Kategorie: AktuelleNEWS

Sportzentrum Kalbach öffnet Badminton-Felder

Das Sportamt hat im Sportzentrum Kalbach vier Badmintonfelder errichtet. Diese stehen ab sofort für den Individualsport „Eins gegen Eins“ im Rahmen der geltenden hessischen Corona-Schutzvorschriften zur Verfügung.

Sportdezernent Markus Frank sagt: „Besonders in dieser schwierigen Zeit wollen wir Sport im Rahmen der gesetzten Grenzen ermöglichen. Ich freue mich auf das Interesse der Badmintonsportler und auf die Hobbysportler, die diese Sportart ausprobieren wollen.“

Individualsportlerinnen und -sportler können Spielzeiten auf den Badminton-Feldern buchen. Die Nutzungszeiten sind von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr für 12 Euro pro Stunde, von 16 bis 22 Uhr für 18 Euro sowie samstags, sonntags und feiertags von 8 bis 22 Uhr für 15 Euro.

Ein Hygienekonzept für das Sportzentrum Kalbach liegt vor und ist bei der Nutzung zu beachten, ebenso entsprechende Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Ausreichender Abstand ist durch die Platzbelegung gewährleistet, da nur zwei Drittel der Halle mit Spielfeldern belegt werden. Das Badmintonangebot ist vorerst begrenzt.

Die Buchung der Plätze erfolgt bis Sonntag, 24. Januar telefonisch unter 069/212-73415 und ab Montag, 25. Januar, über das neu eingerichtete Online-Ticket-System von Frankfurt Rhein-Main-Ticket unter http://www.frankfurtticket.de im Internet. Im Zuge der Einrichtung dieses Online-Ticket-Systems ist ab dem selben Tag die Buchung von Einzelstunden auf den Tennisplätzen der Tennishalle auch nur noch auf diesem Weg möglich.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.sportamt.frankfurt.de im Internet.

Foto: Siora Photography on Unsplash

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Online-Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag

Am internationalen Holocaust-Gedenktag bringt das Centre for Dialogue at Campus Riedberg Lebenzeugnisse von Marcel Reich-Ranicki und Schriftstellerin Ruth Klüger auf die Bühne – in einer Online-Veranstaltung zum Innehalten und Nachdenken.

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an Juden, Sinti und Roma und anderen Verfolgten. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte, wie das Centre for Dialogue at Campus Riedberg (CfD) in seiner Einladung betont. Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, ist daher auch ein internationaler Tag der Reflexion. Deshalb bringt das CfD „Lebenszeugnisse“ von zwei Überlebenden der Shoah, von Literaturkritiker Marcel Reich- Ranicki (1920-2013) und Schriftstellerin Ruth Klüger (1931-2020), auf die Bühne. 

Die Veranstaltung am Mittwoch, 27. Januar, von 19 bis 21 Uhr kann im Live-Stream des Centre for Dialogue at Campus Riedberg verfolgt werden https://www.youtube.com/channel/UCKBH-hD1YfbDS_xSp4FthqA

Foto: CfD

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Schule & Kita: Das gilt ab nächster Woche

Die hessischen Regelungen zu Schulen und Kinderbetreuung werden nicht weiter verschärft, sondern bleiben bestehen. Das hat das Corona-Kabinett der Landesregierung am Mittwoch festgelegt. Allerdings werden diese entsprechend den Berliner Beschlüssen bis 14. Februar verlängert.

Schon bisher gilt: Schülerinnen und Schüler sollen bis Klasse 6, wo immer möglich, dem Präsenzunterricht fernbleiben. Derzeit sind weniger als 20 Prozent dieser Schülerinnen und Schüler in der Schule. Ab Jahrgangsstufe 7 gibt es mit der Ausnahme von Abschlussklassen Distanzunterricht. Klassenarbeiten finden in der Regel nicht statt.

Auch für Kitas gilt weiterhin: Eltern sollen – wo immer möglich – ihre Kinder zu Hause betreuen. Es ist weiterhin erlaubt, dass sich bis zu drei Familien zu Betreuungsgemeinschaften zusammenschließen und im Wechsel die Kinderbetreuung übernehmen.

