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„Abstand halten, Hinweise beachten, solidarisch sein!“

Gesundheitsschutz geht vor. Deshalb ist das öffentliche Leben in Frankfurt weitgehend eingeschränkt. Den besten Schutz für sich und andere bietet es, Kontakte zu anderen Menschen zu vermeiden. Oberbürgermeister Peter Feldmann fordert die Bürger der Stadt auf, die Empfehlungen zu beachten, um die Verbreitung des Virus einzuschränken und zu verzögern. „Wie wir diese Krise meistern, liegt zu einem bedeutenden Teil in unserer Hand. Ich fordere Sie daher eindringlich auf, die von Ämtern, Behörden und Ärzten gegebenen Hinweise zu beachten, sich gegenseitig zu helfen und die öffentlichen Institutionen bei ihrer Arbeit zu unterstützen“, sagt Feldmann.

Nach aktueller Einschätzung ist die eigene Wohnung der sicherste Ort. „Bitte bleiben Sie zu Hause, so weit wie möglich“, betonte das Stadtoberhaupt. Und: „Beachten Sie die Regeln zur Körperhygiene und waschen Sie sich oft und gründlich die Hände.“

Die städtischen Ämter haben nur noch für dringende Fälle geöffnet. „Nicht alles muss unbedingt jetzt erledigt werden. Prüfen Sie daher, ob die Angelegenheit unaufschiebbar ist. Die persönliche Vorsprache sollte auf absolute Ausnahmen begrenzt sein und setzt eine Terminvereinbarung voraus“, sagt Jan Schneider, Dezernent für Bürgerservice. Detaillierte Hinweise hierzu finden sich auf htttp://www.frankfurt.de im Internet. „So wird sowohl den Anforderungen des Infektionsschutzes als auch den unaufschiebbaren Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Rechnung getragen“, betont Schneider. Zugleich bittet er um Verständnis dafür, dass Bearbeitungszeiten länger sein können.

Sollte es unausweichlich sein, vor die Tür zu gehen, empfiehlt es sich, größere Ansammlungen zu vermeiden und Distanz zu halten. Das kann bedeuten, im öffentlichen Personennahverkehr Abstand zu anderen Fahrgästen zu halten. Besser ist es auf jeden Fall, Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. „Diese Fortbewegungsarten stärken die Abwehrkräfte und schaffen inneren Ausgleich“, sagt Gesundheitsdezernent Stefan Majer. Aber auch hier ist es sinnvoll, auf Abstand zu achten. „Was wir nicht sehen wollen, sind Trauben von Joggern, die sich eng gepackt durch unsere Parks bewegen“, fügt er hinzu. Gleiches gilt, wenn man in einer Gaststätte isst. „Achten Sie auch in diesen Fällen zu ausreichend Abstand zu den anderen Besuchern“, sagt Majer. Ebenso dient es der Vorbeugung aller, in Schlangen wie etwa an Supermarktkassen möglichst weit auseinander zu stehen. „Abstand halten ist in diesen Zeiten kein Zeichen der Unhöflichkeit, sondern dient dem Schutz der Gesellschaft. Und gerade in schwierigen Situationen gilt: Ein Lächeln ist nicht ansteckend“, betont der Gesundheitsdezernent.

„Gerade jetzt ist Solidarität mehr gefragt denn je“, sagt der Oberbürgermeister. So sollten sich Hausgemeinschaften gegenseitig unterstützen. „Fragen Sie Eltern, die zu Hause auf ihre Kinder aufpassen müssen oder ältere Nachbarn, ob Sie für diese Besorgungen mit erledigen können“, appelliert das Stadtoberhaupt an die Bürger. Dabei geht er auch auf etwaige Geschäftsschließungen ein. „Die Versorgung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs bleibt sichergestellt. Handeln Sie solidarisch und kaufen Sie nur das, was in den kommenden Tagen benötigt wird. Wer anderen etwas wegnimmt, handelt unsolidarisch!“, unterstreicht das Stadtoberhaupt.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Merton Apotheke: Medikamente bestellen per App und Lieferservice

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Mit unserem Apotheken-Lieferservice sorgen wir dafür, dass Sie Ihre Arzneimittel schnell und unkompliziert nach Hause geliefert bekommen. Die Boten kommen direkt zu Ihnen an die Haustür.

