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Riedberg wird zum „Schneeberg“

Knapp zehn Zentimeter Neuschnee am Morgen – das gab’s schon lange nicht mehr am Riedberg. Kleine Riedberger holten, wo immer möglich, Schlitten und Bobs raus. Autofahrten wurden zur Geduldsprobe. Die Räumfahrzeuge der FES hatten jede Menge zu tun. In den nächsten Tagen sind weitere Schneefälle angesagt.

Tief „Dimitrios“ leistet ganze Arbeit: Während der Norden Frankfurts, und damit auch der Riedberg, mit rund zehn Zentimetern noch relativ unspektakuläre Neuschnee-Mengen verzeichnete, gab es im nahen Taunus Schneeverwehungen, Glätte und selbst auf den Bundesstraßen am Fuß des Feldbergs brauchten die Pendler Geduld und bis zu 45 Minuten mehr auf dem Weg zur Arbeit.

Am Riedberg waren schon am frühen Morgen die Räumfahrzeuge der FES zu hören und Hausbesitzer, die Schnee von den Gehwegen schippten. Bisweilen musste man sich auch die Schaufel vom Nachbarn ausleihen oder versuchte später noch, selbige im Supermarkt zu kaufen. Während Kinder, die aufgrund der verschärften Lockdown-Regeln zuhause waren, die wenigen Stunden mit Schnee ausnutzten. Denn kurz nach 11 Uhr setzte schon wieder Regen ein und für den Rest des Tages ist Tauwetter angesagt. 

Streufahrzeuge der FES sollen weitgehend verhindern, dass der Schneematsch auf den Straßen liegenbleibt und abends gefriert   Foto: FES

Die FES hat vorab mitgeteilt: Die Streufahrzeuge bearbeiten Hauptverkehrsstraßen, Erschließungsstraßen, ÖPNV-Strecken und Fahrradwege mit Feuchtsalz und flüssiger Sole, um den Schnee schnell aufzutauen und um zu verhindern, dass Schneematsch und Flüssigkeit gegen Abend wieder anfrieren. Zudem werden Fußgängerüberwege, Haltestellen und andere sensible Stellen mit abstumpfendem Streumitteln wie Lava-Granulat abgestreut.

Momentan allerdings ist man noch mit Matschschnee auf den Straßen und Wegen konfrontiert und sollte vorsichtig sein. Am morgigen Mittwoch sollen weitere Schneefälle kommen und auch die Temperaturen werden voraussichtlich sinken. Es bleibt also noch ein bisschen Winter…

Foto: MAINRiedberg

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Wie erleben Sie diesen Schnee-Dienstag? Was ist ihr Lieblingsmotiv? Schicken Sie uns gerne Fotos auf mail@main-riedberg.de oder erzählen eine kurze Geschichte!

Eine Lady aus unserem MAINRiedberg-Team ging heute Morgen bespielsweise barfuß zum Briefkasten, um die Zeitung zu holen… Foto: privat

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Homeschooling ab Klasse 7

Die verschärften Corona-Regeln von der weiteren Beschränkung der Kontakte bis zur möglichen 15-Kilometer-Grenze bei hohen Infektionszahlen gelten ab Montag. Jetzt steht auch fest, wie der Unterricht in den Schulen geregelt werden soll. Viele Fragen zur konkreten Umsetzung sind aber noch offen. 

In den Schulen gilt ab Montag: Ab der 7. Klasse wird Distanzunterricht eingeführt, also wieder eine Art „Homeschooling“ wie im ersten Lockdown. Eine Ausnahme bilden die Abschlussklassen, die nach den Weihnachtsferien weiter normal zur Schule gehen werden.

Für Grundschüler und Schülerinnen und Schüler bis einschließlich der sechsten Klasse wird Präsenzunterricht angeboten, allerdings heißt es zugleich: Eltern können und sollen ihre Kinder nach Möglichkeit zuhause lassen. Dann bekommen auch sie den sogenannten Distanzunterricht.

