Auftaktveranstaltungen der Stadtteillabore

Stadtteillabor-Symbolbild: Menschen an einem Infostand

Zwischen Mai und Juli dieses Jahres fanden die Auftaktveranstaltungen der Stadtteillabore in allen 4 Pilotstadtteilen Ostend, Höchst, Ginnheim und Kalbach-Riedberg statt. Das Programmteam kam mit zahlreichen Bürgern über bildungsbezogene Themen ins Gespräch, sammelte deren Rückmeldungen und Eindrücke.

Die Dokumentation der Auftakt-Tour ist nun auf unserer Website veröffentlicht: https://frankfurt.de/bildungskommune/veranstaltungen/stadtteillabore/kalbach-riedberg

Derzeit fließen die Ergebnisse aus der Informations- und Auftaktphase in eine umfassende Bestandsaufnahme ein. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir thematische Schwerpunkte und planen das weitere Vorgehen in den Stadtteillaboren.

Neben eigenen Formaten werden wir auch bei stadtteilspezifischen Veranstaltungen präsent sein. Über konkrete Termine in Ihrem Stadtteil informieren wir Sie rechtzeitig.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung der Stadtteillabore!

Ihre

Programmstelle Bildungskommune

Team Stadtteillabore

 

Hintergrund zu den Stadtteillaboren der Bildungskommune Frankfurt:
Die Stadtteillabore in unseren 4 Pilotstadtteilen Ginnheim, Höchst, Kalbach-Riedberg und Ostend finden von Mai 2025 bis Sommer 2026 statt und sind offene Räume zum Mitreden und Mitgestalten. Gemeinsam mit Bürger*innen und Bildungsakteur*innen schauen wir darauf, wie Bildung in Frankfurt funktioniert, wo Barrieren bestehen und wie Zugänge verbessert werden können. Dafür wird es vielfältige analoge und digitale Formate mit Teilnahmemöglichkeiten für alle Altersgruppen – von Kindern bis Senior*innen – geben. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite: frankfurt.de/bildungskommune

Sie möchten sich einbringen, haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns gerne an: stadtteillabore.amt40@stadt-frankfurt.de.


Weiterführende Links

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TUMO kommt nach Frankfurt: Ein neues Lernzentrum für digitale Bildung

TUMO-Lernzentrum, Symbolbild

Das Tumo-Lernzentrum wird im Frühjahr 2026 im Nordwestzentrum eröffnet und bietet Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren die Möglichkeit, ihre kreativen und technischen Fähigkeiten zu entwickeln. Die Volkshochschule Frankfurt und der Frankfurter Tumo-Förderverein haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die Finanzierung dieses innovativen Bildungsangebots sichert.

Tumo ist ein außerschulisches Bildungsprogramm, das jungen Menschen kostenlos Kompetenzen in Bereichen wie Programmierung, 3D-Modellierung und Robotik vermittelt. Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) betont: „Tumo ist ein Leuchtturmprojekt zur Förderung von kreativen und digitalen Kompetenzen und für mehr Bildungsgerechtigkeit. Wenn wir junge Menschen fit für ihre Zukunft in unserer digitalen Welt machen wollen, brauchen wir solche außerschulischen Ergänzungsangebote.“

Die Stadt Frankfurt stellt der Volkshochschule die Mittel für den Umbau und die Anmietung der Fläche im Nordwestzentrum bereit. Der Tumo-Förderverein übernimmt die Finanzierung des laufenden Betriebs, unterstützt durch zahlreiche private Spender und Stiftungen. Der Vertrag ist zunächst auf 4 Jahre angelegt, mit der Aussicht auf Verlängerung.

Vielfältige Lernmöglichkeiten

Das TUMO-Konzept ermöglicht es Jugendlichen, ihre Fähigkeiten durch individuelles Coaching und die Arbeit mit Fachleuten in 10 digitalen Kreativtechnologien zu entfalten. Die Themen umfassen Programmieren, Grafikdesign, Musikproduktion, Fotografie, Spieleentwicklung, Robotik, Zeichnen, Filmproduktion, 3D-Modellierung und Animation. Die Teilnahme am Programm, das nach der Schule und am Wochenende stattfindet, ist kostenfrei.

Bei Fragen zur Anmeldung und zum Programm können sich Interessierte an Manuel Noe, Projektleiter von TUMO Frankfurt, wenden. Er ist telefonisch unter 069-212-37656 oder mobil unter 0151-46267108 erreichbar.

Ein Meilenstein für die Bildung in Frankfurt

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags haben die Volkshochschule Frankfurt und der Tumo-Förderverein einen bedeutenden Schritt in Richtung eines zukunftsweisenden Bildungsangebots für Jugendliche in Frankfurt gemacht. Sylvia Weber freut sich über diese Entwicklung: „Das Konzept stellt die Kreativität von Schülern in den Mittelpunkt. TUMO fragt: Was brauchen sie, um sich zu entfalten und ihre Ideen digitale Wirklichkeit werden zu lassen?“

Sahak Artazyan, Vorsitzender des Tumo-Fördervereins, erklärt: „Es ist eine große Aufgabe, die notwendigen finanziellen Mittel für TUMO in Frankfurt bereitzustellen. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, ausreichend Förderer zu gewinnen.“ Zu den Unterstützern gehören unter anderem die Crespo Foundation, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und die Deutsche Börse.

