Alle Artikel von Andreas Woitun

Sportzentrum Kalbach: Sanierte Leichtathletikhalle setzt neue Maßstäbe für den Leistungssport

Sport- und Freizeitzentrum Übersichtsplan

Nach einer intensiven sechswöchigen Sanierungsphase erstrahlt die Leichtathletikhalle im Sport- und Freizeitzentrum Kalbach in neuem Glanz. Auslöser für die Arbeiten waren außergewöhnliche Regenfälle im Frühjahr, die zu einer Überflutung der Halle geführt hatten. Die Stadt Frankfurt nutzte die notwendige Instandsetzung für eine Modernisierung, die das Zentrum nun bundesweit in den Fokus rückt.

Innovative Technik für den Erfolg

Rund 390.000 Euro investierte die Stadt Frankfurt, um auf 7.000 Quadratmetern den Bodenbelag komplett zu erneuern. Das Highlight der sanierten Halle ist eine deutschlandweit einzigartige Neuheit: Ein spezieller Trainingsradius für die Staffelstab-Übergabe im 400-Meter-Sprint. Diese Anlage stieß bereits vor der offiziellen Eröffnung auf großes Interesse und wurde bereits von der deutschen Nationalmannschaft für Trainingseinheiten gebucht.

Oberbürgermeister und Sportdezernent Mike Josef, der die Halle im Rahmen des Festes des Hessischen Leichtathletikverbandes (HLV) offiziell eröffnete, betonte die überregionale Bedeutung: „Was hier geschaffen wurde, hat bundesweit Strahlkraft“.

Zentrale Stätte für Breiten- und Leistungssport

Das 1992 eröffnete Zentrum am Martinszehnten dient seit jeher als wichtige Brücke zwischen Nachwuchsförderung und Spitzensport. Während des Winterhalbjahres fungiert die Anlage als Bundes- und Landesstützpunkt für die Leichtathletik. Für etwa 60 Bundeskaderathleten und 140 Landeskaderangehörige stellt die Halle die zentrale Heimtrainingsstätte dar. Auch Bobsportler nutzen die optimalen Bedingungen zur Saisonvorbereitung.

Doch nicht nur Profis profitieren: Die Anlage ist ebenso die Heimat zahlreicher Frankfurter Vereine und des Breitensports. Neben der Leichtathletikhalle (56 x 135 m) umfasst der Komplex eine dreifach unterteilbare Mehrzweckhalle für Mannschaftssportarten wie Handball oder Volleyball sowie eine Tennishalle mit 3 Feldern und Außenplätzen.

icon-car.png
Sport- und Freizeitzentrum Kalbach

Karte wird geladen - bitte warten...

Sport- und Freizeitzentrum Kalbach 50.186887, 8.651218

Ein Ort der Begegnung

Über den reinen Sportbetrieb hinaus hat sich das Zentrum als vielseitiger Veranstaltungsort etabliert. Regelmäßige Höhepunkte im Kalender sind das Deutsche Down-Sportlerfestival, das Integrative Spiel- und Sportfest sowie verschiedene deutsche Hallenmeisterschaften.
Die barrierefreie Gestaltung und die gute Anbindung an das Verkehrsnetz machen das Zentrum zudem für kulturelle Events, Seminare oder Firmenjubiläen attraktiv.
Mit der Wiedereröffnung nach dem Unwetterschaden ist sichergestellt, dass das Sportzentrum Kalbach auch in Zukunft seinem Ruf als eine der bedeutendsten Sportstätten in Hessen gerecht wird.


Weiterführende Links

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Rückblick und Ausblick: Kalbach-Riedberg gestaltet seine Bildungslandschaft

Das vergangene Jahr stand im Frankfurter Stadtteil Kalbach-Riedberg ganz im Zeichen der Bestandsaufnahme und Vernetzung. Unter dem Motto des Zusammentragens wurde intensiv untersucht, wie die dortige Bildungslandschaft aktuell beschaffen ist, welche Angebote bereits existieren und an welchen Stellen Bürger sowie Akteure noch Bedarf sehen.

Durch ein breites Spektrum an Beteiligungsformaten – darunter Interviews, Infoveranstaltungen, Infostände im öffentlichen Raum sowie Aktionstage und ein Lösungsfestival – wurde ein vielfältiges Bild des Stadtteils gezeichnet. Ziel war es, gemeinsam Ansätze zu entwickeln, um die Bildungsangebote vor Ort weiter zu verbessern. Das Stadtteil-Tandem »Kalbach-Riedberg« dankte nun allen Beteiligten für das große Engagement und die aktive Mithilfe bei dieser Ideensammlung.

