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Grundschulen öffnen für alle ab 22. Juni – Kitas ab 6. Juli

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) teilte heute in einer Pressekonferenz mit, dass noch vor den Sommerferien alle Grundschüler in ihre Klassen zurückkehren sollen – und das täglich.

Man wolle Regelbetrieb ab 22. Juni von 8 bis 13 Uhr und nach Möglichkeit eine Mittagsbetreuung bis 14.30 Uhr anbieten. Das gelte für alle Kinder, deren Eltern sie in den Präsenzunterricht geben möchten.

„Die allgemeine Corona-Infektionslage, neue medizinische Erkenntnisse und positive Rückmeldungen aus den Schulen haben uns dazu bewogen, weitere Lockerungsschritte für junge Familien in ganz Hessen in Angriff zu nehmen“, erklärte Kultusminister Alexander Lorz. „Ab dem 22. Juni – und damit noch vor den Sommerferien – können Grundschülerinnen und Grundschüler wieder an fünf Tagen in der Woche in die Schule gehen.“

Die zurückliegende Zeit sei vor allem für die Jüngsten und ihre Eltern herausfordernd gewesen, und die Rückkehr zum Präsenzunterricht an ein oder zwei Tagen habe nicht für alle Familien die erhoffte Entlastung gebracht, so Lorz. Seit voriger Woche hatten die Grundschüler lediglich sechs Stunden Unterricht in geteilten Klassen. Der Rest lief über so genanntes „Homeschooling“.

Über Öffnung der weiterführenden Schulen wird im August entschieden

An den weiterführenden Schulen wird der „eingeschränkte Präsenzunterricht“ bis zu den Sommerferien fortgeführt. De facto bedeutet das, dass die meisten Schülerinnen und Schüler nur ein bis zwei Mal pro Woche Schule haben und ansonsten. Über eine komplette Öffnung der weiterführenden Schulen nach den Sommerferien soll voraussichtlich erst im August entschieden werden.

Kitas sollen komplett ab 6. Juli öffnen

Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat mitgeteilt, dass das Land die Kitas ab 6. Juli nach dann fast vier Monaten Corona-Pause wieder vollständig öffnet. Das wäre in manchen Einrichtungen noch vor den Sommerferien, die in Kitas meist zwei bis drei Wochen dauern.

Photo by Kuanish Reymbaev on Unsplash

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Mundschutz-Pflicht auch am Flughafen

Nachdem die Reisewarnung für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, für Schengen-assoziierte Staaten und für das Vereinigte Königreich ab Mitte Juni aufgehoben und durch individuelle, landesspezifische Reisehinweise ersetzt wird, wird es wieder mehr Flugverkehr geben. „Mit den steigenden Passagierzahlen ist für bestimmte Bereiche des Flughafens ein Mindestabstand nicht einzuhalten, die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ist deshalb unumgänglich“, erklärt Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Für den Flughafen Frankfurt hat das Gesundheitsamt Frankfurt als zuständige Behörde deshalb seit Dienstag, 9. Juni, innerhalb aller Terminalbereiche zunächst für drei Monate eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet. Diese Verpflichtung gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Für Mitarbeiter der Fraport ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entbehrlich, soweit andere Schutzmaßnahmen, wie Trennvorrichtungen, gewährleistet sind. „Die Anordnung der Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ist neben dem Hygienekonzept der Fraport zum jetzigen Zeitpunkt eine notwendige Maßnahme, um die Infektionszahlen weiterhin auf einem niedrigen Niveau halten zu können“, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes Prof. René Gottschalk.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist jede Bedeckung vor Mund und Nase, die aufgrund ihrer Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern.