Digitale Bildung als Schlüssel für die Zukunft

Das TUMO-Lernzentrum in Frankfurt wird Teil einer größeren Initiative zur digitalen Bildung in Hessen. Die hessische Digitalministerin, Prof. Dr. Kristina Sinemus, hebt hervor, dass TUMO-Zentren einen großen Beitrag leisten können, um insbesondere junge Mädchen mit den Chancen der Digitalisierung vertraut zu machen. „Wir wollen Schüler in die Lage versetzen, ihre digitale Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen“, sagt Sinemus.

In Hessen wird zunächst ein erstes Lernzentrum in Frankfurt errichtet, gefolgt von weiteren Zentren in verschiedenen Städten und Gemeinden. Der Fokus liegt auf der Verbesserung digitaler Kompetenzen außerhalb der Schule, um den Herausforderungen des Fachkräftemangels entgegenzuwirken.

Fortschritt in der Förderung digitaler Bildung

Das TUMO-Lernzentrum in Frankfurt bietet Jugendlichen die Möglichkeit, ihre kreativen Fähigkeiten zu entwickeln und sich auf die Anforderungen der digitalen Zukunft vorzubereiten. Mit der Unterstützung der Stadt und zahlreicher Förderer wird TUMO zu einem wichtigen Bestandteil des Bildungsangebots in Frankfurt und darüber hinaus.

Für weitere Informationen und Updates zur Eröffnung des TUMO-Lernzentrums besuchen Sie die Website der Volkshochschule Frankfurt unter vhs.frankfurt.de.

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Die Renaturierung der Urselbach-Mündung durch die Deutsche Bahn

Stilllegung der alten Mündung

Die Deutsche Bahn hat seit Anfang des Jahres ein bedeutendes Umweltprojekt im Rahmen des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke zwischen Frankfurt-West und Bad Vilbel begonnen. Mit einer Investition von rund 5 Millionen Euro wird die Renaturierung der Urselbach-Mündung in die Nidda in Eschersheim realisiert.

Dieses Projekt, das Ende Januar 2025 beginnt und voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll, zielt darauf ab, die Biodiversität in der Region zu fördern und den Hochwasserschutz zu verbessern.

Details des Projekts

Die Renaturierung umfasst die Herstellung der Durchgängigkeit im Oberwasser des Eschersheimer Wehrs. Die Verbindung zwischen der Nidda und dem Urselbach wird umgebaut, indem das Bachbett des Urselbachs auf einer Länge von etwa 400 Metern tiefer gelegt und verbreitert wird. Diese Maßnahmen sind notwendig, da die Sohle des Urselbachs noch höher liegt als der Stauwasserspiegel der Nidda.

Der trocken gelegte alte Urselbachlauf.

Der trocken gelegte alte Urselbachlauf.

Zusätzlich wird die kaskadenförmige Mündung des Urselbachs angepasst, was nicht nur zur ökologischen Aufwertung beiträgt, sondern auch den Hochwasserschutz verbessert. Das bestehende Eschersheimer Nidda-Wehr bleibt erhalten, und durch die neue Querprofilgestaltung wird dem Gewässer mehr Raum für seine natürliche Entwicklung gegeben.

Temporäre Umleitung des Nidda-Wassers

Temporäre Umleitung des Nidda-Wassers

Infrastrukturmaßnahmen

Im Zuge der Bauarbeiten wird der parallel zur Nidda verlaufende Uferweg unterbrochen. Um die Erreichbarkeit für Fußgänger und Radfahrer sicherzustellen, werden zwei neue Brücken errichtet. Die bestehende Brücke über den Urselbach in der Straße „An der Sandelmühle“ wird durch eine neue Straßenbrücke ersetzt. Zudem wird zwischen der Sandelmühle und dem Alexander-Riese-Weg eine neue Wegeverbindung zum Schwimmbad Eschersheim geschaffen.

Die neue Brücke

Die neue Brücke.

Umwelt- und Naturschutz

Die Deutsche Bahn verfolgt mit diesem Projekt nicht nur die ökologischen Aufwertungsziele, sondern erfüllt auch umweltschutzrechtliche Vorgaben, die Ausgleichsflächen für betroffene Pflanzen und Tiere erfordern. In der Vergangenheit wurden bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, darunter die Schaffung von Ersatzhabitat für Zauneidechsen und die naturnahe Umgestaltung des Praunheimer Wehrs.

