Kategorie: AktuelleNEWS

Eltern bangen um Start der Viertklässler

Die Situation ist paradox. Vor drei Wochen hat die Klage einer Frankfurter Schülerin den Neustart der 4. Klassen verhindert. Jetzt liegt wieder ein Normenkontroll-Eilverfahren dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof vor, über das morgen entschieden wird. Warum sich auch Riedberger Eltern in einer Petition FÜR den Schulbeginn engagieren.

„Es ist unfassbar, dass in allen Bundesländern die Viertklässler wieder in die Schule dürfen, außer in Hessen. Alles öffnet Fitnessstudios, Hotels, Restaurants, aber die Schüler dürfen nicht in die Schule. Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?“, schreibt eine Mutter in ihrer Mail an MAINRiedberg. „Dabei hat die Schule hier am Riedberg ein super Konzept, damit sich möglichst keiner ansteckt.“ Gemeint ist in diesem Fall die Grundschule Riedberg an der Kalbacher Höhe, aber auch in der Marie-Curie-Schule bereitet man engagiert alles für den Neustart vor.

Morgen will der Verwaltungsgerichtshof entscheiden

In der offiziellen Mitteilung Hessischen Verwaltungsgerichtshofs lautet die sachliche Auskunft: Es ist erneut ein sogenanntes Normenkontroll-Eilverfahren gegen die derzeit gültige Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus anhängig. Die Antragstellerin ist eine Grundschülerin aus Frankfurt am Main. Mit ihrem Eilantrag möchte sie erreichen, dass die ab dem 18. Mai 2020 beabsichtigte Beendigung der vorübergehenden Aufhebung der Schulpflicht von Schülerinnen und Schülern der 4. Jahrgangsstufe der Grundschulen in Hessen vorläufig außer Vollzug gesetzt wird. Aktuell folgt der Zusatz: „Der Senat wird voraussichtlich morgen, 15. Mai 2020, über den Antrag entscheiden.“

Petition FÜR den Schulstart

Längst engagieren sich aber auch Eltern ausdrücklich auch FÜR den Schulstart. Eine Mutter aus Oberursel hat unter der https://www.openpetition.de/petition/online/schulstart-fuer-die-4-klassen-in-hessen-am-18-05-2020 eine Online-Petition gestartet, an der auch betroffene Eltern aus unserem Stadtteil teilnehmen. In der Hoffnung, dass der Präsenzunterricht endlich wieder starten kann.

Foto: MAINRiedberg

 

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Schulstart: Essen, Betreuung und Bustransfer gesichert

Die Stadt hat Masken an alle Schulen verteilt. Die Frankfurter Bildungsdezernentin betont, dass auch das Mittagessen durch Lunchpakete der Caterer gesichert ist und das „Menschenmögliche“ getan wird, um eine Nachmittagsbetreuung in gewohntem Umfang anzubieten.

„Ich freue mich, dass nun auch die Sekundarstufen I der weiterführenden Schulen und die vierten Klassen der Grundschulen endlich wieder ihre Arbeit aufnehmen können, und habe erneut Vorbereitungen getroffen, um unsere Schulen bestmöglich zu unterstützen“, sagt Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber.

Zum einen gehe es selbstverständlich darum, die bekannten Vorgaben aus den Hygieneplänen des Landes und der Stadt Frankfurt umzusetzen – also die Abstandsregel von 1,5 Metern, die mehrfache Reinigung von Schultoiletten und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Masken für die Erstversorgung sowie als Reserve für die Schulsekretariate, die Mitarbeiter der Jugendhilfe sowie die Schüler habe sie bereits mit dem Stadtschulamt an alle Schulen verteilt. Desinfektionsmittel seien in handelsüblichen Größen an alle Schulen ausgeliefert worden, die sich in Modulanlagen befinden und nicht in jedem Klassenraum ein Waschbecken zur Verfügung haben. Es seien Gelder für die Beschaffung von Seife und Hygieneartikeln sowie für kleine Reparaturen in den Waschräumen den Schulen bereitgestellt worden und alle Schulen haben jetzt Präsenzkräfte vor Ort, die bei der Reinhaltung der Toiletten unterstützen.

Einige Punkte waren jedoch noch zu klären, was inzwischen erfolgt sei: Was die Versorgung mit Mittagessen betrifft, so habe das Stadtschulamt mit den Caterern verhandelt und entsprechende Zusatzvereinbarungen getroffen. „Nach wie vor dürfen die Cafeterien aus Gründen des Infektionsschutzes nicht betrieben werden. Es ist jetzt vereinbart worden, dass die Caterer bis zu den Sommerferien ein Lunchpaket oder einen Imbiss ausgeben, und die Kinder diese draußen oder im Klassenraum essen können, unter Beachtung der Abstandsregeln. Es wird also auf jeden Fall ein Mittagessen geben“, erklärt Weber.