Von der Idee zum Projekt: Termine im Frühjahr 2026

Für das kommende Jahr ist der Übergang von der Theorie zur Praxis geplant. Die gesammelten Impulse sollen in konkrete Umsetzungsvorschläge und erste Prototypen überführt werden, um diese anschließend direkt im Stadtteil zu erproben. Hierfür stehen bereits wichtige Termine fest:

  • 4. Februar 2026 – „Einfach Machen“: Diese Veranstaltung bietet einen Überblick über bestehende Strukturen und Fördermöglichkeiten. Sie richtet sich an alle, die eigene Ideen für bessere Bildung im Stadtteil realisieren möchten und praktische Unterstützung bei der Projektumsetzung suchen.
  • 28. Februar 2026 – Quartierslab: Im Billabong Familienzentrum sind alle Bürger eingeladen, aus Ideen konkrete Lösungsskizzen zu entwickeln. Diese Projekte sollen so konzipiert sein, dass sie sich innerhalb eines kurzen bis mittleren Zeitrahmens im Stadtteil testen lassen.
  • 3. Juni 2026 – Abschlusstour: Zum Abschluss werden die Ergebnisse und Konzepte aus den Quartierslabs im Rahmen einer Tour durch Kalbach-Riedberg der Öffentlichkeit präsentiert.

Stadtweite Entwicklungen und digitale Angebote

Auch auf gesamtstädtischer Ebene zieht die Bildungskommune Frankfurt eine positive Bilanz für das Jahr 2025. Neben der Arbeit in den Stadtteilen wurde ämterübergreifend an der Stärkung des Datenmanagements und der digitalen Barrierefreiheit gearbeitet. Ein wichtiger Meilenstein ist zudem das „Frankfurter Bildungsverständnis“, das vor gut einem Jahr von Bildungsakteuren erarbeitet wurde und nun in der finalen Fassung vorliegt.

Interessierte Bürger können die Erkenntnisse aus der bisherigen Auftaktphase nun auch in Audioform online abrufen. Zudem wird für die Weiterentwicklung des städtischen Bildungsportals ein Feedback-Workshop angeboten, um die Bedürfnisse der Nutzer noch besser zu berücksichtigen.

Für das Jahr 2026 hat sich das Programmteam vorgenommen, Pilotprojekte konsequent umzusetzen und aus den lokalen Erfahrungen für ganz Frankfurt zu lernen. Aktuelle Informationen und weitere Termine werden fortlaufend auf der Plattform „Frankfurt fragt mich“ sowie über den alle 8 Wochen erscheinenden Newsletter veröffentlicht.


Weiterführende Links

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Jahresrückblick der Schilasmühle in Niederursel

Schafe in der Schilasmühle

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Mitarbeiter der Schilasmühle nutzen diesen Moment, um innezuhalten und zurückzublicken. Sie berichten von den wunderbaren Momenten und großen Fortschritten, die sie dank Ihrer Unterstützung im Naturpädagogischen Zentrum Schilasmühle im Laufe dieses Jahres erleben durften.

Was in diesem Jahr gemeinsam erreicht wurde

Das Jahr 2025 war voller Erneuerungen und gleichzeitig auch Verstetigungen in der Schilasmühle. Unsere Mission, Kindern und Jugendlichen einen tiefen Bezug zur Natur und den Tieren zu vermitteln, hat mehr Früchte getragen denn je und wir haben uns organisatorisch und auch baulich weiter etablieren können:

Gruppenprogramme: Erneut haben uns zahlreiche Kindergarten-Gruppen und Schulklassen aus der Region besucht. Durch feste Kooperationen konnten wir vielen jungen Menschen regelmäßige Natur- und Tiererfahrungen ermöglichen.

Ferienspiele: Unsere Ferienspiele in den Oster-, Sommer- und Herbstferien waren ein voller Erfolg! Die Kinder verbrachten 4 Wochen mit spannenden Entdeckungen, kreativen Projekten und unvergesslichen Erlebnissen rund um die Mühleninsel.

Neue Tieroase: Ein besonderes Highlight war die Errichtung der neuen Tieroase. Mithilfe von engagierten Freiwilligen, insbesondere im Rahmen mehrerer »Social Days«, konnten wir diese neue Anlage bauen und unseren neuen Pferden und den Eseln ein artgerechtes und wunderschönes Zuhause ermöglichen.

Naturhafen Mühleninsel: Mit dem Projekt „Schulkinder-Fördergruppe Naturhafen Mühleninsel“ haben wir ein neues Angebot ins Leben gerufen, um Kinder der 1.-3. Klasse gezielt in ihrer sozial-emotionalen Entwicklung zu stärken.

Offene Farm: Wir hatten bei jedem Wetter Mittwochnachmittags unsere offene Farm geöffnet.

Neue Terrasse im Innenhof: Unser Innenhof erstrahlt nun mit einer neuen, wunderschönen Terrasse vor der Farmküche und Holzwerkstatt.