Die Renaturierung des Urselbachs ist Teil eines umfassenden Plans, der auch die Bedürfnisse des Regional- und Fernverkehrs berücksichtigt. Der viergleisige Ausbau der Strecke zwischen Frankfurt-West und Bad Vilbel ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in der Rhein-Main-Region. Mit der Fertigstellung im Februar 2024 erhielt die S6 eigene Gleise, was eine schnellere und zuverlässigere Verbindung ermöglicht.

Mächtige Rohre ermöglichen das Überqueren des Flusses.

Mächtige Rohre ermöglichen das Überqueren des Flusses.

Auswirkungen auf die Natur

Trotz der positiven Aspekte der Renaturierung gibt es Bedenken hinsichtlich der aktuellen Wasserknappheit in der Nidda. Der Wasserstand wurde für die ökologischen Maßnahmen gesenkt, was zu einem temporären Rückgang des Wasserpegels führte. Experten wie Stefanie Toth von der Stadtentwässerung Frankfurt betonen jedoch, dass diese Maßnahme notwendig ist, um langfristige ökologische Vorteile zu erzielen. Die DB plant, die Wasserstände schrittweise wieder zu erhöhen, um die Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna zu minimieren.

Ein wichtiger Schritt

Die Renaturierung des Urselbachs durch die Deutsche Bahn stellt einen wichtigen Schritt in Richtung ökologischer Nachhaltigkeit und Verbesserung des Hochwasserschutzes dar. Mit einer sorgfältigen Planung und der Zusammenarbeit mit der Stadtentwässerung Frankfurt wird dieses Projekt nicht nur zur Förderung der Biodiversität beitragen, sondern auch den Anwohnern und Besuchern der Region zugutekommen. Die DB setzt damit ein Zeichen für verantwortungsbewusste Infrastrukturentwicklung im Einklang mit der Natur.


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Kinderschutzbund Frankfurt sucht ehrenamtliche Vormünder

Ehrenamtlicher Vormund

In einer Pressemitteilung hat der Kinderschutzbund Frankfurt bekannt gegeben, dass er dringend ehrenamtliche Vormünder für junge Menschen sucht. Diese Initiative ist besonders wichtig für Kinder und Jugendliche, die ohne familiären Rückhalt aufwachsen. Der Kinderschutzbund appelliert an engagierte Erwachsene, Verantwortung zu übernehmen und aktiv die Zukunft junger Menschen mitzugestalten.

Die Bedeutung von Vormundschaft

„Ein Vormund ist viel mehr als ein rechtlicher Vertreter“, betont Perla Charles, Mitarbeiterin des Teams „Die BASE“. Ehrenamtliche Vormünder bieten nicht nur rechtliche Unterstützung, sondern auch Halt, Verlässlichkeit und persönliche Zuwendung. Diese Werte sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Die BASE, ein Angebot des Kinderschutzbundes Frankfurt / Main-Taunus, bietet interessierten Erwachsenen die Möglichkeit, sich als Vormund zu engagieren.

Schulung und Unterstützung für Ehrenamtliche

Die Bewerbungsphase für die nächste Schulung, die im September 2025 beginnt, ist bereits eröffnet. Interessierte erhalten im Vorfeld eine umfassende Schulung und werden während ihrer Tätigkeit fachlich begleitet. Dies geschieht durch persönliche Beratung, regelmäßige Austauschtreffen und ein erfahrenes Netzwerk. Die Schulung zielt darauf ab, den zukünftigen Vormündern die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, um ihre Rolle verantwortungsvoll auszufüllen.

Vielfältige Gründe für eine Vormundschaft

Die Gründe für die Notwendigkeit einer Vormundschaft sind vielfältig. Oft sind Eltern nicht erreichbar, verlieren das Sorgerecht durch gerichtliche Entscheidungen oder können aufgrund von Flucht oder belastenden Lebensumständen die Erziehung ihrer Kinder nicht gewährleisten. In solchen Fällen ist eine gesetzliche Vertretung erforderlich – jemand, der Zeit schenkt, zuhört und verlässlich durch wichtige Lebensphasen begleitet.

Gesellschaftliche Relevanz und Engagement

Ehrenamtliche Vormünder übernehmen eine Aufgabe von tiefer gesellschaftlicher Relevanz. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung junger Menschen und helfen, deren Lebensumstände zu verbessern. Die BASE steht den Vormündern zur Seite und bietet ihnen die notwendige Unterstützung, um diese verantwortungsvolle Aufgabe erfolgreich zu meistern.

Aufruf zur Verantwortung

Der Kinderschutzbund Frankfurt ruft alle verantwortungsbewussten Frauen und Männer auf, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. „Jetzt Verantwortung übernehmen – für ein Frankfurt, in dem jedes Kind gesehen wird“, heißt es in der Pressemitteilung. Jeder, der Interesse hat, kann sich auf der Webseite https://die-base-ffm.de/ informieren und bewerben.