Um Eltern die Betreuung ihrer Kinder zu Hause zu erleichtern, wurde in dieser Woche das Kinderkrankengeld erweitert. Dadurch hat jedes Elternteil in diesem Jahr Anspruch, 20 Tage (bislang: 10 Tage) zu Hause auf das eigene Kind aufzupassen und Kinderkrankengeld zu erhalten. Dieses entspricht in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettogehalts. Der Anspruch gilt nicht nur wie üblich bei Krankheit des Kindes, sondern auch, wenn Kitas und Schulen nur eingeschränkt geöffnet sind und Eltern deshalb ein Betreuungsproblem haben.

Sollte sich die Infektionslage in den kommenden Wochen verschärfen, sind weiterreichende Einschränkungen und Schließungen möglich, heißt es in einer Mitteilung der Landesregierung.

Schrittweise Öffnung ab 15. Februar möglich

Wenn es die Infektionslage allerdings erlaubt, will man ab 15. Februar die Grundschulen wieder schrittweise öffnen, zunächst in einem Wechselmodell. Das erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier in einem Statement. Die weiterführenden Schulen könnten folgen, aber auch dort könnte es noch bis zu den Osterferien Wechselunterricht geben.

Die neuen Regelungen im Detail unter https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/verordnungen-und-allgemeinverfuegungen

Foto: J. Kelly Brito on Unsplash

 
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Preise für Neubauten steigen langsamer

Der Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich der Stadt Frankfurt hat gemeinsam mit Planungsdezernent Mike Josef die wichtigsten Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt im Jahr 2020 vorgestellt. Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist weiterhin ungebrochen – die Preise steigen aber langsamer.

Die Umsätze von neuen Eigentumswohnungen gingen um rund 35 Prozent zurück. Eine neue Eigentumswohnung wurde in Frankfurt im Schnitt für rund 7.670 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gehandelt (8,7 Prozent mehr als 2019). Damit stiegen die Preise für neue Eigentumswohnungen auch im Krisenjahr weiter, die Steigerung schwächte sich aber im Vergleich zu den Vorjahren ab.

Die Kaufpreise der Eigentumswohnungen betrugen durchschnittlich bei Baujahren bis 1949 rund 6000 Euro pro Quadratmeter, bei den Baujahren 1950 bis 1977 4.420 Euro, bei den Baujahren 1978 bis 1990 4.250 Euro und ab dem Baujahr 1991 (ohne Neubauten) 6.350 Euro.

Im Europaviertel und in der Innenstadt wurden neue Eigentumswohnungen durchschnittlich mit Preisen von 12.600 €/m2 Wohnfläche bzw. 13.000 €/m2 Wohnfläche gehandelt, was nicht zuletzt auf die neuen Wohntürme an der Messe zurückzuführen ist. Im Nordend lagen die Preise im Schnitt bei 8.500 €/m2 Wohnfläche. Auch in den dezentralen Lagen wurden für Neubau- Eigentumswohnungen zumeist Preise von über 6.000 €/m2 Wohnfläche erzielt.

Bei Wohnungen mit Baujahren vor 1919 fallen vor allem die sehr hohen Kaufpreise im Westend mit durchschnittlich 10.100 €/m2 Wohnfläche auf. Diese Kaufpreise beziehen sich auf verschiedene Objekte (Stilaltbau) mit neuwertiger Ausstattung. Andere gute Lagen wie Sachsenhausen und Nordend/Ostend erzielten Durchschnittspreise von 6.600 €/m2 Wohnfläche.

Neue Reihenhäuser kosten eine Million Euro

Der gesamte Wohnungsmarkt weist bei weiter steigenden Preisen einen Umsatzrückgang von 24 Prozent auf. Auch durch die Pandemie bedingt, wurden in 2020 rund 20 Prozent weniger Mehrfamilienhäuser und 5 Prozent weniger Einfamilienhäuser verkauft. Die steigenden Preise führen zusammen mit der guten Ausstattung und der Hausgröße dazu, dass vor allem neue Reihenhäuser um über 15 Prozent (1.075.000 Euro) höhere Preise erzielten als im Vorjahr. Reihenhäuser mit Baujahren vor 1949 konnten im Schnitt für einen Preis von 332.000 Euro erworben werden. 

