Kategorie: AktuelleNEWS

Verlängerung der U5 bis Frankfurter Berg rückt langsam näher

In der jüngsten Vergangenheit haben der innerstädtische Ausbau der Linie U5 sowie die Diskussion um ein mögliches Toilettenhäuschen an der U5-Endhaltestelle in Preungesheim mehr öffentliche Wahrnehmung erfahren als die geplante Verlängerung dieser Linie von Preungesheim bis zum Frankfurter Berg.

Am 27.09.25 hat der Ausschuss für Mobilität und Smart City in seiner 39. Sitzung einstimmig der Verlängerung der U5-Linie von Preungesheim über die Homburger Landstraße bis zum Bahnhof Frankfurter Berg zugestimmt und diese damit zur finalen Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung weitergeleitet. Man darf erwarten, dass die Stadtparlamentarier im November mehrheitlich ihr Plazet dazu geben werden.

In einer Präsentation der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) wurden die Details vorgestellt:

Bei der geplanten Verlängerung handelt es sich um eine 1,5 Kilometer lange Strecke. Sie wird im Gegensatz zum innerstädtischen Ausbau ausschließlich oberirdisch umgesetzt. Die Homburger Landstraße wird in voller Breite neu gestaltet und umfasst neben der Bahntrasse mit zwei Gleisen und Haltestellen auch neue Rad- und Fußwege. Angelegt werden die Stationen August-Schanz-Straße, Berkersheimer Weg und (als neue Endstation) Frankfurter Berg. Damit bietet die Linie U5 zukünftig einen direkten Umstieg zur S-Bahn-Linie S6 mit den Zielen Friedberg und (über die Frankfurter Innenstadt) Darmstadt.

hier kommt die neue U5-Endstation hin; Foto: D.W.

… und so soll sie später aussehen; © VGF & Stadt Frankfurt

Die U5-Bahnen fahren mit drei Waggons (Dreiertraktion) und werden in der Hauptverkehrszeit im 5-Minuten-Takt, ansonsten im 7,5-Minuten-Abstand verkehren.
Barrierefreie Straßenübergänge sollen dazu beitragen, eine mögliche Zerschneidung des Stadtteils zu vermeiden. Mit dem oberirdischen Ausbau der U-Bahn-Linie U1 hatte man seinerzeit in Dornbusch/Eschersheim ebensolche Verhältnisse geschaffen.

Es müssen noch einzelne Grundstücke erworben werden, um die Mindestbreite für Geh- und Radwege sicherzustellen. Der Grunderwerb wird durch das städtische Amt für Bau und Immobilien (ABI) durchgeführt. Betroffen sind davon eine Reihe gewerblich genutzter Grundstücke. Manche Gebäude werden der Station Berkersheimer Weg weichen müssen: prominente „Opfer“ der Bereinigung werden die stadtbekannte Pizzeria „Da Angelo“ und das kürzlich eröffnete Eiscafé „Gelato 66“ sein; mit den Eigentümern wird wegen eines neuen Standorts noch verhandelt.

die Kreuzung Berkersheimer Weg in Richtung Preungesheim heute; Foto: D.W.

die Kreuzung Berkersheimer Weg in Richtung Bahnhof in Zukunft; © VGF & Stadt Frankfurt

Östlich der Endstation Frankfurter Berg ist ein erweiterter Park-and-Ride-Parkplatz (Fläche: 1.500 qm) für 60 Fahrzeuge vorgesehen.

Leider müssen – vornehmlich in den Bahnsteigbereichen – 134 von 226 Bäumen gefällt werden; Ersatzpflanzungen in naher Umgebung sollen den Verlust ausgleichen.