Bestellt werden kann via App „Meine Apotheke“

• Einfach die App „Meine Apotheke“ herunterladen (Merton-Apotheke als Apotheke auswählen)
• Einfach das Rezept mit dem Smartphone abfotografieren
• durch Eingabe des Medikamentennamens in die Suchmaske oder abscannen des Barcodes lassen sich gewünschte Präparate bequem vorbestellen
• sicher mit einem Klick bestellt
• die Bestellung wird umgehend bearbeitet und Sie werden informiert, sobald alles abholbereit ist oder Sie lassen es sich liefern

QR Code abfotografieren und schnelle und einfach Medikamente in Ihrer Merton-Apotheke bestellen

QR Code für die App

Sie können uns auch anrufen 069 / 95 730 223 oder uns mailen merton-aptheke@web.de

Bitte Name, Anschrift und Telefonnummer nicht vergessen.

Bezahlen Sie bequem per Rechnung oder an der Haustür.

Sie finden uns in der Merton-Passage, Lurgiallee 6-8, 60439 Frankfurt

Foto: Merton Apotheke

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Receptura-Apotheke bietet Lieferdienst an

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Gerade in solch außergewöhnlichen Zeiten wie diesen haben wir als Apotheker und Pharmazeutisch-Technische-Assistenten in der Receptura-Apotheke eine besondere Verantwortung.

Der versuchen wir durch verschiedene Maßnahmen gerecht zu werden.

Für die nähere Umgebung (Riedberg, Kalbach, usw.) bieten wir weiterhin einen Botendienst an.

Unser Botendienst kann wie folgt kontaktiert werden:
Mail an: info@receptura.de möglichst mit Foto vom Rezept

Website: https://www.receptura.de/shop/rezept-einloesung auch hier möglichst mit Foto vom Rezept

Telefonisch unter: 069 / 92880 123

per App, Download: https://www.receptura.de/apo/Aktuelles/Apozept-518269
oder https://callmyapo.de/

Wenn Medikamente bis 15:30 bestellt werden können wir sie i.d.R. noch am selben Tag an unsere Kunden ausliefern.

Um den Lieferdienst nicht zu überfordern bitten wir Leute, die keine Symptome einer Virusinfektion aufweisen und nicht zu einer Risikogruppe gehören, weiterhin zu uns in die Apotheke zu kommen.
Hier haben wir auch Maßnahmen getroffen um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten.
Wir haben Markierungen am Boden angebracht als Orientierung für einen ausreichenden Abstand zum nächsten Kunden.
Außerdem bedienen wir seit Samstag mit Mundschutz und der Kundentresen wird mehrmals täglich mit Flächendesinfektionsmittel gereinigt.

Plexiglasscheiben für den Kundentresen sind ebenfalls bestellt und werden schnellstmöglich installiert – voraussichtlich Ende der Woche.

Händedesinfektionsmittel werden von unseren Mitarbeitern mehrmals täglich und bei Bedarf benutzt.

Weitere Informationen zum Coronavirus halten wir für unsere Kunden ebenfalls in der Apotheke und auf unserer Homepage (https://www.receptura.de/apo/Aktuelles/Wichtige-Informationen-zu-Corona-SARS-CoV-2CoViD-19-2020879 ) bereit.

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Familienzentrum Billabong schließt wegen Corona

Das Billabong Familienzentrum wird wegen der Corona-Pandemie ab sofort bis einschließlich Ende der Ostferien, 18.04.2020, geschlossen bleiben – darüber informierte heute Nachmittag der Vorstand des Vereins. Es finden keine Kurse statt, wir bitten Sie sich hierzu mit dem jeweiligen Kursleiter in Verbindung zu setzen. Auch die offenen Treffen entfallen. Das Café bleibt geschlossen.

Kuchen zum Mitnehmen – und Einkaufsservice!

„Da wir aber weiterhin einen Beitrag zur Nachbarschaftshilfe leisten wollen, werden wir ab Mittwoch, 18.03., Suppe, Kuchen und Kaffee zum mitnehmen anbieten, die wir für Senioren gern auch nach Hause liefern können“, erklärt Sabine Fiedler von Billabong. Des weiteren bieten wird ein Einkaufsservice speziell für Senioren in Riedberg und Kalbach angeboten.

