Kategorie: AktuelleNEWS

Krankenhaus Nordwest eröffnet Herz-Lungen-Zentrum

Krankenhaus Nordwest eröffnet Herz-Lungen-Zentrum unter der Leitung von Prof. Dr. Khodr Tello und Prof. Dr. Roland Klingenberg

Frankfurt am Main, 05.03.2025 – Seit dem 1. März 2025 verfügt das Krankenhaus Nordwest über ein innovatives Herz-Lungen-Zentrum, das unter der gemeinsamen Leitung von Prof. Dr. Khodr Tello und Prof. Dr. Roland Klingenberg steht. Dieses neue Zentrum bietet Patientinnen und Patienten im Rhein-Main-Gebiet eine hochspezialisierte und interdisziplinäre Versorgung bei Erkrankungen des Herz-Lungen-Systems.

Das Herz-Lungen-Zentrum zeichnet sich durch seine umfassende Notfallversorgung und eine Vielzahl spezialisierter Sprechstunden aus, die insbesondere auf Krankheitsbilder abzielen, bei denen Herz und Lunge eng miteinander verbunden sind. So umfasst das Angebot die Notfallversorgung bei akutem Koronarsyndrom, akuter Herzinsuffizienz, Lungenarterienembolie sowie der Exazerbation der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und pulmonaler Hypertonie.

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Frankfurt Cleanup 2025 – Die Anmeldung ist eröffnet

Die FES lädt ein:

Mach mit beim Frankfurt Cleanup, dem Frühjahrsputz für eine saubere Stadt.

Am 28. und 29. März 2025 kommen Bürgerinnen und Bürger aus ganz Frankfurt zusammen, um Straßen, Parks und Plätze von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Egal, ob mit Familie, Freundinnen und Freunden, der Schulklasse oder den Kolleginnen und Kollegen – das Frankfurt Cleanup ist eine großartige Gelegenheit, die Stadt aktiv mitzugestalten.

Mach mit, wo es dir am wichtigsten ist, oder sei Teil unserer zentral organisierten Aktion. Ob vor deiner Haustür, rund um dein Unternehmen oder in einem Park in deiner Nähe – sammle gemeinsam mit anderen Umweltbewussten und setze ein starkes Zeichen für unsere Stadt.

Am Samstag, den 29. März 2025, organisieren wir zusätzlich eine zentrale Aktion von 11.00 bis circa 14.00 Uhr im Hafenpark um gemeinsam aufzuräumen. Wir freuen uns auf Dich.

Viele Grüße vom FES-Team

Anmeldung hier:
https://cleanup.fes-frankfurt.de/

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Riedberg: Wohnungseinbruchdiebstahl mit hohem Stehlgutschaden

Die Frankfurter Polizei bittet um Ihre Mithilfe:

Zwischen Freitagnachmittag (14. Februar 2025) und Dienstagvormittag (18. Februar 2025) entwendeten Einbrecher hochwertigen Schmuck aus einem Haus am Riedberg.

Die unbekannten Täter verschafften sich zwischen Freitag 14:00 Uhr und Dienstag 10:00 Uhr Zutritt zu dem Gebäude, indem sie die Terrassentür aufhebelten. Sie durchsuchten das Einfamilienhaus in der Straße „Am Himmerich“ und entwendeten Schmuck im oberen 5-stelligen Bereich.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 52108 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Renaturierungsmaßnahme am Urselbach

Anfang Februar verkündete die Deutsche Bahn (DB) eine weitere Umwelt-Ausgleichmaßnahme im Rahmen des viergleisigen Streckenausbaus zwischen Frankfurt-West und Bad Vilbel.

An dem Verlauf des Urselbachs zwischen Eingang Sandelmühle und der Nidda-Mündung am Eschersheimer Freibad soll auf einer Strecke von etwa 400m eine Renaturierungsmaßnahme durchgeführt werden. Die DB beschreibt die Maßnahme wie folgt:
Die DB stellt die Durchgängigkeit im Oberwasser der Staustufe Eschersheim her.
Es entsteht eine Verbindung von der Nidda zum Urselbach (Umfluter). Da die Sohle des
Urselbachs höher liegt als der Stauwasserspiegel der Nidda, muss das Bachbett auf einer
Länge von rund 400 Metern tiefer gelegt und verbreitert werden. Die Vertiefung ist zudem  erforderlich, um den kaskadenförmig herabfließenden Mündungsbereich des Urselbachs anzupassen. Gleichzeitig verbessert die DB damit auch den Hochwasserschutz. Das bewegliche Eschersheimer Nidda Wehr bleibt erhalten. Mit der neuen Querprofilgestaltung wird dem Gewässer mehr Raum für seine eigene Entwicklung gegeben.“

Neben der Renaturierung werden zwei neue Brücken für Fußgänger und Radfahrer errichtet:

  1. Die bestehende Brücke über den Urselbach in der Straße „An der Sandelmühle“ wird durch eine neue Straßenbrücke am vorhandenen Standort ersetzt.
  2. Zwischen der Straße „An der Sandelmühle“ und dem Alexander-Riese-Weg entsteht eine neue Wegeverbindung zum Schwimmbad Eschersheim.

