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Neuer Höchstwert: Diese verschärften Corona-Regeln gelten jetzt

Corona Virus

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Frankfurt aktuell bei 75,1 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und damit erstmals über der Schwelle zur 5. Warnstufe des Präventions- und Eskalationskonzepts des Landes Hessen. Ab Montag gelten noch strengere Corona-Regeln für Schulen, Kitas, Sportveranstaltungen, Feste und Feiern plus nachts ein Alkoholverkaufsverbot.

Der Corona-Verwaltungsstab der Stadt Frankfurt hatte schon vorab folgende Regeln beschlossen, die ab Montag, 19. Oktober, bis zunächst 31. Oktober gelten: Die Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr wird um ein generelles Alkoholverkaufsverbot für den gleichen Zeitraum ergänzt. Profi-Sportveranstaltungen finden ab jetzt ohne Zuschauer statt – und damit leider natürlich auch die Heimspiele der Eintracht. Für öffentliche Veranstaltungen gilt eine Höchstgrenze von 100 Teilnehmern. Ausnahmen bedürfen weiterhin eines mit dem Gesundheitsamt angestimmten Hygienekonzepts.

Im öffentlichen Raum wird eine Kontaktbeschränkung auf zehn Personen eingeführt. Analog gilt für private Feiern eine Höchstzahl von zehn Personen. Findet die Feier im privaten Bereich statt, dürfen diese aus höchstens zwei Hausständen stammen. 

Bei allen religiösen Feiern gilt künftig eine Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann.

Das gilt jetzt für Schulen und Kitas

An den weiterführenden Schulen gilt eine Maskenpflicht im Unterricht, wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Beim Schulsport werden weitergehende Einschränkungen geprüft. Nach Möglichkeit soll der Sportunterricht nur kontaktlos und im Freien erfolgen.

Die nächste Regel betrifft den Kita-Alltag: Erzieherinnen und Erziehern sind gehalten, im Kontakt untereinander und mit anderen Erwachsenen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Im Kontakt mit Kindern gilt dies lediglich, wenn es pädagogisch vertretbar ist.

Mundschutz in der gesamten Innenstadt und auch an den Haltestellen

Gestern kam noch eine Verschärfung der hessischen Landesregierung hinzu. Mit Blick auf die Pflicht, Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen, heißt es: „Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist zukünftig auch während des Aufenthalts auf Bahnsteigen und an Haltestellen vorgeschrieben.“

Für Fahrgäste in Frankfurt bedeutet das: die Pflicht besteht ab Montag an in allen U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen, in allen unter- und oberirdischen U-Bahnstationen sowie an allen Straßenbahn- und an allen Bus-Haltestellen. Also flächendeckend auch oberirdisch.

Verstöße gegen die Pflicht werden weiterhin von den Polizeibehörden mit einem Bußgeld bestraft. Die VGF wird gemeinsam mit der Polizei die Tragepflicht kontrollieren.

Hinzu kommt: In der gesamten Innenstadt innerhalb des Anlagenrings und am südlichen Mainufer muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Wie geht es jetzt weiter?

Das hessische Präventions- und Eskalationskonzepts sieht bei der Überschreitung des Schwellenwertes von 75 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner vor, dass ein Planungsstab des Sozialministeriums die Steuerung der medizinischen Lage übernimmt. Damit ist jedoch nicht gemeint, dass die Zuständigkeiten auf das Land übergehen. Vielmehr steht eine noch engere Verzahnung im Vordergrund. Frankfurt bleibt in der Verantwortung.

Der ist die Stadt durch das erneut verschärfte Maßnahmenpaket auch gerecht geworden, betonen Oberbürgermeister Peter Feldmann und Gesundheits- und Personaldezernent Stefan Majer. 

Feldmann: „Die Zahlen unterstreichen die Notwendigkeit der neuen Regeln. Verdrängen hilft nicht gegen das Virus – wir müssen es zurückdrängen. Das Maßnahmenpaket ist ausgewogen, beschneidet unsere Freiheit nicht mehr als zwingend notwendig. Das sehen auch die Gerichte so, die mehrere Anträge gegen die Sperrstunde in der Gastronomie klar zurückgewiesen haben.“

Majer: „Die Lage ist ernst und sie bleibt ernst. Die Wirkung des Maßnahmenpaketes zur Ausweitung von Präventionsmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen sehen wir frühestens in 7 bis 10 Tagen. Es liegt an uns allen, dass es gelingt, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.“

Foto: CDC on Unsplash.com

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Magier Nicolai Friedrich unterstützt Spendenaktion „Kräuter für Künstler“

Auch Magier Nicolai Friedrich unterstützt die Spendenaktion „Kräuter für Künstler“, organisiert vom Grüne Soße Festival. Der Erlös geht direkt an Kulturschaffende und Künstler*innen im Rhein-Main-Gebiet, die durch Corona in Not geraten sind.