Und dafür brauchen wir noch Unterstützung

Die Schilasmühle ist ein Ort des Wachsens und Lernens, aber unsere Gebäude und Anlagen benötigen ständige Pflege. Um unsere Arbeit in einem inspirierenden und sicheren Umfeld fortführen zu können, bitten wir Sie heute um Ihre weitere Unterstützung …

Vollendung des Innenhofs: Obwohl die Terrasse fertig ist, muss der restliche Innenhof dringend fertiggestellt werden, um ihn vollständig barrierefrei, sicher und nutzbar zu machen.

Ausbau der Kleintierstallungen: Um den Kindern eine tiefere Beziehung und Kontakt zu unseren Kleintieren zu ermöglichen, planen wir die Erweiterung und den Ausbau unserer Kleintierstallungen.

Spenden

Jede Spende, ob groß oder klein sichert die Zukunft der Schilasmühle als einzigartigen Ort für die junge Generation. Helfen Sie uns, diesen besonderen Ort zu bewahren und weiterzuentwickeln.

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Schilasmühle e.V.
Bei der GLS Bank mit der IBAN: DE14 4306 0967 6042 9669 00
Verwendungszweck: Spende

Spenden Sie hier direkt online: https://www.betterplace.org/de/projects/152538?wirwunder=164

Es danken Ihnen der Geschäftsführer Laurens Lohn, sowie die Mitglieder des Vorstands: Andrea Engler, Kersten Oschmann und Claudia Grah-Wittich.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Marktzeiten an Weihnachten und Silvester

Symbolbild Gemüse

Die Frankfurter Wochenmärkte haben an Weihnachten und Silvester geänderte Verkaufstage und Öffnungszeiten.

Hier eine Übersicht

  • Rödelheim, Bornheim, Höchst, Bockenheim und der Erzeugermarkt Konstablerwache haben an Heiligabend, 24. Dezember, bis 13 Uhr geöffnet.
  • Die Wochenmärkte City West, Bonames, Campus Westend, Kaiserstraße, Blumenmarkt, Gallus, Heddernheim, Nordend, Preungesheim, Sachsenhausen und Schillerstraße entfallen am Donnerstag, 25. Dezember, und Freitag, 26. Dezember.
  • Die Wochenmärkte Bornheim, Bockenheim und Konstablerwache haben an Silvester, 31. Dezember, bis 14 Uhr geöffnet.
  • Die Wochenmärkte City West, Rödelheim, Bonames, Campus Westend und Kaiserstraße entfallen am Donnerstag, 1. Januar.
  • Die Wochenmärkte Preungesheim und Gallus entfallen darüber hinaus am Freitag, 2. Januar.
  • Der Wochenmarkt Kaiserstraße hat letztmalig am Donnerstag, 18. Dezember, geöffnet und beginnt wieder am 22. Januar.

Am Mittwoch, 24., und Mittwoch, 31. Dezember, ist auf den Märkten möglicherweise nur ein eingeschränktes Angebot vorhanden.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. berichtet …

Symbolbild Veganes Kochen

Auch die Klimaschutz-Initiative Riedberg war dieses Jahr wieder mit tollen Projekten unterwegs. Hier ein paar Beispiele:

Der Verein sammelt Kerzenreste

Gerade in der Weihnachtszeit fallen viele Kerzenreste an. Wer ihnen ein zweites Leben geben und damit Ressourcen schonen möchte, kann sie gerne an einer der beiden Sammelstationen abgeben:

  • in der Katholischen Gemeinde St. Edith Stein (Zur Kalbacher Höhe 56)
  • oder im Familienzentrum Billabong (Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b)

Der Verein kümmert sich anschließend darum, dass die Kerzenreste recycelt werden.

Brillen für Bedürftige

Nicht mehr benötigte Brillen bitte nicht in den Hausmüll entsorgen. An 3 neuen Sammelstellen können die Alt-Brillen abgegeben werden:

  • In der Katholische Gemeinde St. Edith Stein (Zur Kalbacher Höhe 56)
  • oder im Familienzentrum Billabong (Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b)
  • oder in der Evangelischen Riedberggemeinde (Riedbergallee 61)

Der Verein gibt die Brillen weiter an »Brillen Weltweit«. Diese Aktion steht unter der Trägerschaft des Deutschen Katholischen Blindenwerks e. V. und stellt die Brillen nach fachmännischer Prüfung und Aufarbeitung Nichtregierungsorganisationen (z. B. Ärzte ohne Grenzen, Misereor, Brot für die Welt, …) weltweit zur Verfügung, die diese wiederum an Sehhilfebedürftige kostenlos abgeben.