Informationen: Stadt Frankfurt

Photo by Mika Baumeister on Unsplash.com

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Neues Netzwerk für Selbständige startet im Herbst

Das Projekt ist neu und ambitioniert, doch der Kick-off muss leider verschoben werden: Das neue Netzwerk business@riedberg sollte mit dem ersten Treffen am Montag, 15. Juni, starten, „das ist wegen der immer noch geltenden Corona-Beschränkungen leider nicht möglich“, erklären die InitiatorInnen. Jetzt plant man einen Termin nach den Sommerferien. Sobald dieser feststeht, wird MAINRiedberg darüber berichten.

„Wir haben von Anfang an so viel positives Feedback für unser neues Netzwerk für Selbständige und Freiberufler erhalten und haben bis zuletzt gehofft, dass es doch noch klappt. Doch das ist unter den gegebenen Umständen und den Beschränkungen für Versammlungen derzeit nicht realistisch“, sagt das Gründungs-Team um Claudia Tascher, Paulus Birker, Katja Markert, Claudia Detsch und Judith McCrory, die als Persönlichkeits-Coach, Datenschutz-Expertin, in IT, Marketing, Design und Journalismus arbeiten.

Der Kick-off für das Netzwerk sollte in den Räumen des Familienzentrums Billabong stattfinden, die Veröffentlichung und Einladung an alle Interessierten war bereits raus – jetzt soll möglichst bald ein neuer Termin nach den Sommerferien festgelegt werden, wenn es voraussichtlich weitere Corona-Lockerungen gibt. „Und bis dahin werden wir noch mehr Energie in unser Konzept und die neue Homepage stecken“, so die InitiatorInnen.

Das ist business@riedberg

Gerade in unserem Stadtteil, der Sammelpunkt für Menschen aus aller Welt und mit verschiedensten Professionen ist, ist der Anteil an gut ausgebildeten Freiberuflern und Selbständigen hoch. Der Bekanntheitsgrad aber gering. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, welche Ressourcen es hier gibt und die Kräfte bündeln“, ist das Ziel der Netzwerker. Einerseits will man eine Plattform fürs „Networking“ bieten, andererseits aber die Möglichkeit schaffen, sich und sein Unternehmen zu präsentieren und somit neue Kunden zu gewinnen. Ziel ist „eine Win-win-Situation für alle“. Mit Wirkung über die Stadtteilgrenzen, gerne über die Stadt Frankfurt hinaus.

Das neue Netzwerk soll unter dem Namen business@riedberg firmieren. Zentraler Faktor wird eine Homepage mit Informationen und Links zu den Mitgliedern und deren Tätigkeitsfeld. MAINRiedberg und das Familienzentrum Billabong wollen „dieses Baby zum Laufen bringen“ und die Entwicklung begleiten. Die Koordination übernehmen dann Datenschutz-Expertin Claudia Tascher und Persönlichkeitscoach Paulus Birker.

Die Treffen sollen ab Herbst regelmäßig stattfinden. Es gibt bisher die Idee, dass sich jeweils zwei bis drei Selbstständige vorstellen und Fragen beantworten, gemütlicher Austausch am Ende inklusive. Aber auch, dass man regelmäßig Themen wie Finanzen oder Marketing in den Fokus rückt und Workshops dazu organisiert. „Unser Ziel ist, dass jeder sich einbringen kann. Nur so kann unser Netzwerk wachsen.“

Schnell könnten sich Synergien ergeben, die derzeit noch gar nicht absehbar sind. Etwa, dass auf diesem Weg Selbständige zusammenfinden, die bei Aufträgen miteinander arbeiten oder Co-Working-Spaces teilen. „Womöglich brauchen wir einen längeren Atem“, sagen die InitiatorInnen. „Aber wir sind uns sicher: Dieses Netzwerk hat enormes Potential!“ Auch wer nebenberuflich tätig ist oder Ideen für den Weg in die Selbstständigkeit sucht, ist herzlich willkommen.

Wer aktuelle Informationen zu den neuen Terminen haben möchte, kann sich bereits jetzt unter info@business-riedberg.de anmelden. Die Homepage business-riedberg.de ist freigestaltet, wird aber noch vervollständigt.