Damit der gleichzeitig stattfindende Präsenz- und Distanzunterricht gelingen kann und keine Schüler abgehängt werden, betont Kultusminister Alexander Lorz (CDU) im Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk: „Distanz- und Präsenzunterricht sollen gleich laufen. Die Lehrer müssen auch die Schüler im Distanzunterricht mitnehmen.“ Wie das konkret umgesetzt werden soll, bleibt voraussichtlich den Schulen selbst überlassen.

Die hessische Landesregierung würde ab 1. Februar gerne vollständig zum Präsenzunterricht zurückkehren, wenn das Infektionsgeschehen dies zulässt.

Photo by J. Kelly Brito on Unsplash

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Viele Geburten, weniger Ehen

Während die Pandemie sich auf fast alle Lebensbereiche ausgewirkt hat, ist die Zahl der Geburten in Frankfurt nahezu gleichgeblieben: 12.913 Kinder wurden 2020 in der Mainmetropole geboren (2019: 12.991). Damit haben die Frankfurter Standesbeamtinnen und -beamten zum 17. Mal in Folge mehr als 10.000 Geburten beurkundet.

Es kamen, wie üblich, etwas mehr Jungen (52 Prozent) als Mädchen (48 Prozent) zur Welt. Nicht alle Babys sind allerdings Frankfurter Neubürger: 4851 Mütter aus dem Umland hatten sich entschieden, ihr Kind in einem der Frankfurter Kranken- oder Geburtshäuser zur Welt zu bringen. Die für das Standesamt zuständige Dezernentin Prof. Daniela Birkenfeld hat die Jahresstatistik am Dienstag, 5. Januar, veröffentlicht.

Zahlreiche Paare warten mit der Hochzeit bis nach der Pandemie…

Geheiratet wurde 2020 allerdings seltener als im Vorjahr. Es sank sowohl die Zahl der Anmeldungen zur Eheschließung (3957 in 2020 gegenüber 4326 Anmeldungen in 2019) als auch die Zahl der geschlossenen Ehen (2700 im Vergleich zu 3068 im Jahr 2019). „Dass die Zahl der Trauungen geringer ist als die Zahl der Anmeldungen zur Eheschließung, ist normal. Denn man kann nicht nur an seinem Wohnort standesamtlich heiraten, sondern zum Beispiel auch im Urlaub oder am Heimatort der Brautleute. Es gibt auch immer Paare, die den Termin verschieben“, sagt Stadträtin Birkenfeld. Im vergangenen Jahr hätten sich aber offenbar viele Paare entschieden, mit der Trauung bis nach der Pandemie zu warten, wenn wieder Feiern ohne Beschränkungen möglich seien.

Durch die häufigen Änderungen der Rahmenbedingungen und Vorgaben während der Corona-Pandemie waren die Standesbeamtinnen und Standesbeamten im Jahr 2020 mit der Beratung der Brautpaare und Umplanungen stark beschäftigt. „Das war eine Herausforderung sowohl für die Mitarbeitenden als auch für die Paare“, sagt Birkenfeld. „Es wurde aber von Seiten des Standesamtes auch während des harten Lockdowns kein einziger Trautermin abgesagt“, betont sie.

Am liebsten wird im Römer geheiratet

Interessant ist der Blick auf die unterschiedlichen Trausäle: Der mit Abstand beliebteste Ort für Trauungen in Frankfurt ist der Römer. Dort wurden 1974 Ehen geschlossen. Im Bolongaropalast in Höchst gaben sich 638 Paare das Ja-Wort. Der Palmengarten bot die Kulisse für 81 Eheschließungen, während in der Nikolauskapelle in Bergen-Enkheim fünf und im Seckbacher Rathaus zwei Ehen geschlossen wurden.

Gestorben sind in Frankfurt im Corona-Jahr 60 Menschen mehr als 2019. Das Standesamt verzeichnete 7596 Sterbefälle (gegenüber 7536 im Vorjahr). Ein knappes Drittel der Verstorbenen (2096) stammte allerdings aus dem Frankfurter Umland.

