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Mit Corona-Testmobil in die Frankfurter Altenheime

Seit heute führt die Stadt Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Corona-Tests durch – in einem Bus. „Wir müssen gerade die schützen, die einem besonderen Risiko ausgesetzt sind. Das sind vor allem die Mitarbeiter und Bewohner unserer Alten- und Pflegeheime und anderer gemeinschaftlicher Betreuungseinrichtungen“,  schreiben Oberbürgermeister Peter Feldmann, Gesundheitsdezernent Stefan Majer und Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld in einer gemeinsamen Mitteilung.

Die Stadt Frankfurt habe deshalb den Frankfurter Bezirksverband des Deutschen Roten Kreuzes beauftragt, mit den mobilen Corona-Tests zu beginnen. „Wir haben am Wochenende alles vorbereitet und können jetzt mit einem umgebauten Linienbus die Einrichtungen anfahren,“ erklärte DRK-Geschäftsführer Dierk Dallwitz.

Foto: Archiv

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Feuerwehr soll Schutzmasken beschaffen

Feuerwehr-Signallicht

Auf Einladung von Oberbürgermeister Peter Feldmann und unter Leitung des Gesundheitsdezernenten Stefan Majer hat der Verwaltungsstab der Stadt Frankfurt am Main getagt und beschlossen, die Feuerwehr mit der zentralen Beschaffung kritischer Verbrauchsgüter zur Bekämpfung des Corona-Virus zu beauftragen. „Wir wissen, wie schwierig es derzeit ist Schutzausrüstung und Hygieneartikel für Ärzte, Pflege- und Rettungskräfte und alle anderen, die in einer kritischen Infrastruktur arbeiten, zu beschaffen. Deshalb haben wir diesen Weg gewählt“, sagten Feldmann und Majer.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass es unserer Feuerwehr gelingen wird, zusätzliche Schutzmasken und -kleidung wie auch Desinfektionsmittel in größerer Zahl zu beschaffen. Die ersten Rückmeldungen sind erfreulich“, sagte der Oberbürgermeister.

„Wir müssen unsere kritische Infrastruktur, also Krankenhäuser, Pflege und Altenheime, am Laufen halten. Das können wir nur erreichen, wenn wir die Menschen, die in diesen Bereichen arbeiten, auch schützen. Damit schützen wir auch alle anderen“, erklärte Majer. „Die beschafften Artikel werden sofort an die Krankenhäuser und andere soziale Einrichtungen weiterverteilt.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Studie zum Umgang mit Corona

Corona Virus

Auf die Verbreitung der Corona-Infektion (COVID-19) und die Maßnahmen zu deren Eindämmung reagieren Menschen in Deutschland unterschiedlich. Manche Menschen gehen sehr gelassen mit der Situation um. Durch die Ausgangsbeschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen können aber auch Einsamkeitsgefühle und Grübeln auftreten. Welche Rollen hierbei das Wissen über die Infektion und Emotionen spielen, ist bislang noch nicht untersucht worden. Eine Studie des Instituts für Psychologie an der Goethe-Universität soll erste Erkenntnisse hierzu liefern.

Prof. Dr. Ulrich Stangier, Abteilungsleiter der Klinischen Psychologie und Psychotherapie an der Goethe-Universität und mit seinem Mitarbeiter Schahryar Kananian, MSc verantwortlich für die Untersuchung, erläutert die Befragung: „Diese dauert lediglich 10-15 Minuten. Sie bezieht sich auf Ihr Wissen über die Corona-Infektion, Ihre Angst vor einer Ansteckung und den Einfluss auf Ihr Verhalten und Ihre Befindlichkeit. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym.“

Link zur Studiehttps://ww3.unipark.de/uc/F_UniFrankfurt_Stangier_LS/02cf/

Informationen: Goethe-Universität

Photo by CDC on Unsplash.com

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Das ist der Corona-Bußgeldkatalog

Polizeiwagen

Was passiert, wenn sich jemand nicht an die Corona-Regeln hält? Die hessische Landesregierung hat den örtlichen Behörden Bußgeld-Summen vorgegeben, um die Einheitlichkeit zu wahren. Auf diese Summen hat sich das Kabinett verständigt:

Regelsatz von 200 Euro

  • Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen (Ausnahme: Familien oder häusliche Gemeinschaft), pro Teilnehmer
  • Teilnahme an einer Zusammenkunft oder Wahrnehmung von touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstige Sportangebote
  • Nichtbeachtung der Vorgaben zu Hygienemaßnahmen (zum Beispiel in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen) oder das unerlaubte Betreten solcher Einrichtungen durch Besucher

Regelsatz von 500 Euro

  • Verstoß gegen die Quarantäneanordnung bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten

Regelsatz von 200 bis 1.000 Euro

  • Das Organisieren von Zusammenkünften, touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstigen Sportangeboten
  • Das Nichteinhalten der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf das Abstandsgebot oder Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen. Dies betrifft zum Beispiel die Geschäftsführung eines Unternehmens

Regelsatz von 500 bis 5.000 Euro

  • Verstoß gegen das Gebot der Schließung und Einstellung von Einrichtungen, Betrieben, Begegnungsstätten oder entsprechende Angebote
  • Verstoß gegen das Bewirtungsverbot
  • Unerlaubtes Anbieten von Übernachtungen

Strafanzeigen bei schweren Verstößen

Sozial- und Innenminister betonten, dass es sich hierbei um Beispiele handele. Die tatsächliche Höhe der ausgesprochenen Bußgelder sei von weiteren Faktoren abhängig – also etwa davon, wie viele Menschen sich unerlaubt versammeln oder wie lange das der Fall ist.

„Der ganz überwiegende Teil der Bevölkerung hat sich bisher an die notwendigen Einschränkungen unseres Alltags gehalten“, erklärten Peter Beuth und Kai Klose. Trotz dieses Zeichens gelebter Solidarität gebe es „einige Unbelehrbare“, die den Ernst der Lage nicht erkennen wollten. Wer sich weiterhin so unsolidarisch verhalte und sich zum Kicken im Park verabredet oder heimlich Corona-Partys feiert, „gefährdet das Leben seiner Mitmenschen“.

Besonders schwere Verstöße können sogar als Straftaten zur Anzeige gebracht werden, hieß es in einer Mitteilung der Minister. Hier sind insbesondere vorsätzliche Verstöße gegen Quarantäneanordnungen oder verbotene Versammlungen gemeint.

Foto: Archiv

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Abi ohne Party

Die erste große Hürde ist geschafft! Bis gestern haben mehr als 22.500 Schülerinnen und Schüler in ganz Hessen, davon 125 am Gymnasium Riedberg, die schriftlichen Abiturprüfungen abgelegt. Doch was ist das für ein Gefühl, in Zeiten von Corona Abi zu schreiben? „Es war schon seltsam, die Schule zu betreten, und alles war fast menschenleer“, berichtet Roman Gräf (17). Als er am 19. März, dem Datum der ersten Abiturprüfungen in Englisch, zum Gebäude in der Altenhöferallee ging, war selbst der Fahrradabstellplatz abgesperrt. „Und einen Tag vorher hatte noch keiner von uns gewusst, ob die Prüfungen überhaupt stattfinden werden oder nicht.“ Die Entwicklung der Corona-Krise hatte nicht nur Schüler, Eltern und Lehrer überrollt. Zu einem Zeitpunkt, als bereits ein weitgehendes Kontaktverbot galt und andere Bundesländer eine Verschiebung oder sogar vollständige Absage der Prüfungen diskutierten,  fiel die Entscheidung pro Abitur im Hessischen Kultusministerium sehr kurzfristig.

„Es war schon seltsam, die Schule zu betreten, und alles war fast menschenleer“, berichtet Roman Gräf (17) Foto: privat

Wie geht man damit um? „Wir haben viel miteinander gechattet. Aber ich glaube, die meisten von uns waren froh, dass es losging“, sagt Roman rückblickend. Viele hätten zwei Monate oder zumindest einige Wochen dafür gelernt „und jetzt wollten wir, dass das Lernen nicht umsonst war,  jetzt wollten wir das auch hinter uns bringen“. Die Prüfungen selbst, für Roman waren das die Fächer Englisch, Informatik und Mathematik, fanden dann erstaunlich reibungslos und unaufgeregt statt. „Wir hatten immer zwei Meter oder mehr Abstand zueinander und in Mathe waren wir beispielsweise nur zu viert in einem Klassenraum.“ Alles war entsprechend der Corona-Beschränkungen vorbereitet, beeinträchtigt habe das die meisten kaum, „ich habe sogar ein richtig gutes Gefühl, was die Prüfungen anbelangt“.