Der Fußgängerweg rechts der Nidda wurde komplett kurz hinter dem Wehr gesperrt und bietet derzeit keinerlei Durchgang.

Wie es heißt, folge die DB „damit den umweltschutzrechtlichen Vorgaben, nach denen Ausgleichsflächen für betroffene Pflanzen und Tiere an anderen Stellen im selben Naturraum geschaffen werden müssen.“
Das Projekt mit einem Investitionsumfang von rund fünf Millionen Euro werde in enger Kooperation mit dem Stadtentwässerung Frankfurt umgesetzt.

Bei einer Besichtigung vor einigen Tagen offenbarte die ‚Baustelle‘ jedoch ein unerwartetes Bild: links und rechts des Urselbachs war zwischen Sandelmühle und Mündung eine breite Schneise in den bestehenden Baumbestand geschlagen worden. Längs der Nidda und seitlich der Brücke zur Sandelmühle häuften sich die gefällten Bäume.


Das war nicht das, was man sich im Allgemeinen unter dem Begriff „Renaturierung“ vorstellt, d.h. eine Rückführung anderweitig genutzter Flächen in einen naturnahen Zustand. Hier wurde stattdessen ein gesunder Baumbestand platt gemacht! Spaziergänger und Anwohner, mit denen wir sprechen konnten, waren entsetzt.


Es ist zu vermuten, dass diese Baumfällungen durchgeführt wurden, um das Bachbett tiefer zu legen und zu verbreitern.
Aber musste das um den Preis der Zerstörung von Natur geschehen? Gab es keine Alternativen zur Fällung, die eine vergleichbare Wirkung gehabt hätten? Und reicht eine Verbreiterung/Vertiefung auf einer Länge von gerade mal 400m kurz vor der Mündung tatsächlich aus, einen wirksamen Hochwasserschutz über den ganzen Verlauf des Urselbachs zu gewährleisten?

MainRiedberg fragte deshalb bei der DB nach und bat um Auskunft.
Die Antwort liefern wir hier ungekürzt und unkommentiert:

Ihre Einschätzung, dass die Fällungen im Zusammenhang mit der Vertiefung und Verbreiterung des Bachbetts stehen, ist korrekt. Eine naturnahe Umgestaltung des Urselbachs, insbesondere die Wiederherstellung eines natürlichen Flusslaufs, erfordert den ungehinderten Zugang zum Gewässer (für Bau-Maschinen, wie Bagger etc.).

Das bedeutet, dass Bäume, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, entfernt werden müssen, um die notwendigen Arbeiten durchführen zu können. Die Fällungen und Aufforstungen erfolgen in enger Abstimmung mit der Stadtentwässerung Frankfurt (SEF) und dem Grünflächenamt.

Zudem waren einige Bäume auch alles andere als gesund und zeigten massive Krankheitssymptome.

Wichtig ist auch, dass die Eingriffe in die Flora nicht dauerhaft sind. Die Wiederaufforstung ist ein fester Bestandteil der Maßnahme, so dass die entfernten Bäume nach Abschluss der Arbeiten durch geeignete Neupflanzungen kompensiert werden. Die Arbeiten werden darüber hinaus von erfahrenen Bauüberwacher:innen aus Fischökologie und Gewässerbau begleitet, die im Auftrag der Deutschen Bahn (DB) agieren. Das beauftragte gewässerökologische Bauüberwachungs-Unternehmen hat eine 30-jährige Erfahrung in der Renaturierung rund um die Nidda.

Ziel der Renaturierung ist es, den Bach aus seinem bisherigen künstlichen Trapezprofil zu lösen und ihm durch den Rückbau von Wasserbausteinen eine naturnähere, ursprüngliche Struktur zu verleihen. Dadurch wird nicht nur die ökologische Qualität des Gewässers verbessert, sondern langfristig auch die Hochwasserresilienz optimiert.

Die Verbreiterung und Vertiefung auf einer Länge von 400 Metern stellt dabei einen wichtigen Abschnitt in einem größeren Gesamtkonzept dar, das langfristig zur ökologischen Aufwertung und Verbesserung des Hochwasserschutzes entlang des gesamten Bachverlaufs beitragen soll.“

weitere Links:
https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-frankfurt-de/presseinformationen-regional/Foerderung-der-Biodiversitaet-Deutsche-Bahn-investiert-fuenf-Millionen-Euro-in-Umwelt-Ausgleichsmassnahme-in-Eschersheim–13251500

 

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Interview: Welcher Strom und welche Heizung?