„Am Samstag habe ich spontan am Börsenplatz in Frankfurt vorbeigeschaut, um die Aktion #kräuterfürkünstler“ zu unterstützen. Auch in diesen Zeiten ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen, um auf die Schwierigkeiten der Gastronomie, Kultur- und Veranstaltungsbranche hinzuweisen“, schreibt der Mentalmagier auf seiner Facebook-Seite.

Der international bekannte Zauberer war direkt vom Flughafen zum Börsenplatz gekommen, um an einer Außenwette der Grüne Soße Gala 2020 teilzunehmen. Die Gala wurde unter Corona-Beschränkungen vom Kalbacher Frischezentrum aus in mehr als 40 Restaurants und Locations in und um Frankfurt gestreamt.

Was ist „Kräuter für Künstler“?

Der Abend war auch unter diesen Bedingungen ein großer Erfolg – das soll jetzt auch die Spendenaktion werden. Ziel ist es, die Menschen daran zu erinnern, gerade in dieser Zeit die unverschuldet in Not geratenen Branchen zu unterstützen. Ob beim Genießen einer Grünen Soße, beim Schnitzel oder einfach nur bei dem Gedanken an Grüne Soße. Nach dem Motto: „Ich esse meine Lieblingssoße in der Location meiner Wahl – und unterstütze mit meiner Spende die Künstler*innen der Region!”

Selbstverständlich sollen auch „Soßenverweigerer „und lactoseintolerante Menschen nicht vom Spenden abgehalten werden. Durch Aufsteller, Postkartenaktionen und einem QR-Code, mit dem das Spenden von unterwegs möglich ist, wird in zahlreichen Restaurants und Locations auf den Spendenmarathon hingewiesen. Vorläufiges Finale der Spendenaktion ist am 17. Oktober.

Wer wird unterstützt?

Ein Drittel der Spenden gehen an die Initiative „Kulturzeiter*in“, durch die in Not geratene, einzelne Künstler*innen und Kulturschaffende aller Sparten in Frankfurt und der Rhein-Main Region unterstützt werden.

Mit der tollen Spendenaktion werden in Not geratene Künstler*innen und Kulturschaffende in der Rhein-Main-Region unterstützt Foto: Grüne Soße Festival

Zwei Drittel gehen an Theater, bei denen die öffentliche Förderung bestenfalls Mietkosten abdeckt und die aufgrund der Corona-Situation nicht kostendeckend arbeiten können. „Wir wollen ermöglichen, dass diese dank der Spendengelder auch unter Corona-Bedingungen mit Abstandsregeln wieder öffnen können“, sagen die Initiatoren. Wie hoch die jeweilige Förderung sein kann, entscheidet sich nach der Höhe der eingegangenen Spenden. Über die Vergabe der Mittel entscheidet ein 7-köpfiges ehrenamtliches Gremium.

Der gemeinnützige Verein Grie Soß United e.V. verwaltet den Spendenmarathon. Spendenkonto Grie Soß United e.V., GLS Bank, IBAN DE21 4306 0967 1088 4452 00, Stichwort: Spende „Kräuter für Künstler“

Diesem ersten, großen Projekt des Vereins sollen natürlich viele weitere Aktionen, Initiativen, Events rund um die sieben Kräuter folgen.

Foto: Sebastian Konopik / nicolai-friedrich.de

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Fast 75 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner

Corona Virus

Die Corona-Infektionszahlen in Frankfurt steigen weiter. Nach Berechnungen des städtischen Gesundheitsamts liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mit aktuell 74,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner nur noch knapp unter der Marke von 75, ab der die fünfte Warnstufe des Präventions- und Eskalationskonzeptes des Landes greift.

Dann würde der Planungsstab COVID-19 des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) die Steuerung der medizinischen Lage übernehmen. Dies beinhaltet einen noch engeren Austausch mit dem Land, Frankfurt bliebe jedoch weiter zuständig.

„Die Lage ist ernst“, appellierten Oberbürgermeister Peter Feldmann und Gesundheitsdezernent Stefan Majer gemeinsam an die Bevölkerung. „Aber es gibt keinen Grund zur Panik. Wir bitten Sie: Halten Sie sich an die Regeln. Ihr Verhalten entscheidet mit über den Verlauf der Pandemie. Tragen Sie Maske, wahren Sie Abstand, achten Sie auf Hygiene, lüften Sie regelmäßig bei mehreren Menschen in geschlossenen Räumen.“

Oberbürgermeister Feldmann sagt: „Mit den Maßnahmen, die seit Freitag gelten, sind wir auf dem richtigen Weg. Maskenpflicht in Einkaufsstraßen, Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen und in Parks – das ist nicht populär; hilft aber, die Pandemie in den Griff zu kriegen.“

