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Entsorgungs-Hinweise für die Feiertage

Die Abfall-Entsorgung durch die FES macht in den Feiertagswochen keine Pause. Für Frankfurts Bürger sind dennoch einige Besonderheiten zu beachten. Auch der Wertstoffhof in Kalbach bleibt offen.

Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH erklärt ihr System für die Feiertagswochen folgendermaßen: Ab Samstag, 19. Dezember, beginnen die sogenannten Verschiebetage. Da der 25. Dezember, ein Freitag, nicht direkt am Samstag, 26. Dezember, nachgefahren werden kann, rückt die Weihnachtswoche gewissermaßen nach vorne. Abfallbehälter, die eigentlich am Montag, 21. Dezember, geleert würden, sind so bereits am Samstag, 19. Dezember, dran. Die Dienstagsleerungen werden auf Montag, 21. Dezember, vorgezogen. Mittwoch auf Dienstag, Donnerstag auf Mittwoch, Freitag schließlich auf Donnerstag, 24. Dezember.

Vergleichsweise gering sind dann die Auswirkungen in der Folgewoche zu Silvester/Neujahr. Der Neujahrstag fällt auf einen Freitag, weshlab stattdessen unmittelbar danach am Samstag, 2. Januar, geleert werden kann.

FES bittet darum, die Zugangswege zu den Abfalltonnen stets freizuhalten und – wenn Bereitstellung vereinbart ist – die Tonnen pünktlich bereitzustellen.

Erfahrungsgemäß fällt zwischen den Jahren auch erheblich mehr Glasabfall an. Um die Mengen schnell absteuern zu können, hält der Entsorgungsdienstleister für Glas in Frankfurt, das Unternehmen Remondis, ein zusätzliches Fahrzeug und Personal als Reserve vor. Container in den Wohnbereichen werden zudem häufiger angefahren als sonst.

Die Frankfurter werden dennoch gebeten, die Container nicht zu überfüllen. Glas, das neben die Container gestellt wird, stellt eine Gefährdung dar. FES und Remondis empfehlen, im Zweifel einen nahegelegenen Container anzusteuern oder die Entsorgung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Wichtige Informationen zum Wertstoffhof Kalbach

Aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen des Landes Hessen stellt FES den Verkauf von Kompostprodukten in der Rhein-Main-Biokompostanlage (RMB) und am Wertstoffhof Nord in Kalbach ein. Die entsprechenden Abgabestellen sind ab sofort für den Publikumsverkehr bis voraussichtlich Sonntag, 10. Januar, geschlossen. Lediglich Gewerbekunden, die bei der RMB Materialien zur Abholung oder Lieferung bestellen, können diese dort weiterhin erhalten.

Die sechs Wertstoffhöfe von FES sind von den neuen Bestimmungen nicht betroffen und bleiben zu den bekannten Zeiten geöffnet. FES bittet aber, von nicht dringenden Entsorgungen abzusehen und diese zu verschieben. Lediglich am Brückensamstag, 2. Januar, bleiben die sechs Frankfurter Wertstoffhöfe geschlossen.

Foto: FES

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Lokal Einkaufen trotz Lockdown – so geht’s!

Seit heute gilt ein strikter Lockdown. Was viele nicht wissen: Trotzdem ist es immer noch möglich und erlaubt, bei Händlern vor Ort zu bestellen und die Ware, beispielsweise Weihnachtsgeschenke, abzuholen. Auch Geschäfte am Riedberg bieten diesen Service an.

In der offiziellen Information des Landes Hessen steht der Passus: Das Anbieten von Abhol- und Lieferdiensten ist den für den Publikumsverkehr geschlossenen Verkaufsstätten ausdrücklich erlaubt. Bestellungen können telefonisch, per Email oder über ein Online-Angebot aufgenommen werden. Die Waren können abgeholt oder geliefert werden.