Prof. Dr. Michael Schaub

Beim Thema Heizung, Sanierung und Strom herrschen Unmut und Resignation in der Gesellschaft. Den aktuellen Stand kann Prof. Dr. Michael Schaub erklären. Er lehrt und forscht seit dem Sommersemester 2023 an der Fakultät Design der Hochschule Coburg im Bereich Energieeffiziente Gebäudetechnik. Zuvor war der 34-jährige in der Technologie-Vorentwicklung und Forschungskoordination für einen großen Heizungstechnik-Hersteller sowie als Teamleiter der Forschungsgruppe Heiz- und Kühlsysteme am Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin.

Das Thema Heizung hat im vergangenen Jahr die Menschen verunsichert. Viele fragen sich, welche für sie die richtige ist oder ab wann sie zum Umrüsten gezwungen sind. Sie empfehlen Wärmepumpen?

Prof. Dr. Michael Schaub: Ein defekter Öl- oder Gaskessel kann in den allermeisten Fällen auch in unsanierten Bestandsgebäuden problemlos durch eine Wärmepumpe ersetzt werden. Das ist erst seit einigen Jahren der Fall, nämlich seitdem Wärmepumpen mit dem Kältemittel Propan verfügbar sind. Diese können auch ausreichend hohe Temperaturen für den Weiterbetrieb von Heizkörpern liefern. Der weit verbreitete Wissensstand, dass eine Wärmepumpe nur mit Fußbodenheizung effizient funktioniert, ist überholt. Bei sehr großen Gebäuden kommt als Übergangslösung ein Hybridsystem, also eine Wärmepumpe in Kombination mit einem Öl- oder Gaskessel infrage. Die Wärmepumpe übernimmt dann etwa zwei Drittel des Heizens und der Kessel ergänzt an den ganz kalten Tagen. Dies verschafft Zeit, um die Gebäudesanierung nachzuholen und den Kessel dann stillzulegen.

Wie viel kostet denn der Umstieg auf Propan-Wärmepumpe?

Die Preise für Wärmepumpen unterlagen in den letzten zwei Jahren massiven Schwankungen. Für typische Einfamilienhäuser liegen die Angebotspreise aktuell je nach Region und Produkt häufig zwischen 35.000 und 45.000 Euro. Dies reduziert sich bei selbstgenutztem Wohneigentum in den meisten Fällen um eine Förderung von 16.500 Euro. Bei niedrigen Einkommen, wie zum Beispiel bei Rentnerinnen und Rentnern, sind derzeit bis zu 21.000 Euro Förderung möglich. In Mehrfamilienhäusern hängt die Förderhöhe unter anderem von der Anzahl der Wohneinheiten ab. In jedem Falle sollte der erste Schritt die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans durch einen Energieberater sein. Dann wird klar, in welcher Reihenfolge Heizungstausch und Sanierungsmaßnahmen technisch und wirtschaftlich am sinnvollsten sind.

Der Wärmepumpen-Absatz soll zuletzt eingebrochen sein.

Das ist eine Frage der Perspektive. Gemäß den Absatzzahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie wurden im Jahr 2024 in Deutschland etwa 46 % weniger Wärmeerzeuger aller Art verkauft als im Jahr zuvor. Doch das Jahr 2023 muss als absolute Sonderkonjunktur mit besonders hohen Absatzzahlen betrachtet werden und auch in den Corona-Jahren 2022 und 2021 waren diese schon ungewöhnlich hoch. Der Heizungsmarkt ist in Deutschland im Wesentlichen ein Austauschgeschäft; das heißt, defekte Geräte werden ersetzt. Das waren in der gesamten letzten Dekade immer um die 700 Tausend Stück pro Jahr, in 2023 dann 1,3 Millionen. Kurz gesagt war durch Vorzugseffekte und Lagerhaltung ein Absatzjahr zu viel im Markt. 2024 lag der Absatz wieder bei gut 700 Tausend Stück. Es liegt also eher eine Normalisierung vor. Der Anteil der Wärmepumpen liegt mittlerweile bei rund 27 %. Davon gehen etwa zwei Drittel in Bestandsgebäude.

Wärmepumpen brauchen aber Strom und der ist teuer, oder?

Tatsächlich ist der Strompreis in Deutschland aktuell ungefähr dreimal so hoch, wie der Gaspreis. Das macht den Effizienzvorteil der Wärmepumpe im un- oder teilsanierten Bestand wieder zunichte, sodass die Betriebskosten in etwa gleichbleiben. Neben den oft genannten Netzentgelten ist ein wesentlicher Grund dafür jedoch das Merit-Order-Prinzip, ein europaweites Steuerungsinstrument zur Strompreisbildung an der Börse. Dabei bestimmt das teuerste eingeschaltete Kraftwerk – das ist in der Regel Gas – den Preis für die gesamte Strommenge, auch wenn diese überwiegend aus erneuerbaren Quellen stammt und für einen Bruchteil der Kosten erzeugt wurde.

Würde eine Verlängerung der Kohle-Verstromung helfen?