Gesundheitsdezernent Majer betont: „Nicht nur wir in Frankfurt setzen alles daran, mit unseren Schutzmaßnahmen den Anstieg der Infektionszahlen abzubremsen Auch die Städte und Landkreise um uns herum verzeichnen stark steigende Infektionszahlen und verordnen Beschränkungen, damit die Zahlen wieder sinken. Das zeigt, dass es an der Zeit ist, dass wir die Schutzkonzepte möglichst regional abstimmen. Dazu sind wir in engem Austausch mit unseren Amtskolleginnen und -kollegen sowie dem Sozialministerium.“
Die aktuellen Zahlen

Binnen 24 Stunden wurden laut Gesundheitsamt 99 Neuinfektionen gemeldet, auf nunmehr insgesamt 4343 Fälle. Demgegenüber weist das Corona-Bulletin des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration nur zwei neue Fälle und eine Inzidenz von 62 aus. Grund für die Abweichung ist ein Übermittlungsverzug. Das Gesundheitsamt meldet mehrfach am Tag neuen Zahlen, diese werden aufgrund des frühen Redaktionsschlusses des Bulletins jedoch teilweise erst mit einem Tag Verzögerung berücksichtigt.

Wie geht es weiter? Heute trifft sich der Verwaltungsstab der Stadt zu seiner nächsten Sitzung. Dort sollen die bisherigen Maßnahmen evaluiert und über mögliche weitere Regelungen beraten werden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Photo by CDC on Unsplash.com

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Digital, global, live: 260 Stunden Buchmesse

Die 72. Frankfurter Buchmesse – Special Edition macht das weltumspannende Bedeutung von Literatur sichtbar. Über 750 Sprecher werden das digitale Programm mitgestalten, darunter: Margaret Atwood, Bernardine Evaristo, Edward Snowden, Joshua Wong, Chilly Gonzales und Malakoff Kowalski, Leïla Slimani, Francesca Melandri und Bruno Latour. Es gibt aber auch Live-Events in Frankfurt.

Der Ausstellerkatalog – ein Branchenverzeichnis mit aktuell knapp 4400 Einträgen – verzeichnet Verlage, Literaturagenturen und Dienstleistern aus über 100 Ländern. Am stärksten vertreten sind Unternehmen aus dem deutschsprachigen Bereich – 1283 digitale Ausstellern aus Deutschland, der Schweiz (104) und Österreich (90) – gefolgt von Großbritannien (418), den USA (332), Kanada und China (jeweils 126), Frankreich (116) und Brasilien (67). Auch kleinere Territorien und Länder mit kleineren Buchmärkten sind im Ausstellerverzeichnis vertreten, so sind etwa Verlage und Institutionen aus Albanien, Brunei, dem Irak, Kamerun oder Nepal und vielen anderen Ländern hier zu finden.

„Die Frankfurter Buchmesse bringt Menschen aus der ganzen Welt zusammen, die sich der Verbreitung des Wortes verpflichtet fühlen und Wissen zugänglich machen. Die Pandemie erzwingt in diesem Jahr ein Umdenken: Auch wenn Verlagsprogramme und neue Technologien nicht in den Messehallen präsentiert werden können, wollen wir – wenn auch überwiegend virtuell – Begegnungen und fachlichen Austausch ermöglichen. Eine zentrale Aufgabe der Frankfurter Buchmesse ist es, gesellschaftlichen und politischen Diskursen ein Forum zu bieten, die Vielstimmigkeit des literarischen Erzählens erlebbar zu machen. Digitale Formate ersetzen zwar nicht die persönliche Begegnung, aber sie ermöglichen Kommunikation über tausende Kilometer hinweg. Die traditionsreiche, selbstbewusste Buch- und Verlagsbranche hat sich digital breiter aufgestellt – und sie ist dadurch zugänglicher geworden. Das ist für mich ein starkes Hoffnungssignal“, sagte Juergen Boos anlässlich der Eröffnungspressekonferenz in der Frankfurter Festhalle.

Dass die Branche weiter in die Zukunft investieren müsse, dafür machte sich Börsenvereins-Vorsteherin Karin Schmidt-Friderichs stark: „Das Buch ist krisenfest und unabdingbarer Teil unserer Gesellschaft. Aber die Medienkonkurrenz schläft nicht, und die Art, wie Menschen leben, kaufen und lesen, verändert sich. Buchhandlungen und Verlage arbeiten an neuen Wegen, wie sie heute und in Zukunft für Bücher begeistern können. Dazu sollten wir die durch Corona gestärkten digitalen Skills mit unseren klassischen Kompetenzen verbinden. Zudem werden wir weiter an der Sichtbarkeit von Büchern arbeiten und daran, dass Kinder und Jugendliche umfassend Lesen lernen.“

„Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober schaut die Literaturwelt alljährlich auf die Mainmetropole und nach Hessen. Wir sind weltoffen, international, im Herzen Europas gelegen und damit genau der richtige Standort für eine Messe des freien Denkens und des freien Wortes. Die Corona-Pandemie geht in diesem Jahr leider auch an der Frankfurter Buchmesse und den Verlagen nicht spurlos vorüber. Wir alle hätten uns mehr Vor-Ort-Präsenz von Verlagen, Ausstellern und Besuchern in Frankfurt gewünscht, nicht zuletzt, weil der Messestandort Frankfurt einer der größten Umschlagsplätze für den Verlagsbuchhandel ist. Statt des traditionellen Messegeschäfts findet das Angebot nun als Special Edition nicht nur vor Ort, sondern vor allem auch digital statt. Ein Blick auf die Veranstaltungswebseite der Buchmesse lohnt sich. Wir in Hessen sind stolz darauf, dass eine der bedeutendsten Messen für den Literaturbetrieb weltweit bei uns zu Hause ist. Ich wünsche den Verlagen für die Zukunft alles Gute. Allen Besucherinnen und Besuchern der Buchmesse, ob digital oder live vor Ort, wünsche ich spannende und erkenntnisreiche Tage“, sagte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

Die zentrale Veranstaltungsplattform der Frankfurter Buchmesse – Special Edition ist die ARD-Buchmessenbühne in der Festhalle. An fünf Tagen werden hier rund 60 Veranstaltungen stattfinden, das Programm findet angesichts steigender Infektionszahlen in Frankfurt und bundesweit ohne Publikum statt. Alle Veranstaltungen werden auf http://www.buchmesse.de/live und http://www.buchmesse.ard.de gestreamt.

Der Intendant des Hessischen Rundfunks, Manfred Krupp, betonte: „Das Medium Buch bietet eine unwahrscheinliche Vielfalt. Ich freue mich, dass wir in diesem herausfordernden Jahr als Partner an der Seite der Frankfurter Buchmesse stehen und das ARD-Angebot gestalten. Mit dem facettenreichen ARD-Bühnenprogramm, dem digitalen Auftritt buchmesse.ard.de sowie umfangreicher Berichterstattung in Radio und Fernsehen sind wir auf unterschiedlichen Wegen für unser Publikum da. Wir bilden die Bandbreite gesellschaftlicher Debatten ab, indem wir eine Plattform für relevante Diskurse bieten.“

Nachhaltigkeit, Diversität, Inklusion – mit Lydia Hilebrand, Co-Gründerin des Münchner&Töchter Verlags, kam bei der Eröffnungspressekonferenz eine junge Verlegerin zu Wort, die für diese Themen brennt: „Es ist höchste Zeit, verantwortungsbewusst zu handeln. Wir möchten ökologische Standards setzen, weshalb wir unsere Bücher so klimafreundlich wie möglich produzieren lassen. Wir wollen die Literaturwelt für alle öffnen und auch den Nichtleser*innen zeigen, dass Lesen mehr ist als eine langweilige Schullektüre. Wir sind nicht nur ein neuer Verlag, der sich ein Stück vom Kuchen nehmen will. Wir möchten gemeinsam mit allen, größere und buntere Kuchen backen.“

Das Live-Programm der Frankfurter Buchmesse ist unter http://www.buchmesse.de/live zu finden. Hier wird auch das Publikumshighlight „Bookfest digital“ am Samstag, 17. Oktober, von 9.30 Uhr bis Mitternacht im Livestream übertragen sowie das internationale Konferenz- und Fachprogramm vom 12. bis 18. Oktober, das mehr als 70 Stunden umfasst.

Ausstellerverzeichnis und Veranstaltungskalender der Frankfurter Buchmesse – Special Edition können unter http://www.buchmesse.de/digitale-buchmesse/veranstaltungen-aussteller eingesehen werden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Frankfurter Buchmesse

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Bücher-Flohmarkt in der Kinderbücherei

Lesespaß auch in den Herbstferien und trotz Corona: Voller Freude macht die Kinderbücherei Kalbach auf die erste Veranstaltung nach dem Lockdown aufmerksam – auf einen Bücher-Flohmarkt während der Öffnungszeiten. Auch am Dienstag, 13. Oktober.

„Wir bieten parallel zur Bücherei-Öffnung einen Bücher-Flohmarkt im Alten Rathaus an. Gegen Spende für den Kinderverein findet Ihr dort Schätze für Kinder von 0 bis 10 Jahren, tolle Bilderbücher, Erstlesebücher, Kinderromane, Weihnachts- & Sachbücher, CDs und vieles mehr“, heißt es in einer Mitteilung des Kindervereins Kalbach.

Selbstverständlich gilt weiterhin unser Hygienekonzept, daher darf der Flohmarkt-Raum immer nur von maximal einer Familie betreten werden. Um jedem die Möglichkeit zu geben in Ruhe zu stöbern, läuft der Flohmarkt bis Samstag, den 31.10.2020.