Kein Abi-Party im Grüneburgpark – Polizei setzt Drohne ein

Abitur in Zeiten von Corona heißt aber auch: Kein Abklatschen oder Umarmungen, wenn man’s geschafft hat. Kein Treffen bei Freunden. Keine Party. Der hessische Kulturminister Alexander Lorz hatte gestern noch einmal an die Abiturienten appelliert, wegen der weiterhin bestehenden Ansteckungsgefahr auf die üblichen Feierlichkeiten zu verzichten.

Auch das traditionelle „Abisaufen“ im Frankfurter Grüneburgpark nach den schriftlichen Abiprüfungen muss ausfallen. Die Frankfurter Polizei will eine Drohne einsetzen, die durch die Hessische Polizeifliegerstaffel geflogen wird, „um eine bessere Übersicht über die in Frage kommenden Areale zu haben“. Und Feiern zu unterbinden.

Abiprüfungen ohne Zwischenfälle

Kultusminister Alexander Lorz zeigte sich mit dem Ablauf der Prüfungen insgesamt zufrieden und zog ein erstes positives Fazit: An den 11 Prüfungstagen wurden in 28 allgemeinbildenden Fächern und zusätzlich 20 berufsbezogenen Fächern auf Grund- oder Leistungskursniveau insgesamt rund 70.000 schriftliche Abiturprüfungen ablegt. Die Teilnahmequote sei in diesem Jahr mit rund 96 Prozent etwas niedriger ausgefallen als üblich, erklärte der Minister. Dies sei zum einen darauf zurückzuführen, dass ein Teil der Abiturientinnen und Abiturienten am Prüfungstag unter Quarantäne gestanden habe oder wegen leichter Symptome wieder nach Hause geschickt worden sei. 

Es besteht die Möglichkeit, die schriftlichen Prüfungen am Nachtermin abzulegen. Nachprüfungen finden von 23.04. bis 07.05.2020 statt, die mündlichen Prüfungen von 25.05. bis 04.06.2020.

Roman Gräf will ab Herbst Informatik in Karlsruhe studieren. Auch bei dieser Entscheidung spielten die acht Jahre am Gymnasium Riedberg, einer Schule mit naturwissenschaftlichem MINT-Schwerpunkt, eine Rolle. Schön wär’s allerdings, wenn im Mai oder Juni doch noch der Abiball stattfinden könnte. Wenn sämtliche Prüfungen vorbei sind und sich die Pandemie hoffentlich abgeschwächt hat. Sonst bleibt auch dann nur die Party per Videochat.

Foto oben: MAINRiedberg

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#SupportYourLocalDealer – Wer jetzt Abholung und Lieferservice anbietet

Gastronomen und Kleinunternehmer trifft die Corona-Krise besonders hart – umso wichtiger sind Initiativen wie die Facebookgruppe „Support your local Dealer“, wo Anbieter hier vor Ort auf sich aufmerksam machen. Denn trotz geschlossener Geschäfte gibt es für alle Hungrigen jede Menge Möglichkeiten, hier vor Ort Essen zu bestellen und abzuholen. Aber auch Dienstleistungen vom Reparatur-Service für Elektrogeräte bis zum Taxifahrer sind weiterhin möglich, auch Kinderkleidung kann bei Leonell-Kindermode im Riedbergzentrum bestellt und abgeholt werden.