Grafik: Katja Markert

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Fashion Week goes Frankfurt

Bye, bye, Berlin! Die Bundeshauptstadt hat eine der wichtigsten Modemessen Europas an die Mainmetropole verloren. Sommer 2021 ist der Kick-Off für die „Frankfurt Fashion Week“. Nach dem Verlust der IAA gilt das als großer Erfolg.

Für die neue Fashion Week Frankfurt haben sich der weltweit größte Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gelände – die Messe Frankfurt – und der Veranstalter Europas größter Modemesse, die Premium Group, als Initiatoren sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen als Gastgeber zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie in Frankfurt am Main „ein vollkommen neues Ecosystem für Tradeshows, Konferenzen, Runways und Events“ für Professionals und Konsumenten schaffen.

Frankfurt soll „Hotspot“ der Modeszene werden

„Damit wird die Wirtschaftsmetropole Frankfurt zum neuen Hotspot der
Fashion- und Lifestyleszene und zur neuen internationalen Fashionmetropole. Die Realisierung einer Frankfurt Fashion Week bietet für die Stadt Frankfurt eine einmalige und internationale wirtschaftliche Chance. Wir rechnen mit einer Umwegrentabilität von über 200 Millionen Euro pro Jahr für unsere Heimatstadt und die Region“, betonte Oberbürgermeister Peter Feldmann gestern. „Hotellerie, Gastronomie und Transport werden dadurch massiv angekurbelt. Frankfurt war immer stilprägend für Kunst, Architektur, Design und bekannt für seine einmalige Club-, Bar- und Restaurant-Szene. Durch die neue Frankfurt Fashion Week steigt jetzt auch unsere Strahlkraft als internationaler Fashionstandort.“ Man will das Thema Mode und Design in die Stadt tragen und mit eigenen Veranstaltungen ergänzen.

„Diese besondere Messe für Frankfurt am Main zu sichern, ist eine große Chance, um unser Image national und weltweit zu stärken. Die Stadt ist bereit dazu, die notwendigen Mittel in den nächsten Jahren aufzubringen, um den Menschen aus Nah und Fern zu zeigen, dass Frankfurt genau der kreative Ort ist, wo die Fashion Week reinpasst und dazugehört“, ergänzt Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker. Er hatte zusammen mit Wirtschaftsdezernent Markus Frank die Entwicklungsmöglichkeiten der Fashion Week in Frankfurt aufgezeigt.

Modeschau auf der Zeil, Runway auf dem Eisernen Steg…

„Eine Modeschau auf unserer umsatzstarken Einkaufsmeile Zeil, ein Runway auf dem Eisernen Steg, Streetwear im bei Skatern beliebten Hafenpark – in der innovativen,dynamischen und weltoffenen Mainmetropole heißen alle die Fashion Week herzlich willkommen“, sagte Wirtschaftsdezernent Frank.

Photo by Flaunter on Unsplash

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Re-Start im Familienzentrum Billabong

Jetzt kommt endlich wieder mehr Leben und Lachen ins Familienzentrum Billabong am Riedberg! Nach der Corona-bedingten Auszeit sind viele Kursangebote wieder online geschaltet und das Team wagt ab Montag, 8. Juni, Schritt für Schritt einen Re-Start, selbstverständlich unter Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln.

Vergangene Woche trafen sich 15 Kursleiter und das Leitungs-Team in den Räumen des Vereins in der Graf-von-Stauffenberg-Allee, um gemeinsam unter anderem das Hygienekonzept durchzusprechen und einen Testlauf zu wagen. Das verlief reibungslos. „Inzwischen kennt ja jeder auch die wichtigsten Regeln“, so Judith McCrory aus dem Billabong-Vorstand.