Es wird ein Telefondienst eingerichtet, der wochentags unter der Nummer 069 / 98957795 von 9.00-13.00 Uhr erreichbar ist. Das Billabong-Team wird hier gern Bestellungen für Besorgungen entgegennehmen und auch für alle anderen Belange ein offenes Ohr haben. Kontakt auch über  info@billabong-family.de.

Foto: Billabong Family e. V.

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Geschäfte schließen, Spielplätze zu – aber Supermärkte bleiben offen

In einer gemeinsamen Erklärung haben heute Nachmittag Bund und Länder neue Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus bekannt gegeben. Im Kampf gegen das Coronavirus verschärft auch Hessen die Maßnahmen.

Geschäfte sollen weitgehend geschlossen werden. OFFEN bleiben Supermärkte, der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel.

Lebensmittel dürfen jetzt auch sonntags verkauft werden

Für diese Bereiche wird vielmehr die Sonntagsverkaufsverbote bis auf Weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Damit soll die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden, wie Ministerpräsident Bouffier erklärte.

Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

Restaurants dürfen nur bis 18 Uhr öffnen

Restaurants dürfen nur noch in der Zeit zwischen 6 Uhr morgens und 18 Uhr öffnen. Spielplätze werden geschlossen. Hotels und andere Unterkünfte sollen vorübergehend keine Übernachtungen für Touristen anbieten. Nur noch Übernachtungen „zu notwendigen Zwecken“ sind erlaubt.

Gottesdienste werden ausgesetzt, ebenso wie Treffen von Vereinen und Busreisen. In dem Beschluss heißt es, „Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften“ sind untersagt.

Verschärfte Corona-Maßnahmen gelten ab Mittwoch

„Wir sind in einer Lage, die sich nahezu stündlich ändert. Wir müssen auf der einen Seite sorgfältig und besonnen, aber auch rasch handeln“, begründete Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die neuen Maßnahmen. Diese sollen nicht sofort, sondern ab Mittwoch in Kraft treten.

Weitere Informationen unter hessenschau.de sowie unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deuts

Foto: Markus Spiske on Unsplash.com

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Wer jetzt Anspruch auf Notbetreuung hat

Die Corona-Krise führt beim Bildungs- und Betreuungsagebot der Stadt Frankfurt am Main zu deutlichen Einschränkungen. Hier kommt eine Übersicht der aktuellen Änderungen, Stand Montag, 16. März, morgens. Aufgrund der dynamischen Situation können diese der jeweiligen Lage andäquat angepasst werden.

Kindertagesstätten und Kindertagespflege

Das Land Hessen hat angeordnet, dass ab Montag, 16. März, bis zum Ende der Osterferien am 17. April keine Kinderbetreuung in Krippen, Kindergärten und Horten mehr stattfindet. Dies gilt für alle Träger und auch für die Betreuung in den Tagesfamilien (Kindertagespflege). Ausgenommen sind nur Kinder, bei denen beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil in folgenden Bereichen tätig sind:

• Gesundheitsbereich, medizinischer und pflegerischer Bereich
• Rettungsdienste, Katastrophenschutz und Feuerwehr
• Polizei und Vollzugsbereich, einschließlich Justizvollzug und vergleichbare Bereiche
• Kritische Infrastruktur (Energie, Wasser, Abwasser, IT und Telekommunikation)

Eine Liste der relevanten Berufe findet sich unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/umgang-mit-corona-kita-und-kindertagespflegestellen im Internet.

Alle Eltern, die zu den genannten Berufsgruppen gehören, werden schon jetzt gebeten, einen Nachweis über ihre Berufstätigkeit in die Kitas und Kinderzentren mitzubringen. Sie erhalten schnellstmöglich gesonderte Informationen, in welchen Einrichtungen Ihr Kind in den nächsten Tagen betreut wird. Bis dahin sind diese gebeten, ihr Kin in die Einrichtung zu bringen, in der es bisher betreut worden ist.