Eingebürgert wurden in Frankfurt im Jahr 2020 etwas weniger Menschen als 2019. 6640 Ausländer ließen sich zu den Voraussetzungen beraten, um Deutsche oder Deutscher zu werden. 3379 stellten daraufhin einen Einbürgerungsantrag. 2624 von ihnen (im Vorjahr 2907) wurden tatsächlich eingebürgert. Im Jahr 2020 waren 101 Briten darunter – nach 331 im Jahr 2019.

Die standesamtliche Beurkundung ist die Grundlage für eine Vielzahl staatlicher Leistungen oder privater Ansprüche. Eine Aussetzung von Beurkundungen oder eine verzögerte Bearbeitung kann weitreichende Rechtsfolgen haben. „Daher stand es für uns außer Frage, dass das Standesamt immer geöffnet bleibt“, sagt Birkenfeld. „Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger persönlich beraten werden. Corona hat den Mitarbeitenden des Standesamtes viel abverlangt. Für ihre Flexibilität und ihr Engagement bedanke ich mich. Ohne sie wären die hohen Beurkundungszahlen nicht möglich gewesen.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Symbolbild: Peter Oslanec on Unsplash

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Digitale Ballett-Förderung im Lockdown

Der Lockdown wird verlängert und verschärft. Doch Aufgeben ist für Dr. Thom Hecht, Gründer des „Thom Hecht Ballettförderungszentrums“, keine Option. MAINRiedberg erklärt er, wie E-Learning mit Spaß gelingen kann – und selbst Ballett-Prüfungen am ehrwürdigen American Ballett Theatre möglich sind.

Die Kulturbranche ist von der Corona Pandemie hart getroffen, und auch die Ausbildungsstätten wie Ballett- und Musikschulen stehen vor nie zuvor gegebenen Herausforderungen, um den Nachwuchs trotz des Lockdowns zu fördern.

Es erfordert kreatives Umdenken, pädagogisches Einfühlungsvermögen und eine didaktische Neuplanung, um Ballettunterricht in digitaler Form so anbieten zu können, dass Eleven und Elevinnen auch in diesem neuen Unterrichtsmedium Lernfortschritte erzielen können.

Dr. Thom Hecht, Gründer des Ballettförderzentrums am Riedberg, will weiterhin mit digitalem Ballett die kleinen und großen Elevinnen und Eleven begeistern Foto: privat

Durch meine Lehrtätigkeit in den Masterstudiengängen an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden, wo ich bereits seit einigen Jahren digitalen Unterricht in Tanzgeschichte und Tanzpädagogik im E-Learning Format lehre, kann ich Vieles für den digitalen Unterricht im Thom Hecht Ballettförderzentrum ableiten. So braucht jede Altersgruppe eine differenzierte pädagogische Herangehensweise. Passend zur Vorweihnachtszeit hatte ich beispielsweise zuletzt einen Schwerpunkt auf Tchaikovsky’s Nussknacker Ballett gelegt. Unsere jüngsten Ballettkinder probierten spielerisch erste Tanzschritte mit kreativen Übungen und erlernten die Handlung von diesem wunderschönen Weihnachtsballett.

So macht auch digitales Lernen Spaß

Für Balletteleven im Grundschulalter wurde dieses Konzept ausgebaut, indem Schritte aus dem Ballett, zum Beispiel eine Polka aus dem 1. Akt, zu kleinen Tänzen choreographiert werden. Die Kinder lernen aber auch etwas über Ballett- und Musikgeschichte. In regelmäßigen Quizzen wird das Gelernte im digitalen Unterricht abgefragt: Wer komponierte das Nussknacker Ballett? Wie heißen die Charaktere? So macht auch digitales Lernen Spaß.

Die Balletteleven im Teenager-Alter, die bereits auf Spitze tanzen, hatten bereits vor den Sommerferien mit der Marzipan-Variation aus dem Nussknacker begonnen. Und daran arbeiteten wir auch im Online-Unterricht, notfalls mit etwas weniger Platz.
Auch den Adult Ballettkursen versuche ich weiterhin, eine gewisse Normalität zu geben durch eine Mischung aus „Fordern und Fördern“.

