Kategorie: AktuelleNEWS

Corona: Frankfurt erreicht Warnstufe 3 (Orange)

Corona Virus

Mit 41,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Frankfurt in den letzten sieben aufeinanderfolgenden Tagen tritt für die Stadt Frankfurt heute die dritte Warnstufe des Präventions- und Eskalationskonzeptes des Landes Hessen in Kraft.

Stadtrat Stefan Majer sagt: „Wir befinden uns seit heute in der dritten Eskalationsstufe. Das Infektionsgeschehen ist nicht in der breiten Fläche zu finden, sondern kann zu einem erheblichen Teil auf ein konkretes lokales Ereignis eingegrenzt werden.“

Ausgehend von einem Ausbruch in einem Postverteilzentrum außerhalb von Frankfurt haben sich sehr viele Personen in und außerhalb des Landkreises Offenbach infiziert. In Frankfurt ist eine Gemeinschaftsunterkunft betroffen, in der Geflüchtete, osteuropäische EU-Bürgerinnen und -Bürger und Wohnsitzlose leben. Mittlerweile sind hier insgesamt 114 Kontaktpersonen, Bewohner sowie Mitarbeiter, infiziert.

Die hohen Infektionszahlen sind offensichtlich auf das Nichteinhalten der Hygieneregeln und der Maskenpflicht zurückzuführen. Die positiv getesteten Personen sowie Familienangehörige sind in anderen Unterkünften isoliert worden. Die Kontaktpersonen stehen unter Quarantäne. Mehr als 50 Prozent der Infizierten sind asymptomatisch, manche geben leichte Beschwerden an, zwei Personen mit ausgeprägteren Beschwerden werden von Ärzten des Gesundheitsamtes regelmäßig besucht. Ein Patient mit einer schweren Grunderkrankung wird in der Uniklinik behandelt.

Zur schnellen Eindämmung des Infektionsgeschehens führt das Gesundheitsamt alle erforderlichen Maßnahmen durch. In der betroffenen Einrichtung finden bei Bewohnern sowie den Mitarbeitern weitere Folgetestungen statt. Darüber hinaus arbeitet das Gesundheitsamt zusammen mit dem Träger der Einrichtung unter Hinzuziehung von Sprachmittlern daran, dass die Hygienevorschriften und die Maskenpflicht strikt eingehalten werden.

Außerdem treten die vom Hessischen Präventions- und Eskalationskonzept vorgegebenen Maßnahmen in Kraft, zu finden unter https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/hessen-erlaesst-praeventions-und-eskalationskonzept-zur-eindaemmung-der-weiteren-ausbreitung-von im Internet.

Der stellvertretende Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, Antoni Walczok, hat in diesem Zusammenhang Eintracht Frankfurt informiert, dass das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag, 3. Oktober, mit der geplanten Zuschauerzahl stattfinden kann: „Wir sehen keine Überschneidungen zwischen dem lokalen Infektionsgeschehen und den Gästen des Eintracht Frankfurt-Spiels. Daher ist eine Reduktion der Zuschauerzahlen infektiologisch nicht notwendig.“

Foto: CDC on Unsplash.com

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Stadt sagt NEIN zum Bikepark

In kürzester Zeit sammelten drei Teenager Unterschriften für eine erfolgreiche Petition, recherchierten mit Eltern und Freunden, stellten ihre Pläne für einen Bikepark am Riedberg und ein Modell selbst im Ortsbeirat vor – jetzt kam eine klare Ablehnung vom Magistrat, ohne Alternativen.

Anton (12), Schwester Marie (9) und sein Freund Alexander (12) hatten auch in einer Sitzung des Ortsbeirates Kalbach/Riedberg erklärt, worum es ihnen in erster Linie geht: Um mehr Raum für immer mehr ältere Kids und Teenager – und darum, „wie man hier mit wenig Aufwand und überschaubaren Kosten eine tolle Freizeitmöglichkeit schaffen könnte“.

Ihr Argument: Im Prinzip versucht man bei einem Bikepark, das natürliche Gelände zu nutzen und mit Erdaushub und Holzrampen „Lines“ für größere und kleinere Biker zu schaffen. Betonarbeiten sind nicht notwendig. Die Lärmemissionen für Anwohner wären gering. Vergleichbare Parks gibt es in anderen Kommunen wie Bad Vilbel.

Die Gründe für die Ablehnung

Sie hatten auch konkrete Vorschläge für mögliche Flächen, wurden vom Ortsbeirat unterstützt und waren über die Eltern in Kontakt mit dem Grünflächenamt – jetzt kam die entsprechende Stellungnahme des Magistrats: Den Anregungen könne nicht entsprochen werden. Denn „nahezu alle Flächen rund um Kalbach und Riedberg unterliegen der Landschaftsschutzverordnung“. Die Bikestrecken entsprechen, ähnlich wie „Downhillstrecken“, nicht der geltenden Landschaftsschutzverordnung. Darüber hinaus eignen sich solche Flächen aus Verkehrssicherheitsgründen nicht für öffentliche Grünflächen.