Weitere Planungsschritte umfassen Themen wie die Untersuchung der Bestandsbäume und Baumstandorte, das Regenwassermanagement und den Schallschutz.
Man hofft, in sechs Jahren mit den Bauarbeiten beginnen zu können, für die eine Zeitspanne von zwei bis drei Jahren veranschlagt wird. Man kann vermuten, dass die Bauentwicklung hinsichtlich der Kosten und Termine wohl den üblichen „Schwankungen“ unterliegen.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die Verlängerung der U5-Strecke nicht nur eine Aufwertung des öffentlichen Nahverkehrs im Norden Frankfurts darstellt, sondern auch die Bedeutung der mittlerweile beachtlichen Zahl an streckennahen Schulen deutlich erhöht. Das gilt insbesondere für den geplanten Standort der Johanna-Tesch-Schule an der Homburger Landstraße 285–289.

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Riedberger öffnen ihre Türen für die Wärmewende

Gemeinsamer Erfahrungsaustausch im Bonifatiusviertel

Am 29. Oktober fand auf dem Riedberg ein besonderer »Wärmespaziergang« rund um das Thema „klimafreundliches Heizen“ statt: Zwei engagierte Bewohner aus dem älteren Teil unseres Neubaugebietes, dem Bonifatiusviertel, öffneten ihre Häuser, um interessierten Gästen und Medienvertretern ihre installierten Wärmepumpen vorzustellen. Dabei gewährten sie auch Einblicke in die technischen Einbauten und teilten ihre persönlichen Erfahrungen mit der modernen Heiztechnik.

Gute Kontakte

Organisiert wurde der Termin gemeinsam vom Klimareferat Frankfurt und der Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. (KIR). Durch die enge Verbindung der KIR zu den Bewohnern konnte der direkte Kontakt zu den Hauseigentümern hergestellt werden. Neben Vertreterinnen des Klimareferats und der KIR nahmen auch Journalistinnen sowie ein Fachmann vom Energiepunkt Frankfurt Rhein-Main e. V. teil. Dieser führte vor Ort eine Schallmessung an den Wärmepumpen durch – das Ergebnis: Selbst bei Volllast lagen die Werte bei lediglich rund 50 Dezibel und damit im angenehm leisen Bereich.

Geräuschmessung an einer Wärmepumpe

Geräuschmessung an einer Wärmepumpe, © KIR

Auftaktveranstaltung

Die Veranstaltung diente als Auftakt zu einer größeren Informationsveranstaltung am 10. November um 18 Uhr im Saalbau Bornheim, die unter dem Motto „Wärmewende meistern“ steht. Dort erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm mit drei spannenden Vorträgen, einer Podiumsdiskussion sowie einem „Markt der Möglichkeiten“, auf dem zahlreiche Infostände rund um das Thema Wärmewende und Wärmepumpen informieren.

Fühlen der Luftströmung der Wärmepumpe

Fühlen der Luftströmung der Wärmepumpe, © KIR

Klimafreundlichere Zukunft

Mit dieser Reihe möchte die Stadt Frankfurt ihre Bürger umfassend über die Chancen der Wärmewende informieren und sie auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Zukunft begleiten.


Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter:

👉 https://klimaschutz-frankfurt.de/kommunale-waermeplanung/veranstaltungen/infoveranstaltung-zum-sanieren-und-heizen/

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Kreativer Herbstmarkt im Familienzentrum Billabong

Kreativmarkt bei Billabong 2022 - Stand mit Handwerksartikeln

Am Sonntag, dem 2. November findet von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr in den Räumen des Familienzentrums Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg ein »Kreativer Herbstmarkt« statt.

Dieser Kreativmarkt hat bei Billabong inzwischen Tradition. Auch im Frühjahr wurde beispielsweise schon ein Kunsthandwerker-Frühlingsmarkt veranstaltet.

Abseits von jahresendzeitlicher Hektik kann nun das lokale Angebot in Ruhe betrachtet und vielleicht auch mal in die Finger genommen werden. (Manche sehen mit den Fingern besser, als mit den Augen 😉)

Handwerkliches Angebot

Wer sich rechtzeitig um Dekoratives für die Adventszeit und um die ersten Geschenke für Weihnachten und Neujahr kümmern möchte hat hier die beste Gelegenheit.