Häufig ist zu hören, China baue für günstigen Strom im großen Stil neue Kohlekraftwerke. Gemäß der jüngsten Zahlen der Internationalen Energie Agentur waren das 2024 etwa 54 Gigawatt (GW). Ebenfalls baute China in 2024 jedoch etwa 277 GW Photovoltaik (PV) und rund 80 GW Windkraft hinzu. Damit nimmt China derzeit etwa alle 6 Monate so viel Windkraft und PV neu ans Netz, wie in Deutschland insgesamt vorhanden ist. Die Gründe dafür sind, dass Strom aus Wind und PV mangels laufender Brennstoffkosten um etwa das Zwei- bis Sechsfache günstiger ist als aus thermischen Kraftwerken. Außerdem gelingt der Zubau aufgrund der industriellen Fertigung der Komponenten im Vergleich zu Kraftwerks-Einzelbauten vielfach schneller und das Stromnetz wird aufgrund der dezentralen Struktur robuster. Grüner Strom ist also längst zum Standortfaktor geworden und langfristig der einzige Weg für günstige Strompreise und somit für den Erhalt der industriellen Wertschöpfung und des Wohlstands in Europa. Hinzukommt, dass in Deutschland allein das Fünftel des Stroms, das noch aus Kohle stammt rund die Hälfte der CO2-Emissionen des Strommix’ verursacht. Windkraft liefert bereits etwa ein Drittel des Stroms, verursacht dabei aber nur gut 1 % der Emissionen.

China nimmt derzeit etwa alle 6 Monate so viel Windkraft und PV neu ans Netz, wie in Deutschland insgesamt vorhanden ist.

China nimmt derzeit etwa alle 6 Monate so viel Windkraft und PV neu ans Netz, wie in Deutschland insgesamt vorhanden ist.
© Hochschule Coburg

Einige kritisieren, dass Windkraft und Photovoltaik nicht reichen, damit zu Hause immer die Heizung läuft (Stichwort Dunkelflaute). Reicht unser Stromnetz?

Für die Energiewende ist der Netzausbau ein zentraler Baustein und zugleich eine Herkulesaufgabe. Zum einen sind massive Investitionen in Hochspannungs-Übertragungsnetze – auch “Stromautobahnen” genannt – erforderlich, um regionale Engpässe im europäischen Verbundnetz auszugleichen. Gleichzeitig müssen die Kapazitäten in den lokalen Verteilnetzen nahezu überall nachgerüstet werden, um die zusätzlichen Verbraucher und dezentralen Erzeuger anzuschließen. Aber: Neue Energie-Infrastruktur brauchen wir ohnehin! Das Ende der flächendeckenden Erdgasnetze in Deutschland ist absehbar. Unsere Importmöglichkeiten von Erdgas per Pipeline haben sich dramatisch verschlechtert und LNG kann schon wegen der enormen Verluste bei Verflüssigung und Transport keine Dauerlösung sein. Für den Wärmesektor bedeutet dies, dass wir gut 81 % des Energiebedarfs neu organisieren müssen, da dieser Anteil noch immer aus fossilen Quellen stammt. Etwa 40 % davon sind Prozesswärme, die sehr hohe Temperaturen erfordert und daher grüne Brennstoffe oder direkt-elektrische Lösungen benötigt. Der Wärmebedarf für Heizen und Trinkwarmwasser kann jedoch mithilfe von Wärmepumpen zu etwa zwei Dritteln unmittelbar am Ort des Bedarfs und zum Zeitpunkt des Bedarfs aus der Umwelt entnommen werden. Diese zwei Drittel müssen also weder transportiert noch gespeichert werden. Folglich reduziert sich die erforderliche Energie-Infrastruktur für diesen Technologiepfad auf ein Drittel, nämlich den Strom. Alle anderen Technologiepfade erfordern Infrastruktur für alle drei Drittel, da dann die gesamte Wärmemenge transportiert und gegebenenfalls gespeichert werden muss.

Interview von Andreas T. Wolf


Quelle: https://idw-online.de/de/news847670

Grafiken: Prof. Dr. Michael Schaub (Hochschule Coburg) und Natalie Schalk (Referat Marketing und Kommunikation),

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Neuer Zahnarzt am Riedberg – Zahngesundheit in besten Händen

Zahnarztpraxis Mohr mit Inhaber

Sebastian Mohr ist bereits seit 18 Jahren als Zahnarzt tätig. Als gebürtiger und überzeugter Frankfurter hat er mehrere Jahre im Universitätsklinikum Frankfurt gearbeitet. Danach kamen jeweils mehrjährige Schaffensperioden in renommierten Praxen in Oberursel und Neu-Isenburg hinzu.

Seit Anfang des Jahres nun hat er eine eigene Praxis am Riedberg in der Altenhöferallee 131 eröffnet. Als er den Entschluss fasste, sich selbstständig zu machen, war er überglücklich, geeignete Räumlichkeiten am Riedberg zu finden, denn dieser Stadtteil ist modern und lebendig. Die Ausrichtung der neuen Praxis passt gut in dieses Umfeld.