Kindermode und Spielwaren bestellen und abholen

Übersetzt in die Realität bedeutet das: „Auf jeden Fall ist das bei uns möglich. Ich bin täglich bis 18 Uhr im Laden, auch an Heiligabend von 10 bis 13 Uhr und würde mich natürlich über viele Bestellungen freuen“, sagt Katerina Hirsch von Leonell-Kindermode im Riedbergzentrum. Auch nebenan bei der Spieltruhe kann man telefonisch bestellen und an der Tür von 11 bis 16 Uhr abholen.

Auch Frankfurter Köstlichkeiten „to go“

Nicht betroffen vom Lockdown sind Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Postfilialen, Abhol- und Lieferdienste, natürlich auch bei den Restaurants im Stadtteil – weiterhin offen bleibt aber auch der Stand mit echten Frankfurter Köstlichkeiten vom „Lahmen Esel“ im Nordwestzentrum. Fürs Genießen zu Hause.

Auch beim Café Riedberg im Riedbergzentrum gibt’s weiterhin Kaffee, Kuchen und Torte „to go“ und tolle Geschenkkörbe für Weihnachten.

Foto: Archiv

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Große Durchsuchungs-Aktion gegen falsche „Polizeibeamte“

Teil eines Polizeiwagens

Betrüger bringen nicht nur mit dem gemeinen Enkel-Trick Menschen um ihr Erspartes, sie geben sich auch immer öfter als falsche „Polizeibeamte“ aus. Heute fand deswegen eine große Durchsuchungsaktion statt, unter anderem in Frankfurt.

Im Rahmen eines aktuellen Ermittlungsverfahrens des Bandenkommissariats der Frankfurter Kriminalpolizei gegen „falsche Amtsträger“ wurden im Laufe des heutigen Tages 14 Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt 16 Objekten in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Berlin vollstreckt.

Hintergrund sind umfangreiche Ermittlungen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs gegen 18, hiervon 17 in Deutschland aufenthältige, sogenannte „Abholer“, „Kuriere“, „Logistiker“ und „Sicherer“ im Phänomenbereich Falsche Polizeibeamte. Die seit März 2020 andauernden Ermittlungen gegen die beschuldigten Personen erhärteten den Verdacht in mindestens 11 Fällen verschiedene Opfer um ihre Vermögenswerte gebracht bzw. dies versucht zu haben. Bei sieben Taten waren die Betrüger erfolgreich – der finanzielle Gesamtschaden betrug über 715.000 Euro, wovon 365.000 Euro in unmittelbarer Tatortnähe durch Ermittler sichergestellt werden konnten. Bei vier Taten konnten die Ermittler rechtzeitig einschreiten und dadurch einen drohenden Vermögensverlust in Höhe von rund 100.000 Euro verhindern. Die zumeist betagten Opfer im Alter von 71 und 88 Jahren erlitten diese Taten nicht selten als traumatisierendes Ereignis, unabhängig vom finanziellen Schadenseintritt.

Bei den hier Beschuldigten handelt es sich um Männer und Frauen im Alter von 23 bis 65 Jahren. Gegen acht dieser Personen beantragte die Staatsanwaltschaft Frankfurt neben den Durchsuchungsbeschlüssen auch Untersuchungshaftbefehle beim Amtsgericht Frankfurt am Main. Im konkreten Verfahren geht es um die Masche der Telefonbetrügereien, bei denen die Opfer auf subtile Weise Angst davor gemacht bekommen hatten, ihnen stünde ein Einbruch bevor und ihre Vermögenswerte in der Wohnung, aber auch jene, die auf der Bank deponiert sind, seien in Gefahr.

Betrug mit den Telefonnummern realer Behörden

In meist über Stunden oder gar Tage andauernden Telefonanrufen angeblicher Polizisten unter Einblendung technisch erzeugter Telefonnummern realer Behörden (Call-ID-Spoofing) wurden die Opfer dazu gebracht ihre Wertsachen, Schmuck, Gold oder Bargeld an einen angeblichen Polizisten, den sogenannten Abholer, auszuhändigen oder im Nahbereich der Wohnung zu deponieren. Die Tatbeute wurde anschließend zu großen Teilen weiter veräußert und in die Türkei zu den Hinterleuten überführt. Die Betrüger agierten im gesamten Bundesgebiet. Dahinter steckt ein kriminelles System, in welchem die Täter der verschiedenen „Arbeitsebenen“ straff hierarchisch und über Ländergrenzen hinweg organisiert sind. Erst Anfang Dezember 2020 gelang es der Münchener Kriminalpolizei Führungsköpfe eines Callcenters in Izmir (Türkei) und damit die Hinterleute der hier in Deutschland agierenden Täter dingfest zu machen.