Kontaktinformationen
Für weitere Informationen und zur Bewerbung stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

Webseiten: https://die-base-ffm.de/
oder https://www.kinderschutzbund-frankfurt.de/

– eMail: diebase@kinderschutzbund-frankfurt.de

 

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Die Wachstumsdynamik von Provisorien

Aufstellung von Containern

Ein Blick zurück

Ende 2014 – Anfang 2015 ließ das Stadtschulamt Frankfurt als Bauherr durch die Firma Kaufmann Bausysteme GmbH das bestehende Schulgebäude der Europäischen Schule in Niederursel (Praunheimer Weg 107) erweitern.

Das Gebäude wurde im modularen Holzbau konzipiert, da das Schulgebäude in kurzer Bauzeit erstellt werden musste. Der Schulneubau umfasste 10 Klassenräume mit Nebenräumen und integrierten Sanitärbereichen für die Vorschule und 7 Klassenräume und Sanitärbereiche für die Grundschule.

Räume für das Lehrpersonal sowie Arbeits- und Mehrzweckräume komplettierten das Raumprogramm der Schule. Im Erdgeschoss gibt es einen Bewegungsraum mit 12 Meter Spannweite und eine Aufwärmküche mit angeschlossenem Speisesaal.

Die Holz-Module haben Spannweiten von bis zu 9 Metern als freitragende Konstruktionen. Hierbei wurden erstmals Holzträger aus Baubuche eingesetzt, die aufgrund einer hohen Festigkeit speziell für schlanke Konstruktionen mit großen Spannweiten angewendet wurden. Damit wurde eine Grundfläche von 1.250 m² mit dreigeschossigen Containern überdeckt.

Zurück in die Gegenwart

Seit 2014 ist die Zahl der Einwohner Frankfurts von 700 Tausend auf 750 Tausend Einwohner angestiegen. Auch die Europäischen Institutionen in Frankfurt haben prächtig zugelegt:

  • Die Europäische Zentralbank, die bereits vor 2014 in Frankfurt war, hat in den letzten Jahren ihre Präsenz und Aktivitäten vor Ort ausgeweitet.
  • Das Europäische Bankenaufsichtsamt hat seinen Sitz 2019 von London nach Frankfurt verlegt. Diese Institution ist verantwortlich für die Regulierung und Aufsicht von Banken innerhalb der EU.
  • Das Europäische Institut für Innovation und Technologie hat zwar seinen Hauptsitz in Budapest, doch es eröffnete in den letzten Jahren Büros in verschiedenen europäischen Städten, einschließlich Frankfurt, um Innovation und Zusammenarbeit zu fördern.
  • Die Europäische Investitionsbank hat in Frankfurt eine Niederlassung, die sich auf die Finanzierung von Projekten in Deutschland und der EU konzentriert. Sie hat ihre Aktivitäten in den letzten Jahren verstärkt.
  • Die Europäische Kommission hat inzwischen verschiedene Abteilungen in Büros in Frankfurt, um die Zusammenarbeit mit deutschen Behörden und Institutionen zu fördern.
  • Die Europäische Behörde für Geldwäsche wurde im Jahr 2021 gegründet und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.
  • Auch die Europäische Versicherungsaufsichtsbehörde, sie wurde 2011 gegründet, hat ihren Sitz in Frankfurt.

Aus diesen Gründen ist der Anteil der Familien, deren Kinder auf eine Europäische Bildungseinrichtung gehen wollen, stetig gestiegen. Während die Stadt Frankfurt dringend einen Bauplatz für einen Neubau der Europäischen Schule sucht, wird der Raumnot am bisherigen Standort durch die Aufstellung weiterer Containeranlagen begegnet, die bis August errichtet werden sollen.

Temporär (befristet bis 31.12.2030) werden auf dem Gelände der EuroKids zwei dreigeschossige Containeranlagen zur Flächenerweiterung um 29 Klassenräume mit Nebenräumen für die Europäische Schule sowie die EuroKids gGmbH gebaut.

Als Bauherr tritt die EuroKids gGmbH in Erscheinung. Der Entwurf stammt von der Firma Wentz Planungsgesellschaft aus Frankfurt. Die Container kommen diesmal von der Firma KB Container GmbH aus Schlüsselfeld – Eisendorf aus der Region Würzburg/Bamberg.

Das eingeschossige Gebäude, das bisher auf diesem Platz stand, wurde abgerissen. Das neue Fundament ist schon gegossen und die ersten Container wurden bereits darauf positioniert.

Es bleiben die Fragen …

  • Reichen die neu geschaffenen Kapazitäten bis 2030?
  • Wird bis dahin ein entsprechender Neubau an anderer Stelle zur Verfügung stehen?
  • Wie sieht der Alternativplan aus, wenn neue Kapazitäten nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen?

 

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Bautechnische Entwicklungen im NWZ

Neue Fahrradständer im NordWestZentrum

Am Heddernheimer Steg steht seit Kurzem eine neue, überdachte Fahrradabstellanlage zur Verfügung. Diese neuen Stellplätze bieten eine sichere, komfortable und witterungsgeschützte Möglichkeit, das Fahrrad abzustellen, bevor es zu Fuß ins Nordwestzentrum geht. Der Heddernheimer Steg verbindet die angrenzenden Stadtteile mit dem Zentrum und überquert dabei den stark befahrenen Erich-Ollenhauer-Ring.