Nicht betreut werden kann ein Kind, wenn es

• krank ist
• Kontakt zu infizierten Personen hat
• sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Kinder, die aus einem vom Robert-Koch-Institut eingestuften Risikogebiet zurückkehren, müssen eine 14-tägige Quarantäne einhalten, bevor sie wieder betreut werden können. Eine Übersicht über die Risikogebiete findet sich unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html im Internet.

Zum Schutz älterer Menschen gilt die Empfehlung, auf eine Betreuung der Kinder durch die Großeltern zu verzichten.

Weitere Informationen gibt es in der Einrichtung oder auf den Webseiten und Facebook-Seiten des jeweiligen Trägers der Kita.

Schulen und erweiterte schulische Betreuung

Das Hessische Kultusministerium hat angeordnet, dass ab Montag, 26. März, an allen Schulen bis zum Ende der Osterferien am 17. April kein regulärer Unterricht mehr stattfindet. Am Montag können Schüler sowie Lehrkräfte ihre persönlichen Dinge und Lernmaterialien aus der Schule holen, ab Dienstag findet nur noch eine Notfallbetreuung in kleinen Gruppen statt.

Die schriftlichen Abiturprüfungen sollen stattfinden. Darüber hinaus werden mehrere Nachschreibtermine angeboten, so dass alle Schüler ihre Prüfungen absolvieren und ihren Abschluss im laufenden Schuljahr 2019/2020 erreichen können. Weitere Informationen zur Durchführung des Abiturs sind demnächst zu erwarten.

Alle Exkursionen, Schüleraustausche, Klassenfahrten, die bis zum Ende des Schuljahrs 2019/2020 stattfinden sollten, werden abgesagt. Das umfasst alle Schulfahrten und außerschulische Veranstaltungen, unabhängig davon, ob der Zielort als Risikogebiet eingestuft ist. Das Land Hessen übernimmt die vom Veranstalter in Rechnung gestellten Stornokosten.

Herkunftssprachlicher Unterricht in Samstagsschulen, die am Wochenende Räume der Schulen nutzen, findet ebenfalls bis zum 17. April nicht statt. Dasselbe gilt für Sport- und andere Vereine, die für ihre Angebote auf Räume in den Schulen zurückgreifen.

Das Hessische Kultusministeriums hät auf seinem Internetauftritt weitere Informationen bereit. Für Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 richten die Schulen eine Betreuung ein, wenn beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil in folgenden Bereichen tätig sind:

• Gesundheitsbereich, medizinischer und pflegerischer Bereich
• Rettungsdienste, Katastrophenschutz und Feuerwehr
• Polizei und Vollzugsbereich, einschließlich Justizvollzug und vergleichbare Bereiche
• Kritische Infrastruktur (Energie, Wasser, Abwasser, IT und Telekommunikation)

Eine Liste der relevanten Berufe findet sich unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/umgang-mit-corona-schulen

Über die Details der Betreuung informieren. Nicht betreut werden kann ein Kind, wenn es

• krank ist
• Kontakt zu infizierten Personen hat
• sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Schüler, die aus einem vom Robert-Koch-Institut eingestuften Risikogebiet zurückkehren, müssen eine 14-tägige Quarantäne einhalten, bevor sie wieder betreut werden können.

Foto: Archiv

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250.000 Euro für Corona-Forschung

Corona Virus

Die Johanna Quandt-Universitäts-Stiftung stellt der Corona-Forscherin Prof. Sandra Ciesek eine Viertelmillion Euro zur Verfügung. Innerhalb von nur 24 Stunden wurde der Antrag bewilligt. Die Virologen des Universitätsklinikums Frankfurt wollen mit dem Geld die Suche nach wirksamen Medikamenten vorantreiben. Die Mittel stammen aus dem Johanna Quandt Jubiläums-Fonds, den die Bad Homburger Unternehmerin Johanna Quandt 2014 für die Goethe-Universität eingerichtet hatte.