40 Prozent Rückgang bei Büroimmobilien

Bemerkenswert ist die Entwicklung der Bodenpreise: Bereits im zweiten Jahr in Folge schwächte sich im Jahr 2020 die Bodenpreissteigerung für Wohnbauland gegenüber den Vorjahren erheblich ab und betrug im Durchschnitt 5 Prozent.

Der Gewerbeimmobilienmarkt wird in Frankfurt wie seit Jahrzehnten vom Bürosektor dominiert. Bei den Gewerbeimmobilien wurde bisher ein Umsatz von 2,21 Milliarden Euro registriert. Wegen der schwierigen Marktlage auf Grund der Auswirkungen der Pandemie war ein Umsatzrückgang von 40 Prozent zu verzeichnen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt

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Corona-Ausbruch im „Bettinahof“: Das sagt der Träger

Bettinahof - Eingang

Mehr als ein Drittel der Bewohner des Altenpflegeheims „Bettinahof“ am Riedberg ist in den vergangenen Wochen an Corona erkrankt. 18 Personen sind verstorben. Auch Mitarbeiter sind infiziert. Jetzt erläutert der Träger, wie künftige Infektionen verhindert werden sollen.

„Wir haben nichts zu verbergen und wollen genauso wie die Angehörigen auch die Öffentlichkeit informieren“, erklärt Tanja Kurz, Sprecherin der Münchner KORIAN-Gruppe, zu der auch das Pflegeheim in der Altenhöferallee mit 132 Plätzen gehört.

Der große Ausbruch geschah im Dezember, als 53 Pflegedürftige erkrankten und 18 in der Folge mit oder an Corona verstarben. Aktuell sind noch 5 Personen betroffen, drei davon sind sogenannte „Altfälle“, haben sich also schon während des ersten Ausbruchs infiziert. Jetzt gab die Einrichtungsleitung bekannt, dass „auch Mitarbeiter des Bettinahofes positiv auf Covid-19 getestet wurden“. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Auch ein Wohnbereich steht noch unter Quarantäne. Negativ getestete Bewohner können aktuell die Einrichtung verlassen und unter verstärkten Schutz- und Hygienebedingungen Besuche empfangen.

Test-Konzept soll weitere Ausbrüche verhindern

Seit Beginn des Ausbruchsgeschehens steht die Einrichtung in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Sie stimmen alle Maßnahmen ab. Ein Test-Konzept soll jetzt weitere Ausbrüche verhindern. „Dazu gehören auch die regelmäßigen Testungen für Bewohner und Mitarbeiter“, so KORIAN-Sprecherin Tanja Kurz. Ergänzend zu den regelmäßigen PCR-Tests durch die Behörden führt die Einrichtung jetzt zweimal wöchentlich Corona-Schnelltests durch.

Wann werden die Heimbewohner geimpft?

Von Seiten des Trägers heißt es, dass die Einrichtung auf die Impfungen vorbereitet sei. Alle notwendigen Dokumente liegen vor, die Behörden sind informiert. Ein Impftermin wurde der Einrichtung noch nicht genannt.

Fünf mobile Impf-Teams sind bereits in Frankfurt im Einsatz. Dr. Katrin Steul, im Gesundheitsamt zuständig für das Ausbruchsmanagement, hatte MAINRiedberg vorab erklärt: „In Ausbruchssituationen können wir keine Impfaktionen durchführen.“ Das Amt bestätigt die enge Abstimmung mit den betroffenen Heimen, wollte aber keine einrichtungsspezifischen Auskünfte, etwa zum Bettinahof, geben.

Momentan gibt es in rund der Hälfte der 49 Altenpflegeheime im Stadtgebiet mindestens einen Corona-Fall.

Foto: MAINRiedberg

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Frankfurter Impfzentrum nimmt Betrieb auf

Die Frankfurter Impfkampagne geht in die zweite Phase: Heute öffnete das Impfzentrum in der Festhalle – als eines von sechs regionalen Impfzentren in Hessen. Zuvor lagen die Corona-Impfungen ausschließlich in der Hand von mobilen Impfteams. Bis Ende Januar sind 12.000 Impfungen geplant.