Die Frankfurter Ermittler stehen bereits seit Längerem im engen Austausch mit der AG Phänomene der Münchener Polizei. Somit konnte schließlich ein Zusammenhang zwischen den hier geführten Beschuldigten, bei denen es sich um die Ebene der Logistiker, Abholer und Kuriere handelt und den Hinterleuten in Izmir hergestellt werden.

Sieben Personen in Haft – auch Waffen sichergestellt

Umso bedeutsamer ist es nun für die Frankfurter Polizei, auch den hier aufenthältigen Akteuren dieser Betrügerbande habhaft zu werden. Im Ergebnis konnten bislang 15 Personen angetroffen und vorläufig festgenommen bzw. sieben Haftbefehle vollstreckt werden. Die Durchsuchungen an 16 Wohn- und Aufenthaltsadressen führten zu Sicherstellungen bzw. Beschlagnahmen von Bargeld, etlichen Mobiltelefonen und SIM-Karten, diversen Unterlagen und Datenträgern, aber auch Betäubungsmitteln und Gegenständen, die dem Waffenrecht unterliegen, wie z. B. rund 100 Schuss Munition. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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Kinderbücherei ist vorübergehend geschlossen

Klapperschlange

Lese-Fans aufgepasst: Heute noch bis 19 Uhr hat die Kinderbücherei Kalbach geöffnet, natürlich unter Einhaltung der Corona-Regeln – dann wird die Bücherei bis zum Ende des Lockdown schließen.

„Wir werden Sie und Euch auf dem Laufenden halten. Aufgrund der verhärteten Regeln im Rahmen der Corona-Krise wird die Kalbacher Kinderbücherei aber leider bis zum Ende des Lockdowns geschlossen bleiben“, erklärt Lena Grothe vom Bücherei-Team. Alle Medien sind vorerst verlängert und das Mahnwesen ist ausgesetzt. Bereits entstandene Mahngebühren bleiben erhalten und müssen heute oder nach der Schließung beglichen werden.

Wer für die Weihnachtszeit noch Medien austauschen/ausleihen möchte, kann heute zwischen 16 und 19 Uhr zur letzten regulären Ausleihe vorbeikommen. Auch die Rückgabe-Kiste steht wie immer unten im Flur bereit. „Bitte beachtet unsere Zutritts- und Zeitbeschränkungen“, sagt Lena Grothe und fügt hinzu: „Wir wünschen Euch trotzdem eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!“

Weitere Informationen unter www.kinderverein-kalbach.de

Foto: MAINRiedberg

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Neue Metrobusse und Expresslinien für Frankfurt

Gestern war Fahrplanwechsel: Acht Metro- und drei Expressbuslinien sollen ab sofort für mehr Zuverlässigkeit auf den wichtigsten Strecken sorgen und das dichte Frankfurter Busnetz noch passgenauer machen.

Mit zwei besonders gestalteten Bussen startete die Premierenfahrt im coronabedingt kleinen Kreis bereits am Samstag um 11.20 Uhr ab Frankfurt Flughafen als Expressbuslinie X58 Richtung Höchst. Von dort erreichte sie als Metrobuslinie M55 den Rödelheimer Bahnhof. Für den Oberbürgermeister das Mindeste, was diese grundlegende Innovation im Frankfurter Nahverkehr verdient hat: „Mit Metrobussen, Expressbussen und einem nochmals deutlich attraktiveren Nachtverkehr setzt die Stadt Meilensteine für eine nachhaltige Mobilität“, stellt Oberbürgermeister Peter Feldmann fest. „Als Stadt mit derzeit rund 750.000 Einwohnern und über 375.000 täglichen Einpendlern steht Frankfurt am Main bei der umweltfreundlichen Gestaltung von Mobilität vor großen Herausforderungen. Der öffentliche Nahverkehr, den wir konsequent Schritt für Schritt ausbauen, ist ein wesentlicher Schlüssel zur Lösung.“

