Monat: Januar 2017

Neue IGS stellt sich vor

Viertklässler stehen jetzt vor der Wahl der weiterführenden Schule – und die Schulen im Stadtgebiet stellen sich vor. Im Fall der neuen IGS Kalbach-Riedberg, die im August startet, heißt der „Tag der Offenen Tür“ nur „Tag des Offenen Gesprächs“ und findet am Samstag von 11 bis 14 Uhr (noch) in der Grundschule Riedberg statt. Denn der provisorische Holzmodulbau in der Carl-Hermann-Rudloff-Allee im Westflügel ist noch nicht freigegeben.

Dr. Susanne Gölitzer, Leiterin der Planungsgruppe für die zweite weiterführende Schule in unserem Stadtteil, spricht von einer „ganz besonderen Schule, wie sie meines Wissens in ganz Hessen nicht existiert“. Die Gesamtschule ist als Ganztagsschule mit dem Profil Sprache und Kommunikation und als so genannte „Teamschule“ geplant. Das heißt unter anderem, dass zwei bis drei Lehrer rund 100 Schüler über mehrere Jahre begleiten. Möglichst von der 5. bis zur 10. Klasse. Zudem arbeiten immer mehrere Lehrkräfte unterschiedlicher Lehrämter in einem Team zusammen.

Die „Lernfelder“ sind Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie), Gesellschaftslehre (Geschichte, Geographie und Sozialkunde) und Ästhetische Bildung (Kunst, Musik, Darstellendes Spiel und Werken). Als Fremdsprachen werden Englisch, Französisch und Spanisch unterrichtet. Hinzu kommt der Grundpfeiler Projektarbeit und Berufsorientierung. Plus der Ansatz, dass die Kinder lernen sollen, Verantwortung zu übernehmen. Die Besonderheit ist, dass die Schule inklusiv arbeitet, gezielt Kinder mit Sprachheilbedarf aufnimmt und mit Unterstützung von Förderschullehrern unterrichtet.

Ortsbeirat fordert Oberstufe

Endgültiger Standort der Schule wird das Grundstück nahe der U-Bahn-Station Riedberg sein, wo derzeit noch die Container der Gymnasialen Oberstufe stehen. Die Gesamtschule ist bis Jahrgangsstufe 10 und für rund 650 Schülerinnen und Schüler geplant. Bei den stark steigenden Schülerzahlen im Frankfurter Norden reicht das bei weitem nicht aus – davon sind nicht nur betroffene Eltern, sondern auch Lokalpolitiker überzeugt. In der Januar-Sitzung forderte der Ortsbeirat Kalbach/Riedberg erneut, eine Oberstufe miteinzuplanen. Der Magistrat wurde aufgefordert, die baulichen Voraussetzungen zu schaffen, „damit zu einem späteren Zeitpunkt eine Erweiterung der Gesamtschule um eine gymnasiale Oberstufe realisiert“ werden kann. Es geht auch darum, die Gesamtschule als Alternative zum Gymnasium attraktiver zu machen.

Der „Tag des Offenen Gesprächs“ findet am Samstag, 4. Februar, von 11 bis 14 Uhr in der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, statt. Weitere Informationen zur neuen Gesamtschule unter www.igs-kalbach-riedberg.de


In diesem Holzmodulbau im Westflügel startet im August die IGS Kalbach-Riedberg

(Fotos: IGS Kalbach-Riedberg/ cd)

Eltern-Kind-Treff
startet im März

Noch arbeiten hinter den großen Fenstern in der Riedbergallee 15 die Handwerker. Bald aber wird nur wenige Schritte vom Riedberg-Zentrum und der U-Bahn-Haltestelle Campus Riedberg entfernt ein wichtiges Angebot für Mütter und Väter mit kleinen Kindern geschaffen: Der Kinderschutzbund Frankfurt plant einen offenen Eltern-Kind-Treff. Auch die Möglichkeit von Gesprächen mit Pädagogen und Beratungs-Angebote wird es dort geben. „Wir werden voraussichtlich im März eröffnen“, erklärt Projektleiterin Claudia Lukaschek im Gespräch mit MAINRiedberg.