Zum Auftakt an der Messe standen insgesamt 500 Impfdosen zur Verfügung. Als erstes an der Reihe: Odores (90) und Gisela (91) – die beiden Frankfurterinnen wurden von Oberbürgermeister Peter Feldmann und Gesundheitsdezernent Stefan Majer persönlich begrüßt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagte unter anderem: „Ich freue mich, dass die Impfung diesen Menschen jetzt ein wichtiges Stück Lebensqualität zurückgibt. Zugleich hoffe ich inständig, dass die Schwierigkeiten bei der Terminvergabe bald der Vergangenheit angehören – und dann hoffentlich auch mehr Impfstoff zur Verfügung steht.“ Gesundheitsdezernent Stefan Majer ergänzte: „Endlich können wir unser Impfangebot ausweiten. Für all diejenigen, die jetzt noch nicht geimpft werden können, gilt weiterhin: Abstand halten und Masken auf.“

Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, Prof. René Gottschalk, sprach von einer „großen Herausforderung“ und betonte: „Eine derartige Impfkampagne gab es in Deutschland noch nie. Der Start des Impfzentrums Frankfurt ist der entscheidende Schritt in der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Wir sind froh, dass mit der Eröffnung heute einen großen Schritt vorwärtsgeht.“

Bereits morgen sollen 1000 Hochbetagte geimpft werden

Die Zahl der Impfungen in der Festhalle soll schnell steigen. Bereits morgen werden dort knapp 1000 Hochbetagte versorgt. Geplant: 11.725 Impfungen bis Ende Januar. Das Ziel ist, dass alle Menschen, die eine Impfung wollen, in den nächsten Monaten in der vorgegebenen Reihenfolge der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) geimpft werden können.

Zum Start am heutigen 19. Januar waren zwei der vorhandenen fünf Impfstraßen beziehungsweise 17 von 43 Impfkabinen in Betrieb. Ausgelegt ist das Frankfurter Impfzentrum für 4000 Impfungen am Tag. Zeitaufwand pro Impfung: etwa eine Stunde – davon 30 Minuten Ruhezeit, um allergische Reaktionen auszuschließen.

Die Impfungen werden unter Federführung des Gesundheitsamtes vom Deutschen Roten Kreuz durchgeführt.

Stadt bietet kostenfreien Transport zum Impfen an

Der Zugang zur Festhalle über den Eingang „Eingang City“ ist einfach zu finden. Sobald man aus der U-Bahn steigt, kann man über die Rolltreppe direkt in den Anmeldebereich des Impfzentrums hochfahren. Und wer aus der Straßenbahn steigt, kann den Eingang direkt sehen. Der Weg ist zusätzlich ausgeschildert.

Zusätzlich gibt es einen Eingang nur für Impfberechtigte mit einer Mobilitätseinschränkung, beispielsweise einer Gehbehinderung, die mit einem PKW anreisen müssen. Zur Unterstützung der Patientinnen und Patienten ist jeweils eine Begleitperson zulässig.

Die Stadt bietet Frankfurtern ab dem 80. Lebensjahr aber auch einen kostenfreien Transport zum Impfzentrum an – in Form von Taxi-Gutscheinen. Per Brief werden rund 30.000 Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Tagen darüber informiert.

Weitere Informationen zum Thema Impfen und Impfzentrum in Frankfurt unter https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/hauptamt-und-stadtmarketing/buergerbuero-und-ehrenamt/coronavirus–fragen-und-antworten/gesundheitswesen/impfzentren

Foto: Stadt Frankfurt / Maik Reuss

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Immer weniger Parkplätze fürs Carsharing

Carsharing wird auch am Riedberg immer beliebter – als Alternative zum eigenen Auto. Doch in und um die Innenstadt werden die Parkplätze für die mobilen Anbieter knapp, da immer mehr Bewohnerparkzonen ausgewiesen werden.