Ihre Brillen-Spende bewirkt:

  1. Die Unterstützung Sehhilfebedürftiger auf der ganzen Welt
  2. Die Integration von Arbeitslosen, die in solchen Projekten arbeiten
  3. und die Schonung von Ressourcen (Brillengestelle, Gläser, Beschichtungen)

Gemeinschaftliches Kochen veganer Speisen

Dieses Jahr gab es wieder 4 Kochevents:

  • Im Mai – Spargel und Erdbeeren
  • Im August – Vegan kochen mit gerettetem Essen
  • Im Oktober – Vegane Herbstküche
  • Im November – Winterliches Fingerfood

Wer die Rezepte nachkochen möchte, findet sie hier: Rezepte

Diese für die Teilnehmer kostenlose Veranstaltung (wobei Spenden durchaus willkommen sind), wird unterstützt durch das Centre for Dialogue at Campus Riedberg und gefördert durch die Stadt Frankfurt. Auch der Ortsbeirat 12 hatte einen finanziellen Zuschuss gewährt.

Diese Termine waren nur möglich, weil viele engagierte Menschen mit Begeisterung dabei waren, um Teil-Aufgaben zu übernehmen. So konnte der Verein die Vorbereitungen auf viele Schultern verteilen und alle Teilnehmer hatten ihre Freude daran. Herzlichen Dank an alle ehrenamtlich Tätigen!

Fürs kommende Jahr 2026 sind auch schon wieder neue Termine geplant.

  • 07. Februar
  • 30. Mai
  • 22. August
  • 07. November

Da sollten Sie schon mal Platz in Ihrem Terminkalender einplanen.

 

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Goethe-Universität sucht neue Unterstützer für weitere Projekte

Tiny-Forest Aktion der Goethe-Universität - Die setzlinge liegen bereit

Die Goethe-Universität Frankfurt baut ihr Engagement für Nachhaltigkeit weiter aus – und setzt dabei bewusst auch auf die Unterstützung privater Spender. Denn gerade auch private Zuwendungen ermöglichen viele der Projekte, die Umwelt- und Klimaschutz auf den Campi sichtbar und erlebbar machen.

Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür sind die neu entstehenden Tiny Forests – kleine, schnell wachsende Miniwälder, die nicht nur Lebensraum für Tiere schaffen, sondern auch das Mikroklima verbessern. Bereits nach wenigen Jahren können Tiny Forests vergleichbare Mengen CO₂ binden wie herkömmliche, deutlich ältere Waldflächen und sind daher vor allem für urbane Räume mit wenig Platz und Freiflächen geeignet. Sie dienen zudem als Reallabore für Biodiversität, Klimaforschung und partizipative Umweltbildung.

Der Impuls für die ersten 4 Tiny Forests auf 3 Campi ging von den privaten Förderern Claudia und Hendrik Leber aus. „Deren Unterstützung hat im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln geschlagen. Es zeigt, dass unsere Förderer nicht nur hinter unseren Zielen in Forschung, Lehre und Transfer, sondern auch hinter der Nachhaltigkeit stehen. Gerade in diesem Bereich können wir als Universität Pilotprojekte starten und ihre Wirkung evaluieren, um einfach Lösungen für unsere Gesellschaft vorschlagen zu können“, sagte der Präsident der Universität.

Die Tiny Forests stehen exemplarisch für verschiedene Maßnahmen, die die Goethe-Universität im Rahmen ihrer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Diese formuliert die Strategien um Forschung, Transfer, Lehre und Studium, unsere Campus, Strukturen und Kultur kontinuierlich nachhaltiger auszugestalten. Private Förderung ist eine wichtige Unterstützung bei der Umsetzung von wirkungsvollen Projekten.

Unter dem Dach des Goethe-Nachhaltigkeitsfonds (GNF) sollen künftig Mittel bereitstehen, um Initiativen von Beschäftigten und Studierenden zu fördern. Dazu gehören Projekte wie der Einsatz wiederverwendbarer Labormaterialien, bienenfreundliche Bepflanzung auf Institutshöfen oder die Erweiterung der vom AStA betriebenen Fahrradwerkstatt. „Nachhaltigkeit lebt von vielen kleinen Schritten, die zusammen eine große Wirkung entfalten“, so Fabienne Beck, Leiterin des Nachhaltigkeitsbüro der Universität. „Der GNF soll genau diese Bewegungen ermöglichen und sichtbar machen.“

Um diese Projekte voranzubringen, stellt die Goethe-Universität ihr diesjähriges Weihnachtsspenden-Mailing vollständig unter das Motto Nachhaltigkeit. Gesucht werden Unterstützer, die mit ihrer Spende Miniwälder und weitere ökologische Initiativen auf den Campi ermöglichen – und damit auch neue, kreative Projektideen aus der Universitätsgemeinschaft unterstützen.

