Mundschutz-Pflicht auch am Flughafen

Nachdem die Reisewarnung für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, für Schengen-assoziierte Staaten und für das Vereinigte Königreich ab Mitte Juni aufgehoben und durch individuelle, landesspezifische Reisehinweise ersetzt wird, wird es wieder mehr Flugverkehr geben. „Mit den steigenden Passagierzahlen ist für bestimmte Bereiche des Flughafens ein Mindestabstand nicht einzuhalten, die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ist deshalb unumgänglich“, erklärt Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Für den Flughafen Frankfurt hat das Gesundheitsamt Frankfurt als zuständige Behörde deshalb seit Dienstag, 9. Juni, innerhalb aller Terminalbereiche zunächst für drei Monate eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet. Diese Verpflichtung gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Für Mitarbeiter der Fraport ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entbehrlich, soweit andere Schutzmaßnahmen, wie Trennvorrichtungen, gewährleistet sind. „Die Anordnung der Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ist neben dem Hygienekonzept der Fraport zum jetzigen Zeitpunkt eine notwendige Maßnahme, um die Infektionszahlen weiterhin auf einem niedrigen Niveau halten zu können“, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes Prof. René Gottschalk.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist jede Bedeckung vor Mund und Nase, die aufgrund ihrer Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern.

Informationen: Stadt Frankfurt

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