Ein Ort der Begegnung, die Möglichkeit für Austausch und Gespräche, während die Babies und Kleinkinder spielen, betreut werden oder einfach erst mal die Welt außerhalb von ihrem Zuhause bestaunen und erkunden – all das möchte der Treff im Erdgeschoss des Wohn- und Geschäftshauses sein. „Die Crespo Foundation stellt uns die Fläche zur Verfügung. Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Geschäftsführer Stefan Schäfer.

Der Kinderschutzbund arbeitet mit der gemeinnützigen Stiftung bereits erfolgreich beim Projekt „Babylotse“ zusammen, wo Fachkräfte, also Sozialpädagoginnen und Sozialarbeiterinnen, Rat suchenden Frankfurter Eltern zur Seite stehen. Auch das Angebot am Riedberg wird ergänzt durch Informationen rund um die Themen Gesundheit, Ernährung und Erziehung.

Hier ist jeder willkommen

„Zu uns kann man man auch gerne kommen und sagen: Mensch, ist das anstrengend!“, sagt Claudia Lukaschek. Nach der Geburt eines Kindes ändert sich das ganze Leben. Babies beanspruchen Mütter und Väter Tag und Nacht. Das bedeutet Stress und oft auch Überforderung. Manchmal kommen noch persönliche Probleme hinzu. Der neue Eltern-Kind-Treff wird Montag bis Freitag von 9.30 bis 13 Uhr geöffnet sein und will „Netzwerke bieten, die entlasten“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Tür steht offen. Dazu gibt es Kleinigkeiten von Brezeln bis Kaffee und Wasser, wobei um eine kleine „Spende“ gebeten wird. Denn auch der Treff ist nur dank Stiftungen möglich.


Projektleiterin Claudia Lukaschek möchte den Eltern-Kind-Treff zu einem „Ort der Begegnung“ machen.

Einen Eltern-Kind-Treff des Kinderschutzbundes gibt es bereits am Günthersburgpark. Warum öffnet ein weiterer gerade am Riedberg? „Es gibt hier Bedarf für eine solche Einrichtung“, betont man beim Kinderschutzbund. Dabei denken die Verantwortlichen nicht nur an die mehr als 700 Kinder unter drei Jahren in Frankfurts jüngstem und größtem Neubaugebiet, sondern auch an den stetig wachsenden Norden der Stadt. An den Uni-Campus nebenan und an die Mütter und Väter, die diesen Eltern-Kind-Treff schnell und leicht per U-Bahn erreichen können. Von Heddernheim, Kalbach, Bonames bis Nieder-Eschbach.

Wer möchte sich engagieren?

Im bereits etablierten Treff am Günthersburgpark hat es sich bewährt, dass sich Mütter oder auch Senioren mit einbringen. „Das kommt sehr gut an, gerade in einer Stadt, wo die familiäre Anbindung oft fehlt“, sagt Claudia Lukaschek. Deshalb würde sich der Kinderschutzbund freuen, wenn ältere Riedberger an den Vormittagen mithelfen würden. Wenn sich auch ein bis zwei Männer engagieren würden, sozusagen als Hobby-Opa oder Opa-Ersatz, „das wäre ein Traum“.

Weitere Informationen unter www.kinderschutzbund-frankfurt.de

Ehrenamtlich Interessierte können sich gerne direkt an die Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes unter dksb@kinderschutzbund-frankfurt.de wenden


Hier wird der neue Eltern-Kind-Treff voraussichtlich im März eröffnen.

(Fotos: cicisbeo/ cd (2)

Gedenken an
den Holocaust

Morgen ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau. Mehr als eine Million Menschen starben im größten Vernichtungslagers des Nazi-Regimes, der italienische Chemiker und Schriftsteller Primo Levi konnte überleben. Zwei bemerkenswerte Schriften von Levi stehen morgen im Mittelpunkt einer Lesung mit anschließendem Austausch im Centre for Dialogue at Campus Riedberg, in den Räumen der katholischen Kirche St. Edith Stein.

Der Schauspieler Christian Wirmer liest aus Primo Levis Autobiographie „Das periodische System“ und aus der philosophischen Schrift „Ist das ein Mensch?“. Hier beschreibt der 1987 verstorbene Wissenschaftler jüdischen Glaubens seine Erfahrungen in Auschwitz und verneint die Theodizee-Frage. Die Gesprächsleitung der Veranstaltung hat Prof. Dr. Harald Schwalbe vom Institut für Organische Chemie und Chemische Biologie der Goethe Universität.