Warum aber gibt es im Stadtteil keine Flächen mehr – und warum gibt es viele Spielplätze für die Kleinen, aber außer dem Jugendhaus, einem Basketball-Platz und einem Bolzplatz am Stadtrand kaum Raum für Jugendliche? Zugrunde liegen vermutlich klare Versäumnisse bei der Planung. „Weder wurde der Riedberg als urbaner Stadtteil begriffen, noch rechnete man vor 20 Jahren mit der steigenden Attraktivität der Großstädte“, sagt SPD-Ortsbeirat Sven Moulden. Man kalkulierte auch im Laufe der Bebauung nicht mit ein, dass aus Kindern Jugendliche mit Platzbedarf werden.

Es gibt bereits eine ältere Initiative für einen Skatepark, ebenfalls von engagierten Schülern, die zuerst abgelehnt und inzwischen geprüft wird. Auch hier scheinen fehlende Flächen ein Problem zu sein. Auf die aktuelle Stellungnahme des Magistrats reagierten Anton und seine Familie „sprachlos und enttäuscht“. Auch Mitglieder des Ortsbeirates monierten, dass es seitens der Stadt nur eine kurze Ablehnung, aber keine Lösungsansätze oder eine Prüfung gebe. 

Antons Mutter erklärt gegenüber MAINRiedberg: „12jährige wollen etwas bewegen und verändern, statt nur zu jammern. Das Engagement zu recherchieren, Vorschläge zu machen, um gemeinsam alternative Standorte zu suchen, und Kontakt aufnehmen zu wollen, um Lösungen zu finden, wird einfach ignoriert.“

Ende 2019 lebten laut Amt für Statistik 2280 6- bis 14-Jährige am Riedberg. 586 Jugendliche sind älter als 15, 1897 Kleinkinder sind erst 0 bis 5 Jahre alt. Es gibt mehr als 20 Spielplätze im Stadtteil – aber kaum Raum für ältere Kids und Teens.

Antons Mutter gibt zu bedenken: Bisher sind nur vergleichsweise wenige Teenager, die als kleine Gruppe vermutlich noch nicht genug Lärm um das Thema machten. „Aber irgendwann werden es mindestens 3000 sein, die sich in diesem vermeintlich so familienfreundlichen Stadtteil in Ihrer Freizeit sinnvoll beschäftigen wollen. Und dann?“

Appell an die Lokalpolitik: „Wir müssen gemeinsam nach Alternativen suchen“

Die jungen Initiatoren der Bikepark-Petition und ihre Eltern geben noch nicht auf. Sie hoffen, dass der Ortsbeirat noch Stellung bezieht und dass gemeinsam an dem Punkt „Mehr Raum für Jugendliche“ weiter gearbeitet wird. Ihr Appell: Wenn Freizeitmöglichkeiten wie ein Bikepark oder auch ein Skatepark in der gewünschten Form nicht umsetzbar sind, sollte man sich mit dem Nein nicht abfinden, sondern gemeinsam nach Alternativen suchen.

Diese drei Riedberger Schüler setzen sich seit mehreren Monaten für einen Bikepark im Stadtteil ein und sind jetzt „total enttäuscht“

Fotos: MAINRiedberg

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Wegen Corona: Das Tower Café schließt

Tower am Alten Flugplatz Kalbach-Bonames

Jetzt hat die Corona-Pandemie auch eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Umgebung erreicht: Das Tower Café am Alten Flugplatz Bonames musste Ende September wegen fehlender Einnahmen aus den vergangenen Monaten schließen.

„Liebe Gäste, das Tower Café ist aufgrund von Umstrukturierungen bis auf Weiteres geschlossen“, ist auf der Homepage des Restaurants zu lesen. Auf Rückfrage erfährt man, dass die „Servicegesellschaft für Frankfurt und Grüngürtel“ den Vertrag mit der Stadt zum 30. September gekündigt hat. So überraschend kam das für regelmäßige Besucher nicht. Denn nach dem Lockdown und ohne die Veranstaltungen, die Märkte im Außengelände und Privatgesellschaften bei Hochzeiten und Familienfeiern war es in den vergangenen Wochen und Monaten bisweilen ziemlich leer im Café gewesen, zumal an zwei Wochentagen und meist schon relativ früh am Abend geschlossen war. Doch diejenigen, die kamen, schätzten die selbstgemachten Kuchen, regionale Spezialitäten und auch die Tatsache, dass das Tower Café zugleich Weiterbildungsbetrieb für Langzeitarbeitslose war.

Laut Frankfurter Rundschau geht das zuständige Amt für Bau und Immobilien derzeit davon aus, dass ein neuer Pächter erst im nächsten Jahr das Café übernehmen wird. Schließlich liegt der Stadt am Herzen, dass eine langfristige Lösung gefunden wird, die auch zum Gesamtkonzept des Alten Flugplatzes passt.

Veränderungen wird es ohnehin geben. Die Stadt will das grüne Areal an der Nidda, wo früher US-Hubschrauber starteten und landeten, bis 2022 zu einem Umweltbildungsort weiterentwickeln. Es wird auch geprüft, ob eine räumliche Erweiterung möglich ist.