„Diese Krise wird schnell existenziell!“

Heike und Tim Brockmeier vom beliebten „House of Waffles“ in der Altenhöferallee wollen der Krise trotzen, indem sie verstärkt auf ihren Abholservice aufmerksam machen: „Wir haben ja schon immer unser gesamtes Angebot TO GO angeboten und machen das jetzt unter den neuen Vorgaben ausschließlich.“ Bestellung, Bezahlung, Ausgabe erfolgt am Ladeneingang unter Einhaltung der Hygiene-Abstand Regelung. Natürlich ist auch Abholung nach vorheriger telefonischer Bestellung möglich. Was beim Waffelhaus „leider keinen Sinn macht, ist Lieferung“. Heiße Waffeln gefüllt mit Eis, Obst und Sahne durch die Gegend zu fahren ist kaum möglich. Tim Brockmeier betont: „Wir sind darauf angewiesen, dass die Menschen zu uns kommen. Sehr. Denn wie bei allen ist auch bei uns abzusehen, dass es sehr schnell existenziell werden wird.“ Trotzdem wollen sie weiterhin auch Gratis-Waffeln für Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen – als herzliches Dankeschön!

Von Pizza bis Taxi: Hier eine Liste der lokalen Anbieter (die wir bei Infos an mail@main-riedberg.de gerne ergänzen!)

  • „House of Waffles“: Bubble-Waffeln, Crepes & Sandwiches TO GO, Altenhöferallee 27, Riedberg, 069-90757194,  www.houseofwaffles.de
  • Café „Karrys & Barrys“, Alfred-Wegener-Str. 10, Riedberg, köstliche Kuchen & Co. zum Abholen plus Lieferservice, von 12 – 18 Uhr. Infos unter karrysandbarrys.de
  • kebabiss, Altenhöferallee, Servicezeiten: Di-So 12-21 Uhr, 0160 100 46 16 (gerne auch über Whatsapp) oder 069 90 75 85 23
  • Lahmer Esel„, Apfelweinlokal, Krautgartenweg (Niederursel), Drive-In und Abholung täglich (außer Montag) von 17 bis 20.30 Uhr sowie am Sonntag zusätzlich von 11.30 – 14 Uhr, www.lahmer-esel.de
  • Leonell Kindermode, Riedbergzentrum, Mo – Fr. von 10.00 – 18.00 Uhr vor Ort im Laden/ Sa. bis 16 Uhr, Tel. 069-872 00 390, www.gigijo.de
  • Pizzeria di Biase, Kalbach, Tel. 069 50 68 96 70, www.pizzeriadibiase.de
  • Pizzeria/ Ristorante Isolabella, Altenhöferallee 132, Riedberg, www.ristoranteisolabella.de, Tel 069 90509823
  • Reparaturservice Helmut Wagner Elektrotechnik, Haushaltsgeräte Kundendienst, Im Klausenstück 31, Riedberg, Mo bis Fr. 8-16 Uhr, www.helmut-wagner-elektrotechnik.de
  • Taxiunternehmen Mehmet Yilmaz ist Taxiunternehmer hier auf dem Riedberg. Man kann sich melden, wenn man eine Fahrt zum Arzt, auf die Arbeit oder zum Einkaufen benötigt. Botenfahrten können auch gemacht werden. +49 152 33774528
  • Italienisches Restaurant „Villa Belvedere“, Riedberg, Abholung und Lieferservice, Dienstag – Sonntag 12 – 21 Uhr an, Tel. 069 50 68 4144, villabelvedere-ffm.de
  • Köstlichkeiten von der „Zahnfee“: hausgemachte Chutneys, Pralinen, Eierlikör und andere Leckereien von Jana Zahn, bestellen unter 0172/6974179 oder jana@zahn-ffm.com

Photo by Spencer Davis on Unsplash

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Auch bei Oster-Sonne: Polizei wird Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren

Es ist eine Information an alle Bürgerinnen und Bürger, die vor allem ein Appell an unsere Vernunft ist: „Die Ausbreitung des Coronavirus muss weiterhin reduziert werden“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Frankfurter Polizei. Und zugleich weist man darauf hin, dass Polizei und Mitarbeiter des Ordnungsamtes verstärkt auf die Einhaltung der Corona-Regeln achten und konsequent auf Verstöße reagieren werden. Auch bei super Oster-Sonnen-Wetter.

