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Wer will „autofasten“?

Die VGF veranstaltet in der sechswöchigen Fastenzeit vom 26. Februar bis 10. April zusammen mit dem Carsharing-Anbieter book-n-drive erneut die Aktion #Autofasten 2020 – und sucht interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zum Start der Fastenzeit geben die ihren Autoschlüssel in die Obhut der VGF und bekommen im Austausch dafür ein kostenloses, sechs Wochen gültiges ÖPNV-Ticket für ihre gewohnten Strecken sowie 250 Euro Fahrtguthaben von book-n-drive, das beliebig eingesetzt werden kann.

Bewerben können sich bis zum 16.2.2020 alle Autobesitzerinnen und Autobesitzer, die in Frankfurt wohnen oder arbeiten und den Frankfurter Nahverkehr bereits nutzen bzw. anstelle des Autos nutzen wollen. Außerdem sollten die Teilnehmenden Social-Media-affin sein, denn regelmäßig gilt es, kurze Rückmeldungen zum Alltag ohne eigenes Auto in Form von Fotos, Videos und/oder Texten an die VGF zu senden. Das wird dann auf den Social-Media-Kanälen der Verkehrsgesellschaft veröffentlicht. Weitere Infos und das Anmeldeformular gibt’s auf dem VGF-Blog (blog.vgf-ffm.de/autofasten2020).

Informationen & Foto: VGF

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Kinderfasching in Riedberg und Kalbach

Pirat, Ninja oder Indianer? Elfe, Prinzessin oder lieber doch ein starkes Cowgirl? Laut Umfragen liegen 2020 diese Karnevalskostüme bei den Kids weit vorne. Und für die ganz Kleinen werden Babykostüme immer beliebter, wie Tiger, Affe oder Lämmchen. Die beste Nachricht so kurz vor den närrischen Tagen aber ist: In diesem Jahr wird es zwei kunterbunte Feste für Kinder im Stadtteil geben – allerdings am gleichen Tag.

Am Faschingssonntag, den 23. Februar 2020, findet im gesamten Billabong Familienzentrum wieder eine Kinder-Faschingsfeier von 15 – 18 Uhr statt.

Es gibt Glitzertattoos, Zauberer, Musik, Tanz, leckere Kreppel, Brezeln und Getränke, Ruheraum für ganz Kleine. Der Eintritt kostet 2 Euro. Wo? Kinderzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b, Frankfurt-Riedberg. Informationen unter www.billabong-family.de

Auch der Riedberger SV lädt am 23. Februar zu einer tollen Faschingsfeier ab 15 Uhr in der Alten Turnhalle, Grubweg 6, 60437 Frankfurt.

Karten gibt es für 3 Euro, solange der Vorrat reicht. Ticketbestellung ist unter Kartenvorverkauf@riedberger-sv.de möglich. Weitere informationen unter www.riedberger-sv.de

Und noch eines ist wichtig: Verkleidung ist unbedingt erwünscht! 

Foto: Archiv

 

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So machen Eltern Kinder stark

Neues Angebot im Riedberger Eltern-Kind-Treff: Der Kinderschutzbund bietet ab 19. Februar Mittwoch abends einen Elternkurs zum Thema „Starke Eltern – Starke Kinder“  an. „Es ist ein präventives Kursangebot an alle Eltern, die sich Gedanken um das Miteinander in der Familie und die Entwicklung ihrer Kinder machen“, heißt es beim Kinderschutzbund. „Wir möchten Eltern in Ihrem Selbstvertrauen als Erziehende stärken und darin unterstützen, den Erziehungsalltag positiv wahrzunehmen.“ So könne man Kindern die Sicherheit geben, die sie für eine gute Entwicklung brauchen. Ziel ist es, den Umgang in der Familie unter Beteiligung aller mit mehr Humor, Freude und Gelassenheit zu meistern.

