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Modernisierung im Frankfurter Norden: Sunflower Gartencenter startet umfassende Bauphase

Sunflower Gartencenter

Seit Beginn des Jahres 2026 herrscht auf dem Gelände des Sunflower Gartencenters in Kalbach geschäftiges Treiben. Wo sonst vor allem bunte Blütenmeere die Blicke auf sich ziehen, sind nun Bagger im Einsatz, um ein wegweisendes Zukunftsprojekt zu realisieren. Die aktuellen Baumaßnahmen markieren den Beginn einer neuen Ära für das traditionsreiche Familienunternehmen am Martinszehnten.

Investition in Qualität und Komfort

Nach einer über zweijährigen intensiven Planungsphase fiel im Januar 2026 der Startschuss für die erste Bauphase. Den Auftakt der Modernisierung macht die Errichtung einer neuen Überdachung für den Bereich der Beet- und Balkonpflanzen. Diese Maßnahme verfolgt ein doppeltes Ziel: Zum einen bietet die Konstruktion den empfindlichen Pflanzen einen verbesserten Schutz vor Witterungseinflüssen, zum anderen erhöht sie den Komfort für die Besucher, die nun auch bei unbeständigem Wetter im Trockenen einkaufen können. Laut Unternehmensleitung ist dies jedoch erst der Anfang einer umfassenden Weiterentwicklung des Standorts.

Von der Kalbacher Garage zum überregionalen Anziehungspunkt

Die Geschichte von Sunflower ist eng mit dem Stadtteil Kalbach verbunden. Am 1978 gründete Viktor Märcz das Unternehmen ursprünglich als Großhandel für den Im- und Export von Blumen und Pflanzen. Was in bescheidenem Rahmen begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem der vielseitigsten Gartencenter im Rhein-Main-Gebiet.

Ein entscheidender Meilenstein in der historischen Entwicklung war die kontinuierliche Erweiterung des Sortiments und der Dienstleistungen. Im Jahr 2000 wurde das hauseigene Restaurant eröffnet, das heute Platz für 120 Gäste bietet. Zwischen 2004 und 2007 folgte der Ausbau einer zweiten Ebene für Gartenmöbel, Grillzubehör und Wellness-Produkte. Mit der Eröffnung der Markthalle im September 2009, die frische Lebensmittel und kulinarische Spezialitäten bietet, festigte das Unternehmen seinen Ruf als „mehr als nur ein Gartencenter“. Weitere Ergänzungen wie der Umbau der Baumschule (2011) und der Bau eines eigenen Parkhauses (2013) rundeten das heutige Erscheinungsbild ab.

Generationenwechsel und Zukunftsvision

Heute wird die Sunflower GmbH von den Geschäftsführern Guido und Alexander Märcz geleitet. Der Fokus liegt weiterhin auf einer Kombination aus hoher Produktqualität und fachkundiger Beratung. Mit mehr als 4.000 positiven Bewertungen unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, ein Erlebnisort für die ganze Familie zu sein.

Trotz der aktuellen Baustellen bleibt der Betrieb für die Kunden regulär geöffnet. Die Verantwortlichen betonen, dass die Kunden über alle weiteren Schritte der Modernisierung auf dem Laufenden gehalten werden, da man die Zukunft des Centers gemeinsam mit den Besuchern gestalten möchte.


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Wenn die Heizung kalt bleibt und Informationen fehlen

Martin Giehl, Vorstand Mainova AG (links) und Dirk Remmert, Geschäftsführer FES (rechts)

Am 23. Oktober 2025 blieb es am Riedberg sowie in Teilen der Nordweststadt und des Mertonviertels plötzlich kalt. Für viele begann der Herbstmorgen ungewohnt unerquicklich: Die Dusche war höchstens lauwarm und die Wohnung wollte einfach nicht richtig warm werden. Ursache war ein Ausfall der Fernwärmeversorgung.

Wer in dieser Situation zum Smartphone griff und online nach einer schnellen Erklärung suchte, wurde zunächst jedoch nicht fündig. Auf der Website der Mainova AG war keine aktuelle Störungsmeldung veröffentlicht. So blieben viele Betroffene erst einmal ratlos und suchten die Ursache in den eigenen vier Wänden. Nicht wenige vermuteten einen Defekt an der eigenen Heizungsanlage. Manche Anwohner reagierten deshalb umgehend und beauftragten vorsorglich einen Fachbetrieb – nur um später zu erfahren, dass die Störung gar nicht im eigenen Haus lag. Zu den kalten Räumen und dem ausgefallenen Warmwasser kam bei einigen somit auch noch der Ärger über vermeidbare Kosten hinzu.