  • Gehäkeltes & Gestricktes
  • Kinderbekleidung & Accessoires
  • Dekorationen & Bastelideen
  • Handgemachter Schmuck
  • und viele weitere Highlights werden angeboten

Viel Handarbeit – in die Stunden mühevoller leidenschaftlicher Arbeit gesteckt wurde – sucht den passenden Liebhaber. Ein erfolgreicher Verkauf ist das größte Lob für die schöpferischen Hände der Hersteller.

Gastronomie

Die gute Fee Jana Zahn zaubert Köstlichkeiten in der Billabong-Küche: Neben Kaffee und Kuchen wird auch Herzhaftes angeboten.

Erreichbarkeit

Zu erreichen ist das Familienzentrum über die U-Bahn-Haltestelle »Unicampus Riedberg« (U8/U9) und dann mit einem etwa 15-minütigen Fußmarsch. Alternativ kann an der Haltestelle auch der Bus 29 in Richtung »Nieder-Erlenbach Hohe Brück« genommen werden. An der vierten Haltestelle mit dem Namen »Hans-Leistikow-Straße« liegt das Familienzentrum. Fahrtzeit etwa 5 Minuten. Der Bus kommt planmäßig alle halbe Stunde.

Werbeplakat Kreativmarkt Herbst bei Billabong

Billabong Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus

Das Mehrgenerationenhaus ist ein offener Treffpunkt, an dem Kurse, Begegnung und Kreativität genauso selbstverständlich sind wie Kinderlachen und gute Gespräche.

Regelmäßig trifft sich im Familienzentrum die Kreativgruppe. Sie häkeln, stricken, filzen – und tauschen sich aus. Ganz nebenbei entstehen dabei Mützchen für Neugeborene oder viele andere kleine Geschenke.

Informationen über die handwerklichen Angebote finden Sie hier:

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Neubau-Richtfest für Informatik und Mathematik am Riedberg

Der Richtkranz, wegen unklarer Wetterbedingungen auf dem Boden gelagert.

Der Präsident der Goethe-Universität Frankfurt hatte zum Richtfest eingeladen. Etwa 100 Gäste waren gekommen. Neben Vertretern der Presse auch viele Mitarbeiter die sich ihren zukünftigen Arbeitsplatz mal aus der Nähe ansehen wollten.

Der Neubau kostet nach derzeitiger Planung rund 100 Millionen Euro, die die Goethe-Stiftungsuniversität erst mal vorstreckt. Über das HEUREKA-Programm des Landes Hessen sollen die Gelder in den kommenden Jahren wieder zurückfließen.

Farbe war in dem Rohbau eher selten.

Farbe war in dem Rohbau eher selten.

Derzeit wird noch hart verhandelt, wie viele Millionen Euro der Goethe-Universität vom Land Hessen noch zur Verfügung gestellt werden können, um die geplanten Sparvorgaben im Hochschulbereich etwas auszugleichen und die ambitionierten Neubaupläne noch erfolgreich umzusetzen.

Seit 2007 hat das Land Hessen bereits 1 Milliarde Euro in die Entwicklung der Goethe-Universität investiert, davon allein 353 Millionen Euro auf dem Campus Riedberg.

Die Bauarbeiten begannen im Februar 2024. Fertigstellung und Übergabe des Gebäudes sind für Sommer 2027 geplant. Der Neubau vereint die Institute für Informatik, Mathematik und Didaktik der Mathematik und Informatik sowie das Fachbereichs- und Hochschulrechenzentrum.

Auch wenn der 5-stöckige Rohbau derzeit eher abschreckend wirkt, soll er nach Fertigstellung den neuen, repräsentativen Eingang zur Goethe-Universität am Riedberg bilden und den Campus als attraktiven Standort für Forschung, Lehre und Begegnung stärken.

Die neuen Räumlichkeiten dienen der Mathematik und der Informatik als zentrale Fächer der Digitalisierung und damit für Forschung und Innovation insgesamt. Der Umzug von rund 5.600 Studierenden (Fachbereich Mathematik und Informatik) von Bockenheim auf den Campus Riedberg wird aber auch eine Herausforderung werden.