Der Holocaust-Gedenktag wurde am 3. Januar 1996 durch Proklamation des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.

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Beginn der Lesung zum Holocaust-Gedenktag ist am Freitag um 19 Uhr im Centre for Dialogue / Gemeinde St. Edith Stein, Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 56.

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Die Haupt­ein­fahrt des KZ Auschwitz-Birkenau. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden. Mindestens 1,1 Millionen Juden wurden hier ermordet.

(Fotos: Inichetti/ Bundesarchiv)

Einladung zur NASA

Weltraumforschung im Jahr 2050: Tiefbohrungen auf dem Mars, Bakteriensuche in extraterrestrischen Eisproben, U-Boote erkunden die Ozeane unter dem Eis der Jupitermonde. Dies sind nur ein paar Ideen, über die weltweit führende Experten der Weltraumforschung auf Einladung der NASA Ende Februar in Washington diskutieren werden. Professor Frank Brenker, Geowissenschaftler an der Goethe-Universität am Campus Riedberg, wird bei dem Treffen seine eigene Vision vorstellen. Er möchte Proben von Eiskernen auf dem Mars, Kometen und Monden gewinnen und auf der Erde untersuchen.

„Zwar werden die Messinstrumente in unbemannten Missionen immer besser und genauer, aber wenn man Proben aus dem All wirklich alle Geheimnisse entlocken will, muss man sie auf der Erde untersuchen“, weiß Frank Brenker. Nach den Mondmissionen in den 1960er und 70er Jahren vergingen viele Jahrzehnte, bis es wieder gelang, Probenmaterial von einem anderen Himmelskörper auf die Erde zu bringen. Vor elf Jahren gelang es der NASA, den Kometen Wild 2 zu beproben. Ein paar Jahre später konnte die japanische Weltraumbehörde JAXA nach einigen Komplikationen Material vom Asteroiden Itokawa auf die Erde bringen. Und zurzeit sind gleich zwei Raumsonden auf dem Weg, um Probenmaterial im All zu sammeln.

Mit Supermikroskopen auf der Suche nach den Grundlagen des Lebens

Die von Frank Brenker vorgeschlagenen Untersuchungen von Eiskernen würden ein völlig neues Forschungs-Kapitel eröffnen. Auf der Erde dienen Kernbohrungen in den Eisschilden schon lange als eines der wichtigsten Klimaarchive. Das eingeschlossene, meist pflanzliche Material lässt Rückschlüsse auf die Vegetation früherer Perioden der Erdgeschichte zu. In den Proben von extraterrestrischen Objekten könnten Staub-Einlagerungen von unschätzbarem Wert sein. Auch die Relikte von Lebensformen wären im Eis konserviert. „Deshalb ist es immens wichtig, entsprechende Quarantäne-Vorbereitungen zu treffen, bevor die Proben auf der Erde untersucht werden. Neben der eigentlichen Probennahme ist dies ein zentrales Entwicklungsziel“, erläutert Brenker.


Sind hier die Geheimnisse des Lebens zu finden? Prof. Frank Brenkers „Vision“ ist es auch, Eisproben von der Oberfläche dieses Saturnmondes zu sammeln

Um das kostbare Material zu erhalten, ist eine lückenlose Kühlkette wichtig. Prof. Brenker und seine Kollegen erproben dies bereits an Eisproben aus der Antarktis. Mit belgischen und neuseeländischen Kollegen entwickelt er Verfahren an Supermikroskopen, die eine dreidimensionale berührungsfreie Untersuchung der Proben erlauben. Diese Supermikroskope arbeiten mit energiereicher Röntgenstrahlung oder Neutronen-Strahlung und erlauben eine zerstörungsfreie Untersuchung von Zusammensetzung und Struktur der Materie.