Ebenfalls sei es ab Montag wieder möglich, dass die Kinder, die Präsenzunterricht in der Schule haben, auch auf ihr bisheriges Betreuungsangebot am Nachmittag zurückgreifen können. „Wir tun alles Menschenmögliche, um den Schülerinnen und Schülern, die bisher im Ganztag waren, ein pädagogisches Betreuungsangebot im gewohnten Umfang zur Verfügung zu stellen. AGs am Nachmittag unter Beteiligung externer Fachkräfte könnten allerdings nicht stattfinden, so Weber. Vorrangig sei es, auch weiterhin die bestehende Notfallbetreuung anzubieten, damit Eltern aus den systemrelevanten Berufsgruppen auch bis zu den Ferien eine verlässliche Betreuung vorfinden.

Zu regeln war auch der Bustransfer an den Schulen mit freigestelltem Schülerverkehr, was in Frankfurt 15 Buslinien betrifft. „Mein Stadtschulamt hat dankenswerterweise mit allen betroffenen Schulleitungen Kontakt aufgenommen und sich die Stundenpläne aller Kinder, die Schulbusse nutzen, schicken lassen. Es muss nun mit den Busunternehmen genau abgestimmt werden, wann welches Kind Präsenzunterricht in der Schule hat, da die Schulen frei sind in der Tages- und Unterrichtsgestaltung und es somit unterschiedliche Präsenzzeiten an den Schulen geben wird. „Auch können die Busse nicht voll besetzt werden aufgrund der Abstandsregeln“, erklärt Weber das aufwendige Verfahren. „Und auch für die Schulbusse gilt – genauso wie im ÖPNV – die Maskenpflicht.“

Die Kinder mit eingeschränkter Wegefähigkeit hingegen werden meist einzeln befördert und könnten sich somit auf ihren Transfer ab Montag verlassen.

„Alles in allem wird es in den kommenden Wochen noch keinen regulären Schulbetrieb geben, Vieles wird sich einspielen und Manches wird noch nachgearbeitet werden müssen. Aber wir haben als Schulträger getan, was wir konnten, um den Start am Montag zu einer hoffentlich positiven Erfahrung für alle zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass die Wiedersehensfreude am Montag überwiegt“, sagt Weber.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto:  Archiv

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Frankfurter Forscher entdecken Ansatzpunkte für Corona-Therapie

Corona Virus

Wie das SARS-CoV-2-Virus, der Erreger von COVID-19, menschliche Zellen verändert, konnte jetzt ein Team aus Biochemikern und Virologen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums Frankfurt beobachten. Damit könnte erstmals der Weg für erfolgreiche Corona-Therapien frei sein.

Die Wissenschaftler testeten eine Reihe von Wirkstoffen in Modellversuchen im Labor, von denen einige die Vermehrung des Virus verlangsamten oder stoppten. Diese Ergebnisse ermöglichen es, die Suche nach einem Wirkstoff auf eine geringe Anzahl bereits zugelassener Medikamente zu fokussieren. Ausgehend von diesen Ergebnissen bereitet ein US-amerikanisches Unternehmen eigenen Angaben zufolge einen Wirkstoff für eine klinische Studie vor. Mit einem weiteren Wirkstoff startet ein kanadisches Unternehmen eine klinische Studie.

Seit Anfang Februar verfügt die Medizinische Virologie des Universitätsklinikums Frankfurt über ein Zellkultur-Modell für das SARS-CoV-2-Virus. Aus Abstrichen zweier infizierter Rückkehrer aus Wuhan gelang den Frankfurter Wissenschaftlern um Prof. Sandra Ciesek die Anzucht des Virus. Mit einer am Institut für Biochemie II der Goethe-Universität Frankfurt entwickelten Technik konnten Forscher beider Institute jetzt erstmals gemeinsam zeigen, wie das SARS-CoV-2-Virus die Wirtszelle verändert. Die Wissenschaftler nutzten dazu eine besondere Form der Massenspektrometrie, die sie erst vor wenigen Monaten entwickelt hatten. Mit ihr lässt sich die Menge und Herstellungsrate von tausenden Proteinen bestimmen, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zelle befinden.

24 Stunden nach der Infektion verursacht das Virus markante Änderungen in der Zusammensetzung der Wirtszellproteine: Während der Cholesterinstoffwechsel reduziert wird, steigen die Aktivitäten im Kohlehydrat-Stoffwechsel und in der Herstellung von RNA zur Proteinproduktion an. Entsprechend konnten die Wissenschaftler die Virus-Vermehrung in den kultivierten Zellen erfolgreich mit Hemmstoffen gegen diese Prozesse stoppen. Ähnlich erfolgreich war der Einsatz eines Wirkstoffes, der die Produktion neuer Bausteine für virales Erbgut hemmt.