Auch hier gibt es einen zusätzlichen Impuls durch die Förderung eines Unternehmens: Merz Lifecare – bekannt durch Marken wie tetesept oder Merz Spezial und ansässig auf dem Riedberg – ist so überzeugt von der Aktion, dass sie einen weiteren Mini-Wald auf dem Campus Riedberg finanzieren, sobald der erste durch private Spenden realisiert wird.

Den Spendenaufruf der Goethe-Universität finden Sie hier: https://tinygu.de/GNF.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Oberurseler Inklusions-Café gewinnt Hospitality HR Award

Brownies and Downies Lokalfront

Das Oberurseler Café „coffee, brownies & downies“ sorgt weiter für Aufsehen. Nachdem das innovative Gastronomiekonzept erst im August 2025 eröffnet wurde, folgte nun im Dezember die erste große branchenweite Anerkennung: Die Gründer Max Luscher und Roland Braza wurden in Düsseldorf mit dem renommierten „Hospitality HR Award“ der Deutschen Hotelakademie (DHA) ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie „Human Resources Management Next Level“ würdigt den Ansatz, Menschen mit Behinderung nicht als Sozialprojekt, sondern als feste wirtschaftliche Größe in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Vom Herzen in den Markt: Ein neues Modell der Systemgastronomie

Hinter dem Erfolg stehen zwei Väter, die persönliche Betroffenheit in unternehmerischen Tatendrang verwandelt haben. Max Luscher, ehemaliger Geschäftsführer der B&B Hotels Gruppe für Zentral- und Nordeuropa, und sein Geschäftspartner Roland Braza haben beide Kinder mit einer Schwerbehinderung. Ihr Ziel war es, faire Arbeitsbedingungen mit wirtschaftlichem Erfolg zu verknüpfen.

icon-car.png
Kumeliusstraße 2-4

Karte wird geladen - bitte warten...

Kumeliusstraße 2-4 50.201864, 8.580704

Das Team in der Kumeliusstraße 2-4 besteht aus rund 20 Mitarbeitern, von denen 10 eine Schwerbehinderung haben. Dabei grenzt sich das Unternehmen bewusst von klassischen Werkstätten oder reinen Wohltätigkeitsprojekten ab. „Wir etablieren eine moderne, menschenzentrierte Arbeitskultur, die gleichermaßen leistungsstark wie wertschätzend ist“, erklärt Luscher. Alle Angestellten erhalten mindestens den gesetzlichen Mindestlohn. Die Jury des Awards hob hervor, dass hier bestehende Förderinstrumente genutzt werden, um Inklusion wirtschaftlich tragfähig zu gestalten. Luscher erläutert, dass Lohnkostenzuschüsse des Landes Hessen zwischen 50 % und 70 % die geringere Produktivität oder den höheren Betreuungsaufwand ausgleichen.

Vereinfachte Prozesse als Schlüssel zum Erfolg

Damit die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung reibungslos funktioniert, setzt das Café auf den Abbau von Barrieren in den Arbeitsabläufen. Komplizierte Handgriffe, wie etwa die manuelle „Latte Art“ durch einen Barista, entfallen; stattdessen werden Maschinen per Knopfdruck bedient. Auch im Service geht man neue Wege: Tischnummern wurden durch Bilder ersetzt, bestellt und bezahlt wird digital über QR-Codes.

Dieser Ansatz scheint aufzugehen. Bereits kurz nach der Eröffnung avancierte das Lokal zum bestbewerteten Café im Umkreis. Auch die Personalsuche verlief antizyklisch. Statt sich auf Arbeitsämter zu verlassen, nutzten die Gründer »Social Media Kanäle« und Öffentlichkeitsarbeit, woraufhin sie von Bewerbungen „überrannt“ wurden.

Kontroverse um den Namen

Trotz des wirtschaftlichen Erfolgs und der Auszeichnung gibt es Kritik, die sich primär an der Namenswahl entzündet. Der Begriff „downies“ im Namen „coffee, brownies & downies“ stößt bei Vertretern von Behindertenverbänden auf Ablehnung. Naxina Wienstroer, Vorsitzende des Landesbehindertenrats Hessen, bezeichnete die Namenswahl als „völlig indiskutabel“. Der Begriff werde von vielen Betroffenen als beleidigend und verniedlichend empfunden. Wienstroer fordert eine Umbenennung, da man sonst nicht glaubhaft von Inklusion sprechen könne.

Max Luscher verteidigt die Wahl als bewusstes Mittel, um Aufmerksamkeit zu generieren: „Ein bisschen Frechheit ist immer wichtig bei einer Geschäftsidee“. Er betont, dass keine Beleidigung beabsichtigt sei und das eigene Team kein Problem mit dem Namen habe. Zudem stellte Luscher klar, dass keine Verbindung zur niederländischen Kette „Brownies & downies“ besteht, die ein ähnliches Konzept verfolgt.