Workshop der „Visionäre“ bei der NASA

Frank Brenker ist schon sehr gespannt auf die Vorschläge seiner Kollegen und freut sich auf das Treffen im nächsten Monat. „Im NASA-Hauptquartier über Visionen der Weltraumforschung zu diskutieren, die wohl erst in über 30 Jahren greifen werden, ist schon eine große Herausforderung, aber gleichzeitig auch eine äußerst faszinierende Aufgabe“, so Brenker. „Vielleicht können wir hier auch Weichen stellen, so dass die Goethe-Universität in 30 Jahren noch ganz vorne an der Spitze der Forschung spielt.“

Text: Pressestelle Goethe-Universität

Neuer Supermarkt
für den Riedberg

Samstag Mittag sind die Schlangen an den Kassen im Riedberger Einkaufszentrum lang. Parkplätze sind kaum zu finden. Auch an den „normalen“ Wochentagen ist das nicht immer einfach. Nun aber gibt es Aussicht auf eine weitere Einkaufsmöglichkeit, die voraussichtlich 2018 Realität wird und die Situation spürbar entlasten könnte. Wie am Rande der Ortsbeiratssitzung vergangenen Freitag bekannt wurde, wird an dem freien Grundstück direkt gegenüber vom Riedbergplatz und jenseits der U-Bahn-Trasse noch ein Komplex mit Wohnungen und Einkaufsmöglichkeiten entstehen. Edeka wird Mieter und Betreiber eines Supermarktes.

Der Lebensmittelmarkt ist entlang der Riedbergallee geplant. In der nächsten Seitenstraße, der Alfred-Wegener-Straße, ist noch Platz für kleinere Geschäfte. Die Baugenehmigung für das Projekt wird in den nächsten Wochen erwartet.

Zurück zur Ortsbeiratssitzung. Dort war neben Vertretern von Stadtplanungsamt und Wirtschaftsförderung Frankfurt auch Experte Dr. Stefan Kruse geladen, dessen Gutachterbüro das Einzelhandels-Konzept für die gesamte Stadt weiterentwickelt. Kruse führte aus, dass es Zielsetzung sei, „ein möglichst flächendeckendes Netz von Grund- und Nahversorgung“ zu gewährleisten. Kalbach/Riedberg liege bei insgesamt rund 15.000 Einwohnern und mit einer Verkaufsfläche von 0,40 Quadratmetern pro Einwohner im Bundesschnitt. Der Stadtteil sei damit besser versorgt als weite Teile der übrigen City.

Keine Einkaufsmöglichkeit im Westflügel und im gesamten Norden

Allerdings: Diese Zahlen stammen von 2014. Bereits Ende 2015 wohnten mehr als 11.000 Menschen allein am Riedberg. Nach der Fertigstellung des Neubaugebietes werden es 15.000 bis 16.000 sein. Der Ortsbeirat hat in der Vergangenheit deshalb schon mehrmals in puncto Nahversorgungseinrichtungen bei der Stadt nachgehakt. Auch viele Bürger hatten die Hoffnung, dass es Einkaufsmöglichkeiten außerhalb der bisherigen Standorte am Bonifatiusbrunnen und dem alten und neuen Zentrum am Riedbergplatz geben wird. Das wird Wunschdenken bleiben. Wilfried Körner, Sprecher der HA Stadtentwicklungsgesellschaft erklärte: „Alle Flächen sind veräußert.“

Im letzten Riedberg-Quartier, dem Westflügel, war ursprünglich ein Backshop geplant. Dafür konnte man keinen Interessenten finden. Somit werden rund 3500 Neu-Riedbergern im Westflügel keinerlei Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Einzelhandels-Experte Stefan Kruse erläuterte, dass Einkaufs-Standorte „fußläufig und auch mit Rollatoren und Fahrrädern“ erreichbar sein sollten. Die Verbraucher seien dazu bereit, bis zu 700 Meter zum Einkaufen zu gehen. Wenn man den nördlichen Rand des Riedbergs, also den Norden von Westflügel und Altkönigblick betrachtet, ist das nicht gegeben. Man ist weiter als 700 Meter vom nächsten Supermarkt entfernt. Menschen mit Behinderung haben kaum eine Chance, von dort selbständig zum Einkaufen zu kommen.

Immerhin hält im Westflügel auf Initiative engagierter Riedberger jeden Donnerstag Mittag ein roter „Tante-Emma“-Verkaufswagen der Firma RhönGut, der Lebensmittel von Kuchen, Brot, Bio-Produkten wie Fleisch und Gemüse sowie Artikel von Wasser bis zum Riesling, von Magazinen bis zu Hygieneartikeln und Katzenstreu verkauft.

Die Lebensmittelketten und Discounter aber gehen dazu über, mit noch größeren Verkaufsflächen für einen noch größeren potentiellen Kundenkreis zu kalkulieren. Das bedeutet: An einem weniger zentralen Standort besteht kein Interesse.