Gute Erreichbarkeit, und das rund um die Uhr: Acht nachfragestarke Frankfurter Buslinien verkehren ab 13. Dezember als Metrobuslinien. Als M32, M34, M36, M43, M55, M60 und M72/M73 werden sie an jedem Tag der Woche rund um die Uhr verkehren. Sie sind damit ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einem Nachtverkehr, der zunehmend mit den Linien des Tagverkehrs identisch ist. Und sie verkehren besonders häufig, fahren also ein „Metro-ähnliches“ Angebot. Es ist gekennzeichnet durch das „Taktversprechen“: tagsüber mindestens alle zehn Minuten, an Sonn- und Feiertagen viertelstündlich und nachts jede halbe Stunde.

Das zweite Vorzeige-„Produkt“, das traffiQ zum Fahrplanwechsel im lokalen Frankfurter Busverkehr einführt, sind Expressbuslinien, wie sie der Rhein-Main-Verkehrsverbund im regionalen Verkehr bereits mit Erfolg betreibt.

„Expressbuslinien haben einen gestrafften Linienweg und benutzen weitgehend Schnellstraßen“, erklärt traffiQ-Geschäftsführer Tom Reinhold. „Im Interesse der Beschleunigung werden nur ausgewählte Haltestellen bedient.“ Dies sind zumeist solche, an denen wichtige Umsteigemöglichkeiten bestehen. Die Expressbusse erzielen so erhebliche Fahrzeitgewinne von bis zu 15 Minuten gegenüber heutigen Busverbindungen. Ziel aller drei geplanten Expressbuslinien (X58, X61 und X77) ist der Frankfurter Flughafen.

Nachtverkehr: fast wie am Tage

In den Jahren 2017 und 2018 hatten RMV und traffiQ das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs in den Wochenendnächten schon vollkommen neu strukturiert. „Jetzt gehen wir konsequent den nächsten Schritt“, stellt der traffiQ-Geschäftsführer fest. „Im neuen Frankfurter Nachtverkehr gilt ein einziges Liniennetz, das in jeder Nacht mindestens im Halbstundentakt bedient wird und sich faktisch nicht mehr vom Tagesnetz unterscheidet.“ Denn das Netz besteht aus dem 24-Stunden-Betrieb wichtiger Tageslinien: Dies sind einerseits U-Bahn- und Straßenbahnlinien, die aufgrund der geringeren Nachfrage in den Werktagsnächten durch neue schienennahe Nachtbuslinien ersetzt werden, und andererseits die auch nachts fahrenden Metrobuslinien. Ergänzt wird dieses Netz um weitere wichtige Buslinien, die im Halbstunden- oder Stundentakt verkehren. „Unter der Woche“ gilt also das gleiche Netz wie am Wochenende.

Foto: Stadt Frankfurt/ Andreas Varnhorn

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Krimi-Spannung made in Frankfurt

Über zwei Jahre mussten die Fans warten, nun präsentiert der Frankfurter Autor Lutz Ullrich den zehnten Band der Tom-Bohlan-Reihe – rechtzeitig vor Weihnachten. Und der Fall hat es in sich.

Der Wissenschaftler Thomas Winterstein ist einem Geheimnis auf der Spur, das sich in der menschlichen DNA verbirgt. Doch dann wird er tot am Hühnermarkt gefunden. Bohlan und Will ermitteln, werden aber schnell vom LKA ausgebremst. Und die Ereignisse überschlagen sich. Erst taucht eine weitere Bekannte auf. Die Journalistin Hannah Wollenberg, die bereits in „Citymord“ zu Einsatz kam, wird von einem weltbekannten Bestsellerautor beauftragt, Erkundigungen einzuziehen. Natürlich bedient sie sich ihrer Kontakte ins Computer-Hacker-Milieu. Schnell begibt sie sich in höchste Gefahr. Und dann gibt es einen zweiten Mord. Ein Mann lehnt tot am Uhrtürmchen auf der Berger Straße.