Das Leitbild der neuen Praxis

Hier steht der Mensch im Vordergrund – unabhängig davon, ob er privat oder gesetzlich versichert ist. Die Praxis wird von ihrem Inhaber persönlich geführt. Seine Begeisterung für den Zahnarztberuf zeigt sich in viel Liebe zum Detail.

Dies unterscheidet ihn deutlich von vielen Praxen, in denen die Patienten oft von verschiedenen Ärzten behandelt werden (MVZs – Medizinische Versorgungszentren) und es zu einer hohen Personal-Fluktuation kommen kann.

Außerdem werden hier nicht nur einzelne Zähne, sondern der Mensch als Ganzes betrachtet – denn eine gesunde Mundgesundheit steht in engem Zusammenhang mit dem gesamten Wohlbefinden. Ziel ist es, individuelle und nachhaltige Lösungen zu finden, die sowohl die Zahngesundheit als auch das allgemeine Wohlbefinden der Patienten fördert.

Berufliche Erfahrung und Schwerpunkte der Praxis

Herr Mohr ist versiert in allen Behandlungsbereichen, darunter Kinderzahnheilkunde, zahnärztliche Chirurgie und Implantologie, ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Zahnersatz. Zudem betreut er Kindergärten als Patenschafts-Zahnarzt. Auch hat er sehr viel Erfahrung in der geriatrischen Zahnheilkunde, insbesondere im Bereich Zahnersatz. Immerhin war er mehrere Jahre in der prothetischen Abteilung der Uniklinik tätig.

Moderne Ausstattung

In seiner Praxis legt Herr Mohr großen Wert auf modernste Technik und eine hochwertige Ausstattung. Alle Geräte sind neu und entsprechen dem neuesten Stand der Technik.

Bei der Diagnostik setzt er auf strahlungsarme Röntgengeräte sowie spezielle Kameras zur Kariesdiagnostik. Diese ermöglichen eine frühzeitige Erkennung von Karies, ohne dass schädliche Strahlen eingesetzt werden müssen. So kann er seinen Patienten eine sichere und schonende Behandlung bieten.

Praxisschild Zahnarzt MOHR

Termine Buchen – Kontakt aufnehmen

Die Homepage befindet sich derzeit noch im Aufbau. Bereits jetzt können Patienten über die neue Seite bequem online Termine vereinbaren, die direkt in das Praxis-Terminbuch eingefügt werden.

Darüber hinaus steht die Praxis telefonisch oder per E-Mail für Fragen und Anliegen zur Verfügung. So sind eine zeitgemäße, optimale Versorgung und Kommunikation möglich.

Alle Interessierten sind eingeladen, die neue Praxis am Riedberg zu besuchen. Hier erwartet sie eine individuelle und einfühlsame Behandlung in einem modernen Umfeld. Das Praxisteam freut sich darauf, den Patienten zu helfen, ihre Zahngesundheit zu erhalten und zu verbessern.


Kontaktdaten:
Zahnarztpraxis Mohr
Altenhöferallee 131
60438 Frankfurt

Tel.: 069979 456 78

Web: https://www.zahnarztmohr.de/
eMail: info@zahnarztmohr.de

Sprechzeiten
Mo 09:00 Uhr -16:00 Uhr
Di   09:00 Uhr -19:00 Uhr
Mi  08:00 Uhr -14:00 Uhr
Do 09:00 Uhr -18:00 Uhr
Fr  08:00 Uhr -13:00 Uhr

Die Praxisräume sind barrierefrei über einen Lift zu erreichen.

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Stadt Frankfurt geht auf Bluesky an den Start

BlueSky-App-Display

Wie von Oberbürgermeister Mike Josef in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 30. Januar, verkündet, erweitert das städtische Presse- und Informationsamt (PIA) sein Social-Media-Portfolio und wird von nun an auch auf der Plattform Bluesky unter frankfurt.de/bluesky aktiv sein.

„Wir möchten mit dem Einstieg auf Bluesky all jenen Bürgern ein Angebot machen, die sich direkt und digital über die Aktivitäten der Frankfurter Stadtverwaltung informieren wollen, ohne dafür X (Twitter) oder eine Meta-Plattform (Facebook, Instagram, Threads, WhatsApp, …) zu benötigen. Wir hoffen, dass uns möglichst viele unserer rund 270.000 Twitter-Nutzer auf Bluesky folgen und den neuen Kanal rasch mit Leben füllen“, sagt Josef.

Derzeit ist die Stadt Frankfurt neben der Plattform Twitter (X), die vor allem in Kooperation mit Polizei und Feuerwehr in Fällen der Krisenkommunikation ein wichtiges Instrument darstellt, auch auf Facebook, Instagram, Threads, LinkedIn sowie YouTube vertreten. Zusammengerechnet folgen rund 600.000 Menschen den Social-Media-Accounts von frankfurt.de. Hier informiert das PIA tagesaktuell über die Aktivitäten von Ämtern und Dezernaten, beantwortet niedrigschwellig Bürgeranfragen und begegnet Fake News mit sachlichen und verlässlichen Informationen.