Der Kurs beinhaltet zehn Einheiten. Jedes Treffen steht unter einem Thema und einem Motto, beispielsweise „Achte auf die positiven Seiten Deines Kindes“. Neben kurzen theoretischen Einführungen stehen praktische Übungen und der Austausch unter den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern im Mittelpunkt der Treffen. Diskussionen und Austausch zeigen auf, wie das Alltagsleben mit Kindern positiv gestaltet werden kann.

Jede Kurseinheit endet mit einer praktischen Aufgabe für den Familienalltag. „Kleine und große Kinder urteilen, dass sie mit ihren Eltern nach dem Kurs besser klar kommen“, ist man beim Kinderschutzbund überzeugt.

Der Kurs findet ab 19. Februar immer mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr im Eltern-Kind-Treff Riedberg, Riedbergallee 15 (Haltestelle U8/U9 Uni Campus Riedberg), statt.

Informationen und Anmeldung unter https://www.kinderschutzbund-frankfurt.de/starke-eltern-starke-kinder/

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Thema „Selbstmarketing“ bei FEMALE FUTURE Riedberg

Gute Ausbildung, gute Arbeit, guter Job. So einfach ist das nicht. „In unserer Gesellschaft wird es immer wichtiger, sich selbst positiv darzustellen und sozusagen Marketing in eigener Sache zu betreiben“, erklärt Wirtschaftspsychologin Brigitta Honecker, die am Montag im Rahmen von FEMALE FUTURE Riedberg einen Info- und Gesprächsabend anbietet. Das Thema betrifft Angestellte und Selbstständige gleichermaßen – und Frauen ganz besonders. Vor allem, wenn sie nach der Elternzeit Mut zum Wiedereinstieg fassen wollen und sich selbst mehr in Frage stellen, als ihre Kenntnisse und individuellen Fähigkeiten in den Vordergrund zu rücken. In der täglichen Arbeit geht es später auch darum, „dass man zeigt, was man kann, darüber spricht und sich aktiv zu Wort meldet“. 

Bei Unternehmern und Start-Ups kommen noch Aspekte wie die Schaffung einer Marke und die Markenpräsentation hinzu. Im Kern, so Honecker, sei aber am wichtigsten, sich positiv darzustellen, von Kleidung bis zu Wort und Schrift, und dabei authentisch zu bleiben. „Gutes Selbstmarketing hat nichts Künstliches.“ Das werde oft missverstanden. Wer langfristig erfolgreich sein will, „muss authentisch sein“. 

SELBSTMARKETING – Tipps für Angestellte und Selbstständige mit Wirtschaftspsychologin Brigitta Honecker am Montag, 10. Februar 2020, um 19 Uhr im Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b. Der Eintritt ist kostenlos.

Brigitta Honecker hat lange Jahre als Personalentwicklerin bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gearbeitet. Sie wohnt am Riedberg und berät als Coach für Unternehmen und Privatpersonen. Bei der Vorbereitung für FEMALE FUTURE betont sie: „Selbstmarketing ist ein Prozess. Das klappt nicht von heute auf morgen.“ Sie weiß aber auch, wie wichtig ist, „Schritt für Schritt vorwärts zu gehen“. Wie das klappt, möchte sie am nächsten Montag erklären.

Die Wirtschaftspsychologin Brigitta Honecker berät als Coach Unternehmen und Privatpersonen    Foto: privat

FEMALE FUTURE Riedberg goes 2020!

Job, Karriere, Familie oder Wiedereinstieg in den Beruf – was will ich und wie kann ich meinen Weg finden? Von Agilem Arbeiten bis zur Altersvorsorge, von Tipps für Bewerbungsgespräche bis zum Businessplan – all das sind Themen der Weiterbildungs-Initiative FEMALE FUTURE Riedberg, die das Stadtteilmagazin MAINRiedberg und das Familienzentrum Billabong im vergangenen Jahr gemeinsam gestartet haben. Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag eines Monats im Café Billabong statt. Die Teilnahme ist kostenlos, jeder ist willkommen. Stets sind Expertinnen zu Gast, die bei einem kurzen Vortrag und in lockerer Runde ihr Wissen weitergeben und für Fragen zur Verfügung stehen.