Ab sofort regulieren wird der Zutritt über ein „Einkaufskorb-System“  geregelt. Am Treppenaufgang stehen zwei blaue Einkaufskörbe bereit. Der erste Stock darf nur noch mit einem der Körbe (pro Familie einer) betreten werden. Ist kein Korb mehr verfügbar, haben ist die maximale Personenanzahl erreicht und man muss sich einen Moment gedulden. Nach wie vor gilt die Beschränkung der Aufenthaltszeit in der Bücherei auf 10 Minuten, daher beträgt auch die maximale Wartezeit nur 10 Minuten.

Absage der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg 2020

Schweren Herzens hat sich der Vorstand des Kindervereins Kalbach dazu entschlossen, die Kinderbuchmesse 2020 abzusagen. Die momentane Corona-Situation und die Unsicherheit darüber, wie sich die Zahlen entwickeln werden, lassen leider keine andere Wahl. Wie die Verleihung der Kalbacher Klapperschlange nun stattfindet, wird demnächst auf der Website kinderverein-kalbach.de veröffentlicht

Auch in den Herbstferien ist die Bücherei Dienstag Nachmittag geöffnet

Achtung: In den Herbstferien ist die Bücherei nur am Dienstag, 13.10. von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Falls das Rückgabedatum in der Urlaubszeit der kleinen Leserinnen und Leser liegt, kann man die Medien telefonisch unter 0159/03614600 (nur zu den Öffnungszeiten) oder online verlängern.

Die Kalbacher Klapperschlange wurde verlängert und endet nun am Freitag, den 16.10.2020. Jetzt ist also Lese-Endspurt für die Bewertungen der Kinder-Jury!

Weitere informationen zur Kinderbücherei, Kinderbuchmesse und zum Kinderbuchpreis „Kalbacher Klapperschlange“ unter kinderverein-kalbach.de

Foto: Kinderverein Kalbach

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Riedberger Start-Up für Gründerpreis nominiert

Herzlichen Glückwunsch bereits vorab! Luwam Tecle-Debesay, Gründerin des Start-Ups „Die Backhelden“, gehört zu den fünf diesjährigen Finalisten des Frankfurter Gründerpreises, der am 26. Oktober um 19 Uhr verliehen wird und live auf YouTube zu sehen ist.  

„Oh cool..“ – das war die erste Reaktion der ehemaligen Lean & CSR Managerin, Zweifach-Mama und vor allem „Backheldin“, die seit 2019 Backboxen für beeindruckende Torten zum Selbermachen zusammenstellt und längst quer durch Deutschland und darüber hinaus verschickt. Die Idee klingt wunderbar einfach, ist genial für alle im Dauer-Stress zwischen Job, Kids und Haushalt und auch für Back-Anfänger mit wenig Erfahrung und Lust auf tolle Kreationen.

Luwam Tecle-Debesay wohnt mit Familie am Riedberg. Mit ihrem Start-Up ist sie in die nur wenige Minuten entfernte Heddernheimer Landstraße gezogen, „denn wir brauchten einfach mehr Platz.“ Wir – dazu gehört inzwischen auch ihr Bruder und Geschäftspartner Joel Tecle, der ebenfalls der Preisverleihung entgegenfiebert.

Das sind die anderen Finalisten der Förderpreises

Nach einem zweistufigen Bewerbungsverfahren konnten sich 2020 außerdem noch die jungen Unternehmen „Die Auffüllerei“, „Lithium Designers“, „raumvonwert“ und „Zemuye“ vor der Jury durchsetzen. Die Preisverleihung findet am Montag, 26. Oktober, um 19 Uhr, im Kaisersaal des Römers statt.

„Der Frankfurter Gründerpreis hat einen besonders hohen Stellenwert in unserer Startup- und Gründerlandschaft. Wer mit dem Frankfurter Gründerpreis ausgezeichnet wurde, ist mit einem Qualitätssiegel geadelt. So freuen wir uns auch bei der 20. Ausrichtung dieses spannenden Wettbewerbs über ein qualitativ starkes und breitgefächertes Bewerberfeld“, sagt Wirtschaftsezernent Markus Frank, der als damaliger Stadtverordneter eine treibende Kraft war den Preis, der 2001 zum ersten Mal verliehen wurde, ins Leben zu rufen.

Die Planung für die große Jubiläumsfeier zur 20. Preisverleihung musste zu Beginn des Jahres erst einmal ruhen. Abwarten mussten auch die Bewerber – auf Grund der Pandemie war plötzlich ungewiss, unter welchen Umständen die Jurysitzungen, Unternehmensbesuche und die Preisverleihung stattfinden können. „Wir sind sehr glücklich und stolz auf uns, trotzdem eine gute Lösung gefunden zu haben!“, freut sich Oliver Schwebel, Vorsitzender der Jury und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Statt wie regulär im Frühjahr wird der Frankfurter Gründerpreis 2020 im Herbst verliehen. „Nicht nur das Datum ist eine Premiere! Corona hat auch uns zum Umdenken gezwungen und wir haben die Chance ergriffen, flexible und digitale Wege zu gehen“, ergänzt Schwebel. Um die Hygiene- und Abstandregelungen einzuhalten, wird die Preisverleihung live aus dem Kaisersaal des Römers gesendet. Vor Ort wird ein kleineres Publikum sein – natürlich allen voran die Finalisten und ihre Begleitung oder Teams.

