Kategorie: AktuelleNEWS

MAINRiedberg wünscht frohe Ostern!

Wir wünschen allen großen und kleinen, jungen und junggebliebenen Riedbergerinnen und Riedbergern (und natürlich auch allen Leserinnen und Lesern ringsum) ein wunderschönes Osterfest! Mit leuchtend bunten Eiern, gut versteckten Osternestern, feinem Essen und vor allem 1000 Gründen zu lachen – auch wenn Eltern, Großeltern und Freunde oft nur per Telefon oder Skype erreichbar sind. 

Wir möchten allen Kranken wünschen, dass es ihnen möglichst bald wieder besser geht. Und allen, die beruflich und geschäftlich besonders von den Corona-Beschränkungen betroffen sind, wünschen wir baldmöglichst einen guten Neustart und einen schnellen Weg aus der Krise. Wir alle können dazu beitragen, wenn wir bei Lokalen und Geschäften hier vor Ort das Angebot für Kuchen, Torten, Pizza, Schnitzel, Grüne Soße, Waffeln & Co. „to go“ auch in diesen Tagen wahrnehmen oder per Internet oder Telefon Waren kaufen und sie damit unterstützen. Einen guten Überblick dafür gibt’s bei der tollen Initiative #SupportYourLocalDealer und auch in einem MAINRiedberg-Beitrag

Zugleich möchten wir uns bei allen Anzeigenkunden bedanken, die uns auch in dieser Krise weiter zur Seite stehen. Denn unser Ostergeschenk wird erst etwas später kommen und dafür umso schöner werden. Anfang MAI erscheint das neue MAINRiedberg-Magazin. Versprochen!!!

Liebe Grüße & bleiben Sie gesund

Ihr Team von MAINRiedberg

Grafik: 

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kirche@home – wie unsere Gemeinden Ostern feiern

Es wird ein sehr ungewöhnliches Osterfest, das im Zeichen der Corona-Pandemie steht. Zuhause im engsten Kreis, ohne Besuch bei Eltern und Verwandten, ohne Besuch eines Gottesdienstes. Doch zugleich laden uns die Gemeinden am Riedberg und Umgebung auf sehr vielfältige Weise ein, das Osterfest mitzufeiern – vom Online-Gottesdienst bis zum leisen „Flashmob“ am Ostersonntag.

Hier ein kurzer Überblick:

  • Bei der evangelischen Riedberggemeinde, gibt es zurzeit verschiedene Möglichkeiten Gottesdienste am Fernseher, Computer oder Tablet mit zu verfolgen. Den Gottesdienst vom heutigen Karfreitag gibt es als Audio-Andacht zum Nachhören, am Karsamstag, 11. April, um 22 Uhr folgt die Audio-Andacht zur Osternacht Ostersonntag, 12. April, am Ostersonntag, 12. April, um 11 Uhr die Audio-Andacht auf www.riedberggemeinde.de In diesem Jahr wird es Blumenschmuck draußen am Kreuz der Gemeinde geben – außerdem eine Osterszene im Fenster
  • Auch in der katholischen Kirche St. Edith Stein, die zur Pfarrei Sankt Katharina von Siena gehört, werden die Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostermontag aus der Kirche St. Sebastian übertragen. Die Osternacht findet am Samstag, 11.04., um 21 Uhr statt, der Familiengottesdienst am Ostersonntag, 12.04. , um 11.00 Uhr, sowie am Ostermontag, 13.04., ein Gottesdienst ebenfalls um 11.00 Uhr. Auf der Homepage der Gemeinde heißt es: Gehen Sie dazu auf die Startseite und klicken auf den YouTube-Stream, der 15 Minuten vor Beginn der Übertragung eingestellt wird. Alternativ können Sie die Livestreams auch direkt über unseren YouTube-Kanal verfolgen. Zudem sind die katholischen Kirchen sind zu den veröffentlichten Zeiten zum persönlichen Gebet geöffnet.

Stiller Flashmob am Ostersonntag!