Große Visionen für die Zukunft

Der Gewinn des HR Awards bestätigt die Gründer in ihrem Kurs. Das Konzept ist als Franchise-System angelegt. Die Vision ist ambitioniert: Das Modell soll als „Lawine“ in andere Städte getragen werden, mit dem Ziel von bis zu 100 Standorten in Deutschland. Damit wollen Luscher und Braza beweisen, dass Inklusion im ersten Arbeitsmarkt skalierbar ist und ökonomischen Gewinn mit sozialer Verantwortung vereinen kann.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Alle Jahre wieder …

Tannenbaum mit Helfer-Gruppe

… steht ein „nackter“ Weihnachtsbaum auf dem Riedbergplatz und wartet darauf, festlich geschmückt zu werden. Dieses Jahr trat eine Kinderschar von der Erweiterten Schulischen Betreuung »Sonnenwind«, der Caritas Frankfurt zur Verfügung, um zusammen mit der Kinderbeauftragten des Ortsbeirats, Frau Eva Bieber, den Baum mit selbst gebastelten Sternen, Glöckchen und anderen Dekorationsartikeln festlich zu schmücken.

Frau Bieber schmückt den Tannenbaum

Frau Bieber schmückt den Tannenbaum

Der Hausmeister des Riedbergzentrums war so nett und stellte der Truppe eine ordentliche Leiter zur Verfügung, damit nicht nur die unteren Zweige, sondern auch das obere Geäst mit hübschen Dekorationen versehen werden konnte.

Tannnenbaum frisch geschmückt

Tannnenbaum mit kunstvollen Sternen

Nach anfänglichem Zögern waren die jungen Bastler mit Feuereifer bei der Sache, suchten die passenden Objekte für die jeweilige Stelle am Baum heraus und reichten sie Frau Bieber, die sie dann – auf der Leiter stehend – an der entsprechenden Stelle des Weihnachtsbaums fixierte.

Tannnenbaum frisch geschmückt

Tannnenbaum frisch geschmückt

Zu guter Letzt versammelte sich das Team vor dem Baum, um noch ein paar letzte Fotos zu machen und ihr Werk noch einmal kritisch zu betrachten. Die strahlenden Gesichter zeigten die Zufriedenheit mit dem Gemeinschaftswerk. Als Belohnung kam der Leiter des Rewe aus dem Riedbergzentrum persönlich vorbei und sorgte dafür, dass keines der Kinder mit leeren Händen nach Hause ging.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Anerkennung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes

Ehrenamt

Mehr Engagierte profitieren von Ehrenamts-Card

Bei einem Empfang anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes hat Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, am Freitag, den 5. Dezember, die Verdienste Ehrenamtlicher in Frankfurt gewürdigt. In diesem Jahr richtete sich die Veranstaltung an Engagierte, die 2025 erstmals mit der Ehrenamts-Card (E-Card) eine Anerkennung für ihr besonderes Engagement erhalten haben.

Ab 2025 gelten veränderte Antragsvoraussetzungen und ein neues Verfahren für die Ausgabe der E-Card. Die Dauer des nachzuweisenden Engagements ist analog zu vielen weiteren Städten und Landkreisen in Hessen auch in Frankfurt am Main auf drei Jahre gesenkt worden. „Damit öffnen wir die beliebte Anerkennungsform einem größeren Kreis an engagierten Menschen. Es gibt zukünftig keine Limitierung der Karten mehr auf ein jährliches Kontingent. Alle Ehrenamtlichen, die die Voraussetzungen erfüllen und einen Antrag stellen, können die vielen Vorteile und Vergünstigungen nutzen“, betont Oberbürgermeister Mike Josef, der an dem Empfang aus Krankheitsgründen kurzfristig nicht teilnehmen konnte. Durch die veränderten Antragsvoraussetzungen konnten seit Beginn des Jahres bereits mehr als 1.000 Karten ausgegeben werden.

Die Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamts-Card sind konstante Stützen im Vereinswesen und in den Ehrenamtsorganisationen. Sie sagen zu, sich regelmäßig und zuverlässig einzubringen. Viele sind seit Jahren, oft seit Jahrzehnten, aktiv und fest im Ehrenamt verwurzelt.

Kulturdezernentin Hartwig betonte in ihrer Würdigung die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements: „Ehrenamt bedeutet, Verantwortung zu übernehmen für unsere Gesellschaft, für ein gutes Miteinander, ohne dafür hinterher eine Rechnung zu stellen. Es bedeutet, sich einzubringen, weil einem eine Sache besonders am Herzen liegt. Es bedeutet, ansprechbar zu sein – für die Nachbarn, die Kinder und Jugendlichen, die Seniorinnen und Senioren, für Vereine, Kultur, Umwelt, Kirche oder Soziales. Das halte ich für außerordentlich wichtig für unseren sozialen Zusammenhalt und Frieden und es kann in Zeiten, in denen Hass und Gleichgültigkeit zunehmen, nicht hoch genug geschätzt und gewürdigt werden.“

Neben den Engagierten waren auch die Partnerbetriebe der E-Card zu dem Empfang eingeladen. „Das Konzept dieses besonderen landesweiten Anerkennungsformats funktioniert nur dank vieler Partnerinnen und Partner aus der Wirtschaft, dem Einzelhandel, städtischen Kultur- und Sporteinrichtungen oder dem Dienstleistungsgewerbe“, sagt Oberbürgermeister Josef.