Dazu der Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert: „Die Umfragen im Rahmen des aktuellen ADFC-Fahrradklimatests haben gezeigt, dass Fahrraddiebstahl ein echtes Problem ist. Unsere Fahrradabstellanlagen helfen, das zu verhindern.“ Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt zur Förderung des Radverkehrs in der Region und zur Verbesserung der Sicherheit für Radfahrer.

Das Nordwestzentrum selbst ist eine Fußgängerzone. Um die Aufenthaltsqualität dort zu erhalten, ist das Radfahren innerhalb der Ladengalerie verboten. Die neuen Abstellmöglichkeiten sorgen dafür, dass Besucher bequem auf das Fahrrad zurückgreifen können, ohne gegen die Regelungen im Zentrum zu verstoßen. Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 18.000 Euro, was unter Investition in die nachhaltige Mobilität der Stadt verbucht wird.

Zweite Schiene für den Heddernheimer Steg

Vor einer Woche wurde bekannt gegeben, dass der neue Heddernheimer Steg mit einer zweiten Schiene ausgerüstet werden soll. Diese Maßnahme ermöglicht es, Kinderwagen, Buggys und Rollatoren einfacher hochzuschieben. Zudem wird ein zweiter Handlauf für die breite Treppenanlage gefordert. Diese Verbesserungen sind Teil der Bemühungen, den Zugang für alle Bürger zu erleichtern und die Barrierefreiheit zu fördern.

Digitale Anzeigen im Nordwestzentrum

Erst kürzlich informierte der Magistrat über die bevorstehende Realisierung der bereits vor einigen Jahren zugesagten elektronischen Anzeige an der Bushaltestelle im Nordwestzentrum. Die Arbeiten sollen bis Herbst abgeschlossen werden. Im Gegensatz zu den sonst in der Stadt üblichen digitalen Anzeigen in Form einer Stele, wird der Anzeiger im Zentrum an den Einstiegspositionen angebracht. Der Magistrat begründet die Verzögerung des Einbaus mit Abstimmungsschwierigkeiten bei der Verlegung der Kabel sowie Lieferschwierigkeiten.

Diese digitalen Anzeigen sollen nicht nur die Information der Fahrgäste verbessern, sondern auch die Attraktivität des Nordwestzentrums erhöhen. Die Stadt setzt damit ein Zeichen für moderne und benutzerfreundliche Verkehrsinformationen.

Optimierung der Infrastruktur

Die Einführung der überdachten Fahrradabstellanlagen und die geplanten Verbesserungen am Heddernheimer Steg sind positive Schritte in Richtung einer nachhaltigeren und bürgerfreundlicheren Mobilität in der Nordweststadt. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Nutzung von Fahrrädern zu fördern, die Sicherheit zu erhöhen und die Barrierefreiheit für alle Bürger zu verbessern. Mit den digitalen Anzeigen wird zudem ein weiterer Schritt in die digitale Zukunft gemacht, der die Aufenthaltsqualität im Nordwestzentrum steigern wird.

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Das Maislabyrinth in Weißkirchen hat wieder geöffnet

Erntemaschine-Motiv im Maisfeld

– 22 Jahre Maisgeister –

Am 26. Juli ab 14:00 Uhr eröffnet wieder das Maislabyrinth in Weißkirchen. Bis zum 5. Oktober haben Labyrinth-Enthusiasten dann wieder die Möglichkeit sich in das Labyrinth hinein zu wagen und den Weg hinaus zu suchen.

Bahnenbild

Das Bahnenbild stellt dieses Jahr eine Erntemaschine dar. In den vergangenen Jahren waren Nordamerika, Australien, Pumuckl, Wicki und andere Themen die Vorlage für die gezogenen Bahnen auf dem Feld.

Öffnungszeiten

Geöffnet ist das Feld samstags von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr und sonntags von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Werktags (Dienstags bis Freitags) haben nur Schulklassen und Kindergärten Zutritt nach vorheriger Terminabsprache. Montags ist grundsätzlich Ruhetag.

Eintritt

Der Eintritt kostet für Kinder von 4 bis 9 Jahren 4 Euro. Kinder bis 16 Jahre zahlen 5 Euro und danach wird der reguläre Preis von 6 Euro für die älteren Semester fällig. Die Strohburg steht allen kleinen und großen Besuchern kostenlos zur Verfügung.

Kindergeburtstage

In begrenzter Anzahl können auch Kindergeburtstage organisiert werden (Juli und August samstags ab 14 Uhr, sonntags ab 11 Uhr und im September lediglich samstags ab 14 Uhr). Entsprechende Anfragen können (mindestens 2 Wochen im Voraus) per eMail an m-bickert@gmx.de gestellt werden.