Anlassbezogene Beflaggung des Gebäudes

Aktuell lernen rund 7.000 bis 8.000 Studierende überwiegend auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität Frankfurt. Ab 2028 werden dann mindestens 13.000 Studenten am Riedberg versammelt sein. Um die täglichen Pendlerströme (Anfahrt, Heimfahrt, Wechsel zum Unicampus Westend oder andere Universitätsstandorte) zu bewältigen, will die Stadt Frankfurt die U-Bahn-Kapazitäten zum Riedberg deutlich verstärken.

Hoffentlich werden auch die anderen Infrastrukturen wie Parkplätze, Strom, Datenleitungen, Fernwärme, Telekommunikation, Verpflegung … bis dahin dem zu erwartenden Bedarf angepasst. Schon jetzt finden sich beispielsweise unter der Woche rund um das Unigelände kaum noch Parkplätze für Besucher.

Mit der Bebauung dieses Geländes ist der Wissenschaftsstandort Riedberg abgeschlossen. Auch wenn die Chemie noch einen zweiten Bauteil bekommt und der Wissenschaftsgarten sich noch etwas ausdehnen wird. Bleibt die spannende Frage, was mit dem Gebäude der alten Chemie (im Stil des Brutalismus aus den 70er-Jahren) geschehen soll.

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Neues Kapitel für Frankfurter Bienenforschung: Kooperation besiegelt

Führungsmannschaft mit Vertragsurkunde

Mit einem millionenenschweren Kooperationsvertrag schreiben die Polytechnische Gesellschaft und die Goethe-Universität Frankfurt die Erfolgsgeschichte des Oberurseler Bienenforschungsinstituts fort. Der am Dienstag unterzeichnete Vertrag sichert die Zukunft des 1937 gegründeten Instituts für Bienenkunde und ermöglicht den Umzug in einen 15-Millionen-Euro-Neubau.

Von der Varroa-Milbe zum Klimavorreiter

Die Zusammenarbeit der Partner reicht bis in die 1960er Jahre zurück, als erstmals die für Bienenvölker tödliche Varroa-Milbe erforscht wurde. 2007 erhielt das Institut mit einer Stiftungsprofessur – besetzt durch den heutigen Direktor Prof. Dr. Bernd Grünewald – universitären Status. Der nun vereinbarte Deal umfasst:

  • Jährliche Finanzspritzen für Personal und Forschungsausstattung
  • Kostenlose Überlassung des Neubaus an die Universität
  • Modernste Labore auf 2.000 m² Nutzfläche

Ein Leuchtturmprojekt mit Signalwirkung

„Dieser Neubau setzt Maßstäbe für klimagerechtes Bauen und interdisziplinäre Forschung“, betont Polytechnik-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger. Das vierstöckige Gebäude am Oberurseler Stadtrand vereint erstmals:

  • Hochsicherheitslabore für Verhaltensstudien
  • Schulungsräume für Imker
  • Öffentlich zugänglichen Insektengarten
  • Digitale Bienenvölker-Monitoring-Systeme

Universitätspräsident Prof. Dr. Enrico Schleiff verweist auf die strategische Bedeutung: „In Zeiten schwindender Biodiversität stärken wir damit einen Forschungszweig von globaler Relevanz.“

Umzugsplanung

Der Umzug der Forscher sowie der Imkerei in das von der Polytechnischen Gesellschaft neu errichtete Institutsgebäude kann nun in die Wege geleitet werden. Bis zur vollständigen Laborausstattung nutzen die Wissenschaftler Übergangsräume im Riedberger Biologicum.

Der Umzug des Instituts verläuft in mehreren Etappen: Zunächst beziehen Institutsleitung und Administration sowie die Bienenhaltung die neuen Räumlichkeiten in der Ebertstraße in Oberursel. Rechtzeitig zum Beginn des nächsten Frühjahrs sollen die Bienen von einer neuen Heimstatt ausschwärmen können. Die offizielle Eröffnung ist für das erste Halbjahr 2026 geplant, wenn die Polytechnische Gesellschaft, die Goethe-Universität und das Team am Institut für Bienenkunde den Abschluss des großen Bauprojekts gebührend feiern wollen. Die Labortechnik wird dann im Laufe des Jahres 2026 installiert.