Der Empfang im Kaisersaal wurde aktiv von Partnerbetrieben der E-Card mitgestaltet: Ein Blechbläserquintett des hr-Sinfonieorchesters sorgte für eine vorweihnachtliche musikalische Umrahmung, während der weltbekannte Jongleur Ruslan Fomenko die Gäste mit seiner Jonglage begeisterte. Der Künstler ist aus dem Tigerpalast Varieté bekannt, der ebenfalls zu den Partnerbetrieben und Unterstützern der E-Card zählt.

Landesweit können mit der E-Card über 1.700 Vergünstigungen genutzt werden: im Sportclub, Kino, Museum, Freizeitparks und an vielen anderen Orten. Auch der Einzelhandel beteiligt sich in vielen Städten und Landkreisen und belohnt ehrenamtliches Engagement zum Beispiel mit Einkaufsrabatten.

Den rund 100 Betrieben in Frankfurt am Main, die sich beteiligen, dankt Oberbürgermeister Josef explizit: „Mit Ihren Rabatten, Vergünstigungen und besonderen Angeboten tragen Sie in Frankfurt dazu bei, dass das Engagement sichtbar wird und Wertschätzung erfährt. Durch diese Unterstützung wird die Ehrenamts-Card zu einem echten Zeichen der Anerkennung – ein kleines Dankeschön mit großer Bedeutung.“

Der bei dem Empfang im Kaisersaal von Kulturdezernentin Hartwig für den Magistrat übermittelte Dank für bürgerschaftliches Engagement galt nicht nur den Gästen des Abends, sondern zugleich auch stellvertretend als Anerkennung für alle Frankfurter Ehrenamtlichen. „Der Magistrat ist stolz auf seine Bürgerinnen und Bürger, die sich in solch hohem Maße für die hiesige Stadtgesellschaft und weit über die Stadtgrenze hinaus für das Miteinander – auch in besonders schwierigen Zeiten und unter besonderen Bedingungen – einsetzen.“

Mit einem anschließenden vorweihnachtlichen Empfang im Römer und einem gemeinsamen Weihnachtslied läuteten die Ehrenamtlichen und Gäste die Weihnachtszeit ein und genossen einen Abend der Wertschätzung, die sie durch ihr Wirken verdient haben.

Der Internationale Tag des Ehrenamtes findet jährlich am 5. Dezember statt. Ziel dieses Gedenk- und Aktionstages ist die Anerkennung und Förderung des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements. Der Internationale Tag des Ehrenamtes wurde im Jahr 1985 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Die Stadt Frankfurt lädt aus diesem Anlass jährlich einen wechselnden Personenkreis zu einem Empfang ein.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Windpark Schäferköppel: Mainova setzt auf Kooperation und Bürgerbeteiligung

Mainova Windpark Schäferköppel

Ein bedeutender Schritt für die lokale Energiewende steht bevor: Der Energieversorger Mainova weitet sein Engagement für klimafreundliche Stromerzeugung direkt
in der Rhein-Main-Region aus.

Im Dreieck zwischen Frankfurt, Bad Homburg und Karben entsteht das Windprojekt Schäferköppel. Geplant sind 4 leistungsstarke Windenergieanlagen auf den Gemarkungen von Nieder-Erlenbach und Ober-Erlenbach. Das Projekt zeichnet sich besonders durch eine enge Zusammenarbeit der drei betroffenen Kommunen sowie ein umfangreiches Beteiligungsmodell für die Bürger aus.

icon-car.png
Schäferköppel Windpark

Karte wird geladen - bitte warten...

Schäferköppel Windpark 50.221848, 8.722814

 

Grüner Strom für 20.000 Haushalte

Das Vorhaben markiert eine Premiere, da erstmals Flächen auf Frankfurter Stadtgebiet für einen Windpark genutzt werden. Die Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz liegt bereits seit Dezember 2024 vor. Mit einer Gesamthöhe von jeweils 266,5 Metern – resultierend aus einer Nabenhöhe von 179 Metern und einem Rotorradius von 87,5 Metern – gehören die 4 geplanten Anlagen zur neuesten Generation der Windkrafttechnik. Jede Anlage verfügt über eine Nennleistung von 6,8 Megawatt (MW).