Natürlich geht es vordergründig um die beiden Toten. Doch wer Krimis des Frankfurter Autors und Rechtsanwalts kennt, der weiß, dass die Morde immer einen besonderen Hintergrund haben. So auch diesmal. Es geht um das menschliche Erbgut und die Geheimnisse, die sich in ihm möglicherweise verbergen. Um Menschen, die sie erforschen wollen und um Mächte, die genau das verhindern wollen. Und es geht um existenzielle Fragen. Wo kommen wir her? Wer hat uns erschaffen? Und was hat sich auf diesem Planeten bereits alles ereignet? Nichts ist, wie es scheint. Und es bleibt die Frage, wem man in der heutigen Zeit noch vertrauen kann?

„Tod am Hühnermarkt“ (ISBN 978-3-946247-26-5) ist Anfang Dezember als Taschenbuch und ebook erschienen. Das Buch hat 220 Seiten und ist im Buchhandel für € 10,95 erhältlich.

Und wir freuen uns natürlich sehr, dass Autor Lutz Ullrich MAINRiedberg fünf Bücher zur Verfügung stellte, die wir gestern Abend ab Erscheinen dieses Artikels verlosen konnten! Vielen lieben Dank dafür! Die Gewinner*innen werden wir noch heute informieren.

Foto: MAINRiedberg

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Keine Schule, keine Geschäfte: Ab heute gilt ein strikter Lockdown

Corona Virus

Nach den Beschlüssen von Bundesregierung und Ländern hat heute Mittag auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier die harten Lockdown-Regeln erläutert. Ab heute müssen Geschäfte wieder schließen, die Präsenzpflicht in Schulen wird aufgehoben. Auch an Weihnachten und Silvester gelten weitreichende Einschränkungen.

Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben sich am Sonntag auf umfassende Corona-Beschränkungen geeinigt. Sie gelten ab dem heutigen Mittwoch bis zum 10. Januar. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) stellte die Beschlüsse im Anschluss in einer Pressekonferenz vor. „Die bisherigen Beschlüsse waren richtig und haben gewirkt, aber nicht hinreichend“, sagte Bouffier. Mit Verweis auf die anhaltend hohen Infektionszahlen, die Zahl der Toten und die angespannte Situation in den Kliniken nannte Bouffier die weitern Maßnahmen als „zwingend notwendig“.

Das gilt in Schulen und Kitas

Am Montag und Dienstag bleiben die Schulen in ihrem normalen Betrieb. Von Mittwoch bis Freitag wird die Präsenzpflicht aufgehoben, also schon drei Tage vor den Weihnachtsferien. Die Schulen werden in Hessen aber nicht geschlossen. Grund sei die womöglich nicht umsetzbare Betreuung zuhause, sagte Bouffier laut hessenschau.de . Wer zuhause bleiben könne, solle dies tun.

Bis auf die Klausuren der Abschlussjahrgänge werden alle Klassenarbeiten, die noch in den nächsten Tagen an den Schulen geplant waren, nicht stattfinden.

In den Kitas gilt: Kindergartenkinder sollen nur noch dann in den Einrichtungen betreut werden, wenn etwa die Eltern arbeiten gehen müssen. Wörtlich sagte Bouffier: Für Kitas gebe es kein Betretungsverbot, „aber die Kinder sollten möglichst zu Hause bleiben“. 

Einzelhandel muss schließen – Supermärkte bleiben offen

Der Einzelhandel muss ab Mittwoch mit Ausnahme der „Geschäfte für den täglichen Bedarf“ schließen. Offen bleiben Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Tankstellen, Banken und Postfilialen.

Auch Friseursalons und Baumärkte müssen schließen. Restaurants bleiben geschlossen, dürfen aber weiterhin Essen „to go“ anbieten, Kantinen dürfen offen bleiben. Hotels bleiben geöffnet, nicht aber für den Tourismus.

Den Handel trifft der zweite große Lockdown mitten im Weihnachtsgeschäft besonders hart. 