Weltweit einzigartiges Modell

„Diese Public-Private-Partnership ist deutschlandweit ohne Vorbild“, erklärt Institutsleiter Grünewald. Die Universität übernimmt einen Teil der Betriebskosten und stellt wissenschaftliches Personal. Ein Drittel der 25 Mitarbeiter forscht zur Neurobiologie der Honigbiene – ein Schwerpunkt liegt auf Pestizidfolgen und Klimaanpassungsstrategien.


Bildinformation: Über den frisch unterzeichneten Vertrag freuen sich (v. l.): Prof. Dr. Sven Klimpel, Dekan Fachbereich Biowissenschaften der Goethe-Universität; Dr. Reinhard Krafft, Vorstand für Finanzen, Personal und Organisation der Stiftung Polytechnische Gesellschaft; Prof. Dr. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität; Prof. Dr. Dr. hc Volker Mosbrugger, Präsident der Polytechnischen Gesellschaft; Prof. Dr. Bernd Grünewald, Leiter des Instituts für Bienenkunde.


Weiterführende Links

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Baumfällarbeiten in Kalbach-Riedberg

Das Grünflächenamt teilt mit, dass in den kommenden Wochen wegen der genannten Mängel und aus Gründen der Verkehrssicherheit die nachfolgend aufgeführten Bäume in Kalbach-Riedberg dringend gefällt werden müssen.

Am Martinszehnten muss eine abgestorbene und von einem Pilz befallene Linde (Baum-Nr. 90) entfernt werden.

Am Schlittenberg müssen drei abgestorbene Bäume gefällt werden: zwei Apfeldorne (Baum-Nr. 7 und 19) und eine Stadt-Linde (Baum-Nr. 14). Die Bäume sind vertrocknet beziehungsweise haben einen Hitzeschaden.

Im Brombeerfeld am Straßenbegleitgrün muss eine absterbende Linde (Baum-Nr. 63) entfernt werden.

In der Straße Im Hain sind zwei Ahorne (Baum-Nr. 2 und 13) absterbend beziehungsweise abgestorben. Sie sind faul sowie morsch und es besteht Unfallgefahr. Sie werden gefällt.

In der Max-Holder-Straße ist ein Baumhasel (Baum-Nr. 50) abgestorben und muss entfernt werden. Es besteht ebenfalls Unfallgefahr.

In der Straße Am Hasensprung ist eine Linde (Baum-Nr. 4) von einem Pilz befallen und abgestorben. Sie wird entfernt.

Ersatz für alle Bäume gibt es in der Pflanzperiode 2026/2027 am alten Standort.

In der Weingärtenanlage sind drei Weiden (Baum-Nr. 100, 306, 401) von einem Pilz befallen und bereits abgestorben oder absterbend und werden gefällt.

In der Kalbacher Hauptstraße/Landesstraße stirbt ein Ahorn (Baum-Nr. 111) ab. Der Baum ist faul und morsch. Wegen der Unfallgefahr wird er gefällt.

In der Straßen Am Weißkirchener Berg/Am Hopfenbrunnen muss eine beschädigte Kirsche (Baum-Nr. 12) gefällt werden.

Für die drei Weiden, den Ahorn und die Kirsche gibt es keinen Ersatz wegen zu dichten Bestands und fehlender Entwicklungsmöglichkeiten.

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Endspurt für die Planungen „Nordwestlich Auf der Steinernen Straße“

Die letzte Phase des Bebauungsplans Nr.923 ist eingeläutet: der Plan und die erforderlichen Stellungsnahmen müssen noch der Stadtverordnetenversammlung zum Satzungsbeschluss vorgelegt werden, bevor dieser im Amtsblatt bekannt gemacht werden und in Kraft treten kann.

