungsschutzes ähnliche Fähigkeiten aufbauen muss, sonst wird die Sanierung von Immobilien zu einer kostspieligen Angelegenheit.

Besonders aktuell: Mittlerweile regnet es auch durch die Fenster der Kinderbücherei …


Weiterführende Links

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Bonames: Falscher Handwerker entwendet Goldschmuck

Teil eines Polizeiwagens

Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe:

Am Freitagnachmittag (19. Juli 2024) entwendete ein Mann, der sich als Handwerker ausgab, Goldschmuck im Wert von ca. 10.000 Euro von einer älteren Dame.

Der Mann klingelte gegen 14:30 an der Wohnung der Geschädigten im Ben-Gurion-Ring. Die 88-jährige Dame lies den vermeintlichen Handwerker in ihre Wohnung. Nachdem er sie unter einem Vorwand für ca. 15 Minuten ablenkte, verschwand er mit samt ihrem Goldschmuck aus der Wohnung.
Der Mann kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 40-45 Jahre alt, ca. 170 cm groß, korpulente Statur; trug eine gelbe Warnweste

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise bezüglich des Täters geben können, sich mit dem zuständigen Fachkommissariat unter der Rufnummer 069/75552499 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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„Weltraumbahnhof“ Bonames

Verschiedene Flugtests unbemannter Raumschiffe auf dem Alten Flughafen

Im Rahmen der 17.GrünGürtel-Sommerwerkstatt konnte man gestern den Start selbstgebauter Raketen beobachten. Die Fluggeräte wurden von Kindern und Jugendlichen ab fünf Jahren gebaut, getestet und so optimiert, dass sie möglichst hoch fliegen und – am Fallschirm getragen – auch sicher wieder landen konnten. Betreut wurde die Aktion von Mitarbeitern der Aeronauten-Werkstatt.


Zum Start bereit steht dieses Modell; Foto: D.Walz


Auch bei diesem Modell kann es gleich losgehen; Foto: D.Walz

Die meisten Raketen erreichten durchaus beachtliche Flughöhen, stiegen bilderbuchmäßig senkrecht gen Himmel und landeten unbeschadet auf der Wiese, um für den nächsten Start vorbereitet zu werden. Wenige andere nahmen eine ‚nicht ganz optimale‘ Fluglinie, was die Kinder zu kleinen Verbesserungen und weiteren Versuchen antrieb.

 


Kurz vor dem Countdown; Foto: D.Walz


Die Fluglinie wird genau überwacht; Foto: D.Walz

Die nächsten Termine auf dem Alten Flugplatz, Bonames:

  • Workshop Wasserraketenwagen/Rückstoßprinzip:
    Samstag den 27. und Sonntag den 28.Juli, von 11:00-16:00 Uhr
  • Workshop Frachtschifffahrt/Auftrieb:
    Samstag den 03. und Sonntag den 04.August, von 11:00-16:00 Uhr
  • Workshop Schweben mit einer Schwimmblase
    Samstag den 10. und Sonntag den 11.August, von 11:00-16:00 Uhr
  • Workshop Wasserqualität der Nidda:
    Samstag den 17. und Sonntag den 18.August, von 11:00-16:00 Uhr
  • Wasserraketen Flugtag:
    Sonntag, 15.09.2024, Bauzeit von 11 bis 15 Uhr, Flugzeit von 12 bis 16 Uhr.

Die Einzelbeschreibungen und Anmeldebedingungen auf der Home-Page der Aeronauten.

Die Naturschule, die sich an diesem Projekt Sommerwerkstatt auf dem Alten Flugplatz ebenfalls beteiligt, bietet den Workshop „Alles rund um´s Labyrinth“ am 20./21. Juli 2024 an.

Weiterer Link:
https://frankfurt.de/themen/umwelt-und-gruen/aktivitaeten/lernen/gg-sommerwerkstatt

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Das Maislabyrinth in Weißkirchen hat wieder geöffnet

Maislabyrinth-Tafel

Am 20. Juli ab etwa 14:00 Uhr eröffnet wieder das Maislabyrinth in Weißkirchen. Bis zum 29. September haben Labyrinth-Enthusiasten dann wieder die Möglichkeit sich in das Labyrinth hinein zu wagen und den Weg hinaus zu suchen.

Bahnenbild

Das Bahnenbild stellt dieses Jahr Nordamerika dar. In den vergangenen Jahren waren Australien, Pumuckl, Wicki und andere Themen die Vorlage für die gezogenen Bahnen auf dem Feld.

Maislabyrinth Familie Bickert 2024

Maislabyrinth Familie Bickert 2024, © Taunuscopter

Öffnungszeiten

Geöffnet ist das Feld samstags von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr und sonntags von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Werktags haben nur Schulklassen und Kindergärten Zutritt nach vorheriger Terminabsprache. Montags ist grundsätzlich Ruhetag.

Umfeld Labyrinth Familie Bickert

Eintritt

Der Eintritt kostet für Kinder von 4 bis 9 Jahren 4 Euro. Kinder bis 16 Jahre zahlen 5 Euro und danach wird der reguläre Preis von 6 Euro für die älteren Semester fällig. Die Strohburg steht allen kleinen und großen Besuchern kostenlos zur Verfügung.