Ballett-Prüfungen am American Ballett Theatre via Zoom

Vielleicht ist dies ja auch ein kleiner Anreiz: Aufgrund von Covid-19 werden am American Ballett Theatre keine Präsenzprüfungen in New York stattfinden. Stattdessen sind sogenannte Virtual Assessments geplant, das sind Ballettprüfungen via Zoom. Nachdem meine Schüler der Adult Division schon vier Ballettprüfungen am Broadway in New York abgelegt haben, ist es vielleicht an der Zeit, auch mal eine Prüfung digital abzulegen.

Im Thom Hecht Ballettförderzentrum setzen wir ein klares Zeichen: Wir geben nicht auf und blicken nach vorne. Aufgeben ist keine Option, und auch wenn der Lockdown noch länger andauert, versuchen wir durchzuhalten.

Text: Thom Hecht

Fotos: Thom Hecht Ballettförderzentrum

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Mehr Berichte zum Thema „So trifft uns die 2. Welle“ lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe von MAINRiedberg. Weitere Informationen unter https://main-riedberg.de/neu-die-aktuelle-mainriedberg-6/

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Kitas bleiben im Prinzip offen

Trotz der erneut verschärften Lockdown-Regeln können Eltern von Kita-Kindern ein wenig aufatmen: Es wird in Hessen und damit auch in den 12 Einrichtungen am Riedberg kein „Betretungsverbot“ geben.

Am Rednerpult war ein Schild mit dem Hashtag #HESSEN.BLEIBT.BESONNEN, der Kampagne der Landesregierung. Ähnlich unaufgeregt versuchte Ministerpräsident Volker Bouffier gestern bei einer Pressekonferenz die Beschlüsse von Bund und Bundesländer zum erneut verschärften Corona-Lockdown zu erklären. Für viele Mütter und Väter aus dem jüngsten und familienreichsten Frankfurter Stadtteil, dem Riedberg, dürfte folgender Passus wohl mit am interessantesten sein: Denn Bouffier hat sich dafür ausgesprochen, dass es – anders als beim ersten Lockdown im Frühjahr – kein „Betretungsverbot“ der Kitas geben soll.

„Wie immer möglich: Lasst die Kinder zuhause“

Das bedeutet: Es wird mehr als eine Notbetreuung in den Einrichtungen geben, die nur Kinder von Eltern aus sogenannten systemrelevanten Berufen nutzen können. Die Kitas bleiben also im Prinzip offen. Allerdings gelte weiterhin der Grundsatz: „Wie immer möglich: Lasst die Kinder zuhause.“

Hintergrund der im Gegensatz zu anderen Bundesländern moderaten Lösung ist einerseits die Erfahrung aus dem Frühjahr, als immer mehr Berufsgruppen an die Landesregierung herangetreten sind und sich dafür aussprachen, systemrelevant zu sein – und letztlich mindestens 50 Prozent der Kids weiterhin in den Kitas waren. Die Notbetreuung erwies sich somit als wenig praxistauglich. Andererseits sei immer noch fraglich, wie groß der Einfluss der Öffnung von Schulen und vor allem von Kitas auf das Infektionsgeschehen ist. Dazu gebe es noch keine eindeutigen gesicherten Erkenntnisse. „Nach unserer Einschätzung ist dies nicht der Fall.“

Weitere Einzelheiten, insbesondere zum Thema Schulen, werden heute nach der Sitzung des hessischen Corona-Kabinetts bekannt gegeben. Es zeichnet sich aber ab, dass bis Ende Januar die Präsenzpflicht ausgesetzt wird. Das gilt nicht für die Abschlussklassen, die weiterhin zur Schule gehen sollen.

Zusammenfassung: MAINRiedberg

Foto: MAINRiedberg

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Beliebteste Vornamen sind Marie und Maximilian

Baby liegend

Die Frankfurter Eltern sind beständig in ihren Vorlieben für klassische Vornamen: Marie und Maximilian, die schon seit einigen Jahren die Hitliste anführen, waren auch im Jahr die Spitzenreiter. Ein Trend zu „exotischen“ Namen zeichnet sich in der Mainmetropole nicht ab.