Die nächsten Termine:

  • 9.03.2020: Selbstführung und Selbstreflexion durch Tanzimprovisation mit Sandra Klee
  • 13.04.2020 Ostermontag – entfällt, eventuell Verlegung auf anderen Tag im April
  • 11.05.2020 Alles rund um den Datenschutz mit Claudia Tascher

Weitere informationen unter www.main-riedberg.de sowie www.billabong-family.de

Foto: Brooke Lark on Unsplash / Logo MAINRiedberg

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Wohnen, Kitas, Parks: Ein Zeugnis für den Riedberg

Der Riedberg ist natürlich unser Frankfurter Lieblings-Stadtteil. Dennoch gibt es aktuelle Probleme und Fehler bei der Planung. Grundlage für unser „Zeugnis“ sind eine Umfrage des Institutes für Humangeographie zur Wohnsituation von Familien am Riedberg sowie Ergebnisse eines Seminars zur „Wohnraumerweiterung am Riedberg“ am Institut für sozial-ökologische Forschung der Goethe-Universität.

+ Warum sind Sie an den Riedberg gezogen? Die Antwort auf diese Frage fällt den meisten leicht: Der Riedberg wird als grüner, eher ruhiger und vor allem familienfreundlicher Stadtteil wahrgenommen. Mitentscheidend ist auch die Lage am Stadtrand, kombiniert mit der guten Erreichbarkeit der Innenstadt.

Der Riedberg ist eine der größten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen in Deutschland. Während man in den Anfangsjahren, bis ungefähr 2010, noch vergleichsweise günstig Eigentum am Riedberg erwerben oder Wohnraum mieten konnte, fehlen günstige oder bezahlbare Wohnungen zunehmend. In Folge der Entwicklung der Finanzmärkte und des Immobilienbooms wird seit Jahren verstärkt im hochpreisigen Wohnungsmarktsegment gebaut.

+ Fragt man nur Familien, steht in puncto Unzufriedenheit der Bedarf an mehr Ärzten an erster Stelle, speziell an Kinderärzten und Hausärzten für gesetzlich Versicherte.

+ Die Betreuung der Kinder ist von grundlegender Bedeutung für die Alltagsorganisation von Familien. Während die Zufriedenheit mit dem vorhandenen Angebot überwiegend hoch ist, kritisieren insgesamt drei Viertel der Befragten den Mangel an Betreuungsplätzen – von der U3-Betreuung bis zum Hort bzw. der erweiterten schulischen Betreuung.

+ Ein großer Pluspunkt: Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, insbesondere die U-Bahn.

Angesichts von mehr als 3000 Kindern unter 14 Jahren steht zu erwarten, dass in den nächsten Jahren die Zahl der Jugendlichen deutlich steigen wird. Deshalb gibt es laut der Umfrage eine „große Unzufriedenheit mit dem geringen Angebot für Jugendliche“. Als Wünsche werden unter anderem ein Skatepark, ein Bolzplatz, mehr Tischtennisplatten und ein Pavillon als Rückzugsort genannt. Ein weiterer Aspekt in puncto Stadtplanung: Am Riedberg sind keine Stadtbibliothek, ebenso wenig Multifunktionsräume für Vereine vorhanden.

+ Im Stadtteil sind etwa 94 Hektar für Parkanlagen, Grünzüge und integrierte Landschaftsflächen reserviert, die vielfältige Funktionen übernehmen. Dazu zählen Flächen für Naherholung, Sport und Spiel, Naturschutz, aber auch für die Frischluftversorgung.