Foto: Archiv/ MAINRiedberg

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Leider kein Weihnachtsmarkt am Riedbergplatz

Weihnachtsmarkt-Symbol

Auch wenn der große Frankfurter Weihnachtsmarkt stattfinden soll – auf tolle Stände, Bratwurst, Glühwein, Künstler und Musik am Riedbergplatz können wir uns in diesem Jahr nicht freuen. Die IG Riedberg hat mitgeteilt, dass der Weihnachtsmarkt unter den aktuellen Bedingungen leider nicht möglich ist.

„Da sind zu viele Risiken, die wir ohne den finanziellen Puffer eines Osterfeuers als gemeinnütziger Verein nicht eingehen dürfen“, erklärt Markus Schaufler vom Vorstand der IG. Denn schon das Osterfeuer, wo 2019 rund 1000 Personen mitfeierten, wie auch das noch wesentlich größere Riedberg-Sommerfest mussten wegen Corona entfallen. Daher wird es dieses Jahr keinen von der IG Riedberg organisierten Weihnachtsmarkt am 3. Adventwochenende geben. „Wir bedauern es genauso wie viele Riedberge.“

Großveranstaltungen wie diese sind für einen Verein einfach zu unkalkulierbar, und die IG müsste, um eine gewisse Grundordnung sicherzustellen, auch noch professionelle Ordner stellen, was das finanzielle Risiko einer solchen Veranstaltung noch weiter nach oben treiben würde.

„Hoffen wir alle, dass sich spätestens zum Osterfeuer die Infektionslage soweit entspannt hat, dass wir damit die Gemeinschaftsveranstaltungen wieder aufnehmen können“, sagt Schaufler. Und schickt noch folgenden Appell hinter: Bis dahin liege es an jedem von uns, sich an die zwar vielleicht unliebsamen, aber, wie sich gezeigt hat, effektiven Vorsichtsmaßnahmen zu halten und beispielsweise einen Mundschutz zu tragen.

Foto: MAINRiedberg

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Die wichtigsten Fragen zur Schließung des Fachärztezentrums

Wichtige Information: Einen aktuellen Bericht zum Thema Ärzte-Versorgung im Stadtteil lesen Sie unter https://main-riedberg.de/erster-lichtblick-beim-thema-aerzte-versorgung/ sowie in der Dezember-Ausgabe von MAINRiedberg.

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Nur noch ein Tag – dann schließt das Fachärztezentrum Riedberg. Die Verunsicherung ist greifbar, einige wichtige Fragen an den bisherigen Betreiber sind noch ungeklärt. Fest steht inzwischen aber, dass ein Kinderarzt und eine Gynäkologin des Zentrums in Riedberg-Nähe neue Praxen eröffnen wollen.

„Ich arbeite seit vier Jahren hier am Riedberg und habe eine Verbindung zu meinen Patientinnen und Patienten aufgebaut. Mein Plan ist, dass ich ganz in der Nähe des Riedbergs wieder als Kinderarzt arbeiten werde“, erklärt Dr. Dominik Dunsch gegenüber MAINRiedberg. Er wird einen Kassenarztsitz übernehmen und sich selbständig machen. Da entsprechende Räumlichkeiten ausgerechnet im familienreichsten Stadtteil Frankfurts kaum zu finden sind, will er sich nur wenige Minuten entfernt niederlassen und voraussichtlich zum 1. Dezember 2020 mit einer neuen Praxis starten. 

Kinderarzt Dr. Dunsch und Gynäkologin Dr. Embaye eröffnen neue Praxen

Zahlreiche Patientinnen und Patienten haben bereits signalisiert, dass sie über den Standort der Kinderarzt-Praxis informiert werden möchten. Dieser Bitte will Dominik Dunsch schnell nachkommen, sobald die Einzelheiten feststehen. In der Zwischenzeit können sich Eltern nur an weiter entfernte Kinderärzte wenden, eine Übergangs-Versorgung im Fachärztezentrums gibt es entgegen früherer Ankündigungen nicht.

Eine weitere Sorge war, dass es in Zukunft keine Gynäkologie mehr am Riedberg geben könnte. Hierzu bestätigt die Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH), dass auch die bisherige FÄZ-Gynäkologin Dr. Ulrike Embaye einen Kassenarztsitz erworben hat und eine Praxis eröffnen will – aufgrund der Raumproblematik aber ebenfalls nicht am Riedberg, sondern in einem angrenzenden Stadtteil. Der genaue Standort und der Eröffnungstermin stehen derzeit noch nicht fest.

Während ein halber Kassenarztsitz für Neurologie noch ausgeschrieben ist und vermutlich nicht am Riedberg verbleiben wird, wird Dr. Sabine Hoffmann-Metzger, bisher Neurologin im FÄZ, bereits ab 1. Oktober im MVZ Taunus in Bad Homburg praktizieren. Dies wurde auf Anfrage mitgeteilt.