Die evangelische Riedberggemeinde, die Josua-Gemeinde und die Pfarrei St. Katharina von Siena laden zudem alle ein, sich einem STILLEN FLASHMOB  anzuschließen, „damit wir zeigen: Ostern fällt nicht aus!“

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Weitere Informationen unter riedberggemeinde.de, sankt-katharina-frankfurt.de sowie www.josua-gemeinde.net und frankfurtconnect.de

In der evangelischen Riedberggemeinde sind aufgrund der Corona-Beschränkungen nur diese kleinen Besucher anzutreffen – die Gottesdienste aber werden live übertragen    Foto: privat

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Photo by Aaron Burden on Unsplash

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Lesespaß trotz Corona: Start für die Kalbacher Klapperschlange!

Aufgrund der Schulschließungen infolge der Corona-Krise ist die diesjährige Lesesaison der 33. Kalbacher Klapperschlange ganz heimlich still und leise an den Start gegangen. Da eine geregelte Ausleihe in den Schulbüchereien und der Kinderbücherei Kalbach momentan nicht möglich ist, hat sich das Organisationsteam dazu entschlossen, einen etwas ungewöhnlichen Weg zu gehen und die Bücherlisten auf der klapperschlangen-eigenen Homepage online zu stellen (www.kalbacher-klapperschlange.de). Auch kann man sich auf der Seite anmelden bzw. im Onlineportal seine Bewertungen abgeben.

Denn gerade jetzt besteht viel Zeit, um in Geschichten und Bücher abzutauchen und die Realität mal einen Moment zu vergessen!

Weil aber die Schulbüchereien geschlossen haben, heißt es dieses Jahr allerdings, kreativ bei der Beschaffung der Bücher zu werden. Vielleicht hat ja der ein oder die andere einzelne der Bücher bereits zu Hause oder kennt jemanden, bei dem sie (kontaktlos) ausgeliehen werden können. Die Partnerbuchhandlung „bücher im bogen“ der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg steht ebenfalls gerne bei der Beschaffung von Büchern zur Verfügung. Nähere Informationen zur Buchbestellung bei „bücher im bogen“ findet man unter www.genialokal.de/buchhandlung/frankfurt/buecher-im-bogen/

Weitere Informationen unter www.kalbacher-klapperschlange.de

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Fröhliches Eiersuchen für den guten Zweck

Viele von uns reißt die Corona-Krise gerade aus den gewohnten Abläufen. Plötzlich stehen wir für Toilettenpapier an und sind dazu aufgerufen, Distanz voneinander zu wahren. Während es den einen schwerfällt, mal für eine Weile zuhause bleiben zu müssen, würden sich krebskranke Kinder wünschen, sie könnten zuhause sein – und nicht für Wochen oder sogar viele Monate in der Klinik. Darauf weist der Frankfurter Verein Hilfe für krebskranke Kinder e.V., der auch schon Kinder aus unserem Stadtteil begleitet hat und den wir in der Weihnachtsaktion 2018 mit den Spenden der MAINRiedberg-Leser unterstützt haben. Zu Ostern möchte der Verein auf die kleinen Kämpferinnen und Kämpfern aufmerksam machen – und lädt zu einer virtuellen Ostereiersuche für den guten Zweck.

So einfach funktioniert’s: 

1. Besuchen Sie folgenden Link: https://hfkk.de/ostern

2. Finden Sie die buntbemalten Eier – eine super Aktion für die ganze Familie! 

3. Hinter jedem Ei verbirgt sich eines der wichtigen Projekte, die man mit einer Osterspende unterstützen kann. Die Vorstandsvorsitzende Karin Reinhold-Kranz erklärt: „Wir berichten über unsere Arbeit in Frankfurt, wie z.B. über den AV1 – unseren kleinen, aber feinen Schulroboter.“ AV1 ermöglicht krebskranken Schülern, am Unterricht ihrer Heimatschule teilzunehmen und mit Freunden und Mitschülern in Kontakt zu bleiben. 

„Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Einladung wahrnehmen und unsere Ostereier-Aktion in Ihrem Freundes- und Familienkreis verbreiten. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe Ostern! Bleiben Sie zuhause und bleiben Sie vor allem gesund und fröhlich“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

 Foto: Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e. V.