Ein genaues Datum bis zum Abschluss aller administrativen Schritte und bis zu Baubeginn hat die Stadt Frankfurt in ihrem letzten Update zum Bebauungsplan nicht genannt. Der Plan selbst hat seine Anfänge im Jahr 2018 und ist auch schon in unserem Stadtteilmagazin thematisiert worden.


© Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main, Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main

Kernstück des Plans ist die Errichtung zweier neuer Schulen und einer Kindertagesstätte (auf der Karte oben in lila):
– das Gymnasium Nord, das seinen Betrieb bereits auf einem provisorischen Standort in Praunheim/Westhausen aufgenommen hat; ein Termin und die Modalitäten für den Umzug nach Bonames/Nieder-Eschbach stehen noch nicht fest.
– eine Grundschule, die neben der Steffi-Jones-Schule in Bonames und der Michael-Grzimek-Schule in Nieder-Eschbach den gestiegenen Bedarf an Grundschulplätzen abdecken soll.
– da ebenfalls drei- bis viergeschossiger Wohnungsbau vorgesehen ist (auf der Karte in rot), ist ein zusätzlicher Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder m Vorschulalter absehbar: eine auf dem Schulgelände integrierte Kindertagesstätte soll dem gerecht werden.

Zusätzlich ist die Neuanlage öffentlicher Grünflächen vorgesehen: neben der Begrünung  der Straßenräume und Baugrundstücke dienen südliche Teile davon als Retentionsfläche. Einen Bolzplatz im nördlichen Teil des Baugebietes soll es ebenfalls geben.
Eine weitere U-Bahn-Station (Linien U2 und U9) soll die Erreichbarkeit des Wohngebietes und der Schulen im öffentlichen Nahverkehr verbessern.

Links:
https://www.region-frankfurt.de/Services/Presseportal/Pressemitteilungen/Neuer-Wohn-und-Schulstandort-in-Nieder-Eschbach-Ver%C3%B6ffentlichung-des-Planentwurfs-und-Beteiligung-der-%C3%96ffentlichkeit.php?object=&ModID=7&FID=3255.1351.1&NavID=3255.86&La=1

 

 

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Lösungsfestival „Von Daten zu Taten“ lädt Kalbach-Riedberger zur Mitgestaltung ein

Bildungskommune Frankfurt - Gemeinschaft Symbolbild

Am Samstag, dem 15. November 2025, verwandelt sich das Billabong Familienzentrum (in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b) in eine Werkstatt für Stadtteilentwicklung. Das Team des Stadtteillabors Kalbach-Riedberg lädt von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr zum interaktiven Lösungsfestival ein, bei dem Bürger konkrete Ideen für die Bildungslandschaft ihres Viertels entwickeln können.

Vormittagsprogramm: Austausch bei Brunch und Ausstellung

Von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr erwartet Besucher ein kostenloser Brunch mit Kaffee und Croissants. Parallel präsentiert eine interaktive Ausstellung bestehende Lernorte im Stadtteil – von Bibliotheken über Familienzentren bis zu informellen Bildungsangeboten. Besucher können an Selfie-Stationen, Gesprächsecken und Bastelaktionen teilnehmen sowie über Post-its eigene Wünsche äußern. „Wir wollen zeigen, was bereits existiert, und gleichzeitig Impulse für Neues sammeln“, erklärt Anna Hornik vom Stadtschulamt. Für diesen Teil ist keine Anmeldung erforderlich. Je mehr mitmachen, desto besser.

Nachmittagsworkshop: Kreative Ideenwerkstatt

Ab 14:00 Uhr startet die dreistündige Ideenwerkstatt (Hier ist eine Anmeldung erforderlich). Unter dem Motto „Wie macht man Lernen im Stadtteil für alle möglich?“ arbeiten Teilnehmer mit Recyclingmaterialien wie Pappe, Stoffresten oder ausgedienter Technik. „Durch das haptische Gestalten entstehen konkretere Visionen als durch reine Diskussionen“, so Frau Hornik. Die entstandenen Modelle sollen später der Politik und Verwaltung präsentiert werden.

Die Ausstellung zeigt, welche Lernorte es schon in unserem Viertel gibt –
die Ideenwerkstatt am Nachmittag macht daraus Lösungsideen.