Ein schönes Wochenende steht vor der Tür, die hessischen Osterferien beginnen und viele Menschen werden sich fragen, was sie in Zeiten von Corona noch unternehmen können. Das schöne Wetter wird viele ins Freie locken und Bürgerinnen und Bürger werden die Möglichkeit eines Spaziergangs oder einer sportlichen Betätigung nutzen.

Trotz der frühlingshaften Temperaturen und des guten Wetters ist es derzeit aber beispielweise verboten, sich längerfristig in Parkanlagen für ein Picknick oder zum Sonnen niederzulassen. Gegen einen Spaziergang mit der Familie, Radfahren oder Joggen in gebührendem Abstand zueinander, haben die Beamtinnen und Beamten dagegen nichts einzuwenden.

Die Polizei und die Mitarbeiter der Ordnungsämter werden verstärkt auf die Einhaltung der Regeln achten und konsequent auf Verstöße reagieren. Die Ordnungshüter hoffen aber nach wie vor auf das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger und würden sich freuen, wenn es keinen Anlass zu Ermahnungen oder weiteren polizeilichen Maßnahmen geben würde. Die Polizei steht zudem in engem Austausch mit den Kommunen und prüft, welche Parkplätze beliebter Ausflugsziele, wie Naherholungsgebiete oder Parkanlagen, für den Verkehr gesperrt werden.

Die Polizei Hessen appelliert noch einmal eindringlich an alle: Die Ausbreitung des Coronavirus muss, so gut es geht, reduziert werden! Die aktuelle polizeiliche Bilanz in Frankfurt zeigt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt an die Einschränkungen im Alltag halten und so mithelfen, die Ausbreitung der Corona-Epidemie zu verlangsamen. Es gibt aber auch einen Teil der Bevölkerung, der die Verbote, insbesondere bei gutem Wetter, missachtet.

Die Polizei stellte beispielsweise auf geschlossenen Sport- / Freizeitanlagen und Spielplätzen sowie in Parkanlagen mehrere Ansammlungen von mehr als zwei Personen fest. Die Mehrheit der Betroffenen reagierte – wie in den Tagen zuvor – nach der Ansprache durch die Polizei verständnisvoll und löste die Zusammenkünfte auf oder hielt sich danach an den wichtigen Abstand von mindestens 1,5 Metern. In mehreren Fällen mussten jedoch Platzverweise ausgesprochen werden. Die Frankfurter Polizei zeigt weiterhin eine wahrnehmbare Präsenz in der Öffentlichkeit und führt darüber hinaus gezielte Kontrollen an erfahrungsgemäß stark frequentierten Örtlichkeiten durch, um dafür Sorge zu tragen, dass die Regeln eingehalten werden.

Polizei will auch gegen Abi-Feiern vorgehen

Insbesondere gilt dies für Feierlichkeiten anlässlich der abgeschlossenen schriftlichen Abiturprüfungen. Um eine bessere Übersicht über die in Frage kommenden Areale zu haben, setzt die Frankfurter Polizei eine Drohne ein, die durch die Hessische Polizeifliegerstaffel geflogen wird.

Auch den Beamtinnen und Beamten ist bewusst, dass einem insbesondere bei tollem Wetter zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Es ist auch in Ordnung, mit seinem Lebenspartner und dem Personenkreis, der im selben Hausstand lebt, spazieren zu gehen oder im Freien Sport zu treiben. Wichtig ist es aber unbedingt den Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen einzuhalten. Es geht in dieser Zeit nicht nur darum, die eigene Gesundheit, sondern insbesondere auch die der Risikogruppen zu schützen.

Trotz des guten Wetters sollten alle weiterhin hauptsächlich zu Hause bleiben. Auch wenn es schwerfällt, muss sich jeder Einzelne unbedingt an die Verordnung der Hessischen Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus halten.

Foto: Archiv

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Kalbacher Höhe wird am Montag zur Einbahnstraße

Eine der wichtigsten Zufahrtsstraßen zum Riedberg wird kurzzeitig zur Einbahnstraße: Wegen Bauarbeiten wird die Straße „Zur Kalbacher Höhe“ am Montag, 6. April, von 8 bis 18 Uhr nur eingeschränkt befahrbar sein. Die Buslinie 29 in Richtung Nieder-Erlenbach Hohe Brück fährt von der Lurgiallee direkt über die Altenhöferallee zur U-Bahn-Station Campus Riedberg.