In Zukunft wird es im Bezirk Kalbach-Riedberg mit mehr als 21.000 Einwohnern kein Fachärztezentrum mehr geben – das hat die Kassenärztliche Vereinigung bereits bestätigt. Für die rund 500 Quadratmeter großen und teuren Räumlichkeiten am Riedbergplatz konnte kein neuer Betreiber gefunden werden. 

Wie bekomme ich meine Arzt-Unterlagen?

Einer der bisherigen FÄZ-Ärzte weist auch auf eine Problematik hin, die vielen Patientinnen und Patienten noch nicht bewusst sein dürfte: Ihre Krankenakte ist noch beim Fachärztezentrum Riedberg. Wie aber können sie in Besitz der Unterlagen gelangen, die gerade beim Wechsel zu einem neuen Facharzt so wichtig sind? Hier hat der bisherige Betreiber, die Fachärztezentrum Frankfurt GmbH, noch keine Lösung kommuniziert. Es wird aber darauf gedrängt, dass eine entsprechende Anlaufstelle geschaffen werden soll, damit man auch noch nach der Schließung eine Kopie der Krankenakte erhalten kann.

Warum wurde das Fachärztezentrum geschlossen?

Ende April wurde publik, dass die FÄZ Frankfurt GmbH, die zur städtischen Stiftung Hospital zum Heiligen Geist gehört, „eine strategischen Neuausrichtung“ ihrer Standorte plant. Deshalb soll unter anderem das Zentrum am Riedberg mit den Bereichen Kinderheilkunde, Gynäkologie sowie Neurologie zum 30. September geschlossen werden.

Geschäftsführerin Dr. Rafaela Korte betonte damals noch, dass die Suche nach einem neuen Betreiber und die lückenlose Versorgung im Stadtteil oberste Priorität habe. Die Realität sah anders aus. Neue Termine wie die gesetzlich vorgeschriebenen U-Untersuchungen für Kinder sind offenbar schon seit Wochen nicht mehr möglich, Angestellte haben gekündigt, Ärzte haben sich neu orientiert und nahmen ihren Resturlaub, ein normaler Praxisbetrieb war nicht mehr gewährleistet. Telefonisch war die Praxis theoretisch an drei Wochentagen jeweils eine Stunde erreichbar, de facto laut betroffener Patienten nur per E-Mail.

Fragen wirft die Erklärung auf, dass die Schließung von den entscheidenden Gremien „besprochen, beraten und getragen wurde“. Die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist, die neben der FÄZ GmbH auch das Nordwest-Krankenhaus betreibt, ist einer der wichtigsten Träger von Gesundheitsdienstleistungen in Frankfurt und auch personell eng mit der Stadt verbunden. Vorsitzender im Aufsichtsrat und Vorstand der Stiftung ist Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne).

Der Dezernent hat sich nun auch persönlich in die Planungen für eine künftige Versorgung am Riedberg eingeschaltet, „letztlich hat das aber noch nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis für alle geführt“, so Alexander Kowalski, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen.

KVH sieht die Versorgung in Kalbach-Riedberg gewährleistet

Nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung ist die fachärztliche Versorgung in und um Kalbach-Riedberg weiterhin gewährleistet. Nach der Schließung des Zentrums werde es „zu keiner drohenden oder gar akuten Unterversorgung kommen“. Die vorhandenen Fachärzte seien gut in der Fläche verteilt. Weniger in den östlich angrenzenden Stadtteilen, die deutlich lockerer bevölkert sind, dafür zunehmend in Richtung Frankfurter Innenstadt. Sprecher Alexander Kowalski: „Auch die beiden gut versorgten Nachbarkommunen Oberursel und Bad Homburg bieten den nördlichen Frankfurter Stadtteilen viele ärztliche Anlaufstellen und tragen somit zur Versorgung bei.“

Allerdings ist es auch eine Tatsache, dass allein am Riedberg 1700 Kleinkinder von 0 bis 5 Jahren und rund 2300 6- bis 14-Jährige leben. Für diese Familien und für ältere Menschen dürfte es durchaus einen Unterschied machen, ob Fachärzte direkt hier vor Ort, zumindest in angrenzenden Stadtteilen oder in Nachbarkommunen zu finden sind.

Foto: MAINRiedberg

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Kinder, schickt Eure „Klimabotschaft“ an die Welt!