Vier Gründe mitzumachen

  • Praxisnahe Bürgerbeteiligung: Konzepte werden direkt in Modelle umgesetzt
  • Generationenübergreifend: Angebote für Kinder, Erwachsene und Senioren
  • Nachhaltiger Ansatz: Wiederverwendung von Materialien steht im Fokus
  • Direkte Wirkung: Ergebnisse fließen in die Bildungsplanung ein

Interessierte können bis zum 12. November unter [Veranstaltungslink] einen Workshop-Platz reservieren. Wer Materialspenden (Pappkartons, Stoffreste, Elektrokleinteile) beisteuern möchte, kann diese direkt zur Veranstaltung mitbringen.

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Grüne Soße Festival 2026: der Vorverkauf startet am 27. Oktober

Grüne Sossen Festival

Es geht wieder los: Am 27. Oktober beginnt der Vorverkauf für das Grüne Soße Festival 2026. Eine Woche lang, vom 2. bis 9. Mai 2026, verwandelt sich der Roßmarkt erneut zur Wettkampf-Arena um die beste Grüne Soße. Das Ticket enthält alles, was man für einen gelungenen Abend braucht: sieben Grüne Soßen mit Kartoffeln und Eiern, sämtliche Getränke von Wein über Apfelwein und Bier bis zu Softdrinks sowie ein Showprogramm, das keine Wünsche offen lässt.

Kulturprogramm mit Biss: Comedy, Musik & Artistik

Das Festival bietet nicht nur kulinarische Höhepunkte, sondern auch ein Bühnenprogramm, das begeistert und zwischen Stand-up Comedy, Musik und Artistik wechselt. Zu Gast in den Abendshows sind Lisa Feller, Miss Allie, Zucchini Sistaz, Martin O., Friedemann Weise, Reis Against the Spülmachine, Tridiculous, Mirja Regensburg und Bodo Bach.

Neue Moderation mit vertrautem Geist

Nach vielen Jahren als charmanter Gastgeber auf der Festivalbühne reicht Anton Le Goff das Mikrofon weiter. Ab 2026 moderiert Andy Ost die Abendshows – flankiert von der unvergleichlichen Hilde aus Bornheim und der legendären Festival-Band Andy und die Gartenzwerge. „Es fühlt sich gut an, nach 18 Jahren Moderation jetzt den Blick auf die Bühne mit dem Publikum teilen zu dürfen. Anton Le Goff bleibt natürlich Teil der Festival-Seele – und Andy Ost bringt jetzt frischen Schwung. Ich freue mich riesig, diese Energie von der anderen Seite aus zu erleben“ sagt Maja Wolff.

Schon beim diesjährigen Festival begeisterte Andy Ost an vier Abenden und eroberte die Herzen des Publikums. Jetzt führt er das Grüne Soße Festival mit Witz, Charme und viel Musik in die Zukunft. „Ich habe sofort gespürt, wie besonders dieses Festival ist. Jetzt das Staffelholz zu übernehmen, ist eine Ehre. Gemeinsam mit der Hilde aus Bornheim verspreche ich: Es wird laut, lustig und voller Musik“, so Andy Ost.

Auch gute Nachrichten bringen Herausforderungen

Da alle fest davon ausgegangen waren, dass es im kommenden Jahr kein Festival geben würde, haben natürlich auch die Gastgeber des Festivals ihre Terminkalender gefüllt. So ist Andy Ost am Freitag, den 8. Mai, auf Tour – und zur großen Freude aller übernimmt an diesem Abend Sabine Fischmann die Moderation. Als Künstlerin der ersten Festivalstunde ist sie dem Publikum bestens vertraut. Schon im letzten Jahr begeisterte sie mit ihrem charmanten Debüt als Gastgeberin und Moderatorin.

Auch die „Hilde aus Bornheim“ wird an drei Abenden nicht dabei sein – doch keine Sorge: Es wird jemand einspringen, mit dem wirklich niemand gerechnet hat. Überraschung garantiert!