Die fünf Finalisten können bereits jetzt stolz sein, sich aus insgesamt 26 starken Einreichungen hervorgetan zu haben. Vor der Nominierung für das Finale wurden elf Unternehmen in der engeren Auswahl von der Jury vor Ort besucht und auf Herz und Nieren geprüft. „Die Qualität der Einreichungen ist wie in den letzten Jahren durchgehend sehr hoch. Es war eine Freude, so innovative, mutige und wettbewerbsstarke Frankfurter Unternehmen kennenzulernen!“, bestätigt Schwebel.

Besonders freuen sich Dezernent Frank und die Wirtschaftsförderung dieses Jahr über die vielen Bewerbungen aus den Branchen Handel und Kreativwirtschaft. „Grade in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten ist der Mut junger Unternehmensgründer nicht hoch genug zu bewerten“, betont der Stadtrat. Und das ist auch seit jeher das Ziel des Preises der Stadt: jungen Gründern Mut zum Unternehmertum zu machen.

Die Preisverleihung lässt sich live verfolgen unter http://bit.ly/frankfurtergruenderpreis2020 im Internet. Die Aufzeichnung der Veranstaltung wird auf dem Youtube-Kanal der Wirtschaftsförderung Frankfurt verfügbar sein.

Foto: diebackhelden.de

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Grüne Soße Gala startet wegen Sperrstunde früher

Grüne Soße trotz(t) Corona: Aufgrund der Entscheidung der Stadt Frankfurt, die Sperrstunde in der Gastronomie auf 23 Uhr festzulegen, beginnt die Grüne Soße Gala 2020 am Samstag bereits um 19 Uhr.

Der Grüne-Soße-Kult ist zum Glück nicht kleinzukriegen: Auch unter den erneut verschärften Corona-Maßnahmen kann am 10. Oktober die große Grüne Soße Gala stattfinden, im Frischezentrum in Kalbach und per Live-Stream in über 40 Frankfurter Gaststätten und Locations. Kabarettisten von Bodo Bach bis Maddin Schneider sind dabei. Und natürlich jede Menge Grüne Soße, die auf Wunsch sogar bis nach Hause geliefert wird. 

„Wir sind seit gestern Abend mit allen Verantwortlichen in Kontakt und haben nun die Entscheidung über den früheren Beginn getroffen. Wir bauen die Bühne im Frischezentrum für unseren „Sendesaal“ auf und müssen alle Teilnehmer – mit Live-Stream, Grüne Soße Box oder als Restaurantbesucher – informieren. Deshalb bitten wir Euch, uns in jeder Hinsicht zu unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung des Festival-Teams.

Seit 13 Jahren begeistert das Grüne Soße Festival viele Menschen aus Frankfurt, der Rhein-Main Region und darüber hinaus. Mit einer einzigartigen Mischung aus Kultur und Comedy, Grüne-Soße-Contest und verrückten Events für alle. Mit über 5.000 verkauften Tickets waren die Veranstaltungen bereits Anfang des Jahres ausverkauft – dann kam Corona.

Mit Beginn der Pandemie war klar, dass es kein 8-tägiges Festival mit jeweils 650 Personen in einem Festivalzelt auf dem Frankfurter Roßmarkt und keine neue Jagd auf den Grüne-Soße-Weltrekord geben kann. So kämpft auch das Grüne Soße Festival ums Überleben, wie fast alle in der Kulturbranche. Aber genau deshalb versucht man auch, in Kooperation mit den Behörden das beinahe Unmögliche doch möglich zu machen und zumindest die wunderbar-verrückte und akribisch geplante Samstagabend-Gala zu retten.

Ob zuhause oder im Grüne-Soße-Restaurant: So sind Sie live dabei

Für Besucher in den rund 40 Festival-Locations gilt am Samstag: Einlass in die Restaurants ist ab 18.15 Uhr, die Show beginnt dann pünktlich um 19 Uhr, also eine Stunde früher als bisher geplant. Essen gibt es etwa 20.15 Uhr.

Das Moderatoren-Trio Anton Le Goff, Timo Becker und Hilde aus Bornheim versprechen eine unvergessliche Grüne Soße Gala…

…unter Einhaltung sämtlicher Corona-Vorschriften. Zum Mitmachen in über 40 Gaststätten oder von zuhause Fotos: MAINRiedberg

Für Streaming-Link-Besitzer und Grüne Soße Box-Besitzer gilt: Der Stream wird ab 18 Uhr freigeschaltet. Das Festival-Büro wird am Samstag besetzt sein, sollte es Probleme mit dem Link geben.