Die Social-Media-Redaktion setzt dabei auf organisches Wachstum und verzichtet auf werbefinanzierte Postings.


Weiterführende Links

Über Bluesky

  • Ursprünglich ausgegliedert von Twitter Inc, stellte Bluesky 2021 die ersten Mitarbeiter ein und wurde im selben Jahr als gemeinnützige Gesellschaft gegründet.
  • Bluesky wurde 2021 als Initiative zur Entwicklung eines dezentralisierten Protokolls gegründet.
  • 2022 startete Bluesky als Warteliste für einen Dienst, der dieses Protokoll nutzt.
  • Anfang 2023 startete Bluesky ein eigenes Netzwerk, Bluesky Social.
  • Im Februar 2023 wurde die Bluesky-App für iOS und im April 2023 für Android als reine Einladungsversion veröffentlicht, und der Dienst war nur für Benutzer verfügbar, die einen Einladungscode vom Unternehmen oder einem registrierten Nutzer erhalten hatten.
  • Nach dem Start der Android-App erreichte das soziale Netzwerk im April 2023 etwa 50.000 Nutzer.
  • Der Code der Bluesky Social App (also nur der des Clients) wurde im Mai 2023 unter der MIT-Lizenz als Open Source veröffentlicht, so dass die Öffentlichkeit den Quellcode einsehen und verändern kann.
  • Im September 2023 erreichte Bluesky die Marke von über einer Million Nutzern, am 13. November 2023 zwei Millionen und am 9. Januar 2024 drei Millionen.
  • Am 22. Dezember 2023 führte Bluesky einen blauen Schmetterling als Logo ein.
  • Seit dem 6. Februar 2024 bedarf es keiner dedizierten Einladung mehr, um Bluesky beitreten zu können.
  • Das Wachstum lag Ende November 2024 bei circa 250.000 neuen Nutzern pro Tag. Die Marke von 25 Millionen Nutzern wurde am 13.12.2024 erreicht.
  • Ende Januar 2025 wurde mit Version 1.97 ein Video-Tab im Nutzerprofil ergänzt.

Quelle: Wikipedia

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Sehen lernen: Eine Mischung aus Vorgabe und Erfahrung

Antwort des Gehirns Augen geschlossen - geöffnet

Internationale Forschung zum „Durchblick“ beweist anpassungsfähiges Gehirn

Das Gehirn ist schon vor dem ersten Augenöffnen gewappnet: Bestimmte Muster sind in der Verschaltung der Neuronen vorgegeben. Aber es bedarf einiger Tage Erfahrung des Sehens, um die Netzwerke so umzustrukturieren, dass ein konstanter Seheindruck entsteht. Das zeigen Forschende des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) zusammen mit Kollegen aus Florida in einer in Nature Neuroscience veröffentlichten Studie.

Wie Neugeborene das Sehen lernen, ist die zentrale Frage der Forschung von Sigrid Trägenap, Doktorandin in der Gruppe von FIAS-Senior-Fellow Matthias Kaschube. Das Gehirn ist bereits vor Öffnen der Augen vorstrukturiert für Sehreize. Doch was passiert, wenn beim ersten Augenöffnen echte Informationen auf diese Strukturen stoßen? Aus bisherigen Messmethoden schloss man, dass die Antworten des jungen Gehirns erstaunlich schwach und unorganisiert seien. Doch die neuen Untersuchungen am FIAS zeigen, dass die neuronalen Antworten bereits enorm strukturiert sind. Auf neue Reize reagieren sie allerdings erstmal sehr variabel. Es dauert einige Tage, bis der gleiche Reiz eine verlässliche Antwortspur in den Neuronen hinterlässt. Dann erst wird ein Bild „erkannt“.

Wie das Gehirn Seheindrücke sortiert

Wie das Gehirn Seheindrücke sortiert, © Sigrid Trägenap, FIAS

Die Antwort des Gehirns ändert sich, wenn ein Tier, das die Augen bislang geschlossen hatte, nun mehrere Tage die Augen geöffnet hat. Erst nach mehreren Tagen Erfahrung sind die gleichen Neuronen bei wiederholter Präsentation des gleichen Reizes aktiv, eine verlässliche Antwort entsteht und der Reiz wird erkannt. Ein mathematisches Modell beschreibt diesen Vorgang wie in einer Murmelbahn: Werden Murmeln auf eine nicht passende Stelle gesetzt (Verarbeitung der Bildreize), ist unklar, wo sie auf der Bahn (neuronales Netzwerk) landen. Mit Erfahrung verbessert sich dieses Zusammenspiel; Eingabe und Netzwerk koordinieren sich und zuverlässige Antworten entstehen.