+ Überwiegend sind die Riedberger zufrieden mit den Einkaufsmöglichkeiten. Allerdings wird beim Einzelhandel eine bessere Versorgung des Westflügels gewünscht, außerdem dezentrale Bäcker, ein Obst-/ Gemüseladen und ein Bioladen. Auch besteht der Wunsch nach mehr Gastronomie und Ausgehmöglichkeiten. 

+ Die Energieversorgung am Riedberg folgt einem nachhaltigen Energiekonzept. Der gesamte Stadtteil wird durch Fernwärme aus dem nahegelegenen Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt versorgt. Die Grundschule Riedberg war 2004 die erste in Passivbauweise errichtete Schule in ganz Deutschland. Gymnasium Riedberg, Marie-Curie-Schule und Kitas, aber auch private Passivhäuser folgten.

+ Auch das „Wassermanagement“ wird überwiegend positiv beur-
teilt. Regenwasser und Schmutzwasser werden getrennt abgeleitet. Das Schmutzwasser gelangt durch die städtische Kanalisation in die Kläranlage Niederrad/ Griesheim. Das Regenwasser wird durch Regenrückhaltebecken in den Parks aufgefangen, gedrosselt und den natürlichen Bächen zugeleitet. Allerdings sollte in den Haushalten das abfließende Trinkwasser möglichst reduziert und mehr Regenwasser genutzt werden.

Am Riedberg ist die soziale Mischung – aus Sicht moderner Stadtplanung – nicht nachhaltig. Hier sind sehr viele Ein- und Zweifamilienhäuser entstanden (rund 30 Prozent) und Wohnungen mit fünf oder mehr Zimmern. Im Kontrast dazu werden in Frankfurt bis 2030 verstärkt 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen benötigt. Auch der Anteil geförderter Wohnungen ist zu gering.

+ Die von den Studierenden des Instituts für Humangeographie befragten Familien sind „zufrieden bis sehr zufrieden mit ihrem Stadtteil“. Auch die VerfasserInnen der sozial-ökologischen Analyse kommen zu dem Schluss: „Die Identifizierung der Bewohner zu ihrem Stadtteil ist in Riedberg vorhanden.“

Die Ergebnisse der Befragung von Riedberger Familien finden Sie unter www.humangeographie.de/riedberg

Foto: Kimberly Farmer on Unsplash

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WahlFach – Mietladen für Künstler jetzt in neuen Räumen

Schönes – von vielen handgemacht. Das ist das Stichwort für den auch bei Riedbergern beliebten Mietfachladen „WahlFach“, der über 40 Künstlern und Kreativen die Möglichkeiten bietet, ihre Produkte zu verkaufen. So entsteht ein buntes Sortiment an handgefertigten Unikaten. Und WahlFach, initiiert von den beiden Schwestern Nina Wahl und Petra Wesemann, wächst. Heute ist feierliche Eröffnung der neuen Räume in Alt-Niederursel. 

„Nun wird sich mancher fragen, worum ziehen wir nur 50 m weiter? Das hat viele Gründe: Wir sind dem hof Niederursel nun ein Stück näher gerückt, liegen direkt schräg gegenüber vom Mutz, dem viel besuchten Café und Restaurant, und der Weg von der U-Bahn führt direkt auf uns zu“, sagt Renate Wahl, Mutter der beiden Gründerinnen, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Hinzu kommt, dass sich der neue, helle Verkaufsraum in einem wunderschönen denkmalgeschützten Haus befindet, Tür an Tür mit dem über Frankfurts Grenzen hinaus bekannten Uhrmachermeister Bernd Ober. Ein kleiner Nachteil ist vielleicht, dass es kein großes Schaufenster gibt, aber dafür vier große Fenster, durch die man sehr gut hineinblicken und sich Inspirationen holen kann.

Natürlich fiel der Abschied von bisherigen Laden nicht ganz leicht. „Hier haben wir unsere Anfänge erlebt, die ersten Anbieter und Kunden kennengelernt.“ Das Ziel bleibt, durch ein besonderes Konzept immer wieder Neues von Kreativen anbieten können. Geschenke für Feiertagen und Geburtstagen sind ebenso gefragt, wie Schönes für Kinder und Babys, Schmuck, Schals, Kleidung. Übrigens auch beim Weihnachtsmarkt am Riedbergplatz im vergangenen Dezember.