An einem Projekt gegenüber vom Riedbergplatz jedoch schon. Die Bauarbeiten sollen noch im Frühjahr beginnen.

(Fotos: stockfoto-graf/ cd)

Theater, Flohmarkt
& ein Schulfest

Jeden Tag geht ein artiges Menschlein in den Zoo und besucht die Tiere:
Die gefährlichen, die lustigen und die großen! Alles ist schön, aber es ist wie immer…
Eines Tages lernt es die Hyäne kennen: Die ist hässlich und stinkt – aber sie ist anders und außerdem hat sie ein Geheimnis: Sie sei eine verzauberte Prinzessin und der Zauber könne durch Kaffee, Kuchen und Cornedbeef gelöst werden… Sollte man einer Hyäne trauen?
Heldenhaft wird eine echte Einladung ausgesprochen: Pünktlich um 4 ist alles bereit! Die Hyäne kommt, frisst und schmatzt, furzt – aber verwandeln tut sie sich nicht…

„Die Prinzessin kommt um vier“ – so heißt das zauberhafte Theaterstück für „alle ab 4“ nach dem Bilderbuch von Wolfdietrich Schnurre und Rotraut Susanne Berner. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Riedberg an der Kalbacher Höhe dürfen sich darauf freuen. Der Förderverein der Schule hat organisiert, dass das Projekt Kunstdünger aus Valley/ Bayern schon zum zweiten Mal nach 2015 zu uns in den Stadtteil kommt.


Die Kinder der Grundschule Riedberg dürfen sich auf das Theaterstück „Die Prinzessin kommt um vier“ freuen

Frühjahrsflohmarkt am 12. März

Auch die nächsten größeren Projekte und Termine in der Schule stehen jetzt fest: Frühjahrsflohmarkt ist am 12. März. Anmeldungen sind ab dem 24. Februar 2017 unter flohmarkt@fvgs-riedberg.de möglich. Wer noch ein bisschen weiter blicken will, kann sich gerne auch folgenden Termin bereits notieren: Das Schulfest findet am 6. Mai 2017 statt.

Noch eine Bitte des Fördervereins: Wer auf der Homepage den Link zu „schulengel.de“ nutzt, unterstützt auf dem Weg zu einem Online-Shop den Verein – ohne Mehrkosten für den Nutzer. „Mittlerweile haben wir darüber Einnahmen von mehr als 550 Euro erreicht“, freut sich Cornelia Kinzler vom Förderverein.

Rückblick zum Zirkus-Zauber

Noch ein kleiner Rückblick auf den Höhepunkt von 2016 gefällig? Ein Mädchen aus der 4. Klasse sagte nach der Projektwoche im Sommer mit dem Circus Laluna: „Mama, das war das Beste, was ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe!“ Ein Junge teilte seiner Mama mit: „So toll war es in der Schule noch nie!“


„So schön war Schule noch nie“, sagten Kinder nach der Zirkus-Projektwoche

Feuerspucken, Zaubern, Jonglieren, Kunststücke, selbst das Liegen auf einem Brett voller Nägel – all das trauten sich die Kids nach dem „Training“ mit den Profis zu. Damit begeisterten sie natürlich auch ihr Publikum. „Das Zirkusprojekt war ein toller Erfolg. Wir haben nur positive Rückmeldungen erhalten“, heißt es beim Förderverein. Die Schule möchte auf jeden Fall den Zirkus regelmäßig verpflichten. In welchen Jahresmodus steht noch nicht fest.


Auch die Eltern waren von der Vorstellung begeistert

(Foto groß: TOBEL/ Theater Kunstdünger/ Fotos klein: cd)

Hier sind noch 20
günstige Wohnungen
für Familien frei!

Die neue „Riedbergwelle“ in der Graf-von Stauffenberg-Allee bietet 160 günstige Wohnungen. Mit anderen Worten: Das ist dringend benötigter, „bezahlbarer Wohnraum“, wie Oberbürgermeister Peter Feldmann und die hessische Bauministerin Priska Hinz anlässlich einer Feier zur Fertigstellung im November betonten. „Nun sind wir mit der Vermietung auch schon sehr weit fortgeschritten, jedoch haben wir noch freie Wohnungen für Familien“, informiert die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte. Das bedeutet: Exakt 20 Wohnungen sind noch frei für Menschen, die es trotz normalen Einkommens schwer haben, auf dem freien Markt ein neues Zuhause zu finden. In Frankfurt generell, aber nicht zuletzt auch am Riedberg. Bewerber können sich per Online-Anfrage unter www.riedbergwelle.de direkt an die Heimstätte oder auch an das Frankfurter Wohnungsamt wenden.