Alles Mais oder was

Kindergeburtstage

In begrenzter Anzahl können auch Kindergeburtstage organisiert werden (Juli und August samstags ab 14 Uhr, sonntags ab 11 Uhr und im September lediglich samstags ab 14 Uhr). Entsprechende Anfragen können (mindestens 2 Wochen im Voraus) per eMail an m-bickert@gmx.de gestellt werden.

Verpflegung

Anschließend wird Ihnen von der Familie Bickert und dem »Maisgeisterteam« in der nahe gelegenen Scheune Speisen, Getränke, Kaffee und Kuchen oder leckeres Eis serviert. Zu Gunsten des Umweltschutzes wird versucht weitgehend auf Plastik zu verzichten. Daher gibt es entweder Mehrweggeschirr oder eine Alternative aus Holz.

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Maislabyrinth Familie Bickert

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Maislabyrinth Familie Bickert 50.174466, 8.592660

Maisfeldordnung

  • Das Maisfeld darf nur während der offiziellen Öffnungszeiten und mit Eintrittskarte betreten werden!
  • Bitte bleiben Sie auf den vorgegebenen Wegen!
  • Das Pflücken der Maiskolben und Blätter ist verboten und unnötig, denn Futtermais ist nur für „Rindviecher“ genießbar!
  • Kinder dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen in das Maisfeld!
  • Nach dem Gang durch das Maislabyrinth ist dieses zu verlassen.
  • Ein weiterer Gang durch das Maislabyrinth ist nur mit dem Erwerb einer weiteren Eintrittskarte möglich!
  • Hunde dürfen mit hinein, sind aber unbedingt an der Leine zu führen!
  • Lassen Sie keine Gegenstände wie Flaschen, Zigarettenschachteln, Tüten, usw. im Feld zurück!
  • Bei Gewitter ist das Maisfeld sofort zu verlassen!
  • Für selbstverschuldete Unfälle übernehmen die Organisatoren keine Haftung!


Kontakt
Familie Richard Bickert
Maisfeld Kurmainzer Str. 136
61440 Oberursel

Mobil: 0151-18415149
eMail: rbickert@gmx.de
Web: http://www.maisgeister.de/

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Was gegen lästige (Tiger-)Mücken hilft

Gesundheitsamt rät, stehendes Wasser zu vermeiden und bei Reisen an Mückenschutz zu denken 

Regen, Hochwasser, Pfützen, die über Tage nicht abfließen: Der diesjährige Sommer ist für Mücken ideal, um sich auszubreiten. Das gilt für einheimische Arten und auch für eingereiste wie die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), die mittlerweile auch im Rhein-Main-Gebiet zu finden ist. Deren Vorkommen in Frankfurt untersucht Jonas Haller, Biologe in der Abteilung Infektiologie des Frankfurter Gesundheitsamts, im Rahmen seiner Doktorarbeit.

„Kürzlich hat sich die Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage KABS an uns gewendet: Eine Bürgerin aus dem Ostend hatte eine Mücke entdeckt und ein Foto ihres Fundes an die Arbeitsgemeinschaft gesendet mit der Frage, ob es sich dabei um eine Tigermücke handelt“, sagt Haller. Das Insekt wurde zweifelsfrei als Tigermücke identifiziert, die KABS wendete sich mit der Erlaubnis der Bürgerin ans Gesundheitsamt, das wiederum Kontakt zu ihr aufnahm und anschließend den Fundort untersuchte.

„Die Aufgabe unseres Amts ist es, die Gesundheit der Menschen in Frankfurt zu schützen und zu fördern. Daher untersuchen wir auch das Vorkommen verschiedener Mückenarten im Stadtgebiet, die potenzielle Infektionsüberträger sein können und sich durch den Klimawandel in Frankfurt ansiedeln“, sagt Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamts.

Die Asiatische Tigermücke ist ursprünglich in Südostasien heimisch und siedelt sich weltweit in immer mehr Regionen an, so auch in Europa. „Sie ist tagaktiv und hat ein sehr aggressives Stechverhalten. Sie ist also sehr lästig“, erklärt Biologe Haller. Die Tigermücke kann zudem Überträger verschiedener Krankheiten sein, darunter Zika, Dengue oder Chikungunya. In Deutschland spielt dies aktuell keine Rolle, da die Mücke hierfür zunächst eine erkrankte Person stechen muss und die Anzahl von Virusträgern hier gering ist. Um zu verhindern, dass sich durch infizierte Reisende eine mögliche Infektion auf die Mückenpopulation in Deutschland überträgt, sollte bei Reisen in Länder, in denen diese Erkrankungen regelhaft vorkommen – vor allem Südostasien und Südamerika – aktiver Mückenschutz betrieben werden, um sich vor Infektionen zu schützen.