Großes Interesse aus den USA

Die Ergebnisse haben jenseits des Atlantiks bereits hohe Wellen geschlagen: Wie seit Beginn der Corona-Krise üblich, haben die Frankfurter Forscher diese sofort online zur Verfügung gestellt. Prof. Ivan Dikic, Direktor des Instituts für Biochemie II, kommentiert: „Sowohl die Kultur der `open science´, in der wir unsere wissenschaftlichen Ergebnisse schnellstmöglich teilen, als auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Biochemikern und Virologen haben zu diesem Erfolg beigetragen. Das Projekt wurde vor nicht einmal drei Monaten begonnen und offenbart schon jetzt neue therapeutische Ansätze bei COVID-19.“

Prof. Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt, erläutert: „Die bisherigen Ergebnisse sind eine großartige Bestätigung dieses interdisziplinären Ansatzes.“

Informationen: Goethe-Universität

Photo by CDC on Unsplash

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Frankfurt Nordwest: Online-Befragung zum neuen Nachbar-Stadtteil

Neuer Stadtteil der Quartiere

Trotz Corona soll der Bürgerdialog fortgeführt werden: Anstelle einer Veranstaltung vor Ort findet nun für drei Wochen eine Online-Beteiligung zum neuen Stadtteil der Quartiere im Frankfurter Nordwesten statt, der einmal unmittelbar an den Riedberg grenzen wird.

Von heute bis zum Mittwoch, 3. Juni, kann die Öffentlichkeit über die Plattform „Frankfurt fragt mich“ die Entwürfe einsehen und ihre Meinung zu ersten städtebaulichen und landschaftsplanerischen Konzepten abgeben. Die Online-Beteiligung steht zur Verfügung unter http://www.ffm.de/nordwest im Internet. Das teilte Planungsdezernent Mike Josef gestern der Presse mit. „Da aufgrund der aktuellen Situation die für den 9. Mai anberaumte Bürgerveranstaltung nicht stattfinden konnte, verlagern wir die Bürgerbeteiligung nun ins Internet und setzen den Dialog digital fort“, sagte Josef. „Für interessierte Bürgerinnen und Bürger schafft das Online-Angebot die Möglichkeit, sich hieran zu beteiligen.“

Studien zu Stadt und Landschaft sind Bestandteil der Untersuchungen

Im Dezember 2017 beschloss die Stadtverordnetenversammlung, vorbereitende Untersuchung für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Frankfurter Nordwesten durchführen zu lassen. Im Rahmen dessen sind seit März sieben Planungsteams mit der Erstellung von Studien zur Stadt und Landschaft beauftragt. Diese sollen zeigen, wie die neuen Quartiere im Untersuchungsgebiet aussehen und in die vorhandene Landschaft eingebunden werden können. Die ersten Konzepte der sieben Teams zur Entwicklung des neuen Stadtteils der Quartiere liegen jetzt vor. Sie zeigen den ersten Zwischenstand der Arbeiten, die erste grundsätzliche Annäherung an das Thema: Wo kann eine städtebauliche Entwicklung stattfinden? Wie kann diese mit der Landschaft verzahnt werden?

Die ausgewählten Teams haben insgesamt rund sechs Monate Zeit für die Erstellung ihrer Entwürfe. Die Jury wird im November eine Empfehlung zu den Studien abgeben. 35 Sachverständige aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft begleiten die Jury hierbei. Die Empfehlung der Jury bildet dann die Grundlage für die wirtschaftlichen Berechnungen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme, über die die Stadtverordnetenversammlung entscheiden muss.

Bürgerbeteiligung wird digital

Die ursprünglich für den 9. Mai anberaumte Veranstaltung für einen weiteren Bürgerdialog wird aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden können. Dies bedeutet aber kein Ende für die Bürgerbeteiligung. Der Dialogprozess geht stattdessen digital weiter. Über die städtische Plattform „Frankfurt fragt mich“ wird bis auf weiteres der Dialogprozess zur Erstellung der Studien zu Stadt und Landschaft nun digitalisiert. Statt im Saalbau vor Ort sind diese ersten Ideen ab dem 13. Mai auf der städtischen Bürgerbeteiligungsplattform „Frankfurt fragt mich“ online einsehbar. Die Bürger sind hierzu gefragt. Bis zum 3. Juni können sie auf der Plattform ihre Meinung den Konzepten mitteilen. Parallel dazu wird sich die Jury die Konzepte anschauen und Empfehlungen zur weiteren Bearbeitung mitteilen.