Verpflegung

Anschließend wird Ihnen von der Familie Bickert und dem »Maisgeisterteam« in der nahe gelegenen Scheune Speisen, Getränke, Kaffee und Kuchen oder leckeres Eis serviert. Zu Gunsten des Umweltschutzes wird versucht weitgehend auf Plastik zu verzichten. Daher gibt es entweder Mehrweggeschirr oder eine Alternative aus Holz.

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Maislabyrinth Familie Bickert

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Maislabyrinth Familie Bickert 50.174466, 8.592660

 

Maisfeldordnung

  • Das Maisfeld darf nur während der offiziellen Öffnungszeiten und mit Eintrittskarte betreten werden!
  • Bitte bleiben Sie auf den vorgegebenen Wegen!
  • Das Pflücken der Maiskolben und Blätter ist verboten und unnötig, denn Futtermais ist nur für „Rindviecher“ genießbar!
  • Kinder dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen in das Maisfeld!
  • Nach dem Gang durch das Maislabyrinth ist dieses zu verlassen.
  • Ein weiterer Gang durch das Maislabyrinth ist nur mit dem Erwerb einer weiteren Eintrittskarte möglich!
  • Hunde dürfen mit hinein, sind aber unbedingt an der Leine zu führen!
  • Lassen Sie keine Gegenstände wie Flaschen, Zigarettenschachteln, Tüten, usw. im Feld zurück!
  • Bei Gewitter ist das Maisfeld sofort zu verlassen!
  • Für selbstverschuldete Unfälle übernehmen die Organisatoren keine Haftung!


Kontakt
Familie Richard Bickert
Maisfeld Kurmainzer Str. 136
61440 Oberursel

Mobil: 0151-18415149
eMail: rbickert@gmx.de
Web: http://www.maisgeister.de/

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Frankfurt setzt auf „Grüne Zimmer“ – Innovative Maßnahmen für ein besseres Stadtklima

Mobile Zimmer der Stadt Frankfurt

Die Stadt Frankfurt hat mit den mobilen „Grünen Zimmern“ ein innovatives Konzept zur Verbesserung des Stadtklimas eingeführt. Trotz anhaltender Kritik an den hohen Kosten und dem fragwürdigen Nutzen dieser Maßnahme hält die Stadt an ihrem Vorhaben fest.

Was sind die „Grünen Zimmer“?

Die mobilen „Grünen Zimmer“ sind bepflanzte Wände, die als temporäre Oasen in stark versiegelten Stadtgebieten aufgestellt werden. Diese Wände sind 2 Meter hoch, 6 Meter lang und bieten auf beiden Seiten Sitzgelegenheiten. Sie sind mit einer Vielzahl von Pflanzen, darunter Kräutern und blühenden Pflanzen, bepflanzt und sollen nicht nur das Mikroklima verbessern, sondern auch als Rückzugsorte für die Bürger dienen.

Die Idee hinter den „Grünen Zimmern“ ist es, städtische Hitzeinseln zu bekämpfen, Luftschadstoffe zu filtern und Lärm zu reduzieren. Laut Klimadezernentin Tina Zapf-Rodríguez (Grüne) bieten diese mobilen Lösungen Kühlung und Schatten und tragen zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt bei.

Doch nicht jeder Platz in der Stadt kann ein Grünes Zimmer aufnehmen. Das Gewicht des Zimmers von bis zu 10 Tonnen erfordert eine genaue Überprüfung des Untergrunds.

Kritische Stimmen

Trotz der positiven Ansätze gibt es erhebliche Kritik an den „Grünen Zimmern“. Die Kosten von 67.600 Euro pro Stück und die jährlichen Pflegekosten von 2.100 Euro für die bereits aufgestellten 17 Zimmer sorgen für Unmut. Kritiker, darunter die Linksfraktion im Römer, werfen der Stadt vor, Steuergelder für „Alibi-Maßnahmen“ auszugeben, die keinen nachhaltigen Nutzen bringen. Die klimapolitische Sprecherin Daniela Mehler-Würzbach fordert eine echte Begrünung und Entsiegelung der Stadt, anstatt Geld in solche temporären Lösungen zu investieren.

Positive Auswirkungen auf das Stadtbild

Trotz der Kritik zeigen erste Erfolge, dass die „Grünen Zimmer“ tatsächlich einen positiven Einfluss auf das Stadtklima haben können. In der Therese-Herger-Anlage im Stadtteil Nied wurden kürzlich zwei neue Exemplare aufgestellt. Diese Maßnahmen sollen das Kleinstklima in stark versiegelten Bereichen verbessern und den Bürgern einen angenehmen Aufenthaltsort bieten.

Die Stadt plant, insgesamt 23 mobile „Grüne Zimmer“ aufzustellen, was eine Steigerung von 6 Einheiten im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die ersten Exemplare wurden bereits 2016 eingeführt und haben sich als attraktive Lösungen in der Stadt etabliert.