Klimaschutz Initiative Riedberg

Die UN-Klimakonferenz wurde um zwölf Monate in den November 2021 verschoben. Klimaschutz darf aber nicht verschoben werden, davon ist die neue Klimaschutz-Initiative Riedberg überzeugt – und startet jetzt einen Mal- und Bastelwettbewerb für Kinder. Mit der Aufforderung: „Malt uns Eure Klimabotschaft!“

„Was wünscht Ihr Euch von den Politikern der Welt in Sachen Klimaschutz? Was bewegt Euch, wenn Ihr an das Klima unserer Erde denkt? Was könnt Ihr selbst tun, damit es der Erde besser geht?“ Das sind die großen Fragen, die die  Klimaschutz-Initiative an die Kinder und Jugendlichen in Frankfurt stellt – verbunden mit der Aufforderung: „Malt uns ein Bild oder Plakat, bastelt eine Collage oder was immer Euch dazu einfällt!“

Der Wettbewerb startet am 1. Oktober. Einsendeschluss ist der 15. November 2020. Die Preisverleihung soll kurz danach stattfinden. Parallel dazu werden die schönsten und kreativsten Motive auf der Webseite der Initiative zu sehen sein. „Wir wollen den jungen Menschen dadurch eine Stimme geben“, erklärt Ina Mirel, eine der Wegbereiterinnen der KIR. Erklärtes Ziel der Klimaschützer ist es, dass so die Botschaften der Kinder einen „Weg hinaus in die Welt“ finden und sichtbar werden.

Es gibt auch tolle Preise zu gewinnen wie Eintrittskarten für das Senckenberg-Museum und die Experimenta, Wissens-Bücher von namhaften Verlagen und Experimentier-Sets für Kinder.

Der Klimaschutz-Wettbewerb startet am 1. Oktober. Einsendeschluss ist der 15. November 2020. Es wird in den Altersgruppen 3 – 6 Jahre, 7 – 10 Jahre sowie 11 Jahre und älter unterschieden. Weitere Informationen unter klimaschutz-initiative-riedberg.de

Foto: Klimaschutz-Initiative Riedberg

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IG Riedberg lädt zur Apfelernte & zum großen Keltertag

Frisches Obst

Es werden wieder Äpfel geerntet – und Saft „made in Riedberg“ gekeltert! Die IG Riedberg freut sich über Unterstützung bei der Apfelernte am nächsten Samstag und lädt am Sonntag zum großen Keltertag am Kautenhof (Riedbergallee) ein. Den frisch gepressten Apfelsaft gibt’s natürlich auch zu kaufen.

Am Samstag, 3. Oktober, ab 8.30 Uhr geht es zum Äpfelsammeln auf die Streuobstwiese entlang der A5 – hinter dem Sportplatz. Die Apfelbäume werden das Jahr über von der IG Riedberg gepflegt. Gekeltert wird dann am Sonntag, 4. Oktober, von 10 bis 18 Uhr am Kautenhof neben der Pizzeria „Villa Belvedere“.

Ziel ist es, dass alle Interessierten Äpfel sammeln und aus diesen Mengen und der hoffentlich großen Ernte, die die IG Riedberg stellt, einen Apfelsaft pressen lassen. Dieser wird sofort schonend pasteurisiert und ist dann mindestens 18 Monate haltbar (Bag-in-the-box). Nachdem er geöffnet ist, bleibt er noch mehrere Wochen frisch.

Der Apfelsaft kann dann von allen direkt vor Ort erworben werden. Wer eine große Menge Obst (mindestens 75 Kilo) hat, kann sich auch seinen „persönlichen“ Saft pressen lassen. 

Zum sofortigen Trinken stellt die IG Riedberg ihre eigene kleine Presse zur Verfügung, an der Kinder unter Anleitung selbst frischen Süßen pressen können.

Unterstützung für die IG Riedberg

Die IG Riedberg freut sich über möglichst viele kleine und große Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Verein, der in „normalen“ Jahren das Sommerfest im Stadtteil und den beliebten Weihnachtsmarkt mit viel Engagement und ehrenamtlich organisiert, musste Corona-bedingt beide Veranstaltungen absagen. „So ist der gekelterte Saft dieses Jahr leider unsere einzige Einnahmequelle ist“, sagt IG-Vorstand Markus Schaufler. Wer also Apfelsaft oder auch Quittensaft „made in Riedberg“ kauft, unterstützt auch die IG und ermöglicht damit 2021 (hoffentlich) auch wieder ein Sommerfest und einen Weihnachtsmarkt am Riedberg!

Weitere Informationen unter www.ig-riedberg.de

Foto: Archiv

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Mehr Radspuren, mehr Busse und modernes Verkehrs-Management für bessere Luft

„Der Luftreinhalteplan für Frankfurt berücksichtigt viele Maßnahmen, die die Stadt attraktiver machen: Mehr Rad- und Busspuren, eine engere Taktung des öffentlichen Nahverkehrs, mehr emissionsarme Busse und ein intelligentes Verkehrsleitsystem. So entsteht ein modernes und nachhaltiges Verkehrssystem. Mit dem Luftreinhalteplan haben wir aber vor allem den Gesundheitsschutz der Frankfurterinnen und Frankfurter im Blick. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Stickoxid-Grenzwerte schnellstmöglich einhalten. So hat es auch der Verwaltungsgerichtshof entschieden, falls nötig, Fahrverbote zu berücksichtigen“, hat Umweltministerin Priska Hinz am heutigen Montag in Wiesbaden erklärt.