Die Entwicklung virenhemmender Medikamente gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 steht derzeit im Fokus des Teams um Prof. Sandra Ciesek, Leiterin des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt. An der Frankfurter Virologie gelang Mitarbeitern des Instituts kürzlich die Anzucht des Corona-Virus aus Proben der deutschen Reisenden, die am 1. Februar aus Wuhan zurückgeholt worden waren. Mit den Mitteln des Fonds planen die Frankfurter Wissenschaftler nun, in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie pharmakologische Substanzdatenbanken nach potenziellen antiviralen Wirkstoffen zu durchsuchen. Weiterhin sind Experimente an Zellkulturen vorgesehen, bei denen einzelne Gene gezielt ausgeschaltet werden (CRISPR-Cas9-Screening). Damit versuchen die Wissenschaftler Strukturen menschlicher Zellen zu identifizieren, die das Virus zur Infektion benötigt. So wollen sie besser verstehen, wie das SARS-CoV-2-Virus in menschliche Zellen eindringt, um sich dort zu vermehren.

Der Johanna Quandt Jubiläums-Fonds wurde zum 100-jährigen Bestehen der Goethe-Universität ins Leben gerufen und von Johanna Quandt mit 20 Millionen Euro ausgestattet. Seit 2015 werden mit diesen Mitteln Projekte der Goethe-Universität gefördert, deren Finanzierung nicht durch den allgemeinen Hochschulentwicklungsplan gedeckt ist. Dazu zählen die Förderung herausragender Wissenschaftler, die Unterstützung internationaler Partnerschaften sowie außeruniversitärer Forschungsinstitute und damit verbundener Kooperationen.

Prof. Sandra Ciesek sagte: „Mit den Mittel aus dem Johanna Quandt Jubiläums-Fonds können wir kurzfristig qualifizierte Nachwuchswissenschaftler für diese Arbeiten einstellen. So können wir die Screenings sowie anschließende präklinische Untersuchungen schnell durchführen. Unser Ziel ist es, möglichst zeitnah mit klinischen Studien an Probanden und Patienten zu beginnen.“

„Die Corona-Krise zwingt die auch die Goethe-Universität zu energischem und entschlossenen Handeln“, erklärte Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität. „Als Stiftungsuniversität sind wir in der glücklichen Lage, seit vielen Jahren eng und vertrauensvoll mit Stiftungen wie der Johanna Quandt-Universitäts-Stiftung zusammenzuarbeiten. Nur dadurch war es möglich, unbürokratisch innerhalb kürzester Zeit diese Summe für unsere Virologie bereitzustellen. Wir sind froh, in dieser schwierigen Phase Beiträge zur Bewältigung der Krise leisten zu können.“

Informationen: Goethe-Universität

Foto: CDC on Unsplash.com

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Bee Friends untersuchen, warum Bienenvölker sterben

Von Holmer Drews / Bee Friends Frankfurt e. V.

Jeder Imker hat es schon erlebt, dass ein mehr oder minder großer Teil seiner Bienenvölker, die er im Herbst eingewintert hat, nicht den Winter überlebt haben. Das ist bedauerlich, aber es ist Realtität. Viele Gründe können dazu geführt haben, dass die Bienen nicht über den Winter gekommen sind. Dazu zählen Krankheiten der Bienen, auch der Befall mit der Varroamilbe. Aber auch der Imker kann etwas falsch gemacht haben. Vielleicht hat er zuwenig Futter im Spätsommer den Bienen gegeben, so dass sie verhungert sind. Vielleicht hat er die Varroamilbe nicht oder nur unzureichend bekämpft. Es gibt viele mögliche Ursachen…

Wenn im Februar/März die Bienen „ausgewintert“ werden, schaut man in die Beuten hinein und kontrolliert, ob die Bienen noch leben. Ist das nicht der Fall, heißt es Ursachenforschung zu betreiben. Woran hat es gelegen? Diese Ursachenforschung ist Aufgabe bei der „Totenschau“. Hierbei werden die Bienenbeuten, die Behausungen der Bienen, und die Bienen im Inneren der Beuten gründlich und systematisch untersucht. Das ist im Prinzip das gleiche Vorgehen wie bei einem menschlichen Toten in einem Sektionssaal der Pathologie. Was hat den Tod nun wirklich verursacht?