Am FIAS wertete Trägenap die Daten aus, die David Whitney aus der Arbeitsgruppe von David Fitzpatrick am Max-Planck-Florida-Institut für Neurowissenschaften in Jupiter (Florida, USA) sammelte. Sie arbeiten mit Frettchen, die erst einen Monat nach der Geburt die anfangs geschlossenen Augen öffnen. Ihnen präsentierten die Forschenden schwarz-weiße Bilder auf Bildschirmen und beobachteten mit Fluoreszenzmikroskopen, welche Neuronen dabei aktiv sind. Die äußerst komplexen Daten wertete Trägenap am FIAS aus und erstellte ein mathematisches Modell, um sie zu beschreiben.

Solange die Augen geschlossen sind, bilden sich nicht-spezifische Muster in der Sehrinde, sodass man nicht auslesen kann, welches Bild präsentiert wurde. Erst mit der Öffnung werden die Reaktionen verlässlich und zeigen eine bevorzugte Aktivität. Aus den Daten und aufwendigen Modellierungen schließt Trägenap, dass die vorstrukturierten neuronalen Netzwerke eine Art „Erwartungshaltung“ haben – die sich aber dann nicht vollständig mit dem tatsächlichen Bildreiz decken. Nach einigen Tagen bildet sich eine Mischform, bei der sich die alte Struktur durch den neuen Impuls verändert: die Neuronenverbindungen arrangieren sich um und passen sich den neuen visuellen Reizen an.

Moderne Sensoren erlauben die Untersuchung der Gehirnfunktionen in kurzen Zeitskalen eines Wimpernschlags und winzigen Abstände, vergleichbar der Dicke einer Frischhaltefolie. „Die dabei gemessenen Muster sind mit dem Auge nicht mehr auszuwerten“, erklärt die Doktorandin die Bedeutung ihrer aufwendigen Computerberechnungen. Aus den vorliegenden Daten kann sie so detailliert die Veränderungen im Gehirn auswerten und Modelle mit dem Computer simulieren.

Zu klären ist nun, ob diese Erkenntnisse für alle Gehirnstrukturen gelten, ob auch Formen, Farben und andere Sinneseindrücke so geprägt werden. „Und wir können die Erkenntnisse nutzen um auszuprobieren, ob auch KI-Systeme schneller lernen, wenn man ihnen Struktur vorgibt wie beim Neugeborenen-Gehirn,“ erklärt Trägenap. Es werde jedenfalls deutlich, dass das Gehirn auf der Basis von altem Wissen immer Neues lernen könne. „Probieren, Erfahrungen sammeln und ein eigenes System für das beste Lernen finden“ rät die Neurowissenschaftlerin anhand ihrer Erkenntnisse – und das lebenslang: Neues verarbeiten und Anpassung sei in den Gehirnstrukturen immer möglich.


Publikation

Sigrid Trägenap, David E. Whitney, David Fitzpatrick und Matthias Kaschube, The developmental emergence of reliable cortical representations. Nature Neuroscience (2025). https://www.nature.com/articles/s41593-024-01857-3

 

Kontakt
Sigrid Trägenap
Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS)
Tel.: +49 69 798 47503
eMail: traegenap@fias.uni-frankfurt.de
Web: https://www.fias.science/de/lebens-und-neurowissenschaften/gruppen/matthias-kaschube/

 

Anja Störiko
FIAS-Pressestelle
Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS)
Tel.: +49 (0)69 798 47507
stoeriko@fias.uni-frankfurt.de

 

Das FIAS (Frankfurt Institute for Advanced Studies)
ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung in Frankfurt am Main. Hier entwickeln international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Theorien zu komplexen naturwissenschaftlichen Zukunftsthemen in den Bereichen theoretische Naturwissenschaften, Computerwissenschaften und KI-Systeme sowie Lebens- und Neurowissenschaften. Über die Grenzen der Disziplinen hinweg erforschen sie mit Hilfe mathematischer Algorithmen und Simulationen die komplexen selbstorganisierenden Systeme der Natur. Das FIAS ist eine gemeinnützige Stiftung zwischen der Goethe-Universität und privaten Stiftern und Sponsoren. https://fias.institute/

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Spendenaktion am Gymnasium Riedberg: Gemeinsam für die »Frankfurter Tafel«

Gymnasium Riedberg - Die Projektgruppe und der Lieferwagen der Tafel

„Manche essen dreimal am Tag, andere nur jeden dritten Tag“

So wurde am Gymnasium Riedberg (GRB) zu einer Spendenaktion für die Frankfurter Tafel aufgerufen. Wie bereits in den Vorjahren organisierten Herr Christian Ballauff, Lehrer am GRB, sowie die Mitglieder der Schülervertretung (SV) die Aktion.

Im Vorfeld wurde in allen Klassen für das Projekt geworben. Zudem informierten wir durch E-Mails und eine Durchsage über den Ablauf der für den 23.01.2025 geplanten Aktion.