Hier der Link direkt zur Bürger-Plattform der Stadt Frankfurt und der Abstimmung zum geplanten Stadtteil „Frankfurt Nordwest“ https://www.ffm.de/frankfurt/de/home

Foto: Stadt Frankfurt

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Nach vier Jahren: Wurde der Mörder geschnappt?

Einen Ermittlungserfolg können Staatsanwaltschaft und Polizei im Fall der vor vier Jahren auf dem IKEA-Parkplatz in der Züricher Straße aufgefundenen Toten verzeichnen.

Bereits am Mittwoch der vergangenen Woche konnte eine Person von Beamten der Frankfurter und Darmstädter Kriminalpolizei festgenommen werden, die im dringenden Verdacht steht, für den Tod der 56-jährigen Martina Gabriele Lange aus Frankfurt/ Nieder-Eschbach verantwortlich zu sein.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 23 Jahre alten Mann aus Büttelborn, der dem persönlichen Umfeld der Verstorbenen zuzurechnen sein soll. Der Beschuldigte wurde nach seiner Festnahme dem Haftrichter bei dem Amtsgericht Groß-Gerau vorgeführt, der den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete. Der Beschuldigte war zum fraglichen Zeitpunkt noch Heranwachsender. In derartigen Fällen richtet sich die Zuständigkeit nach dem Wohnort des Beschuldigten, weshalb die Staatsanwaltschaft Darmstadt das Verfahren übernommen und die Ermittlungen mit der Kriminalpolizei Frankfurt fortgeführt hat.

Foto: Archiv

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Geboren in Corona-Zeiten – Hilfe für junge Eltern

Die meisten Familien, die jetzt ein Baby erwarten, haben sich auf einen ganz anderen Anfang vorbereitet. Aber Corona-Zeiten machen ihre Pläne zunichte. Bei der Vorstellung, keinen Besuch im Krankenhaus haben zu können, wollen viele Wöchnerinnen früh nach Hause. Die Großeltern, die versprochen hatten, das zweijährige Kind zu beaufsichtigen und das Kochen zu übernehmen, können nicht anreisen. Und viele Anlaufstellen für junge Eltern sind nur eingeschränkt zu erreichen. Dabei ist ein eigenes Gefühl der Geborgenheit für junge Eltern sehr wichtig, damit sie die Beziehung zum Neugeborenen aufbauen können.

„Eine schwierige Situation vor allem für belastete Familien in schwierigen Verhältnissen, die für die gesunde Entwicklung der Kinder auf Unterstützung und Entlastung angewiesen sind“, sagt Gabriele Dyckmans von den Frühen Hilfen am Gesundheitsamt. Ihr Team aus Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern konnte in den letzten Wochen aufgrund der angespannten Corona-Lage den belasteten Familien nur telefonisch und in Notfällen auch im Rahmen eines Hausbesuchs zur Seite stehen, weil es im Kontaktpersonenmanagement eingesetzt war. Seit Montag ist das Team der Frühen Hilfen nun wieder komplett und kann sich seiner wichtigen Arbeit, Eltern – wo nötig – zu unterstützen, widmen.

Auch die Projekte „Babylotse“ und die „Wochenbett-Notversorgung“ unterstützen Familien, um Neugeborenen einen guten Start ins Leben – auch in dieser schweren Zeit – zu ermöglichen. Die Babylotsen sind Ansprechpartner für Eltern in allen Geburtskliniken in Frankfurt und in den meisten Kliniken wie gewohnt vor Ort. Zudem sind sie Montag bis Freitag, von 9 bis 15 Uhr telefonisch erreichbar, auch an Feiertagen. Über die Wochenbett-Notversorgung gibt es von Montag bis Freitag, von 10 bis 12 Uhr die telefonische Beratung durch die erfahrenen Hebammen Kristina Dinauer und Kim Parent, die das Angebot koordinieren. „Sollte eine telefonische Beratung nicht ausreichend sein, dann versuchen wir nach Möglichkeit den Familien Hausbesuche in den ersten Lebenstagen zu vermitteln“, erklären die Koordinatorinnen.