Diese Totenschau haben wir vom Imkerverein der Bee Friends zum ersten Mal überhaupt in dieser Weise so systematisch durchgeführt. Dafür haben mehrere Mitglieder ihre toten Bienenvölker zur Verfügung gestellt und wir in einer Gruppe von Imkerinnen und Imkern an und von ihnen gelernt. Das Ziel dabei ist natürlich, zukünftige Fehler zu vermeiden und die Überlebnsrate der Völker zu steigern, im Idealfall auf 100 Prozent.

Bei der Untersuchung an vier Völkern im Riedberger Stadtteiltreff „Dessauer“ am Sonntag, 8. März 2020, haben wir sehr spannende Dinge sehen können. Die Haupttodesursache ist der Befall mit der Varroamilbe gewesen. Normalerweise wird die Milbe im Frühjahr und Sommer sowie einmal im Winter bekämpft. Hier sind die Bekämpfungsmaßnahmen eindeutig nicht ausreichend und effektiv genug gewesen. Gleich beim ersten Volk haben wir zudem festgestellt, das neben dem Befall mit der Varroamilbe auch eine Infektion mit dem „Deformierten Flügel Virus“ DWV stattgefunden hat. In einzelnen Waben sind die Puppen nicht mehr voll ausgebildet gewesen, sondern haben verkrüppelte Flügel gehabt. Auch dies ist eine Folge des Varroabefalls. Die Varroamilbe gilt als Wegbereiter für verschiede übertragbare Bienenkrankheiten.

In einem anderen Fall ist das zu überwinternde Volk so klein und schwach gewesen, dass viele Bienen in der Beute bereits gestorben und herabgefallen sind. Diese toten Bienen haben den lebenden den Ausgang ins Freie versperrt. Dadurch hat das Volk Stress bekommen, der sich in deutlichem Durchfall bei den Bienen gezeigt hat.

Die Varroabehandlung eines dritten Volkes mit Oxalsäure (bekannt aus dem Rhabarber) hat nicht gut genug gegriffen, so dass die Bienen an diesen Milben zugrunde gegangen sind. Im vierten Volk ist die Varroabesiedlung schon im Herbst 2019 so stark gewesen, dass die Bienen daran gestorben sind.

Für uns Imker sind diese Totenschauen sehr schmerzhaft, aber auch sehr hilfreich. Zeigen sie einem doch sehr deutlich, was geschehen ist. Von daher ist das eine sehr hilfreiche und gute Fortbildungs- und Lehrveranstaltung, um die imkerliche Qualität zu erhöhen und gesunde Bienen zu züchten. Gleichzeitig habe ich den Anwesenden eine Methode vorgeführt, wie man im Herbst die Güte der eigenen Behandlung gegen die Varroamilben erkennen kann. Diese Methode nennt sich Auswaschmethode. Hierbei werden die auf den Bienen ansitzenden Milben ausgewaschen, in einem Sieb aufgefangen und können gezählt werden.

Das Echo der TeilnehmerInnen unserer Riedberger Totenschau ist so gut gewesen, dass ich beschlossen habe, dass wir dieses im nächsten Jahr wiederholen werden.

Weitere Informationen unter www.bee-friends.org

Foto: Holger Jaensch 

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Corona: Kein Riedbergchor, kein Konzert in der Aula und keine Flohmärkte

Auch das kulturelle Leben im Stadtteil ist von den Auswirkungen des Virus betroffen. Beim beliebten Riedbergchor finden bis auf Weiteres keine Proben mehr statt. Das Konzert der Gruppe „Schmackes“ (Klezmer und Balkanmusik) im Rahmen von „Kultur in der Aula“ am 20. März um 20 Uhr ist abgesagt und auch die noch im März geplanten Kinderflohmärkte in der Grundschule Riedberg sowie der Marie-Curie-Schule finden nicht statt.

In einer Mitteilung an die Mitglieder des Riedbergchores heißt es: „Der Kirchenvorstand der Riedberggemeinde hat heute beschlossen, ab sofort bis auf Weiteres alle Veranstaltungen in der Gemeinde abzusagen. Dazu gehören auch unsere Chorproben. Ausnahme sind die Sonntagsgottesdienste. Damit können die Chorproben erstmal nicht stattfinden. Wir werden über die Auswirkungen im Chor-Vorstand noch sprechen und dem Chor dann weitere Informationen und mögliche Alternativen übermitteln.“ Weitere Informationen über den Chor mit mehr als 40 Mitgliedern aus den verschiedensten Nationen unter www.riedbergchor.de

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Konzert der Klezmer-Band „SCHMACKES“ am Freitag abgesagt

Das Team von „Kultur und er Aula hat beschlossen, das für nächsten Freitag geplante Konzert ausfallen zu lassen. Es soll nachgeholt werden.