Mit den ersten Kursen geht es im Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus ab Montag wieder los: Deutschkurse für Erwachsene, Helen Doron English for Kids, Russisch-Unterricht für Kinder, Bewegung für Klein und Groß  – Kinder in Bewegung mit Spannung, Spiel und Spaß (ab 11 Monate bis 3 Jahren), ZUMBA 4 TEENS, ZUMBA für Erwachsene, Rückenschule, Musikgarten für Babys – Musik für kleine Ohren Altersgruppe ca. 6 Monate bis 18 Monate, Musikgarten Phase 1 Altersgruppe 18 Monate bis 3 Jahre, Babymassage, Tai Chi und Meditation, Qigong, Fitness für Väter.

Das beliebte Café Billabong soll auch bald wieder öffnen

„Das Team freut sich sehr, dass endlich wieder Leben im Familienzentrum einziehen kann und wir wieder für Euch vor Ort sein können“, heißt es bei Billabong. „An dem Konzept für das Café arbeiten wir noch und sagen Bescheid, wenn es soweit ist.“

Bei Fragen kann man sich direkt an das Billabong Team über info@billabong-family.de oder 069 / 98957795 wenden.

Nähere Infos zu den Kursen, Terminen und die Kontaktdaten der Kursleiter finden Interessierte auf www.billabong-family.de 

Fotos: Archiv

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Danke 112! Geburtshilfe am Telefon

Es ist die schönste Notfall-Meldung dieser Woche: Gestern gab die Rettungs-Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt „Geburtshilfe“ am Telefon – Baby, Mama und Papa sind wohlauf!

Am Samstag gegen 8.45 Uhr erhielt die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr über den Notruf 112 ein Hilfeersuchen von einem werdenden Vater. Problem: Bei seiner schwangeren Ehefrau hatten in der heimischen Wohnung plötzlich Wehen und der Geburtsvorgang eingesetzt.

Der Disponenten in der Leitstelle alarmierte während des Gesprächs einen Rettungswagen sowie einen Notarzt und entsendete diese zu der Wohnung des Paares nach Griesheim. „Dann leitete er den sehr souverän und unaufgeregt wirkenden Vater bis zum Eintreffen der Kollegen am Einsatzort telefonisch an, und gab Hilfestellung bei der Geburtshilfe“, wie die Feuerwehr in einer Pressemitteilung schreibt.

Bis zum Eintreffen des Rettungswagens, der acht Minuten nach Notrufeingang vor Ort eingetroffen war, hatte bereits ein kleiner Junge das Licht der Welt erblickt. Die Mutter und der Neugeborene, welcher den Vornamen Florian erhalten hat, wurden nach einer ersten Behandlung vor Ort im Rettungswagen zur Nachsorge in die Uni-Klinik transportiert. Ob die glücklichen Eltern diesen Vornamen spontan, aufgrund der Hilfe des Feuerwehrmanns am Notruf (Sankt Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehr), oder geplant vergeben haben, ist nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass die am Einsatz beteiligten Kräfte und natürlich das Leitstellenpersonal sich über den guten Verlauf und das glückliche Ende des Einsatzes sehr gefreut haben. Lagedienstleiter Florian Ritter meinte dazu „Vielleicht wird ja auch dieser Florian mal ein Feuerwehrmann und ein Kollege von uns.“

Als Anregung hat die Frankfurter Feuerwehr auch gleich noch Infos für alle mitgeschickt http://feuerwehr-frankfurt.de/index.php/job-karriere http://feuerwehr-frankfurt.de/index.php/job-karriere

Informationen: Feuerwehr Frankfurt

Symbolfoto: Peter Oslanec on Unsplash.com

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Schüler sammeln 1700 Euro für den Frankfurter Zoo

Tolle Spendenaktion für den Frankfurter Zoo: Mehr als ein Jahr lang sammelten die Schülerinnen und Schüler der 6a am Gymnasium Riedberg insgesamt 1700 Euro für den Ausbau des Affengeheges. Die Idee dazu hatten sie übrigens bei einem Wandertag…

„Können wir in unserer Pause Spenden für den Zoo sammeln gehen, anstelle zu frühstücken?“ Mit dieser Frage an die Klassenlehrerin war die Idee erstmals ausgesprochen und die Schülerinnen und Schüler 6a am Gymnasium Riedberg starteten eine Spendenaktion zugunsten des Frankfurter Zoos.