Zu den Details: In der Riedbergwelle gibt es öffentlich geförderte Wohnungen, frei finanzierte Wohnungen – und Wohnungen, die über das Frankfurter Programm für familiengerechten Mietwohnungsbau denjenigen zugute kommen, die „normale“ Förderprogramme nicht erfassen. Junge Familien etwa, die noch nicht so viel Einkommen haben. Wo ein Partner in Elternzeit ist. Oder das zweite oder dritte Kind gerade unterwegs ist. Auch alleinerziehende Mütter und Väter können sich bewerben. Fest steht: Je nach Einkommen liegt der Mietpreis dann bei 7,77 Euro pro Quadratmeter (plus Nebenkosten) oder bei 10,16 Euro. Dieser Betrag liegt deutlich unter der Durchschnitts-Miete am Riedberg, die aktuell zwischen 11 und 14 Euro pro Quadratmeter liegt.

Apropos Einkommen: Bei einem 3-Personen-Haushalt darf das bereinigte Jahresbruttoeinkommen der Bewerber nicht über 48.500 Euro liegen. Nur zur Information: Das setzt ein absolutes Jahres-Einkommen von rund 70.000 Euro voraus. Bei einem 4-Personen-Haushalt liegt dieser Wert nach allen Abzügen bei 57.500 Euro. Bei einem 5-Personen-Haushalt ist die Obergrenze bei 66.500 Euro. Zudem werden noch Fragen nach dem Beschäftigungsverhältnis der Bewerber gestellt. Es wird gefragt, ob man sich in Elternzeit befindet oder ob man weiteren Nachwuchs erwartet. Auch das Alter des Kindes/ der Kinder, die Dauer der Ehe sowie mögliche Unterhaltszahlungen oder Kapitalvermögen/ Eigentum spielen bei der Vergabe eine Rolle.

„Das ist alles etwas erklärungsbedürftig“, räumt Anja Korte-Teutsch von der Nassauischen Heimstätte ein. Für Nachfragen und weitere Informationen gibt es eine Vermietungshotline. Die geschulten Kundenbetreuer können in der Regel bereits „nach zwei bis drei Wochen bescheid geben, ob eine Bewerbung Aussicht auf Erfolg hat“. Alle Mietwohnungen sind barrierefrei erreichbar.

Weitere Informationen unter www.wohnen-in-der-mitte.de/mieten/unser-wohnungsbestand-auswahl/mietwohnungen-frankfurt/riedbergwelle/


Neu und trotzdem günstig: Das ist das Wohnzimmer einer freien Zweizimmerwohnung…


So sieht das Bad aus…


…und das ist der Flur mit Blick in die anderen Räume

(Fotos (4): Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt)

Erste Arbeiten für
das Highspeed-Netz

Es ist Montag Nachmittag am Riedberg. An einem Verteilerkasten an der Kalbacher Höhe sind drei Telekom-Mitarbeiter damit beschäftigt, einen zusätzlichen Signalverteiler einzubauen und die Anschlüsse der Haushalte neu zu verkabeln. Nein, ein Foto sei nicht möglich, aber ganz allgemeine Informationen könne man geben. Die Arbeiten dienen dem auch von der Bundesregierung geforderten Breitband-Ausbau und sollen sukzessive im Stadtteil erfolgen. Geplant ist, dass wir nicht mehr über den Internet-Knoten Heddernheim, sondern direkt über die neuen Highspeed-Glasfaserleitungen beliefert werden. Kürzere Wege bedeuten mehr Bandbreite. Allerdings erst, wenn die Signale freigeschaltet sind. Das läge am jeweiligen Netzanbieter und könne bis 2018 dauern.