Schön, bunt und handgemacht soll es auch bleiben…

Adresse: WahlFach, Alt Niederursel 22, 60439 Frankfurt. Die Öffnungszeiten sind Mo, Mi 10 – 13 Uhr/ Di, Do, Fr 10 – 18 Uhr/ Sa 10 – 14 Uhr.

Weitere Informationen unter www.wahlfach.com

Foto: WahlFach 

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Große Ehre für Judith McCrory und FEMALE FUTURE Riedberg

Ehre, wem Ehre gebührt: Auf der Homepage der Mehrgenerationenhäuser wurde ein schönes Portrait der langjährigen Billabong-Vorstandsvorsitzenden Judith McCrory veröffentlicht. In der Rubrik „Hier kümmert sich….“ stellt die Pressestelle des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Programms die Weiterbildungs-Initiative FEMALE FUTURE Riedberg in den Mittelpunkt. Die Workshops hat Billabong gemeinsam mit MAINRiedberg ins Leben gerufen. „Dieser Beitrag ist absolut gelungen und wohlverdient. Judith leistet seit vielen Jahren tolle Vorstandsarbeit“, heißt es bei Billabong.

Sie wollen nicht im Internet danach suchen? Hier ist der Beitrag über Judith McCrory, der vor wenigen Tagen auf www. mehrgenerationenhaeuser.de  erschienen ist. Bundesweit werden aktuell rund 540 Mehrgenerationenhäuser gefördert, unter anderem das Familienzentrum Billabong am Riedberg.

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„FRAUEN ZU UNTERSTÜTZEN, SICH GEGENSEITIG ZU HELFEN, WAR IMMER MEIN THEMA.“

Der engagierten Judith McCrory liegt das Thema Frauen in der Arbeitswelt besonders am Herzen. Deshalb hat sie im Mehrgenerationenhaus Riedberg die Vortragsreihe Female Future ins Leben gerufen, die mittlerweile eine beliebte Netzwerkveranstaltung von Frauen für Frauen ist. Das Engagement ist für die Unternehmensberaterin ein willkommener Ausgleich zum Beruf.

„Als ich mit den Kindern aus dem Ausland nach Deutschland kam, hat mir ein Treffpunkt in der Nachbarschaft gefehlt. Ähnlich ging es anderen Müttern. Deshalb haben wir eine Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen, einen Ort zum Ankommen“, so die Engagierte Judith McCrory, die 2006 den gemeinnützigen Verein Billabong Familienzentrum mitgegründet hat, der Träger des Mehrgenerationenhauses im Frankfurter Stadtteil Riedberg ist. Von Beginn an trieb Judith McCrory das Thema Vereinbarkeit besonders um: „Als junge Mutter bekam ich kaum Hilfe von meinem Umfeld, um Familie und Arbeit zu integrieren.“

Mut machen und Praxiswissen vermitteln

Dies war einer der Gründe, warum McCrory 2019 in Kooperation mit einem Lokalmagazin das Projekt „Female Future Riedberg – Ein offener Austausch für Frauen zu Themen rund um Familie und Arbeit“ ins Leben gerufen hat. „Alle Frauen, ob Arbeitssuchende, Arbeitnehmerinnen oder Selbständige können hierbei an Vorträgen von Frauen teilnehmen, die Mut machen und viel Praxiswissen vermitteln. Bislang haben wir schon Themen wie den Sprung in die Selbstständigkeit, aber auch Gehaltsverhandlungen oder Altersvorsorge behandelt“, so McCrory begeistert. Nach den Vorträgen ist immer Zeit für eine offene Runde zum Austauschen und Teilen von Erfahrungen. Die Female-Future-Reihe findet im Mehrgenerationenhaus statt und hat sich mittlerweile auch einen Namen als Netzwerktreffen über Riedberg hinaus gemacht. “ 