Pünktlich um 08:00 Uhr trafen sich die 11 freiwilligen Helfer und Herr Ballauff in der Schule. Gemeinsam bauten wir einen Stand auf und verteilten die leeren Spendenkisten an die Klassensprecher*innen und Tutorensprecher*innen.

Diese sammelten die Lebensmittelspenden dann in ihren Klassen und Kursen und gaben sie schließlich bei unserem Stand ab. Hier wurden die Spenden systematisch nach Art der Lebensmittel in Kisten umsortiert, wobei sich die Kisten unter anderem durch die Spenden der Lehrkräfte rasch füllten.

Gegen Mittag wurden die letzten Spenden angenommen, bevor wir alle prall gefüllten 44 Kisten vor unserer Schule stapelten. Mehr als eine Tonne an Lebensmitteln wurde durch die Schulgemeinde gespendet. Diese enthielten Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Linsen, Konserven, Kaffee und Fertiggerichte.

Leider erhält die Tafel häufig zwar lieb gemeinte, aber frische und dadurch schlecht lagerfähige Spenden. Aus diesem Grund hat sich unsere Schule auf noch mindestens 3 Monate haltbare und ungeöffnete Lebensmittelspenden fokussiert.

Gymnasium Riedberg - Die Projektgruppe und die Lebensmittelspende

Die Projektgruppe und die Lebensmittelspende, © Gymnasium Riedberg

Gemeinsam verstauten wir die Kisten in einen Lieferwagen der Tafel und beendeten so die Aktion. Wir freuen uns über die zahlreichen Spenden und dass wir gemeinsam als Schule etwas erreichen konnten.

Gerade jetzt, da die Tafel wegen anhaltender Lebensmittelknappheit und steigender Nachfrage einen Aufnahmestopp verhängen musste und wir momentan Winter haben, halten wir es für sehr wichtig, die bedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft durch solche Spenden zu unterstützen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich weitere Schulen der Aktion des Gymnasium Riedberg anschließen würden, um gemeinsam als Schulen etwas zu bewirken. Uns persönlich hat die Aktion sehr gut gefallen und wir freuen uns, nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Franziska Braun und Sarah Dierbach (Schülerinnen des Gymnasium Riedberg)

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Mittwoch: Warnstreiks in Frankfurt und der Region

Der RMV informiert:

Die Gewerkschaft ver.di hat einen ganztägigen Warnstreik angekündigt, der voraussichtlich auch den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt beeinträchtigen wird. Es ist damit zu rechnen, dass alle neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahnlinien am Mittwoch, 12. Februar, ab Betriebsbeginn den ganzen Tag bestreikt werden. S-Bahnen, Regionalzüge und Busse sind nicht betroffen.

Frankfurt: S-Bahnen und Busse fahren

Gerade die U-Bahnen bilden das „Rückgrat“ des städtischen Nahverkehrsnetzes, ihr Ausfall durch den Warnstreik wird viele Fahrgäste schmerzhaft treffen. Da aber S-Bahnen, Regionalzüge und Buslinien planmäßig verkehren, können sie im dichten Frankfurter Nahverkehrsnetz vielfach als Alternative weiterhelfen – ein vollwertiger Ersatz für die wegen des Streiks nicht verkehrenden Linien können sie aber nicht sein.

Streikaufruf in weiteren Kommunen

Zum Warnstreik aufgerufen sind zudem die Beschäftigten der Stadt und des Landkreises Offenbach, der Städte und Gemeinden im Main-Taunus-Kreis, des Hochtaunuskreises und des Wetteraukreises. Ob es hier zu Einschränkungen im städtischen Nahverkehr kommt, ist noch nicht absehbar. Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald uns Informationen dazu vorliegen.


Informieren und Alternativen nutzen

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt mit den Auswirkungen des Warnstreiks vertraut zu machen. Die neuesten Informationen liefern:

  • die aktuellen Verkehrsmeldungen
  • RMV-Servicetelefon 069 / 24 24 80 24, das rund um die Uhr erreichbar ist
  • lokale Radiosender

Bitte planen Sie generell mehr Zeit für Ihre Fahrt ein.

Tipp für die Verbindungsauskunft

In der Verbindungsauskunft lassen sich die U-Bahn- und Straßenbahnverbindungen ausblenden, so dass nur die alternativen S-Bahnen, Regionalbahnen und Busse angezeigt werden, die tatsächlich verkehren: Unter „Womit“ wählt man „Optionen anzeigen“ und entfernt dort für Frankfurt die Häkchen bei „U-Bahn“ und bei „Straßenbahn“ für Wiesbaden für „Bus“.

Wer Start und Ziel direkt „von Haustür zu Haustür“ (Ort, Straße und Hausnummer) eingibt, bekommt von der Fahrplanauskunft auch gleich mitgeteilt, welche Fußwege eventuell auf ihn zukommen.

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