So viel zu den positiven und weniger guten Neuigkeiten. Nicht nur Freiberufler und Arbeitnehmer, die Homeoffice arbeiten, klagen seit Jahren über „lahmes Internet am Riedberg“ und teils schlechte Netzqualität. Der Ortsbeirat hat sich mehrmals eingeschaltet, zuletzt im Herbst. „Unser Antrag hat in der Tat dazu geführt, dass etwas Bewegung in die Sache kommt“, erklärt Dr. Sascha Vogel (CDU). Der Magistrat hat in seiner Stellungnahme kurz vor Weihnachten bestätigt, dass man mit den Telekommunikationsanbietern gesprochen habe. Ein weiterer Ausbau kommt und die Arbeiten sollen nach und nach beginnen. Dafür wurden und werden unter anderem in den Gehwegbereichen der öffentlichen Straßen und Wege Leerrohre verlegt.

Geringste Bandbreite im Quartier „Mitte“

Eine Abfrage bei der Deutschen Telekom AG ergab, dass das Unternehmen nach eigenen Angaben Glasfaserverkabelung bis zu den Verteilerpunkten gelegt hat. Die zur Verfügung stehenden Übertragungsraten in den Haushalten liegen meist zwischen 16 und 100 Megabit pro Sekunde, differieren aber je nach Gebiet. Im Quartier „Westflügel“ bestehen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s. In fast allen anderen Quartieren stehen Übertragungsraten zwischen 16 und 50 Mbit/s zur Verfügung. Im Quartier „Mitte“ allerdings stehen nur geringere Bandbreiten zur Verfügung. Die Telekom prüft zurzeit einen weiteren Ausbau in diesem Bereich.

Eine Abfrage bei Unitymedia ergab, dass das Unternehmen das gesamte Gebiet der ehemaligen Entwicklungsmaßnahme Riedberg flächendeckend mit Trassen im Straßenraum ausgebaut hat. Standardmäßig bietet Unitymedia dabei eine Bandbreite von 100 Mbit/s an. Derzeit wird ein weiterer Ausbau vorbereitet. So plant Unitymedia im Laufe des Jahres 2017 den Kunden am Riedberg eine Bandbreite von bis zu 400 Mbit/s anzubieten. Hierfür bereitet das Unternehmen derzeit die Verlegung weiterer Glasfaserkabel vor.


An diesen Verteilerkästen im Stadtteil wird derzeit gearbeitet, damit am Riedberg Highspeed-Internet möglich wird. Allerdings kann das, je nach Anbieter, bis 2018 dauern.

Gleichzeitig wurde bestätigt, dass die Genehmigungsverfahren in Zukunft optimiert werden. Das wolle man sich natürlich nicht allein auf die Fahnen schreiben, so der Ortsbeirat und Physiker Dr. Sascha Vogel gegenüber MAINRiedberg. Der Magistrat war in der Sache sehr aktiv. Aber sicherlich helfe es, wenn aus den Stadtbezirken auch etwas kommt. Sascha Vogel fügt hinzu: „Unsere Fraktion bleibt auf jeden Fall am Thema dran.“

Unter www.frankfurt.de/breitbandverfuegbarkeit kann man sich einen Überblick verschaffen, welcher Anbieter an einem bestimmten Standort welche Bandbreite bereitstellen kann.

(Text: cd/ Fotos: K.C./ cd)

Folk, Rock & eine Reise
in die Küchen Afrikas

Live-Musik am Riedberg und eine kulinarische Weltreise nach Afrika – das bieten die nächsten Wochen in unserem Stadtteil. Zunächst lädt die IG Riedberg zu einem besonderen Abendessen. Nach dem Kaiserschmarrn-Wettbewerb und Leckereien aus China ist das Ziel der nächsten Etappe Afrika. Möglich macht das die Unterstützung des Vereins „Helping Hands 4 Africa“, dessen Mitglieder Projekte in Ghana, Kamerun und Nigeria fördern. Am Sonntag, den 29. Januar, ab 17 Uhr werden im Jugendhaus am Riedberg Mitglieder des Vereins ihre Lieblingsgerichte zubereiten und dabei auch von Menschen, Ländern, Leben und persönlichen Erfahrungen berichten. Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro pro Person. Die Anmeldung ist bis spätestens 25. Januar unter kontakt@ig-riedberg.de möglich.