Engagement als Ausgleich zum Beruf

Neben der Projekt-Leitung für „Female Future“ ist McCrory außerdem im Finanzvorstand ehrenamtlich aktiv. „Als Betriebswirtin war das Familienzentrum von Anfang an ein interessantes Betätigungsfeld für mich. Es ist als hätte ich nicht einen Verein, sondern ein kleines mittelständisches Unternehmen zusammen mit anderen Mitstreiterinnen gegründet. Spannend ist der Vergleich einer weiblichen Führung im Gegensatz zu einer eher männlich besetzten Führungsriege. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich beide funktionieren.“ 

McCrory ist bereits seit 13 Jahren als ehrenamtliches Vorstandsmitglied dabei. „Judith ist die graue Eminenz im Verein“, sagt Sabine Fiedler, die ebenfalls ehrenamtliches Vorstandmitglied ist. „Sie ist bescheiden und steht nicht gern im Mittelpunkt, aber ihr kontinuierlicher Einsatz für das Haus ist absolut lobenswert. Mit viel Energie hat sie maßgeblich zum Wachstum und zur Weiterentwicklung beigetragen“, so Fiedler weiter. Und das macht sich auch bemerkbar: Das Team von Billabong ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und besteht heute aus sieben Festangestellten, vier Vorstandsmitgliedern sowie dreißig ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Mittlerweile gibt es Kurse für Senioren, Schwangere, Kinder, Mütter, Väter, Sprach- und Musikangebote, Tanz- und Sportkurse sowie zahlreiche offene Treffen als niedrigschwellige kostenfreie Angebote für alle Generationen. Seit 2017 ist das Mehrgenerationenhaus Billabong in Riedberg im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus.

TEXT: www. mehrgenerationenhaeuser.de 

Das Thema Frauen in der Arbeitswelt liegt der langjährigen Billabong-Vorstandsvorsitzenden Judith McCrory sehr am Herzen Foto: Billabong Family
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SC Riedberg: Neue Turnhalle, neuer Vorstand und offene Fragen

Markierung auf Rasen

Der SC Riedberg ist inzwischen der größte Fußballverein Hessens, die Nummer vier in der Stadt im Basketball und hat unter anderem noch eine boomende Rugby-Sparte. Auf der Mitgliederversammlung am Montag wurden die neuen Zahlen und Pläne für eine Turnhalle am Sportplatz vorgestellt. Aufgrund von Rücktritten musste zudem der Vorstand neu gewählt werden. Neuer Vorsitzender ist Axel Leonhardt, bisher Spartenleiter Golf. Leonhardt ist Bankangestellter und Stadtverordneter, zog 2016 für die von Ex-AfD-Sprecher Bernd Lucke gegründete „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ in den Römer ein.

Am Anfang standen am Montag Ehrungen und die positiven Entwicklungen im Vordergrund, während es später noch eine turbulente und emotionsgeladene Mitgliederversammlung werden sollte. Der erst 2011 gegründete Verein hat heute mehr als 1300 Mitglieder. „Wir sind fast ein kleines Wirtschaftsunternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 200.000 Euro. Das findet nicht von heute auf morgen statt“, sagt der langjährige Schatzmeister Pedro Ferreira nicht ohne Stolz.

Der Verein erlebt einen „absoluten Run“ auf seine Angebote, hat in der größten Sparte, im Fußball, allein sieben G-Jugend-Mannschaften, hätte immer noch Bedarf an weiteren Trainern und Ehrenamtlichen – stößt aber an der Sportanlage in der Altenhöferallee und in puncto Hallenkapazitäten an die Grenzen. 