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1000 neue Einwohner in Riedberg und Kalbach

Die Zahl der Einwohner in Frankfurt am Main ist 2019 erneut stark gestiegen. Am Jahresende 2019 lebten 758.574 Personen mit Hauptwohnung in der Stadt. Das ist ein Plus von 10.726 (1,43 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.

Insbesondere auch Riedberg und Kalbach sind weiter gewachsen – um exakt 1039 neue Bewohnerinnen und Bewohner. Jetzt leben in unserem Doppel-Stadtteil 21.795 Menschen, übrigens etwas mehr Frauen (11.047) als Männer (10.748). Mehr als 5000 aller Riedberger und Kalbacher kommen aus anderen Nationen, über 3000 aus Nicht-EU-Staaten. Wie international vor allem der Riedberg ist, beweist auch folgende Statistik der Stadt: Menschen aus mehr als 100 Ländern wohnen hier – herzlich Willkommen!

Warum Frankfurt immer weiter wächst 

„Frankfurt wächst und wächst“, kommentierte der für die Statistik zuständige Stadtrat Jan Schneider die aktuellen Zahlen. „Die hohe Wirtschaftskraft und die attraktiven Lebensbedingungen ziehen nach wie vor Menschen nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus vielen anderen Ländern an. Das ist einerseits sehr erfreulich, stellt uns andererseits aber auch vor große Herausforderungen, etwa beim Ausbau der Infrastruktur.“

Insgesamt 531.182 (+5955) Frankfurter sind Deutsche, 227.392 (+4771) haben eine andere Staatsangehörigkeit. Der Ausländeranteil beläuft sich auf 29,98 Prozent und liegt damit um 0,21 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.


Wie sich der Brexit auf die Statistik auswirkt

Die Bevölkerungsentwicklung war zum Teil von melderechtlichen Vorgängen überlagert. Im Zusammenhang mit der zum 1. Januar 2019 eingeführten Zweitwohnsitzsteuer hatte es bereits im Jahr 2018 eine erhöhte Zahl von Ummeldungen einer Nebenwohnung in eine Hauptwohnung gegeben. 2019 ist die Zahl um 1650 auf mehr als das Doppelte (3110) gestiegen. Darüber hinaus waren nach der Europawahl am 26. Mai 2019 zahlreiche Korrekturen des Melderegisters notwendig geworden. Nach der Bearbeitung der unzustellbaren Wahlunterlagen mussten fast 4000 wahlberechtigte EU-Bürger von Amts wegen abgemeldet werden, da sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Ausland weggezogen sind, ohne die Frankfurter Meldebehörde zu informieren. Die Zahl der EU-Staatsangehörigen ist daher rückläufig. Ausländer aus Staaten, die nicht der EU angehören, waren hingegen von diesem Sondereinfluss nicht berührt. Ihre Zahl hat dementsprechend weiter zugenommen.

Ein besonders starker Rückgang um 9,5 Prozent (240 Personen) war bei Frankfurtern mit britischer Staatsangehörigkeit festzustellen. „Wir wissen nicht, wie viele weggezogen sind und wie viele sich haben einbürgern lassen“, sagte Schneider. „Aber klar ist, dass sich an diesen Zahlen die Folgen des Brexit zeigen.“

Foto von Simon Matzinger on Unsplash

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Erster Erfolg für die Tischtennis-Petition!

Es gibt auch gute Nachrichten in diesen außergewöhnlichen Zeiten: Seit vergangener Woche steht neben einem Spielplatz in der Renoirallee im Französischen Viertel eine neue Outdoor-Tischtennisplatte – ein erster Erfolg für eine Petition, die Riedberger Mamas und Papas 2019 auf dem offiziellen Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Frankfurt gestartet haben. „Mehr Tischtennisplatten auf dem Riedberg – Attraktive Spielplätze auch für große Kinder“ hieß der Aufruf, der die notwendige Unterstützerzahl von 200 deutlich übertroffen hat.