„Wir wussten, dass es Hindernisse gibt, wenn man es in einer solchen Zeit wagt. Also: Voran, wir freuen uns auf eine tolle Gala mit Euch allen! Jetzt erst recht!“, sagt das Festival-Team um die Schauspielerin und Kabarettistin Maja Wolff.

Weitere Informationen, Tickets und der Link zum Festival unter www.gruene-sosse-festival.de

Foto: Grüne Soße Festival

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Packstation am Lidl-Parkplatz möglich

Paketstation DHL

Endlich könnte es am Riedberg eine Packstation geben: Als wahrscheinlichster Standort gilt der Lidl-Parkplatz an der Kalbacher Höhe.

Schon seit 2011 bemüht sich der Ortsbeirat darum, dass am Riedberg mindestens eine Packstation für Päckchen und Pakete eingerichtet wird. Jetzt kommt endlich Bewegung in die Angelegenheit. Die Deutsche Post AG erklärte gegenüber dem Frankfurter Magistrat: „Der Discounter Lidl hat der Aufstellung einer Packstation am Markt zwischenzeitlich zugestimmt. Parallel wird von Lidl jetzt noch die Einverständniserklärung des Gebäudeeigentümers nachgefragt.‘‘

Das bedeutet: Noch sind nicht alle Fragen geklärt, aber ein Packstation beim Discounter an der Kalbacher Höhe rückt näher.

Als weitere mögliche Standorte galten bisher der Nelly-Sachs-Platz an der Endhaltestelle der U 8, ein Standort am Universitätsgelände oder auf dem Riedbergplatz. Diesbezüglich gibt es keine weiteren Informationen.

Die meisten Bewohner im Stadtteil sind berufstätig und haben keine Möglichkeit, ihre Pakete tagsüber persönlich in Empfang zu nehmen und müssen sie dann teils in der Postfiliale im Riedbergzentrum, im Mertonviertel oder in Kalbach abholen – oder in der Nachbarschaft den Sendungen „nachspüren“. Denn bisweilen werden von den Zustellern keine entsprechenden Hinweise hinterlassen.

Mit der Realisierung einer Packstation an einem zentralen Standort könnte ein nützlicher Service angeboten werden. Im Prinzip wäre bei aktuell mehr als 15.000 Einwohnern im Stadtteil aber schon der Bedarf nach mehr als einer Packstation da.

Foto: Deutsche Post DHL Group

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Sperrstunde, Alkoholverbot, Maskenpflicht: Das sind die neuen Corona-Regeln

Corona Virus

In den vergangenen sieben Tagen lag die Zahl der Neuinfektionen in Frankfurt bei 46,5. Damit steht Frankfurt kurz vor Erreichen der vierten Warnstufe des Präventions- und Eskalationskonzeptes des Landes Hessen. Ab Freitag gelten deshalb  noch wesentlich striktere Corona-Regeln.

Folgende Maßnahmen gelten ab Freitag, 9. Oktober, bis Ende der kommenden Woche: Es wird eine Sperrstunde von 23 Uhr bis 6 Uhr eingeführt. Im öffentlichen Raum wird der Konsum von Alkohol verboten. Das gilt für Plätze, Straßen und Grünflächen. In Einkaufspassagen und großen Einkaufsstraßen wird eine Maskenpflicht eingeführt. Eine genaue Übersicht der betroffenen Örtlichkeiten wird derzeit erarbeitet.

Begrenzungen bei privaten Feiern: höchstens 25 Teilnehmende in öffentlichen oder angemieteten Räumen. Für Feiern in privaten Räumen: dringende Empfehlung von maximal 10 Personen. Auch das Hygienekonzept für die Dippemess light, die geplanten Mini-Rummelplätze in der City unter dem Überbegriff „Herbst in der Stadt“, wird überarbeitet. 

Kommt die Maskenpflicht im Unterricht?

Das Angebot, dass sich städtisches Personal im Kita-Bereich kostenlos testen lassen kann, wird verlängert. Es wird auch geprüft, ob nach den Herbstferien analog zum Vorgehen Offenbachs eine Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen eingeführt wird.

Für religiöse Feiern gilt eine Maskenpflicht analog zu Gottesdiensten. Im Individualverkehr wird bei mehreren Personen ein Mund-Nase-Schutz empfohlen.