Aber von Anfang an. „Während des Wandertages in den Zoo entwickelten wir während der Säugetier-Ralley und kurz vor der Frühstückspause die Idee, den Ausbau des alten Affengeheges zu unterstützen“, berichten die Kids. Gesagt – getan! Und noch während des Zoobesuchs begann ihre zunächst kleine Spendenaktion. Das war bereits im Dezember 2018, als sie noch in der 5. Klasse waren. Sie sprachen Besucher des Zoos an und sammelten noch vor Ort eine erste Summe von knapp 50 Euro.

Auch danach sammelten sie eifrig weiter, sodass die Spendensumme bereits während ihres ersten Schuljahres auf dem Gymnasium auf einen stolzen Betrag von 400 Euro anwuchs. In den Klassenleiterstunden der 6. Jahrgangsstufe gab es dann bald nur noch ein Thema: „Wir wollen noch mehr Spenden sammeln und eine große Spendenaktion auf die Beine stellen!“ Klassenlehrerin Katherina Weislogel ließ sich auf diesen Wunsch ein und gemeinsam beschloss man, am Riedberger Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr mit einem Klassenstand teilzunehmen.

Auch auf dem Riedberger Weihnachtsmarkt sammelte die 6a Spenden für den Zoo – mit dem Verkauf von selbstgemachten Plätzchen, Kuchen und Kinderpunsch

Es sollten Plätzchen, Kuchen, Punsch und Kaffee verkauft und der gesamte Erlös an den Frankfurter Zoo gespendet werden. „Als Klasse mussten wir dabei großen Teamgeist beweisen, über viele Dinge diskutieren, Entscheidungen treffen und unser Vorhaben gemeinsam planen und umsetzen.“

In detailreicher Kleinarbeit wurden Einkaufslisten, ein Schichtplan, der Stand sowie letztendlich der eigentliche Verkauf organisiert. Am dritten Adventswochenende war es dann soweit. Gemeinsam meisterten sie den Verkauf und sammelten eine so große Summe, wie keiner erwartet hatte.

Eigentlich war geplant, die Zoospende in Form eines zweiten Wandertages persönlich mit der ganzen Klasse zu übergeben. Aufgrund der Corona-Pandemie musste dieser jedoch abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben werden. „Die Enttäuschung war groß, aber als Klasse war uns schnell klar, dass aufgrund der Zooschließung und den dadurch fehlendenden Einnahmen eine sofortige Spende notwendig ist“, erzählen die Schülerinnen und Schüler.

Gemeinsam wurde beschlossen, das Geld jetzt schon an die Tiere zu spenden und den Frankfurter Zoo damit in dieser Zeit finanziell zu unterstützen. Die Klassensprecher der 6a haben stellvertretend für die Klasse – selbstverständlich unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes – im Mai die symbolische Übergabe der Spende übernommen.

Die 6a schreibt: „Wir möchten ein besonderes Dankeschön an die zahlreichen Spender richten – Ihr habt den unglaublichen Endbetrag von 1.700 Euro möglich gemacht! Vielen Dank!“

Fotos: Gymnasium Riedberg/ Klasse 6a

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500-Kilo-Bombe erfolgreich entschärft

Die Straßen waren seit dem Morgen gesperrt, 2.700 Menschen mussten vorsorglich ihre Wohnungen verlassen. Bei Bauarbeiten auf dem Messegelände war am Dienstag eine 500-Kilo-Fliegerbombe amerikanischer Bauart entdeckt worden. Die Bombe konnte heute Mittag erfolgreich entschärft werden.