Die Mainova rechnet mit einem jährlichen Ertrag von rund 54 Gigawattstunden (GWh). Rechnerisch reicht diese Menge aus, um über 20.000 Haushalte mit grünem Strom zu versorgen. Martin Giehl, der bei Mainova für die Erzeugung verantwortliche Vorstand, betont, dass durch den Einsatz moderner Technik eine effiziente und verlässliche Erzeugungsinfrastruktur geschaffen werde, welche die klimafreundliche Stromversorgung von morgen sichere.

Ein Signal der regionalen Zusammenarbeit

Das Projekt wird von der politischen Führung der beteiligten Städte als Gewinn für die gesamte Region gewertet. Der Frankfurter Oberbürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Mike Josef bezeichnet den Windpark vor den Toren der Stadt als „starkes Signal“. Man übernehme Verantwortung für die Energiewende vor Ort, und die Kooperation mit den Nachbargemeinden zeige beispielhaft, wie Klimaschutzziele durch regionale Zusammenarbeit konkret vorangebracht werden können.

Auch die Nachbarn aus dem Hochtaunuskreis und der Wetterau stehen hinter dem Vorhaben. Oliver Jedynak, Bürgermeister von Bad Homburg vor der Höhe, sieht in dem Projekt einen Gewinn auf mehreren Ebenen: Es leiste einen Beitrag zum Klimaschutz, schaffe Einnahmen für die Kommune und stärke die Akzeptanz in der Bevölkerung. Ähnlich äußert sich Thomas Schrage, Erster Stadtrat aus Karben, der die transparente und konstruktive Zusammenarbeit lobt und die direkte Teilhabemöglichkeit für die Bürger hervorhebt.

Direkte Profite für Kommunen und Anwohner

Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die wirtschaftliche Teilhabe der Region. Gemäß § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erhalten die umliegenden Gemeinden 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde.

Darüber hinaus wurde ein Modell entwickelt, das es den Menschen vor Ort ermöglicht, auch privat von den Erträgen des Windparks zu profitieren. Partner hierfür ist die Frankfurter Bürgerenergie Genossenschaft (FraBeG). Über eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft können sich Einzelpersonen finanziell am Projekt beteiligen. Christian Stenglein, Vorstandsmitglied der FraBeG, erklärt das Ziel: Die Energiewende solle nicht über die Köpfe der Bürger hinweg geschehen, sondern gemeinsam mit ihnen gestaltet werden. Dies stärke die Identifikation und die regionale Wertschöpfung.

Dreistufiges Modell der Bürgerbeteiligung

Die Zeichnung von Anteilen über die FraBeG ist ab dem zweiten Quartal 2026 möglich und in drei Runden gestaffelt, um lokale Anwohner zu bevorzugen:

  1. Runde: Sie richtet sich exklusiv an die Bürger der direkt angrenzenden Ortsteile. Dazu gehören Kloppenheim, Nieder-Erlenbach, Ober-Erlenbach und Petterweil.
  2. Runde: Hier können Menschen Anteile erwerben, die in einem Radius von bis zu fünf Kilometern um den Windpark wohnen.
  3. Runde: In dieser Phase steht der Verkauf der verbleibenden Anteile allen Bürgern aus Frankfurt, Bad Homburg und Karben offen.

Weitere Informationen zur FraBeG und den Beteiligungsmöglichkeiten finden Interessierte unter https://www.frabeg.de/.

Zeitplan bis zur Inbetriebnahme

Die Realisierung des Projekts ist fest terminiert. Der Startschuss für den Infrastrukturbau soll im ersten Quartal 2026 fallen. Zunächst werden die notwendigen Zuwegungen geschaffen und die Kranstellflächen für die Errichtung der Anlagen vorbereitet. Verläuft alles nach Plan, beginnt der Hochbau der Windenergieanlagen Mitte 2026.

Das Ziel ist ambitioniert, aber realistisch: Nach aktuellen Planungen könnte der Windpark Schäferköppel ab Ende 2027 den ersten klimafreundlichen Strom in das Netz einspeisen und damit einen messbaren Beitrag zur regionalen Energieversorgung leisten.


Foto:
Arbeiten Hand in Hand für die Energiewende (v.l.): Tina Zapf-Rodriguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, Thomas Schrage, Erster Stadtrat Karben, Michael Maxelon, Mainova-Vorstandsvorsitzender, Oliver Jedynak, Bürgermeister Bad Homburg vor der Höhe, Mike Josef, Oberbürgermeister Frankfurt, Martin Giehl, Vorstand Technik und Erzeugung Mainova, Christian Stenglein, Vorstandsmitglied FraBeG, Yannick Schwander, Ortsvorsteher Nieder-Erlenbach, Copyright: Mainova

Teile diesen Beitrag mit Freunden