Bei den Mädchen belegt Marie mit 196 Nennungen Platz 1 und Sophie mit 169 Nennungen Platz 2. Im vergangenen Jahr teilten sich diese beiden Namen die Pole-Position mit jeweils 181 Nennungen.

Bei den Jungen hat Maximilian mit 128 Nennungen (142 in 2019) wie im vergangenen Jahr den Spitzenplatz gegen Alexander (114 Nennungen) verteidigt. Die für das Standesamt zuständige Stadträtin Daniela Birkenfeld hat die Vornamens-Statistik am Mittwoch, 6. Januar, bekannt gegeben.

„Obwohl es immer wieder Berichte über exotische und außergewöhnliche Vornamen gibt, ist das in Frankfurt kein Trend“, sagt Birkenfeld. „Auch 2020 waren klassische Vornamen die Favoriten der Eltern.“ Auch auf den weiteren Plätzen finden sich beliebte Vornamen der vergangenen Jahre: Bei den Mädchen steht Maria mit 146 Nennungen (149 Nennungen in 2019) auf Platz 3 und damit vor Emilia, die Platz 4 mit 122 Nennungen einnimmt (2019 mit 111 Nennungen). Bei den Jungen belegen Noah mit 104 Nennungen und Leon mit 98 Nennungen die Plätze 3 und 4. Der seit Jahren beliebte Name Paul hingegen rutschte mit 96 Nennungen vom dritten auf den fünften Platz.

Die statistische Auswertung erfolgt automatisiert. Dabei wird nicht unterschieden, ob die Namen als Erst-, Zweit- oder Drittnamen vergeben wurden. Jedoch beschränkt sich das Standesamt aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die Darstellung der häufigsten 30 Namen. Ein Trend, Kindern immer mehr Vornamen zu geben, ist in Frankfurt nicht zu erkennen. 56 Prozent der Eltern gaben ihrem Baby 2020 einen einzigen Vornamen; 39 Prozent suchten zwei Vornamen für ihr Neugeborenes aus. Lediglich fünf Prozent der Eltern entschieden sich für drei oder mehr Vornamen. „Das ist eine Verteilung, die fast den Zahlen von 2019 entspricht“, sagt Birkenfeld.

Die vollständigen Vornamenshitlisten können unter https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/standesamt unter „Vornamensstatistik“ eingesehen werden.

Photo by Filip Mroz on Unsplash

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So läuft die Weihnachtsbaum-Entsorgung

Wohin mit dem Weihnachtsbaum, wenn dieser ausgedient hat? Diese Frage stellt sich den Frankfurtern nach Weihnachten. Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH bietet zwei Optionen der Entsorgung an.

Variante 1: Der Weihnachtsbaum wird wie bisher im Laufe des Monats Januar entweder über die braune Biotonne, die graue Restmülltonne oder mit der Straßenreinigung entsorgt. Voraussetzung ist, dass die Bäume von allem Schmuck befreit und auf Stücke von maximal ein Meter gekürzt sind.

Am 21. Januar kommt ein Sonderfahrzeug der FES nach Riedberg & Kalbach

Variante 2: Die zum sechsten Mal angebotene und inzwischen gut etablierte Sammeltour mit festen Terminen in einzelnen Stadtteilen. Dabei wird zwischen Donnerstag, 7., und Mittwoch, 27. Januar, ein Sonderfahrzeug eingesetzt, das nur Weihnachtsbäume einsammelt. Bürger legen die Bäume zum Abholtag einfach an der Grundstücksgrenze – also leicht zugänglich und gut sichtbar – bereit. Diese Bäume sollen ebenfalls abgeschmückt sein und auf Stücke von maximal 1 Meter gekürzt werden.

In Kalbach-Riedberg, Niederursel, Eschersheim, Mertonviertel werden am Donnerstag, 21. Januar, die Weihnachtsbäume mit dem Sonderfahrzeug abgeholt.

Natürlich können Weihnachtsbäume auch im Rahmen des Kofferraumservices auf den FES-Wertstoffhöfen kostenlos abgegeben werden.