Die Lage ist auf den ersten Blick ziemlich eindeutig: Die Stadt Frankfurt steht Carsharing positiv gegenüber und sieht diese Mobilitätsform „als sinnvolle Ergänzung zum Individualverkehr und als Beitrag, den Autoverkehr und den Parkdruck zu reduzieren“ – das erklärte heute Verkehrsdezernent Klaus Oesterling nochmals ganz explizit.

Die Tücke steckt allerdings im Detail: Denn während die drei Frankfurter Anbieter von „stationsbasiertem“ Carsharing (Stadtmobil, book-n-drive und flinkster) ein Netz an Ausleihstationen vorhalten, sind die Nutzer von sogenannten „free-floating“ Anbietern wie Share Now darauf angewiesen, dass sie irgendwo einen freien Parkplatz finden.

Erschwerte Bedingungen für Anbieter ohne Ausleihstationen

Einfach das Auto abstellen und los geht’s – das ist auch Teil ihres Erfolgsgeheimnisses. Was mit der Ausweisung neuer Bewohnerparkzonen immer komplizierter wird. Die Stadt München hat diesbezüglich einen Ausweg gefunden, mit einer für das Parken im gesamten Stadtgebiet geltenden Flat-Rate für die Anbieter. Eine solche Regelung wurde in Frankfurt aber mit der Umstellung der Flotte auf Elektromobilität verknüpft. Mit dem Ergebnis, dass dies wirtschaftlich uninteressant ist. Unter anderem, weil die entsprechende Ladeinfrastruktur fehlt.

Zwei Auswege gibt es: In den neuen Bewohnerparkzonen können Autofahrer mit Wohnsitz in der jeweiligen Bewohnerparkzone einen Bewohnerparkausweis beantragen, der zum gebührenfreien Parken in der jeweiligen Zone berechtigt. Carsharing-Nutzer sind dabei den Autobesitzern gleichgestellt. Möglichkeit zwei: Share Now bietet immer noch die kostenfreie Anlieferung der Fahrzeuge zu jedem gewünschten Standort an.

Eine Lösung gibt es derzeit nicht

Für spontane Nutzer und für Bewohner am Stadtrand wie dem Riedberg, die in die City fahren wollen oder müssen, bringt dies wenig. Aber wie geht es weiter? Nachdem das Thema in verschiedenen Medien aufpoppte, wird der Spielball in der Römer-Koalition hin- und hergeschoben. Verkehrsdezernent Oesterling wäre es offenbar am liebsten, wenn die Koalition ihren Beschluss aufheben würde. Er beinhalte ohnehin eine Wettbewerbsverzerrung, da von den Betreibern mit festen Ausleihstationen eine Verpflichtung zur Elektromobilität nicht verlangt werde.

Foto: SHARE NOW on Unsplash

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Autofahrer flüchtet vor Kontrolle

Teil eines Polizeiwagens

Polizeibeamte des 14. Reviers in der Marie-Curie-Straße haben am Samstagnachmittag einen 27-Jährigen verfolgt, der mit seinem Auto vor ihnen geflüchtet war. Mutmaßlich stand er bei seiner Fahrt unter dem Einfluss von Drogen.

Die Beamten wollten gegen 14:15 Uhr einen auf die Marie-Curie-Straße eingebogenen VW kontrollieren und gaben dem Fahrer mit Anhaltezeichen zu verstehen, sein Auto anzuhalten. Dieser ignorierte die Signale der Streife und flüchtete mit seinem Fahrzeug über die Altenhöferallee in Richtung Riedberg.

Sofort nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Im Bereich der Max-von-Laue-Straße sprang der Fahrer aus seinem Auto und rannte in ein Wohnhaus. Auf Klingeln öffnete der 27 Jahre alte VW-Fahrer später die Tür und räumte laut Polizei ein, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren ist. Die im Anschluss erfolgte Blutentnahme soll nun ein genaues Ergebnis liefern.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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Unser schönster Schneemoment…

Der Riedberg wird zum kleinen „Schneeparadies“ – zumindest einen wunderbaren Sonntag lang. Wir haben uns auf die Suche nach dem schönsten Schneemoment gemacht…

Rund fünf Zentimeter neuer Schnee am Sonntagmorgen hat nicht nur Kinderherzen höher schlagen lassen. Bob und Schlitten waren vom Schneefall in der vergangenen Woche ohnehin noch nicht aufgeräumt. Die Straßen Richtung Taunus waren wieder weitgehend gesperrt und ein Ausflug in höhere Lagen nicht möglich – aber auch im Norden Frankfurts konnte man jede Menge Spaß im Schnee haben.