Technische Details und Pflege

Die „Grünen Zimmer“ verfügen über ein integriertes Bewässerungssystem, das durch Solarenergie betrieben wird. Ein Wassertank im Unterbau muss regelmäßig nachgefüllt werden. Die Pflanzenwände sind so konzipiert, dass sie alle 4 bis 5 Jahre einer grundlegenden Überarbeitung bedürfen.

Die Stadt Frankfurt hat zudem einen Klimafonds ins Leben gerufen, um private Haus- und Grundstückseigentümer zur Begrünung ihrer Flächen zu motivieren. Dies zeigt, dass die Stadt nicht nur auf temporäre Lösungen setzt, sondern auch langfristige Strategien zur Verbesserung des Stadtklimas verfolgt.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Die mobilen „Grünen Zimmer“ sind ein Schritt in die richtige Richtung, um das Stadtklima in Frankfurt zu verbessern. Trotz der Kritik an den Kosten und der Wirksamkeit dieser Maßnahme ist es wichtig, dass die Stadt weiterhin an innovativen Lösungen arbeitet, um die Lebensqualität ihrer Bürger zu erhöhen. Die „Grünen Zimmer“ könnten ein erster Schritt sein, um das Bewusstsein für städtische Begrünung zu schärfen und langfristige Veränderungen in der Stadtplanung zu fördern.

Frankfurt zeigt, dass auch in urbanen Räumen Platz für Natur und Nachhaltigkeit geschaffen werden kann – eine wichtige Botschaft in Zeiten des Klimawandels.

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Feyyaz Çetiner: Ein Tankwart mit Herz für die Ukraine

Verbandskästen

In der Homburger Landstraße 448 am Frankfurter Berg hat Feyyaz Çetiner, Betreiber der Tankstelle Reifen-Diehl, eine bemerkenswerte Initiative ins Leben gerufen. Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine sammelt er nicht nur abgelaufene Verbandskästen, sondern auch andere dringend benötigte Hilfsgüter. Sein Engagement hat in der Nachbarschaft und darüber hinaus große Wellen geschlagen.

Von der Sammelstelle zur Hilfsaktion

Die Idee, abgelaufene Verbandskästen nicht einfach zu entsorgen, sondern für wohltätige Zwecke zu verwenden, kam Herr Çetiner vor einigen Jahren. Er richtete einen Sammelpunkt für diese Kästen ein und erhielt schnell positives Feedback von seinen Kunden. „Daran habe ich ja noch nie gedacht“, ist eine häufige Reaktion der Menschen, die von seinem Projekt erfahren. Durch eine Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz konnten die Verbandskästen und das dazugehörige Material für Übungszwecke weiterverwendet werden.

Doch als der Krieg in der Ukraine begann, stellte Herr Çetiner seine Sammlung auf eine neue Ebene. „Den Menschen dort muss man umgehend helfen“, erklärt er. Er begann, Hilfsgüter wie Verbände, Wärmedecken, Pflaster und sogar Gehhilfen zu sammeln. Seine Tankstelle wurde schnell zum Zentrum der Hilfsaktion #franfurtforukraine, wo regelmäßig gespendete Materialien an die Front geschickt werden.

Unterstützung der Gemeinschaft

Herr Çetiners Engagement bleibt nicht unbemerkt. Er hat bereits über 500 Verbandskästen und zahlreiche weitere Hilfsgüter in die Ukraine transportiert. „Die Kästen selbst werden nicht benötigt, darum packen wir sie jetzt aus und sortieren alles sorgfältig. Besonders gefragt sind Wärmedecken“, berichtet er. Auch seine Kunden sind aktiv beteiligt und bringen alles, was sie entbehren können.

Die Tankstelle ist nicht nur ein Ort zum Tanken, sondern auch ein Treffpunkt für die Gemeinschaft. „Die Bürger am Frankfurter Berg sind unglaublich nett und hilfsbereit. Sie sind ganz anders als ihr Ruf“, sagt Çetiner stolz. Seine freundliche Art und sein Frankfurter Dialekt erleichtern es den Menschen, sich ihm anzuvertrauen und ihre Spenden zu bringen.

Ein Herz für Bedürftige

Herr Çetiner ist nicht nur ein Unternehmer, sondern auch ein sozial engagierter Bürger. Er hat sich mit seinem Wissen als Kfz-Sachverständiger und einem Anwalt zusammengetan, um Seminare für Ukrainer anzubieten, die in Deutschland Auto fahren möchten. „So konnten wir Neuankömmlingen viel Stress mit Knöllchen oder Abschleppgebühren ersparen“, erklärt er.

Sein Engagement geht über die Sammlung von Hilfsgütern hinaus. Er hat auch alte Reifen gespendet, die als Kugelschutzwände in der Ukraine verwendet werden. „Das war eine bessere Verwendung, als sie schreddern zu lassen“, ist er überzeugt.