Die Stadt musste die Umsetzung prüfen musste und in einer Antwort der Verwaltung hieß es schnell: „Der Anregung zur Aufstellung von Tischtennisplatten wird entsprochen.“ Statt der drei erhofften Tischtennisplatten werden aber nur zwei Platten installiert. Eine Platte steht nun in der Renoirallee gegenüber der Kita Weltraum, eine zweite wird es demnächst noch im südlichen Bereich des neuen Grünzugs „Römische Straße“ geben. Die Römische Straße ist der letzte große Riedberg-Park, der in einer Schneise von der A5 bis zur Uni führt und erst in den nächsten Monaten fertiggestellt wird.

Der Hintergrund der Initiative: Viele Kinder in unserem Stadtteil spielen leidenschaftlich gerne Tischtennis. In den Schulen sind die Tischtennis-AGs sehr beliebt. „Nur in der Freizeit haben die Kinder leider nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Tischtennis zu spielen“, erklärt Kristina Kaiser, Initiatorin der Petition. Daher setzte man sich für die Installation von Tischtennisplatten auf verschiedenen Spielplätzen ein.

Hinzu kommt, dass es auf den inzwischen 20 Spielplätze im Stadtteil viele Spielgeräte für kleinere Kinder gibt – Raum für ältere Kids und vor allem Jugendliche fehlt.

Allerdings werden sich die tischtennisbegeisterten Mädchen und Jungs leider noch etwas gedulden müssen. Wenn die aktuellen Corona-Beschränkungen gelockert sind, werden sie loslegen können.

Foto: MAINRiedberg

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Mit Corona-Testmobil in die Frankfurter Altenheime

Seit heute führt die Stadt Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Corona-Tests durch – in einem Bus. „Wir müssen gerade die schützen, die einem besonderen Risiko ausgesetzt sind. Das sind vor allem die Mitarbeiter und Bewohner unserer Alten- und Pflegeheime und anderer gemeinschaftlicher Betreuungseinrichtungen“,  schreiben Oberbürgermeister Peter Feldmann, Gesundheitsdezernent Stefan Majer und Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld in einer gemeinsamen Mitteilung.

Die Stadt Frankfurt habe deshalb den Frankfurter Bezirksverband des Deutschen Roten Kreuzes beauftragt, mit den mobilen Corona-Tests zu beginnen. „Wir haben am Wochenende alles vorbereitet und können jetzt mit einem umgebauten Linienbus die Einrichtungen anfahren,“ erklärte DRK-Geschäftsführer Dierk Dallwitz.

Foto: Archiv

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Feuerwehr soll Schutzmasken beschaffen

Feuerwehr-Signallicht

Auf Einladung von Oberbürgermeister Peter Feldmann und unter Leitung des Gesundheitsdezernenten Stefan Majer hat der Verwaltungsstab der Stadt Frankfurt am Main getagt und beschlossen, die Feuerwehr mit der zentralen Beschaffung kritischer Verbrauchsgüter zur Bekämpfung des Corona-Virus zu beauftragen. „Wir wissen, wie schwierig es derzeit ist Schutzausrüstung und Hygieneartikel für Ärzte, Pflege- und Rettungskräfte und alle anderen, die in einer kritischen Infrastruktur arbeiten, zu beschaffen. Deshalb haben wir diesen Weg gewählt“, sagten Feldmann und Majer.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass es unserer Feuerwehr gelingen wird, zusätzliche Schutzmasken und -kleidung wie auch Desinfektionsmittel in größerer Zahl zu beschaffen. Die ersten Rückmeldungen sind erfreulich“, sagte der Oberbürgermeister.