Private Treffen und Weihnachten

Die Regeln für private Treffen bleiben: Aus zwei Haushalten dürfen sich maximal fünf Erwachsene und beliebig viele Kinder unter 14 Jahren treffen.

Vom 24. bis 26. Dezember sind in Hessen mehr Kontakte möglich. Neben dem eigenen Hausstand dürfen sich vier weitere Personen aus dem engsten Familienkreis wie Geschwister oder Eltern treffen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Kein Feuerwerk und keine Feiern an Silvester

An Silvester gilt dagegen die bisherige Beschränkung auf fünf Personen aus maximal zwei Hausständen. Feiern und Versammlungen in der Öffentlichkeit sind nicht erlaubt. Außerdem ist der Verkauf von Feuerwerk vor Silvester grundsätzlich verboten. Generell gilt ab Mittwoch ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit.

Mehr Tests in Pflegeheimen, Gottesdienste noch fraglich

In den besonders vom Coronavirus betroffenen Alten- und Pflegeheimen soll intensiver auf das Coronavirus getestet werden. In Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 200 soll der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests auch für die Besucher verbindlich werden. Details will die Landesregierung morgen beschließen. 

Dann gibt es noch ein Thema, was nicht nur Weihnachten für viele von großer Bedeutung ist: Die Landesregierung wird Anfang der Woche auch mit den Kirchen beraten, wie Gottesdienste weiter stattfinden können.

Die Regeln gelten bis einschließlich 10. Januar 2021. Die Regierungschefs von Bund und Ländern wollen wenige Tage vorher erneut zusammenkommen, um über die Maßnahmen ab dem 11. Januar zu beraten.

Foto: CDC / Unsplash.com

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Genießen wie beim „Lahmen Esel“…

Eine tolle Idee gegen Weihnachtsstress und für beste Frankfurter Küche auf dem Teller: An einem Weihnachtsstand im Nordwestzentrum verkauft der „Lahme Esel“ auch jetzt noch Klöße, Rotkraut und Fleischgerichte frisch gekocht und frisch verpackt. Fürs Genießen zu Hause.

Corona macht erfinderisch, Thomas Metzmacher vom traditionellen Frankfurter Apfelweinlokal  „Zum Lahmen Esel“ sowieso: Erst gab’s im Niederurseler Krautgartenweg  die erste Äppelwoi-Kneipe mit Drive-in (die jetzt winterbedingt einem ausgeklügelten „to-go“-Konzept weicht) – und jetzt gibt’s die Lahme-Esel-Gerichte frisch gekocht und frisch verpackt auf einem der Weihnachtsstände mitten im Nordwestzentrum zu kaufen. Mit großem Erfolg: „Wir können an manchen Tagen gar nicht so schnell kochen und vakuumieren, so groß ist die Nachfrage“, freut sich Metzmacher. Besonders beliebt sind die Kartoffelklöße und das Hirschkalbsgulasch, aber auch Rotkraut, Wirsing, Grünkohl, Königsberger Klopse & Co.

Verrückt ist mal wieder auch die Mini-Vorbereitungszeit: Von der Gerichte-für-zu-Hause-Idee bis zur Realisierung waren’s nur vier Tage, Kauf einer teuren Vakuumier-Maschine inklusive. Doch der Aufwand scheint sich zu lohnen: Sogar am Freitag Vormittag gab’s bereits eine Warteschlange – mit Corona-Abstand – vorm Weihnachtsstand. Und im Gegensatz zu vielen anderen Betrieben in der Gastronomie sind beim Lahmen Esel wegen der vielen Abhol-Bestellungen im Lokal und der Aktion im Nordwestzentrum nur noch wenige Angestellte in Kurzarbeit.

Übrigens ist unmittelbar vor Weihnachten auch noch ein „Pop-up Weihnachtskaufhaus“ direkt im Apfelweinlokal in Niederursel geplant …

Der Weihnachtsstand der Traditionsgaststätte „Zum Lahmen Esel“ im Nordwestzentrum (Erdgeschoss) bleibt auch während des Lockdown Mo. bis Sa. von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Am 24.12. von 10 bis 14 Uhr.