Den effektivsten Schutz vor Mückenstichen bieten wirksame Insektenschutzmittel mit den Inhaltsstoffen DEET oder Icaridin. Der Insektenschutz sollte im Tagesverlauf wiederholt und in ausreichender Menge auf die Haut aufgetragen werden. Am besten imprägniert man auch seine Kleidung mit dafür geeigneten Mitteln, die den Wirkstoff Permethrin enthalten. Auch nach der Rückkehr aus beispielsweise Asien oder Südamerika sollte noch zwei Wochen lang aktiver Mückenschutz betrieben werden. Das gilt auch, wenn man keine Symptome einer Infektion zeigt, denn Zika, Dengue oder Chikungunya verlaufen meist asymptomatisch, man bemerkt mitunter nicht, dass man das Virus in sich trägt.

Um zu verhindern, dass sich Mücken ausbreiten, gibt es einen einfachen Trick: Vermeiden, dass an kleinen Stellen über längere Zeit Wasser steht. Also: Die Gießkanne regelmäßig leeren, Wasser nicht in Untersetzern von Blumentöpfen stehen lassen, Abdeckungen von Sandkästen oder Gartenmöbeln im Auge behalten, Vogeltränken immer wieder mit frischem Wasser füllen. „Besonders Tigermücken brauchen wenig Wasser – je kleiner die Wasserstelle, desto wohler fühlen sie sich“, erklärt Haller und fügt hizu: „Fließgewässer oder gechlorte Pools mögen sie nicht.“

Wer denkt, eine Asiatische Tigermücke in seinem Garten, seinem Haus oder seiner Wohnung entdeckt zu haben, kann sich an das Gesundheitsamt wenden. Charakteristisch für die Mücke ist ihre auffällige schwarz-weiße Bestreifung, die sich auch an ihren Beinen zeigt, das Kopfschild mit dem weißen Strich und ihre geringe Größe. Sie ist kleiner als ein Ein-Cent-Stück. „Wer eine Tigermücke entdeckt hat, sollte sie mit einem Glas einfangen, in den Kühlschrank oder das Gefrierfach legen, Fotos aus verschiedenen Perspektiven machen und dann Kontakt zu uns aufnehmen“, sagt der Biologe. Er kann feststellen, ob es sich um eine Tigermücke handelt. Im nächsten Schritt stellt er gegebenenfalls Fallen auf, um zu beobachten, ob es sich bereits um eine feste Population der Tigermücke handelt. Die Kontaktaufnahme erfolgt per E-Mail an info.infektiologie@stadt-frankfurt.deInternal Link.

Wer in die Ferne reisen möchte und unsicher ist, ob und wie er sich vor Infektionen schützen kann, ist in der Reisemedizinischen- und Impfberatung des Gesundheitsamts richtig. „Unsere Kolleginnen und Kollegen können länderspezifische Empfehlungen geben und halten nicht nur sämtliche gängige Impfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor, sondern auch schwerpunktmäßig Reiseimpfungen für Kinder und Erwachsene. Zudem hat das Team der Infektiologie die Weltseuchenlage ständig im Blick, um individuell und aktuell auf infektiologische und weitere gesundheitliche Gefahren für Reisende in der Beratung hinzuweisen“, betont Tinnemann.

Weitere Links zum Thema Tiger-Mücke:
https://www.umweltbundesamt.de/asiatische-tigermuecke#alternative-bekampfungsmassnahmen
https://www.ardmediathek.de/video/alles-wissen/wie-gefaehrlich-ist-die-asiatische-tigermuecke/hr-fernsehen/NWU1YTcxMDYtNWE2Mi00NTA0LTljNDItM2YzMDVlOTliYmQ0
https://aktuelles.uni-frankfurt.de/forschung/guenstige-bedingungen-fuer-plagegeister/

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Eschersheim: Falsche Pflegekraft erbeutet mehrere tausend Euro

Teil eines Polizeiwagens

Die Polizei warnt:

Eine neue Masche haben sich Trickdiebe einfallen lassen, um an die Habseligkeiten einer 85-jährigen Frankfurterin zu gelangen. Samstagabend (13.07.2024) gegen 17:25 Uhr gab sich eine bislang unbekannte Frau als „neue Pflegekraft“ aus und gelangte so in die Wohnung der Geschädigten in der Gundelandstraße. Nach ca. 20-minütiger Pflege der Patientin verließ die vermeintliche Pflegerin die Wohnung wieder. Als die 85-Jährige in ihr Schlafzimmer zurückkehrte, bemerkte sie den Verlust ihres gesamten Schmucks im Gesamtwert von ca. 30.000 Euro und die leere Schmuckschatulle auf ihrem Bett.

Die Tatverdächtige wurde wie folgt beschrieben:
Weiblich, ca. 40 Jahre alt, südosteuropäisches Aussehen, 155 cm – 160 cm groß und untersetzt, schwarze lange Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden, bekleidet mit einem beigen T-Shirt, einer beigen Hose und beigen Turnschuhen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich mit der Frankfurter Polizei unter der Telefonnummer 069 / 755 112 00 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Die Polizei warnt:
Wenn jemand vor der Tür steht und sich als Pflegekraft ausgibt, den man noch nie gesehen hat, sollte man
– die Tür nicht öffnen
– mit dem Pflegedienst Kontakt aufnehmen
– im Zweifelsfall immer die Polizei anrufen

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