„Wir müssen unsere kritische Infrastruktur, also Krankenhäuser, Pflege und Altenheime, am Laufen halten. Das können wir nur erreichen, wenn wir die Menschen, die in diesen Bereichen arbeiten, auch schützen. Damit schützen wir auch alle anderen“, erklärte Majer. „Die beschafften Artikel werden sofort an die Krankenhäuser und andere soziale Einrichtungen weiterverteilt.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Studie zum Umgang mit Corona

Corona Virus

Auf die Verbreitung der Corona-Infektion (COVID-19) und die Maßnahmen zu deren Eindämmung reagieren Menschen in Deutschland unterschiedlich. Manche Menschen gehen sehr gelassen mit der Situation um. Durch die Ausgangsbeschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen können aber auch Einsamkeitsgefühle und Grübeln auftreten. Welche Rollen hierbei das Wissen über die Infektion und Emotionen spielen, ist bislang noch nicht untersucht worden. Eine Studie des Instituts für Psychologie an der Goethe-Universität soll erste Erkenntnisse hierzu liefern.

Prof. Dr. Ulrich Stangier, Abteilungsleiter der Klinischen Psychologie und Psychotherapie an der Goethe-Universität und mit seinem Mitarbeiter Schahryar Kananian, MSc verantwortlich für die Untersuchung, erläutert die Befragung: „Diese dauert lediglich 10-15 Minuten. Sie bezieht sich auf Ihr Wissen über die Corona-Infektion, Ihre Angst vor einer Ansteckung und den Einfluss auf Ihr Verhalten und Ihre Befindlichkeit. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym.“

Link zur Studiehttps://ww3.unipark.de/uc/F_UniFrankfurt_Stangier_LS/02cf/

Informationen: Goethe-Universität

Photo by CDC on Unsplash.com

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Das ist der Corona-Bußgeldkatalog

Polizeiwagen

Was passiert, wenn sich jemand nicht an die Corona-Regeln hält? Die hessische Landesregierung hat den örtlichen Behörden Bußgeld-Summen vorgegeben, um die Einheitlichkeit zu wahren. Auf diese Summen hat sich das Kabinett verständigt:

Regelsatz von 200 Euro

  • Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen (Ausnahme: Familien oder häusliche Gemeinschaft), pro Teilnehmer
  • Teilnahme an einer Zusammenkunft oder Wahrnehmung von touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstige Sportangebote
  • Nichtbeachtung der Vorgaben zu Hygienemaßnahmen (zum Beispiel in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen) oder das unerlaubte Betreten solcher Einrichtungen durch Besucher

Regelsatz von 500 Euro

  • Verstoß gegen die Quarantäneanordnung bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten

Regelsatz von 200 bis 1.000 Euro

  • Das Organisieren von Zusammenkünften, touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstigen Sportangeboten
  • Das Nichteinhalten der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf das Abstandsgebot oder Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen. Dies betrifft zum Beispiel die Geschäftsführung eines Unternehmens

Regelsatz von 500 bis 5.000 Euro

  • Verstoß gegen das Gebot der Schließung und Einstellung von Einrichtungen, Betrieben, Begegnungsstätten oder entsprechende Angebote
  • Verstoß gegen das Bewirtungsverbot
  • Unerlaubtes Anbieten von Übernachtungen

Strafanzeigen bei schweren Verstößen

Sozial- und Innenminister betonten, dass es sich hierbei um Beispiele handele. Die tatsächliche Höhe der ausgesprochenen Bußgelder sei von weiteren Faktoren abhängig – also etwa davon, wie viele Menschen sich unerlaubt versammeln oder wie lange das der Fall ist.

„Der ganz überwiegende Teil der Bevölkerung hat sich bisher an die notwendigen Einschränkungen unseres Alltags gehalten“, erklärten Peter Beuth und Kai Klose. Trotz dieses Zeichens gelebter Solidarität gebe es „einige Unbelehrbare“, die den Ernst der Lage nicht erkennen wollten. Wer sich weiterhin so unsolidarisch verhalte und sich zum Kicken im Park verabredet oder heimlich Corona-Partys feiert, „gefährdet das Leben seiner Mitmenschen“.

Besonders schwere Verstöße können sogar als Straftaten zur Anzeige gebracht werden, hieß es in einer Mitteilung der Minister. Hier sind insbesondere vorsätzliche Verstöße gegen Quarantäneanordnungen oder verbotene Versammlungen gemeint.

Foto: Archiv

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