Pokal-Alarm: Frankfurt will den Titel zurück!

2025 holte sich der Darmstädter Ratskeller den begehrten Soßenpokal. Frankfurt nahm es sportlich, doch kampflos gibt man die Krone nicht ab. Aber auch 2026 wird es kein einfaches Heimspiel, denn unter den 49 teilnehmenden Gastronomiebetrieben sind selbstverständlich viele „auswärtige“ Soßenspezialisten dabei, wenn es wieder einmal heißt: Wer macht die Beste?

Festivalmarkt ab 28. April: Handkäs-Contest & Tanz in den Mai

Bevor die großen Shows starten, öffnet bereits am 28. April der Festivalmarkt. Neben den vielfältigen und legendären Varianten der Grünen Soße locken neue Highlights.

Handkäs-Contest: Beim Open-Tasting können die Marktbesucher sieben Handkäs-Variationen probieren und den Sieger küren. Ohne Show, aber als vollwertiges Mittag- oder Abendessen zum kleinen Preis. Titelverteidiger aus dem Jahr 2023 ist Tischzeit Catering.

Tanz in den Mai – Frankfurter Kultur trifft auf Club-Vibes: Zum ersten Mal wird das Festivalzelt in eine echte Partylocation verwandelt. Passend zum „Tanz in den Mai“ legen bekannte Frankfurter DJs auf und bringen die Stadt zum Beben.


Alles auf einen Blick
Vorverkaufsstart: 27. Oktober 2025

Festivalshows: 2.–9. Mai 2026 auf dem Roßmarkt, Frankfurt

Tickets: ab 58 EUR zzgl. VVK-Gebühr, inkl. 7 Grüne Soßen, Kartoffeln, Eier, alle Getränke, das Showprogramm

Festivalmarkt: ab 28. April 2026

Specials: Handkäs-Contest und Tanz in den Mai

Infos & Tickets: www.gruene-sosse-festival.de

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Die Fernwärme am Riedberg und in angrenzenden Gebieten ist wieder verfügbar

Müllheizkraftwerk Heddernheim - Internes Ablaufschema

Gestern morgen kam durch verschiedene Kanäle die Info über aktuelle Probleme mit der Fernwärme. Betroffen waren Fernwärmeheizung und Warmwasser (mindestens) im Bereich Riedberg / Mertonviertel.

Die uneingeschränkte Fernwärmeversorgung durch das Müllheizkraftwerk Heddernheim (MHKW) konnte am Abend des 23.10. wiederhergestellt werden. Seit heute Morgen sollte in allen betroffenen Haushalten die Versorgung wieder funktionieren. „Es ist mit keinen weiteren Beeinträchtigungen zu rechnen“, so der Betreiber. Was war passiert?

Gestern Nacht, um Mitternacht, ist das MHKW durch eine Störung vom städtischen Stromnetz getrennt worden. In der Folge haben die Schutzmechanismen gegriffen, das MHKW hat sich selbst mit Strom versorgt. Leider ist diese Eigenstromversorgung ausgefallen, ehe die Störung behoben werden konnte. In Folge ist unter anderem die Fernwärmeversorgung in der Nacht unterbrochen worden. Es kam zudem zu Dampfaustritt und Geräuschbildung.

Am gestrigen Morgen wurde damit begonnen, die Systeme wieder hochzufahren. Wodurch die Störung ausgelöst worden ist, ist weiterhin unklar. Die Analyse des Ausfalls läuft.

Da auch ein Müllheizkraftwerk mit seiner Betriebsmannschaft ein lernendes System ist, können wir davon ausgehen, dass die Ursachen mit der Zeit erforscht werden und durch geeignete Maßnahmen die Betriebssicherheit weiter erhöht werden wird. So hat der Störfall, – so unangenehm er auch für den Einzelnen war – sein Gutes: Die Resilienz des Systems (Widerstandsfähigkeit bei externen Störungen) wird dadurch gestärkt.

Ein Dank an die Mannschaft, dass das Problem so schnell wieder behoben werden konnte.

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