Der Kampfmittelräumdienst (KMRD) des Regierungspräsidiums Darmstadt meldet um 13:25 Uhr, dass die 500 kg-Bombe erfolgreich unschädlich gemacht war, so dass sämtliche Absperrmaßnahmen kurz darauf aufgehoben werden konnten.

Die Spezialisten konnten in diesem Fall keine sogenannte Raketenklemme verwenden, die aus der Ferne betätigt wird: Beide Zünder stecken hinter einer Art Kragen. Glücklicherweise gelang der Versuch, die Zünder des Blindgängers vorsichtig soweit herauszudrehen, dass sie anschließend gezielt und ohne Gefahr gesprengt werden konnten.

Zuvor hatten rund 2.700 Menschen am Freitagmorgen bis 9 Uhr den Evakuierungsbereich, in einem vorher festgelegten Gefahrenbereich verlassen müssen. Der weitaus größte Teil hatte sich privat eine Aufenthaltsmöglichkeit gesucht, für alle anderen hatte das DRK gemeinsam mit der Messe Frankfurt eine Betreuungsstelle in der Messehalle 11 eingerichtet. In der Spitze nahmen 24 Anwohner das Angebot wahr. Sechs Frankfurterinnen und Frankfurter, die bei der Evakuierung auf Hilfe angewiesen waren, wurden vom Rettungsdienst und der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Sperrbereich gefahren.

Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr, Berufsfeuerwehr, dem Bürgertelefon und den Hilfsorganisationen aus Frankfurt eingesetzt. Ebenso waren zahlreiche Kräfte der Landespolizei sowie des Ordnungs- und Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt an den Maßnahmen zur Evakuierung und Entschärfung beteiligt.

Die gesamte Evakuierungsaktion verlief reibungslos und sehr zufriedenstellend. „Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Mitarbeit“, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr Frankfurt.

Sperrgebiet rund um das Messegelände in Frankfurt Feuerwehr Frankfurt Copyright Map Data @ OpenStreetMap contributors, CC-BY-SA
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Kita-Öffnung – aber nicht für alle

Kita-Öffnung zwischen Theorie und Realität: Ab sofort sollte jedes Kind mindestens zwei Tage pro Woche in der Kita sein können – das sehen die Richtlinien der Stadt Frankfurt vor, die Bildungsdezernentin Sylvia Weber vergangene Woche erläuterte. Teilweise ist es aber so, dass manche Eltern am Riedberg noch keine Informationen haben, wann und wie ihr Kind wieder die Einrichtung besuchen kann. Das betrifft auch Vorschulkinder.

Es ist ein kurzer Einblick, den eine junge Mutter von zwei Kindern hier aus dem Stadtteil gibt. „Es gab bisher nur eine sehr kurzfristige Bedarfsabfrage seitens unserer Kita, aber noch keine Infos, wann es nun genau und wie es losgeht“, berichtet sie MAINRiedberg. Den Freunden ihrer Tochter gehe es genauso. Mit Ausnahme derjenigen, die schon länger in einer Notbetreuung sind. Hinzu kommt, dass der große Bruder nun an zwei Tagen pro Woche zwei „Zeitstunden“ zur Schule gehen kann, Tage und Zeiten aber immer rotieren. Planbarkeit für Eltern und Kinder sieht anders aus.

Das sind die Frankfurter Richtlinien zur Kita-Öffnung

Bildungsdezernentin Sylvia Weber hatte am vergangenen Freitag die Frankfurter Richtlinien für die Kita-Öffnung erläutert und betonte: „Unser Ziel ist es, allen Kindern ein zumindest zeitweises, aber verlässliches Betreuungsangebot zu machen.“ Sie wies aber zugleich darauf hin, dass die Betreuungslandschaft bei mehr als 870 Einrichtungen in Frankfurt vielfältig sei und es noch immer darum gehe, das Infektionsrisiko für alle einzudämmen – eine vollständige Rückkehr zur Normalität sei auch in den nächsten Wochen und Monaten nicht möglich.