Weitere Informationen unter lahmer-esel.de

Foto: MAINRiedberg

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NEU! Die aktuelle MAINRiedberg

Corona, Pandemie, Lockdown und nur noch wenige Tage bis Weihnachten – das sind die Schlagworte, die momentan unser Leben bestimmen und die uns vermutlich noch Monate begleiten werden. Wir von MAINRiedberg haben lange überlegt, mit welchen Themen wir dieses denkwürdige Jahr ausklingen lassen und Richtung 2021 starten wollen. Wir wollten, trotz und gerade wegen der aktuellen Lage, Mut machen und Mut-Macher finden. Menschen, die den Sprung ins buchstäblich kalte Wasser wagten und mit viel Hartnäckigkeit und einer innovativen Idee ein Start-up gründeten, das der Krise trotzt und neue Möglichkeiten eröffnet. Wir berichten über Gründerinnen und Gründer von Mitte 20 bis Anfang 70. Wie App-Entwickler Maxim Beizerov, „Backheldin“ Luwam Tecle-Debesay und Hannelore Schüssler, die eine Tagesbetreuung für Demenzkranke leitet.

Doch das Thema Corona lässt uns nicht los. Was berichten Ärzte, wie stemmen sich Gastronomen und Künstler gegen die Krise? Und wie wirkt sich Homeoffice auf unsere Familien aus? Neben diesen Umfragen sind wir auch ein bisschen stolz darauf, dass sich der scheidende Senckenberg-Generaldirektor Volker Mosbrugger Zeit für ein Gespräch zu den großen Fragen des Klimawandels, dem Thema Biodiversität und – natürlich – zum Riedberg genommen hat. Unser Urteil: Unbedingt lesen!

Bleibt nur noch die Frage: Wer hat den schwarz-weißen Oma-Sessel in den Kätcheslachpark gestellt, um ein Cover-Foto zu zaubern, das auch in dieser Zeit positive Impulse gibt und sämtlichen Corona-Regeln standhält? Das verraten wir erst im Magazin…

Die MAINRiedberg-Magazine werden in Frankfurt-Riedberg verteilt und liegen bei unseren Kooperationspartnern in angrenzenden Stadtteilen, sowie in Cafés und Gaststätten, Arztpraxen und sozialen Einrichtungen kostenlos zum Mitnehmen aus. Sollten Sie in den nächsten Tagen kein neues Magazin bekommen oder Nachfragen haben – eine Nachricht an mail@main-riedberg.de genügt.

Wir wünschen Ihnen und Euch allen viel Glück, Zuversicht, Mut für das nächste Jahr und vor allem Gesundheit!

Euer/ Ihr

Team von MAINRiedberg

Foto: MAINRiedberg

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Heute fahren alle zum Kinder-Preis

Fahrkartenautomat des RMV

Sich wieder wie ein Kind fühlen – das kann man jetzt in Frankfurt. Zumindest, wenn es ums Fahren in Bus und Bahn geht. Um den Kunden zum Abschluss des Jahres etwas weiterzugeben, hat sich Oberbürgermeister Peter Feldmann etwas einfallen lassen. Am heutigen dritten Adventssamstag kann jeder mit einem Kinderfahrschein statt eines Einzelfahrscheins für Erwachsene fahren.

„Mit diesem Angebot ermöglichen wir den Fahrgästen am Samstag vor dem dritten Advent, kostengünstig mit einem Kinderfahrschein in Frankfurt unterwegs zu sein, um so ihren Weihnachtseinkauf zu erledigen“, sagt der RMV-Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Feldmann.

Das spart fast die Hälfte des Preises. Beispielsweise kostet dann im Stadttarif ein Einzelfahrschein nur 1,55 Euro anstatt 2,75 Euro. Das Angebot gilt für Kurzstrecke, Einzelfahrschein und Tageskarte. RMV-Kinderfahrscheine können an Fahrkartenautomaten, beim Fahrpersonal oder als RMV-HandyTicket erworben werden.

Foto: RMV

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