Die neue Turnhalle

Was die Trainingsmöglichkeiten betrifft, ist der Appell direkt an die Stadt gerichtet. Die hat bereits zugesagt, den SCR bei seinem wohl wichtigsten Vorhaben seit der Vereinsgründung zu unterstützen: Dem Bau einer kleinen Turnhalle auf dem Vereinsgelände, mit rund 170 Quadratmeter Sportfläche, zwei Umkleiden nebst Duschen und Sanitäranlagen und einem Raum für Übungsleiter und Lehrer. Diese Halle kann dann für Sportarten von Turnen, über Tischtennis bis Tai Chi genutzt werden, ist für Ballsportarten mit größeren Gruppenstärken aber nicht geeignet.

In einer Stellungnahme des Magistrats von September 2019 heißt es: „Der Verein hat dieser Tage die Baugenehmigung zum Bau einer Einfeld-Turnhalle gestellt und hat seine Bereitschaft erklärt, bei der Nutzung der Sporthalle mit Schulen und anderen Vereinen zu kooperieren.“ Nicht zuletzt deshalb fördert die Stadt das Bauvorhaben, während „der Verein den Großteil der Finanzierung des Projektes selbst trägt“.

Der Kostenplan, den Noch-Schatzmeister Pedro Ferreira vorstellte, sieht rund 700.000 Euro für Bau und Erschließung vor, davon 55.000 Euro für die Planung. Finanziert werden soll der Anteil des Vereins hauptsächlich über zweckgebundene Rücklagen. Außerdem will man möglichst bald noch Containermodule für die Bewirtung am Sportplatz und für Stauraum aufstellen, Details müssen noch mit den Planern und der Stadt abgestimmt werden.  

Eine Wahl ohne Kandidaten, Rechtsstreitigkeiten und Sorge ums Image

„Das Ding steht auf stabilen Füßen“, wie Frank Weisske, vier Jahre lang 1. Vorsitzender des SCR, betonte. Was seinen Rücktritt und die Rücktritts-Ankündigung von Schatzmeister Pedro Ferreira betrifft, ist mehrmals von „Werten“ und dem Umgang miteinander die Rede. „Es gibt auch Dinge, die die rote Linie in einem Verein überschreiten“, so Weisske. Konkret betreffe das Streitigkeiten mit einem Spartenleiter, wo es um rechtlich relevante Vorwürfe gegen die Vorsitzenden ging. Dann den Disput um die Veränderung und künftige Verwendung des Vereins-Logos. Sowie um den persönlichen Konflikt mit dem Vereinsgründer und langjährigen Vorsitzenden.

Das war wiederholt Thema in der Mitgliederversammlung, wobei Ton und Inhalt der Debatte zunehmend rauer wurden. Letztlich gipfelte das in einem Eilantrag auf Vereinsausschluss des Ex-Vorsitzenden. Der wurde aufgrund von Formalitäten vertagt, fand aber grundsätzlich Zustimmung unter den 57 anwesenden Vereinsmitgliedern. „Unwürdig“ nannten das andere später. Einzelne Mitglieder fürchten auch „um das Image des Vereins in der Öffentlichkeit“. 

Außerdem sollte ein neuer Vorstand bestimmt werden. Kandidaten gab es vorab nicht und diejenigen, die spontan gefragt wurden, lehnten ab. Überwiegend aus Zeit- und beruflichen Gründen. Schließlich wurde Axel Leonhardt vorgeschlagen, der als Spartenleiter Golf mit auf dem Podium saß. Leonhardt stimmte – nach kurzer Rücksprache mit seiner Frau – zu und erhielt nach der Wahl großen Applaus.

Mangels Kandidaten sollen nun der zweite Vorsitzende sowie der neue Schatzmeister des SC Riedberg in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Sommer gewählt werden. Bis dahin fungiert Pedro Ferreira weiter als Schatzmeister und Axel Leonhardt als neuer 1. Vorsitzender.