Die Entscheidung ist darum in Abstimmung mit dem Stadtschulamt, den Trägern der Kitas, den Gewerkschaften und den Gesundheitsbehörden getroffen worden. Die neuesten Studien und Erkenntnisse seien mit einbezogen worden. Die Frankfurter Richtlinien umfassen Regelungen zu den Fragen des Kita-Betriebs, die auf Landesebene nicht geklärt sind. Um allen Kindern den Besuch der Einrichtung zu ermöglichen, wird für alle (mit Ausnahme derjenigen in der Notbetreuung) eine Teilzeitbetreuung angeboten, die zwei bis drei Tage die Woche umfasst. Damit sollte unter den genannten Voraussetzungen jedem Kind eine 50-Prozent-Betreuung gewährleistet werden. Dabei sollte jedes Kind mindestens zwei Tage pro Woche in der Kita sein können, der dritte Tag kann rhythmisiert angeboten werden.

„Unsere Bildungs- und Betreuungseinrichtungen garantieren nicht nur die lange erkämpfte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern sind auch unverzichtbare Entwicklungsstationen im Leben unserer Kinder. Es gibt diese soziale Infrastruktur ja nicht grundlos. Sie schaffen Bildungschancen und bieten ein soziales Netz. Wir dürfen sie keinen Tag länger als unbedingt notwendig an ihrer Arbeit hindern“, so Bildungsdezernentin Weber.

Man werde den nun folgenden Öffnungsprozess eng begleiten und unerwartet auftretende Fragen oder Probleme schnellstmöglich lösen, versprach die Dezernentin. „Meine große Hoffnung ist, dass die persönliche Lebenssituation nun für viele Familien besser wird.“

Foto: MAINRiedberg

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Störche am Riedberg zu Gast

Ungewöhnlicher Feiertags-Besuch auf zwei majestätisch langen Beinen: Am späten Montagnachmittag meldeten sich fast zeitgleich mehrere Spaziergänger und Radfahrer und berichteten, dass sich unmittelbar an der A5 Störche befänden. „Es sind mindestens zehn Störche und auch Jungtiere scheinen dabei zu sein. Ich wollte zuerst meinen Augen nicht trauen“, erzählt ein Jogger, der „leider nur ein veraltetes Handy dabei hatte und deshalb nur ein unscharfes Foto geschossen hat“.

Zugegeben: Die Störche machten nicht direkt in unserem Stadtteil Halt, sondern wenige hundert Meter entfernt. An einer bei Riedbergern und Kalbachern gleichermaßen beliebten Strecke Richtung Taunus, jenseits der Autobahnbrücke über die A5. Also offiziell schon auf Oberurseler Gemarkung. „Die staksten über ein frisch gemähtes Feld und suchten offensichtlich nach Würmern oder Ähnlichem“, berichtet der Jogger weiter. Anscheinend so erfolgreich, dass sie sich kaum aus der Ruhe bringen ließen, wenn Spaziergänger sie beobachteten. Auch eine Familie, die von einem Radausflug zurückkam, freute sich über die Störche und schickte uns dieses Foto, auf dem schemenhaft vier Tiere zu erkennen sind.

Auf diesem Foto sind aus der Distanz vier Tiere erkennbar  Foto: privat

Sooo ungewöhnlich sind Störche in unserer Gegend allerdings nicht, wie wir nach etwas Recherche erfahren haben. Laut NABU brüteten Störche bis 1968 in Bonames auf einem Schornstein einer Bäckerei. Nachdem die Vögel jahrzehntelang verschwunden waren, gibt en der Wetterau inzwischen wieder 40 Brutpaare und südlich von Frankfurt, im Kreis Groß-Gerau, sind es ca. 150 Brutpaare. Ende Februar 2020 wurde berichtet, dass ein Storch in Frankfurt-Harheim sein Nest an der Nidda gebaut hat.

Fotos: privat

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