Gesundheitsdezernent Stefan Majer betont: „Jedes Kind hat das Recht auf einen guten Start ins Leben. Gerade in dieser schweren Zeit ist es wichtig, dass Eltern die individuelle Unterstützung bekommen, die sie brauchen.“

Hier können sich junge Familien auch jetzt Hilfe holen

Babylotse
Unter http://www.babylotse-frankfurt.de sind die Ansprechpartnerinnen in den Geburtskliniken zu finden, Telefon 069/97090145, E-Mail babylotse@kinderschutzbund-frankfurt.de

Wochenbett-Notfallversorgung
Unter http://www.wochenbett-Frankfurt.de und unter Telefon 0160/99207271 und per E-Mail an info@wochenbett-Frankfurt.de ist die Wochenbett-Notversorgung zu erreichen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Photo by Peter Oslanec on Unsplash

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Corona: Hilfe in psychischen Krisensituationen

Claudius Rees (52) leitet die Abteilung Psychiatrie im Frankfurter Gesundheitsamt kommissarisch. Im Interview erklärt er, welche Auswirkungen das Coronavirus auf die Arbeit seiner Kollegen hat und informiert darüber, an wen sich Menschen in psychischen Krisensituationen auch jetzt wenden können, um schnelle und unbürokratische Hilfe zu erhalten.

Herr Rees, die Coronapandemie hat das Leben besonders von Familien und Alleinstehenden quasi über Nacht auf den Kopf gestellt. Welche Auswirkungen hat dies auf die Arbeit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und des Sozialpsychiatrischen Dienstes?

CLAUDIUS REES: Das Gesundheitsamt hat seit Ausbruch des Coronavirus keinen Publikumsverkehr und auch keine Sprechstunden. Die Kollegen aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie sind seitdem vornehmlich beratend tätig, im Ausnahmefall auch außer Haus bei anderen Institutionen, und kümmern sich um schriftliche Anfragen. Die anderen Sachgebiete sind zum Teil in die pandemiebezogene Arbeit des Gesundheitsamtes eingebunden. Selbiges gilt für die Kollegen aus dem Bereich ,Gesundheit im Alter‘. Viele der klassischen Aufgaben im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen entfallen derzeit. Speziell diese Kollegen sind mit der Corona-Hotline und Pandemie-Informationssammlung betraut.

Und wie sieht es bei der Psychosozialen Notfallversorgung aus?

REES: Die Kollegen aus der Notfallversorgung arbeiten mehr als zuvor. Auch fallbezogen, etwa in der Corona-Hotline des Gesundheitsamtes oder in der Betreuung von Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden und unter damit einhergehender psychischer Belastung leiden. Auch die Kollegen aus dem Netzwerk für Suizidprävention (FRANS) helfen neben ihrer regulären Arbeit hier aus. Vermehrt geht es gerade an dieser Stelle um Öffentlichkeitsarbeit. Der Sozialpsychiatrische Dienst muss derzeit ebenfalls auf Sprechstunden und Publikumsverkehr verzichten, aber die Not der Menschen besteht ja weiterhin. Derzeit läuft daher viel über Telefon (auch das Service-Telefon), E-Mail und vermehrte Hausbesuche, um die Menschen auch sehen zu können.

Viele Patienten scheuen sich derzeit, einen Arzt aufzusuchen. Trifft dies auch auf die psychiatrischen Angebote der Stadt Frankfurt zu?

REES: Wir haben eher das Problem, dass viele Behörden, Institutionen, sowie soziotherapeutische und psychiatrische Einrichtungen und Therapeuten keine Termine mehr vergeben und entsprechende Therapien unterbrochen wurden oder nur noch eingeschränkt stattfinden. Nicht jeder Betroffene kann sein Therapieangebot per Telefon oder Videochat fortführen. Erschwerend kommt hinzu: Je schwerer jemand erkrankt ist, desto dringender bräuchte er Hilfe, schafft es aber umso seltener, sich diese Hilfe zu holen.

Wie gewährleisten Sie und Ihre Kollegen, dass hilfsbedürftige Menschen nicht in häusliche und soziale Isolation abgleiten?

REES: An uns kann sich jeder wenden. Am häufigsten werden wir von Familienangehörigen oder Freunden von Betroffenen kontaktiert. In manchen Fällen melden sich auch die Betroffenen selbst bei uns. Als nächstes kommen Nachbarn, Polizei, Gerichte oder dergleichen. Ist dies geschehen, versuchen wir, unsererseits Kontakt mit den Betroffenen aufzunehmen, in der Regel zunächst auf postalischem Weg. Oft handelt es sich aber um Menschen in schweren Krisen, denen es schon schwerfällt, auf Post zu reagieren. Der Anteil an Menschen, die nicht reagieren, ist daher recht hoch. In solchen Fällen müssen wir je nach Einzelfall entscheiden, ob wir uns als nächstes an die wenden, die uns beispielsweise als Angehörige informiert haben. In dringenden Fällen mit erheblichem Gefährdungspotenzial kommen wir, wenn es sein muss, noch am selben Tag vorbei. In aller Regel stellen wir einen Erstkontakt her und sind darüber hinaus oft vermittelnd tätig. Je nachdem, was der Betroffene auch zulässt, bieten wir auch häufigere Kontakte an.