Mithilfe umfangreicher Verkehrs- und Immissionsgutachten hat das Umweltministerium in den vergangenen Monaten die Belastung innerhalb der Stadt sowie die Wirksamkeit von Maßnahmen berechnen lassen. Neben den von der Stadt Frankfurt vorgeschlagenen Maßnahmen wurden nach der Vorgabe des Verwaltungsgerichts ebenfalls streckenbezogene oder kleinräumig-zonale Fahrverbote geprüft.

„Wir haben alle Maßnahmen, die die Stadt Frankfurt vorgeschlagen hat, im Luftreinhalteplan berücksichtigt. Die Verkehrs- und Immissionsgutachten verdeutlichen, dass wir an einigen Straßen voraussichtlich auch Fahrverbote vorsehen müssen. Innerhalb des Anlagenrings ergibt sich daraus eine kleinräumige Zone. Wir haben aber einen Vorbehalt im Planentwurf festgeschrieben: Nur wenn die tatsächlichen Messwerte nächstes Frühjahr über dem Grenzwert liegen, müssen die Fahrverbote auch wirklich umgesetzt werden. Die Corona-Pandemie hat den Verkehr verringert. Viele sind auf das Fahrrad umgestiegen und auch das mobile Arbeiten von zuhause aus trägt zur Luftverbesserung bei. Sollte es dabei bleiben, brauchen wir keine Fahrverbote“, ergänzte Hinz.

Klaus Oesterling, Verkehrsdezernent der Stadt, erklärte: „Mit unseren verkehrlichen Maßnahmen konnten wir die Anzahl der Straßenabschnitte mit Grenzwertüberschreitungen von 119 auf rund 40 senken, für die jetzt noch Einfahrtverbote drohen. Wir werden weiter daran arbeiten, dass diese Zahl gesenkt wird, um Fahrverbote zu vermeiden. Dafür muss der Anteil des Autoverkehrs reduziert werden, indem wir die Attraktivität des ÖPNV und des Radverkehrs weiter verbessern.“

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig fordert eine Verkehrswende. „Wir brauchen ein Verkehrskonzept, das den Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern, den Fußgängerinnen und Fußgängern Vorrang einräumt und den Individualverkehr zurückdrängt. Die autogerechte Stadt gehört der Vergangenheit an. Wir wissen, dass die Aufenthaltsqualität der Innenstädte gesteigert wird, wenn der Autoverkehr abnimmt. Eine Verkehrswende reduziert die Luftbelastung in der Stadt und schützt die Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden.“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Nils Kößler hält es für richtig, sich beim Thema „Fahrverbote“ ausschließlich auf die tatsächlichen Messwerte zu beziehen. „Modellberechnungen dürfen dafür nicht die Grundlage sein. Gut, dass das im Planentwurf jetzt klargestellt ist. Fahrverbote müssen das allerletzte Mittel bleiben, selbst wenn sie nur für einzelne Strecken oder kleine Zonen angeordnet werden. Denn sie bedeuten faktisch eine Enteignung und sind sozial ungerecht. Mit der konsequenten Modernisierung der ÖPNV-Flotten, mehr Park-and-Ride-Plätzen, mehr Infrastruktur für Elektromobilität, Carsharing-Modellen und dem Ausbau des öffentlichen Nah- und des Radverkehrs werden wir in Frankfurt eine bessere Luftqualität erzielen. Das Verkehrsdezernat muss diese Maßnahmen jetzt vorantreiben. Dann wird die Gefahr von Fahrverboten erheblich reduziert.“

Bürger sollen Anregungen einbringen

Bürger können ab Dienstag, 29. September, bis einschließlich Mittwoch, 11. November, Einwendungen und Anregungen zu dem Entwurf des Luftreinhalteplans machen. Der Luftreinhalteplan soll bis Ende des Jahres aufgestellt werden.

Der Luftreinhalteplanentwurf ist auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter https://umwelt.hessen.de/umwelt-natur/luft-laerm-licht/luftreinhalteplanung zur Einsichtnahme eingestellt. Außerdem wird der Luftreinhalteplanentwurf im Atrium des Stadtplanungsamtes in der Kurt-Schumacher-Straße 10 ausgelegt.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv/ MAINRiedberg

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Der singende Sunshineboy

Altenpfleger, Sänger, Sunshineboy: Shahin Shahidi Kuzera erzählt uns seine außergewöhnliche Lebensgeschichte – und warum er einst auf der Bühne vor Modern Talking genau so viel Spaß hatte wie jetzt bei einem seiner Spontan-Auftritte am Riedberg.

Schlechte Laune? Schlechtes Wetter? Viel Arbeit? Shahin Shahidi Kuzera lächelt trotzdem. Es ist ein strahlendes Boyband-Lächeln, das alle über 30 mitten in die 90er zurückversetzt. Damals, als Take That, Backstreet Boys und Co. die Welt elektrisierten und Shahin beschloss: „Was die machen, das kann ich auch!“

Eigentlich müsste die Geschichte viel früher beginnen. Shahin, der trotz seiner 41 Jahre mit seiner Basecap, der warmen Stimme und der ansteckend guten Laune immer noch als der coole Typ von nebenan durchginge, floh mit seinen Eltern als Fünfjähriger während des ersten Golfkriegs von Teheran nach Deutschland. Nach der Anfangszeit in einem Flüchtlingsheim in Schweinfurt konnte die Familie in Kassel Fuß fassen. Und Shahin auch.