Live-Musik bei „Kultur in der Aula“

Rockig und nicht minder mitreißend wird’s am Freitag, 3. Februar. Um 20 Uhr treten bei „Kultur in der Aula“ die Jungs von Sons of Settlers und die Singer-Songwriterin Julia Toaspern live in der Grundschule an der Kalbacher Höhe auf. „Lullabies for the Restless“ heißt das Debütalbum der Band, die übrigens aus Südafrika stammt. Sie spielen Songs von gefühlvoll melancholisch bis rockig, westliche Harmonien, Blues und Folk inklusive. Die Organisatoren von Kultur in der Aula versprechen: Ihre Songs lassen keinen Fuß stillstehen!

Die gebürtige Potsdamerin Julia Toaspern war zuletzt als Straßenmusikerin in Dublin, London, New York und Berlin unterwegs. Ihr Folk mischt sich mit irischen, schottischen und amerikanischen Wurzeln. Auf ihrem neu erschienenen Album „Penny“ sind neben Fiddle- und Banjo-Klängen auch E-Gitarre, Schlagzeug, Kontrabass und Querflöte zu hören.

Der Eintritt kostet zwölf Euro (ermäßigt zehn Euro). Karten gibt’s ab sofort im Vorverkauf für zehn Euro (ermäßigt acht Euro) unter: 069/ 57 00 3249 oder unter info@josua-gemeinde.net.

Weitere Infos zu den Musikern unter www.sonsofsettlers.com sowie www.juliatoaspern.de

(Fotos: Julia Toaspern privat/ adisa)

Wie lange bleibt
der Winter?

Waren Sie Dienstag Abend zufällig noch mal draußen? Dann haben Sie’s vielleicht auch gehört und gesehen: Die Sonne war längst untergegangen, als immer noch dick eingemummelte, kleine Riedberger begeistert mit Schlitten und Bobs die Hänge runtersausten oder Schneemänner bauten. Während Mamas und Papas frierend von einem Fuß auf den anderen trippelten und sich unterhielten. Selbst Kids jenseits des Grundschulalters waren nachmittags verspätet nach Hause gekommen, weil „noch ’ne Schneeballschlacht“ wichtiger war. Fünf Zentimeter Schnee am Riedberg, rund 15 Zentimeter im Taunus, Schneeschippen vor der Arbeit und kilometerlange Staus auf den Autobahnen und Zufahrtsstraßen Richtung Innenstadt – das war gestern. Laut FR sind im Stadtgebiet über 200 Tonnen Streusalz verteilt worden. Am heutigen Mittwoch ging der Schnee in reichlich Regen über. In den nächsten Tagen allerdings sind die Tiefs „Dieter“ und „Egon“ mit Sturmböen, Frost und einem erneuten Wintereinbruch angesagt.


Dieser süße Schneemann wohnt im Quartier Altkönigblick

Wichtig für Eigentümer und Mieter: Zwischen 7 Uhr morgens und 22 Uhr müssen sie garantieren, dass die betreffenden Abschnitte der Gehwege gefahrlos begehbar sind. Die FES rät zudem zu Sand und Feinsplitt, um Unfällen vorzubeugen.

Tipps für Wintersport im Taunus

Zurück zur Wetterprognose: Die Experten des Deutschen Wetterdienstes rechnen in der Nacht zum Freitag mit Sturm, der kältere Luftmassen und am Freitag wieder Schnee mitbringt. Am Samstag und Sonntag werden in Frankfurt Temperaturen von wenigen Grad unter Null bis 2 Grad plus erwartet. Es wird bewölkt sein. Leichte Schneeschauer sind möglich, auch am Montag noch.

Wintersport ist übrigens auch im Taunus möglich. An der Straße von Oberreifenberg zum Sandplacken, am Ortsende Oberreifenbergs, liegt der Pechberg, ein Ski- und Rodelgebiet mit kleinem Lift und Bratwurstbude auf einer Seehöhe von 680 Metern. Aufgrund seiner Länge ist der Lift ideal für Kinder, wegen seines Höhenunterschieds bei Ski- und Snowboardfahrern beliebt. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine gespurte Langlaufloipe, geräumte Winterwanderwege sowie eine Rodelbahn. Parkplätze sind vorhanden, reichen aber an frequentierten Wochenende manchmal nicht aus. Informationen gibt es unter www.skilift-pechberg.de und zu weiteren Wintersportmöglichkeiten unter www.naturpark-taunus.de Denn wie’s aussieht, fällt bald noch mehr Schnee…

(Fotos: cd)