Text: Claudia Detsch

Foto oben: Sandro Schuh on Unsplash

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Toter Wolf in Frankfurt

Am Dienstag kam es auf der Babenhäuser Landstraße in Sachsenhausen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrzeug und einem die Fahrbahn kreuzenden Tier. Das Tier kam durch den Zusammenstoß ums Leben. Aufgrund der äußeren Erscheinung ging man schnell davon aus, dass es sich um einen Wolf handelt. Gestern wurde der Verdacht von Experten vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden anhand von Polizeifotos bestätigt. Eine Genanalyse soll nun Aufschluss darüber bringen, aus welcher Population das Tier stammt und ob es in Hessen schon einmal nachgewiesen wurde.

Gegen 8.45 Uhr am Dienstagmorgen fuhr eine 47-jährige Autofahrerin aus Richtung Heusenstamm kommend in Richtung Frankfurt. Während der Fahrt lief plötzlich ein Tier auf die Fahrbahn. Die Frau hielt es im ersten Moment für einen Hund und wollte bremsen. Trotz eingeleiteter Vollbremsung konnte sie den Zusammenstoß mit dem Tier aber nicht mehr verhindern, das durch die Wucht des Aufpralls in den Mittelstreifen der beiden Fahrbahnen geschleudert wurde. Die Autofahrerin wurde durch den Unfall nicht verletzt. Das Fahrzeug war jedoch so stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war.

Bereits die alarmierten Polizeibeamten stellten das besondere Äußere des vermeintlichen Hundes fest. Aufgrund der äußeren Merkmale und der Gesamtoptik bestand sofort der Verdacht, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handeln könnte.

Foto: Polizei Frankfurt

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Neuer Frühjahrsmarkt für Kreative

Bald wird es einen neuen Termin im Riedberg-Kalender geben, den sich alle Freunde von kreativen Ideen, Kunst und Handwerk unbedingt notieren sollten: Am 29. März 2020 lädt das Familienzentrum Billabong zum ersten Mal zu einem Frühjahrsmarkt mit zahlreichen Ständen, Aktionen für Kinder, natürlich Essen und Trinken und einem „Escape Room“.

Das große Sommerfest und der Weihnachtsmarkt am Riedbergplatz sind nun schon seit Langem ein fester Bestandteil des Stadtteils. „Um auch dem Frühling und dem Herbst einen Markt zu widmen, haben wir uns überlegt, hier den Riedberg weiter zu beleben“, erklärt Harriet Papastefanou, die das neue Billabong-Projekt koordiniert.

Da Selbstgemachtes nicht nur im Zuge der Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, „finden wir, dass Selbstgestaltetes und Kreativität eine weitere Plattform verdienen“. Diese will Billabong nun mit einem Frühjahrs- und Herbstmarkt bieten.

Es wird Schmuck, selbstgemachte Taschen, Baby- und Kinderkleidung, Alltagshelfer, Naturkosmetik, Bilder und vieles mehr geben. Ein Drechsler wird vor Ort mit seiner Drechselbank sein Können unter Beweis stellen. Auch Aktionen für Kinder sind geplant, wie Ostereiermalen, Glitzertattoos oder Kinderschminken. Außerdem wird das Familienzentrum sein beliebtes Tauschlädchen an diesem Tag von 13 bis 16 Uhr öffnen. Als zusätzliches Highlight wird im Familienzentrum erstmalig ein Escape Room aufgebaut, den es im Team zu „knacken“ gilt.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Außer den berühmten “Billabong-Waffeln“ können die Besucherinnen und Besucher im Café auch Herzhaftes, Erfrischungsgetränke und Kaffeespezialitäten genießen.

Der erste Billabong Frühjahrsmarkt findet am 29.3.2020 von 11 bis 16 Uhr in den Räumen des Familienzentrums in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, Frankfurt-Riedberg, statt.

Weitere informationen unter www.billabong-family.de

Fotos: Billabong Family

Das gemeinnützige Familienzentrum Billabong veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal einen Frühjahrsmarkt für Kreative
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