Hier ein paar Impressionen von einem Spaziergang am Riedberg:

Bitte lächeln! Emilia (4) hat sich diesen tollen Schneemann gebaut, mit dem sie selbst zur „Schneefrau“ wird Foto: MAINRiedberg


Lenni (8) hatte viel Spaß beim Rodeln im Kätcheslachpark und nahm sich noch ein bisschen Schnee mit Foto: MAINRiedberg


Hugo (2), Anna und Victoria (9) rodelten um die Wette… Foto: MAINRiedberg


Ist das eine „Liebeserklärung“ an den Riedberg? Foto: MAINRiedberg


Der Schneefall hatte schon in der Nacht zum Sonntag eingesetzt. Passend zum verschneiten Ambiente leuchtete noch dieser Weihnachtsstern Foto: privat

Das ist die Wetterprognose für die nächsten Tage

Laut Wettervorhersage könnte es am Dienstag sogar nochmals ein bisschen Schnee  in Frankfurt geben. Die Tagestemperaturen steigen von 0 Grad am Sonntag auf bis zu 4 Grad im Laufe der Woche. Vor allem am Dienstag weht laut „WetterOnline“ dazu ein zum Teil starker Wind aus südwestlicher Richtung.

Wenn ein Schnee-Minion traurig ist…

Nochmals vielen Dank für die Nachrichten von MAINRiedberg-Leserinnen und Lesern zum Winter-Spaß am vergangenen Sonntag! Auch diese beiden tollen Schneemänner haben uns erreicht – nur leider werden der Minion aus dem Quartier Altkönigblick und sein Kumpel mit der rosa Brille über das Tauwetter ziemlich traurig sein…

Dieser coole Schnee-Minion wurde im Bereich Altkönigblick gebaut… Foto: privat


… und auch sein Kumpel mit der rosa Brille! Foto: privat

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Wieder Schnee am Wochenende!

Am Wochenende soll es wieder kräftig schneien – es ist also Vorsicht auf den Straßen angesagt. Ausflüge in den Taunus sind nicht zu empfehlen. Die Hauptzugangsstraßen werden wieder abgesperrt.

Für Samstag sowie Sonntag, 16. und 17. Januar, wird mit weiteren Schneefällen im Stadtgebiet gerechnet. Insbesondere für die Nacht auf Sonntag sagen die Meteorologen starke Niederschläge voraus, die als Schnee niedergehen und aufgrund des kalten Straßenbelags zunächst auch liegenbleiben dürften. Die Streufahrzeuge des Winterdienstes stehen bereit für einen großen Einsatz auf Hauptverkehrsstraßen, Erschließungsstraßen, ÖPNV-Strecken und Fahrradwegen. Die gesamte Stadtreinigung ist zudem in Bereitschaft, um Fußgängerüberwege, Haltestellen und andere sensible Stellen zu streuen.

Auch wenn es am Sonntag ein nur vergleichsweise geringes Verkehrsaufkommen gibt, bittet FES alle Verkehrsteilnehmer um besondere Vorsicht.

Feldberg bleibt bis 18. Januar gesperrt

Der Hochtaunuskreis hat bereits darüber informiert, dass der Feldberg noch mindestens bis zum 18. Januar gesperrt bleibt. Außerdem werden umfangreiche Kontrollen und Sperrungen angekündigt.

Doch große und kleine Schnee-Fans am Riedberg können sich höchstwahrscheinlich trotzdem freuen. Genug Flocken, um Schneemänner zu bauen, könnte es auch im Frankfurter Norden geben…

Am Wochenende könnte es wieder genug Schnee für Schneemänner geben… Foto: Archiv

Foto oben: FES

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