Worauf müssen Ihre Kollegen achten, wenn Sie im Notfall ausrücken?

REES: Hausbesuche sind für unsere Arbeit ein ganz wichtiges Element. Inzwischen machen wir bis zu doppelt so viele Hausbesuche als zuvor. Beim Sozialpsychiatrischen Dienst arbeiten Sozialarbeiter und Psychiater. Aus Sicherheitsgründen schauen wir stets zu zweit vorbei, da man ja nie weiß, was einen vor Ort erwartet. Auch während der Coronakrise müssen wir an dieser Stelle abwägen, was geht und was nicht, um unsere Aufgaben zu erfüllen. Das heißt, wir klingeln beispielsweise bei einem Menschen, der an einer Schizophrenie leidet und sich aufgrund irrationaler Ängste nicht mehr aus der Wohnung traut. Wenn wir dort mit Schutzanzug und Nasen/Mund-Schutz stehen, fühlt sich der Mensch in seinen Wahnideen bestätigt und glaubt womöglich, dass wir ihn gewaltsam aus seinem gewohnten Umfeld reißen. Uns geht es aber zunächst um Kontakt- und Vertrauensaufbau. Auch ist für uns wichtig, die Situation professionell einschätzen zu können. Dafür nehmen unsere Mitarbeiter bewusst das Risiko in Kauf, gegebenenfalls ungeschützt mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Wenn wir jetzt jemanden zuhause besuchen würden, der alt oder asthmakrank wäre, würden wir zu dessen Schutz den Nasen/Mund-Schutz anziehen.

Welche Menschen sind Ihrer Ansicht nach in der derzeitigen Situation besonders gefährdet, seelischen Schaden zu nehmen?

REES: Vor allem Menschen mit wenigen Sozialkontakten, ängstlich-unsichere Personen, sowie Personen, die bereits an einer Psychose leiden oder eine depressive Vorgeschichte haben. Allein schon die derzeitige, alle anderen Themen überdeckende Medienpräsenz des Themas Corona verstärkt die Wahrnehmung der Krise bei vielen und führt bei einigen Menschen zu massiven Ängsten. Als Psychiater, der sich mehr mit den psychischen Folgen der Pandemie (und der öffentlichen Pandemiemaßnahmen) beschäftigt, finde ich das bedenklich. Darin sehe ich ein großes gesellschaftliches Problem: Wie seinerzeit bei der sogenannten Flüchtlingskrise, wo die geballte mediale Berichterstattung zu großer Ablehnung von Flüchtlingen und zum Erstarken einer weit rechts stehenden Partei führte, zeichnet sich derzeit ein ähnliches Bild ab. Ich sehe auch überwiegend nicht eine Zunahme von Solidarität und Rücksichtnahme, sondern stattdessen, dass viele Menschen derzeit eher ängstlich und misstrauisch gegenüber Mitmenschen und sozialen Kontakten werden. Das kann – auch langfristig – negative Folgen für den einzelnen Menschen, aber auch die Gesellschaft haben.

Was raten Sie Menschen, die einen zunehmenden emotionalen Druck verspüren, sich bisher aber noch nicht in psychiatrischer Betreuung befunden haben und nicht wissen, was sie unternehmen können?

REES: So jemand kann bei uns anrufen. Zuerst müssen wir herausfinden, ob die Betroffenen ,nur‘ an berechtigen Sorgen oder Ängsten leiden, oder ob nicht etwa schon eine zu therapierende Störung heranwächst. Manchmal kann schon ein Gespräch hier helfen. Aber: Auch aus einer subjektiv verstehbaren Krise, kann etwas Schlimmeres, bis hin zu einer akuten Suizidalität, entstehen. Ich rate daher jedem, dem unsere Erstberatung nicht genügen sollte, sich bei Dringlichkeit in eine psychiatrische Ambulanz zu begeben, wenn man etwa auf einen Platz für eine Psychotherapie bis zu mehreren Monaten warten muss. Genauso wie psychische Erkrankungen immer noch stigmatisiert sind, haben auch Psychiater und psychiatrische Kliniken leider – zu Unrecht – einen schlechten Ruf. Auch reale Sorgen, etwa Beziehungsverluste, Einsamkeit, oder (auch jetzt infolge von Pandemiemaßnahmen) die Angst vor Jobverlust, einer Pleite oder dergleichen kann folgenschwer sein. Solche Probleme lassen sich nicht wegdiskutieren. Aber man kann lernen, damit besser umzugehen.