Doch auf dieses Thema geht er im Gespräch mit MAINRiedberg nicht ein. Er schildert lieber, was alles danach kam: Als Teenager erste Auftritte mit Freunden in einer Cover-Band, eine eigene Sendung im Offenen Kanal Kassel, Gesangsunterricht, später das verrückte Tingeln durch die Takshows von Bärbel Schäfer bis Stefan Raab, irgendwann mit seinen Jungs als Vorgruppe von Modern Talking, dann die Begegnung  mit dem legendären US-Rapper LL Cool J im Tonstudio – und andererseits ist da seine höfliche und unaufdringliche Art, verbunden mit der Tatsache, dass Shahin statt in irgendwelchen Castingshows längst als Krankenpfleger im Seniorenzentrum in Stockstadt am Rhein zu finden ist. Das macht er mit ganzem Herzen. „Das ist meine Arbeit, die ich immer noch gerne mache“, sagt Shahin Shahidi Kuzera. Die Musik plus das Schreiben von Songs sind sein Hobby. „Da kann ich abschalten. Da bin ich glücklich und kann andere glücklich machen. Ich will gar nicht nach oben.“

Warum seine Spontan-Auftritte die Menschen bewegen

Die Vorstellung, vielleicht mal bei DSDS aufzutreten, und vor großem Publikum zu zeigen, was er „draufhat“, hat für ihn nichts Verlockendes. „Da bekommt man dann einen Knebelvertrag und ist nach einem Jahr wieder weg vom Fenster.“ Er macht eine kurze Pause und fügt lachend hinzu: „Dafür bin ich zu alt.“ 

Es sind die vermeintlich kleinen Auftritte, die ihn und immer mehr Menschen in und um Frankfurt berühren. In der Corona-Zeit, wo er auf Plätzen, in Parks und Fußgängerzonen kurze Spontan-Auftritte wagte. Oder beim Spielefest Anfang September am Riedberg, als er seine mobile Musikanlage auf eine Schiebekarre packte, und im Kätcheslachpark zu singen begann. Während die Kids spielten, kamen nicht nur Mamas und Papas und die Organisatoren zu ihm und wollten schließlich auch noch drei Zugaben. Seine Lieblings-Hits? „Zum Beispiel You’re Not Alone von Michael Jackson oder Just The Way You Are von Bruno Mars. Natürlich in meiner Cover-Version und dann noch meine eigenen Songs.“ Pop und Soul, mit selbst geschriebener Musik und Lyrics. Über tiefe Gefühle und Erlebnisse, Liebe und Hass. 

„Du musst da einfach rausgehen und singen!“

Er hat neue Songs in einem Tonstudio in Offenbach aufgenommen, die sind auf Google Play und iTunes abrufbar. Man kann ihn auch für Feste und Feiern buchen.

„Meine Frau hat zu mir gesagt: Du machst gute Sachen. Du musst da einfach rausgehen und singen. Die Leute kommen dann automatisch“, erzählt der Wahl-Riedberger. Als Sänger nennt er sich Sunshineboy Shahin. „Denn so bin ich einfach.“ Er lächelt und singt. Immer wieder auch für seine Senioren im Altenheim. Sunshineboy forever.

Foto: privat

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Große Grüne-Soße-Gala trotz(t) Corona!

Grüne Soße ist natürlich stärker als Corona! Trotz der Absage des Festivals im Frühjahr findet 2020 eine große Grüne Soße Gala statt. Am 10. Oktober um 20 Uhr, im Frischezentrum in Kalbach und per Live-Stream in über 40 Frankfurter Gaststätten und Locations. Kabarettisten von Bodo Bach bis Maddin Schneider sind dabei. Und jede Menge Grüne Soße, die auf Wunsch sogar bis nach Hause geliefert wird.

Seit 13 Jahren begeistert das Grüne Soße Festival viele Menschen aus Frankfurt, der Rhein-Main Region und darüber hinaus. Mit einer einzigartigen Mischung aus Kultur und Comedy, Grüne-Soße-Contest und verrückten Events für alle. Mit über 5.000 verkauften Tickets waren die Veranstaltungen bereits Anfang des Jahres ausverkauft – dann kam Corona.

Fakt ist, es wird kein 8-tägiges Festival mit jeweils 650 Personen in einem Festivalzelt auf dem Frankfurter Roßmarkt und auch keine neue Jagd auf den Grüne-Soße-Weltrekord geben – das lässt die Pandemie nicht zu. So kämpft auch das Grüne Soße Festival ums Überleben, wie fast alle in der Kulturbranche.

Den Veranstaltern Maja Wolff und Torsten Müller ist klar, das Thema Wettbewerb passt in diesem Jahr nicht in die Zeit. Deshalb präsentierten sie unter dem Motto „Miteinander statt Wettbewerb“ eine kreative Alternative.