„Kampf gegen Corona ist ein Langstreckenlauf“

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagt: „Der Kampf gegen Corona ist ein Langstreckenlauf. Bislang ist Frankfurt gut durch die Krise gekommen. Aber noch ist nichts gewonnen, wie die steigenden Zahlen zeigen. Wir müssen jetzt reagieren, sonst verspielen wir die bisherigen Erfolge.“

„Leider zeigen die Infektionszahlen im Vergleich zu letzter Woche nun eine Tendenz in die Breite der Bevölkerung, sodass wir gezwungen sind, mit unseren deutlichen Maßnahmen dem entgegenzuwirken, um einen bevorstehenden Lockdown zu verhindern“, ergänzt Gesundheitsdezernent Stefan Majer. „Hierbei gilt es allerdings, die Schäden für die Wirtschaft, die Kultur und den Sport so gering wie möglich zu halten und die getroffenen Maßnahmen ständig neu auf ihre Verhältnismäßigkeit zu überprüfen.“

Der Verwaltungsstab der Stadt Frankfurt hat sich gestern in einer Sondersitzung auf das umfangreiche Maßnahmenpaket verständigt. Konkret erfordert die neue Eskalationsstufe ein konsequentes Beschränkungskonzept, um die Pandemie einzudämmen, sowie eine engere Zusammenarbeit mit dem COVID-19-Planungsstab des Hessischen Sozialministeriums und den Versorgungseinrichtungen.

Kein Grund zur Panik – aber die Lage ist ernst

Der größte Anteil der aktuell Neuinfizierten findet sich weiterhin bei den 20 bis 29-Jährigen mit 24,0 Prozent, gefolgt von der Gruppe der 30 bis 39-Jährigen mit 22,8 Prozent. Bei 30 Fällen handelt es sich um Reiserückkehrende, drei Fälle sind im Zusammenhang mit Sportvereinen aufgetreten und 89 Fälle gehen auf eine Gemeinschaftsunterkunft zurück, über die bereits zurückliegend berichtet wurde.

„Einen Grund für Panik gibt es nicht“, sagen Feldmann und Majer. „Aber die Lage ist ernst. Jetzt kommt es auf jeden Einzelnen an. Halten Sie Abstand, tragen Sie Maske und waschen Sie Ihre Hände regelmäßig. Und: Wenn Sie eine Feier planen, überlegen Sie, ob sich diese nicht verschieben oder in einem kleineren Rahmen organisieren lässt. Bedenken Sie: Allein Ihr Verhalten entscheidet mit über den Verlauf der Pandemie.“

Das sind die Zahlen und Fakten 

Insgesamt wurden 3775 Personen mit Wohnsitz in Frankfurt positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Davon gelten 3247 Menschen gemäß RKI-Kriterien inzwischen als genesen. Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 in Frankfurt gab es bisher 72.
Bei den Verstorbenen liegt der Altersdurchschnitt bei 77 Jahren (Median 80 Jahre).

In Frankfurt gibt es derzeit 456 „aktive“ Fälle. In häuslicher Quarantäne befinden sich zum jetzigen Zeitpunkt 846 Kontaktpersonen. In den zurückliegenden 4 Wochen wurden insgesamt 116 Reiserückkehrer mit Wohnsitz in Frankfurt positiv auf SARS-CoV-2 getestet. In Frankfurt liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 46,5 Fällen/100.000 Einwohnern (Stand: HLPUG 6.Oktober 2020, 11.30 Uhr).

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: CDC on Unsplash.com

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Corona: Frankfurt nähert sich Warnstufe ROT

Corona Virus

Mit 48,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Frankfurt in den letzten sieben aufeinanderfolgenden Tagen befindet sich die Stadt Frankfurt kurz vor der 4. Warnstufe des Präventions- und Eskalationskonzeptes des Landes Hessen.

Stadtrat Stefan Majer sagt: „Wir befürchten, dass wir beim Infektionsgeschehen in den nächsten Tagen die Eskalationsstufe Rot erreichen werden. Nachdem in der vergangenen Woche der Fokus auf einem lokal begrenzten Infektionsausbruch lag, wird diese Woche deutlich, dass zwei Drittel der Infektionen mittlerweile im Bereich des Alltagslebens stattfinden, und nun andere Maßnahmen erforderlich sind.“

Der Verwaltungsstab, der Krisenstab der Stadt, wird am Dienstag, 6. Oktober, tagen und die möglichen, für die neue Eskalationsstufe geplanten und geeigneten Maßnahmen aller Stabsbereiche beschließen. Informationen über die vom Hessischen Präventions- und Eskalationskonzept vorgegeben Maßnahmen finden sich unter https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/hessen-erlaesst-praeventions-und-eskalationskonzept-zur-eindaemmung-der-weiteren-ausbreitung-von im Internet.

„Neben den lokalen Maßnahmen für Frankfurt werden wir die Beschlüsse aus der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder aus der letzten Woche konsequent umsetzen“, erläutert Stadtrat Stefan Majer ergänzend. „Hierzu zählen vor allem Beschränkungen hinsichtlich der Teilnehmendenzahl bei privaten Feierlichkeiten. Auch in Frankfurt muss damit gerechnet werden, dass bei einer 7-Tages-Inzidenz von 50 höchstens 25 Teilnehmende in öffentlichen oder angemieteten Räumen erlaubt sind. Für Feiern in privaten Räumen wird voraussichtlich eine Höchstzahl von zehn Personen dringlich empfohlen.“

Informationen: Stadt Frankfurt

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