Die Haltestellen Bonifatiusbrunnen und Käthe-Kruse-Straße entfallen, ersatzweise bedient sie die Haltestellen Geozentrum und Max-Planck-Institut/FIZ in der Altenhöferallee.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Keine Gebühren für geschlossene Kitas

Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, hatte versprochen, Eltern und Familien in der aktuell schwierigen Situation, in der die Betreuungseinrichtungen nur noch für die Notfallbetreuung geöffnet sind, bestmöglich zu unterstützen. Mit der Entgeltbefreiung für die Krippe und die Grundschulkindbetreuung ist ein erster wichtiger Schritt bereits in der letzten Woche beschlossen worden. Laut Weber ist es jetzt gelungen, auch die Verpflegungspauschale für alle Alterssegmente im Monat April zu erlassen. Die Elternentgelte und die Verpflegungspauschale entfallen auch für die Kinder, die aktuell die Notbetreuung in Anspruch nehmen.

Die Dezernentin sagt: „Mit diesem Schritt möchte die Stadt Frankfurt alle Familien in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Denn viele haben aktuell weniger oder keine Einnahmen, fürchten um die berufliche Existenz oder die Gesundheit von Angehörigen. Diese Familien zu entlasten, ihnen zumindest einen Teil ihrer Sorgen zu nehmen, war ein ganz wichtiges Ziel und mir persönlich ein großes Anliegen.“ Dass auch die Mitarbeiter in den systemrelevanten Berufen entlastet würden, ist laut Weber eine Selbstverständlichkeit. „Diese Menschen, die gerade wie die Kita-Fachkräfte in der Notbetreuung unsere Gesellschaft am Laufen halten, leisten Enormes. Wir sind stolz auf diese Menschen in unserer Stadt und sehr froh, sie durch eine gute und kostenlose Notbetreuung in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen zu können“, betont die Dezernentin.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Polizei warnt vor Fake-Seite „Soforthilfe für Corona“

Mit dem verlockenden Versprechen „Sie erhalten bis zu 30.000 Euro Soforthilfe vom Staat ohne Rückzahlung!“ versuchen Betrüger aktuell, personenbezogene Daten von Bürgerinnen und Bürgern abzugreifen – davor warnt die Frankfurter Polizei. Wer sich für das Soforthilfeprogramm der Bundesregierung aufgrund der Krise durch Covid-19 interessiert, gelangt möglicherweise auf diese Fake-Seite.

Behörden und Polizei verschiedener Bundesländer warnen davor, ein entsprechendes Formular auf einer Internetseite auszufüllen und hochzuladen, die mit Soforthilfe wegen der Corona-Pandemie wirbt. Die vom Seitenanbieter so gesammelten Daten könnten später für Betrugsstraftaten genutzt werden. Unternehmen wurden teils gezielt telefonisch kontaktiert und explizit auf die entsprechende Seite im Internet hingewiesen. Der Anrufer gab sich dabei als Angehöriger der einzig offiziellen Stelle zur Abwicklung der Soforthilfe aus.

Die Polizei warnt: Diese Seite ist keine offizielle Seite der Bundesregierung oder eines Bundeslandes. Es werden dort keine Gelder vergeben!

Für die Stellung der Anträge auf Soforthilfe sollten ausschließlich die Internetseiten von offiziellen Landesstellen genutzt werden. Dies sind Ministerien und Landesförderbanken mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammern.

Der Rat der Polizei: „Achten Sie bei Internetseiten grundsätzlich auf das Impressum und die Datenschutzerklärung.“ Die Impressumspflicht ist die Pflicht, in Druckerzeugnissen und in Online-Veröffentlichungen ein Impressum zu führen. In dieser Anbieterkennzeichnung werden zum Beispiel Verlag und die Redaktion genannt. Bei Fake-Seiten fehlen diese Angaben oder es werden Adressen im Ausland angegeben.

Foto: Polizei Frankfurt / Twitter

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