Große Grüne Soße Gala am 10. Oktober – mit Live-Stream in mehr als 40 Restaurants und Locations 

Am 10. Oktober um 20 Uhr öffnet das Frankfurter Frischezentrum in Kalbach die Tore für die Grüne Soße Gala. Auf einer großen Bühne, die extra für diese Nacht aufgebaut wird, treffen sich die diesjährigen Festivalgrößen zu einer fulminanten Show rund um die Grüne Soße.

Diese Gala wird per Live-Stream in zahlreiche Restaurants und Locations übertragen. Es wird diesmal keinen Wettbewerb geben. Aber es gibt überall reichlich Grüne Soße – versprochen! So kann, trotz Abstandsregelung, das hessische Kultgericht gefeiert werden. An unterschiedlichen Orten und doch gemeinsam.

Das Moderatoren-Trio Anton Le Goff, Timo Becker und Hilde aus Bornheim versprechen eine unvergessliche Grüne Soße Gala…

…unter Einhaltung sämtlicher Corona-Vorschriften. Zum Mitmachen in über 40 Gaststätten oder von zuhause Fotos: MAINRiedberg

Moderiert wird die Grüne Soße Gala von dem bekannten Trio Anton Le Goff, Timo Becker und der Hilde aus Bornheim. „Gemeinsam mit Bodo Bach, Bäppi La Belle, Maddin Schneider, Tamika Campbell, Sabine Fischmann & Ali Neander wird die Grüne Soße Gala zu einem unvergesslichen Erlebnis“, heißt es vom Festival-Team.

Gemeinsam dabei sein: So funktioniert’s!

Jede Location gibt im Vorfeld an, wie viele Personen sich vor Ort unter den aktuellen Auflagen zusammenfinden können. Das Publikum kann sich über das Ticket-System für die einzelnen Veranstaltungsorte einbuchen. Zahlreiche Restaurants haben ihre Teilnahme zugesagt und damit mehr als 2.000 Plätze für potenzielle Zuschauer geschaffen.

In unmittelbarer Riedberg-Nähe machen der „Lahme Esel“ in Niederursel, das „Gasthaus zum Einhorn“ in Alt-Bonames und „Zum Rühl“ in Oberursel/ Weiskirchen mit. Doch schnell sein lohnt sich, denn manche Locations sind bereits ausgebucht!

Der Streaming-Link

Der Live-Stream bietet darüber hinaus vielen Grüne-Soße-Fans und Kulturbegeisterten aus anderen Regionen die Möglichkeit, von Zuhause aus dabei zu sein. So kann die Love-Mark „Grie Soß“ auch über die Grenzen des Rhein- Main Gebietes hinausgetragen werden. Der Streaming Link-kann separat gekauft und auch an Freunde und Verwandte in aller Welt verschenkt werden. Der Kauf unterstützt natürlich ebenso das Grüne Soße Festival.

Die ultimative Grüne-Soße-Box für zuhause!

Für alle, die aufgrund des Coronavirus Bedenken haben, unter Menschen zu gehen, gibt es die ultimative Grüne Soße Box – in zwei Varianten.

Gepackt mit allen Kräutern, Zutaten und einem Rezept für die Zubereitung der Grünen Soße, dazu Kartoffeln & Eier, wird die Grüne Soße Box ganz bequem direkt mit der Post nach Hause geliefert. Nun kann gemeinsam geschnibbelt und gehackt werden, so wird die Grüne Soße Gala zum eigenen Event daheim.

Für alle, die keine Zeit oder keine Lust haben oder denen das Schnibbeln zu gefährlich ist, gibt es die Grüne Soße Box mit einer Fertigsoße direkt vom Erzeuger inklusive Kartoffeln und hartgekochten Eiern. Aufgrund der Corona–Krise kommt es in den Logistik-Bereichen zu Engpässen, deshalb empfiehlt es sich vermutlich, die Grüne Soße Box zeitnah zu bestellen. Der Link zur Show ist dann inklusive.

„Das Grüne Soße Festival ist systemrelevant“

Zur Pressekonferenz im Frischezentrum in Kalbach eilte bei der Festival-Präsentation auch Frankfurts Wirtschaftsdezernent Markus Frank, direkt von der Kabinettssitzung im Römer. Der Schirmherr der Veranstaltung sagte: „Ich finde es großartig, dass das Grüne Soße Festival 2020 stattfinden kann.“ Insbesondere, wenn er an die Branche denke, der Corona besonders übel mitgespielt habe: den vielen Künstler und Kreativen und der Gastronomie hier vor Ort. Dann folgt noch das Bekenntnis: „Das Grüne Soße Festival ist auf jeden Fall systemrelevant für Frankfurt.“

Wirtschaftsdezernent Markus Frank (links) kam heute zur Grüne-Soße-Pressekonferenz und sagte mit Blick auf Künstler und Gastronomie: „Das Grüne Soße Festival ist für Frankfurt systemrelevant“

Weitere Informationen, Tickets und der Link zum Festival unter www.gruene-sosse-festival.de

Fotos: MAINRiedberg

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