Bei vielen Mitarbeitern im Gesundheitsamt ist der Arbeitsdruck momentan riesig. Was raten Sie Kollegen, die merken, dass sie langsam erschöpft sind?

REES: Wichtig ist, sich mit dem Partner zu arrangieren und klare Absprachen zu treffen, wenn dies möglich ist. Hilfreich ist es, dass man seine Arbeit gerne macht. Gerade jetzt gilt: In den kurzen Zeiten der Entspannung sollte für Ausgleichsmöglichkeiten gesorgt sein. Manchen hilft Zeit mit der Familie, anderen Sport, ein Spaziergang, einfach mal Fernsehen oder ein Hobby. Man muss sich gerade in diesen Tagen Freiräume schaffen und Zeit für das reservieren, was Freude bereitet.

Hilfe auch in Corona-Zeiten: Informationen zum Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes

Text: Stadt Frankfurt

Fotos: Gesundheitsamt Frankfurt am Main

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NEU! Die aktuelle MAINRiedberg

Endlich wieder da – druckfrisch und voller spannender Berichte und Reportagen: In den vergangenen Tagen haben wir die neuen MAINRiedberg-Magazine an mehr als 6000 Haushalte und zahlreiche Kooperationspartner verteilt. Schon am Cover ist zu sehen, mit dem wir alles gesprochen haben, um den Nerv der Zeit im schönsten Bezirk Frankfurts zu treffen. Auch im Hinblick auf das zentrale Thema der vergangenen Wochen und Monate: der Corona-Krise und den Folgen.

Wir haben Familien, Gastronomen, Einzelhändler, engagierte Helfer, Lehrer und viele andere befragt, wie das Virus ihr Leben verändert hat. Wir haben auch mit dem Pfleger einer Corona-Intensivstation gesprochen, der sich über die neue Anerkennung freut – aber auch vom Alltag mit zu wenig Schutzkleidung berichtet und davon, dass ein Dankeschön nicht geringen Verdienst ersetzt.

MAINRiedberg ist so bunt und vielfältig wie unser Stadtteil – deshalb wollen wir auch über Themen jenseits von Corona berichten. Möchten Sie erfahren, was vier passionierte Hobby-Fotografen bei einer Abenteuerreise zu den Polarlichtern erlebten – und warum es ab sofort keine Ausreden mehr für Lauf-Muffel gibt? Dann wünschen wir schon mal viel Spaß beim Lesen der 15. Ausgabe von MAINRiedberg, zu der auch mehrere Gastautoren beigetragen haben. Vielen lieben Dank dafür!

Neugierig geworden? Die MAINRiedberg-Magazine werden am Riedberg verteilt und liegen auch bei unseren Kooperationspartnern in angrenzenden Stadtteilen, in Cafés und Gaststätten, im Familienzentrum Billabong, teilweise in Schulen und Kindergärten, in Arztpraxen, in der katholischen Kirche St. Edith Stein, im Jugendhaus Riedberg sowie in der Kinderbücherei Kalbach kostenlos zum Mitnehmen aus. Sollten Sie noch kein neues Magazin im Briefkasten haben – eine Nachricht an mail@main-riedberg.de genügt. Dann werden wir versuchen, Ihnen umgehend eine MAINRiedberg zukommen lassen.

Die Magazine gibt’s unter anderem auch noch hier: im Thom Hecht Ballettförderzentrum/Riedberg in der Friedrich-Dessauer-Straße, in der Merton-Apotheke, der Receptura-Apotheke in der Altenhöferallee, der Metzgerei Kaiser in Kalbach, dem „Lahmen Esel“ in Niederursel sowie Papeterie & Bürobedarf Kannemann in Eschersheim.

Lassen Sie sich vom neuen MAINRiedberg-Magazin überraschen! Wir freuen uns über Ihr Feedback…

Ihr MAINRiedberg-Team

Foto: MAINRiedberg

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Gedenken an den Tag der Befreiung

Heute begeht Deutschland den 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus, der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht und damit des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa – auch in Frankfurt.

„Der 8. Mai ist ein Tag von größter, nicht nur historischer Bedeutung. Die Befreiung vom Nationalsozialismus war der Grundstein der liberalen Demokratie, in der wir heute leben. Gerade in einer Zeit, in der es wieder vermehrt Angriffe darauf gibt, dürfen wir das nicht vergessen. Es gilt, die offene Gesellschaft und ihre Räume zu verteidigen“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

„Themenwoche gegen das Vergessen“ wird im Herbst nachgeholt

Mit einer Themenwoche Anfang Mai 2020 anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Tel Aviv und des 75. Jahrestags der Befreiung am 8. Mai wollten studioNAXOS und das Theater Willy Praml die Hallentüren für einen Erinnerungsraum mit Blick auf „Arisierung“, Enteignung, Zwangsarbeit und weitere strukturelle Verbrechen im Nationalsozialismus, zwischen Gegenwartsverantwortung und einer zukünftigen Erinnerungskultur öffnen. Dies wird nun aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben und voraussichtlich im Herbst nachgeholt. Das Kulturdezernat fördert das Projekt „Themenwoche gegen das Vergessen“ mit 10.000 Euro.