Weiterhin aktiv

Die Sammelaktion läuft weiterhin. Herr Çetiner bittet die Menschen, abgelaufene Verbandskästen, Gehhilfen (Krücken), Rollatoren, Werkzeug und haltbare Konserven zu spenden. „Wir verkaufen hier keine Verbandskästen. Es soll ja keiner sagen, dass wir Geschäft damit machen wollen“, stellt er klar. Die Tankstelle ist täglich von 6:30 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, samstags von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr.

Feyyaz Çetiner ist ein Paradebeispiel für bürgerschaftliches Engagement und zeigt, wie eine kleine Idee große Wellen schlagen kann. Sein Einsatz für die Ukraine und die Unterstützung seiner Nachbarn machen ihn zu einem wertvollen Mitglied der Gemeinschaft am Frankfurter Berg.

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Oberbürgermeister übergibt sanierte Sportanlage in Bonames

Sportanlage für den SV 1920 Bonames e. V.

„Investitionen sorgen dafür, dass der Sport seinem gesellschaftlichen Auftrag nachkommen kann“

Oberbürgermeister und Sportdezernent Mike Josef hat gestern die sanierte Sportanlage in Bonames dem Verein »SV 1920 Bonames e. V.« übergeben. Auf einer bislang brachliegenden Rasenfläche erhielt die Sportanlage ein Kunstrasenkleinspielfeld mit der Zulassung für den Ligaspielbetrieb bis zur D-Jugend sowie zwei Soccer Courts mit Trainingsbeleuchtung.

Die im Jahr 2023 beschlossene Modernisierung der Sportanlage wurde im November 2024 fertiggestellt. Der anschließend geplante Belagwechsel für das Großspielfeld wurde witterungsbedingt ins Frühjahr 2025 verschoben. Mit dem Bau des Kunstrasenkleinspielfelds und der beiden Soccer Courts, jeweils mit moderner LED-Beleuchtung, sowie dem Belagwechsel auf dem Großspielfeld ist die Anlage umfassend erneuert. Die Infrastruktur der Sportanlage wurde mit der Sanierung des alten Parkplatzes wesentlich verbessert.

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SV 1920 Bonames e. V.

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SV 1920 Bonames e. V. 50.181603, 8.671993

Für Oberbürgermeister Josef zeigen die Maßnahmen in Bonames und auf weiteren Sportanlagen der Stadt, welchen Stellenwert der Sport in Frankfurt hat. „Regelmäßig investieren wir als Stadt in die Sportinfrastruktur. Es wird dafür gesorgt, dass der Sport seinem gesellschaftlichen Auftrag nachkommen kann. Ich bin froh, dass wir uns diese Investitionen leisten können“, sagte Josef während der Übergabe. Vertreter des SV Bonames, des Hessischen Fußballverbandes, des Sportkreises Frankfurt, der Sportjugend Frankfurt und sportpolitische Sprecher sowie Mitglieder des Ortsbeirates nahmen an der Übergabe teil.

„Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen kann von einer rundum erneuerten Sportanlage gesprochen werden. Der SV Bonames wird davon profitieren, denn in Anbetracht der Tatsache, dass der Verein 10 Jugendmannschaften gemeldet hat, tragen diese Plätze zur Entlastung des Trainings- und Spielbetriebs bei“, sagte Josef. Der SV Bonames hat aktuell 388 Mitglieder, davon sind 264 Kinder und Jugendliche.

Sportanlage für den SV 1920 Bonames e. V.

Sportanlage für den SV 1920 Bonames e. V., © Michael Braunschädel, Stadt FFM


Hintergrundinformationen zur Sanierung

Die Spielfelder wurden nach dem aktuellen Stand der Technik ohne Mikroplastik oder Gummigranulat angelegt. Die Finanzierung von circa 1,4 Millionen Euro für das Kunstrasenkleinspielfeld und zwei Soccer Courts und knapp 480.000 Euro für den Belagwechsel erfolgte aus Mitteln des Sanierungsprogramms ungedeckter städtischer Sportstätten. Für knapp 500.000 Euro wurde der Parkplatz innerhalb von 9 Monaten bis Ende 2024 umgebaut und saniert.

Die Anlage in Bonames war 2023 eine von 7 Anlagen, die mit LED-Beleuchtung ausgestattet wurden. Diese Maßnahme hatte zum Ziel, alle 48 Großspielfelder bis 2026/2027 umzurüsten. Die neuen Anlagen sind dimmbar, sodass die Lichtstärke je nach Bedarf angepasst werden kann. Durch das präzise Einstellen der Beleuchtungsanlage wird das Spielfeld besser ausgeleuchtet, ohne auf Nebenflächen, benachbarten Bebauungen oder Straßen zu blenden. Je nach Ausführung ist eine Stromeinsparung von bis zu 80 % möglich.

 

Der Verein
SV 1920 Bonames e. V.
Geschäftsstelle / Sportanlage
Harheimer Weg 44
60437 Frankfurt
eMail: info@svbonames1920.de
Web: https://svbonames1920.de/

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