Mehr als 80.000 Weihnachtsbäume müssen entsorgt werden

FES verspricht sich von der Kombination beider Möglichkeiten einen schnelleren Abtransport der schätzungsweise 80.000 Weihnachtsbäume, von denen etwa drei Viertel kompostiert werden. Trotzdem bleibt es eine logistische Herausforderung. FES bittet um Verständnis, wenn herumliegende Bäume ein paar Tage im Stadtbild zu sehen sind.

Der Einsatzplan des Weihnachtsbaumfahrzeugs ist auch im Internet unter http://www.fes-frankfurt.de abrufbar.

Foto: FES

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Wieder Straßensperrungen rund um den Feldberg

Teil eines Polizeiwagens

Raus aus dem Lockdown und ab in den Schnee – das ist derzeit keine gute Idee: Am ersten Wochenende des neuen Jahres musste die Polizei aufgrund des großen Andrangs wieder Zufahrtsstraßen in den Taunus sperren und appelliert erneut, die Region für Ausflüge zu meiden.

„Aufgrund des aktuellen Verkehrsaufkommens und der hohen Anzahl von Besuchern wird darum gebeten, das Gebiet rund um den Feldberg, insbesondere Schmitten und den Ortsteilen Oberreifenberg, Niederreifenberg, Arnoldshain, Hegewiese, Königstein und Oberursel zu meiden“, heißt es in Polizeimeldungen vom Wochenende.

Für viele Ausflügler aus Frankfurt war schon in Oberursel Schluss. Aufgrund der Verkehrslage wurde aber insbesondere die Bundesstraße B8 zwischen Abfahrt Schloßborn und Königstein, bis Höhe Altkönigstraße sowie die Verbindungsstraßen zwischen Glashütten/Oberems und Schmitten/Dorfweil in beide Richtungen gesperrt. Weiterhin wurden durch das Ordnungsamt Königstein die Zufahrtstraßen des Ortsteils Königstein Falkenstein gesperrt. Die Zufahrt war für Anwohner frei.

Zahlreiche Ausflügler waren allerdings trotz gesperrter Gipfel-Zufahrten unterwegs, Straßen in den umliegenden Ortschaften rund um den Feldberg waren zugeparkt, teils auch die Bundesstraße 8. Die Polizei führte Kontrollen vor Ort durch und versuchte, den Verkehr zu lenken.

In den gesperrten Zufahrtsstraßen zum Feldberg besteht die Gefahr durch Schnee- und Eisbruch.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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An Neujahr: Riedberger sammeln 25 Säcke Müll

Viel Müll trotz Corona-Silvester: Bei der Sammelaktion der Klimaschutz-Initiative Riedberg wurden an Neujahr von fleißigen Helferinnen und Helfern 25 Säcke voll Müll im Stadtteil gesammelt.

Los ging’s am 1. Januar um 14 Uhr vor dem Jugendhaus. Allein, zu zweit oder mit der Familie. Mülltüten, Müllgreifer und Handschuhe hatte der FES zur Verfügung gestellt. „Es waren tolle 45 Helfer dabei“, freut sich Ina Mirel von der Klimaschutz-Initiative Riedberg, die die Müllsammelaktionen in regelmäßigen Abständen veranstaltet. 

Besonders die Wiesen und Beete in unserem Stadtteil waren diesmal im Fokus. Dort liegen nach Silvester oft Plastikkappen von Feuerwerkskörpern, die von der FES nur mit viel Mühe und finanziellem Aufwand beseitig werden können. Obwohl Silvester in diesem Jahr ruhiger war als man es kennt, war dennoch ausreichend Unrat zum Füllen der Mülltüten vorhanden. 25 Tüten sind das Ergebnis dieser Sammelaktion. Sie werden in den nächsten Tagen abgeholt.

Die nächste Sammelaktion findet voraussichtlich im April/ Mai 2021 statt. „Wir werden zeitnah einen Termin auf unserer Müllsammel-Projektseite veröffentlichen“, heißt es bei der KIR. 