Im Herbst werden dann unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Peter Feldmann Theaterstücke, ein Symposium, eine Ausstellung, Stadtspaziergänge, Konzerte, Workshops mit Jugendlichen und weitere künstlerische und informative Angebote die Geschichte Frankfurts im Nationalsozialismus am Beispiel des Industriedenkmals und heutigen Theaters beleuchten. Was spielte sich im Nationalsozialismus unter den Stahlträgern in der Naxoshalle ab? Die ehemalige Fabrikhalle der Firma Naxos-Union stellte Schleifmaschinen aus Schmirgelstein her. Die Naxos-Union war 1871 von der jüdischen Familie Pfungst gegründet worden und wurde in den 1930er Jahren „arisiert“. Zwischen 1942 und 1945 arbeiteten über 700 Zwangsarbeiter, besonders aus der Sowjetunion, in den Hallen. Ihr Schicksal ist bis heute weitestgehend unbekannt. Jüngste Recherchen zeigen die strukturelle Brutalität der damaligen Arbeitsbedingungen.

Unterstützer der Veranstaltung sind neben der Stadt Frankfurt am Main unter anderem: Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Bundeszentrale für politische Bildung, Landeszentrale für politische Bildung Hessen, Junges Museum Frankfurt, Fritz-Bauer-Institut, Willy-Pitzer-Stiftung, DGB Frankfurt, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Holger-Koppe-Stiftung, Arthur-Pfungst-Stiftung, Studienkreis dt. Widerstand und Institut für Stadtgeschichte.

Die Ankündigung der Themenwoche finden Sie unter http://www.studionaxos.de/themenwoche und der Facebook-Fanpage ‚FRANKFURT&CULTURE‘ des Kulturdezernats.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Institut für Stadtgeschichte

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Vollsperrung auf der Rosa-Luxemburg-Straße

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat bei Routinearbeiten auf der Rosa-Luxemburg-Straße zwischen der Abfahrt Marie-Curie-Straße und der Brücke über die gleichnamige Straße tiefe Senken und Löcher am Fahrbahnrand festgestellt. Aus diesem Grund wird die Straße ab Montag, 11. Mai, in diesem Bereich in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. „Die Schwere der Schäden und die Größe der Hohlräume können wir im Moment noch nicht beurteilen. Fest steht aber, dass die Behebung der Schäden keinen Aufschub duldet,“ erläutert Michaela Kraft, die Leiterin des ASE, die Dringlichkeit der Bauarbeiten.

Das Amt geht derzeit von einer Bauzeit von vier Wochen aus. Ziel ist es, die vorgefundenen Schäden umgehend zu beheben, damit keine weiteren Sperrungen und Maßnahmen erforderlich sind. Die gesperrte Strecke ist rund 500 Meter, das Baufeld 150 Meter lang. Es wird der komplette Oberbau aufgebrochen, also sowohl die Fahrbahndecke als auch die Tragschicht. Am Damm, über den die Rosa-Luxemburg-Straße verläuft, wird dann nach der Ursache gesucht. Gegen Ende der Maßnahme werden schließlich die Markierungen erneuert. Die Sperrung in beiden Fahrtrichtungen ist einerseits notwendig, um den vollen Umfang der Schäden ermitteln zu können. Ebenfalls nötig macht die Vollsperrung der Umstand, dass die Rosa-Luxemburg-Straße in diesem Bereich beidseitig nur einspurig verläuft.

Auswirkungen auf den Verkehr

Zur Vermeidung von Gefahrenstellen wird durch das ASE die Rosa-Luxemburg-Straße von Süden kommend direkt nach dem Rechtsabbieger in die Marie-Curie-Straße von Montag, 11. Mai, bis Freitag, 5. Juni, in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.

In Fahrtrichtung Oberursel wird über Marie-Curie-Straße, Altenhöferallee, Riedbergallee, Carl-Hermann-Rudloff-Allee und Graf-von-Stauffenberg-Allee umgeleitet.

In Richtung Frankfurt-Stadtmitte kann die Baustelle über eine seitliche Abfahrtsrampe der Rosa-Luxemburg-Straße umfahren werden.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich im Internet unter http://www.mainziel.de .

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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