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Billabong verschiebt Frühjahrsmarkt

Das Familienzentrum Billabong informiert: Babysitter trifft Eltern – 17.03. Veranstaltung fällt aus, Frühjahrsmarkt – 29.03. verschoben, Vorlesenachmittag für Kinder dienstags – entfällt vorerst.

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Die Kinderflohmärkte in der Grundschule Riedberg und der Marie-Curie-Schule abgesagt

Der am 23.3. geplante Basar für Spielzeug und Kindersachen in der Grundschule Riedberg findet nicht statt. „Wir bedauern es sehr, aber auf Grund der aktuellen Situation müssen wir leider den diesjährigen Frühlingsflohmarkt absagen.“ heißt es auf der Homepage der Schule. 

Auch der am 28.3. geplante Flohmarkt in der Marie-Curie-Schule ist abgesagt. Auf der Homepage des Freundeskreises der Schule heißt es: „Der Kinderflohmarkt am 28.03.2020 findet nicht statt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Coronainfektionen haben wir entschieden, den Flohmarkt abzusagen.“

Foto: Archiv

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Kein Unterricht ab Montag – auch Kitas schließen

Wegen des Coronavirus wird es ab Montag bis zum Ende der Osterferien keinen Unterricht geben – das hat Ministerpräsident Volker Bouffier in einer Pressekonferenz am frühen Abend bekannt gegeben. In Schulen und Kitas wird eine Notbetreuung für Kinder eingerichtet, deren Eltern unter anderem in medizinischen Berufen, in der Pflege, bei Polizei, Feuerwehr und in der Justiz arbeiten. Das Abitur soll stattfinden.

Auf die Menschen in Hessen kommen einschneidende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie zu. Das hat Ministerpräsident Volker Bouffier am Freitag nach einer Sondersitzung des Kabinetts in Wiesbaden klargemacht. Ziel sei es, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, wie der Hessische Rundfunk auf hessenschau.de berichtet.

„Wir werden diese Herausforderungen gemeinsam meistern“, appellierte Bouffier an die Hessen. Die neuen Maßnahmen, die beschlossen wurde, gelten ab sofort bis zum Ende der Osterferien. Sie betreffen vor allem den Bildungssektor. „Wir haben jetzt noch eine Chance, die nächsten vier, fünf Wochen sind zentral“, sagte der Regierungschef.

Abitur-Prüfungen sollen trotzdem ab Donnerstag stattfinden

Das heißt konkret: Die Schulpflicht in Hessen wird bis zum Ende der Osterferien ausgesetzt. Die Schulen bleiben aber offen, um Betreuungsmöglichkeiten für Kinder von bestimmen Berufsgruppen wie etwa medizinischem Personal zu ermöglichen. Auch die Kindertagesstätten in Hessen sind ab Montag nur noch für eine Notfallbetreuung geöffnet.

Das Abitur kann – Stand heute – abgelegt werden. Die schriftlichen Prüfungen sollen am Donnerstag (19.3.) beginnen. Kultusminister Alexander Lorz kündigte an, dass es bis zum Sommer verschiedene Nachschreibetermine geben wird.

Der Vorlesungsbeginn an den Universitäten wurde auf 20. April verschoben. Der sonstige Forschungs- und Wissenschaftsbetrieb könne aber weitergehen. Studenten sollen außerdem Examen ablegen können.

In einer Sondersitzung hatte die Landesregierung über die Auswirkungen des Coronavirus und notwendige Maßnahmen beraten. Zuvor hatten bereits die meisten anderen Bundesländer entschieden, Schulen und Kitas flächendeckend zu schließen.

In Hessen gibt es derzeit 133 bestätigte Corona-Fälle.

Quelle: hessenschau.de

Photo by Taylor Wilcox on Unsplash

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