Weitere Informationen unter http://www.klimaschutz-initiative-riedberg.de/projekt-muellsammeln-auf-dem-riedberg/

Kontakt zum Projektteam unter muellsammeln@klimaschutz-initiative-riedberg.de

Fotos: Klimaschutz-Initiative Riedberg

45 große und kleine Riedberger machten bei der Müllsammelaktion am Neujahrstag mit Foto: KIR

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So lief der Impf-Start in Frankfurt

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie? Heute um 7.45 Uhr startete Frankfurt die Impfung gegen das Coronavirus, unter anderem in drei Pflegeheimen. Bis Jahresende stehen rund 4500 Dosen zur Verfügung.

Vor knapp zehn Monaten, am 1. März, wurde bei drei Frankfurtern das damals noch neuartige Coronavirus festgestellt – die ersten Fälle in der Mainmetropole. Seitdem infizierten sich mehr als 20.000 Frankfurterinnen und Frankfurter mit der gefährlichen Erkrankung. Laut Hessischem Sozialministerium waren 319 Tote zu beklagen.

Doch jetzt gibt es Hoffnung im Kampf gegen die Pandemie. Am Sonntag, 27. Dezember, war in Frankfurt Auftakt für die Impfung gegen das Coronavirus. Los ging’s um 7.45 Uhr am Impfzentrum in der Festhalle. In der hauseigenen Apotheke wurde der Impfstoff für den Weitertransport aufbereitet und anschließend auf die Impfteams verteilt. 455 Dosen standen am ersten Tag zur Verfügung – verimpft wurden davon rund 100 an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Covid-Station der Uniklinik sowie jeweils 40 in drei Alten- und Pflegeeinrichtungen. Beim Impfstart dabei waren das Hufeland-Haus in Seckbach, das GDA-Wohnstift im Ostend und das Victor-Gollancz-Haus in Sossenheim. Erster Frankfurter Impfling war Florian Bär, Betreuer im Hufeland-Haus.

Oberbürgermeister Peter Feldmann war morgens in der Festhalle sowie später am Gollancz-Haus persönlich vor Ort. Gesundheits- und Personaldezernent Stefan Majer informierte sich zum Auftakt frühmorgens an der Messe.

Der Impfstart sei etwas ganz Besonderes, sagte das Stadtoberhaupt. Feldmann betonte: „Auf diesen Moment hat Frankfurt zehn Monate gewartet. Natürlich hätten wir uns zum Auftakt mehr Impfstoff gewünscht, doch der Anfang ist gemacht. Dass es jetzt endlich losgeht, gibt uns Hoffnung – und motiviert uns durchzuhalten. Denn noch ist das Virus nicht besiegt. Es wird Monate dauern, bis alle, die es wollen, geimpft sind. Bis dahin gilt: Kontaktbeschränkungen und die Einhaltung der AHA-L-Regel – Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften – sind unsere wirksamsten Waffen gegen Corona.“

Majer ergänzte: „Endlich geht es los mit dem Impfen gegen dieses vermaledeite Virus. Diese Impfungen bedeuten eine echte Überlebenschance für all diejenigen, die von Corona besonders gefährdet sind.“

4420 Impf-Dosen bis Jahresende

In den kommenden Wochen stehen besonders die Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime im Fokus. Sie sind durch das Virus besonders stark gefährdet. Geimpft werden sie nicht im Impfzentrum in der Festhalle, sondern – wie schon am 27. Dezember – durch mobile Impfteams. Insgesamt gibt es sechs solcher Impfteams, je zwei vom Arbeiter-Samariter-Bund, dem Malteser Hilfsdienst und den Johannitern.

Mit den ersten Impfungen im Impfzentrum wird im Laufe des Januars gerechnet. Laut Einsatzbefehl des Landes kann Frankfurt in diesem Jahr noch mit zwei weiteren Lieferungen rechnen. Am Montag, 28. Dezember, sollen 1290 und am Mittwoch, 30. Dezember, 1675 Dosen zur Verfügung gestellt werden, plus jeweils 500 für Klinikpersonal – macht zusammen mit der bereits erfolgten Lieferung 4420 Dosen.

Foto: Maik Reuss/ Stadt Frankfurt

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