Der Ortsbeirat 12 forderte daraufhin in einem Antrag vom 31. Oktober 2025, die Störungskommunikation der Mainova deutlich spürbar zu verbessern. Eine gut sichtbare Rubrik „Aktuelle Störung: Status und Ausblick“ auf der Startseite der Website sei aus Sicht des Gremiums diesbezüglich ein wichtiger Fortschritt. Zudem solle geprüft werden, ob betroffene Kunden aktiv per E-Mail oder SMS informiert werden können- dem Energieversorger liegen viele dieser Kontaktdaten ohnehin schon vor.

Als positives Beispiel nannte der Ortsbeirat die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF), die bei Störungen im Nahverkehr schnell und zuverlässig auf ihrer Website informiert. Bei der Fernwärmeversorgung käme es glücklicherweise seltener zu Ausfällen. Gerade dann sei aber eine klare Kommunikationsstrategie für den Ernstfall von großer Bedeutung.

Stellungnahme der Mainova AG

In der Folge des Antrags hat der Magistrat der Stadt Frankfurt die Mainova um Stellungnahme gebeten. Das Unternehmen verweist nun in einer aktuellen Äußerung vom 09. Februar 2026 auf einen standardisierten Ablauf für öffentlichkeitswirksame Störungen. Im konkreten Fall vom Oktober war das Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH betroffen, an dem neben Mainova auch die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) beteiligt ist. Die FES übernahm die Kommunikation im konkreten Fall federführend und informierte nach eigenen Angaben am Morgen des 23. Oktobers per E-Mail-Verteiler. Darüber hinaus beantwortete die FES Presseanfragen und veröffentlichte Beiträge in sozialen Medien. Auch Mainova meldete sich über ihren Service-Account auf der Plattform X.

Die Wärmeversorgung konnte noch am selben Vormittag wieder aufgenommen werden. Andere Kraftwerke im Verbund erhöhten ihre Leistung zwischenzeitlich, um den Ausfall auszugleichen. Allerdings braucht ein Fernwärmesystem Zeit: Bis die Wärme wieder alle Wohnungen erreichen konnte, vergingen mehrere Stunden- teils hielt die Störung sogar bis zum nächsten Tag an.

Der Vorfall vom 23. Oktober zeigt, wie eng technische Versorgung und eine transparente Kommunikation zusammenhängen. Wenn die Heizung und die Warmwasserversorgung im Stadtteil ausfallen, geht es nicht nur um Infrastruktur, sondern konkret um den Alltag der Riedberger. Eine schnelle, zugängliche Meldung kann Unsicherheiten vermeiden und unnötigen Ärger leicht umgehen. Ob die bestehenden Informationswege im Ernstfall nun ausreichen oder gegebenenfalls optimiert werden müssen, wird nun weiter zu diskutieren sein.

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Die Sehkraft schwindet – wie kann ich das ausgleichen?

Digitale Senioren Symbolbild zur Veranstaltungsankündigung

Vielleicht können Sie sich noch an die Fernsehlegende Jean Pütz erinnern, der bis 2004 im WDR die „Hobbythek“ leitete. Er ist inzwischen respektable 89 Jahre alt, doch er hat nur noch eine Sehkraft von zwei Prozent!

Ein ähnliches Schicksal kann jeden von uns treffen. Daher ist es gut, sich beizeiten einmal damit auseinanderzusetzen, wie man sein Leben – bei nachlassender Sehkraft – mit Unterstützung aktueller Handy-Technik gestalten kann.

Dazu veranstaltet der Arbeitskreis »Digitale Senioren« in den Räumlichkeiten des Familienzentrums Billabong e. V. in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b am Donnerstag, dem 5. März, ab 15 Uhr eine Veranstaltung mit Vortrag, die sich diesem Thema widmet.

Der Besuch der Veranstaltung ist für die Teilnehmer kostenlos, Spenden sind aber herzlich willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: Mit der U8 oder der U9 an der Haltestelle Uni Campus Riedberg aussteigen. Dort fährt ein Bus mit der Nummer 29 in Richtung »Nieder-Erlenbach Hohe Brück« in etwa 6 Minuten zum Familienzentrum Billabong (Haltestelle Hans-Leistikow-Straße).

Da das Familienzentrum nur etwa 1 Kilometer von der Haltestelle Uni Campus Riedberg entfernt ist, können Sie die Strecke auch zu Fuß über die Graf-von-Stauffenberg-Allee zurücklegen.

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